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15.05.2026 , 06:54 Uhr
Die Welt hat sich verändert. Es macht praktisch keiner mehr in der Welt beim Klimaretten mit. Damit ist auch der Beitrag Deutschlands wirkungsöos, aber gleichzeitig eher unsozial gegenüber der eigenen Bevölkerung, die grosse soziale Herausforderungen zu bewältigen hat. Zum Glück räumt der Weltklimarat gerade das pessimistischste Szenario RCP8.5 ab, das von vielen zur Begründung einschneidender Klimamassnahmen herangezogen wurde.
zum Beitrag11.05.2026 , 14:51 Uhr
Jedes Outfit ist ein Statement, dass viel über die Persönlichkeit aussagt, egal ob man das möchte oder nicht. Getreu dem Satz von Paul Watzlawick „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Und weil die taz sehr sensibel bei beim Thema Stereotype ist: Die Bandbreite des Bekleidungsgeschmacks innerhalb der Geschlechter ist größer der Unterschied zwischen den Geschlechtern.
zum Beitrag02.05.2026 , 18:58 Uhr
Es ist problematisch, die europäischen Vorstellungen der KI-Nutzung anderen Ländern aufzudrängen und sei es nur durch Exportverbote von Technologie. Da besteht die Gefahr einer koloniale Haltung Raum zu geben, man wisse ja besser, was für die Menschen dort gut ist und was nicht, erst recht wenn es sich bei dem Land um eine Demokratie handelt. Auf der anderen Seiten kann ich auch die Kritiker verstehen, die darin einen Widerspruch zur eigenen EInstellung sehen. Dass zumindest noch kein einziger Fall bekannt ist, der zu einer Streichung der Sozialhilfe führte, scheint hoffen zu lassen, dass die Südbrasilianer damit trotzdem verantwortungsvoll umgehen. Denn auch wenn die KI Fehler machen kann, können die etablierten Prozesse selbst fehlertolerant sein. Viele Europäer nutzen ja auch KI, ohne ihr blind zu vertrauen...
zum Beitrag01.05.2026 , 21:51 Uhr
Laut der Langzeitstudie „Journalismus und Demokratie 2024“ der TU Dortmund stehen 41 % der befragten Journalisten in Deutschland den Grünen nahe. Dazu kommen 16% SPD und 6% Linke, CDU hat nur 8%, FDP 3% und AFD unter 1%. Das entspricht nicht der Verteilung in der Bevölkerung.
zum Beitrag01.05.2026 , 10:45 Uhr
Bei einer Hyperinflation steigen auch die Gehälter und staatliche Unterstützung. Ohne Mietanpassungen wäre dann zu Miete wohnen quasi kostenlos. Wenn ein Brot 100 Euro kostet, dann kann der der Vermieter, der auf Mieteinnahmen angewiesen ist, zum Sozialamt gehen.
zum Beitrag01.05.2026 , 10:42 Uhr
Warum soll eine Steigerung der Lebenshaltungskosten nicht auch zu einer Erhöhung der Miete führen? Die Löhne, Gehälter und Renten steigen ja auch entsprechend. Indexmieten sind objektiv und fair. Und sie begrenzen den Mietanstieg in Zeiten geringer Inflation und das ist rückblickend der größere Zeitraum in D. Für Geringverdiener muss der Staat einspringen und die entsprechenden Förderungen erhöhen. Allgemeine Mieterhöhungsverbote wären Subventionen von Vermietern auch für gutbetuchte Mieter und würden damit indirekt für geringere Anreize sorgen, neue Wohnungen zu bauen und zu vermieten.
zum Beitrag30.04.2026 , 08:06 Uhr
@Okti: Wollen Sie ernsthaft staatliche Lebensmittelproduktion, staatliche Supermärkte, Metzger und Bäcker? Staatliche Landwirte? Wurde schon sehr oft ausprobiert mit mässigem Erfolg für Verbraucher und Umwelt. .
zum Beitrag24.04.2026 , 07:31 Uhr
Es erscheint mir so, als gäbe es von beiden politischen Seiten "Lieblingsgruppen", die man guten Gewissens pauschal verurteilen darf bzw einen Generalverdacht aussprechen darf. Auf der rechten Seite z.B. Migranten, Nordafrikaner, Muslime und Bürgergeldempfänger, auf der linken Seite (alte weiße) Männer, Israelis, Unternehmer und "die Fossillobby" und von beiden Seiten die "Generation Z"...
zum Beitrag17.04.2026 , 15:33 Uhr
Wenn jede Steuersenkung als Subvention definiert wird, dann wird der Staat zum Eigentümer des Geldes erklärt. Die Logik ist dann: Alles Geld gehört erst einmal dem Staat (die Norm), und wenn er dir weniger wegnimmt, ist das eine "staatliche Leistung" (Subvention). Dadurch verschiebt sich die Beweislast: Nicht mehr der Staat muss begründen, warum er eine Steuer erhöht, sondern die Regierung, die sie senken will, muss rechtfertigen, warum sie diese "Subvention" gewähren will. Die teilweise Rücknahme von Erhöhungen ist m.E. keine Subvention. Generell ist es ein Referenzsystem-Problem. Wenn ich die Steuern um 10% erhöhe und danach um 5% wieder senke, dann erhöhe ich meine Einnahmen, dann tauchen die 5% im Subventionsbericht auf, aber nicht jede Abweichung vom ehemaligen Zustand kann man als Subvention bezeichnen, manche Dinge sind einfach eine Korrektur. Und wenn wir schon von "Übergewinnen" bei Unternehmen sprechen, sollten wir auch von "Übersteuern" beim Staat reden. Und ein Abbau von "Übersteuern" ist keine Subvention.
zum Beitrag16.04.2026 , 10:24 Uhr
Der Artikel postuliert eine staatliche Subvention für das Autofahren. Das halte ich für gewagt, denn die Autofahrer bekommen ja kein Geld fürs Autofahren, sondern zahlen immer noch große Summen an den Staat, dafür, dass sie Autofahren dürfen: KFZ-Steuer, Mineralsteuer, Umsatzsteuer, CO-Abgabe. Wenn der Staat z.B. die Mehrwertsteuer von 19 auf 18% senken würde, käme auch niemand auf die Idee zu sagen, der Staat subventioniert Konsum. Unabhängig davon: Es sollte doch auch im Anliegen der taz -Redaktion sein, dass die Menschen die Energiewende weiterhin merhheitlich unterstützen, dazu gehört, dass man sie nicht überfordert. Und der Lenkungseffekt weg vom Strassenverkehr findet doch auch über die höheren Marktpreise statt. Es ist ja nicht so, dass die Regierung den Sprit nun erschwinglich macht, sondern nur weniger sehr teuer. Man sollte hier auch an die kleinen Leute denken, die einfachen Arbeiter und Gelbwesten, von denen sich keiner ein E-Auto und/oder Lastenfahrrad zulegt. Sollen die alle zur AFD?
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