Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
11.09.2026 , 10:00 Uhr
1. Es waren Landtagswahlen, keine Kommunalwahlen. 2. Bei der letzten Bundestagswahl haben ca 10 Mio (davon der größere Teil im Westen) für die AFD gestimmt. Brauchen die alle eine "verpflichtende Bildungsmaßnahme"? 3. Solche Maßnahmen sind ja präventiv immer besser als nachgereicht. Daraus folgt: Vielleicht starten wir mit so etwas erst einmal in "Ihrem" Bundesland?
zum Beitrag09.09.2026 , 18:49 Uhr
"Vielleicht sollte man es darauf ankommen lassen." Das habe ich in den letzten Tagen in verschiedenen Variationen viel zu oft gehört oder gelesen. - Vor allem von Leuten, die immer ganz verschämt den eigentlich dazu gehörenden Satz "Ich lebe ja zum Glück nicht dort." verschlucken.
zum Beitrag05.09.2026 , 09:43 Uhr
"Da müssen wir jetzt leider alle mal durch. " Alle? Wenn man selbst nicht Gefahr läuft, unter einer AFD-Landesregierung leben zu müssen, sagt sich so was sicher leicht.
zum Beitrag01.09.2026 , 20:32 Uhr
" ...Stimme seines aus der einst brandenburgischen Altmark, dem Land Anhalt und der einstigen preußischen Provinz Sachsen zusammengefügten widerspenstigen Landes..."
Da hat sich der Autor wohl ein wenig vom Landeswappen irritieren lassen. Richtiger wäre wohl "... aus dem Land Anhalt und Teilen der preußischen Provinz Sachsen zusammengefügt, letztere aus Teilen der Altmark, des Herzogtums Magdeburg und Teilen der 1815 vom Königreich Sachsen annektierten Gebiete gebildet." Diese Aufzählung macht vielleicht schon deutlich, warum es in S.-A. im Gegensatz zu den anderen ostdeutschen Bundesländern bis heute keine wirkliche Identität gibt. Ob damit auch die seit 1990 wie nirgends sonst im Osten immer wieder hin und her wogende Wählerwanderung zu erklären ist, wäre mal eine Untersuchung wert.
zum Beitrag28.08.2026 , 06:12 Uhr
"Linke Jugendliche macht das wütend. Weil sie wissen, wen das aktuell am meisten stärken würde. Weil sie wissen, dass die VW-Krise eigentlich so viel Potenzial bietet, linke Lösungen unter die Leute zu bringen und antifaschistisch zu organisieren." Aber die Leute sind nach Ansicht des Autors zu dumm, das zu erkennen und daran ist dann die Merzregierung schuld?
Auch im Rest des Artikels bekommt man immer wieder das seltsame Gefühl, daß für ihn am drohenden Wahlsieg der AFD nicht die drohenden Konsequenzen das schlimmste sind, sondern daß der Kampf dagegen von der eigentlichen "Mission" ablenkt, nämlich das "System" nicht zu verteidigen sondern zu stürzen.
zum Beitrag26.08.2026 , 18:07 Uhr
Komisch. Ich wohne seit über 30 Jahren in Nürnberg und leider haben recht viele meiner Kollegen deutlich zu verstehen gegeben, daß sie die AFD bereits gewählt haben oder es jetzt tun würden. Die meisten waren "Eingeborene". @kaboom Die AFD hat bereits 2025 bei der BT-Wahl in einigen "West-Ländern" um oder sogar über 20% erreicht. Seitdem ist sie auch hier in den Umfragen weiter gestiegen. Und selbst wenn man den gesamten Osten zu 40% AFD wählen läßt, reichen Grundkenntnisse in Prozentrechnung aus, um zu erkennen, daß es für die 29% in den aktuellen Umfragen um die 25% an Weststimmen braucht. - Ob einem das nun paßt oder nicht!
zum Beitrag26.08.2026 , 07:03 Uhr
Ja, die blöden Ossies wieder. Jetzt wollen sie schon den Westen übernehmen. Eine sehr bequeme Sicht, die leider ausblenden, dass laut Umfragen der Anteil der AFD Wähler auch im Westen inzwischen bei ca 25% liegt, - einem Wert, bei dem hier vor einigen Jahren auch schon verzweifelt gefragt wurde, warum "der Osten " braun wählt . Jetzt fragt aber keiner, warum "der Westen" das auch macht. (Von der einwandfrei westlich-demokratischen Herkunft vieler AFD-Führungskader wollen wir dabei gar nicht erst reden.) Und damit das niemand falsch versteht: Ich bin auch entsetzt von der Entwicklung in meinem ehemaligen Heimatbundesland, zumal ich dort noch viele Freunde habe, die eben Keine AFD- Fans sind. -Solche Kommentare wie Ihren finden die aber auch nicht lustig.
zum Beitrag16.08.2026 , 12:03 Uhr
@Jalella Auch wenn sie ihre Gleichsetzung von Union und AFD permanent wiederholen, wird die nicht richtiger. Aber sie befinden sich damit in "bester Tradition". Bereits 1930 hat der recht einflussreiche KPD -Funktionär Heinz Neumann eine "Faschistische Einheitsfront" von der SPD bis zur NSDAP herbei fabuliert. Er hatte dann das zweifelhafte Glück, nach 1933 über diesen Irrtum nicht in einem KZ nachdenken zu müssen, sondern erst einige Jahre später im Gulag liquidiert zu werden.
zum Beitrag16.08.2026 , 11:36 Uhr
@ warum_denkt_keiner_nach? Nein, ich denke, es ist viel dringender zu verhindern, daß dieses "WER" an die Schaltknüppel kommt. (Wenn es sein muß, auch mit Hilfe von mehr Befugnissen für Geheimdienste.) Alle Erfahrungen zeigen, daß "WER" danach nie lange gebraucht hat, die nötigen Instrumente zu schaffen, egal ob Gestapo, Tscheka (Wurde gerade mal 2 Monate nach Lenins Machtergreifung gegründet und konnte für die vergleichsweise wenigen Jahre ihrer Existenz bis zur ersten Umstrukturierung selbst nach vorsichtigsten Schätzungen auf eine fünfstellige Zahl an Exekutionen verweisen. Von den weitaus mehr Eingekerkerten wollen wir gar nicht erst reden.), Mullahs oder Stasi. Und Trump hat ja z.B., wenn ich auch hoffe, er hat sich etwas zu dilettantisch angestellt würde, gleich damit begonnen, die ICE in so ein Instrument umzuschmieden. (Man vergleiche nur mal den Budgetanstieg seit letztem Jahr!)
zum Beitrag15.08.2026 , 14:02 Uhr
Was Ihr historisches Beispiel angeht: Göring konnte 1933 auf die Vorarbeiten seit Mitte 1932 aufbauen, als die preußische Polizei einem Reichskommissar unterstellt und bereits hier in wichtigen Bereichen "gesäubert" wurde (Operation "Preußenschlag"). Allgemein denke ich, daß die Gefahren für eine Demokratie durch Geheimdienste weniger davon ausgehen, WAS für Kompetenzen sie haben, sondern vielmehr WER ihnen die Anweisungen gibt, WIE und gegen WEN sie sie einzusetzen haben. Natürlich spielt auch die Einstellung der Geheimdienstler selbst eine Rolle. -Aber da sind wir wieder beim leidigen Thema, daß Geheimdienste wie alle anderen Sicherheitsbehörden von links eingestellten Personen eher weniger als potentieller eigener Beruf(ung) angesehen werden.
zum Beitrag13.08.2026 , 19:10 Uhr
Besser als jeder Artikel spiegelt wohl das Foto den eher diffusen Kenntnisstand der jugendlichen Demonstranten wider: Neben einem "FCK AFD"-Button wird stolz ein Plakat hochgehalten, dessen Botschaft fast 1:1 auch schon zumindest von Herrn Chrupalla zu hören war.
zum Beitrag13.08.2026 , 18:53 Uhr
"Am besten laden sich Lehrkräfte dafür kluge, ausgewogene Zeitzeugen ein, sie können am besten die unterschiedlichen Facetten des Alltags zwischen Ahrenshoop und Zittau beschreiben. " Zumindest im Osten fürchte ich, wird das aber nicht viel bringen. Da gibt es noch Millionen "Zeitzeugen" in den Familien, deren Rückblicke deutlich prägender sein dürften als so ein einzelner Auftritt. Das die DDR stärker im Geschichtsunterricht vertreten sein muß, ist natürlich außer Frage.
zum Beitrag02.08.2026 , 21:23 Uhr
@Klabauta Zwischen "nicht besonders darunter gelitten" und "nicht bemerkt" haben besteht aber doch ein ganz schöner Unterschied.
@Otto Buchmeier Ja, Ihre Argumentation kann ich nachvollziehen.
zum Beitrag02.08.2026 , 12:20 Uhr
In seinen Urteilen zur aktuellen Lage kann ich Herrn Kowalczuk weitestgehend zustimmen. In seinen Gründen dazu, die er aus der DDR-Geschichte herleitet, kann ich das oft nicht. (Da wir beide fast gleichaltrig sind können sie sowieso eigentlich fast nur die letzten 10 Jahre der DDR betreffen.) Die Mehrheit soll nicht gemerkt haben, daß sie in einer Diktatur leben? Ernsthaft? Was sind denn Merkmale einer Diktatur wenn nicht die fehlende Möglichkeit, sie abzuwählen oder ohne Gefahr o. zumindest Nachteile zu befürchten, dagegen protestieren zu können? Oder, daß man permanent zu irgendwelchen "freiwilligen" Veranstaltungen oder Maßnahmen zusammen getrommelt wurde oder immer wieder die gleichen Parolen um die Ohren gehauen bekommen hat, ohne außer im kleinen Kreis darüber zu witzeln. Und Russenhass? Ich würde es eher eine latente Überheblichkeit gegenüber "dem Kolja" nennen. Denn zumindest in den 80ern war man sich über den NOCH geringeren Lebensstandard der meisten Menschen in der Sowjetunion schon bewußt. (Der Russisch-Unterricht dauerte übrigens nur 6 Jahre, außer man machte Abitur und DANN beherrschte man notgedrungen schon etwas mehr als Guten Tag und Auf Wiedersehen.
zum Beitrag01.08.2026 , 11:33 Uhr
@Benzo Ist das Ihr Ernst?
Als Anfang der 90er Jahre der Mob in Rostock und anderswo in Ostdeutschland die Wohnheime von Vertragsarbeitern und Asylbewerbern belagerte und man zurecht allseits darüber empört war, fiel dem SPD-Politiker Thierse nichts besseres ein, als seine (und auch meine) Landsleute in Schutz zu nehmen, weil sie (so sinngemäß) nach 40 Jahren DDR den Umgang mit fremden Leuten nicht gewohnt seien. Ich habe mich damals dafür fast noch mehr geschämt als über die Ausschreitungen selbst und Ihr Kommentar hat mich wieder schmerzhaft daran erinnert.
zum Beitrag