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Auszeichnung des Zentralrats der JudenWie können sie Nuhr?

Ann-Kathrin Leclère

Kommentar von

Ann-Kathrin Leclère

Mit dem Leo-Baeck-Preis werden Personen geehrt, die sich für Jü­d*in­nen einsetzen. In diesem Jahr bekommt ihn ausgerechnet Dieter Nuhr. Geht's noch?

Sogenannter Komiker: Dieter Nuhr Foto: David Young/dpa

D ieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden. Die höchste Auszeichnung des größten Dachverbands der jüdischen Gemeinden in Deutschland. Bitte, was?

Bevor wir uns dem Comedian widmen, der meist in Lederjacke und mit leiser Stimme auf der Bühne performt, kurz zum Namensgeber des Preises: Leo Baeck war Rabbiner und Überlebender der Shoah. Der Zentralrat selbst schreibt über ihn: „Durch sein soziales und politisches Engagement für die jüdische Glaubensgemeinschaft wurde Leo Baeck zum Vorbild seiner Zeit. Er bemühte sich um Versöhnung und den Dialog zwischen Juden und Christen.“ Warum dem Zentralrat der Juden nun ausgerechnet Dieter Nuhr eingefallen ist als derjenige, der diese Arbeit fortschreiben soll, ist völlig schleierhaft.

Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, sagt zur Preisvergabe: „Dieter Nuhr setzt sich bereits seit geraumer Zeit in seinen Beiträgen mit herausragender Klarheit gegen Antisemitismus ein (…) und positioniert sich klar an der Seite jüdischen Lebens.“

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Die taz ist eine unabhängige, linke und meinungsstarke Tageszeitung. In unseren Kommentaren, Essays und Debattentexten streiten wir seit der Gründung der taz im Jahr 1979. Oft können und wollen wir uns nicht auf eine Meinung einigen. Deshalb finden sich hier teils komplett gegenläufige Positionen – allesamt Teil des sehr breiten linken Meinungsspektrums.

Nur fragt man sich: Welche Beiträge genau sind damit gemeint? Und wurden dabei alle anderen problematischen Takes vergessen? Der öffentlich-rechtliche Kabarettist bedient seit Jahren zuverlässig kulturkämpferische Narrative und inszeniert sich als Opfer einer angeblichen Meinungsdiktatur.

Nur um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Dieter Nuhr sich selbst sieht und wie er redet, sei hier aus einem Interview mit der Emma zitiert: „Ich komme ja aus dieser Multikultiszene: Straßenfest mit viel Tsatsiki, alles super. War ’ne schöne Zeit. Aber irgendwann ist dann einfach aufgefallen, dass die Jungs ihre Frauen anders behandeln, als wir uns das im Westen wünschen.“ Cool und normal.

Nicht einmal professionell

Auch mit anderen Äußerungen fällt Nuhr immer wieder auf. Er findet zum Beispiel, Gendern sei „Scheißdreck“, und bezeichnete bei einer Rede der CDU-nahen Denkfabrik D21 die „Berliner Branche“ als eine machtvolle kleine Elite, die „versucht zu steuern“. Jenseits solchen verschwörungsideologischen Geraunes ist Nuhr auch einfach unprofessionell. So kritisierte er 2020 Alice Hasters Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“, es sei Rassismus gegen Weiße, was Hasters betreibe. Nur hatte er das Buch überhaupt nicht gelesen.

Hasters und woke mag er offensichtlich nicht, wen er aber dafür regelmäßig in seine ARD-Sendung „Nuhr im Ersten“ einlädt, ist die Kabarettistin Lisa Eckhart, die gern mal platte und antisemitische Witze über Juden macht, etwa: „Juden sind Frauen um Nasenlängen voraus.“ Hahaha lol. Nicht nur die taz, auch die vom Zentralrat herausgegebene Jüdische Allgemeine kritisierte Eckhart scharf für ihre Pointen.

Schaut man sich also all das an, und denkt sich: Top, den nehmen wir, der bekommt gerade jetzt in diesen polarisierten Zeiten einen mit 15.000 Euro dotierten Preis für seine Arbeit gegen Antisemitismus?

Nun ja, immerhin scheint er ja den Jü­d*in­nen hier in Deutschland ziemlich nah zu sein. So nah, dass er sich in einem Interview mit dem Pioneer von 2020 auch nicht scheute, über Shitstorms gegen ihn zu erklären: „Der Shitstorm ist die humane Schwester des Pogroms“, sagt er dort. Ein millionenschwerer TV-Moderator und Comedian mit eigener ARD-Sendung vergleicht Onlinekritik mit Pogromen – und genau dieser Mann bekommt jetzt einen Preis, der an Leo Baeck erinnern soll. „Armer Leo Baeck, dass sein Name nun so benutzt wird“, schreibt der Journalist Ronen Steinke dazu passend.

Das Problem ist nicht nur Nuhr selbst, sondern die politische Linie, die der Zentralrat der Juden hier aufzeigt. 2019, ging der Preis etwa an Mathias Döpfner. Jap, an den Springer-Chef Döpfner, der laut einer Zeit-Recherche von 2023 an seine Kol­le­g*in­nen Dinge geschrieben haben soll wie: „free west, fuck the intolerant muslims und all das andere Gesochs“. Aber na ja, wusste man 2019 ja noch nicht oder so.

Falsche Signale

Was für ein Signal sendet das? Ausgezeichnet werden die, die sich vielleicht mal ab und an für jüdisches Leben einsetzen, da ist es doch okay, wenn die dann ein kleines bisschen rechts anschlussfähig sind? Dass ausgerechnet solche Figuren mit einem Preis geehrt werden, der eigentlich für gesellschaftliche Verantwortung und Dialog stehen soll, ist unverantwortlich.

Dabei gäbe es genug Menschen, die diese Ehrung tatsächlich verdient hätten. Die Buchautorin Susanne Siegert etwa, eine der wichtigsten Stimmen für Erinnerungskultur auf Social Media aktuell. Oder, wenn es lieber Stars sein sollen, vielleicht Herbert Grönemeyer.

Stattdessen jetzt halt Dieter Nuhr. Wem nützt das? Den Jü­d*in­nen in Deutschland wahrscheinlich nicht. Der Glaubwürdigkeit des Zentralrats auch nicht. Nuhr wahrscheinlich schon. Der fühlt sich geehrt und bleibt weiterhin bei einem ARD-Millionenpublikum mitte-rechts anschlussfähig. Und übrigens trägt auch die ARD Verantwortung. Seit Jahren bekommt Nuhr beste Sendeplätze, während jüngere Stimmen kaum vorkommen. Und ja, auch da wäre es nicht so schwer, Menschen zu finden, die sich klar gegen Antisemitismus stellen. Muss man nur mal ein bisschen weiter suchen als bis zur nächsten billigen Pointe.

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Ann-Kathrin Leclère
Aus Kassel, lange Zeit in Erfurt gelebt und Kommunikationswissenschaft studiert. Dort hat sie ein Lokalmagazin gegründet. Danach Masterstudium Journalismus in Leipzig. Bis Oktober 2023 Volontärin bei der taz. Jetzt Redakteurin für Medien (& manchmal Witziges).
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72 Kommentare

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  • Herr Nuhr ist der einzige deutsche Kabarettist im öffentlichen Rundfunk, der politisch und nicht links ist. Das kann man ihm vorwerfen. Dass er zu den 70% der Bevölkerung gehört, die das Gendern ablehnen auch. Nun ist der Zentralrat der Juden nicht für seine linke Gesellschaftsauffassung und für sein Eintreten für das Gendern bekannt und dürfte sich folglich kaum daran stören, dass Herr Nuhr das so vertritt. Warum Frau Leclere nicht versteht, dass Herr Nuhr vom Zentralrat ausgezeichnet wurde, kann eigentlich nur daran liegen, dass sie seine Sendungen nie gesehen hat. Das würde auch erklären, warum sie sein ständiges Eintreten gegen Antisemitismus, der Grund für diesen Preis, in keinem Wort erwähnt. Und dass der Zentralrat der Juden sicher am besten versteht, was „problematische“ Pointen von Witzen über Juden sind, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

  • Da gibt es genau einen nichtlinken Kabarettisten im ÖRR und das ist den Linken schon zuviel.

  • Die Rechten haben den Linken eins voraus. hat jemand bei den Rechten eine ähnliche Meinung gehört er dazu. Hat jemand bei den Linken eine etwas andere Meinung, zum Beispiel von der Sinnhaftigkeit von Geschlechtergerechten Sprache,dann ist die Person direkt raus und Rechts.

    Von der Toleranz könnte sich so manche was abschneiden,dann würde man vielleicht auch weniger gegen sich aufbringen.

    Ich meinte Mal zu einer Freundin ,dass eigentlich nebensächlich ist ,ob jetzt meine Details voll zum Tragen kommen oder ihre, bzw was höher Gewichtet wird.im Endeffekt sind wir zu 90 Prozent einig und in beiden unseren Welten wäre es, zumindest für uns, angenehmer zu leben.

  • Jetzt erklären wir den Juden also wem Sie Preise geben dürfen, und wem nicht. Jetzt fühle ich mich mal unwohl.

  • Die Verleihung des Leo-Baeck-Preises an Dieter Nuhr offenbart tatsächlich ein tiefes Missverständnis über die Rolle von Kabarett. Nuhr bekämpft Antisemitismus hochgradig selektiv und schont den Judenhass im bürgerlich-rechten Milieu. Mit seiner „Wellness-Unterhaltung“ zur Hauptsendezeit bedient er die Bequemlichkeit gut situierter bürgerlicher Kreise, statt tatsächliche Machtstrukturen zu kritisieren. Er tritt nach unten und diffamiert gezielt marginalisierte Gruppen oder Klimaaktivisten. Sein Gestus der „gesunden Vernunft“ tarnt eine zutiefst konservative Weltsicht als alternativlos und dient rein der Aufrechterhaltung des Status quo. Dieser Preis legitimiert eine Form des Kabaretts, die gesellschaftliche Widersprüche verdeckt, anstatt sie aufzudecken. Nuhr verkauft intellektuelle Plattitüden als mutigen Widerstand gegen einen vermeintlichen Mainstream. Dies steht im fundamentalen Widerspruch zu einem Kabarett, das aufklärerisch, mutig und echt gesellschaftskritisch wirken will. Erfreulicherweise gibt es die Anstalt im ZDF!

    • @Hannah Remark:

      Auch Konservative dürfen Kabarett machen.

      So ist das Leben.

      Natürlich dürfen auch linke Kabarettisten in ihrem Programm Antisemitismus ansprechen.

      Scheinen sie aber gerade nicht so im Fokus zu haben.

  • Dass der Preisträger eher Indiz ist, wie einsam Juden heutzutage angesichts grassierendem Antisemitismus wieder einmal sind, kommt der Kommentatorin nicht in den Sinn. Dass die überwiegende Linie der taz etwas damit zu tun hat, auch nicht.



    Dass seit dem 7. Oktober 2023 sichtbar die Gefährdung für Juden weltweit nicht mehr in der Vergangenheit liegt, ist mittlerweile auch in der taz nicht mehr auf den ersten Blick zu erkennen. Dass die verehrten linken HeroInnen im besten Fall schweigen, wenn Juden angegriffen werden, und deshalb jedeR, der das nicht tut deshalb ein Strohhalm ist, nachdem gegriffen wird? Hier offensichtlich unverständlich.

    Der guten Ordnung halber, ich kann Dieter Nuhr auch nicht ausstehen, aber mir würde es nie einfallen, so kaltschnäuzig und unbeeindruckt bezüglich der prekären Situation, in der sich Jüdinnen und Juden wieder befinden, zu kommentieren.

    Andererseits ist das ja spätestens seit dem "Knaul-Korb" in der taz auch nicht verwunderlich.

  • Was mich an Nuhr stört? er nimmt sich manchmal zu wichtig.

    Aber sein Mut ist ihm unbenommen, aus seiner kritischen Haltung gegenüber dem Islam macht er keinen Hehl und an Greta lies er auch kein gutes Haar (letzteres erfordert allerdings wenig). Damit ist er doch der passende Träger des Leo-Baeck-Preis des Zentralrats, solange es kein Bundesverdienstkreuz ...

  • Nu(h)r weil man nicht mit allem einverstanden ist, was Herr Nuhr den lieben langen Tag beruflich von sich gibt - übrigens, wie ich finde ein selten gewordenes Qualitätsmerkmal, eines nicht selbstreferenziell linksliberale Blasen bedienenden Kabaretts - hat er den Leo Baeck-Preis tutto kompletto verdient: als unermüdlicher Kämpfer gegen rechten aber eben auch linken und muslimischen Antisemitismus. Da gibt's wenige im Land mit seiner Reichweite, die das besser machen.

  • Ich kann nicht verstehen wieso die öffentlichen Fernsehanstalten diesem Vertreter der rechten Ecke so viel Raum gewährt.



    Wenn ich den beim Zippen zufällig sehe, steigt mein Blutdruck auf 180. Gibt es im Handel irgendeine Warn-App, die verhindert, dass ich ein Programm wähle, in dem er gerade "läuft".

  • Nuhr war schon bei den Rechtspopulisten von NIUS zu Gast und warnte dort vor dem "Verfall Deutschlands" und verfasste das Vorwort von Ralf Schulers (NIUS) Buch "Generation Gleichschritt".

    Noch Fragen?

  • Muss man nicht mögen, nur welcher Kabarettist außer Nuhr traut sich noch gegen die unkritischen Verbrüderungen im Palisolidarlager öffentlich Stellung zu beziehen? Da wäre etwas mehr Selbstzweifel im linken Lager durchaus angebracht und hilfreich.

  • Juden können auch ressentimental gegenüber Ausländers sein, wieso auch nicht. Der Zentralrat jedoch sollte es nicht sein und war es sehr lange auch nicht.



    Nuhr prüft seine Quellen offenbar schon lange nicht mehr und behauptet zu häufig dann etwas als angebliche Gegenposition. So bei seinen Verzeichnungen von Demonstrationen für Rechte auch der Palästinensers.



    Von den Nuhrs hält mensch sich also besser fern.

  • Persönlich halte ich Dieter Nuhr für einen der vielen mittlerweile legitimierten Faschisten im öffentlichen Raum.



    Auch wenn er selbst das immer bestreitet.

    • @Powpowerpow:

      Ihre Behauptung und die überwiegend zustimmenden Kommentare zu ihr illustrieren für mich bezeichnend, warum Begriffe wie "Faschist" oder "Nazi" an echten Faschisten wie Herrn Höcke inzwischen wirkungslos abprallen - wenn schon Dieter Nuhr ohne konkrete Belege einfach ein "Faschist" ist, dann entkernt man den Begriff so sehr, dass ihm jede abschreckende Wirkung genommen wird. Das ist eine Entwicklung, die aus meiner Sicht nach 2015 massiv zugenommen hat. Das ist so eine "Junge, der Wolf ruft"-Geschichte: Wenn der Wolf am Ende tatsächlich da ist, wundert man sich, warum keiner mehr reagiert.

    • @Powpowerpow:

      Und er ist ein gutes Beispiel für die vorhandene Meinungsvielfalt im ÖRR. Auch die abstrusesten Meinungen des rechten Rands dürfen geäußert werden. Aber auch das wird er sicher bestreiten.

    • @Powpowerpow:

      >Auch wenn er selbst das immer bestreitet.

      Natürlich tut er das... das tun sie alle! Selbst der Ferrer wollte angeblich kein Faschist sein. Und ich meine Dieter Nuhr haben Sie damit glasklar überführt.

    • @Powpowerpow:

      "Faschist" - diese Verunglimpfung geht besonders leicht jenen über die Lippen, die nie selbst oder in ihrer Familiengeschichte mit wirklichem Faschismus - weder mit "Rechts-" noch mit "Linksfaschismus" - zu tun oder gar darunter zu leiden hatten.

    • @Powpowerpow:

      Leute, man muss ja Nuhr nicht unbedingt gut finden, aber der Mann ist doch kein Faschist. Wissen Sie was wirkliche Faschisten gemacht und getan haben. Jeden und alles das Label Fascho zu geben, ist im besten Fall gerade mal schlechter Stil.

    • @Powpowerpow:

      Das ist Ihnen aber eine wirklich barrikadenstürmerische, geradezu schollentief schürfende, sicher am nicht ganz verstandenen Adorno geschulte Analyse und erstsahnige Diffamierung gelungen.

    • @Powpowerpow:

      Warum um Gotteswillen soll Nuhr denn ein Faschist sein?

      Bei aller Kritik, aber eine rhetorische Gleichsetzung mit Nazis und Faschisten oder Maoisten und Stalinisten sollte etwas substantiierter sein.

    • @Powpowerpow:

      Und gerade ersteres macht es so unfassbar, dass ausgerechnet eine Interessenvertretung der Juden ihn ehrt. Da gerät völlig aus dem Blick, dass diese "Judenliebe" nichts anderes ist als Islamhass und diese Leute schlicht die israelische Regierung mit DEN Juden verwechseln / gleichsetzen. Von dieser israelischen Regierung erhoffen sie sich nämlich die Erfüllung ihrer Wünsche in Bezug auf anders als jüdisch/christlich lebende Menschen.

    • @Powpowerpow:

      ne Nummer kleiner gehts nicht, oder?!

    • @Powpowerpow:

      Nuja, ich denke, für Dieter Nuhr ist die Bezeichnung "Faschist" keine Beleidigung. Sollte es auch nicht. Begriffe wie "Faschist", "Nazi" und "Genozid" werden heute so inflationär benutzt, dass sie beinahe bedeutungslos geworden sind. Ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern, als wirklich jeder als Nazi galt, der die Haare auch nur zu kurz trug. Das waren noch Zeiten, da waren echte Faschisten wirklich sehr unangenehme Personen, mit denen man absolut nichts zu tun haben möchte. Wenn ich heute höre, dass jemand als "Faschist" bezeichnet wird, ist mein erster Gedanke: Die Wahrscheinlichkeit, dass das jemand ist, der aufgrund völlig vernünftigter und absolut vertretbarer Ansichten diffamiert wird, ist sehr groß. Das bestätigt sich immer wieder aufs Neue!

  • Erstens: Ich mag Dieter Nuhr nicht. Seine mit leiser, besorgter Stimme vorgetragenen Traktate darüber, dass alles immer schlimmer wird, sind für mich schwer zu ertragen - das trifft aber auf viele deutlich linkere Kabarettisten bei mir genauso zu.

    Zweitens: Schön, dass der Artikel lauter Anhaltspunkte sammelt, warum Herr Nuhr ganz schlimm ist, aber der einzige Punkt, der mit dem Thema Antisemitismus überhaupt zu tun hat, ist ein Kontaktschuldvorwurf, weil sich Dieter Nuhr nicht von Lisa Eckhart distanziert. Das ist dünn. Seine Meinungen zum Gendern und zu Alice Hasters haben hingegen mit dem Thema ungefähr so viel zu tun wie seine Meinung zu Pizza Hawaii - und merkwürdiges Geraune über "machtvolle Eliten" finden Sie in jedem Kabarett, beim linken Kabarett nennt man das "Lobby", die für absolut alles Schlechte verantwortlich ist, was auf der Welt so passiert, vom Krieg bis zu den Zahnschmerzen.

  • ZdJ und AFD nutzen die gleichen Mechanismen

  • Dass der Zentralrat der Juden nur einen kleinen Teil der Juden in Deutschland vertritt, ist ja leider nichts neues.

    • @pumble:

      Höre ich immer wieder... Hat das jemand mal durchgezählt? Oder woher kommen diese Bagatelisierungsversuche?

    • @pumble:

      @ pumble



      So schaut's aus 👍

  • Dieter Nuhr zur Auszeichnung des Zentralrats die ihm viel bedeutet: 1.. »Weil das nicht nur eine Auszeichnung für Humor ist, sondern eine, die mir zeigt, dass meine Arbeit eine gewisse Relevanz hat.«



    =



    2.. ""Es ist ein Trauerspiel, dass die Ablehnung des Antisemitismus heute gerade im Kulturbetrieb alles andere als selbstverständlich ist. Das macht mich fassungslos"" erklärte Nuhr.



    =



    3..Original Nuhr: ""....dass der Kampf um Palästina kein Freiheitskampf ist, sondern nur – wie es Hamas, Hisbollah, Houthi und die Mullahs im Iran völlig offen zugeben – ein weiterer Versuch der Judenvernichtung"".



    =



    4. Original Nuhr: ""Antisemitismus ist links- wie rechtsaußen wieder salonfähig.""



    =



    5..Original Ahmad Masur der die Laudatio zur Preisverleihung halten wird:""Gerade weil er (Dieter Nuhr) Teil der deutschen Medien- und Kulturlandschaft ist, hat seine Haltung ein besonderes Gewicht."



    ==



    Auf Punkt 5, 2, und 3, als Begründung zur Preisverleihung hätte Ann-Kathrin Leclère auch selbst kommen können.



    Ahmad Mansour. ""Es ist die Anerkennung für jemanden (Nuhr) der seine Reichweite genutzt hat, um sich sichtbar und unmissverständlich an die Seite jüdischen Lebens in Deutschland zu stellen.""

    • @zartbitter:

      Hätte ich Ihren Kommentar vor meinem gelesen, hätte ich verzichtet. Mehr muss man dazu nicht sagen.

  • Hätte die Autorin die Aussage von Josef Schuster vollständig wiedergegeben, wäre besser erkennbar, weswegen der Zentralrat der Juden Dieter Nuhr den Preis verliehen hat. In der vollständigen Erklärung Schusters, zitiert aus der Jüdischen Allgemeinen, steht dort, wo im taz-Kommentar Auslassungspunkte stehen, Folgendes: "Dabei nutzt er seine Rolle als Kabarettist und seine Plattform im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, um konsequent Doppelstandards in der deutschen Debatte um Israel offenzulegen. Mit seinen Beiträgen setzt er einen Kontrapunkt zu antisemitischen Narrativen in der deutschen Medienlandschaft" ( www.juedische-allg...ralrats-der-juden/ ).

    • @Budzylein:

      Danke

    • @Budzylein:

      Danke für die Ergänzung.

      Stimmt, der Teil wäre wichtig gewesen, um erstmal die Auszeichnung zu verstehen.

      Seltsam, dass dieser wichtige Teil ausgelassen wurde.

    • @Budzylein:

      Und er setzt den Kontrapunkt auch auch zu den Narrativen der tazzies. Das schmerzt schon. Und ist geradr deshalb richtig.

  • Ja, wem soll man denn den Preis verleihen. Der Linke in Berlin.

    Ja Herr Nuhr weist immer wieder auf den muslimischen und linken Antisemitismus hin. Das passt nicht jedem.

    www.kirche-oldenbu...egen-kabarettisten



    Der Kabarettist Dieter Nuhr polarisiert seit Jahren mit seiner Islamkritik und der Warnung vor einem Bündnis aus Linken und Islamisten (sog. „Islamogauchisme“). Während ihm Kritiker Islamfeindlichkeit und Diffamierung vorwerfen, lobt der Zentralrat der Juden Nuhrs klaren Einsatz gegen Antisemitismus.

  • Frau Leclère, es geht dem ZdJ eben nicht mehr so sehr um „Erinnerungskultur“ an die Shoa, sondern inzwischen leider eher um den Antisemitismus der Gegenwart, der ist nämlich aktuell ein viel größeres Problem! Und das spricht ein Herr Nuhr nunmal deutlicher und konsequenter an als etwa die GenZ mit ihrer stark ausgeprägten Free-Palestine-Haltung.

  • Juden haben einen ganz beeindruckenden Humor und können selbst am besten einschätzen, was bösartig gemeint ist und was nicht. Im Übrigen obliegt es den Juden selbst einzuschätzen, ob etwas antisemitisch ist oder nicht. So wie es bei anderen Formen von Diskriminierung selbstverständlich ist. Oder möchten Sie etwa als weiße Frau bestimmen, unter welchen Umständen sich eine männliche Person of Color über Rassismus beklagen darf und wann nicht?

  • Die taz und Meinungsvielfalt



    Sie reden hier immer von Vielfalt. Wenn es aber um die Meinungsvielfalt geht, ertragen sie keine andere Meinungen wie die von Nuhr. Dass sie nun sogar den Zentralrats der Juden wegen diesen Preises schlechtreden, steht der taz gar nicht zu.

    • @Hans Dampf:

      "...Dass sie nun sogar den Zentralrats der Juden wegen diesen Preises schlechtreden, steht der taz gar nicht zu...."

      Warum nicht? In der Rubrik "Debatte" einen Beitrag zu diesem Thema zu bringen, ist doch nichts verwerfliches. Ich finde, Trump hat den FIFA-Friedenspreis nicht verdient. Habe meine Meinung hier in der taz wiedergefunden. Warum nicht eine Meinung zum Preis von Nuhr veröffentlichen? Ist doch auch Meinungsvielfalt.







      Natürlich kann der Zentralrat den Preis an wen auch immer verleihen, aber man muss das dann nicht zwangsläufig gut finden. Selbst wenn Nuhr sich tatsächlich gegen Antisemitismus einsetzt, ist die Preisverleihung aus meiner Sicht trotzdem fragwürdig, weil sein Anti-Antisemitismus allein ihn als Person mit all seinen hetzerischen Tendenzen gegen alle möglichen anderen Minderheiten nicht zu "Versöhnung und Dialog" in der Gesellschaft, wofür der Preis ja eigentlich stehen soll, qualifiziert.

    • @Hans Dampf:

      Der Zentralrat ist auch unabhängig von Preisverleihungen, für rechte Demagogen wie Nuhr und Döpfner durchaus kritisch zu sehen.

  • Wieso? Aber NUHR - wenn Wilfried Schmickler



    Die Laudatio hält •

  • Jetzt möchten die tazzies also dem Zentralrat der Juden erklären, wem er nen Preis geben darf und (vor allem) wem nicht. Doitscher wirds heute nicht mehr...

    • @Samvim:

      Ja wie? “… Doitscher wirds heute nicht mehr...“

      Doch Doch.



      Sie schreiben‘s doch grade! Wollnich



      Einfach den Schuss nicht gehört! Newahr



      Normal - wa!

    • @Samvim:

      @Samvim



      Nicht alle Juden sind dem uneingeschränkten Kapitalismus zugetan, da sollte unser Zentralrat schon Rücksicht darauf nehmen. Dieter Nuhr stellt mit seinen ständig geäußerten Ansichten in der Öffentlichkeit, eine große Gefahr für unsere Gesellschaft & Demokratie dar.

  • Dieter Nuhr - der sogar schon bei dem rechtspopulistischen Portal NIUS zu Gast war - bekommt eine Auszeichnung des Zentralrats der Juden?

    Nuhr taucht ja auch regelmäßig in der Berichterstattung von NIUS auf, wenn das Portal Ausschnitte aus seiner ARD-Sendung „Nuhr im Ersten“ aufgreift, wo Nuhr seine Sicht auf Wokeness, Debattenkultur, das gesellschaftliche Klima und über Fridays for Future oder der Letzten Generation redet – was oftmals Beschwerden auslöst.

    Nun ja, der Zentralrat der Juden wird schon wissen was er macht.

  • Muss der Zentralrat letztlich selbst wissen. Was ich allerdings nur schwer verstehen kann, dass man generell den Schulterschluss auch mit rechten Kräften zulässt nur weil diese Netanjahu gut finden und sich vordergründig etwas gegen Antisemitismus positionieren. Was in den Abgründen dahinter schlummert sollte Kennern bekannt sein.

  • Der Artikel zeigt ein Problem der Definition, muss jemand, der sich für jüdisches Leben einsetzt ein Linker oder Liberaler sein?



    Nuhr ist ein Provokateur, teils nur um der Provokation willen, kann man ihm sicher vorwerfen. Nicht jeder Spruch zeugt von gutem Geschmack, man kann ihn sicher für einiges kritisieren.



    Disqualifiziert ihn das automatisch für Ehrung?

    • @FtznFrtz:

      Nein, aber die Ehrung disqualifiziert die Ehrenden, weil sie durchschaubar ist, das ist ja viel schlimmer.

    • @FtznFrtz:

      ja, tut es. Definitiv.

  • Wer anders als die Autorin oder andere Autoren der TAZ können das am besten beurteilen? Am besten sie entscheiden über alles, über Nobelpreise, über den Oscar etc.

    • @Eulennest:

      🥱 & 🦉 - mal das Gewölle außenbords würgen - vllt denkt sich‘s dann freier - vllt

  • "Ich komme ja aus dieser Multikultiszene: Straßenfest mit viel Tsatsiki, alles super. War ’ne schöne Zeit. Aber irgendwann ist dann einfach aufgefallen, dass die Jungs ihre Frauen anders behandeln, als wir uns das im Westen wünschen.“



    Dieses Zitat soll ein Beleg für rechte Gesinnung sein? Das verstehe ich nicht.

    • @Dietrich Schneider:

      Wer allen Männern aus einem bestimmten Kulturkreis unterstellt, Frauen 'anders' - gemeint ist "gewaltätig" - zu behandeln, ist halt schlicht ein Rassist und ganz nebenbei finden bei Nuhr natürlich die tausenden Gewalttaten so genannter Bio-Deutscher gegen Frauen nicht statt.

    • @Dietrich Schneider:

      Schade. Denn es ist eigentlich sehr einfach zu verstehen.

  • Wie jetzt? Ohne auf Details einzugehen, von denen die meisten nur indirekt mit dem Thema zu tun haben,



    Möchten deutsche Medien jüdischen Organisationen sagen, dass sie es besser wüssten?

    • @fly:

      Why not?

    • @fly:

      ja, warum nicht? In Israel regiert ja auch Netanjahu zusammen mit Faschisten. Sollen deutsche Medien also keine jüdischen Organisationen oder Politiker kritisieren dürfen.

    • @fly:

      Kurz und bündig: Wohl ja.

    • @fly:

      „Möchten deutsche Medien jüdischen Organisationen sagen, dass sie es besser wüssten?"



      Nö. Ann-Kathrin Leclère zitiert Nuhr und wundert sich nur.

  • So schonungslos einseitg abwertend, wie Nuhr sich gegenüber Grüne und Linke geäußert hat und damit den konservativen Kräften, ja und auch AfD-Sympathisanten das Wort geredet hat, kann der Zentralrat auch gleich Poschardt und Reichelt den Preis überreichen. Auch Döpfner hat ihn schon bekommen. Ist das Kuscheln mit der Medienmacht?.



    Nuhr ist ein Spalter der Gesellschaft mit Ruck nach rechts, beabsichtigt oder unbeabsichtig, er spaltet. Der Zentralrat der Juden vergisst ganz offensichtlich die vielen Menschen, die in diesen Zeiten verbindend wirken und setzt stattdessen auf eine fragliche Allianz, die für sie auch schnell kippen könnte.

    • @Manzdi:

      Sie wissen aber schon, dass Nuhr auch sehr oft die AfD kritisiert und sich über die lustig macht? Man muss aufpassen; es ist ein falscher Gedanke, dass man aufgrund Kritik oder Satire gegen Grüne oder Linke gleich AfD Sympathisant. Ist

  • Dem kann ich nur zustimmen, danke.



    Seit 2000 rum genug Nuhr gesehen, seit einigen Jahren hat er einen Drall bekommen, der mich ihn prompt wegschalten lässt. Wenn man sich nur noch jeden Beitrag über seine Tendenzen ärgern müsste - das muss man sich nicht antun.



    Das Schärfste war dann noch, ihn in Jena auf einem Plakat in Ankündigung heiterer Gesellschaft eines Auftritts zusammen mit Mario Barth (glaub ich er war's, noch der vernünftigste denn:) UND Oliver Pocher zu erspähen. Wie tief geht es bitte?



    Nun, es entscheidet jede/r selbst - was sie/er sich zuleiten und was er (öffentlich) bedienen möchte.



    Um nochmal den Bogen zum Thema zu schlagen: diese Auswahl wundert mich ebenso. Ein Fass mit derzeitigen Zweifeln an Zurechnungsfähigkeit möchte ich hier aber nicht aufmachen.

  • Dieter Nuhr ist für mich ein schrecklich arroganter Snob mit Mitte- Rechts Tendenzen, die teilweise rassistisch wirken.



    Das ausgerechnet er jetzt diesen Preis bekommt, ist komplett am Ding vorbei.



    Passt aber irgendwie in diesen verdammt schrägen Zeiten.



    Diese Kritik aus dem "Tagesspiegel"



    finde ich ganz passend:



    "Traurig genug, dass ein Komiker seine missratenden Pointen erklären muss. Aber letztlich ist es eine Entscheidung, die Nuhr trifft. Er sieht lieber das "polarisierende Skandalisieren zum Zwecke der Verkaufsförderung", als die Notwendigkeit der längst überfälligen, und sicher schmerzhaften Auseinandersetzung mit jenem Alltagsrassismus, der in uns allen wirkt."

  • Viele Kabarettisten und Satiriker sind links verortet, Nuhr eben nicht. Dass er der Linken Scene ein Dorn im Auge ist, spätestens nachdem er Greta angezweifelt hat, ist wohl jedem bekannt. Er sagt als Satiriker, was viele denken und das darf er auch. Man muss ihn nicht mögen, aber er ist nun mal ein Gegengewicht zu links orientierten Satirikern. Die Auszeichnung schlechtzureden empfinde ich als stillos, gönnt sie ihm doch.

    • @Filou:

      “Tsatsiki“ & ? muslime? Ach was! 🙀🥱🥴😂



      &



      “Ich komme ja aus dieser Multikultiszene:“



      Genauso unglaubwürdig & rechtslastig kommt Nuhr daher.

  • Ich mag und schätze Nuhr. Der hiesige Sturm im Wasserglas ist so vorhersehbar wie langweilig. Und er bewirkt nix.



    Wer Nuhr schätzt, rückt ihm näher, wer ihn schon immer hasste, fühlt sich wohlig bestätigt.

  • Hmmm… was genau hat die Autorin denn jetzt an Nuhr auszusetzen? Die zitierten Äußerungen (gegen Gendern, kritisch ggü. der Berliner Bubble, kritisch ggü. Frauenbild in manchen Einwanderermilieus) sind allesamt innerhalb des demokratischen Spektrums. Und deswegen soll die Auszeichnung jetzt falsch sein, weil ihr seine politische Ausrichtung nicht passt?

  • Zunächst einmal ist ein shitstorm keine onlinekritik, sondern kann Menschen zerstören, beruflich und privat. Und das meistens aufgrund wenig klarer Fakten. Ja, es kann eine virtuelle Jagd auf Menschen sein.



    Herr Nuhr ist eine der wenigen Stimmen im deutschen Fernsehen, die eine weniger linke Ausrichtung haben und eben keinen unterschwelligen Antisemitismus zeigen. Dass dies bei der Taz anders gesehen wird, wundert mich nicht.

    • @Emsch:

      Dass Dieter Nuhr "eine weniger linke Ausrichtung" hat und "keinen unterschwelligen Antisemitismus" zeigt, bestreitet die taz doch gar nicht.







      Vermittelt werden soll doch nur, dass der Preis, der für Leistungen im Bereich Versöhnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt verleihen wird, nicht unbedingt jemanden überreicht werden sollte, der offen anti-islamisch auftritt, sich über Feminismus, "wokeness", Klimaschutzengagierte, Eltern und selbst Kinder lustig macht (Eltern, die ihren „dysfunktionalen Pumuckl" mit dem Lastenfahrrad bis ins Klassenzimmer fahren) . Mit der Einstellung, "alle doof nur ich nicht" und "einfach mal die Fresse halten" und seinen unsachlich vereinfachenden Aussagen auf dem Niveau von "bei mir kommt der Strom aus der Steckdose" hat Dieter Nuhr nur den Preis des traurigen Narren verdient, der irgendwann falsch abgebogen ist, was ich schade finde, weil vor 20 Jahren Dieter Nuhr noch lustig, scharfsinnig und intelligent rüberkam ohne ständig irgendein Feindbild heraufzubeschwören.







      Naja, wenigstens kann er nicht mehr behaupten, dass man in Deutschland mit unliebsamen Meinungen mundtot gemacht wird, wenn man für das ganze Geschwurble auch noch einen Preis bekommt

    • @Emsch:

      Dafür zeigt er Rassismus, Sexismus und Misogynie um so offener. Den Antisemitismus überlässt er dann seinem Dauergast Lisa Eckhart.

    • @Emsch:

      Huch - ich dachte die Emsch/er sei längst denaturiert…hm! 🙀🥳🧐



      Kanns mal sehn