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Deutsches Gold in den USADas Metall muss zurück

Kommentar von

Wolfgang Mulke

In den USA lagert ein Großteil der deutschen Goldreserven. Die sollte sich Deutschland zurückholen – aus zahlreichen Sicherheitsgründen.

Ab nach Hause: Noch lagert ein Großteil der deutschen Goldreserven in den USA Foto: Newscast/imago

E rneut ist eine Diskussion um die deutschen Goldreserven im Gange. Auch wenn die Bundesbank als Verantwortliche für den Staatsschatz es nicht hören mag, sollte er doch zumindest in größeren Teilen aus den USA abgezogen werden. Das gebietet die Erkenntnis, dass sich die US-Administration nicht mehr grundsätzlich an geltendes Recht oder auch bestehende Abmachungen hält. Zudem torpediert US-Präsident Donald Trump die Unabhängigkeit der Notenbank Fed, in deren Obhut das Gold gelagert wird. Damit kann das deutsche Vermögen im Wert von rund 160 Milliarden Euro bei Gelegenheit auch mal als Druckmittel gegen Deutschland eingesetzt werden. Das Risiko besteht und kann durch eine Rückholaktion vermieden werden.

Panik ist nicht angezeigt – Zeichen setzen schon. Schon die Absicht einer solchen Aktion würde einen erheblichen Vertrauensverlust in die amerikanische Finanzpolitik signalisieren und den einstigen Partnern ihre Verletzlichkeit vor Augen führen. Bisher konnten nur die Finanzmärkte den Präsidenten einhegen. Auf deren Vertrauen ist er angewiesen. Praktische Folgen, wie sie etwa beim Verkauf von US-Anleihen zu erwarten wären, hätte ein Umzug des Goldes nicht.

Ein Argument für die Lagerung an internationalen Finanzplätzen ist die Möglichkeit, bei Marktverwerfungen sofort vor Ort einzugreifen, um beispielsweise Währungsturbulenzen zu begegnen. Allerdings sollte dies angesichts mittlerweile digitalisierter Handelssysteme, die rund um die Uhr an jedem Ort der Welt verfügbar sind, auch anders möglich sein. Zumindest müsste die Bundesbank einmal ganz konkret darlegen, welche Vorteile die Tresore New Yorks heute noch bieten.

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Die Rückführung wäre nicht nur ein starkes Signal nach außen, dass fehlendes Vertrauen auf Dauer auch teuer für die USA selbst werden könnte. Wichtig ist auch ein Signal nach innen. Landauf, landab verfestigt sich der Eindruck eines hilflosen, immer nachgebenden Europa und Deutschland. Etwas weniger Abhängigkeit von Entscheidungen jenseits des Atlantiks täte da gut.

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72 Kommentare

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  • Vorausgesetzt, sie rücken es auch raus. Ich hätte da meine Zweifel.

  • Na dufte & wo ER doch grad paar Blätter weiter



    007 Im Sessel saß - etwas 🎶 - wa! 🙀🥳🧐



    Bessey laß gehn - 🎥 -



    www.youtube.com/watch?v=6D1nK7q2i8I



    & Albert Hall



    www.youtube.com/watch?v=EnseiOJ2jGQ

  • Die Frage ist, ob die erwartete Menge von Gold überhaupt verfügbar ist, bez, existiert.

    • @Klartext:

      Warum ist das die Frage?

    • @Klartext:

      Inwiefern soll das fraglich sein? Die Einlagerung ist doch dokumentiert und wird notariell überwacht.

  • Interessant ist, dass Staaten bzw. deren Zentralbanken immer noch Gold horten. Anscheinend vertrauen sie ihrem eigenen Fiatgeld doch nicht unbegrenzt...

    • @sollndas:

      Das ist eigentlich garnicht interessant. Und von horten kann keine Rede sein. Die lächerlichen 160 Milliarden stehen einem Bundeshaushalt von z.B 524,54 Milliarden Euro 2026 gegenüber. Also deutlich weniger als ein Drittel. Das ist nur ein Notgroschen.



      Oder glauben Sie allen ernstes, dass irgendwann wieder ein Warengeld - Gold, Tabak, Reis, etc eingeführt wird?

  • Ich finde die Zusatzinformation von Antje1971 sehr wichtig, die ich bereits vor einigen Tagen aus der Tagesschau erhalten hatte.

    In den USA liegt nur noch ein Drittel der Goldreserven, die Hälfte liegt bereits in Frankfurt und der Rest in London. Das beruhigt grundsätzlich.

    Es wäre sinnvoll eine Teilmenge, vielleicht 100 Tonnen, aus New York abzuziehen und vielleicht in der Schweiz unterzubringen. Das wäre ein Zeichen des Mißtrauens gegenüber den USA und es ist allerhöchste Zeit so etwas zu signalisieren.

  • Der Grund für die Goldreserven -- nämlich das Bretton-Woods-System mit dem Goldstandard -- ist schon vor langer Zeit entfallen. Zudem muss D mit seinem Exportüberschuss keine Sorge haben, keine US Dollar für seine Euros mehr zu bekommen. Und den Euro können die EZB und die Euro-Länder über ihre Zentralbanken jederzeit auf Knopfdruck erzeugen. Besser wäre es, das Gold zu verkaufen, um unter der -- hirnverbrannten -- Schuldenbremse wenigstens ein bisschen mehr Geld für Soziales, Klima oder Infrastruktur zu haben.



    www.geldfuerdiewel...e&utm_medium=email

  • Oh wie süß. Da glaubt Deutschland doch tatsächlich sein Gold wieder zurückzukriegen. Als ob Donald sagen würde: "Oh ja, natürlich, hier bekommt ihr euer Gold!"

    Wird er niemals im Leben tun. Wenn er das erfährt, behält er es erst recht.

    • @Troll Eulenspiegel:

      "Da glaubt Deutschland doch tatsächlich sein Gold wieder zurückzukriegen."



      Bislang zumindest hat Der Donald außer Sprüchen nichts getan, was eine solche Befürchtung rechtfertigen würde. Ein Einbehalten eingelagerter Goldreserven wäre ein unfreundlicher Akt gegenüber den Verbündeten, der schon fast einer Kriegserklärung gleichkäme. Da würden ihm selbst seine republikanischen Knechte in den Arm fallen.

    • @Troll Eulenspiegel:

      Nein, wie im Artikel beschrieben, liegt das Gold bei der Fed und die Fed ist aktuell noch unabhängig, Trump kann hier nicht einfach über das Gold verfügen wie er lustig ist, Trump hat hier keine Macht.

      • @PartyChampignons:

        Die Amtszeit Powells endet im Mai. Danach wird der Chef der Fed ein Trump-Speichellecker sein Das Gold ist also entweder im Mai hier in D, oder aber weg.

  • Deutschland verfügt über 3.550 Tonnen Goldreserven. Ein Großteil, nämlich über die Hälfte davon, liegt bereits in Deutschland.



    10% liegen in London - und 33% in den USA. Das hat vor allem auch historische Gründe. Und eine gewisse Splittung ist auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll.



    Diese Details fehlen mir in der aktuellen Diskussion.



    Zweifellos wäre es ein politisches Signal, wenn wir Goldreserven jetzt aus den USA abziehen würden.



    Allerdings bleiben da Fragen:



    Haben wir überhaupt Kapazität zur Aufbewahrung der zusätzlichen 1200 Tonnen?



    Und wollen wir weiteres Öl ins Feuer gießen bezüglich der sehr angespannten Beziehungen?



    Es wäre auch ein Signal, zumindest mal einen Flieger voll, also 80 bis 100 Tonnen auszufliegen. Das könnte man sicherlich auch diplomatisch verpacken.



    Ein Komplettabzug ist Tabularasa - und mich wundert, dass sich hier so viele Fürsprecher dafür finden. Europa sollte sich nicht auf Trumps Wahnsinn einlassen. Bedächtigkeit und Weitsicht haben die NATO 75 Jahre ausgezeichnet. Wir werden Trump überleben - kühle Köpfe behalten, umsichtig handeln, der Wahnsinn gewinnt nur wenn man ihm sich hingibt. Merz und die EU tun gut bisher sich ruhig zu verhalten.

    • @Antje1971:

      Wenn Trump weg ist, ist der Trumpismus noch lange nicht Vergangenheit. Und ein Nachfolger wird sich finden.



      Man muss hier in D endlich mal kapieren, wohin die USA steuert.

    • @Antje1971:

      "Es wäre auch ein Signal, zumindest mal einen Flieger voll, also 80 bis 100 Tonnen auszufliegen. Das könnte man sicherlich auch diplomatisch verpacken."



      Das ist dann eine Fortsetzungsgeschichte:



      "Währungspolitik:



      Bundesbank holt Hälfte der Goldreserven zurück



      Die Bundesbank will Vertrauen schaffen und holt fast 700 Tonnen Gold aus den USA und Frankreich zurück. Bis 2020 soll die Hälfte des Goldes in Deutschland lagern."



      zeit.de 2013



      Damals z. Begründung u. d. Folgen ebda:



      "Der bislang von der französischen Nationalbank gelagerte Goldbestand im Umfang von 374 Tonnen werde damit vollständig aufgelöst. In New York verblieben künftig noch 37 Prozent des deutschen Goldes statt bisher 45 Prozent. Die bei der Bank of England lagernden Goldreserven im Umfang von 13 Prozent blieben unverändert.



      Mit dem Schritt reagiert die Bundesbank auf öffentlichen Druck: Im Herbst wurde die Sicherheit des deutschen Goldes im Ausland infrage gestellt . Der Bundesrechnungshof hatte "angesichts des hohen Werts der bei ausländischen Notenbanken gelagerten Goldbestände und der Tatsache, dass diese noch nie aufgenommen wurden" regelmäßige Stichproben gefordert. Mancher Politiker meint, die Bundesbank hätte..."

      • @Martin Rees:

        Danke für die ausführlichen Darlegungen! Woll



        Lerne immer gern dazu - wa.

    • @Antje1971:

      Ich denke auch, dass Trump allein nicht das Problem wäre. Es besteht aber die reale Aussicht, dass wir in die Ära eines allgemeinen Rechtsnihilismus im Umgang mit staatlichen Auslandsvermögen eintreten, deren Sicherheit zunehmend an politische Opportunitätserwägungen und veränderliche Freund-Feind-Zuschreibungen gebunden ist. Das spricht für eine Rückholung, zumindest schrittweise. In Bezug auf die in Paris und London gelagerten Bestände ist dies ja bereits geschehen, ohne dass diplomatische Verwicklungen die Folge gewesen wären. Und zusätzliche 1200 Tonnen Gold sollten vergleichsweise unkompliziert untergebracht werden können, es braucht da ja kein Endlager in Salzstöcken oder so :-)

    • @Antje1971:

      "Es wäre auch ein Signal, zumindest mal einen Flieger voll, also 80 bis 100 Tonnen auszufliegen. Das könnte man sicherlich auch diplomatisch verpacken."

      Diplomatie ist ein Begriff, mit dem der Größte Präsident aller Zeiten mangels Intelligenz und Bildung nichts anzufangen weiß. Insofern gegenüber dieser, tja: Person also vollkommen überflüssig.

      Im Zollstreit hat er bisher auch nur hartes Chinesisch und Kanadisch verstanden und nicht diplomatsches Europäisch.

    • @Antje1971:

      Das Problem ist nur Trump, sondern das was danach kommt.



      Die jetzige Führung wird ihre Macht nicht mehr kampflos hergeben.

      • @Captain Hornblower:

        Es wird eher schlimmer werden. Trump scheint nur der Bojazzl zu sein, der momentan gebraucht wird, weil er die erforderlichen Mehrheiten beim Wahlvolk einfahren konnte. Seine vier Jahre werden intensiv genutzt, um die Demokratie in den USA möglichst restlos abzuschaffen. Danach kann er -finanziell bestens ausgestattet, ansonsten gebauchpinselt- abtreten, andere Prioritäten kennt er eh nicht: Super-Deal (aus trumpscher Sicht).

        Nach dem bekannten Spruch: wenn Einer seine Schuldigkeit getan hat kann er gehn. Armselig das alles.

    • @Antje1971:

      Also liegt Gold im ungefähren Wert von 160 Milliarden € im direkten Zugriffsbereich eines Mafiosi. Soll man es wirklich dort lassen?

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Nein, das stimmt nicht, denn die FED ist unabhängig von Trump.



        Ja, Trump missfällt das. Ja, Trump drohte auch der FED zuletzt mit Klage.



        Dennoch, im Jetzt ist die FED unabhängig. Somit hat Trump keinen Zugriff auf die Goldreserven - weder direkt noch indirekt.



        Wie gesagt, kühlen Kopf und Rationalität bewahren. Panik ist was Trump will.

    • @Antje1971:

      1200 Tonnen Gold sind angesichts der hohen Dichte von Gold sehr einfach zu lagern. Ein Kubikmeter Gold, also ein Würfel mit einer Kantenlänge von gerademal 1m, wiegt bereits über 19 Tonnen.

      Es wird jetzt nicht ein großer Safe sein, den man aus Bankräuberfilmen kennt, aber verteilt auf wenige Standorte reicht bereits aus.

  • Das Gold sollte im eigenen Land oder in Nachbarländern bleiben

    • @Todesfister:

      Das war nicht immer die Idee, ist aber aktuell eine Option:



      "Warum ist so viel Gold im Ausland?



      Das hat historische Gründe. Zunächst sind die Goldreserven im Ausland "entstanden", was mit dem Währungssystem der Nachkriegszeit, dem Bretton-Wood-System, zu tun hatte. Der Dollar war damals die Leitwährung, die in einem festen Kurs zu allen anderen Währungen stand. Um den Geldwert stabil zu halten, versprachen die Amerikaner jeder anderen Notenbank, ihre Dollars in Gold umzutauschen.



      In den Jahren des Wirtschaftswunders exportierte die deutsche Wirtschaft viel in die USA. Dafür bekamen sie Dollar, bei der Bundesbank entstanden so Forderungen an die Fed - in Gold. Anders als die frankzösische Zentralbank ließ die Bundesbank die Reserven aber nicht nach Deutschland bringen.



      Das hatte auch mit dem Kalten Krieg zu tun. Nach dem Zusammenbruch des Bretton-Wood-Systems war es ein wichtiges Argument, die Goldreserven vor dem Zugriff der Warschauer-Pakt-Staaten zu schützen."



      sueddeutsche.de 2012



      Weiter dort:



      "Gerade im Bereich der Notenbanken spielt Vertrauen eine große Rolle. Offensichtlich fürchten die Banker, mit Kontrollen ihre langjährigen Partner zu düpieren. Die anderen Notenbanken..."

  • Die Idee mit d. Repatriierung von Gold hatten auch andere schon. Der Logistik-Aufwand war enorm, die Geheimhaltung auch.



    Es ging nicht nur um Vertrauen, auch um Hegemonie u. die Weltleitwährung, die Schwäche d. Dollar u. sicher auch Nationalstaaten-Animositäten.



    "Schon Charles de Gaulle mochte den Dollar nicht. Der legendäre französische Staatspräsident wetterte in den 60er-Jahren immer wieder gegen die amerikanische Vorherrschaft auf dem Devisenmarkt. Als alles Reden kein Abdanken der Weltleitwährung Dollar bewirkte, schickte er seine Schiffe.



    Sie holten das Gold nach Paris, das General de Gaulle gegen Frankreichs Dollar-Reserven getauscht hatte. Das war damals möglich, denn es galt die sogenannte Goldeinlösepflicht. Jedes Land konnte seine Dollars gegen das Edelmetall tauschen. De Gaulle knackte mit seiner Volte zwar die Goldeinlösepflicht. 1971 wollten die Amerikaner nicht länger mit ansehen, wie Tonnen Gold ihr Land verlassen. Die Weltleitwährung Dollar konnten die Franzosen letztlich aber nicht kippen."



    Bei handelszeitung.ch (auch erschienen in "Die Welt").



    taz.de



    "Diese stabile Währungswelt endete aus vielen Gründen, aber schließlich war es der Vietnamkrieg, der den Knall..."

  • Deutsche Goldreserven sind gegenwärtig am sichersten bei der FED gelagert so lange FED selbständig bleibt, Denn wenn die erst einmal auf Transport zur EZB sind, von welcher Security würden die eskortiert, sicher nicht von deutscher eher Trump Lagers. Mit gegenwärtigem Abziehen Goldes würde schlafende Hunde geweckt. Denn in USA hat sich Riesenärger gegen Deutschland aufgebaut, dass deutsche Exportwirtschaft über Lohnsubvention privater, kirchlicher, staatlicher Arbeitgeber subventioniert, verstärkt seit Agenda 2010/Hartz 4 Gesetzen 2003 zulasten deutscher Binnenkaufkraft, Welthandelspartner, seine Handelsbilanzüberschüsse mehrt mit unlauteren Mitteln durch Dieselabgasgate 2015 von US-Umweltbehörde nicht von deutscher aufgedeckt, dass DM krass unterbewertet in Eurozone 2002 wechselte. Dadurch im Welthandel Vorteile generiert, wie zuvor durch DDR als verlängerter Werkbank bundesdeutscher Industrie und Wirtschaft. Last but not least erhebt Trump Anspruch auf Eis gelegtes Kreml Zentralbank Vermögen in EU. Vergeblich forderten USA Berlin bisher auf, deutstaz.de/LeserInnen-...entare/!118006/che Binnenkaufkraft für mehr US Import zu heben. Der Cocktai in Trump Regie iwäre riskant

  • Man sollte das Risiko bedenken, wenn herauskommen sollte, dass nur halb soviel Gold vorhanden ist, wie angenommen.

    Völlige Unsinnsdebatte, wie Trumps Grönland-Geschichte.

    • @Alex Roe:

      häh? Warumd sollte da nur halb soviel vorhanden sein?

      • @Petros:

        Hat die Bundesbank das Gold ,vor Ort, gesehen bzw. Stichproben auf Echtheit unternommen, seit Einlagerung?

        • @Marco Dorn:

          Sie verdächtigen also die FED des Diebstahls.

        • @Marco Dorn:

          Ja hat sie. Kann man überall nachlesen.

    • @Alex Roe:

      Irgendwelche Belege, dass die Bundesbank über die Bestände lügt?

    • @Alex Roe:

      "Man sollte das Risiko bedenken, wenn herauskommen sollte, dass nur halb soviel Gold vorhanden ist, wie angenommen."

      Diesen Verdacht habe ich bisher noch nicht gelesen oder gehört. Wie kommen Sie darauf? Quelle?

  • Bei der Sparkasse Gelsenkirchen ist das Gold gut aufgehoben.

    • @CaoCao_de_taz:

      Habe ich auch dran gedacht, ich hörte, dort sei nun viel Platz frei

    • @CaoCao_de_taz:

      Ihr Kommentar gefällt mir am besten!

  • Wäre es nicht klüger, statt mit einer teuren und symbolbeladenen Rückholaktion Trumps Zorn zu riskieren, lieber mit dem Gold zu arbeiten. Also etwa bei den derzeit absurd hohen Goldpreisen einen Teil der Reserven verkaufen und sie später auf einem moderateren Preisniveau wieder aufzufüllen, dann halt in Frankfurt, London oder Zürich, oder zumindest die Arbitrage zwischen NY und Ffm mitzunehmen?

    • @Ingo Bernable:

      a) Der Handelsplatz hat nichts mit dem Aufbewahrungsort zu tun



      b) wer sagt, dass das heutige preisniveau nicht moderat sei, nur weil der Kurs stark gestiegen ist!?

    • @Ingo Bernable:

      Ja, den langsamen(!) Verkauf sehe ich auch als die einzig sinnvolle Möglichkeit an. Aber: Der Goldpreis wird nicht mehr sinken, wenigstens nicht in den aktuellen Währungen Dollar und Euro. Das Gelddrucken für die vielen (zum großen Teil selbstverschuldeten) Krisen ist aktuell eine Notwendigkeit und da kommen wir nicht mehr so einfach herunter.

      • @XXX:

        @Emmo



        Wenn es möglich ist den Aufbewahrungsort zu ändern ohne eine einzige Unze zu handeln, um so besser, dann ist die Rückholung ja mit einem Federstrich erledigt, wenn nicht wird man wohl handeln müssen um zu den gewünschten Aufbewahrungsorten zu kommen.

        @XXX



        Die feste Überzeugung, dass die Preise nie wieder fallen werden, würde ich tendenziell als Blasen-Indikator einschätzen. Vor dem Platzen DotCom-Bubble dachten so auch viele. Der Goldpreis war auch um 2011 herum schon mal auf dem damaligen Allzeithoch von knapp 2000$, vier Jahre später lag er nur noch bei etwas über der Hälfte. Steigende Renditen für US-Bonds und Inflationsbekämpfung etwa drücken den Goldpreis typischerweise, Szenarien also die nicht komplett unwahrscheinlich sind.

  • ich würde vorschlagen, Edelmetall gegen Edelgas zu tauschen; also Aurum gegen Krypto(n). Wenn in 10 bis 12,5 Jahren Jahren die ersten Psycho16-Goldnuggets dank SpaceX geschürft werden, müsste der irdische Goldpreis marktkonform implodieren. Implosiv dürfte auch Deutschlands Reaktion auf eine nicht gänzlich unwahrscheinliche US-Zurückweisung der Bitte um die Gold-Remigration sein.

    • @Jutta57:

      Die einzigen Währungen, die komplett implodieren werden, sind alle Kryptos. Nichts als heiße Luft mit entsprechendem Stromverbrauch.

  • Tja, aber wo tun wir es hin? Und wer transportiert es dahin? Wir haben in D weder einen Lagerort, der sicher genug wäre, noch sind wir in der Lage den Krempel sicher zu transportieren (man stelle sich die Freude der Russen vor, wenn sich Deutschlands Währungsreserve auf dem Atlantik in internationalen Gewässern befindet). Davon ab verfehlt das Geld als Notreserve seinen Nutzen wenn es in D liegt. Ne Schnappsidee von Leuten ohne geringste Ahnung. Im Westen also nix neues

    • @Samvim:

      50 % der Goldreserven liegen doch in Deutschland. Ist dieses Gold nach ihren Insiderkenntnissen nicht sicher? Natürlich macht eine Notreserve mehr Sinn, wenn sie im Heimatland liegt als wenn sie in einem Land liegt, dass Völkerrecht und Souveränität anderer Staaten nicht achtet.

      • @Nisse:

        Die 50% lagern bei der Bundesbank in Frankfurt. Es darf ganz ohne Insiderkenntnisse bezweifelt werden, dass die dortigen Lagermöglichkeiten damit nur zur Hälfte ausgeschöpft sind, spätestens der Bund der Steuerzahler hätte schon deutlichst drauf hingewiesen. Und Goldreserven machen tatsächlich nur dort Sinn, wo Gold auch gehandelt wird. Das passiert nicht in Frankfurt sondern in NY und London (da liegt der Rest vom Schützenfest).

    • @Samvim:

      Natürlich gäbe es auch in D genug Möglichkeiten zur Aufbewahrung. Und ein gesicherter Transport über den Atlantik wäre selbst für die Bundeswehr kein großes Problem.



      Es wurde ja auch schon etwas zurückgeholt.

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Es wurde Gold zurückgeholt, aber nicht in diesen Mengen und auch nicht aus NY, sondern Frankreich... Ansonsten siehe oben

        • @Samvim:

          2017 wurde schon Gold aus den USA zurückgeholt.

          Lagermöglichkeiten kann man ausbauen. Und provisorisch kann man das Zeug auch z.B. in Kasernen mit Soldaten drum rum lagern. Oder in einem Bergwerk. Hat man schon mal gemacht. Wenn man will, ist das alles kein Problem.

          Und natürlich wird Gold in diesen Mengen selten physisch gehandelt. Es wird einfach ein anderer Zettel mit dem neuen Eigentümer drangehängt. Dazu muss es nicht in NY sein.

          Warum gibt man sich so viel Mühe, zu rechtfertigen, das Gold vor der Nase eines Mafiosi liegen zu lassen?

  • Falls das Gold aus Steuergeldern bezahlt wurde,



    wäre wieder zurückgeben super. dann ist es auch sicher dezentral verteilt.



    Macht 15 Gramm pro Deutschkopf, hab ich ausgerechnet.

    • @kommentomat:

      Ich nehme meinen Anteil auch in bar = ca. 2.000 Euro.

  • Ich bin verwirrt!



    Wie kann man auf die Idee kommen, dass der totalitäre Herrscher der USA auf Signale positiv regagiert. Alles, aber auch wirklich jede Aktion des Irren war bisher das Gegenteil.



    Beispiel: wie ihr schickt Soldaten nach Grönland? dann hagelt es Zölle.



    Oder: was ihr gebt mir für nicht beendete Kriege keine Preis, dann zünde ich die Welt an usw.



    Deswegen das Zeug so heimlich wie es geht rausholen und danach sagen: wir können in Staaten die auf den Weg in - diplomatisch gesagt - einer Gegnerschaft zu uns sind (den Faschismus), keine Werte lassen.

    • @oldleft:

      "Beispiel: wie ihr schickt Soldaten nach Grönland? dann hagelt es Zölle."



      Ja, diese Sprüche kamen. Aber hab ich verpasst, dass diesen Sprüchen Taten folgten?

    • @oldleft:

      "Deswegen das Zeug so heimlich wie es geht rausholen (...)"

      Wie würde das in der Praxis funktionieren?

  • Zu spät.

    • @Alberta Cuon:

      Für was? Ihren Five-o-Clock Tee?

  • Nun wäre allerdings eine legitime Überlegung folgende:



    Nehmen wir kurz an, der deutsche Staat sei in einer existentiellen Notsituation, wie sie z. B. in einem existenzbedrohenden Krieg entstehen kann.



    Wäre es in dieser Situation tatsächlich sinnvoll, die kompletten physischen Goldreserven an einem Ort innerhalb Deutschlands aufzubewahren?



    Wer hätte darauf dann Zugriff? Die legitime Regierung bzw. legitimierte Vertreter des deutschen Volkes oder diejenigen, die sich Zugriff auf die Aufbewahrungsorte verschaffen können?

    • @Aurego:

      Klingt sehr nach Überlegungen aus dem kalten Krieg. Und auch damals wäre es darauf hinaus gelaufen, dass sich die paar Überlebenden aus den Regierungsbunkern damit ein neues Leben auf einem anderen Kontinent aufbauen.

      Heute sieht es so aus, dass die aktuell größte Gefahr ist, dass Trump seine gierigen Finger ausstreckt. Wir sollten das Gold also bis auf einen kleinen Rest zurückholen und verteilen. Die EU ist ja groß.

    • @Aurego:

      Muss ja nicht an einem Ort sein.



      Außerdem könnte man auch damit rechnen das die USA meinen das Gold müsste beschlagnahmt werden.

      • @Captain Hornblower:

        Ich habe nicht "an einem einzigen Ort" geschrieben, sondern es ist generell riskant, das komplette Gold innerhalb Deutschlands aufzubewahren.



        In den USA lieben übrigens nur noch knapp 37% des Goldes, ein Teil liegt bei der Bank of England in London und mehr als 50% bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt (wer es genau wissen will, findet auf folgender Seite unter dem Link "Goldbestand der



        Deutschen Bundesbank" ein pdf mit den Lagerorten, dem Brutto- und Feingewicht sowie der Feinheit aller Goldbarren):



        www.bundesbank.de/...orzeitig-ab-644174

  • Der Autor hat definitiv Recht.

    Das Gold nicht zurückzufordern ist eine wirklich gefährliche Fahrlässigkeit.

  • Ein Signal an Trump wäre es, ein paar US-Anleihen zu verkaufen.



    Die heutige Zolldrohung gegen Kanada zeigt deutlich, dass der Wahnsinn nicht enden wird.



    Für das Gold hätte ich noch etwas Platz in meinem Keller.

    • @Ratio:

      Wer genau soll denn US-Anleihen verkaufen?

      Kleiner Tipp: Auf der folgenden Übersichtsseite der Bundesbank finden Sie einige Zusammenstellungen zu den Währungsreserven der Bundesbank.



      www.bundesbank.de/...ngsreserven-819106

      • @Aurego:

        Na, über Gold und Bundesbank zu schreiben, ruft natürlich gleich mal die Banker auf den Plan.



        Zugegeben, in diesem Metier dürften Sie sich besser auskennen.



        Mal soviel:



        Die Wirtschaftszahlen, die da Trump über die USA in Davos verkündet hat, sind frei erfunden.



        Die USA sind hochverschuldet.



        Würden alle Investoren aus der EU die US-Anleihen abstoßen, so hätten wir einen Börsencrash und eine Weltwirtschaftskrise.



        Noch etwas sehr Trauriges:



        Hätten wir keine Kriege, so würde der Dax nicht bei 25.000 stehen.



        Würden alle Investoren aus der USA die China-Anleihen abstoßen, so hätten wir das gleiche Ergebnis.



        Wir reden viel über Kriege.



        Die Auswirkungen eines bevorstehenden Finanzkrieges haben wir "Nicht-Banker" noch nicht ansatzweise verstanden.

      • @Aurego:

        Hm, müssmer bei den Kaiman oder in Luxemburg betteln *lol*: www.tagesschau.de/...nanzmarkt-100.html

        • @Hugo:

          Versuche Sie mal, vor einem leeren Briefkasten zu betteln!

  • Sollte es tu Verwerfungen kommen allem lässt sich Gold auch transportieren mit Fluzeugen. Mehr als zwei Tage sollte es nicht Dauern.

    Es ist spätestens seit dem Zollstreit der USA-Schweiz klar wieviel Gold diurch die Welt bewegt wird.

    Die Exporte in die Schweiz waren auch deswegen aufgeblasen weil Gold aus London in die Schweiz zum Umschmelzen geflogen wird weil in New York 1 kg Barren hat (ja da sind sie metrisch) und in London 400 unzen (ca. 12kg).

    Im finanziellen Notfall kann man das Gold also ausfliegen. Im Kriegsfall natürlich eingeschränkt.

    • @Tim Hartmann:

      2 Tage? Mit Flugzeugen? 1600t?