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24.07.2026 , 07:02 Uhr
An dieser Stelle sei Karl Marx zitiert: „Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
Profit kennt keine Moral.
zum Beitrag23.07.2026 , 14:09 Uhr
Wenn man 30-35% Menschen mit Migrantionshintergrund und Einwanderung in den letzte 30 Jahren abzieht und dann nach dem Anteil der AfD-Sympathisanten schaue, kommt man auf ähnlich hohe Quoten wie aktuell in Sachsen-Anhalt und M-V.
Das hat nichts mit echten oder unechten Deutschen zu tun, sondern mit einer möglichen nazi-artigen Vergangenheit zu Anfang der 90er Jahre. Oder wie viele Rechtsradikale mit Migrationsgeschichte kennen Sie?
Aber klar, der Osten ist etwas anders als der Westen, rechtsradikaler ist er meines Erachtens aber nicht.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:14 Uhr
Die unselige Vermischung von Sex und Gender entzieht jeder sachlichen Diskussion die Grundlage.
Männer, die sich mittels Hormonen die Innerlichkeit und Äußerlichkeit von Frauen geben, sind trotzdem keine genetischen Frauen. Über die Wichtigkeit dieser Genetik kann man streiten. Es ist ein weites Feld.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:06 Uhr
… und damit auf spd-linke und grüne Wähler, ein Teufelskreis.
zum Beitrag23.07.2026 , 08:14 Uhr
Staufenberg hatte sicher Ansichten, die man heute bei Reichsbürgern oder in der AfD findet. Aber das sagt nicht viel aus. Zeiten und Menschen ändern sich.
Sicher ist nur, dass er keinen Widerstand der ersten Stunde betrieb, sondern erst den Wahnsinn des totalen Krieges bis in den Untergang ablehnte. Der persönliche Mut, sich mit einem Terrorregime anzulegen, ist dabei unbenommen. Aber von 1933 bis 1944 ist er, wie viele andere auch, mitgelaufen. Ob mit Faust in der Tasche, wissen wir nicht.
zum Beitrag23.07.2026 , 08:00 Uhr
Dass die AfD ein vor allem ostdeutsches Problem sei, dass sich irgendwie aus Neonazistrukturen entwickelt habe, halte ich für eine steile These.
Rein empirisch gibt es im Westen Deutschlands viel mehr AfD-Wähler. Deren Anteil bei den Bio-Deutschen dürfte ähnlich hoch sein, wie im Osten. Es gibt im Osten einfach noch immer weniger Migranten, die die Wahlen „verdünnen“.
Die AfD ist eine gesamtdeutsche Partei, die konservative und national denkende Menschen abholt. Dazu braucht es keine kriminelle oder irgendwie komische Vergangenheit.
zum Beitrag22.07.2026 , 22:22 Uhr
Klingt ein bißchen nach Paranoia.
Und "Wir haben schon deinen Großvater umgebracht, und nächstes Jahr bist du dran ..." ist nahe an übler Nachrede. Ich bin mir nicht sicher, ob solche Unterstellungen hilfreich sind. Wenn man sein Gegenüber zum Monster macht, geht jedenfalls kein Miteinander mehr.
zum Beitrag22.07.2026 , 02:11 Uhr
Der gescheiterte Putsch von 1944 steht für sich.
Aber: wer darf sich mit diesem Andenken denn überhaupt schmücken? Alle Deutschen? Lebende Nachkommen (der Verschwörer)? Verdiente Antifaschisten? Politische Vermächtnisse sind so eine Sache.
Dass man der AfD ein Recht auf dieses Gedenken abspricht, mag irgendwie (aktual)politisch herleitbar sein. So ganz richtig fühlt es sich trotzdem nicht an. Die AfD ist je schließlich nicht die NSDAP oder irgendwie Hitler-Erbe. Nachkommen der damaligen NSDAP-Mitglieder sind vermutlich nicht exklusiv in dieser Partei.
Und: In den politischen Ansichten waren die damaligen Verschwörer vermutlich der AfD näher als z.B. den heutigen Linken …
zum Beitrag21.07.2026 , 07:49 Uhr
Die Welt ist ungerecht. War sie schon immer. Liegt in der Natur der Sache. Klare Rechtsbrüche wie Sachbeschädigung lassen sich einfacher ahnden, als komplexe wie politisches Engagement für eine falsche Sache.
zum Beitrag20.07.2026 , 07:46 Uhr
Die Landtagsfraktion der Grünen hat sich doch in der laufenden Legislaturperiode mit persönlichen Streitigen selbst zerlegt. Die Grüne Partei in M-V war noch nie besonders wählbar, die Einzelpersonen sind blass und zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Deswegen sind Linke und die SPD hier traditionell und auch weiterhin so stark.
Wahlentscheidend für Schwesig wird eher die Schwäche der CDU sein, die im Grunde die gesamte Wählerschaft an die AfD verloren hat. Das ist aus Berliner Sicht natürlich verwirrend.
zum Beitrag19.07.2026 , 15:11 Uhr
Bei seiner Gehaltsklasse wird es eher der steuerliche Kinderfreibetrag sein, der dann mit dem Kindergeldanspruch verrechnet wird. In Summe also etwas mehr.
zum Beitrag19.07.2026 , 09:55 Uhr
„Lina und Maya“ sind wegen Straftaten verurteilt und deshalb Verbrecher. Linke Verbrecher zu Opfern (der Justiz) zu machen, ist eine Täter-Opfer-Umkehr.
In diesem Vorgehen unterscheiden sich ganz Rechte und ganz Linke übrigens nicht. Wollen Sie wirklich mit Donald Trump und seinen Begnadigungen rechter Straftäter in einer Reihe stehen?
zum Beitrag18.07.2026 , 15:57 Uhr
Mehr Geld geht immer. Zu viel Geld ist selten ein Problem. Dem anderen gönnen, fällt dagegen schwer. Weniger bekommen geht so gar nicht.
Aber: Wenn der Staat sparen muss, dann kann er dies auch bei den Sozialleistungen tun. Da sieht sowieso niemand durch, deswegen merken die Kürzungen nur die Betroffenen.
zum Beitrag18.07.2026 , 09:13 Uhr
Klassische Opfer-Täter-Umkehr. Ein Verbrechen bleibt ein Verbrechen.
zum Beitrag17.07.2026 , 19:26 Uhr
Vielleicht wurden wurden die beiden gar nicht wegen Ihrer konsequenten Haltung gegen Rechts gecancelt.
Vielleicht wurden sie beide für dieses Exempel wegen ihrer Position zum Hamasüberfall ausgewählt? Dann würde ÖRR gleich zwei Fliegen …
zum Beitrag16.07.2026 , 06:43 Uhr
Im nahen und fernen Ausland kann man problemlos sonntags einkaufen. Irgendwie eine sehr deutsche Debatte.
zum Beitrag16.07.2026 , 06:35 Uhr
Steimle hat ein eigenwilliges Verständnis für Humor. Ich kann darüber nicht lachen. Die Äußerungen zu Merz und Merkel wären eher derb. Da steckt viel Frust aus der Pandemie drin.
Erstaunlich ist, dass der Mann früher eher links war. So richtig angepasst war er nie, ein Wendehals ist was anderes.
zum Beitrag14.07.2026 , 22:49 Uhr
Zum Glück gibt es in Deutschland freie und geheime Wahlen. So kann eine AfD-Regierung gewählt und abgewählt werden. Tatsächlich ist die Stimmung in der Bevölkerung gar nicht überwiegend pro AfD und auch in Sachsen-Anhalt werden die AfD-Bäume nicht in den Himmel wachsen.
zum Beitrag13.07.2026 , 22:22 Uhr
100 Leute (überwiegend Männer) sind im Juni beim Baden ertrunken. Die hatten auch noch einige Lebensjahre vor sich.
zum Beitrag13.07.2026 , 21:08 Uhr
Alles nicht so einfach. Warum kommt man wohl bei solchen Anschlägen darauf, dass es wahrscheinlich Linksextreme oder Klimaextreme gewesen? Klar, auch FalseFlag Aktionen sind immer möglich. Am Besten gar nicht vorverurteilen und dann konsequent ermitteln. Das gilt übrigens für jede Straftat.
zum Beitrag13.07.2026 , 07:49 Uhr
Der Kommentar greift doch etwas kurz. Blume wird als Topmanager nicht für sein Mitgefühl bezahlt, sondern für seine (richtigen?) Entscheidungen. Für VW wird es schmerzhaft, die Ursachen sind mannigfaltig. Rein unternehmerisch müssen Kosten runter, wenn die Erlöse sinken. Die Personalkosten bei VW sind in Deutschland nun mal sehr hoch. Fraglich, ob das gesamte Geschäftsmodell von VW überhaupt noch trägt, E-Auto hin oder her. Bei IT oder Batterien ist Deutschland nun mal nicht führend. Erfolg kann man nicht verordnen.
zum Beitrag12.07.2026 , 06:46 Uhr
„In der Regel aber nicht tödlich“ - wie beruhigend!
zum Beitrag11.07.2026 , 21:28 Uhr
Nicht immer auf die wunde Stelle.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:00 Uhr
In Deutschland bezahlen wir (unnötig) viel für die Energiewende. Das ist Folge einer geschickten Lobbyarbeit, zu der mittlerweile auch das Beschimpfen von Frau Reiche gehört, da sie die Förderungen (und damit den zusätzlichen Gewinn) begrenzen möchte. Durch die Ausschaltung des freien Marktes bei der Energieerzeugung steigen die Preise weiter und unser aller Wohlstand sinkt. Den Profiteuren ist das egal.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:23 Uhr
Lohnfortzahlung bedeutet aber auch, dass der Arbeitgeber für eine Nichtleistung bezahlt. Bei immer mehr werdenden Krankheitstagen gewinnt das an Relevanz. Ein bisschen so, wenn ich beim Einkaufen nach dem Bezahlen an der Kasse die Waren im Laden lassen muss.
zum Beitrag09.07.2026 , 21:46 Uhr
Warum sind sich alle so sicher, dass Frau Reiche aus reinem Lobbyismus so handelt?
Könnte es nicht auch sein, dass der lautstarke Protest gegen ihre Wirtschaftspolitik ebenfalls von eine bestimmten Lobby lanciert wird? Wer sich die Gewinne von Windkraftbetreibern, Wärmepumpenherstellern, Solarflächenvermietern und Stromverkäufern so anschaut, könnte auch etwas anderes vermuten. Das Siegel der grünen Nachhaltigkeit ist so verlockend schön, dass viele gar nicht mehr dahinter schauen.
zum Beitrag07.07.2026 , 21:50 Uhr
Die Pressekonferenz von "widersetzen" war ziemlich armselig. Eigentlich zum Fremdschämen. Dass Fragen von Bild & Co. nicht beantwortet, geschenkt. Aber die Drohungen gegen verschiedene Parteien war abstoßend und gleichzeitig erhellend, da erhebt jemand Anspruch auf eine absolute Führung. (Zu Erinnerung: Die früheren kommunistischen Diktatoren haben sich auch als Avantgarde bezeichnet)
Aber wen wollte "widersetzen" eigentlich damit erreichen? So vergrault man potentielle Verbündete.
zum Beitrag07.07.2026 , 21:32 Uhr
Ab 2045 sollen fossile Heizungen in Deutschland verboten werden, was nutzt es, dass sie bis dahin "billiger" sind?
Ja, die Förderung der Wärmepumpen fällt, bald muss also der reale Preis für eine Heizung bezahlt werden. Also teuer wird es so oder so.
Wenn ich mir die Häuser hier so auf dem ostdeutschen Land anschaue, bezweifele ich die Eignung von mehr als der Hälfte der Gebäude für Wärmepumpen. Was werden deren Besitzer bei der nächsten Wahl wohl ankreuzen?
zum Beitrag07.07.2026 , 00:24 Uhr
Das ist echt krass, was sich Trump und Infantino da erlauben, ist so unterirdisch, dass man eigentlich gar nicht darüber reden mag. Schade um den Fußball.
zum Beitrag05.07.2026 , 15:55 Uhr
Aber leider kam es andersherum: die Protestierer wirkten gestrig und etwas altbacken, so wie die Mode aus dem vorletzten Sommer. Zudem kamen sie zu spät. Die selbstvergewissernden Reden wirkten dann deplatziert.
Die AfD dagegen erschien (im Kontrast dazu) zumindest gestern organisiert, smart, erfolgreich und ohne das angekündigte innere politische Chaos. Die haben ihre Hausaufgaben gemacht und gehen nun in den Schlussspurt der 3 Landtagswahlen in SAH, MV und B.
Wahrscheinlich hätte man diesen Parteitag besser ganz ignorieren sollen. Stattdessen das gleiche Debakel wie beim vermeintlich gebotenem Verbot - erst große Ankündigungen und dann nur noch heiße Luft.
zum Beitrag05.07.2026 , 15:42 Uhr
Die Gewinne in Deutschland wurden und werden sehr hoch besteuert. Das Geld hätte man tatsächlich in Infrastruktur und damit in neue Jobs (auch für die zahlreichen jungen Migranten) stecken können. Hat man aber nicht. Stattdessen wurde viel Soziales getan, was zwar nett aber dann doch nicht nachhaltig ist. Und jetzt fällt es uns auf die Füsse.
zum Beitrag05.07.2026 , 14:07 Uhr
Wenn Sie Ihr Geld selbst verdienen, dann dürfen (müssen) Sie einen Teil auch erstmal für Kranken- und Arbeitslosenversicherung sowie GEZ ausgeben.
Einem Bürgergeldempfänger ist daher durchaus zuzumuten, dass ein Teil seines leistungslosen Einkommens an bestimmte Ausgaben gebunden wäre.
zum Beitrag05.07.2026 , 14:02 Uhr
Mit einer Spitzenbesteuerung von über 50% (Einkommenssteuer plus Soli) lockt man keine Fachkräfte aus dem Ausland hierher, die ja fern der Heimat, in fremder Sprache und Kultur einiges auf sich nehmen müssten. Die gehen lieber dahin, wo ihnen noch etwas mehr vom Einkommen bleibt.
zum Beitrag04.07.2026 , 23:21 Uhr
Es ist richtig und wichtig zu fragen, warum die AfD einen solchen Zuspruch erfährt während linke Narrative imm er weniger verfangen.
Nur die Antworten im Artikel sind mir zu selbstgefällig. Eigene Fehler werden nicht gesehen oder zumindest nicht ernsthaft thematisiert. Stattdessen sind die Neoliberalen schuld und es wird auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise verwiesen, an der ebenfalls nur der Kapitalismus Schuld trägt.
Klar, in wirtschaftlich fetten Jahren kann jede linke Regierung aus dem Vollem schöpfen und wie in Deutschland geschehen, die soziale Wundertüte füllen. Aber Deutschland lebt diesbezüglich über seine Verhältnisse und die Verteilungskämpfe beginnen.
Jetzt wäre Antworten gefragt und die gibt es (von links) nicht mehr. Außer man müsste den politischen Gegner verjagen…
zum Beitrag04.07.2026 , 09:31 Uhr
Alles nicht so heiß gekocht wie gegessen.
Am Ende wird es hoffentlich ein bunter Protest als farbiger Hintergrund für einen Parteitag auf dem die AfD Funktionäre steif und altbacken erscheinen. Das wäre wirklich das beste Ergebnis.
zum Beitrag04.07.2026 , 08:06 Uhr
Pädophile Neigungen sind relativ häufig. Bisher ist es auch nicht strafbar. Die Betroffenen dürfen ihre Sexualität „nur“ nicht mit Minderjährigen ausleben. Sexpuppen sind dann ein Ersatz …
zum Beitrag30.06.2026 , 07:33 Uhr
Mit der Polizei sollte man zusammenarbeiten (= sofort aussagen), Selbstjustiz (= Tatbeteiligte als Verdächtige markieren) ist abzulehnen. So würde ich es als Nicht-Betroffner sehen.
Aber klar, die Beteiligten sehen das naturgemäß anders. Die Wahrheitsfindung wird jedoch maximal erschwert, wenn sofort Prozesstaktik praktiziert wird.
zum Beitrag28.06.2026 , 07:58 Uhr
Für das gestörte Nationalgefühl der Linken kann man schlecht der Rechten die Schuld geben. Wer nicht bereit ist gemeinsam für die Nation einzustehen, fremdelt natürlich mit einer Nationalmannschaft. Vermutlich braucht es bald eine linke Auswahlmannschaft, die sich dann von rechten Kadern abgrenzt. Oder man lässt es ganz bleiben und schaut keinen Fußball mehr.
zum Beitrag27.06.2026 , 23:04 Uhr
Im Osten ist man nach der friedlichen Revolution schon noch stolz auf des gemeinsame deutsche Land, aber das wird nicht (mehr) gerne gesehen, zumindest in linken Kreisen. Das liegt aber nicht am Osten, sondern am demokratie-und nation-satten Westen.
zum Beitrag27.06.2026 , 22:57 Uhr
"Es wäre auch in den letzten Jahrezehnten durchaus bezahlbar vermeidbar gewesen, diesen Zustand zu erreichen, wo sehr teure Umbauten fällig sind."
Wodurch?
Alles was heute "vermeidbar" ist der Temperaturanstieg in 50 oder 60 Jahren. Alles was bis jetzt und bis in die nächsten Jahrzehnte passiert, war technisch nicht vermeidbar, es sei denn wir wären im 18. Jahrhundert verblieben.
zum Beitrag27.06.2026 , 22:55 Uhr
So schmerzhaft es für einige aktivistisch Denkende auch ist: der Fossil-/Verbrennerauto-/Fleisch-Industrie verdanken wir (und unsere Vorfahren) unseren Wohlstand. Wir haben alle von der CO2 Emission profitiert, wenn auch nicht jeder einzelne gleichermaßen, aber grundsätzlich wir alle (Menschen), selbst in den entferntesten Winkeln der Welt.
Wie sich die Erde letztendlich verändert, ist noch nicht ausgemacht. Aber wärmer wird es schon. Daher sind Anpassungsmaßnahmen zwingend, weil nur dadurch der menschliche Preis bezahlbar bleibt. Alle Degrowthfantasien schützen nämlich nicht das Leben, sondern sind ein Risiko in einer anspruchsvolleren (weil gefährlicheren) Welt.
zum Beitrag27.06.2026 , 17:57 Uhr
Beim E-Auto macht die Klimaanlage schnell 100% Mehrverbrauch (ähnlich wie die Heizung im Winter) aus. In extremer Kälte und Hitze ist der Verbrenner (leider) im Vorteil.
zum Beitrag27.06.2026 , 09:18 Uhr
Come on! Weil es clever ist, in den ersten Berufsjahren noch ein wenig die Vorteile der Studierenden zu behalten. Haben wir doch fast alles so gemacht, oder?
zum Beitrag27.06.2026 , 09:14 Uhr
Kann alles sein.
Kann auch sein, dass „Luxusbonzen“ viel arbeiten, dass sie kaum die eigene Familie sehen.
Aber: dass voll berufstätige Menschen ihren Jahresurlaub außerhalb der Ferienzeit in Gruppen im Freibad verbringen, entspricht nicht der allgemeinen Lebenserfahrung.
Auch kleiner Luxus ist Luxus, es sei jedem gegönnt, aber lebensnotwendig oder gar ein Menschenrecht ist es nicht.
Deswegen: Luxusdiskussion.
zum Beitrag26.06.2026 , 06:13 Uhr
Ja und? In den Kommunalparlamenten sitzen Menschen, die sich kennen. Das sind keine Orks darunter, die man einfach so mit einem Kontaktverbot belegen kann. Die Brandmauer hat an dieser Stelle keinen Sinn mehr.
zum Beitrag25.06.2026 , 23:49 Uhr
Irgendeine Diskriminierung ist immer. Mir scheint es am Ende eine Luxusdiskussion. Montagmittag als Erwachsener im Freibad, was für ein Leben!
zum Beitrag25.06.2026 , 21:18 Uhr
Oben und Unten. Das gibt es in jeder Gesellschaft. Aber im Vergleich zu Königreichen oder Diktaturen oder Kalifaten finde ich unser bildungs- und fleissabhängiges Oben und Unten dann doch besser.
zum Beitrag25.06.2026 , 21:15 Uhr
Ein paar Wochen ohne Ärzte wären sicher kein Problem. Ein paar Wochen Internet ohne Netzwerkspezialisten sind nicht schlimm, wer braucht schon das WWW. Keine Richter im Dienst wäre auch super easy, Verbrecher machen gerne mal Pause.
Dagegen sind ein paar Wochen ohne Paketzusteller ganz ganz schlimm, wenn die Amazonbestellung nicht über Nacht da.
So gemeint?
zum Beitrag25.06.2026 , 00:12 Uhr
LKW fahren oder Pakete zustellen kann ich auch ohne Ausbildung, lediglich der Führerschein ist notwendig.
Leistungsträger sind Leute, die dank Qualifizierungen und Ausbildungen dafür sorgen, dass wir nicht mehr wie vor 50 Jahren und in 50 Jahren noch besser leben. Ohne diese Menschen säßen bis auf wenige Reiche fast alle in Armut.
zum Beitrag22.06.2026 , 23:51 Uhr
Minijobs sind für Schüler und Studenten oft der Einstieg in den Arbeitsmarkt, für Ältere ein einfacher Zuverdienst. Bürokratiearm, aber nicht bürokratiefrei. Pauschal werden weniger als 30% (187€ bei 603€ Netto) Sozialabgaben und Steuern fällig (also wahrlich nicht null).
Sollte diese Möglichkeit wegfallen, werden Jobs verloren gehen. 50% Abgaben werden zum Anreiz für Schwarzarbeit. Die ist noch flexibler ...
zum Beitrag21.06.2026 , 11:38 Uhr
Van Aken hat Recht, der Hype um die Linke kann schnell vorbei sein. Zu groß sind die inneren Widersprüche. Humanismus und radikaler Aktivismus passen nicht aufeinander. Pro-migrantisch, pro-palästinensisch und anti-kapitalistisch muss man sich am Ende auch leisten können. Der Preis könnte für die Gesellschaft und die Wähler jedoch zu hoch sein.
zum Beitrag17.06.2026 , 23:33 Uhr
1.) "Unsere Demokratie" oder "die Demokratie" wird nun gerade im linken Lager beschworen. Das dies die Rechte aufgreift, ist nicht verwunderlich. 2.) Der absolute Ausschluss der AfD von der politischen Teilhabe ist doch das Programm (namens "Brandmauer") der selbsternannten "demokratischen" Parteien. Vermutlich sind alle, die das nicht unterstützen, Antidemokraten, oder war es umgekehrt? 3.) Parteiinterne Chats verbreiten sehr häufig Unsinn. Ich möchte lieber nicht wissen, was so in Reihen der Linken, Grünen oder der CDU intern ventiliert wird. Das Problem bei der AfD ist doch, dass wir überhaupt nicht wissen, wie sich diese Partei im Falle einer Mitregierung verhalten wird. 4.) Wer oder was sind durchschnittliche AfD-Anhänger und warum müssen die unbedingt Höcke gelesen haben?
zum Beitrag17.06.2026 , 18:10 Uhr
Batterien rechnen sich nicht und liefern im Zweifel nur 1x während einer Dunkelflaute. Dann müsste neu geladen werden. Was soll die kWh aus der Batterie denn kosten?
Der Strom aus Batterien ist als einzige Lösung unbezahlbar.
Ein Gaskraftwerk kann dauerhaft den gebrauchten Strom liefern solange Gas vorhanden. Das rechnet sich zwar auch nicht, ist aber günstiger. Am einfachsten und ökonomisch günstigsten wäre es, wenn die Kohlekraftwerke am Netz bleiben. Kein neues Investment wäre dazu notwendig.
zum Beitrag15.06.2026 , 22:32 Uhr
Alles nur Dauerwahlkampf: Nicht die Demokratie droht demnächst abgeschafft zu werden, sondern lediglich und erstmal "unsere Demokratie", womit relative Mehrheitsbildung nach Ausschluss der AfD gemeint.
Im Übrigen ist erstaunlich, wie genau manche Politiker und Medien wissen, was die AfD denn an der Macht so tun wird. Dabei wissen wir doch mittlerweile von keiner Partei mehr, was diese nach einem Wahlsieg machen wird, oft ist es das Gegenteil vom Wahlprogramm
zum Beitrag13.06.2026 , 06:58 Uhr
Zinserhöhung? Das ist fatal für unsere Regierung. Denn nun führt die hohe Schuldenaufnahme der letzten Jahre noch schneller in den Abgrund der Überschuldung und des Staatsbankrotts. Soziale Verteilungskämpfe werden folgen. Zieht Euch warm an!
zum Beitrag11.06.2026 , 21:09 Uhr
Was soll diese gespielte Empörung? Alle, wirklich alle Reden von Politikern im Ministeramt entstehen in den Fachreferaten der Ministerien und werden vom eigenen Büro dann nur noch "überarbeitet". Das ist seit Jahrzehnten so. Wie soll ein Minister mit mind. 3 Auftritten (inkl. Reden, Grussworten usw.) pro Tag denn überhaupt die Zeit haben, um eigene Gedanken in Reden zu pressen? Die eigenen Ideen bleiben allenfalls für besondere Momente reserviert. KI ist da vermutlich eher ein Qualitätsverbesserer.
zum Beitrag10.06.2026 , 06:53 Uhr
Ob Kachelmann „anständig“ ist, vermag ich nicht beurteilen. Sein gleichzeitiger Umgang mit mehreren Partnerinnen war rechtlich sicher einwandfrei, aber anständig dann doch nicht. Aber so sind die Menschen.
Das gilt eben auch für Ulmen und Zwerev, das Recht allein ist nur ein Teil der Sache. Was machen, wenn im Fall Ulmen/Fernandez am Ende auch Ulmens Unschuld festgestellt wird? So ganz ausgeschlossen ist diese nicht und sei es auch nur, dass für einen Teil der Vorwürfe der Frau Fernández ein Einvernehmen nachgewiesen wird.
Nein. Man sollte seinen Vorurteilen gegenüber prominenten Männern besser nicht freien Lauf lassen. Andererseits ist das Leben nicht einfach schwarz-weiß.
zum Beitrag09.06.2026 , 23:28 Uhr
Mehr Kleidung geht immer, aber weniger oder gar keine? Warum ist Nacktheit eigentlich so verpönt und im öffentlichen Raum (ausser vielleicht bei CSD) sogar verboten? Warum wird die Gesellschaft im Ganzen immer prüder?
zum Beitrag09.06.2026 , 23:24 Uhr
Private zahlen schon mal 1500€ im Monat. Die Schmerzen auch, insbesondere wenn das Einkommen knapp über der Beitragsbemessungsgrenze liegt und dann auch noch die höhere Steuerlast (bei 10.000 im Monat sind das 42% + Soli für den letzten Euro) dazu kommt.
zum Beitrag09.06.2026 , 23:21 Uhr
Es ist doch nur Folklore, dass regelmäßig ein Tempolimit gefordert wird. Die genannten Gründe (Unfälle, Umweltschutz, Klima, andere Länder, Lärm) wechseln, treffen aber alle nicht wirklich zu. Es ist schlichter Sozialneid - und Freiheitsneid.
Die wenigsten Leute, die hier im Forum ein Limit fordern, wären davon selbst betroffen - im positiven wie im negativen Sinne.
Lasst den Leuten doch die freie Entscheidung und ein bißchen Rest-Freiheit. Die meisten, wenn nicht sogar fast alle, nutzen die Autobahn vernünftig und halten ein angemessenes Tempo ein. Toxische Raser wird es auch mit Tempolimit geben.
Das sage ich als jemand, der durchaus früher über 200 km/h schnell gewesen ist, nun aber den Stress nicht mehr braucht und mittlerweile meist mit 100 Sachen im E-Auto über die Autobahn trödelt.
zum Beitrag08.06.2026 , 21:10 Uhr
Kann sein, dass irgendwann (oder jetzt schon) Verschleierungen und andere Bedeckungen von Frauen ganz normal sind. Es finden halt nicht alle toll, insbesondere nicht diejenigen, die schon länger hier leben. Es ist eben so eine Sache mit dem kulturellen Austausch. Viele Sachen gehen dabei verloren. Ich würde auch gerne weiter nackt baden an öffentlichen Stellen, geht leider nicht mehr, wie damals im Osten.
zum Beitrag07.06.2026 , 23:42 Uhr
Alle gesetzlich Versicherten sitzen in einem Boot, die Lasten sind allerdings so verteilt, dass die Besserverdienenden den höheren Beitrag (>1.000 €) leisten (müssen), während Angehörige (Kinder, auch erwachsene Kinder, Eheleute, manchmal auch Eltern und Geschwister) umsonst dabei sind. Freiwillig Versicherte zahlen nur ca. 230 €. Für Minijobber sind 187€ fällig. Für Bürgergeldempfänger ist es noch weniger. Die wirklichen Lasten tragen also erstmal die höheren Einkommen, wie schon bei der Steuer. Das sollte man fairerweise schon so sagen.
zum Beitrag07.06.2026 , 10:43 Uhr
Statt Elterngeld wäre ein stärkere steuerliche Berücksichtigung von Kindern bei der Steuer deutlich gerechter.
Während andere "Hobbys" und Passionen durchaus steuerlich geltend gemacht werden können, sind Kinder zur absoluten Privatsache degradiert.
zum Beitrag06.06.2026 , 22:54 Uhr
Nein. Nur weil Frau Bär eine unerwünschte oder vielleicht sogar „falsche“ Meinung vertritt, darf man nicht die Achtung vor ihr ablegen.
zum Beitrag06.06.2026 , 14:30 Uhr
Nicht besonders appetitlich, dass man einer Frau (Ministerin) derartig nachstellt. Wir allen haben unsere „Leichen“ aus der Studienzeit im Keller.
Viel spannender wäre doch eine Evaluierung des Bafög: also studiert es sich mit Bafög schneller oder langsamer, wie sind die Noten im Vergleich, wie oft wird das Studium gewechselt oder abgebrochen. Wie sind die späteren Einkünfte. Dann könnte man sehen, wie und wem das Bafög wirklich nutzt.
Ich fand das Bafög eher als eine Verführung, als zunächst anstrengungsloses Geld. Obwohl ich gar nicht den Höchstsatz und auch nur 2 Jahre Bafög bekam, hatte ich nach meinem Studium einen ordentlichen Pisten zu tilgen - 6 oder 7 Monatsnettogehälter.
zum Beitrag06.06.2026 , 08:29 Uhr
Woraus schließen Sie das? Ein Studium macht niemanden reich, kein Studium hält niemanden arm. Nirgendwo ist die finanzielle Schwelle für ein Studium so niedrig wie in Deutschland.
Das Problem ist doch eher, dass man in Deutschland durch eigene Arbeit nicht mehr wirklich wohlhabend oder gar reich werden kann. Das liegt aber nicht am Bafögsatz.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:17 Uhr
Beneidenswert. Leben & Arbeiten in Kopenhagen möchte ich auch gerne. Zudem: Die Politik in Dänemark scheint deutlich flexibler und näher am Puls der Bevölkerung. Demgegenüber ist die Parteienlandschaft in Deutschland geradezu verkrustet.
zum Beitrag29.05.2026 , 23:53 Uhr
Wer sich über 2 Millionen aneignet, sollte besser nicht von kapitalistischen Zwängen labern. Das sind die typischen Allüren linker Herrscher, die sich gleicher als andere sehen und es sich in geraubtem Luxus gut gehen lassen.
Sie hatte bis zu ihrer Festnahme immer Gelegenheit sich zu stellen, Reue zu zeigen und ihre Verbrechen wieder gut zu machen. Nach einer Haft hätte sie wie jeder andere auch eine finanzielle Grundsicherung erhalten, also das ganze paternale/patriachale Programm.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
zum Beitrag27.05.2026 , 22:38 Uhr
Lobbyist für Energiewendegewinner.
zum Beitrag27.05.2026 , 22:34 Uhr
Erschreckend wie wenig Substanz die Kritik an Frau Reiche in diesem Kommentar hat. Fehlt nur noch der Hinweis auf die Gaskraftwerke und das Geraune von "Gas-Kati". (Anmerkung: Heute hat Herr Weber (Grüne) als Chef der Bundesnetzagentur eine noch schnellere Realisierung genau dieser Gaskraftwerke gefordert)
"Arbeitskosten, Energiepreise und Bürokratie" sind eben doch die wichtigsten Konjunkturbremsen in Deutschland. Gern auch in umgekehrter Reihenfolge. Jeder möge nur seine Brutto mit seinem Nettolohn vergleichen, die Strom- und Spritpreise im europäischen Ausland studieren und einmal zum Spaß alle (!) gesetzlichen Berichts-, Dokumentations-, Schulungs-, Belehrungs-, Kontroll- usw.-Pflichten für Unternehmen anschauen. Danach hauen wir weiter auf die ostdeutsche Frau im Wirtschaftsministerium ein, die leider den doch so netten (aber fachlich schwachen) Mann aus dem Westen beerbt hat.
zum Beitrag27.05.2026 , 07:32 Uhr
Ja, das hab ich mich auch gefragt.
Schon damals als Graichen in einer der erste Reden als Staatssekretär den Rückbau bzw. die Zerstörung der deutschen Gasnetze forderte, konnte man den Lobbyismus und die fehlende ökonomische Sachlichkeit erkennen.
zum Beitrag25.05.2026 , 20:59 Uhr
Eine gewisse Überkapazität (und seien es 30%) wäre doch ok und das wird selbst von Frau Reiche nicht bezweifelt.
Es geht hier aber um den Wunsch (oder Forderung) von Herrn Graichen, dass auch unverbrauchter Strom bis zum Sanktniemerleins-Tag vergütet wird. Diese leistungsfreie Nehmerqualität ist eine typische Lobbyisten-Haltung, die es auch in anderen Wirtschaftsbereichen gibt.
Ganz ähnliches werden wir demnächst im Gesundheitswesen beobachten können, wenn nicht genutzte medizinische Kapazitäten "vom Netz" genommen werden (müssen). Auch da laufen Lobbyisten sich schon warm und bald Sturm.
zum Beitrag25.05.2026 , 20:50 Uhr
Die deutsche Energiewende "funktioniert" also nur, wenn Subventionen auch für unverbrauchbaren Strom fließt?
Was ist dann eigentlich, wenn in weniger als 20 Jahren für bestehende Anlagen die Förderung entfällt? Werden die dann abgeschaltet oder sind sie eh am Ende ihrer Lebensdauer?
Da hat die Graichensche Lobby über die Jahre ganze Arbeit geleistet: niemand fragt mehr, wohin denn die Millionen und Milliarden der Einspeisevergütung fließen. Dabei wäre das (staatliche) Geld doch viel besser in eine (staatliche) Infrastruktur für alle investiert als in die (privaten) Taschen von wenigen Kleindach- und Großgrundbesitzern gesteckt.
zum Beitrag25.05.2026 , 10:00 Uhr
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
Subventionen sollen fördern, aber eben auch lenken. Das Windrad und die Solarfläche auf den Brachen in Berlin wäre zwar teurer aber wegen der Nähe zum Verbraucher subventionswürdiger als auf dem grünen Acker in Brandenburg.
Subventionen für unverbrauchbaren (weil untransportierbaren) Strom ist doppelte Verschwendung. Schliesslich ist doch eine subventionsfreie Energieversorgung das Zeil.
zum Beitrag24.05.2026 , 12:52 Uhr
Die Gründe dafür liegen doch auf der Hand: die Hürden für ein Parteiverbot sind hoch und bei der AfD zu hoch.
Wer diese Hürden absenken möchte, nimmt ein späteres Verbot anderer Parteien in Kauf. Denn jedes Werkzeug gegen die AfD kann ggf. auch von ihr genutzt werden, sobald einmal Mehrheiten erreicht werden.
zum Beitrag24.05.2026 , 12:48 Uhr
Wer, wenn nicht die AfD soll sich den über diese Handreichung aufregen? Käme ähnliches zur Linkspartei, wäre die Aufregung doch auch dort verortet.
Problem scheint doch eher, dass die inhaltlichen Argumente bei den CDU-Leuten kaum verfangen dürften, da sie doch auf eher linken Narrativen beruhen, die man in den anzusprechenden Teilen der Bevölkerung (und der CDU) nicht wirklich teilt. Nicht CDU-Mensch und Wähler ist ein Daniel Günther.
zum Beitrag17.05.2026 , 04:36 Uhr
Die Brandmauer undemokratisch, denn sie verhindert doch jede sinnvolle Opposition. Im Grund stimmt man ja auch bei jeder Ablehnung gegen einen Regierungsantrag „mit der AfD“ und nicht nur bei positiven Voten.
Wie auch in anderen Situationen gilt in Parlamenten: Mehrheit ist Mehrheit. Eine Brandmauer gibt es in der Geschäftsordnung nicht.
zum Beitrag16.05.2026 , 22:50 Uhr
Warum um Gotteswillen soll Nuhr denn ein Faschist sein?
Bei aller Kritik, aber eine rhetorische Gleichsetzung mit Nazis und Faschisten oder Maoisten und Stalinisten sollte etwas substantiierter sein.
zum Beitrag16.05.2026 , 22:44 Uhr
Was mich an Nuhr stört? er nimmt sich manchmal zu wichtig.
Aber sein Mut ist ihm unbenommen, aus seiner kritischen Haltung gegenüber dem Islam macht er keinen Hehl und an Greta lies er auch kein gutes Haar (letzteres erfordert allerdings wenig). Damit ist er doch der passende Träger des Leo-Baeck-Preis des Zentralrats, solange es kein Bundesverdienstkreuz ...
zum Beitrag16.05.2026 , 21:43 Uhr
Mal ganz ohne Drama: was soll Ihnen denn passieren, wenn die AfD ein Zipfelchen der Macht ergreift? Und welche Vorkehrungen sollen Sie denn schützen? Nein, bleiben Sie entspannt. Die deutsche Demorkratie ist stabil und kann eine Wahlunfall (wenn denn die AfD tatsächlich irgendwas gewinnt) gut verkraften und wird korrigieren. Sowohl die NPD als auch die Schillpartei sind wieder verschwunden, letztere nach einer Regierungsbeteiligung.
zum Beitrag16.05.2026 , 10:32 Uhr
Eine Dreiprozenthürde würde viele Parteien in das Parlament bringen und das Koalieren wird damit nicht leichter. Die Fünfprozenthürde hat in Deutschland lange Zeit für eine parlamentarische Stabilität gesorgt. Warum soll das wegen einer möglichen absoluten, aber sicher nur temporären AfD-Mehrheit anders sein?
Falls die AfD mit vielleicht ein oder zwei Stimmen Mehrheit an die Macht käme, wir könnten danach dem raschen Zerfall dieser Regierung zuschauen. Regieren will nämlich gelernt sein. Das traue ich den "Blauen" gar nicht zu.
zum Beitrag14.05.2026 , 12:08 Uhr
Mehrheit ist Mehrheit. Am Ergebnis ändern 19 Stimmen mehr oder weniger in diesem Fall nichts. Özdemir wird es verkraften. Vor einem Jahr hättet Ihr und er alles dafür gegeben, wenn er nur mit 80 statt mit nun 93 Stimmen ins Amt gekommen ...
zum Beitrag12.05.2026 , 23:46 Uhr
Wenn schon dann sollte das vermeintlich „überhöhte“ Gehalt dem Staat und Steuerzahler zurück gegeben werden. Es für die Partei abzuschöpfen hat irgendwie einen faden Beigeschmack.
zum Beitrag10.05.2026 , 21:50 Uhr
Die Gaskraftwerke sind als Ersatz für Kohlemeiler bitter nötig, damit bei Dunkelheit und Flaute überhaupt Strom produziert werden kann. Die können aber nicht wirtschaftlich durchproduzieren.
Vergleichbare Subventionen zu den Erneuerbaren wären, wenn man die Nennleistung der Gaskraftwerke auch bei Nichterzeugen "virtuellen" Strom staatlich abkaufen würde. Aber diesen "Trick" haben Wind und Sonne exklusiv, jedenfalls jeden Sonntag, wenn die Sonne scheint und Strom verschenkt (oder mit negativen Preis versehen) werden muss.
Speicher sind fromme Wünsche, die nötig, aber nie ausreichend sein werden.
zum Beitrag10.05.2026 , 12:55 Uhr
Vermutlich tut Frau Reiche mit Ihren Anpassungen im Heizungsgesetz mehr für das Klima, die Demokratie und die Wirtschaft als ihr Vorgänger, der am Ende nur die Subventionslobby bedienen und gerne alle Gasnetze rückgebaut haben wollte.
Umwelt- und Klimaschutz gelingt nur mit einer funktionierenden Gesellschaft und Wirtschaft. Dazu gehören eben auch funktionierende Gesetze und nicht unrealistische Planspiele. In gewissen Grenzen können Gesetze Leitplanken setzen und Schaden abwenden. Aber Gesetze können nicht die Ökonomie und die Naturgesetze aushebeln.
Wenn Solar und Windkraft so "billig" zu haben sind, dann braucht es an dieser Stelle keine weiteren Subventionen, sondern statt dessen Investment in Netze und Speicher.
Aber es ist sogar noch schlimmer : sobald die 20jährige Förderphase vorbei ist, sind die Anlagen (zum Beispiel die Biomassekraftwerke, die eben noch ganze Dörfer versorgt haben) unrentabel und werden abgeschaltet. Ähnliches droht bei der Windkraft, wenn die Anlagen überhaupt 20 Jahre halten, werden sie jedoch kaum länger betrieben.
Die Energiesicherheit ist vermutlich ohne Steuermiliarden nicht zu haben, aber dann bitte wohldosiert.
zum Beitrag07.05.2026 , 16:43 Uhr
Das war und ist wohl so: Medien, die nur die eigene Blase bedienen, verlieren an Reiz.
Das TAZ- Forum lebt ja auch stark davon, dass hier immer wieder Meinungen außerhalb der Linken Bubble gepostet und entsprechend diskutiert werden.
Nur Hardcore Fans und Freaks lieben die Selbstbeschallung.
zum Beitrag04.05.2026 , 21:25 Uhr
Merz hat kein Format, er ist kein Leader, niemand auf dem man sich verlassen kann, er würde seine Großmutter verkaufen. Das alles unabhängig von seiner politischen Herkunft.
Er wollte unbedingt Kanzler werden und jetzt will er es um jeden Preis bleiben - mehr nicht. Eine politische Agenda darüber hinaus? Nein.
zum Beitrag03.05.2026 , 09:55 Uhr
Jedes Opfer von Gewalt ist eines zu viel. Dabei ist egal, ob die Täter oder Opfer links, rechts, religiös, migrantisch oder unpolitisch sind.
Eigentlich sind Anfang der Jahrtausends die Gewalttaten in Deutschland deutlich zurückgegangen, Gefängnisse wurden zum Beispiel leerer. Kriminologen rätselten darüber, machten z. B. Videospiele und das Internet (damals noch streng stationär im eigenen Wohnraum) dafür verantwortlich, weil potenzielle Täter durch diese Medien abgelenkt und beschäftigt wurden.
Warum sich dieser Trend in den letzten 10 Jahren wieder umgekehrt hat, bedarf sicher noch genauerer Forschung.
zum Beitrag03.05.2026 , 09:33 Uhr
Trans und Doping sind doch zwei sehr unterschiedliche Sachen. Es sei denn Transmänner, die Hormone nehmen, wollen damit an Frauenwettbewerben teilnehmen, weil sie Frauen waren oder biologisch noch sind. Aber davon wurde doch bisher noch nicht berichtet, oder?
zum Beitrag03.05.2026 , 09:24 Uhr
Der Fall Pelicot bliebe trotzdem schwierig, da die Männer behaupten könnten, das sie am Anfang ja gesagt hätte, während sie sich ja eigentlich an nichts erinnern kann, also auch nicht an das Ja so wie vorher an das Nein.
Das Argument der fehlende Einwilligungsfähigkeit durch Einnahme von Medikamenten macht die Sache noch schlimmer, weil dann jeder Konsum von Alkohol oder Drogen (oder Medikamenten) vor dem Sex rechtlich relevant würde.
zum Beitrag03.05.2026 , 09:15 Uhr
Heute gilt: „wer gegen den erkennbaren Willen“ einer Person in sexueller Hinsicht handelt, macht sich strafbar. Das ist eigentlich eine klare nachvollziehbare Sache.
Nun soll der erkennbare Wille auf eine (möglichst noch verbale) Zustimmung begrenzt werden? Was wird damit besser? Soll dadurch bei „Aussage gegen Aussage“ einer Seite von vornherein mehr geglaubt werden, weil der Beweis eines anfänglichen „Ja“ schwerer als eines zwischenzeitlichen „Nein“ ist?
zum Beitrag01.05.2026 , 12:48 Uhr
Fahrräder haben doch nicht „immer“ Vorfahrt. Wenn vor Ihnen ein PKW die Fahrt verlangsamt, um rechts abzubiegen, haben Sie keine Vorfahrt beim rechts vorbeifahren! Das ist leider ein Irrglaube vieler Radfahrer. Wie sollte es auch gehen? Der Autofahrer muss schon auf Fußgänger aus zwei Richtungen und Fahrräder auf Radwegen achten. Der von hinten heranfahrende Radfahrer (womöglich noch mit hoher Geschwindigkeit) ist dann aufgefordert, wie ein PKW zu warten, bis der Vordermann abgebogen ist.
zum Beitrag30.04.2026 , 06:35 Uhr
Offenbar werden durch das Screening kaum Hautkrebsfälle wirklich neu entdeckt. Da ist es schon besser, wenn jetzt „Verdachtsfälle“, die einem selbst oder dem Hausarzt auffallen, schneller einen Termin beim Hautarzt bekommen. Was nutzt der Anspruch auf einen Termin in 12 Monaten, wenn jetzt mein Hautkrebs wächst?
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