Lungenarzt zu Corona: Gefährliche Verschwörungstheorien

Der Lungenarzt und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg hält die Corona-Epidemie für erfunden. Frühere Weggefährten sind entsetzt.

Auch im ZDF durfte er verkünden, dass Corona ungefährlich ist: Wolfgang Wodarg Foto: Screenshot / Frontal21

BERLIN taz | Ein pensionierter Lungenarzt, der die gesamte aktuelle Forschung infrage stellt, vor Panikmache warnt und Verschwörungstheorien verbreitet – das weckt durchaus Erinnerungen. Doch einen wichtigen Unterschied gibt es: Während Dieter Köhler mit seiner fachlich unfundierten und auf Rechenfehlern Kritik an den Grenzwerten für Luftschadstoffe im letzten Jahr von den großen Medien hofiert wurde, findet Wolfgang Wodarg, der das neuartige Coronavirus für völlig ungefährlich hält, sein Publikum fast ausschließlich auf Youtube.

Dort allerdings in großer Zahl: Ein Interview, das die frühere „Tagesschau“-Moderatorin Eva Herman für die rechtspopulistische Webseite Wissensmanufaktur mit Wodarg führte, kam am Donnertag schon auf über eine Million Abrufe. Auch weitere Videos mit dem Lungenarzt, etwa ein Interview mit dem verschwörungstheorischen Youtube-Kanal KenFM, wurden von mehreren hunderttausend Menschen gesehen.

In allen diesen Videos bestreitet der 72-jährige Wodarg, der 15 Jahre lang für die SPD im Bundestag saß und Mitglied im deutschen Vorstand der Antikorruptionsorganisation Transparency International ist, dass vom neuen Coronavirus SARS-CoV-2 eine ungewöhnliche Gefahr ausgehe. „Die Menschen sind nicht mehr und nicht ernster krank als alle Jahre zuvor“, behauptet er beispielsweise. Die Schließung von Schulen und Geschäften hält er darum für „unverantwortliche Panikmache“.

Sein zentrales Argument ist, dass es Coronaviren schon immer gegeben habe, bisher aber nie mit Tests danach gesucht wurde. „Je häufiger wir testen, um so mehr Coronaviren finden wir.“ Zudem bestreitet er, dass das neuartige Coronavirus gefährlicher sei als die bisher bekannten. Und auch höhere Todeszahlen durch SARS-CoV-2 hält er für eine mediale Erfindung.

Finanzielle Motive unterstellt

Doch wie passt das zu den Bildern von überfüllten Krankenhäusern in Italien, in denen massenhaft mit SARS-CoV-2 infizierte PatientInnen sterben? Das kommentiert Wodarg mit den Worten: „Natürlich sterben in Krankenhäusern viele.“ Auf seiner Webseite legt er sogar nahe, dass die Situation aus finanziellen Gründen absichtlich dramatischer dargestellt werde, als sie sei. „Spielen die in Aussicht gestellten europäischen Finanzhilfen für Italiens Kliniken eine Rolle bei der medialen Darstellung der Lage durch einzelne Krankenhäuser?“, fragt er.

Auch den Virologen, die vor den Gefahren von SARS-CoV-2 warnen, unterstellt Wodarg niedere Motive. „Das machen die Virologen, die leben davon“, raunt er. „Und die machen dann Impfstoffe und wollen die verkaufen und machen Tests und verdienen daran und sind wichtig.“ Konkret greift er den in den Medien derzeit sehr präsenten Leiter der Virologie der Berliner Charité Christian Drosten an. Der von ihm entwickelte Test sei nicht aussagekräftig, weil er nicht nur auf das neuartige Coronavirus anspreche, sondern auch auf andere, sagt Wodarg. Zudem sei der Test noch nicht unabhängig validiert, also überprüft.

Drosten bestreitet das entschieden. Der Test sei vielfach überprüft worden und habe „keine einzige falsch positive Meldung“ ergeben, sagte er in seinem NDR-Podcast. Zwar spreche er theoretisch auch auf verwandte SARS-Viren an, aber diese gebe es beim Menschen nicht. „Wir testen mit diesem Test nur das neue Coronavirus.“ Und finanziell profitiere er nicht vom Test, sagte Drosten.

Detaillierte Faktenchecks, etwa vom Recherchezentrum Correctiv oder dem MDR, kommen zum Ergebnis, dass Wodargs zentrale Aussagen einer Überprüfung nicht standhalten. Auch bei bisherigen Weggefährten stoßen Wodargs Aussagen auf scharfe Kritik.

„Das ist blanker Unsinn“

„Ich schätze Wolfgang Wodarg eigentlich sehr“, sagt SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe Karl Lauterbach über seinen ehemaligen Fraktionskollegen. Dessen Videos zu Corona hält er aber für falsch und gefährlich. „Das ist eine abwegige, vollkommen falsche Sicht der Dinge“, sagt Lauterbach. „Das ist blanker Unsinn.“ Das neue Virus habe mit den bisherigen Coronaviren nichts zu tun, denn es kombiniere eine hohe Ansteckungsrate mit einer hohen Sterberate. „Jeder, der da ernsthaft unterwegs ist, sagt, so etwas haben wir noch nie gehabt.“

Auch bei Transparency International sorgen die Äußerungen von Vorstandsmitglied Wodarg für Befremden. Das Infragestellen der staatlichen Maßnahmen gegen Corona führe „zu einer Verunsicherung in der Bevölkerung, die den realen Gefahren des Virus nicht gerecht wird“, erklärte die Organisation – und stellt klar: „Wolfgang Wodarg äußert sich in dieser Sache als Privatperson und nicht in seiner Funktion als Vorstandsmitglied.“ Der selbst sieht das aber offenbar anders: In vielen seiner Beiträge weist er explizit auf sein Amt bei Transparency hin, etwa wenn er betont: „Als Transparency-Mitglied ist mir auch wichtig, dass mögliche Interessenkonflikte offengelegt werden.“

Auch die Medien, in denen sich ihr Vorstandsmitglied äußerte, findet die Organisation problematisch. „Für Transparency Deutschland ist es inakzeptabel, wenn sich Wolfgang Wodarg in Medien wie Rubikon, Ken FM, Geolotico, die mit Verschwörungstheorien und antisemitischen Vorurteilen arbeiten, äußert oder Eva Herman Interviews gibt“, sagte der Vorsitzende von Transpareny Deutschland, Hartmut Bäumer, der taz.

„Frontal 21“ sieht kein Problem

Komplett auf zweifelhafte Internet-Kanäle angewiesen ist er zur Verbreitung seiner Thesen übrigens nicht; sie finden sich auch in einer Quelle, die eigentlich als seriös gilt: Im ZDF-Magzin „Frontal 21“ kam Wodarg am 10. März ebenfalls ausführlich zu Wort. Es sei „nichts Besonderes, dass es jetzt neue Coronaviren gibt“, sagte er auch dort. „Das heißt aber nicht, dass diese Coronaviren gefährlicher sind als andere.“

Neben Wodarg kommen im „Frontal 21“-Beitrag noch weitere Menschen zu Wort, die die Corona-Gefahr relativieren. Die Kritik, mit diesem ebenfalls vielfach im Netz geteilten Beitrag zu einer Verharmlosung beizutragen, weist die Redaktion zurück. Aus ihrer Sicht „gehört es zur Aufklärung dazu, dass es Wissenschaftler, Ärzte und Experten des deutschen Gesundheitssystems gibt, die eine abweichende Einschätzung haben, was die Verbreitung des Coronavirus und mögliche Gegenmaßnahmen betrifft“, heißt es in einer Stellungnahme.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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