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Die taz in besten Händen: vielen

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Über 23.000 Eigentümer*innen ermöglichen unsere unabhängige Zeitung

Blick in die Zukunft des Planetens | Armin Weigel dpa

Gemeinsam anpacken - für eine taz 2050

In Dubai geht es gerade um die Wurst. Es geht um die Frage, wie lebenswert der Planet für die taz-Leserinnen und Leser, Genossinnen und Genossen im Jahr 2050 noch sein wird. Die taz will selbstverständlich dafür sorgen, dass wir erkennen, wie unsere Kinder und Enkel eine faire Chance auf dem Planeten haben. Und dass wir wenigstens hierzulande alles tun, um für die Zukunft auf den richtigen Weg zu kommen – gegen die rechten Spinner.

Mich beschäftigt die Klimafrage seit über 30 Jahren. Die taz hat mich 1992 zum Erdgipfel nach Rio geschickt, um zu berichten, ob und wie Staatschefs die Zukunft der Erde sichern wollten. 1995 hat mich die taz beurlaubt, damit ich die Pressearbeit für die Umweltverbände zum 1. Klimagipfel (COP1) in Berlin machen konnte und seit 2004 schaue ich als taz-Aufsichtsrat auf die Arbeit der Redaktion, auf die Berichterstattung von über 20 Cops, auf unseren Klima Hub, in dem sich Kolleginnen und Kollegen der Zukunft unseres Planeten verschrieben haben.

Was steht jetzt an? Damals waren wir Opposition, heute müssen wir quasi-staatsragend sein, damit dieser Staat eine Chance hat mit uns gemeinsam in ein lebenswertes Jahr 2050 zu kommen. Es sind im Grunde unsere Leute, die vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin/Brandenburg erfolgreich verlangt haben, dass unsere Regierung die Gesetze zum Klimaschutz einhält, die die Fridays mit unserer Hilfe 2021 erzwungen haben.
Wir haben seit 1992 hierzulande eine Menge erreicht, aber es wird nicht reichen. Wir brauchen mehr Einsatz. Mehr Genossinnen und Genossen und mehr Geld – 2023. Damit unsere Arbeit bei der taz, unser Land und unser Planet auch 2024, auch 2050, noch eine Chance hat.
Ganz ohne Pathos: Werden Sie Genossin, werden sie Genosse, helfen Sie der taz – und damit auch dem Land und Planeten.

Von Hermann-Josef Tenhagen

Die taz Chefinnenredaktion: Katrin Gottschalk, Ulrike Winkelmann und Barbara Junge | Anja Weber

Die taz gehört der taz

Der taz gegenüber kann man nicht ganz neutral sein. Die taz regt meistens auf – und zwar in jede Richtung, Ablehnung oder Applaus. Das liegt vor allem daran, dass die taz sich selbst auch wenig Mühe gibt, neutral zu sein. Denn sie glaubt nicht an eine kühle, entrückte Sicht auf die Welt, der erst einmal alles fremd ist, von keiner Leidenschaft getrübt oder gelenkt.

Stattdessen liefert die taz Journalismus mit Haltung und Ideen, mit Lust und Mut zum Widerspruch und zur Solidarität, mit Idealismus und Leidenschaft.

Das heißt nicht, dass die taz einseitig ist und keine Fakten kennt. Sie ist der Aufklärung verpflichtet und will alles erfassen, was, grob gesagt, links der Mitte gedacht wird, und alles sehen, was jenseits der Mitte passiert. Und all das ist eben oft auch ambivalent, in sich widersprüchlich – wie Sie wahrscheinlich wissen.

Für solch einen Journalismus braucht es große Unabhängigkeit nach innen wie nach außen. Das ist nur möglich, weil die taz keinem Konzern gehört und keinem Verleger, der am Ende Profit sehen will – sondern sie gehört den Menschen, die an sie glauben, den Genossinnen und Genossen. Mehr als 23.000 Menschen sind schon der Genossenschaft beigetreten, die diese Zeitung herausgibt. Und die ist längst mehr als eine Zeitung, sondern ein vielfältiges Medienprojekt.

Mehr als 50.000 Menschen beziehen ein tägliches oder ein Wochentaz-Abo. Weit über 37.000 ist die Zahl derer gestiegen, die regelmäßig mit dem freiwilligen Bezahlmodell „taz zahl ich“ den Journalismus der taz im Netz unterstützen, so dass er dort ohne Bezahlschranke im Monat mehrere Millionen LeserInnen erreicht. Und da sind all die Nutzerinnen und Nutzer der sozialen Medien nicht mitgerechnet, die den taz-Journalismus kennenlernen, weil die taz ihn überall dort teilt, wo sie Interesse an klassischen taz-Themen wie etwa Klima, Rassismus und Gerechtigkeit vermutet.

Die taz kann ernst und leicht sein, unverblümt und unerschrocken, aber auch sensibel und respektvoll. Sie will den Blick auf Themen und Menschen und Ecken der Welt werfen, die in anderen Medien kaum oder nicht vorkommen. Und sie will dies leisten, während sie sich selbst umbaut: hin zu einer Zeitung, die auch im Netz die wichtigste linke Stimme im Tagesgeschäft ist. Digitale Transformation nennen wir das: Die taz muss ihre Arbeits- und Produktionsweise in diesen Tagen radikaler reformieren, als sie es je getan hat – und sich dabei selbst treu bleiben.

Wir sind so froh, dass die taz-Gemeinschaft – die Genossinnen und Leser, die Stifterinnen und Unterstützer aller Art – uns dabei trägt. Der Community-Gedanke steckt in der taz seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren. Die taz ist die Zeitung der Zukunft, davon sind wir überzeugt. Wir freuen uns, wenn Sie ein Teil davon werden.

von Barbara Junge, Ulrike Winkelmann und Katrin Gottschalk

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