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Bundeskanzler Friedrich Merz Kanzler von föderalen Gnaden

Kersten Augustin

Kommentar von

Kersten Augustin

Die CDU-Ministerpräsidenten der Länder stärken dem Chef den Rücken. Mit Respekt für Friedrich Merz und seine Arbeit hat das indes wenig zu tun.

F ast zwei Wochen sind seit den Wahlen in Sachsen-Anhalt vergangen. Seitdem ist die Autorität des Kanzlers, die ohnehin nur noch ein Autoritätchen war, schneller geschrumpft als ein CDU-Balken am Wahlsonntag. Nun aber haben sich die Ministerpräsidenten der Union durchgerungen, und versichern Friedrich Merz in einem gemeinsamen Brief ihren Rückhalt. Wobei es sich eher um ein Rückhaltchen handelt.

Kurz vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stellen die Ministerpräsidenten fest, dass ein Kanzlertausch nicht die Probleme der Union löst: „Personaldiskussionen“, so heißt es, führten nicht zu mehr Vertrauen. Auch eine Minderheitsregierung, wie manche in der Union sie erträumen, lehnen sie ab. Damit verhindern die Ministerpräsidenten, dass es nach den drohenden Wahlniederlagen am Sonntag in der CDU zu einem Kurzschluss kommt.

Denn sie wären es, die die Macht hätten, den Kanzler zu stürzen. Würden sie Friedrich Merz gemeinsam zum Rücktritt auffordern, hätte er wohl keine Wahl. Lange haben die Länderchefs zugeschaut. Mit ihrem Schweigen haben sie die überschießenden medialen Spekulationen und die Angriffe auf den Kanzler aus den eigenen Reihen erst möglich gemacht. Selbst eine CDU-Politikerin aus der dritten Reihe wie Clara von Nathusius konnte sich ins Fernsehen stellen und den Kanzler einsargen – sie wusste, dass sie von den Mächtigen in ihrer Partei nichts zu befürchten hat.

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Um von seinen Ministerpräsidenten dieses Minimum an Rückhalt zu bekommen, war Friedrich Merz gezwungen, all seine Kraft aufzubringen: Der Außenkanzler musste seine Reise nach New York absagen und zu einer formellen Präsidiumssitzung am Wahlsonntag einladen. Erst diese Hilferufe brachten die Ministerpräsidenten zu ihrem Bekenntnis.

Keiner will Kanzler sein

Die Ministerpräsidenten machen mit dieser Geste deutlich, dass sie die mächtigen Männer in der Union sind, die für Stabilität stehen. Den Bundeskanzler erwähnen sie nur im letzten Satz und nicht einmal beim Namen. Sie selbst haben aktuell kein Interesse an einem Kanzlertausch. Keiner will an Merz’ Stelle treten, nicht jetzt, nicht in dieser Koalition, nicht mit einer erratischen Fraktion und einer Union in der Sinnkrise. Für Hendrik Wüst, der wohl die größten Chancen aufs Kanzleramt hat, stimmt der Zeitpunkt nicht.

Er wird wohl erst die Wahlen in Nordrhein-Westfalen im Frühjahr gewinnen wollen, um dann aus einer Position der Stärke nach der Kanzlerkandidatur zu greifen. Die Unterstützung für Merz, sie hat ein Ablaufdatum. Fürs Erste mag Friedrich Merz im Amt bleiben. Aber er ist nun ein Kanzler von föderalen Gnaden. Was ihn kurzfristig stärkt, offenbart doch nur seine Schwäche.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Kersten Augustin

Kersten Augustin Ressortleiter Inland

Kersten Augustin leitet das innenpolitische Ressort der taz. Geboren 1988 in Hamburg. Er studierte in Berlin, Jerusalem und Ramallah und wurde an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München ausgebildet. Er war stellvertretender Ressortleiter der neu gegründeten wochentaz und leitete das Politikteam der Wochenzeitung. In der wochentaz schreibt er die Kolumne „Materie“. Seine Recherchen wurden mit dem Otto-Brenner-Preis, dem Langem Atem und dem Wächterpreis der Tagespresse ausgezeichnet.
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17 Kommentare

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  • Bolzkopf

    " ... und versichern Friedrich Merz in einem gemeinsamen Brief ihren Rückhalt. ..."



    Angst, Angst um die eigenen Pöstchen, kann schon viel bewirken ...

  • Klabauta

    Ich fühle mich ins Mittelalter zurückversetzt. Acht Kurfürsten und ein Reisekönig, der von der Gnade der Fürsten abhängig ist und sie deshalb umwerben muss.

  • My Sharona

    "...nicht in dieser Koalition, nicht mit einer erratischen Fraktion und einer Union in der Sinnkrise" - nur: das wird nach der nächsten Wahl und einer CDU/SPD/Grünen-Regierung nicht anders sein.

  • Grenzgänger

    Naja, schau'n mer mal, ob dieses Papier am kommenden Montag noch Bestand hat: Freund - Feind - Parteifreund heisst es ja in Fachkreisen so schön...

    • nappy

      @Grenzgänger:

      Also ich kenne das als "Feind - Erzfeind - Parteifreund".



      ;-)

    • Abdurchdiemitte

      @Grenzgänger:

      Ich denke auch, am Montag sieht die Sache wieder ganz anders aus, wenn für die CDU in Meck-Pom nicht noch ein Wunder geschieht. Aber danach sieht es nicht aus.



      Für die bisher erfolgsverwöhnte CDU würde der Absturz in den einstelligen Bereich noch krasser sein als für die SPD, die das in den ostdeutschen Bundesländern schon länger kennt (mit Ausnahme Brandenburgs und Meck-Poms).



      Die eigentliche Überraschung am kommenden Wahlabend wird sein, ob es Schwesigs SPD noch gelingt, an der AfD vorbeizuziehen.



      Zurück zur CDU: wer könnte es anstelle von Merz machen? Wüst? Wenn, dann er, denn er ist Ministerpräsident in NRW, dem mitgliederstärksten, einflussreichsten CDU-Landesverband und er regiert mit den Grünen.



      In NRW hat der politische Katholizismus eine seiner stärksten Hochburgen und der ist zwar knochenkonservativ, zugleich aber noch sozialpolitisch orientiert (katholische Soziallehre, rheinischer Katholizismus).



      Damit ist dieser Flügel der CDU resilienter gegenüber dem Rechtsextremismus der AfD als die preußisch- protestantische, rechtskonservative Ost-CDU.



      In NRW hat ja v.a. die SPD im Ruhrpott gegen die AfD zu kämpfen, weniger die CDU im katholischen Rheinland und im Münsterland.

    • Thomas Böttcher

      @Grenzgänger:

      Vor allem, weil ein ganz wichtiger bei den ganzen Unterschriften (Unterstützer will ich mal nicht schreiben) fehlt.

  • passthedutchie

    Das wesentliche Kernproblem, das die Linken schwächt, besteht darin, daß sie sich schnell wegen relativ geringen Dingen zerstreiten und dann zersplittern.

    Das Problem mit den Rechten ist, daß sie immer einen Fü... - Chef brauchen, dem dann solange bedingungslos Folge zu leisten ist, bis selbst die bräsigsten Hardliner eingestehen müssen, daß diese Person beim allerbesten Willen und mit sämtlichen Augen zugedrückt nicht mehr tragbar ist. Da es diese Person in diese Spitzenposition gebracht hat, um als Leittier - pardon - Chef anerkannt zu werden, dadurch, daß sie sich gegen sämtliche Konkurrenten durchgesetzt, indem sie sie weggebissen oder kaltgestellt hat, fehlt im dann im Bedarfsfall ein geeignetes Alphatier.

    Hier kommt dann die SPD ins Spiel. Die darf dann solange mit Koalitionspartnern ihrer Wahl mal ein wenig Regierung spielen, bis die CDU eine neue Hackordnung erstellt und einen neuen Leitha... - Chef auserkoren hat ("Erneuerung der CDU.")



    Dann ist wieder Mistrauensvotum, und die einzige zu Realpolitik fähige Partei Deutschlands, die alleinig weiß, wie's richtig geht, exklusiv über ideologiefreies Fachwissen und Wirtschaftskompetenz verfügt, übernimmt wieder.

  • dtx

    Öffentliche Schelte in der Bundespresssekonferenz gegen die Institute, die die Umfrageergebnisse zur Verfügung stellen - also den Überbringer der schlechten Nachricht?

    www.msn.com/de-de/...bnisse/ar-AA2coFbI

    Dabei, so hieß es in diesem Artikel, seien deren Zahlen, gemessen an den daraufhin tatsächlich erzielten Wahlergebnissen, für die CDU um bis zu fünf Prozentpunkte zu hoch ausgefallen. Ich glaube nur nicht, daß das der Grund war, aus dem Regierungssprecher Kornelius meinte, zur Vorsicht raten zu müssen ...

  • Sikasuu

    Kurz vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stellen die Ministerpräsidenten fest, dass ein Kanzlertausch nicht die Probleme der Union löst: „Personaldiskussionen“, so heißt es, führten nicht zu mehr Vertrauen. ....



    ----



    Es liegt NICHT an der "untalentierten" Sprechpuppe aus dem Sauerland! Versucht es mal mit Inhalten, die "sozialverträglich" sind! Und das bitte gemeinsam, nicht nur mit ein Paar Sprechblasen aus der "CDA"!



    Merz war, in der Zwischenzeit "durch IHN himself" gut belegt, immer "3. Wahl"! Das ist nicht wegzudiskutieren.



    Über den Rest der augenblicklichen BuReg will ich gar nicht erst anfangen!



    Mein Fazit: Über ein WEITER SO sollten wir nicht mehr reden, aber gerade bei der CDSU wäre mal ein "Rückblick in die Vergangenheit" angesagt!



    Stichwort: Ahlener Programm, Präambel!



    Ps. Für Leute die Lesehilfe brauchen, hier ein Link dazu:



    www.kas.de/c/docum...206&groupId=252038



    Der 1. Abschnitt & ff könnte DAS momentane "Leidbild" der CDU in ein "Leitbild" verändern! Sonst war's das!

    • Axel Schäfer

      @Sikasuu:

      Ja das Programm ist legendär. Meine Vermutung viele die das später in das Gegenteil verkehrt haben waren 1947 noch in Gefangenschaft und in Entnazifizierungsverfahren. Als dann die vereinigte Beamtenschaft gezeigt hat, dass der Schwanz sehr wohl mit dem westalliierten Hund wedeln kann sind sicher auch die Unternehmer darauf gekommen, das man was machen muss, damit sich an den Besitzverhältnissen nichts ändert.



      Die Privilegien und der Besitz bestimmter Gruppen sollen unangetastet bleiben und man mokelt dann mit vorgelbichen Reformen im Segment derer die wenig bis nichts haben rum und treibt die Menschen in die Arme von Rattenfängern, die in Reden was versprechen, während in ihren Programmen das krasse Gegenteil steht.



      Wenn die Union rumtrötet, dass man bei den Bürgergeldempfängern Milliarden holen kann obwohl das dann hinterher nach Abzug der Verwaltungskosten eher 2,50€ sind und man gleichzeitig noch nicht mal daran denkt sich das Geld aus Cum-Ex, Cum-Cum etc. ernsthaft zurückzuholen (obwohl man die Schuld dafür sogar in Teilen den Sozen zuschieben könnte) und unkommentiert lässt, dass sich die Vermögen unserer Superreichen trotz/wegen der "Krisen" exponentiell erhöht.

  • NormalNull

    "Keiner will Kanzler sein!" Das liegt der berühmte Hase im Pfeffer. Sich bloß nicht die Finger verbrennen und sich zukünftiger Chancen berauben. Alle wissen, dass man keinen Blumentopf damit gewinnen kann, jetzt den gescheiterten Merz zu beerben. Mit oder ohne Merz wird die Union weiter an Wählergunst verlieren, wird die AfD mit weiterem Zulauf versorgen, wenn des bei den diesen neoliberalen Reformen bleibt, diesem Versuch der Umverteilung von unten nach oben. Sie MPs wissen sehr genau, was sie nicht wollen, aber einen Plan es besser zu machen, den haben sie auch nicht. Das gilt auch für die Progressiveren unter ihnen. Nicht bewegen heißt die Devise, denn sich zu bewegen bedeute die Union dem Zerreißen noch näherzubringen. Also lässt man Merz die Suppe auslöffeln, an der man selbst mitgekocht hat.



    Ja, vielleicht wäre ja Philipp Amthor tatsächlich ein guter Merz-Ersatz. Für das Kanzleramt befähigt hält er sich ja, und irgendwie passt er ja auch zu Merz, ist quasi eine Verkörperung des Zustands der Union. Warum nicht mal lachen?

    Seinen Hut in

    • Axel Schäfer

      @NormalNull:

      Das Problem ist doch auch, das man mittlerweile dem politischen Personal, der großen Parteien, die Kanzler oder Minister stellen können nicht mehr abnimmt, dass man es Ernst meint. Merz wurde von Merkel ausgebootet und legt sich dann bei Blackrock schlafen um dann politisch immer noch grün hinter den Ohren wieder aufzutauchen. Scholz ist auch einfach verschwunden. War da nicht mal der Ruf nach Führung. Wenn man noch nicht mal in der Lage ist die eigene Partei hinter sich zu sammeln und auch parteiinterne Kritiker dazu bringen kann mal den Dolch n der Garderobe abzugeben, wird es schwierig. Auch programmatisch sollte man sich mal überprüfen, will die Union jetzt nur von Familienunternehmern und Besitzern von Energiekonzernen gewählt werden oder vielleicht auch von Normalbürgern die mit ihren Steuern und Sozialabgaben bei immer enger geschnalltem Gürtel alles finanzieren. Bei der SPD weiß man auch immer weniger wo die eigentlich hin wollen, weil die jeden Mist der Union mitmachen ohne ernsthafte Akzente zu setzen, z.b. hätte man zumindest Sozialabgaben für alle Einkommensarten auf Tagesordnung setzen können.

  • Philippo1000

    Jaja,



    das stimmt schon so.



    Auch ich bin der Meinung, dass Merz dem Amt nicht gewachsen ist.



    Ich bin ebenfalls der Meinung dass eine Wirtschaftsministerin für die Zukunft der Wirtschaft in unserem Land agieren sollte, nicht für Lobbyinterressen.



    Ein Land, das schon immer von Zuwanderung lebte, gräbt sich selbst das Wasser ab, wenn es diese verhindert, somit macht auch der Innenminister die falsche Politik.



    Es gibt also 1000 gute Gründe, warum die Union derzeit eine schlechte Regierungspartei ist.



    Das steht allerdings gar nicht zur Debatte.



    Merz wird intern ja nicht wegen falscher Richtlinien kritisiert, sondern wegen schlechter Umfragewerte und einer verlorenen Landtagswahl.



    Die Politik, die derzeit von der Union betrieben wird, soll gar nicht geändert werden.



    Einige meinen nun, da die „afd“ in einem sehr kleinen Bundesland die Wahl gewonnen hat, sollte der Bundeskanzler ausgetauscht werden. Der ist allerdings auch gewählt worden, bei der Bundtagswahl.



    Wie weit reicht also das Demokratieverständnis?



    Soll die demokratische Mannschaft tatsächlich den Trainer austauschen, die Verantwortung abschieben und zusätzlich ein Eigentor schießen?



    Oder sollten wir erkennen, worum es geht?

  • Astrid Sehnefeld

    "Damit verhindern die Ministerpräsidenten, dass es nach den drohenden Wahlniederlagen am Sonntag in der CDU zu einem Kurzschluss kommt."



    Abwarten. Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Union in Mecklenburg-Vorpommern ganz rausfliegt aus dem Parlament - und wenn man dazu in Berlin vielleicht nur Dritter wird, dann will ich sehen was dieses" Bekenntnis' der Ministerpräsidenten noch wert ist...



    Aber ja, was hätten sie auch anderes machen sollen - die Ministerpräsidenten werden auch die neueste Umfragewerte gesehen haben. Dazu gab's in der B*LD Zeitung eine Karte, wo fast jeder Landkreis Ost wie West in himmelblau gefärbt war - so viel zum Thema die AfD ist reaktionäres Ossitum...



    Der mutlose Schlingerkurs Merz' hat die Union dermaßen Stimmen gekostet, dass die Union alles dafür tun muss, dass diese Koalition hält.



    Bei der SPD sieht's wenig anders aus.



    Irgendwie zusammenbleiben und auf ein Wunder hoffen lautet nun die Devise - wie schon so oft die letzten Jahre in diversen Bundesländern...



    Ausgang stehts bekannt - verdoppelte und verdreifachte Ergebnisse für die AfD.



    Die andauernden Planlosigkeit ob dessen ist bemerkenswert. Ein Unfall mit Ansage.

  • Martin Rees

    Zwei Worte aus dem Wortschatz der Altkanzlerin Frau Dr Merkel:



    Staatsräson und alternativlos.

  • Stavros

    Der Kanzler mag überzeugt von sich sein wie eh und je.



    Er kann weiter glauben, er habe alles richtig gemacht. Er kommuniziere nur bisweilen falsch. Nehme nicht genügend Rücksicht auf Gefühle.

    In Sachsen-Anhalt hat ihm ein rechter Vertriebler vorgemacht, wie man Wahlkampf macht: Man sagt den Wählern, dass sie in einem wunderbaren Land leben könnten.

    Merz sagt miesepeterisch: Ihr bekommt weder Rente noch Gesundheitsversorgung. Im Übrigen arbeitet ihr zu wenig.

    Die CDU ist und bleibt ein Kanzlerwahlverein, eine Machtmaschine.

    Ihre über Jahrzehnte gepflegte Formel, wie man Wahlen gewinnt, kommt ihr abhanden.

    Der Mann an der Spitze wird für Niederlagen in Haftung genommen werden.

    Es gibt wohl sehr wenig, was die Union einem Prozentebringer nicht verzeihen würde.

    Bei einem Dauerwahlverlierer ist es umgekehrt.