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Linke und LuxusWas erlauben, Silvia Salis?

Simone Schmollack

Kommentar von

Simone Schmollack

Silvia Salis hat einen Lauf. Sie ist Bürgermeisterin von Genua, wird für Höheres gehandelt – und sie ist links. Nun redet ein Mann über ihre Schuhe.

Was für den Mann der Gartengrill: Manolo Blahniks auf der Londoner Fashion Week Foto: James Peltekian/camera press/laif

F rauen und Schuhe, das gehört zusammen wie Männer und Weber-Grills. Frauen in Deutschland besitzen durchschnittlich 13 bis 20 Paar Schuhe, für drei Meter Schuhregal muss auch in kleineren Wohnungen Platz sein.

In Italien haben Frauen noch mehr Schuhe, vor allem viele mit hohen Absätzen. Wenn High Heels, dann in Roma, Milano, Firenze, Bologna. Doch ausgerechnet in Italien ist jetzt eine Schuh-Debatte losgetreten worden.

Silvia Salis, die Bürgermeisterin von Genua, wird kritisiert, weil sie Manolo Blahniks trägt. Für alle Adidas- und Sneaker-Eigentümer:innen: Das sind Designerschuhe in wilden Farben, mit Metallverzierungen und 10-Zentimeter-Absätzen. Das deutsche Auge bekommt sofort einen grauen Star. Aber in Italien, dem Land der Premium- und Luxusschuhe mit Mut zum Außergewöhnlichen, gelten sie nicht als Extravaganz. Es sei denn, man ist – so wie Silvia Salis – eine linke Politikerin.

Denn Linke und teure Schuhe gehören nicht zusammen. Jedenfalls in den Augen von Francesco Zaffini, einem Senator der postfaschistischen Fratelli d'Italia. Der postete jüngst auf Facebook ein Foto der linken Bürgermeisterin, wie sie gut gelaunt telefoniert, neben ihr stehen blaue Manolo Blahniks. Zaffini kommentiert: „Wir werden auf die antifaschistischen und proletarischen Barrikaden steigen, in Manolo-Blahnik-Schuhen!“

Eine alte Debatte

Da hat der Mann recht, in Zeiten von Insta und Co. ist es schon besser, auch auf den Barrikaden ein gutes Bild abzugeben. Was der 71-Jährige offenbar noch nicht geschnallt hat, ist, dass die Debatte, ob linke Politikerinnen teure Schuhe, Kleider, Handtaschen haben dürfen, fast so alt ist wie er selbst. Sie löste die Frage ab, ob Feministinnen mit Lippenstift und kurzen Röcken zueinander passen. Um es kurz zu machen: selbstverständlich.

Die lila Latzhose als feministisches Symbol ist seit Jahrzehnten out, und High Heels, gern auch teurere, sind schon lange kein Symbol der Oberschicht mehr. Mittlerweile kaufen sich Studentinnen Luxusklamotten im Internet, wenn auch im Sale. Aber wie frau es auch macht, kann sie es falsch machen.

Als die einstige First Lady Michelle Obama, die man als Demokratin in der US-Perspektive durchaus als links bezeichnen darf, teure Kleider aus Nachhaltigkeitsgründen mehrfach trug, erntete sie einen Shitstorm. Ein Kleid zweimal in der Öffentlichkeit zu tragen, zieme sich für eine First Lady nicht, hieß es. Ließ sie schneidern, war das auch nicht richtig, weil zu elitär.

Annalena Baerbock, einst grüne Außenministerin der Ampel-Regierung, ließ solche Kritik gleich mal links liegen. Sie trug immer High Heels, in Weiß, Weinrot, Beige, Schwarz, ganz egal, wo sie war, selbst in der Wüste. Nur einmal zeigte sie nackte Füße, am Strand von Rock Island im Inselstaat Palau. Vermutlich ermüdeten sie Fragen nach Hackenschuhen und ihrer Selbstdefinition als linke Feministin und parierte einmal knapp: „Anders als vor 30 Jahren lassen wir uns dabei unsere feminine Freude, auch unsere High Heels, nicht mehr nehmen.“

Mehr als ein Hammer

Fratello Zaffini kommt mit seinem Blahnik-Establishment-Post nicht nur zu spät, er hat vermutlich auch nie „Sex and the City“ gesehen. In der US-Serie trug Hauptfigur Carrie Bradshaw Manolo-Schuhe so selbstverständlich wie andere Vans, und machte aus den Manolo Blahniks eine Schuhreligion. Feminismus und linke Politik kommen schon lange nicht mehr im selbstgestrickten Wollpullover daher, sondern können jeder Stilkritik standhalten. Michelle Obama war mehrfach das Vogue-Covergirl, die Linke Heidi Reichinnek ist mit ihrem knallroten Lippenstift schon länger eine Stilikone.

Die genuesische Bürgermeisterin Silvia Salis war übrigens mal Hammerwerferin, ein traditionell männlicher Sport. Darauf angesprochen, sagte sie: „Die Stärke von Frauen wurde immer als etwas Negatives angesehen, für mich hingegen ist sie pure Schönheit. Das Drama der vorgefertigten Stereotype ist ein typisch italienisches.“ Im Wurfkäfig trug Salis, was sonst, Sportschuhe – und wurde mehrfach italienische Meisterin.

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Simone Schmollack
Ressortleiterin Meinung
Ressortleiterin Meinung. Zuvor Ressortleiterin taz.de / Regie, Gender-Redakteurin der taz und stellvertretende Ressortleiterin taz-Inland. Dazwischen Chefredakteurin der Wochenzeitung "Der Freitag". Amtierende Vize-DDR-Meisterin im Rennrodeln der Sportjournalistinnen. Autorin zahlreicher Bücher, zuletzt: "Und er wird es wieder tun" über Partnerschaftsgewalt.
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69 Kommentare

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  • Die Sorge um den moralischen Zustand linker Politikerinnen kauft dem Senator der Fratelli d'italia wohl niemand ab. Ich habe Silvia Salis mal gegoogelt und alles klar. Das besagte Foto sieht nach einer gewollten Guilty-Pleasure-Inszenierung aus. Sie trägt einen grauen Hosenanzug, etwas lässiger als Melonis förmliche Armani-Anzüge, ist barfuß und neben ihr steht sowas von gar nicht zufällig der Inbegriff von Luxus-Schuhen schlechthin. Könnte man als eine spielerische Paraphrase des alten Topos von der Korrumpierbarkeit Linker durch kapitalistischen Luxus wie in Lubitsch- oder Wilder-Filmen lesen, ist aber wohl nicht so gewollt. Es soll vermutlich eher zeigen, dass man auch als Linke Spaß an Glamour und Mode haben kann. Glamourös ist sie wirklich, das zeigen auch andere Photos, und sie hat so eine Veni-vidi-vici-Attitüde, dass man die verschreckte Reaktion der Fratelli d'Italia verstehen kann. Salis scheint mehr Angst einzujagen als die mäßig populäre Elly Schlein. Mit dem Klischee, dass Linke nicht sexy seien, räumt sie jedenfalls auf. Und wenn einem inhaltliche Kritik zu anstrengend ist, arbeitet man sich eben am Aussehen der potentiellen Gegnerin ab.

  • Ein Vertreter der Leute, die anderen immer empfehlen, die Gürtel enger zu schnallen (Liberale, Konservative, Rechte), kann natürlich nicht umhin, es zu kritisieren, wenn Linke – die genau das NICHT tun – selbst nicht in Lumpen herumlaufen. So wie es die herrschende Klasse in den alten Zeiten für die "Arbeiter" vorgesehen hatte – und gerne wieder hätte. Und wenn nun auch noch eine Frau nicht in den Lumpen geht, die nach Meinung der Rechten für sie "vorgesehen" sind, haben sie schnell mal Schnappatmung. So what?

  • Ich habe wieder dazu gelernt.



    Die Linke Heidi Reichinnek ist mit ihrem knallroten Lippenstift schon länger eine Stilikone.



    Na ja.

  • Das Problem sind doch nicht die Schuhe. Das Problem ist die grundsätzliche Haltung von Linken (auch in der TAZ) gegenüber „übertriebenem“ Luxus. Wenn in linken Kreisen über teure Autos, Yachten etc. geschimpft wird, dann kann man halt auf der anderen Seite schlecht sagen, dass mehrere Tausend Euro für Schuhe völlig in Ordnung sind. ODER man sagt: Leben und leben lassen, das muss dann aber für alle gelten, auch die Yachtbesitzer. Und wer das Tragen dieser Schuhe als „gekonnte Provokation“ oder ähnliches abtut: Sorry, das ist absurd. Hier ist einfach eine Frau, die gerne teure Schuhe trägt. Für mich überhaupt kein Problem, die Schuhe können auch gerne 10.000€ kosten und mit einer 50.000€ Hermes-Handtasche kombiniert werden, mir völlig egal, ist ja nicht mein Geld. Es wird nur dann schwierig, wenn Parteifreunde und Menschen, die sich selbst für links halten, den Porschefahrer und FDP-Politiker mit der Patek Philippe am Arm kritisieren, die „arme Politikerin" HIER aber verteidigt wird, nur weil sie dem gleichen politischen Lager angehört...

  • Jahahahaha, wenn der Senator erzählt ...



    Auf Personen hin ablenken ist oft eine Notzuflucht. Trägt dieser Herr mit Marketinghintergrund denn selbst keine teuren Schuhe, Anzüge, Gürtel, Krawatten?

    Nicht falsch verstehen: Ich kann mit Klamottenkult herzlich wenig anfangen, von wem auch immer. Planetenrettung und sozialer Ausgleich könnten tatsächlich prioritärer sein als Gürtelschnalle und Konsum-Dopamin.



    Aber der Herr Senator wollte da nichts Reales verbessern, sondern nur mal wieder in die Medien.

  • Was, sie haben keine Schuhe? Dann soll‘n sie doch Blahniks tragen.

  • Selbstverständlich sollte Frau nicht nach Schuhen beurteilt werden und Linke können Selbstverständlich auch teure und modische Klamotten tragen.

    Übrigens predigen Linke auch nicht "Wasser " , wie hier in den Kommentaren zu lesen war. Linke fordern Wein für alle.

    Gleichzeitig: es wurde und wird auch bei männlichen Politikern nicht an Spott gesparrt, wenn es um Äußerlichkeiten geht.



    Stichworte- Der Orange Mann ( ihr wisst von wem ich rede) , Birnenkopf Kohl und das Haare färben von Schröder wurde auch öffentlich verhandelt

    • @R. Mc'Novgorod:

      "Linke fordern Wein für alle."



      Fordern ist niedlich. Ich fordere Weltfrieden. Bis der erreicht ist, investiere ich mal munter in Rheinmetallaktien. Braucht mir ja nicht schlecht zu gehen, nur weil ich die richtige Einstellung habe...



      Aber mal zurück:

      Nobel-Designerschuhe sind halt nicht nur der "Wein", den tatsächlich realistisch Alle - in Maßen - bekommen könnten. Von der geringen herstellbaren Stückzahl über den Preis und das einhergehende elitäre Image, das wiederum einen Großteil des Preises "rechtfertigt", bis hin zum erzkapitalistischen Konsumkult um sie herum sind sie Produkte, die in JEDER Gesellschaft nur eine Existenzberechtigung haben, wenn sie den "Gleicheren" vorbehalten bleiben und diese auch als solche herausstellen. "Ein Gläschen Wein in Ehren" hat damit nichts zu tun.

      In diesem Sinne: Sozialisten werden genauso wenig "Manolos für Alle" realisieren können, wie sie "Champagner für Alle!" fordern. Und bis auf weiteres sind sie selbst mit der Wein-Forderung zwar immer abgesprungen, aber - außer den "Gleicheren" - im eher abgestandenen Schmutzwasser gelandet. Von daher würde ich es jetzt nicht für geschickt halten, für den Eigenbedarf die großen Brötchen zu backen.

  • Ich verstehe Frau Schmollack. Aber Linke und Luxus hat halt trotzdem was von Wasser predigen und Wein saufen. Und da ist Frau Salis beileibe nicht die einzige

    • @Samvim:

      Öhm ... sind es nicht Rechte, Konservative und Liberale, die Wasser predigen und Wein saufen? Sprüche wie "Wir leben über unsere Verhältnisse", "Wir müssen den Gürtel enger schnellen" etc. sind doch keine linken Sprüche.

    • @Samvim:

      Von Katz und Goldt gibt’s eine hübsche Zeichnung „Brombeerlikör predigen, aber Himbeerlikör trinken“, die bringt die Absurdität solcher Einwände ganz gut auf den Punkt

      • @derzwerg:

        Nach kurzem Recherchieren stellt man fest: Tut sie nicht.

    • @Samvim:

      Links ist Wein für alle.

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Die Geschichte zeigt: In der Praxis ist nicht mal genug Wasser da. Es haben nur alle gleich Durst

    • @Samvim:

      Nehmen Sie einen Politiker, der Steuern hinterzogen hat und erwischt wird. Handelt es sich um einen linken Politiker, dann ist Steuerhinterziehung ist ein Ding Unmöglichkeit, sofortiger Rücktritt. Handelt es sich um einen rechten Politiker, dann ist er ein "Schlitzohr" und sitzt die Sache halt aus.

      Nun ist Steuerhinterziehung sogar verboten, es wird also komplett absurd, wenn wir jetzt auch noch die Schuhe moralisch bewerten. Aber es ist schon interessant, dass sich in erster linke Politiker:innen für irgendwelche Lifestyle-Fragen rechtfertigen müssen, und das auch noch vor Leuten, die, salopp gesagt, auf den Planeten pfeifen und den Politikerberuf im Prinzip deswegen ergreifen, um sich selbst und ihren Freunden die Taschen zu füllen.

      (und es ist auch immer wieder interessant, wie auch Linke auf solche Spielchen reinfallen)

    • @Samvim:

      Das Streben nach Wohlstand für alle und damit auch für einen gewissen Luxus durchaus links. Aber inzwischen predigen zahlreiche Linke leider Wasser bzw. Armut für alle, um das Weltklima zu retten.

      Zitat von Karl Kraus: „Die Moralheuchler sind nicht darum hassenswert, weil sie anders tun, als sie bekennen, sondern weil sie anders bekennen, als sie tun. Wer die Moralheuchelei verdammt, muß peinlich darauf bedacht sein, daß man ihn nicht für einen Freund der Moral halte, die jene doch wenigstens insgeheim verraten. Nicht der Verrat an der Moral ist sträflich, sondern die Moral. Sie ist Heuchelei an und für sich. Nicht daß jene Wein trinken, sollte enthüllt werden, sondern daß sie Wasser predigen.“

      Quelle: beruhmte-zitate.de...um-hassenswert-we/

      • @Budzylein:

        Da bin ich bei Ihnen.

  • Mir ist das nach wie vor egal, was wer trägt und ich finde nicht, dass das diskutiert und bewertet werden sollte bei Frauen wie bei Männern und sonstigen. Allgemein ist da immer auch bewusste und professionelle Inszenierung im Spiel - gerade heute, wo überall die HANDY kamera lauert.

  • Vielleicht will die Dame mit ihren Schuhen ganz gezielt eine Message senden und hat die Kommentare eines älteren Herrn aus dem gegnerischen politischen Lager durchaus eingepreist?



    Bei uns in Deutschland kann man unterscheiden zwischen gezielter Provokation des politischen Gegners einerseits und parteiinternem Mode-Gezeter andererseits. Bei letzterem ist klar die SPD führend, seien es Gerd Schröders Brioni-Anzüge, Annemarie Rengers Leopardenmantel oder Sawsan Cheblis Rolex.



    Politische Statements waren Joschka Fischer Turnschuhe beim Amtsantritt und Lenelotte von Bothmers Hosenanzug, der 50 Jahre später immer noch gut aussieht.

    • @Oma:

      “Politische Statements waren Joschka Fischer Turnschuhe beim Amtsantritt…



      👵 schonn - nur sollte mann vorher die Preisschilder vom Steg entfernen.



      Der Herr Weltpolitiker (©️ PU) und

  • Links ist aber durchaus, sinnlosen Konsum und solche Konsumgüter abzulehnen. Schicke Schuhe findet frau (und ggf. mann) auch deutlich günstiger. Links beinhaltet Kapitalismuskritik und Manolos und dergleichen mehr (Rolex Uhr, Ferrari, Hermés-Tüchlein, um nur einiges zu nennen) sind jetzt eindeutig Dinge, die für ein Konsumverhalten (Stichwort Fetisch) stehen, das eben doch weniger auf ein sozialistisches Weltbild schließen lässt. Dann kann frau/mann eher bei einem Gesellschaftsclub mitmachen oder einen Hedgefonds managen, da passen die Manolos doch besser als zum dialektischen Materialismus.

    • @Patricia Jessen :

      Im 19. Jahrhundert war die Endlichkeit von Natur und Ressourcen noch nicht so klar. Marx will Überfluss für alle.



      Oder in Lafontaines Worten. Er sei links, er wolle Bordeauxwein für alle.

      Was wohl (außer dem Bordeaux) auch machbar ist, wenn es nicht zugleich das Geschäftsmodell bezahlter Kräfte ist, den Leuten neue Neurosen, "Bedürfnisse" etc. täglich einzuträufeln.

    • @Patricia Jessen :

      Eine Rolex ohne Bling-Bling, also die Einsteigermodelle aus Edelstahl und Saphirglas mit nicht allzu vielen Funktionen, ist ein äußerst robuster und langlebiger Zeitmesser, das hat nichts mehr mit irgendeinem „Fetisch“ zu tun…etwa vergleichbar mit dem Lob für Rolls-Royce von Lawrence von Arabien damals, der meinte damit ja auch nicht irgendein Schickimicki-Cityprotzmobil.

    • @Patricia Jessen :

      Ich weiß nicht ob ich ein Weltbild habe. Wenn ja, so wäre es wohl ein sozialistisches. Das heißt, ich befürworte eine gesellschaftliche Bewirtschaftung der elementaren Ressourcen (Grund und Boden, Wohnen, Gesundheitswesen, Bildung, natürliche Monopole ...) und eine weitgehend gleiche - also jedenfalls nicht um Größenordnungen verschiedene - Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums. Innerhalb einer solchen sozialistischen Ordnung sollte doch jede(r) die Ressourcen für gewisse Leidenschaften haben, die über die Grundbedürfnisse hinausgehen ("Luxus"). Schicke Schuhe gehören m.E. dazu, anders als etwa Privatflugzeuge.

    • @Patricia Jessen :

      "Links ist aber durchaus, sinnlosen Konsum und solche Konsumgüter abzulehnen."

      Nein. Davon steht nichts bei Marx, Engels & Co.

      Aber es ist durchaus sinnvoll, auf den eigenen Konsum zu achten.

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Nuja. "Jeder nach seinen Fähigkeiten, Jedem nach seinen Bedürfnissen" mag keine expliziten Einschränkungen für die Definition von "Bedürfnis" enthalten, aber dass sie nicht beliebig ins absolut Luxuriöse reichen können, ergibt sich schon aus dem Wortsinn.



        Mit ein wenig ökonomischem Sachverstand kann man darüber hinaus schließen, dass handgefertigte Designerschuhe - wie andere hochwertige Luxusartikel auch - sich bereits vom Produktionsaufwand her nur in eine Wirtschaft einbetten lassen, in der es Leute gibt, die sich sowas leisten wollen und können, und sehr viel mehr Leute, bei denen das nicht der Fall ist. Gerade WENN man weiter an der These festhält, auf der auch Frau Schmollacks Kommentar beruht, dass schicke Damenschuhe nunmal ein universelles Objekt der Begierde sind, dürfte die These, dass es ja auch nur Wenige geben dürfte, die sich diese Schuhe leisten WOLLEN, nicht zu halten sein. Also erfolgt die Auswahl über's Können, und das wäre halt genau NICHT klassenlos-sozialistisch.



        Die nächste Frage ist, ob speziell solche Nobelmarken überhaupt noch so gefragt wären, wenn sie Jede kaufen könnte. Spätestens da führt sich das Verhältnis Manolos-Sozialismus dann ad absurdum.

        • @Normalo:

          "Jeder nach seinen Fähigkeiten, Jedem nach seinen Bedürfnissen"

          Schließt natürlich keine Bedürfnisse aus. Auch nicht (total hässliche) Schuhe.

          Allerdings muss man schon ein wenig über die alte SED Parole hinausschauen und den "kapitalistischen" Blick auf die Dinge kurz vergessen. Marx, Engels & Co gingen davon aus, dass die Industrialisierung eine solch ungeheurere Menge an Waren hervorbringen wird, dass die Menschen der Zukunft jedes Bedürfnis problemlos befriedigen können. Sie sahen das Problem nur in der Verteilung des Reichtums. Diese wollten sie ändern. Also tatsächlich Wein für alle.

          Natürlich haben sie wie alle ihre Zeitgenossen übersehen, dass es auf einem endlich großen Planeten nicht genug Ressourcen für solche Ideen gibt.

  • "Frauen und Schuhe, das gehört zusammen wie Männer und Weber-Grills. Frauen in Deutschland besitzen durchschnittlich 13 bis 20 Paar Schuhe, für drei Meter Schuhregal muss auch in kleineren Wohnungen Platz sein."

    Ich persönlich kenne keine Männer, die 13 bis 20 Grillgeräte auf der Terrasse stehen haben. Spätestens beim Drittgerät gäbe es erhebliche Rechtfertigungsprobleme, dräuten doch beim noch fröhlichen Ausladen eines Zweitgerätes bereits bedrohliche Donnerwetter am Gartentor.

    Das mag aber an meinem Freundes- und Bekanntenkreis liegen. Andernorts findet sich möglicherweise durchaus Platz und Verwendung für bis zu 20 Grillgeräte, sowohl auf der ausreichend großen Terrasse als auch auf dem ebenso beschaffenen Bankkonto. Man gönnt sich ja sonst kaum was.

  • Der Schluss, das wer manolo blahniks trägt, Stil hat, ist schon mal sehr gewagt.



    Außerdem möchte ich daran erinnern dass insbesondere hier in der taz auf dem "Brioni-Kanzler" wegen seiner Anzüge herumgehackt wurde.

    • @Emmo:

      Der war ja auch keine Frau.

  • Die Demokraten in den USA und Annalena Bärbock als links zu bezeichnen ist durchaus gewagt.



    Nur so am Rande, die schärfste Asylrechtsreform der Geschichte der EU: "GEAS", hat (unter anderem) Frau Bärbock zu verantworten.



    Und bei den Demokraten weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll..

    • @Hubertus von Mainberg:

      …anschließe mich - schlicht mehr als peinlich •



      Rightwingdrifting taz Accelerando

  • „Mit High Heels hat man keine Standfestigkeit“ Antje Schrupp, taz 21.2.2026 — Der „grossartigen“ Antje Schrupp würde ich natürlich nie widersprechen.

    Die Autorin hat offensichtlich nie „Absolutely Fabulous“ gesehen, da trugen auch alle die Schuhe, bis auf die feministische Tochter.

  • Manche Menschen können eben besser sehen als denken.



    (nicht nur Männer...)



    Solange es ehrlich bezahlt ist, kann sich jeder kaufen oder mieten oder leihen was immer gefällt.

  • ...schon mal "Farm der Tiere" gelesen?

    • @Frank Frey:

      Wer trägt da Stöckelschuhe?

      • @Hugo:

        Fragen Sie "Wer lebt in Saus und Braus?", und die Frage erschließt sich vielleicht eher.

        • @Normalo:

          Ganz unabhängig von „Farm der Tiere“ leben heute die Reichen auf diesem Planeten in sogenannten Demokratien hunderte Male so luxuriös wie alle Schweine in Orwells Meisterwerk. Und das in aller Regel auf Kosten der Leute, die sie beschäftigen. Je mehr Charakteristika einer "Schweinefirma" vorgefunden werden, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Chef Milliardär ist. Wahlen werden gekauft, Abgeordnete werden gekauft, Meinungen von Medien werden gekauft. Kurz: Alles wird gekauft. Aber weil man das Label "Demokratie" verwendet, ist das alles natürlich viel besser. Denn den Bürgern wird erfolgreich das Märchen verkauft, dass sie etwas zu sagen hätten.

      • @Hugo:

        Nicht explizit, aber am Anfang der Revolution wurde das Tragen von Kleidung und Schuhen als Symbol der Menschen komplett verboten, und am Ende sind es die Schweine, die Kleidung und Schuhe (Stöckel oder nicht wird nicht weiter ausgeführt) tragen und auf zwei Beinen spazieren.

  • Wenn die Argumente ausgehen wird man persönlich.



    Gut, dass dieser Angriff wohl eher zu Boomerang wird.



    Bei Frauen in der Politik ist Optik leider immer noch häufig ein Thema. Ein Irrtum, insbesondere, weil die Hälfte der Gesellschaft mit den besseren Abschlüssen gute Chancen für unsere Zukunft bieten.



    Leider ist die Anwesenheit von Frauen in der Politik allerdings kein Garant für mehr Feminismus, Offenheit oder Menschlichkeit.



    Betrachtet man*frau unsere Parlamentspräsidentin oder die Wirtschaftsministerin, wäre ein Mann in Staubsaugervertreteroptik wohl mindestens genauso gut, leicht auch besser. Allerdings bestand wohl der Plan der Union wegen der Unterscheidungsmöglichkeiten nicht zu viele Merztypen aufzufahren. Als schmückendes Beiwerk sind Frauen in konservativen Kreisen ja weiterhin willkommen.



    Linke sollten sich allerdings auch die Illusionen abschminken: Von Storch, Meloni und Le Pen sind keine Erfolge für Frauen und Gesellschaft. Das Geschlecht entscheidet nicht über Gut und Böse, über Fleiß oder Gemeinsinn . Selbst Feminismus ist keine weibliche Eigenschaft .



    Der Gedanke ein gutes Leben für Alle zu wollen muss Geschlechtergrenzen überschschreiten,

  • Feminismus ist, einfach zu tragen, was Frau gefällt. Egal was andere dazu blöken.

    Männer haben nun mal nicht zu entscheiden, was Frauen anziehen. Das gilt übrigens auch umgedreht.

    • @warum_denkt_keiner_nach?:

      Hier ging's um "links", nicht um feministisch. Das ist - hoffentlich auch in Ihren Augen - nicht notwendigerweise deckungsgleich.



      Und es ging auch nicht um die Frage, ob die Dame die Erlaubnis von Herrn Zaffini braucht um schicke hohe Schuhe zu tragen (braucht sie natürlich nicht), sondern wie glaubwürdig es ist, als politische Figur Wasser zu predigen aber so betont das Äquivalent von besonders erlesenem Champagner an den Füßen zu tragen.

      • @Normalo:

        Kein einziger (demokratischer) Linker heute und in der Geschichte predigte das sprichwörtliche Wassertrinken.



        Das ist nämlich die Spezialität von Liberalen, Konservativen und Rechten.

      • @Normalo:

        Evtl. sollte mensch ned die Einschätzung des politischen Weltbilds der gewählten Bürgermeisterin Genuas von nem Mussolini-Fan übernehmen ;) . Die Treter werden, mal so nebenbei, in Italien hergestellt, da würde sogar Kritik von "richtigen" Linken ins Leere laufen.

        • @Hugo:

          Meine Einschätzung habe ich nicht übernommen. Sie ist meine eigene. Was der Mussolini-Fan davon denkt, ist mir reichlich egal, und sein Posting wäre definitiv nicht mein Stil der politischen Auseinandersetzung. Aber in den heutigen Zeiten der möglichst spitzen Polarisierung und Personalisierung des politischen Wettstreits muss man wohl auch mit sowas leben. Umgekhert nimmt ja auch niemand ein Blatt vor denMund, was er von den elitären Maßanzügen/ Uhren/ Transportmitteln der politischen Konkurrenz hält - selbst wenn die noch nichtmal eine egalitäre, protzverachtende Agenda vertreten.

          Und in Italien werden sehr viele und sehr häufig auch wirklich schöne, liebevoll verarbeitete Treter hergestellt, Die wenigsten Hersteller dort haben aber so ein weltweites Nobelimage und fangen in der Preisspanne erst bei ca. 800 € pro Paar als absolute Untergrenze an. Wenn es also um "Made in Italy" geht, würde es auch deutlich weniger dick aufgetragen tun.

      • @Normalo:

        Predigt Signora Salis Wasser, im übertragenen Sinne? Eine vernünftige Linke sollte doch nicht Armut für alle, sondern Wohlstand für alle anstreben. Und auch wenn das Ziel noch weit ist, so hülfe es doch nicht, wenn linke Protagonistinnen aus reiner Symbolpolitik in Sack und Asche gingen. Nicht den Lehren von Pol Pot sollte die Linke folgen, sondern denen von Bertolt Brecht.

        • @Kohlrabi:

          Mir fallen auf Anhieb etliche Schuhhersteller ein, deren Produkte ganz sicher nicht als "Sack und Asche" durchgehen würden, mit denen frau sich aber den Schrank zum Preis von EINEM Paar Manolos schon ganz gut füllen könnte. Die sind halt nur nicht so prestigereich.



          Nur ist "Prestige durch exklusiven Konsum" ein Konzept, das in der klassenlosen Gesellschaft nicht fliegen dürfte - respektive dann fliegt halt die klassenlose Gesellschaft nicht, was statistisch bislang ja der Regelfall ist. Anders ausgedrückt verkörpert ein Linke mit solchen modischen Statussymbolen alles, was am Sozialismus als Gesellschaftssystem zwangsläufig schiefläuft: Irgendwer will immer so sehr "gleicher sein als die Anderen", dass er das auch schafft. Und die Anderen würden das gerne auch und fühlen sich in ihrer Rolle als brave "Normalgleiche" (für die es halt NICHT zu Manolos reicht) angeschmiert.

      • @Normalo:

        Linke predigen aber kein Wasser. Sie wollen Wein für alle.

        Und natürlich ist es völlig albern, jemanden Kleidungsstücke zu verbieten, weil er oder sie einer bestimmten politischen Richtung angehört. Oder ist unser Vorbild jetzt Kim Jong Un?

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Wer verbietet hier denn irgendwas?? Die Frage ist die nach der Glaubwürdigkeit. Es hat auch niemand Merz verboten, nach der Wahl erstmal kräftig die Schuldenbremse auszuhebeln. War halt nur nicht so richtig konsistent mit dem, was er VOR der Wahl gesagt hatte...



          Also zurück zu den Manolos: Zum Einen ist Wein für Alle ein Versprechen, dass man erstmal einlösen muss, und der erste Schritt dahin ist sicher nicht, sich selbst vorher schon nicht bloß besagten Wein sondern exklusiven Jahrgangsschampus zu genehmigen. Das sind ja nicht einfach nur "wertige" Schuh, sondern Designerstücke der absoluten Luxusklasse.



          Zum Anderen ist gerade der Markenkult, der um die Dinger betrieben wird, so kapitalistisch und elitär wie nur was: Haste die (und nicht irgendwelche verdammt ähnlich schicken Schuhe OHNE "Carrie stirbt dafür"-Label), dann biste wer. Das funktioniert nur in einem System, das Eliten kennt und verehrt.



          Also: Klar "darf" Frau Salis solche Schuh tragen. Aber zu ihrer politischen Botschaft passen sie nicht. Die fußt auf einem Selbstverständnis eines JEDEN Menschen, das zumindest die 80% Prestigeanteil am Preis dieser Treter lieber dem Gemeinwohl zuführen würde.

          • @Normalo:

            Ein interessantes Vorgehen, dass gern angewendet wird. Nicht nur bei Linken.

            Der politische Gegner zeichnet ein Bild einer politischen Richtung (in diesem Fall der Linken), dass nicht den tatsächlichen politischen Inhalten entspricht, sondern dem was der politische Gegner vermitteln will. "Vorstößt" jemand dann gegen dieses Bild, wird ihm mangelnde Glaubwürdigkeit vorgeworfen.

            In diesem Fall wird einfach mal behauptet, es wäre nicht links genug, sogenannte Luxusgüter zu besitzen. Das ist zwar Quatsch, aber leider Teil des täglichen politischen Kampfes.

            Übrigens ist es auch ein Verbot durch die Hintertür, wenn man Menschen, die etwas besitzen, dass sie nach den eigenen (meist falschen) Vorstellungen nicht besitzen dürfen, mangelnde Glaubwürdigkeit vorwirft. (Du bist nur glaubwürdig, wenn du dich entsprechend meinen Vorstellungen verhältst.)

    • @warum_denkt_keiner_nach?:

      Die wenigsten Männer wissen, wie man sich ansprechend kleidet. Wenn "Mutti" nicht mit ins Kaufhaus geht, kommen sie mit ein paar Hosen zurück, die viel zu kurz sind.

      • @Il_Leopardo:

        Wenn's ihm gefällt.

        Übrigens. Definieren Sie bitte "zu kurz".

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Früher nannte man die "Hochwasser-Hosen"!

      • @Il_Leopardo:

        Was für ein altbackenes Klischee. Ist das schon Misandrie? 🤔

        • @Peta Parka:

          Ich beobachte immer wieder Männer in den Kaufhäusern, die von ihren Frauen begleitet werden.

          • @Il_Leopardo:

            Weil sein eigenes bisschen Taschengeld nicht reicht, weder für anständige Kleidung noch für Webergrills. Beim Grill, sofern er mit einem großzügig zugesteckten 50er mal alleine losziehen darf, reicht es gerade für das kleinste Modell aus dem Baumarkt-Sonderangebot, wenn die Kosten für die obligatorische Currywurst nebst Bier an der Markt-Imbissbude abgezogen sind. Das braucht er halt auch mal, als Abwechslung zur köstlichen Vollwertkost, mit der er daheim verwöhnt wird wie Chief Inspektor Oxford mit dem lukulischen Dernier Cri der französischen Küche. Losgeschickt am Samstag Vormittag, im neuen, von ihr ausgesuchten Frühlings-Outfit in den frischen Farben der heurigen Saison.



            Damit ihn keiner erkennt wird er sich noch mit einer Sonnenbrille für Zwoneunundneunzig tarnen müssen. Auch dieser Betrag ist noch vom 50er für den Grill abzuzweigen. Damit er dann wenigstens noch einen kleinen Sack Grillkohle kaufen kann muss er die zweite Dose Bier weglassen.

            Am Webergrill steht dann die linksseitige Nachbarin und legt Filets von handmassierten Wagyus auf. In Manolos.

            • @Josef 123:

              Das ist jetzt aber eine Parodie oder? Bei meinen Eltern lief das noch wie folgt: Mutti schiebt Vati beim seltenen Restaurants- oder Café-Besuch unterm Tisch unauffällig den Geldbeutel zu, damit Vati sich als Familienoberhaupt darstellen konnte.

          • @Il_Leopardo:

            Also - dann mal anders - wenn einer meiner letzten Lebensgefährtinnen bevorzugt die Mittelstraße för Köpen frequentierte - war ich in null komma nix - ihr vor allem aber 🙀 der übrigen Damenwelt kundiger gern genommener Berater:



            “…nein Werteste sicher das ist grad en vouge angesagt - aber das Empire Kleid - nein darin kommen Sie doch weiter besser zur Geltung“ usw usf



            (könnse mich für buchen;)



            “Kannste jetzt vllt auch mal zu mir …“



            Aber sicher dat! 😂



            Unserer alten Dame*04 war Putzmacher - wir fuhren in ihren Hutschachteln&Koffern Schiff spielten mit den Hüten Cowboy - wa!



            Volkers 🫦 krönte das “Nu kik dit an!



            Die Olle uffjetakelt wie ne Frejatte!



            Un dett Bams barfuß!“



            Da mähtste nix.



            Normal

            • @Lowandorder:

              Sorry - Finger zu schnell -

              richtig

              “…



              Unserer alten Dame*04 Großvater war Putzmacher …“



              (legendär “Schulze am Damme“ in



              Braanschweig - frauman ging im 19. nicht ohne Hut - er war also betucht;)

  • Aber dann heulen, wenn ein männlicher Politiker Porsche fährt.

    • @FraMa:

      Mit dem Unterschied das Herr Lindner nicht für Umweltschutz gestanden hat.

      Für was für Politik oder Statements Frau Dalis steht weiß ich nicht, weshalb ich mir auch kein Urteil bilde.

      Aber es ist generell schon merkwürdig. Es werden Menschen für Dinge kritisiert, welche sie noch nicht mal unterstützten und dann hat man häufig, dass sich vor Menschen gestellt wird, welche fur etwas eintreten aber das Gegenteil tun. Und vor allem, wenn es einen selbst betrifft, dann gibt es auch immer tolle ausreden, warum dieses und jenes Verhalten in dem Fall okay ist.

      Menschen halt.

    • @FraMa:

      High Heels machen nur die eigenen Füße kaputt - ein Porsche die Umwelt!

      • @Il_Leopardo:

        @ II_Leopardo



        An den Spuren auf unserem Parkett lassen sich die beliebtesten Wege meiner Frau und ihrer Freundinnen auch sehr gut ablesen 😎

        • @Alex_der_Wunderer:

          Das stimmt - Pfennigabsätze sind das reinste Gift für das Parkett.

  • Solche Argumente gab's als Pendant auch für "Liebhab_er" bestimmter Automarken.



    "Die Linke, der Porsche und die Umwelt"



    Ernst gemeint:



    "Die Linke darf den Vorsitzenden des Klimaausschusses im Bundestag stellen - nun gibt es Ärger, denn das soll Klaus Ernst machen. Der fährt privat Porsche."



    Bei sueddeutsche.de

    Die Alternative für gute Bodenhaftung:



    "Der letzte Schrei



    Wieso Angela Merkels Sneaker Hipster-Potenzial haben



    Auf Twitter und Instagram macht ein älteres Bild von Angela Merkel und Joachim Sauer die Runde. Ähnliche Outfits tragen heute junge Menschen in Berlin-Neukölln. Warum ist das so?"



    Bei derstandard.de 2021



    Über Minister-Fahrräder wurde ebenfalls viel geschrieben...

    • @Martin Rees:

      Sie wissen doch: nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

      Mit ein wenig drüber nachdenken kommt man sicher darauf, warum es ein Unterschied ist, ob es um das Tragen bestimmter Schuhe oder das Fahren bestimmter Autos geht.

      • @Kawabunga:

        Trotz Nachdenkens komme ich nicht auf den Unterschied in der Lebenseinstellung zwischen Manolotreterinnen und Tesla-Piloten. Gibt es denn einen? Bitte helfen Sie weiter.

  • Und wie oft es wurde in der taz und auch woanders verächtlich vom Porschefahrer Christian Lindner geschrieben? Von mir aus kann jede (und jeder) High Heels tragen oder Porsche fahren, solange er die Dinger nicht stielt.

  • Sicher eleganter als ein Paar Birkenstock mit weißen Socken!