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Linkspartei zum Iran-Krieg„Mögen sie in der Hölle schmoren“

Dem getöteten Führungspersonal des Mullah-Regimes weint Linken-Chef Jan van Aken keine Träne nach. Er warnt jedoch vor einem Bürgerkrieg.

„Fest an der Seite der Menschen im Iran“: Linken-Bundeschef Jan van Aken Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Die große Sorge ist Jan van Aken anzusehen, als er am Montagmittag im Berliner Karl-Liebknecht-Haus vor die Presse tritt. Seine Gedanken und sein Mitgefühl seien bei den Menschen in „all den Orten, wo gerade Bomben fallen“, sagt der Parteivorsitzende der Linken. Ob in Teheran, Tel Aviv oder anderswo in der Region. Und er stellt klar: Seine Partei stehe „fest an der Seite der Menschen im Iran, die seit Jahrzehnten für mehr Demokratie kämpfen“.

Die Botschaft, die van Aken aussenden will: Die deutliche Kritik der Linken an dem Angriff der USA und Israels auf den Iran darf nicht als Entsolidarisierung mit den vom Mullah-Regime Unterdrückten verstanden werden. „Wir können hier in Deutschland gleichzeitig an der Seite der Demokratiebewegung im Iran stehen und an der Seite des Völkerrechts“, sagt er. „Das schließt sich nicht aus.“

So findet der Linken-Chef deutliche Worte zur Tötung von Ajatollah Ali Chamenei und anderem Führungspersonal der Islamischen Republik. „Man soll sich nie über den Tod eines Menschen freuen – und trotzdem, denke ich, ist es gut, dass die weg sind“, sagt er. Und: „Mögen sie in der Hölle schmoren.“ Die Zukunft von Iran sei jedoch völlig offen. „Der Versuch, von außen Demokratie herbeizubomben, ist ein ganz schwieriger“, so van Aken. Das hätte sich bereits im Irak und in Libyen gezeigt, wo die Folge jeweils ein jahrelanger Bürgerkrieg gewesen sei. Dort seien nicht die De­mo­kra­t:in­nen gestärkt worden, sondern „die, die dort vor Ort die Waffen haben“.

Diese Befürchtung hat van Aken auch für den Iran. „Im schlimmsten Fall gibt es einen Regimewechsel, aber keine Demokratie, sondern andere bewaffnete Milizen oder andere Autokraten, die dort kommen.“ Trotzdem habe er weiter die Hoffnung, dass die Demokratiebewegung am Ende doch gewinnen könne, „aber es sieht im Moment nicht sehr gut dafür aus“.

Ermittlungen nach dem Weltrechtsprinzip

Von der Bundesregierung fordert van Aken zuvorderst, dass keine Abschiebungen mehr in den Iran stattfinden dürfen. Außerdem müssten flüchtende Ira­ne­r:in­nen in Deutschland Schutz bekommen. Zudem sollten die deutschen Justizbehörden nach dem sogenannten Weltrechtsprinzip selbstständig Ermittlungen über Gräueltaten des Mullah-Regimes aufnehmen. Das habe zum einen eine abschreckende Wirkung, zum anderen könne es dazu beitragen, dass nach einem Regimewechsel im Iran die Täter nachträglich noch zur Verantwortung gezogen werden können.

Es gibt überhaupt keinen Zweifel daran, dass dieser Angriff völkerrechtswidrig war

Jan van Aken, Linken-Chef

Scharf kritisiert van Aken Kanzler Friedrich Merz (CDU) und die schwarz-rote Bundesregierung, die nicht bereit seien, den Angriff auf den Iran als das zu benennen, was er ist. „Es gibt überhaupt keinen Zweifel daran, dass dieser Angriff Israels und der USA völkerrechtswidrig war“, sagte er. Dass die Regierung taktisch mit dem Völkerrecht umgehe und doppelte Standards anwende, sei „ein großer Fehler“. Denn es schütze die Schwachen vor den Starken. „Wenn wir kein Völkerrecht haben, dann haben wir nur noch das Recht des Stärkeren“, so van Aken.

Schon nach der Bombardierung der iranischen Atomanlagen durch die USA und Israel im vergangenen Jahr hatte die Linkspartei aufgrund des Herumeierns der Bundesregierung beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags ein Gutachten in Auftrag gegeben, ob diese Militäraktion als völkerrechtswidrig einzuschätzen sei. Der Befund des Wissenschaftlichen Dienstes fiel eindeutig aus: „Die Völkerrechtsordnung wird in ihrem normativen Geltungsanspruch infrage gestellt, wenn Rechtsregeln moralisch ‚nachjustiert‘ und die juristische Argumentation durch Aspekte der ‚Moral‘ oder der ‚Legitimität‘ aufgeladen bzw. überlagert werden.“ Genau dies erleichtere es Aggressoren, Völkerrechtsbrüche oder Angriffskriege jenseits des Rechts zu legitimieren.

„Der Wissenschaftliche Dienst hat in seinem Gutachten bereits die Völkerrechtswidrigkeit der präventiven US-amerikanischen und israelischen Militärschläge im letzten Jahr bestätigt“, konstatiert der verteidigungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Ulrich Thoden. Diesmal sei der Fall noch eindeutiger. Die Bundesregierung müsse daher „das völkerrechtswidrige Vorgehen der USA und Israels klar verurteilen“, fordert Thoden. „Sie darf die Angriffe weder direkt noch indirekt über US-Militärbasen wie Ramstein in Deutschland unterstützen“, sagt er der taz.

Das sieht die DFG-VK, Deutschlands älteste Friedensorganisation, genauso. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung fordert sie die Bundesregierung zu diplomatischen Initiativen auf, um den Krieg schnellstmöglich zu beenden. Außerdem solle es einen Stopp der Waffenexporte an die USA und Israel sowie generell in die Krisen- und Kriegsregion des Nahen und Mittleren Ostens geben. „Es ist kein Widerspruch, ein Ende des iranischen Regimes zu fordern und gegen den völkerrechtswidrigen Militärangriff der USA und Israels zu sein“, sagt der DFG-VK-Bundessprecher Thomas Carl Schwoerer. „Wir stehen empathisch an der Seite aller zivilen Opfer dieses Krieges.“

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107 Kommentare

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  • "Die Partei 'Die Linke' steht fest an der Seite der Menschen im Iran", sowie "deutsche Ermittlungen nach Weltrechtsprinzip schreckten die Täter ab vor weiteren Taten ab" sind Highlights. Und die "Bundesregierung eiere nur rum..... ", genau!



    Herr van Aken, Iran ist sicher dankbar für ihre Position, das bringt was!



    Herr Beucker, danke schön, dass Sie das so lakonisch darstellen.

  • Die nächste Wahl zur 26. Knesset in Israel soll am 27. Oktober 2026 erfolgen.



    Mit dem Krieg gegen den Iran stellt die jetzige in Teilen rechtsextreme Regierung Israels die Bevölkerung hinter sich auf.



    Van Akens Hölle, über die er such freut ist ene weitere rechtsextreme Regierung in Israel im Oktober.

  • Es gibt ja wohl keinen Zweifel: Der Angriffskrieg der USA und Israels ist völkerrechtswidrig. Das ist das Hauptsächliche! Nach dem 2. Weltkrieg, nach dem Holocaust, entstand die UNO, um ein friedliches Zusammenleben der Nationen zu ermöglichen. Man kann zurecht den Iran kritisieren – aber kein Land sollte ein anderes Land angreifen. In welcher Welt wollen wir leben? In einer voller Angst und Schrecken? Die USA und auch Israel tragen nicht gerade dazu bei, die Welt friedlicher zu machen. „Wir” als westliche Nationen haben nicht über die Politik im Iran zu entscheiden – das kann und sollte Sache des iranischen Volkes sein. Und um Menschenrechte geht es auch den Angreifern nicht – es geht ihnen um die Vorherrschaft im Nahen Osten und in der Welt.

    • @Carlo La Fong:

      Wissen Sie… all diese Argumente wären irgendwie überzeugender, wenn die Linke sagen wir auch was zu Georgien sagen würde. Oder bei der Ukraine mehr Haltung zeigen würde. Oder die türkischen Luftangriffe auf kurdische Gebiete (gern auf zivile Infrastruktur) überhaupt mal ernsthaft thematisieren würde. Oder zum Status von Nordzypern was sagen würde. Oder zu China und Tibet. Oder, oder, oder… So entsteht leider, leider der Eindruck, dass die Linke eigentlich nur dann das Völkerrecht für verbindlich hält, wenn die USA, Israel oder Europa etwas völkerrechtswidriges tun. Ist es nun universell gültig oder nicht? Und es tut auch so, als hätte es diesen magischen vertraglichen Frieden global je gegeben, obwohl das nie so war. „Wir“ haben sicher nicht über die Politik im Iran zu entscheiden, aber zu ignorieren, dass Menschen nach äußerer Hilfe rufen, weil sie von einem Regime abgeschlachtet werden kann nun auch nicht die Lösung sein…

    • @Carlo La Fong:

      Mir ist das Völkerrecht völlig egal. Ein Recht, welches durch VETO-Rechte gewisser Nationen aufgehoben werden kann, ist kein Gesetz, welches ernsthaft hochzuhalten ist.



      Die UN behandelt durch die Veto-Rechte selber die Völker unterschiedlich.

      Mal abgesehen davon, wenn das Iranische Volke entscheidet wir wohl das Regime von außen weggebombt bekommen, dann fällt auch Ihre Sichtweise zusammen. Und News for you, die Iraner wollen den Eingriff durch Israel und USA.

      • @Walterismus:

        "Mir ist das Völkerrecht völlig egal."

        Verdammt! - wieder paar Million völlig umsonst massakriert, lebenslang unterdrückt, das Leben, die Existenz versaut.

        Ist halt was für die begrifflich tiefer Entwickelten.



        Überhaupt kein Recht und Gesetz fühlt sich zwar immer mal besser an, als Recht und Gesetz das Legitimität behauptet, in Wahrheit aber Willkür und nur Instrument der bereits Mächtigen ist,



        aber das ist halt der ewige Job der Anständigen, Redlichen und Rationalen: Dem universal geltenden, tatsächlich demokratisch wirkenden Gesetz, der sozialen Ordnung Geltung zu verschaffen.



        Das gibt es nur, verbündet man sich dafür und erkennt das eigene Lebensrisiko, das dafür eingegangen werden muss.

        Statt sich über Lieferando zu beschweren, es liefere gar nicht was der Konsument erwartet.

  • Hätte Merz das gesagt würde die Linkspartei zu Demonstrationen gegen Militarismus aufrufen.

    • @Prinz Leonce vom Königreiche Popo:

      Shure: “Sagen was mann denkt.



      Und vorher was gedacht haben.



      Wäre fein.“ ©️ Harry Rowohlt in memoriam

      • @Lowandorder:

        Wozu nicht dumm stellen, dumm sein, dumm leben.



        Wenn es sich doch so lohnt. Das Strunzdoofe.



        Müssen nur noch die weg, die einem das stets vermiesen.

  • Einfach göttlich. Da erdreistet sich eine Partei, ein Linker, zu kritisieren, dass ein Land einen völkerrechtswidrigen Krieg beginnt.



    Ein Land wohlgemerkt, welches von einem erratischen Herrscher und einer moralisch mehr als fragwürdigen Clique angeführt wird und in dem bereits auf offener Straße Bürger exekutiert werden, die nicht mehr als protestiert haben.



    Und wer ist das Böse, das Lächerliche, das Falsche? Der Linke. Der das eigene Dilemma erkennt und sich dessen bewusst ist, der ist der, der falsch liegt. Nicht etwa die, die Gier und Profit über alles erheben. Die alles im Stich lassen, wie es ihnen in den Kram passt: Klima, Minderheiten, Schwache, Kurd:innen, Ukrainer:innen, Afghan:innen... Die sind die, die beklatscht werden. Völkerrecht? Ha! War doch schon immer bäh.



    Sauber.



    Im Fernsehen wurde gestern ständig wer gezeigt, der sich über den jetzt steigenden Spritpreis aufgeregt hat. DAS ist die Quintessenz Eurer Doppelmoral.

    • @Nansen:

      Der Falsche ist der, der die Probleme benennt und seine Hände in Unschuld wäscht. Jan van Aken ist der Pilatus der Linkspartei. Zu allem eine positive Meinung und zu nichts eine Haltung.

  • "Außerdem solle es einen Stopp der Waffenexporte an die USA und Israel ..."

    Der ist lustig.

    Als wäre Deutschland nicht mehr auf Waffen aus den USA angewiesen als umgekehrt.

    Das Nette an den Positionen der Linken ist, dass sie einem so wunderbar das Gefühl nationaler Überlegenheit vermittelt.

    • @rero:

      >Als wäre Deutschland nicht mehr auf Waffen aus den USA angewiesen als umgekehrt.<

      Deutschland ist weder auf israelische noch auf amerikanische Waffen angewiesen.

      Deutschland ist kein Land, das irgendjemand ernsthaft verteidigen würde - es braucht also auch keine Waffen.

      Deutschland ist allenfalls darauf angewiesen, dass Polen und die Ukraine genügend Waffen für ihre Verteidigung erhalten.

  • Und ich dachte immer, die Linken glauben nicht an Himmel und Hölle. Wieder was gelernt.

  • Es gibt offenbar keine einfache Lösung.

    Ich kenne niemanden, der den Krieg als völkerrechtswidrig bezeichnet ohne gleichzeitig Solidarität für das leidende Iranische



    Volk zu fordern.



    Dass beides gleichzeitig unter Berücksichtigung aller menschlichen, moralischen und juristischen Aspekte möglich und notwendig ist,



    ist nicht etwa zynisch, sondern macht deutlich in welchem Dilemma



    man sich als außenstehender Beobachter befindet.

    Zu behaupten, dass Krieg die einzige Möglichkeit sei sich dem Regime entgegenzustellen hieße, die eigenen Werte über Bord zu werfen und sich auf die gleiche Ebene mit den unmenschlichen Machthabern zu begeben.



    Damit erteilt man ungewollt anderen Aggressoren in der Welt die



    Legitimation ihre ungeliebten Nachbarn anzugreifen. Begründungen, ob berechtigt oder konstruiert, finden sich immer.



    Wenn jedes Land angegriffen würde, das die Menschenrechte missachtet und andere bedroht wäre die halbe Welt im Krieg.

    Also was wäre die Alternative?



    Internationalen Druck ausüben, Handel total beenden, das Regime isolieren trotzdem Verhandlungen anbieten, Widerstand in der Bevölkerung unterstützen, eventuell irgendwannauch mit Waffen.



    Politisch Verfolgte aufnehmen.

    • @Bürger L.:

      Wer Waffen liefern will soll auch selber zum angreifen bereit sein. Wenn man bereit ist Gewalt qls Teil der Lösung zu sehen, dann soll man auch selber bereit sein solche auszuüben. Vorallem weil westliche Luftstreitkräfte viel schneller eine Entscheidung erreichen bei weniger Opfern als ein langer Bürgerkrieg wenn man nur Waffen liefert.

      • @Machiavelli:

        "Vorallem weil westliche Luftstreitkräfte viel schneller eine Entscheidung erreichen bei weniger Opfern als ein langer Bürgerkrieg wenn man nur Waffen liefert."



        Ich höre eigentlich von allen befragten Militärexperten, dass das so nicht funktioniert. Reine Luftschläge führen keine Entscheidung herbei.



        Es sei denn, Sie meinen Luftschläge wie die seinerzeit gegen Japan (Hiroshima, Nagasaki).

    • @Bürger L.:

      Ok, dann betrachtet wir mal Fieber Realitätsnähe der Alternativen:

      Internationalen Druck gibt es seit geraumer Zeit, aber ein totales Ende des Handels oder die totale Isolierung des Regimes sind nicht realistisch.

      Sehen wir ja gerade

      Zuvielen Ländern ist es egal, ob die iranische Regierung ihre Leute niedermetzelt.

      Sie würden es im Zweifelsfall genauso machen.

      Waffen in den Iran liefern, um einen Bürgerkrieg zu entfesseln will eigentlich auch niemand.

      Und nun?

      Wie gehen Sie als Beobachter mit Ihrem moralischen Dilemma um, wenn Sie keine realitätsnahe Alternative haben?

      Doch angreifen?

      Das Niedermetzeln akzeptieren, um die eigenen Werte nicht über Bord werfen zu müssen?

      Oder ziehen Sie sich lieber in Illusionen zurück, um moralisch integer zu bleiben?

      • @rero:

        Ok, dann betrachten wir mal die Realitätsnähe der Alternativen:



        ...

        Sorry, ich stehe mit der Autokorrektur auf Kriegsfuß.

  • Unsere Regierung ringt sich durch dazu, den Angriff auf den Iran gutzuheißen.

    Das ist auch ihr gutes Recht; genauso, wie natürlich klar ist, dass diese Bombardierungen völkerrechtswidrig sind.

    Gängige Argumente in diesem Zusammenhang: Was ist das Völkerrecht denn wirklich wert? War es überhaupt jemals etwas wert? Was ist mit einer Regierung, die ihre eigene Bevölkerung mordet wie die iranische? Sollte die etwa immun sein?

    Van Aken erklärt martialisch, wo sich der Ajatollah und seine unseligen Gefährten nun befinden. Macht also klar, wo er steht, auch, um sich nicht angreifbar zu machen.

    Trägt sodann Bedenken vor. Und diese Bedenken sind korrekt, ich teile sie: Die Ukrainepositionen der Linkspartei fand ich immer mäandernd, auch wenn z.B. Linke wie Katja Kipping in Regierungsverantwortung sich wunderbar um Geflüchtete kümmerten.

    Hier aber: Das Risiko ist groß, der Ertrag gering. Ich glaube, in einigen Wochen werden wir viel Zerstörung und viele Tote haben, aber keinen Regierungswechsel im Iran.

    Der ewige Krieg um den Nahen Osten wird weitergehen wie eh und je:

    Manchmal ist es besser, nichts zu tun.

    • @Stavros:

      Die Linke mindert hier doch auch rum.

      Einerseits ist es ok, dass Chamenei tot ist, andererseits soll D. Sich nirgendwo die Hände schmutzig machen, ...

      Ja, es geht offenbar hauptsächlich darum, sich unangreifbar zu machen.

      Da teile ich ihre Sichtweise.

      Könnte man Populismus nennen.

      Die Bedenken dürfte so ziemlich jeder teilen.

      Von der Linken bis in die AfD hinein.

      • @rero:

        Die Linke mäandert hier doch auch ...

        • @rero:

          Ich denke, man hat einfach kommunikativ dazugelernt. Das meinte ich.

          Das "sollen sie in der Hölle schmoren" fand ich persönlich unpassend.

          Tatsache aber bleibt: Es gibt doch eigentlich ständig irgendwelche Interventionen in der Region, die aber nie etwas Positives bewirkt haben.

          Netanjahu hat Israel nicht sicherer gemacht und trotzdem setzt er nur auf mehr des Gleichen.

          Im Falle des Irans gehen die Interventionen zurück bis in die 1950er Jahre (wenn nicht länger) und zur Absetzung Mossadeghs durch Großbritannien und die USA: Das führte zum Schah, der wieder zur Islamischen Revolution, die zum westlich unterstützten Irak-Iran-Krieg mit über einer Million Toten ....

          Dann wandten sich die westlichen Alliierten gegen das Monster Saddam Hussein, das sie selbst geschaffen hatten, das wiederum führte zum IS, der zu Millionen Geflüchteten, usw., usw.

          Auch die Hamas wurde anfangs von israelischen Rechten gefördert, um ein Gegengewicht zur säkularen PLO zu schaffen und die Palästinenser zu spalten.

          Die Geister, die wir riefen ....

          Skepsis, ob linke oder andere, ist mehr als angebracht, wenn Sie mich fragen.

  • Es wundert mich nicht, dass die LInkspartei gegen diesen Krieg ist. Sie war in der Vergangenheit auch gespalten, ob sich die Kurden mit Waffen gegen den IS verteidigen sollen, Christine Buchholz MdB wollte das mit den Mitteln von Mahatma Gandhi verwirklicht sehen.



    Die Linkspartei ist eine Anti-Kriegspartei und sie hat sich rundum einem Pazifismus verschrieben.



    Und da sind wir bei dem Problem, dass die NS-Diktatur durch einen Krieg abgeschafft wurde, nicht durch einen friedlichen Aufstand der Bevölkerung, der blieb indes 13 Jahre lang aus.



    Die Geschichte der Welt besteht eigentlich aus vielen Kriegen. Das macht das Weltbild der Linkspartei nicht vollkommen falsch, aber was soll jetzt im Iran passieren?



    Die USA und Isael verfolgen ihre militärischen Ziele. Bislang bewaffnen sie die Protestbewegung nicht.



    Viele AktivistInnen in Iran sind tot, inhaftiert, gefoltert oder inzwischen geflüchtet. Es ist gibt keinen einfachen Weg aus diesem Dilemma.



    Die LInkspartei wird ihre Positionierung bald mit Infos zur Inflation und niedrigen Gehältern weiter sozial ausschmücken können. Dass die Shah-Anhänger mit Reza Pahlavi immer mehr im Zentrum stehen, gefällt der Linkspartei natürlich nicht.

    • @Andreas_2020:

      Unter Pazifismus verstehe ich offensichtlich noch etwas anderes als Sie. Ich würde der Linken (der Partei) jederzeit eine antimilitaristische Haltung attestieren, aber Pazifismus?



      Es wird ja nicht deshalb richtig, weil in der taz-Kommune hinsichtlich der Begriffe eine heillose Verwirrung zu herrschen scheint. Wer dann in diesem Kontext noch von Appeasement spricht, hat m.E. so gar nicht verstanden, um was es hier eigentlich geht (mit der Kritik meine ich nicht Sie persönlich).



      Jan van Aken hat mit seinem Pressestatement zur Lage im Iran alles richtig gemacht, was Die Linke richtig machen kann. Ohnehin war nicht damit zu rechnen, dass seine Positionierung auf allen Seiten Anklang findet, hier in der taz schon mal überhaupt nicht.

      • @Abdurchdiemitte:

        Ihren ersten beiden Absätzen stimme ich völlig zu.

        Aber van Aken hätte m.E. nicht von der Hölle reden sollen. Nicht wegen religiöser Dinge. Doch die Flucht in einen Kraftausdruck ist nur ein Mittel, um eine reale Ambiguität zu verkleistern. Letztlich ist es Trumpspeech. Eine politische Kraft, die sich in aufklärerischer Tradition sieht, sollte darauf verzichten.

        Und dass die deutsche Justiz jetzt nach dem "Weltrechtsprinzip" Ermittlungen aufnehmen soll, scheint mir unsinnig. Der Vorschlag bezweckt wohl nur, irgendwas gesagt zu haben, was vermeintlich innovativ rüberkommt und was vorher noch niemand gesagt hat.

        Der Einfluss von Deutschland in der Sache ist gering, der Einfluss einer 10%-Oppositionspartei gleich null. Trotzdem erwarten Medien und Teile der Parteibasis, dass man dazu irgendwas Zitierfähiges äußert. Dieser Erwartung musste van Aken irgendwie entsprechen. Ich bin vom Ergebnis nicht überzeugt, hätte aber auch keine bessere Antwort anzubieten.

        • @Kohlrabi:

          Ja, Sie haben recht mit Ihrer Kritik an van Akens Formulierung „zur Hölle gehen“, wobei ich denke, dass es genau diesen Zwiespalt zum Ausdruck bringt, der die Linke angesichts dieses Krieges gegen den Iran umtreibt.



          Und da muss auch nicht alles „glatt geschliffen“ sein, auch wenn man sich damit für den politischen Gegner angreifbar macht. Genau so geht es vielen Linken auch in ihrer Beziehung zu Israel. Man lässt sich halt unter Druck setzen, weil der aufgefahrene Antisemitismus-Vorwurf einer der schwerstmöglichen ist. Das trifft und das soll es wohl auch, unabhängig von dem Umstand, ob die Verdächtigung überhaupt stimmt..



          Die Linke sollte hier ihrer Linie treu bleiben (auch in der sozialpolitischen Positionierung), selbst wenn es sie den ein oder anderen Prozentpunkt kosten sollte.

  • Nicht, dass ich den Mullahs auch nur eine Träne hinterherweinen würde und im Kern kann man da vieles irgendwo nachvollziehen.



    Aber dieses Interview reiht sich bestens in die Reihe von Aussagen ein, die wie ein Deckel auf van Akens eigenen Selbstvbeschreibungstopf passen:

    "Ja, ich bin Populist – aber ein guter"

    Immer ein paar dickhosige Worte parat, aber auch immer ziemlich plump um die Gunst der eigenen Anhänger bemüht.

  • Ich kann keinen großen Unterschied zwischen Van Akens Äußerungen und denen anderer Politiker erkennen: Es ist ein völkerrechtswidriger Angriff und es ist gut, dass Chamenei und Konsorten weg sind. Man weiß nicht, wohin das Ganze führt, und man hofft auf Demokratie im Iran.

    Man kann dieses Sowohl-als-auch freundlich als Ausgewogenheit oder abschätzig als Rumgeeiere bezeichnen. Die Sache ist nunmal schwierig.

  • Die Linkspartei macht es sich außenpolitisch in dieser Frage genauso bequem, wie beim Ukraine Krieg-"Solidarität mit die Ukraine, aber ohne Waffenlieferungen, Solidarität mit der iranischen Bevölkerung, aber ohne militärische Hilfe von Aussen ".

    Wenn dann laut Krankenhausberichten dieses gerade erst begonnene Jahr 2026 bereits 36.500 Regimegegner/innen im Iran ermordet wurden, dann kommt nicht viel von dieser " Solidarität" im Iran an.

    • @R. Mc'Novgorod:

      @R.McNovgorod



      Militärische Einmischungen in interne Auseinandersetzungen anderer Staaten, sollten weitgehend vermieden werden. Diplomatische Bemühungen und humane Hilfestellungen zur Befriedung der Krisengebiete sollten selbstverständlich sein.

  • „Es gibt überhaupt keinen Zweifel daran, dass dieser Angriff Israels und der USA völkerrechtswidrig war.“



    =



    1.. Es gibt auch keinen Zweifel daran das der Iran bereits angereichertes Uran bis zu einem Grad von 60% besitzt.



    =



    2..Für eine "signifikante Menge" die laut IAEO für eine Kernwaffe ausreicht (ca. 25 kg hochangereichertes Uran), ergeben sich bei 25 kg und einem vorhandenem Anreicherungsgrad von 60%



    ca. 85 Tage um atomwaffenfähiges Uran herzustellen.



    =



    3..,Der Westen verhandelt mit dem Iran bereits seit über 20 Jahren – konkret seit dem Bekanntwerden des iranischen Atomprogramms im 2002/2003 über dessen Ausgestaltung und eine Begrenzung der nuklearen Aktivitäten - ohne Erfolg.



    =



    4..Klar sein dürfte auch das die Arbeiten im Iran am Atomprogramm tief unter der Erde ausgeführt werden die nicht mehr durch herkömmliche Bomben erreichbar sind. Auch ballistische Raketen werden vom Iran bereits unterirdisch produziert - genauso wie Abschussrampen.



    =



    Wäre super wenn van Aken auf den realen Sachstand eingeht - auf Fakten die durch das Völkerrecht nicht berücksichtigt werden.



    =



    Wenn 2 Jahrzehnmte Verhandlungen nicht ausreichen das Problem zu lösen - was dann?

    • @zartbitter:

      zu 2: Reine Phantasie, es gibt keine Hinweise auf den Versuch der Iran, waffenfähiges Uran herzustellen. Nichts davon findet sich beispielsweise bei der IAEA

      zu 3: Der Westen hatte einen Vertrag mit dem Iran. Aus diesem Vertrag sind die USA ausgestiegen. Weil der Vertrag von Obama ausgehandelt wurde.

      zu 4: Reine Spekulation ohne jeden Bezug zur Realität.

      "Wäre super wenn van Aken auf den realen Sachstand eingeht - auf Fakten die durch das Völkerrecht nicht berücksichtigt werden."

      Da würde ich mir an Ihrer Stelle erstmal an die eigene Nase fassen. Und zwar heftigst.

      • @Kaboom:

        Israel meldet gestern Abend einen Angriff auf einen Nuklearkomplex im Iran. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen Komplex im Iran angegriffen, an dem "notwendige Fähigkeiten" zur Herstellung von Atomwaffen entwickelt worden sein sollen.

      • @Kaboom:

        "Reine Phantasie...."



        =



        Aktuelle Berichte (Stand Anfang 2026) der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und Geheimdienstinformationen deuten darauf hin, dass der Iran sein Atomprogramm intensiviert hat und Fähigkeiten besitzt, die für den Bau von Atomwaffen genutzt werden. Zwar BETONT der Iran stets die friedliche Nutzung aber es gibt Indizien für den aktuellen Bau einer fertigen Bombe. Die Fortschritte in der Urananreicherung sind signifikant.



        =



        Laut IAEA sind die großen Vorräte an fast waffenfähigem Uran und die Weigerung der Regierung, den Inspektoren Zugang zu gewähren, Anlass zu großer Sorge erklärte der IAEA-Chef Rafael Grossi. Solange das Regime in Teheran nicht bei der Klärung offener Fragen helfe, könne man nicht bestätigen, dass das Atomprogramm des Landes friedlichen Zwecken diene.

    • @zartbitter:

      Sie unterliegen einem Grundirrtum was internationale Beziehungen, die internationale Diplomatie, den internationalen politischen Raum, die geostrategischen Ansprüche und Selbstverständlichkeiten angeht.

      Sie, die europäische Ausgründung, die dann als US-Imperium in die Welt zurückkehrte.



      Auch das Imperium des heutigen Russland. Das Chinas. Auch Indien. Und noch die paar irrlichternde Atommächte Pakistan, Israel, Frankreich - soweit bekannt -



      bestimmen nicht einfach wer Atomwaffen haben darf.



      Es gibt keinerlei internationales, konsensuales, ratifiziertes Recht, dass einer Macht Atomwaffen verbietet. Noch gar die Anreicherung von Uran.



      Das Recht könnte nur existieren, wäre die Anreicherung von Uran zu welchem Zweck auch immer und Atomwaffen sowieso illegal. Für alle. Das ist nicht durchgesetzt. Weshalb man allein schon deshalb im Grunde völkerrechtswidrige Kriege gegen die führen muss, von der eine Kriegspartei behauptet, die dürften keine haben. Das sind dann die, die selbst schon welche zu 100% einsatzbereit haben.



      Aber wieso sollte die eine Krämerseele akzeptieren, dass die andere Krämerseele seinen Marktstand mit ner Atombombe konkurrenzlos macht?

    • @zartbitter:

      In Deutschland lagert über 90%iges Uran, selbst hergestellt.



      Wann dürfen wir die amerikanischen Bomben erwarten?



      Haben es ja auch nicht weit.

      • @ocs:

        Die einzige verbliebene Anlage in Deutschland, betrieben von Urenco, reichert Uran ausschließlich für zivile Zwecke an. Diese Anreicherung liegt in der Regel bei 3 bis 5 % U-235.



        =



        Waffenfähiges Uran erfordert eine Anreicherung von über 90 %.

    • @zartbitter:

      Ändert nichts daran, dass es völkerrechtswidrig ist.



      Es gibt auch noch viele andere Ländern in denen es beschissen läuft (z.B. Norkorea, Russland, Sudan etc.)

      Bibi sagt seit 20 Jahren, dass der Iran die Atombombe in ein paar Wochen fertig hat.



      Eigentlich lief es ganz gut, bis Trump das Abkommen gekündigt hat.

      • @RonSlater:

        ""Eigentlich lief es ganz gut, bis Trump das Abkommen gekündigt hat.""



        ==



        Der Iran hat in der Zeit nach dem Agreement 2015 die Produktion von Uran auf dem Weg hin zu waffenfähigen Uran intensiviert und mehr als 3000 Zentrifugen von Nordkorea erhalten und in seinen Atomanlagen verbaut.



        =



        2..Die Vereinbarung aus 2015 wäre im letzten Jahr ausgelaufen.



        3,,Einer der Kardinalfehler des Vertrages war das der Bau von balistischen Raketen im Atomvertrag unberücksichtigt blieb.



        ==



        Iran droht weiterhin Israel auszulöschen - genauso wie Hizbollah und Hamas. Das sie die Vorbereitungen eines Atomschlages nicht besorgniserregend finden ist skandalös.

  • Das Dilemma ist doch, dass das Völkerrecht bei den Kriegen und kriegerischen Interventionen seit 45 nie eine Rolle gespielt hat. Der Koreakrieg,, die Berlin Krise, der Einmarsch der Russen in Tschechien, der Vietnamkrieg, der Einmarsch der Russen in Afghanistan, der Libyen Krieg, das alles waren Völkerrechts Verletzungen. Der Frieden und die Ruhe in Europa basierte auf den amerikanischen Truppen, die in Europa standen. Es geht wie immer bei Großmächten um Macht und die Durchsetzung eigener Interessen. und solange Europa ein vielstimmiger Chor ist, wo jeder sein eigenes Lied singt, verlegt man sich auf moralische Appelle. Man hat über 30 Jahre verhandelt und ob jetzt die amerikanischen Machtinteressen und der Krieg wirklich zu einem besseren Ergebnis führt, kann nur die Geschichte zeigen. Nur mit Völkerrecht hatte das früher nichts bei den anderen Konflikten und auch heute nicht zu tun. Das war immer eine europäische Illusion, die sich gut unter dem Dach amerikanischer Macht entwickeln ließ.

    • @Crassus:

      "Das Dilemma ist doch, dass das Völkerrecht bei den Kriegen und kriegerischen Interventionen seit 45 nie eine Rolle gespielt hat."

      Das ist falsch. Und richtig. Aber die Frage ist, über welches Falsch, von welchem Richtig die Rede ist.

      Lange galt, man müsse zumindest in der Erzählung, in der Konstruktion einer Entwicklung, die schliesslich zum Angriffs(krieg) führt behaupten dem Völkerrecht zu folgen.

      Heute funktioniert die Feststellung, es habe doch noch nie gegolten, im Kräfteverhältnis für diejenigen, die sich tatsächlich letztlich nie darum scherten. Weshalb man sich überlegen muss, wofür dieses Argument eigentlich konkret und aktuell wirkt.

      Vor diesem Hintergrund ist auch der Begriff "Dilemma" zu hinterfragen. Der wird ja auch selbstverständlich von einem bundesdeutschen Kanzler verwendet.



      Um nicht einmal mehr den Eindruck erwecken zu müssen, den heheren moralischen und rechtlichen Zielen würde Geltung verschafft.

    • @Crassus:

      Weder wurde ein Krieg aufgrund von Menschenrechten begonnen, noch einer aufgrund des Voelkerrechts verhindert.

      Ich bin gespannt ob sich etwas fuer die Ukraine aendert. Der liefern wir immer nur das Noetigste, um Russland solang wie moeglich zu schwaechen und zu binden. Mittlerweile reicht dafuer die EU aus, waehrend die USA die Abstinenz der Russen auf dem Schachbrett nutzen, um Fakten zu schaffen (zB Syrien, Kaukasus, Venezuela und nun Iran). Von daher koennte nach dem Irankrieg die Stunde der Ukraine schlagen.

  • Ich stelle mir gerafe vor, wie die Reaktionen derer wohl ausfielen, die jetzt die rechtswidrige Tötung iranischer Führer bejubeln, wenn es dem Iran gelänge, diese "Gefäilligkeit" zu erwidern, indem die Regierungscefs der beiden Angreiferstaaten ebenso erfolgreich angegriffen würden. Was den einen an Völkerrechtsbruch recht ist, kann den anderen nach der Logik der Angreifer doch nur billig sein. Oder?

    • @Olli P.:

      Eine Welt in der Es weder Mullahs, noch Bibi oder Trump gibt?

      Ja wirklich ganz furchtbar

  • Die Prinzipien: Recht durch Macht. Moral, nur wenn sie gerade passt.

    Würde man unsere demokratischen und humanistischen Ansprüche ernst nehmen, müsste man nun auch Trump vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen..

    Unsere Regierung nennt jedoch weder Ross noch Reiter – das Ergebnis ist keine Haltung, sondern demokratische Orientierungslosigkeit ohne Format.



    Jan van Aken drückt es ganz gut aus, diesen Mördern in Teheran weint man keine Träne nach.



    Trump jedoch in hoffentlich naher Zukunft auch nicht.

  • Wäre schön, wenn Aken auch so klare Worte für das russische Regime fände.

    • @Suryo:

      Das sind keine klaren Worte, das ist romantisches Gewäsch.



      Zu sagen man solle sich nicht über den Tod anderen Menschen freuen (was richtig ist) nur um dann die Tötung zu verherrlichen ( "sollen in der Hölle schmoren" ) macht einen unglaubwürdig.



      Ist der Mann Christ? Was soll dann der Bezug zur Hölle.



      Zumal ein Großteil der Menschen die es wirklich betrifft was da passiert keine Christen sind - #AlterWeißerMann (Dschahannam, hätte man erfahren können wenn man denkt bevor man spricht).



      Wer heutzutage in solchen Kulturfettnäpfchen tritt hat in der Politik nichts verloren (was natürlich auf die meisten deutschen Politiker zutrifft) oder sollte zumindest keine öffentlichen Reden schwingen.



      Genau wegen solcher Menschen ist die Linke für mich politisch nicht ernst zu nehmen.

      • @Das B:

        In wie weit wird denn durch so eine Aussage irgendetwas verherrlicht?

        Und wen interessiert ob die betroffenen Menschen Christen sind? Wen interessiert es denn außer Ihnen, ob man es Hölle oder Dschahannam nennt? Ich verrate Ihnen was: Die meisten Menschen die das im nahen Osten betrifft können kein Deutsch und interessieren sich mit Sicherheit gerade nicht für Interviews mit Politikern die nicht mal in der Regierung sind.

        Was ist jetzt das Fettnäpfchen in das Sie getreten sind? Und wie soll man Sie ernst nehmen mit solchen Aussagen?

      • @Das B:

        "In der Hölle schmorren" ist eine säkularisierte Redewendung. Deswegen ist es völlig egal, ob Herr van Aken irgendeiner Religion angehört oder nicht. Er drückt damit verständlicherweise aus, dass diese Verbrecher für ihre Grausamkeiten büßen sollten. Und zu sagen, dass man sich eigentlich nicht über den Tod von Menschen freuen sollte, es hier aber gut ist, dass diese Menschenschinder nicht mehr am Leben sind, drückt einfach nur den moralischen Zwiespalt aus, in dem er sich wohl befindet. Und ich denke, den teilt er mit vielen Menschen, die versuchen solche Tötungen ethisch einzuordnen.

      • @Das B:

        Diesen Widerspruch sollte man eigentlich nachvollziehen und aushalten können. Die Welt, der Krieg, die Dummheit der Menschen...alles Komplex und oftmals widersprüchlich.



        Ich sehen das genauso. Natürlich wünscht man i.d.R. niemanden den Tod. Diese Männer allerdings haben Hektoliter von Blut und Leid auf ihr Konto geladen. Sollen sie schmoren...

        • @Thomas Wienke:

          Wissen Sie eigentlich wieviel Blut sie an sich kleben haben um in der ersten Welt leben zu können?



          Es reicht den Tod hinzunehmen. Diesen zu bejubeln ist für mich menschlich absolut daneben.



          Diese Meinung müssen Sie wohl aushalten können.

          • @Das B:

            Wie schön, dass Sie hier unwidersprochene Meinungshoheiten für sich beanspruchen. Wie Sie wissen, leben wir hier aber, im Gegensatz zu vielen anderen Menschen in anderen Ländern, in einer Region in der Meinungsfreiheit herrscht, daher möchte Ihnen hier niemand etwas streitig machen . Wenn Sie aber glauben, dass Meinungsäußerungen nicht kritisiert werden dürfen, dann liegen Sie (zum Glück) falsch.

            • @TerryX:

              Natürlich habe ich - für mich persönlich - die Meinungshoheit.



              Alles andere wäre seltsam wie ich finde.



              Es ist keine Kritik "komm mal runter" zu schreiben. Es ist übergriffig, soweit meine Meinung.



              Klar dürfen sie weiter in Etikettenschwindel betreiben, so wie ich das weiterhin nicht ernst nehmen darf ;)

      • @Das B:

        Kulturfettnäpchen weil der man das Wort Hölle in seinem Sprachgebrauch hat? Dazu kann ich nur sagen: Was zur Hölle?

        Bin auch kein Christ und benutze das Wort mehrmals täglich genauso wie Oh mein Gott oder um Gottes Willen.....und jetzt?



        Sich daran jetzt aufzuhängen und die Linke deswegen für unwählbar zu erklären ist einfach nur lächerlich und ich frage nochmal: was zur Hölle?

      • @Das B:

        Du liebe Zeit, kommen Sie mal runter. Ob Van Aken Christ ist oder nicht, ist ja wohl seine persönliche Sache.



        Bin in Punkto Koran jetzt nicht so versiert, aber von 'Hölle' ist m.W. dort auch die Rede - und wenn nicht, so what.

        • @TerryX:

          Wenn man kein Christ ist (was ich annehme) sollte man sich nicht dort am Wortschatz bedienen.



          Auch wenn es ihnen schwer fällt: kulturelle Aneignung gibt es in allen Bereichen - es ist immer respektlos.



          Thats what.



          Ich habe für sie in Klammern geschrieben was das Äquivalent zur Hölle im Koran ist.

          • @Das B:

            Kulturelle Aneignung. Das ist wirklich wirklich nicht wie man dieses Wort benutzt . Es hat auch immer mit Machtverhältnissen zu tun . Der Begriff ist entstanden weil schwarze Menschen für ihre Kultur diskriminiert wurden (z.B wegen dreads nicht zur Schule durfen) uns dann weiße kamen, es genommen haben und damit normal in der Mitte der Gesellschaft sein oder sogar gehyped wurden. Jetzt nenn mir bitte einen Punkt wo Christen wegen dem Wort Hölle diskriminiert wurden aber andere die es benutzen dafür gefeiert wurden.das Christentum ist einer der größten Motoren für Kolonialismus und Diskriminierung und cultural approproation gewesen. Nicht andersrum. Und das sage ich als Christin;)

          • @Das B:

            Für mich hat das weniger etwas mit Christ oder nicht Christ sein zu tun, sondern eher mit Stammtischsprache oder nicht Stammtischsprache. Wenn van Aken der Bierzelt-Maggus von Berlin sein will, bitteschön. Aber dann steht er eben im gleichen Regal. Nur halt weiter links.

      • @Das B:

        Aus christlicher Sicht kommen böse Muslime aber in die einzig wahre Hölle der einzig wahren Religion, des Christentums ;)

        • @Suryo:

          @ Suryo



          ... lieber in die Hölle kommen, als sich im ewigen Himmelreich langweilen. Jetzt hätte ich fast



          " zu Tode langweilen " geschrieben....

          • @Alex_der_Wunderer:

            Kleiner, nicht unwichtiger Nachtrag



            ...gilt selbstredend für alle Menschen, unabhängig ob religiös und wenn religiös, unabhängig von der Religion...

  • Wenn man Veränderung des Bestehenden will, aber keine positive Perspektive erkennen kann oder will, dann bleibt nur noch die Zerstörung einschließlich Selbstzerstörung. Darin sind sich anscheinend alle Seiten einig und wer für Frieden eintritt, gilt als Träumer.

  • Da ist die Linkspartei mal auch bei diesem Thema für mich nachvollziehbar unterwegs. Mensch kann den Mullahs den ewigen quälenden Gedanken an alle ihre Opfer wünschen und doch auch an die zentrale Wichtigkeit von Völkerrecht in unserer Welt denken.

    • @Janix:

      für mich überhaupt nicht.

      - entweder man ist gegen das Regime und zeigt Alternativen auf wie dieses unter Beachtung des völkerrechts entfernt werden kann,



      - oder man lässt dieses Geschwätz (wir sind gegen das Regime aber wir sind auch gegen völkerrechtsverletzungen). ganz aus

      Sehr unglaubwürdig, das alles

      • @Emmo:

        Selbstermächtigung gibt es nicht. Carl Schmitt war ein gefährlicher Scharlatan, was Macht statt Recht anging.

        Schlecht gemachte Regimechangeversuche sind auch noch schlimm: siehe die abgemetzelten Kurden im Irak, siehe Libyen, den Rollback in Afghanistan ...

  • Seltsames Statement von Van Aaken: Die extralegale Tötung des Staatsoberhauptes des Iran Chamenei zu bejubeln und dann aber das Völkerrecht einzufordern. ...irgendwie passt das logisch nicht zusammen.

  • "Weltrechtsprinzip" - meiner Meinung nach ein Zeichen deutscher Arroganz, weil es ja total selektiv angewendet wird. Und es ist auch kontraproduktiv, denn ähnlich wie die Anklage von Putin vor dem IStGH erschwert es jede Friedensinitiative und erfordert zur Umsetzung einen totalen Sieg der "deutschen" Seite.

    • @XXX:

      Spannend wie sie das daraus drehen können, da braucht es wirklich viel Fantasie.

  • The good old Völkerrecht. Das stumpfeste aller Schwerter.

    Immerhin, für ein Statement von Van Aken, vergleichsweise vernünftig für den Vorsitzenden der am meisten, sagen wir mal, antizionistischen Partei.

    Eben mal ARD und den schrecklichen Klapproth geschaut. Da schwitzt wirklich aus jeder Pore:

    Der Krieg gegen die Mullahs ist falscher als falsch. Verhandeln, verhandeln, verhandeln. Mit den Mullahs, mit Putin und mit dem Teufel.

    Und jetzt noch von der Thann: Die Bedrohung durch den Iran ist Netanjahus Thema.

    Sonst nix.

    • @Jim Hawkins:

      Hola 🏴‍☠️ - to veel 📺 is ungesund!

      Und falls es sich in Wahrheit um Klamroth



      handelt - fein.



      Fällt mir doch sogleich Walter Moers & sei kleines Arschloch ein! 🙀🥹😂



      de.wikipedia.org/w...s_Kleine_Arschloch

  • Ich kenne nur wenige andere Parteien, die so viele Doppelstandards haben, wie die Linke -- wenn das Konzept ist, vielen fast alles zu versprechen, ohne die Zuasmmenhänge zu berücksichtigen, dann entstehen daraus Bruchstücke für eine autoritäre Zukunft.

  • Naja, bei Deutschland hat das herbei Bomben eines Machtwechsels und eines Wandels zur Demokratie ja auch funktioniert. Allerdings hätten es Trump und Netanjahu bei den damaligen Staatsmännern bestenfalls zum Spucknapfleerer gebracht.

    • @Alberta Cuon:

      Da waren aber Truppen im Land die das überwacht haben.

      • @Captain Hornblower:

        Eben.



        Sag mal - D-Day wirds nicht geben…



        Aber was dann?Ein Dwighty - ein Monty nicht in Sicht

      • @Captain Hornblower:

        Die Aufklärung heute ist eine andere als 1945! Heute kannst du mit Drohnen und Satelliten weit mehr Aufklärung erreichen. Eine Notwendigkeit von Bodentruppen aus 1945 abzuleiten ist nicht zielführend, anhand der völlig veränderten Waffentechnik. Dann kann man auch die Römischen Feldzüge zurate ziehen.

        • @Walterismus:

          Das hat doch nichts mit Aufklärung zu tun. Wenn das Regime weg ist gibt es ein Macht Vakuum, da müssen dann



          Truppen vor Ort sein die das befrieden, da helfen keine Drohnen. Es gibt im Iran unterschiedlich Interessensgruppen, wenn es da keine Ordnungsmacht gibt könnte es einen Bürgerkrieg geben.

          • @Captain Hornblower:

            Den gibt es jetzt schon. Die eine Seite hat alleine dieses Jahr bereits 40.000 Menschen ermorden lassen, ohne das die andere Seite sich wehren konnte.

            Was ist das Mullah Regime bitte für eine Ordnungsmacht? Ist das eine Ordnung?

            Dann kommt es zu einem Bürgerkrieg, allerdings ist das für die Bewohner vor Ort nicht schlechter als die Situation der letzten 20 Jahre!

            • @Walterismus:

              Die Ordnungsmacht wären in dem Fall die Besatzer, wie damals in Deutschland, darum ging es bei den Begriff Truppen. Ist doch eigentlich klar zu erkennen.

            • @Walterismus:

              Wie immer - von Höckchen auf Stöckchen - a 🥱 & a 🥱 echt langweilig - wa!

  • Besonders ekelhaft ist in diesem Kontext, wie sich die Unionsparteien mittlerweile ganz offen als aktive Feinde von Menschen- und Völkerrecht präsentieren.

    • @Ajuga:

      ???



      Das Dilemma ist gerade Völkerrecht versus Menschenrecht.

      Die Unionsparteien können nicht "aktiver Feind" von beidem sein.

      Übrigens nehme ich unsere Regierung ja hier nicht als besonders aktiv wahr.

      Zu "aktiv" hätten schon so ein paar Bomber der Bundeswehr über Teheran oder ähnliches gehört, wenn Sie mich fragen.

  • Was soll ich sagen …anschließe mich •

  • Also prinzipiell hat er ja Recht.



    Ich glaube keiner, selbst die wenigen "Fans" von Merz glauben daran, dass dies alles nicht völkerrechtswidrig ist.



    Aber man muss halt ehrlich sein, das Völkerrecht wird jetzt halt nicht mehr so ernst genommen (wenn es das je wirklich so wurde) wie wir gerne hätten.



    Nur das zu beklagen hilft halt auch nicht.



    Und Van aken hat halt keine Ideen was man außer Realpolitik dem entgegen setzen kann. Wunschvorstellungen und Moralisieren wird halt nichts bringen.

  • Ich kann dem Kommentar vielfach zustimmen. Gut das die weg sind, schlecht dass das Recht gebrochen wurde. Das Völkerrecht ist aber halt nicht in Stein gemeisselt und da immer drauf zu bestehen in jeder Lage, klingt als wäre man Jurist oder Beamter. Also jemand der nicht an erster Stelle mit gesunden Menschenverstand vorgeht, sondern nach niedergeschriebenen Regelwerk. Was in manchen Situationen gut sein mag, in anderen nicht.



    Das hier ist jetzt eine Situation in der ich da wohl eher nicht drauf rumreiten würde.

    • @Rikard Dobos:

      Der Zweck heiligt also die Mittel?

      • @Rudi Rastlos:

        "Nicht drauf rum reiten" ist für Sie "heiligen"?

        Wäre für mich ja nun nicht so.

      • @Rudi Rastlos:

        Der Zweck heiligt die Mittel natürlich sehr oft

    • @Rikard Dobos:

      nicht in Stein gemeißelt, weil wir auf Papier schreiben - Schwarz auf Weiß mit Brief und Siegel.

      Gesunder Menschenverstand ist überhaupt keine Größe, mit der sich etwas anfangen lässt. Rechtsbrüche werden nicht dadurch vertretbar, weil ich mit dem Ziel des Bruchs konform gehe (so kann man jeden Angriffskrieg rechtfertigen und jeden kleinen Rechtsbruch - lässliche Sünden nach Meinungsbild). Juristerei ist kein Selbstzweck, Völkerrecht dient uns allen.



      Dass Konventionen und Gesetze nicht perfekt sind und fortgeschrieben werden, ist eine lahme Binse.

      • @hierbamala:

        Juristerei hat aber nur einen Sinn, wenn es keine Veto-Macht gibt, die alles blockieren kann aus Eigeninteresse. Dies ist bei der UN der Fall, weshalb das Völkerrecht schon immer Schall und Rauch war, da die UN durch das VETO-Recht einzelner Nationen bereits selber Völker ungleich behandelt.

    • @Rikard Dobos:

      “Gut das er weg ist.”

      Wir sind die Guten und duerfen sowas.

      Deutesches Wesen …

    • @Rikard Dobos:

      "Das hier ist jetzt eine Situation in der ich da wohl eher nicht drauf rumreiten würde."

      Das ist doch das Problem. Meine Güte. Wenn man nicht immer darauf besteht, dann kann man es gleich sein lassen. So funktioniert nun mal Recht. Russland und Nordkorea finden das Völkerrecht "im Prinzip" bestimmt auch ganz klasse, aber halt nicht, wenns grad nicht so ins Bild passt.



      So funktioniert das nicht.

    • @Rikard Dobos:

      "Nicht herumreiten" ... so wird eine massive Verletzung des Völkerrechts inzwischen verharmlost. By the way: Beim Krieg gegen den Irak 2003 hat man den Staatschef Saddam Hussein noch gefangen genommen und ihm einen Prozess gemacht. Heute "eliminiert" (so die meistgebrauchte Formulierung) man den (religiösen) Führer des Iran gezielt und kein Hahn kräht danach! Der US-Verteidigungsminister hat gestern übrigens in einer Rede angekündigt, dass es endlich "keine politisch-korrekten Kriege" und "Rules of engagement" für die US-Truppen mehr geben würde und - by the way - nicht die USA diesen Krieg angefangen hätten. Ich persönlich bin bei all dem nicht bereit, in eine "Pro + Contra" Diskussion zum Überfall auf den Iran einzutreten.

      • @Plewka Jürgen:

        Im Irakkrieg sind die USA ja auch in das Land reingegangen.

        Hat nun auch nicht gerade wenigen Irakern das Leben gekostet.

        Möglichst nur das Spitzenpersonal umzubringen, könnte weniger Opfer fordern.

        Warum Sie keine Pro-Contra-Diskussion wollen, aber gleichzeitig mit dem Irak-Argument eine eröffnen, erschließt sich mir nicht.

        Aber ich will auch keine.

  • Ich stimme Jan an Aken vollkommen zu.

    Außerdem: Die Mörder in Teheran werden vernichtet - denen in Moskau rollt Trump den roten Teppich aus.

    • @Il_Leopardo:

      Das ist korrekt, würde aber dadurch nicht besser oder fairer, den Mördern in Teheran ebenfalls den roten Teppich auszurollen.

  • Sollte sich der Iran nicht bedingungslos ergeben, um das Blutvergiessen zu stoppen? Jedenfalls war das doch die Forderung der Linken an die Ukraine - wenn man beim Iran das jetzt anders sieht, muss sich die Linke auch Doppelmoral vorwerfen lassen.

    • @stiller:

      Das hat die Linke niemals von der Ukraine gefordert aber okay.....

    • @stiller:

      Nein, diese Argumentation ist leider gelinde gesagt unterkomplex. Es geht nicht nur um die Form (ein Land greift ein anderes Land an), sondern eben auch um den Inhalt (wer greift wen aus welchen Gründen und mit welchen Folgen an). Die Ukraine ist eine Demokratie, der Iran ein autoritäres Regime. Wer diesen Unterschied nicht macht, kann's auch sein lassen.

      • @Axotono:

        ???

        Klingt jetzt so, als sollten sich nur Demokratien faschistischen Imperialisten unterwerfen, um Blutvergießen zu stoppen.

        Autoritäre Regime dürfen weiter um ihre Unabhängigkeit kämpfen?

        Ich habe Sie bestimmt irgendwo missverstanden.

    • @stiller:

      Diese Forderung vermisse ich ja auch.

      Zumal ein Kampf gegen die USA und ihre Verbündeten noch aussichtsloser ist.

    • @stiller:

      Das stimmt. Die finden bestimmt nen alten Bundeswehr General a.D. der sagen wird: die Iraner haben keine Chance zu gewinnen. Also muss man das Blut vergießen sofort stoppen.



      Und ach ja, wir müssen unbedingt die USA an den Verhandlungstisch bringen. Die Europäer sind ja die, die da bremsen....oh Moment...

    • @stiller:

      Das war nicht die Forderung der Linke an die Ukraine.

    • @stiller:

      Vorallem im Krieg mit zwei Atommächten. Hat Alice schon einen Brief geschrieben?

    • @stiller:

      Hat die Linke etwa gefordert Waffen an den Iran zu liefern?



      Mit Sicherheit würde die Linke eine Kapitulation der Regierung in Teheran einem fortgesetzten Krieg bevorzugen.

      Deine Stichelei ist arg konstruiert. Aber deine Meinung zu dies und jenem kam schon rüber, keine Sorge.