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28.11.2025 , 09:46 Uhr
Wo hat Wedekin von Mehrheiten gesprochen, habe den Beitrag jetzt dreimal durchgelesen, helfen Sie mir doch bitte weiter. Die AfD steht bei 26%, natürlich mindestens 25% zu viel. Und was sagt die Umfrage aus? Dass man gegen die AfD und Ihre Schweineunterorgansationen (sorry, will hier keine Schweine beleidigen) nicht demonstrieren darf? Wer sagt denn das? Klingt schon so ein bißchen nach raunigem rechtsrantzigem Whataboutismusquark, bei allem schuldigen Respekt.
zum Beitrag27.11.2025 , 17:00 Uhr
Der Fußball folgt der gnadenlosen Logik des Kapitalismus, zahlt einer noch mehr wird eben dieser Quark auch noch mitgemacht, Natürlich schaffe ich mir nicht Paramount+ an, zumal das Produkt Fußball immer langweiliger wird, die reichen Vereine schrankenlos ihre finanzielle in sportliche Potenz umsetzen können. Also sind die Bayern schon Ende November so gut wie Meister (klar, natürlich können sie die acht Punkte Vorsprung noch vergeigen, ebenso wahrscheinlich könnte Friedrich Merz einen formidablen Polittaktiker abgeben), in der CL könnten Bayern, Arsenal, PSG oder Real gewinnen, Frankfurt, Amsterdam oder Atalanta Bergamo eher nicht. Wen's interessiert der soll zahlen, ich setze da immer mehr auf Lücke.
zum Beitrag26.11.2025 , 09:59 Uhr
www.t-online.de/fi...nunternehmer-.html
Rossmann zum Beispiel, der jetzt austritt…wenn sich selbst die Deutsche Bank distanziert weiß man, dass da moralisch nicht Hochreck angesagt ist.
zum Beitrag26.11.2025 , 09:56 Uhr
"Die Familienunternehmer" sind eine extrem neoliberale Propagandamaschine, mit libertären Anklängen. Dass man da keine Probleme mit Nazis hat erstaunt kaum, die AfD ist wirtschaftlich ja komplett auf der Seite der oberen 10.000 aus denen sich ja auch die Familienunternehmer rekrutieren. Da nimmt auch gerne Menschenfeindlichkeit in Kauf, solange die Euros (gerne dann auch wieder D- oder Reichsmark) sprudeln.
zum Beitrag26.11.2025 , 09:49 Uhr
Rechtsextreme, auch die im Bundestag, sind eine sehr geeignete Projektionsfläche für wildeste Gewaltphantasien, natürlich hat jeder normale Mensch einen gewissen Grunddrang, der verbalen und tatsächlichen Gewalt der Nazis Gewalt entgegenzusetzen. Trotzdem ist das natürlich keine Lösung, Straßenkämpfe und Eskalation sind ja am Ende immer Mittel und auch Ziel der Extremisten, gleich welcher Couleur. Es geht um die Hirne der Leute; diejenigen die nicht mehr zurück in die Demokratie können oder wollen müssen isoliert werden und sind am Ende ein Fall für Polizei und Staatsanwaltschaft. Bei den Linksextremen klappt das sehr gut, bei den Rechtsextremen ist noch viel Luft nach oben, könnte vielleicht auch an der politischen Einstellung der Herrschaften im Staatsdienst liegen.
zum Beitrag24.11.2025 , 16:19 Uhr
Trump ist kein Überzeugungstäter, es gibt weder Moral noch Grundsätze, der eigene Ruhm, das Bad im Egoheroin, das ist es, um was es ihm wirklich geht. Das ist seine Stärke und Schwäche gleichermaßen. Einerseits kann Trump erstmal mit jedem, allerdings kann sich niemand auf den orangenen Hallodri verlassen, nicht einmal seine größten Fans. Sicher ein faszinierendes Phänomen, dieser politische Erfolg, ohne dass man dem Mann aber auch nur einen Meter über den Weg trauen kann. Das ist ein Phänomen, das Psychologen und Soziologen noch lange beschäftigen wird.
zum Beitrag23.11.2025 , 15:39 Uhr
Trump will das Thema vom Tisch haben, wirft deshalb 20% der Ukraine in den Schlund von Putin. Kann man so machen, wird aber den Krieg nicht auf Dauer beenden. Putin wird wiederkommen, früher oder später.
zum Beitrag23.11.2025 , 15:35 Uhr
Bayern ist in einer anderen Galaxie unterwegs als die Sechzger, erstaunlich ist, wie man als Fan der der notorischen Roten derart unsouverän den Präsidenten von 1860 beleidigen kann. Reichlich armselig, vor allem wenn man den Faktor bedenkt, um den der Etat der Superbayern den von 1860 übersteigt.
zum Beitrag23.11.2025 , 12:56 Uhr
Sie wiederholen einfach Ihren Beitrag, gehen aber in keiner Weise auf meinen ein. Politischer Realitätssinn heißt also das Akzeptieren grundrechtswidriger Positionen? Das Akzeptieren krass sinnfreien Geschwurbels? Die Allgemeinplätze sind schön und gut, vielleicht hätten Sie auch einmal ein konkretes praktisches Beispiel, wo denn eine sachliche Kooperation mit den Blauen möglich wäre?
zum Beitrag20.11.2025 , 09:55 Uhr
Widerspruch. Einerseits haben Sie recht, die Brandmauer sollte nicht heißen, dass man die AfD verdruckst ausblendet, ihr große Teile des Diskurses kampflos überlässt. Und natürlich ist die Verweigerung der Zusammenarbeit kein Selbstzweck, sondern die Verhinderung faschistischer Politik. Also wenn die Stadtratsfraktion der AfD wie die Mehrheitsfraktionen einem Kinderspielplatz zustimmt, ist das völlig okay. Aber wie soll eine Zusammenarbeit mit diesem Sauhaufen aussehen? Rentensystem an die Wand fahren? Krasse Umverteilung von unten nach oben? Europarecht auf den Müllhaufen? Die Regierung muss sich Gedanken machen und positive eigene Agenden aufstellen, man denke etwa in Donald Tusk, der eben nicht über das Stöckchen der PIS sprang, sondern ein eigenes Programm aufstellte und gewann. Eine Union kann auch ein migrationskritisches Programm aufstellen, ohne das Programm der AfD, welches in großen Teilen schlichter Blödsinn ist, zu kopieren. Schmeisst die AfD die Nazis raus kann man über alles reden. Solange das nicht passiert ist die AfD verbots- und nicht kooperationswürdig.
zum Beitrag18.11.2025 , 17:45 Uhr
Irrwitzige teure Tickets, vermutlich astronomische Hotelpreise in den Austragungsstädten, dazu teilweise 35 Grad in Stadien und mehr. Und dann kann es einem passieren, dass man der Willkür der Einreisebeamten ausgesetzt wird und gleich im Flieger zurück ins Heimatland sitzt. So richtig gut wird das wohl nicht, da vor Ort in den US of A. Selbst als Europäer. Vielleicht sollte die WM einfach ein Mißerfolg werden, mit mauen Spielen in halbleeren Stadien. Trump und die FIFA hätten es allemal verdient.
zum Beitrag18.11.2025 , 16:43 Uhr
Dass das in keinem Fall richtig schön wird ist ohnehin klar.
Man sollte in andere westliche Länder schauen, die ähnlich aufgestellt sind wie Deutschland. Österreich etwa, natürlich ist auch da nicht alles super, teuer wird es in jedem Fall. Aber: das System ist stabiler, alle zahlen ein und bekommen eine gesetzliche Rente raus, mit der man leben kann. Und natürlich muss der Staat Mittel zuschießen, es geht um einer allgemeine Aufgabe, die auch als solche verstanden würde, wenn auch Beamte, Selbstständige und Politiker mit dabei wären. Diese muss er sich auch bei den Reichen holen, ob durch Anhebung des Spitzensteuersatzes, die Erbschaftssteuer, Vermögenssteuern oder das Streichen von Abschreibungsmöglichkeiten. Es gibt genug Möglichkeiten, die gerecht wären und große Mittel für diesen wichtigen Teil des Sozialstaates bringen würden. Weiss man sicher auch bei der JU.
zum Beitrag18.11.2025 , 12:21 Uhr
Weniger Gejammer, wie wäre es mit guter journalistischer Arbeit? Damit kann sich auch der Spiegel wieder Vertrauen, Leser und Werbeeinnahmen erarbeiten. Zu sehr hat man sich auf Nebenschauplätzen verkämpft, wurde dem Käseblatt Focus zu ähnlich, tritt arrogant-nassforsch auf und lässt sich zu sehr von rechts treiben. Gute Recherche, spannende Geschichten, klare Meinungen, das hat den Spiegel groß gemacht. Muss er wieder machen, mit heutigen Mitteln (Online, App usw.), gebraucht wird er bei dem Geschrei auf Social Media allemal.
zum Beitrag17.11.2025 , 09:42 Uhr
Ein Scheitern der Rentenreform im Bundestag wäre der Super-GAU für die Koalition, dann könnte man gleich Chrupalla zum Außenminister unter der Kanzlerin Weidel machen. Am besten einen Kompromiss ausverhandeln, der hält, auch die Schnöseligkeiten der Alukofferträger aus der JU. Das umlagefinanzierte System hält in der jetzigen Form offenbar nicht dauerhaft, es muss reformiert werden. Steuerfinanzierte Rente, Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in das System, alle Optionen müssen auf den Tisch.
zum Beitrag16.11.2025 , 12:36 Uhr
Schwierig, die Diskussion ist ja auch außerhalb des Sports kaum halbwegs sachlich zu führen. Zu schnell ist man Befürworter eines Genozids hier, Antisemit dort. Sind Fußballer politisch und intellektuell nicht immer ganz vorne dabei, man denke an die Posts von Felix Nmecha, Mesut Özil uvm., haben sie doch durch ihre Bekanntheit eine enorme Reichweite. Dennoch geniesst Meinungsfreiheit zurecht hohen Schutz, die Vereine sollten versuchen, Aussagen ihrer Spieler einzuordnen, sich ggf. davon abzugrenzen, ehe man gleich zum Kündigungsschreiben greift.
zum Beitrag15.11.2025 , 12:05 Uhr
Wird interessant, falls sich die Rechten und Opportunisten wirklich durchsetzen in der Union. Ein Zusammengehen mit der AfD wäre die konservative Atombombe, würde die Hälfte der Wähler und Mitglieder kosten und nachvollziehen, was in anderen Länder mit den Konservativen passiert ist, wenn sie sich mit den Rechtsextremen eingelassen haben. Eigentlich kann man nicht so kurzsichtig und opportunistisch sein, allerdings bin ich mir bei der jetzigen Führung der CDU nicht sicher. Die CSU winkt (völlig zurecht) ab, da sind machtpolitische Profis am Werk, nicht die dritte Wahl wie bei der CDU:
zum Beitrag15.11.2025 , 11:59 Uhr
Nicht falsch, aber ganz so rosarot würde ich Lindner nicht sehen. Dass der Chrisi seine soziale Ader entdeckt hat und den unteren Einkommensschichten Zugang zur Mobilität verschaffen will mag ein Nebeneffekt sein, schön fürs Ansehen und vielleicht sogar fürs Karma. Wahr dürfet auch sein, dass das Pöstchen ordentlich dotiert ist und ordentliche Seilschaften verspricht. Lindner mag Autos, aber sein Geld hat er bis dato mit anderen, meist vom Steuerzahler finanzierten Jobs verdient. Also ein Automann ist er nicht mehr als jeder andere Durchschnittsmensch.
zum Beitrag14.11.2025 , 11:52 Uhr
Macht aber schon Spaß, Lindnerbashing, Ich würde ihm jedoch keinen Gebrauchtwagen abkaufen, jedenfalls nicht ohne eigenes TÜV- oder DEKRA-Gutachten. Als Steuerzahler begrüße ich die Entwicklung, Lindner hat mir lange genug auf der Tasche gelegen und ist von der Straße, verdient sein eigenes Geld.
zum Beitrag14.11.2025 , 11:49 Uhr
Tja, ist man voller Stolz Platz 45 in der Liste bei Nagelsmann oder Stammspieler für Moldawien oder Algerien? Nationalstolz ist ja schön und gut, wir reden aber hier schon noch von Profifußball, die Nationalmannschaft ist immer auch ein Sprungbrett, in der man sich auch für lukrative Verträge bei Klubs empfehlen kann. Dass am Ende natürlich auch wieder der schnöde Mammon Triebfeder Nummer eins aller Beteiligten ist zeugt die Aussage von Rettig. Man könnte ja auch voller Stolz die deutsche Nachwuchsarbeit verrichten, die ihre Wirkung sogar über das eigene Nationalteam hinaus entfaltet.
zum Beitrag14.11.2025 , 10:17 Uhr
Sie wie der gemeine Wähler sind offenbar nach rechts gerückt. Nur so schafft man es, Habeck als Radikalen zu sehen. Habeck könnte locker als Merkelianer in die CDU eintreten, gar kein Problem.
zum Beitrag13.11.2025 , 16:32 Uhr
Der amerikanische Andreotti, hunderte von Jahren Knast auf dem Kerbholz, aber keinen einzigen Tag abgesessen. Es fällt schwer, dass die 5001. Schweinerei die orangene Amoralitätsmaschine zu Fall bringen soll, wo doch vorher nichts geschehen ist, der Mann sogar nochmal zur Präsidentschaftswahl antreten durfte (und irrwitzigerweise auch noch gewählt wurde). Es ist immer wieder atemberaubend, wie dieses (noch zu Zeiten von Obama) hoch moralische, fast übertrieben tugendhafte Amt von diesem zweitklassigen Immobilienhai in die moralische Gosse heruntergeprügelt wurde. Bewiesen ist in der Epsteinaffäre noch nichts, aber selbst wenn Trump ein aktiver Kunde Epsteins gewesen ist, heißt das noch noch nicht automatisch sein politisches Aus, so irre auch das wieder klingt.
zum Beitrag12.11.2025 , 16:33 Uhr
Die unselige Tradition der CSU-Verkehrsminister hat die SPD beim Wohnungsbau. Eigentlich, wenn man wirklicher Sozi ist, ein Kernthema der SPD, bezahlbarer Wohnraum für alle. Einmal mehr frisst auch hier die Angst die Soziseele. Eine staatliche Wohnungspolitik, die diesen Namen auch verdient, der Staat als Vermieter und Unterhalter von Wohnungen für die unteren Einkommensgruppen und Sozialleistungsempfänger wäre eine wirkliche Hilfe, aber das Marktmantra hat auch die längst im Lager der gut verdienenden Akademiker stehenden Sozis erfasst. Verduckstes Herumdoktern an Symptomen, mehr gibt es auch hier leider nicht von den Sozen.
zum Beitrag12.11.2025 , 14:32 Uhr
Wenn sie das entspannt sehen sehr gut. Dann halten Sie einfach die Mietpreisbremse ein, muss der arme Mieter auch nicht klagen und alle sind glücklich.
zum Beitrag12.11.2025 , 14:30 Uhr
Lustiges Völkchen, diese BaWü-Grünen. Machen einfach CDU-Politik, verkaufen das dann als grün. Hat bei Onkel Kretschmann gut geklappt, aber so langsam kommen die Schlauköpfe aus dem Südweschte dahinter.
zum Beitrag11.11.2025 , 15:51 Uhr
Mag so sein, wenn der Vermieter eine Gesellschaft ist, Vonovia oder eine Wohnbaugesellschaft. Ist es Herr Maier oder Frau Müller können die dagegen vielleicht erstmal nichts machen. Dennoch steht die Rechnung offen und wird dann eben anderweitig beglichen.
zum Beitrag11.11.2025 , 10:59 Uhr
Interessanter Beitrag, erinnert an den entspannten, dennoch wertgeleiteten Patriotismus der Skandinavier zum Beispiel. Da hängt vor jeder Fischerhütte eine dänische oder schwedische Flagge, ohne dass deswegen jemand ein verkappter Nazi wäre. Steuerhinterzeihung, hier ein Kavaliersdelikt, oft genug als Ausdruck füchsischer Schläue geadelt, man hat es dem bösen Fiskus mal wieder gezeigt. In Skandinavien als Diebstahl an der Gemeinschaft geächtet. Sein Land lieben, ohne andere zu hassen und zu verachten, das ist dabei wohl die Kunst, die wir Deutschen offensichtlich nicht beherrschen. Das blökende Dröhnen des Gesangs beim AfD-Parteitag kommt mir in den Sinn, wenn ich an deutschen Patriotismus denke. Leider.
zum Beitrag11.11.2025 , 10:07 Uhr
Bitte mal die §§ 535 ff., noch besser §§ 549 ff. BGB lesen, da finden Sie die Regulierung, vor allem der Wohnraummiete. Zurecht schützt das Gesetz den Mieter wie es den Arbeitnehmer im Arbeitsverhältnis schützt. Die Fiktion gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe trifft auf diese Verträge nämlich gerade nicht zu. Das ist die rechtliche Seite, die wirtschaftliche Seite ist aber oft die gewichtigere. Der Staat muss Wohnungen bauen und vermieten, es handelt sich hier um ein Grundbedürfnis wie Wasser, das eben nicht nur vom Markt bedient werden darf. Leider versagt hier die Politik seit Langem.
zum Beitrag11.11.2025 , 10:02 Uhr
Klingt sehr praxisnah, ich ziehe ein, verklage erstmal den Vermieter. Ein guter Start für ein möglichst kooperativ verlaufendes Mietverhältnis. Dazu gibt es ja auch noch jede Menge Ausnahmen bei der Mietpreisbremse. Sie kriegen das nicht schöngeredet,
zum Beitrag11.11.2025 , 09:59 Uhr
Bedeutsam ist der falsche Begriff, aufdringlich-störend trifft es eher. Die 25% AfD machen Krach für 125%, fluten die (sozialen) Medien mit Scheiße. Bücherverbote sind Quark, interessanter wäre eine Regulierung der sozialen Medien. Da steckt das Dynamit, das die Demokratie sprengen will.
zum Beitrag11.11.2025 , 09:56 Uhr
Natürlich ist es eine Nebelkerze, die ewige Opfererzählung der Rechtsextremen. Grundrechte gelten für alle, völlig richtig. Nur was ist, wenn man seine Grundrechte nutzt, um dieselben für alle abzuschaffen?
zum Beitrag10.11.2025 , 17:18 Uhr
Bei aller Akribie und aller Fußballnerdigkeit, die auch Frank Schmidt hat, man erinnere sich an die hochinteressante Doku "Trainer!", ist der Mann auch wohltuend geerdet geblieben. Dass es trotz potentem Sponsor nicht ewig weiter nach oben gehen kann und wird ist ihm und dem gesamten Verein klar. Heidenheim ist strukturell höchstens 2. Liga, spielte die letzten zwei Jahre einfach über seine Verhältnisse, was allen Beteiligten ein tolles Zeugnis für ihre Arbeit ausstellt. Klar ist ein 0:6 gegen Leverkusen nie schön, trotzdem wird in Heidenheim niemand durchdrehen deswegen. Solange Schmidt noch Lust auf Heidenheim hat wird er weitermachen, hat er doch mindestens den Status von Volker Finke oder Christian Streich in Freiburg, wo es immer um mehr ging als die Ligazugehörigkeit. Man sieht es an Vereinen wie Elversberg oder Paderborn, wo Leute mit einem guten Plan sitzen, gut umsetzen und dann auch in der Provinz viel möglich machen, wie Schmidt in Heidenheim.
zum Beitrag10.11.2025 , 16:39 Uhr
Das sind die Leute, die von einer linkswoken Meinungsdiktatur schwafeln, lächerlicher geht es kaum. In unserem Land lassen wir die Nazis in die Parlamente und Talkshows, auf Buchmessen, demnächst sogar in Regierungen und an die Spitze von Verwaltungen. Wir sind so liberal, wir schauen noch der Abschaffung unserer Demokratie durch die Braunen interessiert zu.
zum Beitrag10.11.2025 , 13:34 Uhr
In vielem stimme ich zu. Atomkraft muss hierbei natürlich modernisiert werden, die alten Meiler einfach weiter laufen zu lassen klingt nicht wirklich sinnvoll. Und dass es keine Probleme mit Havarien und Atommüll mehr gibt ist mir zwar neu, allerdings kann es auch eine Abwägung von Übeln geben, kann die Atomkraft unter Umständen doch ein Vehikel zum Übergang werden. Ansonsten dick unterstrichen: wer heute auf die Technologien von gestern setzt verspielt nicht nur Chancen auf Reduktion der Klimafolgen sondern auch die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Die Politik bestätigt sich hier Bremsklotz, offenbar unfähig, den notwendigen Wandel zu denken und umzusetzen. Die Wirtschaft ist da in Vielem schon weiter und China zeigt dem Westen ohnehin was eine Harke ist, die gigantischen Investitionen in Erneuerbare sind hoch sinnvoll, hier muss der Westen mitziehen.
zum Beitrag10.11.2025 , 09:55 Uhr
Es kommt sicher nicht auf ein Spiel an, da kann immer auch mal der Großkopfertere gegen den Kleinkopferteren verlieren. Bayern hat einen dünnen Kader, ist aber durch die Klub-WM super eingespielt und hat bis jetzt noch keinen Ausfall von Stammkräften (Kane, Tah, Kimmich, Oliseh) hinzunehmen. Dazu machen sie es ja auch tatsächlich fußballerisch gut. Geld gewinnt keine Spiele, aber Titel. Man lege zum Beispiel einmal die Rangfolge der Etats neben die sportliche Tabelle, da gibt es keine großen Abweichungen. Und wieviel von den Titeln in der Bundesliga hat Bayern seit 2013 gewonnen? Das soll nur was mit dem guten Wasser in München zu tun haben oder mit der sprichwörtlichen Überschläue der Bayern? Ah geh...
zum Beitrag08.11.2025 , 14:39 Uhr
Das mindestens seit der Verpflichtung von Ribbery und Robben gleiche Lied. Die Bayern haben ein Schweingeld mit dem sie schweingegute Profis holen können. Wie die anderen Topclubs in Europa nicht nur die lächerlichen ersten 11, bis zur Nummer 22 mindestens ein Nationalspieler neben dem anderen. Da die Qualität der Einzelspieler zu 80% über denn Erfolg entscheidet muss schon Thomas Tuchel kommen, damit man den Meistertitel mal versiebt. Dazu passt wohl auch noch viel was Kompany macht, Kane ist in Superduperform, plötzlich wirkt PSG auf Augenhöhe mit Wehen Wiesbaden. Die amerikanischen Liegen machen sicher nicht alles richtig, dennoch sorgen die Ausgleichsregeln (Draft, Salary Cap, Verbot von Ablösesummen) dasfür, dass die sportlichen Karten immer neu gemischt werden. Die dröhnende Eintönigkeit und Einseitigkeit in Euopas Fußball wird im jetzigen System weitergehen, bis die Großen irgendwann die Super-Duper-Europa-Liga gründen und die Milliarden unter sich aufteilen.
zum Beitrag07.11.2025 , 14:58 Uhr
Wer Touristen aus Schweden oder dem UK im Ausland sieht weiß, dass der Suff dann eben Teil des Urlaubs wird, dort mitnichten nur gesundheitsbewusste Mustermenschen leben. Der Mensch ist eben keine vernunftdurchdrungene Maschine, die nach dem Handbuch der AOK lebt, sondern er macht auch unvernünftige, sogar schädliche Dinge. Natürlich sollte Alkohol nicht verharmlost werden, es wird natürlich viel zu viel und viel zu oft gesoffen. Aber wenn wir die Preisschraube anziehen, ggf. sogar Verbote aussprechen, warum lassen wir dann Leute noch schnell Autofahren, Berge hochklettern oder in Schluchten springen? Vom schlechten Essen und Rauchen gar nicht zu reden. Freiheit beinhaltet auch immer das Recht auf Selbstschädigung. Wo eingegriffen werden muss ist immer genau abzuwägen. Und trotz aller Kosten: die Mehrheit schiesst sich nicht ständig die Lichter aus, die Jungen trinken (sogar ohne Verbot) von sich aus weniger als früher. Ich bin im Team Wallraff, auch wenn moderate Preisanstiege richtig wären. Man muss sich nicht für weniger als zehn Euro ins Koma saufen können.
zum Beitrag06.11.2025 , 17:27 Uhr
Sie behaupten da etwas ohne jeden Beleg. Natürlich greifen Sie auch einzelne Stimmen (gewollt?) heraus, um die Nichtrechtspopulisten zu diskreditieren. Niemand bei Verstand wird Merz als Nazi bezeichnen, er ist keiner. Trotzdem bedient er sich rechtspopulistischer und rechtsextremer Stereotypen und Bilder in seinem reichlich ungelenken und erfolglosen Versuch, dem Original, der AfD, das Wasser abzugraben. Das ist politisch nicht nur dumm, sondern auch moralisch abzulehnen. Die Sache mit der Selbsteinschätzung ist zwielichtig, bezeichnet sich die AfD ja gerne selbst als bürgerlich-konservative Partei. Die Union ist derzeit leider gespalten. Es gibt Liberale in den Parteien, Merkelianer wie Wüst, Günther, Polenz und Rechtskonservative mit Tendenz zur AfD wie Merz, Linnemann, Spahn, die fatalerweise die Union in den Untergang führen könnten. Selbst die Rechtskonservativen müssen eine klare Abgrenzung zur AfD vornehmen, dann sind sie klar im Team "Wir sind mehr", also im Team Demokratie. Wer Nazis wählt aber kein Nazi ist, ist entweder dumm oder stellt sich so.
zum Beitrag06.11.2025 , 13:37 Uhr
Klingelpartys, ein äußerst zynischer Begriff. Es geht einmal mehr um die Stigmatisierung der Menschen, nicht um eine sinnvolle Heranführung. Besonders absurd, dass sich hier zwei Sozis hervortun.
zum Beitrag06.11.2025 , 13:26 Uhr
Wie hat man Erfolg gegen Rechtspopulisten? Mit einer eigenen, positiven Agenda, Donald Tusk in Polen hat es vorgemacht. Die Leute wollen eine Perspektive, nach der es besser wird in der Gesellschaft, die himmelschreiende Ungerechtigkeit abgebaut und nicht sogar noch angeheizt wie bei Trump und Co. Dazu braucht es aber auch einen konkreten Plan fürs Hier und Jetzt, in Abgrenzung zu den Rechten. Wie habe ich ein Dach über dem Kopf? Wie eine bezahlbare Gesundheitsversorgung? Wie einen Job? Wird mir geholfen wenn ich in Not bin? Hier haben auch die Demokraten zu wenig gemacht oder (vielleicht auch weniger drastisch als die Rechten) den Abbau der Hilfen mitgemacht. Hier müssen die Demokraten Angebote machen, dann ist Trump oder sein Nachfolger mit Sicherheit schlagbar.
zum Beitrag06.11.2025 , 10:13 Uhr
Wer also nicht brav ist wird nicht mit Gefängnis, sondern Hunger oder Obdachlosigkeit bestraft? Wo steht das denn im StGB? Und wo setzen Sie den Gesetzesverstoß an? Falschparken? Schwarzfahren? Und wie beschränkt man das Asylrecht auf das gesetzliche Minimum? Bett und Seife a la FDP? Dass die Leute nach und nach zurückkehren wollen und sollen ist ja nicht das Thema, aber ich kann nicht hunderttausende ohne Rücksicht auf die Perspektiven in ein verwüstetes Land abschieben.
zum Beitrag04.11.2025 , 16:57 Uhr
Was die Rechte in den so durch den Äther trompetet, danach wäre Mamdani mindestens anarchistischer Kommunist. Natürlich Kaschperlthater, in Deutschland wäre das nicht mal Linkspartei. Ein wirklich Linker wird auf absehbare Zeit nicht Präsident der USA, waren weder Biden noch Obama oder Bill Clinton. Trotzdem können die Demokraten einen Kandidaten präsentieren, der die USA nicht in die Hölle führen will, halbwegs bei Trost ist und nicht auf die 80 zugeht. Man ist ja bescheiden geworden in letzter Zeit.
zum Beitrag04.11.2025 , 15:53 Uhr
Hmmm...also Syrer, die Sozialleistungen beziehen sind per se nicht bedürftig? Woher wissen Sie das?
zum Beitrag04.11.2025 , 15:53 Uhr
Puh, warum immer so hochgekocht? Ist es sicher in Syrien? Bestehen die Fluchtgünde noch? Bestehen Abschiebehindernisse noch? Das sind weniger politische Fragen, die begierige Rechtspopulisten in der Union und im Blauen Naziverein natürlich mit: egal, Hauptsache alle raus!! beantworten, sondern juristische und faktische Fragen, die die Behörden beantworten müssen, wenn die Menschen nicht von sich aus zurückkehren oder mittlerweile sogar einen legalen Aufenthaltsstatus haben. Mal wieder eine von der AfD und ihren dümmlichen Jüngern aus der Union angezettelte Diskussion, orchestriert von rechten Schweinemedien wie Nius ua. Es nervt unheimlich, vor allem weil der Mann, der so tut als habe er das Format zum Kanzler Teil des rechten Zirkus ist.
zum Beitrag03.11.2025 , 17:14 Uhr
Die Bürgerlichen und die Doppelmoral, ein endloses Thema.
zum Beitrag03.11.2025 , 12:12 Uhr
Ja, wie die Trinkwasserversorgung, der Staat muss großflächig investieren, Wohnung bauen und dauerhaft Genossenschaften müssen gefördert werden. Das Luxussegment regelt der Markt, alles andere muss reguliert werden.
zum Beitrag02.11.2025 , 14:46 Uhr
Unfassbar, kafkaeske Willkür, nicht nur geduldet, sondern angeordnet von oben. Hat mit einem Rechtsstaat nichts mehr zu tun.
zum Beitrag02.11.2025 , 14:43 Uhr
Ja. Einen anderen überzeugenden Ansatz als das Wirtschaftswachstum habe ich noch nicht gehört, wenn es um das Ziel des Wirtschaftens und der Wirtschaftspolitik geht. Natürlich muss der Begriff von rauchenden Schloten und riesigen Müllbergen entkoppelt werden. Ökologisch verträgliches Wachstum muss möglich sein und ist es auch. Der Staat muss hierfür die Rahmenbedingungen setzen, dann sind auch hier Geschäfte möglich.
zum Beitrag02.11.2025 , 14:39 Uhr
Wie gesagt, effektive Lobbyarbeit, hören Sie mal Markus Söder zu, der zufällig mit einer reichen Erbin verheiratet ist.
zum Beitrag01.11.2025 , 12:02 Uhr
Vor allem weil es natürlich auch objektiv völliger Unsinn ist, wenn jemand Politik GEGEN die kleinen Leute macht, dann ist es die AfD.
zum Beitrag01.11.2025 , 11:59 Uhr
Das ist eine pauschale Abwertung einer ganzen Berufsgruppe. Sie machen es sich da zu einfach, und natürlich sind Abgeordnete auch noch Menschen, die in der Realität leben, natürlich sind sie auch von den Auswirkungen von Politik betroffen.
zum Beitrag31.10.2025 , 11:58 Uhr
Wenn den der Zusammenhang besteht, was ja auch nicht immer der Fall ist. Die Preise bestehen nicht nur aus MiLo-Gehältern.
zum Beitrag31.10.2025 , 09:06 Uhr
Das ist sicher einer der gravierendsten Mißstände, dass Menschen derart viel Vermögen angehäuft haben, dass sie mit Staaten auf Augenhöhe sind. Bill Gates' Stiftung gibt nahezu so viel Geld an die WHO wie Deutschland. Auch wenn das etwas "Gutes" ist, niemand hat Gates gewählt, wem gegeben wird und wem nicht liegt allein in seiner Hand, hierfür muss er sich nicht rechtfertigen. Der Philantroph nach US-Prägung ist Ausdruck der Staatsferne der USA, wo die Reichen selbst den Sozialstaat selbst in die Hand nehmen wollen. Ähnliches gilt für Elon Musk, der ein Satellitensystem unterhält, das Kriege entscheidet, dazu ein Raketenprogramm und X. So viel Geld und Macht in einer Hand, nahezu ohne politische Kontrolle, ist eine große Gefahr.
zum Beitrag31.10.2025 , 09:00 Uhr
Gates ist Unternehmer, ist Donald Trump auch. Haben beide deswegen die Weisheit mit Löffeln gefressen, auf alle Fragen eine Antwort? Vielleicht sollte man die Klimavorhersagen nicht zweiklassigen Immobilienhaien und Nutznießern eines IBM-Problems überlassen, sondern Menschen, die wirklich etwas davon verstehen, dem Weltklimarat zum Beispiel. Und danach steuert die Welt auf eine 3-Grad-Erhöhung zu, die Teile der Welt unbewohnbar machen und zu monströsen Schäden führen wird mit allen katastrophalen Nebeneffekten. Ob das schon der Weltuntergang ist? Definitionssache, aber es gibt da schon eine Menge Disruption, die uns allen da bevorsteht. Wenn der Weltklimarat Entwarnung gibt bin ich sofort freudig dabei, Gates und Trump reichen mir nicht.
zum Beitrag31.10.2025 , 08:50 Uhr
Das müssen Sie aber an Präzision nachlegen, wer ist jetzt bei den Rechten? Juristen? Arbeiter? Wer denn nu? Dass ich als Jurist rechts bin mag ja noch einigermaßen verständlich sein. Aber als Arbeiter gegen den Mindestlohn, gegen Arbeitsschutz, für die Abschaffung der gesetzlichen Rente und den EU-Austritt zu sein (wie der sympathische Drecksverein in blau) , dafür muss man dann schon Herz und Verstand ausgeschaltet lassen und sich vom Kammerbeutel pudern lassen.
zum Beitrag31.10.2025 , 08:46 Uhr
So weit, so klischeehaft. Wenn jemand möchte, kann er sich in Themen einarbeiten, das das nicht jeder macht steht auf einem anderen Blatt. Wenn aber der Jurist dann aber bei den Grünen ist, wird er sich nicht für die massive Ausweitung von Schweinemastbetrieben einsetzen, sondern natürlich grüne Politik propagieren. Heißt nicht automatisch, dass er keine Ahnung hat, sondern eine andere Meinung.
zum Beitrag31.10.2025 , 08:40 Uhr
Schöner Beitrag, Reportersprache im Fußball strotzte schon immer von dümmlichen Klischees und nervigen, immer gleichen Metaphern.
Man erinnere sich an die "langen Kerls" in der Abwehr, die kleinen wuseligen Asiaten (schon damals waren die koreanischen oder japanischen Spieler schon nicht kleiner als ihre europäischen Kollegen) und die "hüftsteifen Schotten".
Diese neue Welle von Galle, Ekligkeit und Widerlichkeit soll wohl den Fußball als etwas Unangenehmes framen, der gearbeitet, erduldet, erlitten wird, sowohl von den Fußballern als auch von den Zuschauern. Typisch Deutsch, will man da sagen, Fußball soll keinen Spaß machen, mir nicht und dem Gegner auch nicht. Es ist ja auch ein Eingeständnis der limitierten eigenen Mittel, wer den anderen die Party versauen will hat keine Ideen für eine eigene gute. Spanier oder Franzosen kämpfen zwar auch, wollen auch den Sieg, das ist dann aber auch ein Produkt der eigenen Qualität, die im Vordergrund steht.
zum Beitrag30.10.2025 , 17:00 Uhr
Komplett irre, man hat es im Sommer gesehen, als die Klub-WM gnadenlos durchgepeitscht wurde, die Spieler mussten mittags bei 35 Grad und mehr spielen, damit die Spiele in Europa zur Prime Time live gingen. Serie A-Fußball in Australien? Bundesliga demnächst in China? Solange irgendeiner den Unsinn bezahlt wird er auch gemacht. Mehr kapitalistische Logik geht nicht. Schließlich will man auch Harry Kane und andere Großkopferte mit Geld fast erschlagen. Wenn da mal nicht die Bodenhaftung komplett weg ist.
zum Beitrag30.10.2025 , 15:28 Uhr
Zynisch, hier jetzt mit Prozenten zu kommen. Nominal lebt keiner nach dem MiLo in Saus und Braus. Haben Sie ein gutes Gewissen zu sparen, während, die die Ihre Waren und Dienstleistungen bereitstellen weder Miete noch Lebenshaltungskosten aufbringen können?
zum Beitrag30.10.2025 , 15:26 Uhr
Leider versagen die Tarifpartner hier, früher war der Mindestlohn nicht nötig, hat man auch so (auch mit einer einfachen Tätigkeit) ausreichend verdient. Heutzutage ist diese Mindestsicherung notwendig.
zum Beitrag30.10.2025 , 15:24 Uhr
Wieso sinnlos, wieso willkürlich?
Der Mindestlohn ist m.E. eine absolut notwendige Mindestschranke, leider ist die Tarifbindung so gering und der Organisationsgrad der Arbeitnehmer nicht ausreichend, um Ausbeutung zu verhindern. "Working Poor" kann und darf sich ein moderne Gesellschaft nicht leisten. Es ist nicht hinnehmbar, dass man von einer Vollzeitstelle nicht leben kann.
zum Beitrag30.10.2025 , 14:47 Uhr
Es ist also kein Naturgesetz, dass die Rechtsextremen eine Wahl nach der anderen gewinnen, egal welchen Unsinn sie erzählen.
Da sollten sich die deutschen Parteien einmal ein Beispiel dran nehmen, mutige Ansagen und plausible Antworten auf das raunige Geschwurbel können funktionieren.
zum Beitrag30.10.2025 , 11:26 Uhr
Der Volkswille ist also zu 100% objektiv richtig? Wenn das so ist können wir eine Meinungsforschungsinstitut zur Regierung machen, nach Umfragen wird dann die Politik gemacht. Deutschland ist ein sehr sicheres Land, es wurde auch objektiv nicht unsicherer in den letzten Jahren, das sind nunmal die statistischen Fakten, die man auch nicht einfach wegbügeln kann. Liegt es vielleicht daran, dass einzelne Verbrechen heute derart grell von den Medien ausgeleuchtet werden, dass der Eindruck entsteht, man lebe in den Favelas in Rio statt in Wanne-Eickel? Ich würde von einer Politik erwarten, dass sie von der Palme runterkommt, natürlich muss die innere Sicherheit eine Priorität sein und bleiben, so zu tun als ob hier Horden von Flüchtlingen Jagd auf die einheimische, vor allem weibliche, Bevölkerung machen ist Lüge und Hetze der Rechten, nichts anderes. Dass diese leider die Stimmung schon vergiftet hat sieht man an den Umfragen, trotzdem wird aus der Lüneburger Heide nicht das Township von Pretoria. Die Bilder in den Köpfen sind nicht immer die Realität, darauf muss Politik immer hinweisen.
zum Beitrag30.10.2025 , 10:32 Uhr
Der Vorwurf kommt ja immer, nicht nur bei der Linken: zu viele Städter, zu viele Akademiker, zu viele Juristen, zu viele Männer.
Der Paketausfahrer will nach einer anstrengenden Schicht vielleicht nicht auf die Sitzung des Ortsvereins, die Mutter mit drei Kindern hat keine Zeit für den Landesparteitag uswusf.
Man kann nur schwer vorgeben, wer sich bitte bei einer Partei zur Mitarbeit oder als Mitglied melden darf, manche haben da sicher strukturell Vorteile, materiell und zeitlich. Die Parteien müssen dennoch versuchen, auch über die üblichen Milieus hinaus auch Leute zu gewinnen. Darüber hinaus kann vielleicht auch ein Jurist ordentliche Gedanken zur Landwirtschaftspolitik haben, warum soll ein Lehrer nicht auch Ahnung von Wirtschaftspolitik haben? Für die Linke ist wichtig, konkret zu bleiben, Angebote für das Hier und Jetzt, für die Menschen. Abgehobene Diskussionen in der linken Blase, gerne auch mit Selbstzerfleischung, führen hinaus aus den Parlamenten. Die Vor-BSW-Zeit sollte da Mahnung genug sein.
zum Beitrag28.10.2025 , 15:03 Uhr
Tja, die Union im Osten, man entzaubert die AfD, wenn die in Ministerien und an Verwaltungsspitzen sitzen. Ach, die AfD hat gar nichts drauf, wer hätte das gedacht? Ist ein gefährliches Experiment, man weiß ja dass die Berufung Göhrings als preußischer Innenminister der endgültige Türöffner für die Nazis war. Rechtsextreme machen den Irrsinn normalerweise wahr, den sie vorher ankündigen, zumindest versuchen sie es.
zum Beitrag28.10.2025 , 14:59 Uhr
Tja, da haben Sie einen Punkt. Zumindest einen Zeitgewinn gäbe es, bis jemand anderes den großen Scheißestrom in den Köpfen anzapft. Aber Spahn, Linnemann, Merz und Söder verstehen? Schwierig, am Ende geht’s um Machterhalt und Fressen auf TicToc, mehr an Substanz habe ich bis jetzt nicht feststellen können.
zum Beitrag28.10.2025 , 14:56 Uhr
Meloni ist noch gefährlicher als Berlusconi, fehlt ihr doch die Eitelkeit und die offensichtliche Selbstbereicherungsabsicht., bei mindestens gleich starker Machtgier. Praktisch ein Hybrid aus Merkel und Weidel, komplett gewissenlos. Dass als Hauptagenda Melonis der eigene Machtzuwachs und -erhalt steht macht den rechten Tiger den sie reitet nicht weniger gefährlich. Dazu vermeidet sie geschickt rechtes und irresGepolter in der Öffentlichkeit, weswegen niemand hinter die Maske blicken kann.
zum Beitrag28.10.2025 , 11:11 Uhr
Das Hauptproblem ist der fehlende politische Wille der Union, präziser: der derzeitigen Unionsspitze. Man fürchtet den Zorn der AfD-Anhänger, die ihre geliebte Nazibutze dann nicht mehr wählen können. Leider ist die Thematik der Verfassungsfeindlichkeit nicht relevant, sondern es geht rein um Parteitaktik. Leider ist die Union auch hier einmal mehr komplett auf dem Holzweg, Opfer ist ohnehin so gut wie jeder AfD-Anhänger und -wähler. Und wie gut das angebliche Wegregieren mit ach so plausibler Unionspolitik funktioniert sieht man ja in den Umfragen.
zum Beitrag28.10.2025 , 09:03 Uhr
Und die Leute auf dem Land sind alles Ökos, die gerne das Doppelte fürs Schnitzel zahlen. Komischerweise fahren die Landeier dann alle in die böse Stadt, um zu arbeiten, Fuchs und Hase-Gutachtsagerstellen auf dem Land sind rar. Das Problem ist der übermäßige Fleischkonsum (von allen). Nicht jeder muss die eigene Männlichkeit oder Weiblichkeit durch Ausweiden eines Huhns, Hirsches oder Hasen beweisen. Die Jäger müssen ja auch nicht alle Karotten anbauen, um Karotten essen zu dürfen.
zum Beitrag28.10.2025 , 08:54 Uhr
Meloni, Thatcher und Merkel konnten öder können nicht von der Macht lassen, Adern und Marin konnten es. Man prägt also eine Ära, indem man mit dem eisernen Besen aus dem Regierungssitz gefegt wird? Vielleicht ist dieses Ära-Prägen gar nicht so eine gute Sache, oder?
zum Beitrag28.10.2025 , 08:51 Uhr
Um die ging es gerade zwar nicht aber: ja.
zum Beitrag28.10.2025 , 08:50 Uhr
Nicht dass der Osten unwichtig wäre, aber dann doch ein bisschen wenig als Gegenargument. Die Ossis werden sich eine neue „Armer-mißverstandener-Osten“-Partei suchen, ist ja offenbar egal ob Linke, Nazis oder Satanisten, Hauptsache das Schweinesystem Demokratie leidet.
Dass die Anhänger der Nazis nicht Hurra schreien werden ist klar, aber dadurch werden aus Nazis nicht Demokraten. Alternativ können wir den Art. 21 Abs. 2 GG ja auch streichen , Beitrag zum Bürokratieabbau.
zum Beitrag27.10.2025 , 16:33 Uhr
Und dann sprich J.D. Vance auf der Münchener Sicherheitskonferen und schreibt den Europäern Meinungsfreiheit ins Stammbuch. Kann man sich kaum ausmalen, so irre ist das.
zum Beitrag27.10.2025 , 16:31 Uhr
Das Problem der Brandmauer ist ihre Interpretation. Nicht das verdruckste Wegducken kann damit gemeint sein, sondern klare politische Positionierung und Herausarbeiten des rechtsextremen Mistes, den die AfD verzapft, inklusive Abgrenzung. Einerseits zu sagen, die AfD sei der größte Gegner und drei Sätze später den gleichen Unsinn wie die AfD zu verzapfen ist in etwas so glaubhaft wie ein Versprechen von Jens Spahn oder die Verkehrspolitik der CSU. Die Union hat eine (von mir aus auch migrationskritische) Haltung, sie steht aber auf dem Boden des Grundgesetzes, sie achtet die EU und grenzt sich nachvollziehbar vom Rechtsextremismus ab. Verbotsphantasien müssten zur Realität werden, wovor hat man denn Angst bei der Union? Entweder die AfD wird zurecht verboten oder sie ändert sich während des Verbotsverfahrens in eine demokratische rechte Partei. Ansonsten kann man dem Artikel in Vielem nur zustimmen. Natürlich hat die Verlagerung des Diskurses in soziale Medien viel dazu beitragen, diese sind offenkundig ungeeignet, ordentlich miteinander zu streiten. Sich gegenseitig anzublaffen, die eigene Blase pflegen, sich wie ein Vollidiot benehmen, dafür sind soziale Medien super.
zum Beitrag27.10.2025 , 12:24 Uhr
Natürlich stehen die Brot und Butter-Themen im Vordergrund, Wirtschaft, Arbeit, Soziales, trotzdem leben wir nicht alle im Manchester des 19. Jahrhunderts. Es gibt auch Gegenbeispiele, Frau Adern in Neuseeland oder Frau Marin in Finnland haben da durchaus wohltuende Akzente gesetzt. Natürlich keinen extremen Feminismus, aber auch nicht die neoliberalle Mischung aus Frau Meloni und Frau Thatcher.
zum Beitrag27.10.2025 , 10:35 Uhr
Tja, leider dürften Sie recht haben. Also wird der Krieg so lange dauern wie seine verbleibende Amtszeit, vermutlich also bis zu seinem Lebensende. Kann lange sein. Fraglich wird aber sein, wie lange das Ganze innenpolitisch durchzuhalten ist, immerhin sterben ja zigtausende im Krieg, werden gigantische Ressourcen vernichtet. Die Begeisterung für Krieg nimmt rapide ab, wenn er einen selbst betrifft, also wenn man selbst oder die Kinder an die Front müssen, die Versorgung stockt, die Wirtschaft und der eigene Wohlstand leiden. Kann wie gesagt alles noch dauern, aber nicht ewig.
zum Beitrag27.10.2025 , 10:29 Uhr
Sie haben ein fatalistisches Bild Ihrer Geschlechtsgenossinnen, ein gewisses Machtbewusstsein ist niemandem fremd, der in solche Positionen will, auch wenn man/frau es gerne so darstellt, als wäre man auf Knien angefleht worden, doch bitte die ehrenvolle Aufgabe anzunehmen. Dass hierbei auch Ränkespiele in Partei und/oder Parlament nötig sind dürfte auch anzunehmen sein. Dennoch ist nicht ganz klar, warum man dann, an der Macht angelangt, eine komplett männliche, nonfeminsitsche Agenda haben muss. Klar ist frau dann nach wie vor von vielerlei Mannbildern umgeben, die bei Feminismus nicht immer hurra schreien. Es aber nicht einmal zu versuchen und komplett auszublenden ist kaum nachzuvollziehen, zumal es ja eindeutige, kaum zu leugnende Benachteiligungen von Frauen, also einen wirklichen, Missstand, gibt.
zum Beitrag25.10.2025 , 14:03 Uhr
Putin wird erst aufhören, wenn ihm das Fortführen des Krieges mehr schadet als ein Friedensschluss. Das kann leider noch lange dauern, denn derzeit schadet ihm der Krieg kaum, vor allem innenpolitisch muss er offenbar keinen Widerstand fürchten.
zum Beitrag25.10.2025 , 14:01 Uhr
Glaube nicht, dass die taz derart naiv ist. Natürlich ist die Ukraine kein lupenreiner Rechtsstaat, neben dem fehlenden Recht auf Kriegsdienstverweigerung grassiert dort natürlich auch noch nach wie vor die Korruption. Kein Krieg passt am Ende in eine Schwarz-Weiss-Schema, auch wenn hier natürlich klar Russland der Aggressor ist. Dass die Kriegsmüdigkeit bei den Ukrainern steigt ist sehr gut verständlich, nur: was ist die Alternative? Besatzung durch die Russen? Wendet das irgendetwas zum Guten?
zum Beitrag25.10.2025 , 13:02 Uhr
Rechtspositivismus ist natürlich am Ende die Lösung aller Probleme. Schreib die Sauerei ins Gesetz und schon ist der Wahnsinn rechtmäßig. Auch wenn natürlich der Vergleich hinkt, die Nürnberger Gesetze wurden am Ende auch ordnungsgemäß vom Reichstag abgesegnet. Noch sind wir aber (für manchen Merz-Anhänger leider) ein Rechtsstaat, in dem man eben nicht einfach über die Grundrechte von Menschen hinwegwalzen kann.
zum Beitrag24.10.2025 , 13:07 Uhr
Es wird mit einem "mulmigen Gefühl" Politik gemacht, hierbei alles mögliche in einen Topf geschmissen. Asylbewerber, kriminelle Ausländer, krminelle Deutsche mit ausländischen Wurzeln, sexuelle Anzüglichkeiten und sonstiges aggressves Verhalten junger Männer.
Fragen sie die Töchter, sagt Merz. Es wird pauschalisiert, bewusst dem rechtspopulistischen Affen Zucker gegeben. Natürlich gibt es solche Phänomene. Das Körnchen Wahrheit wird aufgebauscht und ganze Gruppen von Menschen pauschal abgewertet. Selbst wenn man es wollte: man wird diese Probleme nicht durch Abschiebungen lösen, ein Großteil dieser Männer ist genauso legal hier wie der frauenschlagende Biodeutsche.
Das ist einem Kanzler unwürdig, dieser müsste sachlich, differenziert und lösungsorientiert argumentieren, leider hört er sich an wie ein AfD-Abgeordneter. Dass er drei Sätze später sagt, die AfD sei der größte Gegner, ist mindestens unglücklich wenn nicht einfach auch schlechtes politischen Handwerk . Merz führt das Land nicht, sondern lässt sich von der AfD treiben. Leider stimmt ihm in Umfragen sogar eine Mehrheit der Bürger zu, was ihn eher nicht zum umdenken verleiten wird.
zum Beitrag24.10.2025 , 10:30 Uhr
Natürlich wurde die EU auch für die Wirtschaft gemacht, aber eben nicht nur. Die EU ist sicher das größte Friedensprojekt der Nachkriegszeit, gar nicht so lange jer, da hat Deutschland mit den EU-Nachbarn Krieg geführt. Auch der Bürger, der nicht Unternehmer ist, profitiert. Niederlassungsfreiheit, Abbau der Grenzkontrollen usw.
Umzugspämien für das neue dunkeldeutsche Zuhause? Da müssen aber viele Euros fließen, was Sie ja angeblich auch nicht wollen. Aber vielleicht ging es weniger ums Geld als um die Empfänger?
zum Beitrag23.10.2025 , 15:50 Uhr
Eine gewisse Tendenz gab es in den öffentlich-rechtlichen Medien schon immer, ohne dass das früher irgendwen aufgeregt hätte. Der WDR eher liberaler, der BR natürlich CSU-minded und eher konservativ. Ähnlich bei den Zeitungen, Süddeutsche und Rundschau eher links, FAZ und Springerpresse rechts. Man hat das eben beim Gucken oder Lesen eingeordnet. Erstaunlicherweise kommen Klagen und Beschwerden gegen den Rundfunkbeitrag und damit den ÖRR eigentlich immer von Rechts, geht es doch in Wahrheit um die Deutungshoheit, nicht um Neutralität (die es ohnehin nie zu 100% geben kann und wird). Kritische Berichterstattung über die AfD, Reichsbürger, Aufklärung über Klimapolitik uvm schmeckten den rechten Herrschaften noch nie, mittlerweile fühlt man sich aber zur Disruption der Systeme berufen, die einen kritisieren, Trump macht es vor.
zum Beitrag23.10.2025 , 11:50 Uhr
"Armutswanderung", was soll das bitte sein? Die berühmte Einwanderung in die Sozialsysteme? Bitte hier einmal Ross und Reiter nennen, valide Zahlen gibt es hierzu nicht. Und was hat die EU mit der verfallenden deutschen Infrastruktur zu tun? Das ist hausgemachte Politik Deutschlands, man fuhr das Land jahrelang, zugunsten der "schwarzen Null" auf Verschleiß. Der Rückstau ist Ergebnis des kurzsichtigen Merkelismus. Leerstehender Wohnraum im Osten ist Ergebnis der Abwanderung, schlechte Wirtschaft, AfD bei 40%, es gibt schon nettere Gegenden. Wen oder was soll man denn da fördern?
zum Beitrag23.10.2025 , 10:08 Uhr
Hat er mit Angela Merkel gemeinsam, mindestens Desinteresse, eher noch Verachtung für die Schwachen im Lande, egal welchen Geschlechts, auf deren Kosten immer gerne populistisch Politik gemacht wird. Unser Problem sind Migranten und Bürgergeldempfänger, keine steuerbreiten Milliardenerben, Steuerhinterzieher und frei drehende Techmilliardäre. Sagt der Blackrockmann.
zum Beitrag22.10.2025 , 15:40 Uhr
Die AfD sind eklige hasserfüllte Nazis, die CDU eigentlich der nette Nachbar von nebenan. Wenn beide gleich reden wird es wirklich gefährlich.
zum Beitrag22.10.2025 , 15:39 Uhr
Mea culpa, ich bin fantasielos…verstehe nicht, warum ein Sexspielzeug mit Chat GPT kommunizieren muss oder soll.
zum Beitrag21.10.2025 , 15:27 Uhr
Boah, ist echt nicht mehr auszuhalten, dieses Unionsgeeiere. Was bedeutet denn die Brandmauer? Dass es keine Zusammenarbeit mit den Nazis gibt, eigentlich völlig sinnvoll, da man ansonsten politischen Selbstmord begeht. Wäre man so blöd, mit der AfD zu koalieren, wäre der Merkelflügel, also ca. 50% der CDU morgen weg, dazu gäbe es keine Chance auf Koalitionen mehr mit Grünen, SPD und jeder anderen Partei der Vielleicht indem man eine eigene Agenda aufstellt, trotz harter Migrationspolitik weder gegen europäischen Recht verstößt noch das Asylrecht in die Tonne kloppt. Vielleicht indem man nicht die Schwachen dem Mob zum Fraße vorwirft, es gibt schließlich ja auch einen sozialpolitischen Flügel in der Union, nicht nur die Spahns und Linnemanns.
zum Beitrag21.10.2025 , 14:58 Uhr
Klingt vernünftig, Japan macht den gleichen neoliberalen Unfug wie die ach so vernünftigen Briten (Brexit als common sense :)), dazu eine fremdenfeindliche Politik bei einer der weltweit am schnellsten schrumpfenden Bevölkerungen. Werden sie wohl demnächst eine KI-Regierung, KI-Vorstände und Roboterfachkräfte im Pflegeheim brauchen, Menschen sind ja gar nicht mehr verfügbar, die Zahl der Verbrechen und Verkehrsunfälle kriegt man auch runter, indem man das Land entvölkert.
zum Beitrag18.10.2025 , 14:16 Uhr
Es gibt bereits diverse Gutachten, die einem Verbotsantrag sehr gute Chancen einräumen. Und selbst wenn dieser nicht zum Verbot der AfD führt würde er dazu führen, dass diese das Nazigesocks aus ihren Reihen ausschließen würden und dann eben „nur“ noch ein rechtskonservativer rechter Flügel neben der Union wäre. Was fehlt ist der politische Wille, den Antrag zu stellen, vor allem bei der Union. Argumentation: die AfD- Wähler könnten vor Wut frei drehen, nach dem Motto was Sie ja auch erwähnen: ich habe keine Lust auf politische Konkurrenz, also lasse ich sie verbieten. Das lässt aber die hohen Hürden, die das BVerfG für ein Parteiverbot setzt, komplett außer acht. Wird eine Partei in Deutschland verboten, gibt es hierfür auch einen guten Grund. Die Union setzt auf „gute Politik“, also AfD-Forderungen selbst umsetzen, dazu Wirtschaftsaufschwung und ein frischer Wind der durchs Land weht. Man sieht ja, wie brillant das funktioniert. Wie man weiß, ist aber die Lernkurve bei der Union sehr flach, er wenn die AfD bundesweit bei 40% steht wird man vielleicht irgendwann aufwachen. Oder man ist sogar so blöd, mit der AfD koalieren zu wollen. Das wäre dann der Anfang vom Ende der Union.
zum Beitrag18.10.2025 , 14:05 Uhr
Sehe ich sehr ähnlich, die wirklich drängenden Probleme werden ignoriert (ich erinnere an den wirklich schlimmen Ausspruch von Merz zum Klimawandel, wonach da Deutschland ja ohnehin alleine dagegen nichts machen könne) oder in Kommissionen auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben, während die Systeme an Wand fahren (Rente, GKV, Pflege). Dagegen werden Migration, Gendern, diverse kulturkämpferische Nickligkeiten (darf Veggiewurst Wurst heißen?) als zentral wichtige Probleme verkauft, was leider begierig vom Volk geschluckt wird. Vielleicht ein Zeichen der allgemeinen Überforderung? Nebelkerzen der Mächtigen? Die Realität wird sich nicht ausschließen lassen, mit Macht wieder anklopfen. Scheint in der Union keinen zu interessieren, immerhin ist dieser Quark das Rezept zum Erfolg für die AfD. Wahn als Politik, wirklich schlimm.
zum Beitrag17.10.2025 , 17:18 Uhr
Man fragt sich schon, was diesen Mann reitet. Ist es heutzutage ein Automatismus, als Konservativer rechtsextremen Unsinn zu verzapfen und das dann als Konservatismus auszugeben? Merz ist kein Nazi, natürlich nicht, umso unverständlicher ist solch ein Ausspruch. Dass er natürlich nicht nur als Parteivorsitzender unterwegs war (was schlimm genug wäre), sondern als eines der Verfassungsorgane macht die Sache unfassbar abgründig, nicht nur intellektuell, sondern vor allem auch moralisch. Die AfD wird mal wieder freudig nicken und die brutalstmögliche Stadtverschönerung ohne jegliche Schranke versprechen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass Merz die politische Intelligenz, das Gespür und auch einfach die Integrität für das Amt vollständig abgeht. Werden wohl lange drei Jahre bis zur nächsten BTW.
zum Beitrag17.10.2025 , 09:41 Uhr
Natürlich ist eine Hauptquelle der Verbreitung des Nazimists das Internet, soziale Medien usw. Die (endlich wirksame) Regulierung der sozialen Medien ist das eine Thema, gleichzeitig zeigt aber auch, wenn eine AfD zu einem Bürgerdialog eingeladen wird, dass sie normaler Teil der politischen Szene ist, was sie aber nicht sein sollte, da offen rechtsextrem. Wer geht zu Bürgerdialogen? Eher nicht der Hipster, nicht der Jugendliche, nicht der Nerd. Sondern die Stinknormalos, mit etwas freier Zeit. Sie haben recht, wir leben in einer Zwittersituation: einerseits weiß, sagt und glaubt fast jeder, dass die AfD rechtsextrem ist und verboten gehört. Gleichzeitig ist sie noch nicht verboten und die politische Klasse weigert sich, den Antrag beim BVerfG zu stellen. Ein unhaltbarer Zustand, den m.E. vor allem die Union zu verantworten hat.
zum Beitrag17.10.2025 , 09:35 Uhr
Sie sprechen schon im Perfekt von der verpassten Möglichkeit des Verbotsantrags, warum eigentlich?
Das Problem ist die Union, die dort derzeit herrschende Auffassung: weitgehende Übernahme der AfD-Rhetorik und Maßnahmen in der Migrationspolitik, in der irrigen Annahme, die AfD-Wähler würden dann zur Union zurückkehren. Die Lernkurve in der Union ist sehr flach, nicht nur bei diesem Thema. Bewegung wird in das Thema kommen, wenn auch der letzte Linnemann in der Union kapiert, dass die AfD vorbeizieht und das Konzept wirklich, ja echt, ganz sicher, gescheitert ist. Leute wie Wüst und Günther, die nicht nur Bratwurst vertilgen und Leerhülsen aus dem AfD-Handbuch verschießen sind ja bereits jetzt offen für das Verbotsverfahren. Merz hält Ausländer für einen Schandfleck im Stadtbild, der abzuschieben ist. Es muss für die Union noch deutlich schmerzhafter werden, eh der Groschen fällt und der Worst Case für die Union droht: Machtverlust, dann ist die Union meinungswendiger als drei Söder zusammen.
zum Beitrag17.10.2025 , 09:20 Uhr
Unterschied: den Weltraumlift braucht keiner, den gebremsten Temperaturanstieg auf der Erde schon. Sie haben immer noch nicht wirklich kapiert, um was es geht, so scheint es mir. Was bei einem Temperaturanstieg auf der Erde um drei Grad hier los müssen Sie mal recherchieren. Das zu verhindern darf auch zur Not mal viele Milliarden kosten. Und ehe der gleiche Unsinn wie sonst losgeht: natürlich ist Hamburg nur ein winziger Teil der Welt, es muss ein Großteil der Welt, vor allem die Länder die viel CO2 emittieren, mitmachen, noch besser: es machen alle mit.
zum Beitrag17.10.2025 , 09:14 Uhr
Klingt irgendwie alles nach Naturkatastrophe, passiert halt einfach so, vermutlich habe ich nach Ihrer Diktion in ein paar Monaten Lust, mir ein paar braune Hemden zu kaufen und ständig die Nationalhymne zu singen.
Genauso wie der ständig zunehmende Verfall, was genau meinen Sie da? Brücken Bahnstrecken? Deutsche Tugenden?
Natürlich ist nahezu jeder Quark von der Meinungsfreiheit gedeckt und Ihre Beobachtung, dass es derzeit leider tendenziell nach rechts geht ist ja nicht falsch. Ob das aber nur Schuld der "grün-linken Wohlstandsbürger" ist (sind die Rechten alle arm?), Na ja, ein bisschen viel durch die blaue Brille geschaut, oder?
zum Beitrag16.10.2025 , 16:05 Uhr
Puh, gerauntes Gefeixe, feixendes Geraune, beides weder sachlich noch sympathisch. Hamburg hat sich ein Ziel gesetzt, ein verbindliches. Sollte der Rest von Deutschland (mindestens) ebenso machen anstatt achselzuckend den SUV vollzutanken. Es wird natürlich Probleme und Widerstände geben, aber weder ist es technisch noch auf der Sachebene unmöglich. Also vielleicht mal weniger raunen, auch mal tun.
zum Beitrag16.10.2025 , 12:08 Uhr
Unstrittig, die Löhne sind zu niedrig.
Und Schwarzarbeit erfüllt Straftatbestände, die verfolgt werden müssen. Aber das kann ja kein Argument sein, das Bürgergeld abzusenken, schon gar nicht auf Null.
zum Beitrag16.10.2025 , 12:06 Uhr
Man nähme den rechten Stinkstiefeln den Wind aus den Segeln und würde endlich für Klarheit sorgen, wenn nach allen Irrungen, Wirrungen und folgenlosen, schlecht gemachten politischen Maßnahmen endlich der einzig sinnvolle Schritt käme: nämlich der Verbotsantrag. Bei einer verbotenen Partei stellen sich Praktikumsfragen dann nicht mehr. Das Deep-State-Gekeife richtet sich dann gegen das weisungsgebundenene, linksgrün-versiffte BVerfG, können und müssen wir alle mit leben. Mit der AfD dann nicht mehr.
zum Beitrag15.10.2025 , 10:40 Uhr
Eine Absenkung auf Null kann es nicht geben, selbst bei Totalverweigerern, Querulanten oder sonstwie der Regierung nicht genehmen Menschen. Das BVerfG sieht in das Existenzminimum als Ausfluss der Menschenwürde, das auch dem größten Drecksack, Stinkstiefel oder Versäumer von Terminen zusteht. Dass das ganze Thema natürlich nahezu null Relevanz für Haushaltsprobleme oder sonstige reale Problemlagen hat versteht sich angesichts des Quarks, der permanent hin und her gewälzt wird, um ja nicht an die wirklichen Themen (Erbschaftssteuer? Vermögenssteuer? Steuerhinterziehung?), die wirklich was bringen würden heran zu müssen, mal wieder von selbst.
zum Beitrag13.10.2025 , 09:51 Uhr
Schon nervig, dieser künstliche Hype. Wer Luxemburg zu Hause nicht schlägt hat auch nichts bei einer WM verloren, Schluss, Aus. Und auch Nordirland darf keine Hürde sein, wenn man sich auf Augenhöhe mit Spanien, Frankreich und England wähnt. Neuer zurückholen? Eine Beleidigung für die jetzigen, absolut guten Torhüter, Baumann, Atubolu oder ter Stegen, man könnte bedenkenlos auch Zentner, Dahmen oder Schwäbe ins Tor stellen. Deutschland hat vielleicht ein zu langsames defensives Mittelfeld, zu wenige durchschlagskräftige 9er und traditionell keine starken Außenverteidiger. ein Torwartproblem sicher nicht. Ohnehin versucht das TV, ein durchaus stinklangweiliges Produkt (Fußball) als die Mutter aller Krimis zu hypen, Deutschland wird sich durchsetzen, wie immer, ebenso wie die Bayern wie immer Meister werden (ja, 2024 nicht, sonst aber immer). Kann man sich angucken, muss man aber auch nicht.
zum Beitrag13.10.2025 , 09:38 Uhr
Sie haben recht, die Aufgabe der Politik ist es, planbare, verlässliche Rahmenbedingungen zu setzen, die Wirtschaft muss und wird diese dann nutzen, um weiterhin Geschäfte zu machen. Eine vor allem wirtschaftspolitisch kluge Entscheidung der Hansestadt, denn wenn man im Klimaschutz versierte Firmen ansiedeln kann werden diese nicht nur Hamburger Kunden bedienen, sondern auch weit darüber hinaus in dieser Zukunftsbranche vorne dabei sein.
zum Beitrag13.10.2025 , 09:32 Uhr
Dass das bedingungslose Grundeinkommen scheitern würde war absehbar in Zeiten, in denen man Flüchtlingen und Bürgergeldempfängern kaum das Schwarze unter den Fingernägeln gönnt. Leider steht eine relativ unsinnige Neiddebatte im Vordergrund, die positiven Effekte eines bedingungslosen Grundeinkommens (Abbau der überbordenden Sozialbürokratrie, bessere Marktchancen für schlecht qualifizierte Arbeitnehmer) werden dagegen kaum diksutiert.
zum Beitrag12.10.2025 , 13:00 Uhr
Was soll das heißen? Solange die Nation als Konzept noch nicht überwunden ist halten wir uns raus? Kann ja wohl nicht Ihr Ernst sein. Eine verantwortungsvolle Linke muss beides liefern, ein (realistisches) Angebot unter den heutigen Umständen, ohne das Morgen und Übermorgen aus dem Blick zu verlieren.
zum Beitrag11.10.2025 , 15:37 Uhr
Netanjahu hat es übertrieben, der Angriff auf Katar war der eine zu viel. Am Ende jedes Problem durchs israelische Militär zu lösen ist vielleicht dann doch nicht alles, was ein Ministerpräsident machen kann und soll. Wer Trump auf die Füße tritt sollte keinen langen Hebel in dessen Hand wissen, sonst wird es gefährlich. Hat Netanjahu jetzt erlebt, natürlich gibt es noch 1000 Gründe, warum es am Ende keinen dauerhaften Frieden in Nahost gibt. Aber immerhin: die Waffen schweigen erstmal.
zum Beitrag11.10.2025 , 15:30 Uhr
Die Union dreht das Rad zurück, Cannabislegalisierung, Einbürgerung, Bürgergeld, alles zurück auf 90er. Man negiert, dass es ein Problem in diesen Bereichen gab, eine überbordende Ignoranz als Politik, und die Probleme: bleiben natürlich, Hauptsache das bürgerliche Mütchen wird gekühlt.
zum Beitrag11.10.2025 , 13:48 Uhr
Mal wieder typisch, die Linke zerfleischt sich gegenseitig, am Ende wird die Rechte herrschen und dem Land Schaden zufügen. Der Linke geht es am Ende oft mehr ums Prinzip als ums Land.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:06 Uhr
Macron sieht es nicht ein, seine Zeit ist vorbei, von seiner Präsidentschaft wird nicht viel bleiben, außer dem weiteren Aufstieg der französischen Nazis.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:00 Uhr
Sollten Politiker den Preis bekommen? Sicher schwierig, selbst wenn sei es schaffen, einen Konflikt zu beenden spielen, immer so viele andere Dinge eine Rolle, die in den seltensten Fällen einem edlen Gemüt entspringen. Das gilt natürlich im Besonderen für Trump, wer gleichzeitig erratisch oder sogar geplant auf bürgerkriegsähnliche Zustände in seinem Land hinarbeitet, dessen Politik von größter Rücksichtslosigkeit und bewusster Ablehnung von Kooperation geprägt ist, wer seinem Land und der Menschheit durch Leugnung des Klimawandels bewusst schadet, wer anderswo jämmerlich scheitert (Ukraine) der dürfte eine komplette Fehlbesetzung sein. War Obama am Ende auch, der im Rückblick durch persönliche Ausstrahlung deutlich besser wegkommt als er es verdient. Ärzte ohne Grenzen? In Ordnung. Initiative gegen Landminen? Ebenso. Trump? Nein.
zum Beitrag09.10.2025 , 17:08 Uhr
Da geht es (wie bei Einkaufszentren) weniger ums Essen als um einen Treffpunkt für Jugendliche, vor allem in Kleinstädten, in denen sich Fuchs und Hase Gutenacht sagen. Ein schönes Jugendzentrum, wo man auch zu bezahlbaren Preisen etwas essen und trinken kann. wäre sicher mindestens ebenso auf Begeisterung gestoßen.
zum Beitrag09.10.2025 , 14:26 Uhr
Sie sind ein echter Spaßvogel, der war wirklich gut.
zum Beitrag09.10.2025 , 14:25 Uhr
Puh, ja die Sozis, ganz schwierig....
Mehr Straßenbau, Bürgergeld abschaffen, Druck auf Schwache, alles nichts Neues bei der Union. Dafür wurden die Sozis von den paar übrig gebliebenen Hanseln aber nicht gewählt. Klingbeil muss sich was Neues für die Karriere suchen, zum Beispiel die CDU.
zum Beitrag09.10.2025 , 14:19 Uhr
Seine Selbstherrlichkeit fällt Macron jetzt auf die Füße, hat er doch die Parteien der Mitte durch seine auf sich zugeschnittene En Marche-Bewegung massiv beschädigt (die Sozialisten etwa spielen kaum noch eine Rolle) und durch verfehlte Politik die Extreme gestärkt. Nun hat er keine Mehrheit mehr und taumelt von einer Regierungskrise zur nächsten.
zum Beitrag09.10.2025 , 09:28 Uhr
Entscheidend ist die Verfügbarkeit des Dienstes, was bis dato dato der Vorteil von PayPal wart. Ist WERO schnell weit verbreitet würde ich es auch nutzen.
zum Beitrag08.10.2025 , 15:32 Uhr
Das ist es, was diesen Konflikt zum schwierigsten der Welt macht. Die Extremisten auf beiden Seiten sind an der Macht, die Empathielosigkeit gegenüber der Gegenseite ist Teil des Programms. Vernichtung des Staates Israel hier, Vertreibung der Palästinenser dort. Wer solche Agenden hat ist unfähig zum Kompromiss, ohne den es nicht gehen wird. Oslo war ein Fenster, das brutal zugeworfen wurde, seitdem herrschen mit steigender Tendenz Hass, Gewalt und Angst. In Deutschland wird man schnell zum Antisemiten, wenn man Verständnis für das Leid der Palästinenser zeigt, schnell zum Befürworter des Genozids wenn man die Position der Israelis versteht. Diese schrille Aufgeladenheit macht eine halbwegs sachliche Debatte unmöglich. Dazu gilt natürlich: Israel ist nicht nur seine rechtsextreme Regierung, mit einem völlig amoralischen Machtmenschen an der Spitze und die Palästinenser sind nicht nur Hamas, die in seinem blanken Hass vergewaltigt und mordet und die eigene Bevölkerung terrorisiert. Eines Tages wird vielleicht ein Gespräch möglich sein, aber leider kaum mit den derzeit Herrschenden.
zum Beitrag08.10.2025 , 13:43 Uhr
Die Typen, die in die Anfängervorlesung BGB mit Zweireiher und Alukoffer kamen. Die Arschlochquote bei Wiwis und Juristen, mindestens so hoch wie Umfragewerte für die AfD in Dunkeldeutschland.
zum Beitrag08.10.2025 , 13:37 Uhr
Ich bin anderer Meinung, es geht um die offizielle (Amts-)sprache, hier mit einer Übergangsfrist eine für alle verbindliche Sprache (Estnisch) einzuführen ist sinnvoll und notwendig. Die russischstämmigen Einwohner müssen sich integrieren und die Sprache lernen, offensichtlich gab es hierzu bis dato keine Notwendigkeit. Gleichzeitig sollte Estland den integrationswilligen Russen die Möglichkeit eröffnen, die Staatsangehörigkeit zu erwerben. Vor allem wenn die Minderheit an manchen Orten zur Mehrheit wird gibt es Probleme, kann man an manchen erdogantreuen, sturzkonservativen Deutschtürken sehen. Spätestens die nächsten Generationen sollten Estnisch aufwachsen. Russisch sprechen darf man Privat natürlich noch, so wie keinem Türken verwehrt ist, zu Hause Türkisch zu sprechen. Bilingualität würde hier die Integration erschweren und wäre immer ein Hebel für Putin oder seine Nachfolger, Zwietracht und Kriegsanlässe zu konstruieren.
zum Beitrag07.10.2025 , 12:29 Uhr
Na ja, besser als ein Startup, da kann der Lindner nicht so einen Schaden anrichten. Gut bezahlter Bla-bla-Job, natürlich wegen überragender Fachkompetenz, nicht wegen politischer Seilschaften :)
Na immerhin ist er von der Straße.
zum Beitrag07.10.2025 , 11:36 Uhr
Aha….Sie halten einen Atomkrieg also für führbar? Schließlich kosten die Dinger ja Unterhaltung, also im Zweifel mal schön das Knöpfchen drücken. Kann ich nicht ernst nehmen, Sie wissen ja gar nicht, was Sie da sagen. Macron hangelt sich als autoritärer Präsident von Krise zu Krise? Selbst wenn das stimmen würde: was hätte er davon? Nach dieser Amtszeit ist ohnehin Schluss. Sorry, aber Sie überzeugen mich mitnichten.
zum Beitrag07.10.2025 , 11:32 Uhr
Jetzt sind es Migranten, morgen vielleicht die Arbeitslosen oder die Kranken. Die USA müssen gegen diesen Irrsinn aufstehen, man ist auf direktem Weg in einen faschistoiden Staat. Dass über ein Impeachment angesichts der Aneinanderreihung von Ungeheuerlichkeiten gar nicht einmal mehr diskutiert wird ist bezeichnend. Die Demokraten und die Hälfte der Gesellschaft, die noch bei Trost ist stehen dem immer dreisteren Auftreten Trumps und seiner dümmlich-loyalen Spießgesellen zunehmen hilflos gegenüber.
zum Beitrag06.10.2025 , 14:57 Uhr
Frankreich braucht eine politische Strukturreform, vor allem aber eine Renaissance der Parteien der Mitte, die Macron (warum auch immer) nahezu vollständig durch seinen Personenkult zerstört hat, neben der in westlichen Demokratien üblichen Polarisierung mit einem Aufstieg des Rechtextremismus.
zum Beitrag06.10.2025 , 14:53 Uhr
Sie widersprechen sich doch selbst. Frankreich funktioniert derzeit nicht wirklich, gleichzeitig verweisen Sie darauf, dass Frankreich doch funktionieren müsse, um militärisch gegen Russland eingreifen zu können (wie genau? Soll eine Atomkrieg geführt werden?). Dass Frankreich seine Probleme angehen müsste, dürfte unstrittig sein, hierzu muss allerdings der politische Patt aufgelöst werden. Da mag es sicher sinnvoll sein, über die politischen Prozesse und Strukturen nachzudenken. Auffällig ist aber, dass den westlichen Demokratien mehr und mehr die Demokraten auszugehen drohen. Wer wie Rechtsextreme und leider auch manche Linke den politischen Konkurrent als Feind betrachtet, mauert sich in der Kompromisslosigkeit ein, am Ende kommt es zur Blockade, die ja der große "Beweis" für das Nichtfunktionieren der Demokratie ist. Vor allem, wenn die politische Mitte zu schwach für eigene Mehrheiten ist. Mit der Folge, dass der Ruf nach dem starken Mann (oder in Frankreich nach der starken Frau) noch lauter erschallt. Deprimierend...
zum Beitrag30.09.2025 , 12:44 Uhr
Völlig richtig, mindestens so hasserfüllt und bösartig geht man miteinander um wie mit dem politischen Widersacher. Ist ja auch kein Wunder: das sind die Leute, die bei der Union als zu rechts rausgeflogen sind. Die AfD war noch nie eine geeinte Partei, hat ihr leider aber nie geschadet, unstreicht noch die nihilistische Krawalligkeit, die der Wähler ja mehr und mehr goutiert. Lösungen interessieren offenbar gar nicht mehr.
zum Beitrag29.09.2025 , 15:58 Uhr
Mein lieber Mann, die Amis sind vielleicht drauf…..es ist Golf, die haben sie doch nicht alle.
zum Beitrag29.09.2025 , 15:52 Uhr
Die Rechte hat ihren Orwell gelesen: wer die Sprache diktiert, diktiert das Denken.
zum Beitrag27.09.2025 , 15:32 Uhr
China klotzt und kleckert nicht, die Dynamik dort ist ein massiver Antrieb für den weltweiten Umstieg. Kein Ruhmesblatt für den Westen, fürwahr.
zum Beitrag27.09.2025 , 15:30 Uhr
Die Verdrängung ist sehr stark, die einzigen Parteien, die das Thema überhaupt noch oben auf der Agenda haben sind Grüne und (ein bißchen) die Linke. Von SPD bis AfD läuft das Thema absurderweise unter ferner liefen, oder wird von den Faschisten sogar komplett geleugnet. Es ist noch lange nicht in die Hirne eingesickert WIE katastrophal die Auswirkungen sein werden. Natürlich kann das Deutschland nicht allein, aber Deutschland sollte eine Führungsrolle einnehmen, schon aus wirtschaftlichem Eigennutz. Die Technologien der Erneuerbaren, die Maßnahmen, um sich gegen den Klimawandel zu stemmen werden kosten und massiv nachgefragt werden.
zum Beitrag27.09.2025 , 15:23 Uhr
Ja, das ginge höchstens nach Trump, am besten wenn die Republikaner die Wahl dann verlieren, ohne dass dann ein Bürgerkrieg ausbricht.
Notwendig ist es trotzdem.
zum Beitrag26.09.2025 , 16:03 Uhr
Unfassbar, Trump wütet nahezu ungehindert, höchste Zeit für eine Verfassungsreform in den USA, ein deutscher Bundeskanzler wäre längst abgewählt.
zum Beitrag20.09.2025 , 17:11 Uhr
Warum sollte Trump hier fähiger auftreten? Die USA sind ein taumelnder Riese, ohne konsistente Außenpolitik, der von einem erratisch vor dich hin dilettierenden Narzissten geführt wird. Trump glaubt nicht, dass Vertrauen in die USA erforderlich ist, er setzt auf Angst, Druck, Einschüchterung, ohne jede Sicherheit, dass das was heute gesagt wird auch morgen noch gilt. Schlechter kann man dieses Amt nicht ausführen, gerade auch im Hinblick auf die amerikanischen Interessen selbst.
zum Beitrag20.09.2025 , 15:15 Uhr
Leider völlig richtig beobachtet von den Autorinnen, die Menschenfreunde sind in Deutschland nicht zu Hause. Was angesichts der Geschichte der Deutschen ja an sich völlig irrsinnig ist, es war in den Jahrhunderten seit den Römern schon so ziemlich jeder mal hier, so hat man dieses Deutschsein, diese eigentlich leere Hülle, die wirklich nur die Sprache als einziges erkennbares Gemeinsames hat, komplett aufgeladen und meist aggressiv, im Dagegen, in der Abgrenzung, gedeutet. Geduldet war, wer den Eingesessenen einen (materiellen) Vorteil verschafft hat, Arbeiten verrichtet, die notwendig waren, die aber kaum jemand machen wollte, der in die Systeme eingezahlt hat, wer sogar reich war und Arbeitsplätze geschaffen hat. Die Duldung war jedoch immer jederzeit reversibel, die Schwachen, nicht „Nützlichen“ haben schnell die Ablehnung und den Hass zu spüren bekommen. Nicht dass es anderswo deutlich besser wäre, zeigt es aber doch einmal mehr, dass die Lektion des Dritten Reiches, den Wert des einzelnen an sich zu schätzen, nicht gelernt wurde. Nur so ist die Stärke der AfD heutzutage erklärbar.
zum Beitrag20.09.2025 , 13:30 Uhr
Sie vergleichen da ‚Äpfel mit Birnen. Im Mietrecht (hier kein Wohnraum!) besteht weitgehend Vertragsfreiheit. Lädt man hier Hinz und Nazikunz zur Wahlpartie ein und hindert die weiteren Mieter am Betreten des Hauses, verstösst gegen klare vertragliche Abreden, kann das ein Kündigungsgrund sein. Immerhin hat man ja an die armen braven Nazis überhaupt vermietet, bittere Tränen der Trauer sind also nicht angebracht. Als Regierung Druck, u.a. auf Medienhäuser zu machen, um nicht genehme Moderatoren, Journalisten oder sonstwen, der einem nicht passt, loszuwerden, ist ein massiver Eingriff in die Pressefreiheit und widerspricht nicht nur in den USA den Grundsätzen einer liberalen Demokratie. Ist in etwa so, als hätte Strauß damals in der Spiegelaffäre am Ende Recht bekommen und Augstein hätte den Laden zumachen können. Kam zum Glück anders, ist heute aber in den USA gerade anders herum.
zum Beitrag20.09.2025 , 13:16 Uhr
Der ÖPNV muss für alle kostenlos sein und vollständig aus Steuern finanziert werden. Nur so besteht ein starker Anreiz umzusteigen, bei gleichzeitigem sozialen Anreiz, was Tübingen kann geht auch anderswo, wenn man den Mut hätte, hierfür das Geld in die Hand zu nehmen.
zum Beitrag20.09.2025 , 11:03 Uhr
Mir stellt sich die Frage, wie Frau Rohr überhaupt diese Stelle bei der ARD erhalten konnte. Da waren selbst die Dokus von Herrn Ronzheimer auf SAT.1 ausgewogener.
zum Beitrag19.09.2025 , 15:41 Uhr
Internetzombies, komplett abgestumpft und abgekoppelt von der Realität begehen Anschläge. Kaum tröstlicher als ein durchgeknallter Ideologe.
zum Beitrag19.09.2025 , 15:39 Uhr
Die Begrenzung von Macht ist in einer Demokratie essentiell. Hieran krankt das amerikanische System, die Machtfülle des Präsidenten ist zu groß. Erst recht, seit der Supreme Court ihm für Tätigkeiten in seiner Amtszeit einen Blankoscheck ausgestellt hat. So kann Trump oder einer seiner irrsinniger Nachfolger wüten wie es ihm passt, er kann kaum sanktioniert werden. Die Fed ist als Zentralbank mit gutem Grund unabhängig, verfolgt sie doch andere Ziele als die Regierung. Bekäme Trump Zugriff wären die Folgen mindestens so katastrophal wie in der Türkei im Inneren, kaum absehbar in der Weltwirtschaft, angesichts dessen, dass die USA nach wie vor die größte Wirtschaft der Welt darstellen.
zum Beitrag19.09.2025 , 14:03 Uhr
Besonders tragisch für die Union, dass nach Merkel eine besonders skrupellose Generation das Zepter übernommen hat, Merz, Spahn, Linnemann, Klöckner. Das Problem ist, dass diese nicht nur die Politik, sondern auch den Stil der Auseinandersetzung von der AfD abkupfern. So fährt man den schwarzen Tanker auf Grund, verhilft den Blauen zu Mehrheiten. Angesagt wäre ein menschenfreundlicher, moralisch begründeter Konservatismus, geliefert wird etwas netter formulierter, nahezu genau herbeigelogener Rechtspopulismus. Viel zu wenig, man kann nur hoffen, dass Leute in der Union wieder Oberwasser bekommen, die noch bei Trost sind, wie Wüst oder Günther.
zum Beitrag19.09.2025 , 12:07 Uhr
Fast noch grusliger als die rechtspopulistischen Männer sind die Frauen, die eine systematisch gegen ihr Geschlecht gerichtete Politik propagieren. Von außen sind diese Mechanismen komplett unverständlich.
zum Beitrag18.09.2025 , 16:20 Uhr
Vor muss sie die Konfrontation suchen, es muss klar werden, dass die Union keine rechtsextremen Positionen vertritt, sondern konservative. Da sollte eigentlich ein Unterscheid bestehen, den die Union verdammt nochmal herausarbeiten müsste.
zum Beitrag17.09.2025 , 19:36 Uhr
Danke für den Link, ich hatte das Format noch gar nicht gesehen. Eine unfassbar schlechte Sendung. Bei allem Verständnis für den Vater des getöteten Mädchens, ihn hier völlig unrelativiert die Alleindeutung zu überlassen ist komplett unjournalistisch und klingt am Ende wie AfD-Propaganda. Das kann nicht von GEZ-Gebühren gezahlt werden.
zum Beitrag17.09.2025 , 19:14 Uhr
Die Union wird von einem 90er-Politiker geführt, dieser hält die Klimapolitik nach wie vor für überflüssiges Gedöns. Hat er in der Außenpolitik (auch mangels Relevanz) kein weltpolitisches Porzellan zerschlagen ist die Bilanz in der Innenpolitik mehr als mau.
zum Beitrag17.09.2025 , 19:10 Uhr
Gleichzeitig erteilte Sie Abgeordneten der Linksfraktion unter tosendem Applaus der AfD-Fraktion eine Rüge, weil Weidel in Zwischenrufen als Nazi bezeichnet wurde. Dabei war das keine Herabwürdigung, sondern nur eine Tatsachenfeststellung.
zum Beitrag17.09.2025 , 15:22 Uhr
Viele heiße Lust vom Fritz, hasserfülltes Gekeife von Weidel, AfD-freundlichkeiten von Klöckner, alles wie immer. War eigentlich jemand von der SPD dabei?
zum Beitrag17.09.2025 , 15:13 Uhr
Der Mist am Umsteigen in Deutschland ist ja, dass der Anschlusszug weg ist. Aber so ganz trägt auch diese Erklärung nicht. Die Bahn ist besonders mies im Nahverkehr, hier fährt man auch nur recht kurze Strecken im kurzen Takt. Auch hier versagt die Bahn noch jämmerlicher als im Fernverkehr.
zum Beitrag17.09.2025 , 15:09 Uhr
Vollstreckung des Urteils, Präklusion der Verwaltung durch Gerichtsurteil? Art. 20 Abs. 3 GG?
zum Beitrag17.09.2025 , 12:34 Uhr
Ich finde, dass die Aussage recht klar ist. Richtet sich vor allem an die Union, richtigerweise.
zum Beitrag16.09.2025 , 19:13 Uhr
Die Betroffenen müssen ihre EInreise gerichtlich erzwingen, so bitter die Lehre, der Union ist mittlerweile kaum eine AfD-Schweinerei zu widerlich in der Migrationspolitik. Juristisch schon hoch fragwürdig ist das politisch verheerend. Mit wem will Deutschland in irgendeinem Krisengebiet noch zusammenarbeiten, wenn man den Mitarbeitern vor Ort danach so in der Rücken fällt? Die Situation in Afghanistan ist insoweit nicht singulär, oft sind die Mitarbeiter der Deutschen und anderer Truppen bei der eigenen Regierung und in der Bevölkerung verhasst. Wer begibt sich da freiwillig in Lebensgefahr?
zum Beitrag16.09.2025 , 19:06 Uhr
In Österreich oder der Schweiz funktioniert es, warum hierzulande nicht? Es liegt sicher vor allem am fehlenden politischen Willen, kein Verkehrminister der letzten 20 Jahre hat die Bahn entscheidend nach vorne gebracht. Eine Trennung von Netz und Betrieb ist sinnvoll, damit eine Konkurrenzsituation entstehen kann. Es ist ein Ärgernis, dass die Bahn einerseits eine AG ist und privatwirtschaftlich geführt wird, andererseits weder Konkurrenz hat noch die Insolvenz fürchten muss wenn sie mies performt und Verluste macht. Also entweder wirkliche Konkurrenz mit anderen Bahnunternehmen, der Staat zieht sich weitgehend heraus. Oder umgekehrt: man verstaatlicht den Laden, zu Zeiten als die Bahn eine Behörde war funktionierte der Betrieb deutlich besser, war die Bahn zuverlässig.
zum Beitrag15.09.2025 , 18:09 Uhr
Das ist unstrittig so.
zum Beitrag15.09.2025 , 18:07 Uhr
Aber was ist mit Asien, was durchaus das Zeug zum Nabel der Welt hat? Allein was die Masse der Neufahrzeuge angeht.
zum Beitrag15.09.2025 , 18:04 Uhr
Interessantes Interview, Frau Hayali macht als Journalistin vieles richtig.
zum Beitrag14.09.2025 , 13:17 Uhr
Sehr richtige Analyse, die aber auf ein völlig blindes Konrad-Adenauer-Haus trifft. Dort ist man offenbar fest zur eigenen Demontage entschlossen.
zum Beitrag14.09.2025 , 13:16 Uhr
Nicht die Themen, die Konzepte. Nur partiell kann man einzelne Maßnahmen teilen, übernimmt man das Konzept insgesamt ist man die schlechte Kopie und letztlich überflüssig, Gilt auch links.
zum Beitrag14.09.2025 , 13:10 Uhr
Eine ohnehin schon starke Figur des Präsidenten im Verfassungsgefüge, dazu der allgegenwärtige Nationalismus und Militarismus der USA. Mit Trump im Weißen Haus eine besonders toxische Mischung. Man hat eine solche Figur offensichtlich nicht vorgesehen, den offenen Mißbrauch der Macht im demokratischen Staat haben die Gründerväter nicht einkalkuliert, eine Weimarer Republik hatten die USA nicht.
zum Beitrag14.09.2025 , 13:06 Uhr
Eine krachende Niederlage der Republikaner bei den Midterms wäre ein wichtiger Fingerzeig zurück zur Demokratie. Gewinnen die Republikaner wäre fatal. Entweder es wird mittlerweile dreist getrickst, oder die USA sind bereits in weiten Teilen gleichgeschaltet. Den USA kann man, spätestens wenn jemand im Weißen Haus sitzt, der halbwegs richtig tickt, eine Verfassungsreform nur dringend ans Herz legen. Figuren wie Trump muss man mittlerweile einkalkulieren, ihre Macht und den möglichen Schaden für das Gemeinwesen begrenzen.
zum Beitrag14.09.2025 , 11:29 Uhr
Mal zehn Jahre abwarten, mal sehen was dann aus den 96% Verbrennern geworden ist. Es zeichnet den Menschen aus, dass er übers Heute hinausdenken kann. Aber wir können auch gerne auf der Titanic sitzenblieben, die Kollision mit dem Einsberg war ja gerade erst, dauert noch zwei Stunden bis zum Untergang.
zum Beitrag14.09.2025 , 11:26 Uhr
Ihr Ostdeutschen? Macht sich da jemand zum Sachwalter einer abstrakten, angeblich im Meinungsbild einheitlichen Gruppe? Das Versagen liegt vor allem bei der CDU, dort wo es um die Konservativen/Rechten im demokratischen Spektrum geht. Grund ist das Kopieren der AfD-Konzepte, die völlig abstrus und sogar gegen den besorgten Familienvater gerichtet aber deswegen attraktiv sind, weil sie Disruption und Randale versprechen. Das Versagen der SPD liegt darin, dass sie ihr Klientel verrät. Der Arbeitnehmer, der Mieter, allgemein die Kleinen, Schwachen in der Gesellschaft, was haben die von den vielen Jahren der SPD in der Regierung gehabt? Das Sabbatjahr für Akademiker, das Lars Klingbeil als Generalsekretär vorgeschlagen hat. Das sage ich als bornierter Berufswessi.
zum Beitrag13.09.2025 , 16:08 Uhr
Die IG Metall stösst ins gleiche törichte Horn wie die Arbeitgeber und die offenbar durchlobbyierte Politik. Das ist natürlich klimapolitischer Irrsinn, aber selbst wenn man sagen würde: vergesst den Klimawnadel ist das Unfug. Der Umbau läuft bereits, hier Konservatismus und das Klammern an Technologien von gestern zu predigen ist auch ökonomisch Kamikaze. Vielleicht finden manche der Kollegen Jobs in den europäischen Werken von BYD oder Polestar. Die anderen können sich fürs VW-Museum bewerben.
zum Beitrag11.09.2025 , 15:55 Uhr
Unabhängig, was aus den juristischen Vorwürfen gegen den Superunsympathling Krah wird, ist es dringend an der Zeit für den Verbotsantrag. Leider weigert sich die Union immer noch hartnäckig, sie müsste die Befürworterfraktion anführen, geriert sich aber als Abwehrbollwerk der Nazis.
zum Beitrag11.09.2025 , 15:49 Uhr
Die Zeiten, wo man die mit der zweiten Mannschaft 6-0 vom Platz geschossen hat sind auch vorbei. Da spielen einige in höheren Ligen unter Profibedingungen, Strasser hat auch Bundesliga gespielt. Und die Slowakei und Nordirland hatten auch ihre Mühe. Arroganz ist sicher nicht angebracht.
zum Beitrag11.09.2025 , 15:47 Uhr
Man muss Geduld haben, warum sind derzeit z.B. die Portugiesen und Spanier besser? Goldene Generation halt, die sind einfach unheimlich gut, haben aber auch kein größeres Reservoir an Talenten, im Gegenteil. Das schwankt immer mal, erstaunlich sind die Holländer, Einwohnerzahl von NRW und mischen meistens sehr gut mit. Die Deutschen sollten sich eine feste Formation zulegen, ein System, dass alle im Schlaf können, dann sind sie immer dafür gut, eine ordentliche Rolle zu spielen. Die Spanier haben bei der EM nur knapp gewonnen, sind derzeit sicher die beste Mannschaft europa- wenn nicht sogar weltweit. Die Deutschen sind nicht Spitze, aber auch nicht Welten schlechter.
zum Beitrag11.09.2025 , 15:40 Uhr
Sexistisch ist die Sache mit Sicherheit, dazu typisch deutsch-gehässig. Man muss weder ihre Literatur toll finden noch dass sie gerne protzt. Aber dann muss man von Umberto Eco verlangen, dass er ins Kloster geht oder von Stephen King, dass er seinen Hund zur Bestie trainiert. Und jeden billigen Möchtegerngeschäftsführer von Fliesenleger-Müller aus Wanne-Eickel faule Orangen in seinen Porsche Cayenne werfen. Dazu noch aufs Aussehen einschlagen, der typisch irre Social-Media-Dreck, der ja offensichtlich die Scheiße in den Hirnen in Reinform zur Entfaltung bringt.
zum Beitrag11.09.2025 , 14:32 Uhr
Russland muss am Ende scheitern, ein solch großes Land ist auch mit einer großen Armee am Ende niemals zu kontrollieren. Die Frage ist nicht, ob es scheitert, nur wann. Milliarden an Dollar und Zigtausend Menschenleben werden am Ende zusätzlich und völlig sinnlos verheizt worden sein.
zum Beitrag11.09.2025 , 10:26 Uhr
Ein klares Zeichen für die fehlende politische Intelligenz Spahns, 2029 reicht es für die Schwarzen nur noch für die Juniorrolle im Kabinett Weidel, wenn sie so weitermachen.
zum Beitrag11.09.2025 , 10:22 Uhr
Über Merz gibt es sicher genug zu motzen und das völlig zurecht.
Hier lag die taz aber mal daneben, ob Merz und seine Minister auch zu viel fliegen, geht aus den Zahlen nicht hervor, es wurde deutlich zu viel über den Wolken gescholzt, während Merz noch subventioniertes Kerosin im Privatfleiger verheizte.
zum Beitrag10.09.2025 , 13:02 Uhr
Bedenklich, dass ihr da keiner aus ihrer Partei in den Arm gefallen ist. Wer wie die Grünen Vetternwirtschaft, Korruption und Machtgier völlig zurecht anprangert muss dieses Verhalten in den eigenen Reihen besonders energisch bekämpfen. Hier darf es keine Ausnahmen vom eigenen Anspruch geben, im Gegenteil.
zum Beitrag10.09.2025 , 11:22 Uhr
Es will einfach nicht in den Schädel der Konservativen, dass ihr Weg ein Irrweg ist. Die klarste Kante gegen Rechts müsste von der Union kommen, die schärfste Abgrenzung. So wie die Sozis die schärfste Kritik an den Kommunisten übten. Kritische Flüchtlingspolitik der Union ja, aber keine Willkür, keine Drangsalierung, kein Überbordwerfen der Menschlichkeit. Sich der Story der Nazis zu unterwerfen ist der große Fehler. Konservative sind wirtschaftsfreundlich, kritisch bei Sozialleistungen. Aber sie stigmatisieren keine Bürgergeldempfänger, entlassen nicht Reiche aus ihrer Pflicht, einen erhöhten Beitrag zu leisten. DIe Spahns, Linnemanns, Dobrindt und Söders sind die großen Steigbügelhalter der Nazis, die ebenfalls die Lust am Hass und am Ressentiment nutzen wollen. Sie werden dieses Spiel verlieren.
zum Beitrag09.09.2025 , 09:13 Uhr
Mal wieder zeigt sich ein fast hysterisches Verhältnis der Deutschen zur Nationalmannschaft. So übel sind diese Jungs sicher nicht, Wirtz und Musiala sind in Topform sicher zur Weltklasse zu zählen, Tah und Rüdiger sind Stammspieler bei Bayern und Real. Dass Franzosen , Engländer und Spanier sicher die besseren Einzelspieler haben, und auch die Bundesliga, in der ja immer noch die meisten Deutschen spielen, keine Topliga mehr ist ist aber auch klar. Das Spiel gegen die Slowakei war richtig schlecht, gegen Nordirland hat man am Ende gegen einen limitierten Gegner, der trotzdem alles in die Waagschale geworfen hat, gewonnen. Die Deutschen können mithalten, wenn sie die totale Bereitschaft haben, Feuer drin ist. Aber auch nur dann. Nagelsmann sollte eine Stammformation bilden, die nur wenn es notwendig ist, gewechselt wird, so machen es die anderen großen Fußballnationen auch. Es müssen Eingespieltheit und Sicherheit in die Truppe, dann kann Deutschland eine gute Rolle, auch wenn es vermutlich nicht zum Titel reichen wird.
zum Beitrag09.09.2025 , 08:55 Uhr
Man kann nur hoffen, dass bis dahin der Markt das Ganze geregelt hat. Benzin oder Gas werden zu teuer sein, auch die europäischen Autohersteller werden bezahlbare E-Autos mit akzeptablen Reichweiten herstellen können. Die Ladeinfrastruktur wird dann hoffentlich ausreichend sein. Verbrenner werden dann noch ein paar reiche Nostalgiker fahren, was ja auch gut so ist. Man wird sich zum Glück wegen des dringend notwendigen Wandels nicht auf die Politik verlassen müssen. Selbst die Grünen sind da ja leider offenbar bereit, den dringend notwendigen Wandel aufzuschieben.
zum Beitrag08.09.2025 , 13:19 Uhr
Sehr interessantes Interview, was sehr plausible Thesen aufstellt. Ja ,der heutige Faschismus kommt nicht mehr so plump und direkt daher, passt sich (teilweise besser als andere) an die heutige Welt, vor allem bei Social Media an. Trotz der scheinbaren Harmlosigkeit ist eine Radikalisierung immanent, vor allem zur Machtabsicherung. Es ist nach der Machtübernahme nicht mehr vorgesehen, dass das Volk die Faschisten wieder abwählt.
zum Beitrag08.09.2025 , 09:41 Uhr
Die Diskussions- und Erklärungskultur ist leider auch bei den anderen Parteien unterentwickelt. Debattieren, für die eigenen Lösungen werben und die Leute mitnehmen, das können viel zu wenige in der Politik. Auch hiervon profitieren die AfD-Faschisten.
zum Beitrag08.09.2025 , 09:38 Uhr
Rassisten braucht niemand an seiner Seite.
zum Beitrag06.09.2025 , 17:19 Uhr
Diese Formate leiden daran, dass die AfD sich ja gerade nicht auf die sachliche Diskussion um bessere Lösungen einlässt, die sie objektiv nicht hat. Deswegen ist es auch ein Fehler, die AfD in das Spiel einzuladen. Sommerinterviews, Talkshows, Town Halls, die AfD sabotiert den Diskurs, lügt dass sich die Balken biegen und vergiftet vorsätzlich das Diskussionsklima. Die destrutiv-disruptive Erzählung soll weitere Nahrung erhalten, eine AfD die Teil der Lösung wird korrumpiert sich in den Augen ihrer wutentbrannten, diktaturaffinen Anhänger. Im Moment ist die AfD im Flow, der Hass wird begierig gefressen und münzt sich in Wählerstimmen in Volksparteigröße um. Warum sollte sie das ändern? Aber umgekehrt: warum sollte die Demokratie ihr diese zusätzliche Gelegenheit geben? Palmer hat sicher die bessere Figur gemacht, das macht jeder halbwegs informierte Politiker gegenüber der AfD. Es zahlt aber immer auf das "wir-gegen-die"-Konto der Blauen ein. Die AfD würde sich entzaubern, wenn sie an der Macht wäre. Die Frage ist, ob es dann nicht zu spät wäre.
zum Beitrag05.09.2025 , 17:29 Uhr
Absolut, die Konservativen sind letztlich der Schlüssel, um die AfD politisch zu bekämpfen. Leider versagen diese aber auch historisch zuverlässig bei dieser wichtigen Aufgabe. Seit Brüning und von Papen ist die Lernkurve bis heute erschreckend flach bei den Schwarzen. Der nicht totzukriegende Mythos, man müsse eben einfach Politik der AfD machen, um dieser loszuwerden, treibt Dobrindt, Spahn, Linnemann, Söder und wie sie alle heißen immer weiter ins Populistisch-kulturkampfige. Vernünftige Leute wie Wüst oder Günther in der Union kommen leider kaum zu Wort, diese sind übrigens auch für ein Verbotsverfahren.
zum Beitrag05.09.2025 , 17:20 Uhr
Ja, es wird gejammert, gestänkert, mit einem immer höheren Drang zur Destruktivität. Nicht nur, aber anscheinend besonders im Osten. Und die AfD bietet die scheinbar einfachen Lösungen für das allzu komplizierte Leben. Aber trotzdem erschreckend, dass diese Leute in manchen Teilen auf nahezu 40% der Wählerstimmen kommen. Eine in dieser Form noch nie dagewesene Krise und gleichzeitig Bedrohung der Demokratie in der Bundesrepublik.
zum Beitrag05.09.2025 , 08:58 Uhr
Die AfD ist das Ventil dafür, dass das politische System in weiten Teilen diskreditiert ist. Teilweise völlig zurecht, die Demokratie funktioniert nur sehr eingeschränkt als Problemlösungsmaschine, man scheitert teilweise kläglich an drängenden Problemen. Ein weiterer Teil ist von den Rechten "gemacht" bzw. aufgebauscht, Probleme bei der Migration werden zur problematischen bedrohlichen Migration, zur "Mutter aller Probleme" (Seehofer). Und zuletzt haben viele, vor allem im Osten, Demokratie noch nicht hinreichend verinnerlicht. Alle vier Jahre das Kreuzchen machen und Mutti kümmert sich um den Rest, das ist zu wenig. Debatten und Streit, auch mit Andersdenken, sind wichtig, müssen ohne Hass und konstruktiv geführt werden. Die Welt besteht aus Grautönen, nicht aus Schwarz oder Weiß. Was die AfD fordert ist fast egal, ein großer Metallstuhl in AfD-Farben, der Einführung von Mongolisch als einzige Amtsspreche in Deutschland fordert, hätte hervorragende Chancen als Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Anti muss es sein, destruktiv und laut, das reicht fürs erste.
zum Beitrag04.09.2025 , 11:50 Uhr
Höchst deprimierend, die Pläne als solche, die feixend-bösartige Freude, die diese Politik der rechtlich fragwürdigen Härten und Unmenschlichkeit den Unionspolitikern macht und fast am schlimmsten: das weich-weinerliche schlechte Gewissen, mit dem die Sozis die Sauereien abnicken. Die AfD hat gewonnen, leider. Bereits ohne gewählt zu sein.
zum Beitrag03.09.2025 , 14:30 Uhr
Mönsch, so ein bißchen Nick-Provokation bringt Sie so aus der Fassung. Also gut, werde mich nächstes Mal BlauerSchmusebär73 nennen, wenn Sie dann besser schlafen können. Natürlich ohne AfD-Bezug. Und die Union hat während der Ära Merkel schon was anderes verkörpert, auch wenn beileibe auch damals nicht alles Gold war was kaum glänzte. Die Union ist offenbar einfach politisch dumm, eine andere Erklärung gibt es nicht. Der Niedergang aller anderen konservativen Parteien in Europa, die andauernd scheiternde Strategie gegen die AfD führen nicht zum Umdenken, im Gegenteil. Leider.
zum Beitrag03.09.2025 , 14:24 Uhr
Stimmt, aber wird sind ja nicht nur ein kapitalistisches System, ohne jede Steuerungsmöglichkeit, so hört es sich jedenfalls bei Ihnen an. Der Anspruch sollte doch ein anderer sein, oder wir wählen gleich die DAX-Vorstände als Regierung.
zum Beitrag03.09.2025 , 14:23 Uhr
Mein lieber Mann, diesen Quark glauben Sie wirklich? Natürlich soll arbeiten, wer arbeiten kann. Das tut die überwältigende Mehrheit auch, ohne Wenn und Aber, Sie rennen da offene rechtspopulistische Türen ein. Es gibt einen Großteil der Bürgergeldempfänger, die sind nicht in der Lage zu arbeiten, vielleicht sollte man da über den eigenen, offenbar sehr nahen Tellerrand scheuen. Schwarz-Weiss-Gekeife ist SocialMedia-Nazigehabe, langweilig. Setzen, sechs minus. Und erstmal Klassenkampf nachschlagen, ehe man solchen Unsinn durch die Gegend stammelt.
zum Beitrag01.09.2025 , 18:16 Uhr
Völlig richtig, doch der rechte Zeitgeist verlangt Sündenböcke, und das sind die Schwachen in der Gesellschaft, Flüchtlinge, Arme. Während Steuererhöhungen für Reiche und Superreiche tabu sind. Dass die Unionswähler diese zutiefst ungerechte und unmoralische Poltik wollen mag ja sein, würde das auch für die Sozis gelten und nicht nur für ihre machtgeile und rückgratlose Führung könnte man sich gleich auflösen, weil komplett überflüssig.
zum Beitrag01.09.2025 , 15:19 Uhr
Und selbst so ein Mist reicht der Union nicht für die Unterstützung des Verbotsantrags. Unfassbar, am Ende soll keiner rumheulen, es gab und gibt genug Möglichkeiten, diese Leute aufzuhalten. Nur irgendwann muss man es dann halt auch mal machen. Gerne auch politisch, juristisch aber vor allem. Trotzdem fragt man sich, wie unsere Mitbürger so drauf sind, wenn man solche Leute wählt. Die sollen irgendwas besser machen? Ernsthaft??
zum Beitrag29.08.2025 , 14:43 Uhr
Der Vergleich ist zutreffend. Für diesen Unsinn sind die schwarz-braunen Damen und Herren nicht gewählt. Vorschläge zu realen Problemen sind gefragt, kein TicToc-Kaschperltheater auf Nius-Niveau.
zum Beitrag29.08.2025 , 10:51 Uhr
Finden Sie als Frau, die ohnehin raus ist. Ich habe Zivildienst geleistet, immerhin 15 Monate. Man kann sicher Vorteile diskutieren, dennoch ist es ein Eingriff in die persönliche Freiheit, der gerechtfertigt werden muss. Daher wäre das Lamentieren nur in Maßen fadenscheinig, sondern ein berechtigtes Pochen auf Rechtmäßigkeit eines staatlichen Eingriffs.
zum Beitrag29.08.2025 , 10:45 Uhr
Die chinesischen Hersteller werden den Markt mit preisgünstigen E-Fahrzeugen überrollen. Sobald die Infrastruktur für eine große Masse von E-Autos besteht hat das letzte Stündlein des Verbrenners als Massenware geschlagen. Man versucht in der Zwischenphase noch Kasse mit Verbrennern zu machen, die Entwicklung lässt sich aber nicht aufhalten. Ob es firmenpolitisch klug ist, keine konkurrenzfähigen E-Autos zu bauen, sondern weiterhin am Gestern festzuhalten werden die Herren Vorstände ihren Aktionären erzählen müssen.
zum Beitrag28.08.2025 , 12:15 Uhr
Tja, müsste jemand den Ahörnchen und Bhörnchen sagen, dass sie keine Eicheln und Bucheckern fressen und vergraben sollen :) Aber scheinbar vertragen ja die Bäume Untergrund und Klima bei Ihnen.
zum Beitrag28.08.2025 , 12:10 Uhr
Ambivalent das Ganze.
Einerseits teuer, man muss eine riesige Verwaltung wieder aufbauen, gleichzeitig überzeugt die angebliche Notwendigkeit nicht wirklich. Wird Putin das NATO-Gebiet angreifen? Es erscheint kaum nachvollziehbar, auch wenn das natürlich bei der Ukraine auch vorher jeder dachte. Dieser Konflikt hat vieles, was vorher undenkbar erschien, wieder möglich erscheinen lassen. Ein Dienst am Land ist aber grundsätzlich nichts Schlimmes, führt es Leute mal aus ihrer Blase, treffen sich Menschen, die sich sonst nie getroffen hätten, kann sich vielleicht tatsächlich ein Gemeinschaftsgefühl und Verantwortung für das Gemeinwesen einstellen. Intelligent gemacht, dann aber natürlich für alle, egal wie tauglich, egal welches Geschlecht, neben der Bundeswehr muss auch die Möglichkeit sein, in Pflege, Rettungsdiesnt, Umweltprojekten uvm eingesetzt zu werden.
zum Beitrag26.08.2025 , 11:49 Uhr
Er wendet sie nicht an, er nutzt sie aus. Mahatma Ghandi wäre nach Ihnen heute vermutlich in der indischen AfD und und würde einen Shitstorm nach dem nächsten vom Zaun brechen. So kann man das natürlich sehen, ist dann natürlich aber einfach Unsinn.
zum Beitrag26.08.2025 , 08:28 Uhr
Sehr interessant, ich dachte, die Natur holt sich die Flächen dann schon zurück, Nischen werden dann wieder von zuwandernden Tierarten besetzt. Allerdings kann auch extensive und intensive Landwirtschaft heutzutage auch mit sehr wenigen Menschen betrieben werden. Also ist der reine Rückgang der Bevölkerung noch nicht gleich einer Renaturierung.
zum Beitrag26.08.2025 , 08:23 Uhr
Die Maßnahme erscheint sinnvoll. Auch wenn es ein drastischer Grundrechtseingriff ist, ist er durch das hohe Rechtsgut auf Seiten der Opfer, nämlich Leib und Leben, gerechtfertigt. Bis zur Anordnung kommt ist viel vorausgegangen, vor allem steht dann kein milderes, gleich wirksames Mittel zur Verfügung.
zum Beitrag25.08.2025 , 15:17 Uhr
Habeck ist ein sehr kluger Kopf, allerdings auch ein bißchen eitel und selbstverliebt. Das Scheitern der Ampel hat natürlich vor allem die FDP auf dem Kerbholz, dennoch haben die Grünen mit Habeck und Baerbock weder das zutiefst Destruktive der FDP erkannt und deswegen die Koaltion erst gemacht, in der Koalition dann auch kein Mittel gegen die hartleibige und letztlich regierungsunfähige FDP gefunden. Jubel konnten die Grünen da wohl nicht erwarten, haben zurecht eine Niederlage einstecken müssen. Was Habeck über Klöckner und Klingbeil meint ist aber völlig zutreffend. Habeck könnte in ein paar Jahren nochmal ein Comeback feiern, wenn die Zeiten günstiger für einen Oberrealo stehen. Aber erstmal sind andere dran bei den Grünen, die grundsätzlich alle Chancen haben, wieder deutlich bessere Ergebnisse zu erzielen. Sie sind die einzige Partei, die wirklich halbwegs stringent über den Klimawandel nachdenkt, die eine liberale Bürgerlichkeit haben, die im allgemeinen Rechtsruck selbst die Sozis kaum noch zeigen.
zum Beitrag25.08.2025 , 11:08 Uhr
Den Vögeln ist der Unsinn, den wir Menschen abziehen komplett regenwurmegal. Sie haben völlig recht, lasst die gefiederten Freunde außen vor. Wenn die Nazis kommen müssen die Demokraten selbst ran.
zum Beitrag25.08.2025 , 09:38 Uhr
Ein Treppenwitz der Geschichte, Farage hat ja zusammen mit dem anderen Horrorclown der britischen Politik, Boris Johnson, den Irrsinn des Brexits vom Zaun gebrochen und propangandistisch durchgelogen. Natürlich muss man für diese Sauerei Premierminister oder zumindest stärkste Partei werden, ist ja logisch. Als Vorbild taugen die Herrschaften von der Insel jedenfalls nicht mehr, im Gegenteil.
zum Beitrag20.08.2025 , 16:31 Uhr
Für die taz gar nicht schlecht, kommt man mal raus aus der Blase. Selbst der größte Quark, den Klöckner verzapft ist gute Werbung für Euch. Dass die Dame keine Ahnung hat sieht man ja an diversen anderen Themen sehr gut, darauf einen Nescafe.
zum Beitrag20.08.2025 , 16:27 Uhr
Politisch motivierte Anklage, der Scheuer-Andy greift mal in den Rechtspopulistenbaukasten. Wegleugnen, Durchmeiern, Aussitzen, rotzfrech Zurückkeifen. In Scheuer manifestiert sich Vieles, was so manchen an der Politikerkaste ankotzt. Mit gutem Willen einfach Dilettantismus, mit schlechtem ein Fall für den Staatsanwalt oder für die Regressabteilung, die ja leider schon abgewunken hat.
zum Beitrag20.08.2025 , 14:57 Uhr
Klöckner braucht dringend ein taz-Abo, nius liest sie ja leider schon fleißig.
zum Beitrag20.08.2025 , 14:52 Uhr
Wäre fatal, wenn Sie recht hätten.
zum Beitrag19.08.2025 , 18:31 Uhr
Trump ist schon schlimm genug, fast ebenso unerträglich sind die Speichellecker wie Glenn. Dessen einziges Problem ist, welchen Anzug Selenskyj trägt, eine Schande für den Berufsstand der Journalisten.
zum Beitrag19.08.2025 , 10:03 Uhr
Die Angehörigen der Opfer sind natürlich befangen und fordern selbstverständlich die höchstmögliche Strafe. Völlig nachvollziehbar. EXIT und der zuständige Haftrichter sollten sich aber genau anschauen, ob Zschäpe wirklich aus dem Rechtsextremismus aussteigen will, oder einfach nur eine Hafterleichterung oder -verkürzung anstrebt, das Ganze also nur Mittel zum Zweck ist. Natürlich würde es ihr helfen, wenn sie die Fragen der Angehörigen beantworten würde, also aktiv die Geschehnisse aufklären würde. Gleichzeit steht ihr als Beschuldigte aber auch das Recht zu, sich nicht selbst zu belasten. Grundsätzlich muss Zschäpe wie jeder Straftäter auch eine Perspektive auf Freiheit haben, wenn auch in vielen Jahren, die Menschenwürde gilt auch für sie. Diese Chance zu nutzen ist ihre Aufgabe. Die Aufgabe der zuständigen Stellen ist die genaue Prüfung. Fatal wäre es, wenn sie frei käme und dann eine Märtyrerstellung in der Naziszene einnähme.
zum Beitrag19.08.2025 , 09:51 Uhr
Den herzlosen Irrsinn, das dumpf-brutale Hinwegtrampeln über Recht, Menschen und den gesunden Menschenverstand, das Gestrig-Wahnwitzige, das Trump und Putin haben kann man kaum vergessen. Zu penetrant maträtiert Trump den öffentlichen Raum, zu offensichtlich ist die Brutalität des Krieges in der Ukraine. Gegen die eigene Hilflosigkeit, gegen die Angst, gegen die Wut hilft Humor, um in dem ganzen Wahnsinn nicht den Verstand zu verlieren. "Der große Diktator" von Charlie Chaplin ist ein menschliches, tief berührendes Meisterwerk, in dem Hitler eine kleine, lächerliche Witzfigur darstellt. Niemand wäre auf die Idee gekommen, deswegen Krieg und Holocaust zu vergessen. Auch wenn der Humor die Dinge nicht gleich zum Besseren wendet, hilft es sie zu ertragen. Das macht uns Menschen aus, heutzutage dann eben per Meme.
zum Beitrag18.08.2025 , 12:21 Uhr
Dass es am Ende zu (zumindest vorläufigen)Gebietsabtretungen der Ukraine kommen kann dürfte klar sein, wenn man einen Kompromiss verhandeln möchte. Dies aber bereits am Anfang zuzusagen und lediglich ein Einfrieren des Konfliktes ohne jede Sicherheitsgaratie der Russen ist nicht annehmbar für die Ukraine. Die USA als Vermittler haben in Gestalt des Orangenen versagt, der in jeder Hinsicht mit der Aufgabe überfordert ist. Hier geht frühestens nach der Amtszeit Trumps wieder etwas.
zum Beitrag18.08.2025 , 11:01 Uhr
Gibt ja jede Mende verschnarchter Käffer und seelenlose Trabantenstädte, wo selbst am lauschigen Sommerabend nicht das Geringste los ist. Wem die Stille der Nacht heilig ist, ist da bestens aufgehoben. Die Nimbys schätzen aber Kneipen, Kultur und Einkaufsmöglichkeiten, gleichzeitig verlangen sie aber die Nachtruhe eines 1000-Einwohner-Dorfes. Hat sicher auch was mit übersteigertem Anspruchsdenken und starkem Egozentrismus zu tun.
zum Beitrag18.08.2025 , 10:55 Uhr
Mein Gott Frau Klöckner, gibt's nicht irgendwo eine Rieslingverkostung?
zum Beitrag16.08.2025 , 14:39 Uhr
Der Krieg geht weiter, vermutlich noch viele Jahre. Trump scheitert kläglich, merkt das aber leider gar nicht. Sofern Putin noch bis zum Ende der Amtszeit von Trump durchhält kommt danach vielleicht wieder Bewegung in die Sache, ansonsten: sinnlose Vernichtung von Menschenleben und Geld an der Front. Sehr deprimierend.
zum Beitrag15.08.2025 , 08:52 Uhr
Wenn das stimmt ist eben auch der Kanzler eine Fehlbesetzung. Zumindest wenn man auf das Gemeinwohl blickt.
zum Beitrag15.08.2025 , 08:50 Uhr
Ich gebe Ihnen recht. Unfassbar, was für ein verkommen-amoralsiches Käseblatt die BILD doch ist. Und es zeigt den Grad der Verkommenheit bei Julian Reichelt, der es geschafft hat, aus so einem Fischeinwickelblatt achtkantig rausgeschmissen zu werden.
zum Beitrag14.08.2025 , 14:13 Uhr
Mit so jemandem rechnet in der Demokratie keiner, der mit dreister Chuzpe und ohne jeden Skrupel seine Macht zur kulturellen Umformung der Gesellschaft einsetzt. Schlecht, wenn es da keine klaren gesetzlichen Grenzen gibt. Trump müsste krachend scheitern. Dass er es nicht tut spricht nicht für die Resilienz des Systems.
zum Beitrag14.08.2025 , 09:54 Uhr
Frau Reiche macht eine besonders negativ-destruktive Politik in der neuen Koalition, da hat Merz einen wichtigen Posten mit einer knallharten Lobbyistin besetzt, komplette Fehlbesetzung.
zum Beitrag13.08.2025 , 18:28 Uhr
Die US of Irrsinn sind auf der nach oben offenen Skale des Wahnsinns noch ein paar Stufen weiter. Aber Sie haben natürlich recht, wer eine AfD-geführte Bundesregierung herbeiwählen will braucht sich am Ende auch über gar nichts beschweren. Weidel als Kanzlerin? Eine absurde und furchteinflössende Vorstellung, leider arbeitet die aktuelle Koalition nach Kräften daran, den Alptraum wahr werden zu lassen.
zum Beitrag13.08.2025 , 18:24 Uhr
Nein, das ist eine Subvention, keine Sozialleistung. Die aber natürlich ebenfalls abgeschafft gehört.
zum Beitrag12.08.2025 , 15:07 Uhr
Damit überhaupt irgendeine Chance auf Frieden besteht müsste Russland ja auch irgendwas geben, das Wichtigste: Sicherheitsgarantien. Aber wer kann schon Putin vertrauen? Und wo kann man irgendeinen politischen Willen Putin in diese Richtung erkennen? Es wird nichts bei dem Gipfel herauskommen, Trump fehlt das Format und das politische Geschick, Russland unter Druck zu setzen und so zu einer Einigung zu drängen. Wenn er es nicht noch schlimmer macht ist das schon ein zufriedenstellendes Ergebnis. Der Krieg wird enden, sobald das Kriegsende im Interesse der russischen Führung liegt, das kann (leider) noch Jahre dauern.
zum Beitrag12.08.2025 , 12:16 Uhr
Die Probleme im Sozialsystems muss auch die Linke lösen. Demographischer Wandel, Kostenexplosion, Finanzierungsdebatte. Auch hier muss die Linke mehr sagen als Nein zur Kürzung. Sozialleistungen, die sinnfrei sind oder die Falschen begünstigen, muss auch eine Linke in Frage stellen und ggf. auch abschaffen. Sonst macht man sich zur roten FDP, reine Blockade führt direkt raus aus den Parlamenten.
zum Beitrag12.08.2025 , 12:12 Uhr
Bedauerlicher Einzelfall, natürlich ist die AfD eine bürgerlich-liberale Partei, sagt ja schon die allwissende Alice Weidel. Muss das linksversiffte Establishment, angefangen bei der linksradikalen Union, endlich mal lernen.
zum Beitrag12.08.2025 , 12:09 Uhr
Das haben die Amis jetzt davon, dem Irren den Zentralschlüssel für alles geben, ihn bestätigen und dann wundern, dass der keinen Stein auf dem andern lässt. Trump hat ein untrügliches Gespür dafür, mit was er durchkommt und genug Schwäche im System, die er ausnutzen kann.
zum Beitrag11.08.2025 , 13:50 Uhr
Na ja, die klar europarechtswidrigen Zurückweisungen an der Grenze macht man trotz anderslautender Gerichtsentscheidungen weiter.
zum Beitrag11.08.2025 , 11:43 Uhr
Sie wollen hier doch jetzt nicht die AfD als Mitte-Rechts verkaufen, sie ist eindeutig rechtsextrem. Das die CDU als rechte, also konservative Partei gebraucht wird, ist ja völlig unstrittig, dass die nicht nur Dinge fordert, die mit gefallen ist auch völlig okay. Aber dann muss sie sich trotzdem gegenüber der AfD glaubhaft abgrenzen und eigene Positionen formulieren. Man kann ja eine restriktive Migrationspolitik im Rahmen der bestehenden Rechtsordnung fordern. Wenn man diese laut Gerichtsentscheidungen verlässt darf man auch gerne mal sagen: "Sorry, unser Fehler, wir ändern das dann mal" Aber derzeit bestimmen die Blauen die Diskurse, die Union hechelt dem rechtsextremen Zeitgeist/selbst ernannten Mainstream hinterher, mit fatalen Folgen.
zum Beitrag11.08.2025 , 11:01 Uhr
Stimmt.
zum Beitrag10.08.2025 , 14:04 Uhr
Dezentrale Bewegung, was soll das denn sein? Klar wird der Begriff auch von Idioten oder Extremisten okkupiert, aber das heißt doch nicht, dass Antifaschismus damit per se diskreditiert werden kann. Jeder Demokrat sollte selbstverständlich Antifaschist sein. Klöckner hat sich (mal wieder) rechts außen vergaloppiert.
zum Beitrag10.08.2025 , 13:52 Uhr
Hätte man ahnen können, wenn man Söder, Merz, Weidel und Chrupalla nicht auf den Leim gegangen wäre. Aber gibt ja immer mehr, die diese rechten Oberschlaumeier für der Weisheit letzten Schluss halten. Aber den Markt halten am Ende weder Schwarze noch Nazis auf.
zum Beitrag10.08.2025 , 13:50 Uhr
Klingt aber ironisch. Aber traurig genug, dass die Grünen die einzigen sind, die überhaupt irgendwas Konsistentes zur Klimapolitik zu bieten haben. Alle anderen wiegeln ab, verdrängen oder leugnen sogar. Merkel war übrigens eine der größten Verdrängerinnen weit und breit, sich als Klimakanzlerin feiern lassen und jeden Fortschritt bei Abgasnormen in der EU bremsen, wo es nur geht.
zum Beitrag10.08.2025 , 13:47 Uhr
Wenn ich angebettelt werde sind es in der Regel Einzelpersonen. Dass man sich dann später bandenmäßig trifft und seinen Anteil abzugeben hat kann ja sein. Am Ende kann jedes Anbetteln auch Abzocke sein, natürlich. Wenn ich dieses Gefühl habe gebe ich auch nichts.
zum Beitrag10.08.2025 , 13:45 Uhr
Jetzt seien Sie nicht gleich beleidigt. Natürlich kann man persönliche Erfahrungen mitteilen, solange man sie nicht gleich als allgemeingültig darstellt. Dazu gehört dann schon etwas mehr.
zum Beitrag10.08.2025 , 13:44 Uhr
Einen großen Teil des Aufstiegs der AfD hat sicher die Union mit ihrem völlig inakzeptablen Kopiekurs und der Unterordnung unter das AfD-Narrativ zu verantworten. Aber auch die SPD sitzt seit Ewigkeiten in der Regierung, zumindest als Juniorpartner, ohne dass die konkreten Probleme, Wohnungsnot, Strukturprobleme uvm. besser geworden wären, im Gegenteil. Der Vertrauensverlust der SPD-Klientel ist derart gewaltig, dass man sich der AfD, die alles im Sinn hat außer das Wohl der kleinen Leute, in die Arme wirft.
zum Beitrag08.08.2025 , 15:11 Uhr
Aha, Sie schauen über den Tellerrand? Und was fällt Ihnen da so auf? Mag ja sein, dass Sie sich ja da im Haupt- oder Nebenberuf mit beschäftigen, Bandenstrukturen usw. aufklären. Lasse mich da gern von Ihren realen Erkenntnissen belehren. Aber nicht von Ihren Vorurteilen oder nur, weil Sie Punks lustiger finden als andere Bettler.
zum Beitrag08.08.2025 , 13:22 Uhr
Ich bin regelmäßig in einer Großstadt unterwegs. Nein, ich weiß nicht was Sie meinen. Bettelei ist mir bekannt, nur wie können Sie als Angebettelter den Organisationsgrad der Bettler beurteilen?
zum Beitrag08.08.2025 , 10:22 Uhr
Wer als Eigentümer so blöd war, sich jetzt noch eine Gasheizung neu zu kaufen, dem ist auch mit der Gasumlage nicht zu helfen. Die künstliche Zeitmaschine in die Achtziger, finanziert mit Steuergeld, wird ein paar Ewiggestrige in AfD und Union glücklich machen, ansonsten verlieren alle. Der für Wirtschaft (!) und Klima dringend notwendige Umbau wird völlig sinnlos abgebremst, es wird sinnfrei Steuergeld verbrannt. Wer bockig als lebendes Fossil am vorgestern klammert wird von den Verhältnissen eines besseren belehrt und zahlt am Ende drauf bis die Schwarte kracht. Einmal mehr unfassbar schwach, dass auch die Union Konservatismus derart eng und engstirnig auslegt.
zum Beitrag07.08.2025 , 16:15 Uhr
Das Triumphgeheul in den rechtsextremen Medien dürftte gewaltig sein, was die Sache besonders bitter macht. Auf dem Gewissen hat den Mist die Union, die immer mehr zum Spielball der AfD und ihrer publizistischen Schergen wird.
zum Beitrag07.08.2025 , 10:42 Uhr
Wenn man von Kleinigkeiten wie Mauer und fehlenden bürgerlichen Freiheiten absieht ja. Natürlich ersetzt Sprache keine Handlungen oder Rechte, sie ändert aber u.U. die Wahrnehmung.
zum Beitrag07.08.2025 , 10:39 Uhr
Erstaunlich, da ist richtig Musik drin bei Ihnen. Wie gesagt, ich hänge das nicht so hoch, wenn Sie Gendersternchen schlecht schlafen lassen, von mir aus, geht auch ohne. Mag ja sein, dass Linke öfter mal arrogant sind und meinen sie seien die Elite. Aber das an so einem Quark festzumachen.. Klinge ja fast nach Julian Reichelt.
zum Beitrag06.08.2025 , 10:57 Uhr
Das Ganze landet ohnehin noch einmal beim BVerfG, Frage ist dann: geht das Direktmandat am Ende vor? Wenn ja bläht man eben den Bundestag wieder unkontrolliert auf, wegen der dann notwendigen Ausgleichsmandate. Da die Union Hauptleidtragende der Neuregelung ist wäre sie dann schuld an einem Riesenparlament. Auch nicht so richtig cool.
zum Beitrag06.08.2025 , 10:50 Uhr
Die Rechte müsste kollektiv auf die Couch. Wie sich an derartigen Lappalien so hartnäckig und teilweise hasserfüllt abarbeiten kann, wirklich kaum zu verstehen. Man will sich gar nicht vorstellen, was bei diesen Leuten los, ist, wenn der Sohn schwul, die Tochter eigentlich ein Mann sein will und die beste Freundin der Ehefrau ihren Mann für eine Frau verlässt. Realitätsverweigerung, gepaart mit latent gewalttätiger Repression, nicht das erste Mal, dass die Herrschaften in der Union und rechts davon so reagieren. Der Nach-Merkel-Backlash ist doch heftiger als gedacht.
zum Beitrag05.08.2025 , 11:51 Uhr
Die UEFA schafft es nur, sich als Wahrerin des Fußballs zu inszenieren, weil sie dankbare Mit- oder Gegenspieler hat. Einerseits die großen Vereine, die natürlich schon eine eigene Super Liga planen, noch mehr Geld, noch bessere Vermarktung, noch weniger Risiko, mal nicht das große Geld zu scheffeln. Hier konnte Ceferin den Robin Hood mimen, die Reform der europäischen Wettbewerbe viel dann etwas weniger drastisch aus, unter dem Strich aber wie immer: mehr Spiele, mehr Geld, mehr Konzentration. Die Super Liga wird kommen, dann eben erst in zwei oder drei Reformschritten. Und gegenüber der bizarren trumpesken Gestalt Infatino wirkt selbst Ceferin wie ein vernünftiger geerdeter Wahrer der Interessen des Fußballs. Und dass in der FIFA die kaputtesten, korruptesten Strukturen im Weltsport zu finden ist ist Allgemeingut. Interessiert am Ende nur mal wieder keinen, wenn der Ball rollt. Auch den DFB nicht
zum Beitrag05.08.2025 , 09:59 Uhr
Frau Klöckner fehlt einiges für das Amt, vor allem staatstragende Souveränität. Und es ist auch nicht ihre Aufgabe, dem Parlament Hausaufgaben zu erteilen. Gesetztesinitiativen kommen aus der Mitte des Bundestags, von der Bundesregierung oder vom Bundesrat, Art. 76 Abs. 1 GG. Von Weinkönigin, gescheiterter Ministerpräsidentenkandidatin, Nestle-Lobbyistin oder Bundestagspräsidentin steht da nichts, also kann man diesen Kommentar getrost unter P ablegen.
zum Beitrag05.08.2025 , 09:14 Uhr
Also Schwarz-Blau, wäre der Anfang vom Ende der Union.
zum Beitrag05.08.2025 , 09:13 Uhr
Aha, Sie halten Weidel also für eine Politikerin, die Sie in der Welt vertreten sollte? Inhaltlich gar keine Bedenken, Windräder der Schande, alimentierte Messermänner, alles okay so weit?
zum Beitrag05.08.2025 , 09:09 Uhr
Ist die Frage, warum ist das nach dem Gebot des Art. 1 GG notwenige Existenzminimum für einen Asylbewerber geringer als für einen Deutschen? Es ist die AfD-Agenda, die die Union mit der Brechstange durchzusetzen versucht. Druck auf die Schwachen, Schonung für die Reichen, Asylbewerber und Bürgergeldempfänger als Hauptproblem dieses Landes. Druck, Repression, teilweise willkürliche Schikane, nichts bleibt unversucht, um blaue Politik im Gewand der Schwarzen zu machen. Ist ja auch praktisch, Lappalien wie das Klima, Rente, Modernisierung der Infrastruktur, Fachkräftemangel uswusf. interessieren dann deutlich weniger als ob Olga aus Lwiw einen Hunderter mehr oder weniger im Monat hat. Außerdem war der Juli ja verregnet, Klimawandel, was war das nochmal?
zum Beitrag04.08.2025 , 13:21 Uhr
Die gleichen Strohköpfe wie in der ÖVP, die sich plötzlich als Juniorpartner der FPÖ wiedergefunden haben. Glücklicherweise hat man in Österreich vorerst nochmals den Stecker gezogen, Kickl als Bundeskanzler bleibt Europa erstmal erspart. Aber Spahn, Merz, Linnemann und die bayerischen Schlaumeier machen nicht den Eindruck einer steilen Lernkurve, leider im Gegenteil.
zum Beitrag04.08.2025 , 09:27 Uhr
Das absolute Irrsinn, die Union wird am Ende melonisiert, lepenisiert, politischer Selbstmord, garniert mit selbstgefälliger Borniertheit. Könnte einem egal sein, wenn statt der Schwarzen nur noch der braune Block übrig ist. Ist es aber nicht. Und: welcher Teufel hat die Union geritten, Frau Ludwig zum MdB zu machen?
zum Beitrag03.08.2025 , 13:27 Uhr
Das Problem: der AfD und leider auch vielen Mitbürgern ist das Schicksal derJesiden, wie vieler anderer Flüchtlinge, egal. Die Dobrindtisten in der Regierung bestätigen sich als eilfertige Umsetzer der AfD-Politik, hierbei geht man im Zweifel auch über Leichen, die allerdings dann im Irak oder anderswo entstehen und beerdigt werden. Diese zynische Ignoranz ist kaum erträglich, aber leider reale Politik und bis weit in die Mitte der Gesellschaft akzeptiert.
zum Beitrag03.08.2025 , 13:15 Uhr
Ist die Frage, kann ich mir nicht bald selbst Romane von Chat GPT o.a. schreiben lassen, muss dann nicht mal mehr einen Zehner für ein Taschenbuch auf den Tisch legen? Die Massenware Buch dürfte in kürzester Zeit Geschichte sein. Könnte man nicht auch die KI alles von Thomas Mann oder Goethe lesen lassen und sich einen neuen Faust oder die Fortsetzung der Buddenbrooks schreiben lassen, ohne dass man merkt, dass nicht mehr der Meister selbst die Feder geführt hat? Da kommt eine Lawine von Problemen auf uns zu, man darf gespannt sein, ob und wie man es schafft, da Grenzen einzuziehen.
zum Beitrag02.08.2025 , 12:48 Uhr
Das Auto ist sauunkölogisch, der Individualverkehr im Westen ist natürlich so komplett unhaltbar, egal ob E-Fahrzeug oder Verbrenner. Trotzdem hat das Auto einen höheren Nutzen als diese Drecksdinger. Ihr Whataboutism geht ins Leere. Ich habe übrigens kein eigenes Auto, die Hardcoreverbrennerfraktion sitzt anderswo.
zum Beitrag01.08.2025 , 10:51 Uhr
Nicht umsonst hat man in Paris die Dinger verboten. Sie liegen überall rum, landen nicht selten in Flüssen oder sonst in der Umwelt, sind gefährlich (Teenies fahren nicht selten zu zwei oder zu dritt darauf rum, selbstredend ohne Helm) und halten Leute davon ab, auch mal zu Fuß zu gehen. Mit dem Fahrrad oder den Öffis ist man auch über längere Distanzen genauso schnell am Ziel. Eine Erfindung ohne wirklichen Nutzen, unökologisch, teuer und nervig.
zum Beitrag31.07.2025 , 15:41 Uhr
Durchaus treffender Vergleich :)
Man fragt sich auch, was in der Union los ist, wenn man solche Leute in den Bundestag schickt. Auch insoweit ist die Brandmauer offenbar alles andere als auszementiert.
zum Beitrag31.07.2025 , 09:47 Uhr
Die SPD klingbeilt sich selbst. Wenn das Ferdinand, Kurt und Willy wüssten, die SPD-Parteizentrale würde jeden Tag vom Blitz getroffen.
zum Beitrag29.07.2025 , 16:10 Uhr
Der Clip scheint aus der Zeit gefallen, am Ende fährt sie ja auch in einer Kiste aus den 70ern davon. "Times are changing back“, so aus der Film Bob Roberts. Man könnte es als Retrowerbung verkaufen, wäre da nicht das laszive Gerede über Gene (oder doch Hosen, haha). Hinterlässt einen merkwürdigen Beigeschmack das Ganze, ob hier allerdings manifester Rassismus am Werk ist weiß ich nicht. Sexistisch ist das Ganze jedoch in jedem Fall.
zum Beitrag29.07.2025 , 14:46 Uhr
Mit Sicherheit, die Schwachen sind an allem schuld, könnten ja alle gesunde biodeutsche Arbeitsplatzinhaber sein, die drei Tage nach Rentenantritt tot umfallen.
Dann gäbe es diese ganzen Probleme nicht, könnte man sich auch einen Großteil des unerträglichen Geseiers von AfD und CDU schenken. Dummerweise hat es Gott oder wer auch immer anders vorgesehen, wagen sich doch tatsächlich Leute kostenintensiv auch ohne Arbeit zu haben zu essen, zu wohnen, zum Arzt zu gehen, nicht in einem Bürgerkriegsland zu bleiben und jahrzehntelang nach Rentenbeginn weiterzuleben. Das muss bestraft werden.
zum Beitrag29.07.2025 , 14:35 Uhr
Das Außenamt als Abstellkammer, sehr gut. :)
Könnte man konsequenterweise ins Kanzleramt einsourcen, dann gibt's auch eine 1 mit Sternchen vom Bund der Steuerzahler.
zum Beitrag29.07.2025 , 10:44 Uhr
Zu verlockend, man kann gleich zwei beliebte Sündenbockgruppen unter Feuer nehmen, Bürgergeldempfänger UND Migranten. Die paar Fälle werden zur großen mafiösen Verschwörung aufgeblasen. So ein Quatsch wäre von der AfD zu erwarten gewesen, die Linnemännchen , Merz und die anderen AfD-Kopisten in der Union sind sich auch dafür nicht zu blöd. Zu dumm, dass wieder mal genug medial ungebildete Holzköpfe den Unsinn glauben.
zum Beitrag28.07.2025 , 17:19 Uhr
Bei keinem Vertreter des BSW sehe ich grundsätzliche Probleme mit AfD-Positionen, vor allem bei Migration und Russlandpolitik formuliert man zwar weniger hasserfüllt, inhaltlich trennt beide Parteien aber nicht allzu viel. Mag in der Sozialpolitik anders sein, die richtige Antifa sitzt aber nicht im BSW.
zum Beitrag28.07.2025 , 16:29 Uhr
Offenbar eine Form von Borderline-Störung, Mahler gehörte zu den Menschen, die die Welt anzünden wollen. Unter welchem politischen Vorzeichen war dabei dann fast egal, allerdings kaum verständlich, diese krassen Wechsel von rechts nach links und wieder zurück. Der Mann war als Anwalt brilliant, endete allerdings tragisch als verbitterter, beratungsresistenter Nazi. Er gehörte zu den Menschen, die das Gemäßigte hassen, was die Demokratie ja eigentlich ausmacht. In einer Diktatur oder in einem Krieg hätte er vermutlich Karriere gemacht.
zum Beitrag28.07.2025 , 12:01 Uhr
Ist in einem gewissen Umfang nicht ungewöhnlich, dass eine Wirtschaftsminsterin Themen der Wirtschaft spielt. Allerdings: die Wirtschaft ist viel weiter als Reiche, die Dekarbonsierung läuft schon längst, hier einen Rollback oder eine Ausbremsung zu versuchen schadet der Wirtschaft. Im Gegenteil, man müsste die Bremsen lösen, das wirtschaftliche Potential ist riesig, hier ein möglichst großes Stück vom Kuchen zu ergattern muss Ziel der deutschen Wirtschaft sein, hierbei muss Reiche unterstützen. Und den Unsinn mit der Arbeitszeit ist gleichfalls hanebüchen. ZUm einen Sache der Tarifpartner. Wenn im Schnitt zu wenig gearbeitete wird dann vor allem weil Frauen zu oft in Teilzeit arbeiten müssen, warum? Weil die Kinderbetreuung sehr suboptimal daherkommt. Da sollte sich Frau Reiche als Frau für Verbesserungen einsetzen, nicht stumpf ins neoliberale Linnemannhorn blasen.
zum Beitrag25.07.2025 , 17:19 Uhr
Die Lächerlichkeit der kindlichen Beleidigtheit Trumps kaschiert, wie gravierend und schädlich er mittlerweile Einfluss nimmt. Sendungen, die ihm nicht passen, verschwinden. Karrieren von Kritikern enden oder versanden. Der Druck, den er aufbaut, führt zu Ergebenheitsgesten oder Zahlungen an ihn. Noch landen keine Künstler oder Medienschaffende in Lagern, gleichwohl baut Trump die Kunst- und Medienlandschaft nach seinem Gusto um. Es geht am Ende in eine totalitäre Richtung, wenngleich unter dem Deckmantel der Legalität. Ihm in den Arm zu fallen wird immer schwerer und riskanter.
zum Beitrag25.07.2025 , 11:28 Uhr
Puh, ungefiltert der Übergang von den Nazis zur Frauennationalmannschaft, geht es auch ein bisschen weniger dick? Ich habe fast den Eindruck, dass wegen dieser Unentspanntheit der normale Mensch auf der Straße den Linken manchmal nicht mehr folgen kann und will. Deutschlandfahne beim Fußball=AfD-Gegröhle im Bierzelt=Reichsparteitag. Nein, so einfach ist die deutsche Welt auch wieder nicht. Man muss die schwarz-rot-goldene Folklore nicht toll finden, aber wegen den Fußballfrauen dreut nicht das vierte Reich, da gibt es in Deutschland andere, wesentlich konkreter im Bundestag sitzende Verdächtige.
zum Beitrag25.07.2025 , 09:17 Uhr
Die AfD wird wieder jubeln, Deutschland ist wieder mal ein Stück sicherer, weil leerer geworden. Und mehr als ein verschämtes Herumdrucksen wird es leider auch von CDU und SPD kaum geben. Die Menschenfeinde diktieren die Agenda, also wird menschenfeindliche Politik gemacht.
zum Beitrag25.07.2025 , 09:07 Uhr
Nicht Ihr Ernst....die Katastrophe im Gazastreifen hat nichts mit Bevölkerungszunahme zu tun, sie ist das Ergebnis der Politik der israelischen Regierung.
zum Beitrag24.07.2025 , 15:20 Uhr
Bei den Männern wird es nur wenige schwule oder queere Spieler geben. Einfach weil es leider ein sehr homophobes Umfeld ist. Angefangen in den unteren Ligen, was auch am Ende bei den Profis kaum anders sein dürfte. Dumme Sprüche, ggf. offene Anfeindungen und Gewalt, wer will sich das jahrelang antun? Seine Neigungen verstecken, wie etwa Thomas Hitzlsperger, der sich erst nach der Karriere outete?
zum Beitrag24.07.2025 , 14:12 Uhr
Fachliche Kritik ist völlig okay, wobei die Männer im Sportjournalismus per se schon das deutlich größere Nervpotential haben: Lobhudelei statt kritische Fragen, klischeehafte Sprache, dauereingefroren im Jargon der 80er Jahre, und gefühlt seit der Kreidezeit die gleichen Gesichter. Aber auch die ewige KMH aus dem ZDF, nun ja, es geht erfrischender. Und Frauen sind natürlich auch nicht per se gut, es gelten da die gleichen Regeln wie bei den Männern: kein Generve, informiert sein, Spaß am Job ausstrahlen hilft.
Kommentare über das Aussehen gehen aber gar nicht, meine lieben Geschlechtsgenossen aus dem Neanderthal, vermutlich würden Kommentare über unsere Erscheinung (zurecht) kaum weniger hart ausfallen. Immer schön die Steinchen im Glashaus in der Patschehand lassen und nicht durch die Gegend schmeißen.
zum Beitrag24.07.2025 , 14:00 Uhr
Wieso? Es gab Menschen, die saßen auf Posten und haben Planungen geprüft, Genehmigungen erteilt, Konzepte abgesegnet. Ob das dann zur Verwirklichung von Straftatbeständen führt steht auf einem anderen Blatt. Aber Verantwortung hatten Menschen für dieses Unglück, es war keine Naturkatastrophe. Dass sich der OB bis zuletzt an seinen Stuhl geklammert hat war erbärmlich. Er hatte als Stadtoberhaupt in jedem Fall die politische Verantwortung.
zum Beitrag24.07.2025 , 10:04 Uhr
Die für manch schlichtes MAGA-Gemüt bittere Erkenntnis: Trump und seine Spießgesellinnen und -gesellen sind alles andere als außerhalb des Systems Stehende. Natürlich hat der Orangene bei allen Sauereien, die man heute vor allem den Demokraten anhängen will, mehr als kräftig mitgemischt. Was genau da noch aus dem Epsteintümpel auftaucht ist unabsehbar. Vielleicht bringt Trump am Ende seine Hybris zu Fall: der Versuch, auch diese Sache durch dreisteste Lügen für sich zu nutzen kann sich am Ende gegen ihn richten. Auch wenn er (zumindest für seine Anhänger) längst jenseits aller halbwegs nachvollziehbaren moralischen und rechtlichen Maßstäbe unterwegs ist, vielleicht ist auch bei ihm irgendwann das Maß voll.
zum Beitrag23.07.2025 , 15:39 Uhr
Aha, und was man mit diesen Herrschaften beredet spielt dann keine Rolle?
zum Beitrag23.07.2025 , 11:17 Uhr
Der Mist fliegt Trump ja gehörig um die Ohren, wenn selbst die gleichgeschaltete MAGA-Masse, die sich noch als Republikaner ausgibt, nicht mehr willenlos jeden Irrsinn hinnimmt, den seine Orangeheit so durch den Äther bläst muss es schon weit gekommen sein. Sollte es tatsächlich auch mal eine Sauerei geben, mit der dieser Mensch nicht durchkommt? Zweifel sind angebracht, trotzdem, kaum etwas hat Trump bisher so in Bedrängnis gebracht.
zum Beitrag23.07.2025 , 09:07 Uhr
Ja, komischerweise blenden die glühenden Atomkraftbefürworter diese Problematik (selektiv?) aus.
zum Beitrag23.07.2025 , 09:04 Uhr
Leider richtig, die AfD-Agenda muss schließlich abgearbeitet werden, gerne auch von den bürgerlich-konservativen Nazibotenjungen und -mädchen. Dafür sind dann plötzlich auch die Taliban als Gesprächspartner recht, denen man im Zweifel die örtlichen Hilfskräfte dann auch ausliefert. Doppelmoral vom Feinsten, einfach widerlich. Komischerweise wählt der Stammtisch weiter AfD, die Braunen sind in Umfragen auf Augenhöhe mit der Union.
zum Beitrag23.07.2025 , 08:59 Uhr
Ist ja Quatsch, dass man sich heutzutage noch in Endspiele oder zu Meisterschaften grätschen, rennen und verteidigen kann. Das alles sind Grundtugenden des Fußballs. Allerdings macht es sich bemerkbar, wenn man in diesen Grundtugenden, zu denen auch Mut und Glaube an den Erfolg gehören, ein paar Prozent weniger als der Gegner hat. Das kann dann den Unterschied ausmachen. Als Beispiel seien hier der BvB im Männerfußball genannt, der trotz meist hoch talentierter Mannschaften immer die entscheidenden Prozente in der "Mentalität" liegen lässt und dann mal wieder die Bayern die Titel holen, trotz einfallslosen Flanken auf Harry Kane und Heldenfußball von Musiala. Dass am Ende auch die Psychologie eine große Rolle im Fußball spielt kann man nicht ernsthaft bezweifeln, der vermeintliche Underdog über sich hinauswachsen und die eigentlich überlegene Mannschaft schlagen kann kommt ja immer wieder vor. Deutschland ist gegen Spanien nicht chancenlos, aber klarer Außenseiter, läuft es normal kommen die Frau von der iberischen Halbinsel ins Endspiel. Ob es so läuft wird man sehen.
zum Beitrag22.07.2025 , 16:16 Uhr
Wenn selbst das Geldargument nicht mehr zieht, was nu, Frau Reiche?
zum Beitrag21.07.2025 , 16:18 Uhr
Dreifach unterstrichen, Herr Joswig, so isses. Traurig, dass man die AfD einlädt. Noch dreimal trauriger, dass man das aggressive Gekeife, das jeder "Debattenkultur" (O-Ton Weidel, sic!!!!) Hohn spricht, kaum widersprochen zulässt. Ob ARD, ZDF, Deutschlandfunk, man bietet der AfD eine Plattform, um ihren Hass und ihre Hetze ungefiltert in den gebührenfinanzierten Äther hinauszukotzen. Dafür zahle ich keine Gebühren. Entweder weg mit den Glaceehandschuhen und endlich hart gegenhalten oder verkauft den ganzen Laden an SAT.1.
zum Beitrag21.07.2025 , 08:44 Uhr
Das Problem ist nicht der braune Dreck von AfD u.a., sondern dass er sich bis tief in die Union hineingefressen hat. Leider versagt offenbar einmal mehr der Konservatismus jämmerlich vor der Nazi-Herausforderung.
zum Beitrag17.07.2025 , 08:24 Uhr
Die Grundidee ist ja nicht verkehrt, trotzdem glaube ich nicht, dass das richtige Ansatzpunkt ist. Die (richtigen )Gutverdiener haben sich ja oft genug aus der Rentenkasse verabschiedet. Die richtig Reichen und vor allem die Superreichen zahlen angesichts ihrer Einkommen lächerlich geringe Steuern. Hier muss der Staat viel mehr fürs Allgemeinwohl, wozu auch eine Stützung der Rentenkassen gehört holen. Außerdem werden die Renten ja bereits jetzt besteuert. Geht man da auch mit einem Soli ran, erhöht man am besten nochmals das Renteneintrittsalter stellt sich irgendwann die Legitimationsfrage für die Rente insgesamt.
zum Beitrag16.07.2025 , 15:49 Uhr
Nein, der Kram muss grundsätzlich frei verkäuflich sein, ich kann mir ja auch drei Flaschen Schnaps kaufen und darf die dann auch trinken, was deutlich größeren Schaden anrichtet als ein paar Joints.
zum Beitrag16.07.2025 , 15:48 Uhr
Überspielte Teams, ein Kimmich redet davon, seinen Körper, der nun Ruhe verlange, austricksen zu wollen, aber „geht schon“. Klingt alles nicht gesund. Damit die Fans in Europa schön um 9 Uhr abends schauen können spielen die Teams bei 35 Grad im Schatten um zwölf Uhr mittags. Dass die Spiele dann nicht berauschend sind ist klar, will ja keiner nach dem dritten Sprint mit Kreislaufkollaps zusammenbrechen. Auch die Spitzenteams sind derart durchoptimiert, dass sie sich sowohl vom Spielstil als auch von der Qualität immer mehr angleichen, PSG, Chelsea, Barcelona, Real, man hat mittlerweile 30-Mann-Kader als Weltauswahl. Die netten Nebeneffekte, nämlich auch mal Teams aus anderen Teilen der Welt zu sehen, treten leider in den Hintergrund. Diese sind im Ergebnis nämlich gegen die Spitzenteams aus Europa komplett chancenlos. Die Schraube ist schon zu weit gedreht, in drei Wochen geht die Bundesliga wieder los mit dem üblichen Alleingang der Bayern. Im Anschluss gleich wieder WM, mit Trump, so richtig drauf freuen kann man sich nicht. Zu viel Fußball, zu viel Trump sowieso.
zum Beitrag16.07.2025 , 13:40 Uhr
Eine Schadenhöhe von 98.000,00 EUR, dazu fehlt mir hier die Fantasie. Massentierhaltung ist insgesamt ein Übel, für Mensch, Umwelt und nicht zuletzt für die armen Schweine, Rinder und Hühner selbst. Dass der Trend weiter weg vom Massenfleisch geht kann man nur hoffen. Solange aber noch massenhaft geschlachtet wird sollte das kurze, leidvolle Leben der Tiere nicht auch noch qualvoll in Erstickungsangst enden. Hier ist der Gesetzgeber gefragt, angesichts des AfD-nahen Quarks, den die Union da von sich gibt ist da leider vorerst kein Fortschritt zu erwarten.
zum Beitrag16.07.2025 , 08:44 Uhr
Weiß eigentlich Marine LePen, dass sie eine Doppelgängerin in der hiesigen Regierung hat?
zum Beitrag16.07.2025 , 08:43 Uhr
Eine neue Baustelle, die die Rechte aufmacht, der Tumorpatient als genusssüchtiger Kiffer, auch hier einmal mehr eine tiefe Ignoranz und Verachtung für das Leid der Schwachen. Die Ampel hat die Legalisierung vermurkst, völlig unpraktikable und bürokratische Verdrucksheit an den Tag gelegt. Das Zeug zu legalisieren ohne die Möglichkeit, es legal und in geprüfter Qualität zu kaufen war natürlich ein Schildbürgerstreich. Hätte man besser machen können als neue Regierung, so geht’s drogenpolitisch zurück in die 80er, hat ja seitdem auch immer super funktioniert, der repressive Ansatz Die Union arbeitet sich an dem Thema mit Hang zum Absurdem ab, vor allem die CSU tut sich da negativ hervor. Die Konservativen lehnen ab, ohne eigene überzeugende Antworten zu geben. Wieder einmal schwach und konzeptlos.
zum Beitrag15.07.2025 , 10:09 Uhr
Langsam kommt Trump dahinter, dass Nettigkeit bei Putin nichts bringt. Ob allerdings die Zölle viel mehr bewirken? Höchstens auf lange Sicht, und Trump kann ja morgen schon wieder alles ganz anders sehen.
zum Beitrag15.07.2025 , 10:06 Uhr
Was für ein Teufel reitet die Union da? Es ist absolut unverständlich und auch handwerklich enttäuschend. Ist es denn so schwer für eine konservative Partei, sich von einer rechtsextremen abzugrenzen? In jedem Land, in dem die Schwarzen mit den Braunen gegangen sind endete es für die Schwarzen böse. Natürlich muss eine CDU mit braven Sozis von der SPD kompromissfähig sein, ist sie auch. Wer das negiert spielt das Spiel der AfD, deren Hauptziel ja am Ende die Vernichtung der Union und die Übernahme des gesamten rechten Wählerpotentials ist. Dass man das einfach ignoriert, wie so manches (Klimawandel, Krise am Mietmarkt uvm) stellt der Union ein äußerst schlechtes Zeugnis aus, vor allem ihrem Führungspersonal.
zum Beitrag15.07.2025 , 09:57 Uhr
Offenbar vertraut man bei den Braunen auf die Union, die einen Verbotsantrag nach wie vor verhindert. Man fragt sich, ab wann ein Nach- und Umdenken bei den Schwarzen einsetzt, vermutlich muss erst eine neue SA durch die Straßen marschieren und Grüne, Linke und Sozis zusammenschlagen. Dann dürfte es aber schon zu spät sein. Trotz vorgetäuschter Mäßigung, der Werwolf lässt die Maske immer mehr fallen.
zum Beitrag14.07.2025 , 15:34 Uhr
Ja, schwer zu verstehen. Es hat sicher auch mit dem eklatanten Versagen der eigentlich zuständigen Parteien Linke und vor allem der SPD zu tun. Der Vertrauensbruch ist derart radikal, dass man sogar den "Klassenfeind" wählt, denn die AfD hat noch weniger für die Schwachen übrig als die CDU, das ist deutscher Trumpismus. Aber bei den Amis haben ihn ja auch viele gewählt, die jetzt gnadenlos durch sein neues Gesetz bestraft werden. Vielleicht hat der eine oder andere da auch nicht den vollen Überblick.
zum Beitrag14.07.2025 , 12:14 Uhr
Zustimmung. Im Übrigen kann man auch Straftäter nicht nach Afghanistan abschieben, selbst wenn sie eindeutig schuldig sind. Nach Afghanistan darf niemand abgeschoben werden, erst wenn es dort eine staatliche Ordnung gibt, die einen Mindeststandard an Schutz bietet, auf den auch ein Straftäter Anspruch hat. Solange die Abschiebung nicht möglich ist, müssen diese Täter hier verurteilt und inhaftiert werden.
zum Beitrag14.07.2025 , 12:10 Uhr
Hier sind sich Angela Merkel und Friedrich Merz einmal komplett einig: die Verachtung und Ignoranz gegenüber den Schwachen in der Gesellschaft haben sie beide gemein. Interessant, dass sie trotzdem immer wieder gewählt wurden und werden, vielleicht ein Ausdruck des Masochismus der Massen. Oder der Hoffnung, nie zu denen zu gehören, die in den Staub getreten werden, sondern zu denen, die treten.
zum Beitrag14.07.2025 , 11:14 Uhr
Zaudern und abwiegeln wird von Trump als Schwäche verstanden, knallharte Gegenmaßnahmen müssen sein, China macht vor wie es geht.
zum Beitrag14.07.2025 , 11:04 Uhr
Totaler Humbug, es gibt kein imperatives Mandant. Außerdem vertritt er das ganze deutsche Volk, muss sich natürlich auch wahlkreisfremde Kritik anhören.
zum Beitrag14.07.2025 , 11:01 Uhr
Auch Grüne missverstehen die Richternominierung als Mittel der Durchsetzung politischer Forderungen. Ist genauso abzulehnen wie sie wegen ihrer persönlichen politischen Meinung durchfallen zu lassen. Hat die Dame in der Rechtsprechung derart von sich reden gemacht, dass sie für das Amt geeignet ist? Wenn ja ist sie zu nominieren.
zum Beitrag14.07.2025 , 10:58 Uhr
Halte ich für genauso falsch, wenn nicht gerade ein AfD-Anwalt nominiert wird darf es gern ein konservativer Knochen sein, solange er ordentlich subsumieren kann.
zum Beitrag14.07.2025 , 10:56 Uhr
Klar, nix ist wirklich unpolitisch, trotzdem: ist man im Amt beginnt die Wandlung vom Parteisoldaten zur Gestalt im wallenden Mantel im Karlsruher Elfenbeinturm, was ja auch gut ist. Ich will keinen Linnemann in Karlsruhe. Kein Richter in Karlsruhe ist als knallharter Rechter oder Linker aufgefallen, der ErsatzBuReg spielen will. Natürlich sind die Urteile immer auch politisch, aber erst als Folge von Jura, nicht umgekehrt.
zum Beitrag14.07.2025 , 10:51 Uhr
Auf die Schwachen eintreten, das können die Rechten bis in die CDU hinein am besten, Bürgergeldempfänger, Flüchtlinge. Den Rachedurst des kleinen Mannes von den wirklichen Problemen ablenken und Ressentiments und sogar Hass schüren. An Armseligkeit kaum zu überbieten, nur leider von einer Mehrheit der Leute gewollt.
zum Beitrag12.07.2025 , 18:09 Uhr
Wir sind nicht in den USA, hier werden Verfassungsrichter nicht nach ihrer politischen Einstellung, sondern nach ihrer juristischen Qualifikation nominiert. Die Herrschaften bei Union sind zu viel bei Truth Social und X unterwegs
zum Beitrag12.07.2025 , 18:07 Uhr
Völlig richtig, darf dann also am Verhalten von Abgeordneten keine Kritik mehr geübt werden?
zum Beitrag12.07.2025 , 18:03 Uhr
Das goldene Zeitalter lässt noch auf sich warten....gut dass ich kein auf Importe angewiesener Unternehmer in den USA bin. Der Supergau wäre es noch, wenn Trump den Chef der Fed loswürde und die Zinsen würden bei schon hoher Inflation gesenkt. Dann gibt's die Eier im US-Supermarkt demnächst nur nur auf Kredit. Aber die Herrschaften in den USA mussten ja wieder mal die irrwitzigste Option treffen. Wie viele Monate sind es noch?
zum Beitrag12.07.2025 , 17:55 Uhr
In der Union sind das die Merkelianer, Laschet, Röttgen, dazu die MPs Wüst und Günther, es gibt schon noch liberale Leute in der CDU. Allerdings liegen derzeit die rechtskonservativen Polterer klar vorne, die höchstens noch der etwas weniger rüpelhafte Auftritt von der AfD unterscheidet. Spahn würde auch anderweitig unterkommen, im Zweifel im Vorstand eines Maskenherstellers landen. Oder ein gut Bezahlter Beraterjob für die Pharmaindustrie. Spahn macht es wie man es schon seit jeher bei der ach so ehrbaren Union macht. Aussitzen, herunterspielen, neurologische Ausfälle mimen. Die Zeit arbeitet für ihn. Allerdings: der Misthaufen ist jetzt schon sehr hoch, Maskenaffäre und die Eignung als Fraktionsvorsitzender steht massiv in Frage, man könnte in der Union bald auf die Idee kommen, ohne den rechtspopulistischen Tausendsassa besser dran zu sein. Der Spaß hört bei der Union auf, wenn Pöstchen und Regierungen, also die Macht, bedroht sind. Spahn macht das jetzt nicht unbedingt Werbung für die Schwarzen.
zum Beitrag11.07.2025 , 09:50 Uhr
So weit ich weiß ist Griechenland aber auch ein Rechtsstaat, der nicht einfach so Haft anordnen darf. Das Urteil ist falsch, da haben Sie recht. Trotzdem rechtfertigt das nicht solche Sauereien.
zum Beitrag10.07.2025 , 15:24 Uhr
Die Mühen der Ebene sind nicht für jeden was, um den dritten Spiegelstrich im Antrag Nr. 53a auf dem Kreisparteitag zu diskutieren ist nichts für die Carola Racketes dieser Welt. In der Politik ist der große Wurf selten, was aber auch irgendwie im Leben ja auch so ist. Wir alle sind Normalos, eher keine James Bonds. Das zu erkennen ist für Frau Rackete aber auch okay, macht sie halt was anderes.
zum Beitrag10.07.2025 , 14:28 Uhr
Völlig richtig, man kann nicht gleichzeitig Beamter sein und politisch die Demokratie zersetzen wollen. Das passt nicht.
zum Beitrag10.07.2025 , 08:18 Uhr
Die Union, unter tätiger Mithilfe der Sozis, arbeiten tatsächlich gegen den Klimaschutz. Bei diesem muss aufs Tempo gedrückt und nicht verlangsamt oder gar zurückgenommen werden. Selbst wenn man nur wirtschaftlich denkt. Mit dieser machtpolitisch veranlassten Strategie (ja den AfD-Wähler geht da viel zu schnell, sie sehen vieles nicht ein und verstehen vieles auch nicht) schadet man dem Gemeinwohl.
zum Beitrag10.07.2025 , 08:11 Uhr
Die Haltung der Sozis ist kaum nachvollziehbar. Spahn ist bereits jetzt eien Belastung für die Koalition und will trotzdem das Ding rotzfrech aussitzen. Natürlich (wie immer bei der Union) mit dem Kalkül, dass irgendwann Gras über die Sache gewachsen ist und der Weg frei wird zu neuen Ministerposten oder gar zur Kanzlerkandidatur. Köchelt die Sache allerdings noch weiter geht das auch mit der SPD nach Hause. Traut man es der Union angesichts der bekannten machtversessenen Kaltschnäuzigkeit nicht zu, Spahn zu hinterfragen, so versagt hier die SPD (einmal mehr). Versandet das Ganze im Ausschuss (wie meistens) muss es nicht Schuld der Sozis sein, kommt es zur einzig plausiblen Konsequenz (Spahn geht oder wird gegangen) hat man für ein Stück mehr politische Selbstreinigung gesorgt. Koalitionstreue heißt nicht, einem unhaltbaren Fraktionsvorsitzenden die weitere Karriere zu sichern. Wie übrigens auch nicht, einem ehemaligen Kanzler angebliche Erinnerungslücken völlig kritiklos abzukaufen. Was da wohl Kurt Schumacher zu sagen würde?
zum Beitrag10.07.2025 , 07:58 Uhr
Widerspruch, die AfD ist keine rechte Partei, sondern eine gesichert rechtsextreme. DIe die Gewaltenteilung, die Justiz, den Rechtsstaat insegsamt umformen und beschädigen will. Nicht umsonst läuft (außer bei der Union) die Verbotsantragsdebatte. Pragmatische Lösungen unter Einschluss der AfD heißt, diese salonfähig zu machen und damit dem Zugriff auf die Macht ein Stück näher zu bringen. Was die AfD in Machtpositionen für einen Schaden anrichten kann sieht man im Kleinen dort, wo sie bereits Landratsposten erobert haben. Eine rechte Partei wäre nicht das Problem, da hätten Sie recht, die AfD ist nur keine.
zum Beitrag09.07.2025 , 16:28 Uhr
Wie sagte Hajo Friedrichs noch: ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten. Gilt natürlich auch hier, allerdings ist es im Sport so eine Sache, wenn man dem Sender angehört, der Übertragungsrechte für eine Großveranstaltung für viel Geld eingekauft hat. Die kritische Berichterstattung fällt dann oft hinten rüber. Und der Fußball ist das goldene Kalb im Medienzirkus und überhaupt, auch wenn das weibliche Kalb etwas kleiner ist als das männliche.
zum Beitrag09.07.2025 , 15:19 Uhr
AfD verbieten und Weidel ausbürgern.
zum Beitrag09.07.2025 , 11:23 Uhr
Wo der Nazi-Grok das wohl herhat? Von den Nutzern von X vielleicht?
zum Beitrag09.07.2025 , 11:18 Uhr
'Putin behandele Menschen nicht richtig, „er tötet zu viele Menschen“, sagte der US-Präsident. „Deshalb schicken wir einige Verteidigungswaffen an die Ukraine, und ich habe das genehmigt.“ ‚ Alleine die Wortwahl ist komplett unfassbar, vermutlich würde er Menschen richtig behandeln, wenn er ein paar weniger töten würde. Absurdes Theater, das zum Lachen wäre, ginge es nicht um Krieg und Frieden und reale Tote und Verletzte.
zum Beitrag09.07.2025 , 09:25 Uhr
Der Zynismus Natanjahus ist kaum zu ertragen. Vor allem, weil das dümmliche fast 80jährige Kind, das das Weiße Haus regiert, dabei auch noch willig mitspielt. Dass damit nichts gelöst werden wird versteht sich von selbst, derartiges Vorgehen sichert den Rückhalt von Hamas, Hisbollah und allen anderen terroristischen Gruppen im Nahen Osten auf unabsehbare Zeit. Die beste Nahrung für Terror ist Verzweiflung, da sorgt Netanjahu für reichlich Nachschub.
zum Beitrag09.07.2025 , 09:08 Uhr
Wäre es wert, danach kann man den Nobelpreis dann aber abschaffen. Trump als Träger hätte auch diese Institution dann zerstört.
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