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Kabinett beschließt ZuckerabgabeWeniger „Durstlöscher“, mehr Gesundheit

Kommentar von

Jost Maurin

Wenn Getränke mit viel Zucker mehr kosten, werden sie weniger getrunken und die Gesundheit profitiert. Wer das bezweifelt, macht sich unglaubwürdig.

Weniger Zucker ist mehr Gesundheit Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

D er Beschluss der Bundesregierung für eine Abgabe auf mit Zucker gesüßte Getränke ist ein Schritt in die richtige Richtung. Falls Schwarz-Rot nun ein ambitioniertes Gesetz dazu beschließt, wird er die Gesundheit vieler Menschen verbessern. Modellrechnungen prognostizieren zum Beispiel mehrere Tausend weniger neue Fälle von Typ-2-Diabetes pro Jahr.

Limonaden werden oft als unproblematischer „Durstlöscher“ wahrgenommen, obwohl schon eine Flasche ein Vielfaches der empfohlenen Tageshöchstmenge Zucker enthalten kann. So nehmen gerade Minderjährige unbewusst zu viel des sehr kalorienreichen Stoffes auf.

Umso hilfloser wirken die Einwände der Lebensmittelbranche. Sie behauptet auf Grundlage eines von ihr beauftragten Gutachtens immer noch, es sei nicht „wissenschaftlich belastbar“ belegt, dass eine Zuckersteuer die gewünschten Effekte bringen würde. Aber damit stehen die Zuckerprofiteure ziemlich allein. Die Weltgesundheitsorganisation, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Bundesärztekammer und viele andere Institutionen – sie alle haben sich positiv über eine Abgabe auf Süßgetränke geäußert.

Schließlich zeigen immer mehr Studien, dass solche Steuern den Anstieg von Übergewicht in der Bevölkerung bremsen. Mehr als 100 Länder haben diesen Weg bereits eingeschlagen. Wenn mit Zucker gesüßte Limonaden teurer werden, dann werden sie auch weniger gekauft. Wenn der Staat wie in Großbritannien von den Herstellern auf höhere Zuckergehalte höhere Steuern verlangt, dann senkt die Industrie den Zuckeranteil. Die Konsumenten müssen dann auch kaum mehr bezahlen. Dass die Zuckerbranche diese Logik bezweifelt, erinnert an die Tabakindustrie, die durch Desinformationskampagnen strengere Regeln für die eindeutig gesundheitsschädliche Zigarette verhindern wollte.

Es stimmt auch nicht, dass die Getränkehersteller die Zuckerbelastung freiwillig genügend reduziert hätten. Das bundeseigene Max-Rubner-Institut für Lebensmittelforschung hat festgestellt: Zum Beispiel von 2018 zu 2024 gab es bei den gesüßten Erfrischungsgetränken insgesamt „keine statistisch signifikante Veränderung“.

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Redakteur für Wirtschaft und Umwelt
Jahrgang 1974. Er schreibt vor allem zu Ernährungsfragen – etwa über Agrarpolitik, Gentechnik und die Lebensmittelindustrie. Journalistenpreis "Faire Milch" 2024 des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter. 2018, 2017 und 2014 gewann er den Preis "Grüne Reportage" des Verbands Deutscher Agrarjournalisten. 2015 "Bester Zweiter" beim Deutschen Journalistenpreis. 2025 nominiert für den Deutschen Journalistenpreis, 2022 nominiert für den Deutschen Reporter:innen-Preis (Essay "Mein Krieg mit der Waffe"), 2013 für den "Langen Atem". Bevor er zur taz kam, war er Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters und Volontär bei der Süddeutschen Zeitung.
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25 Kommentare

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  • Cem Özdemirs Idee für ein Kinder-Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel wäre eine perfekte Ergänzung zur Zuckerabgabe. Oder kann man Werbung dieser Art nicht auch mit einer Zusatzabgabe belegen?

  • Ein kleiner und längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung. Diese zuckerhaltigen Getränke sind für Millionen von Kindern die Einstiegsdroge in eine gesundheitszerstörende Adipositaskarriere.



    Dringend notwendig sind auch Massnahmen gegen hochverarbeitete Lebensmittel. Diese sind auf ihre Suchtwirkung hin optimiert wie Zigaretten.



    Und so gehören Sie eigentlich auch behandelt. Werbung dafür muss verboten werden und auf jede Packung gehört ein Warnhinweis.



    Wir brauchen außerdem dringend ein Schulfach Gesundheit. Dort könnten Kinder zum Beispiel lernen und üben, wie man leckeres und gesundes Essen aus (preiswerten) Grundnahrungsmitteln selbst zubereitet. Die allerwenigsten lernen so etwas zu Hause.

  • Ich bin froh das diese Änderung endlich kommt und hoffe das auch Hersteller andere Lebensmittel irgendwann angefasst werden.



    Wir haben Diabetiker in der Familie und achten extrem auf die Inhaltsangaben. Da ist man schon immer wieder überrascht wo alles der Füllstoff Zucker reingepackt wird.

  • Das Problem ist die Gewöhnung an zu viel Süße in der Nahrung und die Annahme, dass z.B. Kindertee süß schmecken müsse, um den Kleinen etwas Gutes zu tun. Diese Annahme wird durch Werbung für süße Snacks befeuert, mit denen man sich angeblich den Tag versüßt. Dabei wird nicht erwähnt, dass ständiger Zuckerkonsum massiv die Gesundheit ruiniert: Angefangen bei Karies, über "Kofaktor" bei Entzündungen bis zur Verkürzung des Lebens.



    Die Zuckerlobby ist mächtig und darum tut das Gesetz not, allen Einwänden ggn. Süßsstoff zu Trotz. Es ist ein Anfang. Und nur Dauernörgler erwarten vom ersten Wurf einen perfekten Wurf. Denen rate ich, mal an ihren Erwartungen zu arbeiten, wenn sie Teil der Lösung sein wollen.



    Und die Zuckerlobby hat die Süßstoffe immer schlecht geredet. Da könnte in der Bevölkerung mehr Bewusstsein entstanden sein, hoffe ich ...

  • Sehr gut! An alle Zweifler: Zuckerersatzstoffe sind nachweislich deutlich weniger schädlich als Zucker. Recherchiert selber über den wissenschaftlichen Stand, wenn ihr es nicht glaubt statt hier zu kommentieren.

    • @GrundgesetzFanboy:

      Sie zu gebrauchen wird dennoch nicht angeraten, oder?



      Weil sie an süßen Geschmack gewöhnen, weil sie in der Regel das Insulin beeinflussen, ...

  • Typisch hier tut man so, als wenn das Rad neu erfunden werden muss!

    Eine Zuckersteuer ist zu begrüßen, aber typisch nicht intelligent genug, denn es geht an den Problem vorbei. Asien war schon immer viel weiter als wir, dort wird alles mit Stevia ( Süsskraut ) gesüßt, Stevia ist natürlich und es hat keinerlei Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, es verursacht auch keine Karies. Wieso bei uns Stevia nicht in großen Umfang aus der gesundheitlichen Perspektive heraus eingesetzt wird ist klar es geht um viel Geld, Zuckerbarone und die Lebensmittelindustrie haben bis jetzt was dagegen gehabt.

    Zucker ist in über der Hälfte aller verarbeiteten Lebensmittel enthalten, da er als günstiger Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Volumen- und Bräunungsmittel dient. Die Lebensmittelindustrie nutzt ihn oft in herzhaften Produkten (Tiefkühlpizza, Saucen) und überdeckt hohe Anteile in Produkten für Kinder durch "versteckte" Bezeichnungen.

  • Ist es nicht witzig? Auf derselben Seite steht direkt daneben der Kommentar von Prof. Engelmann (!6174989). Alle dort genannten Argumente gelten hier hier ganz genauso, oder genauer noch weit mehr. Tabak kostet in jeder Form mehr oder weniger genau dasselbe. Die Getränke der Ärmsten, die außer Wasser und Zucker nur noch ein wenig künstliches Aroma und Farbstoff enthalten, werden massiv verteuert. Bei genau demselben Zuckergehalt macht der Aufschlag bei den angesagten Flaschen mit Ökolabel der typischen Tazleser relativ weit weniger aus. Da wo es richtig demonstrativ teuer wird, Status anzeigt und derselbe Zucker einfach nur anders heißt, Dattelsirup oder Frucht"konzentrat" oder so, bleibt es vermutlich gleich ganz steuerfrei.



    Und mit dem vorgeschobenen Gesundheitsargument fühlen sich die bevormundenden Nutznießer wohl auch noch richtig gut dabei.

  • Danke für diese klare Positionierung!



    Es ist erholsam, dass nicht gleich jede staatliche Initiative schlecht geredet wird.



    Menschen weniger Zucker schmackhaft zu machen finde ich auch sinnvoll.



    Wenn dabei außerdem Geld für das Gesundheitssystem herausspringt, ist es ein doppelter Gewinn für die Gesellschaft.

  • Limonaden kann man hierzulande locker mit weiteren 3 Teilen Wasser verdünnen, so übersüß sind sie häufig.



    Schade nur, dass das gewonnene Geld für ähnlich ungesunden Benzinverbrauch vergeudet wird.

  • Wo ist hier die Erfolgsstory? Zucker wird gegen Aspartam ausgetauscht. Da wird nichts gesenkt sondern ausgetauscht. Ungesund gegen ungesund ergibt nicht gleich gesund.

    Die Einführung einer für sich stehenden Zuckersteuer ist kein Konzept für mehr Gesundheit sondern für soziale Ungerechtigkeit.

    Eine begleitende wie vorbeugende Maßnahme wäre die Steuern auf gesunde Lebensmittel wie Gemüse oder Mineralwasser abzuschaffen. Davon würden besonders sozial schwächere profitieren.

    An dieser Stelle bringe ich einen Einwand meiner Frau ein, die als Kardiologin darauf hinweist, das zum einen Zucker nicht gleich Zucker ist und das zum anderen ein erhöhter Zuckerkonsum ein gruppenbezogenes aber kein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt.

    Im Gegensatz zum Salz und Alkoholkonsum. Die beiden Haupttreiber für Bluthochdruck und Verursacher der meisten Herz-Kreislaufkrankheiten in Bezug auf Ernährung.

    Wer von Prävention spricht, muss daher nicht nur den Fokus auf Cola & Co sondern auch auf Bier und Kartoffelchips richten, ansonsten wird es unglaubwürdig.

    Und für den Autor sei angemerkt, Übergewicht per se ist kein Maßstab für eine ungesunde Lebensweise im Gegensatz zur Fettleibigkeit.

    • @Sam Spade:

      Stimme absolut zu das im gleichen Moment die Steuern auf Gemüse, Hafer und Co. runter müssten um sie als die billigere bessere alternative zu geben. Damit eben endlich das Umdenken bei den Leuten passiert uns sie wieder Gesund einkaufen

    • @Sam Spade:

      Ruhigq Blur. Die Alkoholsteuer soll jaauch angehoben werden, hoffentlich landet das Geld dann auch im Gesundheitssystem. Ebenso müsste da auch die höhere Tabaksteuer landen, schließlich müssen im Gesundheitswesen die Leiden durch Alkohol und Tabakkonsum gelindert werden. Da stellt sich nur die Frage wie man den höheren nun legalen Cannabis Konsum besteuert. Dieser wurde ja gerade durch die Ampel angekurbelt. Wie kommt man da an lenkende und lindernde Abgaben?

  • Ich befürchte, daß die neuen Limos zwar weniger Zucker, aber dafür jede Menge künstliche Zuckerersatzstoffe enthalten und ebenso süß sind. Das verringert unmittelbar den Zuckerkonsum, verändert jedoch nicht die Sucht nach Zucker/Süßem bzw das Geschmacksempfinden, was an anderer Stelle nicht zu einem geringeren Zuckerverzehr führt.



    Ob der mengenweise Verzehr künstlicher Ersatzstoffe "gesünder" ist, bleibt fraglich.

    Die Lösung wäre eine Abgabe auf alle süßen Getränke, egal womit gesüßt.

    Wäre aber eine Umsatzeinbuße auch bei der Chemischen Industrie...

    honni soit qui mal y pense 😎

  • Die Lösung aller Probleme

    Man verteuert das Leben

  • Leider werden den Limonaden dann Zuckerersatzstoffe zugesetzt, von denen eben auch nicht klar ist, ob sie gesundheitsschädlich sind. Und geschmacklich ist es eben auch ein Unterschied.



    Desweiteren gibt es viel zu viele Lebensmittel mit reichlich Zucker, die nicht besteuert werden, z.B. Pudding, Joghurt etc.

  • Die Zuckersteuer begrüße ich sehr! War gerade in Norwegen. Dort sind Getränke, auch von bekannten Herstellern, nur halb so süß... wegen einer Art Zuckersteuer.



    Wenn die Einnahmen noch in weitere Präventionsmaßnahmen fließen, umso besser!

    • @Nudel:

      Ich hoffe, es hat ihnen in Norwegen gefallen und sie haben beim "Genuss" ihrer Softdrinks einmal einen Blick auf die Zutatenliste geworfen. Dann hätten sie gemerkt, das der Zucker durch Süßstoffe ersetzt wurde. Das die Softdrinks jetzt weniger süß schmecken dürfte eher der Einbildung geschuldet sein, sie schmecken jetzt halt anders.

      In Ländern wie Großbritannien ist der Konsum von Softdrinks seit Einführung der Zuckersteuer übrigens um über 10% gestiegen. Süßstoffe stehen nicht nur im Verdacht den Hunger zu steigern sondern auch das Verlangen nach süssem. Ob sie gesundheitlich überhaupt dem Zucker vorzuziehen sind ist in der Medizin noch umstritten.

      Bringt auch wieder eine soziale Komponente ins Spiel. Coca Cola Classic, Green Cola, Urge und Solo dominieren im wohlhabenden Norwegen den Markt. Alle mit 100% Zucker. Bei den Briten läuft es genau anders herum.

      Für Deutschland empfinde ich die Einführung der Zuckersteuer auf Softdrinks nicht als Erfolgsstory, solange Bier in den Supermärkten noch für ein Euro die Flasche angeboten wird. Für mich falsche Prioritätensetzung, da der volkswirtschaftliche Schaden durch Alkoholkonsum um ein vielfaches höher liegt, als beim Zucker.

  • Und die böse Industrie wird den Zuckeranteil durch Zuckerersatzstoffe ersetzen, dann muss keine Zuckersteuer gezahlt werden, der Konsum bleibt hoch ( Hauptsache: süß), ob das dann gesünder ist, wage ich zu bezweifeln. Immerhin regen die Süßstoffe den Appetit an, was nicht auf eine Gewichtsreduktion hoffen läßt.

    • @mumba:

      Die 2018 in Großbritannien eingeführte Zuckersteuer (Soft Drinks Industry Levy) hat den Zuckerkonsum durch Getränke signifikant gesenkt.

      Der Zuckergehalt in Softdrinks sank um knapp ein Drittel, während die tägliche Zuckeraufnahme aus diesen Getränken bei Kindern und Erwachsenen deutlich zurückging. Viele Hersteller reduzierten den Zuckergehalt in ihren Produkten, um der Steuer zu entgehen.

      Wirkung und Ergebnisse seit 2018: Rückgang des Zuckergehalts: Hersteller haben den Zuckergehalt in Softdrinks um ca. 29 % bis über 30 % gesenkt, indem sie Rezepturen anpassten.

      Reduzierter Konsum: Studien zeigten, dass die tägliche Zuckeraufnahme aus Softdrinks bei Minderjährigen fast halbiert wurde (von 22 g auf 12 g). Bei Erwachsenen sank die Aufnahme von 15,3 g auf 10,0 g.



      Gesundheitliche Effekte: Analysen deuten auf einen Rückgang von Übergewicht und weniger Zahnbehandlungen (Karies) bei Kindern hin.

      Verlagerung auf zuckerfreie Alternativen: Der Verkauf von stark zuckerhaltigen Getränken (über 8 g Zucker/100 ml) ging stark zurück, während der Konsum zuckerarmer Produkte zunahm. Aufgrund des Erfolgs wird die Steuer ab 2026/2028 auf stark gezuckerte Milchmixgetränke ausgeweitet.

  • Das Ding ist halt, dass dann einfach ein Teil des Zuckers durch Süßstoffe ersetzt wird. Führt zu einer Reduktion von Karies, was ja schon mal toll ist, aber es gibt immer noch keinen wissenschaftlichen Konsens, was gesundheitliche Auswirkungen von Zuckerersatzstoffen angeht, und die Getränke werden nicht weniger süß, eher im Gegenteil…

  • Ähnlich wie die Tabaksteuer dürfte die Zuckersteuer die Armen stärker treffen als die Reichen. Ungerecht!!! So steht es zumindest aktuell in einem anderen taz Beitrag.

    Mir ist ein Staat hoch unsymphatisch, der mit tausenderlei Sondersteuern das private Verhalten erwachsener Bürger in ihm liebsame Richtungen drängen will.

    • @Querbeet:

      Die einzige Lösung der Regierung

      Man nehme noch mehr Geld von den Armen

  • Ernährung sollte ohnehin von marktwirtschaftlichen Einflüssen befreit werden. Firmen wie Nestlé schädigen bewusst die Gesundheit der Konsumenten während sie die Produzenten ausbeuten.

    • @Okti:

      @Okti: Wollen Sie ernsthaft staatliche Lebensmittelproduktion, staatliche Supermärkte, Metzger und Bäcker? Staatliche Landwirte? Wurde schon sehr oft ausprobiert mit mässigem Erfolg für Verbraucher und Umwelt. .