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27.11.2025 , 08:25 Uhr
Wenn Sie mitten in Erfurt wohnen wollen werden hier auch 20€/qm aufgerufen - so besonders ist Berlin jetzt nicht. Städte sind teuer, weltweit. In Hong Kong kosten 1,5qm 285€ umgerechnet. Da teilen sich 25 Menschen eine 2 Zimmerwohnung, leben auf drei Ebenen gestapelt in Käfigen oder 'Särgen'. Staatliches Bauen vorantreiben oder aufs Land ziehen - Vonovia nimmt nur was es kann, weil sie es können. Auf ein System von Rücksicht zu hoffen, DAS ist Büllerbü - wo auf der Welt wird das praktiziert? Nirgends.
zum Beitrag26.11.2025 , 21:22 Uhr
AfD Politiker werden schon lange als Gäste geladen und AfD Gönner laden ebenfalls seit Jahren zu Empfängen und Festen wo sich Politiker vieler Parteien gerne einfinden. Insofern ist die Aussage des "Verband der Familienunternehmer" (die das genaue Gegenteil von Familienunternehmen vertreten), kein Skandal und auch kein Dammbruch, sondern längst Alltag. Dementsprechend gab es heute reihenweise Meldungen aus anderen Verbänden. Der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft sagt: die Umfragewerte sprechen "nicht dafür, dass die Strategie der Brandmauer erfolgreich funktioniert" Die Familienbetriebe Land und Forst sagen: "Interessenverbände sind ihren Mitgliedern verpflichtet und entsprechend unparteiisch. Sie müssen daher mit allen demokratisch gewählten Parteien in Austausch treten können, auch wenn deren Positionen von den eigenen Interessen oder Überzeugungen abweichen." Der Chef des Bäckerhandwerk sagt: "Wenn die AfD (...) anfragt oder um ein Gespräch bittet, gebietet der Respekt vor dem Abgeordnetenamt, mit der AfD zu sprechen." Und in Baden-Württemberg ist der AfDler Frohnmaier zu einem Empfang von Unternehmenverbänden geladen. Die AfD sitzt längst mit am Tisch, nicht in der Ecke
zum Beitrag26.11.2025 , 19:51 Uhr
100 Euro Stundensatz,ohne Lehre oder Abschluss in einem berufsnahen Feld. Absolut realistisch. Und 30 Stunden wöchentlich? Da frage ich mich schon, ob Frau von der Spree noch 'nebenher' arbeitet, weil zwei Kinder hat sie ja auch noch... Selbst wenn sie nur 30 Stunden arbeitet wären das 12 Stunden pro Tag bei ner 5 Tage Woche... Dass das kaum ein Körper dauerhaft aushält wollen wir erst gar nicht anfangen. Alles in allem zeichnet sich hier das Bild einer Querulantin - was am Ende nur Vonovia hilft, nicht den Mietern von Berlin, für die es Frau von der Spree angeblich macht. Statt Fakten zu sammeln und sachlich diese zu präsentieren werden völlig überzogen 500.000 Euro gefordert und hanebüchene Arbeitsleistungen erfunden. Das ist so schlau wie sich auf Kreuzungen zu kleben um angeblich 'für alle' das Klima zu retten... Man müsste denken es gibt einen Lerneffekt, aber anscheinend nicht. So gewinnt man keinen Krieg - das ist am Ende nur Zuarbeit für Vonovia. Oder glaubt irgendwer, dass sich eine Mehrheit der Mieter mit derlei dreistem Auftreten und Forderungen identifizieren will und wird?
zum Beitrag26.11.2025 , 13:14 Uhr
Die wirklich günstigen Schnapper macht man in der Woche zwischen Weihnachten und Silvester, wo Menschen reihenweise aller Art von Gutscheinen bei Kleinanzeigen ins Netz stellen. Einige geben von sich aus schon kräftig Rabatt, wollen nur 50% in bar haben, beim Rest kann man meist recht gut verhandeln. Online und in Geschäften geht der echte Rabatt Mitte Januar los, da werden die Weihnachtsrückläufer und Ladenhüter ordentlich reduziert um Platz für Neues zu schaffen. Ich besorge seit Jahren in diesen Wochen so viel wie möglich für Ostern, Weihnachten, Geburtstage und Urlaub.
zum Beitrag24.11.2025 , 20:43 Uhr
Die "gewaltsame Verteidigung der Freiheit", wie sie es nennen, gehört in meinem Verständnis ausschließlich in die Hände des Staates. Wenn Bürger sich selbst ermächtigen, gewaltsam die Freiheit zu verteidigen, landen wir beim NSU, der RAF, der Gruppe Reuß oder eben der Hammerbande. Und die lehne ich alle gleichermaßen ab. Finalisierte Morde haben darauf keinen Einfluss, das verbuche ich eher unter 'Können' oder 'Unvermögen' - die Intension war immer gleich.
zum Beitrag24.11.2025 , 20:37 Uhr
Ich verstehe Ihren Einwand, dass der NSU Unschuldige angegriffen hat, während die Hammerbande Rechtsradikale angegriffen hat. Vom Empfinden kann ich Ihnen total beipflichten. Aber Empfinden ist nicht Recht. Mensch ist Mensch. Wir sind alle gleich. Diese universelle Forderung muss auch für Rechtsradikale gelten. Ein Angriff auf einen Menschen ist ein Angriff auf einen Menschen. Wollen Sie ernsthaft gewichten, wer es 'verdient' hat angegriffen zu werden und wer nicht? Soll das das Fundament von friedlichen Zusammenleben aller Menschen sein? Gewalt als Sühne legitimieren?
zum Beitrag24.11.2025 , 20:29 Uhr
Ich verharmlose überhaupt nichts. Ich finde es unerträglich wie billig die Helfer rund um den NSU davongekommen sind, siehe bspw das Ehepaar Eminger, über das auch zuletzt die taz wieder berichtete. Trotzdem rechtfertigt kein Unrecht ein anderes Unrecht. Die rassistischen Morde des NSU legitimieren keinen einzigen Überfall der Hammerbande. Und die Intension ist in beiden Fällen gleich: der NSU tötete Menschen weil sie Ausländer waren, die Hammerbande attackierte Rechtsradikale weil sie Rechtsradikale waren. Niedere Beweggründe, Selbstermächtigung, einer anderen bestimmten Gruppe das Existenzrecht absprechen. Das ist für mich 1 zu 1 das gleiche.
zum Beitrag24.11.2025 , 14:19 Uhr
"Welche Leben hat diese Gruppe auf dem Gewissen? Kein einziges." Die Geschütze gibt das Gesetz vor. Wenn mit einem Hammer auf einen Kopf geschlagen wird, wird der Tod billigend in Kauf genommen. Oder sehen Sie das anders? § 23 (2) StGB sagt hierzu: das Gericht kann einen versuchten Mord milder bestrafen als einen vollendeten Mord. Kann. Die menschenverachtenden Morde des NSU rechtfertigen keinen einzigen Angriff der Hammerbande.
zum Beitrag24.11.2025 , 12:50 Uhr
"Das war nicht irgendwer (...) Wie weit sollte das noch gehen? (...) über die gesellschaftliche Realität rechter Gewalt sprechen, die antifaschistisches Engagement notwendig macht“ (...) alle Formen antifaschistischer Arbeit ihre Berechtigung (...) nicht hinnehmbar ... wegzuschauen" Und so legitimiert man sich Selbstjustiz. Die gleiche Grütze wie wenn Rechtsradikale vom Umsturz träumen oder Brandsätze in Häuser werfen. Selbstjustiz als Heilmittel ob des trägen oder nicht mehr funktionalen Staates. Die aufgeschlüsselte Lebensgeschichte des Johann G. liest sich wie der typische Lebenslauf eines Serienverbrechers. Immer wieder Gesetzeskonflikte, immer wieder Gewalt. Einzig die Überschrift "Die Abrechnung" verwirrt hier doch sehr. Der Prozess wird eine Aufarbeitung ellenlanger Gewalttaten eines mutmaßlich konspirativen Zirkels. NSU in links, nichts anderes. Die Tatsache, dass keine Menschen ihr Leben verloren war pures Glück, keinesfalls Absicht bei Einsätzen von Hämmern und Schädeleinblutungen. Das Gewaltmonopol obliegt einzig dem Staat. Wer das nicht kapiert oder akzeptiert muss sich dafür verantworten, egal welche Intention ihn treibt.
zum Beitrag24.11.2025 , 12:24 Uhr
Nüchtern sachlicher Artikel, der die Versäumnisse und Fehler beider Seiten benennt und nicht nur, wie hier üblich, der Union allein den schwarzen Peter zuschiebt. Das Fazit allerdings enttäuscht: "Die Welt ist in Unordnung. Und Deutschland braucht einen Neuanfang." Das Erste ist keine Neuigkeit und zum Zweiten wäre ein Ideenkatalog sehr spannend gewesen, weil nebulöse Aussagen a la 'wir brauchen einen Neuanfang' haben überhaupt keinen Mehrwert, im Gegenteil, dass ist ja mit ein Grund der elendigen Dauerdebatte, weil sich politische Vertreter als auch die Parteien im Ganzen nicht einigen können, WIE dieser Neuanfang aussehen soll. Egal ob Sozialstreichungen oder neue soziale Ausgaben - also hü oder hott - keine Idee wird umgesetzt. So bleibt alles bei Status Quo. Marginale Veränderungen werden als große Würfe verkauft - in Konsequenz wenden sich immer mehr Menschen angewidert ab oder, noch schlimmer, den politischen Rändern zu. In wenigen Jahren könnten wir AfD regierte Bundesländer und eine Linke Bürgermeisterin in Berlin haben, dazu 30% AfD und 15% Die Linke bundesweit. Dann wäre der Karren endgültig im Dreck, Deutschland unregierbar. Schwarz-rot verschießt gerade die letzte Kugel
zum Beitrag24.11.2025 , 11:12 Uhr
Ich bin keine Beamtin, habe aber ein Kind das vor kurzem sich mit dem Gedanken getragen hat, dort ein Studium zu machen. Die Besoldung während des Studiums ist üppig, hinter allerdings fängst du mit einer A9 an, dass ist schon sehr dürr für einen Beruf mit Studium. Dazu noch die horrenden Kosten der privaten Krankenversicherung im Alter... Sie hat sich nach relativ kurzer Zeit dagegen entschieden - lächerlich wenig Gehalt dafür, dass man sklavisch im ganzen Land eingesetzt werden kann und viele Stellen kommissarisch besetzt werden, heißt - höhere Arbeit, mehr Verantwortung, aber alte niedrigere Bezahlung. Der Staatsdienst ist wenig attraktiv, wenn da jetzt auch noch Abgaben für die Rentekasse dazukommen, dann macht das keiner mehr
zum Beitrag23.11.2025 , 23:58 Uhr
Die Idee, Beamte mit einzahlen zu lassen, klingt immer toll, bis man logisch nachdenkt und sich fragt, wer das zahlt? Denn Beamte werden nicht über Gebühr besoldet, im Gegenteil. Es laufen zig Verfahren, gerade erst wurde vom Bundesverfassungsgericht wieder festgestellt, dass die Besoldung zu niedrig ist... - und es laufen noch tausende Verfahren bundesweit. Wenn also Beamte miteinzahlen sollen, dann wird ihre Besoldung weiter angehoben werden müssen - was letztlich wieder der Steuerzahler trägt...🤷 Beamte höher zu besolden, damit sie in die Rentenkasse einzahlen können/müssen, macht null Sinn. Das ist nur ein Verschieben von einem Topf in den nächsten. Man kann nur das Geld ausgeben das da ist. Die Beiträge aus früheren Jahrzehnten wurden zweckentfremdet verpulvert und nun sitzt man vor leeren Kassen. Dumm. Die Konsequenz daraus heißt sparen. Mehrbeiträge von Reichen können die Löcher nicht stopfen. Der nun notwendige Sozialabbau ist die späte Folge des auf zu großen Fuß lebens vergangener Dekaden. Haushalten muss wieder Prämisse werden. Das erfordert unpolpuläre Entscheidungen - die in Konsequenz die politischen Ränder weiter stärken werden... Düster düster.
zum Beitrag23.11.2025 , 23:43 Uhr
Ihre Rechnung scheint mir falsch. Ich lese das so, dass 700 zusätzliche Schlafplätze im Winter geschaffen werden. Wie groß das Angebot der ganzjährigen Plätze ist, verrät der Artikel leider nicht.
zum Beitrag23.11.2025 , 09:39 Uhr
"Als Alternative zur gegenwärtigen Regierung die Parteien wie die Linken, Grünen, Freien Wähler, ÖDP, Tierschutz, ... wahrzunehmen und nicht nur die Russlandbezahlten" Halte ich für einen Irrglauben. Bei ÖDP und Tierschutz kann man argumentieren, dass diese nicht genügend Bühne geboten bekommen um ihre Ideen anzubieten, spätestens bei Grünen und Freien Wählern muss man aber anerkennen, dass die genügend Bühne haben. Die werden sehr wohl wahrgenommen, die sprechen aber halt nicht die Wünsche der Bevölkerung an. Parteien geben Angebote ab, machen Vorschläge - wie die Postwurfsendung der Supermärkte - die Kunden/Bürger entscheiden frei was sie wollen. Die Idee, mehr progressive Angebote schafft mehr progressive Wähler halte ich für blauäugig. Ihre These und die des Artikels hat keine Antwort auf die Möglichkeit, dass die Wähler nicht mehr alle Werte tragen wollen, die als "Mainstream" gelten. Gesellschaften verändern sich stetig, die Idee das es dabei immer Fortschritte geben muss und Rückschritte nicht möglich sind, wird durch die Geschichte unendlich oft widerlegt. Wenn wir uns aktuell an einer Schwelle des Rückschritts befinden, hilft alle Theorie zur Demokratiestärkung nichts.
zum Beitrag23.11.2025 , 04:01 Uhr
"Männer müssen diese Muster verlernen" Da will ich sehen wie das gehen soll. Das klingt so, als könnte man das abtrainieren... - da sehe ich Grenzen. Natürlich verstärken patriarchale Strukturen das Problem. Je dominanter Männer in einer Kultur sind, desto wertloser die Frau. Beschneidung, Verbote das Haus alleine zu verlassen oder den Körper komplett verhüllen zu müssen - solche Regel werden nur in Ländern gepflegt, die kulturell die Dominanz des Mannes extrem in den Fokus stellen. Und DIESE kulturelle Überhöhung, die kann man abtrainieren. Wo ich aber Grenzen sehe, ist alles darüber hinaus. Männer sind Männer und keine Frauen. Unsere Geschlechter unterscheiden sich elementar - eben nicht nur äußerlich, sondern auch in Körperbau, Kraft, Hormone, etc... Der Artikel verlangt quasi, dass Männer zu Frauen werden. Das wird nie passieren, weil das nicht geht. Insofern bin ich beim ersten Teil des Artikels: Mehr Anlaufstellen für Frauen. Mehr Frauenhäuser. Mehr Information, gerade auch für Migrantinnen, dass es hier Möglichkeiten zur Abhilfe gibt. Mehr Sensibilisierung für Polizisten - aber auch mehr Möglichkeiten für die Polizei eingreifen zu können, bevor etwas passiert ist.
zum Beitrag23.11.2025 , 02:00 Uhr
Ich hab vor einem halben Jahr ein Interview mit einem Chef von einer der amerikanischen Airlines geschaut, da hat der genau das erzählt - effizientere Flugzeuge um öfter kleiner fliegen zu können und neue Routen zu erschließen. Beispielsweise nannte er den Südatlantik. Von Südamerika nach Südafrika ging vorher kaum was - jetzt gibt's da reihenweise Verbindungen. Zweistrahlig, 150 Passagiere und du bist even, alles darüber ist Gewinn.
zum Beitrag23.11.2025 , 01:51 Uhr
Work from home - bin ich voll bei Ihnen. Geht bei uns nur übern Musk, Deutschland leistet da sich seit Jahrzehnten einen Tiefschlaf abseits der urbanen Gegenden, leider. Das wird dir vor allem bewusst wenn du im Ausland bist und 5G selbst irgendwo in der Wüste gehen... Work from Home geht aber nicht in der Produktion, im Handwerk, im Service (Gastro, etc...), in der Versorgung, in der Pflege, undundund... Pendeln ist schon elementar.
zum Beitrag23.11.2025 , 01:31 Uhr
Kein Ukrainer stirbt umsonst. Die verteidigen ihre Heimat gegen einen raffgierigen Irren, der für seine Geltungssucht die Zukunft seines Landes verheizt. Russen sterben umsonst. Der Blutzoll der Russen ist enorm. Um ein Vielfaches höher. Am Anfang haben die ihre 'unbedeutenden' Bürger verheizt - Minderheiten weit aus dem Osten, Strafgefangene, Wagner-Söldner, etc... Wagner ist kopflos und ausgeblutet, die Knäste liefern kaum mehr Nachschub und aus dem Osten lassen sich auch keine Kräfte mehr gewinnen - Russland verschleißt längst nordkoreanische Truppen und Granaten... Das zeigt schon sehr deutlich wie 'gut' der russische Nachschub an Mensch und Material noch funktioniert - nämlich gar nicht mehr. Außer Terror gegen die Zivilbevölkerung gelingt Russland fast nichts mehr. Am Anfang war die Ukraine komplett blockiert, davon ist NICHTS mehr übrig. Züge fahren wieder, Schiffe fahren wieder - Seeblockade? Gar nix mehr. Russland hat durch diesen Krieg offenbart, wie dürr es geworden ist. Außer Terror durch die Luft und nuklearen Drohungen kriegen die kaum mehr was auf die Kette. Drei Tage dachten sie - drei Jahre und sie stehen immer noch tief im Osten...
zum Beitrag23.11.2025 , 01:17 Uhr
Drohnen. Die Front wird mit Drohnen beherrscht und die produziert die Ukraine beinahe komplett selbst mittlerweile. Russland hat mehr Soldaten und Gerät - letzteres ist völlig überaltert und die Soldaten sind wesentlich schlechter ausgebildet oder Zwangsrekrutierte. Die Gebietsgewinne der Russen sind längst auf wenige Meter pro Tag geschrumpft, da geht fast gar nix mehr - und die Augen erhält die Ukraine fast ausschließlich von den Briten. Die Ukraine bereitet sich seit über einem Jahr auf einen möglichen Ausstieg der Amerikaner vor. Wäre wahrlich ein harter Schlag, aber kein Untergangsszenario.
zum Beitrag22.11.2025 , 08:55 Uhr
"Und Pendelei überhaupt steuerlich zu fördern: warum?" Weil es unfair wäre, wenn der Stadtmensch für 2€ am Tag mit dem Deutschlandticket Hin- und Rückweg auf Steuerzahlerkosten subventioniert kriegt, während der Landmensch wesentlich weitere Wege zurücklegen muss. Die durchschnittliche Pendelstrecke beträgt knapp 18 Kilometer einfach in Deutschland, heißt 36 Kilometer am Tag. Jetzt rechnen Sie mal die ganzen Städter mit Ihren kurzen Wegen raus, dann sind wir beim Landmensch bei weit über 50 Kilometer täglich. Viele pendeln auch deutlich mehr. Ich bspw knappe 100, jeden Tag. Selbst bei sparsamer Fahrweise und wenn ich mir E10 in den Tank schütte sind das 12€ Fahrtkosten, nur Benzin. Exklusive Service, exklusive Reifen, exklusive Versicherung,... Dem Städterer wird für 60€ die Welt zu Füßen gelegt während ich für Mobilität 400€ im Monat hinlegen muss. Völlig logisch wäre, dass wir im Sinne der Gleichberechtigung, sämtliche Mobilitätskosten in einen Topf werfen - und diesen dann prozentual, wie alle anderen Steuern auch, von allen Schultern tragen lassen🤷 Straßenbau, Schienenbau, Fahrtkosten, Versicherung, Service, alles in ein Topf und von allen zahlen lassen. Das wäre gerecht.
zum Beitrag22.11.2025 , 08:30 Uhr
Anfang der 1970er gab es 400 Millionen Passagiere. 2024 waren es 4,9 Milliarden... Spannend wird es, wenn man dazu die Weltbevölkerung betrachtet. Die lag Anfang der 70er bei knapp 4 Milliarden. 2024 bei 8,2 Milliarden. Heißt, statistisch saß 1970 jeder 10. Mensch einmal im Jahr im Flugzeug, 2024 war es mehr als jeder 2. Mensch. Die Weltbevölkerung hat sich verdoppelt, im gleichen Zeitraum hat sich der Flugverkehr verzwölffacht. Kein Mobilitätssektor wächst so schnell wie der Flugsektor. Daran ändert das Klima nichts. Die Menschen wollen fliegen, weltweit. Mobilität war schon immer des Menschen größter Reiz.
zum Beitrag21.11.2025 , 23:20 Uhr
Hier liegt ein großes Missverständnis vor. Wer dachte das Airlines effizientere Flugzeuge bauen um das Klima zu schützen, der ging stur vom eigenen Weltbild aus - gesetzt er ist Umweltfan. Die Antwort wofür effizientere Flugzeuge tatsächlich entwickelt wurden gilt global, ist am besten aber an den USA zu erläutern. Es gibt keine einzige amerikanische Airline die den A380 gekauft hat. Und es gibt nur eine handvoll Flughäfen in den USA, die die A380 abfertigen können. Das hat aber weder mit Passagiermangel noch fehlendem Kapital zu tun, sondern mit Kundenservice. Effizientere Flugzeuge wurden entwickelt, um mehr Angebot schaffen zu können. Denn lieber bietet man 5x am Tag New York - London an als 1x mit der A380. Variable Zeiten schaffen mehr Kunden. Zudem erschlossen die neuen Flugzeuge neue Märkte. Nämlich Destinationen die nicht genügend Passagiere für große Jumbos akquirieren konnten. 4-strahlig halbleer wollte da keiner hinfliegen. Die neuen effizienten Zweistrahler schaffen Langstrecke und rentieren sich schon mit einem Bruchteil der Passagiere wie die dicken Jumbos. Neue Märkte = neue Möglichkeiten🤷 Der Flugsektor wächst rasant, bremsen war nie das Ziel.
zum Beitrag21.11.2025 , 22:51 Uhr
Das Sie mal das Auto als Alternative anpreisen... - ist das schon Verzweiflung oder noch Galgenhumor? Ich teile zwar nicht ihren Enthusiasmus, aber bitte das nächste Mal wieder den Zug oder Reisebus als Alternative einwerfen - wir leben von streitbaren Meinungen
zum Beitrag21.11.2025 , 22:46 Uhr
Dieser 'Friedensplan' ist eine Kapitulation. Solch einen Diktatfrieden hätte die Ukraine auch schon vor zwei Jahren haben können. Selensky kann ja auch einfach nach Moskau fahren und Putin persönlich Blumen von Donald Trump überreichen und hinterher darf ihn Putin noch aus dem Fenster werfen oder n Tässchen Tee servieren. Für diesen Frieden wäre jeder Ukrainer bisher umsonst gestorben. Dieser Frieden wäre eine Einladung für jeden Diktator morgen seinen eigenen Eroberungsfeldzug zu starten. Die Ukraine produziert mittlerweile einen Großteil ihrer Waffen und Munition selbst. Natürlich würden die amerikanischen Mittel massiv fehlen und vor allem Putin wieder ruhige Nächte im Hinterland bescheren, aber Russland fehlt es längst auch am Momentum, statisch diesen Krieg in die Länge ziehen schafft die Ukraine mit europäischer Hilfe mittlerweile auch alleine. Damit lässt sich nicht gewinnen, aber damit muss man auch nicht dem Aggressor das ganze Hab und Gut unterwürfig vor die Füße werfen. Mutig bleiben. Ol'Donny will ja den Friedensnobelpreis - der lässt die Ukraine nicht fallen, der spielt sein Spiel, pokert, zockt. Call.
zum Beitrag21.11.2025 , 12:18 Uhr
Ich habe nirgends den Islam erwähnt. Wieso stellen Sie direkt darauf ab? Der Islam ist an gar nichts Schuld. Wenn dann der radikale Islamismus - der mit dem Islam nichts gemein hat, sich nur hinter der Religion versteckt und versucht seinen Terror dadurch zu legitimieren. Die Kriege in den Heimatländern der Geflüchteten tragen aus meiner Sicht die maßgebliche Schuld an der zugespitzten Sicherheitslage. Wer von Gewalt und Terror geprägt wird, entwickelt wenig verwunderlich psychische Störungen. Die Problematik liegt daran, dass man Menschen mit derlei Problemen nicht nur in Sammelunterkünfte pferchen kann und sich selbst überlassen, sondern diese Menschen adäquate psychologische Betreuung brauchen. Heißt, es müssen Kapazitäten dafür da sein. Nicht nur Bett, Brot, Seife - Grüße gehen an Söder und co... Wo Sie und ich uns wahrscheinlich unterscheiden, ist die Erkenntnis, dass man nur so viele Menschen hereinlassen kann, wie man auch würdig betreuen kann. Denn der Schutz der Bestandsbevölkerung hat Vorrang - um deren Sicherheit zu gewährleisten als auch um ein Kippen, wie die letzten Jahre geschehen, zu verhindern, dass Migrationsfeindlichkeit bis weit in die Mitte salonfähig wird.
zum Beitrag21.11.2025 , 10:00 Uhr
"Die Verbrechen der ethnischen Säuberungen mit ihren über 100.000 Opfern haben sich bei Bosniaken und den anderen Minderheiten bis heute tief eingeprägt" Irgendwie benennt der Artikel nur Serben und Kroaten als Täter. Was ist mit den Verbrechen der Mudschahedin? Tausende Al-Qaida-Kämpfer, teils von Osama bin Laden höchstpersönlich nach Bosnien geschickt, kämpften damals schon unter der schwarzen Islamistenfahne die wir zuletzt bei ISIS gesehen haben und setzen in abgelegenen Dörfern gar die Scharia durch. Und auch damals schon führte die Route der Kämpfer über Syrien. Und auch schon damals hielten sie ihre Gräueltaten fest, auf Videokasetten die weltweit vertrieben. Einzelne Szenen daraus gingen um die Welt - die Szene wie sie mit einem abgetrennten Kopf Fußball spielen habe ich heute noch im Kopf. Die Bosniaken waren alles andere als nur Opfer und "die Jahrhunderte währende bosnischen Tradition des friedlichen Zusammenlebens" die der Artikel benennt, hatte meiner Meinung nach nur Bestand, weil immer ein viel mächtigerer Overlord dahinterstand, der den Frieden erzwang. Ja sie haben zusammengelebt, aber immer mit Faust in der Tasche. Wollen und müssen sind ein Unterschied.
zum Beitrag20.11.2025 , 21:43 Uhr
"Wie gut war der Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 vor einem Amoklauf gesichert? Darum geht es am Donnerstag vor dem Landgericht." Alibidebatte. Warum brauchten wir bis vor wenigen Jahren keine Betonpoller und Security und Taschenkontrollen auf Volksfesten und Weihnachtsmärkten und jetzt schon. Darüber reden die Menschen untereinander.
zum Beitrag20.11.2025 , 20:27 Uhr
Ich sage es nochmal, die wählen nicht AfD weil die AfD rechtsextrem ist, die wählen AfD weil keine andere Partei vorbeikommt, weil keine andere Partei ein Gesprächsangebot bietet, weil keine andere Partei Plakate aufhängt, weil alle Versprechen seit der Wende nicht umgesetzt wurden, weil fast jeder seinen Job danach verloren hat, viele 10 Jahre und länger arbeitslos waren, kaum wieder auf die Füße kamen, ihre Kinder weggezogen sind, der Konsum dichtgemacht hat, Dörfer verwaist sind, Vereine zusammengebrochen mangels Teilnehmer, etc... Hören Sie auf mit Geschwätz a la den Ossis geht's super. Freiheit ist nichts wert wenn du sie nicht leben kannst - früher waren wir eingesperrt, aber es reichte für Ostsee und Balaton, heute sind wir frei und es reicht für viele nicht mal mehr fürs Erzgebirge. Es gibt hier ein ganz starkes Gefälle zwischen den wenigen Städten und dem weiten dünn besiedelten Land. Ich hatte Glück, hatte immer Arbeit, bin nach der Wende voll durchgestartet, konnte in der Heimat bleiben und unsere Kinder sind auch hier geblieben. Heile Welt, sehr selten hier. Wer weiß wie ich heute ticken würde ohne dieses Glück.
zum Beitrag20.11.2025 , 20:14 Uhr
Im Großen und Ganzen super? Sie haben keine Ahnung. Sie sehen wahrscheinlich Dresden, Leipzig und Berlin und schließen daraus auf ganz Ostdeutschland. So wie nicht alle die Die Linke wählen linksradikale Steinewerfer und Brandstifter a la Vulkangruppe sind, so sind auch nicht alle AfD Wähler rechtsradikale Neonazis. Wenn Sie das nicht einsehen wollen oder können, bitte schön.
zum Beitrag20.11.2025 , 15:22 Uhr
"Die Wähler der AfD wählen nicht AfD, auf dass es ihnen bessergehe, sondern auf dass es anderen Menschen - Migranten, LGBT, Linken - schlechter gehe. Ihr Antrieb ist kein konkretes Problem, ihr Antrieb ist Hass." Kann ich nicht bestätigen. Überhaupt nicht. Leben Sie im Osten? Kennen Sie AfD Wähler persönlich? Reden Sie mit Ihnen? Ich wohne im Osten, Thüringen, zur Bundestagswahl 43% AfD im Landkreis, bei uns im Dorf über 60%. Hass hat da keiner. Remigration interessiert keinen. Wir haben gar keine Ausländer. LGBT? Völlig egal. Hier interessiert, das seit den 90ern eine Kanalisation versprochen ist, aber immer noch nicht liegt. Hier interessiert, dass wir keinen Handyempfang haben. Hier interessiert, dass Anfang 2000 ein Bushäuschen gebaut wurde, eine Buslinie oder ein Rufbus bis heute nicht fährt, das Bushäuschen ist mittlerweile verfallen. Hier interessiert das keine Partei vorbeikommt, nur die AfD kommt. Nur die AfD plakatiert zu Wahlen. Ihr 'Wissen' ist falsch. Das Idiotengeschwätz von Höcke interessiert keinen. Hier fühlen sich alle verlassen. Das interessiert. Darum wird AfD gewählt. Gehen Sie hin, hören Sie zu, da sind ganz viele Verzweifelte statt rechtsradikaler Glatzköpfe.
zum Beitrag20.11.2025 , 15:06 Uhr
Russland ist egal ob es wirtschaftlich mithalten kann, weil Russland sich keine Sorgen um die Bevölkerung machen muss. Die verlieren hunderttausende Männer und kein bißchen Unruhe im Land - in Europa wäre das deutlich anders. Russland mit Europa zu vergleichen oder drauf zu bauen, dass sich Russland rational verhält sind meines Erachtens nach ganz schlechte Ratgeber.
zum Beitrag20.11.2025 , 15:02 Uhr
Ebenfalls Quelle BAMF - seit 2015 waren 71% aller Antragsteller Männer...
zum Beitrag20.11.2025 , 14:57 Uhr
Das Verbot muss halt von Karlsruhe bestätigt werden und nicht von Ihnen - und Karlsruhe hat extrem hohe Hürden gesetzt, aus guten Gründen.
zum Beitrag20.11.2025 , 12:39 Uhr
"Eine Brandmauer die Regierungsbildung blockiert, ist kein Schutzwall, sondern politischer Stillstand. (...) Die AfD konsequent auszuschließen wirkt entschlossen, ist aber bequem (...) und übertüncht fehlende Antworten mit Moral. Genau diese Strategie hat die AfD stark gemacht." Vollste Zustimmung. Die Brandmauer ist längst kein Schutzwall mehr, sie ist das genaue Gegenteil geworden, da sie die Union konsequent zu Koalitionen links ihrer Position zwingt. Das deckt sich aber nicht mit den Wahlergebnissen und sorgt so - jedes Mal aufs Neue - für noch mehr Frust bei den Wählern. Die beiden anderen etablierten Parteien der Mitte - also SPD und Grüne - haben Optionen links und rechts ihres Spektrums. Diesen Konflikt übersehen viele beim Thema Brandmauer. Die SPD müsste deutlich auf die Union zugehen, gerade in dieser Koalition jetzt, wo sie, gemessen am tatsächlichen Wahlergebnis, deutlich zu viele Ämter bekommen hat und Deutungsgewalt für sich beansprucht.
zum Beitrag20.11.2025 , 10:39 Uhr
An den Migrantenströmen des letzten Jahrzehnts zeigt sich ziemlich eindeutig, dass gerade Frauen und Kinder zurückgelassen werden. Alleinreisende Männer bestimmen das Bild der Ankommenden, nicht Familien mit Kindern.
zum Beitrag20.11.2025 , 09:11 Uhr
"Ich möchte gerne wissen, wer uns in den nächten 30 Jahren angreifen soll?!" Eine russische Aggression an der Suwałki-Lücke ist nicht unwahrscheinlich. Und schon wäre Krieg. Flächendeckend wie vor 80 Jahren werden die Russen freilich nicht noch einmal auf deutschem Boden über die Zivilbevölkerung herfallen, aber der allnächtliche Drohnen- und Bombenterror in der Ukraine zeigt, wie Krieg im 21. Jahrhundert aus großer Entfernung geführt und die Zivilbevölkerung landesweit ungefragt zur 'teilnehmenden Partei' gemacht wird. Kriege werden eben nicht mehr an der Frontlinie geführt, sondern überall. China wird uns fraglos nicht direkt angreifen, ein Kappen sämtlicher Güterzufuhr würde uns aber ungleich härter treffen als es Corona je konnte. Die kurze Blockade des havarierten Schiffs im Suezkanal hat noch einmal ganz real gezeigt, wo Europa verwundbar ist. China könnte einen Wirtschaftskrieg über uns bringen der enorme Folgen hätte - fast keine Branche kann ohne China. Wir sind abhängig von unzähligen, teils auch kritischen, Ressourcen und Bauteilen. Ein chinesisches Embargo wäre weit verheerender als ein konventioneller russischer Angriff je sein könnte.
zum Beitrag20.11.2025 , 08:53 Uhr
"Was tun wir, wenn es zum Krieg kommt?" Sehr wichtige Frage. Das unter überzeugten Pazifisten verbreitete Mantra - 'stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin' - hat arge Risse bekommen. Weil bisher war in der Welt der Pazifisten immer Deutschland oder zumindest der Westen, allen voran die USA, der potentielle Aggressor. Das Europa oder Deutschland einmal angegriffen werden könnten - unvorstellbar. Paradoxerweise machten diese Gewissheit, nicht angegriffen werden zu können, überhaupt erst die USA und ihre Schutzhaltung über der NATO möglich. Russlands Überfall, seine feindseligen Drohungen gegen Europa und Trumps Fremdeln mit der NATO stellen dieses Weltbild nun gehörig auf den Kopf - 'stell dir vor es ist Krieg und er kommt zu dir'... Die Pazifismusbewegung muss sich vorwerfen lassen nur eindimensional gedacht zu haben, der Verteidigungsfall war nie Szenario. Weglaufen / auswandern ist nur eine Option für Menschen mit Fähigkeiten und Geld. Gräueltaten wie Butcha zeigen, dass auch mit weißer Fahne dir Tod und Barbarei droht. Der Pazifismus muss sich völlig neu erfinden. Die Realität hat ihn eingeholt. Leider.
zum Beitrag20.11.2025 , 08:28 Uhr
Laut Urteil eben nicht - sonst gäbe es diesen Artikel nicht 🤷
zum Beitrag20.11.2025 , 08:24 Uhr
Eine Analyse die nur in eine Richtung arbeitet. Die Prozente für die AfD kommen auch daher, dass "mit der Abgrenzung einerseits (...) häufig eine rhetorische Annäherung einher(ging)" - aber sie kommen vor allem daher, dass seit Jahren täglich über die Brandmauer gestritten wird, statt sich der Probleme im Land zu widmen! Diese unzähligen, aber immer ergebnislosen Debatten, bestärken nur die längst überzeugten AfD-Wähler, im Widerstand zu sein. Und der Rest der Bevölkerung fragt sich zunehmend 'haben wir keine anderen Probleme...' Die Brandmauer war eine bildliche Floskel, sie ist längst zum heiligen Gral für alle links der Union geworden. Als ob unser Land, wenn es die Brandmauer nur vor sich herträgt, nicht kippen könnte. Doch, kann es. Die Brandmauer ist null wert, wenn die Krisen nicht gelöst werden. Statt Brandmauer Brandmauer Brandmauer braucht es Lösungen Lösungen Lösungen. So lange die nicht kommen, können Politiker die Brandmauer beschwören oder nicht und Journalisten die Brandmauer in den Himmel loben oder nicht - die Wähler interessiert das null. Keine Lösungen heißt mehr Verdruss, mehr Verdruss heißt mehr AfD. Die Wähler schaffen Fakten statt ergebnisloser Dauerdebatten
zum Beitrag20.11.2025 , 07:34 Uhr
Einzeln handelnde Person. Das ist wie mit Höcke. Ein Faschist. Daraus eine Ableitung auf den gesamten Landesverband, ja gar die Bundespartei zu machen - illusorisch. Es geht nicht um persönliche Meinung und Gefühl. Das hilft hier nicht weiter. Die AfD wird immer kritisiert junge männliche Migranten verallgemeinernd als Messermänner herabzuwerten - völlig zurecht. Gleichzeitig schert man die AfD über einen Haufen und unterstellt ihr durchgehend Verfassungsfeindlichkeit. Das ist nicht gerade klug und wird auch kaum in Karlsruhe funktionieren. Nicht umsonst sammelt man seit Jahren Akten und nicht umsonst ist immer noch kein Verfahren auf dem Weg.
zum Beitrag20.11.2025 , 07:19 Uhr
Es fehlen hunderttausende Wohnungen. Ohne massiven Neubau wird sich die Lage nicht entspannen, da weiterhin Menschen in die Städte drängen - dieser Trend ist, trotz massiver Teuerung - weltweit ungebrochen. Mitte des letzten Jahrhunderts lebten 20% weltweit in Städten, heute sind es über 50% - das ist mehr als eine Verdopplung. Mitte des letzten Jahrhunderts gab es 5 Megacities, heute 33 - beinahe eine Versechsfachung. Wir brauchen massiven Neubau in Städten oder wir werden eine Diktatur und schieben die Menschen dahin, wo Wohnungen frei sind, aber freiwillig immer weniger leben wollen.
zum Beitrag19.11.2025 , 17:51 Uhr
Wird nicht passieren, schon jetzt sind über eine Million Tickets verkauft, weil es das größte Sportevent der Welt ist und Fussball mit großem Abstand die beliebteste Sportart unseres Planeten ist - über alle politischen und kulturellen Systeme hinweg. Und das ist gut so, Fussball ist der Brückenbauer schlechthin, zumindest zwischen den Fans - und darauf kommts an.
zum Beitrag19.11.2025 , 17:48 Uhr
Fussball ist Fußball und seit jeher eine Wettbewerbsgesellschaft, keine gemeinnützige Organisation. Die Ideen einer 'Anti-Liga' gibt es schon lange, teilweise organisiert in informellen Wettbewerben wie Studentenligen, etc...
zum Beitrag19.11.2025 , 17:44 Uhr
Katar ist ein winzig kleines Land - da kann man den Überblick behalten, wer reingekommen ist und ob er wieder ausgereist ist. Zudem hat es sich einen Leumund als Menschenleben schindendes Land während des Baus der WM Arenen erarbeitet - da bleibt keiner freiwillig. Für Russland gilt selbiges, denn der entscheidende Unterschied zwischen Russland und den USA ist: in Russland will kein potentieller Migrant freiwillig bleiben, in die USA drängen hingegen jährlich Millionen Menschen illegal über die Grenze. Insofern hinken die Vergleiche zwischen Katar, Russland und den USA von vorn bis hinten und genau deshalb haben schon die Demokraten unter Biden klargemacht, dass es eine Regelung a la ein WM-Ticket = eine Einreisegenehmigung bei der WM, nicht geben wird. Völlig nachvollziehbar, kein Skandal. Skandalös ist, dass Trump demokratisch regierten Städten die Teilnahme am Turnier entziehen will und stattdessen ausschließlich republikanisch geführte Städte als Spielorte etablieren will.
zum Beitrag19.11.2025 , 13:52 Uhr
Was glauben Sie wieviel Jahre in Berlin die Wartezeit sein wird, wenn die tatsächlich ein paar tausend Wohnungen zwangsenteignen sollten... Ich gebe Ihnen einen Tipp, schauen Sie mal die Erfahrungswerte im Internet bezüglich Wohnungsbaugesellschaften an. Da tauschen sich Menschen aus - wer nur wohnen will, egal wie, egal wo, kommt mit einigen Monaten bis 3 Jahren hin, wer zentral eine großere Wohnung mit Kinderzimmern sucht, wartet bis zu 10 Jahre, Reihenhäuser mit kleinem Garten, bspw in Hermsdorf oben, da melden Großeltern ihre Enkel bei der Geburt an und zahlen den Beitrag...
zum Beitrag18.11.2025 , 19:26 Uhr
Das ist der Gesamtdurchschnitt. Die kommunalen liegen bei unter 5€ auf 100qm
zum Beitrag18.11.2025 , 19:24 Uhr
Wäre eine Mietsenkung geplant, wäre es im Artikel erwähnt worden - davon ist auszugehen, oder?
zum Beitrag18.11.2025 , 19:23 Uhr
Man kann mit Holz bauen und es stehen hunderttausende qm Büroflächen in Berlin leer. Für 25 Milliarden könnte man unzählige Wohnungen relativ billig in diesen Gebäuden schaffen. Zudem könnten diese Wohnungen modular sein, das gibt die Statik von Bürohäusern her, heißt, es könnten Wohnungen entstehen, bei denen fluchs Räume zwischen Wohnungen hin und her geschoben werden könnten - SO könnte man der Problematik begegnen, dass Menschen zu unterschiedlichen Zeiten im Leben unterschiedlich viel Wohnraum brauchen UND könnte Menschen garantieren, ein Leben lang am Kiez wohnen bleiben zu können und keine Sozialkontakte verlieren zu müssen UND man hätte ein tatsächliches MEHR an Wohnraum geschaffen für 25 Milliarden und nicht nur ein paar tausend Wohnungen aus den Beständen gekauft und mit einem Mietendeckel versehen. Mehr ist immer preissenkend. Schauen Sie nach Singapur. Die haben extrem viel Wohnraum staatlich geschaffen und ermöglichen jedem Einheimischen den Kauf einer Wohnung zu extrem günstigen Konditionen. So funktioniert staatliches Eingreifen ohne die Wirtschaft auf den Kopf zu stellen - Enteignungen würden jegliche Investoren verschrecken, dann baut niemand mehr in Berlin
zum Beitrag18.11.2025 , 19:13 Uhr
Das ist nicht bewiesen. Alle Anschuldigungen gegen die AfD sind bisher nicht gerichtsfest. Die Verfassungsfeindlichkeit muss festgestellt und in einem Urteil aus Karlsruhe festgehalten werden. Da das nach wie vor keine Partei lostreten will, scheint niemand vollends überzeugt zu sein, mit annähernd 100%iger Sicherheit ein positives Urteil zu erhalten - was sich auch mit meiner Einschätzung deckt, dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist, die aber von diversen Strömungen durchzogen ist. Das ist eben kein homogen verfassungsfeindlicher Haufen. Da sind sehr wohl Neofaschisten bei, aber auch putinaffine Ostblöckler, enttäuschte Konservative und Protestler jeglicher Couleur. Ein widerliches Potpourri, aber eine durchgehende Verfassungsfeindlichkeit da festzustellen, sehe ich nicht. Einfacher wäre es, zuerst einzelnen Landesverbänden die Verfassungsfeindlichkeit nachzuweisen. Aber selbst da traut sich noch keiner ran...
zum Beitrag18.11.2025 , 18:49 Uhr
Immer wenn Polizisten im Spiel sind überschlägt sich die taz mit Artikel um Artikel - da wird selbst die BILD blass vor Neid. Was ist da mit euren journalistischen Standards? Wieso wird nicht wenigstens ein vorläufiger Bericht abgewartet, bevor Artikel über Artikel voller Mutmaßungen rausgehauen werden? Als der kleine Fabian vor wenigen Wochen ermordet wurde, habt ihr fast keinen Artikel dazu gebracht - im Gegensatz zu fast allen anderen Zeitungen. Ich fand das sehr gut. Pietätvoll. Nun aber stelle ich mir die Frage, wurde da nur nicht berichtet weil der Täter mutmaßlich eine Frau ist und wird hier nun Artikel über Artikel produziert, weil der Hass auf die Polizei bei euch so groß ist? Dem Mädchen wünsche ich schnelle und vollständige Genesung.
zum Beitrag18.11.2025 , 14:32 Uhr
Er hätte die Aussagen als Privatperson treffen müssen. In seiner Position weiß er das auch. Warum er es nicht gemacht hat kann man nur spekulieren. Völlig unnötig der AfD einen Sieg geschenkt, den diese nun natürlich lang und breit ausschlachten wird. Es ist immer wieder erschreckend welche Anfängerfehler gerade auch von Menschen gemacht werden, die eigentlich ein rechtliches Grundverständnis haben müssten.
zum Beitrag18.11.2025 , 12:44 Uhr
Stimmt, links-grün, das gab's tatsächlich noch nicht. Und das die irgendwo mal ne Mehrheit alleine kriegen, seh ich ähnlich skeptisch wie Sie. Wobei ich das wirklich mal gerne sehen würde. Nicht aus Sympathie, aber um zu sehen ob die tatsächlich neue Wege umgesetzt bekämen und auch gehen würden. Dennoch bleibe ich bei meiner Kritik, dass man von Grünen und vor allem der Linken wenig sieht in Berlin - die Ausrede, dass es nur an der SPD lag, finde ich halt immer schräg, weil eine Koalition heißt ja, dass man Kompromisse macht... Wenn es dann hinterher heißt, Die Linke bekam keins ihrer Anliegen umgesetzt weil die SPD dabei war, dann sind sie entweder zu durchsetzungschwach oder zu unmotiviert. "Immer sind die anderen schuld" ließ ich schon meinen Kindern nicht durchgehen und finde ich auch bei Parteien nicht akzeptabel.
zum Beitrag18.11.2025 , 10:41 Uhr
Ich habe sie damals gewählt, zumindest in den ersten beiden Perioden, da war sie eine wirklich gute Kanzlerin. Die letzten 8 Jahre wars dann ein Niedergang in Raten und von daher braucht es kein Comeback mehr - ihre Idee und Politik würde heute aber auch nicht mehr funktionieren, weder national, noch international.
zum Beitrag18.11.2025 , 09:35 Uhr
Ich teile nicht den Rechenoptimismus von Elektrozwerg, möchte Ihnen aber antworten, dass Merz mit seinem kleinen Privatflieger auf Grund von Verbrauch und Flughöhe wesentlich weniger Schaden anrichtet, als Frau Bearbock, die 180 Kilometer im Regierungsjet von Frankfurt nach Luxemburg gejettet ist. Überhaupt hat diese Frau angekündigt, so oft es irgend möglich ist Linie fliegen zu wollen - und stand am Ende ihrer Amtszeit bei unter 10% Linienflüge... So lange Merz keine Barfußfotos aus der Südsee sendet soll er von mir aus mit seinem kleinen Propellerflugzeug fliegen bis der Arzt kommt. Es geht um die wirklich großen Knaben, Scheichs oder Musikstars oder Oligarchen, die in Großflugzeugen mit Strahltriebwerken durch die Lüfte sausen.
zum Beitrag18.11.2025 , 08:44 Uhr
Waren nicht Linke und Grüne vor schwarz-rot 7 Jahre mit an der Macht? Und Die Linke überhaupt fast 20 Jahre seit der Wende Regierungspartei in Berlin? Was lässt Sie glauben, dass die diesmal mehr schaffen (wollen) als bisher? Unter Die Linke und Grüne wurde die Baugenehmigung für den Amazon-Tower durchgewunken - was hat die da abgehalten im großen Stil kommunal zu bauen? Die SPD?
zum Beitrag18.11.2025 , 06:58 Uhr
Berufssoldaten länger als 50 im Dienst zu lassen macht keinen Sinn, außer sie sind in der Verwaltung. Man könnte sie allerdings flächendeckend innerhalb des Beamtenapparats in andere Laufbahnen überführen - Finanzvervaltung, JVA, etc... Andererseits müssen Soldaten im Ernstfall ihr Leben für die Sicherheit und Verteidigung unserer Heimat riskieren. Wer würde das noch freiwillig machen, wenn er im Gegenzug nicht einen Bonus erwarten kann wie eben aktuell 15 Jahre früher in Ruhestand zu gehen
zum Beitrag18.11.2025 , 06:52 Uhr
"Über eine konkrete Miethöhe könne man trotzdem noch keine Aussage treffen. (...) „Wir verfolgen weiter das Ziel, Mieten langfristig zu stabilisieren und unterhalb des derzeitigen Mietniveaus der großen, privaten Wohnkonzerne zu halten“, sagt die DW-Sprecherin weiter. Auch die neue Studie geht davon aus, dass die durchschnittlichen Mietpreise nach der Vergesellschaftung nicht über denen der „Vergesellschaftungskandidatinnen“ liegen werden" Na hoppla, es wird also gar nicht billiger??? Das ist wieder mal typisch. Wien wurde immer als großes Vorbild angepriesen - in Wien kosten aber 100qm im Schnitt 450€ kalt. "Wir verfolgen das Ziel" ist eine Floskel die du in Deutschland fast schon gepflegt die Toilette runterspülen kannst. Ich fasse mal zusammen: es wird bestenfalls nicht teurer als jetzt. Und das sind die Aussagen von den Befürwortern... Prost Mahlzeit. Problem: es ist ja schon jetzt zu teuer. Außer Bestandsmietern ächzen alle unter der Mietlast. Ich bin kein Fan der Vergesellschaftung. Es entsteht kein einziger qm neue Wohnfläche. Man muss Konkurrenz schaffen. Ein Wohnflächenüberangebot. Konkurrenz belebt das Geschäft, ein Mangel ist immer preistreibend.
zum Beitrag17.11.2025 , 21:33 Uhr
Und sie meinen wenn die Parteien jetzt das Gegenteil machen, also sagen wir Grenzen auf und Bleiberecht für alle, dann würden die Bürger jubelieren und die AfD wäre am Ende? Norwegen, Dänemark, Finnland haben es vorgemacht. Schweden kam auch, nach langer geistiger Irrfahrt, zuletzt zur Räson. Die Bürger entscheiden schon selbst was sie stört. Progressive sind medial lauter und ihre Anhänger überfrachten gern das Internet. So entsteht der Eindruck, sie seien mehr, gar eine Mehrheit - und das glauben sie nur allzu gern. Nehmen wir aber Merz und das Stadtbild. Vom medialen Aufschrei her konnte man meinen er habe einen Skandal produziert. Und gerade auch hier wurde er (mal wieder) in die ganz rechte Ecke gestellt, im Kommentarbereich durchgehend als Rassist tituliert. Schulterschluss mit der AfD, etc... Tatsächlich stimmen 63% der Bürger ihm zu, nur 29% nicht. Sind nun 63% Rassisten? Wohl kaum. Aber die Deutschen haben mehrheitlich definitiv keine Lust auf unbegrenzte Migration. Das muss man daraus schon ablesen und dementsprechend Politik machen. www.tagesspiegel.d...n-zu-14646890.html
zum Beitrag17.11.2025 , 19:47 Uhr
Ja in Hamburg klappts problemlos... www.tagesschau.de/...burg-demo-102.html In Bremen war ich schon, tatsächlich war es da sehr entspannt. Man könnte jetzt als Zyniker sagen, da sind alle gleich arm, das verbindet bzw nimmt Druck vom Kessel...
zum Beitrag17.11.2025 , 19:42 Uhr
Alles was Sie benennen fehlt, richtig. Den Fahrrad Highway unter der U1 wollte R2G zwei Legislaturperioden lang bauen. Geworden ist es nichts. Nur als Beispiel. Das Wegner jetzt die Kultur kappt ist ein weiterer Schlag ins Kontor, fraglos, Wegner baggert vollends ab, was Berlin einzigartig macht auf deutscher Ebene, aber ich wehre mich gegen diese Nostalgie, als ob unter grün, rot oder lila Milch und Honig fließen würden. Die haben da auch über 20 Jahre seit der Wende die Finger am Lenkrad gehabt. Noch ein Beispiel - Der verhasste Amazon Tower bekam die Baugenehmigung als Die Linke mit an der Macht war... Finde den Fehler... Maulheldentum in der Opposition können alle, regieren, anscheinend, kaum einer mehr.
zum Beitrag17.11.2025 , 15:33 Uhr
Ja Feuereifer ist sicherlich hilfreich im Amt. Die massive Mobilisierung der Öffentlichkeit setzt natürlich deren Zuspruch voraus - und da bin ich unsicher ob der großen Unterstützung. Nach Umfragen sind die Berliner wohl 50/50 bezüglich der Autobahn, tatsächlich zum Gegenprotest bei der Eröffnung kamen dann 50 Demonstranten, wenn ich den Artikel aus der taz noch recht im Kopf hab. Die Gegenproteste vorher waren wiederum besser besucht.
zum Beitrag17.11.2025 , 14:10 Uhr
Klingt nach Verschlimmbesserung. Jedes neue Gesetz das eine Ausnahme von der Ausnahme von der Ausnahme braucht, sollte in Deutschland vermieden werden, sonst erschaffen wir nur das nächste Bürokratiemonster...🤷 Pro-Kopf-Budget wäre schon ne Idee. Vielleicht ein Fixbetrag, 10 Tonnen pro Kopf zum Start, und dann sinkt der Wert sukzessive über die Jahre bis 2050 auf 0 Tonnen. Ohne Ausnahmen. Aber dem ersten Kilo über 10 Tonnen kostet es. Arbeitgeber können ja Monteuren oder Menschen die oft fliegen müssen Prämien zahlen, die deren Emissionskosten ausgleichen. Das soll die private Hand lösen, Gesetze müssen einfach gestrickt bleiben, um die Nachvollziehbarkeit für jedermann zu erhöhen und unnötige Kosten durch überbordende Bürokratie zu verhindern.
zum Beitrag17.11.2025 , 13:29 Uhr
"Bei uns hier im Norden liegt der Anteil aus dem islamischen Kulturkreis bei 4%. Die fallen im öffentlichen Erscheinungsbild überhaupt nicht auf und treten auch nicht negativ in Erscheinung" Da liegen schon mal zwei wesentliche Unterschiede vor
zum Beitrag17.11.2025 , 12:35 Uhr
Ihr Bild von der Linken erscheint mir zu glorifizierend. Die Verlängerung der A100 kam und der nächste Bauabschnitt wird fortgetrieben. Der jetzt eröffnete 16. Abschnitt wurde 20 Jahre geplant und 12 Jahre gebaut. Während dieser langen Zeit war die SPD durchgehend am Ruder, am zweitlängsten Die Linke, dann die Union und die Grünen... Ich bleibe da sehr skeptisch ob der tatsächlichen Möglichkeiten eines Berliner Bürgermeisters. So wie es die Geschichte bisher zeigt, liegen die einzigen beiden Kompetenzen des Bürgermeisters darin, zustimmend zu nicken oder empört mit dem Kopf zu schütteln. Tatsächlicher Einfluss, null.
zum Beitrag17.11.2025 , 12:26 Uhr
Ob die Lehrerbesoldung üppig ist oder nicht beurteilt wohl jeder anders. Tatsächlich war es so, dass Lehramtsstudenten Bundesländer bevorzugten, die durchgehend verbeamteten. Man hätte die Gehälter der Angestellten Lehrer zumindest so ansetzen müssen, dass sie netto auf ähnliche Bezüge gekommen wären. Auch Fakt ist, dass der Lehrerberuf kein Traumjob ist. Ich habe drei Kinder, keins davon wollte Lehrer werden. Ich habe damals auch argumentiert, "mensch da seid ihr gut abgesichert, ordentliches Einstiegsgehalt, habt freie Gestaltung eurer Arbeitszeit außerhalb des Unterrichts". Die Gegenargumente meiner Kinder waren: keine Aufstiegschancen - beruflich wie finanziell. Junge Menschen heute ticken anders als wir - wir waren froh Arbeit und Einkommen zu haben. Junge Leute heute wollen Perspektive... Nach dem Studium direkt ins Karriereende zu starten ist anscheinend nicht verlockend. Nur 1% der Lehrer wird Rektor. Und auch die Besoldung ist zwar am Anfang üppig, spätestens zur Mitte des Lebens, gutes Studium und Ehrgeiz vorausgesetzt, hast du Lehrer längst überholt und abgehängt. Perspektive im Job vor Jobsicherheit ist das neue Credo - eine jede Generation tickt eben anders.
zum Beitrag17.11.2025 , 09:58 Uhr
"Vielleicht sollte man akzeptieren, dass ein Großteil der europäischen Bevölkerung ablehnend gegenüber Migration eingestellt ist" Ich glaube nicht das Europäer migrationsfeindlich sind, sie erwarten aber Respekt und Anpassung der neuen Mitbewohner. Bisher kamen verstärkt Süd- oder Osteuropäer zu uns - ähnliche Kultur, gleicher Glaube, kein Problem. Oder Türken. Die gründeten oftmals zwar Parallelgesellschaften, gingen aber fleißig arbeiten, legten kaum wert auf Kopftuch, machten kein Rabatz, auch kein Problem. Heute kommen aber Menschen zu uns, die ganz anders auftreten. Die ihre Religion beibehalten UND öffentlich ausleben wollen. Das Grundgesetz sichert ihnen das zu - die Volksseele der Ansässigen sieht das aber eher mit Argwohn. Und ob die Väter und Mütter des Grundgesetzes damals schon den Islam im Sinn hatten oder nicht viel mehr das Judentum unter dauerhaften Schutz im Nachklang der unfassbaren Verbrechen der Nazis stellen wollten, ist auch ein Faktor den man heute gerne übersieht. Europäer erwarten wie alle Länder eine Anpassung ihrer neuen Mitbewohner, Spannungen entstehen wo diese ihre Kultur und Werte offensiv ausleben oder gar unserer Kultur aggressiv entgegenstellen.
zum Beitrag17.11.2025 , 08:20 Uhr
Bei Lehrern sparen hat man schon versucht, ging mächtig schief, jetzt wird wieder verbeamtet. Gerade bei Bildung würde ich als letztes sparen.
zum Beitrag17.11.2025 , 07:17 Uhr
"Die würde sich wehren" Wie denn? Das ist ja meine ursprüngliche Frage. Die könnte sich doch gar nicht wehren, oder?
zum Beitrag17.11.2025 , 07:03 Uhr
Dafür dürfen Beamte nicht streiken und können landes- oder bundesweit versetzt werden... Und die können auch kommissarisch auf Posten gesetzt werden, ohne die entsprechende Besoldung zu bekommen... Sowieso sind deren Gehälter hart gedeckelt. Gerade im mittleren Dienst ist finanziell ziemlich schnell Schluss. So ne A9 mag als junger Mensch verlockend aussehen, nach 35 Jahren im Beruf, mit ständigen Fort- und Weiterbildungen würde ich dafür aber längst nicht mal mehr aufstehen. Beamte haben Vor- und Nachteile - eine Übervorteilung sehe ich nicht, eher sogar das Gegenteil.
zum Beitrag17.11.2025 , 06:40 Uhr
Wo haben wir ein Systemversagen? Unsere Systeme versagen nicht an der Umsetzbarkeit, sondern an der Finanzierung. Das ist für mich kein Systemversagen sondern ein falsches, oder zumindest überholtes System, denn es passt nicht mehr zu den Rahmenbedingungen des heute
zum Beitrag16.11.2025 , 23:28 Uhr
Was ist daran verwunderlich? Politiker möchten im Amt bleiben und Parteien an der Spitze🤷 Die Interessen der Bürger haben sich verändert. Es ist ja nicht so, dass Bürger völlig willenlose Geister sind, die dem besten Rattenfänger folgen, ganz egal welche Thesen er von sich gibt. Die Idee, dass Parteien maßgeblichen Einfluß darauf haben, was Wähler wollen oder nicht, halte ich für Wunschdenken. Es ist so natürlich deutlich einfacher - so kann man AfD, Reform-UK oder jeder anderen rechten Partei die Schuld geben und gut is. Aber so läufts halt nicht. Der Kunde bestimmt den Markt. Und die Kunden sind die Wähler. Parteien machen Angebote an die Wähler, aber wenn diese Angebote partout nicht dem Sinn der Wähler entsprechen, dann verschwinden die Parteien von der Bildfläche. Denn heute wählen Bürger nicht mehr nach Parteibuch, sondern nach Inhalt! Heißt, Parteien müssen sich anpassungsfähig zeigen oder sie fallen dem Trend zum Opfer. Die dänischen Sozialdemokraten habens so gemacht und es hat geklappt. Unsere Ampel hats auch probiert (Abschiebekanzler, EU-Außenlager, etc), hat nicht geklappt. Nu probierts Labour irgendwie an der Macht zu bleiben. Ob das Angebot reicht wird sich zeigen.
zum Beitrag16.11.2025 , 20:13 Uhr
Ganz schwieriges Thema. Das jedem unserer Bürger die bestmögliche medizinische Versorgung zukommen soll, ist selbstverständlich bisher. Denken zumindest viele. Tatsächlich gibt es auch schon heute unterschiedliche Klassen. Neue Behandlungsansätze oder Therapien kommen nur einem ausgewählten Personenkreis zugute - da geht's nach Kriterien der Hersteller. Privatpatienten und Selbstzahlern, die bei einer kritischen OP den Chefarzt ans Messer kriegen, wird auch zumindest tendenziell eine bessere Behandlung zu Teil... Sowieso können Selbstzahler mit ausreichend Geld heutzutage schon eine Vielzahl von Behandlungen in Anspruch nehmen, die für Otto Normal niemals in Betracht kommen - und, über kurz oder lang, aber Auswirkungen auf die Lebensdauer haben. Streeck beschreitet also mit seiner Forderung kein Neuland. Er denkt nur das jetzt schon abgestufte Modell der Betreuungsmöglichkeiten weiter. Sture Lebensaltersgrenzen erachte ich für grundfalsch. Ich kann aber auch verstehen, dass eine überalternde Gesellschaft, die immer noch älter wird, 'ungerechte' Kosten für Nachfolgegenerationen anhäuft. Medizinisch möglich wird zunehmend um die Frage 'wirtschaftlich sinnvoll' erweitert werden.
zum Beitrag16.11.2025 , 20:03 Uhr
Dieses Losverfahren existiert doch schon längst - je nachdem wo du geboren wirst oder lebst, erhälst du medizinische Versorgung oder nicht...🤷 Die Grenzen im Heute sind halt Landesgrenzen.
zum Beitrag16.11.2025 , 13:33 Uhr
4,5 Millionen kostete allein der mobile Gerichtssaal. 4.500.000 Euro. Dazu unzählige Verhandlungstage. Und jedes Mal wird der Terrorist mit Hubschrauber eingeflogen. Begreifen kann ich das alles nicht. Da gehört sich eine Kamera her und dann kann der Terrorist aus dem Gefängnis gehört werden - und auf lautlos gestellt, wenn er einmal mehr seine krude Weltansichten äußert oder ein Gedicht vortragen will. Was ein Zirkus. Millionen und Abermillionen werden sinnlos verbrannt. Die Täterschaft ist unzweifelhaft. Sollen ein paar Psychologen ihre Gutachten vortragen und dann Zelle, Gummizelle oder bestenfalls direkt abschieben. Überall wird gejammert das die Justiz völlig überlastet ist, aber hier werden zig tausende Stunden an Personal auf sehr lange Zeit gebunden - und das alles für einen Terroristen, der nullkommanull zur Aufklärung seiner Beweggründe beitragen will. Keiner, weder Hinterbliebene noch Behörden, werden von ihm Antworten erhalten, die einen Mehrwert darstellen. Ich finde hier wird das Recht auf einen fairen Prozess ins Absurde geführt - "nicht auf Kosten der Opfer" sagt die Überschrift, stimmt - "nicht zur Selbstdarstellung eines Psychopathen" möchte ich dem hinzufügen.
zum Beitrag16.11.2025 , 09:39 Uhr
"Gestrichen werde bei Brennpunktschulen, bei Sozialberatungen oder beim Sozialticket, so Schulze, dagegen gibt es Geld für Privatschulen, die A100 oder den Zaun um den Görlitzer Park." Also spätestens seit 2021 obliegen Autobahnen doch vollständig der Zuständigkeit des Bundes, oder? Heißt, die Entscheidungshoheit und Finanzierung der Autobahnen bezüglich Planung, Bau und Betrieb unterliegen allein der Autobahn GmbH des Bundes und dem Fernstraßen-Bundesamt. Was würde denn da unter Eralp anders laufen als unter Wegner???
zum Beitrag14.11.2025 , 16:09 Uhr
Ich zitiere mich mal selbst von gestern: "Die Grünen wenden sich doch seit Joschka Fischer schon der Mitte zu - vom Steinewerfer zum Anzugträger - was er im Kleinen vollzogen hat, haben die Grünen im Großen vollzogen. Und ich sehe da auch das größte Potenzial, gerade wenn die Union immer weiter rechts blinkt. Realo-Grüne a la Baden-Württemberg. Da wird ordentliche Politik gemacht, sachlich ohne ideologische Verblendung. Habeck war da schon ganz gut auf Kurs, es zeigte sich nur während seiner Ampelzeit, dass er dann doch mehr sprachlich als wirtschaftlich begabt war. Baerbock war der gleiche Kompetenzausfall. Die Grünen müssen nur mal ordentliche Führungskräfte ans Zepter bringen, dann geht's wieder aufwärts." Just einen Tag später nun dieser Artikel🤷 Wenn die Union sich immer weiter von mitte rechts abwendet ist dort eine große Lücke für Realo-Grüne. Man muss nur ähnlich wie Die Linke das BSW losgeworden ist, sich vom linken Flügel trennen. Der flirtet eh längst mit der Linken. Am linken Rand gilt das gleiche wie rechts: im Zweifel wird das Original gewählt. Die Grünen müssen sich entscheiden ob sie vollends bürgerlich oder wieder links werden wollen, beides geht nicht.
zum Beitrag14.11.2025 , 14:52 Uhr
Gemeinnützige Arbeit statt Ersatzhaft fände ich super. Entlastung statt Belastung für den Steuerzahler.
zum Beitrag14.11.2025 , 11:40 Uhr
"doch eindeutig zu arme sperrt man ein." Eindeutig? Im Artikel ist zu lesen, dass die Frau einen Hund hat und raucht. Ich gönne jedem seine Hobbys, aber wenns dafür reicht, dann auch für einen Fahrschein. Ansonsten muss man seine Prioritäten anders setzen. Ein jeder von uns muss sich im Rahmen seines Budgets bewegen. Ich kann auch nicht mein Geld ausgeben wofür ich will und wenn das Konto mal wieder leer ist bevor der Monat zu Ende ist, dann ohne zu bezahlen Dienstleistungen in Anspruch nehmen.
zum Beitrag14.11.2025 , 11:33 Uhr
"Die Ampel mit Wissing statt LIndner hätte geklappt" Das habe ich tatsächlich schon mal gehört und ich stimme dem zu.
zum Beitrag14.11.2025 , 09:59 Uhr
"Unsere Gesellschaft besteht aber nicht nur aus konservativen, wohlhabenden Bürgerlichen." Richtig. Aber mehrheitlich. Die Grünen wenden sich doch seit Joschka Fischer schon der Mitte zu - vom Steinewerfer zum Anzugträger - was er im Kleinen vollzogen hat, haben die Grünen im Großen vollzogen. Und ich sehe da auch das größte Potenzial, gerade wenn die Union immer weiter rechts blinkt. Realo-Grüne a la Baden-Württemberg. Da wird ordentliche Politik gemacht, sachlich ohne ideologische Verblendung. Habeck war da schon ganz gut auf Kurs, es zeigte sich nur während seiner Ampelzeit, dass er dann doch mehr sprachlich als wirtschaftlich begabt war. Baerbock war der gleiche Kompetenzausfall. Die Grünen müssen nur mal ordentliche Führungskräfte ans Zepter bringen, dann geht's wieder aufwärts.
zum Beitrag14.11.2025 , 09:35 Uhr
Vielen Dank für genau diesen Link - er unterstreicht meine These nur noch mehr. Die Linke ist dagegen. Sehr schön, das wissen wir alle. Wie aber möchte die Partei der realen Bedrohung durch Russland begegnen? Und wie dem eventuellen NATO-Ausstieg der USA? Realpolitische Lösungsangebote? Null. Nur dagegen ohne Gegenvorschlag. Bravo. Fabian Kösters Interview hat da einmal mehr die völlige Planlosigkeit der Linken zur Schau gestellt youtu.be/-xvV5JNdb...i=NrPEpNlHq14lbsYL
zum Beitrag14.11.2025 , 09:24 Uhr
Ein Unrecht rechtfertigt nicht das andere. Ich würde auch gerne die CumEx'ler vor Gericht sehen - leider befanden es die Deutschen für besser den dafür Verantwortlichen Finanzminister zum Bundeskanzler zu befördern...
zum Beitrag14.11.2025 , 08:21 Uhr
Wie soll man denn sonst mit Menschen verfahren, die nicht bezahlen können oder wollen? Völlige Straffreiheit? Das wäre dann eine Ungleichbehandlung. Die Strafe ist für alle gleich. Das ist meinem Verständnis nach gerecht. Vielleicht sollten wir in Deutschland Geldstrafen am Einkommen der Menschen bemessen - das wäre eine spannende Idee. Aber völlige Straffreiheit kanns nicht sein
zum Beitrag14.11.2025 , 08:16 Uhr
"Linken-Chef Jan van Aken wirkt ein wenig wie Joschka Fischer in jung oder Robert Habeck in frech" Fischer und Habeck waren Politiker mit Angeboten und vor allem Aussagen zu allen Themen, so wie man es von Führungspolitikern erwartet. Jan van Aken äußert sich hingegen nur zu Themen die in sein Portfolio passen. In der Elefantenrunde nach der diesjährigen Bundestagswahl fragte Habeck van Aken ganz direkt, wie denn seine Position sei zur Bundeswehr. Antwort? Keine. Die Linke ist letztes Jahr die Betonköpfe des BSW losgeworden und hat sich schlau gewandelt zur Partei 'aus der Bubble, für die Bubble'. Damit besetzt Die Linke ein verwaistes Feld. So wie die AfD am rechten Rand hat Die Linke am linken Rand keine Konkurrenz mehr, da die Grünen zweifelsohne gen Mitte gerutscht sind. Ob das etwas mit "Selbstaufgabe" zu tun hat weiß ich nicht. Ich denke vielmehr, die Grünen wollen nach Habeck und Baerbock weiterhin das Kanzleramt erobern. Dafür müssen sie aber in die Mitte, Realpolitik betreiben. Heißt, Wechsel des Wählerklientel. Das die alten Wähler nun abgesprungen sind bevor neue aus SPD und Union gewonnen werden konnten, ist dem Umbau im laufenden Betrieb geschuldet. Ob es klappt 🤷
zum Beitrag13.11.2025 , 23:06 Uhr
Soziale Gerechtigkeit ist unabdingbar um Klimaschutz umsetzen zu können, richtig. Ich habe zum Profifußball keinen Bezug wenn Sie das wissen wollen. Fußballfans gibt's auch in unteren Spielklassen, mein Lieblingsverein spielt in der 4. Liga, Regionalliga Nord-Ost. Mir gings und geht's rein nur ums Mindset der Bewegung.
zum Beitrag13.11.2025 , 21:47 Uhr
Lieber Herr Hoß, hier wurde nicht "Armut mit Haft bestraft", sondern die Leistungserschleichung. Die Armut führte lediglich dazu, dass die Frau ihre Geldstrafe als Ersatzhaft ableisten musste. Ich hoffe ihr Gesetz haben Sie sauberer geschrieben, als Sie im Artikel argumentieren... --- 1.170 € "weil sie beim Fahren ohne Ticket erwischt wurde und das erhöhte Beförderungsentgelt nicht bezahlt hatte" Einmal schwarz fahren 1.170 Euro? Also 2,30€ fürs Ticket plus 60€ erhöhtes Beförderungsentgelt und 1.100€ Verwaltungsgebühr oder was? Sehr einseitige Darstellung.
zum Beitrag13.11.2025 , 21:20 Uhr
Gebrauchtwagen ist ja nicht schlimm - gerade hier bei der taz, wo Recycling und Ressourcenbewusstsein hoch gehalten wird, könnte man ihn doch dafür feiern...😉 Aber man möchte Lindner schon fragen: hats für Porsche nicht gereicht?
zum Beitrag13.11.2025 , 21:16 Uhr
Ist die Wahrheit sagen verboten wenns um die Grünen geht? Lindners neuer Job ist wahrlich kein Heldentum, aber es ist bezahlte Lohnarbeit. Im Gegensatz zur taxifahrenden Barfußfotonixe zahlt er nun Steuern, statt sie sinnlos hinterhergeworfen zu bekommen.
zum Beitrag13.11.2025 , 12:19 Uhr
Ich weiß nicht wie Sie von Fußballfans zum Profifußball kommen🤷 Mir ging es rein um die Fans als Beispiel. Da sitzt oder stehst du auf der Tribüne, egal woher, egal welche Einstellung, egal welches Alter, das Trikot verbindet, ist die Brücke aller - und nach dem Schlusspfiff geht wieder jeder seiner Wege und tschüß. So müsste die Klimabewegung wieder aufgestellt werden. So war sie es 2018. Da war egal ob Männlein, Weiblein, jung alt, links rechts, wer wollte konnte mitmarschieren. Auch mit nem Pappbecher Coffee to go, kein Problem. Weils uns echte Klima ging und nich um Hautfarbe, Kultur oder * in Wörtern.
zum Beitrag13.11.2025 , 07:35 Uhr
"wer Klimaschutz verlangt, muss wieder dort ansetzen, wo die Bewegung einst startete: auf dem Boden der Moral. Der Wunsch nach Erhalt der Lebensbedingungen ist wieder eine Sache der Solidarität mit kommenden Generationen und Menschen anderswo" Wenn das heißt back to the roots, dahin, wo man 2018 startete, dann bin ich voll dabei. Dann wären auch wieder die Massen unserer 'ekligen weißen Mehrheitsgesellschaft' dabei. Ich bin aber sehr skeptisch ob sich diese Einsicht im Klimalager wirklich durchsetzt. Wenn ich da an das Interview von Frau Reemtsma gestern in der taz denke, dann gute Nacht. Andererseits haben sie immerhin eingesehen, dass sich auf die Straße kleben und Otto Normal den Feierabend versauen, keine zielführende Idee ist. Wenns auch viel zu lange gedauert hat, aber eine Lernkurve ist da. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Klimabewegung in ihrer aktuellen Aufstellung völlig auf ihre politische Agenda abseits des Klimas verzichten wollen und werden - das aber ist die entscheidende Variable auf die es ankommt, wenns wieder eine Massenbewegung werden soll. Klima müsste wie Fußballfans sein, unpolitisch, einzig im Ziel verbunden.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:57 Uhr
"Man kann aber in D Anreize u bauen, mit der Verpflichtung verbinden, einen Teil der zu bauenden Wohneinheiten als Sozialwohnungen (gebunden für 20 oder 25 Jahre) anzubieten." Absolut. Wäre dringend nötig. Seit Jahrzehnten.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:51 Uhr
"Wer hat denn diese "politische Aufladung" angefangen?" FFF. Erst gings ums Klima, dann plötzlich um kulturelle Aneignung wegen Frisuren oder Kleidungsstücken, dann war plötzlich die Bewegung zu 'weiß', etc
zum Beitrag12.11.2025 , 21:45 Uhr
Das is doch mal ne prima Demokratie. Grüne SPD und Union - egal WAS, egal von WEM der drei Parteien vorgeschlagen wird, die anderen beiden müssen immer zustimmen, damit man ohne AfD zur Mehrheit kommt. Da können wir auch alle Parteien abschaffen. Dann brauchts nur noch die Einheitspartei. Der 'Kampf' gegen die AfD treibt mittlerweile völlig absurde Blüten. Woher kommt wohl die stetig wachsende Politikverdrossenheit? Genau von solchen Ideen.
zum Beitrag12.11.2025 , 18:07 Uhr
Ihr Weg ist auch eine Möglichkeit. Schauen wir mal was kommt, ich denke es bleibt beim jetzigen System - "der Markt regelt das"
zum Beitrag12.11.2025 , 12:49 Uhr
Auf der richtigen Seite der Geschichte steht jeder, so lange er glaubt auf der richtigen Seite zu stehen. Die richtige Seite der Geschichte ist so wie Ethik und Moral eine nicht zu fassende Linie. Bei Ethik und Moral geben Gesetze vor wo sie verlaufen - Gesetze die stetig sich wandeln. Bei der richtigen Seite der Geschichte läuft das nicht anders. Die Kreuzritter waren auf der richtigen Seite der Geschichte, die Konquistadoren waren auf der richtigen Seite und auch Osama bin Laden und Putin wähn(t)en sich auf der richtigen Seite. Alles immer eine Frage der eigenen Position und des eigenen Blickwinkels.
zum Beitrag12.11.2025 , 12:33 Uhr
Wo feiert denn bitte der globale Süden nicht mit? Schauen Sie mal wo die meisten neuen Flughäfen eröffnet werden, schauen Sie mal wie sich der Flugverkehr in Schwellenländern entwickelt. Bestes Beispiel Indonesien. Die staatlichen Pelni-Fähren fahren fast nirgends, Flugtickets für teilweise 5€ und weniger... Der globale Süden tut was er kann - um wirtschaftlich aufzuholen. Brasilien zündet auch jedes Jahr den Amazonas an. Das machen nicht wir. Die wollen mehr Steaks verkaufen, mehr Orangen, mehr egal was. Und ich gönn denen das. Jeder Mensch will immer mehr. Das ist der tägliche Antrieb zur Arbeit zu gehen - für, keine Ahnung, 90% der Weltbevölkerung. Der Süden steht uns da in nichts nach - keiner bremst fürs Klima.
zum Beitrag12.11.2025 , 10:41 Uhr
"Wagenknecht in der ARD-Sendung „Maischberger“. „Ich finde es wirklich problematisch, wenn einzelne Abgeordnete hier in einer wichtigen Position – und unsere Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist eine wichtige Position – meinen, das müssten sie einfach anders machen, weil sie es vielleicht besser wissen“," Schade das Frau Maischberger da keinen Ganzkörperspiegel zur Hand hatte, aber das wäre der Wagenknecht trotzdem nicht aufgefallen... Als sie so Die Linke im letzten Bundestag in die Bedeutungslosigkeit stürzte fand sie solch ein Verhalten überhaupt nicht problematisch... Komisch
zum Beitrag12.11.2025 , 09:41 Uhr
Sinkende Grundstückspreise? Glaube ich nicht. Aber selbst wenn, ist dadurch noch keine einzige Wohnung mehr gebaut / verfügbar. Wo ist der Nutzen? Das Kapital vermehrt sich so oder so - ob am Wohnungsmarkt, der Börse oder weiß der Geier wo. Das Kapital hat unendlich viele Ausweichmöglichkeiten, Wohnungssuchende nicht. Die brauchen eine Bude. Ergo muss man es der Privatwirtschaft schmackhaft machen sozial zu bauen - über Verbote lachen die nur. Zurecht. Sie sitzen am deutlich längeren Hebel.
zum Beitrag12.11.2025 , 08:04 Uhr
"Penunia forderte mehr Geld für Anpassung an die Erderhitzung von den reichen Staaten. „Wir müssen uns erholen können“, sagte sie. Es brauche Dämme, gesäuberte Flüsse und vielfältigere Getreidesorten" Vielfältigere Getreidesorten verstehe ich. Dämme verstehe ich. Aber Geld von den Industriestaaten für gesäuberte Flüsse? Weit über 90% des jährlichen Plastikeintrags in die Meere stammt aus asiatischen Flüssen. Wer dort schon mal im Urlaub war weiß, alles wird dort in hunderttausend Tütchen verpackt und alle werfen ihren Müll wo sie gerade stehen und gehen auf den Boden. Ein Umweltbewusstsein zu schaffen und ihren Dreck wegmachen dürfen sich die Entwicklungsländer schon selbst zumuten. Der Westen als Zahlesel für alles kanns auch nicht sein.
zum Beitrag12.11.2025 , 06:42 Uhr
Nein, ich stimme dem Artikel einfach in Gänze nicht zu. Klimapolitik ist Klimapolitik. Es geht darum die großen Emittenten zur klimaneutralität zu bekommen. Afrika als kompletter Kontinent emmitiert unter 5% des weltweiten CO2 Ausstoßes. Was die machen oder nicht machen ist erst mal egal. Es geht um die big player. Der Artikel als auch Sie und die gesamte Klimabewegung wollen das Dach bauen bevor der Keller gesetzt ist. Zuerst muss CO2 Neutralität erreicht werden. Danach können wir uns um die Eindämmung der nicht mehr zu verhindernden Veränderungen kümmern - Küstenerosion, etc Die Klimabewegung trägt oft Bilder einer Erde die in Flammen steht vor sich her. Wenn ein Haus in Flammen steht, geht die Feuerwehr hin und löscht den Brandherd. Darum sollte es in der Klimabewegung und der Klimapolitik gehen. Den CO2 Ausstoß senken, gen Null führen. Dafür ist Verständnis da. Dafür ging die breite Masse mit auf die Straße. Damit holt man die Menschen ins Boot. Für das ganze Gerede um Ausgleich mit dem globalen Süden nicht. Das ist ein Partikularinteresse einer absoluten Minderheit. Die Klimabewegung will nicht das Klima retten, sie will im Schlepptau eine Revolution. Das ist nicht salonfähig
zum Beitrag11.11.2025 , 23:49 Uhr
"Fridays for Future ist eine politische Bewegung." Und genau deswegen kriegt FFF keine Millionen mehr auf die Straßen, sondern nur mehr wenige hundert oder tausend. Klima ist Klima und Politik ist Politik. Klimaschutz interessiert alle politischen Gruppen. Von der extrem linkslastigen Klimaliste bis hin zur rechtsextremen Partei der III. Weg. FFF wollte das Klima retten - ein überparteiliches Vorhaben. Jeder fühlte sich dadurch angesprochen, jeder durfte mitlaufen. Von der heutigen FFF fühlt sich nur mehr der linke Rand angesprochen. Finde den Fehler. So lange Klimaschutz mit politischer Ideologie aufgeladen wird, wird sie nie mehr die breite Masse auf die Straßen bringen.
zum Beitrag11.11.2025 , 23:33 Uhr
In die Höhe. Wenn immer mehr auf dem immer gleichen Raum wohnen wollen heißt die Lösung -> Höhe. Ja dann verliert Berlin sein historisches Antlitz. Altbauten mit Stuck und 4 Meter Deckenhöhe sehen zweifelsohne schick aus, der Flächenfraß ist aber enorm. Stünden lauter 20-geschosser in Kreuzberg wäre genügend Platz für alle da. Einen Tod muss man sterben - hohe Mieten und zu wenig Raum oder ausreichend Wohnraum und akzeptable Mieten, aber dafür halt Hochhäuser statt Altbauflair.
zum Beitrag11.11.2025 , 23:29 Uhr
""Tatsächlich tat weder die Ampel noch jetzt schwarz-rot irgendwas um den Mangel zu beseitigen." Das ist nicht der Fall. Es ist aber viel zu wenig." Darauf können wir uns sofort einigen. Danke.
zum Beitrag11.11.2025 , 23:27 Uhr
In London fehlen aktuell geschätzt über 1 Million Wohnungen. Es ist das gleiche wie ünerall anders auch. Die Mieten sind hoch, weil es viel zu wenig Wohnungen gibt, als dass ein Wettbewerb entstehen könnte. Das nur noch Luxuswohnungen gebaut werden, liegt einerseits an den horrenden Baukosten, als auch natürlich an den beabsichtigten Gewinnmargen. Sozialwohnungen bauen zu müssen kann die Privatwirtschaft nicht gezwungen werden. Sie kann animiert werden durch Zuschüsse. Ansonsten obliegt die Schaffung günstiger Wohnräume den Staaten. Die kommen ihrer Aufgabe aber partout nicht nach UND sie fördern auch nicht den Bau günstiger Wohnungen adäquat. Staatliches Versagen hoch zwei also. Selber nicht bauen und Privaten keine Anreize schaffen. Mietpreisbremsen haben noch nirgends funktioniert. Auf lange Sicht hemmt das den Markt komplett, führt zum Verfall der Bestandsbauten und Einstellung der Neubauten. Es müssen Förderungen ins System, keine Verbote. Verbote führen stets nur zu Verdruss, dann geht das private Geld halt in Aktien oder andere rentablere Güter. So funktioniert Wirtschaft.
zum Beitrag11.11.2025 , 23:18 Uhr
Genau das, danke
zum Beitrag11.11.2025 , 19:24 Uhr
"Der Wirkungsgrad eines Diesels ist etwa 30%." Nur weil er hier politisch verteufelt wurde und die Forschung eingestellt wurde. Gerade China macht es uns vor, die entwickeln neben e-Mobilität die Entwicklung des Diesel stetig weiter voran - und sind mittlerweile bei einem Wirkungsgrad von über 50%... Breit aufgestellt, Forschung an allen Fronten - SO geht Zukunft. Ideologiefrei, das Maximale aus jeder Technologie holen was geht.
zum Beitrag11.11.2025 , 14:46 Uhr
80% ist schon sportlich. Wir hatten 'nur' 68% im Ort. Dann ist da ja noch Luft nach oben 🙊🙈
zum Beitrag11.11.2025 , 14:42 Uhr
Ist mir völlig klar. Aber für Altbauten können nur diese Mietpreise aufgerufen werden, weil eben ein Mangel herrscht. Gäbe es genügend Wohnraum, hätten die Mieter Auswahl und dementsprechend würden die Mieten in Konkurrenzkampf zueinander gehen müssen und sinken. Noch ein Beispiel aus meinem Leben: den ersten Trabi hab ich für 8.000 Ostmark gekauft. Der war uralt und von einem Rentner der nicht mehr fahren konnte. Er meinte damals, er habe ihn selber vor 10 Jahren (!!!) für 8.000 gekauft und die hätte er gerne wieder. Wucher? Nö. Ich war überglücklich so billig und sofort ein Auto zu bekommen - sonst lag die Wartezeit bei 12 bis 15 Jahren... Angebot und Nachfrage. Wenn alle in Berlin wohnen wollen kostet es dort eben 25€ den Quadratmeter. Wenn hunderttausende Wohnungen fehlen kann man eben für die Wohnungen die da sind horrende Mieten aufrufen. Der Markt ist da. Der Angebotsmangel ist wie gesagt staatliches Verschulden nicht vorausschauend gebaut oder saniert zu haben. Außerdem könnte man auch einfach alle Umweltauflagen abschaffen oder bauen von Sozialwohnungen massiv bezuschussen. Tatsächlich tat weder die Ampel noch jetzt schwarz-rot irgendwas um den Mangel zu beseitigen.
zum Beitrag11.11.2025 , 12:31 Uhr
Ich halte das alles für Käse. Eine Mietpreisbremse ist ja nichts anderes als das Eingeständnis einer Fehlplanung. Die Wohnungen sind nicht teuer wegen der Vermieter, sondern wegen des Mangels. Mangel treibt die Preise immer nach oben, siehe Lebensmittelpreise in Gaza, Gaspreise direkt nach dem Überfall Russlands, etc Und ein Überangebot senkt Preise, siehe jetzt die Kartoffelpreise nach Rekordernte. Vermieter nehmen nur das Maximum was sie erzielen können. Das macht jeder so, egal ob er sein Auto verkaufen will oder egal was. Jeder versucht immer das Bestmögliche für sich herausholen zu können. Warum Vermieter an den Pranger gehören und jeder Gebrauchtwagenhändler oder Supermarkt, der im Winter 8€ fürs Kilo Tomaten will, erklärt sich mir nicht. Der Staat hat es über Jahrzehnte verpasst neue Wohnungen zu schaffen, alte zu sanieren und durch immense Umweltauflagen und Corona sind halt nun mal die Neubaupreise wie sie sind. Da können nur staatliche Träger bauen und hernach Wohnungen zu Sozialpreisen vermieten. Gäbe es Überkapazitäten wären die Preise unten. Eine Mietpreisbremse hilft null gegen den Mangel, eine Mietpreisbremse baut keine einzige Wohnung, saniert keine einzige Wohnung.
zum Beitrag11.11.2025 , 10:11 Uhr
Sieht bei mir nicht anders aus, 44, 5% zuletzt im Landkreis, steigt von Wahl zu Wahl kontinuierlich. Abwasser sollte zeitnah nach der Wende kommen, es kam 2022. Internet ist bis heute nicht da, wir sind fast alle bei Musk. Eine Buslinie war versprochen, ein Bushäuschen wurde gebaut, Anfang 2000. Später hieß es wenigstens ein Rufbus soll kommen. Bis heute fährt nichts außer dem Schulbus - der aber nicht am Bushäuschen hält, weil das verfallen ist... Statt ner Brandmauer bräuchten wir Politiker die sich kümmern - gibt aber keine Partei mehr hier außer der AfD. Zur Bundestagswahl hing nur die AfD im Ort, die kam auch zum Grillen in Ort, zweimal. Von anderen Parteien war niemand da, kein Plakat wurde aufgehangen, kein Gesprächsangebot im Bürgerhaus, null. Mich wundert nicht das 44,5% das Kreuz gemacht haben, mich wundert das es nur 44,5% waren
zum Beitrag11.11.2025 , 09:32 Uhr
Das einzige für was das BSW gut war, ist, dass es der AfD entscheidende Stimmen kostete. Pro: dadurch haben wir in Thüringen eine stabile Regierung bekommen. Kontra: wir müssen Frau Wolf erdulden, die den Karren sukzessive tiefer in Dreck fährt und die AfD ist längst wieder erstarkt Alles in allem ein sinnloses Spektakel und ohne Langzeitwirkung gegen die AfD
zum Beitrag11.11.2025 , 08:53 Uhr
In jedem Windrad ist SF6 (Schwefelhexafluorid) verbaut. Ist quasi ein unverzichtbarer Isolator zur Verhinderung von Lichtbögen, sonst wäre jedes Windrad über eher kurz als lang eine brennende Wunderkerze in der Landschaft... SF6 ist 23.500mal so schädlich wie CO2 und verbleibt deutlich länger in der Atmosphäre... Bis da kein Ersatzstoff gefunden ist sind Windräder für mich neben dem Problem im Landschaftsbild 😉 und Raumvebrauch auch aus umwelttechnischen Gründen nicht die beste Lösung
zum Beitrag11.11.2025 , 08:47 Uhr
Müssen Sie mir nicht erzählen, ich fahre noch Diesel. Aus Gründen (48km Arbeitsweg einfache Strecke über Autobahn), aus Überzeugung (guter Wirkungsgrad) und aus Idealismus (Altes gehört aufgebraucht bevor neue Ressourcen verbraucht werden)
zum Beitrag11.11.2025 , 08:42 Uhr
Doch, diese Katastrophen kommen in meiner Realität vor. Tschernobyl war hausgemacht. Ich empfehle die Doku hierzu. Das war menschliches Versagen von Anfang bis Ende. Fukushima fiel einem Tsunami nach schwerem Erdbeben zum Opfer. Weder haben wir in Deutschland Erdbeben, noch Tsunamis - und wir haben auch kein politisches System, dass von Kandern Testläufe an Reaktoren fordert, die nicht scheitern dürfen. Und wir sind Jahrzehnte weiter in Forschung und Sicherheitstechnologien. Auch das ist Realität. Und selbst wenn Sie davon ausgehen das ein weiterer Gau unvermeidbar sein wird - dann antworte ich Ihnen, siehe Fukushima, siehe Tschernobyl, CO2 gefährdet die Lebensräume von 40% der Weltbevölkerung, da diese küstennah wohnen - eine Katastrophe a la Fukushima oder Tschernobyl hingegen bedroht 'nur' ein kleines Gebiet, bedroht maximal den Lebensraum einiger Millionen Menschen. Das ist nüchterne sachliche Abwägung.
zum Beitrag11.11.2025 , 06:44 Uhr
Die Brandmauer hat von Anfang an nicht funktioniert. Weder hat sie die AfD tatsächlich isoliert, noch hat sie Einfluss auf die Bürger gehabt und die AfD als unwählbar gebrandmarkt, im Gegenteil. Das Siegel ausgeschlossen zu sein macht die AfD attraktiv für alle Totalenttäuschten. Und die irrsinnigen Rahmenbedingungen der Brandmauer geben der AfD ein Instrument in die Hand, dass nur sie durch ihre strategische Zustimmung zu bestimmten Anträgen einseitig nutzen kann. Wann hört diese Geisterfahrt endlich auf? Die Brandmauer ist ein totgerittenes Pferd. Natürlich wird der Abstieg aus dem Sattel mit jedem Tag schwerer, natürlich wird die AfD das Ende der Brandmauer als Sieg für sich deklarieren. Diese Niederlage ist aber den anderen Parteien zuzurechnen. Sie haben die Rahmenbedingungen dieser Brandmauer gesetzt und sie ohne Not zum Allheilmittel gegen Partizipation der AfD erklärt. Funktioniert hat es nie. Die AfD bestimmt die Diskussionsgewalt über Migration, setzt den Ton bezüglich innerer Sicherheit, kapert ausgewählte Anträge und blockiert Abstimmungen damit. UND bekommt frei Haus den Nimbus die Widerstandspartei zu sein. Die Brandmauer ist einzig eine Wahlhilfe für die AfD.
zum Beitrag10.11.2025 , 21:22 Uhr
Die neuen AKWs sind oft mudular konzipiert. Bauzeiten von unter 5 Jahren sind da möglich. Ich sage möglich, da wir alle um die Bürokratie-Wut unseres Landes wissen... - andererseits hat Corona gezeigt, dass es auch ohne Bürokratie gehen kann, wenn es muss. Auch wenn da nicht alles richtig gemacht wurde. Und auch der Ukrainekrieg hat gezeigt, dass es geht wenn es muss. Hat nicht Habeck das Flüssiggasterminal ohne Umweltprüfung durchgeboxt? Wir brauchen nur Parteien, die den Ernst der Lage erkennen - klimatisch wie wirtschaftlich.
zum Beitrag10.11.2025 , 21:17 Uhr
"Atomkraft muss hierbei natürlich modernisiert werden, die alten Meiler einfach weiter laufen zu lassen klingt nicht wirklich sinnvoll." Neubau. Natürlich. Wir werden sie lange genug brauchen... Selbst wenn Deutschland 2045 halten kann, wären es immer noch mindestens 15 Jahre ab Fertigstellung. 15 Jahre weniger Kohleverfeuerung. 15 Jahre weniger Öl und Gastanker auf den Meeren. Ich war selbst froh als wir den Atomausstieg beschlossen haben. Aber ich bin reflektiert genug einzusehen, dass durch den Ukrainekrieg, die Verzögerung der Autoindustrie und der von ALLEN Bundesregierungen verpennten Förderung der Solarbranche und Batterieentwicklung, wir heute neue AKWs brauchen, wenn wir irgendwie die CO2 Etappen bis 2045 einhalten wollen und gleichzeitig Wirtschaft und Wohlstand behalten wollen - die beide unabdingbar sind, sonst kommen Kräfte ans Ruder, da wäre dann das Klima unsere kleinste Sorge
zum Beitrag10.11.2025 , 21:07 Uhr
Wir können auch die kompletten Mittelgebirge ausbaggern und mit Pumpspeicherwerken zupflastern. Diese Speichertechnologie beherrschen wir und könnten wir in ausreichender Menge stand heute produzieren. Das wäre aber definitiv für die Natur schädlicher als ein paar AKWs. Der Landverbrauch wäre ebenfalls enorm. Das Landschaftsbild zerstört. Unmengen an Wäldern gerodet. Und ob wir genügend Wasser haben, auch fraglich.
zum Beitrag10.11.2025 , 19:42 Uhr
"Aber wem das Klima wichtig ist, für den sind AKWs keine Alternative." Doch, weil wir im Hier und Jetzt auch schon Unmengen an Energie brauchen - zu vernünftigen Preisen, dass uns die Demokratie nicht vollends um die Ohren fliegt. Wind und Sonne sind mit Abstand der billigste Strom, hier aber nicht zuverlässig. Wir brauchen eine ausgereifte Speichertechnologie und die Speicher müssen fertig gebaut sein. Dazu Trassen für den Transport von den off-shore Parks nach Bayern und Baden-Württemberg. Bis das geschehen ist gehen Jahrzehnte ins Land. Und genau so lange brauchen wir AKWs. Welche Dummheit es war, die AKWs abzuschalten bevor wir Alternativen einsatzbereit haben zeigt sich ja sehr deutlich. AKWs sind definitiv sicherer und sauberer, als Unmengen an Tankern weltweit auf den Meeren, dazu Flüssiggasterminal im Wattenmeer und Kohleverfeuerung in der Atmosphäre. Wir brauchen AKWs wenn wir das Klima retten wollen. Realität vor Ideologie.
zum Beitrag10.11.2025 , 13:45 Uhr
"Gut, dass wenigstens eine Partei in Deutschland das noch halbwegs auf dem Schirm hat." Welche meinen Sie? Mir würden da spontan drei einfallen. Volt, Klimaliste und Die Linke. Die Grünen definitiv nicht
zum Beitrag10.11.2025 , 13:43 Uhr
Das wollte ich damit ausdrücken, danke.
zum Beitrag10.11.2025 , 13:27 Uhr
Ist es. Wie im Interview zu lesen. Die Entwicklung bleibt nie stehen. Es gibt mittlerweile Reaktoren, die absolut sicher sind. Das beseitigt freilich nicht das Problem der Endlagerung.
zum Beitrag10.11.2025 , 12:19 Uhr
Angenehm reflektiertes Interview. Herr Chu unterstreicht einerseits die Dringlichkeit der Dekarbonisierung, erteilt andererseits mit seinem Plädoyer für eine Rückkehr zur Brückentechnologie der Atomkraft öko-ideologischer Denke eine klare Absage. Sein Interview ist ein Potpourri aus den besten Ideen von Grünen (Ausbau der Erneuerbaren), der Union (Bau neuer AKWs), als auch der FDP (Technologieoffenheit). Derlei unvoreingenommene sachliche Weitsicht bräuchte es dringend in den politischen Führungsriegen - weltweit. Stattdessen bekämpfen sich Parteien und Politiker weltweit nicht im Kampf um Lödungsstrategien, sondern einzig in der Gier um alleinige Deutungshoheit. Das Verlernen auf Vernunft statt Ideologie basierte Kompromisse zu schließen ist aktuell der größte Bremsklotz der Menschheit überhaupt.
zum Beitrag10.11.2025 , 10:52 Uhr
In der Ukraine stehen mehrere AKWs. Die sprengt auch keiner. Genauso wie die Pipelines. Bis Dezember 2025 lief ganz normal russisches Öl durch die Druschba-Pipeline in der Ukraine, weil der Vertrag so lange lief... Krieg ist Geplänkel, money makes the world go round. Ein polnisches AKW ist kein Problem. Kein Tsunami, kein Erdbebengebiet.
zum Beitrag10.11.2025 , 09:09 Uhr
Diese Grünen... Drei Jahre an der Macht gewesen, Flüssiggasterminal im Wattenmeer durchgedrückt und Lützerath abgebaggert, aber jetzt sich empört hinstellen und von schwarz-rot eine "ambitionierte Klimapolitik" fordern...
zum Beitrag10.11.2025 , 06:45 Uhr
Wer hat 630 PS? Nehmen wir mal ein Familienauto. Den VW id.7. Der ist ja angeblich schon gehobene Klasse. Naja. Verglichen mit jedem Verbrenner hat er ein Raum- und Ladeangebot im Heck, dass grob auf die Werte kommt wie ein Verbrenner. Dazu gibt es dann 280 bis 340 PS. Die sind auch bitter nötig, schließlich wiegt das Ding leer 2,3 Tonnen... Zum Vergleich: einen Verbrenner-Passat wiegt ab 1,4 Tonnen... Dafür hat der Passat ab 125 bis 270 PS... Ich seh jetzt keine Übermotorisierung bei e-Autos. Man will ja auch irgendwie vom Fleck kommen oder überholen können.
zum Beitrag10.11.2025 , 06:37 Uhr
Ich glaube 80% der Bürger, aber wahrscheinlich 95% aller Autofahrer, interessiert nicht, "Ab wann ein E-Auto klimafreundlicher ist als ein Verbrenner", sondern ab wann 1. ein e-Auto das gleiche kostet wie ein Verbrenner - und 2. ab wann man für ein e-Auto wie für einen Verbrenner alle paar Meter eine Tankstelle/Ladestation findet, wo man problemlos und ohne Wartezeit den laden kann. Mit einheitlicher Preisübersicht und ohne 25 verschiedene Apps... - und 3. ab wann der Ladevorgang, wie das Tanken beim Verbrenner, in 2 Minuten abgeschlossen ist. Das sind die drei Dinge, die Berufspendler interessieren.
zum Beitrag09.11.2025 , 11:02 Uhr
"Ich denke, deutsch zu sein, heißt sich überall wohler zu fühlen, als in D." Einfach mal in den Iran gehen. Oder Nordkorea. China. Sudan. Quasi ganz Afrika. Nur zu. Russland. Ach selbst Ungarn oder Serbien. Die Freiheit, sich Abscheu über die eigene Nation leisten zu können, und damit ungestraft und unbehelligt zu bleiben, gibt es nur in ganz ganz ganz wenigen Staaten auf dieser Welt. Deutschland gehört glücklicherweise dazu. Allein schon daraus sollte es für jedermann ersichtlich sein, warum man dieses Land lieben muss - ja, muss. Still a long way to go. 1918. 1933. Gerade darauf können wir stolz sein. Nicht, was damals falsch gemacht wurde, aber auf dass, was Deutschland hinterher daraus gemacht. Innerhalb eines halben Jahrhunderts vom faschistischen Albtraum zu einem der pluralsten Vorzeigestaaten dieser Erde. Darauf bin ich stolz. Stolz hier zu leben, stolz dies mitzuentwickeln und mitzuerleben zu können. Ich denke, Deutsche sollten sich mehr mit dem befassen, was wir aus den Fehlern gemacht haben, statt über die Fehler bis in die Unendlichkeit zu hadern. Wenn dieses Land auf sich nicht stolz sein kann, wer dann
zum Beitrag09.11.2025 , 09:16 Uhr
Europa leckt sich immer noch die Wunden von Afghanistan und Mali, das letzte Mal als ein Einmarsch ernsthaft 'Frieden' brachte war auf dem Balkan... ...der lag im Gegensatz zum Sudan allerdings vor der Haustür. Und trotzdem band es Truppen auf Jahrzehnte... Zudem klopft Russland heftig an die Tür, Europa hat seine ganz eigene Bedrohungslage. Da sind keine Kapazitäten für den Sudan frei. Europa müsste, wenn es sich nicht lächerlich machen will, bereit sein auch militärisch im Sudan zu agieren. Ansonsten wird jede politische Äußerung völlig ignoriert. Die Bereitschaft das Europa Truppen entsendet ist aber nicht da - weder in der Politik, noch in der Bevölkerung. Wir kriegen es ja nicht mal hin eine eigene Mehrheit zur Verteidigung der eigenen Grenzen durch eine Wehrpflicht zu sichern. Und das Sonderpaket für die Bundeswehr wird erbittet kritisiert. Wer da eine europäische Führungsrolle im Sudan erwartet, der muss auch bereit sein weitere hunderte Milliarden in die Bundeswehr zu investieren und eine Wehrpflicht oder Berufsarmee aufzustellen Alles andere ist nur wohlfeiles Gebell. Empörung für Credits. Wer A sagt muss auch B sagen - wie sähe denn eine europäische Stellung im Sudan aus?
zum Beitrag09.11.2025 , 08:51 Uhr
Das manche versuchen, im Namen der Klimakrise die Menschen umzuerziehen und darüber den Alltag radikal neu aufstellen wollen, dazu braucht es keinen Poschardt, um das zu erkennen. Und das ist ja auch nicht schlimm. Jeder Meinungsbeitrag für eine Wirtschaftsform, für eine politische Richtung oder für gesellschaftliche Modelle ist immer auch ein Meinungsbeitrag für eine Form oder Regulierung des Zusammenlebens. Mir ist es nur das höchste Gut, dass wir in Deutschland darüber alle teilnehmen können und öffentlich streiten dürfen, ohne staatliche Repressalien fürchten zu müssen. Weil so kann es uns nicht passieren, dass eine Ökodiktatur über Nacht den Individualverkehr einschränkt oder das Fliegen verbietet - so kann es uns aber auch nicht passieren, dass ein Trump über Nacht emporsteigt und millionenfach Mitbürger aus dem Land wirft oder Verhütung aus der individuellen Selbstbestimmung nimmt. Und ich bin überzeugt das wir am Ende des klimaneutralen Umbaus besser dastehen werden als China, weil hier der Konsens, wie immer er errungen wurde, fortlaufend über Mehrheiten errungen wurde. Das Bürger aus Überzeugung statt Angst mitmachen ist unbezahlbar und moralisch erhaben.
zum Beitrag08.11.2025 , 16:41 Uhr
Ja bei uns dauerts länger, wegen Demokratie und, vor allem, wegen einer unabhängigen Justiz. In China geht alles, richtig. Da wird nicht gefragt wer da wohnt, ob irgendeine Echse oder Vogel im Weg ist oder ob Gewässer betroffen sind. Ihr Plädoyer pro China ist im Endeffekt auch ein Plädoyer pro Diktatur und gegen Teilhabe. Teilhabe bremst, Teilhabe kostet. In Diktaturen ist alles einfacher. Das "Fans" eine Diktatur nicht als Diktatur wahrnehmen, so lange diese ihre Agenda vertritt, ist auch klar. Eine Öko-Diktaturen könnte man auch hervorragend im Namen der Wissenschaft oder der Logik verteidigen - Diktatur bleibt halt trotzdem Diktatur. Heute beim Klima, morgen bei der Fortpflanzung... Da ist mir dann unser westlicher Weg lieber. Wir haben Jahrhunderte lang unsere Freiheit erkämpft, die sollten wir nicht willenlos auf den Opfertisch legen fürs Klima, soziale Ordnung oder egal was. Das wir hier schreiben können, das wir hier gegenteiliger Meinung sein können und das auch sagen dürfen, das ist für mich die größte Errungenschaft. Europa wird klimaneutral werden. Ohne Gewalt gegeneinander und ohne Unterdrückung. Auf zivilisiertem Weg. Ja, wir sind moralisch überlegen.
zum Beitrag08.11.2025 , 10:03 Uhr
Ich weiß um Ihre Herzensangelegenheit der autofreien Gesellschaft, aber kein Staat und keine Partei strebt das an. Weltweit. Niemand. Zumindest niemand der irgendwie ein paar Prozent Wählerstimmen auf sich vereinigen kann. Autofreie Metropolen, da bin ich sofort bei Ihnen. In Berlin braucht man kein Auto. Im Thüringer Wald aber schon. Gleiches Recht auf Mobilität für alle. Wer die Mobilität auf dem Land gleichermaßen einschränken will wie in Städten, produziert nur einen weiteren Pull-Faktor für Städte. Dann wird da die Wohnungsnot noch größer... Auf dem Land herrscht Leerstand. Das Land muss aufgewertet werden. Bäcker-Bus. Fleischer-Bus. Fahrende Sparkasse. Gibt es alles schon. Müsste großflächig staatlich gefördert werden, damit die Preise konkurrenzfähig zu Discountern gestaltet werden können. Das würde Dörfer attraktiver machen UND private Fahrten sparen - da wären wir beide mit glücklich, oder? 😊
zum Beitrag08.11.2025 , 09:51 Uhr
Vorsicht, Norwegen ist deutlich strenger. Ich meine da gelten die uralten Regeln - ein Liter Schnaps, basta
zum Beitrag07.11.2025 , 23:45 Uhr
"Die Volksrepublik lässt den Kampf gegen Erderhitzung gewinnbarer erscheinen als je zuvor. Das versetzt fossile Staaten und Unternehmen in Panik." China hat Stand heute knapp 1.200 Kohlekraftwerke am Netz. "Danke China" titelt die taz Jep China baut hemmungslos um, keine Frage. Aber bis zum Danke is dann schon noch ein Stück... Schau mer mal ob Taiwan in zwei drei Jahren noch souverän ist, dann können wir übers Danke diskutieren
zum Beitrag07.11.2025 , 13:00 Uhr
Sie haben ja nur Angst, dass Sie den Urlaub in Skandinavien nicht mehr mit geschmuggelten Schnaps finanzieren können ;) 😂 Touché Nein mittlerweile sinds pro Nase 10 Liter Schnaps, 20 Liter Likör und 110 Liter Bier die man 'zum Eigenverbrauch' mitnehmen darf... Wir haben auf dem Weg hoch oft kein Bett weil alles voller Ware ist, selbst deren Nachbarn fiebern schon immer unserem Besuch entgegen 🤭
zum Beitrag07.11.2025 , 11:16 Uhr
Durchaus. BMW produziert aber in Deutschland (nicht nur, ich weiß) Dennoch herrschen hier um Welten schärfere Umweltauflagen als irgendwo in der Atacama oder dem Kongo... Die Zukunft ist Elektromobilität - ohne Wenn und Aber. Die Übergangszeit sollte allerdings mit etwas mehr Rundumblick bedacht werden. China, dass in der Elektromobilität Deutschland gehörig vorführt forscht dennoch stetig weiter an Dieselmotoren - das wurde hier leider leider vor Jahren schon eingestellt. Die Verteufelung des Diesels war unklug - die Betrugsmasche der Hersteller freilich ungleich die größere Sauerei
zum Beitrag07.11.2025 , 11:00 Uhr
Mit dem Saufen ists wie mit dem Benzin: es trifft nur die, die mit ihrem Geld haushalten müssen. Deshalb Contra. Außerdem: Tabak teurer wegen Gesundheit. Alkohol teurer wegen Gesundheit. Gleichzeitig aber: Cannabis legalisieren. Übergewichtigkeit zur Normalität erklären im Namen des body shaming. Ich sehe da ideologische Muster im Hintergrund... Wer Säufer und Raucher durch Teuerung zu mehr Vernunft erziehen will, der muss auch Essfreudige und Kiffer regulieren. Und zum Thema Skandinavien: aus Helsinki fahren sie mit der Fähre und Sackkarren nach Tallinn, kaufen kistenweise Vodka und kotzen schon auf halber Strecke der Rückfahrt über die Reling - so gesehen auf der Fahrt zum Nordkap. Wir haben Freunde in Schweden, vor jedem Besuch zum Fischen wird da telefonisch ne Bestellung durchgegeben und wir beladen das Wohnmobil mit Schnaps, Likör und Bier in Deutschland... Die Menschen reagieren selten auf 'Erziehungsmaßnahmen' wie gewünscht, viel eher mit Umgehungsstrategien, Illegalität (selber Schnaps brennen, ebenfalls siehe Skandinavien) oder mit Verdruss. Nunc est bibendum hieß es schon bei den Römern - Horaz wusste um die Notwendigkeit der Zufriedenheit der Volksseele... Prost
zum Beitrag07.11.2025 , 06:56 Uhr
Das erinnert mich an Merz' legendären Bierdeckel... Ich bin prinzipiell dafür. Die AfD spricht an worüber jeder - von links bis rechts, von arm bis reich, aus unterschiedlichsten Beweggründen - meckert. Ein einheitliches Steuersystem wäre durchschaubar für jedermann - und es wäre gerecht. Gerecht? Ja. Es wäre mindestens gerechter als was jetzt Phase ist, wo nur Steuern zahlt wer dumm ist, wenig verdient oder sich keinen Steuerberater leisten kann. Es müssen ja nicht die Steuersätze der AfD sein, aber, beispielsweise: 25% auf Lohn. 10% auf Erbe. 25% auf Kapitalerträge. 25% auf Vermietung und Verpachtung, 20% Gewerbesteuer Keine Schlupflöcher, keine Freibeträge Auf dem Papier wäre das erstmal eine Erleichterung für Reiche, aber wenn die tatsächlich 10% Erbschaftssteuer zahlen müssten, tatsächlich 25% auf ihre Kapitalerträge - ohne Hintertür, da käme mehr bei rum als jetzt. Plus immens weniger Bürokratie. Zehntausende Finanzbeamte könnten sinnvoller eingesetzt werden, Nachwuchsmangel herrscht ja auch bei Beamten. Hier sollten Parteien mal nicht nur plump gegen die AfD sein, sondern selbst die Fackel aufnehmen. Steuerungerechtigkeit ist, zumindest emotional, ein ganz großer Punkt.
zum Beitrag07.11.2025 , 06:34 Uhr
BMW wirbt "dafür, die CO2-Emissionen über die gesamte Produktion und Lebensdauer eines Autos hinweg zu betrachten. Nur auf die Abgase zu gucken, sei zu kurz gedacht. Das ist ein sinnvolles Argument für klimafreundliche Lieferketten. Als sinnvolles Argument gegen die EU-Klimavorgaben taugt es nicht: Verbrennerabgase machen fast ein Fünftel der europäischen CO2-Emissionen aus – für mehr Klimaschutz müssen sie dringend sinken." Doch es ist ein sinnvolles Argument, denn Klimaschutz ist nicht alles. Es muss schon abgewogen werden was schwerer wiegt. Aktuell werden die Rohstoffe für e-Autos teils unter katastrophalen Bedingungen für Mensch und Umwelt gewonnen. Bei der Rohstoffgewinnung versalzen ganze Landstriche beispielsweise in Südamerika und Menschen, teils Kinder, kratzen in Afrika den Dreck aus Tagebauminen, die ihren Abraum ungefiltert in die Natur entlassen. Die Produktion von e-Autos ist mittlerweile Serie, keine Frage. Bei der Gewinnung der Rohstoffe gibt es aber noch viel Optimierungsbedarf - diplomatisch ausgedrückt. BMW hat schon recht, Abgase allein machen keine Umweltsau und CO2-freier Antrieb ist nicht automatisch umweltfreundlich.
zum Beitrag06.11.2025 , 21:45 Uhr
"Ich glaube die Diskrepanz zwischen dem Artikel und ihrer Interpretation erfolgt aufgrund einer lückenhaften Definition von Rechtsextremismus." Ja, mir fehlt da von Linken jeglicher Couleur schon eine klare Einordnung ob man Merz und die Union nun vor oder hinter der Brandmauer sieht. Das ist aber glaube ich für die nicht zu beantworten, weil sie Merz - verständlicherweise - politisch ablehnen, im selben Moment aber wissen, dass sie ohne ihn und die Union keine Mehrheit sind. Allerdings öffnen will man sich auch nicht für Positionen der Union.. Einen Tod wird man aber sterben müssen. Durchs "wir sind mehr" laufen tiefe Gräben - da bräuchte es schon mal Architekten für Brücken statt stetiger Empörung. Das hieße aber, dass
zum Beitrag06.11.2025 , 21:31 Uhr
"Niemand bei Verstand wird Merz als Nazi bezeichnen, er ist keiner." Hunderttausende gingen im Februar auf die Straßen und hielten derlei Schilder hoch. Etliche Kommentare hier in der taz, von Autoren wie Kommentierenden, unterstellen Merz stetig rechtsextreme Klischees zu bedienen. Dieses "Niemand" sind ziemlich viele...
zum Beitrag06.11.2025 , 15:44 Uhr
Die Überschrift: "76 Prozent gegen Rechtsextremismus" Das Titelbild: ein Regenbogen mit "Wir sind mehr" Diese Anfangssequenz aus Überschrift und Foto passt auf jeden Handy-Bildschirm - und sie ergibt ein Bild. Das Bild eines (gewollten?) Missverständnisses. Denn wie es der Anfangssatz schon sagt: "drei Viertel der Menschen in Deutschland lehnen extrem rechte Einstellungen ab – nämlich 76,1 Prozent" Was aber ab hier konsequent ignoriert wird, ist die Tatsache, dass, nur weil man Rechtsextremismus ablehnt, man noch lange nicht Team Regenbogen und "wir sind mehr" ist. Man ist nicht automatisch rechtsextrem wenn man Migration skeptisch gegenübersteht oder, um Bezug zum Titelbild herzustellen, das neue Selbstbestimmungsgesetz ablehnt. Und - zweiter Widerspruch - gerade in der taz tauchen regelmäßig Artikel auf, die Friedrich Merz in die rechtsextreme Ecke stellen und Kommentare, die ihn als Nazi titulieren. Spätestens hier muss das Hirn rufen: 'Halt! Entweder ist Merz kein Nazi oder nicht alle AfD-Wähler sind Nazis, sonst haut das mit den 76% nicht hin...' Oder man stellt fest, dass es noch mindestens eine weitere Gruppe zwischen Nazis und "Wir sind mehr" geben muss.
zum Beitrag06.11.2025 , 15:16 Uhr
Von alten und neuen Bundesländern zu sprechen wäre hier sicherlich präziser gewesen - aber ich denke jeder weiß wie es von der taz gemeint ist
zum Beitrag06.11.2025 , 08:33 Uhr
""Weil wir einfach nicht weiß genug waren“, sagt sie" Es allein auf die Hautfarbe zu beziehen ist viel zu verkürzt, aber das hat Frau Irem sicherlich auch nicht gemeint. Weiß steht hier für den Habitus der Aufnehmenden, so lese es zumindest ich. Und da sind wir wieder beim Thema Integration. Die Vorwürfe von Frau Irem müssen wir uns gefallen lassen, denn in der Soziologie beschreibt Integration einen wechselseitigen Prozess der Anpassung, bei dem Migranten und die Aufnahmegesellschaft eine gemeinsame Verständigungsgrundlage entwickeln. Wir Deutsche müssen uns fragen und fragen lassen: sind wir an einer gemeinsamen Verständigungsgrundlage interessiert? Wollen wir wirklich Integration oder verlangen wir schlicht eine möglichst gänzliche Anpassung der Migranten an unsere Kultur? Die gleiche Frage ist allerdings auch den Migranten zu stellen: wollt ihr euch tatsächlich integrieren oder euren Habitus beibehalten und paralell leben?
zum Beitrag06.11.2025 , 07:04 Uhr
Das "C" in der Union ist genauso viel Wert wie das "grün" in Die Grünen. Die Union hat sich schon lange von jeglicher Nächstenliebe verabschiedet und die Grünen haben die Kohleverfeuerung in ungeahnte Höhen geschraubt und uns Gasverträge mit immens langer Laufzeit ans Bein gebunden. Auch im Flugverkehr oder so nichts "grünes" gemacht. Umwelt? Nada. Und die Kritik des Artikels beleuchtet den Werdegang seit 2016, insofern hätten da alle Parteien, die seit 2016 an der Macht waren und dementsprechend die Möglichkeit hatten, Akzente zu setzen, gewürdigt gehört. Passierte auch mit allen außer den Grünen... ...und der FDP, richtig. Über die lohnt aber nun wirklich kein Bericht mehr. Tote soll man ruhen lassen 😉
zum Beitrag06.11.2025 , 06:55 Uhr
"Desweiteren will mutmaßlich Präsident Trump weniger Geld in New York investieren." Man stelle sich vor Merz könnte die Zahlungen aus dem Länderfinanzausgleich kontrollieren... Dann würden der ÖPNV, Vermüllung, Gewalt und die soziale Armut in Berlin wirklich New Yorker Verhältnisse erreichen...
zum Beitrag06.11.2025 , 06:50 Uhr
Schauen wir mal was von Mamdanis Elan noch übrig ist in einem Jahr - gut möglich das dann Die Linke nicht mehr auf ihn angesprochen werden will... ...denn Mamdani muss liefern. All die vollmundigen Versprechen wollen bedient werden. Wer große Hoffnungen weckt muss große Zeichen setzen. Siehe Deutschland, siehe Merz. Der versprach Gott und die Welt - passiert ist nichts. Wirtschaft immer noch keine Aussicht auf Besserung - und seine Milliardenkürzungen beim Bürgergeld verkamen zu ein paar Milliönchen... Große Versprechen, nichts geliefert. Die AfD freuts. Stärkste Partei bundesweit. DAS hat Merz bisher geliefert. Mamdani hat gar mehr versprochen als Merz. Die Körperschaftssteuer bspw will er von 7,25% auf 11,5% anheben. Klingt wenig aus deutscher Sicht. Tatsächlich liegt sie aber in fast allen Bundesstaaten bei 7% oder weniger - bishin zu Floridas 2,25%. Gut möglich also, dass 11,5% zu einem Abwandern von Firmen führen, inklusive Jobverluste. Gut möglich daher, dass Mamdani dieses Eisen niemals anfässt. Gut möglich daher, dass er nichts liefern wird, weil er kein Geld findet. Gut möglich daher, dass Mamdani bis zum Berliner Wahlkampf als Ballast statt Antrieb für Die Linke gilt.
zum Beitrag05.11.2025 , 20:37 Uhr
Gelungener Kommentar, der aber leider die Ampel ausspart... Die haben ja auch alles mitgemacht, von EU-Außenlagern bis hin zu Abschiebungen nach Afghanistan - und die Ortskräfte in Pakistan hat die Ampel auch nur sehr zögerlich aufgenommen, bzw erst dann zum Thema erklärt, als absehbar war, dass die Ampel gescheitert ist... Insofern wie gesagt ein gelungener Kommentar, der aber - wohl aus Absicht - die Grünen von Kritik ausspart. Nun ja.
zum Beitrag05.11.2025 , 18:25 Uhr
Würde die SPD heute die Meinung Schmidts beispielsweise zum Islam oder zur Einwanderung islamischer Menschen teilen, stünde sie rechts der AfD... Nur mal so
zum Beitrag05.11.2025 , 15:09 Uhr
Ihre Kritik an der Kontrolle der Medien teile ich, der Idee der Sozialismus sei eine - und sogar die einzige - Alternative zu Diktatur und Oligarchie, widerspreche ich.
zum Beitrag05.11.2025 , 15:02 Uhr
"Mit ein paar tausend Euro „Starthilfe“ ist das „Problem“ für die Behörden billig gelöst." Der durchschnittliche Verdienst in Afghanistan beträgt im Monat um die 25€, das Jahresgehalt wird - je nach Quelle - mit 200 bis 300€ umrissen. Die "paar tausend Euro" Starthilfe, es handelt sich dabei um die Summe von 5.000€, plus der möglichen Einmalzahlung von weiteren 1.500€, entspricht also 15 bis 20 Jahresgehältern in Afghanistan.
zum Beitrag05.11.2025 , 11:59 Uhr
Das erste was mir dazu eingefallen ist - vor einem Monat gab's in der taz zu lesen, dass es deutschlandweit extrem wenige Totalverweigerer gebe. Wenige hundert maximal. Jetzt erfahren wir, dass es in Nordhausen, einer Stadt mit gerade mal 40.000 Einwohnern allein 30 Jugendliche gibt, die sich - na sagen wir zumindest nicht sehr kooperativ zeigen... Das lässt schon arg zweifeln an dem Interview von Herr Wolff taz.de/Forscher-zu...nktionen/!6118590/
zum Beitrag05.11.2025 , 08:43 Uhr
"Trump steht noch am Anfang. Wenn er fertig ist, würden Sie sich nach Honecker zurücksehnen." Möglich. Ich verlasse mich bezüglich Trump aber ganz auf die Zeit und Gevatter Tod... Wäre Trump 10 Jahre jünger, hätte ich ein ungutes Gefühl. So aber wird er so oder so keine dritte Amtszeit antreten - ob ihn der Tod vorher holt oder die Demenz. Sein Auftritt zuletzt in Japan ließ da schon tief blicken - das war wie Biden vor 3 Jahren... Im republikanischen Lager fehlt es an einem Charismatiker. Wer soll da Trumps Fußstapfen ausfüllen? Keiner. Das lässt mich ruhig schlafen. Die Menschheit hat Hitler, Stalin, Attila, Pest und Cholera überlebt, dagegen wirken noch 3 Jahre Trump dann gleich ganz anders. Mir geht's hier nicht um Untertreibung, aber Trump als Verklärung des Teufels oder Weltuntergangsbote finde ich dann doch immer deutlich zu viel der Aufmerksamkeit für diesen eitlen Gockel alter Tage. Revisionismus ist keine Erfindung Trumps.
zum Beitrag05.11.2025 , 04:15 Uhr
"Alle vier Abstimmungen sind auch Referenden über Donald Trumps Politik" Das wäre wie wenn in Deutschland dieses Jahr Wahlen in Hamburg, Berlin und Bremen stattfänden und man daraus Referenden über Merz oder die AfD herauslesen wollen würde... Ich halte diese Theorie für ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Die Intension dahinter ist freilich offensichtlich: man will krampfhaft irgendwie wieder positive Nachrichten um die Demokraten setzen, die seit der Wahl Trumps weder ein Gegengewicht, noch ein erfolgreiches Narrativ gegen Trump setzen konnten. Die Demokraten der USA liegen ausgeknockt in der Ecke. Obwohl Trump wahrlich kein Feuerwerk abbrennt sondern - erwartungsgemäß - mit seiner Politik weit mehr Worte als Taten produziert, konnten die Demokraten bisher nicht davon profitieren. Wenn nun, wie hier im Artikel geschehen, schon Wahlen in demokratischen Hochburgen als Referendum über Trump hochstilisiert werden, lässt das für mich weit mehr auf den tatsächlichen Zustand der Demokraten denn der MAGA Bewegung schließen...
zum Beitrag05.11.2025 , 03:29 Uhr
Nein Sozialismus ist für mich nicht schlecht. In der Theorie klingt er hervorragend. Ich misstraue ihm nur zutiefst, da er noch nie ohne Diktatur umgesetzt wurde. China, Kuba, Laos, Venezuela, Nordkorea sind aktuelle Beispiele, historische sind die Sowjetunion, Tschechoslowakei oder meine alte DDR... Mit Verlaub, dass ist eine Aufzählung des Horrors - und das soll die Rettung für New York sein? Ich habe die DDR mitgemacht. Ich würde lieber im Amerika des Heute unter Trump leben als zurück in die DDR unter Honecker, Stasi und SED. Gebranntes Kind, vielleicht liegts auch nur daran.
zum Beitrag04.11.2025 , 21:06 Uhr
"Und er hat ein simples Versprechen für sie: ein bezahlbares New York für alle. (...) So gelingt es Mamdani, viele Wähler der unteren Mittelschicht aus den Fängen der Maga-Bewegung zurück in die Arme der demokratischen Partei zu holen." Der Jojo-Effekt zurück in die MAGA-Bewegung wird ungleich größer ausfallen wenn Mamdani seine Versprechen nicht halten kann - und das ist gut möglich, da seine Ideen etwa 10 Milliarden kosten. Woher er diese 10 Milliarden holen will weiß er selbst noch nicht. Zwar wird immer geschrieben das er Gehalts-Millionäre besteuern will, aber wie das konkret aussehen soll weiß er augenscheinlich selbst noch nicht, denn selbst in der ihm wohlgesonnenen New York Times heißt es: "Mr. Mamdani has argued that there is room within the New York City budget to spend more on his priorities." Das erinnert mich sehr an unseren Merz, der auch fabulierte Milliarden beim Bürgergeld sparen zu können... Bis zum Gegenbeweis gilt auch für Mamdani: das Problem beim Sozialismus ist, dass einem am Ende das Geld anderer Leute ausgeht. Mit einem Demokraten im Weißen Haus hätte Mamdani gute Chancen sein Programm zu schaffen, mit Trump wird er grandios scheitern, weil unfinanzierbar.
zum Beitrag04.11.2025 , 12:31 Uhr
Einwandung wird ein endliches Phänomen sein, da - wenn die Entwicklungsländer den Mustern der Industriestaaten folgen, sehr bald selbst nur noch geringe Geburtenraten hervorbringen werden. Dann brauchen die ihre Kinder selbst
zum Beitrag04.11.2025 , 12:09 Uhr
Wer soll denn Syrien wieder aufbauen wenn nicht die Syrer selbst? Natürlich sind die Bedingungen in Deutschland bequemer, die Versorgung deutlich besser, aber es geht nicht um Bequemlichkeit, es geht um die Sicherheitslage. Wenn wir alle Gebiete aufgeben, auf denen aktuell ein Krieg herrscht oder eine Diktatur waltet, dann ist der Siedlungsraum auf der Erde ganz schnell erschöpft. Assad ist weg, die Russen auch und der Bürgerkrieg beendet. Und - aus den Nachbarstaaten sind bereits über 1 Mio Syrer zurückgekehrt, das sollte die Frage nach der Möglichkeit dort wieder gefahrlos leben zu können mindestens als Indikator dienen
zum Beitrag04.11.2025 , 09:19 Uhr
"Damit schicken Sie dann aber genau die nach Hause, die sich in Syrien kein würdiges Leben aufbauen können und die sich hier "benehmen"- alte Menschen, chronisch Kranke und Frauen." Deshalb schrieb ich, dass die ohne Arbeit, Ausbildung oder Nachweis von eigenen Mitteln leben zu können ins Einzelfallverfahren müssen. Da können dann Härtefälle geprüft werden und natürlich sollen alle die weiterhin besonderen Schutz benötigen diesen auch gewährt bekommen.
zum Beitrag04.11.2025 , 05:09 Uhr
Wieso kann man denn nicht die Schutzzusagen hunderttausender Syrer überprüfen? Man wird ja wohl bei Ankunft den Wohnort der Ankommenden aufgenommen haben... Das gleicht man ab mit den Berichten des BND oder der Bundeswehr oder wer immer sonst verlässliches Material zur Sicherheitslage bieten kann und dann wird nach Lage entschieden. Wo es sicher ist werden an alle aus dieser Region stammenden Personen Rückreiseaufforderungen verschickt. Wer dann im Antwortschreiben einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz vorweisen kann oder anderweitig belegt, dass er aus eigenen Mitteln seinen Lebensunterhalt bestreitet, fällt von der Liste. Nur der Rest muss dann in Einzelfallentscheidungen überprüft werden, ob eine Bleibeperspektive positiv oder negativ beschieden werden kann. Ich stimme dem Autor vollumfänglich zu, es geht darum, "dass in Deutschland bleibt, wer bleiben möchte und sich einigermaßen in die Gesellschaft einfügt" hat - sprich Arbeit oder Ausbildung und Sprachkenntnisse B1 aufwärts hat. Denn die meisten Syrer sind seit 10 Jahren im Land, Zeit genug sich integriert zu haben. Wer jetzt noch keine Weichen gestellt hat muss schon hinterfragt werden bezüglich seines Integrationswillen.
zum Beitrag03.11.2025 , 18:26 Uhr
"Dabei birgt ein Bevölkerungszuwachs wirtschaftliches Wachstumspotenzial. Mehr Menschen können potenziell mehr herstellen und mehr ausgeben, als dies weniger Menschen tun können" Das ist grotesk vereinfacht. Je höher ein Mensch ausgebildet ist, desto mehr kann er potentiell herstellen, da er komplexere Technik bedienen kann, wodurch er quantitativ und/oder qualitativ produktiver wird. So wird ein Schuh draus. Dieser Artikel will krampfhaft Einwanderung als Universallösung für Europas Überalterungsproblem verkaufen. Es wird nur die pro-Seite beleuchtet. Ein ausgewogener Artikel hätte darauf hingewiesen, dass Migration eine Lösung ist dem demografischen Wandel zu begegnen, diese allerdings gesteuert werden muss, da Armutseinwanderung Europa weder reicher noch produktiver macht - im Gegenteil. Einwanderer müssen also bereits gut ausgebildet sein oder Europa muss weitreichende Kapazitäten für die Erwachsenenbeschulung schaffen. Auserdem hätte auch Japan im Artikel Beachtung finden dürfen. Japan begegnet der Überalterung mit Service-Robotern und technischem Ausbau. Japans Bevölkerung schrumpft seit langem ohne dass das Land kollabiert. Migrantion ist ein Weg, aber nicht alternativlos.
zum Beitrag02.11.2025 , 19:50 Uhr
"Sie blenden von Negativfolgen aus tun die gewaltigen ökologischen und sozialen Schäden des kapitalistischen Systems als nebensächlich ab." Tatsächlich sehe ich den Kapitalismus bisher als das System an, dass in Bezug auf ökologische und soziale Schäden am effizientesten bisher versucht, diese Folgen abzumildern und gar rückgängig zu machen. Natürlich geht das auch immer Hand in Hand mit technischem Fortschritt und den sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten. Der Kapitalismus braucht wie keine andere Wirtschaftsform gesunde, kaufkräftige und kauffreudige Kunden. Es mag für Naturfreunde zu wenig Enthusiasmus sein, da kommts wie überall auf den Blickwinkel an
zum Beitrag02.11.2025 , 17:19 Uhr
Kein System vor dem Kapitalismus hat derartig vielen Menschen weltweit Wohlstand gebracht. Zu keiner Zeit der Menschenheitsgeschichte hungerten weniger. Niemals waren weniger Menschen von Krankheiten und Epidemien bedroht. Das auch der Kapitalismus ausgenutzt werden kann, dass sich einige wenige ungehörig daran fettfressen, ist nicht von der Hand zu weisen - aber nochmal, es gab kein System jemals zuvor, wo die Vorteile für die große Mehrheit überwogen haben.
zum Beitrag02.11.2025 , 15:01 Uhr
Ich fasse mal zusammen: Dr. Kaminski möchte einen weiteren Trendbegriff für "Kanarienvögel mit antifaschistischer Warnfunktion" einführen. Otrovertierte soll er heißen. Das Marketing passt bereits - "taz: Sie meinen: Der otrovertierte Mensch kann andere vor einer Katastrophe warnen? Kaminski: Vor hasserfüllter Massenhysterie, vor Menschenfeindlichkeit, religiösem Fanatismus, faschistischen Tendenzen" Hero-Achievement freigeschaltet, super 🥳 Klingt auch ein bisschen nach Glaskugelmedium. Perfekt, das ist die extra Prise Salz - die Idee etwas besonderes zu sein, kein schnöder NPC, ist ja DAS Verlangen schlechthin in unseren Tagen. Mit dem Begriff der Otrovertierten gibt's da nun ein Angebot mehr auf dem Grabbeltisch.
zum Beitrag02.11.2025 , 13:24 Uhr
"Denn wohin bitte soll »die Wirtschaft« auf ewig wachsen? Sie tut das seit Jahrhunderten IMMER nur auf Kosten anderer!" Das war früher so. Seit vielen Jahrhunderten vermag es der Mensch längst durch Effizienz in der Produktion statt bloßer Eroberung Mehrwerte zu generieren. Bei der Nahrungsmittelproduktion wurde diese Schwelle - jetzt mal mit Fokus auf Europa gesehen - schon vor 1000 Jahren mit der Einführung der Fruchtfolge und der Verbreitung des Ochsenjochs durchbrochen. Die Bevölkerungsexplosion in Europa zwischen dem 11. Jahrhundert bis zum Beginn der Pest fußt genau auf diesem zwei Quantensprüngen. Früher waren 'alle' arm außer dem Adel und dem Klerus. Mittlerweile sind die wenigsten von uns 'arm'. Das ist freilich eine Definitionssache wie man Armut definiert und es ist auch kein Gegenargument zu der Aussage, das Reichtum falsch verteilt ist, aber noch nie haben prozentual gesehen weltweit weniger Menschen gehungert, waren von Seuchen oder Krankheiten bedroht. All das wurde einzig durch Wirtschaftswachstum möglich. Wirtschaftswachstum ist die beste Friedensicherung überhaupt, da es absolut notwendige Bedürfnisse und 'unnötige' Verlangen/Gelüste von Menschen befriedigt.
zum Beitrag02.11.2025 , 11:10 Uhr
Mir geht es um solche Beispiele: 230 Wohnungen und 1 Kita können in Berlin nicht gebaut werden weil ein verlassenes Vogelnest gesichtet wurde, in dem vor 4 Jahren (Zeitpunkt des Artikels) zuletzt Jungvögel waren und das seit 2 Jahren verlassen ist... Das ist Irrsinn. Artensterben, Naturschutz und Klimaschutz haben ihre Berechtigung - genauso wie und wirtschaftliches Gedeihen und Bedürfnisse der Menschen die hier leben. Maß und Mitte. www.focus.de/panor..._id_260353765.html
zum Beitrag02.11.2025 , 00:39 Uhr
"Warum sollte ich Deutschland dienen, was hat Deutschland je für mich getan?" Ausreichend Nahrung, sauberes Wasser, Sicherheit, Bildung, wirtschaftliche und politische Stabilität, mit einen der höchsten Lebensstandards weltweit, kostenlose medizinische Behandlung, undundund Eine dummdreistere Frage gibt es kaum. --- Skandinavien und Deutschland sind nicht vergleichbar bezüglich bezahlbarem Wohnraum. Ganz Skandinavien verfügt über keine einzige Metropole, die Besiedlung ist sehr dünn. Ich war in Göteborg, was die dicht bebaut nennen ist bei uns locker bebaute Vorstadt... Gleichwohl ist es richtig das Deutschland es bitter bezahlt staatliche Wohnungen früher in großem Stil verkauft zu haben. Was wirklich helfen würde? 1. Eine deutliche Absenkung der Bauvorschriften. Nicht jeder Klimabums ist sinnvoll und nicht jedes gesichtete Vogelnest rechtfertigt jahrelange Bauverzögerungen. Einfach bauen, basta. Gerne im Holzverbund/Holz-Hybrid, das ist günstig in Masse zu produzieren und geht schnell. 2. Es muss Ehrlichkeit her. Nicht jeder kann da wohnen wo er will. Es gibt kein Recht auf Wohnen im Zentrum, außer wir reißen alles ab und bauen höher. Ansonsten bleibt Innenstadtwohnraum begrenzt.
zum Beitrag01.11.2025 , 20:28 Uhr
Da gehe ich nicht mit, sorry. Derlei Ausreden gab's auch zuletzt bei der Ampel bezüglich der Grünen, die wollten ja gar keine Asylverschärfungen etc, aber haben es aus staatspolitischer Verantwortung oder des Koalitionsfriedens wegen mitgetragen... Das ist lächerlich. Wenn alle auf der Autobahn 120 in der 80 Zone fahren und da steht ein Blitzer kriegen alle einen Strafzettel. Da können sie auch nicht sagen, "ich bin gerast weil alle gerast sind um des lieben Verkehrsfriedenswillen..." Wenn Parteien und Politiker Entscheidungen mittragen sind sie dafür auch verantwortlich und nicht der Wähler der es nicht kapiert hat oder die 'unfähige' Partnerpartei in der Koalition. Auch die 'Altlasten' der Union in Berlin, die Sie ins Feld führen, erkenne ich nicht an, weil unabhängig von etwaigen Altlasten oder nicht, Die Linke sozialen Wohnungsbau hätte forcieren können oder - wenn Sie sagen das ist zu teuer - wenigstens flächendeckend Radwege durchsetzen. Das ist nicht teuer, die Umwidmung von Straßen wäre billigst zu verwirklichen gewesen, Corona erbrachte den Beweis,über Nacht waren Popup-Radwege möglich. Rot-rot und R2G hatten zwei Jahrzehnte und man sieht nichts.
zum Beitrag01.11.2025 , 20:14 Uhr
Das wird das große Problem des späten 21. Jahrhunderts werden. Alle denken Migration oder Klima werden die Tagespolitik bestimmen, ich tippe ganz schwer auf Massenarbeitslosigkeit wegen fortschreitender Automatisierung - und die Weltbevölkerung wächst ja immer noch... Schon heute überall Roboter, allein im Haus - Geschirrspüler, Staubsauger, Waschmaschine, Rasenmäher - alles mittlerweile als selbstständig operierendes Gerät oder zumindest smart zu steuern erhältlich. Was sich da in den letzten 50 Jahren getan hat, nochmal das gleiche Tempo in den nächsten 50 Jahren und 50% aller Arbeitsplätze sind obsolet. Wenn die Menschheit dann immer noch Lohnarbeit zur Existenzsicherung des Einzelnen braucht brennt der Baum so richtig
zum Beitrag01.11.2025 , 10:28 Uhr
"Finde ich ganz schön menschenverachtend, so eine Formulierung." Der Fokus meiner Aussage liegt auf der Überflüssigkeit der Arbeitskraft, nicht der Überflüssigkeit der Menschen. Ich habe es aber bewusst provokant geschrieben, weil schon sehr bald aus meiner Sicht viel zu viele Menschen für viel zu wenig Arbeit vorhanden sein werden - zumindest wenn wir am 40 Stunden Modell festhalten - und das wird zu extremen sozialen Spannungen führen. --- "Hauptsache mal wieder schnell ein Statement rausposaunt." Das war nicht meine Intention, die 1200 Buchstaben Begrenzung forciert halt manchmal zu einer gewissen Verkürztheit. Ansonsten empfehle ich den Blick nach Japan - vollautomatisierte Supermärkte, Roboter die Getränke ausschenken, Roboter die in Altenheimen Menschen betreuen, etc... Kühlschranke die Einkaufslisten selbstständig erstellen gibt es auch schon - diese Listen via Internet an vollautomatisierte Hochregallager weiterzugeben, von denen dann Drohnen die Lieferung vor die Haustür bringen ist wahrlich keine Fiktion mehr. Usw usf Es geht schon alles, es ist nur bei uns aktuell noch billiger Menschen derlei unkomplexe Tätigkeiten tun zu lassen. In 50 Jahren ist das definitiv anders
zum Beitrag01.11.2025 , 10:13 Uhr
Ich gehe voll mit 👍
zum Beitrag01.11.2025 , 00:39 Uhr
"Berlin ist geil auf Kapitalismus" Das klingt so als nähmen Sie Sie hier die Politiker aus der Verantwortung - vielleicht lese ich diesen Satz aber auch nur zu kritisch. Der von Ihnen angeführte Amazon-Tower wurde jedenfalls unter R2G genehmigt - damit die jetzt bei Protestdemos gegen Amazon in der ersten Reihe vorne stehen können und brav die Banner mitheben wenn die Presse Fotos macht...😂🤷 In Dreistigkeit sind sich alle Parteien längst gleich
zum Beitrag31.10.2025 , 18:56 Uhr
Überheblich. Dummdreist. Danke für dieses erhellende Interview. Die Hipster-Kaffeläden in der Kastanienallee, die 8 Euro für ihren Latte nehmen und die sich nur Gutverdiener leisten können sind anscheinend okay, aber der Steh-Kaffeläden, der einen Kaffee anbietet dem sich auch die Kindergärtnerin leisten kann und der nich mal n Drittel der Fläche eines normalen Cafés einnimmt, der zerschießt die Mieten und nimmt Kitas den Wohnraum... Alles klar. So sieht sie also aus, die "solidarische Stadt, in der es fair für alle zugeht" - fair für alle die ins Weltbild von Herr Schneider passen... Astrein die gleiche Scheiße wie sie der AfD vorschwebt - eine erlaubte Meinung, null Toleranz. Ganz großes Kino, Applaus.
zum Beitrag31.10.2025 , 17:31 Uhr
Nur in bestimmten Gebieten. Lybien war die Kornkammer der Römer, heute ist das Wüste. Ganz ohne menschengemachten Klimawandel, sondern einzig durch natürliche Klimaveränderung. Wir forcieren zweifelsohne eine Verschiebung des Klimas, aber der Idee, dass sich dadurch Anbaufläche nur vermindert widerspreche ich klar und deutlich. Ja es werden Gebiete nicht mehr für Agraranbau nutzbar sein, dafür werden neue Gebiete dafür urbar werden.
zum Beitrag31.10.2025 , 17:25 Uhr
"Nicht mit mir." Ihre freie Entscheidung. Ihr gutes Recht. Das ist freie Meinungsäußerung in einem freien Land. Die Frage ist, gestehen Sie jedermann seine freie Entscheidung zu oder wollen Sie Ihre Ideologie und Überzeugungen einem jeden aufzwingen?
zum Beitrag31.10.2025 , 15:36 Uhr
Da treffen Sie einen validen Punkt - die Gier ist eine Hydra des Kapitalismus
zum Beitrag31.10.2025 , 10:04 Uhr
Ich habe nicht behauptet das die Klimazerstörungen des Menschen notwendig sind. Ich habe auf Ihre Falschbehauptung hingewiesen das die Korallen derzeit live am Aussterben seien. Das ist schlicht gelogen. Weltweit sind Korallenriffe aktuell akut am Absterben. Die Riffe werden sich aber verschieben. Es war schon 5 und 6 Grad wärmer, auch diese Shifts haben die Korallen überlebt. Natürlich hatten sie damals Jahrtausende Zeit, da war ein sanfter Übergang möglich - ohne Massenabsterben. Dieses Mal, durch den Menschen beschleunigt, fehlt ihnen diese Zeit, deshalb geht das Absterben in enormem Tempo, während der Neuaufbau leider Jahrtausende dauern wird. Es werden dennoch einzelne Riffe überleben, vielleicht nicht alle Arten, man wird sehen. Ich bin für sachliche Diskussionen, nicht hysterische Übertreibungen oder Scheuklappenideologie. PS: Übrigens selbst wenn wir das ominöse 1,5 Grad Ziel nicht überschreiten würden, würden von den aktuellen Korallenriffen plusminus 90% nicht überleben. Die Korallen sind sicherlich mit am betroffensten von der beschleunigten Klimaerwämung durch den Menschen, ein komplettes Aussterben ist aber nicht zu erwarten.
zum Beitrag31.10.2025 , 05:57 Uhr
Das bedürfte einer weltweiten Revolution gegen das aktuelle kapitalistische System. Davon rate ich gleich doppelt ab: 1. Aktuell sind Autokraten und Despoten an der Macht - USA, China, Russland, Italien, alle Golfstaaten, etc - oder zumindest sehr hoch im Kurs - Frankreich, Deutschland, Spanien, England, etc - die Idee, dass eine neue Wirtschaftsdoktrin besser für die Menschen ausfällt als die jetzige, würde ich da doch arg in Frage stellen 2. Trotz aller Unkenrufe brachte der Kapitalismus einen Wohlstand über die Erde wie keine Wirtschaftsform zuvor. Milliarden wurden aus Hunger und Elend geholt. Der Kapitalismus schaffte Ressourcen zur Finanzierung weltweiter Impfkampagnen, etc... Alles nicht perfekt, aber besser ging es noch nie in der Menschheitsgeschichte einem überwältigenden Teil der Menschheit. Ich plädiere da zu sachlicher Analyse und kleinen Justierungen denn radikaler Revolution. Der Kapitalismus ist weit mehr nützlich als schädlich.
zum Beitrag31.10.2025 , 05:48 Uhr
Bill Gates ist ein Unternehmer. Einer der erfolgreichsten Unternehmer der letzten 50 Jahre. Sowas erreicht man nicht indem man stur einer Ideologie nachrennt, sondern kühl und sachlich ständig die Situation neu bewertet und die weiteren Schritte danach auslegt. Trotz aller Unkenrufe schreitet der Ausbau der erneuerbaren Energien sehr schnell voran. ALLE Länder dieser Erde steuern auf eine vollständige Umstellung ihrer Energiegewinnung aus Erneuerbaren zu. Es ist egal ob sie es wirkmächtig an die große Glocke hängen (bspw Deutschland) oder es ohne großes Aufsehen durchziehen (China) oder es der aktuellen politischen Agenda wegen leugnen (USA). Die Wirtschaft und Wirtschaftlichkeit setzt die Maßstäbe. Politik ist (und war) schon immer nur der Freiraum, den die Wirtschaft ihr lässt. Bill Gates versteht das wie kaum ein anderer. Seinen Ausführungen gibt es nichts hinzuzufügen. Untergangsfantasien werden nicht eintreten. Das heißt nicht, dass es nicht Einzelne hart treffen wird. Das behauptet auch Gates nicht. Aber ein Untergang ist völlig absurd, nicht mal IPCC versteigt sich zu solcher Rhetorik. Untergang predigen nur die die davon leben 🤷
zum Beitrag31.10.2025 , 05:29 Uhr
Bärbel Bas: "Dies sei „ein wichtiger Schritt für mehr Gerechtigkeit und Anerkennung derer, die unser Land Tag für Tag am Laufen halten“ und "Audretsch fordert (...) für eine höhere Entlohnung derer zu sorgen, „die tagtäglich im Niedriglohnsektor unsere Gesellschaft am Laufen halten“ Das ist ja das neue Lieblingswort. Die Mindestlöhner, die dieses Land am laufen halten... Als ob. Ehrlich wäre: Mindestlöhner sind größtenteils überflüssig. Die, die dieses Land wirklich am laufen halten sind Polizei, Ärzte, Facharbeiter - vom Fahrdienstleiter über alle Handwerker bis zu Beschäftigten in der Produktion. KEINER von denen arbeitet für Mindestlohn. Mindestlohn gibt's für Regale auffüllen, Pakete ausfahren, Pizza liefern, kellnern, etc... Alles Jobs die längst automatisiert sein könnten, es ist nur schlicht billiger es von Menschen machen zu lassen. Insofern ist der Mindestlohn eine ABM für die, die die moderne Arbeitswelt nicht mehr braucht. Harter Tobak? In ein zwei Generationen werden ungleich mehr Menschen obsolet sein am Arbeitsmarkt. Bestes Beispiel autonomes Fahren, das wird unzählige Arbeitsplätze überflüssig machen. Die Idee von Arbeit und Beschäftigung wird sich radikal verändern.
zum Beitrag30.10.2025 , 20:42 Uhr
"Korallen in den Weltmeeren sind derzeit live am Aussterben." Die Korallen werden nicht aussterben. Wieso immer diese dystopischen Übertreibungen? Der Korallengürtel wird sich verschieben. Dass das Absterben viel viel schneller aktuell geschieht als die Neubildung ist fraglos richtig, aber aussterben tut da gar nichts. Das ist wie mit dem Harz, der wird die nächsten zwei Generationen eher eine Mondlandschaft denn ein Wald sein, aber er wird wieder ein Wald sein. Bei Korallen dauerts halt ungleich länger, viele Jahrhunderte.
zum Beitrag30.10.2025 , 20:33 Uhr
Es sei Berlin gegönnt - seit der Wende waren da knapp 20 Jahre rot-rot oder R2G an der Macht... Eigentlich müssten da nur noch Fahrräder fahren, S- und U-Bahn perfekt ausgebaut sein, erschwingliche Mieten für jedermann und die Gehwege und Parks so sauber sein, dass man barfuß frohen Mutes umherspazieren könnte... Stattdessen herrscht extremer Wohnungsnotstand, die Schulen sind noch maroder als im Rest vom Land, Kitaplätze sind ein Lotteriespiel, Drogen- und Alkoholkranke lungern vor fast jedem U-Bahnhof, die Öffis (BVG) sind pleite/exorbitant verschuldet und Dreck, Müll und ständig verstopfte Straßen zieren das Stadtbild. Nicht falsch verstehen, die Union macht auch wenig besser, dass aber Die Linke oder ein linkes Bündnis zu sozialer Gerechtigkeit und einer Utopie voller Regenbogeneinhörnern führt - diese Idee sehe ich am Beispiel Berlin hinreichend widerlegt.
zum Beitrag30.10.2025 , 19:21 Uhr
Ich denke Sie mich auch
zum Beitrag30.10.2025 , 17:07 Uhr
Ich leugne nicht das es im Osten ein rechtes Problem gibt, ich hab nur was gegen diese Verdammung des Ostens als ob hier nur Nazis durch die Gegend turnen würden. Dortmund hat beispielsweise auch eine über die Republik hinaus bekannte rechte Szene. Hier im Forum wird immer so getan, als ob Neonazis nur im Osten vorkämen und als Beweis werden dafür die Zustimmungawerte der AfD herangezogen - als ob 40% hier im Osten mit Glatze, Springerstiefel oder Hakenkreuz rumliefen... Ihr vereinfacht es euch viel zu sehr, sorry. Bei egal welchem Thema verweist gerade das progressive Lager immer darauf, dass es komplex sei und unzählige Faktoren das Gesamtbild prägen, nur bei Ossis, Nazis, AfD - da ist anscheinend alles eindimensional. Sehr praktisch.
zum Beitrag30.10.2025 , 16:50 Uhr
Das Probleme im Stadtbild nichts mit Hautfarbe oder Genen zu tun haben ist mir schon klar, aber dennoch ist Armut kein Freischein sich asozial und undankbar aufzuführen. Kinderstube und Manieren kann sich jeder Mensch leisten, dafür brauchts kein Geld, nur Anstand.
zum Beitrag30.10.2025 , 16:47 Uhr
Sie sprachen oben von Dunkelhäutigen. Jetzt kommen Sie mit "ausländischen Mitbürgern". Ich hoffe es fällt Ihnen selbst auf... In der DDR waren circa 40.000 Kubaner und 20.000 Mosambikaner wenn ich mich recht erinnere.
zum Beitrag30.10.2025 , 09:56 Uhr
Dunkelhäutige hatten wir im Osten auf die Einwohner umgerechnet vielleicht sogar mehr als im Westen - aus Mosambik und Kuba waren sehr viele bei uns. Ihre Idee, das "10 Dunkelhäutige (...) sich meist durchschlagend aufs stadtbildliche Gemüt" negativ auswirken kann ich so nicht bestätigen. Mir und allen die ich kenne ist die Hautfarbe komplett egal, uns geht es um das Sozialverhalten denn es sind Gäste die wir kostenlos aufnehmen und deren Kosten wir tragen. Dafür erwarte ich Respekt vor unseren staatlichen als auch kulturellen Regeln und Dankbarkeit und in gewisser Weise auch Demut. Und an diesen drei Dingen hapert es ganz gewaltig. Das stößt übel auf. Darauf habe ich und alle die ich kenne keine Lust. Es ist nicht das WER zu uns kommt, es ist das WIE sie sich verhalten. Deswegen Ausländer raus oder AfD zu wählen ist sicherlich die dümmste Antwort darauf, den Osten als rechtsradikal verlorenes Gebiet abzustempeln hilft aber auch nicht. Es müssen Lösungen für Volk und Gäste her die die Allgemeinheit der Menschen die hier leben zufriedenstellen, damit eine friedliche Koexistenz wieder möglich ist
zum Beitrag29.10.2025 , 21:26 Uhr
Sie sprechen da einen validen Punkt an. Absolut richtig.
zum Beitrag29.10.2025 , 21:25 Uhr
Napoleon war vor 200 Jahren, Putin ist jetzt. Alles klar? Was interessiert mich europäisches Gehabe vor 200 Jahren, im Hier und Heute ist es Russland immer noch komplett egal was aus 'seinen' Soldaten als auch der Zivilbevölkerung wird, Europa nicht. Das ist der Unterschied. Daran unterscheuden sich Aufwand und Taktik zwischen NATO und Russland
zum Beitrag29.10.2025 , 21:20 Uhr
"Waren Sie schon mal im Osten unterwegs?" Ich bin hier geboren, aufgewachsen und wohne immer noch da. Thüringer Wald. Rennsteig. Was sie beschreiben sind auch hierzulande Einzelfälle. Ihr besagter Handwerker wurde deutschlandweit durch die Medien getrieben. Empörung, mediale Ergötzung, Quote machen. Das ist hier nicht die Norm. Auch nicht in Sachsen. Bin regelmäßig in Bautzen bei Verwandten. Das ständige Gefühl der Angst haben wir nur wenn wir nach Einbruch der Dunkelheit über den Anger oder Domplatz in Erfurt müssen. Früher waren das Orte der Begegnung, man saß bis spät abends zusammen bei Eis oder nem guten Wein. Heute patrouilliert dort die Polizei.
zum Beitrag29.10.2025 , 21:11 Uhr
Der Lobbyismus ist ein riesiges Problem, da gebe ich Ihnen sofort recht. Meiner Meinung nach resultiert er daraus, dass wir Spitzenpolitiker viel zu schlecht bezahlen. 200.000€ im Jahr ist ein Witz, kein Wunder das jeder halbwegs fähige Jurist lieber in die Wirtschaft oder Großkanzleien geht. Ein Bundestag mit 100 gut bezahlten engagierten Fachexperten, die keinem Nebenerwerb nachgehen dürfen, wäre deutlich effektiver.
zum Beitrag29.10.2025 , 14:59 Uhr
Wenn diese Diskussion "ein Heimspiel" für die Rechten ist, dann nur weil Linke konsequent dieses Thema seit Jahrzehnten totschweigen. Zur Zeit der deutschen Teilung wars auf beiden Seiten Politik und Bevölkerung egal; Deutsche lebten da, Gastarbeiter dort. Die ghettoähnlichen Stadtteile überall sind ja nicht aus Jux und Dollerei entstanden. Getrennt gelebt wurde seit jeher. In den 90ern und 2000ern dann wollte man es schönreden. Multikulti. Statt das Problem der Parallelgesellschaften anzuerkennen romantisierte man es. Die 'zwei Tore Führung' ist also hausgemacht. "Was hängen bleibt" ist nicht das nun selbst der Chef der Grünen Merz irgendwie recht gibt - was vor allem hängen bleibt ist, dass das politische linke Lager und ihre Anhänger nach wie vor lieber mit beiden Augen zugekniffen weitermachen wollen, als realistisch sich Problemen in unserem Land zu stellen.
zum Beitrag29.10.2025 , 14:33 Uhr
Und nochmal. Über 3/4 der AfD Wähler sitzen im WESTEN... 🤷 Weil Einwohnerverteilung in Deutschland. Aber ja, einfach mal halbstark einen Satz raushauen 'wir fahren jetzt da rüber und zeigen denen wie es geht'... Supi. Wessis die uns die Welt erklären wollen - von Zusammenleben über Wirtschaft bis Politik hatten wir die letzten 35 Jahre zur Genüge. Total toll. Hättet ihr uns nur halbwegs auf der Augenhöhe behandelt wie ihr es gegenüber Migranten fordert, wäre die AfD im Osten nur halb so stark - meine Meinung.
zum Beitrag29.10.2025 , 14:07 Uhr
Das wir überlegen sind bezweifle ich gar nicht - wir haben aber aus unserer Moral heraus den Anspruch, alle Bürger innerhalb unserer Grenzen zu schützen. Putin sind 'seine' Bürger scheißegal - ich kann es nicht weniger drastisch ausdrücken. Deshalb ist dieser ewige Vergleich zwischen den Ausgaben Russlands und der NATO völlig hanebüchen, da wir nicht annähernd die gleichen Ziele mit diesen Ausgaben verfolgen
zum Beitrag29.10.2025 , 12:21 Uhr
"Was fehlt, ist eine offene Debatte darüber, wie Sicherheit jenseits von Panzerketten aussehen kann: Investitionen in soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, Bildung, Gesundheit." Da können wir sofort darüber reden, sobald mir irgendjemand eine logische Erklärung gibt, wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Bildung oder Gesundheit Vladimir Putin aufhalten sollen 🤷 Wie russische Panzer so stoppen? Wie das Baltikum oder Polen und Finnland - denen wir nunmal verpflichtet sind - so verteidigen? --- "Wer Freiheit und Demokratie sichern will, braucht weniger Rüstung und mehr kritisches Nachdenken über die wahre Natur von Sicherheit im 21. Jahrhundert." Toller Satz. Fahren Sie doch mal an die ukrainische Front oder in eine der zahllosen Städte, die fast täglich von Russland bombardiert werden und sagen Sie ihr Sätzchen da nochmal so auf - und schauen Sie, wie die Reaktionen der Ukrainer, die tagtäglich dem russischen Wahnsinn ausgesetzt sind, darauf ausfallen. Viel Spaß dabei, kleiner Tipp, vllt vorher ne ordentliche Zahnzusatzversicherung abschließen
zum Beitrag29.10.2025 , 12:01 Uhr
Ich finde einfach Traumschiff und Sport gehören ins private Fernsehen und nicht von uns allen finanziert.
zum Beitrag29.10.2025 , 03:40 Uhr
Die Grünen waren auch keinen Deut bemühter. Die fabulieren großartige Ziele seit Jahrzehnten - aber wann und wo immer sie mitregieren wird kaum etwas davon angegangen, geschweige denn umgesetzt.
zum Beitrag28.10.2025 , 21:44 Uhr
1. Es sind Zwangsbeiträge, weil ich mich ihnen nicht entziehen kann. So wie Steuern. Punkt. 2. Der Programmauftrag des ÖRR ist die Bürger mit Informationen zur freien Meinungsbildung zu versorgen. Das heißt der ÖRR sollte eine ausgewogene, unabhängige und vielfältige Berichterstattung bereitstellen, die den demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Gesellschaft dient. Wieso man dafür grob 20 verschiedene TV Sender und um die 70(!!!) Radiosender braucht, ist mir unbegreiflich. Auch erschließt sich mir nicht der demokratische, soziale und kulturelle Nutzen an Formaten wie Traumschiff, Bares für Rares, Tatort oder Inspektor Barnaby. Und wie hunderte Millionen Euro für Fußballspiele und Großevents wie Olympische Spiele die freie Meinungsbildung positiv beeinflussen sollen, verstehe ich auch nicht. So lange der ÖRR für derlei Schabernack noch Geld hat ist er völlig überfinanziert. 1 TV Sender und 1 Deutschlandfunk würden völlig ausreichen. Ein Programm a la ARTE und Nachrichten. Ende. Gebührenfrei für alle. Punkt. Das wäre ein ÖRR.
zum Beitrag28.10.2025 , 21:15 Uhr
"apropos lieber ADFC: sammelt doch mal solche Erzählungen und veröffentlicht sie..da würden den braven BürgerInnen wahrscheinlich sämtliche Haare zu Berge stehen" Die Bürger sehen tagtäglich wie unschuldige Ukrainer bombardiert werden oder Migranten im Mittelmeer ersaufen - trotzdem gehen 98% unberührt ihrem Alltag nach. Ich bezweifle stark, dass da Erzählungen von Radfahrern eine Schockwirkung entfalten könnten...
zum Beitrag28.10.2025 , 18:32 Uhr
"Männer sind ein Risiko" ist wie Migranten sind gefährlich oder Bürgergeldbezieher sind Sozialschmarotzer oder Frauen sind hysterisch Merkt ihr hoffentlich selber, diese Überschrift ist ein kompletter Griff ins Klo
zum Beitrag28.10.2025 , 11:08 Uhr
Der Kommentar sollte eigentlich rüber zu den bayrischen Grünen
zum Beitrag28.10.2025 , 11:06 Uhr
Ich zitiere mal die gestrige taz: "Und dann das Lieblingsgespenst der Republik: die AfD. Seit zehn Jahren wächst diese Partei. Und seit zehn Jahren reagiert das politische Establishment mit denselben Rezepten: Empörung, Ausgrenzung, Verbotsfantasien. Hat bislang nicht funktioniert – und wird es auch künftig nicht tun. Das Gerede von der „Brandmauer“ hilft der AfD mehr als jede Kampagne. Es zementiert die Vorstellung einer abgehobenen Elite, die mit der Realität des Alltags nichts mehr zu tun hat. Dass die Brandmauer längst mehr Symbol als Strategie ist, scheint niemanden zu stören. Sie war gut gemeint – als klare Abgrenzung gegen rechts –, ist aber zum Selbstzweck geworden. Diese Debattenkultur hat eine Ursache: Moral hat die Analyse ersetzt." Vielleicht sollten denn auch die bayrischen Grünen mal diesen Artikel lesen, statt Altpapier aus Plenarsitzungen zu erzeugen. Lösungsvorschläge bitte die Damen und Herren Parlamentarier, Lösungsvorschläge! Und keine Verbotsphantasien. Damit gewinnt ihr null. Damit gewinnt Deutschland null. Damit verlieren nur wir alle. Stimmung, Politik, Wahrnehmung. Ihr habt die Mittel, ihr MÜSST es gebacken kriegen, dafür werdet ihr bezahlt - von uns
zum Beitrag28.10.2025 , 08:09 Uhr
Berlin ist immer gewollt und nicht gekonnt. München ist immer vorsichtig aber mit Hand und Fuß.
zum Beitrag28.10.2025 , 07:44 Uhr
Vom ersten bis zum letzten Wort - absolute Zustimmung. Sehr erfrischende, weil ausgewogene Beleuchtung ohne ideologische Scheuklappen. Derlei Sachlichkeit aber auch Tabulosigkeit in Debatte als auch Herangehen bräuchte es republikweit, um wieder einen Staat zu bekommen, der schnell aber dennoch zielsicher sich den mannigfaltigen Herausforderungen stellen kann.
zum Beitrag28.10.2025 , 07:18 Uhr
Die zigtausende Tiere in Ställen kommen doch auch daher, da immer mehr in Städten leben wollen und 'zu faul' sind sich der Ernährungsbeschaffung zu widmen. Bei uns hat am Wochenende (zwischen dem ersten Schnee) so ziemlich jeder im Garten geklopft - Volieren bauen für die Hühner, weil die alle durchgedreht sind, wenn da morgens das kleine Fenster zur Wiese nicht geöffnet war. Ich lese immer wieder was übers urban gardening oder Tiefgaragen wo Lebensmittel hochgezogen werden sollen, aber das sind halt nur Aushängeschilder, gehipte Alibiprojekte zum Vorzeigen. 95% der Städter verlassen sich auf die Zauberbox genannt Kühltheke im Supermarkt - zerkleinert, fertig portioniert und verpackt. Eine Sau zerlegen, einen Hasen ausziehen - verpönt. Archaisch. Aber essen wollens dann komischerweise doch noch fast alle... Das Problem ist nicht die Massentierhaltung, das Problem ist die Erwartungshaltung der (urbanen) Konsumenten bezüglich Preis, Bereitstellung und Darbietung.
zum Beitrag28.10.2025 , 06:47 Uhr
Vielen Dank das sie genau Frau Marin und Frau Adern als Beispiele bringen - denn an die habe ich auch gedacht als ich schrieb: "Ich kenne einfach kein Gegenbeispiel, sprich eine Frau die sich als gewählte Präsidentin mit feministischer Agenda im Amt halten konnte." Sie schreiben ja selbst, die haben beide Akzente gesetzt - aber eben keine Ära geprägt. Das geht nicht in soft. Deshalb Meloni, Thatcher, Merkel - wer sich dauerhaft oben halten kann, der braucht die von mir beschriebenen Charaktereigenschaften. Die Welt ist, so scheints, noch nicht reif für eine utilitaristische Regierung - da müsste erst die Ressourcen- und Energieknappheit überwunden werden (und selbst dann gäbs wahrscheinlich noch große Kräfte die dagegen wären).
zum Beitrag27.10.2025 , 14:55 Uhr
Zu Zeiten der Kubakrise war das mit der Stationierung vor der Haustür noch eine echte Aufwertung der Bedrohungslage - heutzutage ist das nicht mehr so. Es gibt unzählige Trägerraketenmodelle die Sprengköpfe um den Globus tragen und die USA haben beim Schlag gegen den Iran dieses Jahr einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie weltweit von ihrer Heimat aus operieren können - Luftluftbetankung, extrem große Reichweiten und Stealthtechnologie machten es möglich - weder Russland noch China hat irgendetwas mitbekommen, die waren fast einen Tag in der Luft bis zum Schlag, das war militärisch gesehen schon ganz großes Kino (unabhängig vom tatsächlichen Erfolg der Angriffe)... Also Russlands Behauptung, es wolle keine NATO Raketen in der Ukraine, ist eine Alibibehauptung für eine Bedrohungslage durch Kurzstreckenraketen, die in der heutigen Zeit schon lange keine Rolle mehr spielen
zum Beitrag27.10.2025 , 13:38 Uhr
Zeitung und Bücher konsumiere ich am liebsten gedruckt - das Rascheln, der Geruch, der Umstand etwas 'Echtes' in der Hand zu halten macht für mich den Reiz an der Leseerfahrung. Briefe oder Nachrichten schreibe ich aber nur digital - ich verzweifle schon immer an Geburtstags-, Weihnachts- oder sonstigen Glückwunschkarten - ein falscher Buchstabe, ein unsauberer Buchstabe und mein innerer Monk zwingt mich nochmal neu anfangen zu müssen (und die vertane Karte wandert in Ofen oder das Altpapier). Das ist nicht nur unschön für den Geldbeutel (gute Karten kosten gerne 3€ und aufwärts), es frisst auch enorm Zeit manchmal - digital wird einfach der Fehler gelöscht und schon ist alles gut. Den Vorteil der sofortigen Zustellung noch gar nicht eingepreist...
zum Beitrag27.10.2025 , 12:21 Uhr
Russlands Regime muss diesen Krieg nicht 'überleben'. Putin wollte sich mit der Heimholung der Ukraine ins Reich sein endgültiges Denkmal setzen, weil seine Herrschaft über Russland zwar lang ist/war, auch aber kontinuierlich mit wirtschaftlichem und geoplitischem Niedergang 'auszeichnete'. So wollte Putin nicht in den Geschichtsbüchern enden. Das war der finale Anstoss für den Ukrainekrieg aus meiner Sicht und das erklärt erst recht, warum Putin sich stoisch und unbeirrbar in den 'Verhandlungen' zeigt. Meine Anspielung auf Hitler und der Heimholung ins Reich ist auf Putin für mich zutreffend - und wie der Führer wird Putin diesen Krieg führen bis sein Ziel zu 100% erreicht ist oder ihm der Kreml um die Ohren fliegt 🤷 Er selbst weiß am besten, dass er ein System installiert hat, dass ihn eine Niederlage niemals überleben lassen würde - politisch sowieso nicht, aber auch nicht körperlich... #Fenster #Nowitschok Und darum wird dieser Krieg noch sehr lange gehen, außer die Ukrainer verlieren die Geduld oder ihre Kriegsmüdigkeit wird derart groß, dass sie mindestens alle 4 geforderten Regionen abtreten plus auf perspektivische NATO Mitgliedschaft etc verzichten.
zum Beitrag27.10.2025 , 11:55 Uhr
"Dennoch ist nicht ganz klar, warum man dann, an der Macht angelangt, eine komplett männliche, nonfeminsitsche Agenda haben muss" Ich kenne einfach kein Gegenbeispiel, sprich eine Frau die sich als gewählte Präsidentin mit feministischer Agenda im Amt halten konnte. Das ist kein Fatalismus sondern einfach eine Bewertung der Realität. 'Softe Themen' wie Sozialpolitik und Berücksichtigung marginslisierter Gruppen spielen im Kapitalismus eh nicht die erste Geige, wenn dann noch - so wie jetzt - weltweit knappe Kassen herrschen rutscht das noch weiter nach hinten. Man muss aber sagen, dass damit auch kein Blumentopf in der Politik zu gewinnen ist 🤷 Frauen stellen ja immerhin auch 50% der Wählerschaft, man müsste meinen, dass mit feministischen Themen oder gerechter Sozialpolitik etc mehr zu holen wäre, dem ist aber augenscheinlich nicht so
zum Beitrag27.10.2025 , 11:00 Uhr
Die Natur selbst sorgt bereits für einen natürlichen Männerüberschuss - im Schnitt werden auf 100 Mädchen 105 Jungs geboren. In Deutschland ist diese Statistik sogar noch minimal prägnanter, auf 100 Mädchen kommen hierzulande 106 Jungs. Der restliche Überschuss aus Ihrer genannten Statistik - bei den 18 bis 29 jährigen kommen 108,6 Männer auf 100 Frauen - dürfte sehr wahrscheinlich auch mit der unkontrollierten Migration zusammenhängen, bei den Neuankommenden herrscht seit jeher ein riesiger Männerüberschuss. Dass das gesamtgesellschaftliche Auswirkungen nach sich zieht ist nur logisch - die Natur bekommt ja nicht mit, wie gerade Migrationsbewegungen verlaufen.
zum Beitrag27.10.2025 , 09:22 Uhr
Wie kommt man bloß auf die Idee, dass durch Frauen an der politischen Spitze "mit einer Sozial- und Gleichstellungspolitik, die sich stärker an den Bedürfnissen von Frauen, Kindern, Alten, Schwächeren, Migrant:innen orientiert, die auf Equal Pay und gleiche Rechte für alle setzt" zu rechnen ist??? Um eine Position an der Spitze von Parteien und Staaten erreichen zu können kommt es vor allem auf Charaktereigenschaften an - man muss für den Erfolg über Leichen gehen, man muss Konkurrenten ausschalten oder wegbeißen und man muss eine Gier haben zu führen. Dass das alles Attribute sind, die häufiger bei Männern zu Tage treten steht außer Frage - aber Politikerinnen die nach ganz oben kommen, haben diese Eigenschaften auch immer. Merkel hat Konkurrenten immer frühzeitig aus dem Weg geräumt und selbst ihren Ziehvater Kohl aufs Kreuz gelegt. Baerbock hatte mit alternativen Wahrheiten bezüglich ihres Lebenslaufs keine Probleme, gab horrende Summen für Friseure aus und glänzte einzig durch Barfußfotos aus der Südsee statt amtlicher Erfolge - und auch ihren aktuellen Posten hat sie klassisch durch wegbeißen der Konkurrenz erlangt. Frauen in Spitzenämtern sind charakterliche Männer 🤷
zum Beitrag27.10.2025 , 02:24 Uhr
Ich persönlich mochte die Frischhaltefolie noch nie. Total unpraktisch, verklebt ständig bevor man sie ums Objekt der Begierde bringt. Den einen Rückschluss möchte ich aber dann doch kritisieren: "Und sich dann beim Schnorcheln über den Kunststoffmüll wundern, der überall rumliegt und rumtreibt." Es ist kein Naturgesetz, dass Plastikmüll im Meer landen muss. Es ist der Umgang mit dem Müll und die Achtlosigkeit des Einzelnen, die dazu führt.
zum Beitrag26.10.2025 , 23:14 Uhr
"Deutsche Städte haben reale Probleme – allerdings andere, als Friedrich Merz behauptet." Das spannende ist doch, dass wie immer erstmal von links Empörung und ein Aufschrei der Entrüstung kommt - klassische Reflexhandlung, damit wird das gewogene Publikum befriedet. Während die sich dann auf Social Media austoben oder bei Demos treffen, geben dann progressive Politiker nach und nach zu, dass das so schon stimmt und nicht von der Hand zu weisen ist. Bestes Beispiel heute: Felix Banaszak. Zuerst Empörung, "eines Kanzlers unwürdig" sagte er. Paar Tage gewartet bis der online-Mob sich warm schreibt - heute dann Banaszak ganz sachlich: Merz spricht "eine breit getragene Wahrnehmung an, mit der sich progressive Kräfte beschäftigen müssen (...) Und es gibt kriminelle Gruppen auch aus migrantischen Familien, die am Freitagabend Leute abziehen oder Frauen belästigen." Progressive Kräfte sollten "nicht den Eindruck erwecken, diesen Teil des Lebens auszublenden, denn es gibt ihn“. Dazwischen natürlich der Hinweis das Merz Einlassung zu einseitig war - damit hält sich Banaszak ein Hintertürchen offen, falls doch noch die eigenen community zuhört... Alles wie immer. Empörung. Dann Zustimmung.
zum Beitrag25.10.2025 , 16:29 Uhr
Die "pöhse Linke" fällt nur durch Empörung auf. Gaza, Merz, Wehrpflicht, you name it. Lösungsvorschläge? Null. Das bemängele ich. Ich sage nicht, dass sie falsche Punkte ansprechen, ich sage, dass Kritik ohne realistische Pläne wie man es anders lösen könnte, nur die Hälfte wert ist
zum Beitrag25.10.2025 , 16:19 Uhr
Danke. Man kann Merz Weltbild und Politik ablehnen ohne ihn haltlos als Nazi zu titulieren und damit die echten Nazis gangbar zu machen? Weil wenn Merz ein Nazi ist, was ist dann Hoecke? Und was war Hitler? ...
zum Beitrag25.10.2025 , 16:15 Uhr
Ich hetze nicht, ich habe sachlich ein Beispiel genannt. Und was haben irgendwelche Auszeichnungen mit der Qualifizierung für staatliche Finanzierung zu tun? Beide Preise die Sie benennen werden von privaten Trägern vergeben. Welches Gesetz spricht diesen Trägern Deutungsgewalt für staatliche Finanzierung zu?
zum Beitrag25.10.2025 , 12:39 Uhr
Gerne. Ganz klassisches Beispiel: Omas gegen rechts. Rechts ist die CDU. Die AfD ist rechtsradikal. Entweder die nennen sich Omas gegen Rechtsradikale - oder die wären für mich raus aus der Förderung. Weil so wie Sie jetzt heißen, sind Sie ein Teil der demokratischen Zivilgesellschaft, der einen anderen Teil ablehnt. Das finde ich untragbar. Stellen Sie sich mal vor, es würde Omas gegen links geben und die würden Geld vom Staat wollen... - was wäre da wohl los? Auch ist für mich jede NGO untragbar und nicht Teil der demokratischen Zivilgesellschaft, die beispielsweise im Februar durch die Republik zog und Merz als Nazi beschimpfte. Das ist jenseits jeglicher Realität, blanke Diffamierung, pure Stimmungsmache - einen Mehrwert für die Demokratie sehe ich hier nicht, das sollte aber aus meiner Sicht der Grundgedanke und die Quintessenz jeder NGO sein, die sich zur demokratischen Zivilgesellschaft zählt. Alles andere sind Vereinigungen zu Partikularinteressen. Kein Problem, aber definitiv nicht staatlich zu finanzieren. Das fällt unter Hobby oder KdL, Kosten der privaten Lebensführung.
zum Beitrag25.10.2025 , 07:12 Uhr
Einmal mehr wird mit dem Begriff "demokratische Zivilgesellschaft" versucht, NGOs mit linker Ausrichtung zur Gesamtheit der Zivilgesellschaft zu erklären. Man möchte sich größer machen als man ist - und das schürt natürlich auch mehr die Empörtheit. Dabei beschreibt es der Artikel selbst: allein kann die AfD nichts. Auch da wo sie stärkste Kraft ist. Überall sind kommunale Vertreter von anderen Parteien dabei oder lokale Bündnisse. Natürlich zählt der Artikel besonders gern Beispiele mit der Union auf, weil Union=böse. Das zum Beispiel auch die SPD ganz gut in der Vergangenheit auf kommunaler Ebene mit der AfD konnte, wie im Wahlkampf zur NRW Wahl ans Licht kam, egal. Was hierbei aber generell übersehen wird: sowohl Union als auch SPD und egal wer, das sind alles Demokraten. Oder möchte jemand ernsthaft die alle als undemokratisch deklarieren? Heißt, unionsnahe NGOs sind auch Teil der "demokratischen Zivilgesellschaft". Und auch SPDnahe und sonstige Bündnisse, die hin und wieder mit der AfD zusammenarbeiten, sind Teil der demokratischen Zivilgesellschaft. Die Selbstüberschätzung bzw Anspruchshaltung alleiniger Vertreter der Zivilgesellschaft zu sein, ist weder haltbar noch dienlich
zum Beitrag25.10.2025 , 06:43 Uhr
Beides ist wahr - sie sind die einzige Partei die es versucht, sie sind dabei aber komplett erfolglos. Was ist die Lösung dafür? Zwei Wege. Nummer 1: man setzt sich auf den Hosenboden und strengt sich an, erarbeitet neue Konzepte und probierts weiter. Nummer 2: Man sagt 'is mit zu schwer, ich werf die Flinte ins Korn' und gibt auf - und rennt heulend zum großen Bruder der einem die Lösung verraten soll. Der große Bruder heißt Karlsruhe und dessen Lösung Parteiverbot. Gewonnen wäre damit nichts, denn man hätte nichts daraus gelernt. Trotzdem wird das von allen Parteien außer der Union als Königsweg beschrieben. Unklug.
zum Beitrag25.10.2025 , 06:36 Uhr
Ihr kurzer Kommentar trifft es perfekt. Jeder weiß wen Merz meint, aber das kennen wir ja alle - wenn man etwas absichtlich falsch verstehen möchte, dann kann man aus jeder Äußerung einen Skandal machen. Zugegeben, das haben konservative Akteure so gemacht bei Habeck und Bearbock - und das machen jetzt linke Medien und deren medial überproportional laute Anhängerschaft bei Merz, Söder, Dobrindt. Gleiches mit gleicher Münze zurück. Irgendwo verständlich. Definitiv maximal unklug, weil so nie eine echte Debatte und an deren Ende ein Konsens gefunden werden kann. Diskussionen auf Sachebene an Fakten - da müssten wir wieder hin. Strauß, Kohl und Schmidt waren auch völlig verschiedenster Meinung, die haben aber miteinander gestritten, nicht sich gegenseitig zu Rassisten und Kinderbuchautoren erklärt. Es ging leidenschaftlich um politische Lösungen, heute geht's leidenschaftlich um maximale Abgrenzung und Diffamierung. Wir versenken von ganz allein das Schiff.
zum Beitrag24.10.2025 , 21:23 Uhr
"Es muss sich ändern, wie wir über Migration reden!" Das klingt gehörig nach Sprachpolizei. Seit einigen Jahren wird ausschließlich von links die freie Rede eingeengt. Es gibt gute Gründe das gewisse Äußerungen in Deutschland juristisch verfolgt werden. Was da aber von links betrieben wird geht weit darüber hinaus. Ganze Debatten sollen im Keim erstickt werden - im Namen von Rassismus, Spaltung oder der Wissenschaft als Totschlagargument wenns ums Klima geht. Auch jetzt bei der Stadtbild-Debatte das gleiche Spiel: ein Artikel nach dem anderen der feststellen möchte, wie rassistisch Merz ist. Kein einziger Artikel hingegen der sich sachlich mit Merz Aussage auseinandersetzt. Wie schon im Februar nur noch Nazivergleiche oder Rassismusstigmatisierungen. Dauerhysterie. Das durch die tägliche Benutzung von Nazi und Rassist die Begriffe enorm an Wirkmächtigkeit verlieren, das sie so veralltäglicht werden - null Reflektion. Der Rechtsruck resultiert aus einer völligen Planlosigkeit von links. Wie umgehen mit Israel? Mit Putin? Der Bundeswehr? Dänemark? Sozialbetrug? Integrationsunwilligen? Keine Angebote, keine Reflektion, nur Empörung. Moralisch im Recht in den Untergang. Hut ab.
zum Beitrag24.10.2025 , 19:23 Uhr
Seien Sie versichert, es ist völlig egal wie viele Bürger Merz' Äußerung zustimmen. Merz könnte auch schreien 'hoch die Tore' und bildgewaltig wie einst der Papst 10 Asylbewerbern vor dem Bundestag die Füße waschen, er bekäme dennoch Contra von hiesigen Foristen, weil Merz Merz ist und weil von der Union nichts Gutes kommen kann. Egal was die Union tut und sagt, es ist entweder falsch oder rechtsradikal. Quasi per Naturgesetz. Früher wurden politische Zirkel gebildet. Früher saß man in der Kneipe mit Leuten aus allen Parteien, stritt heftig, leidenschaftlich - und trank hinterher ein Bier. Das ist heute nicht mehr gewollt. Man redet nur noch mit seinesgleichen. Bestärkt sich gegenseitig. Und erklärt jede Gegenmeinung für nicht diskutabel. Keiner will mehr diskutieren. Konsens ist keine Option. Es gibt nur mehr maximale Dominanz. Von allen Seiten.
zum Beitrag24.10.2025 , 10:12 Uhr
Irgendwie sowas wirds gewesen sein
zum Beitrag24.10.2025 , 10:00 Uhr
Natürlich war unsere Ausbildung und unsere Systeme nicht auf dem Stand des Westens. Wenn ich da ans CNC fräsen zurückdenke, ich kenne zum Glück nur noch die 700er von Numerik, aber das waren Lichtjahre zwischen Ost und West. Massenarbeitslosigkeit gab es natürlich auch, viele haben sich halt von Job zu Job gehangelt oder sind dann eben weggezogen - schön für die Statistik - aber bei uns im Dorf beispielsweise hat jeder außer beim Bäcker und beim Schmied die Arbeit verloren. Das wir allerdings durchaus einige völlig "arbeitsunfähige Arbeiter" hatten die dann durch die Systeme fielen, stimmt allerdings auch und ja, natürlich wollte die niemand freiwillig beschäftigen
zum Beitrag24.10.2025 , 09:41 Uhr
"Der aktuelle Unterschied zwischen "rechts" und "links" geht um die Frage, bis zu welchen Punkt die kapitalistische Wertschaffungskette für die Allgemeinheit herangezogen werden darf." Spannende These, darüber denke ich mal nach, danke
zum Beitrag24.10.2025 , 08:30 Uhr
Diese "gelungene Integration" war aber gewollt, wurde über Jahrzehnte vorangetrieben und es handelte sich um die Vereinigung eines Volkes - und trotzdem kam es zu massiven Verwerfungen, zu Massenarbeitslosigkeit weil unsere Arbeitssysteme unterschiedlich waren und unsere Bildungsabschlüsse denen der Wessis unterlegen waren, teils weil wir technisch ein Jahrzehnt hinterher waren. Es kam zu Landflucht, Betriebssterben und der Verödung ganzer Regionen - und diese Integration ist auch 35 Jahre später noch lange nicht abgeschlossen. Ganz so romantisch wie Sie es schildern lief es nicht ab und das war wie gesagt ein Volk und eine von vielen gewollte, beiderseitige Vereinigung.
zum Beitrag24.10.2025 , 06:19 Uhr
Sie können Merz und seine Politik in Frage stellen, aber nicht seine Abneigung gegen die AfD. Merz könnte sofort mit der AfD koalieren. Es wäre eine stabile Mehrheit und die CDU hätte keine Probleme ihre Agenda durchzudrücken, im Gegensatz jetzt zur SPD, die natürlich nur widerwillig ihre Weichenstellungen von der Ampel aufgeben mag und sich überdies deutlich stärker aufspielt als es das Wahlergebnis hergibt. Merz Idee wie man sich von der AfD abgrenzen kann ist lückenhaft, höflich ausgedrückt. Sie können ihm auch das Talent dazu absprechen. Aber mit der AfD wird er nie koalieren, vorher geht er.
zum Beitrag24.10.2025 , 03:47 Uhr
Autor bekannt, Tweet gesichert - was zur Hölle soll da eine Rechtfertigung für eine Hausdurchsuchung liefern? Fast zwei Jahre später vor allem... Sehr positiv das die taz hier das Vorgehen der Staatsanwaltschaft in Frage stellt und es nicht einfach so durchwinkt. Was Bolz zu diesem Tweet ritt ist mir schleierhaft, als verkappten Rechtsradikalen habe ich ihn nie wahrgenommen.
zum Beitrag24.10.2025 , 02:59 Uhr
Das ist nicht rassistisch, das ist das Grundprinzip eines jeden heutigen Staates - Partizipation. Ohne Teilnahme am wirtschaftlichen Tun geht nichts, weil ohne Teilnahme keine Steuern und ohne Steuern kein Geld für nix. Und noch mehr wird diese Idee zwingend im Sozialstaat, der neben den gesellschaftlichen Grundbedürfnissen wie Infrastruktur ja auch noch die individuelle Absicherung leisten will. "Wer gebraucht wird und sich in seinem Nutzen bewährt, darf kommen und bleiben" gilt gleichermaßen auch für hier geborene - alle Aufwendungen, vom Kindergeld über Kindergarten bis zur Schule sind darauf ausgerichtet, dass das Kind später mal einen Mehrwert schafft, der wiederum dann die Ausbildung der nächsten Generation finanziert, die Rente der vorherigen, die laufenden Bedürfnisse aller und dann noch so Spielereien wie Entwicklungshilfe, etc... Auch Linke wollen ja großflächig Geld verteilen, nur halt anders gewichtet. Und auch wollen sie Geld im großen Stil beschaffen, nur halt nicht aus der kapitalistischen Wertschaffung, sondern bspw von Reichen oder Erben. Andere Herangehensweise, selbes Prinzip - ohne Moos nix los 🤷
zum Beitrag24.10.2025 , 02:06 Uhr
Das hört sich komplett anders an als sonst und damit kann ich komplett d'accord gehen - auch wenn ich nicht glaube, dass ÖPNV überall das effizientere Mittel ist. Sicher für deutlich mehr Teile des Landes als jetzt, aber bei Dörfern mit 200 Einwohnern wie uns kann es aus meiner Sicht niemals effizienter sein, Busse fahren zu lassen, weil wir müssen ja alle zu unterschiedlichen Zeiten mobil sein. Ein Bus in dem pro Fahrt ein bis zwei Gäste sitzen heißt für mich Auto 🚗 PS: die Saale entlang bin ich auch schon geradelt, abschüssig, das macht natürlich Freude, leider lebt Mensch nicht nur am Fluss und muss diesen auch nicht immer bergab...
zum Beitrag24.10.2025 , 01:55 Uhr
"8 Kilometer und 150 Höhenmeter schaffen Sie locker, auch mit einem Rad ohne "E" und mit Einkäufen. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit haben Sie garantiert eine Menge Spass." Genau. Auch die Oma. Auch die nicht ganz schlanken. Auch die nicht körperlich fitten. Zeit haben wir auch ohne Ende. Wirklich danke für diese Eingebung. Wertschätzung, Augenhöhe - ihr Beitrag beinhaltet wirklich alles warum die Grünen hier bei 2% stehen 🤷👍
zum Beitrag24.10.2025 , 01:46 Uhr
"2013 war die AfD eine Truppe von FAZ-Frustrierten und kaum mehr (...) Jetzt freilich gibt es hart rechts und rechtsextrem-höckerig (...) Vergleichen Sie das mal mit der Entwicklung der Linken, die komplett regierungsfähig wären, bis auf die Sicherheitspolitik. Die haben gearbeitet." Das fasst es sehr schön zusammen, ja. Der Linken kam zu Gute, das Wagenknecht in völliger Selbstüberschätzung das Boot verließ und fast alle geistigen alt-SEDler mit sich zog. Leider ist Sicherheitspolitik DIE Politik der Stunde. Trump USA, Putin Russland und China Xi zwingen Europa zur eigenen Wehrfähigkeit - und so bleibt Die Linke in meinen Augen eben doch regierungsunfähig, weil auch mit van Aken, Reichinnek und Schwerdtner keine sich der Realität widmende Sicherheitspolitik in Aussicht steht - exemplarisch dafür dieses aktuelle Interview mit Clara Bünger aus der letzten heute show youtu.be/-xvV5JNdb...i=MT4wugOF7GIS5PGT
zum Beitrag24.10.2025 , 01:27 Uhr
"Repräsentative Demokratie heißt, dass die Gewählten politisch befähigter und klüger und mit mehr Zeit dazu sein sollen als Otto:ilie Normalverbraucher. Dafür werden sie sonst nach vier oder fünf Jahren abgewählt. Schmidt und Kohl haben gegen die Mehrheit in der eigenen Bevölkerung die Nachrüstung durchgezogen." Das ist richtig. Repräsentative Demokratie gibt Politikern diese Möglichkeiten. Das macht Politik beständiger, berechnenbarer und gibt ihr überhaupt die Möglichkeit langfristige Ziele zu verfolgen. Dauerhaft gegen den Wählerwillen zu handeln ist aber nicht vorgesehen - sonst droht Abwahl wie Sie ja schreiben. Nun haben wir seit geraumer Zeit rechnerische Mehrheiten für konservative bis sehr rechte Regierungen, trotzdem wird den Wählern mitte-links serviert. Das mündet immer öfter in Abwahl bzw in Abwanderung zur AfD. Und das deckt zunehmend ein elementares Problem der Demokratie auf - was tun, wenn eine Mehrheit der Wähler keine Demokratie mehr will? Die Abwahl der Demokratie ist nicht vorgesehen, könnte aber schon in Sachsen-Anhalt nächstes Jahr Realität werden. Das ist ein ungelöster Fehler in der Matrix der Demokratie auf die sie bisher keine Antwort liefert.
zum Beitrag24.10.2025 , 01:03 Uhr
"Menschen haben das Gefühl, dass bestimmte Eliten, die sich links, grün oder urban definieren, andere, etwa ländlich geprägte Traditionalisten bevormunden" Das ist kein Gefühl, das ist Fakt. Verbot von Diesel, Windräder, Abschaffung des Individualverkehr, Verbot von Einfamilienhäusern, Wärmepumpen, etc - jegliche Ideen, Vorschläge oder umgesetzte Politik aus dem linken Spektrum greifen massiv das Leben in ländlichen Regionen an. Serviert wird das dann immer mit Rationalität oder als unvermeidliche Konsequenz im Bestreben den Klimawandel aufhalten zu wollen. Und egal wie rational 'richtig' das auch sein mag, es greift massiv in unser Leben ein, nicht in das der Städter. Pkw-Verbot - juckt den Städter nicht, wenn alle 5 Minuten die U-Bahn kommt. Uns aber schon. Soll mal in Berlin der ÖPNV im zwei-Stunden-Takt fahren, wollen mal sehen wie beliebt er dann noch wäre... Und so ist es mit jedem der von mir gerade aufgezählten Punkte. Links, grün, urbane Ziele greifen konsequent massiv in unseren Alltag ein, während diese Vorschläge für Ihren städtischen Alltag kaum Entbehrungen mitsich bringen.
zum Beitrag24.10.2025 , 00:37 Uhr
"Das "Ländliche" ist längst kein taugliches Erklärungsmuster mehr", richtig, aber es ist/war immer der Anfang. In den USA, Frankreich, Italien, egal wo.
zum Beitrag24.10.2025 , 00:28 Uhr
Volltreffer
zum Beitrag23.10.2025 , 11:55 Uhr
Stadtbubble-Parolen. Kommen Sie doch einfach mal ne Woche zu uns in Urlaub. Kein Bahnhof, kein Bus außer dem Schulbus. Ein Rufbus soll seit 2011 kommen... Wir warten noch. Genau so wie auf den Handymast. Der liegt seit 3 Jahren (!) auf dem Berg überm Dorf. Damals fehlte ein Teil. Das Teil kam einige Monate später. Allein es hapert an einem neuen Termin für die Installation des Masten - angeblich. Wir haben hier nur Notruf oder das hauseigene WLAN - aus den Steckdosen. Die meisten von uns sind längst bei Starlink. Weil der Elon im Gegensatz zur BRD liefert. Ohne Auto bist du hier tot. 8 Kilometer und 150 Höhenmeter liegt der nächste Supermarkt. Viel Spaß mit ihrem e-Bike oder was auch immer. Einen Zug haben wir übrigens doch, sogar die ICEs. Die preschen hier zwischen Erfurt und Nürnberg stetig durch - unter uns, tief im Berg... Da können Sie mit fahren, wir nicht. Wir fahren Auto.
zum Beitrag23.10.2025 , 11:31 Uhr
Das haben Sie in herrlichstem Juristendeutsch aufgedröselt. Alles richtig. Unterm Strich steht final trotzdem Knast. Und darum geht's. Zahlen oder einsitzen. Schöne Freiwilligkeit. Hatten wir hier so schon bis 1989, nur haben die wenigstens keinen Hehl drauß gemacht
zum Beitrag23.10.2025 , 10:50 Uhr
Auch die Wohnungsnot wird dadurch zusätzlich verschärft. Will auch keiner hören, weil ja angeblich Neuankommende nicht um Mietwohnungen konkurrieren. Völliger Blödsinn. Die Landratsämter versuchen händeringend seit Jahren die Turnhallen und sonstigen Übergangsunterkünfte leer zu kriegen. Weil aber nur sehr wenige Besitzer ihre Immobilien dafür freiwillig hergeben wollen aus Angst vor Vandalismus und Wertverlust der Immobilie, versauen die Landratsämter seit langem aktiv die Mieten, indem sie 2 und 3 Euro über dem aktuellen Mietspiegel pro qm bieten, damit sie irgendwie ein paar Leute finden, die ihre Häuser für 3 bis 5 Jahre zur Verfügung zu stellen, damit sie sie zur Einquartierung nutzen können... Das hat natürlich Auswirkungen auf die Mietpreise generell.
zum Beitrag23.10.2025 , 10:37 Uhr
Das haben wir nach 3 Jahren gemacht - remember Scholz.
zum Beitrag23.10.2025 , 10:29 Uhr
Im Westen gibt's nur mehr AfD-Wähler weil dort mehr leben? Ich dachte AfD wählen hat etwas mit dem Mind-set zu tun und nicht mit der Einwohneranzahl. Okay, also Freibrief für alle Wessi-AfD-Wähler bis auch da die AfD bei 40% steht. Bis dahin darf weiter fröhlich das AfD-Problem auf die "nicht mehr ganz so neuen Bundesländer" geschoben werden. Merke: 5 Mio AfD Fans im Osten sind ein Problem, 17 Mio im Westen nicht, weil prozentuale Verteilung.
zum Beitrag23.10.2025 , 07:02 Uhr
"Man könnte den Satz auch so verstehen, dass Woidke (...) den Leuten dort zurufen will: Wir hören euch, wir haben verstanden, dass ihr so tickt, wie ihr tickt – und wir nehmen das ernst. Denn auch ihr seid das Wahlvolk." Zuerst einmal danke das der Artikel auch uns Ossis die Gnade zugesteht, Wahlvolk zu sein. Danke auch, dass schon wieder ein Artikel ins Netz gejagt wird, der die AfD vor allem als ostdeutsches Problem brandmarkt. Nicht das die sich auch im Westen von Wahl zu Wahl verdoppeln und verdreifachen, nicht das die auch in Baden-Württemberg und co längst 20% haben und nicht das die AfD seit Wochen bundesweit auf Platz 1 liegt - alles egal. Zur Erinnerung, wir Ossis sind nur 12 Millionen, ihr Wessis über 71 Millionen. Ja, 40% im Osten wählen AfD und das sind 4,8 Millionen von den 12 Mio Einwohnern. Die AfD steht aber bei 27% bundesweit und 27% von 83 Mio sind 22,5 Millionen. 4,8 Mio von 22,5 Mio sind 21%. Heißt: 79% der AfD-Wähler sind Wessis 😱 Na hoppla, aber immer schön auf die Naziossis schimpfen, weil wir Demokratie nicht verstehen... Kehrt erstmal vor eurer eigenen Tür. (PS: ja ich weiß, nicht alle Einwohner sind auch Wähler, es geht mir aber ums Verhältnis)
zum Beitrag22.10.2025 , 17:43 Uhr
Natürlich geht's ums Prinzip. Das fängt schon damit an, dass sie es einen Beitrag nennen, ich aber in den Knast gehe wenn ich nicht bezahle. Von Steuern habe ich etwas - Infrastruktur, soziale Einrichtungen, Polizei, Feuerwehr, etc... Vom ÖRR habe ich nichts.
zum Beitrag22.10.2025 , 07:16 Uhr
Kapitalismus ist grundlegend böse, verstehen Sie das doch bitte. Das noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte weniger Menschen in Armut lebten oder Hunger leiden mussten ist kein gültiges Argument, wo kämen wir denn dahin wenn Fakten vor Ideologie stünden.
zum Beitrag22.10.2025 , 06:34 Uhr
Wunderbar, da gehe ich lieber zweimal im Monat ins Kino. Ich bin auch entschiedene Gegnerin unseres ÖRR in seiner jetzigen Form. In meiner Vorstellung müsste der ÖRR eher ein Programm wie ARTE bieten. Was Traumschiff, Tatort, Comedy von Nuhr bis Böhmermann oder Fußball und Biathlon mit Bildungsauftrag zu tun haben, erschließt sich mir nicht. Ein ÖRR ist absolut sinnvoll, aber nicht mit 50 Unterprogrammen und nicht für diesen Preis. 1 Programm, 1 Radiosender, eine Mischung aus N24 und ARTE und gut ist. Alles andere ist Aufgabe des Privatfernsehens.
zum Beitrag21.10.2025 , 20:26 Uhr
"Er hat es ja noch nicht mal auf Nachfrage fertig gebracht seine Aussagen zu konkretisieren" Absolut valider Punkt. --- "sondern hat mit der nächsten widerwärtigen Aussage (Töchter etc.. ) noch einen drauf gesetzt." Da wollte er sich wohl spontan hinter Özdemir verstecken 🤷 Wie oben schon gesagt: Seine Aussage, die durch ihre Kürze einer Stammtischparole glich, entwertet sein Argument gleichermaßen wie das es es angreifbar macht.
zum Beitrag21.10.2025 , 17:21 Uhr
Natürlich stören Rechtsradikale ebenfalls massiv das Stadtbild und tragen zur Verunsicherung bei. Leider sind Rechtsradikale, wie Sie ja selbst schreiben, in der Regel Biodeutsche. Die können wir nicht abschieben, denen müssen wir anders beikommen. Gerne mit rigoroser Auslegung des Gesetzes und harter Hand beziehungsweise null Toleranz. Dennoch sind rechte Störenfriede keine Rechtfertigung für migrantische Störenfriede. Bei Migranten gibt es im Gegensatz zu Biodeutschen das Rechtsmittel der Abschiebung und das sollte konsequent umgesetzt werden, wenn sich diese Personen wissentlich und willentlich unserer Rechtsordnung widersetzen.
zum Beitrag21.10.2025 , 17:13 Uhr
Sehr differenzierter Beitrag dem ich vollumfänglich zustimmen möchte. Merz hat es - leider wie üblich - verpasst, ähnlich sachlich wie Sie zu argumtieren. Das kann, darf und ja, muss man ihm ankreiden. Seine Aussage, die durch ihre Kürze einer Stammtischparole glich, entwertet das leider gleichermaßen wie es sie angreifbar macht. Schade, denn er benennt ein offensichtliches Problem. Dieses Problem wird aber nicht gelöst durch seine Hauruckeinlassung, sondern eben zugespitzt. Beide Seiten, rechts wie links, münzen es nun in für sie dienliche Thesen um. Unterm Strich also leider einmal mehr eine Zuspitzung statt Zusammenführung der Debatte. Von einem Kanzler darf man mehr Genauigkeit erwarten.
zum Beitrag19.10.2025 , 22:12 Uhr
Norwegen ist nicht in der EU. Ansonsten haben Sie recht.
zum Beitrag19.10.2025 , 22:10 Uhr
Parkräume gehören unter die Erde, generell. Neubauten für Anwohner dürften nur noch mit ausreichend dazugehörigen Anwohnerplätzen unter der Erde (oder in den unteren Etagen) genehmigt werden. Auch Einkaufszentren sollten Parkräume unter oder über den Verkaufsflächen anlegen müssen, statt unendlichen Raumverbrauch um die Zentren zugestanden zu bekommen. Auch Durchgangsverkehre oder Hauptstraßen gehören unter die Erde - Stockholm macht es so, Boston hat es so, auch Kuala Lumpur hat es, in Japan oder Amsterdam ist der Durchgangsverkehr auf Stelzen gestellt - egal wie, eine getrennte Ebene von Fuß und Rad.
zum Beitrag19.10.2025 , 19:48 Uhr
Ein Fahrradhelm verhindert freilich keine Unfälle, er verhindert aber Kopfverletzungen nachweislich - und nur darum geht es bei ihm. Es wäre das gleiche Tempo 100 auf der Autobahn zu fordern und im selben Atemzug Airbags für sinnlos zu erklären. Davon ab hat die Autorin absolut recht, der 'deutsche Weg' alle Verkehrsarten in denselben Raum zu drängen klappt nicht und wird auch nicht klappen. Eine Begrenzung des Kfz-Verkehrs kann ein mögliches Mittel dagegen sein, allerdings löst das nicht das Problem der Lieferverkehre. Supermärkte und der Handel generell können nicht auf Lastenräder verlagert werden, da blieben die Kapazitäten unerfüllt und Großgeräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke oder Großmöbel blieben völlig außen vor. Auch ist Deutschland nicht einheitlich flach und so eng besiedelt wie die Niederlande. Fahrradschnellwege sind daher als generelles Ersatzmodell nicht bundesweit praktikabel. Die verkehrstechnische Trennung a la Niederlande sollten daher als universale Lösung ins Auge gefasst werden. Die Platzverhältnisse hierfür haben wir auch in deutschen Innenstädten. Generell sollte der 'Kampf gegeneinander' dem 'Verzahnen nebeneinander' der Verkehre gewidmet werden.
zum Beitrag19.10.2025 , 16:58 Uhr
Erstens sind mir nur 4 und nicht 6 Monarchien innerhalb der EU bekannt - Belgien, Dänemark, Spanien und die Niederlande. Und zweitens sind alle Monarchien in der EU repräsentativer Natur. Das sind keine gottgleichen Monarchen die abgekoppelt von Parlament oder Bevölkerung Gesetze erlassen können. Wo ist also das Problem? Ums sinnlose Geldverbrennen kann es nicht gehen, da sind wir auch ohne Monarchie dreimal 'besser' darin...
zum Beitrag18.10.2025 , 23:02 Uhr
Was denn für eine Verleumdung? Die Bezahlkarte wurde von rot, grün und gelb eingeführt und nicht von schwarz oder blau. Diese Realitätsverweigerung der Grünen und ihrer Fans ist immer höchst imposant - sowieso ist ja alles was die Grünen beschließen immer nur mit 'großen Bauchschmerzen' ihrerseits verbunden, von EU-Außenlagern bis eben zur Bezahlkarte. Vielleicht einfach mal akzeptieren, dass die Grünen die gleichen halbrechten Mitläufer sind wie alle anderen Parteien auch, sobald sie am Futtertrog der Ämter angekommen sind.
zum Beitrag18.10.2025 , 15:26 Uhr
"Auf solche Ideen können nur verklemmte Rechte kommen" Mit Namen SPD, Grüne und FDP - und Scholz war sichtlich stolz darauf, bitte nicht vergessen wer diese Karte eingeführt hat.
zum Beitrag18.10.2025 , 12:28 Uhr
Völlig berechtigte Kritik. Wieso ein solches Instrument dann überhaupt eingeführt wurde, wenn doch ihre Nutzung nicht zweckmäßig möglich ist, sollte man dann die Parteien fragen, die die Bezahlkarte eingeführt haben. Da wären dann SPD, Grüne und FDP die richtigen Adressaten und nicht die Union.
zum Beitrag18.10.2025 , 11:38 Uhr
Vielleicht sollten Sie nochmal ein bisschen in die deutsch-deutsche Geschichte schauen - die Mauer hat gehalten weil an ihr geschossen wurde. Und trotzdem haben es unzählige Menschen versucht sie zu überwinden und weit über eine Million haben es auch geschafft. Es will mir nie in den Kopf wie Menschen, die damit argumentieren dass Zäune und Mauern Migranten nicht von Europa fernhalten können im selben Atemzug glauben, dass eine metaphorische Mauer gegen die AfD funktionieren kann...🤷♀️ Das widerspricht sich logisch grundsätzlich. Nochmal: es helfen nur politische Lösung. Mit der AfD wird es definitiv nicht besser - umso unverständlicher, dass sich weder Ampel noch schwarz-rot jetzt zu Lösungen durchringen wollen. Das Abhandenkommen der Kompromissfähigkeit zwischen allen Parteien ist deren Versäumen, das kann man nicht auf die AfD schieben
zum Beitrag18.10.2025 , 10:26 Uhr
"Die Rechnung, dass sinkende Migrationszahlen gleich sinkende AfD-Zustimmung bedeuten, geht nicht auf." Diese Schlussfolgerung kann man sachlich nie und nimmer jetzt schon ziehen. Das rangiert von der Logik her auf dem gleichen Niveau wie: 'wenn wir morgen kein CO2 mehr ausstoßen, werden die Temperaturen sofort wieder sinken'. Das ist Quatsch und das weiß jeder - so argumentieren höchstens absolute Gegner oder Trolle, um bewusst die Maßnahmen zu diskreditieren bevor sie überhaupt Wirkung zeigen können. Ob migrationsbegrenzende Maßnahmen der AfD das Wasser abgraben oder nicht kann man sachlich erst beurteilen, wenn die Unterkünfte nicht mehr überfüllt sind und Migranten nicht mehr ewig und drei Zeiten auf Deutschkurse oder Weiterbildungsangebote warten müssen - wenn also der Rückstau, der sich seit 2015 in allen damit verbundenen Systemen gebildet hat, aufgelöst wurde.
zum Beitrag18.10.2025 , 08:50 Uhr
"Die Bezahlkarte schränkt Menschen in ihrer Autonomie und Selbstbestimmung ein, sich selbst auszusuchen, wo sie ihr Geld ausgeben wollen. (...) Das diskriminiert Geflüchtete und Asylsuchende, weil es eine sozial ungerechte Beschränkung ihrer Freiheit vorsieht" Die Bezahlkarte soll aber gerade eine Steuerung der Ausgabenentscheidung auf die Benutzer ausüben. Dieser Eingriff in die Autonomie und Selbstbestimmung ist also kein unerwarteter Nebeneffekte, sondern genau die Idee der Bezahlkarte. Da die finanziellen Mittel Zuwendungen des Staates sind, ist eine gewisse Vorgabe wofür sie zu verwenden sind, aus meiner Sicht auch legitim. Wenn ich eine staatliche Förderprämie möchte, muss ich dafür auch Vorgaben erfüllen. --- "Jugendliche brauchen Freizeitaktivitäten, wollen in Clubs oder ins Kino." Clubs und Kinos können sich viele Eltern für ihre Kinder nicht regelmäßig leisten. Das ist keine Diskriminierung von Asylsuchenden, dass ist gesamtdeutsche Realität. Die finanziellen Zuwendungen an Asylsuchende sollen existenzsichernde Maßnahmen garantieren. Club- und Kinobesuche sind Luxus. 'Bett, Seife, Brot' lautet die staatliche Vorgabe, da kann keiner Kino erwarten.
zum Beitrag18.10.2025 , 08:29 Uhr
Zitat oben: "Fast 50 Prozent der Steuern geht ab beim Gehalt und davon noch 50 Prozent für den aufgeblähten Sozialstaat" Also das ist zwar ziemlich verdreht geschrieben, aber 50% von 50% sind 25% und das kommt als Steueranteil für einen Großteil der Bürger schon hin. Und die restlichen Sozialabgaben betragen weitere 25%. Ich sehe da keinen Fehler in der Behauptung.
zum Beitrag18.10.2025 , 08:24 Uhr
"Das ist eine interessante Beschreibung der Demokratie. Die Bürger beschliessen etwas und wir Wissen das die Politik es nicht umsetzt." Naja wir haben ja auch keine direkte Demokratie sondern eine parlamentarische Demokratie. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Das die Wähler laut Umfragen etwas anderes wollen als die Politiker am Ende umsetzen ist doch Alltag. Ebenso Alltag ist es aber, dass die Wähler nicht wissen was sie wollen. Das gilt genauso auch jetzt für Hamburg. Weil, da haben jetzt also in absoluten Zahlen knapp ein Viertel der Wähler für härtere Klimamaßnahmen gestimmt. Okay. Bei 'echten' Wahlen (Senat, Bundestag, Europawahl) kommen aber Volt, Klimaliste und co auch in Hamburg nicht auf nennenswerten Ergebnisse... Das ist schon auch eine spannende Tatsache. Die Bürger wollen also härtere Klimamaßnahmen, sie wählen aber Parteien wo sie wissen, dass diese sie nicht umsetzen werden. Könnte man ja glatt Absicht dahinter vermuten.
zum Beitrag18.10.2025 , 00:18 Uhr
"Die Zivilgesellschaft ist im Arsch." Ich weiß nicht ob sie im Arsch, aber da hat sich auf jeden Fall gewaltig was verändert. Wenn ich bedenke das erst Anfang 2024 noch hunderttausende auf die Straßen gingen weil ein paar Jugendliche im Suff ein unflätiges Lied grölten und heute ist der gleiche Singsang Kanzlermeinung und keiner geht mehr auf die Straße und es echauffiert sich auch nur noch ein kleine Minderheit der Presse darüber, dann ist das schon eine radikale Veränderung. Das lässt zwei Schlüsse zu. Entweder die Zivilgesellschaft ist gerade verstummt/ermüdet/eingeschlafen. Oder diese Zivilgesellschaft hat sich in den letzten anderthalb Jahren bewegt. Denn im Gegensatz zu (Brand)Mauern waren Menschen halt schon immer mobil. Auch schon deshalb ist eine Mauer immer sinnfrei. Da kann man drüberklettern, drumherum gehen, drunter durch oder eine Tür einbauen... Mauern haben noch nie funktioniert, sollten gerade hierzulande mit der deutsch-deutschen Geschichte alle wissen. Ein #aufschrei wird deshalb das Ruder nicht rumreißen. Einzig politische Lösungen könnten das. Die scheint aber Merz nicht angehen zu wollen. Ob aus Unfähigkeit oder böser Absicht muss jeder selbst entscheiden.
zum Beitrag17.10.2025 , 23:45 Uhr
Die Kartoffel kommt aus den Anden Südamerikas. Vor Südamerikanern hat in diesem Land keiner Angst. Ich werde dennoch nie diese Diffamierung verstehen. Und noch viel weniger, wie Menschen wie Sie meinen, Kartoffel als abwertende Beschreibung sei okay, aber Kopftuchmädchen und Messermänner ein Skandal. Zweierlei Maß entlarvt immer die wahren 'Humanisten'...
zum Beitrag17.10.2025 , 14:19 Uhr
"der einzig sinnvolle Schritt käme: nämlich der Verbotsantrag." Glauben Sie, wenn die Parteien zuversichtlich wären, dass das durchgehen würde, hätten sie ihn schon längst gestellt. Selbst einzelne Landesverbände geht man noch nicht einmal an. Da ist ein Verbot auf Bundesebene ewig weit weg. Es wird kein Verbot kommen. Das hoffen auf ein Verbot scheint mir immer wie ein verweigern der Realität. Ich meine die Idee ist ja charmant, was mir nicht passt lasse ich einfach verbieten, aber so einfach ist es halt nicht. Vor allem in einem Rechtsstaat. Unsere Justiz muss nach sehr engen Regeln spielen. Ihre Gegner müssen es nicht.
zum Beitrag17.10.2025 , 07:08 Uhr
"weder ist es technisch noch auf der Sachebene unmöglich" Das ist unbestritten. Es geht um das WIE. Das soll die Initiative mal detailliert darlegen. Technisch und auf der Sachebene möglich ist alles - vom Weltraumlift bis zum Transatlantiktunnel inklusive Hyperloop.
zum Beitrag17.10.2025 , 06:58 Uhr
"dass die Klimaaktivistinnen sich nicht mehr an den Grünen ausrichten, ob diese regieren - oder nicht, diese Aktivistinnen ziehen ihr Ding durch. Das sollte vor allem den Grünen zu denken geben. Sie sind nicht mehr die Vorreiter in Sachen Klima" Das die Grünen keine Vorreiter mehr in Klimasachen ist schon sehr lange bekannt. Siehe Ampel und das exzessive Hochfahren der Kohleverfeuerung. Siehe Habeck und sein Knicks vor dem Emir von Katar für mehr Flüssiggas. Siehe Baden-Württemberg, wo die Autoindustrie und die Grünen beste Kumpels sind. Die Grünen waren genau so lange Klimavorreiter, wie sie nicht in politischer Verantwortung waren.
zum Beitrag16.10.2025 , 16:06 Uhr
War ein super Song zu seiner Zeit. Müsste man heute 60 Jahre sicher anders einordnen wenn es ein aktueller Song wäre.
zum Beitrag16.10.2025 , 15:56 Uhr
Leider geht es ja nicht, aber man müsste jetzt einfach dieser Initiative die komplette Kontrolle über Hamburg geben und dann sollen sie mal zeigen wie es geht 🤷♀️ Sollen die Fachkräfte finden, sollen den Verkehr umkrempeln, sollen Sanieren, Renovieren, das Fernwärmenetz, etc und nebenbei noch einen sozialverträglichen Rahmen finden, dem Behördenirrsinn gerecht werden, sich mit Gerichten rumschlagen, Schulen und überhaupt öffentliche Einrichtungen am laufen halten und dann schauen wir mal, ob und wie sie die Wirtschaft, die Bürger, den Verkehr und die Touristen bei der Stange halten wollen, weil die müssen den ganzen Bums ja bezahlen. Ich meine das wirklich ohne Häme, aber nur wohlfeil rummeckern und siebengescheit Vorgaben machen kann ja jeder - die Umsetzung ist das Entscheidende. Daran sollten sie gemessen werden. Wenn sie es wirklich besser können, wären wir ja dumm sie nicht zu lassen. Und wenn nicht, wäre hinterher wenigstens Ruhe. Winwin, egal wie es ausgeht. Let's go Hamburg. Ich hol schon mal das Popcorn 😇
zum Beitrag16.10.2025 , 12:21 Uhr
Merz recht mit seiner Aussage. Wer das nicht sehen will ist ignorant. Und Merz hat auch recht, dass das mit Migranten einhergeht. Das Problem ist aber hausgemacht. 1. Wenn wir Migranten in winzige Massenunterkünfte pferchen, darf es keinen wundern, dass sie sich an öffentlichen Plätzen treffen, wo sie den Raum finden, der ihnen in ihrer Unterbringung verwehrt bleibt. 2. Wenn wir Migranten nur unterbringen, ohne sie zeitnah am Arbeitsmarkt oder Ausbildungen teilhaben zu lassen, darf es auch keinen wundern, dass sie sich ihre elende Langeweile herumlungernd vertreiben. 3. Wenn wir die Zuwanderung nicht steuern, darf es auch keinen wundern, dass fast nur junge Männer das 'neue Stadtbild' zieren. Zuwanderung ist kein Problem, sie nicht zu steuern ist das Problem. Entweder wir schaffen Kapazitäten und Programme die integrationsfördernd sind oder wir begrenzen die Migration. Nichts tun und es einfach nur weiterlaufen zu lassen geht schief - mit immer mehr Rechtsdrall in der Bevölkerung ob der zunehmenden Verwahrlosung und angespannten Sicherheitslage an neuralgischen Punkten wie Innenstädten. Migration erfordert Integration - die aber ist kein Selbstläufer. Leider tut die Politik nichts.
zum Beitrag15.10.2025 , 22:07 Uhr
"Übrigens auch wieder einmal interessant, daß das völkerechtswidrige Verhalten der israelischen Regierung im Westjordanland bei Ihrer Antwort keine Erwähnung findet" Ich habe Israel für die Art und Weise seiner Kriegsführung hier schon sehr oft kritisiert, gleichwohl bin ich der festen Überzeugung, dass Frieden nur möglich ist, wenn die Hamas entwaffnet und ihre Hierarchie vollständig zerstört ist. Da sie aus Tunneln heraus operiert und zivile Bauten samt Bewohnern als Schutzschilde nutzt, kann dieses Ziel nur durch hohen zivilen Blutzoll erreicht werden. Leider. Auch für mich ist jeder Tote einer zu viel. Ich sehe aber auch, dass wenn jetzt 'Frieden' geschlossen wird, wieder alle Zivilisten umsonst gestorben sind - auf palästinensicher wie israelischer Seite. Denn die Hamas wird niemals aufhören. Das sieht man ja jetzt schon - direkt Exekutionen, Machtsicherung, dann wieder Ressourcen sammeln und dann beginnen wieder Anschläge, Terror und Krieg. Die Hamas muss zerstört werden, dann sind die zivilen Opfer wenigstens nicht umsonst gewesen. Der jetzige Frieden macht ihren Tod sinnlos.
zum Beitrag15.10.2025 , 21:56 Uhr
Ich bitte Sie, es gibt unzählige Clips von diesem Tag youtube.com/shorts...i=vnIggMIbMRPYjymB
zum Beitrag15.10.2025 , 18:02 Uhr
Ich hätt da noch ne Theorie: Ein Teil ihrer 'Fans' gönnt ihr nicht das Glück. Musiker müssen leiden, von Herzschmerz und Scheitern singen, vom Außenseiterkampf, Niederlagen, etc... Wenn sie dann noch im echten Leben scheitern liebt und glorifiziert sie jeder. Genreübergreifend. Von Kurt Cobain über Amy Winehouse bis Michael Jackson oder Britney Spears (die lebt ja immerhin - noch). Nun hat Taylor Swift ihr Glück gefunden und zeigt es ganz ungeniert und scheitert auch sonst nirgends im Leben. Das schmerzt viele. Da wird einem halt bewusst, dass die angehimmelte Ikone doch nicht 'so wie du' ist, sondern eben erfolgreich und glücklich. Gute Laune Musik ist nicht mehr gefragt, das war früher - ein Heller und ein Batzen heidi heido heida - Heino, schunkeln, Zufriedenheit. Geht heute nicht mehr. Ohne Schmerz ist Swift wohl für einige ein rotes Tuch.
zum Beitrag15.10.2025 , 17:49 Uhr
Steuerfreie Grundnahrungsmittel hört sich immer gut an - allerdings halte ich das für eine Nebelkerze. 1. Können sie die Supermärkte nicht verpflichten den Steuererlass weiterzugeben. 2. Schwanken die Preise sowieso ständig, so dass eine Senkung/Steigerung ggü den Preisen vor dem Steuererlass nicht nachvollziehbar wäre 3. Klingt das nach einem weiteren Bürokratiemonster - allein schon: wer bestimmt was befreit wird und was nicht? Auch Fleisch und Wurst? Da gäbe es bestimmt Stimmen die sagen würden, nur klimafreundliche Grundnahrungsmittel sollen befreit werden, etc... 4. Machen die paar Cent keinen Unterschied für Menschen mit geringen Einkünften. Was soll da zusammenkommen wenn es nur um Grundnahrungsmittel geht... Bier, Zigaretten, Benzin, ist da ja alles nicht dabei - DAS sind aber die teuren Luxusartikel des armen Mannes, siehe bspw den Raucheranteil unter Geringverdienern im Gegensatz zu Gutverdienern. Steuerfreiheit für Grundnahrungsmittel wäre ein Rohrkrepierer
zum Beitrag15.10.2025 , 16:58 Uhr
"Aber das zeigt doch gerade, daß eben nicht alle Personen dort Hamas Unterstützer sind. Ich hoffe wahrscheinlich genau so wie Sie, daß diese grausamen Gotteskrieger endlich verschwinden" Ich habe noch sehr genau die Bilder vor Augen, als direkt nach den Anschlägen ALLE Palästinenser auf den Straßen tanzten. Und ich bin überzeugt, dass der Rückhalt für die Hamas nur bröckelt, weil Israel sich diesmal vernichtend gewehrt hat, weil Gaza komplett zerstört wurde und der Blutzoll unter den Palästinensern sehr hoch ist. Wäre Israel nicht einmarschiert, würden die heute noch alle auf den Straßen tanzen, davon bin ich überzeugt
zum Beitrag15.10.2025 , 10:59 Uhr
Nehmen Sie egal welchen Artikel zu Gaza aus dem letzten Jahr in der taz und zählen Sie mal wie viele Frauen und Mädchen Sie darauf sehen und wie viele Männer...
zum Beitrag15.10.2025 , 08:02 Uhr
Mir wäre eine sofortige Justiz sehr lieb, in egal welchem Fall, dass dürfen sie mir glauben. Das Prozesse oft erst Monate und Jahre später geführt werden untergräbt das Vertrauen in den Staat von allen Seiten
zum Beitrag15.10.2025 , 07:23 Uhr
Das Bild unter der Überschrift sagt alles: Eine reine Männergesellschaft, die Mörder und Terroristen feiert - und die taz klatscht Applaus. Wo ist da euer Feminismus? Wieso berichtet ihr nicht darüber, dass die Hamas schon wieder Gräueltaten begeht? www.deutschlandfun...nbeschuss-100.html Dieser 'Frieden' ist nichts wert. Die Hamas wird wieder ihre Kräfte sammeln und dann geht der Wahnsinn wieder von vorne los - so wie jedes Mal bisher.
zum Beitrag15.10.2025 , 07:05 Uhr
Den bisherigen Rekord für Albenverkäufe in einer Woche hielt Adele mit 3,3 Millionen. Swifts neues Album verkaufte sich in einer Woche nun 4 Millionen mal... Einfach mal wieder sämtliche Rekorde pulverisiert. Ob das Album nun besser ist als die vorherigen 🤷♀️ Ich habe sie noch nie absichtlich gehört. Und ob sie sich "Als Feministin und Demokratin inszeniert" hat kann ich auch nicht beurteilen, sie hat sich wohl klar gegen Trump gestellt vor den Wahlen. Da kann es auch gut sein, dass sie zur Ikone verklärt / vereinnahmt wurde - und das natürlich laufen ließ, gute Presse nimmt jeder Künstler ungefragt gerne mit. Ich habe nur aus amerikanischen Medien mitbekommen, dass ihr es viele 'Fans' übel nehmen, mit einem Football Spieler liiert zu sein, weil der Sport männliche Ideale glorifiziere. Das klingt für mich dann eher nach einem Problem einer anderen Bubble als ihrer typischen Fanbase - und für mich ist es sehr gut vorstellbar, dass das die gleiche Bubble ist, die sie vorher zur Kampffeministin erkoren hat...
zum Beitrag15.10.2025 , 04:08 Uhr
Alkohol und wählen ist auch schon vor 18 legal... Will die Initiative auch alle Süßigkeiten aus den nahen Supermärkten verbannen? Ein kurzer Blick auf Google Maps offenbarte mir gerade einen Softeis-Laden und einen Pizzaexpress direkt an dem See... - Zucker und fettige Pizzen - wie kommen da die Kinder bisher nur dran vorbei??? Das ist eine billige Kampagne gegen McDonalds, die Kinder nur Mittel zum Zweck.
zum Beitrag15.10.2025 , 03:56 Uhr
Mehr bauen wollen sie angeblich alle - von Union bis Grün. Schaffen tuts keiner - Fachkräftemangel, explodierte Kosten durch aberwitzige Bauvorschriften und eine quälend zähe Bürokratie lassen sich halt nicht durch ein paar schöne Worte beeinflussen. Auf die Bürokratie könnte man noch am einfachsten Einfluss nehmen. Bei den explodierten Baukosten wirds schon schwieriger, man könnte mit Lockerung der Bauvorschriften entgegenwirken, aber die ambitionierten Klimaziele wären damit nicht zu halten. Nahezu keinen Einfluss hat die Politik auf den Fachkräftemangel. Da in allen Branchen Menschenmaterial fehlt und die Baby Boomer erst noch in Rente gehen, ist da keine Entspannung zu erwarten. Hinzu kommt, dass man die letzten Jahrzehnte kontinuierlich das Handwerk minder geschätzt hat, freiwillig macht das heute kaum noch einer - echte Arbeit, Hände schmutzig machen - sind out. Unterm Strich: der Wohnraummangel wird bleiben, sich eher verstärken. Und bitte nicht blenden lassen - "In einem Land, das seit Jahrzehnten eine Fertilitätsrate von unter 1,6 aufweist" - sie vergessen die Zuwanderung. Wider aller Prognosen leben immer mehr hier, mittlerweile 84 Millionen.
zum Beitrag14.10.2025 , 18:54 Uhr
"Ich erinnere nur mal so an den Polizisten, der angeblich von einen Demostranten an der Hand schwer verletzt wurde, wo dann ein Video beweist, daß das so nicht stattgefunden hat, im Gegenteil, der Polizist wohl durch sein brutalen Faustschläge ins Gesicht von Demonstranten sich die Verletzung selbst zugezogen hat." Sie wollen also von einem Einzelfall auf alle Polizisten schließen? Echt jetzt? Es gibt hunderttausende Polizisten in Deutschland. Natürlich gibt es unter ihnen auch Beamte die sich falsch verhalten, ihr Amt missbrauchen. Von Einzelfällen auf die Allgemeinheit zu schließen ist aber ekelhAfD. Aus gutem Grund wird der AfD immer wieder vorgeworfen, dass wegen vereinzelter Taten von Migranten nicht alle vorverurteilt werden dürfen - dieser Grundsatz unserer Rechtssprechung, aber auch überhaupt unseres gesellschaftlichen Wertekodex muss für ALLE Menschen in diesem Land gelten.
zum Beitrag14.10.2025 , 18:47 Uhr
Solange kein Urteil gesprochen ist gibt es keinen Täter und kein Opfer, sondern nur gegenseitige Schuldzuweisungen. Bitte warten Sie die Klärung des Sachverhalts ab bevor Sie sich zu derlei Vorverurteilungen verleiten lassen
zum Beitrag14.10.2025 , 14:52 Uhr
Kinder am Gymnasium haben noch keinen Weitblick? Die dürfen schon Alkohol trinken, Auto fahren, wählen gehen, sollen sich für ein Studium entscheiden das ihren gesamten Lebensweg nachhaltig beeinflussen wird - das nenn ich mal Weitblick - aber ob sie zu McDonalds gehen wollen oder nicht, dass können sie nicht entscheiden, alles klar. Ich weiß nicht wie das bei Ihnen war, ich habe meinen Kindern von Anfang an die Verantwortung über ihr Taschengeld gelassen. Wenn Sie sich davon Süßigkeiten kaufen wollten, kein Problem. Ziemlich schnell kamen große Ziele wie ein Fahrrad, später eine Simson, ein neuer Reiterhelm, etc, da waren Süßigkeiten oder Junkfood völlig uninteressant. Eigenverantwortung lautet das Stichwort. Wenn Jugendliche zu McDonalds gehen wollen, lasst sie. Wie sollen sie jemals über ihr Leben entscheiden, wenn sie als Kinder noch nicht mal über ihr Taschengeld entscheiden dürfen? Die Argumente Kinder verlören dabei die Kontrolle über ihr Leben ist absurd - ich kenne kein Kind bei dem das Taschengeld für täglich mehrfache Besuche bei McDonalds reichen würde. Bei Kindern wo das zutrifft ist, ist der Besuch von Fastfood wohl das kleinste Problem des gestörten Aufwachsens...
zum Beitrag14.10.2025 , 11:51 Uhr
Ich empfehle mal einen Urlaub in den USA oder auf den Philippinen, wobei auch im europäischen Umfeld gibt einige korpulentere Nationen, wenn auch weniger extrem. Deutschland wird fraglos dicker, dieser Trend ist aber weltweit zu sehen und ich bezweifle, dass das nur an der Ernährung liegt. Wir arbeiten einfach immer weniger. Die Wenigsten haben körperlicher Arbeit nachzugehen und auch zuhause funktioniert alles elektrisch. Bewegungsmangel vom Aufstehen bis zum ins Bett fallen - da ist die Ernährung nur Beiwerk.
zum Beitrag14.10.2025 , 11:46 Uhr
Ihren Glauben, dass es nur ausreichend Information und Aufklärung bedürfe, um Kinder vom Konsum von Fast Food abzuhalten, möchte ich widerlegen - mir kommt da direkt Jamie Oliver in den Sinn, der schon vor langer Zeit Kindern den Appetit verderben wollte - die letzten 10 Sekunden des Videos sprechen allerdings für sich... youtu.be/mKwL5G5Hb...i=H3lEP1sh8rMCx3wp
zum Beitrag14.10.2025 , 07:57 Uhr
Was für eine lächerliche Posse. Wenn nix mehr geht schiebt man 'die Kinder' vor. Inwiefern ist ein simples Restaurant bitte "verkehrsmäßig fatal"? McDonalds-Filialen sind nun wahrlich keine Rarität, als dass sie Verkehrkollapse auslösen. Auch nenne ich es eine Lüge, dass Fastfoodrestaurants überproportional SUVs anziehen, das Argument, die Filiale müsse verhindert werden damit "die Kinder nicht von einem SUV auf dem Weg zum Drive-through über den Haufen gefahren werden" ist hanebüchen. Auch das Argument der "Umweltsauerei" leuchtet mir nicht ein. Entweder es ist ausgewiesenes Bauland oder nicht. Und auch das Argument eine McDonaldins-Filiale in Schulnähe zu eröffnen sei "ernährungspädagogisch unklug" ist für mich völlig absurd. Großstadtkinder müssen jeden Tag an unzähligen Dönerbuden, Fast Food Filialen etc vorbei. Verlieren die dabei die Kontrolle über ihr Leben? Wohl kaum. Wieder einmal geht es einzig um persönliche Neigungen. Da wollen ein paar Menschen mit Lautstärke ihren Willen der Allgemeinheit aufzwingen. Menschen sind mündige Bürger, aus Kindern sollen mündige Bürger werden. Es liegt in der Entscheidung des Einzelnen ob er zu McDonalds geht oder nicht.
zum Beitrag14.10.2025 , 04:00 Uhr
Aber Linke gehen auf die Barrikaden, wenn wie jetzt diskutiert die PV-Förderung wegfallen soll. Habecks Wärmepumpenoffensive unterstützt Eigenheimbesitzer - vom armen Rentner bis zum Milliardär im Elfenbeinturm. Wieso brauchen Millionäre Förderung? Was ist daran sozialverträglich? Linke wollen beim Klima immer Gießkanne - Geld für jeden, Hauptsache er verringert seinen CO2 Abdruck. Das ist Privilegsicherung für Reiche und nichts anderes. Weil Reiche sich Maßnahmen wie neues Auto kaufen, neue Heizung einbauen,etc ohne nachzudenken leisten können und so alle Prämien abgreifen, während der kleine Mann mühsam über Jahre auf eine Förderung hinspart. So wurde der Millionär am Ende dreimal gefördert und Arme einmal oder gar nicht. Die müssen aber über ihre Steuern sämtliche Förderung, die Reiche abgegriffen haben, mittragen. Das mag absolut gesehen den CO2 Ausstoß senken, ist für mich aber völlig irre, wenn Menschen die schon vorher nicht wissen wohin mit ihrem Geld der neue e-Porsche gefördert wird oder die Wärmepumpe oder oder...
zum Beitrag13.10.2025 , 19:37 Uhr
Die Antwort steht weiter unten in einem Kommentar hier: "Die reichsten Viertel Hamburgs haben mit 50% Wahlbeteiligung abgestimmt, während es in den ärmeren Vierteln eher nur ca 30-35% waren. (...) Bei dem Volksentscheid haben die besser Betuchten der ärmeren Bevölkerung nochmal so ein richtiges Ei ins Nest gelegt." Ein Grundeinkommen ist für diese Bevölkerungsgruppe irrelevant, ergo haben die nicht dafür gestimmt. Natürlich sind Reiche für Klimaschutz - sie profitieren seit Jahrzehnten üppigst davon. E-Auto-Prämie, PV-Anlagenprämie, Wärmepumpenförderung, etc... Wer Geld hat wird/wurde bisher gefördert, wer nix hat zahlt doppelt drauf - der finanziert den Reichen ihre Prämie und zahlt selber weiterhin hohe Preise für horrende Energiekosten in seiner unsanierten Mietbude.
zum Beitrag13.10.2025 , 19:32 Uhr
"die E-Auto-Prämie wurde übrigens 2016 von der Merkel Regierung eingeführt" Aber das war doch nie und nimmer eine sozial verträgliche Prämie - e-Autos konnte (und kann) sich nur leisten wer Kohle hat - gerade im letzten Jahrzehnt, als nur Neuwagen zur Verfügung standen die bei 40.000€ oder (weit) höher im Anschaffungspreis lagen. Wer da zig zehntausende investieren konnte bekam etliche tausend Euro zurück. Das ist eine Politik der Umverteilung von unten nach oben.
zum Beitrag13.10.2025 , 19:28 Uhr
Ich glaube das die Bürger Lebensqualität in allererster Linie mit dem ihnen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln in Relation setzen und da dürfte es weiter bergab gehen, denn die Klimaziele sind verdammt teuer - siehe Hamburgs Idee die Preise für Fernwärme um 30% zu erhöhen um Geld für den weiteren Ausbau des Netzes akquirieren zu können... Auch die Mieten werden weiter steigen ob der drastischen Kosten für Modernisierungen die Vermieter zweifelsohne auf ihre Mieter umlegen werden, etc...
zum Beitrag13.10.2025 , 16:24 Uhr
Wieso Gefallen getan? Jetzt müssen sie Farbe bekennen - Politik wie Bürger. Wer als Partei immer mit ambitionierten Klimazielen wirbt verdient es auch dann dementsprechend (über)ambitionierte Ziele gesetzt zu bekommen. Und die Bürger werden sich hoffentlich daran erinnern das sie sich das selbst eingebrockt haben, wenn vielleicht Privatautos verboten, der Flughafen geschlossen oder Airbus seinen Standort mit 12.500 Mitarbeitern verlegt.
zum Beitrag13.10.2025 , 14:18 Uhr
Nein, meiner Meinung nach ist genau das Gegenteil der Fall - nicht sozialverträgliche Klimaziele kommen von links. Links schaut nicht ob etwas sozialverträglich ist, da geht's nur stur ums Datum. Öl und Gasheizungen weg - egal wie teuer die Alternativen, egal ob Personal vorhanden. Individualverkehr am besten auch komplett weg - sollen doch alle Öffis fahren, ob bei denen ein Bus fährt oder nicht ist egal. In Hamburg mag das aufgrund der urbanen Struktur freilich weniger das Problem sein. Linke werben gern mit Förderungen - dabei kann sich die nur leisten wer ausreichend verdient... Egal ob ehemalige e-Auto-Prämie, Solarförderung, Wärmepumpenförderung, usw - wer das beansprucht hat ein Haus, hat ein Auto, hat Besitz und zumindest genügend Geld um in Vorkasse zu gehen bis die Förderung hintenrum wieder reinkommt. Das ist nie sozialverträglich, dass ist eine Reichenförderung - die sich dann hinterher mit den Federn schmücken progressiv zu sein, während der Pöbel im Mietshaus sitzt, an den Mieten verzweifelt und die Heizung runterdreht... Sozialverträgliche Klimapolitik war noch nie links.
zum Beitrag13.10.2025 , 11:55 Uhr
Schau mer mal wie sie es umsetzen. Papier ist bekanntlich geduldig. Ich finde 2045 schon unrealistisch. Aber ein demokratisches Ergebnis ist zu respektieren - und aus der Ferne kann man sich auch genüsslich zurücklehnen und zuschauen, was klappt und was nicht. Insofern muss Hamburg nun ins kalte Wasser springen. Wird spannend zum Beispiel bezüglich des Nadelöhr Elbtunnel oder der neuen Hafenbrücke oder wie binnen 15 Jahren bis 2040 das Gasnetz quasi komplett ersetzt werden soll. Neben der spannenden Frage wie das alles zu finanzieren ist drängt da noch viel mehr die Frage, wer das machen soll - Handwerker und Facharbeiter sind Mangelware, deren Auftragsbücher auf Jahre voll. Hamburg wird nun also der Stresstest für linke Klimaambitionen. Wenns klappt Chapeau, wenns nicht klappt und das große Wehklagen um noch weiter explodierender Mieten einsetzt, dann höflich auf den 'Zukunftsentscheid' verweisen und 🤷♀️ machen
zum Beitrag13.10.2025 , 10:15 Uhr
Nein nicht anschauen, aber finanzieren. Was hat Klamauk beim ÖRR zu suchen? Von Nuhr bis Böhmermann, ich möchte da weder rechte noch linke Vordenker sehen. Auch keinen Tatort und kein Traumschiff. Das sind alles Formate fürs Privatfernsehen.
zum Beitrag13.10.2025 , 10:12 Uhr
Sie haben absolut recht, ich schaue ihn idR nicht. Ich habe die jetzige Folge gegoogelt und auf den ersten Link geklickt - mea culpa, er ist beim ZDF.
zum Beitrag12.10.2025 , 14:07 Uhr
Den Mittelteil des Artikels um Herr Schertz finde ich sehr gelungen und auch das abschließende Fazit hierzu: "Das Publikum jedoch will nicht weiten, sondern werten. Immer wieder wird Schertz unterbrochen, fast alle Fragen – vielmehr Anklagen – drehen sich um Till Lindemann. Sein Appell, man solle mehr Gnade walten lassen, verhallt ungehört." Dauerempörtheit, Sprachpolizei, alleinige Deutungshoheit. Die Überzeugung absolut im Recht zu sein, alles besser zu wissen und sowieso konsequent auf der richtigen Seite zu stehen greift immer weiter um sich. Rechts wie links. Miteinander reden ist nicht mehr. Zuhören erst recht nicht mehr. Nur noch urteilen. Böhmermann gehört selbst dazu. Habe mir extra seine aktuelle Sendung aus Berlin angesehen - vielleicht ja mal Demut dachte ich, vielleicht ja mal ein kritisches Wort, eine kurze Einordnung. Nichts. Null. Dauerempörung in Endlosschleife, er das Opfer, er alleiniger Ritter - diesmal gegen 'mächtige Medienmänner'. Ermüdend. Langweilig. In den Böhmermann nicht so gwwogenen Medien war jüngst zu lesen, dass die ARD nicht mit ihm verlängern wollte, dann aber doch um 1 Jahr getan hat. Bleibt zu hoffen das dann nächstes Jahr endlich Schluss ist.
zum Beitrag12.10.2025 , 13:55 Uhr
Böhmermann muss sich genauso messen lassen an seinem Tun und Walten wie jeder andere auch - es kann keine 'Freifahrtsscheine' für Menschen geben nur weil sie 'auf der richtigen Seite stehen'.
zum Beitrag11.10.2025 , 09:00 Uhr
Die Werte stammen oben aus dem Artikel - leider ohne Link, da steht nur YouGov als Quelle
zum Beitrag10.10.2025 , 22:36 Uhr
"nach einer Zeit der großen Klimabewegung und Hoffnung" Wann soll das gewesen sein? Als mal einen Sommer lang größtenteils Schüler und Studenten durch die Innenstädte gelaufen sind? FFF war ein Hype, keine Bewegung. Eine Bewegung ist langanhaltend. Eine Bewegung zeichnet sich durch überzeugte Unterstützer aus, die ihrer Sache verbunden sind und bleiben. Die Klimabewegung war und ist keine Bewegung. Sie hatte mit FFF ein, maximal zwei gute Jahre. Danach war der Hype vorbei. Im Nachgang klebte sich eine laute Miniminderheit noch fest. FFF gibt's immer noch, nur das heute da maximal einige hundert Menschen noch mitlaufen. Greta und FFF waren eine Idee, haben beflügelt - allerdings so schnell wie es populär wurde ist es auch wieder verpufft. Corona mag das ganze beschleunigt zu Grabe getragen haben, aber war sicherlich nicht der alleinige Grund. Klima war eine Mode, zu keinem Zeitpunkt massentauglich. Die Grünen haben wieder 10%. So wie vor 20 Jahren schon. Das ist der harte Kern. Dem Rest ists egal, mal mehr mal weniger.
zum Beitrag10.10.2025 , 03:31 Uhr
"Es gilt der „Vermittlungsvorrang“ – das heißt, ein Job, auch in der Zeitarbeit, in einer Lagerhalle, bei einer Putzfirma, gilt als förderlicher, als lange in Weiterbildungsmaßnahmen oder Sprachkursen zu sitzen." Diese Wertung finde ich zweifach kritisch. Erstens wertet diese Aussage Zeitarbeit, Reinigungsdienste und Kommissionierer ab. Ja all diese Berufsfelder sind Niedriglohnbranchen. Dennoch ist es keine Schande in diesen Branchen zu arbeiten. Es muss auch Jobs am unteren Ende der Qualifikationsleiter geben - nicht jeder hat Abitur oder studiert oder taugt zum versierten Facharbeiter. Zweitens verklärt diese Aussage die Realität, als ob Weiterbildungsmaßnahmen oder Sprachkurse nicht berufsbegleitend geschehen können. Sehr viele Menschen studieren berufsbegleitend, manchen auf der Abendschule ihren Meister, Techniker, etc... Wieso soll das nicht auch Arbeitslosen zugemutet werden können? Die Idee des Sozialstaates ist es unschuldig in Not geratene Menschen aufzufangen und zu unterstützen - der Fokus muss aber natürlich die schnellstmögliche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt sein. Transferleistungen sollen eine Notfallreserve sein, kein Dauerzustand.
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