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10.09.2026 , 18:08 Uhr
Das ist doch Augenwischerei, den Einfluß des Elternhauses auf die Bildung wird man nie ausschalten können. Wenn Papa Universitätsprofessor und Mama promovierte Kunsthistorikerin mit gutgehender Kunstgalerie ist, dann erlebt das Kind am abendlichen Eßtisch Gespräche auf einem sprachlich und inhaltlich anderen Niveau, als wenn die Eltern Lastwagenfahrer und Kassiererin sind. Da sieht die Freizeitgestaltung auch anders aus: statt Smartphone und Tablet gibt es Geigenbogen und Zeichenstift, am Wochenende geht es nicht zum Fußball auf Schalke, sondern ins Museum oder ins Ballett oder Konzert. Und wer statt McDonald's-Burger und Pommes Schranke ordentliches Essen bekommt, bei dem man - vielleicht nicht an einem Abend, aber grundsätzlich - zwischen drei verschiedenen Löffeln und vier verschiedenen Gabeln unterscheiden muß, der lernt auch ein anderes Benehmen. Bourdieu hat bis heute nichts von seiner Gültigkeit verloren! Schule vermittelt in erster Linie Wissen, ob aus dem Wissen auch Bildung wird, hängt hauptsächlich vom Elternhaus ab - welche Werte werden vermittelt, welche Möglichkeiten eröffnet, um aus dem erworbenen Wissen durch praktische Anwendung Bildung werden zu lassen.
zum Beitrag08.09.2026 , 16:52 Uhr
Schule ist kein Arbeitsplatz mit einem Arbeitsvertrag und einer festgelegten Wochenstundenzahl. Bin ich als Schüler gut und bin mit meinen Hausaufgaben in zwei Stunden fertig, dann ist das schön für mich. Bin ich als Schüler weniger gut und brauche für meine Hausaufgaben drei oder vier Stunden, dann verlängert sich eben auch meine "Schularbeitszeit" entsprechend. Am Ende habe ich es selbst in der Hand! Und ja, wenn es nicht anders geht, dann muß eben auch der Nachhilfelehrer gebucht und bezahlt werden. Wann haben wir eigentlich in Deutschland verlernt, daß Bildungserwerb harte Arbeit ist?
zum Beitrag03.09.2026 , 05:05 Uhr
Die früheren Mitglieder der ehemaligen DDR-Staatspartei SED (heute: Die Linke), die mittlerweile wegen des um sich greifenden Antisemitismus aus der Partei ausgetreten sind?
zum Beitrag03.09.2026 , 04:56 Uhr
Das Thema ist nicht nur für Berliner Juden (heute: 30.000 bis 40.000, 1933: 160.000 bis 178.000) interessant, es ist auch für deren nichtjüdische Freunde und juden-/israelsolidarische Menschen interessant. Das sind die, die in der Vergangenheit und auch heute wegen einer Gelben Schleife, eines pro-israelischen Stickers auf dem Laptop, eines erkennbar hebräischen Buches oder wegen der Tatsache, daß sie Hebräisch sprechen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in Cafés oder bei McDonald's oder auch in der Universitätsbibliothek beschimpft, bepöbelt und angegriffen wurden und werden.
zum Beitrag02.09.2026 , 03:24 Uhr
Den entsprechenden Versuch gab es 1996. Er scheiterte aber am Votum der Brandenburger, die sich weder die Berliner Schulden aufhalsen lassen, noch sich durch die 3,5 Millionen Berliner im Vergleich zu ca. 2,5 Millionen Brandenburgern marginalisieren lassen wollten.
zum Beitrag02.09.2026 , 03:18 Uhr
Das ist doch die einzige gute Nachricht: daß sich die umbenannte DDR-Staatspartei SED (heute: Die Linke) mit dieser Aktion und ihrem Umgang damit wohl um ihre Koalitionspartner bringt. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß der Berliner Landesverband der im Bund mit CDU und CSU regierenden SPD sich auf eine Koalition einer in Teilen offen antisemitischen Partei einläßt. Bei den Grünen sieht die Situation wohl ähnlich aus. Noch ein, zwei solche Wahlveranstaltungen, und die SED/Die Linke hat der CDU den Regierenden Bürgermeister gerettet!
zum Beitrag02.09.2026 , 03:09 Uhr
Mein Eindruck entsteht nicht aus der Distanz, sondern aus täglichen Erfahrungen und Beobachtungen in der Berliner S-/U-Bahn und an Berliner Universitäten.
zum Beitrag02.09.2026 , 03:06 Uhr
Warum ist das fremdenfeindlich? Machen wir uns doch nichts vor, mit "Migrant" meint man schon lange nicht mehr alle aus dem Ausland nach Deutschland zu-/eingewanderten Menschen, spätestens seit 2015 sind damit grundsätzlich zu-/eingewanderte Menschen arabisch-muslimischer Herkunft gemeint. Und das von einer solchen Partei keine Unterstützung Israels und nichts Gutes für die in Deutschland lebenden Israelis und Juden zu erwarten ist, das haben die Ereignisse der letzten knapp drei Jahre nun wirklich klar und deutlich gezeigt.
zum Beitrag02.09.2026 , 02:59 Uhr
Diese Einseitigkeit hat vor allem den bitteren Geschmack der Ehrlichkeit. Aber wen wundert das: die ehemalige DDR-Staatspartei SED, die nach mehreren Umbenennungen heute Die Linke heißt, führt nur Haltung der untergegangenen DDR zum jüdischen Staat Israel fort. Sie bleibt also ihren Wurzeln treu.
zum Beitrag01.09.2026 , 15:27 Uhr
Hören Sie sich doch einmal in muslimischen Milieus um! Was Sie da zum Thema Israel und Juden in Israel zu hören bekommen, müßte sämtlich Alarmglocken schrillen lassen.
In der S-Bahn Hebräisch zu lernen oder israelische Zeitungen auf dem Handy/Tablet zu lesen ist in Berlin eine ganz, ganz schlechte Idee! Meine israelischen Freunde telephonieren mit ihren Familien in Israel in Berlin in der Öffentlichkeit gar nicht mehr oder auf Englisch.
zum Beitrag01.09.2026 , 00:19 Uhr
"Anti-Genozid-Proteste (...) Berliner Repressionsapparat (...) eine verbalradikale Parole (...)"
Da weiß man doch wieder, warum man als erkennbar israel- und judensolidarischer Mensch nicht nur einen weiten Bogen um Wahlveranstaltungen der Die Linke machen, sondern auch tunlichst nicht in der Wahlkabine sein Kreuz bei dieser Partei machen sollte!
Und nur zur Erinnerung: „Yalla Yalla Intifada, Westbank, Palästina, Gaza“ bedeutet - 15 Tote und 43 Verletzte beim Bondi-Beach-Terroranschlag 2025, - 2 Verletzte beim Messerangriff in Golders Green, London 2026, - 4 abgebrannte Fahrzeuge des jüdischen Rettungsdienstes Hatzola in London 2026, - Brandanschläge auf Synagogen (Lüttich (Belgien), Rotterdam & Amsterdam (Niederlande)) und israelisch-jüdische Restaurants (München (Deutschland)).
zum Beitrag31.08.2026 , 12:06 Uhr
Wann hat man eigentlich damit begonnen, statt von "Drogenkonsum" verharmlosend von "Substanzkonsum" zu sprechen? Substanz hat/ist alles, was wir zu uns nehmen, das Croissant mit dem Cappuccino zum Frühstück, der Espresso in der Arbeitspause, das Sushi zum Mittagslunch, Scones und Tee am Nachmittag, das Steak am Abend.
zum Beitrag21.08.2026 , 20:37 Uhr
Wenn es um DEI geht, dann spielen gerade die nicht-akademischen Teile der Biographie eine entscheidende Rolle.
zum Beitrag21.08.2026 , 20:33 Uhr
on.orf.at/video/14...densplan-weiter-ab
Hier der Kommentar von jemandem, der sich mit dem Originaltext auseinandergesetzt hat und auch über die notwendige Qualifikation verfügt.
der.orf.at/unterne...en/wildner100.html
"Nikolaus Wildner wurde 1985 in Wien geboren. Nach seinem Auslandszivildienst an der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem studierte er Hebräisch, Arabisch und Nahostwissenschaften an der Hebräischen Universität in Jerusalem."
zum Beitrag19.08.2026 , 00:04 Uhr
Natürlich ist es zugespitzt, wenn man die Aussage von Ben-Gvir auf alle Araber in Gaza ausdehnt und damit entgegen seiner Aussage eine weitaus größere Gruppe zu potentiellen Zielen macht. Ben-Gvirs Aussagen sind schon schwierig genug, man muß sie nicht noch zusätzlich skandalisieren.
zum Beitrag19.08.2026 , 00:02 Uhr
Wenn man das täte, verlöre die Aussage von Ben-Gvir aber doch viel zu viel von ihrer Brisanz und würde sich nicht mehr so gut zur moralischen Entrüstung eignen!
zum Beitrag18.08.2026 , 13:05 Uhr
Ist nur leider völlig aus dem Zusammenhang gerissen und von Ben-Gvir in dieser Form nie gesagt worden.
on.orf.at/video/14...densplan-weiter-ab
"Nikolaus Wildner wurde 1985 in Wien geboren. Nach seinem Auslandszivildienst an der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem studierte er Hebräisch, Arabisch und Nahostwissenschaften an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Nach einer Lehrtätigkeit an der Universität Wien und mehreren Studienaufenthalten in Indien ist er seit 2020 für das ORF-Büro Tel Aviv tätig. Neben seiner Berichterstattung als Korrespondent aus Israel und den Palästinensergebieten hat Nikolaus Wildner für den ORF bisher auch aus Jordanien, dem Libanon, Afghanistan und Zypern berichtet." (der.orf.at/unterne...n/wildner100.html)
zum Beitrag17.08.2026 , 22:25 Uhr
Es geht nicht nur um mögliche Plagiate. Es geht um einen Lebenslauf, der so sehr aufgehübscht wurde, daß er mit der Realität kaum noch etwas zu tun hat. Es geht um eine Biographie, deren wesentlichen Bausteine mit den Aussagen von Freunden und Bekannten aus der entsprechenden Zeit nicht in Übereinstimmung zu bringen sind. Und bei dieser Gemengelange wäre auch ein weißer Professor nicht mehr durchgekommen.
zum Beitrag14.08.2026 , 15:43 Uhr
Menschen, die als Juden, Israelis oder als mit Juden oder Israelis solidarisch wahrgenommen werden, ist es - vor allem in Berlin - egal, ob sie von Linken oder von Rechten angegangen oder angegriffen werden. Wenn einem bei McDonald's "Free Palestine!" zugerufen wird, man in der Berliner U-Bahn ein "Fuck off to Israhell!" zu hören bekommt oder man sich einer Gruppe offensichtlich gewaltbereiter junger Männer gegenüber sieht, ist es völlig unerheblich, ob das jetzt Linke oder Rechte, türkische Graue Wölfe oder islamisch ideologisierte Libanesen sind - diese Menschen begründen einen Gefahrensituation!
zum Beitrag13.08.2026 , 22:01 Uhr
Und die Gewalt ging und geht alleine und ausschließlich von jüdischer/israelischer Seite aus? Oder haben die Araber da nicht auch durchaus ihren Anteil dran?
Nur als Beispiel: taz.de/Nach-Aussch...6200366&s=siedler/
zum Beitrag10.08.2026 , 18:14 Uhr
Auch wenn man die Aktion der Fürstin von Thurn und Taxis zu recht ablehnt, ist es doch seltsam, gerade in der taz einen ganze Bevölkerungsgruppe mit dem Begriff "Ekel-Adel" kollektiv abgewertet zu sehen. Es ist wohl fraglich, ob das Präfix "Ekel-" wohl auch auf andere Bevölkerungsgruppen angewandt worden wäre. Auch der sarkastische Verweis auf den Schulabschluß der Fürstin mutet seltsam an, zumal unbestritten ist, daß sie sich nach dem Tod ihrer Mann als durchaus fähige Unternehmerin erwiesen hat, die immerhin 1990 im Alter von 29 Jahren ein hochverschuldetes Familienunternehmen erfolgreich umstrukturiert und wieder profitabel gemacht hat. Nicht umsonst wurde sie von dem US-amerikanischen Magazin BUSINESS WEEK 2002 zur zehntbesten Finanzmanagerin gewählt.
Dem Autor ist im letzten Absatz auch ein Fehler unterlaufen: anders als in (Deutsch-)Österreich wurde der Adel im Deutschen Reich 1919 nicht abgeschafft, er verlor nur seine öffentlich-rechtlichen Vorrechte und Privilegien.
zum Beitrag31.07.2026 , 09:36 Uhr
"Präsident" Pedro Sánchez?
Spanien ist noch immer eine Monarchie, die königliche Familie gehört dem Haus Bourbon-Anjou an. Pedro Sánchez ist Ministerpräsident.
zum Beitrag30.07.2026 , 19:26 Uhr
Und wo sind diese liberalen Migranten? Wo sind nach solchen Anschlägen, von denen Sie selbst gerade sagen, daß sie auch die in Deutschland lebenden Muslime treffen, die Demonstrationen auf den Straßen? Nach dem 7. Oktober 2023 hat man eindrucksvoll gesehen, wie gut organisiert und demonstrationsbereit die Muslime in Deutschland sind. Nur nach Anschlägen wie 2016 oder jetzt 2026 auf den CSD herrscht vor allem eines - ohrenbetäubendes Schweigen!
zum Beitrag30.07.2026 , 19:19 Uhr
Wer auf Instagram der Wiener Silibermanufaktur Jarosinski & Vaugoin folgt, der bekommt oft genug einen unterhaltsamen kleinen Einblick in die verfeinerte großbürgerliche Lebensform im Fin de Siècle.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:07 Uhr
"Eine Gruppe, die insbesondere unter den Islamisten leidet, sind die Migranten."
Nein, unter den Islamisten leiden insbesondere die Opfer dieser Anschläge - und die werden nicht ermordet oder schwer verletzt, weil sie möglicherweise auch Migranten sind, sondern weil sie Veranstaltungen besuchen, die charakteristisch für unsere freie und offene Gesellschaft sind (Weihnachtsmärkte, CSD).
zum Beitrag29.07.2026 , 10:04 Uhr
Wer sich über die fehlenden Reaktionen der Moscheegemeinden wundern, dem sei die Lektüre von Constantin Schreibers Buch "Inside Islam. Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird" (2017) empfohlen.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:01 Uhr
Laut Medienberichten ist eine Tante väterlicherseits von Abdul B. mit einem hochrangigen IS-Funktionär verheiratet, zwei seiner Cousins sollen als IS-Kämpfer getötet worden sein. Vielleicht erklären solche familiären Zusammenhänge die Radikalisierung von Abdul B. - und sorgen dafür, daß das Narrativ von der "Gehirnwäsche" einmal hinterfragt wird.
www.zeit.de/gesell...r-staat-csd-berlin
zum Beitrag27.07.2026 , 14:47 Uhr
„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ (Goethe, FAUST I, Vers 765)
zum Beitrag20.07.2026 , 23:39 Uhr
Die sog. "Ulm 5" brachen gezielt bei einem israelischen Rüstungskonzern ein und verursachten dort einen Sachschaden von über einer Million Euro. Sie bildeten zum Zwecke dieser Straftat eine Organisation, die sie in Anlehnung an die britische Terrororganisation "Palestine Action" "Palestine Action Deutschland" nannten. Bei Begehung des Einbruchs und der Sachbeschädigung verwendeten sie zudem Kennzeichen terroristischer Vereinigungen ("From the river to the sea"), eine antisemitische Grundhaltung könnte zudem strafverschärfend gewertet werden.
Und dann kommt nach dem Strafprozeß noch der Zivilprozeß.
zum Beitrag15.07.2026 , 00:36 Uhr
Es gibt niemals und unter keinen Umständen eine Rechtfertigung oder eine Entschuldigung für gewalttätige Selbstjustiz, völlig unabhängig von der politischen Ausrichtung der Täter oder der Opfer!
zum Beitrag04.07.2026 , 16:55 Uhr
Es gibt halt mehrere Probleme: Zum einen besaßen die Nachkommen von Friedrich Liebl und Kokoé Edith Ajavon nie die deutsche Staatsbürgerschaft und auch nie ein Recht auf die deutsche Staatsbürgerschaft, da Friedrich Liebl und Kokoé Edith Ajavon nach deutschem Recht nie verheiratet waren, ihre Nachkommen also unehelich waren. Die Aussage, man habe nichts von den vergeblichen Bemühungen des Vaters und von dem jahrzehntelangen Rechtsstreit des Onkels gewußt, erscheint zudem zweifelhaft. Zum anderen besteht auch das Problem, daß sich aus einer Anerkennung der Ehe von Friedrich Liebl und Kokoé Edith Ajavon ergäbe, damit wäre nämlich seine im Deutschen Reich geschlossene Ehe wegen Bigamie ungültig und hätte nie bestanden, was unter Umständen erhebliche erbrechtliche Konsequenzen hätte, da damit die Nachkommen aus dieser Verbindung unehelich gewesen wären.
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