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Greenpeace-Berechnung zu KerosinFliegen ist schon lange nicht mehr schön

Simone Schmollack

Kommentar von

Simone Schmollack

Durch den Irankrieg wird das Kerosin knapp. Um Flugbenzin zu sparen, hilft nur eines: weniger fliegen und sinnlose Flugverbindungen canceln.

Innereuropäisch kann man locker auf den Flieger verzichten Foto: Pat Meise/plainpicture

S pätestens ab Juni dürfte in Europa das Kerosin knapp werden. Die Internationale Energieagentur jedenfalls ist alarmiert. So wie die Ursachen für den Kerosinmangel klar auf der Hand liegen – der Irankrieg –, sind es auch die Folgen: Es wird weniger Flüge für weitaus höhere Preise geben. Oder anders formuliert: Fliegen wird (wieder) Luxus.

Wer dabei an Klima und Umwelt denkt, könnte sich jetzt freuen: So what? Weniger Flüge schützen das Klima, ist doch super. Aber so einfach ist das wie so häufig nicht. Denn Reiche und Besserverdienende fliegen trotzdem und die Airlines verbrauchen weiterhin massiv Flugbenzin, wollen sie doch so viele Flüge wie möglich verkaufen.

Wie der Kerosinmangel behoben werden könnte, hat jetzt Greenpeace ausgerechnet: Würden Luxusflüge und überflüssige Verbindungen gestrichen, würden 38 Prozent des Treibstoffs eingespart werden können. Hilfreich ist auch, wären Privat- und Inlandsflüge tabu.

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Das ist jetzt keine wahnsinnig überraschende Erkenntnis, jede schwäbische Hausfrau (so es sie noch gibt) kann sich das mit einem Blick ins Haushaltsbuch rasch ausrechnen. Aber hilfreich ist der Greenpeace-Move trotzdem, weil er Inlands- und Privatflüge als das benennt, was sie sind: sinnlos und schädlich.

Von Berlin nach München muss man nicht fliegen, der ICE schafft diese Strecke mittlerweile in vier Stunden. Okay, okay, wenn der ICE nicht mal wieder viel zu spät ist oder die Deutsche Bahn kurzfristig Züge streicht.

Auch innereuropäisch kann man locker auf den Flieger verzichten. Von München nach Bologna kommt man mit dem Zug in sechs Stunden, im Bordbistro gibt es caffé italiano vero und die Aussicht auf die Alpen gratis. Wer von Rostock nach Paris will, muss zugegebenermaßen etwas mehr Zeit einplanen. Aber auch diese Strecke bewältigt man an einem Tag. Und mal Hand aufs Herz: Rechnet man Anreise zum Airport, Check-in, Sicherheitskontrolle, Gepäckabfertigung zusammen, lässt man Nerven und vertrödelt viel Zeit. Fliegen ist schon lange nicht mehr schön.

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Simone Schmollack
Ressortleiterin Meinung
Ressortleiterin Meinung. Zuvor Ressortleiterin taz.de / Regie, Gender-Redakteurin der taz und stellvertretende Ressortleiterin taz-Inland. Dazwischen Chefredakteurin der Wochenzeitung "Der Freitag". Amtierende Vize-DDR-Meisterin im Rennrodeln der Sportjournalistinnen. Autorin zahlreicher Bücher, zuletzt: "Und er wird es wieder tun" über Partnerschaftsgewalt.
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73 Kommentare

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  • Deutschland muss hier noch ordentlich ran.



    Und erst wenn die DB mal zuverlässig ist, kann man die Alternative Flugzeug besprechen.

    Mein letztes Highlight war, dass ich in der Niederlande am Tag vor der Reise ( mehr als 16h vor dieser) in der App gesehen habe, dass mein Wagen 36 des gebuchten Zuges dort nicht mehr angezeigt wird und dieser bei Wagen 26 endet.



    Daraufhin habe ich bei der DB angerufen und nachgefragt was los ist, denn wenn 10 Wagen fehlen, wird das heftig werden



    Die Antwort „alles gut der Zug fährt wie gebucht. Machen Sie sich keine Sorgen“

    Am nächsten Tag fehlten tatsächlich die Wagen 26-36. Der Zug war komplett überfüllt, die Zugbegleiter sprachen von Evakuierung. Als Grund war von plötzlichen technischen Störungen die Rede. Auf meine Frage, ob man nicht wenigstens die Zugbindung aufheben könne, kam die Antwort dies wurde abgelehnt. So fuhren wir dann über 6h bis nach Süddeutschland. Nach etwa 3h waren die ersten Toiletten defekt und liefen über. Nach etwa 5h war keine mehr zu benutzen.

    Nur eine meiner vielen Erlebnisse

    In vielen Ländern Europas funktioniert es auch. Habe in der Schweiz, Österreich, Niederlanden und auch Frankreich gute Erfahrungen gemacht.

  • Ziel einer solchen Debatte sollte es aber nicht sein, den Einzelnen für den Klimawandel verantwortlich zu machen, sondern das System, dass Fliegen für einige so viel attraktiver als Bahnfahren macht.



    Wenn man das x-fache zahlen und die x-fache Zeit aufwenden muss, um moralisch das Richtige zu tun, dann ist es nur verständlich, dass manche die persönliche Komponente vor die systemische stellen.



    Die richtige Reaktion ist dann nicht, den einzelnen zu verurteilen, sondern gemeinsam das System zu kritisieren, dass diese Entscheidung erst attraktiv macht.

    • @Hubertus von Mainberg:

      Sie sprechen mir aus dem Herzen.



      Leider bleibt einem oft für Strecken von 500-800km nur das Flugzeug. Vor allem, wenn einem für einen Termin nur 1-2 Tage zur Verfügung stehen und man gezwungen ist pünktlich zu sein.



      Ich habe eine BahnCard und nutze diese auch wann immer es geht. Nur habe ich die letzten Jahre die Erfahrung gemacht, dass es zu oft schief geht.

      Mit dem Auto ist es auch machbar, jedoch halt brutal anstrengend

      • @Sole Mio:

        Beispiel aus der gestrigen Praxis: Strecke Berlin-Dresden (180 Kilometer), Verspätung 50 Minuten, Kosten mit BahnCard 25: 26 Euro plus 5,50 Reservierung. Muss auch sagen, dass es mir mit 60 bereits ein bisschen peinlich ist, die Mitfahrgelegenheit zu nutzen. Oder wie seht Ihr das? Ehrliche Frage an die Foristen.

        • @Leningrad:

          Mit dem Auto teurer (also mit meinem) dafür deutlich schneller und keine nervenden Mitpassagiere die einem eventuell noch ein Gespräch aufzwingen wollen. Ach und bequemer ist das Auto auch noch.

  • Der moralische Appell ans individuelle Konsumverhalten greift zu kurz. Spieltheoretisch ist längst bekannt, dass Menschen nur begrenzt bereit sind, auf persönlichen Nutzen zu verzichten, wenn die eigentlichen Kosten ihres Handelns kollektiv und zeitlich verzögert getragen werden. Genau deshalb funktioniert moralische Beschämung selten dauerhaft.

    Entscheidend wäre doch die Frage, warum die Deutsche Bahn Bahnfahren bis heute nicht attraktiv macht. Ich habe gerade für eine spontane Reise von Berlin nach Köln geschaut: Bahnfahrt für zwei Personen trotz Deutschlandticket rund 340 Euro, Flug hin und zurück etwa 170 Euro und das nicht einmal mit einer Billigairline. Solange diese Diskrepanz existiert, bleibt der Ruf nach freiwilligem Verzicht realitätsfern.

    Die Lösung liegt nicht in moralischer Aufladung oder symbolischer Distinktion, sondern in funktionierender Infrastruktur: pünktliche Züge, faire Preise, garantierte Sitzplätze und ein Leistungsniveau, bei dem Menschen freiwillig sagen: Bahnfahren lohnt sich.

    • @Luisa mit a:

      So ist es!



      Leider wird bei uns in solchen Fällen dann immer wieder falsch entschieden.



      Anstatt die Bahn flott zu machen und umzukrempeln, werden viele eher verlangen das fliegen teurer zu machen, damit der Unterschied kleiner wird.

  • Also gerade mal gegoogelt/DB-appd (weil google nicht mal ne Zugverbindung findet) Berlin-Bologna:



    ryanair 62€ 1:45h Direktflug



    DB 160€ 11:35h 1 Umstieg



    Weitere Fragen warum Menschen fliegen?

    • @Blutsbruder WinnePuh:

      Bei ihrem Flug kommen aber noch 35-50 € Gepäckgebühr obendrauf - und ihr Bahnticket gibt es mit Suchen (vermutlich) auch günstiger. Aber ganz falsch ist ihre Kritik dadurch trotzdem nicht.

    • @Blutsbruder WinnePuh:

      Weil die gegenwärtigen Anreize genau falsch herum gesetzt sind und die Energieraushauer auf Kosten anderer sogar belohnt werden.



      Sollten wir ändern und mal was anderes wählen als Union oder so.

      • @Janix:

        Die Möglichkeit fliegen durch staatliche Eingriffe teurer und damit unattraktiver zu machen gibt es natürlich. Nur wird sich mit diesem Vorhaben keine Wählerstimme gewinnen lassen da es eben nicht mehrheitsfähig ist.

        • @Zippism:

          Sie wollten oder konnten es nicht verstehen? ;)



          Was wir gerade noch machen: Es allen und auch zukünftigen Generationen teurer machen und den wenigen Dauerfliegern künstlich billiger. Die Mehrheit verliert gerade damit!



          Was wir machen sollten: kostenangemessene Bepreisung so genannter externer Kosten. Fliegen ist ohne die künstliche Bevorteilung häufig unattraktiv. Fliegen soll einfach mal seine wahren Kosten auch tragen. So simpel.

          • @Janix:

            Ich verstehe deinen Punkt schon, und in der Sache bin ich sogar gar nicht weit weg davon. Die Internalisierung externer Kosten ist ökonomisch sinnvoll und ökologisch notwendig.

            Mein Argument zielt weniger auf das Was als auf das Wie: Politisch wird eine kostenangemessene Bepreisung nur funktionieren, wenn sie sozial abgefedert und gut kommuniziert ist. Sonst wird sie – unabhängig von ihrer sachlichen Richtigkeit – als reine Verteuerung wahrgenommen und scheitert an der Akzeptanz.

            Das eigentliche Problem ist also nicht, dass die Mehrheit davon nichts hätte, sondern dass kurzfristige individuelle Nachteile emotional schwerer wiegen als langfristige kollektive Gewinne. Genau daran sind solche Vorhaben bisher regelmäßig gescheitert.

          • @Janix:

            Fliegen ist nie unattraktiv, selbst wenn es deutlich teurer wäre. Deutlich schneller, bequemer und es wird deutlich mehr geschwiegen als in der Bahn.

      • @Janix:

        Stimmt nicht ganz!



        Hatte ein ähnliches Thema als ich kürzlich mit der Bahn nach Frankreich (Lyon) wollte.



        Da die Tour durch Österreich und die Schweiz ging, bekam ich weder online, noch am Videoschalter oder in der Hotline eine Preisauskunft von der DB. Dafür hätte ich persönlich ins nächste DB Reisebüro müssen, das gut 30min entfernt ist, was ich dann auch nicht eingesehen habe.



        Bei der Schweizer Bahn hätte ich von Deutschland aus buchen können, jedoch für 680CHF!

        Also wieder den. Flieger gebucht

        • @Sole Mio:

          Etwa München-Lyon würde mir bei der SNCF sofort angezeigt (ohne Vorlaufzeit deutlich teurer als Blablacar & Co.); und bahn.de: die rasche Verbindung über Mannheim wäre mit Preis, die über Zürich in der Tat nicht. Würden die Bahn-Hohen keinen Flieger, keinen Dienstwagen nehmen, würden sie es auch gemerkt haben.



          Was widerspricht davon meinem Argument, dass derzeit die Anreize noch falsch gesetzt werden, und das änderbar? Politisch wäre das ein lohnendes Projekt für die EU.

          • @Janix:

            Über Mannheim wäre es für mich ein paar Hundert Kilometer länger.



            München nicht ganz so viel, aber immer noch schätzungsweise 2-3h mehr Reisezeit.

            Die Verbindungen konnte ich auch ohne Probleme sehen. Jedoch hätte ich nur bei persönlichem erscheinen im Reisebüro einen Preis bekommen. Das finde ich nicht zeitgemäß und lächerlich.

  • Leider fährt keine Zug nach Irrland. Da fliege ich regelmässig hin um meine Kinder zu sehen.



    Nein, ich möchte keine Ausnahmeregelung. Zu kompliziert.



    CO2-Steuer mit vollständiger (!) Rückzahlung an alle wäre die effizienteste und gerechteste Lösung (die Kanada nach Lobbypropaganda der Fossilen wieder abgeschafft hat).



    Dann könnte ich meine (fossilen) Ausgaben in anderen Bereichen verringern und höhere Flugpreise kompensieren.



    Was trotzdem fehlt:



    Ein gerechtes Steuersystem: Kerosin wird 0% besteuert. Geschäftsflüge sind steuerlich absetzbar, Firmengewinne (von Grosskonzernen und Superreichen) können willkürlich in Steueroasen verschoben werden nachdem sie durch Selbstbesteuerung (intellectual property fees, Wucher(schein)kreditzinsen zwischen Tochterfirmen des selben Konzerns) minimiert wurden.



    Tja, zu komplex um es zu lösen? Wenn die Politik dies wollte, wäre es machbar.



    Aber das fasst keiner an.



    Punktuelle Einzellösungen helfen nicht. Der Kapitalismus ist die Ursache und muss eingehägt werden.



    Solange Kapital wenig und Arbeit viel besteuert wird, fahren wir die Gesellschaft (und Umwelt!) an die Wand.

    • @So,so:

      1 sekunde Sachmaschine Ihrer Wahl: www.wirsindandersw...per-zug-und-faehre



      natürlich kann man mit dem Zug nach Irland fahren.

      • @Hubertus von Mainberg:

        Ich weiß nicht wie oft sie schon in Irland waren. Wir haben ein Ferienhaus in der Nähe von Schull, also der Südwest-Küste. Suchen Sie doch bitte mal die Zugverbindung dorthin heraus, ich bin gespannt. Es bleiben nur zwei Möglichkeiten: Auto plus Fähre, oder Flugzeug. Je nachdem wie lange wir dorthin fahren und ob der Hund mitkommen soll, benutzen wir das eine oder das andere. Der Zug ist auf jeden Fall völlig illusorisch...

      • @Hubertus von Mainberg:

        Viel Spaß ;-)

      • @Hubertus von Mainberg:

        Von meinem aktuellen Standort wäre ich mit der Bahn lt. deren Fahrplanauskunft gerade einmal 21 Stunden und 38 Minuten unterwegs bei insgesamt viel Umstiegen. Herrlich, aber es wird wohl eine sehr geringe Minderheit der Reisenden sein die sich bei diesem Angebot für die Bahn anstatt zu fliegen entscheiden würden.

  • Natürlich ist Fliegen schön. Bequemer und schneller kann man nicht reisen. Und welchen persönlichen Benefit hätte man denn wenn man darauf verzichtet? Wer senkt freiwillig seine Lebensqualität und verschwendet dazu noch Lebenszeit und Komfort? Wir fliegen nächste Woche in einer Stunde nach Amsterdam, mit dem Auto ca 4,5 Stunden. Zug ist keine Option.

    • @AmArschderHeide:

      Wenn Sie mit einrechnen: 2h vor Abflug am Flughafen sein, mindestens eine halbe Stunde bis man nach Landung aus dem Flughafen raus ist, dann ist der Flughafen Amsterdam außerhalb der Stadt, während der Hauptbahnhof mitten im Stadtzentrum ist...



      Ich weiß nicht, von wo Sie losfahren, halte aber für wahrscheinlich, dass Sie gegenüber Auto und Zug kaum Zeit gewinnen...

    • @AmArschderHeide:

      Ihr macht alles richtig, gestern Zug Berlin - Dresden, 180 km, 50 Minuten Verspätung, 50 Prozent der Toiletten kaputt, überall Siff, Kostenpunkt dieses Vergnügens: 26,50 plus 5,50 Reservierung.

    • @AmArschderHeide:

      Bei einer Zeitersparnis von 3,5h würde ich nicht fliegen. Mit Chek-in Zeiten und Anreise zum Abflughafen und in die Stadt vom Zielflughafen gehen mindestens 1,5h eher 2h drauf. Dann sind es unterm Strich noch 1,5 h Ersparnis. Das wäre mir schon die zeitliche Bindung an eine Abflugszeit nicht wert. Ausnahme wäre vielleicht, wenn ich am selben Tag zurück will.

    • @AmArschderHeide:

      @AmArschderHeide



      Nur zum kurz zum Shoppen oder auch noch fix etwas zum Essen gehen ?

      • @Alex_der_Wunderer:

        Wenn er Fliegen schön findet, reden Sie gegen eine Wand.

    • @AmArschderHeide:

      Wenn das die Lüneburger Heide ist, sollten Sie sich mal die Bahnverbindung quer über Osnabrück oder die Fernbusse ansehen, dann kann mensch die Zeit auch schön nutzen fürs Niederländischlernen (voor Duitsers kei-makelijk, hoor!), Lesen, Mails, taz-Forum, ...



      Auf Kosten anderer fliegen (und das ist leider gegenwärtig so), ist leider keine Lösung.

      • @Janix:

        Auf Kosten anderer Fernbus oder Zugfahren ist momentan leider auch keine Lösung. Unser co2 fußabdruck ist schon in der Basisausstattung zu groß.

        Also, wenn man sich etwas nicht schön reden möchte und moralisch sein möchte, dann sollte die einzige Lösung sein zu laufen oder mit dem fahrrad.

        • @Hitchhiker:

          Das eigentliche Problem erkannte Blaise Pascal schon im 17. Jahrhundert, andere. wie zu B. Laozi, schon viel früher.

        • @Hitchhiker:

          Ich finde Anhalter übrigens auch eine Lösung. Beim Buch wie beim Verkehrsverhalten.

          Was _keine Lösung ist, relative Verbesserungen nicht mitzunehmen und beim Schlechteren zu verharren. Fliegen (oder einzeln im Bretter-SUV) ist deutlich ärger als Bahn, Bus. Wo ich Sie aber hoffentlich fehlverstanden habe. Und gerne radle, wo immer es geht.

      • @Janix:

        @ Janix



        👍👍

  • Würde man das europäische Bahnnetz so ausbauen dass man wirklich auf fliegen verzichten könnte, dann würde das so vie Beton verbrauchen, das würde sich ökologisch nicht rentieren.

    So schlecht ist der Status quo nicht: fokus auf inlandsverbindungen, dort sind die distanzen kürzer und die Volumen höher.

    Für lange strecken mit weniger volumen sind Flugzeuge besser als züge (in die ein vielfaches der Passagiere drin sind)

    Und an alle die glauben langfristig wird das Kerosin knapp: das ist quark, wir leben in einer Ölschwemme, verursacht durch Fracking und Elektroauto.

    Und das obwohl Iran, Russland und Venezuela stark sanktioniert waren.

    • @Tim Hartmann:

      also actually kann man auch mit dem heutigen europäischen Bahnnetz auf fliegen verzichten, ohne ein weiteres Gramm Beton. Habs ausgetestet.



      Es geht nur um Bequemlichkeit

      • @Hubertus von Mainberg:

        Das kann man alles machen wenn man Student, Rentner oder Arbeitnehmer im ständigen Homeoffice ist. Für alle anderen, die mit den Urlaubstagen entsprechend haushalten müssen, ist es keine Option die Hälfte des Urlaubs in die An- und Abreise zu investieren.

      • @Hubertus von Mainberg:

        Man kann darauf verzichten wenn man einen zusätzlichen Tag Urlaub für die deutlich längere Anreise mit der Gefahr von Zugausfällen einplant. Dies ist wohl für die große Mehrheit der Reisenden keine Option weshalb das Fliegen immer noch stark genutzt wird.

  • Auch wenn das im Panel des Forums womöglich teils anders ist: ein Drittel der Deutschen etwa ist noch nie geflogen, nur fürs letzte Jahr gesehen ist die Zahl noch deutlich höher. Die Verteilung ist sehr schief.



    Es kann ein Leben ohne Spaßflug geben.



    Die externen Kosten des Fliegens gehören getragen.

    • @Janix:

      „es kann ein Leben ohne Spaßflug geben“.

      .

      Aber wo bleibt dann der Spaß?!? Japan, Amerika, Neuseeland etc. sind mit dem Zug schwer zu erreichen und ich bin ein absoluter Versager, wenn es um das Thema „Ozeanüberquerung im Schlauchboot“ geht...

    • @Janix:

      Wäre noch interessant zu erfahren ob bei diesem Drittel freiwilliger Verzicht oder schlicht Preiszwänge dazu geführt haben.

    • @Janix:

      Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass man auch ohne zu fliegen gut leben kann. Ich saß noch nie in einem Flugzeug und habe nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Aber mich reizen halt auch Urlaubsziele wie Malle, Dubai oder Karibik nicht wirklich und beruflich muss ich zum Glück nicht weit reisen.

      • @Katharina Reichenhall:

        Sie sprechen D E N Punkt an: Das Gefühl, etwas verpasst zu haben!



        Ich bin überzeugt, dass niemand so viel fliegen kann, damit dieses Gefühl verschwindet. Irgendjemand war immer schon da, wo "man" auch unbedingt noch hin muss.

  • Und ein schwäbischer Hausmann ist zu blöd dafür? Was für ein herrlich nutzloses Klischee. Dabei wollen wir Schwaben einfach koi Geld für Klomp zom Fenschter naus schmeissa und da gehören Inlandsflüge schon längst dazu. Deshalb wurde in Stuttgart auch nie die zweite Startbahn gebaut.

    • @Jakob Bauer:

      Naja, darf ich da an den berüchtigten Bahnstrecken-Umweg von Ulm über den Flughafen erinnern, obwohl die S-Bahn die Strecke bereits gut anbindet?



      Der vermutete Grund der Spätzle-Connection war, mit der Flughafen-GmbH die Kosten so besser verstecken und abwälzen zu können.

  • Meine Rede!



    Fliegen ist unnötig.



    Wer sich auch noch „ wegen der Kinder“ rausreden will, handelt verantwortungslos.



    Ich werde, wie viele Andere der „Elterngeneration“ wahrscheinlich keine schwerwiegenden Konsequenzen bzgl. Klima mehr erleben müssen.



    Die Kinder schon.



    Es gab und gibt klimafreundliches Reisen.



    Wenn Jed*Er mit dem Klimaschutz bei sich selbst beginnt, wird das auch noch was.



    Wenn Jed*Er seine ganz persönliche Ausrede erfindet, wird es eben nichts mehr mit dem Klimaschutz!

  • Die Streichung von inlandsflügen und EU-Kurzstrecken kann durchaus nach hinten losgehen:



    Ohne gleichzeitige Streichung von Slots erhöht sich die Kapazität für Langstreckenflüge, was dann, statt zur Einsparung, zur deutlichen zusätzlichen Erhöhung des THGs führt.



    Das ist ähnlich wie beim Autoverkehr. Die Verlagerung der Kurzstrecken Binnenverkehre (bis 5 oder 7 km) auf Radwege spart nur sehr wenig ein, setzt aber Kapazitäten (Anti-Stau Effekt) für längere Strecken frei, was dann insgesamt de Fahrleistungen des MIV erhöht.



    Rebounds und Backfireeffekte müssen, das ist seit langem bekannt, stets mit einkalkuliert werden, erst dann werden die potentiellen Spareffekte auch real wirksam.

    • @Anne in Pink:

      Keine Inlandflüge heißt dass ausländische/außereuropäische Hubs gestärkt werden .

      Istanbul, Dubai etc.

  • "Und mal Hand aufs Herz: Rechnet man Anreise zum Airport, Check-in, Sicherheitskontrolle, Gepäckabfertigung zusammen, lässt man Nerven und vertrödelt viel Zeit. Fliegen ist schon lange nicht mehr schön."

    Also ich fliege am Samstag mit meiner Familie nach Montenegro. Fugzeit: 2,5 Stunden. Plus 2 Stunden Check-In & Co. Wie lange fährt der Zug? Fliegen IST schön.

    • @Tom Tailor:

      Manche würden sagen, am Boden bekommt mensch mehr mit und stimmt sich aufs Land ein. Muss dann vielleicht gar nicht in das nächste Land japsen, sondern entdeckt statt Montenegro Schwarzenberg im Erzgebirge mit ähnlich exotisch gelegenem Schloss oder oder oder. Wortspiel intended.

      Was Sie zu fühlen meinen, ist Ihnen überlassen. Ob etwas so ist, könnte ich für mich nicht bestätigen. Es ist nicht verallgemeinbar, das Schöne.

      • @Janix:

        Sagen wir mal so: wenn die Urlaubsstimmung auf Badeurlaub in der Adria Niveau ist, wird es schwierig mit Wanderurlaub im Erzgebirge zu punkten :D

        Aber Sie können gerne versuchen Ihre Teenager-Kinder für das von Ihnen favorisierte Urlaubsangebot zu begeistern.

      • @Janix:

        Spätestens wenn man die Schönheit lokaler Bahnhöfe und die Freundlichkeit der dort anwesenden Personen live am Boden miterlebt hat ist man meistens wieder froh diese als Reisepunkt verkleideten Crime Hotspots so schnell nicht wieder zu sehen.

  • Es kann so einfach sein. Man muss nur in Schubladen denken und die Luxusflüge verbieten, schon ist dem Klimawandel ein Gefallen getan. Dann braucht man auch nicht zum Beispiel über die 33 Millionen Passagiere (bei circa 100 Flügen pro Tag) von und nach Mallorca diskutieren. Weil Billigflüge sind ja per Definition kein Luxus.

  • Anders als die Autorin meint, sind Inlandsflüge nicht überflüssig.

    Buche ich eine Pauschalreise in die Karibik, Fliege ich in der Regel zunächst von Berlin nach Düsseldorf, Frankfurt oder München. Kommt es dabei zu einer Verspätung und ich verpasse den Flieger, haftet der Veranstalter. Nehme ich dageben den Zug und es kommt auf der Zugfahrt zu einer Verspätung, muss ich mich um den Anschlussflug kümmern.

    Wenn man also Inlandsflüge streichen wollen würde, bräuchte es Änderungen am Reiserecht, mehr Direktflüge oder Fernreisen würden vertärkt über HUB's im Ausland abgewickelt.

    So einfach, wie sich das Greenpeace vorstellt, ist es im Ergebnis nicht.

    Statt meine sommerliche Reise zu canceln buche ich einfach eine Alternative in Deutschland mit entsprechender Stornierungsoption. Dann enstecheide ich einfach zwei Wochen vor der Reise, wo es am Ende hingeht.

  • Endlich trifft es uns dort, wo es am meisten weh tut: beim Kerosin. Was für eine herrlich zynische Pointe! Wir haben den Planeten so gründlich abgegrast, dass uns nun der Treibstoff fehlt, um zum nächsten All-inclusive-Buffet am anderen Ende der Welt zu jetten. Ein Hoch auf unser „großes Fressen“ – diese unersättliche Gier, die wir Fortschritt nennen.



    ​Es ist fast rührend, wie wir um die Flugpläne bangen, während wir gleichzeitig die Ressourcen verjubeln, als gäbe es kein Morgen. Aber keine Sorge: Wenn das Kerosin ganz ausbleibt, können wir uns ja immer noch gegenseitig beim Konsumieren zusehen, während wir in den Trümmern unserer Überflussgesellschaft sitzen. Wir fressen uns durch die Erde, als wäre sie ein Einwegartikel, und wundern uns dann ernsthaft, wenn der Tankwart des Untergangs die Zapfsäule sperrt. Ein Hoch auf die Dekadenz: Wir verhungern vielleicht irgendwann, aber wenigstens haben wir vorher ordentlich Meilen gesammelt. Mahlzeit!

  • Keine Flüge in Europa?

    HH-Venedig: 15,5 h netto, 3 mal umsteigen mindestens, ICE bis München (ca. 7 h), FlixBus bis Venedig (ca. 8 h). Jeweils best case. Mit zwei Kindern.

    Mit Flugzeug waren wir brutto nach 6 h von Haustür zu Haustür.

    Bus und Bahn: Niemals.

    Nach Kopenhagen (wo Flug und Zug brutto etwa gleich sein sollten) übrigens: Erst 1 h Verspätung schon bei der Abfahrt, weil ein Junkie auf den Gleisen gewandert ist. Dann 5 Minuten vor neuer Abfahrt Wechsel des Gleises (Lautsprecher: krchz! Murmel - musste erst die App bemühen.)

    Keine funktionierende Klimaanlage bis zur dänischen Grenze- weil das DB-Personal sie nicht betreiben will. Auf dem Rückweg wurde sie nämlich ebenso in Deutschland wieder deaktiviert.

    Ich bekomme meine Familie für viele Jahre nicht mehr in einen Zug.

    • @Peter Rabe:

      Toll, aber Urlaub machen in Touristenhotspots, nicht wahr?



      Was sagen denn die Einheimischen dazu? Gibt es bei denen keine Probleme, weil Touristen ihre Länder und Städte überfluten? Die müssen sich, damit Touristen alles in den Arsch geschoben bekommen, auch mit Unannehmlichkeiten begnügen - ne nicht funktionierende Klimaanlage vielleicht inbegriffen.

      Da machen es Mallorca, einige Städte in Italien und viele weitere Orte es schon richtig.

      • @Troll Eulenspiegel:

        Alle genannten Orte leben vom Tourismus. Und haben den im Griff, soweit ich das beurteilen kann.

        Und die Klimaanlage in einem regulären Zug hat nichts mit Tourismus zu tun. Und die war auch nicht kaputt, wie die wundersame Funktion in Dänemark zeigte - die wurde schlicht ausgeschaltet.

    • @Peter Rabe:

      Dem kann ich mich nur anschließen. Egal ob mit der Familie oder beruflich auch mal alleine. Niemals mit der Bahn. Innerhalb Deutschlands halt mit dem Auto und wenn es weiter weg ist wird geflogen (aber nicht mit Ryan-Air).



      So lange die Bahn nicht zeigt, das sie ihren Fernverkehr ohne Verspätungen, Zugausfälle oder defektes Wagenmaterial (Klimaanalage/Toilette) auf die Reihe bekommt, ist dieses Thema erledigt.

      • @Oleg Fedotov:

        Und jedem Stau „nie mehr mir dem Auto“?

        • @Jakob Bauer:

          Im Auto nervt ein Stau zwar, aber Poolheizung, Massagesitze, Soundanlage, Klima und vor allen Dingen keine fremden Menschen um einen Rum machen es deutlich erträglicher als imZug.

        • @Jakob Bauer:

          Selbst im Stau stehen, ist besser als Bahn fahren.

          • @ZTUC:

            Ich bevorzuge die Bahn. Übrigens. Haben Sie ein Auto mit Toilette?

    • @Peter Rabe:

      Man kann sich ja die Frage stellen, ob es so dringend nötig und womöglich ein Grundrecht ist, innerhalb Europas überall in wenigen Stunden hinzukommen.



      Es kann natürlich mal passieren, dass auf Gleisen herumstolpernde Menschen oder Böschungsbrände den Zugverkehr beeinträchtigen und manchem den Urlaub versauen.



      Der Flughafen kann allerdings ebenso wegen Bombenverdachts in einem vergessenen Koffer oder sonstiger Unwägbarkeiten sehr lange lahmgelegt sein, dann geht der Flug vielleicht erst am nächsten Tag und mit der Bahn wär man doch schneller...

      • @blutorange:

        Wenn jemand irgendwohin fährt oder fliegt, dann I S T das



        dringend nötig, jedenfalls für ihn. Und wenn es die Grundrechte anderer beeinträchtigt, dann ist das deren Problem!! Ist das jetzt endlich klar??

      • @blutorange:

        In Europa herumfahren ist tatsächlich eine Grundfreiheit. Aber der Artikel beschäftigt sich nicht mit dem ob, sondern dem wie. Und behauptet, Flug und Zug kämen auf die gleiche Dauer hinaus. Und das stimmt schlicht nicht.

        Und ich bin viel in beiden Verkehrsmitteln unterwegs. Bombendrohung bisher 0; Zugverspätung bestimmt 40 %. Personen im Gleis in HH mindestens 3 pro Jahr.

    • @Peter Rabe:

      Wieso denn per Bus ab München?🤔 Von dort fährt doch genauso direkt und sogar etwas schneller sowie wesentlich komfortabler der RailJet…ja, auch als Tageszug! Wie ein EuroCity halt…und auch mit nur einmal umsteigen, eben in München.

      • @Saile:

        Die These der Autorin war, dass der Zeitaufwand für den Zug meist in etwa dem für den Flug entspricht. Und genau das stimmt halt nicht. Und die zweite These ist, dass die Reise nicht allzu beschwerlich sei. Und auch das stimmt nicht.

        Für die Zugverbindungen nach Venedig müsste ich einen längeren Zwischenstopp in München einlegen. Der Direktzug nach Venedig ist nicht so einfach zu erreichen.

        Was ginge wäre HH-Stuttgart-Venedig (Nachtzug). Aber da bin ich auch 20 h unterwegs.

        • @Peter Rabe:

          Alles rein hypothetisch - wer will denn schon nach Venedig, wenn er in der gleichen Zeit auf die Malediven kommt? Und sooo schön klar und sauber ist das Wasser in der Lagune ja auch nicht. Dann lieber noch schnell dahin, wo es noch durchsichtig ist, solange es eben noch so ist.

        • @Peter Rabe:

          Eine Verbindung HH Venedig macht kein Sinn, selbst wenn das Schienennetz tiptop wäre. Die Volumen sind zu gering um ein Zug vollzubekommen.

          Man übersieht es gerne, aber züge sind viel größer als Flugzeuge (anzahl Plätze)



          Es gibt ein sweetspot.

          • @Tim Hartmann:

            Gewiss. Auch Flüge sind nicht immer direkt.

            Aber die Zeitnachteile müssen eben aufgewogen werden. Entweder über „Zwang“ (keine Flüge, sehr teure Flüge) - politisch schwer umsetzbar. Oder Komfort- zum Beispiel internationale Züge etwa sollten Gepäcktransfers beinhalten, nachts fahren, pünktlich sein und eine Klimaanlage haben.

  • Der beschriebene Wegfall der Inlandsflüge macht laut Studie 3,6% Einsparung. Wenig, aber besser als nix.

    Die größte Einsparung würde es geben, wenn es nur noch eine Standardklasse, möglichst mit Reihenabstand ala Rynaair, geben würde. Wer darauf wettet, dass das kommen wird, dürfte Geld verlieren.

    Hat Michael o`Leary schon bei Trump protestiert, dass er sein Unternehmen in den Ruin treibt? Oder bleibt es beim Jammern über zu hohe Flughafengebühren?

    • @fly:

      O leary ist kaufmann kein Politiker. Er beschwert sich bei denen mit den er indirekt zusammenarbeitet. Und da ist es so das in D Kapazitäten abgebaut werden und zb in Spanien aufgebaut.

      Wenn er sich bei Trump beschwert, dann vielleicht auch bei Bibi? Und dann bekommt alles eine Schlagseite

  • Sinnlose Flugverbindungen

    Zitat: „Um Flugbenzin zu sparen, hilft nur eines: weniger fliegen und sinnlose Flugverbindungen canceln.“

    Die zivilen Flugverbindungen von Berlin und München für die Fatcats zu canceln ist ja schön und gut, wird aber den Kohl nicht fett machen. Es fallen einem da noch gewisse andere „sinnlose Flugverbindungen“ in einer mächtigen Branche menschlichen Tuns ein, auf die man total verzichten könnte, und zwar global - nicht nur im Interesse der Luftsäuberung und Emissionen-Reduzierung…