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10 Jahre Kölner SilvesternachtDer Schock hallt nach

Simone Schmollack

Kommentar von

Simone Schmollack

Die Kölner Silvesternacht 2015 ist nicht vergessen. Seitdem haben sich Debatten um Migration und Männlichkeit stark verschoben.

Foto: Markus Boehm/dpa

N un ist die Silvesternacht in Köln schon zehn Jahre her. Nach der Party auf der Domplatte erstatteten über 1.300 Personen, vor allem Frauen, wegen sexueller Übergriffe, Vergewaltigung und Diebstahl Anzeige bei der Polizei. Seitdem hat es eine Silvesternacht in dieser Dimension nicht mehr gegeben. Ist Köln 2015 deshalb vergessen? Keineswegs. Denn seit dem Ereignis, das die Republik erschütterte, gab und gibt es nicht nur kontroverse Debatten über Gewalt gegen Frauen und Selbstermächtigung migrantischer Männer, sondern eben auch Diskurse über die Frage, ob dieses Land überhaupt vorbereitet ist auf eine Migration, wie es sie im sogenannten Flüchtlingssommer 2015 gab.

In der Tat kippte die (Willkommens-)Stimmung nach der Silvesternacht deutlich, plötzlich wurden Fragen laut, deren Ergebnisse heute längst in politische Entscheidungen geflossen sind: Abschiebungen sind an der Tagesordnung, unabhängig davon, ob die Abgeschobenen straffällig geworden sind oder nicht. Die Grenzen sind wieder dichter, egal, ob die Geflüchteten ein Recht auf ein Ankommen hier haben. Migrantischen Männern wurde per se sexuelle Gewalt unterstellt. In diesem Zusammenhang veränderte sich auch der Geschlechterdiskurs. Plötzlich wurde gefragt, ob denn deutsche Männer keinen Mumm mehr hätten, „ihre Frauen zu verteidigen“, der Backlash feministischer Erfolge nahm seinen Anfang.

Ja, es waren – neben einigen deutschen – Männer aus Algerien, Irak, Afghanistan, Syrien, Marokko, viele von ihnen Kleinkriminelle und polizeibekannt. Von ihnen aber auf ein migrantischen Männern innewohnendes „Gewaltgen“ zu schließen, ist so falsch wie deutsche Männer als Unschuldsengel zu definieren. Gewalt gegen Frauen – auf der Straße und zu Hause – ist keine Frage der Nationalität, sondern eine toxischer Männlichkeit. Überall auf der Welt.

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Geblieben aus der Silvesternacht 2015 ist aber auch ein Gesetz, das ohne die Ereignisse in Köln sicher nicht so schnell Eingang ins Strafgesetzbuch gefunden hätte: „Nein heißt Nein“. Das war ein Paradigmenwechsel, für den Frauenverbände und Gewaltschutzeinrichtungen jahrelang gekämpft hatten. Seither ist es strafbar, jemanden sexuell zu bedrängen und dessen klare Ablehnung zu missachten, ganz gleich, ob diese verbal, durch Weinen oder mit Gesten verdeutlicht wurde.

So fortschrittlich das Gesetz ist, so kompliziert ist bis heute die Beweislast: Wie kann ein Opfer belegen, dass es ausdrücklich Nein gesagt hat? Schwierig. Trotzdem ist „Nein heißt Nein“ ein deutliches Signal, dass der Intimbereich eines Menschen keine rechtsfreie Zone ist. Das gilt überall, nicht nur bei öffentlichen Silvesterpartys.

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Simone Schmollack
Ressortleiterin Meinung
Ressortleiterin Meinung. Zuvor Ressortleiterin taz.de / Regie, Gender-Redakteurin der taz und stellvertretende Ressortleiterin taz-Inland. Dazwischen Chefredakteurin der Wochenzeitung "Der Freitag". Amtierende Vize-DDR-Meisterin im Rennrodeln der Sportjournalist:innen. Autorin zahlreicher Bücher, zuletzt: "Und er wird es wieder tun" über Partnerschaftsgewalt.
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50 Kommentare

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  • Hmhm, als jemand der einige Zeit in einem arabischen Land gearbeitet hat, kann ich praktisches Wissen beitragen. Es gab viele positive Erlebnisse während der Zeit, aber auch das Erleben substanzieller kultureller unterschiede - insbesondere im Verhältnis Frau zu Mann. Für mich persönlich war das kein Problem, denn ich wsr in dem Land um Geld zu verdienen, nicht um zu missionieren. Letzteres musste ich übrigens schriftlich vor Einreise bestätigen. Wer wissen möchte, was die Ursachen für Köln 2015 waren, benötigt nur einen Reiseführer der damaligen Zeit und schlägt nach, was man insbesondere als Frau in einem arabischen Land auf keinen Fall machen sollte. Ganz oben auf der Liste steht niemalls als Frau im Badeanzug alleine an einem öffentlichen Strand baden gehen- auch nicht in männlicher Begleitung. Das klar zu sagen ist kein Rassismus, sondern die wertungsfreie Akzeptanz kultureller Unterschiede.

  • Natürlich versuchen rechte Meinungsmacher solche Fälle in ihre pauschal ausländerfeindliche Propaganda einzuspannen. Und wenn aus der Silvesternacht ein grundsätzliches Problem mit muslimischen Männern konstruiert wird ist das falsch, das ist doch gar keine Frage. Und natürlich auch nicht, dass auch deutsche Männer übergriffige Taten verüben.



    Fragen muss sich aber auch mal die taz, ob man nicht selbst solche Fälle nur durch die eigene Brille betrachtet und ob man da wirklich den Opfern gerecht wird. Es gab hier viele Artikel -teils noch bevor das Ausmaß wirklich bekannt war- die sich nur mit "stereotypen" Berichten der Presse, über Titelbilder im Focus, mit dem Versagen der Polizei, rassistischen klischees und natürlich mit Männern an sich beschäftigt hat. Mit den Opfern, wie sie die die zögerliche Berichterstattung des ÖRR und Verhaltensregeln von Frau Reker empfinden kaum.



    In meiner Wahrnehmung war die Kölner Silvesternacht und der gesamte mediale Umgang damit, der erste große Kippunkt für die "Willkommenskultur" und hat einen enormen Schub für rechte Kräfte geleistet. Und das auch, weil sich mehr mit dem Rassismus der Anderen beschäftigt wurde, als mit dem Frauenbild der Täter.

  • "Der Schock hallt nach"

    Für mich war es der größte Schock, dass der Großteil der Medien erst mit einer großen Zeitverzögerung über die Vorfälle berichtet hatten. Dabei sitzt z.B. der WDR nur 300 Meter (!) entfernt vom Tatort.







    Egal wie man zum Thema Migration steht, eine transparente (und gerne objektive) Berichterstattung sollte gewährleistet sein. Aus meiner Sicht gibt es aber bis zum heutigen Tag hauptsächlich zwei Medien-Strategien: die, die möglichst viel verschweigen und die, die möglichst viel skandalisieren wollen. Das ist für mich der wahre Schock

  • Wenn ich verschiedene Kommentare hier lese, so ist mein Eindruck, dass wir es mit einer klassischen Projektion im Sinne Freuds zu tun haben.

    Wenn es um Sexismus weißer Männer geht, so ist der Tenor der hier (männlichen?) Kommentierenden meist: "Ich bin nicht so, und keiner meiner Freunde ist so."



    Wie erleichternd und entlastend muss es sein, wenn man stattdessen den Täter im kulturell anderen, fremden, nicht-weißen Mann ausmachen kann.



    Wie es in den Köpfen mancher weißer Männer aussieht, kann man exemplarisch hier nachlesen: taz.de/Bundeswehrs...bruecken/!6141859/

    Aber das sind dann immer nur Einzelfälle, gelle?

  • Das Primat von AntiRa über alle anderen linken Diskurse ist problematisch und ein Bärendienst gegenüber anderen emanzipatorischen Bewegungen. AntiRa ist wichtig und richtig, andere Anliegen aber analytisch erst einem thematischen Filter zu unterziehen, könnte zu falschen Ergebnissen führen, was wiederum die abzuleitenden Handlungsoptionen verfälscht.



    Diese kognitive Dissonanz in manch Bewegungslinken Kreisen muss überwunden werden, sonst gehen Ansätze ins Leere.



    Niemand hat das böse Gen, jedoch, kleine Analogie am Rande: In Ostdeutschland gibt es mehr Faschos und eine höhere Akzeptanz, eine andere Normsetzung. Das besagt weder, dass alle Menschen dort schlecht sind noch dass alle Faschos von Geburt sind. Es gibt jedoch Prägungen durch das Umfeld, andere gesellschaftliche Anrufungen, andere Normen, die während der Sozialisation, der Subjektivierung einwirken.

  • Ich habe irgendwo gehört/gelesen, dass diese Sylvesternacht eine gezielte Aktion von Männern war, die sich vorher schon in ihrer Community kannten, eben einer Community von Leuten einer bestimmten Herkunft. Daher ist diese Herkunft überrepräsentiert. Das hat nichts mit einer bestimmten Mentalität von Herkunftskulturen zu tun, sondern mit Subkulturen von jungen Männern, die im System keine Zukunft für sich sehen.

    Erst vor Ort, als einige begriffen, was vor sich ging, haben alle möglichen anderen Anwesenden und die üblichen Taschendiebe die Situation genutzt.

    Wir leben in einem Land, in dem grundsätzlich Frauen mitten in der Nacht öffentlich trinken und feiern können. Dennoch ist diese Kultur individualisiert und unstrukturiert. Es gab wenig "öffentliche" Verbindung unter den Feiernden, so dass etwa Frauengruppen oder anwesende Männer die Angegriffenen beschützt hätten. Für viele Frauen war es offenbar nicht denkbar, einen fremden Mann um Hilfe zu bitten, da alle Männer gefährlich erscheinen.

    Waren nicht genauso viele unbeteiligte Männer wie Frauen unterwegs? Gibt es eine Untersuchung der Struktur dieser Menschenmenge, die erklärt, warum da keine Solidarität entstand?

  • Im Spiegel war gestern ein guter Artikel, der zurecht betont hat hat, dass es „die Willkommenskultur“ nie in der Form gegeben hat. Was nach Silvester 2015 ins Rutschen gekommen ist, ist ein Gefühl des persönlich Beleidigtseins bei vielen „Helfern“. Da hat man sich so viel Mühe gegeben, die „edlen Wilden“ mit Kuscheltieren zu bewerfen und allem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist zu helfen - und dann benehmen diese Undankbaren sich doch wieder wie die Axt im Walde. Mal wieder typisch!

    „Gewalt gegen Frauen – auf der Straße und zu Hause – ist keine Frage der Nationalität, sondern eine toxischer Männlichkeit. Überall auf der Welt.“ - Frau Schmollack, würden Sie zustimmen, dass toxische Männlichkeit unterschiedlich ausgeprägt sein kann in Abhängigkeit von kulturellen Prägungen?

  • Wenn ausländische Männer an sich "übergriffiger" wären als deutsche Männer, dann würden wir davon doch ständig in den Medien lesen. Es muss also Gründe dafür geben, warum sie es in Köln und anderswo wurden. Ein Grund ist möglicherweise ihre Situation hier - Stichwort "Lagerkoller" - und fehlende Kontrolle durch die Familie.

  • Wieder viele tendenziösen Ansichten die hier verbreitet werden, daher grundsätzlich und sicher im Sinne der Autorin mal klargestellt: Das Problem sind nicht Migranten, das Problem sind toxische Männer die sich im Patriarchat egal wo auf der Welt frei bewegen können und ihren erträumten Herrschafts- und Machtanspruch auf den weiblichen Körper frönen. Dabei tuts wenig zur Sache, ob das androkratische System im arabischen Raum schlimmer ist als hier, auch in D supportet ein täterschützende System die Männer. Auch ist nicht jeder Mann ein Täter, aber Vergewaltigungsnetzwerke, Incels, Manosphere, Studien in denen jeder 3. junge Mann Gewalt an Frauen befürwortet, TikTok Trends in denen Jungs Tötungsphantasien an Mädchen teilen… Eindrucksvoll auch die von WordPress initiierte Zusammenstellung männlicher Ansichten & Bewertungen von Prostituierten, die aufs Widerlichste belegen wie – im Übrigen Männer aus Österreich, Schweiz und D – Frauen sehen…

    dieunsichtbarenmaenner.wordpress.com/

    Zeigen deutlich auf: Das Sozialisierungsproblem von Männern, macht nicht vor Landesgrenzen halt, ist ein weltweites Problem und macht sich unter anderem in verleugnenden Kommentaren bemerkbar 😉

  • Endlich mal ein sachlicher, nicht unwohlwollender Text, den ich zu dem Thema lese. Danke. Es gibt noch viel zu tun, aber Leidverminderung und -verhinderung sind absolut umsetzbar, bis wir Leidproduktion eines Tages überwunden haben.

  • Doch Frau Schmollack, es hat sehr wohl etwas mit der Herkunft zu tun. Und zwar nicht mit einem Gewaltgen, was meines Wissens auch niemand so jemals behauptet hat, so wie auch andersrum niemand ernsthaft behauptet hat deutsche Männer seinen Unschuldsengel. Aber sehr wohl hat es mit einer kulturellen Prägung in den Herkunftsländern zu tun. Das macht nicht aus allen Männern aus diesen Ländern Vergewaltiger und es macht einen urdeutschen Vergewaltiger nicht einen Deut besser. Aber es ist schlicht dumm die Augen davor zu verschließen, dass in diesen Ländern eine anders Gesellschafts- und Frauenbild vorherrscht, dass in unserer Gesellschaft problematisch ist. Alles allgemein auf eine toxische Männlichkeit zu schieben und dabei kulturelle Aspekte vollkommen zu negieren ist grundfalsch, da ohne eine korrekte Analyse auch keine erfolgreichen Maßnahmen abgeleitet werden können und die Verleugnung des Offensichtlichen am Ende nur der AfD unnötig Futter gibt. Daher finde ich solche Kommentare schlicht ärgerlich.

    • @Fran Zose:

      Es ist nicht die Herkunft. es ist die Prägung. Die hängt mit Herkunft zusammen. Es aber allein auf die (geographische) Herkunft zu beschränken ist genau so unvollständig wie allein auf die Armut zu gehen.

    • @Fran Zose:

      Ich kann nicht beurteilen wer woher kommt.

      Eins ist klar: es waren MÄNNER! Eventuell gibt es da ein Problem? Man schau sich nur mal die Gefängnisse an: sie sind voller Männer! Raser? Männer? Kriege? Männer! Usw.

      Ich glaube, wir sind da etwas Grossem auf der Spur :-)

    • @Fran Zose:

      Ich finde Ihren Beitrag korrekt, finde aber vor allem fragwürdig, wie man diese Realität verleugnen kann - dass in verschiedenen Kulturen verschiedene Bilder von Frauen und deren Status durch Erziehung vermittelt werden, wobei es natürlich auch von der "Schicht" abhängt, also ob es um die Familie eines Bildungsbürgers geht, der sich an westlichen Wertvorstellungen orientiert und seine Söhne zum Studieren nach Euroap schickt oder um einen perspektivlosen Mann aus den armen Familien, der sich auf eigene Faust aufmacht.

      Es gibt unendlich viele Studien, die den Zusammenhang belegen, wie kann man das nur bestreiten?

      • @Dr. McSchreck:

        Kultur und Herkunft sind wertvoll und prägend, sie sind zu achten und zu schützen, sie bilden die Grundlage für Communities und persönliche Geschichte. Aber sie können niemals Ursache oder auch nur Faktor für etwas schlechtes sein denn das wäre sehr problematisch.

  • Dass man deutsche Männer im Angesicht der Silvesternacht 2015 als Unschuldsengel definieren wollte war und ist immer nur eine Unterstellung linker Medien und Politiker gewesen. Nie hat irgendwer behauptet, deutsche Männer würden keine Sexualdelikte verüben. Wäre ja auch eine ziemlich leicht zu widerlegende Lüge gewesen.

    Aber was man aus arabischen Ländern vorher schon kannte, z. B. aus Ägypten ab 2011 insbesondere auf dem Tahrir-Platz, war das, was man 2025 erleben musste. Und das kannte man vorher hier nicht. Vielleicht hat es nichts mit der Nationalität zu tun, wohl aber mit der kulturellen Prägung.

    Im Übrigen haben Abschiebungen mit dem Thema eigentlich nichts zu tun. Für die Legitimität von Abschiebungen ist Straffälligkeit des Abzuschiebenden keine Voraussetzung. Abzuschieben ist derjenige, der kein Anrecht auf Asyl hat. Straffälligkeit kann dazu führen, dass selbst Asylberechtigte abgeschoben werden können, eben wenn es dem Staat nicht zuzumuten ist, dass diese Person weiterhin dort lebt.

    Aber die Silvesternacht 2015 war definitiv eine Zäsur und die anfangs versuchte Abwiegelung vieler Medien hat große Schäden an der Glaubwürdigkeit verursacht.

  • "Ja, es waren – neben einigen deutschen – Männer aus Algerien, Irak, Afghanistan, Syrien, Marokko, viele von ihnen Kleinkriminelle und polizeibekannt. Von ihnen aber auf ein migrantischen Männern innewohnendes „Gewaltgen“ zu schließen, ist so falsch wie deutsche Männer als Unschuldsengel zu definieren."



    Wie immer krampfhaft versucht wird klar ablesbare Werte zu beschönigen🙄



    Alle Statistiken weisen junge migrantische Männer als überrepräsentiert aus. Zwei Nationalitäten sind 30fach überrepräsentiert - 30fach!!!



    Die Polizeipräsidentin von Berlin, Frau Slowik Meisel, hat jetzt mit Blick auf Silvester in Berlin wieder öffentlich gewarnt, dass bei Gewalttaten mit dem Messer jeder dritte Täter unter 21 Jahre alt ist und ein "deutlich höherer Anteil nicht deutscher junger Menschen im Vergleich zu deutschen Kindern und Jugendlichen" aus der Kriminalstatistik ablesbar ist.



    Ja, migrantische Männer haben kein "innewohnendes „Gewaltgen“", sie stammen aber aus Gesellschaften, die archaischer und noch klar männerdominiert sind, dazu oft in Kombination kriegstraumatisiert. Das ist ein extrem gefährlicher Cocktail.



    Es braucht deutlich mehr psychologische Betreuung zum Schutz unserer Gesellschaft.

  • Die veränderte Rechtslage ist ebenso zu begrüßen wie die klare Kante gegen archaische Männlichkeitsvorstellungen - auch gegenüber zugewanderten Menschen mit Migrationshintergrund. Letzteres war und ist ein schwieriger Lernprozess im linken Milieu.

  • Wir können jetzt von „männlichem Chauvinismus“ (Machismo) sprechen, der sich in der Geringschätzung von Frauen äußert. Geringschätzung von Frauen ist in den meisten Fällen religiös begründet.

    Wir können jetzt auch von patriarchalen Strukturen sprechen, die ebenfalls oft religiös begründet sind.

    Kürzlich las ich eine Definition, die mir gut gefällt:

    "Das Patriarchat bezeichnet ein Herrschaftssystem, in dem „das Männliche“ als das selbstverständliche, normierende und dominierende Prinzip gilt und das die bevorzugte Stellung von Männern aufrechterhält. Patriarchale Werte, Normen und Praktiken gehen mit der Ungleichbehandlung von Frauen und Mädchen und der Unterdrückung oder Verdrängung weiblicher und nicht- heteronormativer Perspektiven einher. Sie erhalten sexistische Strukturen und Muster aufrecht und begünstigen geschlechtsspezifische Gewalt.



    gemeinsam-gegen-se...posts/patriarchat/

    Schauen wir in die Psychologie lernen wir, dass Unterdrückung der Frauen ihre Wurzel in der männlichen Angst vor Frauen hat.

    Selbstbewusste kluge Männer wissen ganz selbstverständlich, dass die Essenz des Menschen, Bewusstheit, jenseits von männlich und weiblich ist.

  • Das schrieb der (eher linksliberale) Tagesanzeiger aus Zürich vorgestern zu diesem Thema:



    "Die Nacht, in der Frauen in Deutschland Freiwild waren

    An Silvester 2015 begingen rund tausend Migranten in Köln sexuelle Übergriffe. Statt über Gewalt gegen Frauen sprach man damals lieber über Rassismus."



    Ein Blick von aussen hilft manchmal, die Situation im eigenen Land besser einzuschätzen.

  • Liebe Frau Schmollack, Sie schrieben: "Ja, es waren – neben einigen deutschen – Männer aus Algerien, Irak, Afghanistan, Syrien, Marokko, viele von ihnen Kleinkriminelle und polizeibekannt."

    Darf ich auch Ihnen die Frage stellen, warum diese Leute, von denen viele offenbar mehr als eine Straftat verübt haben, sonst wären sie nicht "polizeibekannt", nicht schon vor der "Silvesternacht" ausgewiesen worden sind? Kleinkriminelle sind keine "Bereicherung"!

    Zum "Kippen" der Willkommenskultur hat meiner Meinung die Unfähigkeit oder gar Unwilligkeit der zuständigen Leute beigetragen, Straftäter, vor allem Mehrfachtäter auszuweisen.

    Die Bereitschacft, weiter jene Menschen aufzunehmen, die ein Recht darauf hätten, hier Zuflucht zu finden, wäre sicher größer, wenn nicht der Eindruck entstanden wäre, dass Flüchtlinge und Migranten hier bleiben können, egal, wie sie sich verhalten.

    Ebenso, dass die zuständigen Stellen und die Flüchtlingsinitiativen vor allem nach Gründen suchen, die gegen eine Ausweisung sprechen, egal, wie die Flüchtlinge sich hier benehmen. Solange die "Zivilgesellschaft" ihre Haltung hier nicht ändert, wird die Stimmung so ausländerfeindlich bleiben, wie sie ist.

    • @ PeWi:

      Wollen Sie wirklich jeden Ladendieb ausweisen?



      Dass ein Ausweisungsverfahren ein oft langwieriger Prozess ist, dürfte Ihnen wohl bekannt sein.



      Fazit: So holter die polter mal eben ein paar Kleinkriminelle ausweisen, dürfte also schier unmöglich sein.



      Wir sind hier nicht in den USA, wo die Behörden Jagd auf solche Menschen macht und diese ohne Verfahren einsperrt und ausfliegt.

    • @ PeWi:

      Ein bisschen am Artikel vorbeigelesen, ist Ihnen entgangen, dass Fr. Schmollack zurecht die befremdliche Diskursverschiebung angreift, in der die steigenden Zahlen von Gewalt gegen Frauen vermeintlich ein migrantisches Problem seien. Ein absurder Konsens der von Merz zementiert und so nun auch von Ihnen tradiert wird, dabei aber jeglicher Substanz entbehrt. Ehrlich gesagt ermüdet dieser enervierende repetitive Vorwurf, zumal 1200 Zeichen nicht ausreichen um das komplexere Problem, das sich dahinter verbirgt, so zusammenzufassen, dass es sich den schlichteren, gern simplifizierenden Geistern auch erschließt. Daher einfach und klar, Sie liegen falsch wenn Sie das toxische Patriarchat und gewaltverherrlichenden Medien sowie täterschützende Strukturen lediglich bei einer bestimmten Bevölkerungsgruppe lokalisieren möchten. Racial Profiling bei Polizisten und in entsprechenden Studien ist bekannt, Vergewaltigungsnetzwerke und die Unfähigkeit der Justiz diese, oder jegliche anderen Gewalttat an jeder Frau rechtssicher aufzuklären sind bekannt, ein Backlash feministischer Errungenschaften und das Erstarken misogyner Idole und Netzwerke sind bekannt. Informieren Sie sich bitte richtig!

      • @Lou Andreas-Salomé:

        Wenn an meinem Fahrrad das Hinterrad einen Platten hat, dann kann ich sehr, sehr lange darüber reden, dass auch der Mantel am Vorderrad schon sehr rissig ist und der Schlauch zudem Luft verliert. Kann ich machen.

        Was ich damit aber nicht ändere, ist, dass mein Hinterrad nach wie vor - hoppala - einen Platten hat.

        • @Fisherman:

          Vielen Dank! Sehr gut erkannt und gekontert, wie manche Foristen einfach nicht gewillt sind, die wahren Probleme zu erkennen.

      • @Lou Andreas-Salomé:

        Ich verstehe den letzten Teil ihres Beitrags zu Köln nicht. Wollen Sie die Polizei und die Justiz für die Geschehnisse in Köln verantwortlich machen? Oder wollen Sie mit der Polizei und der Justiz die Geschehnisse unter den Teppich kehren?

        Und was meinen Sie in Bezug zu Köln mit "täterschützende Strukturen lediglich bei einer bestimmten Bevölkerungsgruppe lokalisieren". Welche täterschützende Strukturen haben Sie dort ausgemacht? Sie gehen mit solchen Verschwörungstheorien noch wesentlich weiter als so manche rechtspopulistische Gruppe.

  • Niemand hat ein ein Gewaltgen – aber Sozialisation spielt zweifellos eine Rolle.

    Und wenn Männer in einem Kulturkreis, in einem Land, in einem Umfeld aufwachsen, in denen das Patriachat noch viel dominanter ist als in Deutschland, Keuschheitsgebote viel mehr Bedeutung haben, Gleichberechtigung oft ein Fremdwort ist, staatliche Strukturen schwach und das Recht des Stärkeren und Selbstjustiz gilt.... dann hat all das Auswirkungen darauf, wie gefährlich manche Männer sind. Auch für Frauen.

    • @gyakusou:

      Bitte tendenziöse und schlicht falsche Ansichten ablegen und nicht ständig radikale Inhalte verbreiten. Sie sind im Irrtum wenn Sie glauben, Frauen seien bei deutschen Männern sicherer, zum einen sind deutsche Männer viel besser strukturell geschützt und zum anderen ist racial profiling hinlänglich bekannt. Während also hundert Migranten auf der Domplatte wilde Sau gespielt haben, verprügeln, vergewaltigen – bieten betäubte Frau anderen Männern zur Vergewaltigung an – und schlussendlich töten TAUSENDE deutsche Männer ihre (Ex-) Frauen. Gleichberechtigung interessiert auch hier keinen, staatliche Strukturen schützen auch hier die Männer, von allen Übergriffssituationen die ich erlebte, waren nur ein Bruchteil von Migranten verursacht.

      • @Lou Andreas-Salomé:

        Die Zahl der jährlichen Tötungsdelikte lag in Deutschland in den letzten Jahren zwischen ca. 500 bis 800 Fällen pro Jahr, gewiss nicht nur Beziehungsdelikte. Ihr Kommentar suggeriert daß es in migrantischen Mileus keine Beziehungstaten und auch keine Dunkelziffer diesbezüglich gibt. Ein Blick auf die Frauenhäuser widerlegt das.



        An der Kölner Silvesternacht waren ca. tausend Männer beteiligt und es gab ca. 1200 Anzeigen von denen etwas die Hälfte Sexualdelikte betraf. Alle Statistiken widerlegen ihre persönlichen Erfahrungen mit Übergriffssituationen. Tatsachen können niemals radikale Inhalte sein. Wenn diese nicht zu den eigenen politischen Überzeugungen passen muß man seine Ansichten ändern.

      • @Lou Andreas-Salomé:

        Insgesamt wurden im Jahr 2024 in Deutschland 222 vollendete Morde polizeilich erfasst.

      • @Lou Andreas-Salomé:

        Er wäre im Irrtum, wenn er das glaubte, der Beitrag gibt das aber nicht her.

      • @Lou Andreas-Salomé:

        Haben Sie hier wirklich auf den konkreten Kommentar geantwortet?



        Der ist nur eine nüchterne und sachliche Beschreibung von Tatsachen, die ich so teile.



        Sie beschreiben das als "tendenziös, schlicht falsch und radikal," aber widerlegen kein einziges Argument.



        Nirgends wird hier behauptet das deutsche Männer nicht auch Gewalt gegen Frauen ausüben. Das ist eine Tatsache, aber das rechtfertigt nicht, dass man über Gewalt von anderen nicht auch sprechen darf, wenn es sie nachweislich gibt.

      • @Lou Andreas-Salomé:

        Diese Gleichsetzung jedweden Auswuchses des Patriarchats ist ziemlich problematisch. Strukturelle und partikulare Gewalt gegen Frauen unterscheidet sich durchaus in der Ausprägung. Und Fortschritte in Gesellschaften durch diese Gleichsetzung vollkommen nicht anzuerkennen ist schön problematisch für einen Diskurs. Und ohne Diskurs wird es nicht weitergehen können. Niemand hat ein böses Gen, das Umfeld in dem Menschen sich bewegen ist aber ein entscheidender Faktor in der Subjektivierung.



        Die Anschlussfähigkeit der Taliban z.B. liegt wohl durchaus in gesellschaftlichen Dispositiven. Das nicht zu benennen und alles gleichzusetzen ist einfach das Ende jeder sinnvollen Auseinandersetzung.

      • @Lou Andreas-Salomé:

        Diese Gleichsetzung jedweden Auswuchses des Patriarchats ist ziemlich

      • @Lou Andreas-Salomé:

        Dass auch deutsche Männer Täter sind, widerlegt nicht, dass kulturelle Prägung ein Faktor ist. Das eine ist kein Gegenargument gegen das andere. Wer bei dieser Frage reflexhaft ablenkt, vermeidet Analyse – und nennt das dann Humanismus.

  • Frau Schmollak, vielen Dank für Ihren sachdienlichen und auch diskussionswürdigen Artikel. Ich habe mir vielfältig Fotos aus der Silvesternacht angesehen und erkennen müssen, dass leider nicht jede bedrängte Frau einen 'deutschen Mann' zu ihrer Verteidigung an ihrer Seite hatte. Übrigens werden ähnliche Taten auch von urdeutschen Männern verübt, an diesem - leider unvergesslichen -Abend waren jedoch - zumindest nach Augenschein - kaum solche vor Ort. Ansonsten, nochmals danke für Ihren Beitrag.

    • @Nikolai Nikitin:

      Nun nochmal, nachdem der erste Kommentar nicht durch ging (was ich übrigens für ziemlich unfair halte):



      Wir kennen weder die Herkunft noch die Staatsangehörigkeit der Leute und sollten uns doch bitte Hüten von "dunkle Haare, Bart =Araber" auszugehen. Das ist oberflächlich und falsch.



      Abgesehen davon, dass wir auch nicht wissen, wie die Personen gelesen werden.



      Belästigung ist übrigens unabhängig von Geschlecht und Herkunft nicht tolerierbar.

    • @Nikolai Nikitin:

      "leider nicht jede bedrängte Frau einen deutschen Mann zu ihrer Verteidigung an ihrer Seite hatte".



      Alles was recht ist, aber ich möchte mich auch ohne männliche Begleitung jederzeit sicher draußen bewegen können. Wir schreiben bald das Jahr 2026 und sind in Westeuropa.

  • „Nein heißt Nein“ ist sicher ein großer Fortschritt gewesen, aber nur die Hälfte des Weges. Denn nach wie vor muss ja das Opfer nachweisen, dass es „Nein“ gesagt hat.



    Es sollte endlich „Ja heißt Ja“ gelten und der Täter muss nachweisen, dass das Opfer „Ja“ gesagt hat.



    Aber sehr oft werden leider zwei Dinge gelten:



    1. Es werden viel zu wenige Taten angezeigt, weil die „Bearbeitung der Anzeige“ noch viel zu empathielos ist.



    2. Es steht sehr oft eben „Aussage gegen Aussage“

    • @Dirk Osygus:

      >Es sollte endlich „Ja heißt Ja“ gelten und der Täter muss nachweisen, dass das Opfer „Ja“ gesagt hat.<

      Beim Datenschutz geht es doch auch. Es gibt Formulare zum anklicken: ja - nein - vielleicht. Strafbarkeit, wenn nein oder vielleicht angeklickt - oder das Formular gar nicht geladen wurde.

    • @Dirk Osygus:

      So bedauerlich es ist, wenn aufgrund von Mangel an Beweisen viele Täter*innen ungeschoren davon kommen, doch der eherne juristische Rechtsgrundsatz 'in dubio pro reo' wird wohl auch diesbezüglich weiter angewandt werden (müssen). Denn ein Kernprinzip des Strafrechts ist: Es ist besser, einen Schuldigen freizusprechen, als einen Unschuldigen zu verurteilen. Er leitet sich aus dem Rechtsstaatsprinzip und der verfassungsmäßigen Unschuldsvermutung ab, welche u.a. durch die Europäische Meschenrechtskonvention (Art. 6 Abs. 2 EMRK) gedeckt ist.

    • @Dirk Osygus:

      Egal wie man ein Gesetz dreht und wendet oder formuliert. Es kann und darf NIEMALS eine Rechtsprechung geben, in der ein Beschuldigter nachweisen muss etwas nicht getan zu haben. Dieser Grundsatz darf in keinem Fall gelten. Daher ist ihr Grundsatz absolut abzulehnen. Egal wie es gemeint ist, darf diese Rechtsprechung niemals gelten.

      • @Walterismus:

        „Es kann und darf NIEMALS eine Rechtsprechung geben, in der ein Beschuldigter nachweisen muss etwas nicht getan zu haben.“

        Vielleicht ist aber genau das der Paradigmen Wechsel der endlich mal zu einer Abnahme der Gewalt gegen Frauen führen würde. Aktuell und leidlich effizient, da eher täterschützende Strukturen in der Justiz, haben wir eine Überzahl an nicht rechtlich verfolgten Gewalttaten. Wie ausreichend in der taz belegt, werden immer weniger Vergewaltigungen in Berlin wirklich rechtlich geahndet.

        taz.de/Gewalt-gege...Bvergewaltigungen/

        Neben dem Leid, dem Trauma, der körperlichen Verletzung und der Unmöglichkeit sich noch im öffentlichen Raum bewegen zu können, liegt die Beweislast beim Opfer. Während Täter sich entspannt frei bewegen können, auf der Pirsch nach neuen Opfern… DAS kann einfach nicht richtig sein!

        • @Lou Andreas-Salomé:

          Sie fordern damit die Abschaffung eines der wesentlichen Grundsätze unseres Rechtsstaats und öffnen Willkür Tür und Tor

        • @Lou Andreas-Salomé:

          Dieser Paradigmenwechsel würde Tür und Tor für Denunziantentum aller Art öffnen , z.B. wegen Karrieredurchstechereien, Profilierungssucht oder aus Rachemotiven. Wir hatten davon die letzten Jahre schon mehr als genug, ich erinnere da an den Fall Kachelmann, den Suizid von Benny Fredriksson oder den Fall Gelbhaar. Selbst wenn der Beschuldigte vor Gericht freigesprochen wird, irgendwas bleibt immer hängen. Mission completed.

        • @Lou Andreas-Salomé:

          Ja ist ganz schlimm. Aber ändert nichts an einem zentralen rechtsstaatlichen Prinzip. Wenn das Prinzip fällt, stirbt die liberale Demokratie einen schnelle Tod z.B. weil es viel leichter gehen wird Taten zu fingieren um unliebsame Personen aus dem Verkehr zu ziehen.

          Sowas darf es niemals geben und deswegen werde ich nicht schweigen wenn Leute wie sie - mit welchen Absichten auch immer (guten oder schlechten) - sich dazu aufschwingen wollen.

    • @Dirk Osygus:

      Ja, in der Tat ist es das grundlegende Prinzip eines Rechtstaats, dass die Jusitz einem Beschuldigten eine Straftat nachweisen muss. Und nicht ein Beschuldigter seine Unschuld nachweisen muss.



      Ansonsten könnte man ja jeden Bürger und jede Bürgerin pauschal aller möglicher Straftaten beschuldigen, und wenn man bei einigen keinen Unschuldsbeweis fürhern kann - dann Pach gehabt. Ein Grossteil der Bevölkerung würde sich bald im Gefängnis wiederfinden.

    • @Dirk Osygus:

      Zitat : und der Täter muss nachweisen, dass das Opfer „Ja“ gesagt hat.

      Dann ändert sich genau eine Sache: heute haben die Frauen das Problem, dann die Männer. Macht nichts besser, löst auch kein Problem.

      Könnte den Umsatz der Prostituierten steigen.

      • @Donni:

        „Dann ändert sich genau eine Sache: heute haben die Frauen das Problem, dann die Männer.“

        Und das in doppelter Hinsicht, da neben dem physischen und psychischen Schaden noch in die Beweissammlung und Dokumentation gegangen werden muss. Zumal für Männer mit „besonderen“ Neigungen das ganze NEIN und JA Konzept keinerlei Hindernisse und bei aktueller Rechtslage immer noch eine WinWin Situation darstellt: Denn bitte wie soll eine EXTRA zum Zwecke der Vergewaltigung betäubte Frau ausdrücken, das keinerlei Konsens stattfindet. Und dass das Treiben der Vergewaltiger Netzwerke trotz mehrfacher Anzeige seit 2023, und gut dokumentierter Recherche munter weitergeht, zeigt STRG+F erst kürzlich auf. Leider ohne großen medialen Aufschrei, der erfolgte nur nach der ersten Recherche, viel schlimmer ist das Verschwinden von Emails im BKA 2023 und im LKA Hamburg, Applaus für ein täterschützendes System. Wenn da der Verursacher vom rätselhaften Verschwinden der Emails nicht selber hin und wieder die Schwester, Mutter, Freundin… ausnockt.

        www.youtube.com/watch?v=khz9WR_gKwQ

        • @Lou Andreas-Salomé:

          Natürlich haben wir ein täterschützendes System, geboren aus der Schimäre der Resozialisation, käme bei einem Rachesystem nicht vor.

          Zitat : Denn bitte wie soll eine EXTRA zum Zwecke der Vergewaltigung betäubte Frau ausdrücken, das keinerlei Konsens stattfindet.

          Kann sie nicht! In meinen Verständnis ist es aber nicht nötig. Die Tat der Betäubung gehört schon als schwere Körperverletzung bestraft.

          Zitat: das Verschwinden von Emails

          ist doch das Hobby bei Verantwortlichen, die keine Verantwortung über nehmen wollen, vorneweg U.v.d.Leyen, wurde ja auch nicht geahndet.