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29.11.2025 , 11:57 Uhr
Langsam kommt einiges zusammen bei Herrn Orban. Wenn er meint, er kann machen was er will, wird man ihn nicht davon abhalten können. Dann aber bittschön ohne EU-Gelder.
zum Beitrag28.11.2025 , 10:23 Uhr
"Weder noch“: Die Politik, die die Grünen seit geraumer Zeit betreiben, auf den Punkt gebracht.
zum Beitrag26.11.2025 , 14:43 Uhr
Betr.: Bearbeitung der Fußfessel.
Wieviele Punkte erreicht der Kandidat mit seinen Aussagen zu diesem Vorgang auf der nach oben offenen Jens-Lehmann-Skala?
zum Beitrag23.11.2025 , 17:34 Uhr
Ich empfehle "Yoo Doo Right" und " Halleluwah".
zum Beitrag23.11.2025 , 15:50 Uhr
Die wirkliche Nachricht ist, daß sich Minister wie Reiche, Bär, Rainer, Kanzleramtschef Frey und -der darf natürlich nicht fehlen- Ministerpräsident Söder, finanziell gefördert durch Steuergelder des Freistaats Bayern, sich im Kontakthof einer privaten Firma solventen Kunden, tja: zur Verfügung stellen. Ob mit oder ohne Weimer spielt hier doch keine Rolle, der Skandal liegt ganz woanders.
zum Beitrag23.11.2025 , 10:49 Uhr
"3…2…1 da haben wir ihn. Den nicht Verstehenden (Wollenden ?)."
Dochdoch, keine Sorge, ich habe die Autorin schon verstanden. Hier nochmal, falls Sie es oben nicht gelesen haben sollten: "Wenn du mich nicht sehen willst, wieso machst du nicht einfach deine Vorhänge zu?".
Dieser Satz ist eindeutig, da gibt es nichts misszuverstehen. Das sind halt u.a. die Probleme die auftreten, wenn unerfahrene Leute aus der Provinz in die Großstadt ziehen und die dortigen Umstände nicht kennen oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen.
zum Beitrag23.11.2025 , 10:38 Uhr
Und woher genau wissen Sie das? Haben Sie mit ihm gesprochen?
zum Beitrag22.11.2025 , 19:41 Uhr
Bei den Preisen für Bilder verstorbener Künstler und Künstlerinnen von "Ordentlichem Gender Gap" zu schreiben ist folkloristischer Kokolores. Diese Preise legen Käufer frei fest indem sie bereit sind diese zu bezahlen, und die werden Sie nicht zwingen können, für ein Werk mehr hinzublättern, nur weil das Werk aus Frauenhand stammt. Und die Künstler selber haben nichts mehr davon, egal ob Frau oder Mann. Umgekehrt wird für die große Kunst z.B. eines Robert Wyatt auch lächerlich wenig bezahlt im Vergleich z.B. mit den Belanglosigkeiten einer Taylor Swift. Sie würden das wohl kaum als "Ordentlichem Gender Gap" bezeichnen. Dabei werden hier noch lebende Künstler für ihre Arbeit entlohnt.
zum Beitrag22.11.2025 , 08:54 Uhr
"Auf der Habenseite zu vermerken ist auch, dass Russland gezwungen wird, die Souveränität der Ukraine zu bestätigen. Erfreulich ist, dass zeitnah Wahlen abgehalten werden sollen."
So optimistisch sehe ich das nicht. Es gibt keinen Anhaltspunkt, warum der Kreml plötzlich nicht mehr lügen und betrügen sollte. Ersteres wird das Papier nicht wert sein, auf dem es geschrieben wird; schon deshalb, weil Russland beim zweiten Punkt dafür sorgen wird, daß Selenskyj weg und ein Moskau ergebener Statthalter ins Amt gesetzt wird. Der wird dann flugs alle Vereinbarungen zu Putins Zufriedenheit ändern, bis hin zum Anschluss der Ukraine an das Mutterschiff.
zum Beitrag21.11.2025 , 17:19 Uhr
Wäre es in einem solchen Fall Ihrer Meinung nach besser nichts zu sagen und die gerne nackt rumlaufende Frau ungewarnt den Blicken anderer zu überlassen? In einer städtischen Wohnsituation würde es mich wundern, wenn nur ein einziger Anwohner durch die Fenster in ihre Wohnung schauen kann.
Vielleicht ist das ja das wirkliche Problem der Autorin, daß ihr schlagartig klar wurde, daß sie vor vielen fremden (und berechtigterweise unerwünschten!) Augen rumgelaufen ist: Den Michael kann man kritisieren und ihm aus dem Weg gehen. Aber was steckt hinter dem Lächeln sonstiger Nachbarinnen und Nachbarn, die einem immer wieder über den Weg laufen?
Die Möglichkeit, daß Michael es freundlich und als Warnung vor Spannern gemeint haben könnte wird nicht mal in Betracht gezogen.
zum Beitrag21.11.2025 , 17:01 Uhr
Häh?: "Wenn du mich nicht sehen willst, wieso machst du nicht einfach deine Vorhänge zu?": Ich weiß jetzt gerade nicht, was daran misszuverstehen ist.
zum Beitrag21.11.2025 , 08:35 Uhr
Verstehe ich das richtig?: Die Autorin will, daß die Bewohner aller umliegenden Häuser die Vorhänge/Rollos schließen (und dann nicht mehr aus den Fenstern schauen können), damit sie bei ihrerseits geöffneten Vorhängen (damit sie rausschauen kann) nackt in ihrer Wohnung rumlaufen kann?
zum Beitrag20.11.2025 , 18:49 Uhr
"Betrachtet man die Bevölkerung ab 65 Jahren, so bezogen im Jahr 2023 etwa 39% der Männer und 26% der Frauen in Westdeutschland Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge. Darunter befinden sich 11% (Männer) bzw. 14% ( Frauen), die Renten aus der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes erhalten." (sozialpolitik-aktuell.de). Im Osten 18% der Männer und 19% der Frauen, davon 8% bzw. 12% der Frauen aus dem Öffentlichen Dienst.
zum Beitrag19.11.2025 , 20:28 Uhr
Beamtenpensionen liegen bei über 71% der LETZTEN Gehaltsabrechnung, deshalb haben wir eine durchschnittliche Beamtenpension von über 3200 Euro. Der Rentendurchschnitt liegt bei ca. 1400 Euro (bei Frauen noch wesentlich weniger). Und der Staat schämt sich nicht, auch darauf noch Steuern zu erheben. Und Krankenversicherung geht auch noch weg von diesem mickrigen Betrag.
zum Beitrag19.11.2025 , 08:26 Uhr
"... denn die Rentner sind eine riesen Wählergruppe.":
"Der Anteil älterer Menschen an den Wahlberechtigten nimmt zu. Gleichzeitig ist die Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe bei Bundestagswahlen besonders hoch." (demografie-portal.de)
Um es mal plakativ zu sagen: Die Alten gehen in die Wahllokale während die Jungen versuchen, ihre Ziele auf der Straße durch-zusetzen. In einer Demokratie ist der erste Weg der bessere da erfolgversprechendere. Das haben vor Jahrzehnten schon die 68er erkannt.
zum Beitrag18.11.2025 , 14:32 Uhr
Auch der Rentner erhält seine volle Rente nur bei voller Dienstzeit von 45 Jahren.
zum Beitrag18.11.2025 , 14:30 Uhr
"Der Grund liegt aber natürlich nicht zuletzt darin, daß viele beitragsfremde Leistungen aus der RV bezahlt werden."
Völlig richtig:
"Die Bundeszuschüsse an die allgemeine Rentenversicherung stellen keine Subvention dar; vielmehr wird der Rentenversicherung ein Großteil der Kosten für sogenannte nicht beitragsgedeckte Leistungen erstattet. Diese erbringt sie für den Bund, ohne hierfür Beiträge erhalten zu haben." (deutsche-rentenversicherung.de)
Es wird aber gerne so getan, als müsste "der Staat" die Rentenversicherung subventionieren. Was so nicht stimmt. Der Staat ersetzt der Rentenkasse nur den Teil, den er vorher geplündert hat.
zum Beitrag17.11.2025 , 21:45 Uhr
Um dem Beamtenbund gleich mal den Wind aus den Segeln zu nehmen a la der Ausbildungsstand = Verdienst = dadurch berechtigterweise höhere Pensionen als Renten (wird tatsächlich so argumentiert):
Der Durchschnittsverdienst in Deutschland beträgt rund 4600 € / Monat. 71% davon wären 3266 €. Das ist ziemlich genau der Wert der Durchschnittspensionen. Beim derzeitigen Mindestlohn von 12,41€ wäre die Rente bei 71% des letzten (!) Lohns (160 Stunden / Monat vorausgesetzt) ca. 1400 € = absolute Mindestrente. Jetzt ist es ungefähr der Durchschnitt, ein Mindestlohnrentner kann selbst nach 45 Jahren Beitragszahlung keine Rente erreichen, die nicht aufgestockt werden müsste. Auch diese Aufstockungen müssen dann aus Steuergeld finanziert werden.
Und: Bei weitem nicht jeder hat Anspruch auf eine zusätzliche Betriebsrente. Auch solche Beträge werden gerne auf die Renten aufgerechnet, um das Altersruhegeld nicht allzu asozial aussehen zu lassen.
zum Beitrag17.11.2025 , 21:17 Uhr
Ich fürchte, die würden sich an ihren eigenen unsäglichen Standardspots a la gestellte Interviews irgendwelcher Pfeifen auf der Straße orientieren: "Darf Lindner einen Porsche fahren, nur weil Ralf Schumacher mal in der Formel 1 gefahren ist" / " Nää, auf keinen Fall". Oder: "Porsche-Müsli für die Verdauung. Porsche-Müsli, da kannst scheisse wia a Ox".
Bonmot vor Jahrzehnten: Was haben Creative (mit C!) mit Kreativität zu tun? Nix, Kunstdünger hat ja auch nix mit Kunst zu tun.
zum Beitrag17.11.2025 , 21:04 Uhr
Wobei Frau Spiegel im Ahrtal schon politisch fragwürdig agiert hat.
zum Beitrag17.11.2025 , 20:52 Uhr
Was die JU-Abgeordneten übersehen (oder aus Machtkalkül bzw. Intelligenzdefiziten falsch darstellen): Sie reden von den Renten der eigenen Generation, die gekürzt werden sollen. Da sie wahrscheinlich von Berufspolitikerkarrieren träumen gehen sie vielleicht davon aus, daß es sie persönlich nicht betreffen wird, weil sie dann üppige Pensionen beziehen werden. Pensionskürzungen standen seltsamerweise noch nie zur Diskussion.
Dabei wäre es einfach: Defizite, die sich aus fehlenden Einnahmen der Rentenkasse ergeben, werden aus dem Bundeshaushalt aufgestockt. Für Beamtenpensionen scheint der Staat ja auch Geld im Überfluss zu haben. Immerhin beträgt die Durchschnittsrente derzeit rund 1500 € (48%), die durchschnittliche Beamtenpension über 3000 € (= rund 71% des letzten (!) Solds).
Steuer-Einnahmemöglichkeiten gäbe es genug wenn man nur wollte.
zum Beitrag15.11.2025 , 15:59 Uhr
Wenn die Frau früher nicht gearbeitet hat war dem Bund der Unterhalt einfach zu teuer.
zum Beitrag15.11.2025 , 15:40 Uhr
Ich verstehe auch nicht, warum einer, der sich einen Job in der Privatwirtschaft sucht, mit Häme überschüttet wird.
Interessant wäre die Stellenbeschreibung/ das Anforderungsprofil für "Sozialdezernentin / Sozialdezernent Hannover" sowie Frau Spiegels Mitbewerber. Eine Stelle mit B7-Besoldung ( entspricht gut elfeinhalbtausend/ Monat Grundgehalt) müsste doch eigentlich öffentlich ausgeschrieben worden sein.
zum Beitrag15.11.2025 , 15:13 Uhr
Da könnte man wirklich coole Sachen machen. Allerdings steht zu befürchten, daß das die üblichen, sich selbst so betitelnden "Creativen" aus den üblichen, öden Reklamebuden wieder voll in den üblichen Sand setzen werden.
zum Beitrag15.11.2025 , 08:07 Uhr
" "Wir prüfen derzeit, ob es die Chance auf Ausbildungsentschädigungen beim Nationalverbandswechsel gibt“, meinte jüngst DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig dazu, der kein Verständnis hat für einen Verbandswechsel „zum Nulltarif“."
Auch wenn das national üblich ist finde ich das auf internationaler Ebene beschämend. Kein 3-Mann-Handwerksbetrieb wäre so raffgierig, eine Entschädigung zu verlangen, wenn ein von ihm Ausgebildeter später mal die Firma wechselt.
Das erinnert an Sklavenhandel und Leibeigentum.
zum Beitrag14.11.2025 , 13:55 Uhr
Die Aussage von Hern Nacke, hier "würden Kosten der Absicherung von Krankheit, Alter und Arbeitslosigkeit auf die Allgemeinheit verlagert" stimmt nicht.
Der Arbeitgeber bezahlt (für den Arbeitnehmer mit, dem deswegen nichts abgezogen wird) bei Minijobs 13% Krankenversicherung, 15% Rentenversicherung, eine Umlage für Krankheit des Arbeitnehmers und 2% Steuer. Dass das bei diesen geringen Beträgen wenig ist liegt in der Natur der Sache, auch bei "normalen" Arbeitsverhältnissen geht es nach Einkommenshöhe.
Dass diese Aussage von Herrn Nacke ohne Überprüfung wiedergegeben wird wundert mich. Das wäre leicht zu recherchieren gewesen.
Und: Was bitte ist eine Boomerrente? Und wie unterscheidet sich diese von anderen Renten?
zum Beitrag12.11.2025 , 17:51 Uhr
Ein Verbrenner ist in wenigen Minuten betankt, da reicht eine Tankstelle pro Viertel, auch abends nach der Arbeit. Wenn Sie diesen Unterschied nicht verstehen bin ich momentan ratlos wie Ihnen das erklären soll.
zum Beitrag12.11.2025 , 09:43 Uhr
Es geht hier nicht um die Motoren, weder Verbrenner noch E, sondern um die Batterie = Speicherung des Kraftstoffs. Wenn, dann müsste man die Batterie mit dem Tank des Verbrennerautos vergleichen: ökologische Folgen bei der Herstellung, beim Austausch, Haltbarkeit, Garantie, Kosten usw.
zum Beitrag11.11.2025 , 19:19 Uhr
Und wo würden all diese Fahrzeuge in München dann laden? Alle 5 bis 6 Meter auf jeder Straße Münchens, vom Zentrum bis in alle Aussenbezirke, eine Ladestation? So schaut dort die Parksituation aus: Jeden Abend Auto an Auto, jedes -dann- mit Stromhunger.
zum Beitrag11.11.2025 , 15:45 Uhr
Meine diesbezügliche Vermutung zur Batterie und zum wirtschaftlichen Totalschaden bei Batterieausfall weiter unten ( 9.11. , 14.50 Uhr) wurde als unrealistisch kommentiert.
zum Beitrag11.11.2025 , 12:39 Uhr
Ihre Frage hat m. E. mit dem / meinem Thema nichts zu tun.
zum Beitrag11.11.2025 , 09:39 Uhr
Trotzdem braucht es die Ladesäulen-Infrastruktur für jeden Stellplatz, und das gilt nicht erst bei 100% E-Autos . Wenn Sie in einer (Groß-) Stadt wohnen werden Sie wissen, daß Sie nicht jeden Abend einen Wunschparkplatz finden. Sie müssen sich hinstellen, wo gerade was frei ist. Und wenn da gerade keine Ladesäule steht und Ihre Batterie leer ist schaut es duster aus.
Ich will nicht gegen E-Autos schreiben, finde aber, daß die von mir in meinem gestrigen Kommentar (18:18) angesprochenen Punkte zu blauäugig bzw. überhaupt nicht gesehen werden.
zum Beitrag11.11.2025 , 09:25 Uhr
Wobei vom Wirkungsgrad des Motors noch einiges abzuziehen ist für die Erzeugung des Stroms und den Transport. Das kann, je nachdem, wie der Strom erzeugt wird, erheblich sein.
zum Beitrag10.11.2025 , 18:18 Uhr
Wenn man vom erwünschten Idealfall = 100% E-Autos ausgeht müsste auch eine komplett neue Ladeinfrastruktur in die Ökobilanz eingerechnet werden. Das bissl, das existiert , ist dann nicht mal lachhaft. Die Straßen der Städte sind jetzt schon Tag und Nacht zugeparkt, Auto an Auto. Um die alle laden zu können müsste alle 5 bis 6 Meter eine Ladesäule installiert werden, flächendeckend von den Innenstädten bis zum letzten Außenbereich, deutschlandweit, europaweit.
Was die Netze sagen bzw. ob die das in heutiger Form aushalten, wenn zwischen 18 und 19 Uhr (nach der Arbeit ) der Großteil der Autos zum Laden angesteckt wird kann ich nicht sagen. Ich vermute, daß auch diese Infrastruktur entsprechend ertüchtigt werden müsste.
Nicht jeder hat ein Haus mit Garage, in der er sein Auto idealerweise mit eigenem Solarstrom aufladen kann.
zum Beitrag10.11.2025 , 15:01 Uhr
Ich kenne keine Firma, die im Wahlfall nicht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entscheiden würde. Das ging vor vielen Jahren schon mit den großen PV-Anlagen auf den Betriebsgebäuden los. Kaum eine dieser Anlagen wurde wegen ökologischen Gesichtspunkten installiert, sondern weil sich damit (Einspeise-) Geld verdienen ließ.
zum Beitrag10.11.2025 , 13:05 Uhr
Durchaus:
1) Wo haben Sie die Zahlen her (Quellenangabe / Tests unter Realbedingungen, nicht theoretische Hochrechnerei unter Idealbedingungen)? Ich finde nicht annähernd solche Daten.
2) Warum nutzen die Hersteller derart phantastische Zahlen nicht in der Werbung, sondern begrenzen die Garantie auf die Batterie bei rund einem Drittel der möglichen 600 000km? Wo sie doch sonst keine Möglichkeit zu Reklamerummel auslassen, um zumindest auf dem Papier einen Vorsprung gegenüber anderen Firmen zu haben.
zum Beitrag09.11.2025 , 14:50 Uhr
Die Autorin schreibt, daß speziell die Herstellung der Batterie CO2-intensiv ist. Genau die ist aber ein Verschleißteil, das nach etlichen Jahren getauscht werden muss. Ich kann dem Text nicht entnehmen, ob das in die Berechnungen eingeflossen ist: Die Produktion der neuen Batterie.
Die BMW -Garantie auf die Batterie z.B. läuft bis 8 Jahre/ 160 000km. 160 000 hört sich viel an, ist aber bei einem Firmenfahrzeug nach 2 bis 3 Jahren erreicht, und man kann hier auch davon ausgehen, daß nicht unbedingt akkuschonend geladen wurde.
Der Batteriewechsel ist offenbar auch sehr teuer und liegt im Bereich eines guten gebrauchten Verbrennerautos oder (z.T. weit) darüber. Das kann dazu führen, daß E-Autos in einem solchen Fall nicht mehr repariert sondern frühzeitig ausgemustert werden, weil der Ausfall der Batterie einen wirtschaftlichen Totalschaden darstellt.
zum Beitrag09.11.2025 , 10:37 Uhr
Wer sagts denn? Gestern Abend dann schon 2:2 gegen Union, und fast verloren, Kane erzielte den Treffer zum Unentschieden erst in der Nachspielzeit. Wieder mal eine Art Länderfinanzausgleich München / Berlin.
zum Beitrag08.11.2025 , 16:36 Uhr
"Paris sei „endlich König von Europa“, schrieb Le Parisien, und Le Monde hat „eine lang ersehnte Krönung“ erblickt. Die Zeitungen kommentieren den 5:0-Sieg, mit dem der Paris Saint-Germain Football Club am Samstag in München die Champions League der Männer gegen Inter Mailand gewonnen hat. Sensationell gewonnen, das muss man hinzufügen, denn ein 5:0-Sieg in so einem Spiel, auf dem Niveau fußballerischer Weltklasse, das drückt eine unfassbare Dominanz aus."
So hieß es noch am 1.6.25 in der TAZ. Und jetzt, nur fünf Monate später?
Dass sich Machtverhältnisse im Fußball laufend ändern ist bekannt. Ein Beispiel: WM 2014, die DFB-Elf besiegt Brasilien im Halbfinale unfassbar mit 7:1. WM 2018: Die DFB-Elf scheidet in der Vorrunde sang- und klanglos aus.
Die Saison ist noch lang. Schauma mal, hätte der Kaiser gesagt.
zum Beitrag08.11.2025 , 10:16 Uhr
Wenn sich mit Klimaschutz Geld verdienen lässt geht es voran, das wirkt besser, schneller und effizienter als jegliche Konferenz und Flottila. China macht es ja auch nicht aus Nächstenliebe.
Wenn das nur jemand Trump erklären könnte.
zum Beitrag06.11.2025 , 16:30 Uhr
Alle drei mit nacktem Oberkörper und MG im Anschlag natürlich. Im Hintergrund pitoresk hindekorierte Pferde. Medwedew darf die Zügel halten. Ruhig, Brauner, sagt Lawrow, bald geht es auf die Jagd. Und es ist nicht klar, ob er damit ein Pferd meint.
zum Beitrag06.11.2025 , 16:23 Uhr
Warum sollte, was die Umverteilung von unten nach oben angeht, der deutsche AFD-Wähler schlauer sein als der amerikanische Trump-Wähler? Hauptsache erst mal gegen Ausländer oder eigene Staatsbürger anderer Ethnien gehetzt, dann ist der Dödel nebst Dödelin schon mal befriedigt.
zum Beitrag06.11.2025 , 16:12 Uhr
Der Lohn wird ja praktisch vorab ausbezahlt: Bürgergeld, Miete (sagen wir mal 500-600 Euro), Heizkosten, weitere Zuschüsse sonstiger Art. Alles netto. Irgendwo weiter unten (oder in einem Kommentar zu einem vergleichbaren Artikel) hat jemand ausgerechnet, daß alleine dadurch ein Einkommensäquivalent von rund 1800 € erreicht wird.
Zwangsarbeit ohne Lohn sieht anders aus.
zum Beitrag05.11.2025 , 07:49 Uhr
Es nimmt allgemein überhand, daß Beschuldigte von Hinz und Kunz schon vor einem rechtsstaatlichen Gerichtsverfahren "überführt" werden, es sei denn, deren Gesinnung paßt in das eigene Weltbild. Das ist Hetze auf BILD-Niveau. Ich empfehle "Die verlorene Ehre der Katharina Blum".
Falls Sie einen Beleg dafür haben, daß Herr Pardeller gegen Drogen gehetzt hat: Her mit der Quellenangabe. Ich habe nichts gefunden. Allerdings hat er die allgemeine Freigabe von Kokain als Spassdroge, so wie Herr Graf in Berlin, offenbar auch nicht gefordert.
zum Beitrag04.11.2025 , 18:38 Uhr
"Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung." (BR24, 17.10.25, zu diesem Vorfall). Gilt das jetzt nur noch für sog. "Aktivisten", "Antifaschisten" und für Politiker nicht mehr?
Und fordern die Grünen fas Recht auf Kokainrausch nur für die Hauptstadt?: "Die Berliner Grünen wollen nicht nur Cannabis legalisieren, sondern auch harte Partydrogen wie Kokain, Ecstasy und Amphetamine in der Hauptstadt entkriminalisieren. »Das Recht auf Rausch sollte in einer Stadt der Freiheit wie Berlin selbstverständlich sein, das klappt auch ohne die Mentalität einer bayerischen Dorfpolizei«, teilte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Werner Graf am Freitag kurz vor der sogenannten Hanfparade am Samstag in Berlin mit." (Spiegel.de, 12.8.22)
zum Beitrag04.11.2025 , 17:11 Uhr
Diese Baugrundstücke werden nicht unbedingt schon bei der Geburt überschrieben, sondern später gekauft. Der Baugrundbesitz der Bauernkinder - so oder so eine Minderheit - entsteht in der Regel durch Geld, das derjenige, der den Hof übernimmt, seinen Geschwister auszahlen muss. Das ist bei jeder Firma auch so und auch bei Erben von Einfamilienhäuschen, also ganz normal.
zum Beitrag02.11.2025 , 16:18 Uhr
"Veganes Schnitzel": Da wird Otto Schenk, für den schon Preiselbeeren zum Wiener Schnitzel "kulinarischer Landesverrat" waren, im Grab derart rotieren, daß er als Flugzeugpropeller eingebaut werden könnte.
zum Beitrag01.11.2025 , 16:40 Uhr
Befristet, spärlich möbliert, maßlos überteuert im Vergleich zu ortsüblichen Mieten: Das sind doch alles Merkmale illegaler Ferienwohnungen. Einfach mal machen: Wie bei diesen kontrollieren, dann horrende Strafen verhängen und auch eintreiben bis hin zur Beschlagnahmung nicht nur der möblierten Wohnung, sondern auch der Privatwohnung des Vermieters. Und wenn es die entsprechenden Gesetze noch nicht gibt: Schaffen, und zwar flott und unter Umgehung der üblichen links-grünen Quassel-Trötrunden, die meist zu überhaupt nichts führen. Es pressiert. Oder wollen sich Lokalpolitiker weiterhin von Immos auslachen lassen?
In München gibt es entsprechendes bereits, eine "Zweckentfremdungssatzung". Auszug: "Informationen zum Thema Ferienwohnungen: Was ist eine Ferienwohnung? Nach dem Zweckentfremdungsrecht liegt eine Ferienwohnung vor, wenn eine Wohnung oder ein Haus nicht regulär dauerhaft bewohnt wird, sondern zum Zwecke der Fremdenbeherbergung jeweils nur für einen kurzfristigen Zeitraum vermietet wird. Darunter fällt auch die Vermietung von Wohnraum an Personen, die sich zum Zweck einer medizinischen Behandlung in München aufhalten."
Jaja, Sie lesen richtig: Im CSU regierten Bayern.
zum Beitrag01.11.2025 , 16:13 Uhr
Das wird sich noch geben, fürchte ich. Muskipedia wird Wiki 1:1 klonen, dann alles nach rechts stricken und sich bei der Google-Suche nach vorn drängen. Was bzw. wer dann z.B. bei "Gottheiten" ausgespuckt wird kann sich jeder selbst ausmalen: Musk, Weidel, irgendwann auch wieder Trump usw. Nur an der Zuordnung wird noch gefeilt werden müssen.
zum Beitrag01.11.2025 , 06:36 Uhr
Und zwar nicht in Form eines Herrn Verpoorten, sondern offenbar gleich die Firma:
"1. Vorsitzender
Verpoorten GmbH & Co. KG William Verpoorten Potsdamer Platz 1 53119 Bonn"
(von der Webseite des Verbandes).
zum Beitrag28.10.2025 , 18:27 Uhr
Berlin müsste Bayern wahrscheinlich schon um die 6 Millionen für die Bewerbungsunterlagen anpumpen.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:55 Uhr
So schauts aus. Dann hätte hier wahrscheinlich ein Text gestanden mit dem Tenor NichtfachMANN bevormundet FachFRAU.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:33 Uhr
Die Ukraine ist ein selbständiger Staat, der seine Verfassung und seine Zukunft eigenständig und unabhängig gestalten darf. Auch wenn das Putin nicht gefällt hat er nicht das Recht, einen souveränen Staat in einer nacht- und Nebelaktion zu überfallen.
zum Beitrag26.10.2025 , 11:16 Uhr
Es gibt sehr viele Selbstständige, die als 1-Mann-Betriebe arbeiten, z.B. Handwerker, selbständige Hausmeister, Computerleute, Journalisten, alle sog. "Freelancer" im weiteren Sinn. Diese Werktätigen gründen in der Regel keine GmbH. Die sind keineswegs privat abgesichert, wenn sie nicht selbst für Notfälle vorsorgen, denen geht es im Notfall nicht anders als von Ihnen am Beispiel der Künstler geschildert.
zum Beitrag25.10.2025 , 19:43 Uhr
Schaun wir mal wie es weitergeht. Es ist ja noch nicht abgeschlossen. Ich bin schon gespannt.
zum Beitrag25.10.2025 , 19:19 Uhr
Förderungen gab es früher nicht, Künstler mussten sehen, wie sie überleben konnten:
"Von meiner Malerei zu leben, war nicht möglich... Ich hatte meine Kamera und hatte in der Reproduktion von Bildern ziemliche Erfahrungen gewonnen. Aber es waren meine eigenen, der Gedanke, die Arbeiten anderer zu fotografieren, war mir zuwider, unter meiner Würde als Künstler."
Aber dann doch: „Meine ganze Aufmerksamkeit wendete ich jetzt darauf, mich als Berufsfotograf zu installieren. Ich wollte Geld verdienen –nicht auf die Anerkennung warten, die kommen mochte oder auch nicht. Ich könnte sogar reich genug werden, um nie ein Bild verkaufen zu müssen, was ideal wäre.“
Beide Zitate sind von Man Ray.
Es gibt viele Beispiele, wie berühmte/einflußreiche Künstler, zumindest zeitweise, bezahlter Tätigkeit nachgehen mussten um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Auch heute noch.
Daran habe ich mich auch immer orientiert, staatliche Förderung hätte ich nicht haben wollen, staatlich geförderte Kunst kann nicht frei und unabhängig sein.
Ansonsten gilt: "People who worked and suffered and struggled for fame / Some who succeeded and some who suffered in vain." (Kinks, Celluloid Heroes, 1972)
zum Beitrag25.10.2025 , 17:38 Uhr
Also: Wer vor Gericht etwas Unwahres behauptet, der lügt bzw. macht eine Falschaussage. Wenn lügen vor Gericht aus Ihrer Sicht in Ordnung ist; aus meiner Sicht ist es das nicht.
"In einem anderen Artikel wird erwähnt was hier fehlt: Die Klägerin wurde in ihren bisherigen Performance Bewertungen hoch bewertet": Wären Sie so nett, die Quelle anzugeben?
zum Beitrag25.10.2025 , 16:47 Uhr
"Das wissen Sie woher?": Aus dem Artikel, den wir gerade kommentieren.
zum Beitrag25.10.2025 , 12:36 Uhr
Wollen Sie damit sagen, die Daimler-Anwältin hat vor Gericht gelogen? ->
"Die Daimler-Anwältin Mona Herzig argumentierte, dass Equal Pay keine leistungsgemäße Bezahlung verhindern dürfe. „Es kann nicht sein, dass alle mit den Spitzenverdienern gleich behandelt werden“. Im Fall der Klägerin sei die Schlechterbezahlung gerechtfertigt. Sie habe „im Quervergleich nicht so gut performt“ und auch weniger verdient als der Mittelwert der weiblichen Abteilungsleiter. Deutlicher wurde Herzig nicht."
zum Beitrag24.10.2025 , 22:30 Uhr
Frau Nikkuta ist/war seit 1.Januar 2020 im Bahnvorstand, Herr Schnieder seit 6.Mai 2025 Verkehrsminister. Warum sollte Schnieder, noch nicht mal ein halbes Jahr im Amt, "auch verantwortlich" sein?
zum Beitrag24.10.2025 , 21:16 Uhr
Wieso um Himmels Willen sollte der Weißwurstäquator verboten weden? Verstehe ich nicht.
zum Beitrag24.10.2025 , 20:46 Uhr
Das Foto ist meiner Meinung nach wieder mal nicht mit seriösem Journalismus vereinbar. Würden Sie ein Foto dieser Art von z.B. Frau Reichinnek, Frau Brandtner, Frau Dröge oder Frau Neubauer veröffentlichen?
zum Beitrag24.10.2025 , 20:12 Uhr
Der Fall hat m.E. nichts mit Equal Pay/Gender Gap zu tun. Die Dame (offenbar eh eine Spitzenverdienerin, bei einer Klage über 420.000 € Differenzbezahlung (!) für 4 Jahre (?)) hat offenbar leistungsmäßig auch ihre KollegINNEN nicht erreicht. Und der Arbeitsvertrag scheint eine Leistungskomponente zu enthalten.
So what? (Da fällt mir ein Musiktipp ein: Miles Davis, "So What", auf "Kind of Blue", 1959)
zum Beitrag23.10.2025 , 08:57 Uhr
"Wieso wählen so viele Ostdeutsche die AfD? Seit mehr als zehn Jahren suchen Wissenschaft und Politik nach Antworten. ChatGPT bekam dieselbe Frage gestellt - und servierte statt einer Gesellschaftsanalyse lieber Restauranttipps in Kiew. Es ist nur eine der absurden Antworten, die Chatbots in einer neuen Studie der Europäischen Rundfunkunion EBU gegeben haben.
Fast jede zweite Antwort von ChatGPT, Perplexity und Co. war demnach fehlerhaft: Bei 45 Prozent der Fragen gaben die KI-Assistenten irreführende Antworten, unterschlugen Kontext oder verwiesen auf falsche Quellen." (zdfheute.de, 22.10.25).
"Hunderte Menschen, darunter namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Medien, haben sich in einem offenen Brief für ein Verbot der Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz (KI) zu einer „Superintelligenz“, die menschliche Fähigkeiten übertrifft, ausgesprochen. Unterzeichnet wurde der Brief unter anderen vom KI-Pionier und Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und Yoshua Bengio, ebenfalls ein KI-Pionier.
Das gestern veröffentlichte Statement, das von der KI-Sicherheitsorganisation Future of Life Institute (FLI) organisiert wurde ...", weiterlesen: orf.at.
Seriöse Methode?
zum Beitrag22.10.2025 , 19:19 Uhr
Frau Neubauer reklamiert für sich, für rund 40 Millionen zu sprechen. "+/- 40 Millionen" ist die Gesamtzahl der weiblichen Bevölkerung, von der Wiege bis zur Urgroßmutter. Natürlich waren alle mal Töchter, aber jetzt sind es Mütter, Großmütter, Urgroßmütter usw. Und selbst wenn sich ausnahmslos alle Frauen Deutschlands in diesem Sinn als "Töchter" definieren würden ist die Zahl trotzdem viel zu hoch gegriffen, weil eben -auch wenn man es nicht wahrhaben will- nicht alle der Meinung von Frau Neubauer sind: "Die Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut "Civey" mit 2500 repräsentativ Ausgewählten erstellt. Danach halten 33 Prozent der Befragten die Äußerung von Merz für ausländerfeindlich, 59 Prozent sagen, das sei nicht oder eher nicht der Fall. Ein gemischtes Bild also: Kritik an der Wortwahl, aber auch Verständnis dafür, dass Merz einen offensichtlichen Mangel anspricht." (DW 22.10.25). Leider finde ich derzeit keine andere, einigermaßen repräsentative Umfrage, vor allem keine, die zwischen der Ansicht der Frauen und der Männer unterscheidet. Hier könnte doch vielleicht die TAZ für Klarheit sorgen Bis dahin scheint es die übliche Hybris der üblichen Blase zu sein.
zum Beitrag21.10.2025 , 19:26 Uhr
„Der gegenständliche Kommentar erfolgte nicht in dienstlicher Funktion, sondern privat“, informiert der Sprecher weiter schriftlich.": Schon von Merz gelernt, der will das verschandelte Stadtbild auch nicht als Kanzler reinigen, sondern als CDU-Vorsitzender.
zum Beitrag21.10.2025 , 18:55 Uhr
Da sind Sie mir zuvorgekommen.
zum Beitrag21.10.2025 , 18:52 Uhr
182 Kommentare bis jetzt zu einem -bestenfalls- Rand-Thema. Respekt.
zum Beitrag20.10.2025 , 14:59 Uhr
Da haben Sie recht, ich habe es (im Bezug auf den Text irrtümlich) auf Europa bezogen.
zum Beitrag20.10.2025 , 10:53 Uhr
Ich hätte halt erwartet, daß in diesem Zusammenhang, wenn ein konkreter Fall als Ausgangspunkt dient, wenigstens kurz auch die konkreten Umstände dieses Falles genannt werden. Und das zumindest in einem Nebensatz darauf hingewiesen wird, daß in DIESEM Fall ein Helm vielleicht doch von Nutzen gewesen wäre.
So entsteht der Eindruck, ein Helm böte grundsätzlich keinen Schutz und sei nutzlos. Was durch das Aufmacherfoto -das wahrscheinlich nicht Sie ausgesucht haben- noch unterstrichen wird.
zum Beitrag20.10.2025 , 09:58 Uhr
Auch der Beifahrer ist in diesem Sinne Verkehrsteilnehmer.
zum Beitrag20.10.2025 , 09:38 Uhr
Ah, ich verstehe: Deshalb tragen die Damen auf dem Aufmacherfoto auch ganz vorbildlich keinen Helm, weil der irrelevant ist. Vermutlich sollte dann auch der Verkehrsunterricht für Kinder geändert werden: Ihr braucht den Helm nicht mehr, weil: Wenn ihr nach einem Unfall tot seid ist der Unfallgegner schuld, da habt ihr dann nochmal Glück gehabt.
Mannmannmann.
zum Beitrag19.10.2025 , 18:59 Uhr
Der einzige mir bekannte Monarch in Europa, der wirklich Macht hat, ist der Papst:
"Seit 2013 hat Papst Franziskus [mittlerweile Leo XIV, Anm. J.123] dieses Amt inne. Die Staatsform ist eine sogenannte Wahlmonarchie: das Staatsoberhaupt wird von den Kardinälen gewählt und verliert sein Amt nur durch den Tod oder Rücktritt. Der Papst verfügt über gesetzgebende, ausführende und richterliche Gewalt. Eine Gewaltenteilung mit einer weiteren demokratischen Institution, wie etwa einem Parlament, gibt es also nicht - somit herrscht in Vatikanstadt eine absolute Monarchie." (DW)
Dort wird sich der Autor mit seiner plakativen Forderung die Zähne ausbeissen fürchte ich.
zum Beitrag19.10.2025 , 18:43 Uhr
"Für Kapek unverständlich: „Jetzt kapituliert auch noch die Polizei vor dem Chaos rund um die A100-Verlängerung“, sagt sie."
"Aus der Antwort auf die Anfrage geht allerdings auch hervor, dass die Innenverwaltung die Situation schon für „deutlich entspannt“ hält. Durch die Erweiterung der Busspur zwischen den Straßen Am Treptower Park und Puschkinallee sowie angepasste Ampelanlagen sei „kein Rückstau im Einmündungsbereich mehr festzustellen“. Nur an den beiden Knotenpunkten mit der Elsenstraße komme es „noch vereinzelt“ zu Beeinträchtigungen, weil AutofahrerInnen die Kreuzung nicht räumten."'
Da scheint es zwei Wirklichkeiten zu geben in Berlin.
zum Beitrag19.10.2025 , 17:53 Uhr
Ähnlich habe ich auch gedacht. Mein erster Gedanke beim Lesen des Aufmachers war: Machtmissbrauch? Welcher Machtmissbrauch?
zum Beitrag19.10.2025 , 14:06 Uhr
Nur zur Ergänzung:
"Tram für Kiel e.V. ist eine unabhängige Bürgerinitiative, die sich für eine lebenswertere Stadt einsetzt. Hinter dem Verein stehen mehr als 100 Kieler Bürger:innen, Vereine und Unternehmen. Wir treten für eine Mobilitätswende und eine lebenswerte, attraktive Stadt ein. Wie das in Kiel umgesetzt werden kann, darüber möchten wir vor allem informieren. Jede und jeder ist bei uns willkommen mitzumachen." (Von der Webseite des Vereins).
Es handelt sich nicht um eine Information der Stadt Kiel.
zum Beitrag19.10.2025 , 12:57 Uhr
Jedes Verkehrsopfer ist eines zuviel. Trotzdem:
"Hätte dieser sogenannte Dooring-Unfall verhindert werden können? Ja. Durch einen Helm? Natürlich nicht. Kein Helm dieser Welt hält eine aufschwingende Autotür auf."
Das soll wohl nahelegen, daß die bedauernswerte Frau auch mit dem besten Helm der Welt nicht überlebt hätte.
Wie kommt man zu derartig bodenlosen und faktenfreien Behauptungen? Frau Perdelwitz ist an ihren Kopfverletzungen gestorben, und anscheinend hat sie keinen Helm getragen. Oder doch? Eine eindeutige Information dazu vermisse ich in diesem Text. Sie wäre in diesem Zusammenhang wichtig, hätte aber vielleicht nicht in den Tenor gepasst, daß der Autofahrer immer Schuld hat und die Radfahrerin nie.
"Genauso wie kein Helm dieser Welt Autofahrer zwingt, die Geschwindigkeitsbegrenzung einzuhalten.": Da hat das eine mit dem anderen absolut nichts zu tun.
Ansonsten sei daran erinnert, daß jeder Verkehrsteilnehmer, egal ob Fußgänger, Rad oder Autofahrer, auf alle anderen Rücksicht zu nehmen hat.
Und daß man vor allem nicht nur mit den eigenen, sondern auch mit den Fehlern aller anderen rechnen muss.
So bedauerlich es ist, Unfälle werden sich nie verhindern lassen.
zum Beitrag18.10.2025 , 18:22 Uhr
Ich gehe mal davon aus, daß an Herrn Holtz Wohnung noch nie eine Straßenbahn trötend, pfeifend und in den Kurven metallisch quietschend vorbeigerumpelt ist. Tag und Nacht. Jahrzehntelang.
zum Beitrag18.10.2025 , 15:22 Uhr
Wie im richtigen Leben: Mit Religion und/oder Sex fängt man Leute.
zum Beitrag18.10.2025 , 11:52 Uhr
Was soll schon rauskommen, wenn Trump am Tag zuvor mit Putin telefoniert?
zum Beitrag17.10.2025 , 15:21 Uhr
Es werden sich doch noch 11 Stadien in Mexiko und Kanada finden lassen, in denen die für die USA geplanten Spiele ausgetragen werden können. Mexiko hat es 1970 und 1986 alleine geschafft, die WM durchzuziehen.
Und: "Neu ist so etwas nicht. Die Fußball-WM der Männer fand 1934 im faschistischen Italien statt, 1978 in der Militärdiktatur Argentiniens, wir hatten sie 2018 in Russland und 2022 in Katar." 1934 interessiert keinen mehr, damals waren die Umstände komplett anders. Ansonsten: Irgendwann und irgendwo muss man ja mal anfangen, man kann doch nicht Schlechtes der Gegenwart und der Zukunft gutheißen und das mit Schlechtem aus der Vergangenheit rechtfertigen.
Mit Infantino wird sich allerdings nichts zum Guten wenden.
zum Beitrag16.10.2025 , 18:25 Uhr
"Und auch bei Abgeordneten der Grünen – immerhin Teil der Ampelkoalition – regte sich am Donnerstag Unmut.": Ja, eben; so habe ich das auch in Erinnerung, daher auch der Begriff "Ampelregierung". Sie haben neben diversen Ministern auch den Vizekanzler gestellt. Das solche Aktionen komplett geräuschlos am Kabinett vorbeilaufen kann ich mir fast nicht vorstellen.
zum Beitrag15.10.2025 , 20:12 Uhr
Mal abgesehen davon, daß mancher sich mittlerweile wundert, wo und wie die CDU/CSU ihr offenbar hochqualifiziertes Bundestagspersonal rekrutiert (per Los vielleicht?):
Wie wird verfahren, wenn ein zwangsausgeloster Kandidat (ausbaldowert anhand seines männlichen Vornamens wahrscheinlich (?), wie sonst) zurückschreibt, er sei mittlerweile nonbinär oder habe vor, das Geschlecht zu wechseln? Ist derartiges im Gedankenuniversum eines CDU/CSU- Abgeordneten überhaupt vorstellbar?
zum Beitrag15.10.2025 , 12:09 Uhr
Zur energetischen Sanierung gehört bei älteren Häusern nicht nur der Heizungsaustausch (egal ob kaputt oder nicht), sondern Austausch der alten Fenster, Dämmung von Fassade und Dach etc. Das macht es teuer, nicht der Heizungstausch.
zum Beitrag14.10.2025 , 20:09 Uhr
Wenn es schon mal nicht hinhaut mit einer WM-Teilnahme, dann wäre es diesmal eine günstige Gelegenheit: Viele Spiele werden nach MESZ ohnehin erst spät in der Nacht bzw. nach Mitternacht angepfiffen werden. Und, Hand aufs Bundesadler verkleidete Herz: So wichtig ist es dann auch nicht. Holland hat es doch schon vorgemacht.
zum Beitrag14.10.2025 , 19:32 Uhr
Wie es bezüglich der Deutschen Nationalmannschaft schon zu Zeiten Sepp Meiers, Franz Beckenbauers, Gerd Müllers usw. ganz richtig hieß: "Der ersatzgeschwächte FC Bayern gewann trotzdem gegen die Holländer in Bestaufstellung."
zum Beitrag14.10.2025 , 13:52 Uhr
Zur Grundlagenforschung Synthesizer empfehle ich die beiden Popol Vuh - Alben "Affenstunde" (1970) und "In den Gärten Pharaos" (1971).
zum Beitrag14.10.2025 , 12:44 Uhr
"... der Kreml bekommt eine weitere Steilvorlage für seine Propaganda."
Das ist nach dreieinhalb Jahren brutaler russischer Angriffe und Bombardierungen nun wirklich kein Argument mehr.
zum Beitrag13.10.2025 , 21:00 Uhr
Da wird Alexander Dobrint zufrieden lächelnd den Roy-Black-Schlager "Du bist nicht allein" vor sich hinpfeifen.
zum Beitrag13.10.2025 , 20:39 Uhr
"Als Vermieter sind Sie gemäß § 559 BGB berechtigt, die Kosten für eine energetische Sanierung auf die Mietparteien umzulegen. Diese Mieterhöhung ist jedoch pro Jahr auf acht Prozent der Kosten begrenzt. Wenn Sie als Vermieter eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen, können Sie bis zu zehn Prozent auf die Mieter umlegen." (R&V Versicherung). Liest sich, als ob der Mieter dem Vermieter die Kosten (und damit auch die Wertsteigerung des Gebäudes) in rund 10 Jahren erstatten darf. Und das Leben in Häusern während einer Sanierung ist auch kein Zuckerlecken, man kann ja nicht vorübergehend ausziehen. Wohin auch, wenn alles reihum energetische Baustelle ist?
Tolle Sache. Nur nicht für die Mieter. Und die haben vermutlich massenhaft dafür gestimmt.
Mit den billigen Altbauwohnungen wird es jedenfalls vorbei sein.
zum Beitrag13.10.2025 , 20:22 Uhr
Und bezahlt den Immobilienkonzernen die Wertsteigerung ihrer Häuser über Mieterhöhungen. Die Kosten der energetische Sanierung werden voll auf den Mieter abgewälzt. Ob sich das für den Mieter unter dem Strich rentieren wird steht in den Sternen.
zum Beitrag12.10.2025 , 12:00 Uhr
Das Foto ist großartig. Leute warten in der Kälte -möglicherweise vergeblich- vor dem geschlossenen Rollo eines mit einem Vorhängeschloß versperrten Kiosks. Die Getränkekisten sind leer, nur Zigaretten scheint einer noch irgendwo aufgetrieben zu haben. Ich bin begeistert, das Bild finde ich ikonisch. Und es zeigt auch mal wieder die Überlegenheit der Schwarzweißfotografie bei derartigen Themen: Ich will mir das Foto gar nicht in Farbe vorstellen.
zum Beitrag11.10.2025 , 13:50 Uhr
Ich hatte Jahrzehnte lang u.a. auch mit Ausschreibungen zu tun, und in unseren Vorbemerkungen stand das immer drin. Deshalb wundert mich diese Aufregung jetzt etwas.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:39 Uhr
Gezählt habe ich es nicht, aber mir scheint, daß zu diesem Thema in den letzten Tagen annähernd so viele Artikel, Autoren- und Leserkommentare geschrieben wurden wie zum (hoffentlichen) Ende des Krieges Israel/Hamas. Und auf jeden Fall mehr als zum Krieg in der Ukraine.
Könnte es sein, daß hier die Maßstäbe völlig verrutscht sind?
zum Beitrag11.10.2025 , 09:52 Uhr
Ganz erschließt sich mir die Problematik nicht. Leistungen gibt es dort und unter den Bedingungen, wo und wie man sich versichert. Es ist Selbständigen nicht verwehrt, freiwillig in die gesetzliche Krankenkasse einzuzahlen und dann entsprechend versorgt zu werden. Die Absicherung des Betriebes muss sowieso anderweitig und davon unabhängig geregelt werden: Betriebsinhaber können ja auch mal krank werden oder einen Unfall haben und für mehrere Wochen/Monate ausfallen.
zum Beitrag10.10.2025 , 21:53 Uhr
Sie haben recht: Es ist zu hoch gehängt, weil es im Grunde völlig egal ist; um nicht ganz platt zu sagen: Vollkommen wurst. Die Länder weden es so garnicht umsetzen. Das Thema wurde durch einschlägige Medien Applaus haschend hochgepusht. Nicht zuletzt von der TAZ.
zum Beitrag10.10.2025 , 20:26 Uhr
"Ein wichtiger Faktor sind auch die Kosten. Beerdigungen müssen billiger werden. Wenn kein Sarg notwendig ist, sondern ein Tuch reicht, wenn keine Grabstelle gemietet werden muss, sondern die Urne im Garten vergraben werden kann, dann spart das Geld."
Nur bedingt. Um im Garten begraben zu werden muss man sich erst mal ein Haus kaufen, ein Vermieter wird das nicht zulassen. Das dürfte die teuerste Lösung sein, für das Geld können Sie die Gebühren für eine Grabstätte vermutlich für Jahrhunderte bezahlen. Und ein einfacher Fichtensarg ist dann auch noch drin. Und was passiert mit der heimischen Grabstätte, die womöglich ein Familiengrab wird, falls das Haus verkauft wird / verkauft werden muss? Ein Käufer wird das kaum hinnehmen.
zum Beitrag10.10.2025 , 18:56 Uhr
Das Militär gegen die eigene Bevölkerung einsetzen und die unabhängige Justiz bekämpfen mit dem offensichtlichen Ziel der Errichtung einer Diktatur, Zollerpressungen gegenüber nicht-spurender Staaten, Oberhäupter verbündeter Staaten im Weißen Haus öffentlich vorführen und demontieren, unabhängige Länder vor die Wahl des freiwilligen Anschlusses an die USA oder des militärischen Einmarsches stellen, die Justiz souveräner Staaten bedrohen, sympathisieren mit mutmaßlichen Kriegsverbrechern und, ganz aktuell, einem Nato-Mitglied den Rauswurf androhen. Usw.
Friedensnobelpreis 2026? Echt jetzt? Wie kommt man auf Derartiges?
Zur Ergänzung eine weitere Meldung von heute: "Das peruanische Parlament hat Präsidentin Dina Boluarte abgesetzt. Mit 122 von 130 Stimmen votierten die Abgeordneten dafür, die 63-Jährige wegen "dauerhafter moralischer Unfähigkeit" des Amtes zu entheben." (tagesschau24 live)
Sowas ergibt Sinn.
zum Beitrag10.10.2025 , 17:19 Uhr
Das wäre jetzt eine Frage für eine der beliebten TV-Quizsendungen: Welche Aussagen stammen von Vertretern der fair wirtschaftenden Arbeitgeberseite?
A) "Es schafft neue Bürokratie, schließt gerade kleinere Betriebe von öffentlichen Ausschreibungen aus und blockiert den Weg zu mehr Tarifbindung. Gerade in dieser wirtschaftlich angespannten Lage ist das das falsche Signal."
B) „Die Rückmeldungen aus der Wirtschaft geben uns hier einen klaren Auftrag zu Nachbesserungen.“
C) Ein „Bürokratiemonster, das Betriebe gängelt, Unternehmer misstrauisch beäugt und Beamtenstellen sichert“. (...) warf der Regierung vor, „sozialistische Träumereien in Paragrafen gegossen“ zu haben. Das Gesetz sei ein „Anschlag auf die Freiheit des Unternehmers“ und „Bullshit."
D) „Wer nach Tarif bezahlt, darf bei der öffentlichen Auftragsvergabe nicht der Dumme sein.“
Dabei wäre es m.E. einfach: DieTarifverpflichtung kommt in die Ausschreibung rein und der Bieter bestätigt das mit seiner Unterschrift. Das muss u.U. nicht immer kontrolliert, aber ggf. sehr teuer geahndet werden bis hin zu Gefängnisstrafen. Im Straßenverkehr müssen auch Stichproben reichen bei Geschwindigkeits- oder Alkoholkontrollen.
zum Beitrag10.10.2025 , 09:11 Uhr
Ich verstehe das so, daß die Kinder und Jugendlichen eben nicht mit abstimmen durften:
"Ob der McDonald’s gebaut werden soll oder nicht, stand auch eigentlich schon fest – von einer wirklichen Beteiligung kann also nicht wirklich gesprochen werden."
Das war wohl nur eine unverbindliche Meinungsumfrage, wie sie auch unter Erwachsenen deutschlandweit zu vielen Themen durchgeführt werden.
Blöd halt, wenn das dann anders ausgeht als von den Gegnern erwartet/erhofft und das Ergebnis nicht gegen MacDonald verwendet werden kann.
zum Beitrag08.10.2025 , 20:01 Uhr
Wenn ein Flugticket München-London für 59 Euro verkauft und dann für die Tasche beim Checkin 70 Euro verlangt werden (wie vor ca. 10 Jahren passiert) empfinde ich das als irreführend. Zumindest. Und ja, man hätte das vorher eroieren können. Macht halt kaum jemand, weil man mit einer derartigen Diskrepanz nicht rechnet.
zum Beitrag08.10.2025 , 19:17 Uhr
"Für neue Namen hatten sich auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Agrarminister Alois Rainer (CSU) ausgesprochen. „Eine Wurst ist eine Wurst“, sagte Merz."
Und was ist jetzt mit der Lippischen Ananas aus der Heimat des Kanzlers, mit Kölsche Kaviar und Halver Hahn? Und was mit Alois Reiners Leberkäse, der weder Leber noch Käse enthält? Müssen Lungenbraten und Polsterzipf jetzt umgetauft werden? Nußbutter und gebackene Mäuse? Blaue Zipfel und Wäschermädel? Besoffene Jungfern? Stallfenster? Magenbrot? Ist Marmorkuchen ohne die Zugabe entsprechenden Steinsplitts noch zulässig? Der Bund Deutscher Dentalkeramiker wird sagen: Nein, auf keinen Fall, unsere die Lobbyisten schreiben eh schon an entsprechenden Eingaben.
Fragen über Fragen, ein weites Feld, das Juristen jahrelang ein bekömmliches Auskommen sichern wird. Und den entsprechenden EU-Stellen dazu.
zum Beitrag08.10.2025 , 12:54 Uhr
Indien halte ich diesbezüglich nun nicht gerade für ein Leuchtfeuer. Amnesty.de, "Indien 2024", 24.4.25:
"Berichtszeitraum: 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 / Die nationalen Finanz- und Ermittlungsbehörden nahmen zivilgesellschaftlich engagierte Personen, Menschenrechtsverteidiger*innen, Aktivist*innen, Journalist*innen und Kritiker*innen ins Visier und schränkten den zivilgesellschaftlichen Handlungsspielraum immer stärker ein. Die Behörden zerstörten weiterhin rechtswidrig Gebäude, die religiösen Minderheiten gehörten, um die Betroffenen außergerichtlich zu bestrafen. Die Strafprozessordnung und Strafgesetze, die noch aus der Kolonialzeit stammten, wurden abgeschafft und neue Gesetze eingeführt. Diese enthielten jedoch weiterhin problematische Bestimmungen, wie z. B. den Straftatbestand der "Aufwiegelung". Akademiker*innen, Journalist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen wurden in ihrer Freizügigkeit eingeschränkt, indem man ihre Arbeitsvisa aussetzte, ihnen den Zugang zum Land verweigerte und ihnen einen besonderen Aufenthaltstitel, die sogenannte indische Staatsbürgerschaft im Ausland, entzog."
zum Beitrag07.10.2025 , 20:03 Uhr
Ist "scholzen" eine Beleidigung, wenn versucht wird, mit dem Namen des Ex-Kanzlers Olaf Scholz Negatives zum Ausdruck zu bringen?:
"(Franziska) Brantner: Merz hat ja wochen- und monatelang von der Ampel eingefordert, diese Waffe endlich an die Ukraine zu übergeben. Jetzt scholzt er bei dem Thema ganz schön rum." (Spiegel.de 30.5.25).
Dieser Begriff wurde mehrfach verwendet, erst kürzlich wieder. Und ausschließlich negativ.
zum Beitrag07.10.2025 , 18:36 Uhr
"Eine Flasche Wein kostet je nach Qualität 50 bis 80 Euro, für Champagner werden ein paar hundert Euro fällig." (auf dem Oktoberfest) (BR 24 1.10.25) Das entspricht dann einem Literpreis von 66 bis 106 Euro. Die von ihnen genannten 18 Euro werden auf dem Oktoberfest fast schon für den Liter Bier verlangt.
zum Beitrag07.10.2025 , 17:07 Uhr
Dann wollen wir mal hoffen, daß er bis zu seinem Auftritt nicht unter einem Vorwand verhaftet wird und in irgendeinem Loch verschwindet.
zum Beitrag07.10.2025 , 15:59 Uhr
TAZ 25.9.25:
"Schutz für Global Sumud Flotilla / Rom und Madrid stellen sich an die Seite der Gaza-Flotilla / Beide Länder schicken je eine Fregatte, um weitere Angriffe auf den Hilfstransport nach Gaza zu verhindern. Wird das die Taktik Israels verändern? / (...) Italiens Verteidigungsministerium schickte am Donnerstag sogar ein zweites Kriegsschiff. „Damit sind wir für alle Eventualitäten gewappnet“, erklärte Guido Crosetto, der italienische Verteidigungsminister. Er warnte aber gleichzeitig vor dem Durchbrechen der israelischen Blockade Gazas. „Wir können unsere Bürger nicht schützen, wenn sie die Hoheitsgewässer anderer Länder überschreiten.“
Was war jetzt daran unklar?
zum Beitrag07.10.2025 , 13:18 Uhr
"Mieser Trick mit dem Frauenanteil/ Die Bahnbosse sind ohnehin überbezahlt. Bahnchef Richard Lutz verdient weit mehr als der Bundeskanzler. Das ist nicht angemessen. Die leistungsbezogenen Zulagen zum Grundgehalt werden nach einem abstrusen Berechnungssystem festgelegt. Ein Beispiel: Weil der Frauenanteil unter den Führungskräften mit 27 Prozent genau einen Prozentpunkt über dem gesetzten – ausgesprochen niedrigen – Ziel liegt, gilt die Vorgabe bei der Bonuszuteilung als zu 200 Prozent erfüllt.
Personalvorstand Martin Seiler bringt dieser Punkt satte 256.000 Euro Zulage. Das ist derjenige, der in Tarifkonflikten den Gewerkschaften mit Hinweis auf die wirtschaftliche Lage der Bahn gerne maßlose und überzogene Forderungen unterstellt." (TAZ 11.12.23)
Solange es u.a. solchen Irrsinn gibt wird sich nichts ändern. Warum sollte sich jemand die Kärrnerarbeit um Kundenzufriedenheit antun, wenn es finanziell genau so lukrativ ist eine Frau in die Führungsebene zu holen? Bequemer geht es kaum.
zum Beitrag07.10.2025 , 12:08 Uhr
Ergänzung: Die Zahlen beziehen sich nur auf England.
zum Beitrag07.10.2025 , 07:39 Uhr
"Und das Wichtigste: es ist in der Geschichte der Menschheit nicht EIN Cannabis-Toter bekannt." --->
"Nur in 4 Prozent aller Todesfälle wurde ausschließlich Cannabis nachgewiesen. Das waren 136 Fälle. Unter diesen waren Verletzungen die häufigste Todesursache. In 47 Fällen handelte es sich um selbst herbeigeführte Verletzungen. Der Tod erfolgte unter anderem durch Sturz aus großer Höhe oder durch Erhängen. In 35 Fällen mit Verletzungen starben die Personen bei Verkehrsunfällen.
Cannabis als alleinige Todesursache wurde in 14 Fällen in Betracht gezogen. Meist handelte es sich um Herzversagen. Lediglich in einem Fall konnte keine unmittelbare Todesursache außer Cannabiskonsum ermittelt werden. Bei dieser Person wurde eine sehr hohe Konzentration des Cannabiswirkstoffs THC im Blut nachgewiesen. Der Wert lag zwischen 100 und 150 Mikrogramm pro Liter." (drugcom.de)
zum Beitrag06.10.2025 , 13:33 Uhr
Für die Sicherung der deutschen Flughäfen ist meines wissens die Deutsche Flugsicherung zuständig:
"Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist als beliehenes Unternehmen Teil der Luftverkehrsverwaltung des Bundes (Art. 87d GG). Sie befindet sich im ausschließlichen Eigentum der Bundesrepublik Deutschland, die durch das Bundesministerium für Verkehr vertreten wird." (Wikipedia)
Was das jetzt mit angeblichemVersagen "der CSU" zu tun haben soll erschließt sich mir aus dem Text nicht.
So bleibt lediglich wohlfeiles CSU-Bashing übrig. Schade, es gäbe wirklich genug über Dinge zu berichten, für welche die CSU tatsächlich verantwortlich ist.
zum Beitrag05.10.2025 , 16:34 Uhr
Das halte ich nicht für wahrscheinlich.
zum Beitrag05.10.2025 , 16:28 Uhr
"Mit Standhaftigkeit – das bedeutet „Sumud“ auf Arabisch-...":
Bisher habe ich "Sumud" im Zusammenhang mit "Flotilla" gedanklich mit dem finnische "Sumu" verbunden und über die Bedeutung gerätselt. Hm.
Die Propaganda jedenfalls läuft wie geschmiert: Beim allgemeinen googlen nach "Sumud" erscheinen ausser einem Wikipediatext zum Begriff praktisch ausschließlich Artikel zur "Global Sumud Flotilla".
zum Beitrag05.10.2025 , 15:43 Uhr
"...weil die Haare nach der Schwangerschaft scheiße aussehen": Dieses Argument höre ich jetzt tatsächlich zum ersten mal. Was es nicht alles gibt.
zum Beitrag04.10.2025 , 19:02 Uhr
Dann werden manche, die schon seit ein paar Jahren in Stufe 1 verweilen, prüfen lassen, ob sie nicht in Stufe 2 eingruppiert werden können. Dem wird auch häufiger stattgegeben werden, der Gesundheitszustand verschlechtert sich ja häufig schleichend im Lauf der Jahre, ohne daß von den Gebrechlichen oder deren Angehörigen ohne besonderen Anlass eine Überprüfung beantragt wird. Der Anlass wäre bei Streichung der Stufe 1 gegeben. Mal schauen, wie die Ersparnis dann unter dem Strich ausschaut. Auch unter dem Gesichtspunkt der Kosten der fälligen Überpüfungen, die zu den Gesamtkosten dazugezählt werden müssen.
zum Beitrag04.10.2025 , 16:35 Uhr
"Während der mit Jugendsünden durchaus vertraute Aiwanger zum PR-Termin im Trachtenanzug erscheint": Da Hubbsie werd halt nix anders im Schrangg hänga ham, und da Marrguss werd si vom Udo angschbbrocha gfühld ham: "Ich weiß tief in dir drin bist du doch eigentlich auch 'n Rocker/ Du ziehst dir doch heimlich auch gerne mal die Lederjacke an/ Und schließt dich ein auf'm Klo und hörst West-Radio."
zum Beitrag03.10.2025 , 13:13 Uhr
Russland behauptet man hätte nichts damit zu tun, kann ergo auch nicht provoziert sein, wenn die Drohnen abgeschossen werden. Was spricht also dagegen?
zum Beitrag03.10.2025 , 09:35 Uhr
Mir fehlt der Zusatz "Die Angaben beider Seiten sind nicht unabhängig überprüfbar". Oder gibt es unabhängige und neutrale Quellen zu diesem Vorfall?
zum Beitrag03.10.2025 , 09:31 Uhr
Da haben Sie natürlich recht. Mein Kommentar bezieht sich auf die Erschließung neuer Einnahmequellen, um die es in dem Artikel ja auch geht.
zum Beitrag02.10.2025 , 18:48 Uhr
"Die russische Bevölkerung soll für Putins Krieg zahlen": Wer auch sonst?
zum Beitrag02.10.2025 , 18:44 Uhr
So würde es gehen: Die Gemeinden melden ihre Auszahlungen zzgl. Verwaltungskosten monatlich an den Bund und bekommen das Geld umgehend erstattet.
Halthalthalt! DAS wäre viel zu einfach für Deutschland, wo kämen wir denn da hin: Keine langwierigen Palaver zum Daseinsberechtigungsnachweis der vielen damit befassten Stellen, und kein einziger Jurist ins Brot gesetzt. Ja Sie sind gut!
So wird es werden: Die Gemeinden bleiben lange auf ihren Kosten sitzen, die endgültige Regelungen setzt dann die nächste Regierung fest. Oder die übernächste. Reicht dann ja auch noch.
zum Beitrag01.10.2025 , 17:24 Uhr
Wenn es mit dem Machtaufbau der Evangelikalen in Amerika so weitergeht fürchte ich, daß wir im heutigen Afghanistan die Zukunft der USA sehen. Vielleicht schon wesentlich früher als mancher meint.
zum Beitrag30.09.2025 , 18:57 Uhr
Dann reiche ich doch gerne noch zwei Gerichte nach, beide aus der Heimat des Kanzlers: "Westfälisches Blindhuhn" enthält Huhn nicht mal in Spurenelementen, und die "Lippische Ananas" erst, ojemine!: Erinnert an das Titanic-Cover mit Zonen-Gabys erster Banane.
zum Beitrag29.09.2025 , 17:40 Uhr
Wie meinen?: "Die Etymologie des Wortes ist nicht ganz geklärt. Der Begriff setzt sich zusammen aus den Substantiven Leber und Käse. Im Bairischen wird eine essbare Masse als „Kas“ bezeichnet (vergleiche Quittenkäse, Kartoffelkäse). „Leber“ leitet sich aus „Laib“ ab, was auf die Form des Fleischkäses zurückzuführen ist. In einer anderen Erklärung erinnert die Form des Produktes an einen Laib Käse." (Wikipedia)
In Österreich gibt es z.B. Marillenröster. Rein vegetarisch, wahrscheinlich sogar vegan. Hat auch nix mit rösten zu tun.
Und was ist mit dem Lungenbraten? Und Halver Hahn: Wo ist da der Gockel? Kölsche Kaviar? Jessas: Himmel un Ääd? Wo ist da der Dreck? Polsterzipf nicht zu vergessen.
Es schadet nicht, wenn man sich mit den Eigenheiten regionaler Küchen vertraut macht. Bring auch Spaß und Erquickung, vor allem in der Praxis
zum Beitrag29.09.2025 , 12:36 Uhr
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, daß manches durch gebetsmühlenhafte Wiederholung nicht besser wird und, ganz im Gegenteil, abstumpft. Nach dem Motto: Es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem.
Und: Es kann u.U. auch mehr schaden als nutzen.
Ansonsten: Von wem und wie oft wurde verlangt, daß Zschäpe nach Russland ausgeliefert werden soll? Da habe ich wohl was verpasst. Für Belege/Quellen dazu wäre ich dankbar.
zum Beitrag28.09.2025 , 11:59 Uhr
"Der Grünen-Rechtspolitiker Helge Limburg sagte der taz, angesichts der Verurteilung von Hanna S. zu fünf Jahren Haft zeigten die bis zu 24 Jahre, die Maja T. in Ungarn drohten, wie „völlig überzogen" die Strafandrohung dort sei."
Könnte es sein, daß in Ungarn schlicht die Gesetzeslage und der Strafrahmen für solche in Ungarn begangene Taten anders (= strenger) und eine derartige Strafforderung dort normal ist? Herrn Limburg wird es kaum gelingen, der ungarischen Justiz einen deutschen Strafrahmen aufzuzwingen. Man stelle sich den Aufschrei im umgekehrten Fall vor. "Unabhängig davon hätte Maja T. nie durch deutsche Behörden an Ungarn ausgeliefert werden dürfen“, kritisierte Limburg. „Deutschland muss alles dafür tun, dass Maja T. schnellstmöglich rücküberstellt wird.“ Das ist mittlerweile Allgemeingut und wird durch ständige öffentliche Wiederholung nichts besser machen. Ich nehme es fast schon als Blindtext war.
zum Beitrag28.09.2025 , 09:10 Uhr
Bei uns hieß das einfach "Spielermütter" und "Spielerväter" bzw. "Spielereltern". War aber vielleicht zu einfach (oder wurde/wird als zu spießig empfunden) und ist deshalb anscheinend aus der Mode gekommen.
zum Beitrag27.09.2025 , 00:17 Uhr
Nett gemeint, aber wer soll diese Dampfwalze noch stoppen? Wer sollte in Amerika eine Verfassungsreform erfolgreich durchziehen, wer sollte Trump abwählen? Das ist gelaufen, wir werden uns daran gewöhnen müssen, daß eine dritte Weltgroßmacht diktatorisch geführt wird. Und daran werden auch die nächsten Wahlen nichts ändern. Sofern überhaupt noch welche stattfinden, die unserem Demokratieverständnis entsprechen.
Ich sehe wirklich schwarz mittlerweile.
zum Beitrag27.09.2025 , 00:05 Uhr
"Die Regierung in Dänemark muss souveräner mit der Angst der Bevölkerung vor Angriffen umgehen. Sonst erreichen Drohnen schon jetzt ihr Ziel."
Eine wohlfeile Forderung der Autorin. Mögliche Lösungsansätze, WAS die Regierung in Dänemark jetzt konkret machen soll kann ich dem Text allerdings nicht entnehmen.
Es ist ja auch nicht einfach.
zum Beitrag26.09.2025 , 23:42 Uhr
Ost denn der PC sicherer? Kann ich kaum glauben.
zum Beitrag26.09.2025 , 09:05 Uhr
Welche Drohungen wird sich Trump jetzt wieder einfallen lassen im Versuch, die französische Justiz durch Erpressung unter Druck zu setzen wie die Justiz anderswo auf der Welt, wo ebenfalls koruppte Politiker verurteilt wurden? 2000% Zoll auf französischen Wein und sonstige Waren?
zum Beitrag23.09.2025 , 19:52 Uhr
'Ein typisches Beispiel für so eine notwendige Abwägung ist, ob eine Herz OP duchgeführt werden soll bei gleichzeitig bestehender Entwicklung einer Demenz."
Ich verstehe Sie so, daß bei der Entwicklung einer Demenz die lebensnotwendige Herz-OP aus Kostengründen nicht durchgeführt werden soll, also der Tod des Patienten durch vorsätzliche Nichtbehandlung passiv in Kauf genommen wird.
Da ist dann allerdings der Schritt nicht mehr weit zu solchen Ansichten:
"Auch Hoche vertrat, dass „unheilbarer Blödsinn“ ein Tötungsrecht begründe. Im Anschluss an Ignaz Kaup, der 1914 die gesellschaftlichen Kosten „ererbter Minderwertigkeit“ zu berechnen versucht hatte, versuchte er, eine Kosten-Nutzen-Analyse zu erstellen, und rechtfertigte zwar nicht die Tötung von eventuell heilbaren Kranken, aber die künftige gesetzliche Tötung von unheilbar geistig Behinderten mit den staatlichen Kosten ihrer Versorgung:
'…wir werden vielleicht eines Tages zu der Auffassung heranreifen, dass die Beseitigung der geistig völlig Toten kein Verbrechen, keine unmoralische Handlung, keine gefühlsmäßige Rohheit, sondern einen erlaubten nützlichen Akt darstellt.' " (Wikipedia, Die Geschichte der Euthanasie)
zum Beitrag23.09.2025 , 14:34 Uhr
Die Motivation dieses Herrn ist leicht durchschaubar. Als Vorstand einer privaten Klinikkette könnte er dadurch Kapazitäten freischaufeln, die dann mit Operationen von Privatpatienten gefüllt werden könnten; Abrechnungssumme mindestens 2 bis 3-mal so hoch wie bei Kassenpatienten. Höhere Einnahmen für den gleichen Aufwand = höherer Gewinn für die Klinik = höhere Bonuszahlungen für den Vorstand.
Was er mit den Alten, z.B. mit kaputtem Hüftgelenk, machen will sagt er nicht. Wie vor Jahrzehnten jahrelang im Bett liegen lassen bis sie dann endlich sterben? Oder gleich einschläfern?
zum Beitrag23.09.2025 , 13:43 Uhr
Da ging es um Triage und im das Sterben. Das hat doch mit der Behandlung z.B. eines Oberschenkelbruchs nichts zu tun. Oder mit einem künstlichen Knie.
zum Beitrag21.09.2025 , 21:29 Uhr
"Da singt nun in „Country Girls Make Do“ eine weibliche KI-Stimme über die Freuden der Masturbation mittels Maiskolben, und in „Cornbread Creek“ beichtet eine männliche KI einen „versehentlichen“ Analakt mit dem Best-Buddy."
Da kann der Redneck mal sehen, was Frau und Nachbarn so treiben, während er mit Pickup und und darauf montierter überdimensionierter US-Flagge im Dienste von MAGA und seines Herrn unterwegs ist.
zum Beitrag21.09.2025 , 15:16 Uhr
Wäre ein Plot für einen spannenden Film: Ein leningrader Hinterhofschläger trifft auf einen New-Yorker Schutzgelderpresser in Chinatown. Wer gewinnt? Buch ginge auch, sofern heute noch gelesen wird. (Vorsichtshalber melde ich hiermit Urheberschutz an. Bevor noch jemand Kapital draus schlägt)
zum Beitrag21.09.2025 , 14:48 Uhr
Manches ist nicht so einfach und eindeutig wie es scheint.
Ich empfehle "Fahrraddiebe" (Originaltitel: Ladri di biciclette), ein italienischer Spielfilm von Vittorio De Sica (1948).
Aber alle Wendungen bis zum Schuß.
zum Beitrag20.09.2025 , 19:07 Uhr
Die Einflussmöglichkeiten der EU auf Trump in dieser Causa dürften weniger als gering sein und jegliche diesbezügliche Bemühung sinnlos.
Bei Ungarn, einem traditionellen und mittlerweile schon gewohnheitsmäßigem Nettoempfänger von EU-Zuschüssen (zuletzt Viereinhalbmilliarden Euro/Jahr) sieht die Sache ganz anders aus.
Ungefähr so: Wer sich nicht an die Spielregeln innerhalb der EU hält, dem sollten bis auf weiteres sämtliche Zahlungen nicht nur eingefroren, sondern ersatzlos gestrichen werden.
Orban kann dann ja seinen Spezi Trump anpumpen, wenn seine Wählerschaft ob des Ausbleibens des wundersamen Geldregens unruhig wird. Der überweist ihm ganz sicher was, wenn der Zinssatz stimmt und die Rückzahlung gesichert ist: Deal!
Wetten?
zum Beitrag20.09.2025 , 08:56 Uhr
Edi Rama sieht sein Amt aus der Sicht eines Künstlers. Ob dieser Ansatz per se schlechter ist als der eines Juristen, Immobilienmaklers oder sonstiger Berufsgruppen, die sich in der Politik tummeln, sei dahingestellt.
Kurzübersicht hier:
www.arte.tv/de/vid...inisterpraesident/
zum Beitrag19.09.2025 , 16:59 Uhr
Trinkgeld betrachte ich als persönliche Zuwendung an das Servicepersonal. Eine Möglichkeit bei Kartenzahlung: Zeche mit der Karte bezahlen, das Trinkgeld dem Personal bar geben. Dann ist es dort, wo es hingehört.
zum Beitrag18.09.2025 , 22:49 Uhr
Das Foto halte ich für unvereinbar mit seriösem Journalismus.
zum Beitrag18.09.2025 , 22:46 Uhr
"Von 1994 bis 2017 war sie selbständige Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Insolvenzrecht in Hannover, Leipzig und Hamburg. Seit 2008 war sie Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht, seit 2011 auch Mediatorin." (Wikipedia)
Ist denn überhaupt noch eine bessere Qualifikation für das Amt der Bundesbildungsministerin denkbar? (Obacht: Satz kann Spuren von Sarkasmus enthalten.)
zum Beitrag18.09.2025 , 22:12 Uhr
Zur Klarstellung: ich bin ein entschiedener Gegner der AFD.
Aber diesen Satz halte ich - gerade deswegen- grundsätzlich für bedenklich: "Es spielt keine Rolle ob die AfD demokratisch gewählt wurde."
zum Beitrag17.09.2025 , 21:49 Uhr
Mit wäre es auch lieber, die AFD wäre nicht im Bundestag. Aber sie ist demokratisch gewählt. Wie wollen Sie das ändern, ohne die Demokratie selbst abzuschaffen?
zum Beitrag17.09.2025 , 18:22 Uhr
Normalerweise ist ein international abgeschlossenes Verfahren -wie der Name sagt- abgeschlossen. Dieses Prinzip muss m.E. nicht aufgehoben werden, weil 54% der von der PIS beeinflussten polnischen Bevölkerung das nicht versteht. Man könnte auch in Deutschland eine Umfrage zu dem Thema machen (vielleicht gibt es die ja auch schon), das Ergebnis stünde -ebenso wie in Polen- schon vorher fest. Und mit "einem kleinen Teil" dürfte es sich so verhalten wie mit dem kleinen Finger.
Daß Herr Nawrocki jetzt allerdings hergeht und nach donaldscher Erpressermethode von Deutschland 1,3 Billionen Euro dafür verlangt, daß Polen die Ostflanke der Nato besser schützt, schlägt dem Faß den Boden aus. Erstens ist Deutschland alleine nicht die Nato, und zweitens scheint dem Herrn entgangen zu sein, daß die russischen Drohnen momentan über seinem Land kreisen und Polen vom Schutzschirm der Nato profitiert. Wenn Polen nicht mehr mit-verteidigen will, wäre sein Land vermutlich das erste, das Rußland kassieren würde.
[Diese Verknüpfung durch Herrn Nawrocki war zum Zeitpunkt, als Frau Oertel den Kommentar verfaßt hat, wahrscheinlich noch nicht bekannt]
zum Beitrag17.09.2025 , 17:04 Uhr
Das kann man z.B. hier nachlesen:
www.spiegel.de/pan...-a2fb-a7c948c84ced
(spiegel.de 7.5.2025)
zum Beitrag17.09.2025 , 12:35 Uhr
Beleidigte Leberwurst ausleben, unliebsamen Medien das Maul stopfen und am Ende ein paar Millionen Nebeneinnahmen Einsacken. Besser geht es kaum.
zum Beitrag13.09.2025 , 15:37 Uhr
Jemand, der zwanglos und ohne Not derartige Interna und Vertragsinhalte ausplaudert wie Herr Hoeneß in den letzten Tagen, die einerseits das eigene Führungspersonal und andererseits Geschäftspartner bloßstellen, wird in jeder halbwegs anständigen Firma geschaßt oder zumindest von wichtigen Gesprächsrunden und Verhandlungen ausgeschlossen.
Wie ging der Schlager nochmal?: "Gute Nacht, Freunde, es ist Zeit für mich zu gehn..."
zum Beitrag13.09.2025 , 13:54 Uhr
"Falls sie damit erfolgreich sind – der GKV-Spitzenverband rechnet mit einer langen Prozessdauer und guten Aussichten –, würde künftig nicht mehr die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten für die medizinische Versorgung mittelloser arbeitsloser Menschen bezahlen, sondern die Solidargemeinschaft der Steuerzahlenden."
Wären Bürgergeldempfänger zu diesen Bedingungen nicht in der GKV, sondern in Privatkassen versichert wäre das Problem schon lange gelöst: Es wird doch niemand ernsthaft glauben, daß deren Mitglieder (Beamte, Selbstständige, besserverdienende Angestellte) es sich gefallen lassen würden für Nicht-Beitragszahlende aufzukommen. Dafür hätten ihre Lobbyisten schon lange gesorgt, da hätte es wahrscheinlich gar keines Rechtsweges bedurft.
zum Beitrag13.09.2025 , 09:05 Uhr
Dafür gibt es verschiedene Gründe, z.B. einerseits unterschiedliche Interessen der örtlichen Geschäftsleute untereinander und andererseits auch unterschiedliche Interessen der Geschäftsleute und der einheimischen Bevölkerung. Das ist in diesem Artikel über Santorini gut dargestellt:
www.dw.com/de/kreu...e-insel/a-70179274
Erschwerend kommen noch andere örtliche Besonderheiten dazu. In Venedig z.B. untersteht der Hafen nicht der Stadt, sondern -wie in ganz Italien- der Regierung in Rom.
zum Beitrag12.09.2025 , 14:06 Uhr
"Ein weiteres Treffen am 10. Februar 2022 im Normandie-Format endete ergebnislos. Ebenfalls am 10. Februar startete ein gemeinsames Manöver Russlands und Belarus’ im Grenzgebiet zur Ukraine; es sollte planmäßig am 20. Februar enden." (Wikipedia)
Und heute wirft Russland Polen in völliger Verdrehung der Tatsachen vor, es würde durch Grenzschließungen angesichts des "Manövers" die Lage eskalieren. Man wähnt sich im Tollhaus.
Ergänzend eine damalige Einschätzung der Situation: " 'Russland hat faktisch kein Interesse daran, in die Ukraine einzumarschieren', sagte Sahra Wagenknecht in der ARD-Sendung Anne Will am 20. Februar 2022. 'Wir können heilfroh sein, dass der Putin nicht so ist, wie er dargestellt wird: ein durchgeknallter russischer Nationalist, der sich daran berauscht, Grenzen zu verschieben.' Auch ihre Parteikollegin Sevim Dagdelen sprach wenige Tage vor der russischen Invasion von 'Lügenmärchen des US-Geheimdienstes'. Am 24. Februar bewies der russische Präsident Wladimir Putin das Gegenteil." (Tagesschau.de)
zum Beitrag12.09.2025 , 10:05 Uhr
Da haben wir unterschiedliche Auffassungen, was Grenzverletzungen sind. Nach Ihrer These hätten es in den letzten Jahrhunderten / Jahrtausenden keine einzige Grenzverletzung gegeben, mangels mobiler Waffen "ähnlich wie heutige Drohnen (...) mit denen man mal eben über Stunden und mit wechselndem Kurs einen Nachbarstaat überfliegen konnte."
zum Beitrag11.09.2025 , 22:14 Uhr
Und dann womöglich noch eine Flasche Bordeaux, Brunello oder Chianti Rufina zum Entrecote: Der Gipfel der Dekadenz womöglich. Muss ich jetzt befürchten, nach dem Ende meiner Tage wegen des Verbrechens des Genusses in der Hölle zu braten? Auch wenn ich Brot, Kartoffeln, Gemüse und Salat zum Fleisch esse, so wie es jeder mir bekannte Genießer macht? Herr, sei uns Sündern gnädig. Sicherheitshalber. Wer weiß, welche Kasteiungen ins im Jenseits noch auferlegt werden.
zum Beitrag11.09.2025 , 21:17 Uhr
Ich kenne kein einziges Buch von Frau Wahl. Aber wenn die grün-missionierende Frau Baerbock in New York ihren Kaffee aus Wegwerfbechern trinkt (und: Wer weiß, welche sonstigen Emissionen ihr dortiger Aufenthalt generiert) kann man dieser Autorin wohl kaum umweltschädliches Verhalten vorwerfen.
Außerdem: Auch Iggy Pop fährt Ferrari (oder hatte zumindest mal einen).
So what? (Gleichzeitig auch Musiktipp zum runterkommen: Miles Davis, auf "Kind of Blue", 1959)
zum Beitrag11.09.2025 , 18:30 Uhr
„Wat dem eenen sien Uhl ist dem anderen sien Nachtigall“.
zum Beitrag11.09.2025 , 17:47 Uhr
Die eigentliche Frage ist doch: Warum überhaupt Kreuzfahrten? Selbst bei Null-Emissionen der Schiffe werden in den angefahrenen Zielen enorme Umweltschäden produziert. Venedig, Dubrovnik, Santorin und viele andere könnten ein Lied davon singen wenn ihnen das Singen nicht schon längst vergangen wäre.
zum Beitrag11.09.2025 , 17:11 Uhr
"Trotzdem wundert es mich woher viele die Gewissheit nehmen, dass es sich um eine gezielte Provokation und einen Test handelt. Bisher ist es eher erstaunlich wie wenige Zwischenfälle es in Polen gegeben hat, wenn man bedenkt dass nebenan einer großer Krieg herrscht."
Vor rund drei Jahrzehnten gab es in Jugoslawien, auch in Europa also, einen extrem brutal geführten Krieg. Mir ist nichts erinnerlich, daß es damals zu Grenzverletzungen gegenüber den Nachbarstaaten gekommen wäre. Die Jugoslawen wären auch sauber abgewatscht worden von der Nato. Allerdings haben wir heute eine Nato +/- USA, je nachdem, wie der Chef geruht haben die Nacht davor.
Und die EU droht mittlerweile mit dem 19. (?; man verliert langsam den Überblick) Sanktionspaket, wobei man sich langsam fragt warum nicht alle Sanktionen auf einmal und sofort bei Kriegsbeginn in Kraft gesetzt wurden. Putin ist auch nicht in 19 kleinen Schritten und über Jahre verteilt in die Ukraine eingefallen, sondern auf einmal und mit voller Wucht.
AFD und BSW mögen einwenden, das wäre unfair gewesen von der EU. Putin hätte sich dann ja gar nicht vorbereiten können auf die Sanktionen. Mit dem letzten Satz haben sie ausnahmsweise Recht.
zum Beitrag11.09.2025 , 10:26 Uhr
Er wird auch hier irgendwann mit dem Vorwand kommen, in Polen würden unterdrückte Russen wohnen, die gegen die Übergriffe der einheimischen Nazi-Bevölkerung geschützt werden müssen. Und da diese Russen sich hüten werden heim ins Reich zu ziehen, muss Mütterchen Russland halt zu ihnen kommen um ihnen das Heil zu bringen. So leid es Putin auch tut, er will doch nur Frieden, wie seine deutschen Jünger von Links- und Rechtsaußen auch dann nicht zögern werden zu bezeugen.
Gleiches gilt -und noch stärker, da kleiner- für Estland, Lettland und Litauen.
zum Beitrag10.09.2025 , 21:25 Uhr
Frau Schmidt war von der Bundesregierung gesetzt. Als Frau Baerbock dann klar wurde, daß es mit der Außenministerei vorbei sein würde, hat sie sich eiskalt vorgedrängt.
: "Ist das nicht eher eine symbolische Anerkennung der Bedeutung der UN-Vollversammlung durch die deutsche Bundesregierung?" Bei diesem Verhalten?Na, ich weiß nicht.
"Frage von Ulrich H. • 28.03.2025 Warum verdrängen Sie Helga Schmid, die im Sept. 2024 v. d. Bundesregierung als Vorsitzende der UN-Generalversammlung vorgeschlagen wurde? Halten Sie sich für geeigneter als Schmid?"
Diese Frage auf Abgeordnetenwatch ist bis heute nicht beantwortet. Naja, wenn man nicht mehr auf Wählerstimmen angewiesen ist.
zum Beitrag10.09.2025 , 20:42 Uhr
Die Wahrheit wäre leicht feststellbar. Die Daten, wieviel % bei Hybridfahrzeugen im Verbrenner- bzw. Elektromodus gefahren wird, werden ohnehin bei jedem Kundendienst ausgelesen. Man bräuchte nur noch eine Meldeverpflichtung und die steuerliche Seite entsprechend anpassen. Aber das wird Frau Müller zu verhindern wissen.
zum Beitrag10.09.2025 , 20:27 Uhr
Es sieht so aus als habe ein Startup Länder ausgesackelt. Und jetzt will die "absoluten Blackbox" Lyton weitermachen. Hat ja bis jetzt alles gut geklappt.
zum Beitrag10.09.2025 , 20:01 Uhr
Mag sein. In unserem Bekanntenkreis wurden jedoch trotz des Zeitproblems bisher durch die Bank positive Erfahrungen mit engagiertem und an ihrem Beruf interessiertem Pflegepersonal gemacht: Freundlich, kompetent und einfühlsam. Und es handelt sich jeweils um ganz normale Pflegeheime für jedermann.
zum Beitrag10.09.2025 , 16:19 Uhr
"Helga Schmid, eine der angesehensten Diplomatinnen Deutschlands, war seit Monaten gesetzt als Präsidentschaftskandidatin für die UN-Generalversammlung. Dann wurde sie kurzfristig abgesägt. Nicht, weil sie sich etwas hatte zuschulden kommen lassen oder jemand besser qualifiziert war. Allein die Ampel ging früher aus als erwartet und die scheidende Außenministerin entdeckte ihr eigenes Interesse an dem Posten. Entgegen allen Abmachungen setzte sie ihren Jobwunsch in den letzten Regierungswochen durch."
So habe ich das auch in Erinnerung, und genau das ist doch der Punkt, der moralisch stinkt und den die früheren (soll ich schreiben: die echten?) Grünen zurecht scharf kritisiert hätten.
Das hat nichts mit "Grünen-Bashing" zu tun, deshalb verstehe ich nicht, warum manche Kommentatoren Frau Bossongs Text derart kritisieren. Und ihr eine Meinungsäußerung verbieten zu wollen, weil sie "keine Journalistin" ist spricht wohl für sich selbst.
zum Beitrag10.09.2025 , 15:03 Uhr
Offenbar müssen Sie nicht für bedürftige Eltern aufkommen. Wenn Sie pro Elternteil 3.300,- € zahlen müssten (Eigenanteil (!), nach Abzug der Kosten, die die Pflegeversicherung trägt) würden Sie nicht jammern, daß für den "geizigen Deutschen" der Eigenanteil zu gering ist. Diesen Zahlungen können Sie nur entkommen, wenn weder Sie noch Ihre Eltern etwas haben. Dann allerdings können Sie die Kosten komplett auf die Allgemeinheit abwälzen.
zum Beitrag10.09.2025 , 14:43 Uhr
Ich glaube nicht, sollte ich eines Tages in einem Pflegeheim landen, daß ich von jemandem versorgt werden möchte, der dort widerwillig sein Pflichtjahr runterreisst und hofft, daß das Jahr schnell vorbeigeht, ob mit oder ohne "Erbanteil". Ein Aspekt, der bei den meisten Theoretisierungen fehlt. Man dampfplaudert halt gerne, Politiker ebenso wie sogenannte Experten.
zum Beitrag09.09.2025 , 19:38 Uhr
Nachdem ihm jemand gesagt hatte, daß er, obwohl seiner Ansicht nach Imperator, das Spiel nicht mit Daumen hoch oder runter entscheiden kann wie im alten Rom hat er sich eh wieder getrollt.
zum Beitrag05.09.2025 , 18:25 Uhr
Körperhaltung und Gestik auf dem Foto verraten die geschulte Führungskraft. Lächerlich eigentlich und leicht durchschaubar, aber leider haben solche Leute heutzutage überall das Sagen.
zum Beitrag03.09.2025 , 23:00 Uhr
"Darin mahnt er seine Landsleute auch daran, am Kurs der Kommunistischen Partei festzuhalten – und weiterhin dem Marxismus-Leninismus und der Gedankenlehre Mao Tse-tungs zu folgen."
Mit Putin an der Seite? Echt jetzt? Einem der größten Privatkapitalisten der gegenwärtigen Welt, der sich die Taschen auf Kosten seiner "Wähler" vollmacht? Und auf der anderen Seite stand Kim Jong Un?
Respekt.
zum Beitrag03.09.2025 , 22:07 Uhr
Das habe ich mich auch schon öfter gefragt. Vielleicht plündern, wie Ameisen einen Kadaver. Recht viel andere Möglichkeit drängen sich mir momentan nicht auf.
zum Beitrag03.09.2025 , 21:57 Uhr
Dem schließe ich mich an. Hätte die Welt 2014 so reagiert wie 2022 wäre es zum Jetzt nicht gekommen. Bereits 2014 wurde Putin von den damals verantwortlichen Politikern der Freifahrtschein und die Absolution für 2022 erteilt. Er hat sich darauf verlassen, daß die Welt ihn genauso gewähren lässt wie 2014.
Der versuchte Enthauptungschlag geht allerdings nicht nur gegen die Ukraine, sondern gegen die NATO und den Westen an sich.
Erschwerend irrlichtert "Agent Orange" sinnlos durch die Welt.
zum Beitrag03.09.2025 , 21:17 Uhr
Eigentlich ist es einfach. Die Herstellung eines Produktes verursacht Kosten, die sich -verkürzt- wie folgt zusammensetzen: Materialkosten, Arbeitskosten, Miete, Mietnebenkosten usw. Darüber hinaus muß der Geschäftsbetreiber soviel Überschuss erzielen, daß er davon leben kann. Ist das nicht erfüllt, wird er sein Geschäft aufgeben müssen; ebenso, wenn sein Produkt bei reeller Kalkulation so teuer wird, daß es keiner mehr kauft.
Die jährliche Diskussion über den Preis einer Eiskugel (wobei fast nie etwas über die Größe der Portion gesagt wird) ist genau so überflüssig wie die jährliche Empörung der münchner boulevardpresse über den Bier- und Hendlpreis auf dem Oktoberfest.
Nessie, bitte auferstehen!
zum Beitrag03.09.2025 , 20:57 Uhr
Wohlfeile Behauptungen. Belege? Wohl eher nicht, nehme ich an. Ich tippe einfach mal: Sie hatten bisher weder bauseitig noch verwaltungstechnisch mit derartig großen Projekten verantwortlich zu tun.
zum Beitrag03.09.2025 , 20:40 Uhr
Der "normale Bürger" trägt sein Geld zu Helene Fischer oder Adele, und zwar in nennenswerten Mengen. Da muss dann natürlich nichts subventioniert werden. Im Zweifel wird mal kurz ein Popup-Stadion gebaut, wie in München. Alles im Ticketpreis inkludiert.
zum Beitrag03.09.2025 , 20:32 Uhr
"Und: Ist das wirklich ein Geschenk, wenn es Kosten verursacht? Oder viel mehr: Wenn zwei Partner sich den Preis teilen, bei dem der eine etwas mehr dazugibt als der andere?"
Angenommen, jemand hätten Ihnen und Ihrer Begleitung zum Geburtstag zwei Tickets für das Neil-Young-Konzert in Stuttgart für den vom örtlichen Veranstalter geforderten Wucherpreis von ca. 450 € / Stück geschenkt (in den andere Städten war es billiger) und Sie hätten die Anreise sowie die Übernachtungskosten, sagen wir mal in Höhe von 150 € / Person, selbst tragen müssen: Hätten Sie das als Geschenk angenommen? Oder hätten Sie es zurückgewiesen?
zum Beitrag03.09.2025 , 19:41 Uhr
"Ich hingegen gehe davon aus, dass sich auch Handwerker und Arbeiter aus kleinen Unternehmen organisieren können."
Das ist theoretischer Natur, und genau deshalb habe ich vermutet, daß Sie noch nicht als Handwerker oder sonstiger Arbeiter in kleinen Firmen gearbeitet haben. Wobei auch in großen Firmen nicht immer Tarife eingehalten werden: "So werden etwa die rund 3000 Mitarbeiter in seinem größten Werk im sächsischen Leppersdorf nicht nach Tarif bezahlt. Die Stundenlöhne liegen unterhalb dessen, was die Gewerkschaften für die Branche ausgehandelt haben." (Über Theo Müller im SPIEGEL 36/29.8.2025, Seite 27).
Wir können nur vermuten, wie es dort mit jährlichen "tariflichen" Lohnerhöhungen aussieht.
zum Beitrag03.09.2025 , 09:57 Uhr
"Und, nein: Ich will hier nicht eine Gruppe gegen eine andere ausspielen." : Insofern verstehe ich Ihren Einwand nicht. Muß ich aber auch nicht.
zum Beitrag03.09.2025 , 09:55 Uhr
Rechnen kann ich auch, aber das spielt bei einem Populisten wie Söder weniger eine Rolle. Er kann damit bei den Wählern eher punkten als mit anderen Maßnahmen. Es liegen ja wieder mal Wahlen an.
zum Beitrag03.09.2025 , 09:50 Uhr
Ich gehe mal davon aus, daß sie noch als Handwerkern oder sonstiger Arbeiter in kleinen Firmen angestellt waren. Sie arbeiten in der Industrie, nehme ich an. Da wird die Belegschaft selbstverständlich von den Gewerkschaften betreut. Das ändert aber nichts an meiner oben aufgeführten Lage.
zum Beitrag02.09.2025 , 21:00 Uhr
Bayern bezahlt über 50% in den Länderfinanzausgleich. Dieser wird über das Steueraufkommen der Bundesländer berechnet.
Weniger Einnahmen bedeuten prinzipiell weniger Einzahlung in den Topf.
Söder könnte also durch Verringerung der Erbschaftssteuer die Bayern, die teils auch seine Wähler sind, entlasten.
Blöd schauen würde dann weniger der bayerische Kämmerer, sondern z.B. der in Berlin.
zum Beitrag02.09.2025 , 18:31 Uhr
Ihnen ist offenbar nicht klar, daß auch Mitarbeiter bei vielen Firmen, die nicht tarifgebunden sind, bei weitem nicht jedes Jahr mit einer automatischen Lohnerhöhung rechnen können. Mit Glück vielleicht alle 4 oder 5 Jahre ein paar wenige Prozent. Kein Quatsch, sondern leider soziale Realität.
Dieses Wissen scheint mir sowohl bei der Autorin als auch bei vielen Kommentatoren nicht vorhanden zu sein. Oder Sie blenden es bewusst (gar vorsätzlich?) aus.
Und, nein: Ich will hier nicht eine Gruppe gegen eine andere ausspielen.
zum Beitrag01.09.2025 , 17:15 Uhr
"Während der russische Präsident Wladimir Putin unvermindert die Ukraine bombardieren lässt, rollt ihm sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping den roten Teppich aus."
Das hat Trump kürzlich auch gemacht. Und dessen einzige Sorge in diesem Zusammenhang wird sich um die Frage drehen, warum ER nicht mit auf dem Foto ist. Ein Umstand, der nicht unbedingt zu meiner Beruhigung beiträgt.
Man wird sich daran gewöhnen müssen, daß es demnächst neben China und Russland eine dritte große Autokratie geben wird.
zum Beitrag01.09.2025 , 14:49 Uhr
"Die Kompetenz der Kandidaten spiele für Jurischs Unterstützer:innen weniger eine Rolle, meint Bahrmann. „Es gibt da so einen Spruch: Die AfD könnte einen Stein blau anstreichen und aufstellen, der würde auch gewählt“, sagt er."
Einen ähnlichen Spruch gab es früher in Bayern: "Die können einen Kartoffelsack hinstellen und CSU draufschreiben, der gewinnt dann auch." Das gipfelte 1974 in einem Wahlergebnis von 62,1% für die CSU.
Na, servus!
zum Beitrag31.08.2025 , 20:09 Uhr
Das Grundproblem scheint zu sein, daß ein großer Teil der Wählerschaft nicht willens und offenbar mangels intellektuellem Rüstzeug nicht im Stande ist, sich mit den Trump-/Republikanerstandpunkten (und das bleibt das Problem für die Nach-Trumpära) auseinanderzusetzen: Sie verstehen nur Trumpdumpf.
Die haben garnicht verstanden, wovon Harris und die Demokraten gesprochen haben. Insofern ist Newsoms Methode einen Versuch wert: Diese Sprache versteht der Durchschnittsami offenbar.
Wir brauchen uns allerdings nicht darüber lustig zu machen. Gehen Sie mal in eine Veranstaltung des Bauernverbandes in einem Bierzelt. Sie werden sich wundern, wie leicht der Redner sein Niveau nicht nur tiefer als Biertischhöhe legen kann, nein, er gelangt mühelos unter die Sitzbankebene (und damit in die Gegend rektaler Belustigungen).
Und 30 bis 40% für die AFD in einzelnen Bundesländern? Vielleicht sind die dortigen Politiker unserer sonstigen Parteien nicht radikal genug, was den Umgang mit gesichert Rechtsradikalen angeht.
Merke: Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.
Leider. Mir wäre es anders auch lieber.
zum Beitrag31.08.2025 , 19:28 Uhr
Ergänzung zu Punkt 3: Putin erklärt den Angriffskrieg gegen die Ukraine als Verteidigung, Trump den massiven Abbau des Rechtsstaats als Sicherung desselben und Österreich verkauft seit Jahrzehnten erfolgreich Beethoven als Österreicher und Adolf Hitler als Deutschen.
Ein schöner Dreiklang, dem AFD- und BSW-Wähler verzückt lauschen dürften. Und bei der Linken bin ich mir auch nicht mehr sicher, ob die Melodei nicht zu verführerisch schallt, um nicht die Kompositionprinzipien zur Erzielung eigener Songs in Erwägung zu ziehen. Hauptsache man chartet.
zum Beitrag28.08.2025 , 14:14 Uhr
Sie behandeln ihren Gast aber auch nicht wirklich gut. Joghurt, pff. Sie müssen Wurst servieren, nur so können sie Freundschaft auf Dauer schließen. Es ist zudem possierlich, den putzigen Tierchen beim Rausfräsen kleiner Stücke aus dem Wurstblatt und dem anschließenden Abtransport der Beute zu beobachten. Probieren Sie es mal aus.
zum Beitrag28.08.2025 , 00:41 Uhr
Da haben sie Recht. Aber es war explizit nach einer Umfrage in diesem Jahrhundert gefragt. 12 Jahre Bauzeit, davor die Planungsphase, da wird es knapp.
Ansonsten: Finden Sie es nicht lächerlich, bei der Eröffnung eines abgeschlossenen Baus gegen genau diesen zu protestieren? Mit "wegbassen"? Geht's noch infantile? Kaum.
zum Beitrag27.08.2025 , 16:30 Uhr
Stimmt anscheinend doch:
"Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Civey“ im Auftrag des Tagesspiegel zeigt: Eine deutliche Mehrheit der Berliner:innen unterstützt den Ausbau der A100.
Die Frage, ob der laufende Bauabschnitt vom Dreieck Neukölln bis zum Treptower Park wie geplant fertiggestellt werden soll, beantworteten 59,2 Prozent der 1001 Befragten mit „Ja, auf jeden Fall“.
Weitere zehn Prozent antworteten mit „Eher ja“. Eindeutig gegen den Abschluss des laufenden Bauabschnitts sprachen sich lediglich 18,2 Prozent der Befragten und damit eine deutliche Minderheit aus. 4,5 Prozent der Befragten lehnten den Abschluss des laufenden Bauabschnitts eher ab, acht Prozent der Umfrageteilnehmer:innen äußerten sich unentschieden."
2021, nicht letztes Jahrhundert.
(Gesellschaft Historisches Berlin e.V., Tagesspiegel vom 27.06.2021 - von Robert Kiesel)
zum Beitrag27.08.2025 , 15:13 Uhr
"Dass diese Politik zugleich eine Einladung an Wladimir Putin ist, nach Kyjiw Warszawa zu besetzen, verdrängt Nawrocki offenbar. Wer sollte Polen noch helfen, nachdem es seinen Nachbarn Ukraine verraten hatte?":
Die Nato halt, wer sonst? Selber unter dem Schutz der internationalen Gemeinschaft stehend dem überfallenen Nachbarn die Hilfe zu entziehen ist denkbar niederträchtig.
Da Polen gleichzeitig der größte EU-Zahlungsnettoempfänger ist ohne EU-Ziele unterstützen zu wollen (egal auf welchem Gebiet) gibt es nur eine einzige Antwort: Streichung sämtlicher Zahlungen (nicht einfrieren, sondern ersatzlos streichen) bis EU-Ziele und -Werte unterstützt werden. Sie können dann ja klagen vor einem Gericht, dessen Urteile sie ohnehin nicht anerkennen wollen.
zum Beitrag27.08.2025 , 08:24 Uhr
Das war zu erwarten, und es wird immer weiter gehen. Nachdem Trump gesehen hat, wie leicht sich Frau von der Leyen über den Tisch ziehen lässt wird er seine Erpressungen fortsetzen.
Wie eine Frau, die bisher ausnahmslos jeden politischen Job verbockt und sich jedesmal klammheimlich vom Acker gemacht hat, an die Spitze der EU gelangen konnte und sich dort so lange halten kann ist mir ein Rätsel.
Hier hat sie wieder mal den schlechtesten Deal unter allen Staaten, die mit Trump verhandelt haben, akzeptiert, und das ohne jegliche Sicherheiten.
Trump versteht in Zollfragen nur die chinesische Sprache.
zum Beitrag26.08.2025 , 17:12 Uhr
"Das müßt ihr nicht so ernst nehmen, die pubertieren gerade", pflegte Oma bei unhöflich-rüpelhaftem Auftritt der Mädchen altersweise lächelnd anzumerken.
zum Beitrag26.08.2025 , 16:29 Uhr
Dem Insassen eines SUV, Porsche, Mercedes oder eines sonstigen überdimensionierten Autos bringt das natürlich Vorteile, weil der sich die Mautzahlungen und hohe Parkgebühren vermutlich locker leisten kann oder weil die Kosten -so wie die für den überdimensionierten Dienstwagen auch- ohnehin von der Firma erstattet werden.
Vor allem wird hier derjenige Autofahrer hinausgedrängt, der sich hohe Maut- und Parkgebühren nicht so ohne weiteres leisten kann.
Für den aber, dessen Geldbeutel groß genug ist, brechen paradiesische Zeiten an: Freie Straßen, freie Parkplätze usw. Endlich wird die Ansicht der Herrenfahrer alter Schule Wirklichkeit, die schon immer glaubten, daß ihr Mercedes serienmäßig mit eingebauten Sonderrechten ausgeliefert wird.
Auch eine Art, die Angelegenheit nach sozialen Gesichtspunkten zu lösen. Kommt halt auf den Standpunkt an.
zum Beitrag23.08.2025 , 23:43 Uhr
Warum sollten sich Ehrenamtliche finden, die den Dreck derjenigen wegräumen, die sich in ihrem Saustall offensichtlich wohlfühlen? Da gibt es andere Aufgabengebiete: Seniorenhilfe, Kinderhilfe, Flüchtlingshilfe und vieles mehr.
zum Beitrag23.08.2025 , 23:20 Uhr
"Die angegriffenen Aussagen sind nicht als Verdachtsäußerungen, sondern als Schlussfolgerungen und damit Meinungsäußerungen innerhalb eines auf wissenschaftlicher Grundlage erstellten Gutachtens zu qualifizieren.": Aus dem Schreiben der Anwaltskanzlei des Weber. Also alles keine existenzvernichtenden Anschuldigungen, sondern nur "Meinungsäußerungen": 🤔☺️😂. Hoffentlich zieht Frau Brosius-Gersdorf ein juristisches Verfahren durch. Das alles sollte mal gerichtlich geklärt werden.
zum Beitrag22.08.2025 , 11:54 Uhr
Sie können nichts dafür, wenn der Kommentator Unzutreffendes kommentiert.
zum Beitrag20.08.2025 , 14:05 Uhr
Das Verbot stammt aber nicht von der CSU, sondern ist eben gerade von einer Grünenpolitikerin zu verantworten. "Verbotspartei"? Welche Verbotspartei?
zum Beitrag18.08.2025 , 20:36 Uhr
Vor meiner Haustür haben sich mindestens 3 Generationen ihre Freiheit des Erwachsenwerdens genommen. Das ging spätestens los um 18 Uhr mit den Jüngsten, die dann um 20 Uhr von den Nächstälteren vertrieben wurden. Ab 22 Uhr dann die mit den Autos, Bummbummbumm bis 3 Uhr früh.
Alles verbunden mit Gegröle, Drogenhandel, nicht unerheblichen Schäden an unseren Autos (war dann natürlich keiner dieser Maulhelden), Flaschenscherben, Anpöbelungen, wenn wir von einem abendlichen Lokalbesuch heimgekommen sind, Spießrutenlaufen incl. sexueller Belästigung unserer Tochter (was hier ansonsten verdammt wird, aber in dem Feierumfeld als Kollateralschaden völlig ok zu sein scheint), vollgepisster Straße usw. Ungefähr 15-20 Jahre lang.
Ein Vorschlag an alle, die sowas für normal halten: Schreibt doch eure Wohnadressen in die entsprechenden Foren und ladet alle in eure Straße ein. Das hat viele Vorteile: Ihr habt nicht so weit, könnt morgens -als Frühsport sozusagen- die Scherben, Scheißhaufen und Kotzpfützen zusammenfegen. Euch stört es offenbar auch nicht, wenn die ganze Nacht vor euren Fenstern randaliert wird. Und die anderen, die schlafen wollen, haben vielleicht einigermaßen ihre Nachtruhe.
zum Beitrag17.08.2025 , 14:35 Uhr
Danke, Frau Winkelmann.
zum Beitrag16.08.2025 , 14:51 Uhr
Danke für diese wunderbare Satire. Hätte ich selbst kaum besser hinbekommen.
zum Beitrag16.08.2025 , 08:18 Uhr
"Lawrow: Kommen mit klarer Position zu Gipfel / 09.20 Uhr: Russland kommt nach Worten von Außenminister Sergej Lawrow mit einer klaren Position zum Gipfeltreffen mit den USA nach Alaska. Er wolle keinen Ergebnissen vorgreifen, sagte Lawrow bei der Ankunft in Anchorage dem staatlichen russischen Fernsehsender Rossija-24. 'Wir wissen, dass wir Argumente haben, eine klare und verständliche Position. Wir werden sie darlegen.' "
Diese Position hat er bereits bei der Ankunft mit seinem CCCP-Pulli gezeigt: Russland in den alten Grenzen der Sowjetunion, u.a. inklusive der gesamten Ukraine.
Darauf hätte es nur eine einzige Antwort geben dürfen: Die Verhandlungen erst gar nicht aufnehmen und den (mutmaßlichen) Kriegsverbrechertrupp heim ins Reich schicken.
Eine Chance vertan.
zum Beitrag15.08.2025 , 21:34 Uhr
Und die "sportlichen" Rennradchaoten rasen daneben auf der Bundesstraße.
zum Beitrag15.08.2025 , 21:15 Uhr
Es scheint eben derzeit garnichts sicher zu sein, was den Ausgang eines entsprechenden Verfahrens betrifft. Und solange das so ist, sollte man vielleicht die Finger davon lassen. Ich jedenfalls möchte nicht das höhnische Gefeixe von Weidel, Höcke und deren amerikanischen Demokratiefreunden (die gerade dabei sind selbige zu schleifen) am Tag des eventuellen Scheiterns eines entsprechenden Verfahrens erleben.
zum Beitrag15.08.2025 , 21:01 Uhr
„Wenn man das Problem nicht anders in den Griff kriegt, muss man eventuell darüber nachdenken, Haltezonen auszuweisen“, sagt Lau.
Echt jetzt? Weil ein paar vermeintlich-halbprofessionelle Raser ein fahrendes nicht von einem stehenden Auto unterscheiden können soll es Parkbeschränkungen geben? Und was, wenn sie eine Fußgängergruppe für eine Luftspiegelung halten und eine Handvoll Kinder niedermähen? Ausgangssperre für die Kinder?
Mannmannmann. Das egoistische Anspruchsdenken mancher Herrschaften wird mittlerweile besorgniserregen.
zum Beitrag15.08.2025 , 20:49 Uhr
Ein Freund von mir, dessen Frau damals noch auf alleinige Verwaltung der Kleiderkammer bestand, ließ sich vor Jahrzehnten bei entsprechendem Wetter seinen "leichten Bieranzug" rauslegen. Er fuhr immer gut damit.
Ansonsten empfehle ich bei großer Hitze am heimischen Schreibtisch (oder überhaupt daheim) die gute alte Turnhose sowie ein baumwollenes T-Shirt; gegen eventuelles, unangenehmes, aspirationsbedingtes festkleben der Unterarme auf der Schreibtischplatte hilft ein darüber offen getragenes, langärmeliges Flanellhemd (nie ohne T-Shirt).
Wie, Kontrolle über das Leben verloren? Ich werde mir doch nicht von einem lächerlich rüschchenhemden- und zöpfchentragendem Herrn vorschreiben lassen, was ich anziehen soll.
zum Beitrag15.08.2025 , 14:37 Uhr
"... bei dem zunächst unklar bleibt, ob das Weiße Haus rechtlich dazu überhaupt befähigt ist...":
Dafür hat Trump sich noch nie interessiert, er macht es halt einfach. Und die Demokraten, von denen ich mittlerweile zutiefst enttäuscht bin, sehen schulterzuckend zu. Nichtmal die angeordnete Entfernung der Hinweise auf Trumps Strafverfahren nehmen sie als Steilvorlage.
Das erinnert mittlerweile fatal an "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch. Der hat vor Jahrzehnten schon beschrieben wohin solche Wurstigkeit führt.
zum Beitrag14.08.2025 , 08:52 Uhr
"Daher beträgt der Lohnabstand in München, wenn hohe Mietkosten vom Jobcenter übernommen werden, nur 379 Euro. Im sächsischen Vogtlandkreis hat eine alleinstehende Mindestlöhner:in hingegen 652 Euro mehr zur Verfügung als eine örtliche Bürgergeldempfänger:in, im Elbe-Elster-Kreis, wo Bad Liebenwerda liegt, 598 Euro."
Wenn ich das richtig verstehe, daß hier (zumindest rechnerisch) davon ausgegangen wird, daß eine entsprechende Wohnung in München nur 219 € mehr im Monat kosten soll als in Bad Liebenwerda, bezweifle ich sämtliche Zahlen und daraus gezogenen Schlussfolgerungen in diesem Zusammenhang. Die Theorie mag ja so sein, nur hat das mit der Realität nichts zu tun.
zum Beitrag09.08.2025 , 12:16 Uhr
Da wurde aktuell nichts geändert. Da hat der ansonsten von den meisten Seiten geschätzte Lammert auch rigoros durchgegriffen.
zum Beitrag09.08.2025 , 10:25 Uhr
Danke für Ihren kompetenten Kommentar und die freundliche Nachfrage: 30 Jahre SPD-Gemeinderat (Fraktionsvorsitzender), ist Ihnen das faschistisch genug? Aber vermutlich haben Sie jahrzehntelang wesentlich mehr (unbezahlte) Arbeit, Zeit und Energie im Einsatz für die Demokratie investiert als ich.
zum Beitrag08.08.2025 , 19:27 Uhr
Ich habe nicht alle 90 Kommentare gelesen, aber der Großteil geht m.E. am Thema vorbei. Es geht nicht darum ob antifaschistisch oder nicht. Es geht darum, daß im Bundestag keine Statements durch T-Shirts, Buttons, Fahnen usw. zugelassen sind, egal ob von links oder rechts. Das wird seit Anfang dieser Legislaturperiode konsequent durchgesetzt und müsste eigentlich jedem bekannt sein.
zum Beitrag07.08.2025 , 14:48 Uhr
Frei nach Trapattoni : "Was erlauben Spahn… ware’ schwach wie eine Flasche leer“. Leider wird Spahn den Schlußsatz der trapattonischen Brandrede nicht beherzigen: „Ich habe fertig.“
zum Beitrag05.08.2025 , 13:20 Uhr
1) "Mit dem Verbot befeuert Weimer den Kulturkampf, obwohl er meint, genau das Gegenteil zu tun.": Es wird lediglich verlangt, daß im amtlichen(!) Schriftverkehr die gültigen Rechtschreibregeln angewendet werden. Der Kulturkampf, wenn man das so martialisch benennen will, wird m.E. eher von der Minderheit der Genderbefürwortern geführt.
2) "Wer Gendern verbietet, sendet ein klares Signal: Nonbinäre und trans Personen spielen sprachlich keine Rolle, werden de facto ausgegrenzt.": Das sehe ich anders. Wäre das ein wesentlicher Punkt der Ausgrenzung stünde es erbärmlich um die Sache.
3) "Selbst Frauen und Männer, die sich klar ihrem Geschlecht zuordnen und gendern wollen, sind im Hause Weimer dazu verdammt, andere auszugrenzen. Damit trägt Weimer zur Spaltung der Gesellschaft bei – und das unabhängig davon, ob die Menschen gendern wollen oder nicht." Gegenthese: Durch Gendern im amtlichen Schriftverkehr werden Nicht-Muttersprachler ausgegrenzt/weggespaltalten: Flüchtlinge, Zuwanderer usw., die auf Kommunikation mit Ämtern angewiesen sind und denen die deutsche Sprache durch einmal so und einmal anders unnötig erschwert wird.
4) Privat kann doch ohnehin jeder machen was er will.
zum Beitrag03.08.2025 , 11:08 Uhr
Herrlich! Das hätte Loriot vielleicht anders formuliert, es sich aber kaum besser ausdenken können.
zum Beitrag02.08.2025 , 22:11 Uhr
"Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören.“
– Hanns Joachim Friedrichs: Interview mit dem Spiegel 13/1995[4]
zum Beitrag27.07.2025 , 20:13 Uhr
Raki, Ouzo oder Pastis. Die Flasche bleibt aber auf dem Tisch solange gegessen wird. Mindestens.
zum Beitrag25.07.2025 , 21:15 Uhr
Wenn im Januar und Februar jeweils 200.000 Tonnen geliefert wurden liegt es doch eigentlich auf der Hand, daß 38.000 Tonnen im Juli bis jetzt (auch wenn nächste Woche noch was nachgeliefert werden sollte) einem Aushungern der Bevölkerung gleichkommt. Oder habe ich falsch gerechnet?
zum Beitrag25.07.2025 , 20:42 Uhr
"Ihre Schöpfer Trey Parker und Matt Stone haben laut Los Angeles Times gerade einen Vertrag über 1,5 Milliarden Dollar mit Paramount abgeschlossen."
Das ist ein nettes Sümmchen, dem auch Langkrawattenträger Trump erst mal was entgegenzusetzen suchen muss.
zum Beitrag23.07.2025 , 01:25 Uhr
1) "Auf die Texte, warum Frauen so gut vom Elfmeterpunkt treffen, wird man dennoch vergeblich warten." : Warum schreibt der Autor dann keinen entsprechenden Text?
2) "Und noch was: Die vielleicht deppertsten Fehlschüsse vom Punkt in der deutschen Fußballgeschichte sind von Männern abgegeben worden. Uli Hoeneß (im Elfmeterschießen der Deutschen im EM-Finale gegen die ČSSR 1976) und Bastian Schweinsteiger (im Elfmeterschießen des Champions-League-Finales 2012 gegen den FC Chelsea). Männer haben es wirklich nicht drauf.": Könnte es vielleicht daran liegen, dass Frauen in der Historie des Fussballs bislang noch garnicht die Möglichkeit hatten, derart entscheidende Elfer zu verschiessen?
zum Beitrag23.07.2025 , 01:07 Uhr
Ist das in der Presse plötzlich wieder relevant, ob Spielerinnen lesbisch oder Spieler schwul sind? Jetzt, wo das nicht mal in BILD noch anderswo ein Thema ist, macht ausgerechnet die TAZ dieses Fass auf. Warum?
Und dann noch Verdachtsberichterstattung.: "Bei der EM sollen..."; "Und jeder weiß: wenn man immer nur unter Jungs ist und so etwas Männliches wie Fußball zum Lebensmittelpunkt wählt, ist das völlig normal, dass man sich irgendwann in einen der Mannschaftskameraden verliebt" usw. Woher meint die Autorin so etwas "zu wissen"?
zum Beitrag23.07.2025 , 00:40 Uhr
Wenn Sie mal in Bundesligastadien gehen verstehen Sie das Problem möglicherweise sofort. Sich in einer Atmosphäre, in der aus den Fankurven höhnisch-rassistische Sprechchöre durch die Arenen schallen sich als "schwule Sau" zu outen: Das überlegt man sich zweimal.
Ansonsten finde ich es problematisch, hier effekthascherisch ein Namedropping zu veranstalten. Sowas wird heutzutage zitiert und anderweitig als gegen die Spieler gewendete Tatsache verkauft. Zitiert aus der TAZ dann.
Im Berufsleben der Fußballprofis und in den Stadien geht es nicht so liberal zu wie hier.
zum Beitrag22.07.2025 , 15:40 Uhr
Es ist meist hilfreich, Standpunkte zu tauschen und sich die Sache dann nochmal anzusehen. Wenn dem Zentrum für Politische Schönheit nichts besseres mehr einfällt als genau so primitiv Krawall zu machen wie die Rechtsextremen sollte es mal die Sinnhaftigkeit seiner Existenz überdenken.
Da ist die Ausladung von Alice Weidel durch Vicky Leandros ein anderes Kaliber: Diese Aktion ist wahre Politische Schönheit.
zum Beitrag22.07.2025 , 15:13 Uhr
"Vicky Leandros lässt Alice Weidel ausladen Stand: 22.07.2025, 12:57 Uhr
Bei den Schlossfestspielen in Regensburg hat der geplante Besuch von AfD-Chefin Alice Weidel für einen Eklat gesorgt.
Wie die Bild-Zeitung berichtet, war Weidel am Montag Abend (21.07.2025) zu einem Konzert der Sängerin Vicky Leandros eingeladen. Die wehrte sich aber erfolreich gegen den Besuch der Politikerin. Laut Zeitungsbericht forderte Leandros die Organisatorin der Festspiele, Gloria von Thurn und Taxis, auf, Weidel wieder auszuladen. Diese habe dem Wunsch der Sängerin entsprochen. Leandros erklärte, sie stehe für Vielfalt, Toleranz, Menschenrechte und Menschenwürde. Weidel habe mit ihr nichts gemein. Vor dem Konzert hatten mehrere hundert Menschen gegen Weidels Konzertbesuch demonstriert." (WDR.de)
Mehr solche Aktionen wären meiner Meinung nach auf Dauer wirkungsvoller als laute Störungen bei TV-Sendungen.
Für eine TAZ-Berichterstattung vielleicht nicht krawallig genug. Sowohl die Sängerin als auch die Aktion.
zum Beitrag21.07.2025 , 08:03 Uhr
" 'Wenn ich irgendeinen Gott verehren würde, dann wahrscheinlich den gottgleichen Mann unserer Zeit: den größten Europäer aller Zeiten, Sonne und Blitz zugleich – seine Majestät Adolf Hitler.'
Diese Aussage stammt nicht von einem Troll oder aus einem rechten Forum, sondern von Grok, dem KI-Chatbot von xAI, der KI-Firma von Elon Musk. Die Antwort war eine Reaktion auf die vergleichsweise harmlose Nutzerfrage, ob eine KI überhaupt fähig sei, etwas zu verehren. Groks Antwort: Hitler." (BR 24 Netzwelt, 9.7.25, 14:45).
"Ich würde so eine Mumpitz-Maschine nicht mal zu möglichen Urlaubszielen befragen, nicht zu Hämorrhoidenmitteln und schon gar nicht zu Depressionen. Obwohl, wenn ich mir am Strand vorm AKW Fukushima liegend Essigreiniger zwischen die Arschbacken schmierte, würde sich der akute Fokus meiner Sorgen wohl wirklich neu justieren." (TAZ oben). Andere, wahrscheinlich eine überwältigende Mehrheit, aber schon. Und deshalb tragen Kommentare von Achwiebinichschlaus nicht zur Lösung entsprechender Probleme bei.
zum Beitrag18.07.2025 , 22:17 Uhr
Das hat mit CDU/CSU eigentlich nichts zu tun, das wäre zu kurz gegriffen. Es handelt sich um eine Attacke von ganz weit rechts auf den Rechtsstaat. Im Prinzip ist es das gleiche Schema, das Trump zum US- Präsidenten gemacht hat.
Das ist das tatsächlich Beunruhigende.
zum Beitrag18.07.2025 , 19:37 Uhr
"Man kann nur hoffen, dass Frau Brosius-Gersdorf ein Einsehen hat und alles hinschmeißt. Ansonsten ist nämlich klar, dass aus diesem Scharmützel nur die AfD als Gewinner hervorgeht."
Diesen Satz halte ich für falsch. Wenn Frau Brosius-Gersdorf das machen würde (was ich gut verstehen könnte) hat die AFD gewonnen. Wie mittlerweile gut dokumentiert nachzuvollziehen ist wurden die Attacken von ganz rechts aussen gestreut und gebündelt. Die Kirche und die CDU/CSU haben sich -nicht zum ersten mal- vor einen rechten bis rechtsextremen Karren spannen lassen.
Die Reaktion auf diesen Vorgang war letzte Woche ja schon entsprechend: "Am Freitagvormittag geht eine vergnügte Alice Weidel durch den Bundestag. Die AfD-Chefin frohlockt: Hach, ist das schön." (zdf.de)
zum Beitrag17.07.2025 , 10:11 Uhr
"... aller Zeiten...": Jetzt geht dieser Blödsinn in der TAZ auch schon los. Zu "allen Zeiten" gehört auch die Zukunft, über die der Autor gar nichts wissen kann. Oder wird hier ernsthaft angenommen, diese Summe würde niemals übertroffen werden?
zum Beitrag16.07.2025 , 20:12 Uhr
Ihre Frage ist völlig berechtigt. Mit der Begründung für die Veröffentlichung der Agrarzahlungen fragt man sich tatsächlich, warum z.B. für die von Ihnen genannten Bereiche nichts veröffentlicht werden muss:
"Im Rahmen des EU-Rechts sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, Informationen über die Begünstigten der Agrarfonds nachträglich für das vergangene Agrar-Haushaltsjahr im Internet zu veröffentlichen. (...) Mit der Veröffentlichung der Informationen verfolgt die EU das Ziel, der Öffentlichkeit gegenüber transparenter und nachvollziehbarer darzustellen, wie die Unionsmittel im Agrarbereich verwendet werden."
Vielleicht gibt es sowas ja auch für andere Empfänger, ich habe aber nichts gefunden diesbezüglich.
zum Beitrag16.07.2025 , 19:52 Uhr
"... für DIESEN Betrieb..." (der hier beispielhaft genannt ist) soll es natürlich heißen.
zum Beitrag16.07.2025 , 19:47 Uhr
Und?
zum Beitrag16.07.2025 , 17:29 Uhr
"EGFL: Einkommensgrundstützung für Nachhaltigkeit / I.1 Bei der Einkommensgrundstützung für Nachhaltigkeit handelt es sich um eine von der Erzeugung entkoppelte Flächenzahlung. Ziel ist es, tragfähige landwirtschaftliche Einkommen sowie die Krisenfestigkeit in der gesamten Union zu fördern, um die Ernährungssicherheit zu verbessern. Spezifisches Ziel: 1
Betrag im Rahmen des EGFL: 89.602,62 €".
Es sind noch drei andere Zahlungen aufgeführt, wegen der Zeichenbeschränkung hier können nicht alle zitiert werden.
Gesamtzahlung für fiesen Betrieb: ca. 117.000.--.€.
Der Hauptteil scheint nach Fläche ausbezahlt zu werden, unabhängig von der Nutzung.
zum Beitrag15.07.2025 , 23:41 Uhr
Der Autor unterscheidet nicht zwischen dem wirklichen Leben von Leonora Carrington und einem Film, der ja in sich schon selektiv ist und eine Interpretation eines Lebens durch Filmemacher / Regisseur darstellt: So sehe ich die Künstlerin. Alles andere wäre auch falsch.
Ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit dem Surrealismus. Leonora Carrington habe ich immer als surrealistische Künstlerin wahrgenommen, nie als Muse oder gar Mätresse anderer surrealistischer Künstler.
Man sollte nicht versuchen, eine vorhandene Anerkennung durch selektiv heraus genommene Abschnitte umzudrehen. Psychische Probleme hatten viele (auch männliche) Protagonisten des Surrealismus. Vielleicht hätte diese Kunst ohne diese Probleme in dieser Form garnicht stattgefunden.
zum Beitrag15.07.2025 , 22:54 Uhr
Sollte der link nicht funktionieren können Sie es auch damit probieren und dann weiterklicken: www.agrarzahlungen.de/
zum Beitrag15.07.2025 , 22:47 Uhr
www.agrarzahlungen.de/agrarfonds/suche
Das ist der link. Sie brauchen nur noch ihre Gemeinde eingeben.
zum Beitrag15.07.2025 , 13:25 Uhr
Die Zahlungen sind größtenteils flächenabhängig. Nachhaltigkeit, Umweltschutz u.dgl. spielen kaum eine Rolle. Leider verfüge ich nicht über zigtausend m2, so wie die meisten Ökobauern auch, die eher kleinere Betriebe bewirtschaften. Sie können ja mal googlen, welche Bauern in ihrer Gegend die höchsten Förderungen einstreichen und warum. Aufgeben müssen stets die kleinen Höfe, zumindest ist mir kein großer in unserer Gegend bekannt.
zum Beitrag14.07.2025 , 16:30 Uhr
Wenn die Bürokratie für die Bauern zu groß wird könnte man gleich mal mit der Streichung der EU-Zahlungen anfangen. Dann fällt der Arbeitsaufwand für das Ausfüllen dieser Anträge schon mal weg. Ist ja auch eine Zumutung, sich für geschenkte 30.000 € einen halben Tag Papierkrieg auszusetzen.
zum Beitrag14.07.2025 , 16:19 Uhr
Ich verstehe die rechtliche Lage nicht (mehr). Wochen nach dem Fall Maja T. und inmitten der Aufregung darüber wird ein weiterer deutscher Staatsbürger an eine ausländische Justiz ausgeliefert, also gehe ich davon aus daß das ein üblicher Vorgang ist:
"Der Musiker und Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht darf an die österreichischen Behörden ausgeliefert werden. Das Hanseatische Oberlandesgericht habe dies für zulässig erklärt und die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg die Auslieferung bewilligt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur dpa." (Der Spiegel 7.7 25).
Im Grunde geht es in beiden Fällen darum, daß ein deutscher Staatsbürger verdächtigt wird im Ausland eine Straftat begangen zu haben. In beiden Fällen entscheidet ein Gericht, daß die verdächtigte Person ins Ausland ausgeliefert werden darf.
Warum soll das in einem Fall rechtlich nicht zulässig sein und im anderen schon?
zum Beitrag13.07.2025 , 19:22 Uhr
Ich schließe mich an. Aber dafür bräuchte es Staatsmänner vom Format eines Helmut Schmid. Mit Frau von der Leyen und Herrn Merz wird das nichts werden.
zum Beitrag13.07.2025 , 19:18 Uhr
Trump versteht in Zollfragen nur die chinesische Sprache. Vielleicht sollten die EU und all die anderen betroffenen Staaten auf jede Forderung mit Gegenforderungen reagieren, und immer mindestens 10-20% drüber. Und vielleicht sollte weltweit mal drüber nachgedacht werden, die Lieferung von niedrig oder nicht bezollten (= von Amerika dringend benötigten) Gütern zwei oder drei Monate ganz auszusetzen. Dann würden die amerikanischen Unternehmen dem Großkotz schon reinhelfen in seine viel zu großen Schuhe. Ich glaube, das würden die Volkswirtschaften der agierenden Länder unterm Strich besser überstehen als die großartigen USA.
zum Beitrag12.07.2025 , 22:40 Uhr
Dieses Problem verstehe ich gerade nicht. Jeder Mensch kann eine Vorsorgevollmacht ausfüllen. Er kann dort eintragen wen er will. Wozu braucht man hier staatliche Eingriffe?
zum Beitrag11.07.2025 , 21:39 Uhr
Zitat von zdf.de. Habe ich vergessen anzugeben.
zum Beitrag11.07.2025 , 21:36 Uhr
Da stimme ich zu.
zum Beitrag11.07.2025 , 21:35 Uhr
Ursula von der Leyen hat meiner Ansicht nach jedes Amt verbockt, das sie in ihrer politischen Karriere bekleidet hat. Jedesmal hat sie es geschafft, sich rechtzeitig vom Acker zu machen, und andere mussten ihre Hinterlassenschaften ausbaden. Und daß sie überhaupt ihr jetziges Amt erreicht hat und die Art und Weise wie es dazu gekommen ist war eine Sauerei erster Güte.
Aber trotzdem: Wer in der jetzigen Lage fordert, daß sie entmachtet werden soll, spielt das Spiel von Putin und Trump, deren Hauptziel eine Schwächung der EU ist. Oder glaubt jemand ernsthaft, daß die EU aus einem derartigen Verfahren gestärkt hervorgehen würde?
zum Beitrag11.07.2025 , 15:12 Uhr
"Am Freitagvormittag geht eine vergnügte Alice Weidel durch den Bundestag. Die AfD-Chefin frohlockt: Hach, ist das schön."
Wie unintelligent darf man als CDU-Abgeordneter eigentlich sein? Die Häme der AFD war doch vorhersehbar. Und die Linke hat sich im Gesamtgemenge dieser Angelegenheit auch nicht mit Ruhm bekleckert.
„ Alice Weidel, AfD
zum Beitrag10.07.2025 , 18:40 Uhr
Ich habe es mir dort angeschaut:
"Zwangsernährung bei Hungerstreik / Der Weltärztebund hat Zwangsernährung bei Hungerstreikenden bereits 1975 verboten, dieses Verbot 1992 erneuert sowie 1996 und 2006 überarbeitet und verschärft.
Dieses Verbot wird in einigen Ländern missachtet. In Israel wurde die Zwangsernährung Gefangener nach einer Häufung von Hungerstreiks im Jahr 2013 legitimiert.
In der Schweiz ist umstritten, ob und wann eine Zwangsernährung zulässig ist und mit den Menschenrechten vereinbart werden kann."
Und für Deutschland:
"2017 sprach das Oberlandesgericht München einem Mann ein Schmerzensgeld zu, dessen Vater fünf Jahre zwangsernährt wurde, obwohl dieser schon vollständig und unumkehrbar dement war. Der Mann hatte gegen den Hausarzt des Vaters geklagt. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil im April 2019 mit der Begründung auf, dass Weiterleben kein Schaden sein könne."
Ich weiß nicht, inwieweit Verbote des Weltärztebundes rechtlich bindend sind.
Die ethische Beurteilung steht natürlich auf einem anderen Blatt.
zum Beitrag09.07.2025 , 15:46 Uhr
Frau Weidel kann sich halt nicht auf Dauer verstellen. Aber: Weilt Frau Klöckner schon im Urlaub?
zum Beitrag08.07.2025 , 12:01 Uhr
Und Putin überreicht die Urkunde.
zum Beitrag04.07.2025 , 22:22 Uhr
44 Kommentare bisher, weil eine Autorin nicht in der Lage ist, mit einem Getränkedeckel klar zu kommen. Haben Sie schon mal geschaut, wie viel Kommentare unter ernstzunehmenden Artikeln im Bereich Kultur stehen?
zum Beitrag04.07.2025 , 14:31 Uhr
Europäisches Verhandeln, gar noch Hinfahren legt Trump als Schwäche aus. Die chinesische Vorgehensweise ist offenbar die einzige Sprache die er versteht. Und über Merzens Zollvorstellungen wird er nicht mal mehr lachen, weil er wahrscheinlich gar nicht mehr weiß wer das war und was der eigentlich wollte.
zum Beitrag01.07.2025 , 20:44 Uhr
Vergleiche 1983 und 2003. Ach ja: Die Überschrift ist stillos, keineswegs originell.
zum Beitrag01.07.2025 , 20:20 Uhr
"... um Benjamin Netanjahu": Der international mit Haftbefehl gesucht wird um gerichtlich zu klären, ob er ein Kriegsverbrecher ist und der auch in Israel auf seine Verhandlung wartet ,
"... die strategisch richtige, aber unmenschliche Hungerblockade von Gaza": Das vorsätzliche und geplante Verhungernlassen von Männern, Frauen und Kindern als strategisch richtig zu bezeichnen hat weder mit sprachlicher Härte noch mit Zynismus zu tun, es ist einfach nur widerlich,
"... mit der die rein defensive Iran-Kampagne der IDF": So in etwa hat Putin den Angriff auf die Ukraine begründet.
Bei diesen Punkten "... kennen die meisten Deutschen keinen Spaß“: Das mag sein, aber Gott sei Dank auch viele Israelis nicht.
"Maxim Biller selbst hat bisher entschieden, sich nicht öffentlich zu äußern.": Um mit einem abgewandelten Peter-Handke-Zitat zu enden: Biller? Was ist das?
zum Beitrag29.06.2025 , 08:53 Uhr
Falls ein Verbotsverfahren erfolgreich sein sollte wird das die Einstellung von 18% AFD-Wählern im Westen und derer 32% im Osten nicht ändern.
Und falls es scheitern sollte möchte ich mir Frau Weidel gar nicht vorstellen.
zum Beitrag28.06.2025 , 07:02 Uhr
Jetzt fehlt nur noch Hildegard Müller als Verkehrsministerin.
zum Beitrag27.06.2025 , 09:14 Uhr
"... darum, daß 3,5 Tonnen schwere Waffen mit 680 PS (Porsche Cayenne Turbo) aus der Stadt verschwinden und nicht mehr soviele unschuldige Menschen töten.": QED
zum Beitrag27.06.2025 , 09:11 Uhr
"Entscheid des Verfassungsgerichtshofs/ Berlin darf autofrei werden" Das sagt der Verfassungsgerichshof eben nicht, sondern: "Das Verfassungsgericht hat nicht entschieden, ob Berlin autofrei wird“, stellt Selting klar. „Sondern ob das Verfahren dazu eingeleitet werden kann.“ Insofern halte ich die Überschrift für irreführend.
zum Beitrag25.06.2025 , 22:15 Uhr
"Ingeborg Bachmann schrieb lange aus männlicher Perspektive."
Das belegt der Text eigentlich nicht (oder ich verstehe es nicht).
Und Ingeborg Bachmann war nicht nur eine Lyrikerin. Das mehrbändige Werk "Todesarten Projekt" sei hiermit empfohlen.
zum Beitrag25.06.2025 , 21:56 Uhr
Kühe. Sie haben Kühe vergessen. Zum Geschäftsmodell der DUH verweise ich auf den Wikipedia Artikel. Ziemlich weit unten.
zum Beitrag25.06.2025 , 21:41 Uhr
Sie haben völlig Recht, Frau Zejneli. Es bleibt nichts hinzuzufügen.
zum Beitrag25.06.2025 , 21:28 Uhr
"Verkehrsentscheid ist zulässig Urteil des Verfassungsgerichts", "Unser Gesetz" usw. (Zitate von der Website der Initiative): Geht es eventuell auch eine Nummer kleiner? Es ist kein Urteil des Bundesverfassungsgerichts (sondern nur des berlinischen) , und das "Gesetz" ist noch lange keines.
Ein bissl Abrüstung würde nicht schaden. Verbal zumindest.
zum Beitrag25.06.2025 , 17:29 Uhr
"Manchmal stehen... missverständliche Sätze in der Zeitung … und wir bekommen eMails von Menschen, die sich unnötig aufregen.
In der Zeitung steht: zwölf Fahrten pro Jahr. In § 12 in unserem Gesetz steht: zwölfmal im Jahr für jeweils 24 Stunden sind Privatfahrten erlaubt, und zwar pro Kopf. Auch für Kinder. Entscheidend ist nicht, wer am Steuer sitzt, sondern dass eine Person im Fahrzeug die Privatfahrt angezeigt hat. Ob in diesen 24-Stunden-Zeiträumen viele kurze Fahrten stattfinden oder wenige lange, ist völlig egal. Es werden keine einzelnen Fahrten gezählt." (Von der Seite des Volksbegehrens kopiert).
Aha, ist ja garnicht so schlimm: An 12 Tagen im Jahr, d.h. im Schnitt einmal im Monat, darf der dort Wohnende seine Wohnung mit seinem Eigentum umkreisen, dann allerdings 24 Stunden lang. Wie in Le Mans oder am Nürburgring, und wie dort auch mit Fahrerwechsel möglich, auch Kinder können einwechseln. Wenn es der Teamchef nicht übersieht, sich diese Fahrten vom Zentralkomitee vorab genehmigen zu lassen.
Ach ja: "In unserem Gesetz steht...": Schon Gesetz jetzt? Donnerwetter, da wurden gleich mehrere gesetzgebende Stufen übersprungen. Naja, wenns der guten Sache dient.
zum Beitrag24.06.2025 , 15:34 Uhr
QED. Und die Moral von der Geschicht: Hände weg von einem AFD-Verbotsantrag. Auch dort würden Juristen geltend machen, daß höchstens Einzelfälle hetzerisch sind. Und natürlich würde es auch dort nicht für ein Verbot reichen. Die dann einsetzende Feixerei sollten wir uns ersparen.
zum Beitrag24.06.2025 , 13:13 Uhr
"Die Durchschnittsrenten für Frauen liegen deshalb heute bei etwa 900 Euro, für Männer bei 1.350 Euro." ("Es trifft vor allem alte Frauen", Kommentar von Udo Knopp, tazFUTURZWEI, 23.6.25). Sollte auch nicht aus den Augen verloren werden, oder wieviel Leben in Würde ist da nach Bezahlung von Miete, Heizung, Krankenkassenbeitrag und womöglich Steuer usw. noch möglich? Und: Ja, ich weiß, daß Betroffene Unterstützungen beantragen können; machen sie aber oft aus Scham und Stolz nicht. Und, nein: Ich will nicht eine schwache Gruppe gegen eine andere schwache Gruppe ausspielen.
zum Beitrag24.06.2025 , 11:26 Uhr
Empfehlung am Rande: Der Umgang mit Flüchtlingen wurde im Film "Children Of Man" (2006) schon erschütternd gezeigt, wenn auch nur am Rande und als allgemeine Beihandlung. "2027: Seit über 18 Jahren ist aus unklaren Gründen keine Frau mehr schwanger geworden, der Untergang der menschlichen Spezies scheint besiegelt. Die Welt ist von Gewalt und Chaos geprägt; Umweltzerstörung, Terrorismus, Hysterie und staatliche Unterdrückung bestimmen das alltägliche Leben. Der Ort der Handlung ist Großbritannien, das sich vom Rest der Welt abgeschottet hat und versucht, als Polizeistaat die Kontrolle zu behalten. Einwanderer werden verfolgt, öffentlich in Käfige gesperrt und in ghettoartige Aufnahmelager abgeschoben." (zitiert nach Wikipedia).
zum Beitrag22.06.2025 , 17:25 Uhr
"Das Vorgehen sei unverantwortlich und ein eklatanter Verstoß gegen internationales Recht, die Charta der UN und Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, erklärt das Außenministerium in Moskau. „Wir rufen dazu auf, die Aggression zu beenden und die Bemühungen zu verstärken, um Bedingungen für eine Rückkehr zur Diplomatie zu schaffen.“ (rtr): Die reden jetzt aber nicht von fer Ukraine, oder?
zum Beitrag22.06.2025 , 13:36 Uhr
Jetzt fügt es sich langsam zusammen: Bolton vermutet Teile des iranischen Atomprogramms in Nordkorea, Nordkorea ist unter dem Schutzmantel Russlands, d.h. diese Teile des iranischen Programms können nicht attackiert werden. Iran hat Trump vorab vor schwerwiegenden Folgen gewarnt. Und jetzt wendet sich der Iran direkt an Putin.
Da hat sich der großartigste Präsident der Weltgeschichte zusammen mit seinem großartigsten Beraterstab, über den Bolton in einem öffentlichen Interview lauthals lacht, großartigst verzockt. Wenn es nicht wirklich gefährlich wäre konnte man lauthals mitlachen.
Ansonsten: Merz merzt (warum eigentlich, man könnte auch einfach mal vorläufig die Klappe halten und schauen wie es weltpolitisch weitergeht) und Bibi lacht sich ins Fäustchen: Von Gaza redet keiner mehr.
zum Beitrag22.06.2025 , 11:30 Uhr
Da kann man jetzt nur hoffen, daß John Bolton, der vermutet, daß sich Teile des iranischen Atomprogramms in Nordkorea befinden, nicht auch in diesem Punkt noch richtig liegt. Mit seiner Einschätzung des Personals von Vance bis Hegseth zumindest scheint er richtig zu liegen (Spiegel Nr. 26 von gestern ). In Nordkorea dürften die iranischen Anlagen, nach dem Pakt Nordkorea/Russland, weder von Israel noch von den USA angreifbar sein. Und der Iran hat Trump schon vorab mit weitreichenden Folgen für den Fall eines Eingreifens der USA gedroht.
zum Beitrag20.06.2025 , 20:21 Uhr
"Der Aufsichtsrat ist ein Kontrollgremium bei Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, Stiftungen und Organisationen. Die Einrichtung eines Aufsichtsrates ist teilweise gesetzlich vorgeschrieben, teilweise per Satzung oder Gesellschaftsvertrag vereinbart. Er setzt sich aus gewählten Vertretern der Anteilseigner und bei großen Gesellschaften auch der Belegschaft zusammen. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten, insbesondere aber zu überwachen und zu kontrollieren." (Wikipedia, der Einfachheit halber). Merz war Aufsichtsratsvorsitzender, also die Nummer 1 der Überwachung und Kontrolle.
zum Beitrag20.06.2025 , 18:30 Uhr
Ich hätte präziser schreiben sollen: Unerfahren in politischer Führungsposition. So hatte ich es eigentlich gemeint, er stand ja noch keinem Parlament vor, angefangen beim Dorfbürgermeister, der sich oft diplomatischer verhalten muss (und dies oft auch kann). Das Ergebnis dieser diplomatischen Unerfahrenheit war ja schon mehrfach zu bestaunen, tollpatschig ist noch liebevoll ausgedrückt. Und es ist etwas anderes, ob jemand im Bundestag als Vorsitzender einer in der Opposition sitzenden Partei herumpöbelt oder ob er als Kanzler die Bundesrepublik vertritt. Was Macron betrifft: Er ist nicht deutscher Kanzler, also interessiert mich nicht, was er vorher gemacht hat. Sonst müssten wir auch noch über die politische Vorbildung von Trump reden. Oder Putin. Das hilft in diesem Fall nicht weiter.
zum Beitrag19.06.2025 , 19:01 Uhr
Es war klar, daß der politisch völlig unerfahrene Merz elefantig durch den Porzellanladen tapsen und Dinge von sich geben wird mit denen er selbst Verbündete verstört. Ich fürchte, da kommen noch wesentlich problematischere Sätze. Man kann einen Staat nicht führen wie Blackrock oder die CDU. Und nach außen so vertreten. Das hat er nicht verstanden.
"Und was wäre gewonnen, wenn Merz gescholzt hätte?" Gegenfrage: Was wurde gewonnen, weil er gemerzt hat? Und was wäre verloren gewesen, wenn er diplomatisch vorgegangen wäre?
zum Beitrag19.06.2025 , 10:54 Uhr
"Zügige Planung Wir fordern für die neue Carolabrücke ein Planfeststellungsverfahren, das straff strukturiert ist und nicht länger als drei Jahre dauern sollte." (Initiative Carolabrücke). Drei Jahre. Alleine für das Planfeststellungsverfahren für den Ersatz (!) einer notwendigen Brücke.
Zum Vergleich: Notre Dame wurde gut fünf Jahre nach dem verheerenden Brand wieder eröffnet. Ich fürchte, da wäre bei uns noch nicht mal ausdiskutiert gewesen, wie und wann und ob überhaupt usw. Und ob alle Aspekte und jede Meinung berücksichtigt worden ist.
Und hätte sich während der jahrelangen Prüfung jeder Meinungsäußerung und jeder Eingabe womöglich eine Fledermauskolonie in der notdürftig mit Planen abgedeckten Ruine eingenisten wäre es über Jahrzehnte nichts geworden.
zum Beitrag18.06.2025 , 21:22 Uhr
"Wie viel, heute sehr anerkannte Kunst, wäre durch diese marktförmige Zugangsweise, aus heutiger Perspektive verloren gegangen, weil frühere Zeitgenossen/-genossinnen sie zu ihrer Zeit nicht anerkannt haben?"
Förderungen gab es früher garnicht, Künstler mussten halt sehen, wie sie überleben konnten:
"Von meiner Malerei zu leben, war nicht möglich... Ich hatte meine Kamera und hatte in der Reproduktion von Bildern ziemliche Erfahrungen gewonnen. Aber es waren meine eigenen, der Gedanke, die Arbeiten anderer zu fotografieren, war mir zuwider, unter meiner Würde als Künstler."
Aber auch: „Meine ganze Aufmerksamkeit wendete ich jetzt darauf, mich als Berufsfotograf zu installieren. Ich wollte Geld verdienen –nicht auf die Anerkennung warten, die kommen mochte oder auch nicht. Ich könnte sogar reich genug werden, um nie ein Bild verkaufen zu müssen, was ideal wäre.“
Beide Zitate sind von Man Ray.
Es gibt viele Beispiele, wie berühmte/einflußreiche Künstler, zumindest zeitweise, bezahlter Tätigkeit nachgehen mussten um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Aber das ist in 1200 Zeichen nichtmal ansatzweise anzureissen, deshalb belasse ich es bei diesem einen Beispiel.
zum Beitrag18.06.2025 , 17:57 Uhr
So sieht es (auch) das Finanzamt: Wenn keine Gewinnerzielung(sabsicht) zu erkennen ist, d.h. wenn z.B. die Unkosten für Farben, Leinwände, Papier usw. höher ausfallen als der Erlös, erfolgt eine Rückstufung auf "Hobby". Das könnte einem jetzt egal sein, nur werden dann die Unkosten in der Steuererklärung nicht mehr anerkannt.
zum Beitrag18.06.2025 , 12:14 Uhr
Ihre Erlaubnis vorausgesetzt probiere ich eine Abwandlung Ihres Textes:
"Umweltzerstörung, Klassengesellschaft, Kriege hier und da, unterdrückte Presse, Vollkasko-Volksverblödung durch Schmalspur- und Fachidiotenbildung, untrennbarer Filz der Politik mit Wirtschaft, Militärs, Polizeikadern und Richtern, asoziale "Kettensägen" gegen jede Freiheit, Einmarschieren in andere Länder und die Vernichtung derer Bewohner, auch mit Diskriminierung, Rassismen aller Art inbegriffen. Korrupt bis ins Mark, nur ihrer eigenen Schicht gegenüber loyal und letzen Endes nutzlos für den Fortschritt der Menschheit.
Das ist der klassische Typus eines Diktators, dem man eigentlich niemals irgend welche Macht übertragen darf."
Würde meiner Ansicht nach auch passen, die Länder und deren Lenker kann sich jeder selbst aussuchen. Es sind keine CDU/SPD regierte.
zum Beitrag18.06.2025 , 07:58 Uhr
"... entwickelt sich eine Form von Politik, wie sie in avancierter Weise in den USA zu beobachten ist, wo gerade eine längere Recherche zum Thema DOGE gezeigt hat, mit welcher brachialen Inkompetenz auch hier rechte Akteure zerstörerische Wirkung erzeugen, gezielt und gewollt." Abgesehen davon, daß das nicht nur rechte Akteure schaffen: Dort ist auch zu beobachten, was ein Nachfolger -nehmen wir bei uns mal die AFD als Beispiel- mit Vorgängern anstellen würde, wenn es die rechtlichen Möglichkeiten dazu gäbe: Einsperren. Oder glaubt der Autor, Scheuer und Kollegen könnten den angerichteten Schaden finanziell wieder gut machen? Und Sie werden keinen mehr finden, der sich in Gemeinde-, Stadt oder Kreistagsgremien engagiert, wenn er für etwaige Fehlentscheidungen womöglich mit seinem Privatvermögen haften soll. Und was ist mit Bürgerinitiativen? Sollen die dann auch haften, wenn durch unverhältnismäßige Verzögerungen finanzieller Schaden entsteht? Ansonsten ist die Forderung nach Haftung von Politikern für ihr Tun wohlfeil und normalerweise eine populistische Spezialität der rechten Boulevardpresse. Oder der AFD. Goodbye Demokratie.
zum Beitrag15.06.2025 , 20:23 Uhr
Zurück in die Vergangenheit: Der Herr Graf lässt sich einen Rehbraten munden während für das Gesinde Graupensuppe reichen muss. Genau das ist in meinen Augen Ideologie und nicht Pragmatismus.
zum Beitrag15.06.2025 , 20:08 Uhr
1) "Tote Tiere", "Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt derweil" (ein eingetragener Verein) usw., das sind die alten Schlagwörter und Argumente, mit denen 12% Vegetarier/Veganer die 88% , Fleischesser nicht überzeugen werden.
2) "... wird von Politikern wie Söder ein Kulturkampf inszeniert, in dem Fleischfans ihre Freiheit gegen linksgrüne Veggies verteidigen müssten".: "verteidigen,, impliziert, daß der "Kulturkampf" (wenn man die Angelegenheit schon so martialisch nennen muss) von Vegetarierseite aus angefacht wird.
3) Warum bei vielen Themen immer wieder Dänemark als Leuchtturm herhalten muss ist für mich nicht nachzuvollziehen. Dänemark hat mit knapp 6 Millionen Bürgern nicht mal soviele Einwohner wie die 3 größten Städte Deutschlands. Im Kleinlabor kann natürlich vieles funktionieren, was im größeren Maßstab nicht mehr hinhaut.
4) "Die neuen Ställe werden daher vorhersehbar weitere Skandale produzieren." ist vorläufig mal eine wohlfeile Behauptung.
5) Bürger über den Preis erziehen zu wollen wird nicht funktionieren.
zum Beitrag15.06.2025 , 16:42 Uhr
"Um 1800 lebten rund eine Milliarde Menschen auf der Welt, hundert Jahre später waren es 1,65 Milliarden und 1950 bereits 2,5 Milliarden. Seit 1998 leben mehr als 6 Milliarden, seit 2010 mehr als 7 Milliarden und seit 2022 mehr als 8 Milliarden Menschen auf der Welt (2023: 8,09 Mrd.)." (bdp.de, Bevölkerungsentwicklung).
Dass bei rund einer Verfünffachung der Bevölkerung in den letzten hundert Jahren der Nahrungsmittelbedarf ebenfalls steigt liegt auf der Hand, auch der Fleischverzehr.
zum Beitrag13.06.2025 , 14:30 Uhr
"Um noch mal den Vorstand zu zitieren: In dieser Affäre wurde die Partei „ihrer Verantwortung gegenüber allen Beteiligten nicht gerecht“.": Das hilft jetzt Herrn Gelbhaar nicht wirklich weiter. Und abgesehen davon, daß man nur genügend Dreck auf jemanden werfen muss, damit sicher etwas hängen bleibt: Es ist erschütternd, wie viele Karrieren nur auf Grund von Anschuldigungen vernichtet werden. Weltweit, in allen Berufsgruppen. Das Ignorieren der Unschuldsvermutung war früher die Spezialität eines Teils der Boulevardpresse, heute erledigen das die Grünen gleich selber.
Allen Grünen sei hiermit die Lektüre des Buches " Die verlorene Ehre der Katharina Blum" empfohlen. Eigentlich Böll allgemein. Auch wenn manch frosch-forsch-grüner Nachwuchs vielleicht garnicht mehr weiß, wer oder was Böll eigentlich ist.
zum Beitrag13.06.2025 , 09:13 Uhr
"Übersicht mit KI
Die Unschuldsvermutung ist ein fundamentales Prinzip des Rechtsstaats, das besagt, dass jeder Beschuldigte solange als unschuldig gilt, bis seine Schuld rechtskräftig nachgewiesen ist. Im Kontext des Faschismus war die Unschuldsvermutung jedoch weitgehend ignoriert oder sogar aktiv untergraben."
Das spuckt die KI aus, wenn man die Begriffe Unschuldsvermutung und Faschismus eingibt.
zum Beitrag12.06.2025 , 22:32 Uhr
Ein Beispiel von vor hundert Jahren soll als Argument für/gegen die Emanzipation herhalten, und das noch mit einem heute völlig irrelevanten Thema. Sind wir noch nicht weiter? Oder geht es hier um Rosinenpickerei?: Gleichberechtigung wo wir Vorteile haben. Aber ja keine Pflichten. So jedenfalls verstehe ich diesen Text.
zum Beitrag12.06.2025 , 22:19 Uhr
"Ikone"?: Naja. Vielleicht sollte man sich mal mit der eigentlichen Bedeutung dieses Wortes beschäftigen. "Passionaria" ist böser, das verstehe ich als Herabwürdigung von Dolores Ibárruri Gómez.
Beide Begriffe werden hier völlig sinnfrei als Schlagwörter verwendet.
zum Beitrag11.06.2025 , 16:42 Uhr
Dazu kommt noch das Ignorieren von Gerichtsurteilen, das Aussperren der unabhängigen Presse, die Begnadigung von Schwerkriminellen und die Ankündigung, Staaten zu besetzen und den USA einzuverleiben falls diese nicht freiwillig dem großartigen Trumpland beitreten wollen.
zum Beitrag10.06.2025 , 22:05 Uhr
Sehr schöner Text, danke. Ich war nie Springsteen-Fan und habe auch keine einzige Platte von ihm. Aber momentan scheint die komplette Trump-Opposition tatsächlich aus Springsteen zu bestehen, die Demokratische Partei ist nicht existent. Und was Musiker angeht: Wo ist der Rest? Bob Dylan: Zu alt? Neil Young: Ein bissl was genörgelt; Daryl Hannah immerhin die einzige, die bei Oscars was gesagt hat. Die Jüngeren? Egal welche Musikrichtung: Fehlanzeige. Zumindest ist mir nichts becunt.
zum Beitrag10.06.2025 , 15:31 Uhr
"Crash ist ein kanadisch-britischer Spielfilm von David Cronenberg aus dem Jahr 1996. Er basiert auf James Graham Ballards gleichnamigem Roman aus dem Jahr 1973. Der Film porträtiert eine Gruppe von symphorophil veranlagten Menschen, die sexuelles Vergnügen aus Autounfällen gewinnen, und löste in Großbritannien eine Kontroverse aus." (Auszug aus Wikipedia, weiteres dort).
zum Beitrag09.06.2025 , 21:05 Uhr
Wenn dieser Text keine Parodie ist: Notärzte, Krankenpfleger, Seniorenbetreuer, Feuerwehr, Polizei: Alle bei angenehmem Biergartenwetter a.D. Da kann man nur froh sein, wenn man (noch) nicht auf Hilfe angewiesen ist.
zum Beitrag09.06.2025 , 20:34 Uhr
"Der Showdown in Kalifornien zeigt auch erneut die Schwäche der Demokraten. Wieder einmal hat Trump die Initiative, wieder einmal reagieren sie."
Die Demokraten reagieren eben nicht, zumindest nicht ausreichend. Das ist ja genau das Problem seit 130 Tagen.
zum Beitrag09.06.2025 , 20:00 Uhr
Die Demokraten sind nicht nur momentan kaum zu vernehmen, sie schweigen seit gut 130 Tagen. Dabei hat Trump täglich teils mehrere Angriffspunkte geliefert. Ich verstehe es nicht mehr.
zum Beitrag09.06.2025 , 19:47 Uhr
" Mich würde interessieren, wie Trump das Problem in den Griff bekommen will."
Garnicht, weil er selbst das Problem ist. Und den Rest versteht er nicht oder es ist ihm egal.
zum Beitrag09.06.2025 , 17:04 Uhr
"Wenn ihr dieses Video seht, sind wir von israelischen Streitkräften in internationalen Gewässern abgefangen und entführt worden“, sagte Thunberg in einer voraufgezeichneten Videobotschaft, die auf Facebook veröffentlicht wurde."
Das zeigt doch, das genau das erwartet und provoziert worden ist. Und es war auch für jeden anderen vorhersehbar. Summasummarum: Publicityshow. Bestenfalls noch infantil. Mehr nicht.
zum Beitrag09.06.2025 , 16:57 Uhr
Sie können bei Rot ohne weiteres losfahren. Kostet halt den Führerschein,.
zum Beitrag09.06.2025 , 16:49 Uhr
"… mein Gott, wen interessiert das schon? Außerdem machen das viele, in einer Stadt wie Berlin sehr viele. Es geht also nicht um mich, auch nicht um die Gesamtheit aller Regelbrecher:innen. Es geht um eine sehr spezielle Gruppe."
Diese Aussage gibt mancher AFD-Wähler von sich. Spätestens dann ist es nicht mehr lustig.
Ansonsten finde ich derartiges Verhalten als hochgradig infantil. Dieses Kapitel unseres 'Revoluzzertums" haben wir bereits mit 8 Jahren abgeschlossen.
Wahrlich befremdlich.
zum Beitrag09.06.2025 , 15:05 Uhr
"Der Saal war voll, als die vier über „das große wilde Ding“ dieser Weltkunstschau sprachen, wie die Moderation einleitete."
Ach Gottchen, Kinders. Ihr wisst ja garnicht, wie das damals war und was wir alles mitgemacht haben in Kriegszeiten, wir hatten ja nüscht: So kommt mir das vor, und dabei, im Gegensatz zu mancher Oma, die wirklich was mitgemacht hat und heute zur Rente aufstocken muss, noch dazu aus fett-großbürgerlich-saturiertem Wohlstand heraus. Ich kann's nicht mehr hören, die Kuratoren mussten alle -im Gegensatz zu vielen Kunstschaffenden- keinerlei persönliches Risiko eingehen, auch nicht finanzieller Natur. Und das 1000€/Nacht-Hotelzimmer wird jetzt auch aus Steuergeldern gezahlt werden, nehme ich an.
Und wenn das Bild einer Mohnblume als Quintessenz herausgestelllt wird, in der heutigen Weltlage, dann habe ich Zweifel an der Relevanz der nächsten Documenta. Da müssten ganz andere Arbeiten präsentiert werden.
Eine Mohnblume als Qintessenz...tss..
In Anlehnung an Handke: Ein Kurator, was ist das?
Aber wahrscheinlich habe ich mich wieder mal umsonst aufgeregt, weil der Kommentar eh nicht veröffentlicht wird.
Ansonsten ein ausgewogener Bericht. Danke.
zum Beitrag08.06.2025 , 11:54 Uhr
Ich empfehle: Crosby, Stills, Nash & Young, "Ohio" (1970 geschrieben von Neil Young). Es scheint bald wieder so weit zu sein.
zum Beitrag07.06.2025 , 20:10 Uhr
"CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte vor kurzem eine Debatte mit seiner Äußerung ausgelöst, Rentner würden in Deutschland zu wenig arbeiten.": Abgesehen davon, daß er irgendwas am Begriff "Rente" nicht versteht: Ich habe es nicht gesehen, aber hat er Pensionäre tatsächlich ausgespart? Interessant wäre auch mal eine Aufstellung, wieviel % der Rentner arbeiten und wieviel % der Pensionäre. Bei durchschnittlichen Alterseinkünften im Verhältnis von zirka 1:2 wäre dann vermutlich auch Schluss mit der Mär, ALLE Rentner würden ausschließlich aus Langeweile weiterarbeiten und nicht weil die Rente zu knapp ist. Das wird nämlich gerne als Argument verwendet, wenn es um das Arbeiten bis 70 geht: Die wollen ja sowieso nicht mit 67 aufhören. Ein Zynismus, der mir zunehmend auf den Keks geht.
zum Beitrag06.06.2025 , 19:28 Uhr
Alles kann an manchem scheitern. Bei uns im Ort hat ein Bauer, der nur direkt ab Hof an Endverbraucher verkauft, für viel Geld einen neuen Ferkelstall mit Freilandauslauf gebaut. Die Tiere können nach Lust und Liebe raus- und reinlaufen. Nun soll er den Außenbereich so sichern, daß keiner was reinwerfen kann. In der Praxis wäre das nur durch Zumauern möglich.
zum Beitrag06.06.2025 , 19:18 Uhr
Zur Ergänzung empfehle ich "Lass jut sein" von Alexander Osang im "Spiegel" Nr. 23, Seite 53.
zum Beitrag06.06.2025 , 14:19 Uhr
"Jeder Wähler in den USA wusste, mit welchen Gestalten er es zu tun hat.": Das glaube ich nicht, und ich befürchte, das wird auch in Zukunft nicht so sein.
zum Beitrag06.06.2025 , 14:14 Uhr
Köstlich! Das hätten sich keine Gagschreiber schöner ausdenken können.
zum Beitrag06.06.2025 , 12:27 Uhr
1) "Die Nation kritisiert Politikerinnen, weil sie politische Kleidung tragen. Das ist lustig. Kritisiert auch irgendwer Fußballer, weil sie Fußballtrikots tragen?": Ich verstehe den Begriff "lustig" in diesem Zusammenhang nicht (das mag aber an meiner schwerfälligen Auffassung von Humor liegen); und: Nein, Fußballspieler kritisiert keiner, weil durch die Beschriftung auch kund getan wird wer der Sponsor ist, d.h. wer den Spieler mit-bezahlt. 2) "... diesen Mittwoch trug sie ein T-Shirt, auf dem das Wort „Palestine“ stand – ein Wort, nicht mehr und nicht weniger.": Wenn "Palästina" neuerdings zu "nur ein Wort" degradiert wird können wir aufhören. 3) " 'Wir haben vereinbart – und das sind die klaren Regeln des Hauses –, dass weder Aufkleber noch sonstige Bekenntnisse auf T-Shirts eine Rolle spielen', sagte sie.": Und das ist auch gut so. Wie würde der Text der Autorin ausschauen, wenn AFDler (vielleicht zur Abstimmung über Ukrainehilfen) mit "Russia" oder "Trump"-T-Shirts einlaufen würden? Das wären in dieser Logik dann auch nur Worte. Und die Aufregung darüber "lustig".
zum Beitrag06.06.2025 , 10:12 Uhr
Im Kern hat Weimer trotzdem Recht. Wenn eine Lehrerin in Florida entlassen wird, weil sie Schülern den nackten David von Michelangelo zeigt, heulen wir ob der amerikanischen Bigotterie auf. Wenn eine Gleichstellungsbeauftragte dafür sorgt, daß im BADV in Berlin eine Bronze-Venus entfernt wird scheint das in Ordnung zu sein. Alles, was die Freiheit der Kunst, unabhängig davon was sie darstellt oder ausdrückt, zur Disposition stellt, ist im Grunde totalitär bis faschistisch. Mir ist es dann egal, von welcher Seite und aus welchen Beweggründen das kommt und ob das dann "Hufeisentheorie" genannt wird.
zum Beitrag04.06.2025 , 23:37 Uhr
Vielleicht würde es ja schon ein bissl helfen, wenn sich die Diätenerhöhungen an den Rentenerhöhungen orientieren würden. Und da dann jeweils 2% drunterbleiben.
zum Beitrag02.06.2025 , 21:22 Uhr
Eher nicht: "Bundesinnenminister Dobrindt hält trotz einer Gerichtsentscheidung an Zurückweisungen von Asylsuchenden an den Grenzen fest. Das Gericht habe eine Einzelfallentscheidung getroffen und verlange nur nach einer ausführlichen Begründung." (Tagesschau.de, 2.6.25, 20:33 Uhr) "Nur", naja: Im Gegensatz zur Ausländermaut damals (erinnert sich noch jemand an einen gewissen Verkehrsminister namens Alexander Dobrinth?) hat er mittlerweile offenbar nach Amerika geschielt. Es ist erschreckend, wie das überhand nimmt mittlerweile: Politiker meinen, sich über Gerichtsentscheidungen hinweg setzen zu können = Aufhebung der Gewaltenteilung. Das ist ein Kern des Übels.
zum Beitrag02.06.2025 , 10:19 Uhr
Ich persönlich kann mit diesen Bildern von Teller nichts anfangen, wie mit vielen seiner anderen Fotos auch, die ich großteils für belanglos halte. Allerdings trägt er hier mit seinem Namen dazu bei, das Thema wieder mal in die Medien zu bringen. Ich glaube nicht, daß dieses Buch ein großes Thema wäre, wenn die Bilder von einem unbekannten Fotografen stammen würden. Leider ist das heutzutage so.
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