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Merz, Döpfner und die AfDDer Kanzler steht auf Springers Abschussliste

Der Medienkonzern wendet sich von Friedrich Merz ab – und der AfD zu. Um das mitzubekommen, braucht man keine geheimen Vieraugengespräche zu belauschen.

Hat der Chef des Springer-Konzerns Mathias Döpfner Bundeskanzler Friedrich Merz im privaten Gespräch zu einer Zusammenarbeit mit der AfD aufgefordert? Diese Frage wird im politischen Berlin gerade rauf und runter diskutiert.

Am Mittwoch berichtete der Politik-Podcast „Wenn Sie wüssten …“ von einem Treffen unter vier Augen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem Chef des Springer-Konzerns Mathias Döpfner, das Anfang des Jahres im Kanzleramt stattgefunden haben soll. Darin soll es um den Umgang der CDU mit der AfD gegangen sein. Die Podcast-Hosts berufen sich auf „gut informierte Personen“, die im Anschluss von dem Treffen erfahren haben wollen.

Demzufolge soll Döpfner den Kanzler während des Besuchs dazu gedrängt haben, die CDU für eine Zusammenarbeit mit der AfD zu öffnen. Merz habe das kategorisch abgelehnt, mit den Worten: „Nur über meine Leiche.“ Als Döpfner insistiert habe, soll der Kanzler das Gespräch abrupt beendet haben. Döpfner soll beim Verlassen des Raumes gesagt haben: „Das werden Sie noch bereuen.“

Einen harten Beweis für ein derartiges Treffen oder seinen genauen Hergang haben die Journalisten nicht. Sie sprechen von „Sekundärquellen“ und „Indizien“. Der Axel-Springer-Konzern bezeichnet die Vorwürfe in einem Statement auf X als „absurd“, „glatte Lüge“ und „frei erfunden“. Das Medienhaus verweist auf Informationen, die bereits im November 2025 in der Berliner Journalistenblase kursiert haben sollen und in denen von einem fast gleich verlaufenen Gespräch die Rede ist.

Die Bundesregierung wiederum entgegnete auf Anfrage, man äußere sich grundsätzlich nicht zu nicht öffentlichen Terminen des Kanzlers, „unabhängig davon, ob sie stattgefunden haben oder nicht“.

Springer gegen die Brandmauer

Während das angebliche Treffen jetzt rauf und runter diskutiert wird, ist das nicht einmal die wichtigste Frage. Sowohl die Krise zwischen Merz und Springer als auch die Liebäugelei des Konzerns mit der AfD sind längst offensichtlich. So offenbart ein Blick in die publizistischen Springer-Erzeugnisse, dass Bild und Welt öffentlich und unverblümt eine Zusammenarbeit mit der AfD herbeischreiben. Der Journalist Sebastian Friedrich lieferte im Blog „Über Rechts“ eine Sammlung von Beiträgen, die in den letzten Monaten erschienen sind.

Ende Mai schrieb die Bild-Chefredakteurin Marion Horn in einem Kommentar gegen die „Brandmauer“ an – denn die nutze nur der AfD. Deutschland brauche einen „Befreiungsschlag“; die AfD solle sich im Gegenzug ihrer „Radikalen“ entledigen, und sich außenpolitisch zu EU und Nato bekennen.

Einen Tag später veröffentlichte die Bild ein Stimmungsbild ihrer Leser zur „Brandmauer“. 84 Prozent sprechen sich demnach für eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. Und die Vizechefredakteurin Linna Nickel lobt in einem Kommentar einen „Jungunternehmer“, der sagt: „Die Brandmauer lähmt unser Land.“ Nickel findet: „Ich wünsche mir mehr mutige Unternehmer wie ihn, die endlich Position beziehen.“

Unvergessen ist natürlich auch der Gastbeitrag, den der Trump-Oligarch und frisch gebackene Billionär Elon Musk im Dezember 2024 in der Welt veröffentlichte. Dort bezeichnete Musk, der immer wieder Rechtsextremen applaudiert und die Verschwörungstheorie vom „großen Austausch“ bedient, die AfD als letzten Funken Hoffnung für Europa.

Merz und „Bild“

Diese Verschränkung zwischen dem Familienimperium Springer und den US-Tech-Oligarchen ist nicht rein publizistischer Natur. Laut einem Bericht im Manager Magazin soll der Palantir-Chef und Trump-Vertraute Peter Thiel Mathias Döpfners Sohn Moritz 50 Millionen Dollar in dessen Risikokapitalfonds eingezahlt haben – Geld, das auch in das Drohnen-Start-up Stark Defence fließt. Döpfner Junior arbeitete zuvor als Stabschef von Thiels Investmentfirma Thiel Capital. Mit der Akquise des US-Nachrichtenportals Politico 2021 baute Springer gleichzeitig sein Geschäftsfeld in den USA aus.

Zwischen Springer und dem Bundeskanzler hingegen hat sich eine Kluft aufgetan. Dabei war die Beziehung einst so harmonisch, etwa als Merz im Herbst 2018 seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz (und damit seine Rückkehr auf die politische Bühne) in der Bild ankündigte. „So nah dran, so wohlwollend wie kein anderes Medium“, fasste die taz damals die Berichterstattung der Bild über Merz zusammen.

Der Chefredakteur des Boulevardblatts hieß damals noch Julian Reichelt. Jener Reichelt, der 2023 die Leitung des rechten Portals Nius übernahm. Bei Nius hat man sich den Kampf gegen die Brandmauer quasi zur Hauptaufgabe gemacht. Jetzt sind auch Springer und Bild auf dem Weg dahin – Vieraugengespräche hin oder her.

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88 Kommentare

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  • Aktueller Wert aus dem Deutschlandtrend - nur noch 13% sind mit Merz Arbeit zufrieden.



    Der Kanzler steht also nicht nur auf Springers Abschussliste, sondern so ziemlich jeder würde ihn mittlerweile gerne weghaben...



    Ich hatte auch schon Diskussionen wo mir entgegnet wurde, dass er aber jetzt nicht zurücktreten dürfe, weil die AfD aktuell die Wahlen gewinnen würde - ich antworte dann mit: "und du glaubst das ändert sich unter dem nochmal?"



    Ich sehe da keine Perspektive. Im Gegenteil, wenn der bis zum Ende bockig durchzieht und nicht wie Scholz die Reißleine zieht, dann steht die AfD bei 35% oder noch mehr.



    Diese Perspektive wird irgendwie immer gerne verdrängt🤷



    Die Ampel hat eindeutig bewiesen, wie die Wähler Stillstand, Streit und Nichtleistung einer Regierung mit ihren Stimmen bewerten - Verdopplung der AfD.



    Wenn Merz Klingbeil Bas so weitermachen, geht auch die blaue Kurve so weiter.



    www.tagesschau.de/...rend-juli-102.html

  • Ob Bild, Spiegel, Focus, Welt.... All diese Magazine haben sich längst auf die Seite der Regierenden und Mächtigen geschmissen. Die Schmierenkömödie dieser Magazine zum Thema Rentenkommission sagt doch alles. Rentenkommission, CDU und SPD haben von vornherein so agiert, dass Beamte und Pensionäre unangetastet bleiben, Arbeiter und Rentner werden weiter gedrückt. Diese Magazine loben diese Rentenreform jetzt auch noch in den Himmel. Ganz schlechter Journalismus.

    • @KLaus Hartmann:

      Die Gedanken sind ja frei. Kommentare auch. Wenn ich mir aber so Ihre Beiträge hier und zu früheren Artikeln durchlese, kann ich nicht anders als mich zu fragen, ob Sie nicht wirklich ein (persönliches?) Problem mit der Beamtenschaft haben.

  • Döpfner gibt nur wieder, was ein bestimmter Teil der Reichsten gerne will: Hardcorekapitalismus ohne SPD, LInke und Grüne - reine Kapitalpolitik. Das ginge mit der AfD und darum geht es. Dabei gibt sich Merz viel Mühe mit banalen Ausreden, die Errungenschaften der Arbeiterbewegung kaputt zu machen und die Arbeitgeber und Reichen zu fördern und zu privilegieren, aber das reicht Döpfner wohl nicht. Und er könnte mehr bekommen, dazu müsste Deutschland in eine Pseudo-Demokratie unter Vorherrschaft von CDU/CSU umgestaltet werden.



    Vielleicht sollte der Verfassungsschutz mal Döpfner und seine Spitzenkommentatoren beobachten ...

    • @Andreas_2020:

      ...unter der Vorherrschaft von csdU? Dat wird nix! Die AgD wird das Zepter übernehmen, mit Hilfe von csdU und natürlich der Springermedien, Nius, Focus, RTL usw. usw.

      • @Perkele:

        Selbst Döpfner weiß, dass die AfD Deutschland gegen die Wand fährt, wenn die CDU/CSU diese aber unter Kontrolle behält, so das idiotische Kalkül, dann kann man Deutschland in einen vorindustriellen Kapitalismus zurück bringen. Da überlebt dann selbst der Springer Verlag und sein merkwürdiger Vordenker Döpfner.

        • @Andreas_2020:

          Das mag sein - vorausgesetzt, dass die AgD nicht stärkste Kraft wird und das Kanzleramt besetzt. Genau das aber wird so kommen und die csdU wird die Minderheitspartei in der Koalition sein. Das Argument dafür liegt wahrscheinlich längst in den Schubladen der Protagonisten: Wir werden das Schlimmste verhindern und wir können doch nicht so viele unserer Wähler einfach im Stich lassen....

  • Stand: 31.01.2025, 10:52 Uhr

    Die Union hat am Mittwoch im Bundestag ihren Antrag zur Migration durchgesetzt - mithilfe der AfD. Der Beschluss sorgt für heftige Reaktionen."

    Dort nahm die Sympathie ihren Anfang.

    Heute sind wir einen großen Schritt weiter. Die Koalition AfD/CDU ist auf den Weg gebracht. Spahn hatte sich ja bei Thiel bereits informiert, wie man da Schritt für Schritt vorgehen soll.

    "...Informationsfreiheitsgesetz (IFG) drastisch zu beschränken. Die Bundesregierung plant ein Reformpaket mit weitreichenden Einschnitten, darunter:Wegfall des Jedermann-Rechts: Auskunftsrechte sollen von einem „berechtigten Interesse“ abhängig gemacht und auf natürliche Personen statt juristische Personen (wie Medien oder NGOs) beschränkt werden.Schwärzung von Mitarbeiternamen: Zum Schutz vor Anfeindungen sollen die Namen von Behördenmitarbeitern in Akten künftig standardmäßig geschwärzt werden.Gebührenerhöhungen: Der Zugang zu Informationen soll verteuert werden.Organisationen wie FragDenStaat und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) werten diese Pläne als einen massiven „Angriff auf die Pressefreiheit“....es fängt jetzt schon an zu stinken....

  • Dass die Bild Mist ist, ist klar. Das NIUS pre-faschistisch ist, auch.

    Ich lese viele Deutsche, englischsprachige und Holländische Publikationen, um eine Übersicht zu haben, was passiert und wie die Meinungen in anderen Ländern so sind.

    In Deutschland ist das natürlich die TAZ, aber auch die FAZ, Zeit, SDZ, Spiegel, Stern, Focus und die Welt usw.

    Ich meine, dass die Welt vor ein paar Jahren besser war, aber inzwischen ist sie für mich ein AfD Sprachrohr, ohne es aber explizit zu machen. SO wie die AfD Nazis sind, ohne es (zumeist) explizit zu machen.

    Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht - wie auch hier - Kommentare zu lesen, damit ich die Stimmung "des Volkes" besser verstehe.

    Ein gutes Beispiel war ein Welt Artikel über Nutrias ("Zahl der getöteten Nutrias steigt erneut drastisch an"), eigentlich ein eher harmloses Thema.



    Schaut man jedoch in die Kommentare, dann wird das ganze extrem, naja, "politisiert". Zumeist wirklich saublöd, aber dass ist, was dort in den Köpfen passiert.

    Anscheinend lädt die Welt mit ihrer generellen "Berichterstattung" solches Publikum ein, und das sind wahrscheinlich die gleichen Leute die Bild lesen oder auch NIUS.

    • @Whying_Dutchman:

      Die Welt war ja schon immer die BILD für diejenigen Rechten, derer passives Vokabular über das der Springer-Vier-Buchstaben-Presse hinausgeht. Und mit Döpfner und seinen Allianzen hat sich der Antiislamismus in der Springer-Welt noch deutlich verstärkt.

  • Die Bedeutung der „Springerpresse“ für die Meinungsbildung in



    Deutschland ist doch signifikant geschrumpft, die Bild-Zeitung hat heute nur noch eine Auflage von deutlich unter einer Mio. Bestimmt



    kein Drohpotential für einen Bundeskanzler.

    • @behr Behr:

      Schon mal von „bild.de" gehört oder gelesen?

    • @behr Behr:

      May be. But.



      “Friede sei mit dir - in ehrn Gehörgang!“

      Daß die reaktionär braune Vernetzung hück anders als “unter den Axeln“ läuft! Woll



      Kann nur naive wundern.



      Variatio delectat! Newahr



      Voll Normal Ey •

      • @Lowandorder:

        @Lowandorder



        Wundern ? Ja - hier auch...😇

  • Das Redaktionsnetzwerk Deutschland , von dem der Pdcast stammt, hat eine Richtigstellung veröffentlicht, es war möglicherweise doch nicht so wie bisher behauptet:



    www.rnd.de/politik...BTDADA7RQNLLI.html



    Vielleicht könnte die taz, wenn sie sich auf den Podcast bezieht, auch die Richtigstellung einarbeiten.

  • Wer Springerpresse liest, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

    Aber ernsthaft: Döpfner und Kumpane unterstützen Migrationshetze und enthemmten Neoliberalismus?

    Ist ja ganz was Neues, gähn ....

    • @Stavros:

      Ich finde es sehr sinnvoll sich möglichst umfangreich zu informieren, deswegen lese ich die WELT (habe von der ein Online-Premiumabo) _und_ die TAZ, gelegentlich auch noch die ZEIT.

      • @Saile:

        Das stimmt: Diversität - auch bei Infoquellen - schadet nie. Ggf auch noch ‚ausländische‘ mitdazulesen. Contrast & compare. Entscheidend ist allerdings, was man mit der Vielfalt an Meinungen dann anstellt.

      • @Saile:

        Hätte ich früher auch so gemacht, aber mittlerweile reicht ein Gespräch mit Arbeitskollegen, um die Inhalte kostengünstiger zu erhalten :-).

        Grundsätzlich stimme ich Ihnen aber zu, es ist in einer Demokratie wichtig, mit allen Seiten im Gespräch zu bleiben und das versuche ich auch.

  • "Der Kanzler steht auf Springers Abschussliste":



    Dann sind sich Springer respektive Döpfner und die TAZ ja einig.

  • "Der Journalist Sebastian Friedrich lieferte im Blog „Über Rechts“ eine Sammlung von Beiträgen (...)"

    Sehr empfehlenswert ist neben dem Blog „Über Rechts“ auch der gleichnamige Podcast „Über Rechts“.

    Beides betreibt Sebastian Friedrich zusammen mit Nils Schniederjann.

  • Auweia: Die taz will jetzt den Merz vor Intrigen der Springerpresse retten?! Aber der Mann ist nicht zu retten. Sonst hätte er den Vorsprung der AfD längst eingeholt und würde sich nicht ständig mit sicherem Instinkt für politischen Unsinn als unbeliebtester deutscher Kanzler profilieren (aktuell durch Abschaffen der telefonischen Krankmeldungen). Es hat sich ausgeMerzt!

    • @Rudi Lipp:

      Schonn. But - auch im Sürland gut bekannt!

      “Niemand werfe sei Flinte ins Kornfeld! Woll



      Er hätte denn er hätte eine neue!“ Newahr



      Normal



      &



      Das ist ja gerade das abenteuerlich absurde an den Invektiven der Springer-Fronde Mathias Döpfner & Co -



      Steigbügelhaltern eiskalt Alice Weidel & Co •

      Na Mahlzeit

  • Ach was! Vagel Bülow

    “Nur über meine Leiche!“

    Warschau - das könnten Mathias Döpfner & Co allzu wörtlich nehmen! Woll



    Remember:



    Christian Wulf nützten sein Dicke-Hosen-Blähen auch nix •

  • Peter Thiel ist nicht der Chef von Palantir, das ist Alex Carp.

    • @Sternen Günter:

      Carp führt als COE nur das operative Geschäft. Das Sagen haben die Eigner. Und da ist Thiel eine große Nummer.

  • Ich frage mich schon, wie Döpfner, der angebliche Freund der Juden und Israels, den Zentralrat der Juden mit der AfD zusammenbringen will...

    • @Volker Scheunert:

      Wäre es ein Venn-Diagramm, würde ich sagen dass Antiislamismus die Schnittmenge sein könnte?

    • @Volker Scheunert:

      Da der offene Antisemitismus gerade oft eher links laut ist, kann er das hinkriegen.

      • @rero:

        Na ja, das hier spricht dann doch eher dagegen:

        www.br.de/nachrich...schockiert,VMKXbxs

        • @Volker Scheunert:

          Erinnern Sie sich an den längeren Artikel über die Wahlentscheidung der Klarsfelds in der taz?

          Geben Sie Döpfner und der Linken noch etwas Zeit.

        • @Volker Scheunert:

          Dann lesen Sie malnsch, was Juden so zu den propalästinensischen Demonstrationen an Berliner Unis so äußerten.

          Ihr Link spricht definitiv nicht dagegen.

      • @rero:

        Richtig bzw. wird die Diskussion von Welt, CDU und co auch bewusst in diese Richtlung gelenkt.

        Während der Antisemitismus der Rechten quasi als stat. Grundrauschen behandelt wird und gesagt der sei nicht so groß ( Wer schaut sich BKA oder RIAS schon im Detail an ?)

        Jede politische Seite versucht die Antisemitismusdiskussion gerade für ihre Zwecke zu instrumentalisieren bzw. als Mittel zu nutzen um den politischen Gegner zu diskreditieren.

        Teile der Linken liefern aber durch mangelnde Reflexionsbereitschaft, Menschen wie Döpfner dann auch die entsprechende Munition.

        • @Rabenbote:

          " Richtig bzw. wird die Diskussion von Welt, CDU und co auch bewusst in diese Richtlung gelenkt."

          Das können Sie auch in diversen Artikeln in der taz nachlesen.

          Verschieden führende Vertreterder Linken sind wegen Antisemitismus aus der Partei ausgetreten.

          Weil die CDU sie gelenkt hat?

          Ist doch Quatsch.

          Mich interessiert auch Döpfner oder die Welt nicht.

          Lesen Sie einfach die taz.

          Das genügt dazu.

          • @rero:

            Wie süß.



            Das es Antisemitismus bei den Linken gibt habe ich nicht geleugnet oder so getan als wäre das eine bloße Erfindung der CDU.



            Ich habe gesagt dass die Welt und co sich auf diese Beispiele fokussieren und den Antisemitismus von rechts nicht thematisieren bzw so tun als wäre das Problem überwiegend links, was es eben nicht ist. Das dies aus taktischen Kalkül geschieht, ändert ja nicht daran dass es diese Fälle in der Linken wirklich gibt.

            Schade dass sie Döpfner und die Welt nicht interessiert so bleibt ihr Blick auf die Thematik unvollständig und unkritisch.



            Was man ja auch in ihrer Antwort lesen kann . Insofern informieren und nachdenken hilft.



            Das genügt dazu ;)

      • @rero:

        Die verwechseln Kritik an der Rechten Regierung Israels mit Antisemitismus.

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Das machen sehr, sehr viele. Die Verbrechen, die die israelische Regierung in ihren Kriegen und im WJL duldet oder gar fördert, die tragen dazu leider, leider stark bei. Viele Menschen werfen diese Untaten "den Juden" im Allgemeinen vor, sie trennen nicht zwischen den Verantwortlichen und der Masse.

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Mit Sicherheit nicht.

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Und genau SO wird linker Antisemitismus verharmlost! Das ist längst nicht mehr nur Kritik an der israelischen Regierung, sondern immer öfter offener primitiver Judenhass, wenn z.B. Mitglieder der Linksjugend Solid es bedauern dass israelische Jugendliche in Spanien leider nur aus einem am Boden befindlichen Flugzeug geworfen wurden (und nicht aus einem fliegenden).

          • @Saile:

            Sie nehmen ein paar Einzelfälle und konstruieren daraus einen allgemeinen linken Judenhass.

            Fakt ist, dass wir es mit einer israelischen Regierung zu tun haben, in der sich ein Minister selbst als jüdischen Nazi bezeichnet. Und genau dagegen richtet sich die Kritik der meisten Linken.

            Aber es ist eben einfach, Antisemitismus zu rufen, wenn man jede Kritik an einer Regierung abschmettern will, die permanent gegen Völkerrecht verstößt.

            • @warum_denkt_keiner_nach?:

              Stimmt doch nicht.

              "Israel verrecke" richtet sich nicht gegen einen israelischen Minister.

              Sich die Hände bei Demonstrationen rot anzumalen, ist keine Kritik an Netanjahu.

              Ja, ja, alles nur Einzelfälle...

              Und noch einer.

              Und noch einer.

              Und noch einer...

              • @rero:

                Kommen wir mal zum eigentlichen Thema zurück: Sie meinen also, der Zentralrat der Juden wird demnächst seine bisherige Haltung gegenüber der AfD revidieren und eine Annäherung der CDU an diese klaglos hinnehmen.



                Mit Verlaub, das glaube ich nicht.

                • @Volker Scheunert:

                  Demnächst denke ich das auch nicht.

                  Aber geben Sie der Entwicklung noch ein paar Jahre.

                  Dann hat der Zentralrat eine neue Besetzung.

                  Außerdem werden die Antisemiten sich in der Linken vielleicht durchsetzen.

                  Da ist noch eine ganze Menge Entwicklung möglich.

            • @warum_denkt_keiner_nach?:

              Das "ein paar Einzelfälle"-Argument kommt üblicherweise aus einer anderen Ecke. Schade, dass man jetzt auch von links darauf zugreifen muss, um sich das Thema schönzureden.

            • @warum_denkt_keiner_nach?:

              Es gibt mittlerweile einfach zu viele antisemitische „Einzelfälle“ in der Linken…außerdem können so auch entsprechende Äußerungen von AfD-Mitgliedern als „Einzelfälle“ verharmlost werden, denn offiziell gibt sich diese Partei ja sehr philosemitisch.

              • @Saile:

                Auch an @rero und @Comerade Aardvark.



                Zu dieser speziellen Facette der Antisemitismus-Debatte möchte ich noch folgenden, leider nicht kommentierbaren taz-Beitrag einwerfen:



                taz.de/Im-Namen-de...tsraeson/!6191721/



                Vor diesem Hintergrund erscheint auch der Anti-Antisemitismus der Springer-Medien in einem etwas anderen Licht, jedenfalls in keinem guten.

                • @Abdurchdiemitte:

                  Zu den Kommentar. Er spricht viele richtige Punkte an aber..



                  Die Mbembe-Diskussion ist genau ein schlechtes Beispiel, denn dieser oder auch die Documenta-Diksussion ist ein Paradebeispiel dafür wie die Linke versucht unangenehmen Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Statt zu Fragen ob einen Teil der Organisationen vllt zu recht Gelder entzogen werden, wird reflexartig auf einen konservativen Kulturkampf verwiesen und damit die Auseinandersetzung mit den Vorwürfen unterbunden.

                  "Nichts davon rechtfertigt Antisemitismus. Doch um ihn effektiv zu bekämpfen, müssen wir die Vielschichtigkeit seiner Ursachen anerkennen und verstehen." Richtige Worte aber das beginnt auch mit der eigenen Seite und da liefert dieser Kommentar wenig, außer Lippenbekenntnisse

                  "Antisemitismusbekämpfung im Sinne der Staatsräson ist zu einer Form politischen Kapitals geworden" Greift auch zu kurz, nicht nur der Staatsräson, genauso ist es politisches Kapital im aktivistischen Mileus eine gewisse Definition von Antisemitismus und Kritik zu benutzen oder eine bestimmte Haltung gegenüber Israel zu vertreten. Das spricht der Artikel nicht an, obwohl es seinen Selbstverständnis nach auch thematisiert werden müsste.

                  • @Rabenbote:

                    Kritische Debatten müssen weiter möglich sein - auch wenn es um Israel und Zionismus geht -, auch dann, wenn die vertretenen Positionen daneben liegen oder schlicht falsch sind.



                    Die Debatte über Antisemitismus ist hierzulande ein Beispiel par excellence für die dabei entstehenden Schwierigkeiten. Und Sahar hat ja nicht nur auf den Fall Mbembe verwiesen, sondern auch auf den Skandal der (neutral formuliert) extrem erklärungsbedürftigen Mittelvergabe im Umfeld der Berliner CDU.



                    Linker Antisemitismus. Ich würde es mal so formulieren: während Die Linke um ihre Positionen (mit sich selbst) ringt, das Thema Antisemitismus nicht als isoliertes Phänomen betrachtet, sondern in den Kontext von Neoliberalismus, Faschismus, sozialer Ungleichheit, Demokratieabbau, Rassismus etc. stellt, unternehmen Rechte wirklich alles, um diese Zusammenhänge zu verwischen. Warum wohl?



                    Statt Antisemitismus als gesamtgesellschaftliches Problem zu betrachten, versucht man, ihn bestimmten Gruppen anzupappen,, die ohnehin schon als Feindbilder fungieren (Linke, Muslime). Kein Wunder, dass es mit einer (selbst)kritischen Reflexion dann auch nicht so weit her ist (s. Aiwanger-Affäre).

                    • @Abdurchdiemitte:

                      Bei der Mittelvergabe gebe ich Sahar auch nen Punkt,

                      In Bezug auf das linke Spektrum sind sie noch recht optimistisch, denn dort herrscht ebenfalls die Tendenz "Antisemtismus bestimmten Gruppen anzupappen" und so zu tun als betreffe einen dasselber nicht.

                      Zeitgleich wird auch dort die kritische Diskussion nicht geführt und unliebsame Personen werden lieber diskreditiert, totgebrüll und wegboykottiert. Es wird sich also dem Diskurs verweigert, nur um ihn dann zu fordern, wenn man selbst auf der anderen Seite sitzt.

                      Kritische Diskussionen und Selbstreflektion sehe ich bei vielen linken auch nicht..



                      Dafür muss man sich nur die Diskussionen in der Linkspartei anschauen bzw wie dort mit Menschen wie Ramelow , Bütnner umgegangen wurde, wenn er die Radikalität des sogenannten" Pro -Palästina" Flügels kritisiert oder nicht auf Parteilinie war.



                      Von Vorgängen in manchen antiimp. K Gruppen etc mal ganz zu schweigen

                      Kritische Diskussion würde auch beihalten sich kritisch mit paläst.Nationalbewegung, Hamas etc auseinander zu setzen und das wird von nen guten Teil schlicht vermieden.

                      Kritische Selbstreflexion ist selten leider auch bei den Linken.

              • @Saile:

                Auch an @rero. Ich habe kürzlich in einem Kommentar zum Thema Muslimfeindlichkeit hier darauf verwiesen, dass die neue Rechte bzw. ‚demokratische‘ Faschisten (Nachtwey/Amlinger) den Antiswmitismus als integralen Bestandteil ihrer menschenverachtenden Ideologie überhaupt nicht (mehr) benötigen. Muslimfeindlichkeit und andere Spielarten des Rassismus haben bei ihnen den Antisemitismus längst ersetzt.



                Und auch historisch war der Antisemitismus nie so stark an die jeweiligen faschistischen Bewegungen innerhalb Europas gebunden wie im nationalsozialistischen Deutschland.



                Aber ja, Antisemitismus war und ist immer auch ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, sowohl in der bürgerlichen Mitte als auch auf der Rechten UND Linken beheimatet.



                Auch die Grenzen zwischen Israelkritik (ich nenne es verallgemeinernd mal so) und Antisemitismus sind fließend, da müssen Linke sehr aufpassen, nicht in die Falle Ihrer politischen Gegner zu tappen.



                Man darf dann durchaus israelischen Genozid in Gaza als solchen bezeichnen (ob es tatsächlich einer ist, steht auf einem ganz anderen Blatt), ohne dass es zwangsläufig als antisemitisch ausgelegt werden kann.



                Fallstricke der Antissmitismusdefinition eben.

  • Merz war als Zwischenschritt für den Marsch nach rechts notwendig. Jetzt kann er aus Springer Sicht weg...

    • @warum_denkt_keiner_nach?:

      Friedrich Merz kennt keine staatspolitische Verantwortung und hat sogar schon das Vokabular der AfD angenommen. Es kann also durchaus sein, dass "gewisse Kräfte" den BlackRock-Lobbyisten nur benutzt haben, um das Land mehr 'nach rechts zu drehen'.

      • @Ricky-13:

        @Ricky-13



        👍👍 & 👍👍



        Es kann fast gar nicht anders sein

      • @Ricky-13:

        So ähnlich sehe ich das auch. Der Dummschwätzer Merz war dazu ideal.

  • Springer... 🐎 Wenn die der Teufel reitet... 👺



    Die Schnittmengen zwischen Union und AfD

  • Mal sehen, wann sich Springer von den letzten Grundsätzen verabschiedet und den offen antisemitisch agiert.

    • @Axel Schäfer:

      Papperlapapp. Wenn die Springer-Presse etwas ist, dann Anti-Migrantisch, insbesondere Antimuslimisch.

    • @Axel Schäfer:

      Springer ist die lauteste und deutlichste Stimme gegen Antisemitismus seit Jahren in der Presse.



      Man merkt das sie nie BILD lesen. Allein eine regelmäßige Lektüre der Schlagzeilen würde da reichen.



      Man kann BILD vorwerfen, dass sie zu unkritisch Israels Politik gegenüber sind, aber antisemitisch???



      Kein einziger Artikel.

    • @Axel Schäfer:

      Warum sollte Springer jemals offen antisemitisch agieren? Zu welchem Zweck sollte das hilfreich sein?🤔

      • @Saile:

        Aus Opportunismus und um die Geschäft auf Laufen zu halten. Vorbilder aus dem Großbürgertum gab es in der Weimarer Republik und unter den Nazis zuhauf.

        • @marilyn.hanson:

          Das meinte ich damit, ein Bekannter hat mal bei Springer gearbeitet, der hat die ganzen Grundsätze im Arbeitsvertrag unterschrieben, wenn ich jetzt aber sehe wie Döpfner unterwegs ist und was bei der AgD gerade so an Personal hochgespült wurde, glaube ich nicht, dass Springer wenn sie jetzt schon für eine Zusammenarbeit AgD und Union sind im Falle einer rechten Koalition den Antisemiten und Faschisten widerstehen möchte oder lieber mitläuft.

        • @marilyn.hanson:

          Ich denke eher nicht dass die offen antisemitisch agieren werden, zumindest nicht in den nächsten Jahren. Für wahrscheinlicher halte ich es, dass sie nur selektiv über bestimmte Antisemitismusformen zu berichten oder Antisemitismus da relativieren wo es ihnen in den Kram passt.

          Das sie dass sie niemals tun würden halt ich aber auch für unwahrscheinlich.



          Zumal Antisemitismus historisch gesehen, die Eigentschaft hat sehr schnell eine sehr vernichtende Dynamik zu entfalten.

  • Hat der Kanzler etwa konservative Substanz gegen Döpfner behauptet? Wow.

  • Meine erste Reaktion war, wenn sich CDU und BILD kloppen, kann es nur Gewinner geben

    • @derzwerg:

      Ja, rechts davon.

      • @Astrid Sehnefeld:

        Ist das so? Rein fiktiv könnte die CDU ja Ökologie und Sozialstaat wiederentdecken.

        Man muss ja nicht immer nur AfD-Parolen nachplappern, um die AfD zu „bekämpfen“.

  • yeah, beat them when they're down! wie PJ O'Rourke sagen würde. Aber im Ernst, es scheint als ob die Regierung genau den Zustand schon erreicht hat für den Merkel 12 Jahre und die Ampel 2.5 Jahre gebraucht hat wo sie machen können was sie wollen, selbst wenn es zur Abwechsllung mal sinnvoll ist, und die Wähler sie trotzdem loswerden wollen. Und warum sollte die Springer-Presse auch Merz und die CDU unterstützen? Auf lahme Gäule zu setzen ist eine todsichere Methode um zu verlieren, man muss auf die zukünftigen Gewinner bzw was man dafür hält fokussieren. Am Ende geht es doch um Auflage, und Merz zu unterstützen ist da doch glatter Selbstmord.

  • Erinnert sich noch jemand an 2015 ff?



    Damals hat sich ein übergroßen Teil der Linken auf die Seite von Merkel oder gar der Bundesregierung geschlagen, weil man meinte, diese bürgerlich kapitalistische Regierungspolitik gegen Rechts verteidigen zu müssen. In der Corona-Krise dann nochmal das gleiche.



    Die Steategie scheint also erfolgreich zu sein, wenn man die Mehrheit der Menschen hinter der Regierungspolitik versammeln möchte.



    Dass Springer zum Steigbügelhalter der AfD oder sogar mehr geworden ist - was übrigens uns Ältere nicht im geringsten wundert - ist mittlerweile in vielen Teilen der Gesellschaft angekommen. Da kann man Merz ohne jedes Mitleid nur mit Goethe und dem Zauberlehrling zurufen: "Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los."

  • Tja. Schade, dass ein Medienkonzern soviel Macht hat.

    Aber ich bin schon gespannt auf die entsprechenden Artikel in der Bildzeitung.

    Andererseits riskiert ein Blättchen natürlich die Glaubwürdigkeit wenn ständig gelobhudelt wird aber das Volk grummelt und sich ärgert.

    • @Bolzkopf:

      Glaubwürdigkeit bei Bild? Die schreien doch nur laut.

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Natürlich ist die Bild rein objektiv völlig unglaubwürdig.



        .



        Aber ihre Leser:innen glauben das was in der Bild steht, bzw die Bild schreibt das was Ihre Lesenden glauben.

  • So genau sieht es aus. Wer regelmäßig, online z.B., die Welt durchblättert, dem entgeht nicht, dass der Springerkonzern mehr und mehr zum Sprachrohr der Rechten und der AFD wird.



    Es ist aller höchste Zeit den Verbotsantrag gegen die AFD auf den Weg zu bringen.

    • @shitstormcowboy:

      AfD-Verbot: Ich befürchte, dass es zu spät ist.

    • @shitstormcowboy:

      Na ja, die Springerpresse war ja noch nie ernsthaft in Verdacht linkslastig zu sein...

  • '"Satz von Merz, den er am 9. März im Nachgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg bei einer Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus, der CDU-Zentrale, äußerte: "Ich werde, auch wenn ich mittlerweile sogar aus einzelnen Verlagshäusern dazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit im Deutschen Bundestag nicht suchen. Ich werde es nicht tun."'



    .



    Quelle: www.t-online.de/na...-mit-der-afd-.html

  • Thiel überweist Döpfners Sohn 50 Millionen und Springer promotet die AFD. Das wäre auf jeden Fall eine Netflixserie wert: Alternative Romance

    • @Ward Ed:

      Es wächst zusammen, was zusammenpasst.

  • taz: *Der Kanzler steht auf Springers Abschussliste*

    Das wäre ja gar nicht schlecht, nur leider wird der Springer-Verlag (BILD, WELT) auch immer AfD-freundlicher. Mir ist das schon auf 'Mein YouTube' aufgefallen, wo die Schlagzeilen von WELT immer rechtslastiger werden und ich - obwohl ich da ohnehin nie draufklicke - die WELT auf meinem YouTube-Account dann gesperrt habe.

    Es wird immer schlimmer in diesem Land mit dem Rechtsruck.

  • Auf Netflix wäre die Sache so gelaufen: Merz hätte das Gespräch aufnehmen lassen, hätte die Aufnahme Springers ärgsten Feinden zugespielt, Springer auffliegen lassen und wäre als strahlender Sieger aus allem hervorgegangen. Ach, Friedrich, wieder eine Chance vertan ...

    • @Thomas Raukamp:

      Das absehbare Ergebnis so einer Aktion wäre vor Allem, dass niemand mehr Merz gegenüber in "vertraulichen" Gespräche Dinge äußern würde die er nicht auch öffentlich sagen würde.

      Und um zu wissen wo Springer politisch steht braucht man solche Geheimdienstmethoden ja nun wirklich nicht, da genügt ein Blick auf die Schlagzeilen von Bild und Welt doch vollkommen.

    • @Thomas Raukamp:

      Träumse weiter! Wollnichwoll

  • Auch wenn ich Merz für unausstehlich halte, mit Sätzen wie „Nur über meine Leiche“ wäre ich gegenüber Vertretern des Springer-Verlags vorsichtig. Er wäre nicht der Erste, an dessen Ableben Springer zumindest mittelbar beteilig ist.

  • Die Kooperation von csdU und AgD wird kommen, bald schon. Sollte Merz tatsächlich Rückgrat beweisen, dann steht bereits ein machtgieriger Spahn zur Stelle, der ohnehin die AgD für "eine ganz normale" Partei hält.

    • @Perkele:

      So kam auch Hitler an die Macht und nachher waren alle unschukdig.

    • @Perkele:

      Ich befürchte leider das Gleiche: Die CDU/CSU als Juniorpartner der Faschisten.

    • @Perkele:

      Mir wird schlecht.

      • @achtvonzehnodermehr:

        Mir auch....

        • @Perkele:

          @Perkele



          ...anschließe mich höflichst 🤑