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28.09.2026 , 11:07 Uhr
Mir ist nicht wirklich klar, wo dieses Treffen für unseren Außenminister eine Demütigung gewesen sein soll oder warum das im Artikel als solche bezeichnet wird. Ich halte diesen Versuch sogar für sehr wichtig, da er aufzeigt, dass von russischer Seite absolut kein Interesse an einer Alternative zum Krieg besteht. Das ist ein wichtiges Signal, um die Argumente von Vertretern der fünften Kolonne zu entkräften, die ja nicht müde werden zu betonen, dass wir die Aggressoren sind und man ja nur mit Russland reden müsse.
zum Beitrag27.09.2026 , 12:44 Uhr
Es mag zwar sein, dass die Gedenktafel abgelehnt wurde, was aber nur bedeutet, dass man sie nicht für das bessere Konzept gehalten hat. Die Weigerung, neue Stolpersteine zu setzen, ist hingegen sehr wohl eine "Kultur des Vergessens", zumal die Argumentation der AfD hinsichtlich eines nicht würdevollen Gedenkens unglaubhaft ist und auch der Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten sowie das Internationale Auschwitz-Komitee diese Haltung kritisieren.
Man kann auch kritisieren, dass die Fakten über Abstimmungen seit 2019 in dem Artikel fehlen, denn wer seit sieben Jahren konsequent Gedenken aus dem öffentlichen Raum verlagern will, macht damit die These des Artikels wahrscheinlicher, nicht unplausibler.
zum Beitrag21.12.2025 , 19:48 Uhr
"Gewaltverherrlichung und Selbstjustiz propagiert" "Das Ganze ist keine verzeihbare Lappalie, das ist ein ausgewachsener Skandal"
Ich danke Ihnen, dass Sie alles bestätigen, was ich in meinem Kommentar kritisiert habe. Das, was Sie hier schreiben, ist genau die Art der gespielten Empörung und des absichtlichen Missverstehens, die ich hier anprangere.
zum Beitrag21.12.2025 , 19:42 Uhr
Journalisten haben sehr wohl Macht, und die von mir angesprochenen und in Ihrer Aufzählung nicht mehr erwähnten Politiker, haben noch sehr viel mehr davon. Gegen eine journalistische Aufarbeitung habe ich mich auch nicht ausgesprochen, auch wenn Sie mir das mit Ihrem Kommentar wohl vorwerfen wollen. Biedermänner und Brandstifter sehe ich vor allem auf Seite der künstlich Echauffierten.
zum Beitrag21.12.2025 , 12:35 Uhr
Die Überschrift des Artikels sowie das Verhalten der beteiligten Politiker und Parteien wirken konstruiert und wie gezielte Missinterpretation. Dass daraus formelle Beschwerden und Senatsanfragen entstehen, lässt sich als instrumentalisierter Machtgebrauch deuten, mit dem Ziel, die kritische Stimme zu diskreditieren, statt inhaltliche Auseinandersetzungen zu führen. Wer sich angesichts offenkundiger Probleme primär an der Artikulationsweise stört, handelt nicht im Sinne einer konstruktiven Debatte. Da muss man auch nicht wundern, wenn die Leute von linker Cancel Culture sprechen.
Die geäußerte Kritik des Polizisten ist nachvollziehbar und allenfalls in ihrer Form anzumahnen. Persönlich könnte ich mir vorstellen, dass viele Bürger - sowohl bei diesem als auch bei anderen Themen - ähnliche emotionale Aussagen treffen würden. So etwas nun pauschal als "Aufruf zu Gewalt" zu diffamieren, ist ein klassisches Ablenkungsmanöver. Statt inhaltliche Defizite zu benennen, wird die Debatte auf die Ebene moralischer Empörung verschoben.
zum Beitrag