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13.06.2026 , 06:58 Uhr
Zinserhöhung? Das ist fatal für unsere Regierung. Denn nun führt die hohe Schuldenaufnahme der letzten Jahre noch schneller in den Abgrund der Überschuldung und des Staatsbankrotts. Soziale Verteilungskämpfe werden folgen. Zieht Euch warm an!
zum Beitrag11.06.2026 , 21:09 Uhr
Was soll diese gespielte Empörung? Alle, wirklich alle Reden von Politikern im Ministeramt entstehen in den Fachreferaten der Ministerien und werden vom eigenen Büro dann nur noch "überarbeitet". Das ist seit Jahrzehnten so. Wie soll ein Minister mit mind. 3 Auftritten (inkl. Reden, Grussworten usw.) pro Tag denn überhaupt die Zeit haben, um eigene Gedanken in Reden zu pressen? Die eigenen Ideen bleiben allenfalls für besondere Momente reserviert. KI ist da vermutlich eher ein Qualitätsverbesserer.
zum Beitrag10.06.2026 , 06:53 Uhr
Ob Kachelmann „anständig“ ist, vermag ich nicht beurteilen. Sein gleichzeitiger Umgang mit mehreren Partnerinnen war rechtlich sicher einwandfrei, aber anständig dann doch nicht. Aber so sind die Menschen.
Das gilt eben auch für Ulmen und Zwerev, das Recht allein ist nur ein Teil der Sache. Was machen, wenn im Fall Ulmen/Fernandez am Ende auch Ulmens Unschuld festgestellt wird? So ganz ausgeschlossen ist diese nicht und sei es auch nur, dass für einen Teil der Vorwürfe der Frau Fernández ein Einvernehmen nachgewiesen wird.
Nein. Man sollte seinen Vorurteilen gegenüber prominenten Männern besser nicht freien Lauf lassen. Andererseits ist das Leben nicht einfach schwarz-weiß.
zum Beitrag09.06.2026 , 23:28 Uhr
Mehr Kleidung geht immer, aber weniger oder gar keine? Warum ist Nacktheit eigentlich so verpönt und im öffentlichen Raum (ausser vielleicht bei CSD) sogar verboten? Warum wird die Gesellschaft im Ganzen immer prüder?
zum Beitrag09.06.2026 , 23:24 Uhr
Private zahlen schon mal 1500€ im Monat. Die Schmerzen auch, insbesondere wenn das Einkommen knapp über der Beitragsbemessungsgrenze liegt und dann auch noch die höhere Steuerlast (bei 10.000 im Monat sind das 42% + Soli für den letzten Euro) dazu kommt.
zum Beitrag09.06.2026 , 23:21 Uhr
Es ist doch nur Folklore, dass regelmäßig ein Tempolimit gefordert wird. Die genannten Gründe (Unfälle, Umweltschutz, Klima, andere Länder, Lärm) wechseln, treffen aber alle nicht wirklich zu. Es ist schlichter Sozialneid - und Freiheitsneid.
Die wenigsten Leute, die hier im Forum ein Limit fordern, wären davon selbst betroffen - im positiven wie im negativen Sinne.
Lasst den Leuten doch die freie Entscheidung und ein bißchen Rest-Freiheit. Die meisten, wenn nicht sogar fast alle, nutzen die Autobahn vernünftig und halten ein angemessenes Tempo ein. Toxische Raser wird es auch mit Tempolimit geben.
Das sage ich als jemand, der durchaus früher über 200 km/h schnell gewesen ist, nun aber den Stress nicht mehr braucht und mittlerweile meist mit 100 Sachen im E-Auto über die Autobahn trödelt.
zum Beitrag08.06.2026 , 21:10 Uhr
Kann sein, dass irgendwann (oder jetzt schon) Verschleierungen und andere Bedeckungen von Frauen ganz normal sind. Es finden halt nicht alle toll, insbesondere nicht diejenigen, die schon länger hier leben. Es ist eben so eine Sache mit dem kulturellen Austausch. Viele Sachen gehen dabei verloren. Ich würde auch gerne weiter nackt baden an öffentlichen Stellen, geht leider nicht mehr, wie damals im Osten.
zum Beitrag07.06.2026 , 23:42 Uhr
Alle gesetzlich Versicherten sitzen in einem Boot, die Lasten sind allerdings so verteilt, dass die Besserverdienenden den höheren Beitrag (>1.000 €) leisten (müssen), während Angehörige (Kinder, auch erwachsene Kinder, Eheleute, manchmal auch Eltern und Geschwister) umsonst dabei sind. Freiwillig Versicherte zahlen nur ca. 230 €. Für Minijobber sind 187€ fällig. Für Bürgergeldempfänger ist es noch weniger. Die wirklichen Lasten tragen also erstmal die höheren Einkommen, wie schon bei der Steuer. Das sollte man fairerweise schon so sagen.
zum Beitrag07.06.2026 , 10:43 Uhr
Statt Elterngeld wäre ein stärkere steuerliche Berücksichtigung von Kindern bei der Steuer deutlich gerechter.
Während andere "Hobbys" und Passionen durchaus steuerlich geltend gemacht werden können, sind Kinder zur absoluten Privatsache degradiert.
zum Beitrag06.06.2026 , 22:54 Uhr
Nein. Nur weil Frau Bär eine unerwünschte oder vielleicht sogar „falsche“ Meinung vertritt, darf man nicht die Achtung vor ihr ablegen.
zum Beitrag06.06.2026 , 14:30 Uhr
Nicht besonders appetitlich, dass man einer Frau (Ministerin) derartig nachstellt. Wir allen haben unsere „Leichen“ aus der Studienzeit im Keller.
Viel spannender wäre doch eine Evaluierung des Bafög: also studiert es sich mit Bafög schneller oder langsamer, wie sind die Noten im Vergleich, wie oft wird das Studium gewechselt oder abgebrochen. Wie sind die späteren Einkünfte. Dann könnte man sehen, wie und wem das Bafög wirklich nutzt.
Ich fand das Bafög eher als eine Verführung, als zunächst anstrengungsloses Geld. Obwohl ich gar nicht den Höchstsatz und auch nur 2 Jahre Bafög bekam, hatte ich nach meinem Studium einen ordentlichen Pisten zu tilgen - 6 oder 7 Monatsnettogehälter.
zum Beitrag06.06.2026 , 08:29 Uhr
Woraus schließen Sie das? Ein Studium macht niemanden reich, kein Studium hält niemanden arm. Nirgendwo ist die finanzielle Schwelle für ein Studium so niedrig wie in Deutschland.
Das Problem ist doch eher, dass man in Deutschland durch eigene Arbeit nicht mehr wirklich wohlhabend oder gar reich werden kann. Das liegt aber nicht am Bafögsatz.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:17 Uhr
Beneidenswert. Leben & Arbeiten in Kopenhagen möchte ich auch gerne. Zudem: Die Politik in Dänemark scheint deutlich flexibler und näher am Puls der Bevölkerung. Demgegenüber ist die Parteienlandschaft in Deutschland geradezu verkrustet.
zum Beitrag29.05.2026 , 23:53 Uhr
Wer sich über 2 Millionen aneignet, sollte besser nicht von kapitalistischen Zwängen labern. Das sind die typischen Allüren linker Herrscher, die sich gleicher als andere sehen und es sich in geraubtem Luxus gut gehen lassen.
Sie hatte bis zu ihrer Festnahme immer Gelegenheit sich zu stellen, Reue zu zeigen und ihre Verbrechen wieder gut zu machen. Nach einer Haft hätte sie wie jeder andere auch eine finanzielle Grundsicherung erhalten, also das ganze paternale/patriachale Programm.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
zum Beitrag27.05.2026 , 22:38 Uhr
Lobbyist für Energiewendegewinner.
zum Beitrag27.05.2026 , 22:34 Uhr
Erschreckend wie wenig Substanz die Kritik an Frau Reiche in diesem Kommentar hat. Fehlt nur noch der Hinweis auf die Gaskraftwerke und das Geraune von "Gas-Kati". (Anmerkung: Heute hat Herr Weber (Grüne) als Chef der Bundesnetzagentur eine noch schnellere Realisierung genau dieser Gaskraftwerke gefordert)
"Arbeitskosten, Energiepreise und Bürokratie" sind eben doch die wichtigsten Konjunkturbremsen in Deutschland. Gern auch in umgekehrter Reihenfolge. Jeder möge nur seine Brutto mit seinem Nettolohn vergleichen, die Strom- und Spritpreise im europäischen Ausland studieren und einmal zum Spaß alle (!) gesetzlichen Berichts-, Dokumentations-, Schulungs-, Belehrungs-, Kontroll- usw.-Pflichten für Unternehmen anschauen. Danach hauen wir weiter auf die ostdeutsche Frau im Wirtschaftsministerium ein, die leider den doch so netten (aber fachlich schwachen) Mann aus dem Westen beerbt hat.
zum Beitrag27.05.2026 , 07:32 Uhr
Ja, das hab ich mich auch gefragt.
Schon damals als Graichen in einer der erste Reden als Staatssekretär den Rückbau bzw. die Zerstörung der deutschen Gasnetze forderte, konnte man den Lobbyismus und die fehlende ökonomische Sachlichkeit erkennen.
zum Beitrag25.05.2026 , 20:59 Uhr
Eine gewisse Überkapazität (und seien es 30%) wäre doch ok und das wird selbst von Frau Reiche nicht bezweifelt.
Es geht hier aber um den Wunsch (oder Forderung) von Herrn Graichen, dass auch unverbrauchter Strom bis zum Sanktniemerleins-Tag vergütet wird. Diese leistungsfreie Nehmerqualität ist eine typische Lobbyisten-Haltung, die es auch in anderen Wirtschaftsbereichen gibt.
Ganz ähnliches werden wir demnächst im Gesundheitswesen beobachten können, wenn nicht genutzte medizinische Kapazitäten "vom Netz" genommen werden (müssen). Auch da laufen Lobbyisten sich schon warm und bald Sturm.
zum Beitrag25.05.2026 , 20:50 Uhr
Die deutsche Energiewende "funktioniert" also nur, wenn Subventionen auch für unverbrauchbaren Strom fließt?
Was ist dann eigentlich, wenn in weniger als 20 Jahren für bestehende Anlagen die Förderung entfällt? Werden die dann abgeschaltet oder sind sie eh am Ende ihrer Lebensdauer?
Da hat die Graichensche Lobby über die Jahre ganze Arbeit geleistet: niemand fragt mehr, wohin denn die Millionen und Milliarden der Einspeisevergütung fließen. Dabei wäre das (staatliche) Geld doch viel besser in eine (staatliche) Infrastruktur für alle investiert als in die (privaten) Taschen von wenigen Kleindach- und Großgrundbesitzern gesteckt.
zum Beitrag25.05.2026 , 10:00 Uhr
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
Subventionen sollen fördern, aber eben auch lenken. Das Windrad und die Solarfläche auf den Brachen in Berlin wäre zwar teurer aber wegen der Nähe zum Verbraucher subventionswürdiger als auf dem grünen Acker in Brandenburg.
Subventionen für unverbrauchbaren (weil untransportierbaren) Strom ist doppelte Verschwendung. Schliesslich ist doch eine subventionsfreie Energieversorgung das Zeil.
zum Beitrag24.05.2026 , 12:52 Uhr
Die Gründe dafür liegen doch auf der Hand: die Hürden für ein Parteiverbot sind hoch und bei der AfD zu hoch.
Wer diese Hürden absenken möchte, nimmt ein späteres Verbot anderer Parteien in Kauf. Denn jedes Werkzeug gegen die AfD kann ggf. auch von ihr genutzt werden, sobald einmal Mehrheiten erreicht werden.
zum Beitrag24.05.2026 , 12:48 Uhr
Wer, wenn nicht die AfD soll sich den über diese Handreichung aufregen? Käme ähnliches zur Linkspartei, wäre die Aufregung doch auch dort verortet.
Problem scheint doch eher, dass die inhaltlichen Argumente bei den CDU-Leuten kaum verfangen dürften, da sie doch auf eher linken Narrativen beruhen, die man in den anzusprechenden Teilen der Bevölkerung (und der CDU) nicht wirklich teilt. Nicht CDU-Mensch und Wähler ist ein Daniel Günther.
zum Beitrag17.05.2026 , 04:36 Uhr
Die Brandmauer undemokratisch, denn sie verhindert doch jede sinnvolle Opposition. Im Grund stimmt man ja auch bei jeder Ablehnung gegen einen Regierungsantrag „mit der AfD“ und nicht nur bei positiven Voten.
Wie auch in anderen Situationen gilt in Parlamenten: Mehrheit ist Mehrheit. Eine Brandmauer gibt es in der Geschäftsordnung nicht.
zum Beitrag16.05.2026 , 22:50 Uhr
Warum um Gotteswillen soll Nuhr denn ein Faschist sein?
Bei aller Kritik, aber eine rhetorische Gleichsetzung mit Nazis und Faschisten oder Maoisten und Stalinisten sollte etwas substantiierter sein.
zum Beitrag16.05.2026 , 22:44 Uhr
Was mich an Nuhr stört? er nimmt sich manchmal zu wichtig.
Aber sein Mut ist ihm unbenommen, aus seiner kritischen Haltung gegenüber dem Islam macht er keinen Hehl und an Greta lies er auch kein gutes Haar (letzteres erfordert allerdings wenig). Damit ist er doch der passende Träger des Leo-Baeck-Preis des Zentralrats, solange es kein Bundesverdienstkreuz ...
zum Beitrag16.05.2026 , 21:43 Uhr
Mal ganz ohne Drama: was soll Ihnen denn passieren, wenn die AfD ein Zipfelchen der Macht ergreift? Und welche Vorkehrungen sollen Sie denn schützen? Nein, bleiben Sie entspannt. Die deutsche Demorkratie ist stabil und kann eine Wahlunfall (wenn denn die AfD tatsächlich irgendwas gewinnt) gut verkraften und wird korrigieren. Sowohl die NPD als auch die Schillpartei sind wieder verschwunden, letztere nach einer Regierungsbeteiligung.
zum Beitrag16.05.2026 , 10:32 Uhr
Eine Dreiprozenthürde würde viele Parteien in das Parlament bringen und das Koalieren wird damit nicht leichter. Die Fünfprozenthürde hat in Deutschland lange Zeit für eine parlamentarische Stabilität gesorgt. Warum soll das wegen einer möglichen absoluten, aber sicher nur temporären AfD-Mehrheit anders sein?
Falls die AfD mit vielleicht ein oder zwei Stimmen Mehrheit an die Macht käme, wir könnten danach dem raschen Zerfall dieser Regierung zuschauen. Regieren will nämlich gelernt sein. Das traue ich den "Blauen" gar nicht zu.
zum Beitrag14.05.2026 , 12:08 Uhr
Mehrheit ist Mehrheit. Am Ergebnis ändern 19 Stimmen mehr oder weniger in diesem Fall nichts. Özdemir wird es verkraften. Vor einem Jahr hättet Ihr und er alles dafür gegeben, wenn er nur mit 80 statt mit nun 93 Stimmen ins Amt gekommen ...
zum Beitrag12.05.2026 , 23:46 Uhr
Wenn schon dann sollte das vermeintlich „überhöhte“ Gehalt dem Staat und Steuerzahler zurück gegeben werden. Es für die Partei abzuschöpfen hat irgendwie einen faden Beigeschmack.
zum Beitrag10.05.2026 , 21:50 Uhr
Die Gaskraftwerke sind als Ersatz für Kohlemeiler bitter nötig, damit bei Dunkelheit und Flaute überhaupt Strom produziert werden kann. Die können aber nicht wirtschaftlich durchproduzieren.
Vergleichbare Subventionen zu den Erneuerbaren wären, wenn man die Nennleistung der Gaskraftwerke auch bei Nichterzeugen "virtuellen" Strom staatlich abkaufen würde. Aber diesen "Trick" haben Wind und Sonne exklusiv, jedenfalls jeden Sonntag, wenn die Sonne scheint und Strom verschenkt (oder mit negativen Preis versehen) werden muss.
Speicher sind fromme Wünsche, die nötig, aber nie ausreichend sein werden.
zum Beitrag10.05.2026 , 12:55 Uhr
Vermutlich tut Frau Reiche mit Ihren Anpassungen im Heizungsgesetz mehr für das Klima, die Demokratie und die Wirtschaft als ihr Vorgänger, der am Ende nur die Subventionslobby bedienen und gerne alle Gasnetze rückgebaut haben wollte.
Umwelt- und Klimaschutz gelingt nur mit einer funktionierenden Gesellschaft und Wirtschaft. Dazu gehören eben auch funktionierende Gesetze und nicht unrealistische Planspiele. In gewissen Grenzen können Gesetze Leitplanken setzen und Schaden abwenden. Aber Gesetze können nicht die Ökonomie und die Naturgesetze aushebeln.
Wenn Solar und Windkraft so "billig" zu haben sind, dann braucht es an dieser Stelle keine weiteren Subventionen, sondern statt dessen Investment in Netze und Speicher.
Aber es ist sogar noch schlimmer : sobald die 20jährige Förderphase vorbei ist, sind die Anlagen (zum Beispiel die Biomassekraftwerke, die eben noch ganze Dörfer versorgt haben) unrentabel und werden abgeschaltet. Ähnliches droht bei der Windkraft, wenn die Anlagen überhaupt 20 Jahre halten, werden sie jedoch kaum länger betrieben.
Die Energiesicherheit ist vermutlich ohne Steuermiliarden nicht zu haben, aber dann bitte wohldosiert.
zum Beitrag07.05.2026 , 16:43 Uhr
Das war und ist wohl so: Medien, die nur die eigene Blase bedienen, verlieren an Reiz.
Das TAZ- Forum lebt ja auch stark davon, dass hier immer wieder Meinungen außerhalb der Linken Bubble gepostet und entsprechend diskutiert werden.
Nur Hardcore Fans und Freaks lieben die Selbstbeschallung.
zum Beitrag04.05.2026 , 21:25 Uhr
Merz hat kein Format, er ist kein Leader, niemand auf dem man sich verlassen kann, er würde seine Großmutter verkaufen. Das alles unabhängig von seiner politischen Herkunft.
Er wollte unbedingt Kanzler werden und jetzt will er es um jeden Preis bleiben - mehr nicht. Eine politische Agenda darüber hinaus? Nein.
zum Beitrag03.05.2026 , 09:55 Uhr
Jedes Opfer von Gewalt ist eines zu viel. Dabei ist egal, ob die Täter oder Opfer links, rechts, religiös, migrantisch oder unpolitisch sind.
Eigentlich sind Anfang der Jahrtausends die Gewalttaten in Deutschland deutlich zurückgegangen, Gefängnisse wurden zum Beispiel leerer. Kriminologen rätselten darüber, machten z. B. Videospiele und das Internet (damals noch streng stationär im eigenen Wohnraum) dafür verantwortlich, weil potenzielle Täter durch diese Medien abgelenkt und beschäftigt wurden.
Warum sich dieser Trend in den letzten 10 Jahren wieder umgekehrt hat, bedarf sicher noch genauerer Forschung.
zum Beitrag03.05.2026 , 09:33 Uhr
Trans und Doping sind doch zwei sehr unterschiedliche Sachen. Es sei denn Transmänner, die Hormone nehmen, wollen damit an Frauenwettbewerben teilnehmen, weil sie Frauen waren oder biologisch noch sind. Aber davon wurde doch bisher noch nicht berichtet, oder?
zum Beitrag03.05.2026 , 09:24 Uhr
Der Fall Pelicot bliebe trotzdem schwierig, da die Männer behaupten könnten, das sie am Anfang ja gesagt hätte, während sie sich ja eigentlich an nichts erinnern kann, also auch nicht an das Ja so wie vorher an das Nein.
Das Argument der fehlende Einwilligungsfähigkeit durch Einnahme von Medikamenten macht die Sache noch schlimmer, weil dann jeder Konsum von Alkohol oder Drogen (oder Medikamenten) vor dem Sex rechtlich relevant würde.
zum Beitrag03.05.2026 , 09:15 Uhr
Heute gilt: „wer gegen den erkennbaren Willen“ einer Person in sexueller Hinsicht handelt, macht sich strafbar. Das ist eigentlich eine klare nachvollziehbare Sache.
Nun soll der erkennbare Wille auf eine (möglichst noch verbale) Zustimmung begrenzt werden? Was wird damit besser? Soll dadurch bei „Aussage gegen Aussage“ einer Seite von vornherein mehr geglaubt werden, weil der Beweis eines anfänglichen „Ja“ schwerer als eines zwischenzeitlichen „Nein“ ist?
zum Beitrag01.05.2026 , 12:48 Uhr
Fahrräder haben doch nicht „immer“ Vorfahrt. Wenn vor Ihnen ein PKW die Fahrt verlangsamt, um rechts abzubiegen, haben Sie keine Vorfahrt beim rechts vorbeifahren! Das ist leider ein Irrglaube vieler Radfahrer. Wie sollte es auch gehen? Der Autofahrer muss schon auf Fußgänger aus zwei Richtungen und Fahrräder auf Radwegen achten. Der von hinten heranfahrende Radfahrer (womöglich noch mit hoher Geschwindigkeit) ist dann aufgefordert, wie ein PKW zu warten, bis der Vordermann abgebogen ist.
zum Beitrag30.04.2026 , 06:35 Uhr
Offenbar werden durch das Screening kaum Hautkrebsfälle wirklich neu entdeckt. Da ist es schon besser, wenn jetzt „Verdachtsfälle“, die einem selbst oder dem Hausarzt auffallen, schneller einen Termin beim Hautarzt bekommen. Was nutzt der Anspruch auf einen Termin in 12 Monaten, wenn jetzt mein Hautkrebs wächst?
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