piwik no script img

CDU und Personalplanung Merkel brauchte 16 Jahre, Merz reichen 14 Monate

Cem-Odos Güler

Kommentar von

Cem-Odos Güler

Der Kanzler entkernt seine Partei, nur anders als einst die Kanzlerin. Den Kritikern hat er nichts anzubieten außer Durchhalteparolen.

N achdem die CDU die Bundestagswahl 2021 verloren hatte und in eine bemerkenswert harte Auseinandersetzung mit sich selbst trat, lautete der zentrale Befund: Die Partei wurde nach Jahren der Verwaltung unter Angela Merkel inhaltlich so entkernt, dass man niemandem mehr erklären kann, wofür die CDU eigentlich steht. Der Abgrund, der sich dieser Tage zwischen der Partei und ihrem Chef Friedrich Merz auftut, deutet auf eine Neuauflage dieses Problems hin. Nur vordergründig ging es bei der Kritik, die sich aus der CDU am Kanzler entladen hat, um den chaotischen Regierungsumbau.

Vielmehr schaffte Merz in 14 Monaten das, wofür Angela Merkel einst 16 Jahre brauchte: Er hat die CDU durch die Aufweichung der Schuldenbremse in einer zentralen Frage entkernt, ohne dass er erklären kann, warum sich ein Wirtschaftswachstum trotz Investitionen nicht abzeichnet.

Wer kann es den CDUlern in den Kreisverbänden verübeln, wenn da Gedanken voller Selbstmitleid aufkommen: Erst hat sich die Merz-Mannschaft von einer geschrumpften SPD bei der Regierungsbildung über den Tisch ziehen lassen, und nun scheint das gemeinsame Regierungsprojekt nur darin zu bestehen, mit den SPDlern den Negativrekorden in den Umfragen hinterherzuhecheln.

Nach dem chaotischen Umbau von Kabinett, Fraktion und Partei ergoss sich über den Bundeskanzler eine Kaskade der Kritik: Mit jeder Nachricht wurden die Anschuldigungen härter. Dem Kanzler wurden sogar die Leviten gelesen; er könne die Bundesregierung nicht so führen wie eine Firma, soll der Bremer Landesvorsitzende Heiko Strohmann in der CDU-Vorstandssitzung gegiftet haben. Am Ende schien es so, als könnten die Anschuldigungen eine solche Eigendynamik entfalten, dass der Kanzler noch darüber stürzt.

Eine verstolperte Kabinettsumbildung

Die massive Kritik an der Personalplanung von Merz lässt Zweifel daran aufkommen, wie regierungsfähig die Union unter ihm ist. Schlimmer als die interne Auseinandersetzung, die für die CDU ja auch fruchtbar sein könnte, wiegt für den Kanzler, dass die Anschuldigungen so bereitwillig in die Öffentlichkeit getragen wurden. Die verstolperte Kabinettsumbildung rief in der CDU erstmals diejenigen auf den Plan, die Merz als Bundeskanzler mit einem Schubser auch über die Böschung befördern würden.

Das Logo der taz: Weißer Schriftzung t a z und weiße Tatze auf rotem Grund.
taz debatte

Die taz ist eine unabhängige, linke und meinungsstarke Tageszeitung. In unseren Kommentaren, Essays und Debattentexten streiten wir seit der Gründung der taz im Jahr 1979. Oft können und wollen wir uns nicht auf eine Meinung einigen. Deshalb finden sich hier teils komplett gegenläufige Positionen – allesamt Teil des sehr breiten linken Meinungsspektrums.

Mit dem glimpflichen Ausgang der Sonderfraktionssitzung der Union am Mittwoch konnte Merz seine Kritiker vorerst besänftigen. Das Wahlergebnis von mehr als 90 Prozent für den Merz-Vertrauten und ehemaligen Kanzleramtschef Thorsten Frei als Fraktionsvorsitzenden sicherte dem Bundeskanzler zumindest den Sommerurlaub, den er nun antrat. Auch wenn er damit den Kabinettsumbau nach seinen Vorstellungen und in seiner ruppigen Art über die Bühne brachte: Merz zahlt einen hohen Preis dafür, denn er ist fortan angezählt.

Gedankenspiele über eine Zukunft der CDU ohne Merz verheißen nichts Gutes

Gedankenspiele über eine Zukunft der CDU ohne Merz verheißen nichts Gutes, denn sie bergen die Gefahr von Kurzschlussreaktionen und einer weiteren Öffnung der Partei nach rechts außen – in der Hoffnung auf billige Beliebtheit. Das Glaubwürdigkeitsproblem, in das Merz seine Partei manövrierte, erfordert dagegen eine differenziertere Lösung. Denn der Kanzler brachte eben nicht Wirtschaftswachstum und solide Staatsfinanzen über das Land. Seine Regierung verantwortet im Gegenteil einen riesigen Schuldenberg und Sozialkürzungen, die nicht Wachstum, sondern Abstiegsängste in der Mittelschicht befeuern.

Besonders prekär ist die Lage im Osten

Mit dieser Politik bringt der Kanzler derzeit die halbe Gesellschaft, das gesamte Spektrum der CDU – vom Arbeitnehmer- bis zum Wirtschaftslager – gegen sich auf. Den Kritikern hat das gerupfte Merz-Lager aber nichts anzubieten außer Durchhalteparolen. Das reicht vor allem den Landesverbänden im Osten nicht mehr aus, die sich auch von Merz’ Personalrochaden übergangen fühlen.

Ihrem Frust machten die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Luft, indem sie Merz’ Regierung zu den geplanten Sozialreformen vorwarfen, die Situation im Osten nicht genug zu beachten. Das Abschneiden der CDU bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wird damit auch Merz in Rechnung gestellt werden. Es ist unklar, ob der Kanzler sie noch bezahlen kann.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Cem-Odos Güler

Cem-Odos Güler Redakteur

Berichtet seit 2023 als Korrespondent im Parlamentsbüro der taz über Verteidigungsthemen und die SPD. Studium der Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Köln, Moskau und London.
Mehr zum Thema

52 Kommentare

 / 
  • Merkel hat das ja mit Ziel gemacht, nämlich die SPD dauerhaft zu schwächen, deren Inhalte zu klauen, sie in den meisten Fällen auch die Arbeit machen zu lassen, aber dann die Lorbeeren und die Wahlergebnisse selbst zu kassieren.



    Merkel hat vor allem meisterhaft Machtpolitik betrieben, Ziel war immer vor allem: Erhalt des eigenen Amtes.



    Merz ist aus der Amateurfraktion: große rein konservative Worte, natürlich stark von den Blauen getrieben. Dann aber eingegangen wie eine Priemel, weil in der Koalition mit der SPD ist eine reine tiefschwarze Politik nicht möglich, dazu waren diverse Annahmen falsch, auch der neoliberale 90er-Jahre-Ansatz hat sich zurecht überlebt. Die Migrationspolitik könnte fast so auch von der AfD sein, nutzt trotzdem nichts, die Nazis wollen es immer noch härter und noch gemeiner. Dazu eine konfuse Kommunikation, was sollte dieser Schnieder-Unsinn? Warum sollte er weg? Wenn er weg sollte müsste man das auch mal sagen und nicht zwei Wochen durch Berlin wabern lassen. Merz ist das einfach grottenschlecht und wird auch deswegen scheitern, spätestens wenn die Wahlen im Herbst im Desaster enden, wofür leider einiges spricht.

  • Wie soll die Wirtschaft wachsen, wenn man Konsumenten vergrault, abschiebt und mit immer höheren Hürden abschreckt. Wenn man verhindert, das bereits angekommene Konsumenten ihre Familien und damit noch mehr Konsumenten nachholen können.

    Die Idee, dass der vorhandene Stamm an Konsumenten durch Zuwachs an Wirtschaftskraft mehr Konsum erzeugt ist irrig. Wir sind eine Gesellschaft der gesättigten Märkte für einheimische Produkte. Die zusätzliche Wertschöpfung fließt in Wegwerfprodukte, die importiert werden. Wachstum ist nur durch Zuwanderung möglich. Die derzeitige Idee des zusätzlichen quatitaiven individuellen Wachstums, symbolisiert im Drittauto, ist ein Irrweg, den die Gesellschaft auch schon verworfen hat.

    • @Alexander Vollmer:

      Mit welchen Geld konsumieren die von ihnen genannten Gruppen ? So lange es Sozialleistungen aus den Steuertopf sind braucht man nicht den Umweg über diese Personen gehen, dann kann man die Firmen auch direkt unterstützen. Nur funktioniert auf die Dauer das eine genauso wenig wie das andere.

    • @Alexander Vollmer:

      >Wachstum ist nur durch Zuwanderung möglich.<



      .



      Wachstum als Selbstzweck? Wie lange? Wieviel Millionen zusätzliche Konsumenten verkraftet dieses Land?



      .



      Es gibt "Grenzen des Wachstums". Und genau da sind wir jetzt.

      • @test_name:

        Ist ja grauslich, Migrationsfeindlichkeit unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit.



        Es geht wohl kaum um Wachstum, sondern um die Begrenzung der Schrumpfung. Die Demographie schlägt jetzt mehr und mehr durch, es steht nicht zu erwarten, dass die Menschen plötzlich zur 4-Kind-Familie zurückkehren, also geht es nur über Zuwanderung. Hier müsste man einerseits die reguläre Zuwanderung in den Arbeitsmarkt erleichtern, natürlich andererseits den "Spurwechsel" erleichtern, also auch Flüchtlingen, die in vielen Fällen viele Jahre bleiben müssen eine Perspektive zur Einbürgerung und Arbeit geben.



        Hier reden wir zunächst nicht um moralinsaure Willkommenskultur, sondern um praktische Politik, die die eigenen Interessen im Blick hat, nämlich das Fortkommen der Wirtschaft und der Gesellschaft. Die Perspektive der Nazis sind sterbende Dörfer, mit Männerüberschuss, strukturschwach und dysfunktional.



        Niemand bei Trost kann das wollen, auch wenn dann kaum einer schwarze Haare hat und aus der Kirche ausgetreten ist, aber nicht in die Moschee geht.

  • Der Kanzler entkernt seine Partei, nur anders als einst die Kanzlerin. Den Kritikern hat er nichts anzubieten außer Durchhalteparolen.



    ----



    Unser "Sauerland Fritz" ist im doppelten Wortsinn leider "dritte Wahl"!



    Vor seinem Amtsantritt gab es das Gerücht "Er kann's nicht!" Heute scheint das "evident belegt" zu sein.



    Btw. Jeder kann "in diesem unserem Lande" Politiker werden, sogar Minister, auch Bundeskanzler!



    Doch "Erfahrung" ist auch in diesen Positionen ausschließlich durch "Erfahrung" zu ersetzen.



    UND "Erfahrung zu sammeln" braucht "Zeit" & den Mut, den Charakter aus unvermeidbaren "Fehlern" zu lernen"!



    Ps. Ob das ein 70 Jahre alter Wirtschaftsjurist noch kann?



    Siehe dazu die "reale Politik" der BuReg, die sich wohl nicht nur mMn. weit von "Realpolitik" entfernt zu haben scheint!

  • Das Problem ist eigentlich:

    Warum schafft es die Christdemokratie nicht mehr, ein konservatives, die Vermögenden und das alte Geld schützendes, jedoch breiten Bevölkerungsschichten nutzendes Programm umzusetzen, wie Erhardts "Wohlstand für Alle"?

    Das führt zu der Erklärung, wie verzweifelt die Union gewesen sein muss, dass sie den beiden wirtschaftsliberalen Dampfplauderern Merz und Linnemann eine Chance gab.

    • @Stavros:

      Die Zeiten haben sich grundlegend verändert, Konservatismus erzeugt eher das Gegenteil.Die technologischen Sprünge der letzten 25 Jahre sind für die Bewahrer der guten alten Zeit der Anfang vom Ende. Merkel konnte noch mit der Akzentuierung der programmatischen Unschärfe, viele Negativentwicklungen und Fehleentscheidungen maskieren, die jetzt immer deutlicher zu Tage treten.

      Leider haben sich die Deutschen für Merz entschieden, in genau dieser Zeit, in der die Weichen für die Zukunft gestellt werden sollten( KI,Robotik, Biosynthetik,Quantencomputing).

    • @Stavros:

      Ihre Frage ist ziemlich leicht zu beantworten, aufgrund des technologischen Wandels seit dem Millenial Anfang hat dazu geführt das Konservatismus genau das Gegenteil erzeugt. Dies werden die Konservativen erst verstehen wenn.es.zu spät ist.

    • @Stavros:

      Dafür müsste den Ökonomen selbst erst einmal bewusst werden, dass es einen Unterschied zwischen Ordoliberalismus und Neoliberalismus gibt.



      Die ursprünglichen Gedanken hinter Erhards Politik würden sicherlich der CDU wieder ganz gut stehen, so erfolgreich wie damals wird sie trotzdem nicht nochmal werden. Das deutsche Wirtschaftswunder entzündete sich nicht an der "richtigen" Politik, sondern an der Tatsache, dass das Land in Schutt und Asche lag und sowohl Handwerk als auch Produktion sich über das Füllen ihrer Auftragsbücher keine Sorgen machen mussten.



      Das darf man natürlich nicht zu laut sagen, denn es gibt wirklich Leute, die glauben daran, dass es nur mal wieder einen deftigen Krieg geben müsste, damit die Wirtschaft wieder florieren kann.

      • @Herma Huhn:

        Ich stimme Ihnen zu, was den Unterschied zwischen Ordo- und Neoliberalismus anbelangt.

        Deutschland hat Ressourcen, (immer noch) Infrastruktur und Chancen, von denen andere Länder nur träumen können. Natürlich war die Zeit nach dem Krieg eine wirtschaftliche Sonderperiode und in einer gesättigten Volkswirtschaft sind Wachstumsraten wie in Schwellenländern unrealistisch.

        Was mir fehlt, ist eine Christdemokratie, die auf der Basis ihrer politischen Überzeugungen die ganze Bevölkerung im Blick hat. Dasselbe gilt auch für die Sozialdemokratie.

  • Es gibt ernsthafte Probleme - in Spanien, Frankreich und Portugal brennt es. Die Temperaturen steigen. Viele Menschen sind einfach damit beschäftigt, irgendwie bis zum Monatsende über die Runden zu kommen. CDU, SPD, Grüne ... es ist eine Systemfrage. Mit irgendwelchem Hokuspokus und Flitterkram zur Volksbelustigung wird sich nichts ändern. Vermutlich wird die AfD in Mecklenburg und Sachsen-Anhalt das Rennen machen. Heilsbringer Siegmund, der jetzt schon familiär tief in der Selbstbereicherung via Staat steckt, soll's richten. Das ist alles ein derartiger Humbug und trägt in keiner Weise zur Lösung anstehender Probleme bei.

  • Man merk(el)t wirklich, dass "Normalos" bis "Armos", die nach finanzieller Schichtenzugehörigkeit Breite der Bevölkerung, nicht mehr vertreten wird. Demokratie ist auch etwas zum Hinschauen, "Liveacts", dem Bilden von Vertrauen durch Gleiche. Dies ist mit "Merzens", "Reiches" und zum Beispiel "Connemännchens" nicht mehr möglich.

  • Das Schlimme ist ja, dass Merz und die CDU kein Konzept hat, was sie mit der Regierung anfangen will, außer Gesetze rückgängig machen, die irgendwie links sind. Und vielleicht noch ihren großen Lobbypartnern zu gefallen sein. Es gibt keine Idee wie die großen Probleme angegangen werden sollen, weder beim Klimaschutz, noch bei den diversen Investitionsstaus, noch beim Gesundheitssystem, noch bei den Schulen, noch bei den Universitäten, noch bei der Schieflage des Verhältnisses von Bund, Ländern und Kommunen. Für die Wähler wird alles nur unbequemer und teurer und teilweise existenzbedrohend (und zwar wortwörtlich, wenn man keinen Arzttermin bekommt).

    • @IsmirÜbel:

      Ziemlich korrekte Analüse, das.

  • Ein Zurück in die 1980er von Helmut Kohl und Wolfgang Schäuble hatten sich die Regionalfürst:innen der Union durch Merz erhofft.



    Schwarze Kassen, der Staat als Beute (von Adenauer bis heute). Und dann kommt die Erkenntnis, dass sie einen Regierungs-Azubi zum Kanzler gemacht haben.



    Rettung bringt Peter Unfried, der den Grünen und Sozen erklärt, dass sie mal ihr Anti aufgeben sollen und den Mitte-Merz unterstützen müssen. Vllt. klappt das ja.



    taz.de/Erhalt-der-...erkommen/!6195072/

    • @Mondschaf26:

      GRÜNE und Sozen werden hoffentlich ihr "Anti" solange nicht aufgeben, als die lobbyorientierte, Ideologiepolitik ausschließlich auf die Erfolge der Wirtschaft fixiert ist und das alles von denen getragen werden soll, die ohnehin die Schwächsten sind.

    • @Mondschaf26:

      Schonn - aber das langt leider nichemal zum

      kl. - DLRG - Rettungschein - wa! 🥹🤣 🏊🏊‍♀️🏊‍♂️



      Da kannste das alles gern aber vergeblich



      Mit noch so vielen seiner Weltpolitiker - 🎣🚖



      AnHabeckieren! 🤿🛟 Newahr



      Normal

      ps wisch mir immer noch btw die Lachtränen 😹🤣 🆎 - manche sind einfach unbezahlbar •

  • "Merkel brauchte 16 Jahre, Merz reichen 14 Monate":

    Vielleicht will er jetzt, nachdem er mit 70 Jahren die Mühen der Ebene erfahren musste, die ganze Sache einfach möglichst schnell hinter sich bringen.

  • Merz vs Angie? - 🍏 🍏🍎🍏 vs 🍐🍐🍐🍐 -



    Egal was - vergiss es •

    Das bezeichnenderweise Schäuble-Protegé -



    (remember “…wer anderes von mir verlangt -



    (Art 65! GG) dann tret ich zurück!“)taz-buddy😮



    FritzeMerz - ist innerlich nie - “Sauerland ist Powerland!“ - über Unterprima-Hohlheit zur CDU hinausgekommen!



    Genau das aber schlägt via suboptimal plus



    Taube🥜 & lobbygtrieben voll durch - in turbo mit seinen evidenten 💦 etc Charaktermängeln:



    satt zu Buche! Woll -



    Volkers🫦“Voll dem Faß die 👑 ins Gesicht“ •

    kurz - das alles reicheangereichert;)(( 🤑🤮



    Mit Angie in Action - Zéro Null,nüscht ze donn •

  • Merz hat sich ja nicht an die Macht geputscht, sondern wurde sehenden Auges demokratisch ins Amt gewählt.



    Dabei sollte eigentlich jedem und jeder anhand seiner Vita, seines Populismus und seiner oft genug zutage getretenen Rückständigkeit in jeder Hinsicht klar gewesen sein, was von ihm zu erwarten war und genau das bekommen wir jetzt, ob gewollt oder nicht.

  • Besonders schwer dürfte wiegen, dass sich auch der größte Teil der bürgerlichen Medien von Merz abwendet.

    Ich gehe davon aus, dass wir ohne ein Wunder bei den Wahlen im Herbst spätestens Anfang nächsten Jahres einen neuen Kanzler bekommen. Nötig wäre es.

  • Es fehlt irgendwas, an das man glauben könnte. Nicht nur bei Merz und der cdu - sondern bei allen Parteien von der cdu bis zur Linken.

  • Ich interessiere mich eigentlich nicht für CDU Themen.

    Wenn aber vor drei wichtigen Landtagswahlen den Rechtsaußenparteien die Türen so sperrangelweit aufgemacht werden, ich bin nicht ängstlich , fürchte auch ich mich.

    Ich meine damit :

    Gesundheitspolitik betrifft jeden, besonders die gesetzlich Versicherten, dazu braucht man einen Minister, der sich auskennt.

    45 Beitragsjahre vor 66 hat man nur, wenn man mit 15 bis 20 angefangen hat zu arbeiten, wenn man mit 60+ nicht mehr kann/will, soll man noch mit Abzügen bestraft werden ?

    Warum wird ein Verkehrsminister entlassen, unter dem die Bahn sich gerade erholt ? .....

    • @Hans - Friedrich Bär:

      "Warum wird ein Verkehrsminister entlassen, unter dem die Bahn sich gerade erholt ?"

      Weil er droht, diesen Effekt zunichte zu machen! Die Bahn nimmt gerade Infrastruktur in Betrieb, für die die Planungs- und Finanzierungsvereinbarungen von Andi Scheuer unterschrieben wurden und setzt Verfahren um, die Volker Wissing dem Eisenbahnbundesamt vorgegeben hat -das ist das, warum sich das System ansatzweise zu erholen beginnt.

      Schnieder lebt von den Ergebnissen seiner Vorgänger - soweit er sie nicht mit dem Hintern einreißt.

      Entlässt den Bahnchef, ohne die Zusage eines Nachfolgers zu haben (Karma is a bitch 😆)... Versucht, den Infrastrukturvorstand durch einen maximal ungeliebten Ex-Manager der DB ohne nennenswerte Erfolge zu ersetzen... Drückt trotz Sondervermögen die Pause-Taste bei Planung und Bau von Schieneninfrastruktur...

      Und jedesmal verbunden mit einem Kommunikationsdesaster...

    • @Hans - Friedrich Bär:

      Herr Bär jetzt lesen Sie Ihren Kommentar noch einmal rückwärts, und dann haben Sie die Antwort:

      Der Verkehrsminister wird entlassen - weil kann ja was.



      Der Gesundheitsminister darf mal - weil kann ja nix.

      So um Weihnachten, bekommen wir dann wohl den Verkehrsminister als Gesundheitsminister - und Herrn Linnemann hoffentlich - ganz geschenkt.

      Geduld bitte!

      • @Altbayer:

        Danke für die Antwort.



        Wir gründen die PPP, die Politische Palindrom Partei unter dem Motto : "Rückwärts ist Vorwarts".



        Ich habe ja Sinn für Ironie, will ihn aber nicht auf die Politik anwenden. In der Politik geht´s um was, direkt, ganz konkret ohne Ausreden, kein Theater.



        Ich kann mir was anderes nicht mehr schönreden, dass Politiker sich verhalten als ging´s um nichts, als hätten sie keine Verantwortung für lebende Menschen, die unvergesslichen 5.000 Helme. Jede Ansammlung lebender Menschen (Gesellschaft) hat da eine obere Toleranzgrenze.



        Danke, dass Sie sich damit beschäftigt haben, bewundere Ihren Optimismus.

        Mit dem Tipp "Der heimliche Wahlsieger" von Siegfried Lenz, würde ich mich für ihre Zuschrift bedanken wollen.

  • Die CDU hat momentan nur noch einen einzigen Zweck, das Auffangbecken für Wähler zu sein, die nicht die Linken ( SPD/Grüne/Linke) oder die Rechten (AfD) wählen wollen.

    • @Donni:

      Gerade als dieses Auffangbecken hätte sie aber die Verantwortung, die Wähler nicht zur AfD durchfallen zu lassen. Mit der derzeitigen Politik macht sie eher den Eindruck eines Ringes, statt eines Beckens.

  • Ja und Nein



    Kanzlerin Merkel ist nicht abgewählt worden,



    es war der Kandidat Armin Laschet, der mit seinem Unvermögen eine Hauptverantwortung für die verlorene Wahl stand.



    Merz "Idee" war, die CDU wieder in die 90er Jahre zurück zu führen und Alles, womit die GroKo unter Merkel stand, auf den Kopf zu stellen.



    Wie verlogen das ist, zeigt sich an Personen wie Jens Spahn.



    Der "Rechtsruck" in der Union förderte sehr Rechte wie Dobrindt zutage.



    Außerdem Lobbyistinnen wie Reiche, die nicht zum Wohle des Landes handelt.



    Es gibt noch weitere Beispiele, der Widerspruch ist allerdings, dass Merz eine 16 Jahre erfahrene Mannschaft austauschte und mit einem Haufen Unqualifizierter auftrat.



    Das schließt ihn selbst mit ein, wie er täglich demonstriert.



    Merkel war von Vielen, auch Jenseits der Parteifamilie, geschätzt.



    Sie verstand Moderation.



    Merz ist aus einer Kränkung heraus Kanzlerkandidat geworden und es zeigt sich, er ist der Rolle nicht gewachsen.



    Er ist derart unbeliebt, dass sich nun sogar CDU Mitglieder trauen, ihn zu kritisieren.



    Das ist in der Union ein bemerkenswerter Vorgang, schließlich ist die die Partei der Opportunisten.



    Es wäre wirklich möglich, dass er früher gehen muss.

    • @Philippo1000:

      Es ist Physik / Vektorrechnung : Wenn man sich die Resultierende wegdenkt bleiben die Komponenten, von denen keine größer sein kann als die Resultierende.

      • @Hans - Friedrich Bär:

        Die Aussage bezieht auf gleichgerichtete Komponenten. Allgemein kann die Resultierende auch kleiner sein als ihre Komponenten.

  • Es waren auch maßgeblich die CDU Ostverbände die sich vom autoritären Merz eine Wende versprachen, das Streicheln der Volksseele durch Bedienen von Bauchgefühlen. Dass genau jene jetzt jammern, war abzusehen… Mit neoliberal bekämpft man eben keine Abstiegsängste, auch wenn jene Betroffenen im Affekt genau nach dieser Politik lechzen...

    • @nutzer:

      Genau dieser Hinweis ist es, der im Kommentar noch fehlt. Danke.



      A. Merkel wußte noch, wie sie ihren ostdeutschen Landsleuten neoliberale Politik („marktkonforme Demokratie“) so verkauft, daß die sich schlimmstenfalls über eine vermeintliche Sozialdemokratisierung aufregen.



      F. Merz trat mit dem Versprechen an, dieses Mäntelchen abzulegen, und wieder zum Wesenskern der Union zurückzukehren: einer Wirtschaftspolitik, die allein dem Kapital verpflichtet ist, und perfekt von K. Reiche verkörpert wird (die muß ihren Posten nicht verlassen, trotz ihrer Unbeliebtheit). Den sozialdemokratischen Schleiertanz überläßt er ganz der SPD.

      • @Selbstauslöser:

        Nur sagen halt Beliebtheitswerte von Politikern nichts über ihre Arbeit aus. Der beliebteste Politiker Deutschlands, Pistorius, hat jetzt mal eben über 2 Milliarden für ein Projekt in den Sand gesetzt (www.focus.de/polit...012e18dd32aa.html), also so 8 bis 10 Mautdebakel, und was passiert ? null Konsequenzen, ist halt so.

    • @nutzer:

      Nein das erhofften nicht nur die CDU Ostverbände.



      Die gesamte Union saß vor der Wahl 2025 bei Lanz und Co und versprach immer wieder: es wird keine Steuererhöhungen geben, die Steuern müssen runter. Dazu keine neuen Schulden.



      Söder, Amthor, Merz, alle saßen sie und versprachen es.



      Es gab extrem viele Wähler die gesagt haben: ein letztes Mal wähle ich Union, aber wenn der Merz nicht hält was er verspricht, wars das.



      Und was macht Merz?



      Das größte Schuldenpaket ever. Steckt das Geld zu allem Überfluss nicht in den Mittelstand. Gleichzeitig gibt es keine Steuerentlastungen und Sozialabgaben steigen ins Unermessliche - das sind gefühlt Steuererhöhungen.



      Oh Wunder hat die Union in Umfragen 25% ihrer Wähler seit der Bundestagswahl verloren - und wenn man sich die Balken ansieht, weiß man genau wohin die meisten von denen gelaufen sind.



      Und es wird so weitergehen, so lange Merz das genaue Gegenteil tut von dem was er versprochen hat.



      Wähler haben heute kaum mehr Parteibindung - wer das Gegenteil von dem macht, was er versprochen hat, wird abgewählt.



      Eigentlich hätte die Union das vom Niedergang der SPD wissen müssen, aber sie machen die gleichen Fehler🤷



      Die AfD freuts.

      • @Astrid Sehnefeld:

        "Wähler haben heute kaum mehr Parteibindung - wer das Gegenteil von dem macht, was er versprochen hat, wird abgewählt."



        Nunja, der AfD scheint der Spagat zwischen den versprochenen Verbesserungen fürs Volk einerseits, und den konkreten Absichten andererseits nicht gerade die Beine zu brechen. Auch die offensichtliche Ähnlichkeit zwischen dem, was sie anderen vorwirft, und dem, was sie selber tut, schreckt ihre Wähler nicht ab. Die Parteibindung steht.



        Wie erklären Sie das, ohne sich zu widersprechen?

      • @Astrid Sehnefeld:

        "...Sozialabgaben steigen ins Unermessliche..."

        Leider ist es ebnen auch so, dass solche unsachlichen Parolen die Stimmung im Land prägen.

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Möchte ich zustimmen. Die Sozialabgaben sind weniger gestiegen als die Inflation, z.B. 01.01.26 Krankenkassenzusatzbeträge von 2,5 auf 2,9% .



          Außerdem sind "Sozialabgaben" keine "Abgaben" wie die Grundsteuer sondern Versicherungsbeiträge, offiziell "Sozialversicherungsbeiträge", über deren Verwendung man/frau außerdem via Sozialwahl mitbestimmen kann.



          Richtig ist :



          Die Sozialversicherungen hatten zu viel Geld und deswegen letztes Jahr 170 Mio verspekuliert, weil die Vertreter der Versicherten in den Aufsichtsräten das erlaubt haben.

          • @Hans - Friedrich Bär:

            Das ist aber eine schlechte und sehr leicht wiederlegbare Milchmädchenrechnung.



            Die Beiträge zur Sozialversicherung stiegen für alle unter der Beitragsbemessungsgrenze automatisch mit den Löhnen, deren Steigerung war höher als die Inflationsrate. Für die, die (bisher) über der Beitragsbemessungsgrenze lagen, stieg diese um 5,4 % bei der Kranken-und Pflegeversicherung und um 5 % bei der Rentenversicherung. Die Steigerung der Krankenkassenzusatzbeträge kam da noch oben drauf. Ihre Aussage, dass die Sozialabgaben weniger stark gestiegen sind als die Inflation, ist also definitiv falsch.

            • @Offebacher:

              Nein :



              Die Beiträge zur Sozialversicherung werden immer proportional zum Bruttoeinkommen erhoben. Der allgemeine Beitragssatz beträgt m.W. seit 2015 14,6% konstant.



              Die Beitragsbemessungsgrenze wurde um 5 / 5,4% angehoben, nicht der Beitragssatz.

              Die Beiträge zur Sozialversicherung sind also bis auf den Zusatzbeitrag (2,9 / 2,4%) überhaupt nicht gestiegen.



              --



              Wenn die Einkommen über der Inflationsrate steigen, steigt proportional zum EInkommen der Krankenkassenbeitrag mit. Der Krankenkassenbeitrag ist aber 14,6% der Einkommenssteigerung (ca.1/6). Wenn das Einkommen 6% steigt, steigt der Krankenkassenbeitrag 1%. Wenn die Inflation gleichzeitig 3% war, ist 3% mehr als 1% . Also : Eine Lohnsteigerung über der Inflationsrate führt zu einer effektiven Senkung der Belastung durch den Krankenkassenbeitrag beim Versicherten.

              www.bundesgesundhe...erium.de/beitraege

              • @Hans - Friedrich Bär:

                Wenn das Einkommen um 6 % steigt, steigt der Krankenkassenbeitrag um 1 %?



                Wenn jemand vorher beispielsweise 5 000 Euro Brutto im Monat verdient hat, bekäme er bei 6% dann 5 300 Euro Brutto. Bei 14,6 % (von denen der Arbeitgeber die Hälfte zahlt) wäre der Krankenkassenbeitrag vorher 730 Euro, danach 773,80 Euro. Macht einen Unterschied von 43,80 Euro. Die dürfen sie nicht ins Verhältnis zum Gesamt-Brutto setzen (dann wären sie bei 0,9 %), sondern zu dem vorigen Krankenkassenbeitrag: 773,8 : 730 = 1,06 sprich, der Beitrag steigt um 6 % (alles andere wäre auch unlogisch)

                Wenn ich ein Brot für 3 Euro kaufe, und nächste Woche kostet das Brot 3,30 Euro, sind das auch zehn Prozent Brotverteuerung und nicht 0,006 %, wenn mein fiktives Einkommen 5 300 Euro betragen würde.

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          >unsachlichen Parolen <

          1000€ im Monat für die GKV u.a. weil die Kosten für Bürgergeldempfänger nicht vom Staat getragen werden. Herr Merz - privatversichert - zahlt nichts.



          .



          wirklich sehr unsachlich.

          • @test_name:

            Nicht ganz :



            Wenn Sie privat krankenversichert sind zahlen Sie für sich alleine , im Alter von Herrn Merz, ca 900€/ Monat + für jedes Familienmitgelid ähnlich.

            Wenn Sie über der Beitragsbemesssungsgrenze sind zahlen Sie in der GKV zwischen 982 und 1017 für sich und die ganze Familie (noch).

            www.bundesgesundhe...erium.de/beitraege

            Derzeit zahlen die gesetzlich Versicherten die Krankenversicherung der Bezieher von Grundsicherung alleine. Da haben Sie aktuell recht.



            Absehbar wird sich das ändern weil die GKV dagegen geklagt hat, so dass der Staat (alle) und nicht nur die GKV bezahlt , und ggf. der GKV auch rückerstatten muss.

            • @Hans - Friedrich Bär:

              Alles falsch. Frau Merz ist Richterin - Krankenversicherung/Beihilfe trägt der Staat zu 50%. Kinder sind erwachsen. Merz zahlt genau das, was die private Krankenversicherung von ihm dafür will, dass sie Ausgaben für ihn tätigt.



              .



              Durchschnittliche Ausgaben für GKV-Versicherte: Irgendwas um knapp 400€. Jeder der mehr an die GKV bezahlt - der "Arbeitgeberanteil" ist Lohnbestandteil - deckt damit die Wohltaten der B-Regierung für Bürgergeldempfänger etc.

              Familienversicherung in der GKV - das war mal relevant für Vater-Mutter-Kind- Familien. Zeitlich begrenzt - muss man auf die 400€ noch anteilig aufschlagen.

              • @test_name:

                Ich habe geschrieben : "Im Alter" von Herrn Merz.



                Um Beamte etc. ging´s nicht.



                Sie haben geschrieben:



                1) Merz zahlt nichts weil er privat versichert ist.



                2) Die GKV Versicherten über der Beitragsbemessungs müssen 1.000€ bezahlen weil sie die Bürgergeldempfänger mit finanzieren müssen.

                Meine Antwort war:



                Auch die GKV Versicherten über der Beitragsbemessungsgrenze haben nicht nur Nachteile vom Status als gesetzlich Versicherte.

                Beamte , Privat Versicherte etc. beteiligen sich alle nicht an den GKV Beiträgen für die Bezieher von Grundsicherung . Das ist ungerecht und deswegen gerichtlich anhängig.

                Wäre z.B. Herrr Merz z.B. selbständig und seine Ehefrau Hausfrau würde das die PKV im Ggs. zur GKV überhaupt nicht interessieren, beide würden den vollen Satz für Erwachsene und, hätten sie Kinder den Satz für jedes Kind extra in der PKV zahlen. Das sind Sie ganz locker über 400€ exrtra.

                "Familienversicherung in der GKV - das war mal relevant für Vater-Mutter-Kind- Familien. Zeitlich begrenzt - muss man auf die 400€ noch anteilig aufschlagen."



                Das hat sich geändert und finde ich schlecht.

          • @test_name:

            Genau was ich meine. Da ist nichts "unermesslich". Das ist ein normaler Teil des Einkommens. In Ihrem Fall eines weit mehr als durchschnittlichen Einkommens.

            Genau genommen kommt man nur auf diesen Betrag, wenn man den Arbeitgeberanteil dazu rechnet.

            • @warum_denkt_keiner_nach?:

              >Arbeitgeberanteil<



              Gibt es irgendeinen Grund warum Sie den Arbeitgeberanteil nicht hinzurechnen wollen? Der ist Lohnbestandteil - Gegenleistung für geleistete Arbeit des Arbeitnehmers.

              • @test_name:

                @Astrid Sehnefeld

                der Kern neoliberaler Politik ist es, die Kosten auf den Einzelnen zu übertragen, den Staat zu schrumpfen, auch in Form von Steuersenkungen.

                Aber irgendwoher muß das Geld kommen, alle können nicht gleichzeitig sparen.

                Normalerweise fällt dies medial weniger auf, weil es Gruppen ohne Lobby trifft. In Dtl. gibt es aber noch eine staatlich dirigierte/organisierte Krankenversorgung und Rente. Da treffen die Kürzungen eben auch die medial beachteten Gruppen, das Bürgertum.

                Konsequent wäre es, die KraKa und Rente abzuschaffen. Die ganz harten Neoliberalen fordern dies auch und verweisen auf Milei. Aber so weit ist Dtl nicht.

                Merz versprach neoliberal zu sein, ist es auch, muß aber auch die Funktionsweise des dt Staates, beachten. Er liefert, was er versprochen hat.

                Alle sparen (Staat, Bürger, Wirtschaft) und bekommen dadurch mehr, ist unmöglich, das will nur niemand wissen.

                Jetzt wird nach noch härteren Maßnahmen gerufen, weil wenn Medizin nicht hilft muß man mehr davon nehmen, logisch!

                Die Enttäuschung war vorhersehbar.

  • Meine Erwartungen an den Kanzler waren eigentlich nur die, dass er den Ernst der Lage erkennt und zumindest mit seinem Wahlverein soweit im Einklang ist, das diese es auch erkennen.

    • @Axel Schäfer:

      @Astrid Sehnefeld



      der Kern neoliberaler Politik ist es, die Kosten auf den Einzelnen zu übertragen, den Staat zu schrumpfen, auch in Form von Steuersenkungen.



      Aber irgendwoher muß das Geld kommen, alle können nicht gleichzeitig sparen.



      Normalerweise fällt dies medial weniger auf, weil es Gruppen ohne Lobby trifft. In Dtl. gibt es aber noch eine staatlich dirigierte/organisierte Krankenversorgung und Rente. Da treffen die Kürzungen eben auch die medial beachteten Gruppen, das Bürgertum.



      Konsequent wäre es, die KraKa und Rente abzuschaffen. Die ganz harten Neoliberalen fordern dies auch und verweisen auf Milei. Aber so weit ist Dtl nicht.



      Merz versprach neoliberal zu sein, ist es auch, muß aber auch die Funktionsweise des dt Staates, beachten. Er liefert, was er versprochen hat.



      Alle sparen (Staat, Bürger, Wirtschaft) und bekommen dadurch mehr, ist unmöglich, das will nur niemand wissen.



      Jetzt wird nach noch härteren Maßnahmen gerufen, weil wenn Medizin nicht hilft muß man mehr davon nehmen, logisch!



      Die Enttäuschung war vorhersehbar.

  • Das muss ein sehr merkwürdiger Tisch sein, über den die cdU die sPD gezogen haben soll. Denn die sPD wurde von der csdU ebenso über diesen gezogen. Komisch. Und wofür die cdU steht? Glasklar: für die Profite der Wirtschaft, die Reichen und Superreichen und sonst nix.