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Schwarz-rote EnergiepolitikHart an der Grenze zum Trumpismus

Anja Krüger

Kommentar von

Anja Krüger

Die schwarz-rote Koalition entkernt das Heizungsgesetz und will die Solarförderung erschweren. Damit leitet sie einen harten Klima-Rollback ein.

Zurück in die Vergangenheit: Union und SPD behaupten, sie wollten mit der Reform gesellschaftliche Gräben zuschütten Foto: Felix Hörhager/dpa

T otgesagte leben länger: Geht es nach Union und SPD, werden Gas- und Ölheizungen Wohnungen in Deutschland noch viel, viel länger heizen als bislang vorgesehen. Schwarz-Rot will das Aus für fossile Heizungen zurückdrehen. Das geht aus den gerade vorgelegten Eckpunkten für die Novellierung des Heizungsgesetzes hervor. Man möchte fast erleichtert sein, dass sie immerhin darauf verzichten, dass der Einbau auch noch gefördert wird.

Die Koalitionäre haben sich auf eine klima- und sozialpolitische Irrfahrt verständigt. Sie wollen das Heizungsgesetz der Ampel, das die SPD selbst mitverfasst hat, entkernen. Dabei gehen sie maßlos und ohne Rücksicht auf das wirkliche Leben vor. Die weitere Zulassung von Gas- und Ölheizungen wollen sie klimapolitisch kompensieren, indem sie eine Beimischungsquote mit grünen Brennstoffen einführen. Mit diesen Maßnahmen wird das Heizen jedoch noch teurer, als es ohnehin schon ist.

Die Biogasquote führt zu steigenden Preisen, warnen Verbraucherschützer:innen. Nach Daten des Statistischen Bundesamts konnten 2024 rund 5,3 Millionen Menschen ihre Wohnungen aus finanziellen Gründen nicht so heizen, wie sie es gerne gewollt hätten. Diese Zahl wird steigen, wenn die schwarz-roten Pläne Wirklichkeit werden. Ob es im Willy-Brandt-Haus noch Leute gibt, die analysieren, warum die SPD nicht aus dem Umfragetief herauskommt? Eher nicht. Die Verkaufe von Schwarz-Rot: Die Bür­ge­r:in­nen sollen wieder frei entscheiden können, was sie in ihren Heizungskellern tun und lassen.

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Mit dieser Logik könnte die Regierung gleich alle Bauvorschriften abschaffen. Union und SPD behaupten, sie wollten mit der Reform gesellschaftliche Gräben zuschütten, die durch das Heizungsgesetz der Ampel aufgeworfen worden seien. Das Argument ist schon deshalb krude, weil sich die Aufregung um die Heizungsvorgaben längst gelegt hat. Handwerker:innen, Schorn­stein­fe­ge­r:in­nen und Bauleute haben sich auf den neuen Status quo eingestellt. Die Rolle rückwärts wird bei all jenen zu einem enormen Verdruss führen, die in die Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden und die Änderung ihres Geschäftsmodells investiert haben.

Die Union segelt mit ihren Plänen hart an der Grenze zum Trumpismus. Sie behauptet, die Klimaziele würden mit dieser Novellierung eingehalten, sogar „übererfüllt“. Aber das ist mit den neuen Vorgaben unmöglich – es sei denn, die Klimaziele werden stark herabgesetzt oder verschoben. Bis zum Jahr 2045 muss Deutschland klimaneutral sein, so hat es der Bundestag beschlossen. Aus Gebäuden stammt heute fast ein Fünftel der CO₂-Emissionen, vor allem aus fossilen Heizungen. Die Klimaziele werden hier bei Weitem nicht erfüllt. Jede neue Gas- und Ölheizung macht es schwerer, die Emissionen ausreichend zu senken. Dass die Klimaziele trotzdem erreicht werden, weil Biogas zum Heizen genutzt wird, ist unrealistisch.

Umweltminister als Grüßaugust

Dazu ist die Quote zu klein. Außerdem kann auch synthetisches Gas wie aus Erdgas gewonnener blauer Wasserstoff beigemischt werden, was der Klimabilanz nicht hilft. Wenn der SPD-Umwelt- und Klimaminister Carsten Schneider nicht auf ein Dasein als Grüßaugust bei Stromspar-Checks oder auf Berlinale-Veranstaltungen degradiert werden will, muss er einschreiten. Er hätte viele Mitstreiter:innen. Von Umwelt- über Sozial-, Mieter- und Ver­brau­che­r:in­nen­or­ga­ni­sa­tio­nen bis zu Branchenverbänden – nahezu die gesamte Zivilgesellschaft lehnt die Neuregelungen ab.

Die Abrissbirne von CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zielt nicht nur auf das Heizungsgesetz der Ampel. Leaks aus ihremn Ministerium zeigen, dass sie einen Generalangriff auf die Energiewende plant. Sie will auch die Bedingungen für den Betrieb von Solar- und Windkraftanlagen massiv verschlechtern. Das ist gefährlich, nicht nur aus Klimaschutzgründen. Strom aus erneuerbaren Quellen ist billiger als der aus fossilen. Wind- und Solaranlagen produzieren hierzulande Strom und ersetzen Importe etwa aus den USA, sie machen unabhängig. Das funktioniert nur, wenn immer mehr fossile Prozesse elektrifiziert werden. Das gilt für die Hochöfen in Duisburg und Salzgitter ebenso wie für den Heizungskeller in Aachen und Zwickau.

Aber Reiches Prioritäten sind andere. Die frühere Managerin einer Tochter des Energiekonzerns Eon ist ein Brückenkopf der fossilen Energiewirtschaft in der Bundesregierung. Sie macht kein Geheimnis daraus, dass sie fest entschlossen ist, dass Geschäftsmodell der fossilen Industrie so lange zu erhalten, wie es geht. Das schadet nicht nur dem Klima, sondern auch der Wirtschaft und der Gesellschaft. Deshalb ist es unverantwortlich, dass niemand aus der Regierung sie stoppt.

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Anja Krüger
Parlamentskorrespondentin
Schwerpunkte Wirtschaft- und Energiepolitik
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52 Kommentare

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  • www.cleanthinking....erguetung-pv-2027/

    Zitat: "Fairerweise gibt es auch Gründe, die Reiche ins Feld führen kann. Die EEG-Förderung kostet den Steuerzahler mittlerweile enorm: 2024 summierten sich die Kosten auf knapp 22 Milliarden Euro, davon 10,5 Milliarden allein für Photovoltaik. Die Förderdauer pro Anlage beträgt 20 Jahre."

    Nachdem sich die EEG-Umlage im Strompreis nicht ewiger Beliebtheit erfreute, kann die Politik nicht einfach so weitermachen. Es sei denn, daß Klingbeil, der eh schon mit Haushaltslöchern in solchen Größenordnungen zu kämpfen habe, diese Kohle anderswo reinholt - was absehbar nicht stattfindet. Schließlich reden wir von fünf Prozent des Bundeshaushalts. Von einem Betrag, der dem Doppelten dessen, was über drei Jahre hinweg am Bundeszuschuß zur Rente gekürzt wurde bzw. knapp der Hälfte des Bürgergeldes entspricht.

  • Wundert sich da ernsthaft i-jemand, dass eine Merz/Söder-CDU/CSU mit einer Lobby-Ministerin für Reiche straight mit Vollgas und rechts blinkend rückwärts fährt? Und die SPD völlig ohne Rückgrat mitmacht? Das war leider erwartbar...

    • @HopeDrone:

      Erwartbar? Die Pläne sind anscheinend noch übler, als man sich das hätte in den ärgsten Albträumen vorstellen können ... laudeley.de/netzpa...ch-die-hintertuer/

    • @HopeDrone:

      +1

  • Reiche tritt in Wissings Fußstapfen, der die Autos von ganz Deutschland mit Wasserstoff betanken wollte, obwohl dieser Kraftstoff, wie sich später zeigte, nicht einmal für einen einzigen Hochofen reichen würde, geschweige denn für eine wirklich bedarfsdeckend bemessene grüne Stahl- und Glasproduktion. Man brauchte noch nicht einmal darauf hinweisen, daß das Zeug wegen der miesen Energiebilanz viel zu teuer würde - es hätte, egal zu welchem Preis, für keinen einzigen PKW zur Verfügung gestanden. In dieser Tradition verweist Reiche eine Gasproduktion in der Ukraine, während sie zusieht, wie Putin dort Wohnungen, Kliniken, Produktionsstätten und Energieinfrastruktur zerbomben läßt. Nun, Wissings ehemalige Partei ist - zu einem offenbar geringen Bedauern der ihrigen - aus dem Bundestag ausgeschieden. Einem normalen Menschen würde das zu denken geben.

    Ansonsten - niemand verbietet es (derzeit noch) den Leuten, sich auch weiterhin Solarpaneele auf die Dächer schrauben zu lassen. Sie müßten den Strom nur verbrauchen, anstatt ihn wie bisher zu einem Bruchteil des Preises abzugeben, zu dem sie ihn abends vom Versorger zurückkaufen. So ist das schon immer wirtschaftlich Unsinn gewesen.

  • e·on-Aktien kaufen! Der Konzern ist immer dabei. Bald bauen die auf jeder Wiese Solarparks. Das ist rentabler als Dächer zu bestücken. Und so bleibt der Energieverzorgung weiterhin zentral. Hat sich bisher bestens bewährt. [/kann Spuren von Ironie enthalten]

    • @Mondschaf26:

      Das sehen auch andere so. Bereits neun "Dienstbesprechungen" mit dem Ex-Chef während der paar Monate im Amt. Ob es die früher wirklich häufiger gegeben hat, bleibt die Frage ... taz.de/Reform-des-...Gesetzes/!6158819/

  • Wenn es nicht reicht das die S von Hormus Gesperrt ist und vermutlich lange umkämpft bleiben wird, dass die restanständigen in Union und SPD endlich mal laut gegen die Lobbyisten sprechen in Punkto erneuerbare Energie, was denn dann bitte? Herr lass hirn auf Merz, Reiche und Spahn regnen!

    • @Ingrid Müller:

      Die nehmen aber keine Geschenke an, auch nicht Vernunft ...

  • Ich kannst nur wiederholen: Die scheinbare Wandlung der CDU zu einer modernen konservativen Partei hat sich als Fake erwiesen. Nun geht's mit Merz zurück in die frühen 80er des letzten Jahrhunderts.



    Achja, das ganze Geschwurbel, die Kategorien links und rechts seien überholt, hat sich damit natürlich auch erledigt.

  • Hurra, dank CDU auch bald wieder Dampfloks auf Deutschlands Schienen?

    • @Der dreckich Katz:

      Sollte man irgendwann einmal begreifen, welch große Rolle Logistik und infolgedessen Schieneninfrastruktur sowie rollendes Material, welches auch noch bei den absehbaren Angriffen auf die Stromversorgung funktioniert, für die gemeinschaftliche Verteidigung spielen müßte, wäre das nicht auszuschließen. Allerdings dürften die letzten paar Museumsdampfrösser, die noch Kesselfristen haben, die Situation insgesamt nicht retten.

  • Solaranlagen amortisieren sich bereits nach 4 (Mini PV Anlage) bis 10 Jahren (Dach PV). Die Technik ist ausgereft und bedarf keiner weiteren Förderung. Die Förderung sollte stattdessen besser in Speichertechniken investiert werden.

    Das gleiche gilt für Wärmepumpen. Durch Wegfall der Fördergelder dürften die Preise fallen. Eine 8-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Installation kostet im UK-Markt etwa §14 000 ≈ 14 000 €, während in Deutschland vergleichbare Systeme rund 28 000 € kosten – also nur etwa die Hälfte.

    Die jetzigen Förderunge decken sowohl klassische Maßnahmen (z. B. Gebäudesanierung und erneuerbare Energien) als auch innovative Technologien ab. Dort ist das Geld besser angelegt.

  • Es braucht dringend eine strategische Neuausrichtung der sog. Klimapolitik und ihrer Ziele.



    Was jetzt gerade passiert ist ein unsägliches Herumlavieren, ohne klare Strategie.



    Zunächst ist eine nüchterne Bestandsaufnahme nötig: Ein globaler Konsens zur Reduktion der Emissionen ist nicht erkennbar (USA, Indien, Indonesien, Argentinien, Afrika usw.).



    Man muss sich fragen, inwieweit eine extrem ambitionierte Emissionsreduktion weniger Länder da Sinn macht. Auf Kosten der Wirtschaftskraft, bzw wenn dann die Emissionen einfach woanders hin ausgelagert werden.



    Im Moment sagt die Regierung sie wolle an der Emissionneutralität im Prinzip festhalten, aber dann doch nicht so wirklich und mit Ausnahmen etc. Heraus kommen Konstrukte, wie jetzt zu sehen, die dem globalen Klima nichts bringen, aber unsere Wirtschaftskraft schwächen bzw Kosten von den Grosskonzernen hin zu den Steuerzahlern verlagern.

  • Mich erinnert das an die Dorfgeschichte, die sich im Weiler Berlin in Sachen Verkehrspolitik zutrug. Als die Berliner SPD beschloss, die Wählenden hätten eine Koalition mit der CDU Berlins gewählt. Nach dem sie, die SPD, mit ihrem Innensenator, nicht in der Lage waren einen ordnungsgemässen Wahlgang zu organisieren.

    Da wurde die Gerechtigkeit für die Auto Fahrenden wieder hergestellt. Es wurden die "Gräben zugeschüttet" die durch den "ideologischen Autohasser-Kampf" entstanden waren. Denn wie beim Klima: Es muss doch für alle gleichberechtigt Platz sein. Für Klima schützen und gar nicht Klima schützen können. Das ist doch vollkommen liberal gleichwertig Demokratie.



    Für den Autofahrenden und für den Rad- und Fussverkehr, der doch einfach zufrieden sein soll, dass den meisten Platz die Autos verbrauchen.



    Dann ist doch der Frieden hergestellt. Bereits laufende Verkehrsprojekte gestoppt, Bundesmittel zur Finanzierung verfallen. Und die Friedrichstraße funktioniert immer noch genau so überhaupt rein gar nicht, wie sie die "Investoren", die Gewerbetreibenden vor Ort geplant und umgesetzt haben.

  • Im Prinzip bin ich auch dafür, Strom selber zu produzieren, wenn möglich und sinnvoll. Die pauschale Aussage, Strom aus Wind und Solar sei billiger als aus fossilen Quellen ist allerdings natürlich nicht richtig. Man sehe sich nur mal die Stromrechung an, Strompreis und die diversen Umlagen, und vergleiche!

  • Unter Würdigung der naturwissenschaftlichen Fakten sowie der geltenden Rechtslage, ist das Vorgehen der Bundesregierung (die sukzessive und planmäßige Schwächung der Energiewende), sowohl ein Verstoß gegen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (bzgl. der Rechte nachfolgender Generationen), wie auch gegen EU Recht.







    Gut..entweder diese Regierung hat wirklich keine Ahnung..dann gehört sie schnellstmöglich abgewählt. Oder sie ignoriert die (langfristigen) Interessen der Allgemeinheit zu Gunsten von kurzfristigen Interessen der Gasindustrie, dann ist das ein Fall von Korruption und (ein Teil) der Regierung gehört vor Gericht. Oder aber die Regierung betreibt hier einen Kulturkampf gegen die (physikalische Dynamik der-) Natur, verankert in dem fossilen Glauben, mit nur jeweils genug Energie ließe sich die Natur stets überlisten, dann ist ein Fall von Größenwahn und die Regierung gehört in die Klapse..







    Wenn also noch nicht ausgemacht ist, woran die (Merz-) Regierung am Ende scheitern wird..eines seht doch jetzt schon fest: deren ganzes Gerede, von wegen: "wir halten die Klimaziele (trotzdem) ein" ist nun wirklich der Gipfel der HEUCHELEI.

  • Der Markt hat bereits entschieden, auch in den USA. Jetzt unterscheidet sich nur, wie leicht es der Staat macht, dass Solar ausgerollt wird. Alle Hürden müssen auf den Prüfstand. Man kann natürlich noch in Richtung Gas blinken und Politiken verfolgen, die vor 10 Jahren sachgerecht gewesen sein mögen. Gerade noch hat Deutschland einen gewaltigen Vorsprung gegenüber den USA beim Solarzubau. Nutzen wid das.

  • Reiches Gaskraftwerke müssen sich rentieren, da wäre billiger Solarstrom an Sonnentagen von vielen Kleinanlagen störend.

    • @Alex Roe:

      Reiches Gaskraftwerke können sich nur mit dem rentieren, was die Kunden aus dem Netz abnehmen. Es käme nun also, wie aus der Entwurfsbegründung entnehmen könnte, wer sie lesen wollte, nicht mehr auf Einspeisung zur Unzeit an, sondern darauf, mit Solar und Wärmepumpe einen möglichst großen Teil des Eigenbedarfs zu decken.

  • Schade!



    Natürlich ist das ein Rückschritt.



    Wer genau hatte das "Heizungsgesetz" nochmal kritisiert?



    Ach ja gefühlt Alle und die taz war vorne mit dabei!



    Und ja, die SPD hat als Teil der Ampel das Gesetz mitgestaltet.



    Im Übrigen bleibt die Förderung der Wärmepumpen erhalten.



    Sozial, nach Einkommen gestaffelt, ein Erfolg für die SPD.



    Natürlich können die Menschen nun zurück ins letzte Jahrhundert fliehen und in Technik von gestern investieren.



    Doch wer baut und sich auf Jahrzehnte verschuldet, denkt meistens in die Zukunft.



    Im vergangenen Jahr war die Wärmepumpe die meist verkaufte Heizungsanlage.



    Die Union sorgt zwar für erhebliche Verunsicherung, dennoch halte ich die Menschen im Schnitt für schlauer als Typen wie merz oder reiche.



    Leider wird im Artikel nicht erwähnt, dass die SPD an der 65% Erneuerbaren Technik festhalten wollte. Auch wird nicht erwähnt, dass die Union im Gegenzug dem Tariftreuegesetz zugestimmt hat.



    Außerdem hat sich die SPD bereits gegen reiches Idee vom Aus der Solarförderung ausgesprochen.

    • @Philippo1000:

      Die 65 Prozent krank(t)en ebenso wie die jetzt vorgeschlagene Beimischungen daran, daß keiner so recht weiß, wo die herkommen sollen. Die Idee, Wasserstoff in die Gasnetze einzuspeisen, war genauso ein Hirngespinst, wie die von Wissing, europaweit alle Autos damit zu betanken. Aber wie das nun mal so ist: Wird es dereinst mal soweit sein, haben sich andere um die Installation der ins Gesetz geschriebenen Perpetuum Mobiles zu kümmern. Müßten die jetzigen Protagonisten ihren Unsinn selbst ins Werk setzen, würden derlei Vorschläge unterlassen.

  • Wer soll Frau Reiche denn aus der Regierung stoppen, wenn es nicht einmal Ihre eigenen Kinder können, denen Sie grundsätzlich mehr Klimaschutz versprochen hat. Eine Mutter auf finanziellen Abwegen?

  • Es ist Afd-Sprech die Regierung mit Worten wie Trumpismus in die Nähe des Selbstdarstellers in Form des amerikanischen Präsidenten und den Umweltminster als Grüßaugust zu bezeichnen.



    Taz, wie tief bist du gesunken....

  • SPD und Union verabschieden sich gerade von der Wärmewende in Deutschland.



    Da Wärme den größten Teil unseres nationalen Energiebedarfs ausmacht und weitere Bereiche wie Verkehr und Landwirtschaft bzgl der CO2 Reduktion ebenfalls defizitär sind, läuft das ganze auf einen Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag hinaus.

    Man muß dies wissen, wenn man zukünftig SPD oder Union wählt.

  • Von diesem Heizungsgesetz hängt das Schicksal der Menschheit zum Glück nur zu 0,01 Promille ab.

  • taz: *Schwarz-Rot will das Aus für fossile Heizungen zurückdrehen.*

    Was heißt hier Schwarz-Rot? Zurückdrehen will es nur die schwarze Merz-Union. CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ('Gas-Kathi' war Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG, die - wie ihre Muttergesellschaft E.ON - auch im Bereich Gas und Gasnetze tätig ist) macht jetzt nur das weiter, was sie schon als Lobbyistin gemacht hat.

    Und die SPD darf weiterhin den Steigbügelhalter für die BlackRock-Union machen; aber dafür bekommt die SPD irgendwann die "Rechnung" vom Bürger präsentiert, indem sie unter 10 Prozent fällt.

    ***Die Anstalt - Gas-Kathi*** www.youtube.com/shorts/3dZhMInTbMk

  • Warum sollten die Fortbildungen unnütz gewesen sein? Wenn die WP tatsächlich sooo viel besser ist, wird sie verbaut werden, wenn nicht, dann waren die Annahmen falsch!



    Sorry, aber Wahlfreiheit ist besser als jede Vorschrift und der Preis der WP müsste dann fallen um konkurrenzfähig zu sein, also weg mit der Förderung siehe WP-Preise in Schweden und Norwegen (ca. 1/3 der hiesigen Anschaffungskosten und 1/4 der Strompreise bei grottenschlecht isolierten Häusern)

  • Das GEG2024 von Habeck ist zur Recht in der Kritik und es gab Änderungebedarf.

    Es ist ein über 80 Seiten "Bürokratie-Monster" mit umwelttechnischen Widersprüchen.

    Z.B. bleiben im GEG2024 Peletheizungen erlaubt, troz viel höherern Emissionen als Gasheizungen.



    (Emissionn Erdgas pro Brennwert = 200g CO2 /kWh, Emissionen Holz ca. 350g CO2 /kWh)

    Und wo ist die Notwendigkeit für ein dezediertes GEG?

    Wer "Normenkonform" neu baut oder Kernsaniert wird auch so Dämmen müssen wie das noderne Normen vorsehen.

    Maßnahmen darüber hinaus stehen im Widerspruch zum Rechtsgut des Bestandsschutzes.

    Für einen Massenhafte "Umrüstung" fast aller deutschen Heizungskeller auf Wärmepumpen fehlt der Strom.

    In den 2 kälteren Wintermonaten verbrauchen alle Gasheizungen zusammen 4TWh täglich, bei einenm COP=3 im Mittel, mit Wärmepumpen macht das einen täglichen extra-Strombedarf von ca, 1,33 TWh, das ist eine Verdoppelung des Strombedarfs im Winter.

    Es geht hier um wenig Klimaschutz aber um extreme Kosten, Wohnungsheizung machen "nur" ca. 10% der deutschen Emissionen aus.

    In alle Wohngebäude auch nur 25-tausend Euro zu investieren sind 500Millliarden Euro, für 5% bis 7% weinige CO2-Emissionen.

  • Viel schlimmer als die geplante Streichung der Förderung von Solaranlagen ist die Verpflichtung zur Direktvermarktung für die Einspeisung von Überschüssen. Damit macht sie kleine PV Anlagen unrentabel.

    Wenn Überschüsse aus PV nicht mal unbürokratisch "verschenkt" werden dürfen ist PV in Deutschland erledigt.

  • Politik für reiche Fossil-Freunde der CDU. Zukunftsträchtigkeit negativ.

    Wenn es darum gegangen wäre, mit einer Markt-Lösung Klimaschutzwirkung zu erzielen, hätte mensch die absehbaren hohen Kostensteigerungen für Fossil immer wieder nennen und jetzt schon volkswirtschaftlich sauber ins Preissignal bringen können. CO2-Steuer also auf einen realistisch hohen Wert. Ganz einfach und bringt sogar Geld für den Staat, um Klimaschutzmaßnahmen auch fiskalisch gegtenzufinanzieren. So steigt mensch auch aus den Subventionen aus oder steuert Dinge nach, ohne erwiesen falsch ideologisch in die 1990er abzudriften wie Union (und FDP).



    Fossile Investitionsruinen in deutschen Kellern, das ist (sch)merzhaft.

    Verklären wir dabei die Ampel nicht zu sehr. Lindners Destruktiv-Strategie tat schon auch von Hinsehen weh. Doch nehmen wir ruhig wahr, was eine merzgeführte Unionsregierung seither alles vor die Wand lenkt.

  • Die Ampel ist abgewählt worden, weil eine Mehrheit dieses Gesetz nicht wollte. Die Union ist angetreten, um es "abzuschaffen". Das schafft sie nicht ganz; in einer Koalition muss es immer Kompromisse geben. Doch sie hält ihr Wahlversprechen so gut es geht ein. So geht Demokratie.



    Die AfD plakatiert aktuell unter anderem: "Heizen, wie wir es wollen". Von wegen, die Aufregung hat sich gelegt.

    Nur läuft dieser Slogan jetzt völlig ins Leere. Ist eigentlich hier jemandem aufgefallen, dass dies wahrscheinlich die wirkungsvollste Einzelmaßnahme gegen die AfD seit deren Gründung sein dürfte?

  • Ja klar, richtig - die Abrissbirne diese Regierung betrifft die gesamten sinnvollen Zukunftsprojekte der Ampel, Frau Reiche wirkt wie eine beleidigte Leberwurst, die Herrn Habeck `Projekte sinnentleert abwickelt. Dieses Trio Infernal aus dem Blackrock Fürst an der Spitze, die Gasverehrerin im Wirtschaftministerium und einem Agrochemie-Aktionär und großindustriellem Bauern im Landwirtschaftsministerium, begleitet von einer willfähigen Fraktion und dem Nickaugust im Umweltministerium wird das Land innerhalb erstaunlich kurzer Zeit in die Abstiegliga der innovativen, fortschrittlichen Ländern katapultieren. Der Vergleich mit trumpsche MAGA-USA ist erschreckend

    • @Heinz Kurtenbach:

      Die bürgerlich-liberale Demokratie war schon immer eine Schönwetterform der Demokratie, die bei gesellschaftlichen Verwerfungen vorhersagbar in Richtung Faschismus kippt, und bei weiterer Krisenverschärfung aus sich heraus dem Faschismus preisgegeben wird - mit tatkräftiger Unterstützung der Rechts"demokraten".

  • Was uns hier als „besonnene Industriepolitik“ verkauft wird, ist in Wahrheit die kapitulationslose Verwaltung des Gestern. Während die technologische Zukunft weltweit zementiert wird, klammert man sich in den Ministerien an fossile Relikte und bremst die Transformation, wo man nur kann. Es ist ein politisches Schmierentheater: Man schwadroniert von Wettbewerbsfähigkeit, während man sehenden Auges den Anschluss verliert.



    ​Diese Politik der Verzögerung ist kein Schutz für unsere Arbeitsplätze, sondern deren Hinrichtung auf Raten. Wer den Wandel blockiert, liefert die heimische Industrie dem globalen Markt zum Fraß vor. Es ist blanker Zynismus, den Klimaschutz als Sündenbock für hausgemachtes Management-Versagen und politische Mutlosigkeit zu missbrauchen. Wer heute die Weichen nicht radikal auf Zukunft stellt, wird morgen nur noch Ruinen verwalten. Diese mutlose Klientelpolitik ist kein Realismus – sie ist ökonomischer und ökologischer Hochverrat an der nächsten Generation.



    • @amigo:

      Diese "besonnene Industriepolitik" erscheint als die nicht ganz unbegründete Annahme, das nach Subventionen lechzende Wahlvolk sei intellektuell sowohl mit physikalischen Naturgesetzen als auch mit simpler Mathematik überfordert. Reiche sage, "kleine Anlagen seien aufgrund gesunkener Kosten oft bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich – insbesondere bei hohem Eigenverbrauch." www.cleanthinking....erguetung-pv-2027/ Das ist nicht grundsätzlich falsch, sofern man das Wort "insbesondere" durch ein "nur" ersetzt und ausblendet, daß sich aus verschiedenen Gründen nicht jeder selbst versorgen kann und die Stadtwerke wenigstens eine "Verrechnung" im lokalen Quartier gewährleisten müßten. Die hat es ja aber auch bislang nicht gegeben.

  • Weitgehende Zustimmung. Die Abschaffung der Vergütung für kleine PV Anlagen kann man aber diskutieren. Kleinstanlagen, Balkonkraftwerke, haben nie etwas bekommen. Die nicht selbst genutzten kWh gehen als „Trinkgelder“ an den Energieversorger. Trotzdem rechnen die sich, wie auch privat genutzte Kleinanlagen. (Die großen Scheunendächer bei den Bauern sind eh schon längst für ein sicheres Zubrot genutzt).

    Aber ja, das Erreichen der Klimaziele wird schwieriger und das Verschleierungssprech von Spahn und Co ist unerträglich. Mal sehen, welche Gesetze als nächstes geändert werden.

    • @fly:

      Die Tagesschau meldet heute, dass Reiche die Gasförderung in Deutschland ausbauen möchte, insbesondere in der Nordsee. Da sind dann wohl die nächsten Gesetzesänderungen zum Schlechten hin zu erwarten.

    • @fly:

      Spahn und Co. - Es ist unerträglich, dass solche Koniferen, die sich überdeutlich als absolut ungeeignet für diese Art von !Arbeit" erwiesen haben. weiterhin ihr hochbezahltes Unwesen treiben können.



      Allerdings stehen und standen immer genügend Nachrücker in den Startlöchern, ich denke mit Grauen z. B. an den Kohl-Enkel.

  • Warum Frau Reiche jetzt schon stoppen, erst muss sie noch die Windräder stoppen udn die Kernenergie wieder ausbauen.



    Hurra, die Regierung mit ihren Inkompetenz-Teams fährt die Wirtschaft schneller an die Wand als man glauben mag.

  • Die Politik der Bundesregierung, angeführt von den genannten Protagonisten, ist eine Ohrfeige für die gesamte Bevölkerung. Wer derart schamlos die Lebensgrundlagen nachfolgender Generationen zerstört, hat in einem politischen Amt nichts zu suchen. Dass Merz schon mit der Position eines Ortsbürgermeisters im Sauerland überfordert wäre, wird immer offensichtlicher. Reiche ist der Ministerin gewordene, rücksichtslose Lobbyismus zu Gunsten sehr, sehr weniger Profiteure.



    Was zum Teufel hat nur die Grünen geritten, diese Regierung mit einem Sondervermögen zur Verbesserung der Infrastruktur auszustatten? Von einem sinnvollen Einsatz dieser Mittel zugunsten einer demokratischen Energiewende kann wohl kaum die Rede sein.

    • @Flix:

      Nicht für die gesamte Bevölkerung. Nur für 99,5%.

      Die restlichen 0,5% sind die "Männer (und ein paar Alibifrauen) die die Welt verbrennen", und diese Politik finanzieren, in der Hoffnung von ihr zu profitieren.

    • @Flix:

      Die Bevölkerung hat diese Regierung mehrheitlich gewählt. Sie bekommt nun, was sie mehrheitlich wollte. Ja, in Form von ständigen Ohrfeigen. Aber das kann ja eigentlich nicht überraschen, oder?



      Die Grünen wurden unter ständigem Beifall der Mehrheit dieser Bevölkerung dermaßen heruntergedisst, dass "Grün" inzwischen weitestgehend zum Schimpfwort geworden ist.



      Als dann die CDU überraschend feststellte, dass die Kohle nicht reicht, wurden die Grünen landauf landab gedrängt, Deutschlands Zukunft nicht zu gefährden und den Plänen der CDU und auch der SPD, die hat das ja immerhin alles auch so gewollt, zuzustimmen, andernfalls wären sie sowas wie "Volksverräter". Und nun sind sie wieder Schuld, dass es so kommt, wie es kommt?



      Wer grüne Politik , wer konsequenten Klimaschutz und Transformation will, muss grün wählen und nicht hinterher den Grünen vorwerfen, dass sie sich mit den fehlenden Mehrheiten nicht durchsetzen können.

    • @Flix:

      Energiewende allein reicht nicht, sie muss auch noch das Adjektiv demokratisch mitschleppen.

      • @Querbeet:

        Ja genau, demokratisch, dezentral, resilient. Also ziemlich genau das Gegenteil dessen, was Reiche im Auftrag der Großkonzerne gerade umzusetzen versucht.

    • @Flix:

      Warum machen Sie die Grünen für das Handeln der Union und SPD verantwortlich. Die Zustimmung ein Sondervermögen (Schulden) aufzunehmen um unsere Infrastruktur wieder auf Stand zu bringen, nachdem sie seit 30 Jahren von allen Parteien kaputt gespart wurde, ist grundsätzlich richtig. Die Union hat zuletzt in der Opposition noch gegen eine Schuldenaufnahme gestimmt (Verfassungsklage, etc.), nur um die Ampelregierung wirtschaftlich an die Wand zu fahren.

    • @Flix:

      Die GRÜNEN haben mit einem -etwas naiven- Glauben an Vernunft und Anstand dem "Sondervermögen" zugestimmt. Sie wollten nicht wie ihr ehemailger Koaltionspartner fdP als Zerstörer dastehen. Dass jedoch ein so durch und durch von Lobbyinteressen bestimmter Regierungsapparat so brutal volksfeindlich handelt, das war selbst den pessimistischsten Beobachtern nicht in den Sinn gekommen. Wie auch? Weder csdU noch spD haben irgendwelche anderen Interessen als die ihrer Sponsoren und ihren eigenen Posten und Pöstchen.

  • Ich erspare mir eigene Kommentare zu diesem landesweiten erfolgreichen Versuch, Deutschland endlich wieder zurück in die Steinzeit zu bringen. Dazu ist lange alles gesagt. Geben wir z.B. Harald Lesch das Wort:

    youtu.be/exG1HKp6ueY?t=1807

    Sein Hals ist im übertragenen Sinne inzwischen so dick, dass er durch keine Tür mehr geht (eigene Aussage).

    Ich denke, wir, die BürgerInnen, werden versuchen müssen, mit eigenen Mitteln die Energiewende einzuleiten gegen die Regierung. Das ist natürlich erheblich schwieriger als mit der Regierung, aber sollen wir machen?

    Die Menschen sind so verblendet durch die fossile und neoliberale Propaganda, die die meisten Medien (wem die wohl gehören?) verbreiten. Also wird es in unserer Pseudodemokratie nicht zu einer sinnvollen Regierung kommen können.

    Macht einfach selbst was, auf die Regierung könnt ihr lange warten! Solargenossenschaften, mit Leuten reden, sich in den Kommunen engagieren. Mehr geht leider nicht.

    Mit dem Staat ist kein Staat zu machen.

    • @Jalella:

      Das Problem mit den Solargenossenschaften ist aber wohl, daß man im Quartier gegen den Willen des örtlichen Netzbetreibers zum öffentlichen auf eigene Faust ein paralleles errichten und die Häuser an beiden anschließen müßte?

  • Also ganz ehrlich. Wie beim Podcast ist dieser Artikel extrem reißerisch und übertrieben.



    1. Weiß man noch nicht genau was wirklich genau im Gesetz steht.



    2. Nur weil man jetzt nicht mit den Kopf durch die Wand will und alles dem Klimaschutz unterordnet ist das nicht der Untergang der Welt.



    3. Genau dieses Verhalten hat dazu geführt, dass die Energiewende Politik der Grünen nicht mehr akzeptiert wurde. So dass jetzt die Mehrheit der Menschen eben nicht mehr mitgehen.



    4. Warum schaut man eigentlich nicht darauf warum die Wärmepumpe in Deutschland im Vergleich zu unseren Nachbarn soviel teuerer ist?

    • @Duplozug:

      Zu 1: Ja, es ist noch nicht beschlossen. Aber das erscheint als reine Formalie, sieht man davon ab, daß es vielleicht irgendwann mal in Karlsruhe auf wenig Gegenliebe stoßen könnte.

      Zu 2: Hä?

      Zu 3: Man hat zwar öffentlich gegen Habeck gehetzt, aber wo sich Wärmepumpe, Solar und Elektroautos einigermaßen rechneten, das Geld nicht aus dem Fenster geworfen. Kurz gesagt: Quatsch.

      Zu 4: Weil der Markt die Preise hergab? Die Kunden sind bereit, einen Betrag X aus der eigenen Tasche zu nehmen. Gibt die Politik was dazu, wird das von Industrie, Handel und Installateuren auf die Preise draufgeschlagen. Ist nichts Neues, das war auch bei den Autoprämien schon zu beobachten.