Die USA hätten wegen Öl und aus innenpolitischen Gründen Venezuela angegriffen, sagt SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetović – und widerspricht Bundeskanzler Merz.
Russland kehrt zu Justiz-Traditionen von Stalinismus und Faschismus zurück: Schauprozesse, Ausbürgerungen, Verurteilungen wegen „Spionage“ und „Staatsverrats“.
Israel will mehreren Hilfsorganisationen zu Jahresbeginn die Zulassung entziehen. Ärzte ohne Grenzen warnt vor schlimmen Folgen, auch die EU übt Kritik.
Das Schleswiger Verwaltungsgericht gibt einer Klage des BUND statt: Die Baugenehmigung für ein Hotel am Flensburger Bahnhof verstößt gegen Umweltrecht.
Vor zehn Jahren schockierte die Kölner Silvesternacht das Land. Frauenrechte wurden danach rassistisch instrumentalisiert, sagt Juristin Dilken Çelebi.
Gaza, Sudan, Ukraine – die Gegenwart ist voller Kriege und Gewalt. Aber was davon ist Genozid? Der Historiker Jürgen Zimmerer über eine verzerrte Wahrnehmung.
Brauchen wir Journalismus noch? Ist seine Krise hausgemacht oder investorengetrieben? Auf Sachlichkeit zu verzichten, muss man sich jedenfalls erst mal leisten können.
Posts über Abtreibungen werden als politische, nicht als medizinische Inhalte bewertet. Big Tech zensiert deshalb aufklärende Seiten – nicht nur in den USA.
Das am Dienstag ins Parlament eingebrachte Gesetz ist das bislang größte legislative Vorhaben zur Stärkung von LGBTIQ-Rechten in dem katholischen Land.
Die Kunstwissenschaftlerin Nina Schedlmayer beleuchtet in einer Studie das widersprüchliche Leben der expressionistischen Malerin Stephanie Hollenstein.
Zwei Antifaschisten sollen in Berlin einem Neonazi aufgelauert haben, am Ende sind alle mit Messerstichen verletzt. Im Prozess zeigt sich, wie gefährlich das war.
Seit 2024 liegen dem Gesundheitsministerium Ergebnisse einer Studie zu Abtreibungen vor, veröffentlicht sind sie nicht. Weil sie politisch nicht genehm sind?
Portugals Diktatur zerrte 1973 Autorinnen vor Gericht, die über die patriarchale Unterdrückung schrieben. Es folgte ein globaler feministischer Protest.
Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt stieg die Zahl rassistischer Übergriffe in der Stadt. Für manche prägten die Anfeindungen das Gedenken ein Jahr danach.
Schmerzhaft verdichtet zeigt der Fotograf Philip Montgomery auf seinen Bildern die Zustände in den USA. Zu sehen ist das in einer großen Hamburger Schau.
Der australische Bundesstaat New South Wales will seine Waffengesetze überarbeiten. Die Angreifer sollen sich „akribisch“ auf die Tat am Bondi Beach vorbereitet haben.
Die Fotografin Leonore Mau bereiste in den 1970ern Haiti. Das Kunstkollektiv U5 nimmt in ihrer kritischen Ausstellung im Münchner Lenbachhaus auf ihre Arbeit bezug.
Zum Gedenken an den Völkermord an den Tutsi 1994 verbittet sich Präsident Paul Kagame jede ausländische Kritik. Ruander müssen notfalls kämpfen, warnt er.