Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
19.05.2026 , 10:44 Uhr
Ich habe 15 Jahre in einer nordhessischen Kleinstadt gelebt. Obwohl biodeutschem mit Familie und Kleinkindern haben wir irgendwann gemerkt, dass wir dort nie gehören werden. Wer nicht mindestens in der dritten Generation dort wohnt, bleibt ein Zugezogener, ein Fremder. Wir sind dann in eine Grossstadt gezogen, wo alle irgendwie fremd und damit gleich sind. Ich weis, dass es nicht vergleichbar ist, aber wenn man unterstellt, dass die Menschen nicht bösartig sind, dann ist es wohl die gleiche psychologische Ursache. Wir leben wohl noch immer in der Sippe und jeder und jedes Fremde ist erst einmal verdächtig. Wie bei vielen psychologischen Störungen (wenn man es so bezeichnen will) lässt sich das behandeln indem man sich der Situation immer wieder aussetzt. Deswegen lebt es sich in einer Grossstadt freier. Man hat dort eher gelernt, mit fremden Menschen umzugehen.
zum Beitrag17.05.2026 , 10:46 Uhr
Wenn man 300 Wohnungen erbt, zahlt man 1. Erbschaftsteuer und 2. Einkommensteuer auf das Einkommen durch die Miete und 3. Grundsteuer.
Wenn der Enkel die Wohnungen von den Grosseltern erbt und jede Wohnung ca. 100.000 Euro wert ist, also insgesamt 30 Mio., zahlt der Enkel rund 7 Mio. Erbschaftsteuer. Dafür muss er 73 Wohnungen verkaufen. Vom Gewinn durch die Miete ( Miete-Kosten) zahlt er 42% an den Staat. Leider muss er nichts an die Krankenkasse zahlen, so das Geld durch Vermietung gegenüber Geld durch Arbeit privilegiert ist. Es bleibt genügend Held zum Leben übrig aber es ist alles andere als wie oben behauptet " 0 Euro"!
zum Beitrag17.05.2026 , 02:45 Uhr
Herr Nuhr ist der einzige deutsche Kabarettist im öffentlichen Rundfunk, der politisch und nicht links ist. Das kann man ihm vorwerfen. Dass er zu den 70% der Bevölkerung gehört, die das Gendern ablehnen auch. Nun ist der Zentralrat der Juden nicht für seine linke Gesellschaftsauffassung und für sein Eintreten für das Gendern bekannt und dürfte sich folglich kaum daran stören, dass Herr Nuhr das so vertritt. Warum Frau Leclere nicht versteht, dass Herr Nuhr vom Zentralrat ausgezeichnet wurde, kann eigentlich nur daran liegen, dass sie seine Sendungen nie gesehen hat. Das würde auch erklären, warum sie sein ständiges Eintreten gegen Antisemitismus, der Grund für diesen Preis, in keinem Wort erwähnt. Und dass der Zentralrat der Juden sicher am besten versteht, was „problematische“ Pointen von Witzen über Juden sind, sollte eigentlich selbstverständlich sein.
zum Beitrag16.05.2026 , 10:57 Uhr
Kann man den MDR nicht endlich abschalten? Wer schaut denn noch den vergreisten Sender? Es reicht doch dort den ganzen Tag die Rumpelkammer laufen zu lassen.
zum Beitrag16.05.2026 , 09:41 Uhr
Die Regierung musste das Heizungsgesetz ändern. Dieses Gesetz war ja ein Hauptgrund, weshalb Rot-Grün abgewählt wurde. Wir feiern doch unsere Demokratie! Wer Verbote liebt, sollte dann lieber für eine Diktatur votieren. Ich finde es auch besser: Statt strikt zu verbieten, wird klimaschädliches Heizen immer teurer. Jeder kann nun selbst entscheiden, an welcher Stelle er sein Geld für klimaschädliche Aktionen ausgeben will: heizen, Fleisch essen, in den Urlaub fliegen, ständig neue Klamotten kaufen, Zeug aus China bestellen usw. Durch den Zwang zur Einspeisung von Biogas wird jede Wärmepumpe in nächster Zeit sowieso ein Geldsparprojekt. Ich verstehe die Kritik an den Gaskraftwerken nicht. Gaskraftwerke waren schon bei Rot-Grün geplant. Weil die Absicherung der Stromversorgung nur mit Speichern noch nicht darstellbar ist. Dass die Systemkosten eines Netzes mit erneuerbaren Energie mit dem Ausbaugrad immer weiter steigen, weiß jeder der sich ernst damit beschäftigt. Die Sonne schickt leider eine dicke Rechnung, da sie im Sommer zuviel und im Winter und bei Bewölkung zu wenig scheint. Langzeitspeicher sind mit Batterien heute noch nicht finanzierbar. Gasspeicher dagegen schon.
zum Beitrag25.04.2026 , 14:11 Uhr
Liebe TAZ, in der Überschrift steht:“ Grüner OB zu Sozialkürzungen „In sechseinhalb Jahren habe ich so etwas noch nie erlebt““
Hier wird erklärt, dass der OB solche Sozialkürzungen in sechseinhalb Jahren nicht erlebt hat. Das steht dann aber im Interview anders. Dort erklärt der OB, dass er das Verfahren zu der Liste der Sozialkürzungen in sechseinhalb Jahren nicht erlebt hat. Damit ist die Überschrift irreführend. Oft wird nur die Überschrift gelesen. Der Leser erhält so eine falsche Information, die hängen bleibt.
zum Beitrag25.04.2026 , 14:02 Uhr
Nur was bedeutet „gerecht“? Wenn ich wenig habe, ist viel Umverteilung gerecht. Wenn ich viel habe, ist wenig Umverteilung gerecht. Das Gerechtigkeitsgefühl der gleichen Person hängt von seinem Vermögen ab. Selbst wenn einer nichts macht und daher wenig hat, wird er es als gerecht empfinden, von anderen viel zu bekommen. Denn Nehmen macht doch glücklicher als Geben.
zum Beitrag04.03.2026 , 20:47 Uhr
Sehr richtig!
zum Beitrag04.03.2026 , 20:46 Uhr
März hat das gut gemacht. Er hat in der kurzen Zeit, die er hatte angesprochen, dass es darauf ankommt, wie der Krieg beendet wird, er hat die Zölle angesprochen, den Ukraine Krieg und dass der Krieg in Iran schlecht für so Wirtschaft ist - ein Seitenhieb auf die Midtherm Wahlen in den USA. Und das alles, ohne Trump direkt zu kritisieren. Man muss die diplomatische Sprache verstehen. Was wäre denn die Alternative? Man kann auf dem Parkett sehr viel Porzellan zerschlagen, dass man hinterher mühsam und teuer flicken muss. Noch ein paar Prozente Zoll mehr? Weniger Waffen für die Ukraine? Weniger Truppen in Europa? Das man Trump besser nicht widerspricht, sollte klar sein. Das bringt überhaupt nichts.
zum Beitrag04.03.2026 , 11:18 Uhr
Das Treffen war eine Spiegelung der Kräfteverhältnisse. Wer mehr erwartet hatte, träumt noch. Merz hat eine guten Job gemacht. Typen wie Trump muss man die Eier kraulen, auch wenn es einem stinkt. Alles andere wäre kontraproduktiv. Das ist nun mal Diplomatie.
zum Beitrag06.09.2025 , 16:03 Uhr
„keine Generation hat so immens profitiert und sicher gelebt wie die Boomer.“
Genau, und keine Generation lebt so gut und sicher wie die jetzigen. Deutschland gehört zu den reichsten Ländern der Erde mit dem besten Sozialsystem und Gesundheitssystem. Die Wohnungsgrösse pro Einwohner wächst seit Jahren. Aber glücklicher sind die Menschen in Mexiko. Vielleicht sollten wir alle Meckerern raten nach Mexiko auszuwandern. Denn offensichtlich erhöhen mehr Sicherheit und Lebensqualität hier nicht den Glückszustand. Gefühlt wird hier alles schlechter, obwohl die Fakten es genau umgekehrt belegen. Da hilft nur ein Realitätscheck im Ausland. Danach ist man hier wieder glücklich.
zum Beitrag06.09.2025 , 15:49 Uhr
Keiner schrieb etwas von Kapitalstock. Trotzdem ist es eine Rentenkasse, die auch Rücklagen erlaubt. Die versicherungsfreien Leistungen werden eben nicht komplett ausgeglichen. Der Bundeszuschuss reicht dafür nicht aus. Der Bundeszuschuss wird immer als Begründung hergenommen, dass wir eine Rentenloch haben. Tatsächlich ist er ohne die versicherungsfremden Leistungen nicht notwendig. 2020 hätte die Rentenkasse ein Plus von 1,1 Mrd. Euro gehabt. So gesehen sieht das Rentensystem nicht schlecht aus. Nur müssen eben versicherungsfremde Leistungen als solche auch klar benannt werden.
zum Beitrag06.09.2025 , 11:39 Uhr
Die Renten sind schon auf untersten Niveau und die Rentenkasse wurde und wird weiter fleißig für rentenfremde Leistungen geplündert. Nichts gegen eine Mütterrente. Aber das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die aus Steuerbeträgen finanziert werden muss. Würde die Rentenversicherung nur die versicherten Renten zahlen, hätte sie jetzt ausreichend Rücklagen, und es gäbe kaum eine Rentenlücke. Der Bundesrechnungshof schätzt, dass 2020 versicherungsfremde Leistungen von 112,4 Milliarden Euro aus der Rentenkasse geflossen sind. Leider sind die Zahlen aus 2020 die letzten verlässlichen Zahlen zu dem Thema.
zum Beitrag06.09.2025 , 11:07 Uhr
Die Batterien kommen aus Ländern, wo die Umweltauflagen sehr gering sind, die Personalkosten der Arbeiter etwa 1/6 der in Deutschland sind, und die Energiekosten etwa 1/3 sind. Die technischen Fähigkeiten in der Produktionstechnik entsprechen aber denen in Deutschland. Die Rohstoffe für die Batterien sind dort um die Ecke vorhanden. Wie bitte will man da konkurrieren? Wenn wir in Europa noch eine Chance haben, dann nur mit viel mehr Innovationen, die man auf die Straße bringt. Innovation heißt vor allem „machen“. Dazu braucht es Kapital, wenig Bürokratie und der Wille neue Wege zu gehen. Ich habe das Gefühl, dass wir in Deutschland zu satt sind, überall Risiken sehen und hauptsächlich unseren Reichtum verwalten. Arbeiten im öffentlichen Dienst ist attraktiver, als sich selbstständig zu machen. Aber es ist nicht der Staat der das Geld verdient und es ist auch nicht der Staat der unsere Zukunft sichert.
zum Beitrag08.03.2022 , 12:46 Uhr
Die Kosten der Grundlast ist immer vorhanden. Bei 100% erneuerbarer Energie werden Speicher benötigt. Diese Kosten über ihren Betrieb und den Abschreibungen, ähnlich wie Grundlastkraftwerke.
zum Beitrag08.03.2022 , 12:41 Uhr
Weil es nur 10% der Energie spart, die man mit den Kernkraftwerke erzeugt.
zum Beitrag08.03.2022 , 11:58 Uhr
Ich habe das mal nachrecherchiert: Kernkraft ist in der Klimaneutralität vergleichbar mit Solarstrom. Je nach Berechnung manchmal auch besser als Solarstrom. Um das über den gesamten Lebenszyklus. Zum Thema Sicherheit: es sterben jedes Jahr in Deutschland ca. 300 Menschen an der Kohleverstromung. An Kernkraft ist noch keiner gestorben. Weltweit sieht das Verhältnis zugunsten der Kernkraftwerke noch viel günstiger aus. Wenn man jetzt die Toten, die durch den Klimawandel verursacht werden, dazurechnet, sind Kernkraftwerke im Moment lebensrettend! Sehr nüchtern betrachtet, müsste man alles tun sie solange weiter zu betreiben, bis Ma ausreichend stabile erneuerbare Energie zur Verfügung hat.
zum Beitrag08.03.2022 , 11:50 Uhr
Aber 47% sind lt. Umfragen für eine Wehrpflicht. Was hieße das für die Wahlen?
zum Beitrag08.07.2021 , 12:57 Uhr
Zitat:"Der Fall trifft die Grünen hart. Warum eigentlich? Hätte Olaf Scholz etwas geliftet und mal unsauber zitiert – alle hätten kurz die Augenbraue hoch gezogen und sich dem nächsten Thema zugewandt. Bei Baerbock nicht. Weil sie eine Frau ist? Vielleicht."
Sicher nicht! Zitat: "Bestimmt aber, weil sie jung und eine Newcomerin ist."
Das ist der Grund! Ein Herr Scholz hat jahrelang einen Stadtstaat regiert und ist Finanzminister. Dadurch kennt man ihn schon lange. Ein Ausrutscher wird dann eingeordnet, mit seinem bisherigen Auftreten verglichen und eingemittelt. Von Frau Bärbock weis man wenig. Das Wenige ist dann bedeutend. Um so schlimmer ist es, wenn das Wenige dann negative Schlagzeilen macht. Das ist ganz normal und trifft jeden gleich, ausser Politiker des Typs Trump, die den Regelbruch als ihren besonderen Stil vermarkten. Man muss nicht immer gleich zur Feministenkeule greifen. Vieles erklärt sich auch ohne Opferdarstellung.
zum Beitrag04.10.2018 , 16:26 Uhr
@DL Ob der Parlamentarismus bei uns der Weisheit letzter Schluss ist? Sicher nicht! Nur was sind funktionsfähige Alternativen? Bisher sind keine in Sicht. Der beste Ansatz, den ich kenne, ist Teile der Regierung nicht zu wählen sondern zu losen, ähnlich der amerikanischen Jury. Das hat in einem US Bundesstaat zu weitsichtigen politischen Entscheidungen geführt. Der Vorteil ist, dass diese Menschen nicht hoffen können, wieder Teil der Regierung zu sein und deshalb auch unpopuläre oder langfristige Maßnahmen umsetzen. Einflussnahme auf diese Menschen ist auch schwieriger, als bei langjährigen Politikern. Ich finde ein Versuch wäre es wert.
zum Beitrag03.10.2018 , 15:15 Uhr
Es ist nicht willkürlich, sondern in Städten, die Grenzwertüberschreitungen haben. Willkürlich sind die Grenzwerte!
zum Beitrag03.10.2018 , 15:11 Uhr
Dreimal weist Herr Reul daraufhin, dass das Tunnelsystem eine Erfindung der Presse ist und dreimal wird ihm unterstellt, das es von der Polizei kommt. Was ist den das für ein Interview?
zum Beitrag03.10.2018 , 14:59 Uhr
"In was für einer Demokratie leben wir eigentlich? Warum kann und darf ein Unternehmen wie RWE die Handlungsfähigkeit und das Gewaltmonopol des Staates in Frage stellen?"
Die Frage muss wohl lauten: Was für eine Demokratie wünscht sich der Autor? Hier setzt ein Unternehmen sein vom demokratisch gewähltem Staat genehmigtes Recht durch. Er tut das mittels rechtlich zulässigen Mitteln. Zu behaupten, das 75% der Bevölkerung dagegen sind, ist eine populistische Vereinfachung. Wenn man fragen würde, welche zusätzlichen Kosten die Bürger akzeptieren, um den Wald zu erhalten, geht die Zustimmung schnell gegen Null. Atomausstieg, Kohleausstieg, Freitrassenausstieg, Erdkabelausstieg, Windräderausstieg, Pumpspeicherwerkausstieg, Gaspiplineausstieg - es gibt für alles gute Gründe. Aber langsam merkt auch eine Mehrheit, dass das so nicht funktionieren kann. Und irgendeine Regierung oder ein Konzern ist daran auch nicht schuld! Hier können wir uns alle an die Nase fassen.
zum Beitrag