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Hitzetoten-Statistik Fatale Debatte

Gereon Asmuth

Kommentar von

Gereon Asmuth

Karl Lauterbach hält die Hitzetoten-Zahlen des RKI für zu niedrig. Inhaltlich hat er recht – für die Diskussion ist die Kritik dennoch fatal.

E ndlich wird über die Zahl der Hitzetoten debattiert. Rund 14.000 Menschen, so schätzte das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem neuen Wochenbericht am Donnerstag, sind in diesem Sommer durch die vom Klimawandel verstärkten Hitzewellen vorzeitig ums Leben gekommen. Fast 10.000 allein an den wenigen Tagen Ende Juni, als republikweit die Temperaturrekorde gebrochen wurden.

Das sind, nur um mal die Dimension begreiflich zu machen, zehnmal mehr als durch den Mauerbau, an den kürzlich erinnert wurde, und die innerhalb von 29 Jahren starben. Dreimal mehr, als durch den Terroranschlag 2001 in New York ums Leben kamen, dessen 25. Jahrestag im September begangen wird. Aber 10.000 Tote in ein paar Tagen in Deutschland? Die lassen das Land bisher seltsam unberührt.

Deshalb sollte man froh sein, dass führende Medizinpolitiker mit ein wenig Zahlenkritik jetzt die Diskussion anheizen. So hat nun Ex-SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach darauf hingewiesen, dass die RKI-Zahlen auf einer konservativen Schätzung beruhen – und tatsächlich wohl ein paar Tausend Opfer mehr zu beklagen sind.

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Die Kritik ist angebracht. Dummerweise könnte sie für die gesamtgesellschaftliche Debatte dennoch fatal sein: Denn die Zahlen des RKI werden von den Berufsignoranten von extrem rechts bis in die Mitte der Gesellschaft ohnehin schon infrage gestellt. Weil es sich themenbedingt um Modellrechnungen und Analysen der statistischen Übersterblichkeit handelt, die vielen schwer nachvollziehbar erscheinen, stehen den Zweiflern Tür und Tor offen. Wenn nun noch berechtigte Kritik von kompetenter Seite hinzukommt, droht die Glaubwürdigkeit der RKI-Zahlen endgültig zu zerbröseln.

Dabei müssten sie Grundpfeiler sein für eine erbitterte politische Anklage der Bundesregierung bis hoch zum Bundeskanzler. Denn Friedrich Merz ist und bleibt, was Hitzewellen und Klimakatastrophen betrifft, ein nichtssagender Typ.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Gereon Asmuth

Gereon Asmuth Ressortleiter taz-Regie

Leiter des Regie-Ressorts, das die zentrale Planung der taz-Themen für Online und Print koordiniert. Seit 1995 bei der taz. 2000 bis 2005 stellvertretender Leiter der Berlin-Redaktion. 2005 bis 2011 Leiter der Berlin-Redaktion. 2012 bis 2019 Leiter der taz.eins-Redaktion, die die ersten fünf Seiten der gedruckten taz produziert. Hat in Bochum, Berlin und Barcelona Wirtschaft, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und ein wenig Kunst studiert. Mehr unter gereonasmuth.de. Bluesky:@gereonas.bsky.social Mastodon: @gereonas@social.anoxinon.de Foto: Anke Phoebe Peters
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28 Kommentare

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  • Tom Farmer

    Wir leben zunehmend in einem Land von ungebildete Idioten und Verschwörungstheoretikern, Schwurblern und Deppen.



    Wieso soll es nicht möglich sein zu verstehen, dass im Juni normalerweise x Menschen sterben , bei einer Hitzewelle y und daher z die Differenz sein wird?



    Wieso muss alles auf Erstklässler Niveau gebracht werden damit das nicht verschwurbelt werden kann?



    Nein, Lauterbach hat recht und ich erwarte von allen Verantwortlichen diese Zahlen als Faktenbasis anzuerkennen.



    Wieso sollte sich eine etwas schlauere und deutliche Mehrheit von 5 oder10 % bösartigen Deppen einschüchtern lassen?



    Klar, dass so die AfD (Wähler) und Aluhutträger sich auch noch bestätigt fühlen bei jedem Thema. Nix defensiv, offensiv das Richtige vertreten und thematisieren!! Danke!

  • Okti

    Fazit: mensch sollte keine berechtigten Zweifel an der Korrektheit von Zahlen vorbringen, weil dann Schwurbler sich in ihrem Schwachsinn bestätigt fühlen?

  • Ricky-13

    taz: *Denn Friedrich Merz ist und bleibt, was Hitzewellen und Klimakatastrophen betrifft, ein nichtssagender Typ.*

    Kein Wunder, denn daraus kann man ja schließlich keine Aktienpakete für die Reichen schnüren. Solange Friedrich Merz "Kanzler" ist, wird Klimaschutz in diesem Land auch weiterhin kleingeschrieben. Die "Schornsteine" des klimaschädlichen Wirtschaftswachstums - worin zuerst unsere Wälder und dann 'die Hoffnungen der jungen Leute auf ein normales Leben' verheizt werden - sollen bei der Merz-Union ja sogar noch mehr "rauchen".

    Und wer interessiert sich schon für rund 14.000 hitzebedingte Sterbefälle in Deutschland, wenn das geliebte €DU-Wirtschaftswachstum demnächst wieder schön blüht und die Aktienmärkte vor Freude glühen?

  • fly

    Die Hitzewelle in diesem Jahr war extrem und hat Hitzetote gefordert. Trotzdem ist es nicht hilfreich diese Toten zu nutzen um mal wieder ins Gespräch zu kommen oder wöchentlich vorläufige Zahlen herauszugeben. So schnell könnten auch keine Gegenmassnahmen ergriffen werden, es wird nur das Empörungsbarometer gesteigert.

    Eine Jahresstatistik mit Toten pro Woche reicht völlig aus. Da sieht man in diesem Jahr einen -vorläufigen - Peak im Juni/ Juli. So kommt es auch im Sommer zu mehr als 20000 Toten/ Woche. Im Winter liegt die Zahl immer über 20000, mit Maximalwerten im Dezember -was ist da los?- von 25000.

    PS Natürlich sollten mittelfristig besonders Krankenhäuser und Pflegeheime mit Kühlung ausgestattet werden.

  • oricello

    Diese vielen tausend Hitzetoten lassen das Land seltsam unberührt, weil diese Menschen keine Lobby mehr haben. Ich habe 2019 in einem Pflegeheim am Potsdamer Hbf gearbeitet. Alle Essens- und Aufenthaltsräume sind nach Süden/Südwesten ausgerichtet, ringsrum breite asphaltierte Straßen, kaum Grün. Klimaanlage besteht in der Wahl das Fenster auf oder zu zu machen. Von den 120 Bewohner:innen sind damals 40 im Jahr estorben. Die damalige Heimleitung wollte mir klar machen, dass das der "normale Durchlauf" ist. Ja, Durchlauf, wie bei einer Kaffeemaschine und dass das da eh die "Endststion ist und kein Kindergeburtstag". Das Jahr in diesem Heim war insgesamt sehr erschütternd, wie dort mit den Menschen umgegangen wurde und wie sicher sich manch eine:r war, dass kein Hahn danach kräht und dass auch nichts nachzuweisen ist, da immer alles auf Alter und Krankheit geschoben werden kann.

    Genau wie auf der Neurologischen Intensivstation im Vivantes-Klinikum im Friedrichshain. Ich habe meine schwer kranke Mutter im Mai 2018 mit nassen Waschlappen gekühlt, weil es so heiß war.



    Wenn es eure Eltern an der "Endstation" trifft, ist es zu spät.

    Buchtipp:



    Didier Eribon "Eine Arbeiterin"

  • Gerhard Krause

    Die Politik muss endlich energisch gegen den Klimawandel und seine Folgen anführen.

  • Der olle Onn

    Vermutlich lassen sich die "realen Hitzeopfer" - also jene Menschen die in allererster Linie hoher Temperaturen wegen ums Leben gekommen sind und sich ansonsten weiterhin recht guter Gesundheit erfreut hätten - in etwa so genau bestimmen wie die täglichen Toten z.B. durch Reifenabriebfeinstaub an den Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen. Bei allen ernsthaft drohenden Gefahren durch die fortschreitende Klimaerwärmung scheint mir die diesbezügliche Diskussion um Zahlen einmal mehr zu alarmistisch zu sein.



    Klar sollte etwas für bessere Temperierung getan werden, in Kliniken, Altenheimen, Pflegestationen. Insbesondere dort wo Menschen weitgehend wehrlos sind.



    Aber ansonsten leuchtet schon ein, was XXX unten schreibt: Wenn eine Statistik nicht bis in den allerletzten Winkel hinterfragt wird ist sie wenig aussagefähig oder halt weiträumig interpretierbar.

  • Budzylein

    Gibt es eigentlich schon eine Untersuchung der Frage, wie viele der Hitzetoten des Sommers bereits vorher im Winter aufgrund größerer Kälte gestorben wären, wenn es den Klimawandel nicht gäbe? Es handelt sich schließlich um extrem vulnerable Personen, die nicht nur infolge von Hitze, sondern auch infolge von Kälte sterben können.

    Und was sollte die Bevölkerung tun, wenn sie die hohe Zahl von Hitzetoten nicht so "seltsam unberührt" ließe? Politikern wie Lauterbach auf den Pelz rücken, der zwar gern verbal vor Hitze gewarnt hat, aber nichts dafür getan hat, dass Krankenhäuser und Pflegeheime klimatisiert werden?

    • Cornelia Gliem

      @Budzylein:

      In Deutschland stirbt so gut wie keiner durch Kälte, weil wir gut beheizte Wohnungen haben und kaum Obdachlose (im Vergleich zu anderen Gegenden der Welt).



      Insofern ist Ihre einlassung nur eine unzulässige Ablenkung

      • Budzylein

        @Cornelia Gliem:

        Im Winter gibt es aber mehr Sterbefälle als im Sommer, und das hängt durchaus mit den Auswirkungen der Kälte auf vulnerable Personen zusammen, s. hier: de.statista.com/in...le-in-deutschland/

  • Deep South

    Die Frage ist doch, spielt es wirklich eine Rolle, ob es nun "nur" 10.000 Tote waren oder 15.000. Das sind besserwisserische Zahlenspiele für Erbsenzähler. Fakt ist, wir sind in Deutschland extrem schlecht aufgestellt, was den Schutz vor Hitze und anderen Klimaextremen angeht. Das hat doch nun fast jeder spätestens diesen Sommer mitbekommen. Und die Folgen sind nicht nur in Toten messbar, sondern an ganz vielen Paremtern, die den Menschen und der Gesellschaft schaden. Gesundheitlich, ökologisch, wirtschaftlich. Und wir labern uns in Nonsens Debatten wie der obigen fest. Wie so ziemlich auf allen Gebieten auf denen wir uns an neue Gegebenheiten anpassen müssen. Notorische Rechthaberei ist das, was dieses Land lähmt.

  • Martin Rees

    Offensichtlich geht es hier um Schäden durch Klima und aufgrund bisheriger Daten zunächst unerwartete Ereignisse sowie die Kombination mehrerer Einflussgrößen.



    In der Logik der Versicherungsmathematik wird die Interpretation der Zahlen möglicherweise von den im Text angegebenen Vergleichen stark und prinzipiell abweichen (müssen), i.e.:



    Tote durch singuläre Ereignisse wie Terroranschläge als Folge von Gewalt.



    Nicht alle "blanken" Zahlen können ohne Interpretationshilfen in der Politik als Argument eingesetzt werden, sie müssen seriös im Kontext vermittelt werden.

  • miri

    Wenn Sterbefälle einbezogen werden, in denen die Hitze nur Teil eines Ursachenbündels ist (wie z.B. Alter + Vorerkrankung + Hitze = Tod), dann kann man auch diejenigen zu den Hitzetoten zählen, die demnächst überall auf der Welt hungers sterben werden, weil die Weizenpreise wegen der hitzebedingt schwachen Ernten durch die Decke gehen. Auf wie viele indirekte Weisen diese Hitze schädigt und tötet, ist kaum abzusehen -- in unserem System, das auf dieses Klima nicht vorbereitet ist.

  • AllesWirdGuter

    Die Kausalität ist bei Hitzetoten weit weniger genau als bei Kältetoten, darüber wird aber nicht diskutiert, auch nicht im Winter.

    • T-Rom

      @AllesWirdGuter:

      Was sind denn in diesem Zusammenhang "Kältetote"? Die Übersterblichkeit in den Wintermonaten im Vergleich zum Rest des Jahres beträgt viele 1000. Das sind aber nur zu einem geringen Teil direkt Erfrorene. Vielmehr sind Lungenentzündungen usw im Feuchtkalten Winterwertter deutlich häufiger, die dann bei geschwächten Personen häufig fatal enden. Das wäre dann eher die vergleichbaren Fälle zu den "Hitzetoten".

  • XXX

    Das Problem ist, dass die Todesursache in den meisten dieser Fällen eine Kombination vieler Faktoren ist und dann steht die Frage im Raum: War es Alter, Krankheit oder Hitze?



    Wesentlich ist auch die Frage der YOLL (Years of Life Lost). Hat die Hitze einen alten, kranken Menschen vielleicht nur einen Monat früher unter die Erde gebracht? Das wäre unschön, ist aber eben nicht so schlimm, als wenn ein junger Mensch beispielsweise ermordet wird. (An deutscher Sommerhitze sterben wird so einer wohl kaum.)

    • Gerhard Krause

      @XXX:

      Es gibt gewiss auch Sterbliche, die nach solchen Kommentaren die Hufe hoch reißen. Es ist der Punkt erreicht, dass also ein Monat weniger Leben (für Sie, ich nehme Sie beim Unwort) nicht so schlimm ist, während antiwissenschaftlich postuliert wird, dass junge Menschen - sollte das "deutscher" eigentlich vor "junger" stehen? - wohl kaum an Sommerhitze sterben würde können. Als Wissenschaftler lege ich mich jetzt mal zum Sterben hin. Ciao

    • derzwerg

      @XXX:

      Das Unwertelebenargument „sind eh nur Alte und Kranke“ überlebt uns alle, da können noch zig Hitze- und Coronawellen über uns rollen.

      • XXX

        @derzwerg:

        Ja, aber die Gegenposition "Alle Leben sind gleichwert", welches im Grunde auch hinter der Hitze-, Kälte-, oder Covid-Debatte steht, ist für die Praxis ebenfalls völlig unbrauchbar. Irgendwann und an irgendetwas stirbt jeder von uns, und es macht in den meisten Situationen keinen Sinn einen Todkranken mit einem gesunden Menschen gleichzusetzen.

    • XXX

      @XXX:

      Man kann das übrigens mathematisch noch genauer erfassen: Im Durchschnitt sterben in Deutschland etwa 3000 Menschen pro Tag. Wenn sich das Sterben daher für alte, kranke Menschen in Deutschland in einer Hitzephase nur um etwas mehr als drei Tage nach vorne gezogen wurde, so liefert es schon die 10000 Hitzetote, die das RKI genau auf solche Weise "berechnet" hat. So etwas gleicht sich natürlich dann sofort wieder aus, indem in den darauffolgenden Tagen und im nächsten Monat die Sterblichkeit ein wenig geringer ist als erwartet.

      • warum_denkt_keiner_nach?

        @XXX:

        Interessante Einstellung zum menschlichen Leben. Nur leider kann man damit gegen jede Art von Schutz und Medizin "argumentieren". Irgendwann stirbt schließlich jeder.

      • derzwerg

        @XXX:

        Und? Ist das passiert? War der nächste Tag oder auch der nächste Monat Juli „untersterblich“?

        Oder wollen Sie nur die Diskussion derailen?

        • XXX

          @derzwerg:

          @derzwerg: Keine Ahnung. Tageweise wird das meines Wissens von Destatis nicht mal veröffentlicht. Und monatsweise auch nicht sofort, sondern erst Mitte nächsten Jahres. Das RKI und Destatis selbst könnte es Ihnen vielleicht beantworten. Vielleicht kämen auch Reporter dran, die allerdings einige Zeit investieren müssten, anstatt nur RKI-Meldungen wiederzugeben.

      • sollndas

        @XXX:

        Ihre Argumentation hat einen gravierenden Fehler: Sie erfordert Nachdenken auf Leserseite.

  • Philippo1000

    Das sehe ich weniger verbissen.



    Wenn wir schon mal dad Glück haben,



    dass Politiker gleichzeitig auch Fachleute sind, ist es gut,



    wenn Sie sich zu Wort melden.



    An dieser Stelle wird indirekt nochmals erläutert, was eine "konservative" Schätzung ist.



    Als Teilnehmer diverser politischer Ausschüsse habe ich erfahren müssen, dass auch dort keineswegs Fachleute sitzen müssen.



    Gerne habe ich dann mal "dumm gefragt" um den allgemeinen Wissensstand zu erhöhen und eine konstruktive Diskussion zu ermöglichen.



    Die SPD MinisterInnen haben einen guten Aufschlag zum Thema Klimaanpassung eingebracht.



    Es wäre gut, die Initiative zu unterstützen.

  • Philipp H.

    Dann sagt am besten niemand mehr irgendwas, sonst könnte sich ja jemand auf den Schlips getreten fühlen. Die Menschen die das jetzt negativ beeinflusst, haben sich schon lange von ernsthaften Unterhaltungen und Analysen verabschiedet oder waren nie Teil davon.

  • Sole Mio

    Die Hitze war schlimm! Keine Frage!



    Aber so lange wie die Hitzetoten nicht wirklich ermittelt werden, bin ich bei den Zahlen skeptisch.



    Ebenso wie bei den COVID-Todesfällen. Und ich bin kein Schwurbler und auch mehrfach geimpft

    • derzwerg

      @Sole Mio:

      Ich fürchte, das fällt doch in die Kategorie Schwurbler, denn hitzebedingte Übersterblichkeit ist eine durchaus seriöse Statistik. Wenn Sie auf dem Totenschein bestehen, riskieren Sie, dass Sie den Klimawandel erst mit 30 Jahren Verspätung wahrnehmen