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Blockaden und DemonstrationenZehntausende wollen gegen AfD-Parteitag protestieren

Gegen den AfD-Parteitag am Wochenende in Erfurt mobilisiert Widersetzen zu Blockaden. Die Behörden reagieren mit einem Versammlungsverbot.

David Muschenich

Aus Leipzig

David Muschenich

Mehrere Bündnisse haben zum Protest gegen den geplanten AfD-Bundesparteitag in Erfurt am kommenden Wochenende aufgerufen. Bunte Veranstaltungen in der Stadt plant das Bündnis Zusammenstehen. Das Bündnis Widersetzen hat angekündigt, den Parteitag mittels Blockaden zu verhindern. Beide haben bundesweit nach Erfurt mobilisiert. Insgesamt rechnen die Behörden mit Zehntausenden Demonstrant:innen.

Busse mit Ak­ti­vis­t:in­nen werden aus etwa 60 Städten erwartet, erklärt Widersetzen der taz auf Anfrage. Das Ziel sei, mit so vielen Ak­ti­vis­t:in­nen zu protestieren, dass die „Polizei uns nicht mehr stoppen kann“. In einem vom Bündnis veröffentlichten Strategiepapier ist von „Massenblockaden und technischen Blockaden“ die Rede. Sie sollen „gleichzeitig, flexibel organisiert und zu unübersichtlich für eine schnelle Räumung durch die Polizei sein“. Das habe sich bei früheren Protesten bewährt.

Schon bei den vergangenen großen AfD-Veranstaltungen organisierte das Bündnis nach eigenen Angaben „ungehorsame Massenaktionen“. Laut Behörden verzögerten Tausende Menschen mit 23 Blockaden auf Zufahrtsstraßen im Januar 2025 den AfD-Bundesparteitag im sächsischen Riesa um zwei Stunden. Ähnlich lief es wenige Monate später im November im hessischen Gießen, als sich die neue AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland gründete. An diesem Wochenende plant das Bündnis, alle Zufahrtswege zum AfD-Parteitag in der Messehalle zu blockieren.

Am Montag hat das Landesverwaltungsamt Thüringen vor diesem Hintergrund Kundgebungen und Demonstrationen zwischen Messehalle und der nahegelegenen Autobahn untersagt. Das Bündnis hat angekündigt, dagegen juristisch vorzugehen oder sich über das Verbot hinwegzusetzen.

Größte Versammlung auf dem Messeparkplatz

Insgesamt sind laut Stadtverwaltung mehr als 30 Versammlungen in Erfurt angemeldet. Die größte ist eine Kundgebung des Bündnisses Zusammenstehen ab 6 Uhr auf dem Parkplatz der Messe mit voraussichtlich 15.000 Teilnehmer:innen.

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Den Aufruf von Zusammenstehen haben rund 190 Organisationen und Einzelpersonen unterschrieben. Mit dabei sind mehrere DGB-Gruppen, Parteien, Omas gegen rechts, der evangelische Jugendbund in Mitteldeutschland und Vereine wie der Kinoklub Erfurt. Online bewirbt Zusammenstehen rund 70 Veranstaltungen für das Wochenende, darunter „Kaffeetrinken wie bei Oma“ am Freitagnachmittag, eine antifaschistische Stadtführung am Freitag sowie eine familienfreundliche Kundgebung auf dem Theaterplatz.

Hinzu kommen an dem Wochenende noch zwei Konzerte auf dem Domplatz: am Freitag Roland Kaiser und am Samstag der Erfurter Musiker Clueso. Beide sprachen sich zuletzt gegen die AfD aus.

Die breiten Proteste hat die autoritär nationalradikale Partei vergangene Woche selbst im Thüringer Landtag auf die Tagesordnung gesetzt. In einem Antrag forderte sie unter anderem, die Landesregierung solle ein Sicherheitskonzept für den AfD-Bundesparteitag vorlegen und sich nur neutral dazu äußern. Mit „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“ sei in Erfurt zu rechnen. Innenminister Georg Maier (SPD) stachle die Proteste auf, behauptete unter anderem der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke.

Dabei hatte sich derselbe Innenminister Maier in den Wochen zuvor immer wieder öffentlich an Ak­ti­vis­t:in­nen gewandt und gegen Blockaden positioniert. Er verstehe, dass Menschen gegen eine Partei demonstrieren wollten, die sie für verfassungsfeindlich halten. Aber dabei sollten sie nicht gegen das Versammlungsrecht verstoßen. „Das macht den Protest unglaubwürdig und nützt letztendlich nur der AfD“, wiederholte Maier vor einer Woche im Landtag.

Kurz danach forderte auch der ehemalige Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow (Linke), einen friedlichen Protest. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) erklärte er, am Samstag sollten sich De­mo­kra­t:in­nen unterhaken.

Ähnlich äußerte sich laut RND Jens-Christian Wagner, Leiter der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Zwar sagte er: „Gegen eine antidemokratische Partei wie die AfD ist auch ziviler Ungehorsam legitim.“ Aber die angekündigten Blockaden erzeugten voraussichtlich Bilder von „einer angeblich gewalttätigen und undemokratischen Linken“, genau solche Bilder, die sich die AfD herbeisehne.

Der Historiker Wagner wies noch darauf hin, dass vor 100 Jahren die NSDAP ihren ersten Parteitag nach dem Parteiverbot im wenige Kilometer entfernten Weimar abgehalten hat. „Ich glaube der AfD nicht, dass dieses Datum und dieser Ort Zufall sind“, so Wagner.

Ramelow und er gehören zu den Un­ter­zeich­ne­r:in­nen des Demo-Aufrufs von Zusammenstehen. Mit dabei sind auch der SPD-Landesverband, dem Georg Maier als Landeschef vorsteht, und das Bündnis Widersetzen selbst.

Am Montag erklärte Linken-Parteichefin Ines Schwerdtner, Blockaden in der Öffentlichkeit seien ein absolut legitimer Protest. Es sei möglich, ohne Gewalt zu blockieren. Das unterstütze die Linke. Bei der AfD handle es sich um „Demokratieverächter, und dagegen kann man dann auch auf die Straße gehen“.

Blockaden in der Öffentlichkeit sind ein absolut legitimer Protest

Ines Schwerdtner, Parteichefin Die Linke

Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer und der Geschäftsführer der Kampagnenorganisation Campact, Christoph Bautz, erklärten dem Spiegel, dass sie an den „friedlichen Sitzblockaden“ von Widersetzen teilnehmen wollen. Die Zivilgesellschaft müsse sich gegen Angriffe auf die Verfassung wehren, erklärten die beiden demnach und verwiesen auf ein wissenschaftliches Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Das kommt zu dem Ergebnis: Die AfD ist nachweislich verfassungswidrig.

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30 Kommentare

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  • Wenn man von Fehlern die sie in Gießen gemacht haben nicht gelernt haben

  • Wird die Blockade der AfD schaden oder eher nutzen ?

  • Immer wieder spannend zu sehen, dass es Menschen gibt die glauben die AFD Anhänger bräuchten irgendeinen Grund um sie die Opferrolle herbei zu spinnen.

    Ganz egal wie stark oder harmlos der Protest ausfällt, AFD Wähler sehen sich immer als Opfer, sehen überall Verschwörung. Überhaupt darüber zu reden wie das die Heinis finden, legitimiert sie schon zu sehr. Von daher alle auf die Straße.

  • Ich bin da ziemlich hin und hergerissen.



    Blockieren = Nein, da kann sich die AfD wieder in ihrer Opferrolle suhlen.



    Was ich besser sehen würde wäre ein schweigendes Spalier mit



    Schildern mit Zitaten von AfD-Funktionären.

    • @Captain Hornblower:

      Das wäre wirklich gut!

    • @Captain Hornblower:

      Das wäre eine geniale Demo. Wird aber NIE passieren, ruiniert den Spass ....

  • Da ja sowieso die Polizei schuld ist, wenn etwas passiert, wäre es logisch, keine Polizisten hinzuschicken. Keine Polizei, keinen Ärger!

  • Friedlich es demonstrieren ist erlaubt. Ich glaube auch bis zu 30 Minuten Blockaden sind erlaubt. Mehr aber auch nicht. Ich verstehe dann nicht, weshalb manch einer danach noch mit Gewalt den Parteitag verhindern möchte?



    1. Die Polizei hat den Job das zu verhindern - sie ist mächtiger. Auflehnung kostet den Steuerzahler nur unnötig Geld!



    2. Selbst wenn es aus Zauberhand irgendwie gelänge den Parteitag zu verhindern - was wäre dann erreicht?! Demokratie gerettet? Ne - weder würde sich die Partei plötzlich auflösen noch Wählerstimmen verlieren.



    3. Die einzige Möglichkeit die AFD aufzuhalten ist nicht Parteitag zu verhindern (versuchen), sondern das Parteiverbot und bis dahin bessere Politik anderer Parteien und Werben/ Gespräche (auch durch z.B. Aktivisten) um die nicht überzeugten wackeligen Wechselwähler der AFD damit diese einige Prozente verliert!

  • Wenn wir in einiger Zeit auf eine abgeschaffte Demokratie blicken sollten in der dann wirklich nicht mehr seine Meinung geäußert werden darf, werden die meisten Kommentare einfach nur ein weiteres Zeugnis der schweigenden Masse sein, die es damals und heute gab. Natürlich ist ziviler Ungehorsam wichtig und richtig. Fast alle sozialen Errungenschaften bauen auf Ihn auf, ob 8 Stunden, Bildung, Demokratie selbst oder Dekolonisierung. Wie stellen sich die Menschen hier den Dialog mit der AFD vor ohne jegliche Moral und Regeln.

    • @Volksentscheide Umsetzen:

      Ja, wir werden auf eine abgeschaffte Demokratie sehen, so wie nach den Regierungen der PIS in Polen oder Orban in Ungarn...... oder auch nicht.

  • Jetzt mal rein vom Bauchgefühl her:



    Ich hätte am liebsten auf allen Zufahrtswegen kilometerlang Demonstranten, die den Delegierten der Alternative für Deppen mit lautem, aber friedlichem Protest klarmachen, was sie von den Blaunen halten.



    Die Idee, dem rechten Rand freiwillig und umsonst Material für Agitprop und Desinformation zu liefern, halte ich hingegen für absolut suboptimal.

  • Wie war dasnoch mal mit dem aufstand d der Anständigen.....

  • BundVerfGericht, Beschluss vom 1. Oktober 2025, 1 BvR 2428/20:



    “Es ist für ein demokratisches Gemeinwesen von zentraler Bedeutung, dass das Recht, seine Meinung gemeinschaftlich mit anderen öffentlich kundzutun, nicht zum Mittel wird,



    um Menschen mit anderen Überzeugungen an der Wahrnehmung desselben Rechts zu hindern.”

    Beim Versammlungsrecht ist es genauso: Die Blockade eines Parteitags, egal welcher Partei, ist verfassungswidrig.

    • @Stechfliege:

      "Die Blockade eines Parteitags, egal welcher Partei, ist verfassungswidrig."

      Die Kenntnisse besser nochmal vertiefen. Das BVerfG hat auch klargestellt, dass auch Sitzblockaden vom Schutz des Art. 8 GG umfasst sein können, sofern sie einen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung leisten.

      Wo die Grenze zwischen einer legitimen Gegenversammlung und Vereitelung einer Versammlung liegt können sie ja einmal selbst recherchieren und dabei gleich mit, was genau darunter zu verstehen ist, wenn von der Beeinträchtigung der Grundrechte der anderen Versammlungsteilnehmer die Rede ist. Beginnt diese bereits bei der Blockierung von Zufahrtswegen oder doch erst wenn der direkte Zutritt zum Versammlungsort verwehrt wird? Und wo beginnt dann die Strafbarkeit? Bei errichten der Blockade oder erst nach Auflösung der Versammlung durch die Polizei? Fragen über Fragen, auf die selbst das BVerfG in seiner Begründung keine eindeutige Antwort gab. Zumindest nicht in Bezug auf die Rechtssicherheit, die gerade für Gegendemonstranten nicht ganz unerheblich ist.

      Denn welcher Bürger der sein Demonstrationsrecht wahrnimmt und sich aus Protest auf den Boden setzt, möchte dafür von der Justiz belangt werden.

    • @Stechfliege:

      Vergisst man leider gerne mal.

  • Wie viele Fallen der AfDoof möchten die linken Vertreter noch mitnehmen?



    Proteste sind zweifelsohne legitim und legal (und auch dringend nötig).



    "Ziviler Ungehorsam" oder "passiver Widerstand" oder das Verhindern einer gesetzlich zwingend geforderten Veranstaltung ist ein Verstoß gegen unsere eigene Ordnung. Sprich bekämpfen eine friedliche Veranstaltung mit Gewalt. Geht gar nicht.

  • AFD-Verbot JETZT!



    ist nicht neu, aber unumgänglich...

    • @Willi Müller alias Jupp Schmitz:

      Bei wie viel Prozent Wahlbeteiligung haben wir noch eine Demokratie?



      In 2025h hat man einen AfDler in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) ausgeschlossen, Wahlbeteiligung noch 24,1%. Ist das noch Demokratie oder kann das weg?

  • Dass die AfD ihren Landesparteitag in Erfurt abhält, ist eine historisch aufgeladene Provokation, die uns alle angeht. Erinnern wir uns: Vor genau 100 Jahren, im Juli 1926, hielt die NSDAP in Thüringen – damals in Weimar – ihren schicksalhaften ersten Reichsparteitag nach dem Verbot ab. Thüringen war das Laboratorium für den Aufstieg des Faschismus. Wenn heute genau dort ein vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufter Verband seine völkische Agenda feiert, schlägt die historische Alarmglocke lichterloh.



    ​Das ist keine thüringische Randnotiz, das geht alle Deutschen an! Wer jetzt noch schweigt, kapituliert vor der Geschichte. Ich rufe die gesamte Zivilgesellschaft auf: Schaut nicht weg! Beteiligt euch am massiven, entschlossenen Widerstand gegen diesen Parteitag. Zeigen wir gemeinsam und lautstark auf den Straßen, dass Deutschland aus seiner dunkelsten Epoche gelernt hat. Wehren wir den Anfängen, bevor es zu spät ist!

    • @amigo:

      Ihre historische Analogie humpelt doch stark. Sie schreiben ja selbst dass der damalige Reichstag (ausnahmsweise) in Weimar stattfand und nicht in Erfurt. Und dass ein Landesparteitag in der jeweilien Landeshauptstadt stattfindet, ist eher naheliegend. Wo in Thüringen wäre denn aus Ihrer Sicht kein Bezug zu Weimar 1926 gegeben - Altenburg? Nordhausen?

      Mit den Reichsparteitagen der NSDAP verbindet man doch außerdem Nürnberg.

  • Parteitage sind ein zentrales Element der Demokratie

    Friedliche Gegendemonstration die weder Dinge beschädigt noch Durchgang unmöglich macht ist auch ein teil der Demokratie

    Steine werfen und mit Druck der Strasse andere Events sabotieren ist kein teil der Demokratie

    • @Todesfister:

      Ein zentrales Element wie Parteitage sind selbstverständlich für Demokraten eine der wichtigsten Ausdrucksformen in der Demokratie.



      Die AfD zählt hier nicht dazu. Die AfD nützt jetzt noch die demokratischen Spielregeln um sie nach möglichen Wahlsiegen einzuschränken oder abzuschaffen. Das ist der Kerngrund ihres Vorhabens.



      Wer jetzt nicht auf die Straße geht um die Demokratie zu retten, hat irgendwas verpennt.

    • @Todesfister:

      Entspricht ganz dem Klischee über die Deutschen "Revolution nur mit Fahrkarten".

      Blockaden bei Demonstrationen sind von der Versammlungsfreiheit gedeckt. Die Legalität hängt von der Verhältnismäßigkeit ab, ist also eine Einzelfallentscheidung.

      "Sabotage" von Events deren Kern daraus bestehen die Beschränkung von demokratischen Grundrechten zu fordern, Minderheiten zu diskriminieren und Lügen zu verbreiten ist eigentlich Pflicht für jeden Demokraten und zu unterstützen, wenn sie das Prinzip der Gewaltfreiheit dabei berücksichtigen.

      Ein Recht auf körperliche Unversehrtheit besteht aber nicht nur für die Besucher eines Parteitags sondern auch für Demonstranten, Polizisten und Rettungskräfte.

      Und der von ihnen erwähnte "Druck der Straße" ist genau der, welcher in Deutschland oftmals zu kurz kommt. Daher ist es zu begrüßen wenn in Deutschland gegen Verfassungsfeinde mobilisiert wird. Wäre auch wünschenswert bei Themen wie Klimaschutz, Asyl und Menschenrechten oder Sozialabbau, um nur einige zu nennen.

  • Offensichtlich geht es den Unterstützern der verfassungswidrigen AfD in Thüringen darum, ihre Partei zu legitimieren und die Verteidiger der Verfassung ihrerseits als Verfassungsfeinde abzustempeln. Es deutet alles darauf hin, dass dies in Deutschland 2026 erfolgreich sein wird, denn schon sehen sich die Verteidiger der Verfassung in der Situation, sich rechtfertigen zu müssen oder gar davon zu laufen.

    • @Rudi Lipp:

      Die Verfassungswidrigkeit der AfD wurde meines Wissens noch nicht gerichtlich festgestellt. Ich sehe mich politisch etwa in der Mitte und kann mit beiden Rändern nichts anfangen; solange die AfD nicht verboten ist, muss sie ihre Parteitage abhalten (gesetzlich vorgeschrieben).



      Solche Aktionen, dass man den Parteitag verhindern möchte, betrachte ich als nicht sehr geistreich und wird allenfalls der AfD noch mehr Zulauf bringen.

      • @Nico-1:

        War die AfD in Thüringen nicht gesichert rechtsextrem? Von da bis zur Verfassungswidrigkeit ist der Weg nun wirklich nicht weit!

        • @Aurego:

          Richtig, die AfD wurde in Thüringen als rechtsextrem eingestuft, allerdings wurden die Belege dafür nicht veröffentlicht (soweit mir bekannt). Gerichtsfest ist sie (noch) nicht verfassungswidrig.



          Von daher finde ich das ganze 'Herumgeeiere' einer Demokratie nicht würdig; wenn man Belege hat soll ein Parteiverbotsverfahren durchgeführt werden, bisher wird immer nur darüber geredet und doch nichts unternommen.

    • @Rudi Lipp:

      Wer die Verfassung schützen möchte, muss sich an sie halten und den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts gehorchen - sonst ist die Rechtfertigung schon verloren. Das Urteil, ob eine Partei verfassungswidrig ist, obliegt eben nur dem Bundesverfassungsgericht und nicht den Aktivisten auf der Straße.

      • @Christoph Strebel:

        Ganz Ihrer Meinung.

    • @Rudi Lipp:

      Gewaltsam Parteitage zu verhindern ist auch nicht unbedingt Demokratie