Tempel in Jerusalem: Die Zankfärse
Laut Prophezeiung muss eine perfekte rote Kuh geopfert werden, ehe der dritte jüdische Tempel errichtet werden kann. Jetzt will man sie gefunden haben.
D er Herr sprach zu Mose und Aaron: Das ist die Satzung in der Weisung, die der Herr hiermit gebietet: Sag den Israeliten, sie sollen dir eine fehlerlose, einwandfreie rote Kuh bringen, die noch nie ein Joch getragen hat.
Num 19, Altes Testament
Leicht misstrauisch blickt die Kuh in die Kamera. Rot ist sie, doch nicht aus Scham. Mit einem fleckenlosen, braunroten Fell, das glänzt wie geölt unter den Sonnenstrahlen, die zwischen den Metallstangen durchsickern und den Stall mit ihrem Licht fluten.
Die Kuh ist jetzt mitten im Westjordanland. Oder vielleicht: sie war. In einem Freizeitpark nahe einer israelischen Siedlung, Ancient Shiloh. Silo, das war die kanaanitische Stadt, in der laut Bibel die Bundeslade mit den Zehn Geboten einst ruhte.
Sie ist besonders, die Kuh. Ein Popstar unter den Siedler*innen. In gewissen Kreisen zumindest. Ob sie sich über so viel Aufmerksamkeit freut, das ist eine andere Frage. Ihr kommt eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe zu. Sie soll allen Kriegen dieser Welt ein Ende setzen, die Ankunft des Messias herbeiführen und den Weltfrieden heraufbeschwören. Nur, dafür muss sie in einer rituellen Opfergabe sterben. So zumindest glauben es ultrareligiöse Jüd*innen.
Die rote Färse ist eine mystische Rarität. Eine kleine Sensation. Neun von ihnen soll es in 3.400 Jahren gegeben haben. Nur eine Kuh, deren Fell perfekt dunkelrot ist, ohne Flecken oder andersfarbige Haare, die nie trächtig war und nie unter dem Joch lief, kann an dem Ritual teilnehmen.
Ein Priester, der in seinem Leben noch nie in der Nähe von Leichen war, muss sie schlachten und ihr Blut sprenkeln, den Kadaver anschließend auf einem Scheiterhaufen mit Zedernholz, Ysop und einem scharlachroten Wollfaden verbrennen. Die Asche wird dann mit Quellwasser in einem Tongefäß vermengt und für die spirituelle Reinigung von Menschen und Orten verwendet. So auch von Geistlichen, die dann ihren Dienst in einem künftigen Dritten Tempel aufnehmen könnten.
Bloß dafür soll man den Tempel erbauen. Und hier beginnt das Problem.
In einem verdunkelten Raum mit mehreren Sitzreihen, der wie ein kleines Kino aussieht, laufen Bilder von Jugendlichen auf der Leinwand, teils mit runder Kippa auf dem Kopf, die Musik oder Fußball spielen. Eine sanfte Melodie, von spannungsgeladenen Trommeln untermalt, begleitet sie. Plötzlich zeigt ein Teenager auf einen Punkt am Horizont. Alle rennen hin. Jemand holt einen älteren, ultraorthodoxen Mann aus seiner Sitzbank, er muss auch mit.
Alle schauen in die Richtung des Tempelbergs. Dort, auf der Spitze, stehen Kräne und die Mauern eines jüdischen Tempels, deren goldene, ausgefranste Mauern glänzen unter den pinkfarbigen Strahlen der untergehenden Sonne. Dies ist die Generation. Die Kinder sind bereit, erscheint dann eine Aufschrift in englischer Sprache. Und dann, auf Hebräisch: Der Tempel will freie Liebe bringen. Was er dafür anscheinend weggenommen hat, ist die goldene Kuppel des Felsendoms, die die derzeitige Skyline Jerusalems prägt und auf den Bildern nirgendwo zu sehen ist. Seit Jahrzehnten ist dies einer der schlimmsten Albträume von Muslim*innen weltweit.
Denn der Tempelberg ist nicht nur für Christ*innen und Jüd*innen höchst symbolisch. Im Islam werden der Felsendom und die Al-Aksa-Moschee als drittheiligster Ort angesehen. Dort, wo jetzt die goldene Kuppel auf den blauen, fein gezierten Wänden des achteckigen Doms über der Stadt schimmert, soll der Prophet Mohammed seine Himmelfahrt angetreten haben. Muslim*innen nennen den Komplex al-Haram al-Scharif, das edle Heiligtum, nicht Tempelberg.
Ein Wunder züchten
Ziemlich ungelegen kommt, dass genau dort, wo sich heute Felsendom und Al-Aksa-Moschee befinden, zwischen 516 vor Christus und 70 nach Christus der Zweite jüdische Tempel gestanden haben soll – bis zu seiner Zerstörung im Krieg durch die Römer. Sogar der Erste Tempel zur Zeit Solomons soll sich dort erhoben haben, wenngleich archäologische Beweise dafür nie gefunden wurden. Somit ist der Tempelberg der heiligste Ort für Jüd*innen weltweit sowie die designierte Stelle für einen Wiederaufbau des Tempels seitens mancher ultraorthodoxer Gruppen.
In den Räumen des Museums The Temple Institute, in einer unscheinbaren Gasse hinter der Klagemauer, befinden sich eine Miniatur des Zweiten Tempels in Gold und Weiß, eingerahmte Abbildungen von Szenen aus der damaligen Zeit, bibelgetreue Priestergewänder sowie goldene Gefäße, die in den dunklen Hallen glänzen und für eine Nutzung im Tempel einsatzbereit wären.
Die Angelegenheit ist ernst: In gewissen Kreisen gilt der Aufbau des Dritten Tempels als Beginn der messianischen Zeit. Der Frieden werde dann auf die Welt kommen, ein neuer Messias ebenso. Doch um das Gotteshaus aufzubauen und es in Betrieb zu nehmen, soll man sich eben zunächst mit der Asche der Roten Färse reinigen. Nur so kann die Unreinheit des Todes besiegt werden.
Über zehn Jahre lang hat das Institut Spenden gesammelt, um eine rote Kuh nach biblischen Vorgaben zu züchten. In einem Stall mitten in der Wüste Negev sollte das Wunder geschehen. Doch der Erfolg blieb aus.
Bis ein texanischer Rancher namens Byron Stinson gar 21 gefunden haben wollte. Im Dezember 2021 flog ein Team von Rabbinern in die USA, um die Kühe in Augenschein zu nehmen, im September 2022 flogen die Kühe nach Israel. Noch sollte sich aber beweisen, ob die Färsen wirklich lupenrein waren.
Nun will man mindestens eine Kandidatin gefunden haben.
Stinson, ein robuster Mann im Rentenalter mit weißem Kinnbart, hat sich mehrfach in Interviews dazu geäußert. Der Texaner, auf dessen Facebook-Hintergrundbild ein Cowboy vor der Flagge Israels abgebildet ist, macht kein Hehl aus seinem Unterfangen oder seinen religiösen Ansichten. Wir wählen, jeden Tag unseres Lebens dem Herrn zu dienen, steht in seinem Profil. Die Worte des jüdischen Apostels Paulus seien ihm besonders wichtig, er selbst sei Judenchrist mit dem Ziel, Jüd*innen und Christ*innen zu vereinen. Über die Suche nach der roten Kuh hat er ein Buch geschrieben.
Vor 57 Jahren, als er ein 13-jähriger Junge war, hörte Stinson zum ersten Mal die Stimme Gottes. Das erzählt er in einem Online-Interview, einem Buch und auf zahlreichen Webseiten. Gott habe zu ihm gesprochen, als er auf seinem Bett in der Farm in der Bibel las. Also: nicht genau zu ihm, sondern zu Luzifer, der ebenfalls auf dem Bett saß. Doch über ihn. Gott wollte Stinson offenbar für das jüdische Volk verwenden, Luzifer war wenig überzeugt vom Erfolg des Unterfangens. Von da an hatte Stinson eine Mission.
Stinson ist ein Geschäftsmann, das sagt er selbst. Auf dem beigen Basecap, das er auf Videos ständig trägt, ist das Logo seiner neugegründeten Webseite zu sehen, buildthetempel.com. Er leitet die US-Abteilung des Vereins Boneh Israel, auf Deutsch: Israel aufbauen. Dieser spendet Mahlzeiten an israelische Soldat*innen, rüstet aber auch zivile Truppen in den Siedlungen aus. Davor war er für die religiöse Organisation Covenant Nations Media tätig, die online indes kaum auffindbar ist.
Schlaglicht, 53 Jahre nach der Vision im Schlafzimmer: Der Texaner bekommt einen Anruf aus Israel. Ein befreundeter Rabbiner am anderen Ende der Leitung beauftragt ihn mit der heiligen Aufgabe, eine rote Färse zu finden. Stinson war inzwischen in die Moreshet Heritage Foundation involviert, seine Stiftung, die unter anderem biblische Orte in Ostjerusalem und dem Westjordanland, das er Israel nennt, wiederaufbaut.
So macht sich Stinson, der eigentlich Logistikunternehmer ist und zwei Transportfirmen besitzt, mit einem Team von Gleichgesinnten auf die Suche. Menschen, so wie er sagt, die das Reich Gottes als physischen Ort verstehen, mit einem Thron auf dem Zionsberg in Jerusalem.
Die Asche ist einsatzbereit
Im Sommer ist es so weit: 21 Kuhkandidatinnen aus verschiedenen Farmen warten auf Überprüfung. Rabbiner fliegen in die USA, untersuchen mit Kippa und mitten im nassen Schlamm mit Hand und Auge das Fell der Kälber, die dank der Coronapandemie keine Ohrmarke bekommen haben. Sonst wären sie qua biblischen Vorgaben disqualifiziert.
Neun Rinder reisen im Juni 2022 nach New York. Weiblich, im Schnitt sieben Monate alt, jedes 158 Kilogramm schwer. Drei Monate warten sie auf die richtige Lufttemperatur, um nach Tel Aviv zu fliegen. Sie fressen, wachsen und nehmen zu, 408 Kilogramm wiegt jedes Tier inzwischen. Fünf von ihnen dürfen am Ende abreisen.
Albert Baumgarten, Professor für jüdische Geschichte
Am 14. September heben sie ab, in den klaren Himmel und in einer Boeing-777 der American Airlines. Am 15. September empfängt sie am Flughafen Ben Gurion ein kleines Willkommenskomitee von Rabbinern und Gläubigen in Jacke und Hemd. Sogar ein Regierungsbeamter ist dabei. Reden werden vor der israelischen Flagge gehalten, während die Tiere misstrauisch aus den Schlitzen ihrer vergitterten Käfige blicken.
Schlaglicht drei Jahre später, Sommer 2025. „In den vergangenen zwei Jahren ist das Mysterium Realität geworden – rote Kühe sind aus Texas nach Shiloh gekommen und Besucher aus aller Welt angereist, um das Wunder zu bestaunen“, schreibt am 1. Juli 2025 auf Facebook der Freizeitpark Ancient Shiloh, neue Heimat der Färsen. Und postet Bilder der Tiere auf einer Wiese.
Gern hätte die taz das Wunder ebenfalls bestaunt. Klimatisierte, hochmoderne Busse fahren im Westjordanland in die israelischen Siedlungen, verbinden die Ortschaften in kürzester Zeit mit den Städten in Israel. In diese konnten wir jedoch nicht einsteigen, denn der Freizeitpark hat einen Besuch der taz abgelehnt.
Am selben Tag des Posts lädt ein Team von Rabbinern und ultraorthodoxen Siedlern eine der Kühe in einen Tiertransporter. Stinson ist ebenfalls dabei. Das Tier wird an einen Ort auf den Hügeln des Westjordanlands befördert. Auf einem Bild, das inzwischen gelöscht wurde, sieht man die Färse auf einem Podest aus Holz auf der Seite liegen, ein Seil um den Hals und Felsen drumherum. Ein Video zeigt das Tier in Flammen auf dem Scheiterhaufen. In dem gelöschten Post bestätigte Stinson, dass die Opfergabe erfolgreich war.
Nur, am 4. Juli verneint eine Sprecherin eines örtlichen Siedlerrats in einem Kommentar auf ihrem Facebook-Account, dass eines der jungen Tiere geopfert werden soll. Das Tempelinstitut vermeldet einige Wochen später, eine Übung hätte mit einer disqualifizierten Färse stattgefunden. Stinson bekräftigt dann in einem Interview, dass der Priester die Unbeflecktheit des geopferten Tiers bestätigt hat und die Asche einsatzbereit ist. Das Temple Institut veröffentlicht daraufhin eine Meldung auf seiner Webseite: „Vor etwa drei Monaten ist eine Übung in den Bergen Samarias durchgeführt worden, bei der eine Simulation der Aschegewinnung aus der Roten Färse geprobt wurde. Asche, die nicht auf dem Ölberg in der Nähe vom Tempelberg produziert wurde, ist unwirksam.“
Wer hier wohl recht hat, ist schwer zu sagen. Nur der Kohen – der Priester, der die Opfergabe ausgeführt hat – kann das Geheimnis lüften. Auf Anfrage weigerte sich jedoch Stinson, den Kontakt herzustellen. Er bekräftigt aber, die geopferte Kuh sei rein gewesen. Adam King, Mitglied beim Projekt Rote Färse und bei der Opfergabe dabei, erzählt dies sogar in einem Podcast. Für ihn liegt das kommunikative Durcheinander an der politischen Angst vor Gegenreaktionen und Konflikten.
Der Freizeitpark äußerte sich auf Nachfrage nicht. Die Ratssprecherin behauptet nicht mehr zu wissen, wieso sie den Kommentar geschrieben hat. Das Tempelinstitut schreibt, die Opfergabe sei nur eine Übung gewesen. Teil einer Reihe von Übungen, die weitergeführt werden sollen. Die Aktion sei nicht kosher gewesen, die Kuh habe einen „Defekt“ gehabt und der Kleidung des Priesters habe die Weihe gefehlt. Die Asche dürfe nicht für die Reinigung verwendet werden. „Jeder, der etwas anderes behauptet, irrt und führt in die Irre, entweder absichtlich oder unabsichtlich.“
Das Institut schreibt auf Nachfrage, die Al-Aksa-Moschee befinde sich in der südöstlichen Ecke des Tempelgeländes und könnte auch da bleiben. Der Felsendom müsste aber weg, unter ihm sei der Schöpfungsstein. „Allerdings darf dies nicht geschehen, indem man mit Gewalt oder einseitig den Felsendom entfernt. Es sollte das Ergebnis sein von einer Zusammenkunft der Geister und Herzen von jüdischen, muslimischen und christlichen Vertretern“, so Sprecher Yitzchak Reuven.
Allerdings sind sich nicht mal Ultraorthodoxe über die Natur des Tempels einig. Einige glauben, dass er vom Himmel herabsteigen wird, wenn die Endzeit kommt. Andere noch, dass er ein metaphorischer Ort ist. Die „Tempelbauer*innen“ sind in der israelischen Gesellschaft insgesamt eine Randbewegung. Lediglich 30 Prozent wollen das heilige Gebäude laut einer Umfrage 2013 auf dem Tempelberg wiederaufgebaut sehen. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat seinerseits mehrfach betont, am Status quo werde nicht gerüttelt.
Die rote Kuh hat weiter Öl ins heilige Feuer gegossen
Das Thema ist in der Tat hoch brisant. Selbst auf politischer Ebene. Denn der Tempelberg steht indirekt unter Verwaltung Jordaniens.
Im Sechstagekrieg 1967 hat Israel das Westjordanland besetzt, das nach dem Palästinakrieg 1948 von Jordanien annektiert worden war. Seitdem herrscht auf dem Tempelberg der sogenannte Status quo: Israel kontrolliert den Zugang zum Berg, und die Jerusalemer Waqf, eine religiöse Stiftung, verwaltet das Areal. Jordanien ernennt die Direktoren der Waqf und finanziert sie. Der jordanische König Abdullah II. gilt als Nachfahre des Propheten Mohammed und sieht sich in der Verantwortung.
Jüd*innen dürfen den Tempelberg betreten, doch nicht dort beten. In den letzten Jahren wurde indes immer wieder der Status quo verletzt. Im August 2025 hat Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir mit einer Gruppe von Siedler*innen vor der Al-Aksa-Moschee gebetet, der erste israelische Minister in der Geschichte. Immer mal wieder behaupteten konservative Politiker und Rabbiner in den letzten Jahren, der Tempelberg gehöre Israel und der Dritte Tempel müsse wieder aufgebaut werden.
Im April hatte eine Razzia der israelischen Polizei mit Blendgranaten und Gummigeschossen innerhalb der Moschee für Empörung gesorgt. Nichtautorisierte Ausgrabungen durch die israelischen Behörden haben im Juli weitere Spannungen erzeugt. Und Ängste unter Muslim*innen geschürt.
Denn: Während die einen auf die Erlösung warten, fürchten die anderen die Zerstörung eines ihrer wichtigsten Heiligtümer.
Die rote Kuh hat da weiter Öl ins heilige Feuer gegossen. In einer Rede hundert Tage nach Beginn des Gazakriegs listete Hamas-Sprecher Abu Obaida die Einreise der Tiere nach Israel als einen der Gründe für die Attacke am 7. Oktober auf. Kein Wunder, dass sich die wenigsten zum Thema äußern wollen.
Doch Opfergabe hin oder her, ein Wiederaufbau des Dritten Tempels scheint doch nicht so nah zu sein, wie es sich manch ein Gläubiger wünscht. Praktische Hindernisse sind zum einen: nicht nur der bereits bebaute Ort, der Zündstoff für einen neuen Konflikt darstellt, sondern auch die Anzahl der Färsen, die langfristig für eine Reinigung aller Beteiligten und Besucher*innen nötig wären.
„Doch diese sind praktische Fragen, vergessen Sie nicht, dass wir es hier bis zu einem gewissen Grad mit einem Traum zu tun haben. Und wer von der Endzeit träumt, wird auf praktische Aspekte weniger Rücksicht nehmen“, erklärt Albert Baumgarten, Professor für jüdische Geschichte an der Bar Ilan University in Ramat Gan. Er hat vor Jahren über die Rote Färse und die rituelle Reinigung geforscht. Die prophezeite Endzeit könne sowohl Apokalypse als Weltfrieden bedeuten. Es sei das „große Finale“, auf das diese Gläubigen seit dem Sieg 1967 warteten.
In der Zwischenzeit warten noch vier Rinder in einem Stall auf den Hügeln des Westjordanlands. In einem Video des Tempelinstituts fressen sie munter Stroh an einem Futterplatz. Warten auf ihr Schicksal. Auf das spirituelle, das für sie zunächst ein ziemlich physisches ist. Denn die Endzeit könnte für sie in der Tat ein Schritt näher sein.
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