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Trinkgeld-Tricks bei Kartenzahlung Digitale Manipulation

Kommentar von

Svenja Bergt

Wer mit Karte zahlt, wird zunehmend mit digitalen Trinkgeld-Fragen unter Druck gesetzt. Behilflich ist dabei oftmals ein manipulatives Design.

W ie viel Trinkgeld darf’s denn sein: 10 Prozent, 15 Prozent oder doch 20 Prozent? Die Frage ist durchaus üblich, seitdem immer mehr Menschen mit Karte zahlen und Dienstleister, die die Geräte dafür stellen, auf die Idee gekommen sind, die Trinkgeldfrage in ihre Software aufzunehmen. Von vielen Gas­tro­no­m:in­nen wird das dankbar angenommen. Doch von Ver­brau­cher­schüt­ze­r:in­nen kommt Kritik: Denn in der Regel können die Gäste nicht oder zumindest nicht auf die Schnelle erkennen, wie sie Trinkgeld ablehnen oder die Höhe selbst bestimmen können – und das, obwohl sich die Trinkgeldfrage bei Kartenzahlung längst auf Läden wie Bäckereien ausgedehnt hat.

Nun wäre es ein Leichtes zu sagen: selber schuld. Wer die Bequemlichkeit haben will, mit Karte zu zahlen, muss halt mit den Nebenwirkungen leben. Natürlich ist das insoweit richtig, als Bargeld hier weniger Manipulationsmöglichkeiten birgt – zumindest ist noch kein Restaurant aufgefallen, das mit der Rechnung direkt drei Schälchen samt Beschriftung für die erwarteten Trinkgeldhöhen mitliefert.

Doch dieser Vergleich zeigt die Absurdität der Trinkgeld-Buttons. Und er zeigt noch etwas anderes: Dass wir uns in der digitalen Welt längst daran gewöhnt haben, fast permanent durch Tricks manipuliert zu werden. Buchungsportale und Händler setzen Suchende mit künstlicher Verknappung unter Druck. Online-Plattformen halten mit Tricks wie endlosem Scrollen und dem automatischen Abspielen des nächsten Videos Nutzende teilweise über Stunden fest.

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Klar könnte man das Telefon einfach weglegen und beim Zahlen beim Bäcker so lange suchen, bis man den Kein-Trinkgeld-Button gefunden hat – und das Murren in der Schlange hinter einem ignorieren. Doch das alles gelingt den wenigsten. Und genau deshalb wirken diese Mechanismen und werden daher so viel eingesetzt – und Anbieter tun viel dafür, um die rechtliche Grauzone mindestens auszureizen.

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Svenja Bergt Redakteurin für Wirtschaft und Umwelt

schreibt über vernetzte Welten, digitale Wirtschaft und lange Wörter (Datenschutz-Grundverordnung, Plattformökonomie, Nutzungsbedingungen). Manchmal und wenn es die Saison zulässt, auch über alte Apfelsorten. Bevor sie zur taz kam, hat sie unter anderem für den MDR als Multimedia-Redakteurin gearbeitet. Autorin der Kolumne Digitalozän.
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78 Kommentare

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  • Altbayer

    Man könnte ja auch einfach hingehen, und die zwei Semmeln für 90 Cent mit einem "Zwickel" ( einem zwei Euro-Stück ) bezahlen. Einer der vielen, vielen, vielen wunderbaren Gründe warum ich mit Bargeld bezahle? Es geht einfach SCHNELLER!

    • warum_denkt_keiner_nach?

      @Altbayer:

      Kommt stark auf die Person an. Ich habe beim Bäcker normaler Weise auch schon das passende Geld in der Hand.

      Es gibt aber auch Menschen, die dann anfangen, die Geldbörse zu suchen und jedes Geldstück einzeln rauskramen. Nur um dann zu merken, dass es doch ein Schein sein muss...

  • R.I.P.

    Da das Trinkgeld häufig in die Löhne eingepreist ist, es also zur Kalkulationsgrundlage der Geschäftsinhaber gehört, handelt es sich meiner Meinung um einen großangelegten Steuerbetrug.



    Durch die nachvollziebare Erhebung durch Bezahl-Applikationen mein Aufruf:

    Klingbeil übernehmen Sie.

    Endlich mal Bürokratie, die durch ein relativ simples Programm hohe Einnahmen generiert.

  • Andreas Flaig

    "die rechtliche Grauzone"

    betrifft in Wirklichkeit die der Abzocker, die eher in der Welt der Finanzen vorzufinden sind. Dort wird zwar recherchiert aber im Endeffekt kapituliert.



    Wenn du putzt, nicht die Ecken und Kanten vergessen.

  • Kabelbrand Höllenfeuer

    Das Problem ist ganz grundsätzlich, dass die Digitalisierung des Konsums und der Versorgung zu einer Verschiebung des Machtverhältnisses führt und die verwendete Technik als Ausrede für eingeschränkte Wahlmöglichkeiten dient.



    Mein persönlicher Favorit: Artztermin am Donnerstagabend gebucht, weil wegen Arbeit nur dann möglich, den zuerst angebotenen Termin am Mittwoch um 12:00 Uhr explizit abgelehnt. Am Donnerstag wird mir dann in der Praxis gesagt, ich hätte meinen Termin am Mittwoch verpasst. Zuhause sehe ich dann die SMS von Doctolib, in der mein gebuchter Termin einfach auf Mittwoch verschoben wurde. Kein Anruf, keine Mail. Als ich das moniert habe, gab es nur Unverständnis auf der anderen Seite des Tresens, denn "dafür sei Doctolib ja extra gemacht worden".



    Dieser ganze digitale Klumpatsch ist meistens völlig unnötig und macht das Leben nur anstrengender.



    In einem Restaurant müsste der Kartenleser dem Kunden eigentlich ein Feld anbieten in das eine Prozentzahl eingeben kann, statt einen in pauschale Tarife zu zwingen.

    • Altbayer

      @Kabelbrand Höllenfeuer:

      Kabelbrand das wunderbare ist, wenn Sie Privatpatient wären, würden Sie genau JETZT 25,--€ zusätzlich bezahlen, weil Sie einen angebotenen Termin (!) zu spät abgesagt haben (!). Was meinen Sie wohl warum "Doctolib" bei einigen "Ärzten" so beliebt ist?!

  • Francesco

    Meine Erfahrung ist, dass man nichts anklicken muss, wenn man kein Trinkgeld bezahlen möchte. Einfach angezeigten Betrag bestätigen und Zahlung auslösen durch Chipkarte und ggf. PIN. Alles andere dürfte Bwtrug sein.

    • Francesco

      @Francesco:

      Und wenn och Trinkgeld gebe, sage ich dem Kellner, auf welchen Betrag er den Rechnungsbetrag hochsetzen soll. Das funktioniert bei Kartenzahlung genauso wie bei Barzahlung.

  • Thomas Zwarkat

    Mein Hammererlebnis, war eine Gastro mit komplett Selbstbedienung also man musste zum Tresen gehen, hat bestellt und bezahlt, Getränke mitgenommen hat einen Piepser bekommen und wenn das Essen fertig musste man es an der Tresen abholen. Nach dem Essen musste man Gläser, Teller und Besteck zurückbringen da Pfand auf allem war. So weit so gut! aber beim Bezahlen mit Karte erschien, dann ganz gross Trinkgeld 10, 15 und 20 % ? es gab gar keinen Knopf für kein Trinkgeld ! Als ich dann den Kassierer gefragt habe wie ich kein Trinkgeld geben kann , hat er 2 Minuten gesucht bis er den Button gefunden hatte. Das geht völlig in die falsche Richtung!

    • TGV

      @Thomas Zwarkat:

      Trinkgeld für nicht vorhandenen Service jetzt auch noch? Dreister geht es wohl kaum..

  • Metulski

    Ist nur eine Gewohnheitssache. Wir waren oft in den USA, da ist das schon lange Usus. Wir drücken immer 0% und geben die Bucks wenns gut war in bar. Das ist für die Bedienung besser. Kriegt der Koch was ab? Unklar. Das kann man per Karte natürlich besser steuern. Ob es der Chef einsackt? Kann vielleicht sein. Also alles Vor- und Nachteile.

  • Dreja

    Da, wo ich lebe, Südwesten, habe ich das noch nicht erlebt. Im Gegenteil, meine Stammpizzeria hat die Funktion nicht. Trinkgeld wird separat in bar bezahlt.



    Ansonsten - es bleibt wohl nur, selbstbewusst zu bleiben oder zu werden und sich in aller Ruhe rauszunehmen, sich genau anzuschauen, was man da mit einem Fingerdruck akzeptiert. Mir wäre eine andere Welt auch lieber, aber ich finde das nicht zu viel verlangt. Wollen wir mündige Bürger sein oder nicht?

    • Francesco

      @Dreja:

      Sie glauben, dass das vom Bundesland abhängt? Doch eher vom Betreiber des Lokals

  • T-Rom

    Diese Aufforderung auf dem Gerät an sich hat kommuntikativ schon eine aggressive und fordernde Komponente.



    Man muss es einfach mal direkt auf einen analogen Bezahlvorgang übertragen - würde der Kellner direkt fragen: "Das macht jetzt 29€ - wieviel Trinkgeld möchten Sie geben, 3€, 4,5€ oder 6€? Oder möchten Sie einen anderen Betrag oder nichts geben?".



    Nichts anderes passiert da, nur dass es eben über das Gerät läuft.

  • Ricky-13

    Solange unsere sogenannten "Volksvertreter" es noch erlauben, dass man in diesem Land auch barzahlen darf, sollte man das auch tunlichst machen. Dass der Staat - oder andere daran "interessierte Leute" - gerne an sämtliche Daten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs kommen möchten, ist vielen Bürgern immer noch nicht bewusst. George Orwell lässt aber schon mal grüßen.

    Trinkgeld sollte man ohnehin immer nur der Person geben, die einen auch nett bedient hat und keiner "elektronischen Maschine".

    Und das die Trinkgeldfrage bei Kartenzahlung sich längst auf Läden wie Bäckereien ausgedehnt hat, ist nicht nur eine Frechheit, sondern auch sehr gefährlich, denn dann schleicht sich hier langsam auch die "Trinkgeldkultur" der USA ein.

    In den USA ist Trinkgeld nämlich kein optionaler Bonus für guten Service, sondern ein essenzieller Bestandteil des Einkommens von Servicekräften. Der gesetzliche Mindestlohn für Angestellte, die Trinkgeld erhalten (tipped employees), liegt auf Bundesebene extrem niedrig, weshalb US-Servicekräfte für ihren Lebensunterhalt zwingend auf Trinkgelder der Kunden angewiesen sind.

    Möchte man das auch bei uns einführen, damit Arbeitgeber noch weniger Lohn zahlen müssen?

    • Altbayer

      @Ricky-13:

      Die berühmte, sich selbstbeantwortende Frage, Ricky ;)

  • Petzi Worpelt

    Ein Unding! Wer das stillschweigend akzeptiert, ist Mitläufer! Immer Protest, immer ablehnen, immer den Unmut deutlich kommunizieren!

  • Astrid Sehnefeld

    Trinkgeld beim Bäcker???



    Wofür? 😂🤷



    In Amerika erfüllt das Trinkgeld die Aufgabe der Lebenssicherung, weil der normale Lohn nicht reicht und in Afrika und im arabischen Raum erfüllt der Backschisch die Funktion der Ablaufbeschleunigung...



    Beides brauchen wir nicht.



    Löhne müssen zum Leben reichen und vertragsgerechte Erfüllung bedarf keiner 'Belohnung'.



    Eine ordnungsgemäße Rechnung ist eine ordnungsgemäße Rechnung und keine Grundlage für Servicekosten on top.



    Derlei Bauernfängerei gab es früher schon in Südeuropa, wo sie dir im Urlaub das Brotkörbchen auf den Tisch gestellt haben und dann Geld dafür wollten oder die Service-Pauschsle fürs Besteck...



    Klares Nein zu allem

    • Oma

      @Astrid Sehnefeld:

      Das Brotkörbchen auf dem Tisch ist südlich des Weißwurst-Äquators gang und gäbe und kein Nepp, sondern einfach praktisch. Man muss nicht jedesmal nach der Bedienung rufen, wenn man einen Nachschlag braucht. Ähnlich die ganze Flasche Wein auf dem Tisch in Italien in vielen bodenständigen Trattorien. Man muss die nicht austrinken, sondern zahlt nach Verbrauch. Man wird dabei auch nicht übers Ohr gehauen. Keine Bauernfängerei, sondern ein kulturelles Missverständnis. In Skandinavien kursieren übrigens viele Anekdoten über die deutsche Mentalität, möglichst viel gratis mitnehmen zu wollen, z.B. am Smörgasbord. Früher, als im ländlichen Schweden noch Milchkannen am Eingang zum Garten verbreitet waren, hielten das deutsche Touristen wohl auch gerne für eine Aufforderung zur Selbstbedienung. Dass man in vielen Restaurants für das sogenannte Gedeck aus Brot und Butter extra zahlt, habe ich auch noch nie als Nepp empfunden. Steht normalerweise auf der Karte und überhaupt ist das länderübergreifend so weit verbreitet, dass da kaum jemand beim Zahlen überrascht ist.

  • Knauf

    Da frag ich mich nun aber doch, ob die hier aufploppenden Kommentare wohl repräsentativ sind oder ob der Artikel genau solche Haltungen triggert …?



    Ich habe die Möglichkeit, bei Kartenzahlung ein Trinkgeld hinzuzufügen, jahrelang schmerzlich vermisst und bin wirklich froh, dass wenigstens dieses Problem einstweilen gelöst zu sein scheint. Den „nein, danke“-Knopf nicht finden, schaffe nicht mal ich schwachsichtiger Boomer …

    • Oma

      @Knauf:

      Das ist bei vielen Kreditkarten wie Amex schon seit Jahrzehnten möglich. Es erleichtert die Abrechnung von Geschäftsessen.

    • warum_denkt_keiner_nach?

      @Knauf:

      "Ich habe die Möglichkeit, bei Kartenzahlung ein Trinkgeld hinzuzufügen, jahrelang schmerzlich vermisst..."

      Ich nicht. Weil es schon seit vielen Jahren möglich ist, zu sagen: "Machen Sie xx€". Wie beim Zahlen mit Bargeld auch. Nur dass das Personal den Betrag eben ins Terminal eingibt. So einfach ist das. Ganz ohne Nötigung.

      • Knauf

        @warum_denkt_keiner_nach?:

        Ja, das geht - wenn (und nur wenn) der Chef das Verfahren erlaubt.



        Was er oft genug nicht tut, weil er dann das Trinkgeld versteuern muss.



        Regelmäßige Kartentrinkgeldgeber wissen das …

        • Oma

          @Knauf:

          Kommt vermutlich auf die Karte an. Bei Amex wird das Trinkgeld in Restaurants von jeher grundsätzlich separat ausgewiesen. Das war schon vor 50 Jahren so, als die Karte noch mitsamt dem Kellner in einem Büro verschwand und dann ein Papierbeleg zurückkam, in dem man entweder das Trinkgeld selbst mit Kugelschreiber eintrug (Geschäftsessen) oder das Feld „Tip“ durchstrich (privates Essen, Trinkgeld bar). Ich habe das in meinem langen Leben noch nie anders erlebt und ich gehe wirklich sehr viel aus. Irgendwann einmal wurde das mechanische Verfahren durch ein elektronisches ersetzt, bei dem man das Trinkgeld selbst in das Endgerät, das an den Tisch gebracht wurde, eingetippt hat. Die einzige Neuerung ist, dass einem jetzt gelegentlich %-Zahlen vorgeschlagen werden. Ich habe noch nicht darauf geachtet, ob das vom Kartentyp abhängt. Ich kann noch kopfrechnen, runden und 0 einzutippen schaffe ich auch noch. Bares fürs Trinkgeld habe ich auch immer dabei, auch für das Bezahlen auf Berghütten abseits von Seilbahnen. Das ist aber auch das Einzige, was ich noch bar bezahle. Schon seit Jahren, sonst halte ich immer nur mein Smartphone hin.

        • warum_denkt_keiner_nach?

          @Knauf:

          Ich mache das Recht häufig. Geht wohl nur nicht, wenn der Chef auf die beschriebene Nötigungssoftware setzt. Aber dann gibt es von mir so und so kein Trinkgeld.



          Ansonsten einfach bar.

      • Cerberus

        @warum_denkt_keiner_nach?:

        Das ist sicherlich die einfachste Lösung für den Gast und für das Finanzamt, welches dadurch Übersteuern (= Steuern, die eigentlich gar nicht anfallen) generiert.



        Zahle ich z.B. 9,50 € für eine Pizza per Karte und gebe 0,50 € in bar als Trinkgeld sind Betrag und Trinkgeld sauber getrennt.



        Zahle ich 9,50 € und tippe auf 10% ebenso.



        Als weitere Möglichkeit werden in das Terminal 9,50 € als Betrag und zusätzlich noch einmal 0,50 € als Tringeld händisch eingegeben.



        Wird jedoch 10 € als Betrag eingegeben, geht das Geld als Einheit auf das Geschäftskonto, es werden automatisch Steuern abgebucht. Von daher keine saubere Lösung für die Bedienung, da Trinkgeld eigentlich von der Steuer befreit ist.

        • warum_denkt_keiner_nach?

          @Cerberus:

          "...es werden automatisch Steuern abgebucht..."

          Meine Selbstständigkeit ist zwar schon eine Weile her. Aber seit wann werden denn automatisch Steuern vom Geschäftskonto abgebucht? Von dieser Neuerung habe ich bisher nichts gehört.

          Und sind Sie sicher, dass das Geld auf zwei verschieden Konten landet, wenn Sie irgendwelche Buttons auf den Display drücken?

    • Life is Life

      @Knauf:

      So geht es mir auch und ich bin auch reichlich verwirrt ob der Diskussion hier.

  • Strolch

    Ich finde die psychologische Komponente schwieriger, gerade beim Bäcker. Der Button kein Trinkgeld ist meist gut sichtbar. Aber es sieht ja jeder, welchen Button man drückt. Und wer will schon als knausrig gelten, auch wenn man die Person vor sich nie wieder sieht? Bei meinen Stammgeschäften gibt es den Button zum Glück nicht.

    • Altbayer

      @Strolch:

      Zum Glück sind wir Bayern rückständig: Es gibt immer noch genug Bäckereien, die unter 10 € lediglich Bargeld akzeptieren. Ich verstehe wirklich nicht, warum jeder Kleinmist unbedingt auch noch mit der App bezahlt werden muss!

  • Deep South

    Und wo ist das Problem direkt nachzufragen, wenn man nicht findet? Bei Barzahlung klärt man das Trinkgeld doch auch meist verbal. Wegen dem "Murren in der Schlange"? Meine Güte, dass neumodige Zeugs aber auch immer.

  • Der olle Onn

    Kurz und bündig. Wenn mir jemand von vornherein mit so einem Auswahlgerät kommt gibt es genau: NICHTS.

    • R.I.P.

      @Der olle Onn:

      Als jemand, der einige Jahr als Taxler auf Trinkgeld angewiesen war, möchte ich Ihnen fast so kurz und bündig beipflichten.

  • Herbarius Zunichten

    Eigentlich kein Problem, Da ich mittlerweile als altersdusselig durchgehe, frage ich freundlich was passiert wenn ich einen Tip gebe. Gerne auch wenn es mal morgens beim Bäcker voller ist. Da es sich ja offensichtlich um eine Art Lotterie handelt frage ich in aller Ruhe nach den Gewinnmöglichkeiten und Teilnahmebedingungen und lasse mich dann gerne belehren. Trinkgeld gibt es beim Bäcker bestimmt nicht, auch wenn der Verkäufer die unendliche Mühe auf sich genommen hat mir einen Kaffee aus der Maschine zu holen.



    Gottseidank ist mein Stammbäcker noch nicht auf die Idee gekommen sonst hätte ich wohl Hausverbot.

    • Altbayer

      @Herbarius Zunichten:

      Köstlich!

  • Michel76

    Ich sehe da auf dem Gerät eigentlich immer ganz deutlich auf einen Blick, was ich an Trinkgeld gebe, wenn ich auf welchen Button drücken würde.

    Ich gebe das Trinkgeld aber grundsätzlich immer in bar. Auch verzichte ich mittlerweile fast gänzlich auf das Bezahlen mit der Karte. Bezahlen mit Bargeld ging über Jahrhunderte gut und geht auch jetzt noch völlig Problemlos, ohne spürbaren Mehraufwand.

    Und (darum geht es mit hauptsächlich), ohne dass sich Zahlungsanbieter von jedem ausgegebenen Cent einen Teil in die eigene Tasche stecken können. Das sind nämlich übers Jahr gesehen gewaltige Beträge, die fehlen. Eine direkte Umverteilung von unten nach oben, die man ganz einfach verhindern kann.

    • Miau!

      @Michel76:

      Dabei ignorieren Sie aber, dass Bargeld keineswegs kostenlos ist (außer bei Schwarzarbeit oder auf dem Flohmarkt).



      Sicherung und Transport des Geldes verursacht Kosten und die Bank nimmt sich für die Einzahlung auf das Geschäftskonto auch ein paar %. Das kann durchaus teurer sein als die Transaktionsgebühren der Karte.

      • Altbayer

        @Miau!:

        Dann fragen Sie doch einfach mal den Kleinstbäcker, warum es sich nicht rechnet, unter 10 € die Kartenzahlung anzubieten!

      • Michel76

        @Miau!:

        Also meine Bank nimmt nichts fürs Einzahlen, weder bei Bareinzahlungen am Schalter, noch beim Automaten.



        Und das Zählen mache ich nebenbei, kostet mich nichts.



        Mit den gezahlten Kreditkartengebühren hingegen, könnte ich jedes Jahr zwei Wochen schönen Urlaub machen..

        Ähnlich geht es wohl den meisten Kleingewerblern. Bei grossen Supermarktketten mag das natürlich etwas anders aussehen.

        • Cerberus

          @Michel76:

          Sie sind Privatkunde!



          Für ein Geschäftskonto wird mir bei der Sparkasse 3% bzw. mindestens 7,50 € für Münzgeldeinzahlung berechnet. Für Münzrollen, die ich bei der Bank abhole zahle ich durchschnittlich 0,50 € pro Rolle.



          Und nein, ich kann nicht einfach mein eingenommenes Münzgeld horten, um es später wieder zu verwenden. Ich habe sämtliche Einnahmne (eine gewisse Karrenz besteht), auf dem Geschäftskonto zu verbuchen, ansonsten wird das Finanzamt ungemütlich.

    • Tom Farmer

      @Michel76:

      Nur zur Info: Bargeldmanagement kostet den Einzelhandel, Restaurants.... mehr als die Gebühren von Visa und Co.



      Sicherheitsdienst für Bargeldtransport, Kassemachen abends....



      Also wenn Sie was Gutes tun wollen, also Händler entlasten, Umwelt schonen....: Mit Karte bezahlen.

      • Altbayer

        @Tom Farmer:

        Schön war die Zeit, als der Sicherheitsdienst für Bargeldtransport auf das Wort Wertdienst, und Postbeamte gehört hat. ;)

      • Michel76

        @Tom Farmer:

        "Sicherheitsdienst für Bargeldtransport, Kassemachen abends...."

        Das fällt ja aber nicht weg.

        • Tom Farmer

          @Michel76:

          Wieso nicht?



          Läuft alles direkt per Warenwirtschaftsprogramm. Keine Kasse, kein Bargeld.... kein Geldtransport..... siehe Schweden!

      • Kohlrabi

        @Tom Farmer:

        Ob die Kosten für Bargeldmanagement höher sind als die Kartengebühren, ist m.E. keine ausgemachte Sache, sondern von der Art des Geschäfts und der Anzahl und Höhe der Zahlungen abhängig.

        Selbst bin ich auch Barzahler, aber kein dogmatischer. Trinkgeld würde ich jedoch nie elektronisch geben, sondern nur bar auf die Hand. Der Arbeitgeber muss ja nicht wissen, wieviel Trinkgeld sein Angestellter kriegt.

        • Leo Onlin

          @Kohlrabi:

          Bargeld wird leider all zu oft zu Schwarzgeld.

          • Altbayer

            @Leo Onlin:

            Die berühmte Mär? Warum sollte Bargeld "allzu oft zu Schwarzgeld" werden? Die Forint, aus Ungarn, die weniger Wert haben, aber aussehen wie 2 €-Stücke verschwinden auch nach und nach aus den Einwurfschächten der Waschautomaten. Und in der Schwarzgeld-Liga, von der Sie wohl träumen, spielt garantiert keiner unserer Kommentatoren. Der wäre "sinnvoller" beschäftigt.

  • Chris McZott

    Der amerikanische Tip ersetzt das deutsche Trinkgeld....

  • MK

    Der Artikel ist erschreckend oberflächlich. Das Hauptproblem wird nicht mal angesprochen: mit den voreingestellten Werten zu Trinkgeld, wird die Höhe des Trinkgeld beeinflusst. Es gibt drei Möglichkeiten zur Auswahl, die meisten Leute nehmen die mittlere Option. Und dann macht es einen Unterschied, ob 5-10-15 oder mehr 10-20-30 % angezeigt werden. Der Effekt ist in der Preis-Psychologie diskutiert und man findet ihn nicht nur in der digitalen Welt.



    Und nicht nur in der digitalen Welt versucht man mit den Erkenntnissen der Preispsychologie den Umsatz zu erhöhen. Extrem ist es im Supermarkt, aber auch bei der taz sehe ich was.



    Die gute Nachricht beim Trinkgeld ist: da kann ich mir vorher ein Zielwert überlegen, den ich dann auswähle oder eingebe. Das ist bei vielen anderen Ausgaben schwieriger. Vielleicht sollte die taz einen Artikel zum Thema Preispsychologie schreiben. In der erste Schritt ist es zu erkennen wenn solche Methoden eingesetzt werden, um nicht in die „Falle“ zu tappen.

    • Dreja

      @MK:

      Es ist generell erschreckend, wie die psychologischen Erkenntnisse über den Menschen seit geraumer Zeit dazu genutzt werden, ihn zu manipulieren. Das einzige, was man als einzelner Mensch dagegen tun, ist standhaft zu bleiben und sich eben nicht unter Druck setzen zu lassen. Und sich selbst mit Psychologie zu beschäftigen: wer genau weiß, wie man selbst tickt und wie die Manipulationsmechanismen sind, die da genutzt werden, ist deutlich weniger anfällig, reinzufallen. Ist sicher nutzbringender als Gaming.

      • derzwerg

        @Dreja:

        Das klingt mir zu wertneutral, ich habe das Zeug studiert.

        So herum passt es besser: Es ist generell erschreckend, wie die Psychologie seit geraumer Zeit dabei hilft, den Menschen zu manipulieren.

  • derzwerg

    In Dänemark beim Friseur: „Trinkgeld ist hier nicht üblich, wir bekommen ordentliche Gehälter.“

    • RagnarDannesjkoeld

      @derzwerg:

      Eine isländische Kellnerin erläuterte mir auf dem Höhepunkt der Finanzkrise beim Kassieren das örtliche Trinkgeldsystem: "We Icelanders are excessively cruel. We don't tip and don't expect to be tipped."

  • Hans Dampf

    Trinkgeld immer nur bar geben



    Wenn man das Trinkgeld "digital" gibt, steckt es oft der Wirt ein. Gibt man das Trinkgeld in bar bei gutem Service, dann bekommt das Trinkgeld die Person, der ich es geben will.

    • Dreja

      @Hans Dampf:

      100% kann man sich darauf vermutlich nicht verlassen, denn es kann ja sein, dass die Person es weiterreichen muss. In manchen Bereichen macht man das auch, damit dann geteilt wird und alle was davon haben.



      Aber Sie haben eins gesagt, das insgesamt und gerade bei dem digitalen Trinkgeld immer mehr unter den Tisch fällt: wir in Deutschland zahlen Trinkgeld doch, wenn uns der Service gefallen hat. Und nicht automatisch, wie es digital weismachen will.



      Es ist generell wichtig, glaube ich, auch wieder den Mut zu haben, kein Trinkgeld zu zahlen, wenn der Service wirklich schlecht ist.

  • DerBlondeHans

    "Klar könnte man das Telefon einfach weglegen und beim Zahlen beim Bäcker so lange suchen, bis man den Kein-Trinkgeld-Button gefunden hat – und das Murren in der Schlange hinter einem ignorieren. Doch das alles gelingt den wenigsten. "

    Da das Weglegen des Telefons (meistens noch mit einem Pappbecher in der Armbeuge) den wenigsten gelingt, brauchen wir nun was? Eine Antitrinkgeldtrickverordnung

  • Sybille Bergi

    Ich bin zwar "erst" Mitte 40, habe aber noch nie ein Problem gehabt den "Kein Trinkgeld Knopf" zu finden.

  • ANonnyMouse

    Da suche ich, oder ich frage halt nach dem 0%-Knopf. Kein Problem. Ich gebe an sich gern Trinkgeld, aber nicht dafür, dass mir jemand ein Croissant in eine Tüte packt, oder mir Geld abnimmt für das Eis, dass ich mir selbst aus der Tiefkühltruhe nehmen soll, sorry. Und wo die Leistung nicht stimmt, gibt es auch in der Gastronomie keins, da frage ich auch nach, wenn jemand meint, das Wechselkleingeld einfach einbehalten zu können.

  • Bolzkopf

    Digitales Trinkgeld kommt bei mir nicht in die Tüte.



    Auf keinen Fall.

    Wenn ich der Bedienung bei der Barzahlung ein Trinkgeld gebe habe ich zumindest die Illusion dass das Geld in ein Schweinerl für die Angestellten gesteckt wird.

    Bei dem dititalen Trinkgeld geht das in die Tasche vom Chef.



    Und wer weiß - dort bleibt es vielleicht auch ...

    So wie das "Tellergeld" bei vielen WC's. Aber da hat es sich ja rumgesprochen dass der Teller dem Chef gehört.



    Und das was drauf ist natürlich auch.

    Und man darf nicht vergessen, dass in vielen anderen Ländern der Preis auf der Karte ausdrücklich ohne Bedienung ist und für den Service am Tisch durchaus 10% fällig werden - und das dann auch zu Recht.

    Bei uns sind alle Preise inkl. Das ist Vorschrift und auf der Karte auch so ausgewiesen.



    Und mal unter uns: Die Preise sind gesalzen !



    Ich bin überzeugt davon dass die Preise weit, weit über die gestiegenen Unkosten der Betreiber hinaus angehoben wurden.

    • Altbayer

      @Bolzkopf:

      Der WC-Dame immer direkt in die Hand geben. 30 Sekunden länger warten - das Lächeln unbezahlbar. Und gelegentlich bekommt man noch eine nette Erklärung was daraus gemacht wird. Bei einigen Damen durfte ich dann, zwischen den Einsätzen, auch mal "so" reinwitschen, wenn's pressiert hat!

  • Troll Eulenspiegel

    1. Betrag ansehen (z.B. 50€)



    2. Dezimalstelle verschieben (5.0€)



    3. mit 3 multiplizieren (15€)



    4. Bezahlen (65€)

    'If you can't afford to tip, you can't afford to dine out' gilt in den USA und ist der Standard. Aber bei uns wird von Fallen und Tricks gesprochen. Auweia. Wenn ich höre, dass manche Bedienungen z.B. in Hotels beim Frühstück schon um 5 antanzen müssen, und dann auch beim Abendessen zu Tage sind, somit extrem viele Stunden leisten müssen, ist diese Art von Belohnung aus meiner Sicht schon fast eine Pflicht.

    • Ralf Inkle

      @Troll Eulenspiegel:

      30% Trinkgeld?! für was denn?

      Der Service ist meistens beeindruckend schlecht und wir haben einen Mindestlohn der zum Leben reicht.

      Ich bekomme doch auch kein Trinkgeld wenn ich die Mandantschaft berate.

    • Normalo

      @Troll Eulenspiegel:

      In den USA kalkulieren die Gastronomen das "Pflicht-Trinkgeld" auch knallhart in die Gehälter ein, die sie dem Servicepersonal zahlen. In "Old Europe" nennt man das eine unverschämte Verlagerung des unternehmerischen Risikos auf den Arbeitnehmer.

    • Der olle Onn

      @Troll Eulenspiegel:

      Tja - wenn ich den Angestellten damit einen Gefallen tue und sie dann nicht mehr so fürchterlich viel arbeiten müssen esse ich vielleicht wirklich besser nur noch zu Hause...



      Während Covid 19 hat man die Gäste in Restaurants seltsamerweise nicht in erster Linie wegen des fehlenden Trinkgeldes vermisst...

    • Harmonie ist eine Strategie

      @Troll Eulenspiegel:

      Da hat der Troll mal wieder zugeschlagen.

      • Der olle Onn

        @Harmonie ist eine Strategie:

        Vielleicht verdient der Troll einfach deutlich besser als der Durchschnitt...

        • Troll Eulenspiegel

          @Der olle Onn:

          Ich arbeite im informellen Sektor mittlerweile und bin eng vernetzt mit Hausbesetzerszenen. Da verdiene ich nicht viel. ;)

          Wer aber um 5 aufstehen muss, nur um erst wieder um 20 Uhr daheim zu sein, also keine 8-Stunden-Schicht, sollte schon alleine aus Mitleid betteln dürfen, sowie wegen fehlender Zeit zur Sozialisierung oder um sich in politischen Projekten zu engagieren. Bedienungen machen das ja nicht zum Spaß, sondern um die Familie ernähren zu können.

          Ideal ist es, wenn das Trinkgeld zu 100% an die Bedienung geht. Oder, dass die Bedienung genug Geld verdient, dass ein Trinkgeld als unhöflich erscheint, siehe Japan. Klar, der Kapitalist raubt das Trinkgeld trotzdem von den Angestellten. Aber vom Prinzip her finde ich den Trend in den USA und der fordernde Imperativ garnicht mal so verkehrt. Das wird solange gut gehen, bis Trump genug hat.

        • Harmonie ist eine Strategie

          @Der olle Onn:

          Der Kommentar des Brückenbewohners ist einfach bewusst inhaltlich falsch. In den USA ist - mit Ausnahme einiger Bundesstaaten, z B. Californien mit hohem Mindestlohn - das Trinkgeld das Einkommen der Servicekräfte bei einem Stundenlohn von wenigen Dollars, teils nur 2-3 $.



          Das ist einfach ein Kategorienfehler. Oder eben Getrolle.

    • EffeJoSiebenZwo

      @Troll Eulenspiegel:

      Nun ist halt das Verhältnis Trinkgeld zu Fixum in den USA ein anderes als hierzulande.

      PS: wenn der Anspruch 30% Trinkgeld zu geben normal ist, muss ich definitiv mehr zu Hause essen.

  • Sole Mio

    Gebe such bei Kartenzahlung gern mein Trinkgeld in bar.

  • fly

    Doch, das gibt es mittlerweile auch im Ausdruck, wo man die Trinkgeldprozente ankreuzen kann. Ansonsten ja, beim ersten Mal ist man erstaunt. Aber dann sucht man halt den gewünschten „Knopf“. Wenn es dauert, dauert es halt. Und, nein, die Bäckereiverkäuferin bekommt kein Trinkgeld. Bei Aldi gibt es auch keins.

    • ToMuch

      @fly:

      Bei Aldi ist das Gehalt und die Benefits deutlich höher als in jeder kleinen, privaten Bäckerei. Mit dem gleichen Totschlag-Argument kann man auch sagen, im Ausland gibt es auch kein Bürgergeld, brauchen wir hier auch nicht…

      Und wenn ich dort frühstücke, werde ich in der Regel freundlich bedient und natürlich gibt es dann auch Trinkgeld.

    • Bolzkopf

      @fly:

      Bei ALDI nicht ?



      Aber sie Automatik-SB-Kasse bedankt sich doch sicher ganz höfllich ...

  • EffeJoSiebenZwo

    Stinkt mir in der Tat jedes Mal, zumal es wirklich manchmal sogar beim Semmeln holen beim Bäcker passiert, wo ja wirklich kein großer Mehrwert beim über den Tresen reichen zu erkennen ist. In jedem Fall fühle ich mich manipuliert und (auch wegen der meist nur in Microschrift zu erkennenden ‚Nein, will ich nicht‘) unter Druck gesetzt.

    Ich gebe gerne Trinkgeld, meistens so 10%, lässt sich schnell rechnen, aber halt nur, wenn es wirklich einen Service und dann sogar einen guten gab.

  • warum_denkt_keiner_nach?

    Ich habe da eine ganz einfache Regel. Wenn mir so etwas vor die Nase gehalten wird, gibt es kein Trinkgeld. Und ich sage auch warum.

    Sonst gibt es von mir selbstverständlich immer Trinkgeld.

    • Oma

      @warum_denkt_keiner_nach?:

      Die Bedienung kann doch nichts dafür, die muss das Gerät so nutzen, wie ihr Arbeitgeber das will. Ich sage dem Servicepersonal einfach, Trinkgeld gibt es bar. Die geben dann immer sehr erfreut selbst die Variante ohne Trinkgeld ein und nehmen mein Bargeld gerne.

      • warum_denkt_keiner_nach?

        @Oma:

        Bedienungen werden gesucht. Sie kann zum Chef gehen und ihm die Botschaft ausrichten. Oder ihn auch gern rufen.

  • M_Kli

    Das ist mir exakt 1x beim Bäcker passiert.



    Kleingedruckte Trinkgeld Buttons, die ich ohne Lesehilfe gar nicht entziffern kann. Jetzt stört mich das als Ex-Kunde weniger :)