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Neuer Linkspartei-ChefPantisano entschuldigt sich

Erst der verunglückte CDU-Faschismus-Vergleich, dann ein miserables Wahlergebnis: Der neue Linkspartei-Chef versucht nun, den Schaden zu begrenzen.

Luigi Pantisano, der neue Co-Chef der Linkspartei, hat sich bei der CDU entschuldigt. „Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch. Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen“, so Pantisano am Montag.

Der 46-Jährige, der seit Samstag Nachfolger von Jan van Aken ist, hatte in einem Bild-Interview die CDU in die Nähe des Faschismus gerückt. Pantisano wurde ohne Gegenkandidat mit nur 53 Prozent zum Co-Chef von Indes Schwerdtner gewählt. Dieses desasterartige Ergebnis war auch eine Quittung für Pantisanos Interview. Linke aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, wo im September gewählt wird, hatten die Gleichsetzung von CDU und AfD scharf zurückgewiesen. In Thüringen und Sachsen kooperiert die Linke mit der CDU – um die AfD von der Macht fernzuhalten. Das ist auch ein mögliches Szenario für Magdeburg.

Daniel Günther, Ministerpräsident in Kiel und Vertreter des liberalen Flügels der CDU, hatte Pantisano am Montag – vor seiner Entschuldigung – zum Rücktritt aufgefordert. „Wer die CDU mit Faschisten und der AfD gleichsetzt, hat sich für jeden ernsthaften demokratischen Austausch disqualifiziert“, so Günther. Auch Generalsekretär Carsten Linnemann hatte gefordert: „Die Linke muss jetzt Klarheit schaffen: Entweder er tritt als Vorsitzender sofort zurück oder die Meinung von Herrn Pantisano ist Parteimeinung.“

Wer die CDU mit Faschisten und der AfD gleichsetzt, hat sich für jeden ernsthaften demokratischen Austausch disqualifiziert

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident Schleswig-Holstein

Erheblicher politischer Schaden

Pantisano betonte in seiner Erklärung zwar auch seine „grundlegende Kritik am Rechtskurs der Union“. Ihn sorge „ein mögliches weiteres politisches Zusammenrücken von CDU und AfD“. Genau das hatte er mit seiner Faschismus-CDU-Analogie allerdings beflügelt. Mit der Entschuldigung versucht er nun, den erheblichen politischen Schaden zu begrenzen.

Die Linkspartei hatte bei ihrem Parteitag die schwarz-rote Koalition und besonders Kanzler Friedrich Merz scharf kritisiert. Allerdings lehnten die GenossInnen ein Nein zu einer Zusammenarbeit mit der CDU ab. Der linke Flügel war beim Parteitag in Potsdam mit dem Versuch gescheitert, einen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der CDU zu erwirken. Rund drei Viertel der Delegierten votierten dagegen.

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71 Kommentare

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  • Die Entschuldigung ist gut und die reicht dann auch. Zum einen ist Pantisano nicht in der Regierung, zum anderen ist die Linke eine Oppositionspartei. Schlau war diese Äußerung nicht, aber es bringt nichts, darüber eine aktuelle Stunde einzuberufen.



    Nun gut, machen sie trotzdem, sollen sie das machen. Wenn die Union jetzt die Mär einer durchgedrehten Linkspartei hochkocht, dann kommt dabei nichts Gutes raus. Warum?



    Weil es eine Steilvorlage für die AfD ist. Die freuen sich schon auf ihrer kleinen Mitschnitte, die sie dann über Server in Nigeria in die Sozialen Medien schleusen und manipulieren. Die werden das so hochkochen, wie es die CDU/CSU gar nicht kann.



    Und deswegen wäre es mit der Entschuldigung gut gewesen.

  • Da fällt mir nur die Werteunion ein, die lieber heute als morgen, ein bißchen AfD spielen würden.

    Sagt ihnen "schlafende Verbindungen" was? Ja, die " intellektuellen" Nachwuchsorganisationen der AfD.



    Hab mal neben einer gewohnt. Was da an CDU-Prominenz ein und ausging. Bemerkenswert

  • Wer die wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.



    Er hat doch genau den wunden Punkt getroffen, sonst würde sich die Union nicht so aufregen. Fakt ist, das was gerade an den europäischen Außengrenzen passiert, ist genau das was die Faschos von der AfD vor 10 Jahren gefordert haben, als die CDU noch sowas wie eine Mitte sein wollte und das als menschenunwürdiges Vorgehen bezeichnet hat. Spätestens unter Merz ist das C für Christlich halt ein K für Kapitalistisch geworden. Großkapitalisten sind halt gerade die, die uns gerade in einen neuen Faschismus lenken wollen, in sofern ist seine Aussage einfach nur Richtig.



    Er macht damit das Gegenteil, von dem was hier alle befürchten, er setzt sich für die unverkäuflichkeit der Demokratie ein. Die CDU wird die jetzt schon löchrige Brandmauer so oder so einreißen, weil es wirtschaftlich attraktiv ist. Und wer glaubt, dass es besser ausgeht als 33 und folgende Jahre, wenn die Linke sich den "Spielregeln" unterwerfen, der glaubt auch, dass die SPD gerade soziale Politik betreibt.

    • @Murdock Schlegel:

      Ganz das Gegenteil ist der Fall. 1933 ist es genauso ausgegangen, weil die KPD die SPD in die Nähe der Rechten rückte und es damit keine gemeinsame Front gegen die NSDAP gab. Letztere wussten das natürlich zu nutzen.

  • "Sophie Scheytt von Amnesty fasst das Ergebnis der Analyse so zusammen: „Im Wesentlichen laufen die Forderungen der CDU/CSU auf eine Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl hinaus. Ein Großteil der Forderungen im Wahlprogramm der Union widersprechen grundlegenden Menschenrechten. Mit ihrem Wahlprogramm greift die Union gleichzeitig zwei wichtige Säulen unserer Gesellschaft an: die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland und die Idee einer europäischen Rechtsgemeinschaft. Das ist brandgefährlich.“ "

    Enttäuscht.



    Ein Co-Chef kann sich sowas nicht leisten.



    Dafür braucht es, in so einer Situation, gute Rethorik, die er anscheinend nicht besitzt.



    Warum nur diese Entschuldigung? Warum drehte er den Spieß nicht um? Er hätte es als "AfD Politik" bezeichnen können, was den Vorwurf zum Faschismus ja nicht schmälert.



    Er hätte die cDU ausdrücklich warnen können, sich nicht mit Faschisten auf einer Höhe zu begeben....usw.

    Das Thema ist viel zu ernst um sich mit billiger Wortklauberei auseinanderzusetzen.

    Lange Zeit wird er diesen Job nicht durchhalten.

  • der vergleich ist etwas pauschal, aber daß einem so eine bemerkung angesichts (zb) der liaison spahn-peterthiel rausrutscht, kann ich verstehen.

  • " Trauerspiel der Wiederholung deutscher Geschichte beendet? - Mitnichten"



    =



    Die Zusammenarbeit von SPD und KPD scheiterte 1933 vor allem an der tiefen ideologischen Spaltung und dem gegenseitigen Misstrauen welche in einer erbitterten Feindschaft mündete.



    =



    Die KPD diffamierte die Sozialdemokraten als „Sozialfaschisten“ und als „Zwillingsbruder der Nazis". Diese Feindschaft erinnert



    an die Methode Pantisano die CDU sinnbefreit zu verteufeln und ultrapopulistisch mit unhaltbaren widersinnigen Vorwürfen zu belegen.



    =



    Eine gemeinsame Haltung gegenüber Faschisten allein von KPD & SPD hätten 1933 das Deutsche Reich auch nicht vor den Nazis gerettet - allerdings wenn sich eine gemeinsame Haltung gegenüber den Nazis zusammen mit der katholischen Zentrumspartei entwickelt hätte wäre die Geschichte anders verlaufen.



    =



    Der Anspruch an demokratische Parteien im Jahr 2026 ist, um eine Gefährdung des demokratischen Systems der Bundesrepublik abzublocken, ihre Programmatik hinten anzustellen um Faschisten von der Macht auszuschliessen.



    =



    Mit faschistischen Parteien an der Macht gibt es keine Zukunft.



    Aber vielleicht gibt es ja jemenden der Pantisano deutsche Geschichte erklärt.

  • Hat Daniel Günther tatsächlich in seiner Eigenschaft als Ministerpräsident Schleswig-Holsteins den Rücktritt Pantisanos gefordert, wie dem Artikel zu entnehmen ist? Dann wäre das ein Verfassungsverstoß Günthers (Verstoß gegen den Grundsatz der Chancengleichheit der Parteien, den das Bundesverfassungsgericht aus Artikel 21 Absatz 1 Satz 1 Grundgesetz herleitet), denn Regierungsmitglieder haben sich in Ausübung ihres Amtes parteipolitisch neutral zu verhalten und dürfen sich nicht in die Personalentscheidungen von Oppositionsparteien einmischen.

    • @Budzylein:

      Tja, also wo Sie hier einen Verfassungsbruch sehen ist mir Schleierhaft. Die Chancengleichheit ist gewahrt, auch wenn Günther den Rücktritt fordert von Pantisano. Da ist keine Chancenungleichheit.



      Zum anderen gibt es kein Gesetz, dass besagt, dass ein MP parteipolitisch neutral sein muss. Er/Sie darf keine Regierungskanäle verwenden, aber in Talkshows oder Social Media etc. darf er/sie dies sehr wohl. Auch einen Rücktritt eines Parteivorstands kann er fordern.

    • @Budzylein:

      1.. Faschismus-Aussage von Pantisano.....



      Günther fordert Rücktritt des Linken-Chefs



      www.tagesschau.de/...pantisano-100.html



      =



      2..Ein Ministerpräsident darf einen Parteivorsitzenden der Opposition grundsätzlich zum Rücktritt auffordern. Solche Rücktrittsforderungen sind vom politischen Meinungskampf und der freien Meinungsäußerung gedeckt.



      =



      Äußert sich der Ministerpräsident als Parteipolitiker ist eine solche Aufforderung verfassungsrechtlich unbedenklich. Der politische Wettbewerb lebt von harter Kritik und personellen Rücktrittsforderungen.



      =



      Klartext:



      Tritt der Ministerpräsident offiziell in seiner Funktion als Regierungschef auf (z. B. über die Webseiten der Staatskanzlei, auf offiziellen Pressekonferenzen der Regierung oder mit staatlichen Ressourcen), unterliegt er dem sogenannten NEUTRALITÄTSGEBOT. In diesem Fall darf er staatliche Machtmittel nicht für den Parteienwettbewerb missbrauchen. Quelle ; Verfassungsgerichtsurteile



      =



      Günter als jahrelanger Fürsprecher der Partei Die Linke ist nicht blöd und hält sich an die durch das Verfassungsgericht bestätigte Neutralitätsgebot als Amtsträger einer Landesregierung.

    • @Budzylein:

      "Hat Daniel Günther tatsächlich in seiner Eigenschaft als Ministerpräsident Schleswig-Holsteins den Rücktritt Pantisanos gefordert, wie dem Artikel zu entnehmen ist?"



      Ist dem Artikel nur zu entnehmen, wenn man das möchte. Der Ausdruck 'Ministerpräsident in Kiel und Vertreter des liberalen Flügels der CDU' ist recht klar eine Erläuterung, wer der Mann ist.



      "...dürfen sich nicht in die Personalentscheidungen von Oppositionsparteien einmischen."



      Ebenfalls etwas gestreckt. Da Pantisano nicht zum Chef der Linken in Schleswig-Holstein gewählt wurde, ist er auch nicht eine Personalentscheidung der dortigen Linken.



      Aber wer Übles will, findet natürlich.

  • Pantisano stand die Welt offen, er aber wählte die Sackgasse mit der hohen dicken Mauer am Ende und nahm Anlauf.



    So schnell, so weit unten.



    Führungskult bei der CDU? Ja, den gibt es teilweise, oder zumindest gab es ihn: F. Merz als der kompetente Heilsbringer, der alle Probleme schnell und gut löst, als Erlöser von der Merkel-Last. Doch schnell erwies es sich als Irrtum, schon bei Abstimmungen zusammen mit der AFD im BT und dann mit dem Wahlbetrug bei den gigantischen Schuldenbeschlüssen. Investitionen sind ja gut, aber doch nicht so planlos. Braune Ideen bei der CDU? Kann ich wirklich nicht erkennen. Bei den Werten und dem Menschenbild gibt es einiges zu diskutieren, aber doch weit entfernt von dem, was P. da aufgetischt hat. Was genau hat er denn gemeint, im Detail?



    Er bezog sich allein auf angebliche Übereinstimmungen zwischen CDU und AFD. Und weil die AFD in großen Teilen rechtextremistisch tickt, dann müssen ihr freundlich gesinnte CDUler auch so ticken, also gleich die ganze Partei. Er hat sich mit dem Vergleich auf eine Stufe mit dem Stadbildverschönerer Merz gestellt und da steht er nun und muss viel, viel lecken, bevor er wieder runter darf, oder rauf.

    • @Achsachbloß:

      "Führungskult bei der CDU? Ja, den gibt es teilweise, oder zumindest gab es ihn: F. Merz als der kompetente Heilsbringer,"

      Ach ist Merz wegen des ausgeprägten Führerkults zweimal bei der Wahl zum Vorsitzenden der CDU gescheiter? Erst gegen Kramp-Karrenbauer, dann gegen Armin Laschet?

      • @Chris McZott:

        Das widerspricht sich nicht. F.Merz hatte ein sehr engagierte Anhängerschaft, z.B. in der Jungen Union, was dann ja auch in Enttäuschung bei den Rententhemen sorgte. Die Wörter „ausgeprägt“ und „Führerkult“ habe ich nicht benutzt, die stammen von Ihnen, die müssen Sie selbst erklären.

  • Was für ein Offenbarungseid. Die Linke wählt einen Vorsitzenden, der CDU und AfD in einen Satz wirft – und rudert zurück, sobald es Gegenwind gibt. Erst große Klappe, dann Demutsgeste: Das ist keine Haltung, das ist Opportunismus. Wer schon am ersten öffentlichen Auftritt einknickt, taugt nicht zum Parteichef, sondern höchstens zum Pressesprecher seiner eigenen Ausreden.

    53 Prozent Zustimmung ohne echte Alternative? Gratulation, das ist kein Aufbruch, das ist Selbstverwaltung des Niedergangs. Statt Analyse und Strategie gibt es moralisches Dauergeklimper, gepaart mit der Unfähigkeit, politische Gegner sauber zu unterscheiden. Wer alles rechts von sich pauschal diffamiert, stärkt am Ende genau jene, die er angeblich bekämpft.

    Diese Partei verliert nicht wegen medialer Verschwörungen an Bedeutung, sondern wegen solcher Personalentscheidungen. Mehr Selbstgerechtigkeit als Substanz, mehr Pose als Politik. Wenn das die neue Führung sein soll, dann ist die Linke nicht missverstanden – sie ist schlicht überflüssig geworden.

    • @Zippism:

      Der letzte Kommentar von Zippism sah aber anders aus. Zum Beispiel, dass es ein großer politischer Fehler sei, den Gegner als Faschisten zu beschimpfen.

      Und wie soll der Fehler nun rein gemacht werden? Wenn es eine Entschuldigung ist, dann ist es angeblich keine Haltung mehr, sondern Opportunismus? Ist wohl offenbar auch nicht recht, was nahelegt, dass Menschen generell einfach etwas gegen Linke haben.

      Vielleicht wollen wir beide das Wort "Feigling" verwenden? Im Kontext, weil er zurückrudert?

      • @Troll Eulenspiegel:

        Der Punkt ist nicht, dass jemand einen Fehler einsieht – sondern wie und wann. Wenn ein frisch gewählter Parteichef erst maximal zuspitzt und dann innerhalb kürzester Zeit relativiert, wirkt das nicht wie reflektierte Einsicht, sondern wie taktisches Schadensmanagement. Eine Korrektur aus Überzeugung sieht anders aus: Sie würde erklären, warum die ursprüngliche Zuspitzung falsch war, statt sie bloß sprachlich zu entschärfen.

        Dass es politisch klug ist, nicht jeden Gegner pauschal als Faschisten zu bezeichnen, unterschreibe ich sofort. Genau deshalb ist es problematisch, wenn diese Einsicht erst nach öffentlichem Gegenwind kommt. Haltung zeigt sich nicht darin, immer recht zu haben, sondern darin, Fehler nachvollziehbar zu begründen – nicht sie stillschweigend umzudeuten.

        Und nein, das legt nicht nahe, dass „man etwas gegen Linke hat“. Im Gegenteil: Wer an eine Partei noch Erwartungen stellt, kritisiert sie. Gleichgültigkeit wäre das eigentliche Warnsignal.

        Ob man dafür das Wort „Feigling“ benutzen muss, ist Geschmackssache. Aber dass dieses Zurückrudern politisch schwach wirkt, ist keine böswillige Unterstellung, sondern eine legitime Bewertung von Führung.

  • Pantisano entschuldigt sich, was Linnemann zurückweist. Medial ist Panisano jetzt eine Hau den Lukas-Figur, ein beliebtes Stilmittel in der Politik.



    Liegt daran, dass Pantisano bei seiner Entschuldigung herumlavierte und nicht Klartext sprach.



    Klartext, den er auf dem Parteitag gegenüber der SPD aussprach, als er sagte, die SPD mache die ganze Scheiße doch mit.

    Eine klarsichtige Analyse, der sich Reichinnek verweigerte, indem sie Rot und Grün als »Bündnispartnerinnen« bezeichnete.



    "Eine erstaunliche Formulierung, entstand die Linkspartei doch vor allem als Reaktion auf den rot-grünen Sozialkahlschlag mit der Agenda 2010", wie das Magazin Jakobin messerscharf analysierte.

    Pantisano muss viel lernen. Trittin hätte die CDU in seinen besten linken Zeiten messerscharf zur Weißglut gebracht, weil es als kühler Stratege wusste, was er sagen wollte.



    Den Tiger im Tank, das zeigt der Kuschelkurs von Reichinnek gegenüber Rot Grün, will die Politikerin Reichinnek gar nicht geben. Offen hin zu allen Seiten ist das neue Mantra links von der CDU. Da stört einer wie Patisano ungemein, wenn er auf die Kacke haut.

  • Natürlich ist die Union ja nun groß und hat nicht nur die paar Leute, die im Bundestag sitzen, aber wenn ich mir anschaue, was die paar Leute dort so eingebracht haben in den letzten Monaten, dann wird der Unterschied eben doch sehr gering... Ich finde, dass das als Kritik durchaus nicht ungerechtfertigt ist. In der Position natürlich problematisch.

  • Entschuldigung schön und gut. Der Schaden ist angerichtet. Ein Rücktritt wäre aber nicht nur deshalb das einzig Richtige: er hat auch keinen Rückhalt in der eigenen Partei.

  • Ungeschickt!



    Partisano hatte wohl die erfolgreiche eigene Wahl im Blick und wollte sich bei den vielen jungen Neudeligierten lieb Kind machen.



    Das ist doppelt gescheitert.



    Sein schlechtes Wahlergebnis - ohne Gegenkandidatur (!) ging knapp an einer Ablehnung des Kandidaten vorbei.



    Viele der Ostlinken dürften Partisanos Interview als Bärendienst empfunden haben.



    Als Vorsitzender einer Partei steht man*frau als pars pro toto.



    Wer sich in dieser Position äußert, spricht "für die Linke".



    Das sollte Jemand, der ein solches Amt anstrebt, eigentlich wissen.



    Natürlich kann man diese Bedenken auch in den Wind schlagen und reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist.



    Merz macht das auch und ist damit der unbeliebteste Amtsinhaber ever.



    Partisano wollte wahrscheinlich als Adler abheben, doch schon nach Tagen hat er sich in eine lahme Ente verwandelt,



    die die Linke nicht beflügelt, sondern belastet.

  • Dass die Gleichsetzung von CDU und AFD in mehrfacher Hinsicht eine Fehlleistung war ist unbestritten.

    Sich jetzt öffentlich dafür zu entschuldigen ist der einzig richtige Weg.



    Den Politischen Konkurrenten um Entschuldigung zu bitten ist bedauerlicherweise im Deutschen Politikbetrieb unüblich.



    Ein Zeichen von Schwäche ist es allerdings keineswegs.

    Einen Fehler einzuräumen erfordert in unserer Mediengesellschaft Mut und spricht sowohl für Pantisano als auch für die Führungsriege der Linkspartei, die an diesem Versuch der Schadensbegrenzung vermutlich mitgewirkt hat.

    Dass konservative Politiker*innen, Medienvertreter*innen und Stammtischstrategen versuchen werden den Fehler von Pantisano solange wie möglich genüsslich auszuschlachten, ist zu erwarten.

    Trotzdem war die Entscheidung in die Offensive zu gehen richtig.

    Frage:



    Wann haben eigentlich Merz, Söder, Dobrindt und Konsorten jemals für unsägliche Äußerungen oder Fehlleistungen um Entschuldigung gebeten?



    Merkwürdig.... ich kann mich nicht daran erinnern.

    • @Bürger L.:

      Nun ja, aber wer soll dem denn glauben?



      Das ist doch Populismus pur: Erst wahlweise lügen/beleidigen/ hetzen, dann eine lauwarme Entschuldigung oder Relativierung. Das praktizieren die Blauen seit Jahren so.

      • @mumba:

        "Nun ja, aber wer soll dem denn glauben?"

        Also ich kenne ja Herrn Pantisano nicht persönlich, gehöre auch nicht seiner Partei an - aber ich glaube schon, dass es ihm leid tut diese dumme Aussage getätigt zu haben.

        Ihr Versuch der Linkspartei "lügen/beleidigen/ hetzen" zu unterstellen und sie mit "den Blauen" gleichzusetzen halte



        ich für genauso falsch wie die Behauptung die CDU würde faschistische Politik betreiben.

        • @Bürger L.:

          Die AfD hat nun mal kein Monopol auf Populismus.

          Auch wenn sie top darin ist.

          Populismus muss man knallhart kritisieren, wo man ihn findet.

          Bei der AfD, bei der Linken, bei der CDU, ...

          Ich honoriere das auch in meiner Wahlentscheidung nicht, weil solche Akteure in der Regierung Umfaller sind.

    • @Bürger L.:

      Der Unterschied ist halt das sich hier nicht für eine falsche Entscheidung entschuldigt wird sondern dafür das einem aus Versehen das raus gerutscht ist was man vermeintlich wirklich denkt und sich nun aufgrund des Gegenwinds entschuldigt. Das auch noch schön zu reden und als Zeichen der Stärke abzutun ist lächerlich.

      • @Klaus Baumgart:

        Ich bitte um Entschuldigung, wahrscheinlich habe ich mich missverständlich ausgedrückt.



        Nun weiß ich nicht was Herr Pantisano "wirklich denkt", aber dass seine Aussage zur CDU einfach in der Sache falsch und dumm war ist doch unbestritten.

        Grundsätzlich glaube ich, dass - unabhängig davon um wen und welche Partei es geht - Mut dazu gehört öffentlich für einen Fehler um Entschuldigung zu bitten.

        Sicher ist das eine Flucht nach vorne - aber zu erwarten, dass Herr Pantisano jetzt auch noch zurücktritt, Asche auf sein Haupt streut und erklärt dass die CDU für eine zutiefst christliche, liberale und soziale Politik steht, ist vielleicht ein bisschen viel verlangt.

      • @Klaus Baumgart:

        "...dafür das einem aus Versehen das raus gerutscht ist was man vermeintlich wirklich denkt und sich nun aufgrund des Gegenwinds entschuldigt."



        Vielleicht hätte er sagen sollen, er wäre auf der Maus ausgerutscht? Das hätte doch was gehabt...

    • @Bürger L.:

      "Einen Fehler einzuräumen erfordert in unserer Mediengesellschaft Mut und spricht sowohl für Pantisano als auch für die Führungsriege der Linkspartei, die an diesem Versuch der Schadensbegrenzung vermutlich mitgewirkt hat."

      Pantisano wird die Pistole auf die Brust gesetzt bekommen haben, wo die Linke in Sachsen und Thüringen und möglicherweise bald in Sachsen-Anhalt mit der CDU kooperiert.

      Wo Pantisanos Unterwerfung mit Mut zu tun haben soll, erschließt sich mit nicht.

      Da die Äußerung vermutlich seine Überzeugung widerspiegelte, wird sie logischerweise nicht so schnell vergessen werden.

      Auch wenn er jetzt erst mal Kreide fressen wird.

      Merz, Söder und Dobrindt rennen halt auch nicht rum und bezeichnen ihre Kooperationspartner als Faschisten.

      • @rero:

        "Merz, Söder und Dobrindt rennen halt auch nicht rum und bezeichnen ihre Kooperationspartner als Faschisten."

        Na das wäre ja auch etwas schräg, wenn die drei rechts/konservativen SPD oder Grüne als Faschisten bezeichnen würden.



        Dass die Aussage des Herrn Pantisano einfach dumm und unüberlegt war ist ja unbestritten.

    • @Bürger L.:

      Pantisano hat sich doch gar nicht entschuldigt, verkürzt wiedergegeben meint er, er hält die Leute anscheinend für blöd.



      Ich mag Pantisano überhaupt nicht, für mich ist er ein Narzist und Egoist, der sich wie viele heute in Videos und Interviews einfach nur Schrott abliefert, sich aber für den Tollsten hält.

      • @Helium60:

        Na ein Glück, dass der Herr Pantisano nicht an einem öffentlichen Beliebtheitswettbewerb teilgenommen hat sondern "nur" seine Kandidatur für den Parteivorstand der Linken beinahe versemmelt hat.



        Von Ihnen hätte er vermutlich keine Pluspunkte bekommen. Ich glaube die Linkspartei und Herr Pantisano werden das verkraften.

    • @Bürger L.:

      "in mehrfacher Hinsicht eine Fehlleistung"



      Weshalb wohl? - Hier als Angebot zum Nachlesen:



      www.bpb.de/kurz-kn.../17480/faschismus/



      Und es gibt auch eine Überraschung aus dem Archiv:



      "CDU-Vorsitzender Friedrich Merz entschuldigt sich für den Vorwurf des „Sozialtourismus“, den er im Zusammenhang mit Flüchtlingen aus der Ukraine zuvor in einem Interview mit „Bild TV“ ausgesprochen hat. „Ich bedaure die Verwendung des Wortes ‚Sozialtourismus‘. Das war eine unzutreffende Beschreibung eines in Einzelfällen zu beobachtenden Problems“, gab Merz am Dienstag auf Twitter bekannt."



      welt.de 2022

      • @Martin Rees:

        Na das ist doch mal eine echte Orientierungshilfe für künftiges Verhalten bei verbalen Fehlgriffen.

        Insofern hat Herr Merz ja nichts anderes gemacht als Herr Pantisano.



        Er hat sich für die Benutzung eines Wortes entschuldigt, ist inhaltlich aber bei seiner Aussage geblieben.

        • @Bürger L.:

          Halt Politiker*innen-Sprech, darauf werden sie schließlich gebrieft und getrimmt.



          Habe selbst mal eine entsprechende mehrtägige Veranstaltung besucht, für berufspolitisch Interessierte. Das war eine lehrreiche Erfahrung, wie man mit Einsichten und Wahrheiten kreativ umgehen kann, ohne selbst Schaden zu nehmen.🤷🏻



          Holla, die Waldfee...

  • Jetzt allerdings steht die Brandmauer zur CDU. Sie heißt Pantisano. Er hat den Hardlinern der CDU in die Hände gespielt. Hut ab!

    • @Kunoberti:

      Ja, wenn man vorhat gemeinsam mit der CDU zu regieren, und absolut alle Werte über Bord zu werfen, dann ist das ein Problem. Wenn man erkennt dass die CDU die Politik der AfD umsetzt, weniger.

      • @Moritz Pierwoss:

        "Ja, wenn man vorhat gemeinsam mit der CDU zu regieren, und absolut alle Werte über Bord zu werfen, dann ist das ein Problem. Wenn man erkennt dass die CDU die Politik der AfD umsetzt, weniger."



        Ist halt die Frage, ob man im demokratischen Prozess auch mit ungeliebten demokratischen Mitspielern nach Lösungen sucht und diese womöglich ein wenig zu sich heranzieht, oder ob man noch demokratische Mitspieler zur Zusammenarbeit mit weniger demokratischen Mitspielern nötigt, indem man eine Zusammenarbeit prinzipiell verweigert.



        Kann man beides machen. Ist halt unterschiedlich sinnvoll.

  • Daniel Günther hat vollkommen recht.



    Eine solche Äußerung kommt nicht von ungefähr, sondern ist Ausdruck eines Wertesystems das nicht in mein liberales Demokratieverständnis passt.



    Natürlich gibt es in den C-Parteien Menschen die aus machtpolitischen Überlegungen damit liebäugeln eine parlamentarische Mehrheit weit rechts der Mitte zu organisieren.



    Die Anzahl der Menschen mit echter faschistischer Gesinnung ist in den Unionsparteien, anders als in der AFD, aber gering. Wer das nicht unterscheiden kann, hat in Führungspositionen nichts zu suchen. Wer den politischen Gegner mit der populistische Faschistenkeule diskreditieren muss, dem fehlen die überzeugenden Visionen die aufgrund ihrer Qualität argumentativ leicht zu vermitteln wären. Auch das disqualifiziert ihn für die Rolle eines richtungsweisenden Impulsgebers. Es muss nicht immer alles perfekt sein, aber wenn man so weit daneben liegt, sollte man seine Überforderung erkennen und sich zur Besinnung zurückziehen.

  • Das war mehr als dumm und Daniel Günther hat recht. Es hat den Anschein, dass PaRtisano gar nicht mitregieren will, vor allem mit der csdU nicht.

  • Leider lassen die holzschnittartigen Äußerungen nichts Gutes für die weitere Tätigkeit erwarten... Möglicherweise trägt Pantisano mehr Mitschuld an künftigen Überlegungen, die Brandmauer AfD-CDU zu beerdigen, als ihm bewusst ist...

    • @thd:

      " die Brandmauer AfD-CDU" scheint mir ein kritischer Ausdruck zu sein, was man durchaus als positiv im Sinne eines meinungsoffenen Diskurses ansehen könnte, weil damit die Brandmauer gar nicht mehr als überparteiliche Haltung aller Parteien links der AFD angesehen wird. Ob Sie das beabsichtigt haben, weiß ich nicht (ich vermute eher nicht), aber Pantisano verschiebt die Brandmauer de facto so, daß die Union nun aus seiner Sicht dahinter steht.



      Fast könnte man sagen, es ist eine Aufforderung an die Union, mit der AFD zu koalieren.



      In Bezug auf die Wähler fragt man sich, ob diese das gutheißen wollen. Es scheint mir eher ein Spruch für die eigene Gallerie zu sein, der mit doppelter Wucht nach hinten losgehen könnte.



      Die nächste Pointe zu suchen ist medienwirksam, aber oft sehr schädlich.

  • Ob Entschuldigung oder nicht, er hat seine Ansichten deutlich gemacht. Damit macht er der linken Partei keinen Gefallen, auch der normale Bürger wird sich da so seine Gedanken machen.

  • Er wird van Aken nicht ansatzweise ersetzen können. Schade, dass die Linke keinen besseren neben der fantastischen Ines Schwerdtner gefunden hat.



    Und jetzt kriecht er auch noch einfach zu Kreuze. Oder ist das hier nur verkürzt widergegeben?



    Denn natürlich war dieser depperte Faschismus-Spruch unüberlegt. Gemeint war natürlich, dass cdU/csU in weiten Teilen AfD-Politik machen. Und DAS ist absolut richtig. Das hätte er ja so klarstellen können, statt jetzt gleich mit "mimimi, was ist die cdU so lieb" kommt.

    Ein gefundenes Fressen für die Click-Bait-Medien freilich. Lenkt wunderbar von der undemokratischen und asozialen Politik der cdU/csU(sPD ab, die eigentlich überall das Thema sein müsste. Sie zerlegen genüsslich Demokratie und Sozialstaat in einer Weise, dass man schon nicht mal mehr dazu kommt, darauf hinzuweisen, dass sie zusätzlich zu den vielen anderen verfassungswidrigen Punkten natürlich auch die Klimakatastrophe weiter befeuern. Ein Punkt, auf den man in diesder Juni-Woche der vielen 36°-Tage hinweisen könnte.

    • @Jalella:

      100% richtige Einordnung.



      Was fehlt?



      Wie die spd weiterhin (ist es schon ihre neue Tradition?) diese Rechtsruck- und asoziale Politik MITTRÄGT.



      Man kann nur noch fassungslos zuschauen.

  • Durch solche Nebenkriegsschauplätze wollen die Politiker nur von der Fußball-WM ablenken.

    • @Jan Schubert:

      :-D Ich guck kein Fußball, spielen die so schlecht?

    • @Jan Schubert:

      Darüber lach heute den ganzen Tag.

    • @Jan Schubert:

      You made my day!!

    • @Jan Schubert:

      Empörend!

  • Eine Entschuldigung die keine ist. Er entschuldigt sich für die Wortwahl und Gleichsetzung von AFD und CDU nur um in der Erläuterung erneut die nähe von AFD und CDU zu betonen nur diesmal ohne das Wort Faschismus, aber dennoch Faschismus zu meinen.

    Pantisano sollte direkt wieder zurücktreten. Das ist ja fast schon böswillige Unfähigkeit die er da an Tag legt in der letzten Woche.

  • Die Links-Partei entwickelt sich allmählich zum Spiegelbild der AFD und der 53% Vorsitzende Pantisano agiert als Möchtegern-Partisano. So bleibt sie das, was sie immer war: Nicht koalitionsfähig. Demokratie und Grundgesetz nicht verstanden. Ob das, wie bei der AFD, auch eine Hypothek der ehemaligen DDR ist? Bei der Linksjugend spricht einiges dafür.

    • @shitstormcowboy:

      Was meinen Sie mit der Hypothek der ehemaligen DDR in Bezug auf die AFD?



      Die würde 2013 im Westen gegründet, in Oberursel, bei Frankfurt.

      • @Birger Gerling:

        "AFD ... wurde 2013 im Westen gegründet, in Oberursel, bei Frankfurt."



        Nun, dass die heutige AfD mit der Lucke-AfD nicht mehr so viel zu tun hat, ist auch klar, oder?

  • Damit hat er ja nach derzeitiger Lesart das Zeug zum Kanzler, erstmal einen raushauen, breit gestreut beleidigen und verschrecken und dann zurück rudern.



    Wer hätte gedacht, dass Merz mal als Vorbild für Linke dienen könnte.

    • @Axel Schäfer:

      Ja, nicht?

      Pantisano hat da super abgemerzt.

  • Was zumindest Teile der CDU rassistisches, menschenverachtendes und hetzerisches z.B. bei den Themen Migration, Sozialstaat und speziell Bürgergeld in die Welt blasen, passt bestens in die Strategie einer faschistischen Partei und unterscheidet sich nicht von der AfD.



    Wenn sogar Führungspersonal an faschistischen Planspielen teilnehmen, ist es richtig, genau das so zu thematisieren und zuzuspitzen.



    Schade, dass die Linke so schnell einknickt und ihrem Führungspersonal die eigene Karriere wichtiger ist als die Zukunft der Menschen in Deutschland.

    • @Tiene Wiecherts:

      Mich würde jetzt ja ernsthaft interessieren wie Pantisanos ursprüngliche Aussage der Zukunft der Menschen in Deutschland gedient hat?

      • @Biker-Ffm:

        ... durch Aufrütteln und die Warnung vor einer faschistischen Zukunft, denn das ist wohl Voraussetzung dafür, sich dieser nicht mal schleichenden Entwicklung entgegenzusetzen.

    • @Tiene Wiecherts:

      Die CDU vertritt zu den Themen Einwanderung, Sozialstaat und Bürgergeld legitime Positionen. Sie müssen diese Positionen nicht mögen – aber es ist völlig okay, solche Positionen zu haben und zu vertreten. Wie dann alles ausgehandelt wird, ist demokratischer Wettbewerb.

      Aber viele linke scheinen das anders zu sehen. Das Motto: Alles, was rechts von mir ist, ist faschistisch. Demokratie und das aushandeln von Themen scheint bei diesen Menschen eher eine untergeordnete Rolle zu spielen. Und genau deswegen wird mir die politische Linke immer unsympathischer – obwohl ich mich früher selbst dort verordnet habe.

      • @JC Kay:

        "Alles, was rechts von mir ist, ist faschistisch."



        Nein, aber alles, was Menschenleben gefährdet und sogar Menschenleben kostet, wie zum.B. im Mittelmeer oder bei Obbdachlosen in Deutschland, ist schon mal sehr verdächtig. Und wenn man das um des Profites einer Milliardärskaste willens macht, muss man das wohl so nennen.

  • Die Entschuldigung klingt nicht sonderlich glaubwürdig. Ich denke, die meisten erkennen ziemlich genau, was er sagen wollte und auch tatsächlich meint.

  • Pantisano entschuldigt sich nicht, der versucht verzweifelt irgendwie den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.



    Diese 'Entschuldigung' ist keine, im Gegenteil, sie verschlimmert das ganze nur.



    Ich bin da voll und ganz bei Linnemann, der sich dazu wie folgt äußerte:



    "Von ‚verkürzt‘ zu sprechen, ist eine Unverschämtheit. Da wäre ich ja mal gespannt auf seine Langfassung. Die Aussage von Herrn Pantisano war glasklar. Jetzt versucht er, sich mit ‚verkürzt‘ rauszuwinden."



    Sofortiger Rücktritt ist das einzige was die Situation noch retten kann, will Die Linke irgendwie die drei anstehenden Landtagswahlen nicht Pantisano als Dauerthema haben 🤷

  • Vielleicht wäre ein Rücktritt tatsächlich die beste Entschuldigung.

    • @Nansen:

      Es ist selten, aber ich bin absolut ihrer Meinung.

    • @Nansen:

      Sehe ich auch so.

    • @Nansen:

      Nach seinem Fehltritt ("unterste Schublade") gab's schon bildlich gesprochen bunt gemixt auf die Socken und vor's Schienbein.



      Die verschiedenen Kraftlinien im Nahbereich werden schon an seiner Standhaftigkeit rütteln.



      Hier darf man ruhig die Redensart bemühen, dass er seiner Partei und auch Ines Schwerdtner einen Bärendienst erwiesen habe.

    • @Nansen:

      Bisher hat er nicht gezeigt, dass er dem Amt gewachsen und dafür geeignet ist. Ich denke auch, dass ein Rücktritt, auch bei dem extrem schlecht Wahlergebnis vielleicht das beste wäre!

    • @Nansen:

      Ob über die Nummer nochmal Gras wächst? Eher nicht.

      Als Vorsitzender donnert man nicht aus der Hüfte, da war van Aken deutlich gewiefter.

      • @FtznFrtz:

        "Als Vorsitzender donnert man nicht aus der Hüfte"



        Sollte man meinen. Aber diesbezüglich sind Merz oder Söder ja nun auch nicht ohne.



        Nicht dass es das ausgleichen würde, aber ein bißchen ins Verhältnis setzen sollte man es dann doch.

        • @Encantado:

          Söder und Merz sind ebenfalls Totalausfälle auf diesen Posten, wenn wir schon dabei sind Klingbeil bei den Sozis auch.



          Aber ging ging ja um Pantisano, die Performance vom frängischen Wurstbaron und dem krampfigen Sauerländer kann ja nicht der Anspruch sein.