Sieger des rassistischen Wahlkampfes : Rechte Parolen wirken – für die AfD
Die AfD hat sich bei der Bundestagswahl verdoppelt. Dass die anderen Parteien an sie verloren haben, liegt auch am Migrationswahlkampf.
Foto: Lisi Niesner/reuters
D ie CDU hat nach einem von ihrem Spitzenkandidaten Friedrich Merz rechtspopulistisch zugespitzten Wahlkampf laut Umfrageinstitut Infratest Dimap über eine Million Wähler an die AfD verloren. Nein! Doch! Oh! Die FDP hat nach einem Migrationswahlkampf 890.000 Wähler an die AfD verloren. Nein! Doch! Oh! Und die SPD hat nach ihrem „Abschieben im großen Stil“-Wahlkampf ebenfalls 720.000 Stimmen an die AfD verloren. Nein! Doch! Oh! Und die extrem rechte AfD konnte mit ihrem stumpfen „Ausländer raus“ in dieser rassistischen Stimmung zusätzlich noch 1,8 Millionen Nicht-Wähler mobilisieren. Nein! Doch! Oh!
Man weiß mittlerweile schon nicht mehr, wie häufig man das schon kommentiert hat, aber anscheinend brauchen manche vielfach bewiesenen empirisch wasserdichten Erkenntnisse länger, bis sie auch in sauerländischen Sturköpfen rechter Spinner ankommen. Darum jetzt noch ein letztes Mal, bis zum Erbrechen und als Merksatz: Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original.
Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original. Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original. Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original.
Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original. Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original. Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
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