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Trumps Rede zum 250. Geburtstag der USAMake Communism A Talking Point Again!

Bernd Pickert

Kommentar von

Bernd Pickert

Gut 75 Jahre nach der McCarthy-Ära beschwört Donald Trump die Gefahr des Kommunismus und knüpft an eines der toxischsten Kapitel der USA an.

M anchmal hat eine rein repräsentative Staatsspitzenfunktion wie etwa die des Bundespräsidenten ihre Vorteile. Zum Beispiel, wenn es Nationalfeiertage zu feiern gibt wie jetzt den 250. Jahrestag der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Denn dann sind Menschen, die nicht in der tagespolitischen Auseinandersetzung stehen, im Idealfall ein bisschen besser geeignet, einigende Worte zu finden. Solche Reden sind wahrlich nicht immer spannend – aber sie taugen mitunter doch zur Selbstvergewisserung und Besinnung in turbulenten Zeiten.

Und dann gibt es Donald Trump. Nicht nur, dass diesem Präsidenten niemand abnimmt, auf irgendeines der historischen Daten, die er in seiner nächtlichen Ansprache in Washington erwähnte, wirklich selbst gekommen zu sein. Nein, er knüpft auch noch an eine der spalterischsten Episoden der US-Geschichte des 20. Jahrhunderts an, wenn er wie in der McCarthy-Ära von 1947 bis 1956 vor der Zersetzung der USA durch „den Kommunismus“ im Innern warnt.

Zur McCarthy-Zeit gab es wenigstens noch den Kalten Krieg, also die reale globale Systemauseinandersetzung. Heute gibt es nur einen Präsidenten, der sich selbst jede Definitionsmacht zuspricht, was oder wer zu „Amerika“ gehört. Wer nicht, ist ein Feind. Und will die USA „dem Kommunismus“ zum Fraß vorwerfen, wenn er etwa, wie Zohran Mamdani in New York, bezahlbare Mieten und kostenlosen Nahverkehr anstrebt.

Manche würden vermutlich sagen, Trumps Idiotien, Korruptheit und rhetorische Absurditäten beschrieben im Kern exakt das Wesen der US-amerikanischen Gesellschaft heute. Wer die USA ein bisschen mag, will das immer noch nicht glauben. Und zwar auch deshalb nicht, weil eben Kan­di­da­t*in­nen aus den Reihen der Demokratischen Sozialisten immer öfter Vorwahlen gewinnen, auch wenn Trump sie als „Kommunisten“ beschimpft.

Ob diese oft jungen Engagierten politisch funktionieren, wird sich zeigen. Aber erst mal signalisieren sie, anders als der US-Präsident, dass die USA am 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit noch nicht verloren sind.

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Bernd Pickert

Bernd Pickert Auslandsredakteur

Jahrgang 1965, seit 1994 in der taz-Auslandsredaktion. Spezialgebiete USA, Lateinamerika, Menschenrechte. 2000 bis 2012 Mitglied im Vorstand der taz-Genossenschaft, seit Juli 2023 im Moderationsteam des taz-Podcasts Bundestalk. Bluesky: @berndpickert.bsky.social In seiner Freizeit aktiv bei www.geschichte-hat-zukunft.org
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38 Kommentare

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  • taz: *Gut 75 Jahre nach der McCarthy-Ära beschwört Donald Trump die Gefahr des Kommunismus ...*

    Was Trump wohl tatsächlich fürchtet, ist, dass die US-Bürger endlich mal begreifen könnten, dass soziale Gerechtigkeit nichts mit dem zu tun hat was diktatorische Länder im "Mantel des Kommunismus" treiben.

    Aber allein das Wort 'Kommunismus' reicht bei den ungebildeten MAGA-Trump-Fans in den USA sicherlich schon wieder aus, damit sie diesem Scharlatan weiterhin blind folgen.

    • @Ricky-13:

      @Ricky-13



      Die Trump-Fans wollen halt weiter, möglichst ohne eigene Leistung und möglichst ohne ihr Gehirn anstrengen zu müssen, ihr Steak auf dem Grill brutzeln.



      Schon sehr interessant, wie permanente Indoktrination und verbreitung von falschen Informationen, sich bei den Menschen bemerkbar macht.



      Klasse Studien sind so wissenschaftlich durchzuführen....

    • @Ricky-13:

      Als Bürgerschreck funktioniert "Kommunismus" nicht nur unter MAGA Fans. Es funktioniert in der ganzen westlichen Welt im größten Teil der Bevölkerung.

      Es innert an die Zeit der Heiligen Allianz. Damals wurde "liberal" = Guillotine propagiert.

  • "Manche würden vermutlich sagen, Trumps Idiotien, Korruptheit und rhetorische Absurditäten beschrieben im Kern exakt das Wesen der US-amerikanischen Gesellschaft heute. Wer die USA ein bisschen mag, will das immer noch nicht glauben."

    Ja mei, jeder kann glauben was er will. Dass diese These Nonsens ist, kann man allein daran erkennen, wie knapp die Wahlergebnisse hinsichtlich von Wählerstimmen sind und wie wie schlecht Trump in den Umfragen dasteht. Über 75 Mio haben Trump nicht gewählt und 57% lehnen aktuell seine Politik ab. Das Land steckt in einer tiefen sozialen Krise hat seine tiefe innere Spaltung nie überwunden. Das Trump überhaupt erst als Präsidenten ermöglicht hat. Aber gerade weil man auch Nixon und Bush Junior überwunden hat, wird man auch Trump überwinden.



    Nur eins wirds in den Staaten sicher niemals geben. Und das ist Sozialismus. So naiv können auch die Linkesten unter den Demokraten nicht sein.

  • Aus dem Mund eines Autokraten, der mit dem Kommunistenführer Putin paktiert, ist auch diese 'Warnung' so unglaubwürdig wie alle anderen Behauptungen auch.

    • @Grenzgänger:

      Seit wann ist Putin Kommunistenführer?



      Oder habe ich was verpasst und Russland ist wieder kommunistisch?

    • @Grenzgänger:

      Putin hat mit Kommunismus nichts am Hut. Er sieht sich als neuen Zar.

    • @Grenzgänger:

      Wer, außer vielleicht einigen deutschen Linken, hält den Miliardär Putin für einen Kommunisten?

    • @Grenzgänger:

      Putin als ‚Kommunistenführer‘ ist dann wohl doch ein bisschen weit hergeholt, finden Sie nicht? Dass indes Faschisten - siehe die AfD - sich allzu bereitwillig von Putin führen lassen, trifft da wohl den Nagel eher auf den Kopf.



      Und dass die Putin-Versteherin Wagenknecht auch mal Kommunistin war - lang, lang ist’s her.

      • @Abdurchdiemitte:

        Die Wiedergewählte AfD Vorsitzende hat ja sogar Hitler zum Kommunisten gemacht. Der Dummheit sind also auch in D keine Grenzen gesetzt...

  • "... aus den Reihen der Demokratischen Sozialisten ..." Wer soll das denn sein? Vielleicht sollte man das mal aus europäischer Sicht einordnen, das dürfte dann eher mit unserer SPD vergleichbar sein oder?

    • @Axel Schäfer:

      Tatsächlich eher rechts der SPD. Mamdani oder Sanders dürften zu den wenigen bei den Demokraten gehören, die auch nach hiesiger Lesart links sind. Ob das jetzt an unserer Einstellung liegt oder an der der US-Amerikaner wage ich nicht zu beurteilen. Tatsächlich haben sich Republikaner und Demokraten bis zur Ära Trump in den meisten Fragen inhaltlich kaum unterschieden.

    • @Axel Schäfer:

      Habe gerade noch mal nachgelesen, ist sozialdemokratisch-sozialistisch, also vom linken SPD-Flügel bis Reali-LINKE. Ist eine politische Organisation (aber nicht Partei), die die kapitalistische Wirtschaftsordnung ablehnt, und einen starken Sozialstaat propagiert. Bekannteste Vertreterin im Congress dürfte Alexandria Ocasio-Cortez sein.

      • @o_aus_h:

        Die "Ablehnung des kapitalistischen Systems" mündet bei Frau Ocasio-Cortez in die Forderung nach Regulierungen, progressiver Besteuerung und mehr Sozialstaat. Das ist so in etwa die Linie von Helmut Schmidt :-)

  • Buzzwords (und um mehr geht es bei Trump nie) wie "Kommunismus" oder „Sozialismus“ funktionieren in den USA seit Jahrzehnten wunderbar. Es braucht keine weiteren Argumente.



    Im Effekt haben die USA keine öffentliche Gesundheitsversorgung, die Arbeitnehmerrechte sind eine Lachnummer etc. pp.



    Natürlich nutzt Trump das. Genauso wie alle Vorgänger der politischen Rechten in den USA das seit Jahrzehnten tun.

    • @Kaboom:

      Darüber schrieben schon Sombart & Co vor sehr langer Zeit. U.a. konnten Arbeiter früher immer sagen: Sonst gehe ich in den (angeblich) freien Westen des Landes. Zum anderen wurden Sozialismus, Anarchismus & Co. mit der massiven Dachlatte zerprügelt, wenn es sein musste: mit Mobsterhilfe. Um die Menschen wieder zu atomisieren. Was bei uns per Springerpresse läuft.

      Und es kann noch eine Imperialmacht auch eigentlich ihre Leute finanziell gut genug stellen, indem Dritte zahlen (Umweltschäden, wertlose Dollars, ...).

  • Die Parallelen zwischen Donald Trumps politischem Agieren und der düsteren McCarthy-Ära der 1950er Jahre sind kein Zufall, sondern pure Methode. Wer verstehen will, woher Trump seine destruktiven Taktiken hat, muss nur auf seinen einstigen Mentor blicken: Roy Cohn. Derselbe Cohn, der als Chefberater des Demagogen Joseph McCarthy unschuldige Menschen per fadenscheiniger Denunziation ins soziale Abseits beförderte, lehrte den jungen Trump das Einmaleins der Skrupellosigkeit.



    ​„Niemals entschuldigen, jede Lüge wiederholen und politische Gegner zu Staatsfeinden erklären“ – dieses mörderische Drehbuch der Einschüchterung feiert in Trumps zweiter Amtszeit ein erschreckendes Comeback. Was in den Fünfzigern die paranoide Kommunistenjagd war, ist heute der Rachefeldzug gegen angebliche „Verräter“ im Staatsapparat und kritische Stimmen in Universitäten und Medien. Trumps System basiert auf Angst, Spaltung und der Zerstörung demokratischer Institutionen. Es ist der McCarthyismus des 21. Jahrhunderts – nur noch rücksichtsloser und weitaus gefährlicher.

    • @amigo:

      Gut zusammengetragen und erklärt👍🏻



      Die dzonline.de 2020 zur weiteren Vorgeschichte:



      "Geschichte: Es gibt alte Ängste. Schon mit der Oktoberrevolution in Russland 1917 startete die „Rote Angst“ in den USA. Man fürchtete, unter den Einwanderern aus Osteuropa könne eine ähnliche Revolution angezettelt werden. Eine landesweite Verhaftungs- und Verfolgungswelle setzt ein. Dann folgte im Kalten Krieg eine weitere Phase der „Roten Angst“. Konservative Amerikaner fürchteten einen gezielten Umsturz im Land."



      Bei srf.ch 2020



      "Die US-Amerikaner und -Amerikanerinnen würden nie einen selbsterklärten Sozialisten wählen, sagt Pougiales und bezieht sich auf eine kürzlich erschienene Umfrage. Die Republikaner würden die Zuschreibung «Sozialist» benutzen, um Sanders im Wahlkampf im Herbst zu vernichten. Präsident Trump nennt Sanders sogar einen Kommunisten."😳

      • @Martin Rees:

        "Die US-Amerikaner und -Amerikanerinnen würden nie einen selbsterklärten Sozialisten wählen, sagt Pougiales und bezieht sich auf eine kürzlich erschienene Umfrage. "

        Die These hat sich mit der Wahl Mamdanis und diverser anderer "demokratischer Sozialisten" definitiv erledigt.



        Das wär übrigens ein richtig witziger Seiteneffekt, wenn Trumps Präsidentschaft bewirken würde, dass die US-Bürger ihre Aversion gegen "demokratischen Sozialismus" verlieren.

        btw: Wieso die Anführungszeichen? Weil ich den Begriff für Nonsens halte. Die Leute in den USA, die sich so nennen, sind inhaltlich weitestgehend Sozialdemokraten.

  • Shure.



    “Wer die USA ein bisschen mag, will das immer noch nicht glauben. Und zwar auch deshalb nicht, weil eben Kan­di­da­t*in­nen aus den Reihen der Demokratischen Sozialisten immer öfter Vorwahlen gewinnen, auch wenn Trump sie als „Kommunisten“ beschimpft.“



    Diese abenteuerliche Phasenverschiebung gilt es immer auf dem Schirm zu haben:



    Ein Kommilitone - biederer Pastorensohn - referierte in den 60/70ern beim Studi Austausch in Houston/Texas =>



    Grundgesetz Sozialstaat Freiburger Schule!



    & Däh



    Wurde ganz ernsthaft gefragt - ob er Kommunist sei •

    • @Lowandorder:

      Er schreckte vor keinen großen Namen zurück, besessen von einem wilden Trieb.



      bei derstandard.de 2023



      Der Fall Robert Oppenheimer



      "Auch in der Sicherheitsanhörung 1954 wurde er eigentlich weitgehend entlastet, wie aus den erst 60 Jahre später veröffentlichten Protokollen hervorgeht. Bis zu Oppenheimers vollständiger Rehabilitierung sollte es noch lange dauern: Erst 2022 erklärte US-Energieministerin Jennifer Granholm die Entscheidung von 1954 für ungültig und sprach von einem mangelhaften Verfahren."



      Wenn es ein Déjà-vu wird, kann sich die Enkelgeneration mit den Rehabilitierungen der Verfolgung durch den POTUS beschäftigen. Da der POTUS auch gern "oben" angreift, wundert es nicht, dass er den Papst schon mal anzählt.



      Wer's genau wissen will:



      www.stuttgarter-ze...mhsd-78828712.html



      Vielleicht verhebt er sich wie McCarthy...

  • Wenn ich inhaltlich auch zustimme, ist das wieder mal ein Artikel der einfach nach der Einleitung aufhört. Mussten Sie noch irgendwo hin oder gab es wirklich nichts weiter zum Thema zu schreiben?

    • @Jesus:

      Hinweis: es handelt sich nicht um einen Artikel, sondern um einen Kommentar. Das ist ein Unterschied.



      "Ein Kommentar bezieht sich meistens auf eine Nachricht oder einen Bericht. Der Kommentar gibt die Meinung eines Redakteurs oder der Nachricht wieder. "

      Quelle: www.kapiert.de/deu...ung-unterscheiden/

      • @Grenzgänger:

        Nagut. Aber dann fehlt mir der zugehörige Artikel auf den sich der Kommentar bezieht. Außerdem ist ein Kommentar zu Trump irgendwie sinnlos da wir uns wohl alle einig sind das der Typ nur Schwachsinn von sich gibt!

      • @Grenzgänger:

        Ja und? Das weiß hier jeder. Trotzdem kann man ja eine gewisse Informationstiefe erwarten. Dass Trump seine Gegner als Kommunisten beschimpft und es unter den Demokraten auch Sozialisten gibt, ist ja nun nicht unbedingt ne Neuigkeit.

  • Ist das noch grenzenloser Optimismus oder schon Naivität? Trump hat schon mehr als nur einen Versuch unternommen um das Ergebnis einer verlorenen Wahl mit undemokratischen Mitteln noch zu seinen Gunsten zu manipulieren. Aktuell sieht er seine Zustimmungswerte immer weiter schwinden. Kann man also wirklich freie und faire Midterms erwarten und, dass er einfach zuschauen wird wie die Demokratischen Sozialisten die Kongressmehrheit übernehmen und ihn zur Lame Duck machen? Oder muss man nicht viel eher davon ausgehen, dass solche Rhetorik von der "kommunistischen Bedrohung" und dem "Feind im Inneren" nicht viel mehr weitere undemokratische Manipulationen, wie die Verhaftung angeblicher Kommunisten oder eines zumindest teilweisen Parteiverbots etwa gegen den linken Flügel der Demokraten oder deren Verbände in kritischen Swing States vorbereiten soll?

    • @Ingo Bernable:

      Bis zu den mid term sinds noch knapp vier Monate; des würde wohl auch in den (leicht zerrütteten) USA sportlich, um da unter den Landsleuten zu selektieren...

    • @Ingo Bernable:

      Der rechte Flügel der Demokraten in den USA wird genauso "Jagd" auf die "demokratischen Sozialisten" machen wie die Republikaner bzw. Trump. So funktioniert das in den westlichen Demokratien seit Jahrzehnten.

      • @Kaboom:

        Davon, dass der eher zentristische Teil der Demokraten ein tatsächliches Problem mit Leuten wie Sanders oder Mamdani hätte, habe ich zumindest noch nichts gehört. Und immerhin sind das neben Newsom doch eigentlich die aktuellen Aushängeschilder und Hoffnungsträger der Partei.

  • Trump gehört abgesetzt, keine Fraqe! Wird das versäumt, wird er seine Spielchen treiben, etwa Nationalgarde gegen "aufkommenden Kommunismus" in Bundesstaaten ins Feld schicken. Selbst wenn er die Mehrheit im Capitol verliert, dann wird er grade mit sowas kommen. Dann sind die volleren Vollidioten am Ende die, die ihn nicht amtsenthoben haben!

    • @Uwe Kulick:

      Wenn Trump abgesetzt würde, käme sein Vize ran. Und der ist noch schlimmer.

  • Trump beschwört den Ruhm des amerikanischen Militärs und verteufelt den Kommunismus nur nebenbei. Kommunisten glaubten nicht an Gott, so Trump, obwohl sich die erste Gemeinde der Apostelgeschichte bekanntlich als Kommune organisierte. Zeitnah zur zweiten Ansage, der Kommunismus bekäme in Amerika nie eine Chance, durften die Feindbilder Russland und China nicht fehlen. Mit einer neuen McCarthy-Ära, also der Eindämmung eines ideologischen Gegners im Rahmen eines kalten Krieges, wären wir noch besser bedient als dem heissen Krieg gegen China und Russland, auf den es, so fürchte ich, hinauslaufen wird.

    • @economista:

      Kommunismus und Kommune haben nur den lateinischen Wortstamm communis - gemeinsam.

  • Vielleicht sollte man vollständigkeitshalber erwähnen, dass sich einige linke um Mamdani selbst öffentlich als Kommunisten bezeichnen...

    • @Zille:

      Tatsächlich? Wer denn? Und was genau heisst dabei "um Mamdani"?

      • @Systemknecht:

        Vermutlich Leute, die ihm mal begegnet sind. Das reicht heute schon.

  • Nach einem so krassen Pendelausschlag nach rechtsautoritär wäre links-freiheitlich sogar in den USA doch denkbar, trotz aller miesen Tricks bei Wahlkreisen etc.

  • Die Ära McCarthy endete ziemlich unrühmlich für einige beteiligte Personen auf Staatsseite.



    spiegel.de 2025



    "Trumps Bruder im Geiste



    Im Rückblick wirkt der berüchtigte US-Senator Joseph McCarthy aus den Fünfzigern wie das Vorbild für Donald Trump: Gegner einschüchtern und lügen, dass sich die Balken biegen. Sein Kampf gegen das liberale Amerika endete im Desaster."



    /



    Und darüber hinaus b. fr.de:



    "Seine Methode beruhte auf der systematischen Verbreitung grober, oft frei erfundener Lügen, die durch ständige Wiederholung glaubwürdig erscheinen sollten. Dieses Prinzip, Schuld mit bloßem Verdacht gleichzusetzen, prägte die ganze Ära. Menschen denunzierten Nachbarn, Kollegen, selbst Freunde, um sich selbst zu entlasten oder um nicht ins Visier zu geraten. Die Filmindustrie führte schwarze Listen, anonyme Hinweise genügten, um Karrieren zu zerstören. Das Denunziantentum war kein Nebeneffekt, sondern ein zentrales Werkzeug der Zeit: ein Kreislauf aus Angst, Anpassung und Selbstschutz."



    Ein echter Widerling, mit Lug und Trug nach oben gespült.



    "Die bloße Anschuldigung genügte in diesem Klima der Angst, um Existenzen zu vernichten."



    /



    "Sein Alkoholismus befeuerte seine enthemmten Auftritte."