Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
28.11.2025 , 16:11 Uhr
Dass die AfD Russlands Proxy ist und stark von der hiesigen russischsprachigen Minderheit gewählt wird, ist Ihnen wohl entgangen.
zum Beitrag28.11.2025 , 16:10 Uhr
????
Die Ukraine wollte 2012-2014 in die EU, nicht in die NATO. Ein NATO-Beitritt stand gar nicht zu Debatte. Wurde auch 2008 abgelehnt.
Putin hat von Nazis gesprochen, die in der Ukraine antirussische Politik betreiben und Russland auslöschen wollen.
zum Beitrag28.11.2025 , 16:05 Uhr
"aus russischer Sicht sind wir stark genug" Das ist extrem optimistisch.
"Es gäbe übrigens aus russischer Sicht auch viele ehemalige Länder der UDSSR, die lohnenswerter sind als die baltischen Länder."
Eine russische Expansion nach Zentralasien würde China nicht dulden... Und Aserbaidschan ist mit der Türkei verbündet. Generell müsste sich Moskau dann irgendwie mit der muslimischen Welt besser arrangieren...
Georgien und Armenien können Sie nicht meinen...
zum Beitrag28.11.2025 , 14:09 Uhr
Richtig, deshalb ist auch jedes Gerede von einer Militarisierung Deutschlands Unsinn. Selbst wenn wir das wollen, wir könnten das gar nicht.
zum Beitrag28.11.2025 , 08:41 Uhr
"Die europäischen Nato-Staaten haben schon jetzt das militärische Potenzial, um selbst ohne die USA ausreichend abschreckungsfähig gegenüber Russland zu sein." ;(
Das Potential muss doch aber erst mal gehoben werden. Oder nicht? Aktuell haben wir zwar eine teure, aber eben keine einsatzbereite Armee. Die Frage ist doch nicht über wie viel Geld eine Armee verfügt, sondern über wie viel Soldaten und Material und ob man damit umgehen kann. Gerade das fehlende Know-How der Bundeswehr macht mir sorgen. Die organisatorischen Fähigkeiten der Ukrainer hat die Bundeswehr noch nicht unter Beweis gestellt.
Dass deutsches Steuergeld im Wehretat extrem ineffizient verwendet wird, glaube ich gerne. Dies ist eine Folge der Zeiten, als die Einhaltung von Umweltauflagen (selbst im Einsatz), Segelschiffe und schwangerschaftstaugliches Gerät die oberste Priorität der Führung waren.
Hinzu kommt ja das politische Machtgefälle. Deutschland ist als multiethnische Demokratie viel anfälliger als eine Gewaltdiktatur. Russland müsste nicht offen angreifen, sondern würde hier nach klassischer Großmachtmanier einen Bürgerkrieg anzetteln um dann ggf. einzugreifen um die russische Minderheit zu schützen.
zum Beitrag27.11.2025 , 11:13 Uhr
Ich habe die Kommentare auch gesichtet und finde dass keiner davon Ihren Beiträgen an dysfunktionaler und toxischer Gesprächskultur gleichkommt.
Keiner der Texte hier ist auch nur annähernd so erschreckend wie Sie es hier behaupten. Bereits nuancierter Widerspruch im Detail wird von Ihnen ohne Maß bekämpft. Dieses Fehlen von Augenmaß, die implizite Forderung nach Repression von anderen Meinungen bei gleichzeitigem Absolutsetzen der eigenen Ansicht als objektive Wahrheit ist "anstrengend" (um es mal freundlich auszudrücken).
Dass gerade Sie Selbstreflexion von anderen fordern und sich über die Effektivität feministischer Agitation wundern, könnte man komisch finden...oder traurig.
zum Beitrag27.11.2025 , 10:41 Uhr
Richtig. Wenn man wie selbstverständlich gleich die kritiklose Übernahme eines kompletten politischen Weltbildes einfordert, macht man sich die Zielgruppe immer kleiner und zeigt, dass man es mit Pluralismus und Sachbezogenheit nicht so ernst meint.
Auch wenn es viele politisch Aktive es nicht glauben wollen, aber es gibt tatsächlich systemunabhängige gesellschaftliche Probleme.
zum Beitrag27.11.2025 , 10:26 Uhr
"Zum Beispiel: neues Arbeitsrecht (Lieferkettengesetze), neue Formen von Mobilität (ohne Erdöl), neue Geschlechterverhältnisse (Regenbogenfamilien), neue Ausdrucksweisen (Gendern), neue Ernährung (mal keine Wurst)."
Und was wenn in den Bürgerräten das Gegenteil dabei rauskommt? Sind die Initiativen dann vom Tisch?
Das ganze hat den bereits eingebauten antidemokratischen Fehler, dass die Befürworter sich daraus offenbar einen Aufwind nur für jene Anliegen erhoffen, die sie selber für gut und richtig halten. Es gibt also keine Ergebnisoffenheit - soll z.B. über Migrationspolitik beraten werden?
Wie hier schon kommentiert wurde, sehe ich das Problem dass sich dort besonders jene engagieren, die ohnehin schon (partei)politisch aktiv sind und dann eben NICHT die Meinung der bisher nicht gehörten zur Geltung kommt.
zum Beitrag26.11.2025 , 15:44 Uhr
Echt?
www.landesrecht-mv...lr-VersFondsGMVpP1
www.gesetze-im-int...BJNR180000998.html
zum Beitrag26.11.2025 , 12:40 Uhr
Bei den Möbelhändlern ist das praktisch das ganze Jahr so...
zum Beitrag25.11.2025 , 17:15 Uhr
"Männer können akzeptieren, dass sie von Geburt an privilegiert sind"
Nicht hilfreich...dann kann man ja nichts dagegen unternehmen. Glück gehabt.
zum Beitrag25.11.2025 , 11:10 Uhr
Richtig. Im Realsozialismus ging ohne "Vitamin B" wenig bis nichts. Da es für viele Dinge keinen offiziellen Markt gab, musste schon im privatenAlltag ständig genetzwerkt werden. Von den partei-staatlichen Strukturen fange ich gar nicht erst an...
zum Beitrag24.11.2025 , 14:22 Uhr
"Mit einem harten Schnitt, der auch jetzige Beamte sofort einzahlen lässt, und im Alter dann ein komplexes Mischgebilde entstehen lässt, würden die Einnahmen noch deutlicher steigen, und auch erst in etwa zehn Jahren zu nennenwerten Mehrbelastungen für die Rentenversicherungen führen."
Das halte ich für ein Gerücht. Der Staat müsste ordentlich drauf zahlen wenn die Beamten bei der Entlohnung zu Angestellten würden...
zum Beitrag24.11.2025 , 09:02 Uhr
Das BIP ist ein statistischer Wert, der durch künstliche Faktoren getrieben werden kann - siehe Russland. Es kann auch sinken oder stagnieren...könnten die Renten das auch?
zum Beitrag21.11.2025 , 13:13 Uhr
"Der NATO-Bündnisfall (Artikel 5 des Nordatlantikvertrags) tritt ein, wenn ein Mitgliedstaat angegriffen wird; die anderen Mitglieder sind dann verpflichtet, dem Angegriffenen Beistand zu leisten."
1. Russland hat sich auch völkerrechtlich bindend die ukrainischen Grenzen garantiert. Muss also nichts heißen. Nach der Logik dürfte es auch keine Verbrechen geben. 2. Der NATO Vertrag verpflichtet kein Land zum totalen Krieg. Beistand kann alles mögliche bedeuten. Wenn Deutschland militärisch angegriffen würde, würden wir ja auch nicht kämpfen sondern kapitulieren. 3. Spielen Sie das mal durch wenn a) Trumps Nachfolger die USA aus der NATO oder b) die AfD Deutschland aus der NATO führt. Dann wären wir völlig wehrlos.
Bevor wir unsere Rüstungspolitik gedreht haben, haben sich die Lobbyisten anderer Industriezweige beim Russlandgeschäft die Hände gerieben. Wo sind die eigentlich abgeblieben? Warum hat sich die dt. Automobil- oder Chemieindustrie nicht durchgesetzt obwohl sie doch viel größer und besser vernetzt sind als die dt. Rüstungsindustrie?...könnte es sein, dass die Lobbyisten vielleicht doch weniger Macht haben als Sie glauben?
zum Beitrag21.11.2025 , 12:58 Uhr
Über den Zeitpunkt mag man streiten aber durch das serbische Streben nach Dominanz über Jugoslawien war der Separatismus bereits vorgezeichnet. Vielvölkerstaaten werden durch die eiserne Faust eines Diktators, gemeinsame Feinde oder echte Gleichberechtigung zusammengehalten. Zu letzterem waren die serbischen Rechten nicht bereit (und wurden darin auch immer durch Russland gestützt).
Abgesehen davon hatte die dt. Anerkennung nur symbolischen Effekt auf dem Balkan.
zum Beitrag21.11.2025 , 12:31 Uhr
"Wer AfD-Politik will, wählt AfD."
Stimmt, aber wer konservative Politik will, kann aktuell nicht CDU wählen, denn dann bekommt man SPD light. Das ist das Problem, dass rechte CDU-Wähler zur AfD treibt. Und von linker Seite alles rechts der SPD als Abstufungen von Faschismus anzusehen, ist alles andere als hilfreich.
zum Beitrag21.11.2025 , 08:37 Uhr
Aus dem gleichen Grund, aus dem die "Atombomben"-Karte nicht in den Diskussionen um den Gaza-Krieg gebracht wurde - dort sagte auch keiner "Warum ergeben die Palästinenser sich nicht, Israel ist eine Atommacht?!" - es ist schließlich ein unrealistisches Szenario. Und wenn es dazu kommt können wir eh nichts dagegen machen.
zum Beitrag20.11.2025 , 15:36 Uhr
Nicht nur aber vor allem die neuen Länder wären hier zu nennen. Die haben schon sehr lange Sondervermögen dafür. Die werden zum Beispiel durch Einbehaltungen bei der Übertragung der Tarifabschlüsse der Angestellten befüllt.
Vorbildlich in dem Sinne, dass dort Rücklagen aufgebaut und nicht bei erstbester Gelegenheit wieder geplündert wurden. Zugegeben, da die neuen Länder die Verbeamtung erst seit 1990 kennen, gab es dort auch nicht die großen Verbeamtungswellen der 70er und 80er Jahre, mit deren Folgekosten viele öffentliche Haushalte heute zu kämpfen haben.
zum Beitrag20.11.2025 , 11:21 Uhr
Das sehe ich ganz genauso. Außerhalb der links-akademischen Blase(n) hat ein harter Migrationskurs eine große Mehrheit. Das muss auch mal die SPD einsehen. Diese könnte sich das doch auf anderen Politikfelder teuer abkaufen lassen. Besser als dass die CDU komplett zur AfD laufen.
Im Text heißt es: "Mit der Abgrenzung einerseits ging häufig eine rhetorische Annäherung einher, da zieht sich eine Linie von Horst Seehofers „Die Migration ist die Mutter aller Probleme“ bis zur aktuellen Stadtbilddebatte von Merz." - Das ist genau der Denkfehler. Die CDU produziert zwar seit einiger Zeit rechtswirkende Sprachblasen, macht aber in der Migrationsfrage weiter Politik deutlich links der Prä-Merkel-Ära. Genau diese Unehrlichkeit stört die konservativen Wähler - vergleichbar mit dem "Linksblinken" der SPD/Grünen, dass im linken Spektrum auch immer sauer aufstößt.
zum Beitrag20.11.2025 , 09:42 Uhr
Putins Nachfolger würde Deutschland nicht offen angreifen, weil er das gar nicht müsste, sondern Deutschland von innen destabilisieren. Das geht natürlich nur ohne die NATO. Deren Bestand oder die deutsche Mitgliedschaft ist aber alles andere als sicher.
Realistischer wäre dass die AfD mit russischer Unterstützung die Macht mit Waffengewalt übernehmen will. Oder eine gewählte AfD-Regierung Russische Truppen um Unterstützung bittet. Oder dass Russland oder andere Staaten ihre hiesigen ethnischen Minderheiten zum Separatismus aufwiegeln. Die Deutschen alleine hätten (ohne amerikanische Unterstützung) dem derzeit wenig entgegenzusetzen.... Bürgerkriege in multiethnischen Staaten anzuzetteln, ist doch ein Klassiker der Großmachtpolitik.
"Ein kluger Freund meinte mal,..." Mal abgesehen von der Verschwörungstheorie und dem Fakt dass auch die Bundeswehr gut ausgebildete Leute sucht: Die "riesige deutsche Unterschicht" würde ohne Einwanderung schrumpfen. Da stellt sich die Frage ob Ausländer überhaupt für den deutschen Militärdienst in Betracht kommen und ob der dt. Staat das überhaupt anstreben sollte - siehe oben.
zum Beitrag19.11.2025 , 08:15 Uhr
Vorweg: Die statistische Erfassung der Religion ist alles andere als belastbar. Daher habe ich mit den Ausländeranteilen argumentiert. Das sind natürlich im Prinzip unterschiedliche Dinge über die wir reden....
Zu Ihrer Argumentation: Muslime sind äußerlich erkennbar, vorallem Frauen...zumindest denken Deutsche das. Aber ob ein Araber Christ, Jeside oder Moslem ist, ist dem Deutschen nicht zugänglich und ihm wahrscheinlich auch egal. Die Ablehnung und Diskriminierung muslimischer Frauen will ich nicht wegdiskutieren, nur ist es für mich äußerst unwahrscheinlich, dass Deutsche sich vor Mord und Vergewaltigung durch Muslimas fürchten. Ich sehe kopftuchtragende Frauen auch nicht zugedröhnt in Gruppen in der Stadt rumhängen und Leute anpöbeln.
Damit wir uns verstehen: ich sehe da überhaupt keine kultur- oder religionsspezifische Faktoren. Würde man ein Million ungebildete junge Deutsche aus schwierigen Verhältnisse in ein arabisches Land schicken, wären die Vorurteile gegen Deutsche identisch.
Übrigens: bei uns hetzt die AfD auch gegen Ukrainer.
zum Beitrag18.11.2025 , 11:55 Uhr
Ich komme aus einem dieser ostdeutschen Länder. Ich will Ihnen nicht direkt "Lügen mit Statistik" unterstellen, aber ihre statistische Argumentation ist extrem verzerrt.
Sie arbeiten mit Anteilen an der Gesamtbevölkerung. Aber diese wird bei den Deutschen (und noch mehr in Ostdeutschland) massiv von den Alten (60+)dominiert, bei denen es wenige Ausländer/Muslime gibt. Wer aber das Stadtbild und die Diskussion über Kriminalität, und Extremismus bestimmt, sind junge Männer. Das sind völlig unterschiedliche sozio-demografische Verhältnisse. Es ist z.B. völlig irrelevant für das Thema Migration, dass 99,999% der Bewohner von Altersheimen Einheimische sind.
Der Ausländeranteil beträgt bei uns insgesamt 6%, was schon fast eine Verdreifachung innerhalb weniger Jahre darstellte. Der Ausländeranteil bei 20-25jährigen beträgt dagegen 15% (bzw. 17% bei 20-25 jährigen Männern). DAS sind die relevanten Zahlen.
Das sind natürlich geringe Anteile im Vergleich zu traditionellen Einwanderungsgesellschaften. Sie müssen aber sehen dass sich diese Anteile innerhalb von wenigen Jahren ergeben haben.
zum Beitrag18.11.2025 , 11:16 Uhr
"zu seinen Ungunsten"
Diese Formulierung trägt allerdings bereits die Sichtweise der russischen Regierung in sich. Russland hat die Sicherheit Europas zu Ungunsten seiner Nachbarn verändert.
Die NATO stellt keine Bedrohung des russischen Territoriums dar. Insofern hat sich real gar nichts für Russland geändert. Eine Verschlechterung kann man nur dann sehen, wenn man die russischen Ansprüche auf dessen Nachbarstaaten als legitim ansieht.
zum Beitrag18.11.2025 , 09:52 Uhr
Ein Chefarzt in einem Universitätsklinikum verdient in der Regel mehr als ein Bundesminister. Ist immer kurios wenn öffentlich Bedienstete mehr verdienen als ihre obersten Dienstvorgesetzen. Die Vorstände von (Kreis)Sparkassen (oder generell öffentlicher Unternehmen) sind auch ein schönes Beispiel.
Ob der Ministerjob easy ist weiß ich nicht, Sie sollten aber auch sehen, dass es davon deutlich weniger gibt, als Posten in der Wirtschaft.
zum Beitrag18.11.2025 , 09:25 Uhr
Naja der Markt hat ja was geregelt: Die US-Techunternehmen haben eine Nachfrage bedient, die europäische Unternehmen nicht bedienen konnten/können. Die heimische Alternative zu Produkten aus Übersee ist ja meist die gute alte Faxgerät-Bürokratie.
zum Beitrag18.11.2025 , 09:21 Uhr
Das ist ja das Problem das die CDU mit Merkel hatte. Sie war aus deren Sicht keine richtige Konservative...
zum Beitrag18.11.2025 , 09:14 Uhr
Bei den üblichen Verdächtigen - Hessen z.B. - ist das so. Es gibt aber tatsächlich Länder, die das vorbildlich machen
zum Beitrag18.11.2025 , 09:10 Uhr
Bremen ist ein Stadtstaat. Mit denen sich daraus ergebenen (rein statistischen) Vorteilen - kein flaches Land, keine Dörfer - ist alles erklärt. Beim BIP pro Kopf sind Hamburg und Bremen die reichsten Länder, und sogar Berlin überdurchschnittlich.
zum Beitrag17.11.2025 , 15:35 Uhr
Die Boomer sind jetzt +/-65. Die machen noch +/-20 Jahre.
Die Menschen die aktuell sterben, sind die Eltern der Boomer.
zum Beitrag17.11.2025 , 10:27 Uhr
Ströbele war für viele sicher eine antimilitaristische Symbolfigur aber ganz so simpel war es bei ihm persönlich nicht:
forum.eu/fundstuec...-bin-kein-pazifist
Die grünen Stammmilieus haben schlicht und einfach ihr Studium abgeschlossen und sind dadurch logischerweise zu Besserverdiener geworden.
Ich würde sogar sagen dass dieses Klientel das aktuelle deutsche Bürgertum prägt. Das alt-spießige christlich-konservative Bürgertum gibt es nicht mehr. Es wurde durch ein neu-spießiges grünes Bürgertum ersetzt. Allerdings mit dem gleichen moralischen Sendungsbewusstsein.
zum Beitrag17.11.2025 , 08:36 Uhr
Mir kommt in dieser Diskussion das fundamentale, systemunabhängige(!) Problem der deutschen Gesellschaft zu kurz: die Überalterung.
Auch eine 100% solidarische Gesellschaft ohne jegliche Profitorientierung (unterstellt das gibt es überhaupt), müsste ja unter diesen Bedingungen zunehmend Ressourcen in die Versorgung der Alten allozieren - Ressourcen die dann nicht für die Zukunft der Gesellschaft zur Verfügung stehen. Das hat negative Konsequenzen. In jeder Gesellschaftsform.
Das Keine-Kinder-bekommen und das Immer-älter-werden sind nun mal in ihrer Wirkung unsolidarische Vorgänge (Trittbrettfahrerei). Man optimiert den eigenen Nutzen in den jungen Jahren zu Lasten derjenigen, die einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Gesellschaft leisten. Das betrifft jetzt nicht die heute 90jährigen, aber die heute 50-70jährigen...
Außerdem: Das Leben - zumindest aber das Altern und das Sterben - ist ja an sich schon nicht menschenwürdig.
zum Beitrag14.11.2025 , 16:03 Uhr
Rosinenpickerei wäre es nur von der Minderheit der hardcore Feministen. Die Mehrheit der Frauen die ich kenne, hatte mit dem Modus "Männer gehen zur Armee und Frauen in die Elternzeit" nie ein (fundamentales) Problem.
Ich finde "Männer müssen, Frauen können" (zur Armee) gut und richtig. Alternativ auch ein geschlechterübergreifender Pflichtdienst der über das Militär hinausgeht.
zum Beitrag14.11.2025 , 15:53 Uhr
Ich frage mich, wie die jungen Menschen vor 2011 sich wohl gefühlt haben...
zum Beitrag14.11.2025 , 15:31 Uhr
Als Atheist hätte ich auch ein echtes Problem damit wenn die Regierungsparteien echte christliche Politik machen würden...
zum Beitrag14.11.2025 , 09:49 Uhr
Steuerhinterzieher sind nur in der Minderheit die großen Wirtschaftskriminellen, sondern in der Masse im Kleingewerbe zu finden - zum Beispiel Schwarzarbeiter. Daher kann es auch eine Schnittmenge mit den Schwarzfahrern geben.
zum Beitrag14.11.2025 , 07:57 Uhr
Ich erinnere daran, dass in anderen Zusammenhängen gerne (vor allem von links!) das "Wir können nicht die Demokratie verteidigen, indem wir sie aufgeben"-Argument gebracht wird...
zum Beitrag13.11.2025 , 09:13 Uhr
"In der realen Welt gibt es in der Union eine deutliche Mehrheit, die nicht mit Rechtsradikalen zusammenarbeiten will. " Das stimmt, nur gibt es in der realen Welt auch eine Union, die nicht die Politik von SPD, Grüne oder Linkspartei umsetzen will.
Ganz offensichtlich ist das in der Migrationspolitik. Dort setzt das linke Lager eine Meinung durch, die bei den Deutschen insgesamt eine Minderheitenposition ist und der Union erheblich Kopfschmerzen bereitet. Die von Links als rechtsextrem kritisierte Politik unter Merz ist ja in Wahrheit nur Nuancen von der Ampel entfernt.
Ich hatte schon zur Bundestagswahl geschrieben: Wenn man die AfD strategisch bekämpfen will, sollte die SPD der Union in der Migrationspolitik das Feld komplett überlassen und dafür im sozialen Bereich das gleiche für sich fordern.
zum Beitrag12.11.2025 , 13:13 Uhr
Deshalb wird ja besonders von links auf die Brandmauer so viel Wert gelegt: Damit wird die CDU ans linke Lager gekettet. Diese könnte eine konservative Politik nur noch bei einer eigenen absoluten Mehrheit durchsetzen.
Im Ergebnis werden die konservativen CDU-Wähler von deren "linken" Politik enttäuscht und wählen AfD.
zum Beitrag12.11.2025 , 13:01 Uhr
Wenn der Begriff "ideologisch" benutzt wird, kann man sich sicher sein, dass immer nur die Gegenseite gemeint ist...
zum Beitrag12.11.2025 , 11:54 Uhr
Leider können viele Menschen den Gedanken nicht ertragen, dass es keinen übergeordneten Sinn geben soll.
Finde ich gut dass die taz diesen Essay veröffentlicht, wo er doch vielen Grundüberzeugungen der taz entgegenläuft.
zum Beitrag12.11.2025 , 09:39 Uhr
Das stimmt, aber es ist eben nicht so, dass Preise beliebig hoch gesetzt werden können und nur darum geht es mir.
Der Wohnungsmarkt ist preisunelastischer (wie die Wirtschaftswissenschaftler sagen) als der Einzelhandel aber trotzdem nicht starr. Die Menschen können z.B. darauf verzichten nach Berlin zu ziehen. Mittelfristig würde es auch Reaktionen der restlichen Wirtschaft geben, wenn etwa das Personal keine bezahlbaren Wohnungen findet.
Extremreiche gibt es auch nicht unbegrenzt und die nehmen nicht je Bude die sie kriegen können - das führt dann zu Leerstand und Einnahmeverlusten. Außerdem müsste die Konkurrenz bei den Preisen immer mitziehen.
zum Beitrag12.11.2025 , 09:11 Uhr
Ich versuche es mal so: Wenn in Sichtweite ihres Hauses jemand überfallen wird, sind sie betroffener und moralisch/rechtlich in einer anderen Verpflichtung etwas zu unternehmen, als wenn es am anderen Ende der Stadt passiert.
Und realpolitisch sieht es nochmal anders aus, wenn der Täter gleichzeitig damit droht, dieses Verhalten in Ihrer Nachbarschaft zu wiederholen.
Aber ich geben Ihnen insofern recht, als dass man mit Moralismus in der Außenpolitik extrem vorsichtig sein muss. Europas Einfluss auf die Welt ist klein und nimmt stetig ab. Es ist nicht nur lächerlich sondern kann sogar für uns gefährlich werden, wenn unsere Ohnmacht so offenbart wird.
Übrigens ist Doppelmoral nichts originär westliches. Wenn sie z.B. die Reaktionen der arabischen Welt auf diverse Kriege mit jenen auf den Palästinakonflikt vergleichen, werden Sie auch einen deutlichen Unterschied feststellen. Die Türkei hat dabei Doppelmoral zur offiziellen Politik erhoben.
zum Beitrag12.11.2025 , 08:48 Uhr
Es gibt im Bereich der Militär- und Strategiesimulatoren bzw. sicher einen harten Kern an Nazi- und Wehrmachtfans. Nach meiner Beobachtung ist da aber wenig Dynamik vorhanden.
Was tatsächlich auffällig ist, ist dass es aktuell eine Art "Backlash" gegen den links-progressiven Trend der letzten 5-10 Jahren in der Branche gibt. Durch den Einstieg der Saudis und Trumps Schwiegersohn bei der Branchengröße Electronic Arts, wird das sicher noch verstärkt.
Übrigens: "Adolf Hitler" nennen sich meiner Erfahrung nach (ich habe mal große Kundendatenbanken betreut) völlig unverblümt Menschen aus Vorder- und Südasien - v.a. Pakistan und Indien fallen da auf, wahrscheinlich aufgrund des dort tradierten Ariermythos.
zum Beitrag11.11.2025 , 15:41 Uhr
"Märkte kennen keine "zu hohen Preise" - Natürlich kennen Märkte zu hohe Preise. Es geht in der Marktwirtschaft darum, den optimalen Preis zu finden, nämlich den der den Gewinn maximiert.
Wie viele Tomaten würde ein Supermarkt verkaufen wenn diese 1000€/Stück kosten würden?
zum Beitrag10.11.2025 , 14:06 Uhr
Allerdings galten dort Sklaven als umso weniger, je dunkler deren Haut war - Stichwort: "Zandsch".
zum Beitrag10.11.2025 , 10:08 Uhr
Eine gefährliche Formulierung.
Wenn für Sie Araber trotz mehr als 1000 Jahren Siedlungsgeschichte in der Region keine Afrikaner sind, dann können Schwarze auch nach 1000 Jahren keine Europäer oder Deutsche sein....
zum Beitrag10.11.2025 , 10:04 Uhr
Nach dieser Logik trägt jedes einzelne Land dieser Welt eine Mitschuld, einfach weil es nicht alles(!!) in seiner Macht stehende tut, um das Morden zu beenden - Warum startet z.B. Indonesien keine Militäroperation?
Im Ernst: Die Einstellung Europas Mitschuld herauszustellen soll wohl Schuld- und Verantwortungsbewusstsein signalisieren. Für mich ist das aber nur (rassistische?) Überheblichkeit. Europas Arm ist kürzer als man an den politischen Rändern glauben mag. Das 20 Jhdt. ist vorbei. Die Vereinigten Arabischen Emirate zum Beispiel sind ein potenter politischer Akteur und haben mehr Einfluss in und auf Europa als andersherum. Die Kriege in der Ukraine und Nahost überfordern uns bereits politisch und/oder militärisch...Der Sudan ist völlig außerhalb unserer politischen Reichweite.
zum Beitrag10.11.2025 , 08:47 Uhr
"Ich denke, deutsch zu sein, heißt sich überall wohler zu fühlen, als in D." - Das ist so ein Satz wie er nur aus dem linken Wohlstandsbürgertum kommen kann. Es gibt nur eine handvoll Staaten die eine sozialere Gesellschaftsordnung haben als Deutschland...und die haben nicht mal besseres Wetter ;)
Überhaupt ist das eine Ü60-Aussage, die mit der heutigen multiethnischen Identität der deutschen Jugend, gar nicht in Einklang zu bringen ist. Deutschlands Zukunft hat keinen familiären Bezug zu "1918", "1933" und häufig nicht mal zu "1989"...wie man zum Beispiel an den antiisraelischen Protesten sieht.
zum Beitrag07.11.2025 , 12:04 Uhr
Demografie.
Die Deutschen sind alt geworden. Und der (wenige) Nachwuchs stammt zudem häufig aus dem muslimischen Kulturkreis. Die Jungs schießen sich zwar auch gerne mal ab. Aber im familiären Alltag spielt Alkohol, z.B. das klassische Feierabendbier, eine viel kleinere Rolle.
zum Beitrag07.11.2025 , 08:57 Uhr
"ein Kanzler die schlimmsten Äußerungen a la AFD"
Meinen Sie die populistischen Äußerungen von Kanzler Schmidt, Kohl, Schröder oder Merz?
Qualitativ sehe ich zwischen denen wenig Unterschied...
zum Beitrag07.11.2025 , 08:54 Uhr
Hört sich erst mal gut an. Dann kommen aber die ersten die sagen:
Alleinerziehende?! Schwerbehinderte?! Zu pflegende Angehörige?! Pendler?! Rentner?! Opfer?! usw.
zum Beitrag07.11.2025 , 08:50 Uhr
Ja einfach wäre das. Nur will das niemand. Weder links noch Mitte, noch rechts. Alle wollen irgendwelche Ausnahmen, Erleichterungen oder Umverteilung.
Und das auch aus gutem Grund: Gleiches gleich. Ungleiches ungleich.
zum Beitrag07.11.2025 , 08:47 Uhr
Ja wenn alle Menschen die eigenen Werte und Meinungen teilen würden wäre die Welt ein besserer Ort... ;)
Das wäre das genaue Gegenteil von Vielfalt und gelebter Demokratie. Diese Einstellung finden Sie 1:1 bei der AfD.
zum Beitrag06.11.2025 , 12:54 Uhr
Das mag ja auf Sie so wirken aber die Fremdenfeindlichkeit ist exakt genauso verbreitet wie in anderen Ländern.
Etwas anderes zu behaupten, wäre ganz klassischer Rassismus....und zeugt zudem von einem Tellerrandhorizont. Ich empfehle Ihnen Fremdsprachen zu lernen und die (linke) Presse anderer Länder zu lesen.
zum Beitrag06.11.2025 , 09:27 Uhr
"Die _weißen_ Ukrainer hingegen können sogar mal heimkehren" - Dass die russlandfreundliche AfD massiv gegen Ukrainer hetzt haben sie wohl verschlafen?
Und dass Slawen "Weiße" seien, ist die modern gewordene amerikazentrische Sicht der Dinge. Klassische (deutsche) Nazis sehen das nämlich anders...
zum Beitrag06.11.2025 , 09:18 Uhr
"Wozu dann all das Gelaber vom Zuzug von Fachkräften" - Eben FACHKRÄFTE - nach deutschem Niveau! Und in Deutschland muss man das Fachkraftsein nunmal auch formal nachweisen können. Die Bürokratie kann man sicher kritisieren, aber eben nur sehr schwer von links.
Rassismus als spezifische Eigenschaft - also "Rassenmerkmal" - der Deutschen?! Merken Sie selbst oder? ;) Wie stark ist diese angeblich so deutsche Eigenschaft eigentlich bei Ihnen selbst ausgeprägt? Und wenn nicht, warum nicht?
Warum kommen denn Millionen Flüchtlinge nach Deutschland (und wollen hier bleiben!) wenn das so charakteristisch ist?
Zurück zur Realität: Die hohe Besteuerung, die geringe Lohnspreizung (wir reden ja nicht von einem klassisch linken sondern einem "FDP-Klientel"), die schwierige deutsche Sprache, die alte/unsexy Bevölkerung oder die heruntergekommene Infrastruktur sind halt abschreckend für die "High-Performer".
zum Beitrag06.11.2025 , 08:58 Uhr
Warum müssen die Menschen sich einig sein? Streng demokratisch dürfte die Politik aus Asien vorgegeben werden.
zum Beitrag05.11.2025 , 10:45 Uhr
"Deutschland erkennt auch kaum Qualifikationen an."
Warum auch? Die duale Ausbildung ist fast nur in den deutschsprachigen Ländern tradiert. Und Hochschulabschlüsse aus Nicht-OECD-Ländern würde ich auch nur mit der Kneifzange anfassen. "Diplom" oder "Master" ist in den meisten Ländern (in der Breite) das was man bei uns ein "Zertifikat" nennt.
Das man gerade aus linker Perspektive berufliche Qualitätsstandards schleifen will, hat eine interessante Ironie. Hat man sich doch solange für die Arbeiterbildung eingesetzt und die Ausweitung des Niedriglohnsektors bekämpft. Die Deregulierung der beruflichen Qualifizierung ist doch ein Traum der Steinzeitkapitalisten.
Und wenn irgendwo ein Qualitätsskandal bekannt wird, sind es doch die Linken, die als erste nach staatlicher Kontrolle und höheren Standards schreien.
Kanada ist für Hochqualifizierte attraktiver weil man dort mehr Geld verdient und Englisch gesprochen wird.
zum Beitrag04.11.2025 , 15:51 Uhr
Stört viele Rechte auch in Deutschland...
zum Beitrag04.11.2025 , 13:11 Uhr
Aus seiner Sicht ist Frankfurt bereits kollabiert und es wäre verrückt, es nicht zu tun....
zum Beitrag04.11.2025 , 11:48 Uhr
Ein Best-Case-Szenario das uns nicht mal bei Einheimischen gelingt
zum Beitrag04.11.2025 , 11:43 Uhr
Oder dem Otro wäre das Schicksal der Hexe egal weil er sich zwar nicht mit den Konformisten identifiziert, aber eben auch nicht mit Außenseitern.
zum Beitrag03.11.2025 , 17:05 Uhr
Um den im Artikel genannten Verjüngseffekt der Migration auf die Sozialversicherung aufzuheben?
zum Beitrag03.11.2025 , 14:08 Uhr
Das was Sie schreiben hat auch seine akademische Form. Der Amerikazentrismus des Postkolonialismus trägt hier bei den akademischen Linken seine Blüten. In den USA (bzw. der Neuen Welt insgesamt) gibt es nur Schwarze (=Unterdrückte) und Weiße (=Unterdrücker). Dieses simple Schema 1:1 auf die alte Welt anzuwenden führt dann zu höchst albernen Konstellationen:
Juden, trotz Holocaust und 2000 Jahren Unterdrückung, sollen als typische "weiße" Kolonialherren gelten.
Araber sollen (bzw. Muslime insgesamt), trotz ihrer langen eigenen Geschichte als rassistische Sklavenhalter und Kolonialherren, die übrigens als Eroberer ins "Heilige Land" gekommen sind, den versklavten Indigenen entsprechen.
zum Beitrag03.11.2025 , 13:56 Uhr
Danke für die "Aufschlauung", aber die historische Herleitung ist mir bekannt und sie ist irrelevant. Die Frontlage ist heute völlig anders als im 18 Jhdt. Der Nationalismus ist in der Welt und die Rechten haben ihn seit fast 200 Jahren in Beschlag genommen. Die AfD will ja nicht das Heilige Römische Reich wieder einführen.
Finden Sie nicht auch dass die "Nationale Frage" andere soziale oder ökonomische Fragen überlagert und verzerrt?
Im Nahostkonflikt oder beim Ukrainekrieg sympathisieren viele Linke mit strammrechten und kapitalistischen Regimen einfach weil sie bestimmte Länder/Völker "cool" finden. Es scheint dadurch keine universellen Maßstäbe zu geben.
zum Beitrag03.11.2025 , 11:31 Uhr
Wer Degrowth sagt, muss auch Wohlstandverlust sagen. Und zwar für alle - nicht nur die oberen 10.000. Und das betrifft nicht nur Luxuskonsum: Medizinische Versorgung, Pflege, Infrastruktur, Wohnungen - all das würde qualitativ und quantitativ schlechter werden. Nicht nur relativ schlechter sondern auch absolut schlechter - z.B. zurückgehende Zahl nutzbarer Wohnungen durch ausbleibende Sanierungen, Neubauten gibt es dann ja eh nicht.
zum Beitrag03.11.2025 , 11:12 Uhr
Mich stört ein wenig dass hier eine bestimmte Persönlichkeitskategorie als grundsätzlich positiv dargestellt wird.
"deshalb ist sein Blick auf Gruppendynamiken klarer, schärfer, kühler."
Was ist wenn so eine Person nicht die nötige Intelligenz dazu hat? Oder sind otrovertierte automatisch intelligent?
"Sagen wir so: Otrovertierte Menschen nehmen sehr fein wahr, wann eine Gesellschaft – die ja nichts anderes als eine besonders große Gruppe ist – einen fanatischen Spasmus erlebt. Es kann nicht schaden, ihnen gerade jetzt aufmerksam zuzuhören."
Otrovertierte können also niemals selbst Fanatiker sein. Ernsthaft?
zum Beitrag03.11.2025 , 10:50 Uhr
Ist das Selbstbestimmungsrecht der Völker denn etwas das man von linke Seite überhaupt gutheißen sollte? Es ist ein durch und durch völkisch-nationalistisches Konzept und konkurriert zum Beispiel mit dem Prinzip offener Grenzen...
Wäre linke Politik in einem einzelnen den gesamten Erdball einnehmenden Staat nicht besser umzusetzen?
zum Beitrag03.11.2025 , 09:36 Uhr
Sie sind es, der die Motivation der russischen Führung nicht wahrhaben will und stattdessen eigene Wunschvorstellungen auf Russland überträgt.
Eine außenpolitisch neutrale Ukraine ist für Putin gar nicht hinnehmbar weil diese Teil des historischen Russlands sei und die Zeiten in denen der Westen und nicht Russland über Europas Grenzen bestimmt vorbei seien - so jedenfalls er vor Kriegsbeginn.
Russlands hat seine "Sicherheitsinteressen" bereits Ende 2021offiziell dargestellt: Die osteuropäischen Staaten sollen nur eingeschränkte Souveränität besitzen und gegenüber russischen Aggressionen wehrlos sein. Russland hat demgegenüber nie irgendwelche reziproken Garantien angeboten sondern sogar auf sein Recht verwiesen, nach Belieben andere Staaten anzugreifen zu dürfen (Staaten mit russischsprachigen Minderheit würden Souveränität an Russland abtreten).
Eine Situation in der ein NATO-Angriff auf Russland politisch oder militärisch möglich war, gab es vor 2022 gar nicht. Stattdessen empfindet es Moskau als skandalös, dass mögliche Eroberungsziele durch NATO-Mitgliedschaften verbaut wurden oder (bei der Ukraine) vielleicht verbaut würden.
zum Beitrag03.11.2025 , 09:03 Uhr
Das habe ich früher auch mal so gesehen.
Mittlerweile ist die Zeitersparnis mit dem Auto und die Beschwernis beim Bahnfahren so groß, dass die im Auto verlorene Zeit aufgewogen wird.
Und " andere Menschen studieren" heißt für mich oft genug, neben stinkenden Nazis zu sitzen.
zum Beitrag03.11.2025 , 08:54 Uhr
Leider gibt es zu viele Linke die dem Kulturrelativismus verfallen sind und damit originär rechten Ideen anhängen. Das traurige ist, dass es eigentlich eine banale Erkenntnis (weil logische Konsequenz einer antirassistischen Weltsicht) ist, das alle Menschengruppen unter gleichen Umständen auch gleich funktionieren. Es gibt keine "Volks- und Rassenmerkmale". Kultur ist nur ein Schleier.
Konservativ ist konservativ, rechts ist rechts, egal welcher kulturellen Herkunft. Islamisten sind daher das orientalische Pendant zu "unseren" Nazis. Und strenggläubige Muslime entsprechen milieu- und weltanschauungsmäßig eher dem rechten Rand der CDU/CSU-Klientel.
Klar sind die konkreten Inhalte der jeweiligen Weltanschauung (sehr) verschieden aber in Sachen gesellschaftlicher Rolle, angesprochenes Klientel und politischer Haltung sind sie alle Entsprechungen zueinander.
Dazu kommt noch, dass die postkoloniale Katze sich bei den Muslimen in den eigenen Schwanz beißt. Der Islam ist historisch kein Opfer des (christlichen) Westens gewesen, sondern dessen machtpolitischer Konkurrent. Z.B. sind Türken, Araber, Perser Nachfahren großer Sklavenhalterimperien mit eigener Kolonialgeschichte.
zum Beitrag27.10.2025 , 17:23 Uhr
Ich finde der Autor macht es sich etwas zu leicht wenn er das Bild des von der Großindustrie ausgebeuteten Gastarbeiter der alten Bundesrepublik auf die heutigen Einwanderer und Flüchtlinge anwendet.
Diese sind nicht auf Wunsch der Industrie gekommen und deren wirtschaftlicher Nutzen für das Großkapital ist auch nicht offensichtlich. Geringqualifizierte gab es bisher auch innerhalb der EU genug - siehe Fleischindustrie.
Die Unternehmen haben bisher (der Abschwung ist ja sichtbar) Hochqualifizierte händeringend gesucht aber unter den "Straßenbild"-Migranten wenig gefunden. Ja es gibt Anerkennungsprobleme bei Abschlüssen aber Akademiker und Facharbeiter (im deutschen Sinne) sind nunmal sehr wenige dabei. Auch finden Unqualifizierte kaum den Weg in die Pflegebranche, wo sie wirklich dringend gebraucht werden!
Die Massen von Barbershops, Spielhallen, Drehspieß- und Shishaläden werden nicht gebraucht und schaffen keine qualifizierte Jobs - Wie viele Deutsche arbeiten dort eigentlich?
"Zugehörigkeit bemisst sich an ökonomischer Verwertbarkeit. Wer arbeitet, gilt als erwünscht; wer nicht, als überflüssig." - Also exakt wie im Sozialismus. So tief sind wir also schon gefallen ;)
zum Beitrag27.10.2025 , 12:16 Uhr
Der natürliche Überschuss an Jungen pendelt sich "normalerweise" aber durch deren höhere Sterblichkeit wieder ein...bis er sich dann im Alter umkehrt
Ja auf die Migration wollte ich hinaus...
zum Beitrag27.10.2025 , 10:25 Uhr
"Als ansatzweise emanzipierter Mitteleuropäer ist mir der "Verrat von Frauen an Frauen" gänzlich unverständlich."
Naja, vielleicht haben sie einfach eine ganz andere Gewichtung bei den politischen Zielen. Oder sie betrachten die Gleichberechtigung als weitest gehend erfolgreich umgesetzt.
zum Beitrag27.10.2025 , 10:22 Uhr
Es ist natürlich nicht der einzige Grund aber wir haben nun mal einen erheblichen Männerüberschuss.
www.destatis.de/DE.../PD23_46_p002.html
zum Beitrag27.10.2025 , 08:55 Uhr
Eine Niederlage der USA in Vietnam oder der NATO in Afghanistan war auch nicht möglich.
Es war/ist eigentlich auch nicht möglich, dass die Palästinenser sich einen eigenen Staat mit Gewalt erzwingen können (Israel ist übrigens auch eine Atommacht).
zum Beitrag24.10.2025 , 14:55 Uhr
Kurz: Die linke Neuköllner Blase hat die Ansichten der arabischen Rechten 1:1 übernommen.
zum Beitrag24.10.2025 , 12:27 Uhr
Ich lehne mich mal ein bisschen aus dem Fenster:
Wenn ich raten müsste würde ich sagen, dass die betreffende Mitarbeiterin eine Araberin ist, da die hebräische Schrift so stilisiert, doch kaum von einem Deutschen identifizierbar ist. Genauso wenig wie man als Mitteleuropäer gesprochenes Hebräisch von anderen orientalischen Sprachen unterscheiden kann.
Wenn das stimmt, wäre hier kein "linker Antisemitismus" sondern ganz klassische rechte Fremdenfeindlichkeit/Rassismus am Werk. Wenn ich ein bestimmtes Volk pauschal hasse (egal aus welchen Gründen) bin ich nicht links sondern rechts.
zum Beitrag24.10.2025 , 08:05 Uhr
Migranten sind EXAKT genauso eine Bereicherung für die hiesige Gesellschaft, wie Deutsche eine Bereicherung für Migranten sind.
Wenn Sie jede Kritik am (strukturellen) Rassismus der Deutschen (AfD) unterlassen, dann können Sie auch Migranten pauschal als gut bezeichnen. Ansonsten würden sie rassistisch argumentieren.
zum Beitrag24.10.2025 , 07:49 Uhr
Wenn unter den Einwanderern sehr viele Bauingenieure, Informatiker oder Altenpfleger wären, hätten Sie recht.
Die jetzige Migration verschärft jedoch mittelfristig fast jedes Problem noch - mehr Menschen die Infrastruktur, Schulen etc. nutzen ohne entsprechend was beizutragen.
Übrigens waren es nicht nur die Regierungen die Deutschland verrotten lassen haben. Jeder der weniger als 2 Kinder hat, ist Teil des Problems.
zum Beitrag24.10.2025 , 07:43 Uhr
Ich empfinde den Anspruch nach Belieben in andere Staaten einwandern zu dürfen und von den Einheimischen versorgt zu werden zu wollen ohne etwas zurückgeben als moralisch fragwürdig, rassistisch und kolonialistisch. Ein Selbstbestimmungsrecht der Völker gibt es dann nicht mehr.
Woher kommt eigentlich die Denke, dass andere Ethnien grundsätzlich andere menschliche Eigenschaften haben sollen als Deutsche/Europäer/Westler/"Weiße". DAS ist doch eine rassistische Denkweise.
zum Beitrag23.10.2025 , 08:48 Uhr
Dann hat ChatGPT anscheinend die diffamierende Polemik des Politikbetriebes schon gut internalisiert...
Ein schönes Beispiel warum KI keinen Deut schlauer ist als die Menschen.
zum Beitrag22.10.2025 , 08:55 Uhr
Ich sehe es noch ein klein wenig nuancierter. Dass "gefiltert" wird ist natürlich das grundlegende Problem, in der Praxis geht es aber gar nicht anders. Menschen sind nun mal so. (Beispiel: Gibt es Nachwuchsjournalisten die kein 1,x Abitur haben? Alleine dadurch hat den "Obere-Mittelschicht-Filter" schon drauf.)
Was mich viel mehr auf die Palme bringt, ist die unreflektierte Haltung der eigentlich recht intelligenten Menschen: Man behauptet demokratisch zu sein, während man dann doch nur ein sehr reduziertes Spektrum abbildet und man merkt das selbst nicht mal. Da verschwindet die Grenze zu Aktivismus, Politik oder gar Religion wo ebenfalls der Ausgangspunkt allen Denkens ist, dass man selbst im Recht ist und nur gut und richtig handelt. Dadurch immunisiert man sich selbst gegen Kritik.
zum Beitrag21.10.2025 , 13:32 Uhr
Ich habe auch den Eindruck, dass Frau Zaboura Teil jenes Problems ist, das sie selbst kritisiert.
zum Beitrag21.10.2025 , 11:07 Uhr
Theoretisch ja. Praktisch gibt es historisch mehr als genug Beispiele für schlechte Monarchen...Kaiser Wilhelm II. wurde auch auf seine Rolle vorbereitet. Genutzt hat es wenig. Seine Söhne galten auch alle als ungeeignet.
zum Beitrag21.10.2025 , 11:03 Uhr
Nö das behaupte ich nicht. Die Institution Monarchie für sich genommen ist undemokratisch. In den genannten Ländern haben die Monarchen aber wenig bis gar nichts zu melden. Daher ist das nicht weiter tragisch.
Deshalb sage ich ja "albern"...
zum Beitrag21.10.2025 , 10:54 Uhr
Das Bild mit den gereinigten Stadtbildern ist mindestens missverständlich und zu pauschal und wahrscheinlich rassistisch gemeint. Da gehe ich nicht mit.
Was aber tatsächlich helfen würde, wäre wenn man Ausreisepflichtige, Kriminelle und Verfassungsfeinde abschieben würde. Und da können Sie mir nicht erzählen dass diese Menschen einen positiven Einfluss auf unsere Gesellschaft haben.
Es ist nämlich die große offene Flanke emanzipatorischer und progressiver Bewegungen, dass man einerseits Patriarchat, Femizide, Rassismus, Homophobie etc. verteufelt, sich anderseits aber dafür einsetzt, dass (überpropotional) genau so ein Klientel einwandert.
zum Beitrag20.10.2025 , 14:33 Uhr
"Ich glaube, die Position der Rechten zum Thema Migration wurde von allen Beteiligten ausreichend zur Kenntnis genommen, ebenso wie die Realität eines steigenden Anteils der Bevölkerung mit einer Migrationsgeschichte in der Familie."
- Warum verweist man dann in der taz darauf, dass die Zahl der Asylanträge ja zurückgeht und Deutschland trotzdem noch AfD wählt. Das ergibt doch keinen Sinn.
"Die "Problematisierung der deutschen Multiethnizität" klingt eher nach völkischem Nationalismus." - Wie ich bereits geschrieben habe: Das kann man ja so sehen. Nur dann haben Sie, eben immer noch keine Antwort auf die Frage, wie man mit den ethnischen Konflikten umgehen will. Einwanderer sind ja nicht weniger völkisch als die "dt. Mehrheitsgesellschaft". Viele linke Strömungen unterstützen dabei völkisch-nationalistischen oder ethno-religiösen Separatismus bei Einwanderern und lehnen Forderungen nach Assimilation ab. Aber welches Interesse sollten wir Deutschen an nationalen Minderheiten haben? - Siehe Syrien, Ukraine, Sudan, Irak, Jugoslawien usw.
"In Ihrer Rechnung ist man als Nachkomme auch Migrant" - Nein, sonst würde ich mich auch als Migrant identifizieren.
zum Beitrag20.10.2025 , 14:16 Uhr
Das Gottesgnadentum und generell die ganze "Qualifikation durch Abstammung"-Geschichte ist nicht nur undemokratisch sondern auch alberner Aberglaube.
Der Bundespräsident ist in der Tat schwierig zu rechtfertigen.
zum Beitrag20.10.2025 , 08:49 Uhr
Ich finde ja auch Monarchien albern. Aber die Menschen scheinen sowas zu brauchen. Selbst in sozialistischen Ländern haben sich sehr schnell Äquivalente (Personenkult) dazu entwickelt.
zum Beitrag20.10.2025 , 08:44 Uhr
"Die Rechnung, dass sinkende Migrationszahlen gleich sinkende AfD-Zustimmung bedeuten, geht nicht auf."
Wie denn auch, wenn es die Situation "sinkende Migrationszahlen" überhaupt gar nicht gibt? Wann ist denn der Anteil der in Deutschland lebenden Migranten gesunken? Nur darum geht es doch den rechten Wählern, und nicht darum dass dessen Zuwachs sich verlangsamt.
Selbst wenn ab sofort kein einziger Einwanderer mehr zu verzeichnen wäre, wird Anteil der Migranten über die nächsten 20 Jahre (Abtreten der Babyboomer) kontinuierlich von aktuell 15% bis auf ca. 40%-45% ansteigen - das ist nämlich die aktuelle Situation an den Schulen. Demographie ist Schicksal.
Man kann die Problematisierung der deutschen Multiethnizität ja so rassistisch finden wie man will, aber das man nicht mal die Position der Rechten zur Kenntnis nimmt, ist schon befremdlich. So wird man nie Rezepte dagegen finden.
zum Beitrag17.10.2025 , 15:18 Uhr
Dieselben die das heute beklagen, haben damals den Beitritt der Türkei gefordert ;)
zum Beitrag17.10.2025 , 11:19 Uhr
Nicht vollständig abwesend aber schon seit Jahrzehnten aus der Öffentlichkeit verschwunden oder säkularisiert (Feiertage). Christen sind bei uns gesellschaftlich randständig und zwar in allen Altersstufen...selbst im Altersheim würde jemand der sich als gläubig bekennt als Spinner gelten.
In meiner Familie und meinem ostdeutschen Freundeskreis gibt es NIEMANDEN (ich übertreibe nicht) der kirchlich geprägt, geschweige denn gläubig ist. Meine Großeltern sind schon direkt nach dem Krieg formell ausgetreten. Es wurde daher seit 3 Generationen niemand mehr konfirmiert oder hat Religionsunterricht bekommen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass jemand aus meiner Schulzeit kirchlich war.
zum Beitrag16.10.2025 , 14:59 Uhr
Frauen und Kinder bei Jugendlichen?
zum Beitrag16.10.2025 , 14:57 Uhr
"Mir fehlen auch die Punks/Subkultur" ... vielleicht sollten Sie mal die Subkultur bei Migranten bewerben. Besonders divers sind Punks nicht.
zum Beitrag16.10.2025 , 14:56 Uhr
Ja natürlich. Kann man schön an den Interviews aus den 60er/70ern sehen, wie die damaligen Rentner Gruppen junger Männer fanden...
zum Beitrag16.10.2025 , 14:54 Uhr
Junge (ungebildete) Männer stellen immer und überall den Schwerpunkt von Gewalt und Kriminalität. In jedem Land und zu jeder Zeit.
Das Problem ist nur, dass wir Deutschen statistisch ein Volk alter Frauen sind, während die Zuwanderer mehrheitlich junge Männer sind. Da braucht man keine Zuschreibungen von angeblichen Volksmerkmalen um das Problem zu sehen.
zum Beitrag16.10.2025 , 09:00 Uhr
"Wer wirklich links ist, glaubt weder an Starkult noch an Schöpfertum"
Dann gibt es so gut wie keine wirklichen Linken.
zum Beitrag16.10.2025 , 08:55 Uhr
Dann steigt eben der Anteil der Palästinenser die Israel auslöschen möchten von 80% auf 90%. Welche realpolitischen Konsequenzen hat das? Keine, denn die Ziele der Hamas werden dadurch in keiner Weise verändert. Und nur auf die kommt es an.
Ich sage nicht, dass Israel da rechtmäßig oder gar moralisch richtig handelt.
Das Verhungernlassen von Wehrmachtssoldaten und die zehn- bis hunderttausenden ermordeten Zivilisten bei der ethnischen Säuberung der ehemals deutschen Siedlungsgebiete 1945ff. war auch alles andere als rechtmäßig. Aber bevor man darüber moralisiert, sollte man sich erst mal fragen, wer den Kriegszustand herbeigeführt hat...
zum Beitrag15.10.2025 , 12:42 Uhr
In wie weit wäre noch eine Steigerung des Hasses vom 7.10.23 möglich?
zum Beitrag15.10.2025 , 10:20 Uhr
a) das stimmt. Aber die Abgeordneten haben nun mal ein Auskunftsrecht.
b) das stimmt nicht. Die Hochschulen unterliegen der Recht- und Fachaufsicht der Länder und handeln selbst als Behörden. Im Falle AfD-naher Professoren gab es auch schon entsprechende Anfragen linker Parteien...
zum Beitrag15.10.2025 , 07:49 Uhr
Ist es nicht genau anders herum? Versorgte Bevölkerungsgruppen begehren nicht auf?
zum Beitrag14.10.2025 , 09:38 Uhr
"Preisfrage: warum war das ohne ihn nicht möglich?"
Das ist einfach. Europa hat keinen Einfluss da keine harten Machtmittel. Der Rest der Welt kein Interesse oder wenn dann nur die Beseitigung Israels.
zum Beitrag14.10.2025 , 08:27 Uhr
Die Haltung der Linken (nicht nur der Partei) zur Wehrpflicht deckt eine Reihe von grundsätzlichen Konflikten auf, die die Linken nie richtig ausdiskutiert haben:
Den Gegensatz "gesellschaftliche Solidarität vs. Individualität" (siehe auch die Widerstände gegen eine Impfpflicht), das Verhältnis zum Staat und seiner Organe, und zum Pazifismus (vs. Kampf gegen Faschismus und für Menschenrechte).
Aus meiner persönlichen Erfahrung: Da spielte auf unterster Ebene auch eine große Portion klassistische Arrroganz mit. Der Gedanke von Hauptschülern herumkommandiert zu werden, war seinerzeit für viele der feinen Herren Abiturienten unerträglich. Das ist letztlich auch ein Symptom der Akademisierung der gesellschaftlichen Linken und deren Abkehr von der Arbeiterklasse gewesen.
Ich bin der Meinung dass eine Opposition gegen einen Pflichtdienst (ob militärisch oder nicht) einer liberalen Partei besser steht als einer linken.
zum Beitrag13.10.2025 , 10:45 Uhr
Das Problem des Bürgergeldes sind nicht Totalverweigerer, sondern die Schwarzarbeit (bei Leistungsbezug).
zum Beitrag13.10.2025 , 07:53 Uhr
Das ist eben die Crux an geschlossenen Weltbildern mit absolutem Gültigkeitsanspruch: Es kann in einem festen Gut vs. Böse- Schema keine Differenzierungen, geschweige denn dritte Meinungen, geben.
zum Beitrag09.10.2025 , 07:41 Uhr
Bin größtenteils bei Ihnen. Aber warum sprechen Sie (ich nehme Sie mal hier stellvertretend für viele andere) von der "faschistischen israelischen Regierung" während die Hamas bei Ihnen ohne jedes Attribut durchgeht?
Die Hamas steht eindeutig rechts von Netanjahu. Nicht nur im politischen Weltbild sondern auch im praktischen Handeln hat sie das bewiesen. Nur weil sie praktisch weniger Macht als ein israelischer Regierungschef hat, kann sie ja nicht weniger faschistisch sein. Sonst wäre die NPD ja auch linker als die SPD.
Die Frage wer ein echter Linker ist, ist müßig. Nach meinem Verständnis von Patriotismus/Nationalismus kann ein echter (deutscher) Rechter auch nicht Putin unterstützen - das machen sie aber trotzdem.
zum Beitrag08.10.2025 , 10:54 Uhr
"Gruppen, die sich als antiimperialistisch begreifen, solche, die Attribute wie „feministisch“, „antifaschistisch“ oder „anarchistisch“ im Namen tragen."
Genau das wundert mich. Die Parteinahme für die Palästinenser ist durch eine - das meine ich jetzt erst mal wertfrei - durch und durch nationalistische Angelegenheit. Das heißt diejenigen Linken, die mit schon deutschen Flaggen und "Deutschland, Deutschland"-Rufen bei Fußballturnieren massive Probleme haben, dürften sich doch garnicht auf solch eine Angelegenheit einlassen.
zum Beitrag07.10.2025 , 08:25 Uhr
Das Problem ist dass Israel geo- und demografisch sehr verwundbar ist und sich nicht eine einzige größere militärische Niederlage leisten kann. Ein souveräner Palästinenserstaat, würde somit aus israelischer Sicht ein "Messer an der Kehle" darstellen.* Um solch eine strategische Vulnerabilität zu akzeptieren, braucht es extremes Vertrauen in eine regionale Sicherheitsarchitektur - und die kann natürlich nicht von Staaten getragen werden, die offen Israels Beseitigung anstreben, egal wie friedlich Israel agieren würde.
Wer ernsthaft Frieden will und es nicht nur behauptet, der muss Israels völlig berechtigte Sorgen vor dem nächsten arabischen Großangriff ernstnehmen. Ausländische Mächte müssten wahrscheinlich extrem robuste Sicherheitsgarantien geben - also Truppen dort stationieren.
Wären die Deutschen bereit dazu? Wenn nein, dann sollte man sich vielleicht mit achso gut gemeinten Ratschlägen zurückhalten.
*Man kann streiten in welchem Ausmaß dies tatsächlich der Fall wäre. Fakt ist aber, dass sich Israels strategische Position bei Aufgabe der Kontrolle über das Westjordanland deutlich verschlechtern würde.
zum Beitrag07.10.2025 , 08:10 Uhr
Ich finde diesen Kommentar merkwürdig. Warum genau soll das jetzt ein Argument gegen die CSU sein? Abgesehen davon dass das gar keine Ländersache ist, parteipolitisch kann man da doch garkeinen Gewinn auf dem Feld erzielen. Alle anderen Parteien stehen doch mindestens genauso schlecht da.
Das "Sicherheitskonzept" linker Parteien sah doch bisher so aus: Laissez faire in der Migrationspolitik und maximale Beschneidung der Möglichkeiten der Sicherheitsbehörden, idealerweise weitgehende Demilitarisierung, oder zumindest Verhinderung jeglicher militärischen Forschung (Zivilklausel) und eines Fähigkeitsaufwuchses der Streitkräfte und Polizei - siehe z.B. die Haltung der SPD/Grünen/Linken zu Drohnen vor 2022.
Hätte so eine linke Politik die Sicherheit in Deutschland, speziell der kritischen Infrastruktur, verbessert? Wohl kaum.
Wenn überhaupt könnte man argumentieren, dass es bei einer 100% linken Politik es gar keine kritische Sicherheitsinfrastruktur wie Kraftwerke, Pipelines oder Flughäfen mehr geben würde ;)
Zur Verknüpfung von Migration und Sicherheit: Die Drohnen kommen nicht aus dem Ausland, sondern werden hier in Deutschland gestartet...
zum Beitrag06.10.2025 , 16:48 Uhr
Sehe ich auch so: Rückkehrrecht (allerdings ohne Eigentumgsrückerstattung) oder aber Rentenzahlungen für alle 1948 PERSÖNLICH von Flucht und Vertreibung betroffenen Araber.
zum Beitrag01.10.2025 , 14:22 Uhr
"keine signifikanten Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen" Wenn das wirklich so ist, wozu dann die ganze Aufregung um fremdenfeindliche Übergriffe aus der "weißen Mehrheitsgesellschaft"?
zum Beitrag01.10.2025 , 11:59 Uhr
Das gilt nur für Soldaten.
Wir Beamten erhalten Beihilfe - meist 50%, 70% bei Pensionären - den Rest müssen wir aber selbst zahlen. Zugegeben eine 50%-Privatversicherung ist günstiger als die GKV oder die 100%-Versicherung, die Selbstständige berappen müssen. Aber so wie es Envie d‘Evasion schreibt, ist es eben nicht. Man kann nicht ohne weitere die Netto-Gehälter vergleichen.
Die PKV kennt übrigens auch keine Familienversicherung. In bestimmten Konstellationen (schwerkranke Kinder z.B.) ist daher manchmal die GKV besser.
zum Beitrag01.10.2025 , 11:39 Uhr
Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied:
Sarrazin hatte davon geschrieben, dass Muslime ganz prinzipiell weniger intelligent seien und Deutschland dadurch schaden. Das ist Rassismus pur.
Richtig ist dagegen dass wir eine Negativselektion bei der Einwanderung haben und dadurch überproportional ungebildete und konservative/rechtsextreme Muslime nach Deutschland kommen.
zum Beitrag01.10.2025 , 09:39 Uhr
Ich nehme diese Privilegien ja gerade nicht als selbstverständlich hin. Das habe ich doch gleich im ersten Satz geschrieben.
Die Haltung "Entweder alle oder keiner." ist weder realistisch noch angemessen oder gerecht. So wird man nie Änderungen einleiten.
zum Beitrag01.10.2025 , 09:34 Uhr
"So plädiert sie etwa dafür, statt von „Femiziden“ von „Ehrenmorden“ zu sprechen, da die Täter angeblich überwiegend migrantisch seien und aus dem Motiv der „Familienehre“ handelten. Das entspricht nicht der Realität: Der Anteil der Täter mit Migrationshintergrund ist nicht höher als ihr Anteil in der Bevölkerung."
Tut mir leid, das ist doch völlig falsch. Ja den Mord an (Ex)Partnerinnen - "Femizid" - gibt es überall. Aber dass eine Familie kollektiv (inkl. Frauen!) beschließt ein weibliches Familienmitglied ("eigen-Fleisch-und-Blut") zu ermorden, weil dieses sich nicht an die jeweiligen Moralvorstellungen hält, ist doch hier völlig unüblich.
Ich kann mir kein deutsches Millieu vorstellen, in dem die (männlichen) Familienmitglieder annehmen können, ihren Status durch einen Mord an einer Verwandten aufbessern oder wiederherstellen können - ("Gut dass du deine Tochter hast ermorden lassen, jetzt kannst du dich auf unserem Skatabend wieder sehen lassen"!?!)
Ich komme aus einer sehr nazibelasteten Gegend Ostdeutschlands. Ich habe noch nie von einem Fall gehört dass Nazis ihre eigene Schwester/Cousine ermorden haben, nur weil diese sich prostituiert hat.
zum Beitrag01.10.2025 , 09:15 Uhr
Ja die migrationsfreundliche Linke ist leider auf dem rechten Auge blind, so bald die Rechten Migranten sind.
Dabei ist es so einfach: wer ernsthaft Antirassist ist, glaubt nicht an "Rassemerkmale" - ergo: wenn man der Überzeugung ist, dass X% der Deutschen Nazis sind und die deutsche Gesellschaft von einem strukturellen Rassismus geprägt ist, der MUSS auch annehmen, dass X% eines JEDEN Volkes "Nazis" (also deren Äquivalente z.B. Islamisten) sind und JEDE Gesellschaft von strukturellen Rassismus geprägt ist.
Daraus folgt dass wenn Migranten X% der dt. Gesellschaft stellen, auch zu erwarten ist, dass sie auch X% der Rechten stellen.
Generalisierungen sind natürlich immer falsch und die Gefahr der Bedienung von rassistischen Stereotypen ist abstrakt auch immer gegeben, aber bei der Kritik am deutschen Rassismus ist mir noch nie aufgefallen, dass vor einer Stereotypisierung der Deutschen gewarnt wird. Insofern ist das weder hilfreich noch glaubwürdig.
Dass die AfD davon profitieren kann ist natürlich blöd aber durch die völlig weltfremde (und implizit rassistische) Position dass Migranten keine "Nazis" seien können, hat man völlig unnötigerweise die Rechten gestärkt.
zum Beitrag30.09.2025 , 16:36 Uhr
Dafür müssen Beamte sich aber von Ihrem Nettogehalt noch privat krankenversichern - bei mir etwa 400 Euro jeden Monat. Keine Frage, wir Beamten haben es schon besser als die Angestellten im öffentlichen Dienst. Aber meine ehemaligen Kommilitonen beeindrucke ich mit meiner Besoldung nicht besonders...
Gerne wird ja der Durchschnittsverdienst von Beamten (in der Regel studierte Leute, Ausnahme vielleicht Polizei) mit dem des Durchschnittsarbeiters/Angestellten (in der Regel berufl. Ausbildung) verglichen.
zum Beitrag30.09.2025 , 12:59 Uhr
Ja so ist es. Im totalitären Denken ist jeder Abweichler ein Feind.
zum Beitrag30.09.2025 , 12:58 Uhr
Die Irrtümer mancher Leute bestehen auch darin, zu denken dass Satire immer gut (gemacht) oder politisch links sein muss.
zum Beitrag30.09.2025 , 10:05 Uhr
Ich bin selber Beamter und sehe vieles am Beamtentum als überholt oder ungerecht an.
Was mich aber an einer Kritik von linker Seite an Beamtenprivilegien stört ist die Inkonsistenz. In anderen Zusammenhängen z.B. Arbeitnehmerrechte, Renten- und Krankenversicherung, wird von Links eine Position vertreten, die man als "Verbeamtung der gesamten Bevölkerung" zusammenfassen könnte. Wir Beamte sind doch, mit Ausnahme des fehlenden Streikrechts und der PKV, die linke Idealvorstellung.
Wie unten schon von Lubizzi dargestellt, sollte man von einer Überführung der Bestandsbeamten lieber die Finger lassen. Wir sind im Schnitt älter und langlebiger als die sozialversicherte Bevölkerung. Das wäre ein Verlustgeschäft für GRV und GKV...von den rechtlichen Problematiken mal abgesehen.
Bei Neuanstellungen sieht das natürlich anders aus.
zum Beitrag29.09.2025 , 15:44 Uhr
Sie scheinen sich bei der politischen Zuordnung sehr sich zu sein. Warum eigentlich?
Arabische Fahnenschwinger sind nach klassischen linken Verständnis weder links noch Mitte, sondern ganz normale (rechte) Nationalisten. Und die Hamas steht rechts der israelischen Regierung.
zum Beitrag29.09.2025 , 13:06 Uhr
Mit dem Motiv (glaubwürdig) gegen Krieg und Faschismus zu sein.
zum Beitrag29.09.2025 , 08:25 Uhr
Da gibt es leider Zielkonflikte. Nach eine Deindustrialisierung und einer Eindampfung des Individualverkehr gibt es nur noch wenig umzuverteilen, geschweige denn zu reparieren...
zum Beitrag26.09.2025 , 14:06 Uhr
"Linke macht sich für faire Asylverfahren und Integration stark."
Nein. Die Linke möchte keine fairen Asylverfahren. "Fair" impliziert einen Interessenausgleich.
zum Beitrag25.09.2025 , 08:58 Uhr
Ach wir haben keine Sozialversicherung?
"Das ist übrigens keine Frage der Anzahl an Kindern." - Natürlich ist es das. Es ist die mit Abstand wichtigste politische Frage Deutschlands. So gut wie jedes gesellschaftliche Problem hat eine demografische Komponente.
zum Beitrag24.09.2025 , 14:31 Uhr
Da die regionalen Mächte niemals Israels Sicherheit garantieren würden, wäre es an Staaten wie Deutschland das zu übernehmen. Wären Sie bereit dazu?
zum Beitrag24.09.2025 , 08:37 Uhr
Ich bin Ossi und halte das für eine sehr schwache Argumentation.
zum Beitrag24.09.2025 , 08:35 Uhr
"aber selbst wenn sie richtig wäre: So what?" - Die Israelis haben ein Recht auf Sicherheit und der israelische Staat die Pflicht seine Bürger zu schützen. Wenn eine palästinensische Staatsgründung nur als Verbesserung der Position für den nächsten Krieg gesehen wird, kann Israel das niemals zulassen.
Und diese Position ist verständlich. Israel ist zu klein um sich auch nur eine einzige (militärische) Niederlage erlauben zu können. Anders als die Ukraine kann Israel nicht auf größere Teile seines Territoriums verzichten.
zum Beitrag23.09.2025 , 11:23 Uhr
Das passt überhaupt nicht. Es ist das eine, dass die Starken solidarisch mit den Schwachen sind.
Es ist dagegen etwas völlig anderes, wenn sich das zahlenmäßige Verhältnis zwischen den Starken und den Schwachen ändert.
Keine oder weniger Kinder zu kriegen, war eine bewusste Entscheidung der Deutschen. Dann müssen die Deutschen auch die logischen Konsequenzen ihrer Entscheidungen tragen.
zum Beitrag23.09.2025 , 11:14 Uhr
"Es reicht, den Gegner etwas aufhalten zu können." Was wenn der Gegner so weit vorstößt, dass man nicht mehr nachrüsten kann? In der Ukraine sieht man, dass jedes Territorium das die Russen erstmal dauerhaft besetzt haben, für die Ukraine verloren ist.
"Es heißt, der amerikanische Präsident hätte Pearl Harbor bewusst zugelassen." - Verschwörungstheorie.
zum Beitrag22.09.2025 , 09:00 Uhr
"Wer zum jetzigen Zeitpunkt Palästina als Staat anerkennen will, muss auch bereit sein, diesen Schritt mit einschneidenden Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu flankieren." - Gegen Palästina genauso.
zum Beitrag19.09.2025 , 08:34 Uhr
"Diskussion um Migration gerne in die eigene Tasche gelogen wird." So weit bin ich bei Ihnen.
"Alle halten es für selbstverständlich, dass Einwanderer Deutsch lernen, sich mit anderen anfreunden und ihre Töchter deutsche Männer heiraten lassen."
Wenn es mal so wäre.
Viele migrationsfreundliche Linke nehmen den Ethnozentrismus rechter Migranten für sich an und unterstützen separatistische (quasi-kolonialistische) Haltungen in den Communitys. Gerne wurde hier in der taz das anmaßende Gebaren deutscher Urlauber auf Mallorca kritisiert. Gegenüber dem analogen Verhalten mancher Einwanderer hier scheint es gänzlich andere Maßstäbe zu geben.
Übrigens: Die Bereitschaft zu "ertragen" dass die eigenen Töchter Männer anderer ethnischer Herkunft heiraten, ist einer der besten Indikatoren für die Toleranz einer Gesellschaft.
zum Beitrag18.09.2025 , 17:25 Uhr
"Zumindest nehme ich mir mal das Rechts raus, die cdU so zu bezeichnen, solange und gerade weil Prien so agiert." - Ich nehme mir heraus, Ihre Maßstäbe als völlig aus dem Ruder gelaufen zu bezeichnen..
Wenn die jetzige CDU schon rechtsextrem ist, dann müsste sie unter Helmut Kohl ja faschistisch gewesen sein. Dann stellt sich die Frage ob Faschismus wirklich so schlimm ist...immerhin war Kohl 16 Jahre Kanzler und Konzentrationslager und Angriffskriege hat es unter ihm nicht gegeben. Wäre dann aller Protest gegen die faschistische AfD nicht verfehlt?
zum Beitrag18.09.2025 , 15:11 Uhr
Alleine der Grund und Boden der ehemaligen deutschen Ostgebiete dürfte mehr wert sein als der genannte Betrag.
Über Reparationszahlungen gegen die Rückgabe von Pommern und Schlesien könnte man natürlich nachdenken... ;)
zum Beitrag18.09.2025 , 11:39 Uhr
Islamismus ist auch rechts!
zum Beitrag18.09.2025 , 09:01 Uhr
Also sind Sie dafür, dass bei rechten Projekten auch nicht hingeschaut wird?
zum Beitrag17.09.2025 , 10:17 Uhr
Wenn ein BGU wirklich bedingungslos sein soll, kann die Staatsangehörigkeit kein Kriterium sein.
zum Beitrag16.09.2025 , 08:29 Uhr
Es gibt keine programmatische Anpassung.
zum Beitrag15.09.2025 , 11:28 Uhr
"Die Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betrieb in den vergangenen Monaten eine harte Politik gegen Migration"
Aus linker Sicht mag man das vielleicht so sehen wollen. Aus rechter Sicht ist seit dem Regierungswechsel praktisch gar nichts passiert. Tatsächlich hat die CDU aber bisher keine Schritte unternommen, die Anzahl der Ausländer in Deutschland zu reduzieren. Und darum geht es doch den meisten AfD-Wählern. Den Zustrom von außen zu reduzieren, heißt doch (aus deren Sicht) nur die "Verschlimmerung" des Problems zu verlangsamen. "Verbessern" tut sich doch gar nichts.
Selbst bei der noch eher vermittelbaren Abschiebung von Kriminellen und/oder faschistischen Gefährdern, ist wenig passiert.
Die CDU hat zudem erklärt, die Staatsbürgerrechtsreform der Ampel nicht anzufassen. Der Wechsel von der Ampel zu Schwarz-Rot ist in der Migrationspolitik, abseits von ein bisschen Rhetorik, für rechte Wähler kaum zu spüren.
Das kann man ja (als linker Mensch) finden wie man will. Nur für Analysen der Marke "Rechte Politik hilft nicht gegen die AfD" fehlt einfach jede empirische Grundlage.
zum Beitrag15.09.2025 , 08:47 Uhr
Kann und sollte man alles negativ sehen. Nur sehe ich darin überhaupt kein Argument, die Ukraine weniger gut (=historisch legitimiert) als Russland zu finden. Russland feiert Stalin und die Sowjetunion. Das war mit großem Abstand Hitlers wichtigster Verbündeter. Ohne den Hitler-Stalin-Pakt, hätte es den Zweiten Weltkrieg so nicht geben können. Dagegen waren Leute wie Bandera nur kleine Fisch. Es gab damals in jedem Land Kollaborateure und Faschisten. In Russland nicht weniger als in der Ukraine.
Wenden Sie doch mal den Gedanken auf Deutschland an.
zum Beitrag15.09.2025 , 08:30 Uhr
Ist es auf der rechten Seite wirklich anders?
Die AfD hat sich anfangs auch aus Ex-CDUlern und Ex-FDPlern rekrutiert...
Angenommen Sie wären Anhänger der Vor-Merkel-CDU-Politik, welche Partei sollten Sie dann wählen? Merz steht ja z.B. in der Migrationspolitik immer noch links der Helmut Kohl-CDU - er behält z.b. das Staatsbürgerrecht der Ampel bei...
zum Beitrag12.09.2025 , 10:08 Uhr
Deutschland nicht vergessen. Wir haben einige Millionen russischsprachige Menschen im Land. Dadurch dass Russisch hier keine Amtssprache und die Lehrpläne deutscher Schulen nicht vorab in Moskau genehmigt werden, werden diese auch in Deutschland unterdrückt...also nach russischem Verständnis.
Ostdeutschland gehörte auch mal zum Moskauer Kolonialreich.
zum Beitrag11.09.2025 , 15:30 Uhr
Wer ist dann links?
zum Beitrag11.09.2025 , 13:50 Uhr
"Die Wissenschaften haben m.E. noch nicht schlüssig erklärt, warum die Menschen im Osten so anfällig für ultra-rechte Ideen sind."
Sozio-demografische Selektionsmechanismen würden schon vieles erklären: Abwanderung der Gebildeten (v.a. junge Frauen) aus dem Osten in den Westen. Gegenläufige Zuwanderung von Nazis aus dem Westen (Höcke und Co). Ostdeutsche Universitätsstädte sind nicht so verschieden zum Westen und westdeutsche Problemregionen ähneln der ostdeutschen Fläche...
Ich persönlich meine auch, dass eingeübte westdeutsche Empörungsrituale (Was ist ultrarechts?) für gelernte Ossis einfach unglaubwürdig sind und daher wenig Effekt zeigen. Zum Beispiel wenn ein westdt. Linker in "Law-and-Order"-Politik, repressiver Migrationspolitik oder allgemeiner Wehrpflicht den Einstieg zum Faschismus sieht, dann kann ein ehemaliger DDR-Bürger darüber nur müde lächeln, denn das gab es alles in der DDR einem noch stärkerem Ausmaß, als es sich jede westdt. Partei jemals vorstellen konnte.
Würde man den politischen Kompass westdt. Linker ernstnehmen, wäre die (ethnisch sehr homogene) DDR ein Nazi-Staat gewesen...
zum Beitrag11.09.2025 , 09:01 Uhr
Die Hochburgen der NPD brachten denen auf Landesebene seinerzeit 5-7% ein. Die AfD kommt aktuell auf ein vielfaches davon. Übrigens auch im Westen!
Wenn Sie eine inhaltlich eine fast 100%ige Übereinstimmung zur NPD sehen, unterstellen Sie dass die Menschen sich früher aus Imagegründen nicht getraut hätten die NPD zu wählen und stattdessen vor allem CDU und PDS/Linke (!!!) gewählt haben...das ist für mich nicht sehr glaubwürdig.
zum Beitrag11.09.2025 , 08:07 Uhr
Hier liegt wirklich ein Missverständis vor.
Mit "klassische Nazis" meine ich nicht die historischen Nationalsozialisten, sondern die heute noch existierenden Anhänger des dritten Reichs. Im Kontrast zu den heutigen Anhängern der AfD, die offensichtlich nicht mehrheitlich in den 1990er NPD gewählt haben.
zum Beitrag11.09.2025 , 07:58 Uhr
Amen. Nennen Sie mir mal einen politischen Konflikt in dem "Wir vs die" keine Rolle spielt. Hier im Forum beschäftigen sich auch min. die Hälfte aller Kommentare damit.
Auch Sie selbst sprechen davon, "dass die Mehrheit der Menschen in diesem Land zusammensteht" und einer "schlechte(n) Regierung "...
zum Beitrag11.09.2025 , 07:49 Uhr
Demnach wäre für Sie ein AfD Ministerpräsident der Marke Höcke nur unwesentlich schlimmer als Söder?
Also alles halb so wild?
zum Beitrag10.09.2025 , 08:34 Uhr
Für alles mögliche die "liberale Wettbewerbsideologie" verantwortlich zu machen, ist eine Schlussfolgerung innerhalb eines geschlossenen Weltbildes.
Ich empfehle Ihnen, Ihren Horizont zu erweitern und andere Kulturen und Gesellschaftssysteme kennenzulernen...
Haben Sie eigentlich mal Ihre persönliche Partnerwahl reflektiert?
zum Beitrag10.09.2025 , 08:25 Uhr
"Was wird sein, wenn die Grenzen dicht, Diversitäten verboten und Frauen wieder nur auf das Wohlwollen der Männer angewiesen sind? Werden jene Leute, die AfD wählen, sich dann zufrieden geben?"
Ja, der harte Nazikern wird sich dann neue Minderheiten zum terrorisieren suchen, im Zweifel Rothaarige oder Linkshänder.
ABER die AfD wird eben nicht nur von klassischen Nazis gewählt. Wenn das so wäre, hätte die NPD doch schon seit Jahrzehnten 30% haben müssen. Bei uns im Osten haben viele von denen vorher die Linkspartei gewählt.
zum Beitrag10.09.2025 , 08:15 Uhr
"Ja, mächtige Frauen machen Männern Angst. Aber, noch schlimmer: Auch Frauen machen ferrarifahrende Frauen Angst."
Ich würde das so interpretieren, dass dadurch das eigene Narrativ - die Frau als der bessere/höherwertige Mensch - konterkariert wird.
zum Beitrag09.09.2025 , 11:37 Uhr
"Mit Zurückhaltung und Geld sind wir übrigens Jahrzehnte gut gefahren ."
Sie meinen die finanzielle Unterstützung der russischen Rüstung...also die Hilfe bei der Vorbereitung eines Angriffskrieges?
zum Beitrag09.09.2025 , 11:33 Uhr
Diese Gleichsetzung von AfD und NSDAP wird für Linke zum Eigentor. Die Leute wählen nicht AfD weil sie Rassenpolitik, Konzentrationslager und Weltkrieg wollen. Dann würden sie nämlich NPD wählen.
zum Beitrag09.09.2025 , 11:28 Uhr
" Der mediale Fokus wird regelmäßig auf die „Top-PerformerInnen“ gelenkt: die Schönsten, die Stärksten, die Erfolgreichsten. "
In der (neo-liberalen?) DDR war das deutlich ausgeprägter.
zum Beitrag09.09.2025 , 11:26 Uhr
Die wurden Chef der SA...eine Weile zumindest :)
zum Beitrag08.09.2025 , 15:03 Uhr
Und wie ist es beim Papst mit den Identitätsmerkmalen Geschlecht, Religion und politischer Haltung? (...sexuelle Orientierung kneif ich mir mal ;) )
Was ist im Theater- und Kulturbetrieb eigentlich die Dominanzgesellschaft?
zum Beitrag08.09.2025 , 08:55 Uhr
Man muss immer üben. Deshalb traue ich der Bundeswehr auch nicht zu, dass sie in der Lage wäre, 10.000 Mann zu mobilisieren und von einem Ende Deutschlands zum anderen zu verlegen.
zum Beitrag15.08.2025 , 08:32 Uhr
"Das war durchaus provokativ gemeint. Mit einer starken Differenzierung kriegen Sie keine Öffentlichkeit."
Das muss dieser versachlichte und versöhnende Diskussionsstil sein, den die Kommentarspalten immer anmahnen...
zum Beitrag14.08.2025 , 17:46 Uhr
"Dass in der Umfrage 2/3 der Befragten die Zuwanderung für eher nachteilhaft für Deutschland halten (und das im Angesicht der demografischen Realität) sagt doch viel aus."
Inwieweit hilft DIESE Migrationspolitik?
zum Beitrag14.08.2025 , 10:25 Uhr
Meine Interpretation der Dinge ist, dass die CDU mit einem Versprechen "rechter" Politik die Bundestagswahl gewonnen hat - es waren ja die linken Parteien, die die Wahl verloren haben - aber bisher so gut wie nichts in dieser Richtung geliefert hat. Das gilt insbesondere auf dem Feld der Migrationspolitik, das meiner Meinung nach entscheidende war und ist. Zum Beispiel wollen sie das Staatsbürgerrecht der Ampel beibehalten.
Klar aus Sicht des aktiven linken Spektrum ist Merz' Union natürlich ein übler rechter Haufen, der Deutschland in die Ära dunkelster faschistischer Tyrannei unter Helmut Kohl zurückführen will. Außerhalb dieser Blase sieht man das aber deutlich entspannter.
zum Beitrag14.08.2025 , 09:57 Uhr
Wie es bereits Medwedjew angekündigt hat
zum Beitrag13.08.2025 , 14:26 Uhr
taz.de/Betrug-mit-...systemen/!6088343/
"Dabei sprach der Bundesrechnungshof schon vor zehn Jahren von einem „Massenphänomen“, das natürlich nicht nur Asia-Restaurants betrifft. Er geht in allen bargeldintensiven Branchen von Betrugsquoten bis zu 80 Prozent aus."
"Insgesamt entsteht in Deutschland durch Kassenbetrug jährlich ein Schaden von 70 Milliarden Euro, schätzt die Deutsche Steuer-Gewerkschaft. Auch der Bundesrechnungshof hält diese gewaltige Summe für möglich. Demgegenüber ist der Steuerschaden durch den bekannten Cum-Ex- und Cum-Cum-Betrug fast zu vernachlässigen. "
zum Beitrag13.08.2025 , 14:22 Uhr
Bieten Sie doch Russland ihr Eigentum an...
zum Beitrag13.08.2025 , 08:47 Uhr
Deutschland ist nun mal ein Rentnerland. Da kann man in einer Demokratie nichts machen.
Mehr Steuern und Sozialabgaben einzunehmen, ist sicher möglich aber es ist eine Illusion, dass das dauerhaft reichen würde oder ohne negative wirtschaftliche Effekte von statten gehen würde. Und selbstverständlich gibt es immer Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung.
Aber das Grundproblem würde bleiben, das ist nämlich ein demografisches - und auch völlig systemunabhängig. Und warum sollte eine Gesellschaft, ob nun kapitalistisch oder sozialistisch wäre völlig egal, eigentlich einen immer größeren Anteil seiner Ressourcen auf Alte verwenden?
Eigentlich müsste man die Rentenzahlungen, Pflege- und Krankenversicherungsleistungen kontingentieren bzw. zeitlich beschränken bis die Bevölkerungsstruktur wieder "normal" ist.
zum Beitrag13.08.2025 , 08:31 Uhr
Die Schnittstelle zwischen Steuerhinterziehung, Bürgergeld- und Sozialbetrug ist groß. Sie denken dass Steuerhinterziehung etwas für Großkonzerne sei, dabei kommen die 100 Mrd. mehrheitlich aus dem Kleingewerbe.
zum Beitrag12.08.2025 , 16:25 Uhr
"die elenden Taten der Deutschen, 80 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, noch zu übertreffen."
An Putins Russland gibt es nichts schönzureden aber so zu Übertreiben muss doch nicht sein....
zum Beitrag12.08.2025 , 12:35 Uhr
Wenn diese Länder keine militärische Kompetenz haben, ein funktionales Militär auch gar nicht politisch gewollt ist und vor allem in Deutschland nicht die demografischen Rahmenbedingungen für Kriege hat, dann setzt sich Russland eben durch.
Die deutsche Rentnerin kann da so reich sein wie sie will, eine Soldatin wird sie nicht mehr.
zum Beitrag08.08.2025 , 14:48 Uhr
"Der Mensch und die Person sind übrigens schlechte Beispiele" - Warum? Wenn die Sprache wirklich die Gesellschaft formen soll, dann sollten diese fundamentalen Kategorien "Mensch" und "Person" ganz besonders großen Einfluss auf unser Denken und Zusammenleben haben.
Haben Frauen eigentlich Menschenrechte und Männer Persönlichkeitsrechte?
zum Beitrag08.08.2025 , 09:12 Uhr
Einfach "Ministerpräsidenten" oder für den komplizierten Behördensprech "Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten". Früher war auch "Ministerpräsident/-innen" möglich.
"heteronormative cis-Männer" - Für einen "dummen Handwerker" haben Sie den politisch korrekten Slang der Akademiker aber gut drauf aber gut drauf.
zum Beitrag07.08.2025 , 11:49 Uhr
"die werden nämlich weder von „hiesigen Linken“, noch von Vertretern postkolonialer Ansätze erstellt, sondern von überwiegend konservativen deutschen Ministerialbeamten."
Ich sage ja gerade, dass es in dieser Frage eine lagerübergreifende Vorstellung gibt, nach der Ausländer nicht rechts sein können weil dies eine Eigenschaft "überlegener" (=westlicher) Völker sei. Diese Kategorien politischer Kriminalität werden von Linken nicht kritisiert sondern gerne übernommen.
"Die Grauen Wölfe sind übrigens eine türkisch-nationalistische Bewegung, keine eigentlich islamistische, aber solche Details spielen hier vermutlich ohnehin keine Rolle mehr"
Das tut es wirklich nicht, weil ich "zum Beispiel" schrieb. Die Grauen Wölfe fallen unter "Ausländische Ideologie" die auch nicht als "rechts" geführt ist.
zum Beitrag07.08.2025 , 11:33 Uhr
Richtig. Genau das vergessen viele wenn sie Unsinn wie z.B. "Ministerpräsident*innen" schreiben. In dieser abgeschlossenen Gruppe Personen gibt es keine (bekannten) nichtbinären Menschen, deshalb verbieten sich Sternchen und ähnliche Schreibweisen.
zum Beitrag07.08.2025 , 09:02 Uhr
Die Linke könnte doch auch einfach die bewährte Sprache nutzen und sich nicht über Lappalien wie das generische Maskulinum aufregen.
In der DDR wurde sogar noch weniger gegendert (Frauen arbeiteten als "Lehrer" nicht "Lehrerinnen". Trotzdem war die gesellschaftliche Situation für die Frauen deutlich besser...
zum Beitrag07.08.2025 , 08:53 Uhr
"Und warum ist dieser saubere Verein nicht längst verboten? Sticht hier etwa deutsche Türkei-Staatsräson die antisemitische Agitation?"
Zum einen glauben hiesige Linke wie Rechte traditionell das Nichtweiße gar nicht im klassischen Sinne rechts sein können - deshalb zum Beispiel die kategorische Unterscheidung zwischen rechten und islamistischen Terrorismus/Verbrechen etc in der amtlichen Statistik. - weil der Gedanke das z.B. Türken auf Deutsche herabblicken könnten für viele gerade zu lächerlich ist. Hier kommen die Grundannahmen des Postkolonialismus von links und das alte europäische Herrenrassedenken von rechts zusammen. Auch die linken Sympathien für die faschistische Hamas rühren daher.
Zum anderen kann keine deutsche Regierung es sich mit der Türkei verscherzen. Ankara hat viele Möglichkeiten die Sicherheitslage in Deutschland massiv zu verschlechtern - direkt oder indirekt.
zum Beitrag06.08.2025 , 11:49 Uhr
Es gibt ein paar gute Argumente für das Gendern aber für mich spricht doch deutlich mehr dagegen. Vor allem verkompliziert es die ohne schon vorhandenen sprachlogischen Probleme.
Was mich aber an der Diskussion stört, ist die absichtlich verzerrte Darstellung der Gegenposition - Sprachregelungen sind im amtlichen Sprachgebrauch völlig normal und alles andere als ein Skandal. Auch die Nutzung "gendergerechter Sprache" geschieht dort nicht frei Schnauze sondern aufgrund von internen Richtlinien. - Das "Sprache lebt"-Argument ist albern weil das Gendern ja eben nicht "von unten" kommt sondern verkopfter Elitensprech ist. - Kulturkampf soll es immer nur dann sein, wenn der Gegner es macht
Außerdem finde ich die Gender-Position viel zu kurz gesprungen: Wenn man es wirklich ernst meint und die deutsche Sprache konsequent(!!) inklusiv und gleichzeitig praktisch gestalten möchte, wäre es viel naheliegender, den Weg des Englischen zu gehen und Femininum und Neutrum abzuschaffen: der Mann, der Frau, der Kind. Gerne auch mit einem neuen Artikel ("de"). Denn bereits das Vorhandensein von sprachlichen Geschlechterkategorien ist das Problem.
zum Beitrag06.08.2025 , 11:19 Uhr
"Abgesehen davon geht es in diesem Zusammenhang lediglich um die letzten Jahre." - So kann man sich natürlich jede Statistik zurechtbiegen.
Selbst wenn man an so abergläubische Konzepte wie den Zeitgeist, der in Wahrheit immer nur die eigene Meinung über die Umstände ist, glaubt(!): Wann soll denn eigentlich der Zeitgeist in Deutschland angeblich anders oder besser gewesen sein? Das kann ja ihrer Logik nach nur von 2011 (Wehrpflichtaussetzung) bis 2022 gewesen sein. Alles davor müssten dann Zeiten kriegslüsterner Gewaltpolitik gewesen sein...
zum Beitrag05.08.2025 , 16:18 Uhr
"In Deutschland werden mehr Arbeitsstunden unbezahlt geleistet als bezahlt." Das sind aber nicht die selben Leute die Arbeitsangebote ausschlagen...
zum Beitrag05.08.2025 , 16:16 Uhr
Naja als Ministerpräsident wird man die Einkommensmillionäre nicht beeindrucken.
Selbst im öffentlichen Dienst gibt es Personen, die ein vielfaches der Besoldung von Ministerpräsidenten und Kanzler bekommen - Chefärzte an Unikliniken zum Beispiel.
zum Beitrag05.08.2025 , 12:37 Uhr
"So dürfte es auch kein Zufall sein, dass die Jugendgewaltkriminalität seit 2022 enorm angestiegen ist" -
1.) Ist das eine Behauptung der Marke "Lügen mit Statistik" - Tatsächlich war es z.B: in den 1990er und 2000er deutlich schlimmer.
2.) Ist der Zusammenhang ist doch völliger Unsinn. Als ob jugendliche Kriminelle ihre Handlungen von abstrakten politischen Konzepten abhängig machen würden.
zum Beitrag05.08.2025 , 10:14 Uhr
Und als sich Linksliberale für eine "progressive Geschlechter- und Quotenpolitik" eingesetzt haben war das kein Kulturkampf?
zum Beitrag04.08.2025 , 09:11 Uhr
Oberflächlich eine banale Frage. Allerdings ergeben sich daraus für bestimmte Linke einige unschöne Erkenntnisse:
- das Allmendeproblem besteht immernoch - Rebellen- und Querulantentum ist nicht per se links und solidarisch - Selbstorganisation der Massen ("von unten") sorgt nicht automatisch für progressive Lösungen - ohne "Recht und Ordnung" geht es nicht
zum Beitrag01.08.2025 , 09:13 Uhr
Ja an so etwas störe ich mich auch immer. Da wird behauptet für eine bessere Welt zu sein und dann offenbart man die selben Freund-Feind-Ekelhaftigkeiten.
Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Menschen, abseits des eigenen Fanclubs, einem nicht glauben.
zum Beitrag31.07.2025 , 13:27 Uhr
Was wollen Sie damit sagen? Dass Abteilungsleiter im Ministerialdienst oder Leiter von nachgeordneten Bundesbehörden zuviel verdienen? Die haben oft hunderte, in manchen Behörden tausende, Leute unter sich. Da kann der in der Hierachie versteckte A16-Referatsleiter mit seinen
zum Beitrag31.07.2025 , 12:56 Uhr
Daran ist nichts paradox: Russlanddeutsche sind eine feste Säule in der Wählerschaft der AfD. Die AfD vertritt daher auch Interessen die mehr im russischen als im deutschen Interesse liegen.
zum Beitrag31.07.2025 , 07:57 Uhr
Leider reicht der deutsche Einfluss nicht aus um die ultrakapitalistischen Staaten (Russland, China) von ihrem Pfad abzubringen....
zum Beitrag31.07.2025 , 07:56 Uhr
"Europa mit ihren haushochüberlegenen konventionellen Armeen"
Die Bundeswehr zu der Putin sagte, er könnte sie mit der Moskauer Feuerwehr besiegen, können Sie nicht meinen...
zum Beitrag30.07.2025 , 08:42 Uhr
Ihre Argumentation hat einen Haken:
Bei jenen Wirtschaftskriminellen die Deutschland jedes Jahr (!!!) um ein Vielfaches der Cum-Ex-Beträge betrügen, handelt sich eher NICHT um das klassische Großkapital. Die sind steuerrechtlich sehr gut aufgestellt und unterliegen engen Auflagen und Prüfungen. Die vermeiden Steuern eher als dass sie direkt kriminell werden.
Nein in der Masse sind das Klein- und Subunternehmer, Scheinselbstständige, Freelancer usw.
Gehen Sie mal durch ihre Stadt und schauen welche Geschäfte keine Kartenzahlung anbieten oder trotz der geringen Größe sehr personalintensiv arbeiten. Das sind mit hoher Sicherheit Steuerhinterzieher und/oder Sozialbetrüger.
Schauen Sie mal hier: taz.de/Betrug-mit-...systemen/!6088343/
Zitat: "Insgesamt entsteht in Deutschland durch Kassenbetrug jährlich ein Schaden von 70 Milliarden Euro, schätzt die Deutsche Steuer-Gewerkschaft. Auch der Bundesrechnungshof hält diese gewaltige Summe für möglich. Demgegenüber ist der Steuerschaden durch den bekannten Cum-Ex- und Cum-Cum-Betrug fast zu vernachlässigen."
zum Beitrag29.07.2025 , 11:09 Uhr
"Dieser Zivilisation" - eben. Dann gibt es eben eine andere.
Mit solch apokalyptischen Drohungen macht man sich unglaubwürdig. Der Klimawandel wird global schwere bis katastrophale Folgen haben und sollte daher nach Kräften begrenzt werden. Er wird aber NICHT das Ende der Menschheit oder gar das Ende der Welt bedeuten.
zum Beitrag29.07.2025 , 11:04 Uhr
Das ist doch überhaupt nicht die Aussage!
zum Beitrag29.07.2025 , 08:44 Uhr
Ich halte vieles daran für Projektion und Wunschdenken.
Generell ist es problematisch Menschengruppen kollektive Eigenschaften oder Aufträge anzudichten und speziell hier sind queere Menschen schlecht beraten, sich als gesellschaftliche Avantgarde zu verstehen. Das ist objektiv falsch (siehe homosexuelle Nazis) und kontraproduktiv bis gefährlich.
Eine breite gesellschaftliche Anerkennung erreicht man wenn man sich (im übrigen)als "nicht anders als der Rest" darstellt, und nicht indem man ständig die eigene (angebliche!) Besonderheit herauskehrt. Dadurch werden Sollbruchstellen angelegt.
"Dass Heterosexuelle Beziehungen nach ihrem Belieben gestalten können, verdanken sie in großen Teilen den Queers, die ihr Überleben, ihre Lebens- und Liebesweisen verteidigen mussten." - Das finde ich (als Ossi) sehr gewagt.
zum Beitrag24.07.2025 , 08:56 Uhr
"bis jetzt nie ein Europäer oder Nordamerikaner angeklagt"
de.wikipedia.org/w...malige_Jugoslawien
Sind nur die Südslawen für Sie keine Weißen oder die Slawen insgesamt? Wenn es nach den Europäern ginge, würde der Präsident der größten noch bestehenden Kolonialmacht (Putin) auch in Den Haag sitzen...
Ob Juden "Weiße" sind bzw. überhaupt sein können, ist übrigens eine extrem heikle Frage für den Antirassismus.
zum Beitrag23.07.2025 , 15:13 Uhr
"Ironischerweise bemühe sich Trump um bessere Wirtschaftsbeziehungen mit Russland, während er den Verbündeten ein Wettrüsten aufzwinge."
Wo ist da der Gegensatz oder eine Ironie? Trump hat die Bündnistreue der USA in Zweifel gezogen. Würde Russland über die Ukraine hinaus aktiv, würde ein sich mit Russland arrangierender Trump (oder dessen Nachfolger) Europa nicht helfen. Die steigenden Rüstungsausgaben sind eine Reaktion darauf.
"Der einzige Sinn der 5% BIP könnte nur darin bestehen, einen Angriffskrieg zu ermöglichen." - Blödsinn. Deutschland hätte auch mit 5% keine Chance gegen Polen zu bestehen, geschweige denn Russland.
"statt eines Freund-Feind-Denkens auf eine genaue Analyse der Motive, Interessen, Ziele und Mittel aller Akteure konzentrierten." Sprachs und ging nicht weiter auf die von der russischen Führung selbst verkündeten politischen Ziele für Europa ein.
zum Beitrag23.07.2025 , 08:37 Uhr
Ich verstehe ja, dass die westdeutschen Schönwetterpazifisten um ihr Lebenswerk bangen. Sich die Lebenslüge einzugestehen dass man im ideologischen Kern, eigentlich eine egoistisch-libertäre und kleine links-solidarische Sicht vertritt, ist natürlich extrem schwierig.
Damals war es ja auch so schön einfach: Der Ostblock war sozialistisch = links = gut. Der Westen hingegen kapitalistisch = rechts = schlecht. Die Ablehnung des (westlichen) Militärs konnte somit sehr einfach aus dem politischen Weltbild abgeleitet werden.
Bei uns im Osten sah das schon anders aus. Da galten Pazifisten als konterrevolutionär, da es offensichtlich war, dass der Sozialismus nur mit Waffen gegen den Faschismus verteidigt werden konnte.
Zum zivilen Widerstand: Das sollte man sich nicht schönreden. Bereits bei jeder kleinen Demo oder Blockade kann man sehen, wie schnell sich (gegenseitige!) Gewalt entwickelt. Radikaler Pazifismus ist dabei eine Verliererstrategie, die man sich nur aus einer extrem überlegenen Position leisten kann. Und genau hier liegt meiner Meinung nach der Kern des westlichen Pazifismus: Chauvinismus und Arroganz, moralische Überheblichkeit.
zum Beitrag22.07.2025 , 10:58 Uhr
Ist dieser Artikel Teil der Lösung oder Teil des Problems?
zum Beitrag22.07.2025 , 09:40 Uhr
Karl May ist doch ein schönes Beispiel für "Richtig fühlen, falsch denken"...
zum Beitrag22.07.2025 , 08:30 Uhr
Damit wären viele Klein- und Familienunternehmen bei Ihnen raus. Selbstständige sind sehr häufig Selbstausbeuter.
zum Beitrag18.07.2025 , 11:18 Uhr
Amen.
Und wenn ein Linker dann doch mal (alte oder neue) Dogmen hinterfragt wird er eben zum Rechten deklariert, gegen den man mit aller Härte vorgehen kann - also natürlich "human", "sozial" und "friedlich"...
zum Beitrag17.07.2025 , 15:05 Uhr
Das würde vielleicht 1-2 Jahre funktionieren...
zum Beitrag17.07.2025 , 15:04 Uhr
Rentner wohnen in abbezahlten Häusern oder Wohnungen mit 30 Jahren alten Mietverträgen ;)
zum Beitrag17.07.2025 , 14:55 Uhr
Richtig.
Oder dass bestimmte Staaten Vereine mit christlicher Symbolik im Wappen (Real Madrid z.B.) nur mit angepassten Trikots spielen lassen wollten.
zum Beitrag16.07.2025 , 15:10 Uhr
Mir fehlen die offensichtlichen Widersprüche der identitätspolitischen Theorie und Praxis:
Gegen Ethnozentrismus sein, aber selbst auf Amerikazentrismus basieren (die Welt als "Weiß vs. Schwarz/Nichtweiß"; "BIPoC")
Forderung des konsequenten Antirassismus, bei gleichzeitiger Unterstellung von Rassemerkmalen.
Dominanzkultur wird kritisiert, gleichzeitig eine eigene Dominanzkultur angestrebt.
zum Beitrag16.07.2025 , 12:36 Uhr
"Was haben wir denn damals gemacht, als die USA den Irak angegriffen hat?" Wir haben erklärt das wir dies nicht unterstützen. Die Linke hat sogar Massenproteste organisiert...(was macht sie jetzt?)
zum Beitrag16.07.2025 , 12:34 Uhr
1. Offizielle Verlautbarungen des Kremls (bzw. Putins persönlich) zu den Kriegszielen und der russischen Europa- und Geopolitik und 2. die faktische imperiale Politik Moskaus, die genau dies umsetzt...
"Denn geschichtlich hat doch der Westen durch die Ausweitung der Nato Russland enttäuscht und vorsichtig gemach." - Weil die NATO in Abstimmung mit Putin neue Mitglieder aufgenommen hat, erklärt er 10 Jahre später die Ukraine zum russischen Kernland und die dekadente westlich-liberale Kultur zum ideologischen Feind?
zum Beitrag16.07.2025 , 08:30 Uhr
Ist es wirklich eine tiefe Krise?
zum Beitrag15.07.2025 , 08:23 Uhr
1. Zur EU-Armee: Gilt das auch noch wenn Orban und Co. in der EU das sagen haben? Und würden wir Griechenland gegen die Türkei verteidigen, auch unter der Gefahr von Spannungen hier in Deutschland?
2. Auch wenn ich die Stoßrichtung des Beitrags teile, so finde auch hier Ansätze der, auch hier im Forum stark, Ansicht einer bestehenden deutschen/europäischen Überlegenheit nach dem Motto: Wenn WIR Frieden wollen dann gibt es auch Frieden - so als ob Weltpolitik (immernoch) eine bloße Folge westlichen Willens sei.
"Und wir müssen dafür streiten, dass das Völkerrecht wieder handlungsleitend wird." - Kann man machen aber die anderen Staaten lachen uns dann aus.
Das mag ja alles gut gemeint sein, basiert aber auf einer völligen Fehleinschätzung der Machtverhältnisse. Ohne das Wohlwollen der USA ist Europa nicht nur schwach, es würde wahrscheinlich nicht mal ein geeintes Europa geben. Zum Beispiel haben Staaten wie Russland oder die Türkei erheblichen Einfluss auf die Verhältnisse in Deutschland, während wir andersherum so gut wie gar keinen Einfluss haben.
Putin muss gar nicht in Berlin einmarschieren, er könnte einfach die AfD mit Waffen und Söldnern unterstützen.
zum Beitrag14.07.2025 , 11:50 Uhr
Ich meine mich an ein Interview hier in taz zu erinnern, in dem das "über die Motorhaube geschleudert" zu werden, als das größere Risiko für schwere Kopfverletzungen dargestellt wurde...
zum Beitrag14.07.2025 , 10:14 Uhr
"Der Frauenfußball hat eine eigene Kultur hervorgebracht hat: solidarischer, offener, emotionaler."
Sehe ich anders.
Zum einen nähert sich der Frauenfußball mit zunehmender Professionalisierung den männlichen Umgangsformen auf dem Platz an. Ich sehe auch nicht weniger Emotion beim Männerfußball (Hass ist übrigens auch eine Emotion).
Zum anderen sind diese offenen und solidarischen Umgangsformen eher ein Zeichen dafür, dass der Sport nicht so weit verbreitet ist. Man kann immer beobachten, wie neue Sportarten sich zunächst in einem kulturell aufgeschlossenen, häufig akademischen, Umfeld verbreiten, um dann mit steigender Beliebtheit, vom Arbeitermilieu dominiert zu werden inkl. dessen Macho-Kultur.
Ein Beispiel ist der Fußball in den USA. Weil er dort als Frauensport gilt/galt, ist er dort in der nicht-hispano (nicht-migrantischen) Gesellschaft mit einem höheren Akademiker-Anteil verbunden als die etablierten Massensportarten der USA...
zum Beitrag14.07.2025 , 09:32 Uhr
Sie meinen also: CDU = "tief rechts", SPD = (mindestens) halbrechts und Grüne = bestenfalls mittig aber nicht links.
Genau diese verquere Einschätzung der politischen Gesamtlage ist es, die linken Akteuren erhebliche Akzeptanzprobleme bereitet und gehören Anteil an der aktuellen Lage hat.
AfD-Wähler sehen das übrigens spiegelbildlich: (Merkel-)CDU mindestens "halb links", alles andere immer weiter nach links außen verschoben, so dass die AfD als mittig, "unideologisch" und "gesunder Menschenverstand" darsteht.
zum Beitrag14.07.2025 , 07:58 Uhr
"Alternativ könnte man auch über Abschied der Drögler sich Gedanken machen, genügend Neuankömmlinge würden das sicherlich begrüßen." Könnten Sie darauf näher eingehen?
zum Beitrag09.07.2025 , 10:59 Uhr
Bach der Logik ist es auch unfair dass die Jungen Steuern und Sozialabgaben zahlen. Es entscheiden und profitieren ja hauptsächlich die Alten.
zum Beitrag09.07.2025 , 10:56 Uhr
Das Problem ist ja, dass wir uns nicht auf eine europäische Solidarität verlassen können.
Wie viele Länder würden sich nicht oder wenn überhaupt auf russischer Seite (Ungarn, Türkei) an einem Krieg beteiligen? Würden Sie Griechenland gegen die Türkei verteidigen?
Und wie viele europäische Soldaten sind eigentlich einsatzbereit? - Deutschland z.B. besitzt meiner Erinnerung nach mit Ach und Krach zwei einsatzbereite Divisionen - also etwa in der Größenordnung 30-40.000 Mann an Kampftruppen.
zum Beitrag09.07.2025 , 07:55 Uhr
Mir kommt das etwas halbgar vor.
Aber egal, denn im Ernstfall wäre die deutsche Gesellschaft eh weder fähig noch bereit sich zu verteidigen. Die realistischste Option wären (ausländische) Söldner oder zumindest Militärberater (Ukraine? Israel?), da der deutsche Staat keine Kompetenz in Sachen Militär hat.
zum Beitrag09.07.2025 , 07:51 Uhr
Mit der Wehrpflicht wäre dann die "Schuld" der Männer ggü. den Frauen abgegolten?
zum Beitrag09.07.2025 , 07:47 Uhr
Um mal das kurioseste in dieser Angelegenheit anzusprechen: Der russische Verkehrsminister hat eine Dienstwaffe?
zum Beitrag08.07.2025 , 08:13 Uhr
Die Palästinenserbewegung, so berechtigt ihr Widerstand gegen die Ungerechtigkeiten der Besatzung auch ist, hat das Problem, dass ihr Anliegen im Kern ein nationalistisches ist und die wichtigsten Organisationen dem rechten Spektrum - im Falle der HAMAS sogar dem faschistischen - zuzuordnen sind. Das entwertet nicht die grundsätzliche Legitimität des Freiheitskampfes aber es verkompliziert die Angelegenheit enorm.
Die Ignoranz westlicher Linker dem gegenüber finde ich erstaunlich.
zum Beitrag07.07.2025 , 14:02 Uhr
In Anbetracht der realen Quoten von deutlich über 50% in den (westdeutschen) Ballungsgebieten, ließe sich eine Mindestquote deutschsprachiger Kinder (z.B. 30%) wohl leichter in die Praxis umsetzten.
Dann müsste aber auch links-bürgerliche Akademikerhaushalte mitspielen und ihre Kinder von den Privatschulen und Spezialgymnasien nehmen....also keine Chance ;)
zum Beitrag07.07.2025 , 13:12 Uhr
"Wohnungsnot bei einer seit 50 Jahren andauernden Fertilitätsquote von etwa 1,55"
Was soll das für ein Argument sein? Binnenwanderung? Zuwanderung aus dem Ausland?
zum Beitrag07.07.2025 , 13:01 Uhr
Theoretisch ja aber die Russifizierung war nunmal eine der Säulen sowjetischer "Modernisierungspolitik".
Chrustschow stammte übrigens (wie so viele Ukrainer) aus einer russischen Kolonistenfamilie, die sich in der (heutigen) Ukraine angesiedelt haben.
zum Beitrag07.07.2025 , 08:11 Uhr
Sind denn die Regeln Ergebnis einer selbstbestimmten und demokratischen Abwägung der Bedarfe der Beteiligten? Sind Anregungen von Außen per se schlecht?
Die Crux ist doch: Der "Abwägungsprozess" der aktuellen Regelsituation erschöpft sich doch in einem "Genau wie bei den Männern".
Ich finde den Vorschlag kleinerer Tore absolut naheliegend. Das Torwartspiel ist selbst auf dem höchsten Niveau bei den Frauen sehr "gewöhnungsbedürftig".
Ich persönlich denke auch, dass es dem Frauenfussball gut täte, wenn auf einem Kleinfeld gespielt würde. Allerdings gibt es dann natürlich praktische Probleme mit den Stadien...
Wenn man Frauenfußball unbedingt medial aufwerten will, um noch mehr Geld aus dem Fußballzirkus herauszupressen, dann wären Verbände und Investoren gut beraten, das Spiel der Frauen ansehnlicher zu gestalten. Unter gleichen Rahmenbedingungen sieht das geübte Auge nämlich sofort, dass die Frauen auf dem Niveau männlicher B/C-Jugend spielen.
zum Beitrag04.07.2025 , 09:42 Uhr
Die Ergebnisse des deutschen Schulsystems werden ja selbst massiv von der Zuwanderung armer, bildungsferner Menschen geprägt. Kein Land der Welt könnte das, unter diesen Bedingungen, bewältigen.
zum Beitrag04.07.2025 , 08:30 Uhr
Den Straftätern und islamistischen Gefährdern droht von den Taliban höchstes eine öffentliche Belobigung.
Ich bin soweit bei Ihnen, dass straffällige Ausländer erst nach Absitzen ihrer Strafe abgeschoben gehören.
zum Beitrag04.07.2025 , 08:26 Uhr
Wenn die CSU schon rechtsradikal ist, bräuchten wir uns vor einem rechtsradikalen Deutschland nicht zu fürchten...
zum Beitrag04.07.2025 , 08:25 Uhr
Wo soll das ein Unterscheidungskriterium sein?
Ich behaupte dass min. 95% der Wähler jeder Partei dieses Anliegen haben. Praktisch jedes soziale Anliegen hat diesen Ansatz. Wer seinen eigenen Lebensstandard verschlechtern will, schafft das ganz allein - das geht auch von heute auf morgen.
Nur wie man den Lebensstandard von Leistungsempfängern UND Multi-Milliardären gleichzeitig hält, ist die große Frage.
zum Beitrag04.07.2025 , 08:05 Uhr
Da sind Sie schon länger nicht mehr auf dem neusten Stand. Die Professionalisierung des Frauenfußballs hat eine Angleichung des "Spielstils" mit sich gebracht.
zum Beitrag04.07.2025 , 07:57 Uhr
Die Kürzung der Entwicklungshilfe korrespondiert mit dem Machtverlust des Westens.
Die reichen Chinesen oder die Golfstaaten könnten ja einspringen..ach nein, denen war Entwicklungshilfe ja noch NIE so wichtig wie das militärische Aufrüsten.
zum Beitrag03.07.2025 , 16:56 Uhr
"Die kriegerische Stimmung im Land" Wo soll die sein?
zum Beitrag03.07.2025 , 15:28 Uhr
Willy Brand würde heute als rechtsaußen gelten:
"Es ist notwendig geworden dass wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten." Regierungserklärung am 18. Januar 1973
Und hatte nicht Willy Brandt mit dem waschechten(!) Nazi Kiesinger eine Regierung gebildet?
zum Beitrag03.07.2025 , 15:20 Uhr
Es ist ein Unterschied ob Aktivisten aus dem Bauch bzw. politischer Überzeugung etwas fordern oder eben Innenminister in echter Verantwortung mit Unterstützung eines Verwaltungsapparates.
zum Beitrag03.07.2025 , 15:17 Uhr
Ist unsere aktuelle Pflegeversicherung (Kinderlosenzuschlag) auch schon China?
"Kinderlos heißt nicht automatisch im Luxus leben" - Nein natürlich nicht. Aber bei gleichem Einkommen X wird der Kinderlose (kurz bis mittelfristig) immer finanziell bessergestellt sein - Ausnahmen vielleicht beim Bürgergeld. Sie schreiben ja selbst, dass man sich Kinder leisten können muss.
Hätte ich keine Kinder, bräuchte ich weder eine große Wohnung noch ein Auto. Viele tägliche Kosten würden einfach wegfallen. Elternzeit und/oder Teilzeit mit entsprechenden Einbußen würden auch entfallen. Vom Lebenszeit"verlust" fange ich gar nicht erst an. Bei rein egoistischer Kosten-Nutzen-Optimierung, sieht es eher schlecht für Kinder aus.
"das ohne dafür gesellschaftliche Anerkennung zu erhalten." Ich glaube Familie, Freunde und natürlich die Kinder werden es ihnen anerkennen. Auf den Rest kann man verzichten.
zum Beitrag03.07.2025 , 14:59 Uhr
1. Nein tut es nicht. Ein Leben ohne Kinder hat auch jede Menge (finanzielle) Vorteile. Das muss jeder für sich abwägen.
2. Das hatte ich doch alles geschrieben: Wer keine Kinder hat, hatte dafür mehr als genug (finanzielle, zeitliche) Möglichkeiten, um zumindest einen Anteil seiner Rente selbst zu finanzieren. Ich würde einen kinderlosen Rentner fragen "Was haben Sie eigentlichen mit den X Hundertausend Euro, die Sie durch die Kinderlosigkeit eingespart haben, eigentlich gemacht?" Schon jetzt gibt es einen Zuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung...es ist doch also alles umsetzbar.
Sie machen unter 3. einen Denkfehler: Eltern "produzieren" nicht nur Kostenträger, die von Kinderlosen mitfinanziert werden, sondern auch die kommenden Steuer- und Beitragszahler, die dann wiederum Steuer- und Beitragszahler "produzieren" (können). Würde man z.B. einen kinderloser Rentner mit einem Rentner vergleichen, dessen 2 Kinder und 4 Enkel in die Steuer und Sozialkassen einzahlen, wer hat da letztlich mehr beigetragen?
Neben der fiskalischen Dimension gibt es natürlich auch die rein praktische Frage, wo die Menschen herkommen sollen, die die Alten schützen und versorgen sollen.
zum Beitrag03.07.2025 , 14:34 Uhr
Ich verstehe was Sie meinen, aber Sie vergaloppieren sich genauso.
Der Bundestag muss gar nicht die gesellschaftliche Vielfalt repräsentieren, sonst wäre nur eine Minderheit Akademiker und ein Viertel Rentner.
Nennen Sie mich arrogant aber ich möchte dass idealerweise die besten 600 Menschen Deutschland vertreten und nicht, dass funktionale Analphabeten (angeblich 1/7 der Erwachsenen) in Fraktionsstärke im Bundestag vertreten sind.
zum Beitrag03.07.2025 , 09:49 Uhr
Ich denke auch, dass wir bald in jenen rechten Abgrund zurück fallen werden, in dem wir bereits bis 1998 ausharren mussten, ehe die Kanzler Schröder/Merkel/Scholz uns gerettet haben...
zum Beitrag03.07.2025 , 08:34 Uhr
Ist die Argumentation mit der Nettozuwanderung da wirklich sachgerecht? Ich habe meine Zweifel, dass die abwandernde Bevölkerung für eine Pflegeausbildung in Frage gekommen wäre.
Die auswandernden Deutschen sind deutlich überproportional hochqualifizierte Menschen. Es verlassen ja nicht die Ungebildeten und Perspektivlosen Deutschland bzw. dessen Sozialsystem.
Typische deutsche Auswanderer sind nach meiner Erfahrung Rentner die günstig in der Sonne oder ihrem ursprünglichen Herkunftsland leben wollen, Wissenschaftler und andere Spezialisten ("Expats") oder Selbstständige die von der deutschen Bürokratie frustriert sind. Potentielle Pflegekräfte sind das eher nicht.
zum Beitrag03.07.2025 , 08:13 Uhr
Instinktlos mag er sein aber die Aufregung ist albern.
zum Beitrag02.07.2025 , 15:29 Uhr
Sehe ich ganz genauso. Die Jugend anderer Länder soll dazu vergeudet werden, unsere Alten zu pflegen.
Anstatt durch Nachwuchs den eigenen Sozialstaat aufrechtzuerhalten, haben die Deutschen ihre Zeit und ihr Geld lieber in dekadenten Luxuskonsum gesteckt. Im Alter wollen sie dann aber versorgt werden. Ich bin schon lange dafür, dass der volle Leistungsanspruch bei Rente und Pflege, eingeschränkt auch bei der Krankenversicherung, erst ab 2 Kindern erworben wird.
Die das nicht geschafft haben, ob gewollt oder ungewollt spielt dabei keine Rolle, hatten genug finanziellen Spielraum um selber vorzusorgen. Ich finde auch nicht, dass die Gemeinschaft nachträglich den Kinderlosen ihre Autos oder Urlaube subventionieren sollten.
zum Beitrag02.07.2025 , 13:22 Uhr
Ja genau, staatliche Mordkommandos laufen durch deutsche Städte und die Konzentrationslager sind bereits im Bau.
Geht's nicht ein bischen kleiner?
zum Beitrag02.07.2025 , 13:19 Uhr
Das passt zu meiner Beobachtung dass offenbar sehr viele meiner ostdeutschen Landsleute niemals ernsthaft an den (Sowjet)Sozialismus geglaubt haben, sondern stattdessen dem russischen Kolonialismus gehuldigt haben. Wäre es anders, würden sie heute nicht mit der größten kapitalistisch-imperialistischen Macht Europas sympathisieren.
Gar nicht sooo ungewöhnlich. Es gibt andere Beispiele dafür dass Kolonialisierte die Kultur der Kolonialherren bewundern.
zum Beitrag02.07.2025 , 11:26 Uhr
"Oft haben Menschen recht, die von den Umständen her gar kein Recht haben, überhaupt etwas zu sagen." - Was heißt das?
zum Beitrag02.07.2025 , 10:14 Uhr
Ich störe mich nicht wie Sie an der Männlichkeit ansich aber ich glaube wir sehen grundsätzlich das gleiche Problem:
Der Gedanke dass die eigene Seite immer zu 100% recht haben muss und die Gegenseite immer zu 100% unrecht, ist undemokratisch und daher höchst suspekt. Allein dass es nur zwei Seiten geben soll, hat schon totalitäre "Vibes".
Dabei wird dann gleich ein ganzes Paket an (angeblich) moralisch unhinterfragbaren Haltungen geschnürt. Frauenrechte sollen identisch mit den Rechten transidenter Menschen sein, das Patriarchat ist die Wurzel allen Übels, "Gendergerechte" Sprache soll immer und überall gut und richtig sein usw.
Differenzierung ist gar nicht vorgesehen. Und wer in Details abweicht, gehört schon zur Gegenseite.
Und selbst wenn man auf einer sehr abstrakten Ebene richtig liegt - Humanismus, Emanzipation - so ist doch offensichtlich, dass überschießender Eifer unnötige Akzeptanzprobleme schafft. Nur die aller wenigsten wollen Homosexualität wieder unter Strafe stellen oder Frauen wieder in die Küche verbannen.
"Rückschritte bei der Beflaggung" o_0
zum Beitrag01.07.2025 , 15:28 Uhr
Diejenigen die Israel boykottieren wollen, haben eher kein Problem mit Russland...
zum Beitrag30.06.2025 , 16:25 Uhr
Da geht einiges bei Ihnen durcheinander.
Tatsächlich gibt es nur 71 Mio. Deutsche (+ rund 13 Mio. Ausländer = etwa 84 Mio. Einwohner).
Und von den 71 Mio. Deutschen (=Bürger) waren nur etwa 60,5 Mio. wahlberechtigt - Minderjährige dürfen schließlich nicht wählen. Die Zahl der Wähler (abgegebene Stimmen) betrug fast 50 Mio. Also 50 Mio. von 60 Mio. Wahlberechtigten = 83% Wahlbeteiligung.
Hinzukommen allerdings noch theoretisch die Deutschen die permanent im Ausland leben. Für die gibt es kurioserweise keine eigene (deutsche) Meldestatistik und wir wissen daher nicht, wie viele das überhaupt sind (Schätzungsweise 4-5 Mio. hab ich mal irgendwo gelesen).
zum Beitrag30.06.2025 , 13:35 Uhr
"Der Westen ist Russland militärisch haushoch überlegen" Der Westen (= USA) ja, Europa nein. Wenn man wüsste, dass USA Deutschland auf ewig mit 100% Sicherheit beschützen wird, bräuchten wir nicht aufzurüsten, das stimmt.
Übrigens: Deutschland besitzt mit Ach und Krach vielleicht zwei einsatzbereite Divisionen...ohne Kampferfahrung und Drohnen, dafür mit unklarer Motivation und Loyalität.
Wirtschaftlich wird Russland von den asiatischen Staaten am Leben erhalten. Alleine China ist mächtiger als ganz Europa zusammen und könnte jeden europäischen Euro/Dollar 1:1 ersetzen
Die deutsche Zivilindustrie ist weitaus größer als die dt. Rüstungsindustrie und verliert durch die Verschlechterung der Energiesicherheit und der Absatzmärkte weitaus mehr als die kleine deutsche Rüstungsindustrie gewinnt.
Es erstaunt mich immer, wie die deutsche Linke meint, dass die Lobbyfähigkeiten der Rüstungsindustrie, die der deutschen Chemie- oder Automobilindustrie übertreffen soll. Da wirken wohl die alten "Kruppstahl"-Reflexe nach.
zum Beitrag30.06.2025 , 13:12 Uhr
Das zaristische Russland wurde 1914 als "Aggressor hingestellt"?
Sie meinen das Russland, dass als erste Macht voll mobilisiert hatte? Dass Serbien in seinem Expansionsstreben unterstützt hatte und selber schon mit Frankreich die Aufteilung Deutschlands plante?
Russland wollte mindestens genauso sehr einen großen Krieg wie die anderen Mächte. Und zwar aus eigenem Machtstreben.
zum Beitrag30.06.2025 , 13:03 Uhr
"natürliche Reaktion des Bürgertums " Ach echt? Waren die militärisch hochgerüsteten realsozialistischen Länder denn auch vom Bürgertum beherrscht? Die DDR z.B. war in Staat und Gesellschaft deutlich militaristischer als es die Bundesrepublik je gewesen ist.
"Ein unerschöpfliches Reservoir an Unterdrückten" - Nach Ihrer Argumentation wäre nicht nur militärischer Widerstand sondern auch jede Revolution völlig aussichtslos...Wenn das mal die Afghanen oder die Nord-Vietnamesen (oder Karl Marx) gewusst hätten...
zum Beitrag30.06.2025 , 08:58 Uhr
Russische Agenten sind in Deutschland aktiv und Deutschland soll Aggressionen gegen Russland führen?
Die stärkste konventionelle Armee Europas hat die Ukraine.
zum Beitrag27.06.2025 , 11:52 Uhr
Dafür gibt es Dänisch, Polnisch und Sorbisch...wo es halbwegs relevant ist
zum Beitrag27.06.2025 , 10:36 Uhr
Inwieweit kann eine Russifizierungspolitik denn noch mit einer Bedrohung durch die NATO gerechtfertigt werden? Ist Putin jetzt etwa doch ein Nationalist?
zum Beitrag26.06.2025 , 15:52 Uhr
Ich finde es geschickt und letztlich "alternativlos" Trump so zu hofieren. Trump mag sowas und ist jähzornig und nachtragend wenn man ihm Kontra gibt.
Dass die europäischen Politiker sich dabei demütigen kann man natürlich peinlich finden. Aber wer das nicht will, muss eben was tun, um sicherheitspolitisch mündig zu werden.
Aktuell müssen wir noch auf Knien betteln damit die USA uns weiterhin vor terroristischen Anschlägen in Deutschland(!) warnt oder unsere Handelswege schützt. Mit Art 5. des NATO-Vertrages fange ich gar nicht erst an.
zum Beitrag26.06.2025 , 13:47 Uhr
Warum sollten genetische Marker wie Haut-, Haar-, Augenpartie immer weniger Wert haben?
Wenn ich auf einer Leiche DNA-Spuren finde und daraus ableiten kann, dass der Täter sehr wahrscheinlich hellhäutig, rothaarig und blauäuig ist, dann ist das doch ein enormer Zugewinn für die Fahndung nach Unbekannt.
Natürlich kann ich daraus nicht die individuelle Migrationsgeschichte oder gar die Staatsangehörigkeit erschließen, aber die äußere Erscheinung ist doch ein entscheidendes Fahndungsmerkmal...
zum Beitrag26.06.2025 , 08:58 Uhr
Wir reden hier aneinander vorbei. Natürlich ist Steuerhinterziehung das größere Problem.
Mir geht es darum, dass (formal) Bedürftige und Steuerhinterzieher oft genug identisch sind, dass der unterstellte Gegensatz "asoziale reiche Steuerhinterzieher vs ehrliche Bürgergeldempfänger" nicht aufgeht. Steuerhinterziehen ist Volkssport und kein Privileg der Reichen.
"Dem gegenüber steht ein Betrag von über 100 Milliarden € der aufgrund von Steuerhinterziehung der Gesellschft vorenthalten wird."
Eben. Und der Großteil des Schadens stammt nicht aus (den eher exotischen) Cum-Ex-Deals und dergleichen, sondern aus dem täglichen Leben der "Mitte der Gesellschaft".
Beispiel: In diesem taz-Artikel ist die Rede von 70 Mrd. Schaden (pro Jahr!) durch Betrug durch Kleinunternehmen mittels manipulierter Kassensysteme.
taz.de/Betrug-mit-...343&s=gastronomie/
In solchen kriminellen Unternehmen werden die Angestellten wohl auch oft genug bar aus den schwarzen Einnahmen bezahlt um dann noch "aufzustocken". So ist zumindest meine persönliche Erfahrung...
zum Beitrag26.06.2025 , 08:30 Uhr
Ich gestehe, der Sarkasmus war nicht ersichtlich.
Ich sehe es wie Sie. Nur ist das meiner Erfahrung nach eine Minderheitenmeinung im linken Medienspektrum. Hier bei der taz gibt es schon jede Menge Beiträge in diese Richtung.
zum Beitrag26.06.2025 , 08:23 Uhr
"Ausnahmen für mobilitätseingeschränkte Menschen, aber auch für alle gibt, die im öffentlichen Raum Diskriminierung erleben" - spätestens daran wird es scheitern. Innerstädtisches Autofahren nur noch für Queere oder Migranten? Oder Frauen?
Aber Sie haben recht, die praktisch-bürokratische Dimension wird von Polit-Theoretikern gerne unterschätzt bzw. als unwichtiges Detail abgetan. Das führt dann zu klassischen "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint"-Possen.
zum Beitrag25.06.2025 , 12:21 Uhr
Was soll uns die Anekdote sagen? Gemäß der modernem anti-rassistischem Konsens kann es per Definition keinen Rassismus gegen Deutsche und/oder Weiße geben. Ihre Geschichte wäre danach ein Versuch echten Rassismus zu relativieren!
zum Beitrag25.06.2025 , 11:14 Uhr
Sie greifen mindestens genauso tief in die Kiste der Vorurteile. In der Realität gibt es eine sehr große Schnittmenge zwischen Leistungsempfängern und Steuerhinterziehern.
Das sind natürlich in den Einzelfällen nicht die Dimensionen von Cum-Ex-Deals aber in Summe schädigen Schwarzarbeit und kriminell-organisierter Sozialbetrug den Staat mehr.
zum Beitrag25.06.2025 , 10:51 Uhr
"die perfekte Nazi-Pipeline" Echt jetzt?
Diese fehlende Differenzierung in der Sicht auf die rechte Hälfte(!) des politischen Spektrums, ist eine der tieferen Ursachen für die Akzeptanzprobleme heutiger linker Gesellschaftspolitik. Letztlich zielt so eine Einordnung auf eine Delegitimierung jeglicher Politik rechts der SPD. Und das soll dann objektiv, demokratisch und vielfältig sein?
Gerade bei uns Ostdeutschen, die aus einem Staat kommen, der in Sachen Migration und Gesellschaftspolitik restriktiver und gesellschaftlich homogener war als es sich die AfD überhaupt vorstellen kann, wirkt der reflexhafte Nazivorwurf in vielen Fällen nur noch lächerlich. Solche Urteile haben daher bei uns an Kraft verloren.
Die Rechtsoffenheit, der Verschwörungsglaube und generell das "rhetorische Milieu" machen mich auch argwöhnisch bis ablehnend, zumal Objektivität in solchen Medien auch nicht gerade großgeschrieben wird. Aber durch die maßlose Pauschalität machen sich Linke unglaubwürdig. Nach den heutigen Maßstäben müssten ja sämtliche Kanzler vor Rot-Grün stramme Nazis gewesen sein - Willy Brandt inklusive.
zum Beitrag25.06.2025 , 08:53 Uhr
Richtig, gerade die Migrationsfrage ist extrem relevant in diesem Zusammenhang.
Es wird gerne ignoriert, dass ohne Zuwanderung aus dem Ausland, die Zahl der (deutschen) Bürgergeldempfänger stetig gesunken ist und weiter sinken wird. Ähnliches gilt übrigens bei der Betrachtung der Einkommens und Vermögensverteilung und drohender Altersarmut. Die gesamte hiesige soziale Situation wäre völlig anders zu bewerten.
Nun kann man ja der Meinung sein, dass das Unterscheidungskriterium Staatsangehörigkeit in der dt. Gesellschaft bei all diesen Probleme nicht relevant sein soll.
Nur dann darf man sich dann 1. nicht wundern, wenn Wahlergebnisse diesen Daten gar nicht gerecht werden, einfach weil die Wahlberechtigten von diesen Problemen deutlich weniger stark betroffen sind als die Gesamtbevölkerung.
Und 2. sollte man bedanken dass für Einwanderer das deutsche Bürgergeld bzw. ähnliche Leistungen in der Regel eine erhebliche Verbesserung der Lebensumstände darstellt. Ob ein afghanischer oder ukrainischer Flüchtling die bürokratischen Zumutungen Deutschlands wirklich als schlimmere Unsicherheiten im Vergleich zu drohendem Tod oder Haft in Foltergefängnissen empfindet?
zum Beitrag25.06.2025 , 08:23 Uhr
Beim Beschwören des Mehrheitswillens sollten Linke aufpassen was sie sich wünschen - Stichwort: Migration.
zum Beitrag25.06.2025 , 08:16 Uhr
So sieht es aus. Staaten sind die Souveräne nicht die "internationale Gemeinschaft".
Übrigens sollten wir froh sein dass es so ist. Die Mehrheit der Staaten/Menschen gehört nicht westlich-demokratischen Ländern an. Wäre die Weltpolitik demokratisch, würden die ethischen Spielregeln von Diktatoren und Religiösen festgelegt.
zum Beitrag25.06.2025 , 08:04 Uhr
Sind die Schweizer jetzt auch in der NATO?
zum Beitrag24.06.2025 , 13:32 Uhr
Es wird ihm ja nicht von der Bundestagsverwaltung oder irgendwelchen Sicherheitsbehörden verboten, sondern seine eigene Fraktion vertraut ihm nicht mehr und will ihn deshalb nicht mehr für dieses Gremium nominieren. Das nennen Sie undemokratisch?
zum Beitrag24.06.2025 , 10:35 Uhr
Das sollte man nicht (nur) an der reinen Ethnie festmachen.
Meiner Meinung nach wird der Begriff "Zigeuner" und alle damit assoziierten Abwertungen (Fahrendes Volk, Bettler, Bandenkriminelle) landläufig eher als Sozionym verwendet und ist daher weiter gefasst. "Sinti und Roma" könnte wohl tatsächlich kaum jemand aus der deutschen Mehrheitsbevölkerung (z.B. an der Sprache) sicher identifizieren.
zum Beitrag23.06.2025 , 12:53 Uhr
Oder diejenigen die bereits ihren Wehrdienst geleistet haben...
zum Beitrag23.06.2025 , 10:41 Uhr
Die Ängstlichen wählen AfD. Welches Interesse haben die die aktuellen Politiker daran ihren Job zu verlieren?
zum Beitrag23.06.2025 , 08:43 Uhr
Wenn der Iran seine kriegstreiberische Politik gegenüber Israel aufgeben würde, bräuchte er die Atombomben anderer nicht zu fürchten. Selbst jetzt ist ein Atomschlag gegen Iran nicht vorstellbar.
Wenn dagegen der Iran die Atombombe hätte, würde er diese zur Unterstützung seiner Kriegspolitik einsetzen - mindestens als Drohkulisse.
zum Beitrag23.06.2025 , 08:38 Uhr
Ich finde Ihre Kritik seltsam. Jeder deutsche Kanzler/Außenminister, völlig unabhängig von Partei oder individuellen Fähigkeiten, würde in dieser Konstellation nicht für voll genommen werden.
Der Iran sieht gegen Israel/USA ziemlich alt aus, aber genauso alt würden wir gegen den Iran aussehen. Was können wir den Konfliktparteien bieten oder womit könnten wir drohen?
zum Beitrag23.06.2025 , 08:20 Uhr
Die Bevölkerung "des Westens" wäre wohl mehrheitlich dagegen gewesen. Von dem Respekt eines einzelnen Kommentator kann kein Land Leben.
zum Beitrag23.06.2025 , 08:14 Uhr
Der Mehrheit ist beides egal.
zum Beitrag20.06.2025 , 11:45 Uhr
Alles andere hätte mich auch sehr gewundert. Bei unseren Alten in MV wird immer noch eine Tradition des hemmungslosen Schnapstrinkens gepflegt...
zum Beitrag20.06.2025 , 08:56 Uhr
Wie weit würden Sie gehen um unsere Werte und Interessen einzustehen?
zum Beitrag20.06.2025 , 08:54 Uhr
Um dem Klimawandel zu begegnen braucht es einen handlungsfähigen Staat. Wenn dieser aber in Trümmern liegt oder von einem Staat geschluckt wird, dem das Klima egal ist, ist niemandem geholfen.
zum Beitrag20.06.2025 , 08:24 Uhr
Wäre Zuwanderung nicht die Lösung der Probleme?
Dass das sozialistische Kuba einen der niedrigsten Ausländeranteile der Welt hat, spricht Bände.
zum Beitrag19.06.2025 , 13:37 Uhr
"In einzelnen Fällen habe es verbale Abwertungen gegeben."
Warum hat es diese schöne Formulierung nicht in diesen Artikel geschafft? taz.de/Antimuslimi...utschlan/!6091513/
zum Beitrag19.06.2025 , 11:21 Uhr
Die Soldaten stammen aus dem Volk
zum Beitrag19.06.2025 , 08:17 Uhr
Um die Naivität dieses auf Wunschdenken basierenden Ansatzes mal in die Innenpolitik zu holen:
Wenn Sie mit Putins hiesigen Freunden genauso umgehen wollten wie mit Putin, dann müssten Sie der AfD ein Regierungsbündnis anbieten, da deren Ausgrenzung auch keinerlei ethischen Grundsätzen gerecht würde...
zum Beitrag19.06.2025 , 08:06 Uhr
Mich interessiert wann das Völkerrecht mal volle Gültigkeit hatte. Die Großmächte haben sich meiner Erinnerung noch NIE daran gehalten oder zumindest nur unter Vorbehalt gegen sich gelten lassen.
Der Abtritt des "Weltpolizisten" führt dazu, dass der Kreis derjenigen, die sich nicht mehr daran zu halten brauchen, sich erweitert hat. Oder genauer: Wer sich mit Trump verständigt, kann machen was er will.
zum Beitrag18.06.2025 , 15:32 Uhr
Welche Bundeswehreinsätze gab es denn vor 1990, die einen Veteranenstatus begründen würden?
Die NVA-Veteranen haben in den Gremien und Vereinen der PDS/Linkspartei doch schon genug Ruhm und Ehre bekommen...
zum Beitrag18.06.2025 , 14:24 Uhr
So ist es.
Das traurige ist, dass solche Ansichten auch von Menschen kommen, die in anderen Zusammenhängen extrem sensibel auf rassistische/ethnozentristische Argumentationen reagieren (oder es zumindest behaupten).
Da frage ich mich dann, ob deren gesamtes politisches Weltbild nicht auf Missverständnissen oder gar Lügen aufbaut.
zum Beitrag18.06.2025 , 13:05 Uhr
Nein "der Russe" ist, wie alle anderen Nicht-Westler, nach der Ansicht der genannten Personen gar nicht in der Lage unabhängig vom Westen eigene Interesse zu entwickeln oder zu verfolgen. Der Russe kann nur triebgesteuert auf Reize reagieren, die "wir" ihm geben. Daher liegt alle Macht dieser Welt auch bei "uns"...
Wie nennt man nochmal so ein Weltbild? ;)
zum Beitrag18.06.2025 , 12:59 Uhr
"Die führenden Staaten" das ist u.a. auch Russland.Was dort innerpolitisch passiert liegt außerhalb jeden Einflusses des Westens. Und auf Israel oder Iran hat zumindest Europa keinerlei Einfluss.
Sie leben in einer euro- bzw- westzentrischen Welt... es gibt Menschen die darin schon ein rassistisches Weltbild sehen.
zum Beitrag18.06.2025 , 12:14 Uhr
Wehrpflicht und Berufssoldatentum sollte aber hier schon unterschieden werden.
zum Beitrag18.06.2025 , 11:30 Uhr
Natürlich kann immer irgendeine soziale Absicherung organisiert werden. Das geht selbst in Nomadengesellschaften. Nur eben nicht auf dem Niveau das wir hier gewohnt sind.
Aktionenoptionen und Kryptowährungen sind reine Buchwerte. Wenn sie die verteilen, bleibt weniger davon übrig als sie glauben. Und in einer Luxusvilla kann auch nur eine begrenzte Anzahl an Menschen wohnen. Es ist reines Wunschdenken, dass eine globale Umverteilung den Durchschnittsdeutschen unbehelligt lassen würde.
zum Beitrag18.06.2025 , 11:17 Uhr
Noch alarmierender ist die Aussage, dass der "Hauptfeind" in Deutschland zu verorten sei.
zum Beitrag18.06.2025 , 11:06 Uhr
Und Sie glauben dass Ihre "relevanten Fakten" heute noch die gleichen seien wie in der Nachkriegszeit? Sie sind es, der in einer Phantasiewelt lebt.
"Dazu gehört jahrelanges Abrichten in einem darauf gerichteten System" Wenn sie die heutige 16Uhr-ist-Dienstschluss-Beamtenwehr kennen würden, wüssten Sie, wie lächerlich schon der Gedanke ist.
Ich habe mich gegen den Zivildienst entschieden weil ich eine ruhige Kugel unter Gleichaltrigen schieben wollte. 9 Monate, davon bereits 1 Monat regulärer Urlaub/Zeitausgleich. Wir haben mal 'ne Eingabe gemacht, ob wir nicht mal mehr aktiven Dienst machen könnten...Unsere übergewichtigen Feldwebel hatten aber keine Lust auf Bewegung.
Nebenbei: Wenn Westdeutsche über die angeblich so unmenschliche Bundeswehr reden, wirkt das auf Ostdeutsche immer unfreiwillig komisch.
zum Beitrag18.06.2025 , 08:56 Uhr
Alles richtig. Nur sollte man auch so ehrlich sein zu sagen, dass es nicht nur die neoliberale Elite sein wird, die dem abgesicherten Wohlstand hinterhertrauern wird.
In einer wahrlich gerechten Welt werden wir uns Luxus wie z.B. unseren heutigen Sozialstaat nicht mehr leisten können. Wir, und damit meine ich wir alle, werden alle zu denjenigen gehören die Wohlstand abgeben müssten. Daher weiß ich nicht ob die Dankbarkeit für Trumps Offenheit so verbreitet sein wird.
zum Beitrag17.06.2025 , 16:52 Uhr
"Im Grunde müssten alle Weltbürger..." - Alle beide?
zum Beitrag17.06.2025 , 13:49 Uhr
Als ehemaliger Bediensteter im Finanzministerium würde ich gerne mehr dazu höheren...
zum Beitrag17.06.2025 , 13:44 Uhr
Sie meinen ernsthaft dass das Bild oben mit den beiden Soldatinnen (!!) beweist, dass der Geist der Wehrmacht noch genauso durch die Bundeswehr wabert, wie Sie ihn in den frühen 1960ern erlebt haben? o_O
Ich weiß es ist schwer für alte Menschen zu akzeptieren, dass die Zeit nicht stehen geblieben ist, und immer weniger zu den eigenen Erfahrungen "von früher" passt. Aber auch jemand in Ihrem Alter kann doch nicht die offensichtlichen gesellschaftlichen Veränderungen verschlafen haben.
Z.B dass die heutige Jugend, und noch stärker die zukünftig für einen Wehrdienst relevante, stark migrantisch geprägt ist und noch stärker geprägt sein wird, und daher mit Namen wie Guderian nichts anfangen kann. Bereits heute geht ohne russischstämmige Soldaten nichts in der Bundeswehr.
Eine ernstgemeinte Frage an Sie habe ich:
Wenn in Ihrer Jugend ein 80jähriger Ihnen z.B. was von der aktuellen Relevanz jesuitischer Verschwörungen oder einer weiter anhaltenden Prägung deutscher Politik durch den Gegensatz der Häuser Habsburg und Hohenzollern erzählt hätte - eben weil jener um 1900 im königlich-sächsischen Militär noch Reste davon erlebt hatte - hätten Sie diesen Menschen dann ernst genommen?
zum Beitrag17.06.2025 , 11:32 Uhr
Wehrungerechtigkeit gab und gibt es immer. Noch nie wurden irgendwo 100% eines Jahrgangs eingezogen. Untaugliche und Unabkömmliche gibt es immer und überall. Dazu kommen Spezialfälle (mehrere Brüder haben schon gedient etc).
Letztlich ist die Funktionalität entscheidend. Kann der Staat sich verteidigen oder nicht? Dazu brauchen wir nun erst mal die fähigsten Rekruten.
Der Sozialstaat ist auch teuer und "ungerecht" - junge, gesunde Menschen profitieren viel weniger.
zum Beitrag17.06.2025 , 11:25 Uhr
Da war mein Sarkasmus wohl zu dezent ;)
zum Beitrag17.06.2025 , 10:11 Uhr
Kleine Korrektur: "Putins die Wiederherstellung der UdSSR" Nein, nur des Machtbereichs der UdSSR (alternativ: den des Zarenreiches) will er herstellen nicht aber deren Ideologie oder innere Struktur. Er ist durch und durch Mafia-Kapitalist und hat nichts mit Sozialismus am Hut.
zum Beitrag17.06.2025 , 10:04 Uhr
Ein anderes, nicht-staatliches Symbol wäre besser.
zum Beitrag17.06.2025 , 09:35 Uhr
Wenn die Regierung per Anweisung das (theoretisch optimale) Marktergebnis per Glaskugel selbst herstellt, haben sie recht. Nur ist genau das das Problem. Die Versuchung ist enorm groß, Ausgaben durch expansive Geldpolitik zu decken - (Sozialausgaben, Steuererleichterungen etc.) und das bedeutet enorme Inflationsgefahr. Das Wirtschaften (Investitionen) wird immer risikoreicher. Je mehr die Bevölkerung das Vertrauen in die Währung verliert, desto relevanter werden (stabile) Alternativwährungen.
Wenn die Währung noch handelbar ist, könnten potente Akteure zudem spekulative Attacken starten, um Gewinne aus der dann notwendigen Abwertung der Währung zu erzielen.
1. Ja. Da der Dollar a) frei handelbar und b) durch die starke US-Wirtschaft einigermaßen gedeckt ist, gibt es weiterhin eine hohe ausländische Nachfrage nach Dollar. Das geht aber nur wenn der Staat groß und mächtig ist.
2. Das ist genau diese uralte Sicht auf das Geld, die u.a. für wirtschaftliche Krisen verantwortlich ist. Geld ist auch Spekulations- und Wertaufbewahrungsmittel und nicht nur ein "Schleier" über dem Güteraustausch.
zum Beitrag17.06.2025 , 08:40 Uhr
Sehe ich anders. Es ist zu allererst die Flagge eines Staates und die mexikanischstämmigen sind sehr schlecht beraten ein so eindeutig konfrontatives Symbol zu wählen. Warum sollten die Amerikaner sie als gleichberechtigte Mitbürger akzeptieren und achten, wenn sie ganz offensichtlich andere Loyalitäten zeigen.
Alle Menschengruppen funktionieren gleich, Mexikaner sind daher nicht weniger rechts oder links als andere Völker. Wenn man den nationalistische Symbolik bei bestimmten Staaten (Deutschland z.B.) kritisiert, kann man bei anderen dies nicht verklären.
zum Beitrag16.06.2025 , 18:10 Uhr
Als reine Binnenwährung oder als politisch extrem dominanter Staat kann man mal ausprobieren wie lange die Bevölkerung da mitspielt bis die Inflation anzieht.
Aber angenommen Sie möchten was importieren (kein Tauschhandel). Dann sagen Sie dem Exporteur "Guck mal was für eine schöne Währung ich hier habe. Und das beste daran ist, ich kann die beliebig, völlig ohne Kapitalkosten und ohne Bewertung durch externe Dritte (Markt) frei erschaffen. Und zwar wann ich will und soviel ich will."
Was meinen Sie, wie sehr sich der Exporteur dann über ihre Währung freuen wird?
Die DDR war pleite obwohl ihr Verschuldungsgrad niedriger war als derjenige der meisten heutigen westlichen Staaten - einfach, weil sie ihre Auslandsschulden in Devisen begleichen musste, die sie nicht ohne weitere beschaffen konnte. Die Ostmark war in den Augen der westlichen Märkte nicht vertrauenswürdig und damit wertlos.
zum Beitrag16.06.2025 , 17:32 Uhr
Die persische Zivilisation würde nach einem Atomkrieg wohl weiterbestehen.
Aber ob der Staat Israel einen Atomschlag auf Tel Aviv übersteht?
zum Beitrag16.06.2025 , 14:32 Uhr
Die Frage ist sogar, ob es sich (in einigen Fällen) nicht nur um Feiglinge oder naive Gemüter handelt, sondern um Personen, die überzeugte Anhänger des russischen Imperialismus' sind.
Waren nicht schon "Pazifisten" der Linkspartei zu den Siegesparaden auf dem roten Platz eingeladen um sich dort die Großartigkeit des russischen Militärs präsentieren zu lassen? Beides zusammen geht eigentlich nicht.
zum Beitrag16.06.2025 , 13:17 Uhr
So ist es. Die Diskrepanz zur heutigen Realität ist schon fast grotestk.
zum Beitrag16.06.2025 , 11:58 Uhr
Es ist sogar noch viel schlimmer.
Wenn sie erstmal bei der Truppe sind, gibt es eine Impfpflicht - keine "Pflicht" wie zur "Corona-Zeit" sondern eine echte. Wir wurden kollektiv zur Tetanusimpfung gezwungen! Dabei wurde uns noch eine Kanüle unter die Haut gerammt und etwas Blut abgezapft. Und Röntgenstrahlung wurden wir auch noch ausgesetzt. Einfach so ohne zu fragen.
Vom früh aufstehen und mit anderen Menschen (Männern!!!) in einem Raum schlafen fange ich gar nicht erst an. Grausam sage ich Ihnen...
zum Beitrag16.06.2025 , 10:44 Uhr
Das Problem ist, dass Israel nicht stark und vor allem nicht einflussreich genug für einen Regimewechsel im Iran ist. Israel ist schlicht zu klein und zu verhasst dazu.
zum Beitrag