piwik no script img

Sparvorschläge im GesundheitswesenAuf die roten Linien achten

Barbara Dribbusch

Kommentar von

Barbara Dribbusch

Die Finanzkommission Gesundheit ist mit ihrem neuen Gutachten um soziale Ausgewogenheit bemüht. Doch es gibt No-Gos.

Wie ungesund: Alkohol und Zigaretten sollen teurer werden, um damit die Krankenversicherung von Bürgergeldempfängern zu finanzieren Foto: Jakub Porzycki/imago

D ie Gesundheitskommission hat einen Maßnahmenkatalog vorgelegt, wie man das Milliardenloch bei den gesetzlichen Krankenkassen stopfen könnte. Die Gesundheitsministerin will sich daran orientieren. Der Katalog dürfte für Shitstürme sorgen – bei Ärzt:innen, Pharmaherstellern, in der Versichertengemeinschaft und bei Patient:innen. Auch der Finanzminister wird nicht begeistert sein. Die Kommission war um eine gewisse soziale Ausgewogenheit bemüht.

Es ist richtig, die Ausgaben für die Krankenversicherten im Bürgergeld künftig aus Steuermitteln finanzieren zu wollen und auch dafür die Tabak- und Alkoholsteuer zu erhöhen und eine Zuckersteuer vorzuschlagen. Es ist auch richtig, die Anstiege in den Preisen für Arzneimittel künftig auf den Anstieg in den Löhnen der Bei­trags­zah­le­r:in­nen zu begrenzen, wie es die Kommission empfiehlt.

Heikler wird es bei dem Vorschlag, dass sich bisher beitragsfrei mit dem Ehemann versicherte Ehe­part­ne­r:in­nen, wenn sie keine kleinen Kinder mehr betreuen, eigenständig krankenversichern müssen. Es reicht zwar schon ein Midijob in Höhe von 700 Euro, um einen eigenen Schutz zu bekommen. Härtefälle, etwa von kranken Partner:innen, sollten aber von dieser Pflicht ausgenommen werden.

Das Logo der taz: Weißer Schriftzung t a z und weiße Tatze auf rotem Grund.
taz debatte

Die taz ist eine unabhängige, linke und meinungsstarke Tageszeitung. In unseren Kommentaren, Essays und Debattentexten streiten wir seit der Gründung der taz im Jahr 1979. Oft können und wollen wir uns nicht auf eine Meinung einigen. Deshalb finden sich hier teils komplett gegenläufige Positionen – allesamt Teil des sehr breiten, linken Meinungsspektrums.

Einen Proteststurm der Ärz­t:in­nen dürfte der Vorschlag auslösen, dass Ärz­t:in­nen künftig keine Zuschläge mehr bekommen, wenn sie Pa­ti­en­t:in­nen mit Dringlichkeit behandeln. Werden sie abgeschafft, müssen aber andere verlässliche Zugänge zu Praxen geschaffen werden.

Die Kommission empfiehlt höhere Zuzahlungen bei Arzneimitteln in den Apotheken. Das sollte für viele Versicherte zu stemmen sein. Stellt man aber die Höhe des Krankengeldbezugs infrage, wie es die Gutachter ebenfalls vorschlagen, so ist das ein soziales No-Go. Es werden zwar mehr Belastungen auch für die Versicherten und die Steu­er­zah­le­r:in­nen kommen – umso wichtiger ist es, rote Linien zu definieren, die nicht überschritten werden dürfen.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen

Barbara Dribbusch
Redakteurin für Soziales
Redakteurin für Sozialpolitik und Gesellschaft im Inlandsressort der taz. Schwerpunkte: Arbeit, soziale Sicherung, Psychologie, Alter. Bücher: "Schattwald", Roman (Piper, August 2016). "Können Falten Freunde sein?" (Goldmann 2015, Taschenbuch). Kontakt: dribbusch@taz.de
Mehr zum Thema

70 Kommentare

 / 
  • Wenn der Ehepartner nicht mehr mitversichert ist, dann kostet der Krankenversicherungsbeitrag doch Sucher auch nur die Hälfte. Halbe Leistung - halber Beitrag, ganz Püppi einfach 😛

    • @Alex_der_Wunderer:

      Die Autokorrektur sucht noch sicher noch sicher - nerv...😇

  • Keine Mehrwertsteuer auf rezeptpflichtige Medikamente reduziert die Kosten um ca 8 Mrd Euro.

  • Klar, zusätzliche Steuern fließen ja immer dorthin, wofür sie anfangs gedacht waren. Siehe Schaumweinsteuer - oder fließt die heute immer noch an die Bundesmarine?

  • Deutschland zahlt ca. 80 Milliarden Subventionen im Jahr für jeglichen Mist, würde man davon "nur" 20% in das Krankensystem umleiten wären die meisten Probleme gelöst, ohne das nur die Beitragszahler belastet werden. Natürlich braucht es trotzdem auch Reformen des ganzen Systems, weil wenn etwas Jahrzehnte funktioniert hat und dann nicht mehr muss man diese Ursachen wieder ändern. Hier darf dann keine Rücksicht auf die großen Lobbyisten, Pharmaindustrie, Ärzte, Verwaltungen genommen werden sondern alles ändern was schief läuft.

    • @Günter Witte:

      „Deutschland zahlt ca. 80 Milliarden Subventionen im Jahr für jeglichen Mist,"



      Und wer macht den meisten Mist?

      • @Mondschaf26:

        @ Die Mistmacher ? 😁

        • @Alex_der_Wunderer:

          Mistmacher? Das ist lange her. (Ich kann mich noch erinnern. Habe den noch mit der Mistgabel auf den Acker gestreut.) Heute machen die ja nur noch Gülle. In Hülle und Fülle. Hochsubventioniert.

      • @Mondschaf26:

        Die Union, die SPD, die Grünen, die Linke ? ist ziemlich ein Kopf an Kopf rennen wer den meisten Mist macht.



        ( Die AfD kann ich hier leider nicht nennen, sonst Topfavorit, aber die kann kein Steuergeld versenken weil nirgends an der Regierung )

        • @Günter Witte:

          120 Millionen Parteienfinanzierung jährlich.



          Also, ich würd damit ne Weile hinkommen.

  • Am besten ist eine einheitliche Gesetzliche Krankenversicherung für die gesamte Wohnbevölkerung, in die alle einzahlen und auch alles einbezogen wird: Zahnpflege wie Hautkrankheiten.



    Das Solidaritätsprinzip muss verteidigt und ausgebaut werden.



    Besonders teuer für die Allgemeinheit sind Private Klinikketten, die sich PatientInnen mit bestimmten teuren Operationen aussuchen. Jede Klinik sollte verpflichtet werden, eine Notaufnahme anzubieten.

    • @Land of plenty:

      " Besonders teuer für die Allgemeinheit sind Private Klinikketten, die sich PatientInnen mit bestimmten teuren Operationen aussuchen. Jede Klinik sollte verpflichtet werden, eine Notaufnahme anzubieten."

      Bei allem Respekt: Das kann man wirklich nur vorschlagen, wenn man von der Materie gar keine Ahnung hat.

      Wollen Sie wirklich, dass z.B. jede psychiatrische Klinik, jede Rehaklinik oder jede Spezialklinik auch noch eine Notaufnahme aufbauen muss? Das wäre viel Geld für eine mutmaßlich schlechte Versorgung mit hohem logistischen Aufwand (da fast alle Patient*innen dann sofort weiterverlegt werden müssten) und würde die Kosten massiv erhöhen, ohne irgendjemandem zu nützen.

  • Alkohol und Zigarettenkonsum sind seit einiger Zeit rückläufig. Der Fehler ist das Denken, es gäbe nichts mehr zu verteilen. Das verbreitet auch Oliver Welke seit einigen Monaten in der zdf-heuteshow.



    Es gibt Milliarden von reich nach arm umzuverteilen. Allein der Mut zum Machtkampf fehlt.

    • @Land of plenty:

      Nicht nur der Mut fehlt, sondern ganz offensichtlich auch der Wille. Sehr gut zu beobachten gestern Abend bei „Lanz“, als der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer vorrechnete, wie man das durchaus vorhandene Geld gerechter verteilen könnte. Das Feixen der anwesenden - ich unterstelle jetzt mal - Profiteure des Systems zeigte deutlicher als Worte, was sie von derartigen Ideen halten.



      Da lenkt man den Blick der Zuschauenden doch lieber auf die Habenichtse und framt sie als das eigentliche Problem.

    • @Land of plenty:

      "Es gibt Milliarden von reich nach arm umzuverteilen."



      Ich lass das mal so stehen.



      Aber immer mehr Geld in ein System zu pumpen, das nachweislich überteuert, ineffizient und uneffektiv ist, kann dann wohl doch nicht die Lösung sein, oder?

  • "Heikler wird es bei dem Vorschlag, dass sich bisher beitragsfrei mit dem Ehemann versicherte Ehe­part­ne­r:in­nen, wenn sie keine kleinen Kinder mehr betreuen, eigenständig krankenversichern müssen."



    .



    Das ist die gleiche Heickelkeit, die eintritt, wenn das Ehegattensplitting wegfallen würde. Mehr Geldbedarf und der andere Ehepartner muss auch arbeiten und nicht von den anderen Steuerzahlern mit durchgefüttert werden.



    .



    So what?

  • Ehegattensplitting abschaffen? Ja, klar! Bindet es doch die Frauen an den Herd oder mindestens in die Teilzeitfalle.



    Beitragsfreie Mitversicherung abschaffen? Auf keinen Fall! Ungerecht!

    Kann denn beides gleichzeitig stimmen?

  • "In der Diskussion stand zuletzt die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ehepartner mit keinem oder geringem Einkommen können derzeit in der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert werden. Unter anderem SPD-Co-Chef Lars Klingbeil hatte sich dafür ausgesprochen, diese Regelung abzuschaffen." [1]



    Ist doch nur konsequent und passt zur Abschaffung des Ehegattensplittings.



    Sage niemand, die SPD habe die "hart arbeitende Mitte" nicht im Blick...



    [1] www.pharmazeutisch...plaene-vor-164017/

  • Ich frage mich schon, ob diejenigen, die es befürworten, dass alle Elternteile von Kindern ab 6 Jahren sich selbst versichern müssen, Kinder haben. Das wäre zutiefst unsozial. O.k. wer gar keine Kinder hat, der sollte selbst zahlen. Aber Kinder müssen weit über das 6. Lebensjahr hinaus betreut werden und wer außer öffentlichen Betreuungsangeboten niemanden hat, der bei Krankheit, Schulausfall, Ferien einspringt, der muss dann seine Kinder oft alleine lassen, das zeigt die bundesdeutsche Realität. Damit kommen wir zu den Eltern, die erwachsene Kinder haben. Mein Mann und ich beispielsweise. Mein Mann hat unsere drei Kinder erzogen und wollte anschließend in seinen Beruf, er ist Architekt, wiedereinsteigen. Er hätte als Ü 50 Person weniger verdient als ich, die ich als Gärtnerin arbeite. Er hat sich selbständig gemacht, aber nie regelmäßig verdient. Vor vier Jahren erkrankte er schwer und kann nun nicht mehr arbeiten. Aber eine Behinderung wurde nicht anerkannt. Er ist da kein Einzelfall und ich fände es wirklich unmöglich, wenn wir nun dafür bestraft werden, dass wir drei Kinder zu fleißigen Einzahlern in die Sozialsysteme erzogen haben. Schluss mit dem Kinderkriegen!

  • Mehr Bürokratie zu wagen



    Als Mittel gegen alle Plagen -



    Das schlägt mir heftig auf den Magen.

  • Zum Bild: Hoffentlich werden Zucker, Salz, billige Fette/Öle und Gamingsessel nicht vergessen.

  • Wozu brauchen wir 90 gesetzliche Krankenkassen? Und die verbleibende Arbeit aufteilen! Spart ne Menge Geld.



    Zahnprophylaxe und Krebsvorsorge spart auch Geld, denn eine OP ist viel, viel teurer!

    • @A.S.:

      Nein es spart eben nicht viel Geld, ein paar Cent pro Versichertem und Monat. Es sind doch bereits über 1000 Kassen verschwunden, in den letzten Jahrzehnten, was wurde dadurch gespart? Nichts!

      Teuer sind die Leistungen, die Verwaltung ist mit 5% des Budgets sehr günstig.

      www.aerztezeitung....sparen-441043.html

    • @A.S.:

      Wohl deshalb, weil sie Mitglieder haben und Wettbewerb herrscht.

    • @A.S.:

      „Wir brauchen mehr Wettbewerb im System. Die Krankenkassen müssen wieder untereinander im Wettbewerb stehen, sie müssen unterschiedliche Beiträge verlangen dürfen und unterschiedliche Leistungen anbieten können."



      (Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) )



      www.zeit.de/wirtsc...esundheit-freiheit



      Auch die GKV wurde damals (schwarz/gelb) „befreit".

      • @Mondschaf26:

        Es gibt aber so gut wie keinen Wettbewerb zwischen den Kassen. Herr Röslers Aussage hat (wenn man die denn für richtig hält) weiterhin Gültigkeit.

  • Wieso zahlen die gesetzlich Versicherten die Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger und Asylbewerber? Diese Bevölkerungsgruppen sollten selbstverständlich ärztlich versorgt werden, nur die Kosten dafür sollten die zuständigen Ministerien übernehmen. D.h. Bürgergeldempfänger vom Arbeitsamt, Asylbewerber vom Außenministerium.



    Es kann nicht sein, dass die gesetzlich Versicherten für alles aufkommen während die privat Versicherten davon kommen

    • @Stephan Heibges:

      Es kommen lediglich, wie immer, die finanziell "oberen 10.000" davon. Alle anderen zahlen, entweder über Beiträge, oder Steuern, oder beides. Ich finde das solidarisch, ärgere mich aber natürlich auch über Steuerfluchtmodelle.

  • Solange in DE diese elende Vollkasko Mitnahmementalität gilt: Ich zahle ja auch ein, dann steht mir auch dies oder jenes zu, wird das nix. Versicherungen sind da um Schäden oder Nachteile auszugleichen. Nicht um nachzurechnen wann ich in welchem Fall hier oder da einen Euro aus einem Sytem rausquetschen kann. Egal ob unnötige Arztbesuche, Optimierung der Beiträge der Gattin und "dann lohnt es nicht arbeiten zu gehen" usw.



    Wenn jeder optimiert, leidet jedes System.



    Daher: Systeme vereinfachen, Regelungen durchsetzen. Vielleicht lernt dann mal jeder verantwortliches Handeln.



    Kurzum: Finde die Vorschläge weitgehend 👍 gut. Arztbesuchzahlung noch erhöhen bis zum dritten Arztbesuch je Quartal fände ich noch adäquat. (Folgetermine die vom Arzt gemacht werden natürlich außer vor)

    • @Tom Farmer:

      @Tom Farmer



      Was schwebt Ihnen denn so vor, wieviel sollen die Kranken pro Arztbesuch denn bekommen ? 😁



      Es gibt ja doch auch noch die " Till Eulenspigel " Methode , Kranke von ihren Krankheiten zu heilen...

    • @Tom Farmer:

      Bezüglich der Mitnahmementalität von Ärzten stimme ich Ihnen zu. Meine Rentner werden rundum überwacht, Grenzwerte, müssen jedes Quartal kontrolliert werden.

    • @Tom Farmer:

      "Solange in DE diese elende Vollkasko Mitnahmementalität gilt: Ich zahle ja auch ein, dann steht mir auch dies oder jenes zu, wird das nix. "

      Ja, die einen nehmen alles mit, die anderen gucken in die Röhre. Ich habe kürzlich versucht, wie vom Hausarzt dringend empfohlen, einen Termin beim Kardiologen für meinen Vater zu bekommen. Telefonisch keine Chance. Online-Buchung? 3-4 Monate Wartezeit; es sei denn privatversichert, dann morgen mit 3 Terminen zur Auswahl!







      Der Kalender meiner betagten Eltern ist voll mit Arztbesuchen. Urologe, Augenarzt, Orthopäde, Neurologe usw.. Rente ist knapp. Jetzt auch noch jedes Mal "adäquate" Arztbesuchszahlung?







      Diese Regelungen treffen die Falschen! Geld nehmen sollte man von denen, die mehr als genug haben und nicht von denen, die wenig haben. Letztere "sparen" sich dann den notwendigen Arztbesuch.







      Und ja, meine Eltern haben rund 30 + 40 Jahre eingezahlt und Ihnen stünde dann vielleicht auch mal zeitnahe und ordentliche ärztliche Versorgung zu. Das hat nichts mit Vollkasko zu tun, sondern mit Fairness. Und auch, wenn vielleicht einige wenige das System übermäßig ausnutzen, glaube ich trotzdem, dass die meisten nicht aus Spaß zum Arzt gehen.

    • @Tom Farmer:

      "Arztbesuchszahlung" also Praxisgebühren hatten wir schon mal, ist gescheitert. Viele Menschen mit wenig Geld, aber oft schlechter Gesundheit, haben Arztbesuche damals gemieden und wurden kränker.

      Als Neoliberaler findet man sowas gut, aber Menschenfeindlichkeit löst keine Probleme, sondern schafft welche.

  • Man kann es einfach nicht allen Recht machen. "Everybody's Darling is everybody's Depp" wie FJS einst sagte, werter Herr Söder... 🤷🏼‍♂️

  • Warum ist es heikel, wenn jemand ohne triftigen Grund ( Pflege , keine kleinen Kinder , etc) selber für seine Krankenversicherung zahlen soll?

    • @Lio:

      Weil Deutschland das Land der Tradwives ist. Kirche, Küche, Kinder - das ist Arbeit genug. Gibt es eigentlich die Herdprämie noch?

    • @Lio:

      Womöglich nicht, aber soweit es Ihnen auffällt, dann sprechen wir immer wieder über den identischen Personenkreis: nämlich die zumindest 92% der finanziell unteren Bevölkerungsschichten. Und diese weisen sich dann auch noch gegenseitig ihre jeweilige Kritik zu. Stört Sie das nicht?

    • @Lio:

      Vielleicht weil diese Personen kein eigenes Einkommen haben?

      • @T-Rom:

        Dann sollen sie es aus ihrem Vermögen bezahlen. Oder sich ein Einkommen beschaffen. Oder ihre Partner sollen es bezahlen. Oder die zuständigen Behörden, wenn Ansprüche auf Unterstützung bestehen.

        • @Peter Rabe:

          @Peter Rabe



          Wieso, wenn der Ehepartner nicht mehr mitversichert ist, dann kostet der Krankenkassenbeitrag doch auch nur noch die Hälfte, oder ?

  • Sparen bedeutet immer kontroverse Diskussionen.

    Umso wichtiger wäre, dass man an diversen Stellen mal die Luft raus lässt - vulgo: Überflüssige Dinge aufgibt, Bürokratie abbaut und Abläufe verschlankt.

    All das wird auch auf Widerstände stossen - weil es ja Leute gibt die davon profitieren.



    Aber es wäre eine Stufe der Einsparung die keine Leistung verschlechtert, niemanden benachteiligt und zudem auch noch das System entschlackt.

  • Midi-Job soll gehen?



    Aber wenn man mehr als 500 € selbständig verdient,dann muss man soviel Krankenkassenbeitrag bezahlen, als würde man 2000 € verdienen.



    Die Verachtung der Selbstständigkeit in Deutschland hat fast System.

    • @Peter Schütt:

      Die GKV wird fast nur noch für die "einfachen Fälle" gedacht, also abhängig Beschäftigte (die zahlen nach Lohnsumme) und Transferleistungsempfänger (für die zahlt der Staat nach eigenem Gusto, aktuell den halben Mindestsatz für Selbstzahler).

      Das geht sogar so weit, dass die Hürden für den Wechsel aus der PKV in die GKV auch beim Wechsel aus der gesetzlich geregelten aber privatrechtlich organisierten KV anderer EU-Länder stört - weil das als PKV angesehen wird.

      Als selbständiger "Kleinunternehmer" - egal ob mit oder ohne ein paar Angestellte kommt man bei den Parteien sowieso bestenfalls noch als Zerrbild vor...

    • @Peter Schütt:

      Aber nur fast. Man muss eben ein mittelständisches Unternehmen erben, dann klappt es auch mit der Selbstständigkeit zu vernachlässigbaren Kosten.

      • @nihilist:

        Sie meinen ein mittelständisches Unternehmen im Sinne der Mittelstandspolitik der Landesregierungen (egal ob schwarz, rot oder grün geführt) - also mit einem stabilen Jahresumsatz im einstelligen Milliardenbereich, oder?

        Den selbständigen, mitarbeitenden Handwerksmeister mit einem halben Dutzend Angestellten (an den Teile der Bevölkerung bei diesem Begriff denken) können Sie jedenfalls nicht meinen...

  • Zuerst sollten konsequent ALLE versicherungsfremden Leistungen aus dem System genommen werden.



    Erst dann kann man über Einsparungen innerhalb des Systems reden.

    Aber das wird nie geschehen. Denn die Kosten für versicherungsfremde Leistungen wären ja nicht weg. Sie wären ja nur verlagert an andere Bezahler. Und genau die will man ja nicht belasten. Also wird alles beim alten bleiben.

  • Futter für die Afd.



    Ich sehe schon deren Wahlplakate im geistigen Auge vor mir. Da wird etwas draufstehen was um 2015 rum, aus den Mündern von Politikern kam. Das es niemanden etwas kosten würde und so wurde da ja immer kommuniziert. Und es werden Zahlen drauf stehen, den bis zu diesem Stichdatum kontinuierlich steigenden Überschuss der Krankenkassen schreiben die ganz sicher mit drauf. Und sie werden drauf schreiben, was sie denken, wieso dieser Überschuß weg ist und nun gespart werden muss.

    Das geht (wie so vieles was unsere ach so schlauen Politiker in der letzten Zeit so treiben) garantiert nach hinten los.

  • Also jetzt Mal ohne die typische Empörung. Steuererhöhungen findet die taz ja allgemein gut. Allerdings stimme ich hier bei der Zuckersteuer auch zu. Auch die Mehrbelastung mit 7,50€ ist eigentlich in Ordnung.



    Das Homöopathie rausfliegt kann man ebenfalls nur begrüßen.

    Und das einzige was der Autorin aufstößt ist die kostenlose Mitversicherung. Ich finde das eigentlich auch keinen echten Grund. Wir wollen ja alle dass mehr Frauen arbeiten. Und wenn das Familieneinkommen hoch genug ist, und man alles trotzdem so lassen will, dann zahlt man das eben.



    Und für diejenigen die wenn schon sehr wenig verdienen übernimmt ja eh schon jetzt der Staat die Versicherung.

    Alles in allem doch alles sehr vernünftig was bei der Kommission rauskam.

    • @Duplozug:

      Wo kommt das eigentlich her, dass "wir alle wollen, dass mehr Frauen arbeiten"?







      Frauen wie Männer sind doch nicht von Natur aus wild auf Lohnarbeit! Ich schätze, dass die wenigsten nach einer Erbschaft von 20 Millionen weiter die Nachtdienste in der Pflege schieben, LKW fahren oder Excel-Tabellen füllen würden, weil sie sich dort verwirklichen können.







      Das zweite Gehalt in der Familie ist oft einfach eine Notwendigkeit. Hätte meine Frau so viel verdient wie wir beide zusammen, wäre ich die letzten Jahrzehnte gerne zu Haus geblieben und hätte das Aufwachsen meiner Kinder wirklich miterlebt, hätte mir das Rennrad nicht nur gekauft, sondern auch benutzt und hätte meine Freunde nicht aus den Augen verloren.







      Immer mehr Menschen arbeiten bei immer höherer Produktivität. Wo aber bleibt der immer höhere Gewinn? Könnte es sein, dass die arbeitende Bevölkerung immer mehr für die oben das Geld abgreifenden Reichen erwirtschaftet? Die so viel abgreifen, dass selbst für die grundlegenden Aufgaben des Staates wie Gesundheitsversorgung, Wohnen, Sicherheit und Bildung nicht mehr genug übrig bleibt? Worauf eine "Reform" nach der anderen neue Umverteilungstricks, aber nie oben, beinhaltet?

    • @Duplozug:

      "Wir wollen ja alle dass mehr Frauen arbeiten."



      Ich nicht. Ich bin dafür, dass Frauen (und Männer) arbeiten können, aber nicht dazu gezwungen werden.

  • Mitversichert beim Ehepartner, nicht Ehemann. Außer die Autorin wollte zeigen wie rückschrittlich die Regelung ist.



    Zum Thema Dringlichkeit empfehle ich den Artikel - „Dringlichkeit“ ist das neue Normal - von der gleichen Autorin.

  • Die entsprechenden Reaktionen sind zu erwarten, alles hängt mit allem zusammen...



    aerzteblatt.de 30.3.26



    "Wer die Vergütung für akute und dringende Behandlungen und offene Sprechstunden streicht, gefährdet genau die Strukturen, die schnelle Hilfe ermöglichen“, monierte Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Spifa.



    Wenn zusätzliche Behandlungen nicht mehr bezahlt würden, würden sie zwangsläufig weniger angeboten. Der Spifa warnt vor längeren Wartezeiten auf Facharzttermine, weniger kurzfristigen Behandlungsmöglichkeiten und einer Verlagerung von Patienten in überlastete Notaufnahmen.



    Die Entscheidung, gesetzgeberisch in die Verhandlungen um den Technikteil des Orientierungspunktwert einzugreifen und hier bei immens steigenden Kosten quasi den Spielraum für Gehaltssteigerungen auf Null zu setzen, sei „ein vollkommen falsches Signal“, sagte Michal Hubmann, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte (BVKJ)."



    /



    Das Vorgehen der Politik folgt aktuell wohl eher dieser Logik:



    "Krankenstand



    "Kranke an den Pranger gestellt": Gesundheitsexperte kritisiert Merz-Aussage"



    Bei mdr.de

  • Ob der GKV-Versicherte den Bürgergeldempfänger über seine Beiträge finanziert oder über seine Steuern ist nur ein geringer Unterschied. Hier gehören endlich die Beamten angezapft. Bei mir als Landesbeamter hat sich in den letzten Jahren neben dem ohnehin ständig steigenden Lohn/Sold sogar der Beihilfesatz erhöht. An der Solidargemeinschaft beteiligen sich Beamte nicht.

    • @Otto Mohl:

      Das stimmt nicht in jedem Fall. Es gibt gesetzlich versicherte Beamte. Die zahlen in den meisten Bundesländern (außer dem fortschrittlichen Bremrn und Hamburg) sogar auch den Arbeitgeberanteil aus eigener Tasche. In meinem Fall z. B. jeden Monat >1100 € in die GKV.

  • Den Anstieg der Arzeimittekosten begrenzen wird zu noch mehr Lieferengpässen führen, und die Politik wird sich wieder wundern. Undurchdacht ist auch die Frage der Mitversicherung des Ehepartners: Wie lange erkennt man dann Kinderbetreuung an? Bis 5, bis 18? Mit den Sonderfällen ist vorprogrammiert, dass es sehr viele Rechtsstreitigkeiten geben wird, die Versicherten-Geld kosten und Sozialgerichte unötig belasten.

    Der eigentlich Skandal ist aber, dass die Zusammenführung der priviligierten Privatversicherung von Beamten inklusive des sehr teuren Systems der Beihilfe nicht einmal hinterfragt wurde, obwohl deren Leistungen teilweise weit über den gesetzlichen Katalog hinausgehen, z.B. bei Brillen. Dh. gesetzlich Krankenversicherte werden massiv in ihren Rechten eingeschränkt; die Systemfrage - also eine echte Reform - hat die Regierung wieder nicht gestellt, u.a. da die meisten Abgeordneten selbst privatversichert sind, und nicht auf ihre Privilegien verzichten wollen, aber von allen anderen Opfer einfordert. Auch die Gesundheitskommission besteht nur aus beamteten ProfessorInnen. Wie war das mit dem Sumpf und den Kröten ...?

  • Ich war nie ein Freund der kleinen gelben Partei, die immer einflussreich bei den Großen mitspielen durfte, ohne je wirklich gewählt worden zu sein. Aber diese wachstumsbesessene Splittergruppe hat doch 2 bemerkenswerte Persönlichkeiten hervorgeb - und das waren nicht die Silberrücken Strack Zimmermann und Wolfgang Kubicki. Nein, das waren auch nicht Theodor Heuss, Walter Scheel oder Hans Dietrich Genscher.



    Es waren die jungen Wilden, Guido Westerwelle und Philipp Rösler, die die Partei zu einer, wenn auch kurzen, Blüte geführt haben.



    Letzterer war, was viele heute nicht mehr erinnern, zeitweise Gesundheitsminister. Und in dieser Funktion machte er nicht immer eine aus sozialer Verantwortung geborene Politik. Aber sein wohl größter Fehler war es, die Gewinne der Pharmazeutischen Industrie auf den Prüfstand stellen zu wollen. 2010 kündigte er an "hart an die Pharmaindustrie und deren Preise herangehen" zu wollen.



    Das besiegelte sein Ende - er wurde zum Parteivorsitzenden und Vizekanzler befördert, die Pläne verschwanden wieder in den Schubladen. Ich wünsche Frau Gesundheitsministerin Warken von daher viel Glück (vielleicht dann in ihrem nächsten Job ... )! 🥳

  • Mich störte wenn ich beim Arzt war, dass ich während der Arbeitszeit warten musste, während Personen, die ich als Rentner oder Transferempfänger gelesen hatte, vor mir behandelt wurden. Ich finde wer arbeitet, sollte beim Warten einen kleinen Bonus bekommen, weil der ja wieder arbeiten muss. Um die Beiträge zu bezahlen, von denen andere auch profitieren.

    • @tazlaser:

      Haben Sie sich im Wartezimmer die Einkommensnachweise zeigen lassen?

    • @tazlaser:

      Was ist das für eine Anmaßung zu behaupten, die Sie "als Rentner oder Transferempfänger" gelesen haben?!?

      Aufgrund welcher äußerlichen Merkmale, die ihrer Meinung nach Rentner oder Transferempfänger sichtbar machen haben Sie denn ihr Urteil über Menschen gefällt?? Da bin ich ja mal gespannt!

      Abgesehen davon, dass ihr Argument, warum sie einen Bonus haben wollen, ein absolut vorurteilsbelastetes, egozentrisches und unsoziales ist. Denn ein Rentner oder ein Transfer Empfänger muss eventuell schneller zu Hause sein, als sie bei der Arbeit, weil das Kind da allein erziehenden beim Nachbarn untergebracht ist, damit sie selbst schnell zum Arzt kann und kein Betreuung hat oder der Rentner, die Ehefrau, die von ihm gepflegt wird und bettlägerig ist, alleine zu Hause lassen musste, um selbst schnell zum Arzt zu können.

      Nicht nur ihr gesellschaftlich moralischer Kompass hängt absolut schief, sondern sie haben auch entweder eine sehr arrogant, ignorante Haltung oder keine Ahnung der Lebensrealitäten von Rentnern oder Transfer Empfängern, die in ihrer Welt anscheinend alles nur faule Säcke sind die doch den ganzen Tag in der Arztpraxis sitzen und warten können

      • @Edda:

        Dank Jahrzehntelanger Indoktrination durch Medien, Wirtschaft, und Politik, fehlt es vielen Zeitgenossen an Empathie, Gemeinschaftsgefühl und Respekt gegenüber anderen Menschen, egal welchen Geschlechtes, Hautfarbe, oder Ethnie .

        Der hyperindividuellistische Unfug des neoliberalen Kapitalismus ist echt schlimm.

  • Rote Linien? Die aber nicht überschritten werden dürfen? Klar.

    Mehr Zuzahlungen, mehr reinbuttern, total innovativ, Wer zahlt die Zweitmeinung vom nächsten Arzt. Die wievielte Kommission war das noch gleich? Gibt's auch Vorschläge, die nicht nur Geld verschieben und erhöhen. Übrigens sind arme Rentner und chronisch Kranke dann besonders betroffen.

    • @Momo33:

      > Gibt's auch Vorschläge, die nicht nur Geld verschieben und erhöhen.

      Mein Vorschlag: Hausarztzentrierte Versorgung. Funktioniert im Nachbarland DK wunderbar - über 90% machen da mit.

      • @Grenzgänger:

        "Mein Vorschlag: Hausarztzentrierte Versorgung."



        Super Vorschlag. In letzter Zeit mal versucht, bei einem neuen Arzt unterzukommen?



        "Funktioniert im Nachbarland DK wunderbar"



        Könnte es sein, dass dort andere Strukturen existieren?

      • @Grenzgänger:

        Ich weiß nicht, was man sich davon für Wunder erwartet. Nach meiner Erfahrung hat der Hausarzt so gar keine Ahnung.



        Und das gelobte Skandinavien, da wartet man schon mal 8 Monate auf einen Termin. Hinzu kommt, je nach Statistik liegen Gesundheitsausgaben in Dänemark deutlich über denen in Deutschland.

  • Ich weiß, es wäre etwas zu offensichtlich, aber wie wäre es mit einer allgemeinen Pflicht für alle in die gesetzlichen KVs einzuzahlen. Privat zusatzversichern können sich die reicheren Bevölkerungsschichten dann ja immer noch, wenn es der Chefarzt und Einzelzimmer sein muss. Eine deutliche Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze wäre in dem Zuge auch angebracht.

    Aber ich weiß, wo kämen wir nur hin, wenn die angeblichen Leistungsträger:innen in dieser Gesellschaft auch einen Beitrag für das Gemeingut entrichten müssten.

  • Das im Artikel leider nicht benannte Problem ist: Gesundheit darf nicht profitorientiert organisiert sein. Sie ist Menschenrecht und gehört nicht in die Hände der Kapitalisten.

    • @TomKay:

      Es soll also kein Arzt mehr selbstständig arbeiten, sondern sie sollen bei einer Behörde angestellt sein? Sie werden sich wundern, wenn die Ärzte nur noch 40 h die Woche arbeiten, wie dann das Gesundheitssystem aussieht....

      • @Nisse:

        Warum eigentlich immer nur Schwarz-Weiß?



        Und warum sind immer mehr Ärzte und Apotheker auch Miet-Unternehmer?

  • Es muss noch viel mehr an den Ausgaben getan werden.



    Warum gibt es in Deutschland so viel mehr Knie-OPs, Hüft-OPs und Zahnklammern als in den Nachbarländern?



    Warum gibt es viel mehr Arztkontakte pro Jahr, aber der durchschnittliche Gesundheitszustand ist nicht besser als in vergleichbaren Ländern?



    Warum gibt es immer noch Praxen, die horrende Umsätze machen (zB Radiologen)?



    Und schliesslich: warum fliessen die Einnahmen der Tabaksteuer nicht ins Gesundheissystem sondern in den Haushalt?

    • @T-Rom:

      Ein Hauch von Ärztebashing?







      "...Warum gibt es viel mehr Arztkontakte pro Jahr, aber der durchschnittliche Gesundheitszustand ist nicht besser als in vergleichbaren Ländern?..."







      Vielleicht könnte es u.a. auch daran liegen, dass die Ärzte durch das hohe Patientenaufkommen zu Massenabfertigung statt sorgfältiger Diagnostik und Therapie gezwungen werden. Neben der in Deutschland im Vergleich zu einigen umgebenden Ländern schrecklich ungesunden Lebensweise und Ernährung natürlich.







      Und ja, radiologische Praxen machen auf den ersten Blick unglaubliche Umsätze, was aber nicht heißt, dass ein dort angestellter Arzt gleich so viel mehr verdient als ein anderer Facharzt. Es sei denn, die Praxis gehört einem selbst. Dann darf man aber die 300.000 Euro für ein Röntgengerät, 1.000.000 für das CT und 2-3 Millionen für die MRT-Anlage + Praxiskosten erst mal abbezahlen, bevor es in die schwarzen Zahlen geht.







      Solange das Gesundheitssystem und die Gesellschafft insgesamt auf "Schaden reparieren" statt auf Prävention ausgerichtet ist, wird´s nix mit der Volksgesundheit.







      Übrigens: Alle Steuern fließen erst mal in den Haushalt. Auch die Benzinsteuern gehen nicht direkt in den Straßenbau.