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16.04.2026 , 21:29 Uhr
Nun, die Praxis sieht bislang so aus, daß man - je nach Größe des Logistikzentrums - also mindestens so viele Ladestationen vorhalten muß, wie im Durchschnitt LKW diese anlaufen. Schon bei nur 20 Rampen und nochmal 20 Parkplätzen muß also die entsprechende Infrastruktur vorgehalten werden, um einen einigermaßen reibungslosen Ablauf zu garantieren, und da in diesem Business time money ist, werden bei den knappen Umschlagzeiten nur die wenigsten LKW genügend Kapazität laden können. Natürlich unter der Prämisse, daß die Betreiber der Zentren in der Lage und willens sind, die Kosten dafür aufzubringen. Abgesehen davon, daß sich mittlerweile halb Osteuropa in Deutschland tummelt - und ich bezweifle stark, daß die jetzt alle auf E-LKW umsteigen. Was angesichts der Mammutaufgabe, D auf flächendeckende E-Mobilität möglichst bis gestern umzustellen, vielleicht sogar erstmal ein Vorteil sein mag.
zum Beitrag16.04.2026 , 20:43 Uhr
Umm...die Zulassungssteuer in DK wird nicht nur auf Fahrzeuge (inkl. E-Autos) erhoben, und sie kommt dem gesamten dänischen Volk zugute. In Japan ist der Nachweis einer Parkfläche für den eigenen Wagen in den Städten allein der Überbevölkerung der Nation in Relation zur besiedelbaren Fläche geschuldet, was zu interessanten ("kei cars") bis absurden (Auto im Wohnzimmer) Entwicklungen geführt haben. Und der japanische ÖPNV ist der Horror, weil völlig überlastet. Jedes E-Auto ist prinzipiell mindestens so umweltschädlich wie ein Verbrenner, auch wenn bestimmte Interessengruppen dies nicht wahrhaben/verschleiern wollen. In Chile z.B. will man jetzt auch den Abbau von für die E-Mobilität notwendigen Rohstoffe auch in Naturschutzgebieten zukassen und fördern, und wer sich die bereits bestehenden Minen samt Abraumhalden und verseuchten Gewässern mal anschaut... Abgesehen davon: nicht jeder ist so "kontaktfreudig" wie Sie. Vor allem nicht abends in Bus und Bahn.
zum Beitrag16.04.2026 , 20:24 Uhr
...Ideologie?
zum Beitrag16.04.2026 , 19:39 Uhr
Keiner von denen im BT will sich mit den 90+ Krankenkassen anlegen - nicht zuletzt deswegen, weil ansonsten ein paar gut dotierte Pöstchen nach dem Ende in der Politik wegfallen könnten.
zum Beitrag15.04.2026 , 19:29 Uhr
Schauen Sie sich einfach mal die US-Dashcamvideos speziell von den Trucks an und achten dabei auf die meist eingeblendete Geschwindigkeit - die Zahlen sind übrigens mil/st, und unter 70 (ca. 113 km/st) fährt dort kaum ein Trucker auf den Freeways und Interstates. Bei einem nochmals höheren Gesamtgewicht.
Und Rechtsüberholen sollte zumindest für PKW und Motorräder erlaubt werden, wenn man mal wieder einen jener nervigen Hobbyfahrlehrer und/oder Zombies vor sich hat, die auf der mittleren oder gar linken Spur mit 100 vor sich hincampen.
zum Beitrag15.04.2026 , 14:55 Uhr
Dazu müßte Merz selbst erst einmal Leistungsträger sein, aber dazu sind seine eigenen Defizite auf nahezu allen Gebieten einfach zu groß. Runtergebrochen hat sich Merz nur deswegen an die Kasse gedrängelt, um wenigsten teilweise die Schmach zu tilgen, die ihm die Merkel zu ihrer politischen Lebzeit zugefügt hat. Viel wichtiger erscheint mir die Frage, warum sich die SPD für dieses Elendsschauspiel hergibt bzw. warum die verbliebenen Mitglieder dieser Partei ihre Spitzen nicht ultimativ auffordern, dem Theater ein Ende zu setzen.
zum Beitrag15.04.2026 , 14:47 Uhr
Werkseitig/offiziell sind die meisten LKW über 7,5t zGG bei 86 km/st abgeregelt, in der realen Welt gibt es kaum eine Zugmaschine, die tatsächlich auch bei 86 'fini' macht. GPS-gemessen fahren mir die meisten Zugmaschinen bei 90 Eigengeschwindigkeit mehr oder minder schnell davon, und vor ein paar Wochen hat die Polizei nahe Rostock einen LKW mit 127 aus dem Verkehr gezogen. Und gerade bei den LKW macht der Unterschied zwischen Strich 80 und den meist tolerierten (warum eigentlich?) 86-90 km/st nicht nur einen erheblichen Verbrauchs-, sondern auch einen großen Sicherheitsunterschied aus. Wenn Sie mir das nicht glauben wollen, können sie im Selbstversuch ihren PKW vor einen voll beladenen (öfters überladenen) Lastzug stellen und einfach mal schauen, was passiert, wenn der LKW mit 10 km/st (angenommene Restgeschwindigkeit) an dem Auto andockt. Ich war lang genug selbst in der Branche unterwegs, dies zur Info.
zum Beitrag15.04.2026 , 08:58 Uhr
...niedrigere Betriebskosten? Glaube ich kaum, da werden allein schon die Hersteller der E-LKW genügend Sorge tragen. Als Beispiel: bringe ich heute meinen 20 Jahre alten Verbrenner in die Werkstatt, muß ich allein für das komplette Auslesen des Fehlerspeichers schon 100€ auf den Tisch des Hauses legen - und natürlich ist dieser Vorgang ausschließlich bei einer autorisierten Fachwerkstatt möglich (Verstoß gegen EU-Bestimmungen - ich weiß, interessiert niemanden). Heute kann es sogar passieren, daß die Bordsteckdose keinen Mucks macht, wenn ein nicht vom Hersteller zertifiziertes Gerät eingestöpselt wird. Und das ist nur die kleinste Unannehmlichkeit, die die Bordelektronik auch den Nutzern von E-Autos bereitet (wenn sie nicht schon von vornherein Macken hat...). Und wenn tatsächlich der Strom erstmal den Kraftstoff verdrängt hat, werden die Stromanbieter schon wissen, wie sie ihren Riß machen werden.
zum Beitrag15.04.2026 , 08:40 Uhr
...schon mal "Farm der Tiere" gelesen?
zum Beitrag15.04.2026 , 08:30 Uhr
Nun, was hat die ideologisch und von keinerlei Sachkenntnis getrübte Umweltpolitik denn nun tatsächlich für D und das Weltklima gebracht? Außer mehr Gängelung des Bürgers und Mehrkosten, die hauptsächlich den Mittelstand und finanziell schwächere Gruppen belasten - nichts. Würde D heute von der Weltkarte verschwinden, wäre die Auswirkung auf das Klima kaum meßbar. Und auch die E-Auto-Befürworter sollten endlich einsehen, daß die individuelle elektrische Mobilität die Umwelt für die nächsten Jahrzehnte zusätzlich belasten wird, denn der Verbrenner wird noch bis ins nächste Jahrhundert relevant sein, während die Natur für die notwendige Ausbeute der notwendigen Rohstoffe noch mehr geschädigt wird als heute mit der Ölförderung.
zum Beitrag14.04.2026 , 20:07 Uhr
Ich stelle mir gerade den Rückstau vor, der vom Rastplatz bis auf die Autobahn reichen wird, wenn die rein mit Batteriestrom betriebenen LKW laden - denn daß jedem LKW eine Ladestation zur Verfügung gestellt wird, kann ruhig als utopisch angenommen werden. Und Wasserstoff wurde nicht zuletzt von der "nur Batterie-Auto"-Lobby gegen den Rat von Experten, die wasserstoffbetriebene LKW als die beste Alternative zum Diesel nachgewiesen hatten, erfolgreich totgeredet. Nur: ein LKW, der nicht rollt, verdient kein Geld. Spediteurs-Basic.
zum Beitrag14.04.2026 , 13:34 Uhr
Die Dänen werden es über kurz oder lang herausfinden, daß ihnen die gnadenlose Digitalisierung ohne "altes" Backup eines unschönen Tages gewaltig in den Hintern beißen wird - aber sie können sich damit trösten, daß sie nicht die einzigen sein werden.
Und wer in DK ein Zahnproblem hat, muß u.U. bis zu einem Jahr auf einen Behandlungstermin warten.
Die Probleme, die steuerfinanzierte Gesundheitssysteme in anderen Ländern haben, sind im wesentlichen von jenen verursacht, die die Regierungen stellen - und nicht von den Versicherungsnehmern. Ich gestehe jedoch ein, daß mit dem derzeit herrschenden Typus Politiker, der derzeit die Mehrheit stellt, ein solches Unterfangen in D das derzeitige System noch weiter in Richtung 3. Welt verschieben wird.
zum Beitrag14.04.2026 , 11:39 Uhr
Just FYI: die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den hiesigen Autobahnen liegt derzeit unter 120 km/st.
Allerdings: mich wundert das Gejammer der Speditionen und sonstigen LKW-Nutzer über die hohen Dieselpreise - während diese mit 80 über Landstraßen (StVO: max. 60) und 90+ über die Autobahnen donnern und mit meist rücksichtslos durchgeführten Überholmanövern einen konstanten Verkehrsfluss meist unmöglich machen. Wie wäre es denn z.B. mit einem Überholverbot für KfZ über 3,5t zGG von 6-22 Uhr, einer gesetzlichen Abriegelung der Vmax auf 80 km/st für LKW über 7,5t und deutlich härteren Strafen für Fahrer, Disponenten und den Speditionseignern?
Es sind nicht die paar Hansels, die mit 140+ über die Autobahn brettern, aber das aufgezwungene Abbremsen und Wiederbeschleunigen, welches den Kraftstoffverbrauch signifikant erhöht - selbst mit einem Tempolimit 130.
zum Beitrag14.04.2026 , 11:26 Uhr
Wie - noch kein Shitstorm angesichts dieser "unhaltbaren Forderungen"?
Vor nicht allzulanger Zeit habe ich in einem Lokalblättchen die Aussage eines Polizeibeamten gelesen, daß ein guter Teil der Radfahrer nicht einmal die essentiellen (= überlebenswichtigen) Grundregeln des Straßenverkehrs kennt oder diese bewußt ignoriert.
Wollte sich die Polizei verstärkt um all die Rennradfahrer kümmern, die trotz benutzungspflichtigem und benutzbaren Radweg mit nicht-StVZO konformen Rennrädern die Fahrbahn für Kraftwagen benutzen, hätte sie in bestimmten Gegenden nichts anderes mehr zu tun. Oder all jene suizidal veranlagten Radler, die nachts bestenfalls eine Taschenlampe oder gar das Smartphone in der Hand halten und ansonsten im Tarndunkel unterwegs sind. Und, und, und...als "mixed mode"-Verkehrsteilnehmer nehme ich selbst auf dem Rad wahr, daß die Kollegen auf dem Drahtesel ihr Dilemma weitestgehend selbst verschulden.
Ich stimme Ihnen vollkommen zu und ergänze die Forderungen um eine weitere: Haftpflichtversicherung für Radfahrer.
zum Beitrag14.04.2026 , 11:10 Uhr
Auch die taz sollte nicht zu früh jubeln - Orban wurde nur deswegen abgewählt, weil er es mit Korruption, Nepotismus etc. zu weit getrieben hat. An der (erz-)konservativen Haltung der meisten Ungarn wird Magyar nichts ändern (wollen). Und solange die EU ein überwiegend wirtschaftlich orientierter Verein bleibt, in der die Menschen überwiegend als wirtschaftliche Faktoren wahrgenommen wird und die offensichtlichen Schwächen dieses Verbundes wissend hingenommen werden, brauchen sich die Extrem-Rechtsausleger vorerst keine Sorgen zu machen.
zum Beitrag14.04.2026 , 10:34 Uhr
Wie auch? Fängt ja schon bei der Anschaffung an...für ein mehr oder minder sinniges E-Auto (also keine Trümmerbüchse a la Dacia Spring...) müssen schon um die 35k€ kalkuliert werden. Und selbst dann bekommt man lediglich einen Kompaktwagen (oder schlimmer: Kompakt-Wannabe-SUV) mit einem Haufen Elektronik, der im schlechtesten Fall schon direkt nach der Anschaffung für jede Menge Stress sorgt.
Und wie man die Problematik der ausreichenden Anzahl von Ladestationen in den real existierenden Hochhaussiedlungen Herr werden will, hat auch noch niemand schlüssig beantwortet. Aber selbst der Mieter auf dem Land hat mitunter schlechte Karten, wenn der Vermieter eine Wallbox ablehnt und die Alternative darin besteht, die Kündigung ins Haus zu bekommen, wenn man auf der Ladestation beharrt.
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