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19.08.2026 , 00:04 Uhr
Natürlich ist es zugespitzt, wenn man die Aussage von Ben-Gvir auf alle Araber in Gaza ausdehnt und damit entgegen seiner Aussage eine weitaus größere Gruppe zu potentiellen Zielen macht. Ben-Gvirs Aussagen sind schon schwierig genug, man muß sie nicht noch zusätzlich skandalisieren.
zum Beitrag19.08.2026 , 00:02 Uhr
Wenn man das täte, verlöre die Aussage von Ben-Gvir aber doch viel zu viel von ihrer Brisanz und würde sich nicht mehr so gut zur moralischen Entrüstung eignen!
zum Beitrag18.08.2026 , 13:05 Uhr
Ist nur leider völlig aus dem Zusammenhang gerissen und von Ben-Gvir in dieser Form nie gesagt worden.
on.orf.at/video/14...densplan-weiter-ab
"Nikolaus Wildner wurde 1985 in Wien geboren. Nach seinem Auslandszivildienst an der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem studierte er Hebräisch, Arabisch und Nahostwissenschaften an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Nach einer Lehrtätigkeit an der Universität Wien und mehreren Studienaufenthalten in Indien ist er seit 2020 für das ORF-Büro Tel Aviv tätig. Neben seiner Berichterstattung als Korrespondent aus Israel und den Palästinensergebieten hat Nikolaus Wildner für den ORF bisher auch aus Jordanien, dem Libanon, Afghanistan und Zypern berichtet." (der.orf.at/unterne...n/wildner100.html)
zum Beitrag17.08.2026 , 22:25 Uhr
Es geht nicht nur um mögliche Plagiate. Es geht um einen Lebenslauf, der so sehr aufgehübscht wurde, daß er mit der Realität kaum noch etwas zu tun hat. Es geht um eine Biographie, deren wesentlichen Bausteine mit den Aussagen von Freunden und Bekannten aus der entsprechenden Zeit nicht in Übereinstimmung zu bringen sind. Und bei dieser Gemengelange wäre auch ein weißer Professor nicht mehr durchgekommen.
zum Beitrag14.08.2026 , 15:43 Uhr
Menschen, die als Juden, Israelis oder als mit Juden oder Israelis solidarisch wahrgenommen werden, ist es - vor allem in Berlin - egal, ob sie von Linken oder von Rechten angegangen oder angegriffen werden. Wenn einem bei McDonald's "Free Palestine!" zugerufen wird, man in der Berliner U-Bahn ein "Fuck off to Israhell!" zu hören bekommt oder man sich einer Gruppe offensichtlich gewaltbereiter junger Männer gegenüber sieht, ist es völlig unerheblich, ob das jetzt Linke oder Rechte, türkische Graue Wölfe oder islamisch ideologisierte Libanesen sind - diese Menschen begründen einen Gefahrensituation!
zum Beitrag13.08.2026 , 22:01 Uhr
Und die Gewalt ging und geht alleine und ausschließlich von jüdischer/israelischer Seite aus? Oder haben die Araber da nicht auch durchaus ihren Anteil dran?
Nur als Beispiel: taz.de/Nach-Aussch...6200366&s=siedler/
zum Beitrag10.08.2026 , 18:14 Uhr
Auch wenn man die Aktion der Fürstin von Thurn und Taxis zu recht ablehnt, ist es doch seltsam, gerade in der taz einen ganze Bevölkerungsgruppe mit dem Begriff "Ekel-Adel" kollektiv abgewertet zu sehen. Es ist wohl fraglich, ob das Präfix "Ekel-" wohl auch auf andere Bevölkerungsgruppen angewandt worden wäre. Auch der sarkastische Verweis auf den Schulabschluß der Fürstin mutet seltsam an, zumal unbestritten ist, daß sie sich nach dem Tod ihrer Mann als durchaus fähige Unternehmerin erwiesen hat, die immerhin 1990 im Alter von 29 Jahren ein hochverschuldetes Familienunternehmen erfolgreich umstrukturiert und wieder profitabel gemacht hat. Nicht umsonst wurde sie von dem US-amerikanischen Magazin BUSINESS WEEK 2002 zur zehntbesten Finanzmanagerin gewählt.
Dem Autor ist im letzten Absatz auch ein Fehler unterlaufen: anders als in (Deutsch-)Österreich wurde der Adel im Deutschen Reich 1919 nicht abgeschafft, er verlor nur seine öffentlich-rechtlichen Vorrechte und Privilegien.
zum Beitrag31.07.2026 , 09:36 Uhr
"Präsident" Pedro Sánchez?
Spanien ist noch immer eine Monarchie, die königliche Familie gehört dem Haus Bourbon-Anjou an. Pedro Sánchez ist Ministerpräsident.
zum Beitrag30.07.2026 , 19:26 Uhr
Und wo sind diese liberalen Migranten? Wo sind nach solchen Anschlägen, von denen Sie selbst gerade sagen, daß sie auch die in Deutschland lebenden Muslime treffen, die Demonstrationen auf den Straßen? Nach dem 7. Oktober 2023 hat man eindrucksvoll gesehen, wie gut organisiert und demonstrationsbereit die Muslime in Deutschland sind. Nur nach Anschlägen wie 2016 oder jetzt 2026 auf den CSD herrscht vor allem eines - ohrenbetäubendes Schweigen!
zum Beitrag30.07.2026 , 19:19 Uhr
Wer auf Instagram der Wiener Silibermanufaktur Jarosinski & Vaugoin folgt, der bekommt oft genug einen unterhaltsamen kleinen Einblick in die verfeinerte großbürgerliche Lebensform im Fin de Siècle.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:07 Uhr
"Eine Gruppe, die insbesondere unter den Islamisten leidet, sind die Migranten."
Nein, unter den Islamisten leiden insbesondere die Opfer dieser Anschläge - und die werden nicht ermordet oder schwer verletzt, weil sie möglicherweise auch Migranten sind, sondern weil sie Veranstaltungen besuchen, die charakteristisch für unsere freie und offene Gesellschaft sind (Weihnachtsmärkte, CSD).
zum Beitrag29.07.2026 , 10:04 Uhr
Wer sich über die fehlenden Reaktionen der Moscheegemeinden wundern, dem sei die Lektüre von Constantin Schreibers Buch "Inside Islam. Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird" (2017) empfohlen.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:01 Uhr
Laut Medienberichten ist eine Tante väterlicherseits von Abdul B. mit einem hochrangigen IS-Funktionär verheiratet, zwei seiner Cousins sollen als IS-Kämpfer getötet worden sein. Vielleicht erklären solche familiären Zusammenhänge die Radikalisierung von Abdul B. - und sorgen dafür, daß das Narrativ von der "Gehirnwäsche" einmal hinterfragt wird.
www.zeit.de/gesell...r-staat-csd-berlin
zum Beitrag27.07.2026 , 14:47 Uhr
„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ (Goethe, FAUST I, Vers 765)
zum Beitrag20.07.2026 , 23:39 Uhr
Die sog. "Ulm 5" brachen gezielt bei einem israelischen Rüstungskonzern ein und verursachten dort einen Sachschaden von über einer Million Euro. Sie bildeten zum Zwecke dieser Straftat eine Organisation, die sie in Anlehnung an die britische Terrororganisation "Palestine Action" "Palestine Action Deutschland" nannten. Bei Begehung des Einbruchs und der Sachbeschädigung verwendeten sie zudem Kennzeichen terroristischer Vereinigungen ("From the river to the sea"), eine antisemitische Grundhaltung könnte zudem strafverschärfend gewertet werden.
Und dann kommt nach dem Strafprozeß noch der Zivilprozeß.
zum Beitrag15.07.2026 , 00:36 Uhr
Es gibt niemals und unter keinen Umständen eine Rechtfertigung oder eine Entschuldigung für gewalttätige Selbstjustiz, völlig unabhängig von der politischen Ausrichtung der Täter oder der Opfer!
zum Beitrag04.07.2026 , 16:55 Uhr
Es gibt halt mehrere Probleme: Zum einen besaßen die Nachkommen von Friedrich Liebl und Kokoé Edith Ajavon nie die deutsche Staatsbürgerschaft und auch nie ein Recht auf die deutsche Staatsbürgerschaft, da Friedrich Liebl und Kokoé Edith Ajavon nach deutschem Recht nie verheiratet waren, ihre Nachkommen also unehelich waren. Die Aussage, man habe nichts von den vergeblichen Bemühungen des Vaters und von dem jahrzehntelangen Rechtsstreit des Onkels gewußt, erscheint zudem zweifelhaft. Zum anderen besteht auch das Problem, daß sich aus einer Anerkennung der Ehe von Friedrich Liebl und Kokoé Edith Ajavon ergäbe, damit wäre nämlich seine im Deutschen Reich geschlossene Ehe wegen Bigamie ungültig und hätte nie bestanden, was unter Umständen erhebliche erbrechtliche Konsequenzen hätte, da damit die Nachkommen aus dieser Verbindung unehelich gewesen wären.
zum Beitrag