Rechtsextreme Terroranschläge haben Tradition in Deutschland. 1980 starben beim Oktoberfest-Attentat 13 Menschen in München. Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) um Beate Zschäpe verübte bis 2011 zehn Morde und drei Anschläge. Als Rechtsterroristen wurde zuletzt die sächsische „Gruppe Freital“ verurteilt, die Angriffe auf Geflüchtete und Linke verübte. Gleiches traf die „Oldschool Society“. Ermittelt wird auch gegen die Gruppe „Revolution Chemnitz“, einen Prepper-Verbund aus Mecklenburg-Vorpommern oder den Bundeswehrsoldaten Franco A. wegen Rechtsterrorverdachts. Am 2. Juni 2019 wurde außerdem der CDU-Politiker Walter Lübcke vor seinem Wohnhaus im hessischen Wolfhagen-Istha durch einen Kopfschuss getötet. Der Rechtsextremist Stephan Ernst gilt als dringend tatverdächtig.