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Wirtschaftsweise für TempolimitSparen drückt die Preise nicht

Anja Krüger

Kommentar von

Anja Krüger

Langsamer und überhaupt weniger Auto zu fahren, ist in vieler Hinsicht sinnvoll. Nur reicht es als Mittel gegen die hohen Spritpreise nicht aus.

130 als Tempolimit wäre auch schon schön. Noch besser wären maximal 100 km/h, um der Ölkrise und der Erderwärmung entgegenzuwirken Foto: Thomas Frey/dpa

E ndlich mal ein guter Vorschlag aus der marktradikalen Ecke: Die Ökonomin Veronika Grimm, eine der Lieb­lings­be­ra­te­r:in­nen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), plädiert für ein temporäres Tempolimit, um den Bür­ge­r:in­nen zu signalisieren, die Lage ernstzunehmen und Sprit zu sparen. Doch anders als die üblichen Vorschläge mit sozialer Schlagseite, die sonst von Grimm kommen, findet dieser leider nicht den Beifall der Ministerin.

Käme ein Tempolimit, hätte die Energiekrise wenigstens einen Kollateralnutzen. Dass es wegen des Klimas und weniger Unfalltoten nötig ist, liegt auf der Hand. Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland will ohnehin ein Tempolimit. Aber die Christ­de­mo­kra­t:in­nen nicht. Vorläufig jedenfalls. Denn die jetzige Ölkrise könnte auch die hartgesottenen Geschwindigkeits-Junkies zum Umdenken zwingen.

Entspannt sich die Lage am Persischen Golf in den kommenden Wochen nicht, werden nicht nur die Preise weiter steigen. Früher oder später wird es dann einen Mangel geben. Für diesen Fall muss die Bundesregierung Vorbereitungen treffen – tritt er nicht ein, umso besser. Kommt aber ein echter Ölschock, ist eine schnelle Senkung des Verbrauchs wichtig. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind sofort umsetzbar, autofreie Sonntage oder Homeoffice-Angebote ebenfalls.

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Auch die Halbierung der Ticketpreise für den Fernverkehr und eine Preissenkung für das Deutschlandticket sind schnell machbar und sinnvoll. Allerdings: Die „Wirtschaftsweise“ Grimm fordert ein Tempolimit, um gleichzeitig Maßnahmen zur Preiskontrolle zu verdammen. So einfach ist die Sache aber nicht. Die hohen Preise sind wegen der damit verbundenen Inflationsgefahr und der finanziellen Folgen für Gering- und Durchschnittsverdienende ein Problem, das die Bundesregierung lösen muss.

Das ist komplex, wenn es nicht auf eine bloße Subventionierung der Mineralölkonzerne hinauslaufen soll. Eine kluge Kombination von Preisdeckel und Übergewinnsteuer könnte eine Lösung sein.

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Anja Krüger
Parlamentskorrespondentin
Schwerpunkte Wirtschaft- und Energiepolitik
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111 Kommentare

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  • Ein Tempolimit ist jetzt bestimmt nicht verkehrt. Schon allein, um den Klimaschutzzielen im Verkehrssektor vielleicht noch vor Ablauf der Frist näher zu kommen.

  • Jeder der sich hier über die Regierung beschwert sollte mal 4 Jahre zurückdenken. Bei der Ölkrise wegen des Russischen Überfalls auf die Ukraine hat ein noch schlechterer Wirtschaftsminister Milliarden für einen "Tankrabatt" verschleudert der fast komplett von der Öl-Industrie geschluckt wurde (Subventionen ? ), der Sprit für den Verbraucher blieb trotzdem teuer. Selbst nichts zu tun ist besser als so was !

    • @Günter Witte:

      Der Tankrabbat wurde von Christian Lindner gegen den Widerstand von Robert Habeck, der eindeutig davor warnte, dass der Rabbat nicht hauptsächlich bei den Verbrauchern ankommen werde, durchgedrückt. Würde mich nicht wundern, wenn Lindner dabei wieder mal mit dem Platzen der Koalition gedroht hätte.







      Zum damaligen Zeitpunkt gab es ein größeres Maßnahmenpaket wegen der steigenden Energiepreise und dieser alberne Rabbat war für die FDP der Punkt, auf dem sie bestanden hat als Gegenleistung für die Zustimmung zum Gesamtpaket.







      Die Ampel bestand nicht nur aus Habeck!

      • @Sisone:

        Dann ist Frau Reiche schon in dieser Sache besser als ihr Vorgänger das sie sich nicht von einer Kleinpartei vorführen lässt.

    • @Günter Witte:

      Dieser "schlechte" Wirtschaftsminister hat viele Initiativen gestartet, die den Leuten geholfen haben Geld zu sparen. Dass er durch den öffentlichen Druck zu dieser Massnahme gegriffen hat, das war verzeihlich, denn damit gab es keine Erfahrung. Die haben wir jetzt und die schlechteste Ministerin heute ist eine Fossillobbyistin, die eher auf der Seite der einschlägigen Unternehmen steht, denn auf der der Verbraucher. Sie ist es auch, die die Gasbevorratung (bewusst??) nicht so betreibt wie es sein sollte - das wird ebenfalls zum Vorteil der Gasindustrie ausgehen.... Aber klar - GRÜNEN Bashing ist immer noch in, wenn auch ohne Grundlage....

  • Ein Tempolimit wird es in Deutschland so schnell nicht geben, weil Deutschland dann sein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zum Rest der Welt verlieren würde.



    Und auf irgendwas will man schließlich noch stolz sein können, und sei es auf den gesellschaftsunverträglichsten Schwachsinn.

    • @Erfahrungssammler:

      @ Erfahrungssammler



      Waren es nicht die Nationalsozialisten,die im dritten [ 1.000 jährigen ] Reich, die Deutschland die Autobahn bauten, um auf Scheiße Stolz zu sein...

  • Die Politik debattiert über eine Übergewinnsteuer für Unternehmen, der Staat ist aber über den höheren Mehwertsteuerbetrag selber in erster Reihe mit dabei.

    In Österreich heißt es von Seiten der Politiker, der Staat darf kein Krisengewinner sein. Diese Forderung kommt dort nicht von der Opposition, sondern vom Kanzler und den Regierungsparteien. Felix Austria.

    • @Josef 123:

      Eigentlich muss der Staat Krisengewinner sein, weil Krisen häufig staatliches Handeln einfordern, welches nun mal Geld kostet. Die Denke, den Staat selber als durch Anreize zu steuerndes Unternehmen zu betrachten, ist ja mal ganz falsch. Um den Staat zu korrigieren gibt es die Demokratie.

  • Ölpreise sind Weltmarktpreise, Einsparungen auf deutschen Autobahnen ändern am Weltmarktpreis nichts. Eben so wenig Übergewinnsteuer und ähnliches ökonomisches Voodoo.

    Wir werden am Ölpreis nicht viel ändern. Das können nur Trump und die iranische Führung…

    • @Nafets Rehcsif:

      Preise aus Italien von Gestern, 07. April. 18:47 Eni Tankstelle



      Diesel 1,994



      Super 1,762

      • @DanPan:

        In Italien streuen die Preise aber noch mehr als in Deutschland. Ich habe gestern in Italien für 2,16€ den Diesel getankt. An der nächsten Tanke kostete Diesel 2,28€. Die 1,99€ hatte ich auch gesehen, leider zu spät...

      • @DanPan:

        Der Ölpreis ist ehrlicherweise auch nochmal etwas völlig anderes als der Brutto-Endpreis an der Zapfsäule. Da spielt im Vergleich der Länder z. B. die Steuerbelastung eine erhebliche Rolle. Die kann man natürlich zur Deckelung der Endpreise durchaus verwenden, aber das tut natürlich nichts geen den Höhenflug des Rohölpreises, denn es animiert weniger zum Sparen und stützt somit den Nachfragedruck auf den knappen Nachschub. Die Zeche zahlen die Steuerzahler der Länder, die sich sowas leisten und die Länder (vornehmlichdes globalen Südens), die solche "Reserven" nicht haben und unter dem steigenden Rohölpreis besonders leiden.

  • Wenn ich durch langsameres Fahren weniger Sprit verbrauche, und damit Geld spare, dann tue ich das doch, egal ob es ein Tempolimit gibt oder nicht. Es steht mir völlig frei, nicht mit 200 über die Aitobahn zu fahren. Warum also diese Rufe nach einem Limit? Muss man mal wieder den unmündigen Bürger wieder vor sich selbst schützen?

    • @Querbeet:

      Nein, man muss den Bürger vor den Leuten schützen, die mit Tempo 200 das Unfallrisiko und den CO2-Ausstoß um das vielfache erhöhen.

      • @Sisone:

        Naja, nicht gleich um das Vielfache. Der Ausstoß erhöht sich um das gleiche Maß wie der Spritverbrauch; eine bestimmt Menge Sprit verbrennt zu einer bestimmten Menge CO2 (und Wasser).

        Und das Unfallrisiko: Klar bedeuten niedrigere Geschwindigkeiten weniger Unfallgefahr. Dann könnte man die Autobahn auch auf 30... Nein, ich will nicht polemisch sein. Die größte Gefahr geht von den LKW aus; bei fast allen schweren Unfällen ist mindestens einer involviert. Davon abgesehen passieren auf den Autobahnen z.B. in der EU fast überall mehr Unfälle als in Deutschland. Es sieht also so aus, daß die Autofahrer hier verantwortungsvoll mit der Geschwindigkeit umgehen können (jedenfalls die meisten, und die anderen scheren sich ohnehin nicht um Tempolimits).

        • @Debaser:

          Studien zeigen eindeutig, dass Strecken mit Tempolimit in Deutschland eine geringere tödliche Unfallrate aufweisen als solche und überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Unfälle mit Todesfolge auf Autobahnen. Bei konstant 100 KMh verbraucht ein Mittelklassewagen 5-6l/100KM, bei 200 locker 15-20l (also vielfach).

          • @Sisone:

            Äpfel mit Birnen: 5-6 Liter bei 100 - Kleinwagen. 15-20Liter bei 200: Bugatti 16-Zylinder.



            Mein BMW X1 verbraucht bei 100 ca. 7 Liter, bei 200 ca. 9 und bei Vollgas ca.10 Liter (Diesel)

      • @Sisone:

        Das steht aber hier grad gar nicht zur Debatte, hier gehts um hohe Spritpreise und was dagegen getan werden kann. Es gibt durchaus viele Argumente für ein Tempolimit, ich wäre auch klar dafür.



        Der einzige Punkt wäre hier aber ein Versorgungsengpass, der man entgegen wirken könnte, die Preise werden dadurch keinen Cent fallen. Sparsamer fahren kann jetzt schon jeder, ganz ohne Tempolimit.



        Aber irgendwelche Argumente herauszukramen, die so gut wie nix mit der konkreten Debatte zu haben, nur weil man aus ganz anderen Gründen sowieso dafür ist, ist eben keine sachliche Diskussionsebene.

        • @Deep South:

          Ich bin zwar auch aus ganz anderen Gründen als Spritpreissenkung für ein Tempolimit und als Nichtbetroffener (Elektroauto) könnten mir die Preise auch einfach egal sein, aber tatsächlich geht es mir auch darum, dass nicht nur der Literpreis sondern auch der Literverbrauch pro Kilometer ein Hebel ist, die resultierenden Fahrkosten (und das sollte ja am Ende entscheidend sein) zu senken. Das hätte nicht nur für jeden einzelnen Autofahrer, sondern auch gesamtgesellschaftlich positive Auswirkungen, da weniger importiert werden müsste, weniger CO2 ausgestoßen würde und die Unfallzahlen sinken würden.







          Warum ist es unsachlich, wenn ich auf eine Frage ("muss den Bürger vor den Leuten schützen...") konkret antworte? In der Kommentarspalte ist im Zusammenhang mit den Spritpreisen das Thema Tempolimit aufgemacht worden, steht also sehr wohl zur Debatte und dazu habe ich halt eine Meinung.







          Und wenn der von Ihnen ins Spiel gebrachte Versorgungsengpass tatsächlich kommt, werden die Spritpreise in ganz andere Dimensionen steigen. Sprit sparen (z.B. unkompliziert durch ein Tempolimit) kann also auch ein Puzzleteil sein, die Preise nicht noch weiter steigen zu lassen.

          • @Sisone:

            "Warum ist es unsachlich, wenn ich auf eine Frage ("muss den Bürger vor den Leuten schützen...") konkret antworte?"

            Weil die Idee aus dem Artikel, jetzt ein Tempolimit einzuführen, um die Stabilisierung der Spritpreise zu steuern, nunmal hier überhauptnichts mit Opfern von Rasern zu tun hat. Und die konkrete Frage bezog sich darauf, ob der unmündige Bürger nicht selbst entscheiden könne, ob er seinen Geldbeutel durch spritsparendes Fahren schont oder nicht.

    • @Querbeet:

      Zum der letzten Frage: JA!!!



      "Mal wieder" bestätigt es, es wäre wirklich nicht das erste Mal.

    • @Querbeet:

      Warum die Rufe anch einem Limit? Sehr simpel: weil es genug völlig verantwortungslose Egoisten gibt, die sich nicht freiwillig an eine Tempodrosselung halten. Die verwechseln Rücksichtslosigkeit und Verantwortungslosigkeit mit "persönlicher Freiheit"

    • @Querbeet:

      ... weil eben viele schnelle Autos von Firmen bezahlt werden und denen ist der Spritpreis egal. Vom Klima mal ganz ab, ist es Ihnen ja auch. Mündige Bürger dächten bis in die Generationen nach sich.

      • @Narrenfell:

        An andere denken???



        Die Zeiten sind vorbei.

      • @Narrenfell:

        Wie kommen Sie zur Einschätzung dass Firmen der "Spritpreis egal" sei?



        Gibt es für diese Einschätzung einer fundierte Grundlage, oder ist das eine Variation des Mythos vom "Dienstwagenprivileg", der auf einem unzureichenden Informationsstand in Bezug auf die Besteuerung von Firmenwagen basiert?

    • @Querbeet:

      Vielleicht weil es nicht nur um die Höhe des Spritpreises geht, sondern darum, die Versorgung sicherzustellen. Warum gab es 1974 die autofreien Sonnrage?

      • @Francesco:

        "Warum gab es 1974 die autofreien Sonntage?"

        Begründung oder tatsächliche Wirkung?

        In der Rückschau meinen Teile der Wissenschaft in der Antwort den Unterschied zwischen 'gut gemeint' und 'gut gemacht' aufzeigen zu können...

    • @Querbeet:

      Ja, Gesetze und Verordnungen existieren um die mündigen und unmündigen Bürger: innen vor Spinner: innen, die meinen ihre Freiheit bedeutet sie dürfen alles machen, zu schützen. Die jährlichen Unfallzahlen zeigen, dass es derer sehr viele auf deutschen Straßen gibt.

  • Eine Kombination aller Optionen: Übergewinnsteuer, Tempolimits, Preiserhöhungsbremse und weniger fahren würde als Sofortmaßnahme helfen. Allerdings nur für die aktuelle Teuerungswelle. Alles weitere geht erst nach dem Ende der rechten aktuellen Regierung, die nur fossile Energien fördern will.

  • Nachdem die Rechte gegen zu hohe Kosten beim Heizungsgesetz gewettert hat schimpft nun die Linke gegen zu hohe Kosten für fossile Mobilität und argumentiert sogar gegen ein Tempolimit.



    Die Welt ist so crazy.

    • @Prinz Leonce vom Königreiche Popo:

      Daran ist nichts crazy. Hohe Preise treffen immer zuerst diejenigen die eh schon zu wenig haben.

      Es ist nicht links für hohe Preise zu sein, das wohlstandsgrün…

  • Eine Kombination aller Optionen: Übergewinnsteuer, Tempolimits, Preiserhöhungsbremse und weniger fahren würde als Sofortmaßnahme helfen. Allerdings nur für die aktuelle Teuerungswelle. Alles weitere geht erst nach dem Ende der rechten aktuellen Regierung, die nur fossile Energien fördern will.

    • @Land of plenty:

      Sie scheinen es für abgemacht zu halten, dass die nächste Regierung weiter links stünde. Aus meiner Sicht es unter anderm diese selbstgewisse, letzlich Allvertretung beanspruchende Mentalität vieler links denkender Menschen, die das verhindert.

  • Viele Politiker reden von einer Übergewinnsteuer. Aber keiner sagt etwas zu der Mehrwertsteuer die als Übergewinn in Klingbeils Kasse sprudelt. Das sind ca. 0,12 Euro pro Liter, und das bei 180 Millionen Liter Kraftstoff die pro Tag in Deutschland getankt werden.



    Da ist es schon klar, das man als Finanzminister lange überlegen muss wie man das Geld an die Bürger zurückgibt.

    • @Bernd Simon:

      Die Vorstellung, dass der Finanzminister eventuell unter Umständen vielleicht derartige Überlegungen in Betracht ziehen könnte, fällt mir schwer.

    • @Bernd Simon:

      Es nützt nichts die Steuern zu senken, das ist eine Erfahrung, die längst bekannt ist. Die Mineralölkonzerne stecken sich die Ermässigung selbst in die Taschen. Davon haben wir gar nichts, die Konzerne aber einen noch höheren Gewinn. Das ernsthaft niemand wollen.

      • @Perkele:

        Und ob die Deutschen das wollen: Sprittpreise von über 2 Euro, kaum ein Autofahrer geht oder fährt zu einer Massendemo gegen die Mineralölkonzerne.

        Ist fast so, als müsste man sonst den heiligen Kapitalismus angreifen, dann lieber den Frosch schlucken.

      • @Perkele:

        In Österreich kostet der Liter Superbenzin heute zwischen 1,70 und 1,80€. Und die haben keine anderen Konzerne als wir.

    • @Bernd Simon:

      Die 12 Cent sind ein bisschen wenig. Die Mehrwertsteuer wird auf Spritpreis, Mineralölsteuer und CO2 Abgabe aufgeschlagen, also aufs Gesamtpaket und sollte so um die 40 Cent liegen. Bei Diesel nochmal deutlich mehr. Ohne Steuern und Abgaben liegt der Spritpreis um einen Euro.

      • @DazMe:

        Da habe Sie recht, bei 2,20€ (Superbenzin) sind es immer noch rund 35 Cent:

        "Anders ist das bei der Mehrwertsteuer. Sie beträgt auf Benzin und Diesel - wie auch auf viele andere Waren - 19 Prozent. Die Mehrwertsteuer auf Sprit ergibt sich so: Der Nettopreis pro Liter wird mit der Energiesteuer und der CO2-Abgabe zusammengerechnet, auf diese Summe werden 19 Prozent aufgeschlagen.



        Das heißt: Steigen die Spritpreise, steigen die Mehrwertsteuereinnahmen des deutschen Fiskus pro verkauftem Liter Sprit." (br.de 18.3.26).

        Es ist also auch noch Mehrwertsteuer auf die Energiesteuer und die CO2-Abgabe fällig, nicht nur auf die Ware an sich.

      • @DazMe:

        Die 12 Cent ist der Übergewinn, also die Mehreinnahme die der Finanzminister durch die Preissteigerungen der letzten Wochen hatte. Mit den 40 Cent Mehrwertsteuer auf den derzeitigen Preis haben Sie Recht.

  • Warum diese Überschrift "Sparen drückt die Preise nicht"?



    Im Text darunter findet man (erfreulicherweise) kein Wort zur Bestätigung dieser Aussage. Sie ist auch nachweislich falsch.

    Bei fast keinem anderen Gut funktioniert der Markt seit über Jahrzehnten so "lehrbuchmäßig" wie beim Roh- / Erdöl.

    Wäre in den letzten Wochen weltweit die Nachfrage nach Rohöl um gut 20 % gesunken, würde der Sprit an Tankstellen in Deutschland inzwischen wieder zum Preis vom Februar angeboten.



    Durch die Straße von Hormus wird nur / immerhin 20 % der globalen Rohölförderung transportiert. Wenn man dieses Volumen nicht zeitnah ersetzen kann, steigt halt der Preis. Und er wird hoch bleiben oder sogar weiter steigen, solange die Verbraucher, den höheren Preis zahlen ohne ihren Konsum an Produkten aus Erdöl zu reduzieren.

    Also wäre richtig:



    Sparen drückt die Preise,

    wenn alle mitmachen (müssen), so wie 1973 bei Sonntagsfahrverbot für Kfz (und nicht die mit dem dicken Geldbeutel weiter hemmungslos Sprit verbrauchen dürfen nach dem Grundsatz: "Was kostet die Welt ...").

    • @DHM:

      > Wäre in den letzten Wochen weltweit die Nachfrage nach Rohöl um gut 20 % gesunken, würde der Sprit an Tankstellen in Deutschland inzwischen wieder zum Preis vom Februar angeboten.

      Das ist Quark. Es wird schon längst gespart, eben weil die Preise so hoch sind. Nicht so sehr bei uns aber viel in asiatischen Ländern. Der Preis vermittelt zwischen Angebot und Nachfrage. Würde durch Sparen der Ölpreis auf Vorkriegsniveau zurückkehren, entfiele der wirtschaftliche Grund zum Sparen und der Preis würde wegen der steigenden Nachfrage bei eingeschränktem Angebot ebenfalls wieder steigen.

      Man könnte die Konsumenten bestenfalls überzeugen, unabhängig vom Preis sparsamer zu sein, oder sie ordnungspolitisch dazu zwingen.

      • @Trollator:

        Sie haben Recht und auch wieder nicht: Das akutelle "Sparniveau" verhindert nur, dass die Preise noch HÖHER steigen. Um sie wieder sinken zu lassen, müsste man noch mehr sparen, so dass eben die Ölkonzerne auf ihrem 2,20€-Benzin tatsächlich ein Stückweit sitzen blieben. Solange sie aber Alles, was ohne Hormus-Transit noch in ihre Raffinierien sprudelt, auch zu den aktuellen Mondpreisen losgeschlagen bekommen, haben sie keinen Grund, die Preise zu senken.

  • Das Benzin scheint immer noch nicht teuer genug zu sein. Man gebe nur mal "Ostern" und "Stau" in die Suche ein. Das Ergebnis spricht für sich selbst.



    Eher geht ein Kamel... ihr wisst schon, ...als dass eine signifikante Mehrheit der Deutschen auf ihren größten Fetisch zumindest zeitweise verzichtet oder freiwillig 100/120 fährt, um Benzin zu sparen (Von den restlichen wünschenswerten Effekten eines Tempolimits ganz zu schweigen).

    • @Klabauta:

      Wer an einem Sonntag mit sinnlosem Herumfahren beispielsweise 30 € verpulvert, verpulvert genau so leicht 35.



      Mir tun die Menschen Leid, die fahren MÜSSEN. die anderen blechen noch zu wenig.

  • "Sparen drückt die Preise nicht"



    Aber es drückt die Kosten. Und die Umsätze der Anbieter:innen. Das führt gelegentlich zu Preissenkungen.

  • Warum wollen die Freunde der Marktwirtschaft immer sofort einen staatlichen Eingriff, wenn der Markt funktioniert? Ein Preisdeckel ist genauso falsch wie eine Subvention. Denn nur über den Preis wird Knappheit kommuniziert und stellt sich (Energie-) Sparen ein: der Preis muss hoch bleiben sonst entsteht kein (Kosten-) Druck.



    Alternativen (Deutschlandticket, Netzentgelte) günstiger machen, dass könnte gegen die Belastung helfen, ohne zu Schaden.

  • Mein VW, 31 Jahre alt, über 100 PS, braucht bei Tempo 100: 6,5 l E10 ! Warum kann ein neuer Verbrenner das nicht? Außerdem kann jeder so spritsparend langsam im 5. Gang fahren wie er will !



    Wozu ein Gesetz?

    • @A.S.:

      Weil die Autos heute sehr viel schwerer sind als vor 31 Jahren. Seitenaufprallschutz, -zig Airbags, all die ganzen Gadgets und Assistenten, die es damals noch nicht gab...

      Das mit dem 5. (oder ggf. 6.) Gang beim Cruisen stimmt. Es spart unheimlich, wenn man die gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat, in den höchsten Gang zu schalten - sofern die Motordrehzahl nicht unter die Leerlaufdrehzahl fällt. Wenn beschleunigt werden soll, muß eben 2 oder 3 Gänge runtergeschaltet werden.

  • Und .... wäre es schlimm, wir würden einen Mangel an Öl erleben? Möglicherweise eröffnet sich dann erstmalig eine realistisches Möglichkeitsfenster, sich von fossilen Rohstoffen zu verabschieden. Denn bisher erleben wir nur leere Versprechungen. Der Weltenergievrbrauch steigt, die regenerativen Energien decken, wenn es gut läuft, bestenfalls den jährlichen Mehrverbrauch und dank des forcierten Ausbaus von Rechenzentren ist nicht einmal das mehr gesichert. Kohle- und Gaskraftwerke sollen deshalb länger laufen, die Atomenergie eine Renaisance erleben, Gas in Deutschland gefördert werden, auch Fracking steht wieder auf der Agenda. Der Ölmangel in Folge des Irankriegs liefert nun eine politisch einfach vermittelbare Begründung für all diese Bestrebungen. Nichts davon wird wieder rückgängig gemacht, wenn das Öl wieder durch die Straße von Hormus zirkuliert, denn nicht der Krieg ist das Problem, sondern unser exponentiell wachsender Energieverbrauch.

  • Das Thema Tempolimit wird nur von jenen immer wieder aufs Tapet gebracht, die schon sehr lange nicht mehr auf einer Autobahn unterwegs gewesen sind.

    Entweder wird die Geschwindigkeit wegen der Baustellen begrenzt und von denen gibt es sehr viele und für sehr lange Zeit oder die Geschwindigkeit wird wegen Straßenschäden beschränkt.



    Zudem gibt es auch noch die reine Verkehrsdichte zuzüglich zahlreicher LKW.



    Alles in allem eine reine Phantomdiskussion und reine Zeitverschwendung.

  • Ich spare für mich selber, wenn ich die Möglichkeiten meines Autos nicht voll ausreize und das Gaspedal nicht bei jeder Gelegenheit auf Anschlag bringe. Und ich erlebe, dass sehr viele Autofahrer das ebenso tun. Sie sparen für sich, fahren moderat.



    Aber eine Oelknappheit wird das eher nicht verhindern. Da ist der Energiehunger im Land viel zu groß.



    Frau Reiche hat es mit ihrer Regierung ja so vorangetrieben, dass die fossilen Energieträger in Zukunft mehr gebraucht werden, als das der Plan von Habeck vorgesehen hatte. Mit der Rücknahme der Subventionen auf Erneuerbare hat sie einen Bock geschossen. Dumm nur, dass alle in dem Schlamassel drinnen stecken.



    Politisches Umdenken wäre toll. Aber da geht bestimmt eher die Welt unter, als dass Betonköpfe diesen Schritt gehen.



    Und dann gibt es ja noch die Lobby und Frau Reiche will ja nach der Regierungszeit noch einen schönen Posten bei BP oder so.

  • Das Auto kann ruhig mal abgestellt werden.



    Das D-Ticket macht vieles möglich, auch wenn DB und S-Bahn nicht das tollste sind, ist es besser, als €2.22 oder €2.30 zu zahlen.



    Und wer zu Fuß gehen kann, sollte das machen, hat positive Effekte.



    Nun mal ernsthaft: Wer eine Arbeitsstelle hat, zu der er / sie nur per Auto kommt, der zahlt jetzt und das haut rein. Das sind durchaus viele und die können eben nicht anders.



    Ich habe bislang keinen vernünftigen Vorschlag gehört....

    • @Andreas_2020:

      Die Erhöhung der Pendlerpauschale wäre eine solche Entlastung. Alle, die beruflich ihr Auto benötigen würden entlastet.

      • @Stephan Heibges:

        Nö... was Ihnen jeder selbständige Handwerker gerne erklären wird. 🤔

      • @Stephan Heibges:

        Dieser Reiche Vorschlag wurde ja sogar schon aus der CDU kritisiert:



        - die Pendler Pauschale wurde bereits erhöht



        - die Pendlerpauschale wirkt erst nächstes Jahr bei der Einkommenssteuer und nicht jetzt



        - die Pendlerpauschale begünstigt Mehrverdiener*Innen, während Geringverdiener*Innen , die weniger Steuern zahlen, entsprechend weniger entlastet werden

        • @Philippo1000:

          Zum letzten Satz: Ach was!! (Loriot) ;-)

      • @Stephan Heibges:

        Jo, nächstes Jahr mit der Steuererklärung. Gutverdiener mit hohem Steuersatz profitieren da auch weitaus mehr als Geringverdiener mit kaum oder wenig Lohnsteuer.

        • @Hugo:

          Never change a working system!

      • @Stephan Heibges:

        „Alle, die beruflich ihr Auto benötigen würden entlastet."



        Die Aussage ist falsch. Viele Niedrigverdiener:innen würden von der Erhöhung der Entfernungspauschale nichts haben, da ihr Steuerlast bereits Null sein kann.. Freuen würden sich Fahrer:innen von E-Autos, Radelnde und Bahnfahrende.



        Diese Fakten wurden in den letzten Tagen tausendfach in den Medien erklärt. Aber es gibt immer noch Bürger:innen, welche diese ignorieren - genauso wie Katherina Reiche.

    • @Andreas_2020:

      Gestern Nachmittag lag der Börsenstrompreis in der Spitze -14,705 Ct/kWh, die Produzenten haben dafür bis zu 7,78 Ct/kWh bekommen. Völliger Wahnsinn, dass die Produktion eines Gutes subventioniert wird um anschließend seine Entsorgung teuer zu bezahlen. In den Abendstunden lag der Marktpreis bei über 11 Ct/kWh. Intelligenter wäre es, den Strom bis in den Abend zu speichern und erst dann ins Netz zu verkaufen. Das wird aber durch die Pauschalvergütung wenig attraktiv. Deshalb ist es richtig, die Pauschalvergütung abzuschaffen. Die gestiegenen Strompreise machen die Pauschalvergütung weniger notwendig, marktwirtschaftliche Prinzipien regeln sich selbst. Das aktuelle System aus Pauschalvergütungen, Abnahmegarantien auch bei negativen Strompreisen erzeugt nicht mehr handhabbare Komplexität bei massiv steigenden Kosten.

      • @MK:

        "...Völliger Wahnsinn, dass die Produktion eines Gutes subventioniert wird..."

        Völliger Wahnsinn ist die Preisbildung auf dem Strommarkt. Immer die teuerste Produktionsart entscheidet über den Preis. Wenn massig Windstrom für 5 cent die KWh eingespeist wird, liegt der Börsenpreis trotzdem bei 15 cent, solange auch nur 10% des Stroms mit Gas oder Kohle produziert wird (Meritorder).







        Völliger Wahnsinn ist es auch, dass Überschussstrom einfach teuer entsorgt wird, statt (auch nicht billig, aber sinnvoll) gespeichert wird. Wahnsinn, dass man nicht alles dafür tut, an diesem Ziel (ausreichend Speicherkapazitäten inkl. E-Auto-Speicher-Nutzung), an dem wir letzten Endes ankommen werden, so schnell wie möglich (!) anzukommen, sondern immer wieder auszubremsen (Reiche, Merz & Co.).

        Bei negativen Strompreisen erhält der Normalo mit Photovoltaik auf dem Dach übrigens seit letztem Jahr ohne jede Komplexität genau 0,00 cent. Nix mit Abnahmegarantie. Den am Ende "teuer entsorgten Strom" meiner Nachbarin schenken, darf ich übrigens auch nicht.







        Und übrigens: Jede Stromproduktion, ob erneuerbar, Gas, Kohle (!), Kernkraft (!!!) in Deutschland wird / wurde subventioniert.

  • Ich erlebe tagtäglich, dass die sehr hohen Spritpreise nicht dazu führen, dass ein Großteil der Autofahrer ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Offenbar ist das Problem für einen großen Teil der Autofahrerschaft immer noch nicht relevant.

    • @Bussard:

      Mittlerweile überhol ich frühs aufm Weg zur Arbeit auf der Autobahn mit meiner kleinen Schüssel immermehr BMW und Audi welche sklavisch 120 fahren.

      • @Hugo:

        Wieso "sklavisch"?

  • Öl = Konflikte = Kriege



    Wann kapieren wir endlich, dass Öl gleichzusetzen ist mit Konflikten und Kriegen? Wir müssen endlich weg vom Öl, noch schneller, noch konsequenter. Kleine E-Autos mit 300km Reichweite gibt es schon deutlich unter 20.000€. Es ist sinnvoller endlich ein E-Auto zu kaufen, als auf den Verbrenner zu bestehen. Es ist sinnvoller zumindest eine Balkon-PV zu installieren, als über steigende Strompreise zu meckern. Wer heute noch eine neue Gas- oder Ölheizung einbaut, ist selbst schuld, wenn heizen für ihn unbezahlbar wird. Wir müssen endlich weg vom Öl, denn nach diesem Konflikt ist vor dem nächsten Konflikt.

    • @Hans Dampf:

      ich brauche ein etwas größeres Auto, aber auch die 20000€ für ein E-Auto habe ich nicht, natürlich habe ich angefangen etwas Geld anzusparen um mir als nächstes eins zu kaufen so in ein paar Jahren. Aber das wird nun immer länger dauern, da das Geld, dass ich auf Seite legen kann immer weniger wird.

      • @JSch:

        Der Preisverfall bei E Autos wird in absehbarer Zeit noch deutlich schneller sein, als bei Verbrennern.



        .



        BYD mit der Blade 🔋, Tesla mit der Trockenproduktion, ...



        .



        Anders als bei neuen Verbrennern, gibt es mit den neuen E Autos tatsächlich noch richtig viel Mehrwert.



        .



        Kürzere Ladezeit, und mehr Reichweite zum Beispiel.



        .



        Einige E Autos gibt es bereits zum Schleuderpreis, das wird in 5+ Jahren noch deutlich zunehmen.

  • Ein Tempolimit wird kaum Einsparungen bringen und kaum Auswirkungen auf Preise haben. Ferner ist eine endlose Debatte bei einer Aufhebung des Tempolimits absehbar. Im Ergebnis hat die Diskussion darüber überhaupt keinen Mehrwert.

    • @DiMa:

      ... stimmt, das bisschen Klimawandel kann man vernachlässigen

      • @Narrenfell:

        Wenn Sie es so extrem sehen, dann sollten sie sich auch nicht im Internet aufhalten, denn das Internet ist ein signifikanter Stromfresser. Es ist für etwa 3,7 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich, vergleichbar mit dem Flugverkehr.

      • @Narrenfell:

        Es geht doch hier ausschließlich um die Frage der Benzinkosten und deren Folgen auf Inflation und Wirtschaft.

  • Ich verstehe einfach nicht warum immer und immer wieder jemand von neuem mit diesem Tempolimit Quatsch anfangen muss? Die Leute wollen das nicht, das muss man endlich mal akzeptieren. Wer langsam fahren will kann das auch freiwillig machen, aber ständig dieses aufzwingen der eigenen meinung. Ich bin erwachsen und kann selber entscheiden ob ich nur mit 100 fahren will oder nicht. Aber nein wir müssen wieder Zeit und Geld verschwenden um dann Gesetze und vor allem die Beschilderung zu ändern. Das Geld sollte besser in unsere Schulen investiert werden.

    • @My2cents:

      Da stimme ich Ihnen zu. Der Verbrauch moderner Verbrenner ist über weite Einsatzbereiche moderat, wenn man beim Fahren nicht die letzten Leistungsreserven ausreizt. Vorausschauend gefahren, wenig gebremst und gut gerollt(Segelfunktion!) kann man schnell und sehr effizient unterwegs sein. Ein starres Tempolimit halte ich daher für nicht zielführend und es wird auch keine relevanten, messbaren Effekte auf den Gesamtverbrauch in Deutschland haben. Deutschlands Autobahnverkehr funktioniert seit Jahrzehnten auch ohne generelles aber dafür mit streckenbezogenen begründeten Tempolimits.

      • @Flocke:

        Wenn der Verbrauch moderat ist, warum klagen die Menschen dann über die hohen Preise?

    • @My2cents:

      "Die Leute", die kein Tempolimit wollen, sind nicht die Mehrheit der Bevölkerung. Es sind die, welche nicht wissen, wie sie sich sonst bemerkbar machen können, denen nichts einfällt außer Sprit verkokeln, damit sie überhaupt wahrgenommen werden - und das nicht mal positiv.



      Erwachsen sein auf dem Papier und in der Denkweise sind zwei verschiedene Paar Schuhe, siehe den Forciert-durch-den-Verkehr-gleiter.

      • @Erfahrungssammler:

        Es geht hierbei nicht um die Mehrheit der Bevölkerung, sondern um die Mehrheit der Autofahrer - und da dürfte keiner einen Zweifel haben, daß die übergroße Mehrheit kein Tempolimit möchte.

        Ein Tempolimit hat keinen dämpfenden Effekt auf die Spritpreise. Es hat auch keinen bremsenden Einfluß auf den Klimawandel. Und die schwersten Unfälle auf der Autobahn passieren fast immer unter Beteiligung von LKWs. Auf unseren Autobahnen passieren weniger Unfälle als in jedem Land der Erde, in dem ein Tempolimit existiert.

        Warum werden Leute, die eine andere Meinung als die eigene vertreten, immer mit Beschimpfungen und Beleidigungen bedacht, ja diffamiert? "In der Denkweise nicht erwachsen", "die, denen nichts einfällt außer Sprit verkokeln, damit sie überhaupt wahrgenommen werden" - warum so aggressiv?

        Klar, es gibt die 3% Rowdies, die alle anderen gefährden - aber die lassen sich auch durch Tempolimits nicht stören. Alle anderen fahren zumeist rücksichtsvoll, unabhängig ob langsam oder schnell. Es ist kein Zeichen von "Erwachsensein", möglichst langsam zu fahren oder ein möglichst niedriges Tempolimit zu befürworten.

        • @Debaser:

          "...Es geht hierbei nicht um die Mehrheit der Bevölkerung, sondern um die Mehrheit der Autofahrer - und da dürfte keiner einen Zweifel haben, daß die übergroße Mehrheit kein Tempolimit möchte..."







          Erstens ist das einfach nicht wahr. Selbst in der ADAC-Umfrage waren 55% der Autofahrer für ein Tempolimit.







          Zweitens ist es nicht egal, was Nicht-Autofahrer darüber denken. Oder sollen nur Fahrradfahrer die Regeln für Fahrradfahrer festlegen dürfen (...ich möchte gerne auf dem Bürgersteig und auf der Autobahn radeln, rote Ampeln gelten nicht für Radfahrer...)?







          Auf die Benzinpreise pro Liter hätte ein Limit vielleicht keinen Einfluss, aber auf den Benzinpreis pro 100 KM doch erheblich.







          Den bezweifelten Einfluss auf den CO2-Ausstoss-bedingten Klimawandel lasse ich mal unkommentiert...







          Und abgesehen von vielleicht ein paar Minuten längerer Fahrzeit (Tipp: einfach früher losfahren) gibt es absolut keinen Nachteil eines Tempolimits. Wenn doch, machen Sie mal eine Liste, die über "Freie Fahrt für freie Bürger" hinausgeht.

          Ganz unaggressiv halte ich es für eine erwachsene Denkweise, Vernunft über individuellen Spaß zu stellen.

          • @Sisone:

            Doch, ich denke schon - es sind ja nicht alle Autofahrer im ADAC, und von den Mitgliedern haben auch nicht alle abgestimmt. Meistens stimmen bei derlei Umfragen nur diejenigen ab, die mit etwas unzufrieden sind. Alle anderen winken ab und blättern weiter.

            Radfahrer? In der Stadt ja, auf jeden Fall, da bin ich bei Ihnen! Aber auf der Autobahn kann es nicht um sie gehen. Genauso wie es nicht um die Autofahrer gehen kann, wenn es um die Breite von Wegen im Stadtpark geht.

            Ob jemand seinen Spritpreis pro 100km senken will, sollte er, finde ich, selber entscheiden können. Einige haben so viel, daß es keinen Unterschied macht.

            Der verringerte CO2-Ausstoß: Sind Sie wirklich der Ansicht, daß ein Tempolimit den Klimawandel bremst? Nichtmal unsere ganzen Klimaschutzanstrengungen haben darauf einen Einfluß. Der Klimawandel kommt, und wir können rein gar nichts dagegen tun, wenn es kein internationales, verbindliches, strafbewehrtes Abkommen zur Emissionssenkung gibt. Klimaanpassung sollte das Ziel sein.

            Und zuletzt: es geht ja nicht um Spaß. Es geht um eingesparte Zeit - und darum, den Leuten auch mal zuzutrauen, eigene Entscheidungen zu treffen.

            • @Debaser:

              Und wenn "kein internationales, verbindliches, strafbewehrtes Abkommen zur Emissionssenkung" kommt, sollten wir einfach kapitulieren und die Emissionen nicht senken?







              Natürlich wird ein Tempolimit in Deutschland den Klimawandel nicht aufhalten. So wie man mit einem einzigen Ziegel kein Haus bauen kann. Aber Tempolimit, schnellstmöglicher Umstieg auf erneuerbare Energien, Wärmepumpen statt Gas- und Ölheizungen und die vielen weiteren Bausteine können zusammengenommen schon ein Beitrag sein, den Klimawandel abzumildern. Zumal Deutschland nicht irgendwer ist. Nur 11 Nationen weltweit stoßen mehr C02 aus als Deutschland, ganze 183 Nationen weniger. Was Deutschland macht, ist nicht unwichtig. Und als Land mit Führungsrolle in der EU schon gar nicht.







              Wenn Sie von Klimaanpassung sprechen, meinen Sie was genau? Irgendwie Vorsorge treffen, das Dürren, Stürme, Hitze und Überschwemmungen besser weggesteckt werden, nehme ich an. Für einen großen Teil der Weltbevölkerung wird das aber nicht möglich sein; übrigens der Teil, der den ganzen Mist nicht verursacht hat. Nicht wundern, wenn dann so einige von denen an Europas Türen klopfen werden. Mal sehen, wie es dann mit der Anpassung läuft.

        • @Debaser:

          Ich habe irgendwie verdrängt, dass die Autofahrer mehr zählen als das Fußvolk, hätte es mir aber eigentlich denken müssen.



          Weiterhin habe ich wohl auf die falschen Wissenschaftler und Fachleute gehört, weiß aber nicht, ob ich es noch schaffe, zur Vernunft zu kommen.

          • @Erfahrungssammler:

            Sie sind schon wieder so konfrontativ, lieber Erfahrungssammler.

            Natürlich geht es um die Autofahrer - anders als die Straßen in der Stadt ist die Autobahn (und um die geht es ja hier) tatsächlich NUR für Kraftfahrer da. Da müssen Sie hier nicht so polemisch mit "Fußvolk" kommen und implizieren, ich würde alle anderen als weniger wert darstellen wollen. Warum diese Unterstellung? Kann man nicht mehr ohne solche Dinge Meinungen austauschen?

            Im übrigen sind auch nicht alle Autofahrer im ADAC, bzw. haben sich an der Umfrage beteiligt. Und jedem steht es frei, 130 oder sogar nur 80 auf der BAB zu fahren, dazu braucht man kein Tempolimit.

            Ich finde es auch riskant und unverantwortlich, mit welchem Geschwindigkeitsunterschied manche überholen - wenn ich mehrere Autos vor mir sehe, gehe ich immer vom Gas, um gefahrlos bremsen zu können, wenn einer ausschert. Unabhängig davon finde ich es aber zumutbar, 2x in den Rückspiegel zu blicken, wenn man die Spur wechseln will - um die Geschwindigkeit des anderen einschätzen zu können.

            • @Debaser:

              Latürnich sind Straßen und Autobahnen nur für Kraftfahrer da. Aber was ist mit Bürgersteigen, Radwegen und all den versiegelten Stellflächen für die 23 Stunden, in denen die Gehhilfe rumsteht?



              In Sachen "Unterstellung" hätte ich gerne auf Ihren Kommentar zum "Großraumwagen" geantwortet, aber die Kommentarfunktion ist oft zu schnell geschlossen.



              Bezüglich des Straßenverkehrs und seiner Anhängsel bin ich natürlich konfrontativ, wie könnte es bei den Erfahrungen, die eigentlich jeder macht - viele wohl, ohne sie wirklich wahrzunehmen, zu beurteilen und sie NICHT zu verdrängen - anders sein. Ich halte verbale Konfrontation immer noch für besser als physische Aggressionen durch Verkehrsteilnehmer, die sich in ihrer Freiheit gestört fühlen und die ich tagtäglich erfahre. Aber was bedeutet Drängeln, Rasen, Nötigen, Schneiden, Nichtblinken und andere Rücksichtslosigkeiten schon gegen die Forderung nach einem Tempolimit.

              • @Erfahrungssammler:

                Was meinen Sie für einen Kommentar über einen "Großraumwagen"? Ich weiß nicht, was Sie meinen. Sicher, daß ich das war? Das Wort ist mir nicht geläufig, ich kann mich nicht erinnern, das jemals getippt zu haben.

              • @Erfahrungssammler:

                Die 3% Autofahrer, die "drängeln, rasen, schneiden, nicht blinken und andere Rücksichtslosigkeiten" begehen, verurteile ich genauso scharf wie Sie.



                Das Problem ist, daß die sich für ein Tempolimit überhaupt nicht interessieren.

                Und nein, verbale Konfrontativität ist nicht ok, sondern ein Zeichen für eine - bei allem Respekt - schlechte Erziehung. Man hat gefälligst höflich zu anderen Menschen zu sein, egal, ob man deren Meinung teilt oder nicht.

        • @Debaser:

          Nein, die Mehrheit der Autofahrer:innen wünscht ein Tempolimit.



          .



          Umfrage März 2025: 57%



          2023 und 2022 waren es sogar 63%. Oktober 2025 waren selbst in der Umfrage der Blöd rund 60% für 130 kmh Höchstgeschwindigkeit.



          .



          55% der ADAC Mitglieder und ohne Glieder wünschen sich ein generelles Tempolimit.



          .



          Selbst unter CDU und CSU Wählerinnen befürwortet die Mehrheit ein Tempolimit.



          .



          Nur FDP (46-48%) und AFD Wähler sind mehrheitlich dagegen. Wobei es selbst bei den AFD Wählern eine Umfrage gab, bei der 63% dafür waren. In einer weiteren 18%. Ich vermute Mal stark, dass eher die 2te Zahl stimmt, denn sonst wäre die durchschnittliche Zahl allen Autofahrern viel zu niedrig.

        • @Debaser:

          Das stimmt doch einfach nicht, was sie behaupten, einfaches googeln hilft weiter:

          www.zeit.de/mobili...-koalition-spd-cdu

          Sind das alles gefühlte Werte von Ihnen?



          Und auch, wenn die, die mit 180 km/h über die Autobahn fliegen, keine „Rowdies“ sind, stressen sie die anderen auf der Straße erheblich.

        • @Debaser:

          Wär ich ned soo sicher:



          www.adac.de/verkeh...er-adac-mitglieder



          Ich pendel jeden Arbeitstag u.a. nen ca. 20km-Abschnitt auf der Autobahn; jedenfalls fährt da mittlerweile kaum noch einer über 150, die meisten ham sich auf knapp unter 130 engeschossen, gibt immer mehr die so ca. 110 fahren.

        • @Debaser:

          1. Das Argument mit der Mehrheit der Autofahrer finde ich etwas schwach. Die Mehrheit der Zigarettenraucher, Messerstecher usw. will vermutlich auch kein Tabak- bzw. Messerverbot.

          2. ```Warum werden Leute, die eine andere Meinung als die eigene vertreten, immer mit Beschimpfungen und Beleidigungen bedacht, ja diffamiert? "In der Denkweise nicht erwachsen", "die, denen nichts einfällt außer Sprit verkokeln, damit sie überhaupt wahrgenommen werden" - warum so aggressiv?´´´ Antwort: Manche Argumente sind halt wirklich schwach.

          • @derzwerg:

            Er ist ja auf kein einziges Argument auch nur eingegangen, sondern hat nur gepöbelt.

  • Wer für oder gegen einen Tempolimit ist, scheint im Kopf vor 30 Jahren stehen geblieben zu sein. Diese Fragestellung gibt es heute gar nicht mehr und es ist eine reine Scheindiskussion. Denn wir haben so viel Verkehr auf unseren Straßen, dass man nur noch einen vernachlässigbar kleinen Teil seiner Autofahrt mit mehr als 130 km pro Stunde durchführen könnte

    • @Horst Sörens:

      Tja, und der würde besser rollen, wenn alle ne gleichmäßige Geschwindigkeit haben. Sieht man an der LKW-Spur. Dafür installieren wir lieber Leuchttafeln und wenn Rushhour ist funktioniert dasnur halbgar, weil in den Köpfen der Linksfahrer ich bin so frei regiert und immer einer auffahren und theatralisch bremsen muss.

      • @Momo33:

        Fortsetzung: ...und deswegen dürfen auch weiterhin absurd überdimensionierte Autos mit 200 PS und 280 km/h auf dem Tacho verkauft werden, die auch im Normalbetrieb richtig viel Benzin schlucken.

        Wenn in Deutschland ein Tempolimit eingeführt wird, gibt es überall in Europa eins, und dann gibt es wirklich keine Daseinsberechtigung mehr für diese übergroßen Autos, dann kann man sie gleich verbieten. Vermutlich ist auch das der Grund für den heftigen Widerstand gegen ein Tempolimit selbst im taz-Forum.

  • "Überraschend" aus NL?!:



    "Ein Pkw, der 100 statt 130 Stundenkilometer fährt, verbraucht rund ein Viertel weniger Sprit, womit auch ein Viertel weniger CO2 ausgestoßen wird. Zudem werden halb so viele Stickoxide emittiert. Sie tragen zur Bildung von Feinstaub bei, der sich ebenfalls um ein Drittel reduziert. Stickoxide und Feinstaub verunreinigen die Luft und sind gesundheitsschädigend. Laut der European Environment Agency ist die Luftverschmutzung in der EU das "größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko".



    Schneller fahren – mehr Emissionen



    Wie sich die Emissionswerte durch Tempo 100 in den Niederlanden veränderten, ist methodisch schwer zu erforschen. Das Problem: Zeitgleich wurden Corona-Maßnahmen eingeführt."



    Quelle derstandard.de



    Das könnte sich für Deutschland aber anders darstellen im Monitoring und der dann folgenden wissenschaftlichen Analyse, jetzt hier aber unter den Vorzeichen einer enormen zumindest lokoregionären Marktmacht von Konzernen und einer praktisch quasi partiellen Ohnmacht der Bundesregierung.

    • @Martin Rees:

      Wenn man von Norden die deutsche Autobahn entert und dann irgendwo am Rand sein Auto lädt, steigt die allgemeine Abgasglocke in die Nase, die über quasi dem ganzen Land liegt. Das, was Autofahrer nun auch gerne anführen zu vermissen, sollten sie elektrisch fahren müssen.

    • @Martin Rees:

      Gasfüße und Spritköpfe interessieren sich nicht für Stickoxyde und Feinstaub - denen geht alles, was nicht dem eigenen momentanen Vergnügen dient, hinten vorbei.

  • Meiner Meinung und Beobachtung nach habe ich auf zwei längeren Fahrten an Ostern zu Verwandten um Süden gesehen, dass viele auf den Fernstraßen disziplinierter als sonst fuhren. Die wenigen elitären Superschnellen waren eine Ausnahme, nicht nur wegen der hohen Verkehrsdichte und der vielen Baustellen. Dass ein Tempolimit eine Lösung ist, sieht man bei der Fahrt in den Westen, bei der Einreise in die Niederlande.

  • Die Knappheit scheint zwar noch weit weg, aber in Asien trifft sie bereits heute viele Menschen..und sogar die Lufthansa meldet Probleme bei der Betankung in Asien.







    Auch wenn der PeakOil einige Jahrzehnte hinaus geschoben wurde..die jetzige Krise ist definitiv ein Ausblick auf das was früher oder später die ganze Welt treffen wird.

    Jetzt so zu tun, als würde sich bald wieder alles einrenken, wird den Anforderungen nicht gerecht. Viel besser wäre es jetzt die Lehren zu ziehen und sich auf die unausweichlich kommenden Ereignisse vorzubereiten.



    Dazu zählt im Kern die Abhängigkeit von Fossilimporten zu verringern und zwar nachhaltig.



    Ein Tempolmit gehört dabei ebenso ins Portofolio, wie:



    - ein vergünstigtes Deutschlandticket



    - ein auf den Fernverkehr erweitertes Zugticket



    - der zügige Ausbau erneuerbarer Energien, samt Speichern



    - die effizientere Nutzung von Energie im allgemeinen, auch in Form von Wärmepumpen, Gebäudedämmung, usw.







    Und das tolle ist: wir wissen schon sehr viel und es entstehen ständig neue Ideen.







    Die Vision einer Welt in der wir unabhängig und frei von Energie-Importen sind liegt bereits zum greifen nahe.







    Nutzen wir diese Krise und sehen sie als Chance...

    • @Wunderwelt:

      > Die Vision einer Welt in der wir unabhängig und frei von Energie-Importen sind liegt bereits zum greifen nahe.

      Mir ist kein realistisches (also irgendwie durchgerechnetes) Szenario bekannt, in dem Deutschland unabhängig von Energieimporten sein wird. Es wird immer mit mindestens 20% Import von grünem Wasserstoff gerechnet (von dem komplett unklar ist, ob er überhaupt verfügbar sein wird). Und das bei höchstens moderat wachsendem Energieverbrauch -- die KI-Rechenzentren lassen grüßen.

      Im Augenblick gibt es leider nur eine Technologie, die es uns tatsächlich ermöglichen würde, Nettoenergieimporte zu vermeiden. Die ist derzeit allerdings teuer und politisch nicht durchsetzbar.

  • Man kann die krise auch einfach aussitzen

    Wenn Benzin zu teuer ist, kann jeder selber Gedanken über sparen machen...

    Das Benzin wäre billiger ohne die letzte komplett sinnlose Massnahme...

  • Sparen hilft vielleicht nicht, um Preise zu senken, aber um Knappheit zu vermeiden oder wenigstens hinauszuschieben. Genau darum wird es in den nächsten Wochen gehen.

    • @Aurego:

      Und es wird weniger Verkehrstote geben - ist doch was....

      • @Perkele:

        Das ist dem freien Bürger egal....

        Auch wenn du tatsächlich Recht hast

    • @Aurego:

      Solange keiner hamstert reicht die Versorgung im großen und ganzen aus. Wir werden vermutlich noch 3€ für den diesel sehen. Wichtig ist das die Logistik nicht zusammenbricht und noch Lebensmittel in die Supermärkte geliefert werden. Das wird aber auch noch funktionieren. Die frage ist nur das die Lebensmittel dann Kosten Werden.

    • @Aurego:

      Es braucht nicht noch mehr Tempobegrenzung. Beim dritten Geschwindigkeitsvergehen einfach den Füherschein einziehen und jeder fährt gesittet.

      • @Seppo:

        Ein Tempolimit wie in der Schweiz täte uns nicht weh.

        • @Aurego:

          Und die Ahndungen wie in der Schweiz mir auch nicht.

        • @Aurego:

          Doch! Schon mal in der Schweiz gefahren? Sehr nervig, noch mehr Linksfahrer, noch mehr im „Toten Winkel Fahrer“, Abstände werden kaum eingehalten da nur die beacchtubg des Tempolimits zählt. Insgesamt eher unangenehmes Autofahren.

          • @Flocke:

            Ich fahre sehr gerne in der Schweiz. Aber niemand ist gezwungen, dort Auto zu fahren, da auch der ÖPNV einigermaßen funktioniert.