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09.11.2025 , 13:15 Uhr
Eigentlich geht's nur darum, keine Kriegswaffen in unsichere Regionen und dubiosen Regimen zu liefern und das stimmt doch auch?
zum Beitrag04.11.2025 , 10:33 Uhr
Nein. Ich sprach vom geschätzten Nettovermögen des reichsten 1 Prozent
zum Beitrag03.11.2025 , 18:10 Uhr
Ich bin für Migration - Das erstmal vorneweg, denn der wirtschaftlichen Argumentation hier, folge ich trotzdem nicht.
Zunächst mal gibt es einen hausgemachten Fachkräftemangel in zB Pflegeberufen, weil dieses Berufsfeld in vielerlei Hinsicht nicht besonders attraktiv ist, was Bezahlung, Arbeitszeit und Personalschlüssel angeht.
Geld wäre durchaus vorhanden, um einer alternden Gesellschaft trotzdem ausreichend Rente zu bezahlen und Arbeiter/innen-Berufe fair zu vergüten. Kleiner Tipp-Dieses Geld liegt ziemlich unbeweglich auf den Konten der Superreichen und davon gibt es einige in Deutschland. Diese 16.6 Billionen Euronen kurbeln keine Wirtschaft an, die liegen da einfach nur auf den Konten rum und vermehren sich von selbst.
Das Problem be einem super dicht besiedelten Land wie Deutschland, sind auch bestimmt keine einsamen Regionen in Brandenburg, denn weniger Einwohner bedeuten auch mehr Platz. Das Problem dort ist die marode Infrastruktur.
Ich hatte fleißige Arbeitskolleginnen aus armen Ländern. Die waren immer brav und haben sich nie beschwert-Genau das ist aber das Problem für deutsche Arbeiter/innen, die für gerechte Bezahlung und Arbeitsbedingungen kämpfen
zum Beitrag01.11.2025 , 09:00 Uhr
Habe mir genau das Gleiche gedacht. Vor 10 Jahren empfand ich 3.50 Euro für einen Cappuccino als zuviel. Mittlerweile gibt es dafür noch einen kleinen Cappuccino zum Mitnehmen bei der Bäckerei um die Ecke. Kann und will ich mir nicht mehr leisten.
Klar, Inflation und so..... Das ist ja das Argument schlechthin geworden, was jede Abzocke rechtfertigt. 6. 20 Euro für einen Milchkaffee lässt sich aber nicht mit der Gewerbemiete, Lohn und Energiekosten rechtfertigen. Das sind Preise die genommen werden können, weil sich das Hipster-Publikum daran gewöhnt und öffentlich Kaffee zu trinken, eine exklusive Note bekommen hat.
Ich glaube ich gehe demnächst mal bei LAP einen Kaffee trinken.
zum Beitrag30.10.2025 , 12:03 Uhr
Ein etwas zu knapp geratene, aber inhaltlich richtige Beobachtung.
Für einige Menschen sind Themen wie Mietwucher, Mindestlohn, Arbeiter/innen-rechte usw überlebenswichtig oder zumindest alltagsbestimmend.
Die persönliche Relevanz dieser Themen lässt mit steigendem Einkommen selbstverständlich nach und dann kann sich anderen Themenbereichen gewidmet werden. Damit gehören die urbane Schicht des akademischen Bildungsbürgertums zwar lange noch nicht zu den Reichen, aber es reicht eben für zweimal Urlaub im Jahr, die schöne Altbauwohnung in der Genossenschaft und Einkäufe bei Alnatura.
Ob nun " Friday for future, Rettet die Wale" oder die Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt- das sind alles Themen die an der persönlichen Lebensrealität vieler Menschen vorbeigehen
zum Beitrag29.10.2025 , 13:36 Uhr
Warum zählen Sie ausgerechnet diese Parteien auf? Da fehlt mir die CDU und FDP in ihrer Rechnung.
zum Beitrag28.10.2025 , 11:38 Uhr
Okay....und dann gibt es halt auch noch Rapperinnen wie Ikkimel, die vom Feuilleton ( warum auch immer) als die neuen Feministinnen gefeiert werden, mit Zeilen wie: " Was, er hat kein'n Führerschein? Dann kann er mir gestohl'n bleiben Runter von der Straße, Penner, ne, ich kann nicht jeden leiden" ....und Bekannte vom Dorf haben mir damals erzählt, das es bei Ihnen Grundvoraussetzung war, als junger Mann einen Führer zu haben, damit die jungen Frauen in der Dorfgemeinschaft mit ihnen ausgehen.
Was könnte das Auto als Statussymbol also mit der weiblichen Erwartungshaltung zu tun haben?🤔 Die Frau als unbeteiligtes Unschuldslamm an jeder gesellschaftlichen Entwicklung, wie immer?...
...Und wieviel Prozent der Unfälle haben mit LKWS und Fernfahrern zu tun und wie steht es da mit der Gewichtung des Geschlechterverhältnisses?
- überhaupt: wieviele Männer fahren regelmäßig Auto im Vergleich zu Frauen? 62 Prozent der Fahrzeughalter sind in Deutschland männlich. Das korreliert beinhahe mit der Anzahl oben genannten Verkehrsunfälle.
Klar hat jede Person schonmal männliche Raser durch die Stadt brettern sehen. Daraus dann ein männliches Problem zu machen, ist populistisch
zum Beitrag27.10.2025 , 23:07 Uhr
Die Revolution frisst ihre Kinder umd genau das wurde als These von einem klugen Soziologen ( dessen Namen mir leider entfallen ist) vor 15 vorausgesagt.
Im Zuge der Gleichstellung wird sich eben immer mehr offenbaren, das Frauen keine besseren Menschen sind
zum Beitrag22.10.2025 , 11:15 Uhr
Das hätten die " from the River to the sea "- Brüller aber gerne anders
zum Beitrag21.10.2025 , 19:06 Uhr
" Teils vermeiden sie in Kontrast zu Teilen der internationalen Berichterstattung juristischeFachbegriffe wie „Völkermord“, immer wieder auch mit der Begründung dieser historischen Verantwortung und in Bezug auf die deutsche Staatsräson"
- Wer sind denn " die internationalen Medien"? Da geht es doch schon los mit der jorunalistischen Einordnung. Irgendwie ist es schon ironisch, das ausgerechnet bei einem Interview zum Thema " jorunalistische Sorgfalt " dann solche Aussagen getätigt werden.
....und könnte es einfach sein, das manche (viel zu wenige) Journalist/innen in Deutschland aufgrund des historischen Wissens über antisemitische Propaganda und deren Wirkungsmacht etwas sensibler agieren und ZURECHT solche eingefärbten Zuschreibungen vermeiden? - das es sich hier gar nicht um Zensur oder Selbstzensur handelt, sondern sich einfach mal ausgiebig mit Geschichte beschäftigt wurde?
Ausgerechnet ein Interview über den Vertrauensverlust in die Medien kommt daher, als ob hier eigentlich nur nochmal kurz eine persönliche Meinung zum Nahostkonflikt propagiert werden soll.
Ärgerlich sowas.....
zum Beitrag20.10.2025 , 14:58 Uhr
In Chemnitz stagniert die Einwohnerzahl seit 20 Jahren, es ist also keine " wachsende Stadt". Gleichzeitig sind die Mieten in den letzten 20 Jahren in Chemnitz um 35 Prozent gestiegen.
In Saarbrücken ist die Einwohnerzahl in den letzten 20 Jahren gesunken, die durchschnittliche Miete aber um ca 75 Prozent gestiegen!
Ihre Mikchmädchenrechnung
zum Beitrag19.10.2025 , 15:09 Uhr
"Auf einem TechnoFestival im spanischen Katalonien von ungefähr 2 Monaten, traten auch israelische DJ's auf.
Das wollten aber nicht alle Teilnehmer akzeptieren. Dann wurden sie kurzerhand vor die Tür gesetzt."
- Sind die beiden israelischen Dj's in irgendeiner Form öffentliche Befürworter oder Aktivisten der Likud-Partei? Falls Nein; wovon ich bei Techno Dj's ausgehe; handelt es sich hier um klassischen Antisemitismus und der Ausschluß der Teilnehmer, die Menschen nach ihrem Pass be- und verurteilen, ist absolut gerechtfertigt.
Alleine das Ihnen nicht auffällt, mit welchem doppelten Boden hier geurteilt wird- alleine das spricht schon Bände!
zum Beitrag16.10.2025 , 11:02 Uhr
Das stimmt so nicht ganz. Bewertet werden: 1. Wirtschaftliche Teilhabe und Chancen. 2. Bildungserfolg 3. Gesundheit und Lebenserwartung 4. Politische Mitwirkung
Es gibt eine andere Studie. Dort schneidet die Schweiz und Dänemark besser ab. Jemen ist aber auch hier letzter was Frauenrechte angeht und all diese Staaten die islamistisch regiert werden, befinden sich auch hier im unteren Viertel der Liste.
Palästina wird hier bei den Ländern ohne GDI aufgeführt und befindet sich vom 23 Ländern ( Regionen) "nur" an 8 letzter Stelle. Wobei hier das Westjordanland und Gaza zusammengefasst werden und die Situation für Frauen im Westjordanland deutlich besser ist. Gaza wäre sonst wohl unter den 5 Ländern mit den schlechtesten Bedingungen für Frauen gelandet.
Es ist ja im Prinzip nicht so wichtig, welche Position in diesem Ranking genau eingenommen wird. Es geht schon relativ eindeutig hervor, das die Situation für Frauen in Staaten die islamistisch regiert werden, weltweit im Schnitt am Schlechtesten ist.
de.wikipedia.org/w...schen_Ungleichheit
Das gilt auch für Rankings bezüglich Meinungsfreiheit und den Gay travel Index, Pressefreiheit usw
zum Beitrag16.10.2025 , 10:38 Uhr
Auch ich bin nicht mehr zufrieden mit dem Stadtbild deutscher Innenstädte. Überall dieselben Modeketten und Fressbuden im Zentrum. Es ist ja mittlerweile fast egal, ob man in Wiesbaden, Wuppertal oder Hamburg durch die Einkaufsstraße schlendert. Wohnt da überhaupt noch wer, was ist mit dem Kneipensterben?
Dazu die sogenannte defensive Architektur, die nicht nur Obdachlose fernhält, sondern auch Sitzflächen und Aufenthaltsmöglichkeiten für alle anderen ungemütlich macht. Diese komischen ungemütlich gebogenen Bänke...
....und dann natürlich all die verschwundenen kostenlosen öffentlichen Toiletten, die es vor 20 Jahren noch überall gab, so das man als Sparfuchs das Urinieren besser vor dem Gang in die Innenstadt einplant. Ja, es hat sich viel zum Schlechten geändert.
Mir fehlen auch die Punks/Subkultur, die früher die Innenstädte dekoriert und für Stimmung gesorgt haben. Alle nur noch genormt....
Das meinte Merz bestimmt nicht damit, aber auch ich bin unzufrieden mit dem Stadtbild von Heute.
zum Beitrag15.10.2025 , 17:24 Uhr
Saskia Brehn hat mit ihrer Beobachtung Recht. Die Hamas ist klerikalfaschistisch und zutiefst frauenfeindlich . Im Westen ist es nicht perfekt, aber es gibt recht eindeutige Zahlen und Statistiken bezüglich der Frauenrechte, Gleichstellung und der allgemeinen Lebensituation von Frauen.
Laut der internationalen Studie Namens "Global Gender Gap Report" ist die Situation für Frauen in dieser Reinfolge weltweit am Schlechtesten: 1. Jemen 2.Irak 3. Pakistan 4. Syrien 5. Kongo 6. Iran 7. Tschad 8. Saudi-Arabien 9. Libanon 10. Oman
Gaza taucht in dieser Liste nicht auf, aber ich vermute mal stark, das die Situation für Frauen in Gaza sehr ähnlich ist, wie im Iran.
Am besten ist die Situation für Frauen in: 1. Island 2. Norwegen 3. Finnland 4. Schweden 5. Nicaragua 6. Neuseeland 7. Irland 8. Spanien 9. Ruanda 10. Deutschland
Israel ist in den letzten Jahren in dieser Liste abgestiegen und befindet sich im Bezug auf die Gleichstellung nur noch im globalen Mittelfeld.
de.wikipedia.org/w..._Gender_Gap_Report
Manche Tatsachen können einfach nicht wegdiskutiert werden.
Recht haben Sie damit, das auch hier Situation im Blick behalten werden sollt
zum Beitrag11.10.2025 , 22:52 Uhr
Da mögen Sie Recht haben, wenn es um die Sowjetunion oder die Mao- Gruppen der 1970er geht.
Die Hamas ist dagegen in keinem einzigen Punkt ihrer Agenda als links zu bezeichnen. Die Hamas ist ja nicht " nur" antisemitisch und korrupt sondern auch streng hierarchisch, frauenfeindlich ohne Ende, gegen die Meinungsfreiheit, gegen die Pressefreiheit und homsexuelle Handlungen unter Männern werden in Gaza mit der Todesstrafe geahndet
Allerdings haben Sie insofern wieder Recht, das es gewisse Teile der linke Szene immer wieder hinbekommen, solange um die Ecke rum zu denken, bis aus der eigenen Ideologie wieder ein Kreis wird.
Also kein Hufeisen in diesem Fall, aber auf jeden Fall verstrahlt
zum Beitrag11.10.2025 , 15:20 Uhr
Ich finde Totalverweigerer super!
Bei meinem letzten Job kam ich mir nur verarscht vor. Mieses Gehalt, schlechte Arbeitszeiten und der Streß wurde immer nach unten weiter delegiert.
Ich hoffe einfach darauf, das unter diesen Bedingungen keine Arbeitskräfte mehr gefunden werden, weil es niemand mehr machen will und sich alle verweigern.
Ihr wollt unsere Arbeitskraft? Dann schafft Bedingungen die es einem ermöglichen, die Miete davon zu bezahlen und ein halbwegs angenehmes Leben zu leben.
zum Beitrag11.10.2025 , 14:45 Uhr
Also alles wie immer halt bei den Linken
zum Beitrag08.10.2025 , 15:24 Uhr
"Zur Komplexität des Konflikts gehört zudem, dass die letzten Geiseln schon längst zu Hause wären, hätte sich Israels Premierminister Benjamin Netanjahu schon früher auf eine Verhandlungslösung eingelassen... .
Wer angesichts dieser Komplexität einseitig Partei nimmt, macht es sich zu einfach. Jedes staatlich organisierte Gedenken verliert seine moralische Autorität, wenn es diese Komplexität ignoriert"
- und noch was her Bax. An genau dieser Komplexität die Sie am Jahrestag der gezielten Ermordung von und dem versuchten Genozid an Juden einfordern, mangeln ihre Meinungsartikel in solcher Regelmäßigkeit, das ich ihre Artikel in aller Regel nicht mehr lesen mag.
Netanjahu ist ein Verbrecher, der sich durch das " in die Länge ziehen " dieses Krieges an der Macht hält. Für Netanjahu sah es vor dem 7 Oktober 2023 aber überhaupt nicht gut aus in Israel, es gab Massendemonstrationen gegen Ihn und seine Justizreform.
Die Hamas hat durch den 07.10.23 Netanjahu geholfen an der Macht zu bleiben und gleichzeitig wären die Geiseln nur dann Zuhause, wenn Israel den Bedingungen der Hamas zugestimmt hätte.
Die Bedingungen wären gewesen, das die Hamas weiterhin den Gazastreifen regiert
zum Beitrag08.10.2025 , 15:15 Uhr
"Zum Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas wurde offiziell der Opfer in Israel gedacht. Palästinenserinnen und Palästinenser blieben außen vor. Warum?"
- Diese Suggestivfrage ist ganz simpel zu beantworten: Weil es der Jahrestag des Terrorangriffs und der Kriegserklärung durch die Hamas ist
zum Beitrag08.10.2025 , 14:46 Uhr
"Die unerträgliche Bequemlichkeit der einseitigen Solidarität" hieß ein sehr guter Artikel, der hier letztens bei der Taz veröffentlicht wurde und eigentlich gehe ich da voll mit, denn ich hege keinerlei Sympathie für Netanjahu und die rechte Israelische Regierung und ja; die Israelische Gesellschaft hat sich in eine ungute Richtung entwickelt und radikalisiert.
Bei der Diskussion in der Kommentarspalte merke ich dann aber ( wie immer) recht schnell, das mir gar nichts anderes übrig bleibt als die Israelische Sichtweise zu erklären und Partei zu ergreifen.
Entweder haben viele Leute einfach keine Ahnung aber ganz viel Meinung, wenn es um die Hamas geht, oder sie rechtfertigen einfach das hier: www.rbb-online.de/...zi-propaganda.html
zum Beitrag07.10.2025 , 17:47 Uhr
Ägypten hat genau dieses Abkommen mit Israel und ist verhandlungswillig
zum Beitrag07.10.2025 , 14:03 Uhr
"Wer spricht davon das Juden aus allen arabischen Ländern vertrieben wurden ?"
Ein sehr wichtiger Punkt ☝️
850.000 Juden wurden nach 1948 aus den muslimischen und arabischen Ländern vertrieben. Zum Vergleich: Es waren " nur" 700.000 arabisch-muslimische Palästinenser ( nebenbei: vor der Gründung Israels zählten auch Juden als Palästinenser) die Israel verlassen mussten.
Es sind übrigens nicht die "weißen" Aschkenasim-Juden die rechte Parteien wie Likud und Netanjahu an die Macht gewählt haben, sondern ebendiese vertriebenen Mizrachim-Juden aus den muslimischen Ländern. Die Mizrachim sind genetisch mit den arabischen Palästinensern, Syrern, Libanesen etc aus der Region verwandt- stammen also aus der Region und haben mittlerweile die europäischen Aschkenasim-Juden in Israel zahlenmäßig überholt. Likud galt in Israel immer als die Partei der Mizrachim und deren unversöhnliche Haltung gegenüber Palästinensern,Muslimen und Arabern lässt sich auf die Vertreibungen der Juden aus den muslimischen Ländern zurückführen. Komischerweise spricht hier niemand von einem Rückkehr nach Bagdad, Syrien, dem Irak oder dem Libanon.
zum Beitrag07.10.2025 , 12:46 Uhr
Wie oft wollen Sie denn nun noch das Massaker von Sabra und Shatila thematisieren, um den 7 Oktober zu rechtfertigen? Das war 1982 und ist nun 43(!) Jahre her und wurde zudem immernoch von libanesischen Christen im Bürgerkrieg, als Reaktion auf die Ermordung des Präsidenten begangen. Die israelische Armee wurde durch ihre Billigung und durch das Wissen um das Massaker zu Recht mitverantwortlich gemacht- begangen haben dieses Massaker an Palästinensern immernoch Libanesen und keine Israelis! Wie oft denn noch....es ist also noch nicht mal vergleichbar, wie das was am 7 Oktober passiert ist und zudem 43 Jahre her! Interessanterweise ist man bei den libanesischen Christen deutlich weniger nachtragend.
Davor und danach sind ganz viele Dinge auf beiden Seiten passiert und die Hamas beruft sich ganz sicherlich nicht auf ein Massaker von libanesischen Christen, wenn sie am 7 Oktober 2023 ( also 41 Jahre später) einen versuchten Genozid an Juden verübt.
" Die Palästinenser" sind auch nicht schuld daran. Die Hamas ist schuld daran, das Iranische Regime ist aufgrund der Unterstützung schuld und sicherlich tragen diejenigen die damals die Hamas an die Macht gewählt haben Verantwortung
zum Beitrag07.10.2025 , 12:23 Uhr
Nun hat aber die Hamas am 7 Oktober angegriffen und Netanjahu damit die Chance gegeben an der Macht zu bleiben. Denn vor genau zwei Jahren gab es Massendemonstrationen gegen Netanjahu und sein Stuhl war arg am wackeln. Man könnte also auch sagen, das die Hamas Netanjahu umd seinem Plan geholfen hat
zum Beitrag06.10.2025 , 21:01 Uhr
Noch im Frühjahr hatte die Hamas verlautbaren lassen, das der nächste 7 Oktober kommen wird und dann zehnmal mehr Juden dabei sterben werden. Am 7. Oktober 23 hat die Hamas klargestellt, das es keinen Frieden mit Israel gegeben wird, solange die Hamas an der Macht ist.
Die Hamas hört nicht auf zu kämpfen, beseitigt interne palästinensische Hamas- Kritiker in Gaza und lässt die Geiseln nicht frei. Der Slogan auf Demos war " from the river to the sea" und was das bedeutet, das wissen wir alle.
Der Militärische Arm der Hamas wurde vor 2023 auf ca 30.000 Kämpfer geschätzt. Mehr Soldaten als das Land Tschechien.
Ich mag Netanjahu und seine rechte Regierung nicht, aber die Legitimation für sein Vorgehen in Gaza liefert nachwievor die Hamas
zum Beitrag06.10.2025 , 20:27 Uhr
Ich verstehe Ihren Kommentar nicht? ...
zum Beitrag06.10.2025 , 17:07 Uhr
Das hat bei mir nichts mit selektiver Empathie zugunsten Israels zu tun, das ich nicht vergessen habe, das die Kriegserklärung und das erste Massaker von der Hamas am 7. Oktober 23 ausging.
Die Gegenreaktion Israels wurde schon ab Tag 2 in den sozialen Medien propagandistisch als " Genozid" geframed-Also direkt nach dem Baklava verteilen in europäischen Städten nach dem versuchten Genozid gegen Juden, was als Intifada gefeiert wurde, ging man direkt danach übergangslos in die Opferrolle über. Von Parolen wie " from the river to the sea" als Reaktion auf den 7 Oktober also direkt weiter zu der Forderung den "Genozid gegen Palästinenser " zu beenden, als langsam klar wurde, das die Hamas vielleicht den Propagandakrieg gewinnen wird, aber niemals die reale kriegerische Auseinandersetzung.
Nun ist die Entwicklung in den letzten 5 Monaten im Bezug auf Netanjahu und seine rechte Verbrecherbande von Regierung tatsächlich besorgniserregend und Blockaden von Hilfslieferungen total daneben. Dennoch geht ihre "Summenrechnung" nicht auf.
zum Beitrag06.10.2025 , 12:55 Uhr
"Der Flüchtlingsstatus und damit das Rückkehrrecht ist eine politische Ressource, eine der wenigen, die die Palästinenser*innen haben"
- Ist das wirklich eine Ressource für die Palästinenser, die dann ihr Leben lang in Flüchtlingstädten im Libanon oder in Jordanien ausharren und auf den Sieg warten, anstatt in diesen Ländern anzukommen und integriert zu werden?
Für ein höheres Ziel und ein Land, das sie selbst nie bewohnt und nie gesehen haben?
zum Beitrag06.10.2025 , 12:45 Uhr
Ich finde diese Problem-Fragestellung " was hat die Teil-Legalisierung gebracht? " ,die immer wieder als Fass in der Politik aufgemacht wird, völlig daneben und irgendwie total ätzend. Die Frage müsste eigentlich andersrum gestellt werden: " sind die Horrorszenarien eingetreten, die von konservativen CSU-Bierpolitikern an die Wand gemalt wurden?" Darauf kann man glaube ich ganz klar sagen-Nein, es hat sich erstaunlich wenig geändert beim Konsum von Cannabis. Die Kiffer, die ich kenne, kiffen nicht mehr. Die Nicht- Kiffer haben nicht wegen der Teil-Legalisierung damit angefangen. Es ist weniger mit Paranoia verbunden und es gibt weniger Strafverfahren deshalb.
Also ich kiffe recht selten und habe mir dieses Frühjahr medizinisches Cannabis aus der Apotheke gegönnt. Die Qualität ist garantiert rein und erste Sahne und die Dose trotzdem noch halbvoll.
zum Beitrag05.10.2025 , 15:35 Uhr
Die aktuelle Situation in Gaza hat eine Menge mit der Hamas und dem 7 Oktober zu tun. Wenn sie unter den Protestierenden Personen befinden, die am 8 Oktober 2023 Baklava in deutschen Großstädten auf der Straße verteilt haben, um den Beginn der nächsten Intifada zu feiern- dann haben auch die Proteste etwas damit zu tun
zum Beitrag05.10.2025 , 04:27 Uhr
Es gibt ca 50 Staaten mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit. Es gibt 21 Länder mit einem muslimischen Bevölkerungsanteil von über 80 Prozent. Afghanistan (99.9 Prozent), Somalia, Marokko, Tunesien, Jemen, Lybien, Iran, Algerien, Türkei, Irak, Pakistan, Niger, Syrien, Kosovo, Saudi-Arabien, Ägypten, Bangladesch, Tschad, Indonesien, Gambia.
de.wikipedia.org/w..._Gender_Gap_Report
Das hier ist eine gobale Studie zur Gleichberechtigung von Frauen weltweit. Nun scrollen Sie mal bitte ganz nach unten in dieser verlinkten Liste und vergleichen Sie die Länder mit den oben aufgelisteten muslimischen Staaten.
Der einzige Staat weltweit mit einer jüdischen Bevölkerungsmehrheit ist Israel. Der Anteil der jüdischen Bevölkerung in Israel liegt übrigens nur zwischen 73 bis maximal 78 Prozent.
zum Beitrag04.10.2025 , 23:32 Uhr
Leben wir wirklich im selben Land- in der selben Realität? Nach dem Massaker am 7. Oktober wurden in Berlin und in anderen deutschen Großstädten Baklava zur Feier der beginnenenden Intifada verteilt. Der versuchte Genozid der Hamas wurde gefeiert!
zum Beitrag04.10.2025 , 19:28 Uhr
...."über das Massaker von 1972 in München sehr empathisch und ausführlich berichtet wurde. Das Massaker von Sabra und Shatila mit Beteiligung der israelischen Armee und andere Verbrechen von dieser Seite, deren Todesopfer noch mehr waren, nahmen vergleichsweise wenig Berichtsraum ein"
-Das Massaker von Sabra und Shatila verübten radikale libanesische Christen und es handelte sich um eine Racheaktion aufgrund der vorangegangenen Ermordung des libanesischen Präsidenten Gemayel. Das israelische Militär wusste Bescheid und hat die Christen unterstützt, aber selbst am Massaker beteiligt waren sie nicht. Der furchtbare aber durchaus übliche Kreislauf der ewigen Gewalt in dieser Region also....
Das die öffentliche Ermordung von Athlet/innen bei den Olympischen Spielen in München ( Deutschland) in Deutschland anders bewertet wird, finde ich eigentlich ziemlich logisch.
zum Beitrag04.10.2025 , 18:04 Uhr
Ja, Netanjahu will diesen Krieg aufrechterhalten, da ihm sonst der Verlust seiner Macht droht.
Aber deshalb hätte die Hamas die Geiseln trotzdem nicht einfach so freigelassen. Insofern ist das nicht nur Netanjahu, sondern genauso die Hamas, die keinen Frieden will
zum Beitrag04.10.2025 , 18:01 Uhr
Ähm doch...
Wenn Sie selbst keinen Faktencheck machen wollen, dann übernehme ich das gerne für Sie:
Ich zitiere:
"Die Vererbung des Flüchtlingsstatus bei Palästinensern ist in dieser Form einzigartig und unterscheidet sich grundlegend von der internationalen Standarddefinition für Flüchtlinge.....
Diese Praxis der Vererbung über Generationen hinweg ist eine Ausnahme und hat dazu geführt, dass die Zahl der bei der UNRWA registrierten Palästina-Flüchtlinge von ursprünglich geschätzt 700.000-750.000 auf mittlerweile fast 6 Millionen Menschen (Stand 2023) angestiegen ist"....
Der Hintergrund für diese Regelung ist unter anderem, dass viele Palästinenser in den Aufnahmeländern keinen eigenen Staat oder eine andere Staatsbürgerschaft besitzen und ansonsten staatenlos wären. Der Status der UNRWA soll auch das sogenannte "Rückkehrrecht" der Palästinenser aufrechterhalten."
- Im Detail können Sie sich das gerne nochmal selbst zu Gemüte führen. Mit anderen Worten: Bei den Palästinensern wird künstlich die Staatenlosigkeit aufrecht erhalten, damit der Druck auf die Palästinenser wie die Israelis bestehen bleibt.
Einzigartig auf der Welt....
zum Beitrag04.10.2025 , 15:54 Uhr
'Von der Bevölkerung Gazas sind ca. 2/3 bis 3/4 Flüchtlige der völkerrechtswirdirgen Vertreibungen um 1948, seit 2007 Opfer einer völkerrechtswiderigen Blockade."
- das stimmt so übrigens auch nicht. Weltweit ist die Vererbung des Geflüchtetenstatus bei Palästinensern über drei bis fünf Generationen hinweg einmalig.
Immer wieder ist die Rede davon, das in Gaza viele Kinder und Menschen unter 30 Jahren leben. Das ist richtig, genauso wie in den Flüchtlingslagern und Städten in Jordanien, Libanon usw. Diese Menschen wurden nicht vertrieben und haben Israel nie betreten. Zumeist noch nicht mal ihre Eltern. Da reden wir von der Urgroßeltern/ Großeltern-Generation und der Konflikt verlief nie so einseitig, wie Sie es suggerieren wollen.
zum Beitrag04.10.2025 , 15:34 Uhr
"Das ist die Vorgeschichte der "Gewaltexplosion" von Seiten der Hamas 2023."
- Es gab keine Gewaltexplosion 2023. Die Hamas verübt Anschläge seit sie gewählt wurden, was nun fast 20 Jahre her ist. Der 7 Oktober war nur die Speerspitze der Anschläge.
Das Raktenabwehrsystem " Iron Dome" fängt glücklicherweise die meisten der tausenden Rakten ab, die von der Hamas seit ihrer Machtübernahme Richtung Israel abgeschossen wurden.
Ansonsten geben Sie auch nur die historische Version der Palästinenserseite als historischen Fakt aus. Da fehlt so einiges an Fakten.
Fühlen Sie sich ruhig von diesem Artikel angesprochen, Sie sind gemeint
zum Beitrag04.10.2025 , 15:24 Uhr
"In den letzten Jahrzehnten sind in jedem Jahr ein Vielfaches mehr Palästinenser als Israelis durch Gewalt der Gegenseite gestorben"
- Fast immer in den letzten Jahrzehnten handelte es sich um eine israelische Reaktion auf einen Angriff der Hamas oder anderer Terrororganisationen. Hier stellt sich schon auch die Frage, wie die Hamas vorgeht ( palästinensische Zivilisten beispielsweise als menschliche Schutzschilder benutzt) und auch um die Intention des Angriffes.
Der 7. Oktober war ein versuchter Genozid an den israelischen Juden. Es fehlt der Hamas hier lediglich an der militärischen Ausstattung, um diesen Plan umzusetzen. Im Gegensatz zu anderen Seite, den Israel hat Atomwaffen.
Was die rechte Regierung Israels und der Verbrecher Netanjahu aktuell macht, steht freilich auf einem anderen Blatt. Aber einfach nur stumpf Opferzahlen aufzurechnen funktioniert bei diesem Konflikt mit sicherlich nicht.
Die Hamas weiß genau was sie tut, die Hamas wurde damals auch mehrheitlich gewählt. Auch das will ich nicht pauschal den 2 Millionen Gaza- Bewohnern anrechnen, aber von 2 Millionen unschuldigen Zivilisten auf der einen Seite auszugehen, funktioniert so auch nicht
zum Beitrag02.10.2025 , 20:01 Uhr
"Antizionismus ist nicht antisemitisch. Wer für eine Ein-Staaten-Lösung ist, ist nicht antisemitisch."
- Ich halte Antizionismus durchaus für antisemitisch und vorallem frage ich mich, wie eine Einstaatenlösung in der Realität aussehen soll? Was passiert, wenn es die Hamas mal auf israelisches Terrain schafft, das hat man am 7 Oktober 23 gesehen. Andersrum sind die israelischen Rechten in der Regierung jetzt auch nicht unbedingt freundlich gesinnt, gegenüber Palästinensern. Absolut unrealistisch für die nächsten 50 Jahre...
Das sie das Existenzrecht Israels als einzigen Staat mit einer jüdischen Bevölkerungsmehrheit weltweit und einer Größe von Hessen, ausgerechnet mit Deutschland und Frankreich vergleichen- nun ja.....
Welcher weltweit verfolgten Minderheit gehören Deutsche und Franzosen denn an?
zum Beitrag02.10.2025 , 16:43 Uhr
Es gibt schätzungsweise 4.000 bis 10.000 Religionen, Kulte und Glaubensgemeinschaften auf der Welt, davon ca. 30 große Religionen und 5 Weltreligionen.
Wenn wir einfach mal von den 30 Religionen ausgehen, dann ist der Unterschied zwischen mir und einer gläubigen Muslima nur der, das ich an 30 Religionen nicht glaube und sie an 29 Religion nicht glaubt. Sie ist also auch " gottlos" in den Augen der Anhängerschaft anderer Religionen. Dabei von linken Denkgewohnheiten zu sprechen, ist im Kontext der religiös nicht hinterfragten Denkgewohnheit schon ein bisschen seltsam.
Über den Hinduismus und Elefantengötter wird ja auch gerne mal gelacht, weil dieser Glaube für uns so weit weg ist. Dabei handelt es sich um eine Weltreligion. Wer sagt denn, das der Elefantengott nicht real ist?
Nur weil der Islam und das Christentum hier ihre Ausbreitung gefunden haben, diskutieren wir überhaupt über den Sinn und Unsinn von Kopftüchern.
zum Beitrag01.10.2025 , 14:19 Uhr
"Das Problem: Die Pauschalisierungen. Nicht jede arabische Familie ist patriarchal und nicht jede verschleierte muslimische Frau ist unterdrückt."
-Rchtig. Wenn ich aber schreibe: Nicht jede Person in Russland steht hinter Putin und findet den Angriff auf die Ukraine als gerechtfertigt", dann ist das auch richtig, gibt aber keine Auskunft über Quantität und Qualität der Stimmungslage in der russischen Bevölkerung.
Beobachtend feststellen lässt sich schon, das muslimische Frauen mit Kopftuch aus Neukölln nicht in Berliner Wohnprojekten, WG' s, nie im Nachtleben oder auf Dating-Apps, selten in gewissen Berufen und sehr selten in Sportvereinen anzutreffen sind-Nicht das dass zwingend etwas über den Status der Unterdrückung aussagt, denn auch hier können die Gründe mannigfaltig sein.
Dennoch unterscheidet sich die Lebensrealität der muslimischen Frauen mit Kopftuch aus Neukölln ziemlich deutlich, von der Lebensrealität und dem Alltag linker Berliner Studentinnen.
Es fällt auf, das hier oft mit zweierlei Maß gemessen wird: Der Tradwife-Trend wird scharf kritisiert und westliche konservative Frauen gelten als Komplizinnen des Patriarchats. Da gilt ein anderer Maßstab
zum Beitrag01.10.2025 , 00:52 Uhr
Die Sprachpolizei steht rechts wie links und jenachdem wer gerade die Deutungshoheit beim Kulturkampf inne hat, bestimmt was nun wie gesagt werden soll. Ich lasse mir weder meine Sprachart umformen, noch mein Veggie-Schnitzel verbieten. Von keiner Seite.
Derweilen will Trump die Antifa in den USA als Terrororganisation einstufen und eskaliert innenpolitisch total um von den Epstein -Akten abzulenken, während Putin die mit sich selbst beschäftigten Amerikaner als Einladung versteht, um schonmal testweise seine Luftwaffe über Polen und Estland fliegen zu lassen. Die europäische Linke bekommt davon sowiso nichts mit, da es für sie nurnoch das Gaza/Israel Thema gibt.
Haben wir gerade nicht größere Probleme als dieses Thema?....
zum Beitrag29.09.2025 , 18:58 Uhr
Ich esse zwar Fleisch, aber finde diese Debatte trotzdem total hohl und bekloppt. Ich habe noch nie versehentlich Veggieprodukte gekauft, weil sie nicht zu unterscheiden gewesen wären- und selbst wenn: wo wäre das Problem?
Seit es leckere Veggie-Burger aus Erbsenprotein gibt( Soja und Weizen vertrage ich nicht), esse ich des Öfteren auch mal Fleischersatzprodukte.
Die Fleischlobby und deren gekaufte Politiker/innen sind halt doch ziemlich mächtig.
zum Beitrag29.09.2025 , 00:43 Uhr
Ich bin Anfang Vierzig und meine linke Sozialisation ging erst Ende der 1990er Jahre los. Der 11. September und George Bush waren damals relevante außenpolitische Themen.
Ich bin mir bewusst darüber, das die USA im kalten Krieg Islamisten aufgerüstet hat, weil der Feind des Feindes( Sowjetunion) der Freund war.
zum Beitrag28.09.2025 , 17:08 Uhr
Im Grunde haben sie absolut Recht. Ein sehr starker Kommentar, der mich zum Denken angeregt hat..
zum Beitrag28.09.2025 , 17:04 Uhr
Welche sogenannten "pro- palästinenische" Gruppierungen im Westen werden von welchen Nazis gerade bombardiert?
Ein ganz seltsamer Vergleich...
zum Beitrag28.09.2025 , 16:50 Uhr
"Israelkritik hingegen Richtig, das passt mir nicht und deshalb habe ich auch relativ wenig Sympathie für die Argumente, wenn immer die gleichen Buzzwörter unreflektiert benutzt werden müssen. Nach dem Motto: "Steter Tropfen höhlt den Stein" ( oder das Gehirn).
Selbst wenn ich nun einfach mal rein hypothetisch bei all der einseitigen Kritik an Israel mitgehe und mir die Diskussion spare und die Verbrechen der Hamas/ die Korruption im Westjordanland usw dabei ausblende: Dann wäre Israel immernoch nur ein Besatzerland von Vielen auf dieser Welt und ein Land von Vielen, was Kriegsverbrechen begeht und eine rechte Regierung hat.
Das Buzzwort " Israelkritik " existiert aber schon seit Jahrzehnten mittlerweile und nicht erst seit der Regierung Netanjahu.
Weil " Israelkritik" eben nicht die aktuelle Regierung bezeichnet, oder bestimmte Ungerechtigkeiten anspricht, sondern "Israelkritik" die Existenz des Staates Israels meint.
Türkeikritik und der Aufruf zum Boykott türkischer Waren und Dönerläden ist mir ( zum Glück) bisher nicht untergekommen, obwohl Erdogan die Kurden unterdrückt und deren Gebiete von der Türkei besetzt werden. Macht Sie das nicht stutzig?
zum Beitrag27.09.2025 , 14:37 Uhr
"Die deutschen Verbrechen der Nazizeit lassen sich auch durch die uneingeschränkte Unterstützung von Israel nicht rückgängig machen."
- Dem würde ich entgegen: Die deutschen Verbrechen der Nazizeit lassen sich auch durch die Verteufelung Israels nicht rückgängig machen, oder nachträglich legitimieren. Denn dieser psychologische Kniff funktioniert in beide Richtungen.
Es ist übrigens möglich die aktuelle rechte Regierung Israels rundum abzulehnen und trotzdem nicht " from the river to the sea" zu brüllen, oder die Islamofaschisten der Hamas zu relativieren-Doch, das geht wirklich, wenn man ein bisschen in der Lage ist zu differenzieren und kein schwarz/weiß Bild zum Leben braucht.
Linken israelischen Juden zuzuhören ist sicherlich sinnvoll. Genauso sinnvoll wäre es, auf der anderen ( antiimperlialistischen) Seite, wenigstens einmal den iranischen Frauen, den säkularen Gaza-Bewohnern umd palästinensischen Hamas-Gegner/innen zuzuhören, anstatt irgendwelche radikalen Islamisten als Freiheitskämpfer zu verniedlichen.
Also gerne den friedlichen Menschen auf beiden Seiten Gehör schenken.
zum Beitrag27.09.2025 , 09:55 Uhr
Kritisieren Sie nun mit Ihrer "Israelkritik" die Existenz des Staates Israel, oder die aktuelle rechte Regierung? Da geht es nämlich schon los: wenn ich die Hamas kritisiere, dann übe ich keine " Gazakritik".
Ich habe die Taliban mit der Hamas ideologisch in Verbindung gebracht und autobiographisch erzählt, wie von mir und meinem linken Freundeskreis Anfang der Nullerjahre argumentiert wurde.
Die Taliban wurden im antiimperlialistischen Kampf gegen die Westmächte von uns ( mir) als das kleinere Übel angesehen- "und wenn Afghanistan erstmal von der Fremdherrschaft befreit ist, dann wird schon irgendwann eine emanzipatorische freiheitliche Bewegung in Afghanistan übernehmen"- Pustkuchen, wie heute klar und deutlich zu sehen ist.
Genau hier sehe ich Parallelen zu den Hamas-Relativierern von Heute, die denken, das die Hamas nur übergangsweise einen Kampf gegen Besatzung führt und dann hinter übernimmt die imaginäre demokratische Friedensbewegung aus Gaza ✌️.
Ich hege übrigens keinerlei Sympathie für Netanjahu.
Meine Sympathie galt den Israelis und Palästinensern, die sich für eine Zweistaatenlösung stark gemacht haben. Davon gibt es seit dem 7. 10. 23 kaum noch welche....
zum Beitrag26.09.2025 , 18:31 Uhr
Als junger, ungebildeter, radikaler Linker fand ich die Attitüde der antimperialistischen Bewegungslinken damals sympathischer und wurde durch sie direkt erstmal mal zum westhassenenden, antisemitischen Taliban-Relativierer politisiert. Wenn ich daran denke, was für einen völkischen Blödsinn ich damals von mir gegeben habe, dann schäme ich mich.
Die "bösen Antideutschen" haben mich da ideologisch rausgeholt. Die Antideutschen haben mir ein gutes Fundament gegeben und vorallem hatten sie ein gewisses Fachwissen und gaben sich zumindest Mühe mit der Ideologiekritik.
Lange bin ich auch kein Antideutscher geblieben. Dazu war mir deren Sicht dann auch wieder zu einseitig und zu schwarz/ weiß. So wie viele linke Gruppierungen ihr eines thematisches Steckenpferd haben, gab es für einige Antideutsche nur das Thema Israel und alles wurde darauf bezogen.
Dennoch fehlen sie mir heute im Diskurs, denn auch wenn ich die Regierung Netanjahu ablehne: Die Hamas sind wie die Taliban oder das iranische Regime und nochmal werde ich keine Islamofaschisten als Freiheitskämpfer romantisieren.
zum Beitrag23.09.2025 , 22:54 Uhr
Mit Berlin (und zwar Ost und West-Berlin zusammen genommen) hat der Osten mit 16.1 Millionen Einwohnern einen Bevölkerungsanteil von 20. 2 Prozent an Gesamtdeutschland. Ohne Berlin sind es 12.4 Millionen Menschen, was einen Bevölkerungsanteil von 14. 8 Prozent an Gesamtdeutschland ausmacht.
Es gibt mit NRW ( 18 Millionen Einwohnern) und Bayern (13,2 Millionen Einwohnern) also zwei Bundesländer, die mehr Einwohner haben, als die gesamten Flächenländer des Ostens. Baden-Württemberg (11.2 Millionen Einwohner) ist ebenfalls nahe dran.
Wenn wir nun davon ausgehen, das jeder Einwohner dieses Landes demokratisch genauso viel zählt, dann habe ich überhaupt nicht den Eindruck, das der Osten medial unterrepräsentiert ist, oder deren Meinungen nicht gehört werden.
Wie es den Leuten in Hagen, Bottrop oder Saarbrücken so ergeht, das spielt medial auch selten mal eine Rolle.
Ich glaube manchmal, das die Ossis 1990 davon ausgegangen sind, das hier zwei gleich große Deutschlands wiedervereint werden. Nun ist der Osten halt flächenmäßig betrachtet kleiner und im Bezug auf die Einwohnerzahl viel kleiner und so läuft es eben in einer Demokratie, wo es um Mehrheiten geht.
zum Beitrag19.09.2025 , 20:31 Uhr
"die Kommentare in den USA verfolgt hat, wird schnell gelernt haben, dass die Absetzung der Kimmel-Show eine rein privatrechtliche Angelegenheit ist. "
-das stimmt so einfach nicht. Das sagen diejenigen in den USA, die sich schon an den Trumpismus angepaßt haben.
Das war die Reaktion der Daily show darauf: m.youtube.com/watc...BwkJ4AkBhyohjO8%3D
zum Beitrag18.09.2025 , 15:32 Uhr
Aus dem 9 Euro Ticket wurde das 49 Euro Deutschlandticket, wurde das 58 Euro Ticket, wird das 64 Euro Ticket...und dann 2027 wahrscheinlich das 72 Euro Ticket...
....und dann werden ganz viele Abonnenten abspringen und der Merz und seine Freunde werden sagen" seht ihr, das Ticket wird nicht genutzt und bringt nichts " ....und dann wird es abgeschafft werden.
Das ist der Plan der CDU
zum Beitrag18.09.2025 , 14:40 Uhr
Für mich ist die Haltung zu Putin nicht das entscheidende Kriterium, sondern innenpolitische Themen. Wagenknecht und das BSW haben aber nach der Wahl in Thüringen und Sachsen ihre Russland-Position selbst in den Mittelpunkt der Koalitionsverhandlungen gestellt. Das war ja das Enttäuschende daran. Nicht nur für mich, sondern vermutlich auch für ihre Wählerschaft, die sich ökonomisch linke Politik ohne gesellschaftspolitisch progressive Haltung vom BSW versprochen hatten.
Ich glaube das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, außenpolitische Themen für die Mehrheit nicht der Maßstab für die Wahlentscheidung sind.
Allgemein bin ich auch zwiegespalten, ob das BSW der AFD wirklich nennenswert Stimmen streitig macht, oder nicht eventuell sogar deren Position stärkt?(" Wenn sogar eine Linke gegen Migration ist, dann hat die AfD wohl doch recht).
Eigentlich war das BSW eine gute Idee und eine linkskonservative Partei hätte in Deutschland durchaus Potential. Aber halt eben nicht wenn man dann einen Kriegstreiber hofiert und Außenpolitik in den Mittelpunkt stellt
zum Beitrag17.09.2025 , 16:59 Uhr
Dazu gibt es Berechnungen, wie das ganze funktionieren könnte. Wenn es Sie interessiert, dann lesen Sie sich mal ins Thema rein...
zum Beitrag17.09.2025 , 12:55 Uhr
Ich dachte kurzzeitig bei der Gründung des BSW, das die Wagenknecht in die Richtung der alten SPD geht und damit eventuell die ökonomisch linken SPDler abholt, denen die Linkspartei zu progressiver ist und zudem noch paar AfD-Protestwähler mitnimmt. Für mich wäre sie trotzdem nicht wählbar gewesen, aber eine gewisse Hoffnung hatte ich und eine Berechtigung hätte die Partei damit auch gehabt.
Nach den Wahlen in Thüringen und Sachsen hat sich aber relativ schnell herausgestellt, das Russland ihr Hauptthema ist und diesem Thema wird alles Andere untergeordnet. Eine weitere Putin- Speichellecker Partei neben der AFD braucht es echt nicht
zum Beitrag15.09.2025 , 19:08 Uhr
Aber das bestätigt doch genau das, was ich schreibe bzw steht gar nicht im Widerspruch dazu.
Wählt ein sächsisches Dorf mehrheitlich AFD, dann ist den Bewohnern des Dorfes die mediale Aufmerksamkeit in ganz Deutschland sicher.
...Und zu Gelsenkirchen und anderen schrumpfenden Großstädten in Deutschland: Deutschland wurde in den letzten Jahrzehnten immer weiter zentralisiert. Ich habe das Gefühl, das vor 25 Jahren kleinen und mittelgroßen Großstädten wie Gelsenkirchen, Karlsruhe, Augsburg, Hannover etc mehr Aufmerksamkeit zuteil wurde, als dies heute der Fall ist.
zum Beitrag15.09.2025 , 15:53 Uhr
Na gut. Sie beurteilen das Ganze halt aus dem bestehenden Ist-Zustand heraus. Bei mir haben meine Niederlande/ Dänemark Aufenthalte einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wie es auch anders geht und anders sein könnte. Da gibt es breit ausgebaute ehemalige Autostrassen für Radfahrer mit richtigen Ampeln usw.
Meine These: wenn Fahrradfahrer als Verkehrsteilnehmer wirklich ernst genommen werden, dann halten sich Fahrradfahrer auch mehr an die Regeln.
Fußgänger die mir als Fahrradfahrer in den Radweg reinlaufen habe ich täglich-Ärgerlich, aber mehr auch nicht.
Ich wurde bisher nur einmal im Leben von einem Auto angefahren und musste dann mit dem Notarzt ins Krankenhaus. Imsofern mag ich mal schwer hoffen, das die Autofahrer mehr Rücksicht auf Sie genommen haben, als die Fußgänger. Äpfel und Birnen, der Vergleich.
Meine Utopie ist Tempolimit ab 30 km/h für Autos in der Stadt, wie in Helsinki und die Umnutzung von Straßen zu Radwegen. In Amsterdam und Kopenhagen funktioniert das ziemlich gut und es ist dort deutlich entspannter als in Berlin
zum Beitrag15.09.2025 , 11:47 Uhr
In Berlin macht das Fahrrad fahren keinen Spaß, weil die Straßen in Berlin auf Autos ausgelegt sind und sich Fußgänger und Fahrradfahrer oft in die Quere kommen.
Fahrradfahrer müssen vielerorts beispielsweise auf den Bürgersteig ausweichen, um nicht unter die (Auto)Räder zu kommen. Radwege sind nicht selten auf den Bürgersteig gebaut worden und klauen dort den Fußgängern Platz, während die Autos nachwievor unbehelligt vierspurig nebenan vorbeidonnern.
So nehme ich die Situation in Berlin umd vielen anderen deutschen Städten wahr
zum Beitrag15.09.2025 , 11:40 Uhr
In Helsinki gilt mittlerweile fast überall ein Tempolimit von 30 km/h und dort gab es nun ein ganzes Jahr keinen einzigen Verkehrstoten mehr. Zudem ist der öffentliche Nahverkehr fantastisch und es wurde viel für Radfahrer getan. In Amsterdam macht das Rad fahren wirklich Spaß und ist bequem. Ich würde einigen Personen einfach mal dazu raten, über den eigenen autozentrierten deutschen Tellerrand zu blicken.
Zu der Verbotsdebatte sei gesagt: auf jeder Straße für Autos, ist alles andere verboten, oder stark eingeschränkt. Diese Autostraßen könnten auch Spielstraßen für Kinder sein, Freiflächen für Gastronomie, oder einfach nur ein entspanntes Fahrrad fahren ermöglichen. Die Freiheit der Autofahrer in Städten schränkt die Freiheit und Sicherheit aller anderen stark ein.
Das gilt selbstverständlich nur für infrastrukturell gut ausgebaute Großstädte und lässt sich nicht auf das Landleben übertragen, wo oft ein Auto benötigt wird.
zum Beitrag15.09.2025 , 00:02 Uhr
"Alles guckt nach Gelsenkirchen"
...und genau das ist das Problem! Er wäre Jahre( zehnte) lang Zeit gewesen, auch mal auf Gelsenkirchen oder andere sterbende Städte und Regionen zu schauen. Stattdessen ging es immer nur um Berlin und die Befindlichkeiten um Prenzlauer Berg
zum Beitrag14.09.2025 , 15:16 Uhr
Die eigene Themensetzung ist natürlich ganz essenziell wichtig um zu verhindern, das die AfD das Thema vorgibt und andere Parteien sich dann nur noch dafür oder dagegen bekennen können.
Zu dem Zeitpunkt als das 9 Euro Ticket eingeführt wurde, hatte die AFD nichts zu melden und war dementsprechend schwach in den Umfragen. Da hat das mit der Themensetzung kurzfristig funktioniert. Als dann der Ampel- Streit und Stillstand losging, wurde die AFD auch wieder lauter, sichtbarer und stärker. Hinzu kommt natürlich die unrühmliche Rolle der Bildzeitung als Stichwortgeber und Ober-framing Maschine. Worüber die Bild schreibt, wird dann am Ende auch in der Politik diskutiert.
zum Beitrag13.09.2025 , 14:17 Uhr
Ich war als Jugendlicher ab Ende der Neunziger Jahre viel alleine mit der Bahn unterwegs. Da ich damals noch kein Handy hatte, musste ich bei einer Verspätung über ein öffentliches Münztelefon meine Eltern anrufen und darauf hoffen, das diese dann zuhause abnehmen würden. Das kam aber so gut wie nie vor, da es kaum zu Verspätungen kam. Verspätungen der Bahn waren die Ausnahme, nicht die Regel wie heute.
Ich verdiene besser als vor 10 Jahren, habe aber viel weniger von meinem Geld.
Wohnen und Miete, Infrastruktur, Reallöhne, Arzttermine, Inflation usw. Das sind alles Dinge, die; soziale Medien hin oder her; einfach für viele Menschen spürbar schlechter geworden sind.
zum Beitrag13.09.2025 , 14:05 Uhr
"Beide versprechen die Migration klar zu regulieren, stattdessen kamen aber immer mehr Menschen zu uns. Es geht nicht darum ob man das richtig oder falsch findet, es geht darum, dass die Parteien Versprechungen machen, die sie nicht halten"
- Ja, richtig. Bei den Menschen kommt dadurch an, das die etablierte Politik in der parlamentarischen Demokratie zu träge ist und nichts verändern kann.
Es gibt bei der Migrationsfrage dann genau zwei Möglichkeiten: Man löst als Merz-CDU seine konservativen Wahlversprechen ein, oder man hält dagegen und erklärt, warum Migration nicht wirklich das Problem ist.
zum Beitrag12.09.2025 , 03:01 Uhr
Jo....aber gut finden brauche ich es auch nicht?
Weil; das ist dass was mir der Text vermittelt- Das ich neureiche Frauen nun cool finden soll.
zum Beitrag10.09.2025 , 13:32 Uhr
Mir fällt nur auf, das hier zwanghaft eine Überleitung zu Männern (" mächtige Frauen machen Männern Angst ") geschaffen werden muss, obwohl die Kritik an dieser Frau überwiegend von anderen Frauen ausgeht.
Meine Gegenthese(n) hierzu: 1. Das Geprotze von Christian Lindner mit seinem Sportwagen fand niemand aus der linkspolitischen Ecke cool; warum soll es jetzt cooler sein, wenn sich eine Frau genauso verhält? 2. Untergräbt das die sozialromantische Idee, das die Gesellschaft sozial gerechter und bewusster wird, sobald Frauen den selben Status erreicht haben, wie Männer. Mächtige Frauen verhalten sich dann halt ähnlich und vielleicht ist das auch okay so, wenn der Kapitalismus als gegeben hingenommen wird. 3. Halte ich es im Bezug auf Macht immernoch mit einer alten Anarchoband Namens Ton Steine Scherben und ihrem Song " Keine Macht für Niemand".
Ich zitiere nochmal zum Schluß: " während jeder mittelmäßig erfolgreiche Mann einen Sportwagen fährt – was niemandem Anlass gibt, den Wert seiner Arbeit zu hinterfragen." - Doch!!! Ökonomisch links eingestellte Menschen hinterfragen ständig den Wert der Arbeit von reichen Personen!
zum Beitrag10.09.2025 , 12:45 Uhr
Da liegt ein Missverständnis vor. Die "klassischen Nazis" in den 1920er und 30er Jahren waren nicht wie die NPD. Klar gab es den Schlägertrupp der SA, aber sonst versammelte sich bei den klassischen Nazis durchaus das Kleinbürgertum.
Die AFD ist auch nicht wie die NSDAP, sondern erinnert vielmehr an die DNVP der 1920er Jahre. Nicht das diese Feinheit nun einen riesigen Unterschied machen würde, da die DNVP in den späten Jahren der Weimarer Republik die NSDAP unterstützt hat.
zum Beitrag09.09.2025 , 19:50 Uhr
Ich empfinde das überhaupt nicht als Linken-Bashing, sondern als dringend nötige ( Selbst)Reflexion, bevor es zu spät ist.
Es ist auch nicht nur schwarz/weiß bzw ein entweder/oder....
zum Beitrag08.09.2025 , 23:15 Uhr
90 Prozent des Humors beim" Schuh des Manitu" baute darauf auf, das ein schwuler Indianer mit betont hoher Stimme bayrisch spricht. Ich fand den Film damals schon schlecht, die Fortsetzung wird kaum besser sein.
Ich erinnere mich noch sinngemäß an den Kommentar einer nicht in Deutschland geborenen Bekannten von mir ( zu dem Film damals und zum deutschen Humor im Allgemeinen). Sie meinte das dieser Film niemals mit Synchronisation im Ausland funktionieren könnte, da der Humor wirklich nur auf Dialekte und der Ausprache von Wörtern aufbaut.
Das "Leben des Brian" von Monty Python funktioniert dagegen global und generationsübergreifend. Sogar meine Kinder finden diesen Film noch lustig. Dagegen wäre ich wäre mir noch nicht einmal sicher, ob meine Kinder den Bully Herbig-Humor überhaupt verstehen würden, da Winnetou heute von jungen Menschen kaum gelesen und gesehen wird.
zum Beitrag05.09.2025 , 15:48 Uhr
Ich bin Millenial, tue mich aber schwer mit diesem ganzen Generationsbashing. Nicht " die Boomer" haben zuviel Rente. Meine Mutter muss mit ziemlich wenig Geld auskommen.
Solche Diskussionen lenken doch nur davon ab, das es in jeder Generation Arme und Reiche gab.
zum Beitrag04.09.2025 , 12:04 Uhr
Es gibt berechtigte Kritik am aktuellen Vorgehen der israelischen Regierung. Wenn die Hilfslieferungen abgefangen werden, weil sie sonst bei der Hamas landen würden, dann muss das israelische Militär einen Weg finden, wie diese Hilfslieferungen bei der Zivilbevölkerung ankommen. Besonders viele Bemühungen oder eine Strategie in dieser Hinsicht, sehe ich aktuell nicht.
Dennoch finde ich die Völkermord-These mehr als fragwürdig. Ganz offensichtlich kämpft die Hamas weiter bis zu letzten Patrone und niemand dieser Experten scheint eine Idee zu haben, wie die Hamas auf friedlichem Wege entmachtet werden kann?
Eines sollte wirklich allen klar sein- nach dem 7. Oktober kann die Hamas nicht in Gaza an der Macht bleiben. Noch in diesem Frühjahr ließ die Hamas als offizielles Statement verlautbaren, das beim nächsten Angriff wie dem 7. Oktober zehnmal so viele Juden sterben würden. Friedensdemos bei denen die Hamas dazu aufgefordert wird, die Waffen niederzulegen, habe ich bisher nicht mitbekommen bzw doch; es gab vor ein paar Monaten ein paar hundert mutige Palästinenser in Gaza, die es gewagt haben, gegen die Hamas zu demonstrieren- wie ist es denen eigentlich ergangen?
zum Beitrag02.09.2025 , 11:24 Uhr
Die Hamas war ja auch die gewählte Regierung von Gaza. Was sollte Israel also ihrer Meinung nach vor dem 7ten Oktober dagegen tun?
zum Beitrag01.09.2025 , 17:01 Uhr
...Und deshalb werden linke Israelische Gruppierungen ausgeschlossen, die das nicht tun?
Ein absurder Kommentar
zum Beitrag01.09.2025 , 12:24 Uhr
Manchmal wird im Kontext des aktuellen Geschehens und des Zeitgeistes vergessen, das in der Linken schon immer ganz viel politische Irrwege gab- sage ich als Linker. Viele der K-Gruppen der 1960/70er Jahre fanden Mao beispielsweise ganz toll. Wobei hier immernoch erwähnt werden kann, das es damals kein Internet und wenig Informationen gab, die sich unabhängig hätten eingeholt werden können.
Heute ist die Sachlage eine Andere: Niemand muss die rechte israelische Regierung verteidigen, aber die Informationen wer und was zB die die Hamas ist; diese Informationen stehen heute jeder Person offen. Sich politisch zu bilden und sich mit beiden Seiten kritisch und sachlich zu befassen, sehe ich heute als moralisch verpflichtend an, denn die Möglichkeiten sind vorhanden.
Zum Beispiel kann kritisch die Frage gestellt werden, warum die israelische Regierung kaum Möglichkeiten sucht und findet, um Hilfslieferungen an die Bevölkerung in Gaza zu verteilen und Hunger zu vermeiden, ohne das diese der Hamas in die Hände fallen?- und andersrum eben anerkannt werden, das diese Hilfslieferungen faktisch bei der Hamas gelandet sind und damit neue Kämpfer rekrutiert und Menschen erpresst wurden.
zum Beitrag01.09.2025 , 11:56 Uhr
Ich bin einigermaßen fassungslos über diesen Kommentar....
zum Beitrag31.08.2025 , 05:48 Uhr
Es ist in der Tat absurd. Fingerabdrücke wurden früher bei Mord und Totschlag genommen. Mittlerweile gehört es zum Standart-Ausweis dazu. Das liegt angeblich am internationalen Terrorismus, obwohl es in den letzten Jahrzehnten weniger terroristische Anschläge in Europas gab.
Nun also genetische Nachweise von Sportlerinnen...Schöne neue Welt.
Andererseits präsentieren sich auch alle freiwillig auf Instagram, Facebook, Tinder und Co.
Es gibt kein Bewußtsein mehr in dieser Hinsicht
zum Beitrag30.08.2025 , 06:55 Uhr
Okay....
Nun ist es halt so, das die Hamas nicht alleine kämpft, sondern das iranische Regime, die Hisbollah, Geldgeber aus Katar usw hinter sich hat. Insofern ist der "Vergleich" vielleicht auch keiner....
zum Beitrag30.08.2025 , 06:39 Uhr
Interessant. Das klingt für mich nach dem Zitat: „Wer ein Jud ist, das bestimme ich“
Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Geschichtslehrer....
zum Beitrag30.08.2025 , 06:31 Uhr
Also kämpfen Rechtsextreme gegen Rechtsextreme? Oder wie würden Sie die Hamas politisch einordnen? Hoffentlich nicht als palästinensische Folklore...
zum Beitrag29.08.2025 , 10:33 Uhr
Bevor es das britische Völkerbundmandat für Palästina gab, hatte dort das osmanische Kolonialreich das Sagen. Auch vor den Briten waren die dort ansässigen Araber nicht frei von Fremdherrschaft. Auch damals lebten schon Juden auf diesem damals noch sehr dünn besiedelten Gebiet.
Sie haben Recht damit, das die erste und zweite große Einwanderungswelle von Juden ab 1840 europäisch geprägt war. Das diese ganze Region generell ca 1900 eine große Zuwanderung erfahren hat; also auch von Arabern aus den umliegenden Ländern; das fällt bei der Erzählung oft hinten runter.
Nun sind es eben gerade die vertriebenen Juden aus Nordafrika und den umliegenden arabischen Ländern diejenigen, die in Israel traditionell rechts wählen, während die europäischstämmigen " weißen" Juden eher links bis zentristisch wählen bzw gewählt haben. Likud, die Partei von Netanjahu hat sich immer als die Partei der Mizrachim präsentiert.
Rein äußerlich lassen sich Mizrachim und Palästinenser nicht unterscheiden und genetische Studien legen nahe, das Mizrachim und die Palästinenser, Syrer und Libanesen eine gemeinsame Abstammung haben. Insofern ist diese These vom weißen Israel einfach Quatsch
zum Beitrag29.08.2025 , 01:49 Uhr
Das Wort " Islamophobie " verstehe ich als Atheist einfach nicht. Religionen sind für mich ganz generell eher schlecht als gut. Eine extreme Auslegung wie von der Hamas, orthodoxen Juden oder radikalen Christen ist definitiv schlecht- im Sinne eines linken Weltsbildes.
Da die jüdische Bevölkerungmehrheit in Israel nicht " weiß" im Sinne von europäischstämmig ist, liegen die identitären Rechten wie identitäten Linken faktisch falsch, wenn sie von unterschiedlichen Hautfarben zwischen Israelis und Palästinensern ausgehen.
zum Beitrag28.08.2025 , 13:10 Uhr
" .......verkörpert Israel die Quintessenz imperialer Unterdrückung und weißer Vorherrschaft"
-Vorallem ist es faktisch falsch. Die Mehrheit der jüdischen Bevölkerung ( 48 Prozent) heutzutage sind Mizrachim/Sephardim- also Juden aus nordafrikanischen und arabischen Ländern.
Die aus Europa stammenden "weißen " Aschkenasim Juden machen lediglich einen Bevölkerungsanteil von 45 Prozent in Israel aus.
2 Prozent der jüdischen Bevölkerung in Israel ist äthiopisch, hat also eine schwarze Hautfarbe.
Da es in Israel keine Rassentrennung gibt, lassen sich diese Gruppen heute selbstverständlich nicht mehr genau einteilen. Unabhängig wie Menschen zu diesem Konflikt stehen: Wer Israel und das Judentum für eine "weiße Religion" hält, sollte vielleicht mal die eigene Wahrnehmung überprüfen. Nur weil in Europa und den USA hauptsächlich weiße Aschkenasim-Juden als Bild im Kopf präsent sind, lässt sich das nicht auf das multikulturelle Land Israel übertragen.
zum Beitrag21.08.2025 , 05:18 Uhr
"These: Die Intoleranten unter den Ausländern bleiben in ihrem eigenen Land und fliehen nicht. Weil sie die Werte im Westen hassen. Sonst hätten wir hier in Deutschland nur Talibanmitglieder, während Afghanistan frei ist"
- Manche fangen erst an den Westen zu hassen, wenn sie denn eine Weile hier sind. Davor ist es bei den späteren West-Hasser vielleicht kein Hass, wohl aber meist schon zu Beginn eine Menge Vorbehalte gegen den westlichen Lebenstil.
Weil Sie das Jahr 2015 ansprechen: Ich denke, das die Hilfsbereitschaft in Deutschland und ein paar anderen europäischen Ländern vor allem deshalb so groß war, weil viele Menschen hierzulande davon ausgingen, das die Geflüchteten mehrheitlich vor dem IS fliehen. Es sind aber genauso viele Menschen vor Assad geflohen- das auch völlig begründet; verstehen Sie mich bitte nicht falsch!-Nur war Assad zwar ein Diktator, aber eben kein Islamist. Das bedeutet, das auch Islamisten die gegen den Diktator Assad waren, hier gelandet sind. Nicht jeder Islamist ist gleich ein Terrorist. Trotzdem muss man dieser Tatsache realistisch ins Auge sehen.
zum Beitrag19.08.2025 , 09:17 Uhr
Die meisten Stadtteile sind in den meisten Ecken und auch in den angesagten Großstädten reine Wohnviertel ohne Nachtleben oder nennswerte gastronomische Angebote.
Zudem sind diese Wohnviertel in aller Regel günstiger als die angesagten Szeneviertel, wo es abends/nachts laut ist. Niemand muss im Szenekiez wohnen! Da gibt es absolut keinen erkennbaren Zwang, warum NIMBY dort wohnen bleiben muss.
Da ziehen Menschen hin, weil sie dort wohnen möchten und das kulturelle Angebot zu schätzen wissen. Es ist rücksichtslos dieses Angebot samt der Existenz von Gastronomen mutwillig durch Klagen zu zerstören, wenn NIMBY auch einfach in eine günstigere Gegend ziehen könnte, die besser zum eigenen Ruhebedürfnis passt.
Es geht dabei nicht um " Drogen", sondern um gesellschaftliches Beisammensein oder Konzerte. Selbst wenn es manchen nur um das Saufen geht, steht es Ihnen nicht zu darüber zu urteilen.
...Beim letzten Job hatte ich abends um 21 Uhr frei. Meine Freizeitgestaltung ging also spät los. Das kommt den NIMBYS nicht in den Sinn- das es Menschen gibt, die nicht um 17 Uhr Feierabend haben und trotzdem noch am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchten. Soviel zur Rücksichtnahme...
zum Beitrag18.08.2025 , 20:36 Uhr
Ein hohes Lärmempfinden ist nur bei den wenigsten NIMBYS ein Handicap. In aller Regel ist es Attitüde und veränderte Prioritäten im vorangeschrittenem Alter plus die eigene Kleinstadt-Sozialisation, die dann irgendwann doch wieder durchschlägt. Da aber wegziehen ein Eingeständnis wäre, das man mittlerweile einfach nicht mehr Szene- und Großstadttauglich ist, wird dann allen anderen der Spaß verdorben und gastronomische Existenzen zerstört.
Mir fehlt es hier vorallem an Selbstreflexion und der Erkenntnis, das es mit Ü40 vielleicht einfach nicht mehr Berlin-Mitte, Kreuzberg, St Pauli, oder Connewitz sein muss.
Habe ich selbst für mich erkannt, das ich mittlerweile Ruhe genieße und bin dann irgendwann rausgezogen, aus dem Szene- Moloch.
Ich finde übrigens nicht, das Sie in einem Szeneviertel in einer Großstadt eine Nachtruhe ab 22 Uhr und Eulenrufe erwarten können und dürfen. Es gibt nämlich genug Menschen, die im Schichtdienst arbeiten und dann nur abends/Nachts Freizeit haben und auch die Option haben wollen, dann noch etwas zu unternehmen und in Gesellschaft zu sein.
zum Beitrag18.08.2025 , 18:54 Uhr
Sie sprechen mir aus dem Herzen!
Als Mensch der jahrelang in den lauten Szenevierteln dieser Republik unterwegs war und als Barkeeper sein Geld verdient hat, sind mir diese zugezogen NIMBYS ( meistens aus einer Kleinstadt kommend) ein Greul und wohl bekannt.
Nach Kreuzberg oder St Pauli ziehen, drei Jahre lang während des Studiums das Nachleben genießen und danach sein eigenes Ruhebedürfnis und die geänderten Prioritäten über die Lebensqualität der Anderen stellen- unglaublich egoistisch ! Menschen aus der Gastronomie verlieren regelmäßig ihre Lebensgrundlage und was sie sich aufgebaut haben, wegen der Klagen der NIMBYS.
Ich könnte mir als heute Ü40 Jähriger nicht mehr vorstellen im lauten Szeneviertel zu leben. Es ist auch ganz einfach NICHT in einem Szeneviertel zu wohnen, denn die Mieten sind meistens teuer und für das gleiche Geld findet man in ruhigen Wohnvierteln allemal eine gute Bleibe- meist sogar günstiger.
Viele hier Kommentarbereich fühlen sich wohl zu Recht angesprochen. NIMBYS sind meiner Erfahrung nach, leider oft spießig gewordene Linksliberale.
Ich bin auch mit zunehmendem Alter empfindlicher geworden, deshalb wohne ich nun in ruhiger Nachbarschaft.
zum Beitrag12.08.2025 , 16:09 Uhr
Online-Dating ist auch nicht mein Ding, aber darum ging es mir auch überhaupt nicht und ich unterstelle Ihnen an diesem Punkt, das Sie sie sich dessen auch beim Verfassen der Antwort bewusst waren. Beim Online-Dating werden einfach nur Dinge direkter angesprochen, die ohnehin gesellschaftlich üblich sind. Sie haben doch bestimmt schonmal gehört, das die genannten Kategorien ( Muskeln, Sixpack, Körpergröße, Größe des Geschlechtsteils usw) für viele Frauen bei der Bewertung von Männern eine Rolle spielen? Gerade der männliche Sixpack passt zum Thema " Bewertung von Bäuchen" absolut zu dieser Diskussion.
zum Beitrag11.08.2025 , 20:38 Uhr
".... die ständigen Kommentare zum Aussehen und Figur von weiblich gelesenen Menschen müssen mal endlich aufhören"
-Muss das nur bei Frauen aufhören?
Wie ich und viele andere in den Kommentaren hier schon angemerkt haben, ist der völlig unrealistische Sixpack, das männliche Schönheitsymbol schlechthin. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal einen männlichen Schauspieler Oberkörperfrei ohne Sixpack in einem Film gesehen habe? Gleich dahinter kommen muskulöse Oberarme und breite Schultern. Immerhin kann man(n) aber noch etwas tun für den Bizeps oder zumindest annähernd einem Sixpack nahe kommen. Dafür strampeln und mühen sich zig Millionen Männer im Fitnesstudio ab.
Schwierig wird es dann bei anderen, weil unveränderbaren Kategorien. Jeder Mann der sich schonmal auf Online-Dating Portalen rumgetrieben hat, kennt diese Frauenprofile. " Männer unter 1.85 m haben keine Chance " . Oder wenn es dann expliziter wird " bitte nur Männer mit Xl...." ( sie verstehen welche Größe ich meine?..) Da hat man(n) dann biologisch halt einfach nur Glück oder Pech gehabt.
Es fühlt sich andersrum als Mann halt nicht anders an mit der Bewertung, die Kategorien sind nur Andere
zum Beitrag10.08.2025 , 21:54 Uhr
Ich bin ein (zugegebenermaßen) eitler Mann und recht fit für mein Alter. Das liegt daran, das ich phasenweise sehr viel Sport mache. Ich hatte trotzdem nur einmal in meinem Leben einen Sixpack für ein paar Monate, als ich ungesunde fünf Mal die Woche ins Fitnesstudio gegangen bin.
Der Sixpack: das körperliche Schönheitsideal bei Männern schlechthin. Wenn ein Mann einen Sixpack hat, dann hat er sich körperlich im Griff- so wird es uns Männern erzählt. Kaum erreichbar für die meisten Männer, aber fast alle hätten gerne Einen.
Nun bin ich mittlerweile etwas nachgiebiger mit mir selbst und meinem Idealbild geworden. Sonst immernoch sportlich aber eben mit klitzekleinem Ü40 Daddy-Bauch. Kommentare dazu kommen hauptsächlich von Frauen in meinem Bekanntenkreis, verbunden mit der Erwartungshaltung, das ich es als Mann witzig zu finden habe, wenn meine Körperlichkeit bewertet, thematisiert und aufs Korn genommen wird.
Eigentlich finde ich es halt genauso wenig witzig wie die Autorin des Artikels und könnte gerne auf dumme Kommentare verzichten.
Der beschriebene Typ mit seinem Shirt, geht vielleicht auch einfach in die Offensive, um ebendiese dumme Kommentare vorwegzunehmen?....
zum Beitrag10.08.2025 , 14:58 Uhr
60 Prozent der deutschen Männer und 47 Prozent haben Übergewicht.
24 Prozent der Frauen und 23 Prozent der Männer gelten als stark übergewichtig. Soviel erstmal zu den Fakten....
zum Beitrag02.08.2025 , 14:35 Uhr
Harry Potter ist kein radikales Buch, was das System als Solches in Frage stellt. Dennoch werden ökonomische Hintergründe und Geschlechterfragen im Buch thematisiert und die elitäre faschistische Zaubererelite bekämpft. Ich würde es als linksliberal bezeichnen.
Das reicht mir für ein Jugendbuch völlig aus und Antifaschismus muss nicht zwingend radikal links und revolutionär sein.
zum Beitrag01.08.2025 , 15:24 Uhr
Warum fällt es den meisten Menschen eigentlich so wahnsinnig schwer, einfach einmal zuzugeben, das sie von diesem Geschlechterthema in Therorie und Praxis überfordert und verwirrt sind?-Nein, ich nehme mich selbst dabei nicht raus.
Wie hier schon treffend in einem anderen Kommentar geschrieben wurde: Harry Potter ist zunächst mal ein sehr wertvolles, weil antifaschistisches Jugendbuch. Das ändert auch der mutmaßliche Werdegang der Autorin 15 Jahre später nicht.
Ob J. K Rowlings das viele Geld nicht gut getan hat, ob sie wirklich Transpersonen ablehnt, oder ob sie Trans mittlerweile ausschließt, weil sie als ehemalige Vorzeige-Feministin aufgrund eines flapsigen Kommentars selbst aus dem linksliberalen Kreis ausgeschlossen wurde?- Das weiß J.K Rowlings wohl nur selbst.
Ich persönlich habe keinerlei Probleme mit Transpersonen und deren Wunsch, in der Geschlechterrolle zu leben, die sich für sie richtig anfühlt.
Ich habe allerdings ein massives logisches Problem mit dem CIS-Begriff in Abgrenzung zu Nonbinary. Ich kann keine CIS-Definition als real akzeptieren, wenn dann gleichzeitig das soziale Geschlecht als gesellschaftliche Konstruktion gilt- ein Widerspruch in sich
zum Beitrag27.07.2025 , 21:47 Uhr
"allerdings können an FLINTA-Gruppen ja eigentlich prinzipiell schon alle Menschen teilnehmen solange diese sich nur selbstbewusst genug als nonbinär, trans oder agender bezeichnen."
- Mit der Aufforderung " selbstbewusst genug " zu sein, geht das Problem ja schonmal los. Denn warum werden schwule Männer von Flinta* Veranstaltungen ausgeschlossen, obwohl sie wirklich die allerletzte Personengruppe sind, die sexuell übergriffig gegenüber Frauen wären?- Genau, einfach nur weil die Anwesenheit von Männern angeblich dazu führt, das sich Frauen gehemmter fühlen würden (zumindest wird das so herbei argumentiert).
Gleichzeitig wird aber von Transmännern ein selbstbewusstes Beweisen der Transidentität gefordert, oder eine äußerlich sichtbare Nonbinary- Identität.
Da wird doch mit zweierlei Maß gemessen
zum Beitrag27.07.2025 , 21:38 Uhr
Also wenn ein Manm schwul ist, dann ist er sehr wohl sexuell unproblematisch für Frauen
zum Beitrag26.07.2025 , 13:22 Uhr
Nur weil ich ein Problem mit dem habe, was heute unter klassenblinder Wokeness verstanden wird und den Klassenkampf als Priorität sehe, bedeutet das im Umkehrschluss nicht, das ich gegen queere Menschen bin. Hier wird ein falscher Zusammenhang hergestellt.
Schon gar nicht bin ich als bisexueller Mann gegen den CSD. Beim Christopher Street Day ging es nämlich mal um die Rechte von Schwulen und Lesben.
Heute werden Schwule Männer aus dem Flinta* Kontext verbannt und ausgeklammert. Da geht schonmal mein Problem los.
Je feindseeliger die Gesellschaft wieder wird, desto mehr muss noch einer draufgesetzt werden- so kommt mir das heute in linken Kreisen vor. Falsche Strategie, so nimmt man niemanden mit
zum Beitrag24.07.2025 , 13:34 Uhr
Flinta * bezeichnet eigentlich Frauen, Lesben, nonbinary, trans, Agender, meint aber in der Regel nur "Frauen light".
Viele Frauen können sich damit nicht identifizieren, viele Transpersonen auch nicht und vorallem fallen Transmänner bei diesem Sammelbegriff regelmäßig hinten runter.
Warum Frauen und Lesben neuerdings nicht mehr "Cis" sind, leuchtet mir auch nicht direkt ein? Wobei die Zuschreibung als CIS sowiso leicht esoterisch anmutet, denn wie kann sich jemand aus tiefstem Inneren mit seinem sozialen Geschlecht identifizieren, wenn es doch auf der anderen Seite nur ein Konstrukt ist, was aus Klischees besteht? Hier wird zementiert, was eigentlich abgeschafft werden soll.
zum Beitrag23.07.2025 , 23:18 Uhr
Warum muss eigentlich immer aus allem ein Problem-Fragestellung gemacht werden? Frauenfussball ist einfach Fußball und mit höherer Vermarktung, mehr Augenmerk auf Frauenfussball und mehr Werbung, steigt auch das Interesse bei jungen Mädchen diese wunderbare Sportart selbst auszuprobieren. Damit wächst dann der Talentpool an jungen Spielerinnen aus dem geschöpft werden kann und damit dann auch die spielerische Qualität.
Irgendwann wird der Frauenfussball mit ausreichend weiblichen Nachwuchstalenten, die Qualität von Männerfussball erreichen und ich persönlich finde das super.
Klar, ist der Fußball ein riesen Geschäft und beim Männerfussball hat die Kommerzialisierung eine Menge kaputt gemacht. Von der kapitalistischen Verwertungslogik lässt sich halt leider auch der Frauenfussball nicht trennen.
Ansonsten ist die Entwicklung großartig
zum Beitrag22.07.2025 , 11:06 Uhr
Ich blicke sehr negativ auf die KI und die Entwicklung in dieser Hinsicht. Die optimistische Sicht des 20sten Jahrhunderts auf Robotersklaven, die Arbeiten im Haushalt erledigen und nur im Sinne der Menschheit funktionieren wird sich nicht bewahrheiten.
Ich habe KI-Musik gehört, die beängstigend gut funktioniert. Für mich besteht ein wesentlicher Bestandteil des Menschseins als Solches in der Entfaltung und Kommunikation über Kunst, Musik, Malerei, Lyrik- kurz Kreativität.
Die KI übernimmt hier genau die Bereiche, die eine menschliche Entfaltung ausmachen, während mein Job unberührt von der KI-Entwicklung weiterhin so anstrengend bleibt, wie er immer war.
Die KI wird vor allem ein Herrschaftsinstrument sein und wir können noch gar nicht abschätzen, wie weitreichend die Folgen sein werden.
Es gibt eine Menge Gründe dafür, vor der KI Angst zu haben
zum Beitrag16.07.2025 , 20:38 Uhr
"Denn wenn Männer so gar nichts falsch machen, wieso sind dann lesbische Frauen weitaus zufriedener im Bett als Hetero-Frauen?"
- Nunja....warum sind schwule Männer soviel zufriedener mit ihrem Sexualleben? Warum können Männer besser Blowjobs geben als Frauen, frage ich suggestiv zurück als bisexueller Mann?....🤔😉
zum Beitrag15.07.2025 , 03:46 Uhr
Als Millenial wäre es mir nie in den Sinn gekommen, meine Generation zu verteidigen. Allerdings mag ich die Gen Z noch weniger als meine Altersgenossen.
Angepasst, konsumgeil und oberflächlich, das ist die Gen Z.
Das Problem ist nicht, das junge Leute etwas Luxus "haben wollen", sondern was die jungen Leute haben wollen und was sie unter Luxus verstehen. Es geht ja immer nur um den Schein nach Aussen und darum " etwas zu gelten".
zum Beitrag14.07.2025 , 02:12 Uhr
Auf der einen Seite kann ich diesen Artikel und diese mutige Reflexion sehr gut nachvollziehen. Auf der anderen Seite frage ich mich aber auch, warum wir soviel über die politische Meinung von Personen diskutieren, die über Musik/Schauspiel/ Kunst bekannt geworden sind?
zum Beitrag09.07.2025 , 13:15 Uhr
Warum soll denn ausgerechnet beim Fußball und der Bezahlung von Spielerinnen als erstes der Kapitalismus abgeschafft werden? 🤔
Tut mir leid, aber ich finde diese Forderungen nach gleicher Bezahlung, wie männliche Spieler absolut absurd. Ein Erling Haarland ist ein Produkt auf dem Markt und verdient Millionen.
Angebot und Nachfrage und die Größe des Talentpools aus dem geschöpft werden kann, entscheiden letztlich über die Qualität im direkten Vergleich zwischen Frauen- und Männerfussball und da hinkt der Frauenfussball nachwievor massiv hinterher.
Was für massive Diskriminierungen gibt es denn gegenüber dem Frauenfussball?
Es gibt zu wenig weiblichen Nachwuchs und zu wenig Mädchen im Kita/Grundschulalter die den Fußball für sich entdecken. Das ist heute das Problem und das war auch schon das Problem vor 20 Jahren. Das darf sich meinetwegen gerne ändern, das sollte sich ändern. Ansonsten ändert sich nämlich gar nichts.
zum Beitrag21.06.2025 , 02:23 Uhr
Natürlich ist die Empörung groß, aber ich glaube tatsächlich, das sich viele Linke aus meinem Bekanntenkreis einem Kubitschek intellektuell und argumentativ nicht gewachsen sind.
Das bedeutet nicht, das der Kubitschek einer von den Guten ist, ganz im Gegenteil.
zum Beitrag16.06.2025 , 16:14 Uhr
Der Iran steckt doch am Ende hinter dem Masskaker vom 7. Oktober. Der Iran unterstützt die Hisbollah und sorgt dafür, das der Hamas immer wieder neue Köpfe nachwachsen. Das erklärte Ziel des Irans ist es, Israel auszulöschen. Daran lässt das iranische Regime ja keinen Zweifel.
Ich finde den Angriff Israels auf den Iran ziemlich logisch nachvollziehbar. Man hat wohl bemerkt, das es nicht viel bringt, die Hamas und die Hisbollah zu bekämpfen, wenn der Geldfluss und die Waffenlieferungen aus Teheran nicht unterbrochen werden.
Natürlich geht das iranische Regime nun brutal auf die Oppositionellen los, nur ist das im Iran halt nichts neues. Hätte es auch nur im Ansatz eine ähnliche zivilgesellschaftliche westliche Unterstützung für die Regimegegner des Irans vor ein paar Jahren gegeben, wie sie die Palästinenser erhalten, dann sehe die Lage vielleicht ganz anders aus- möglicherweise wäre der 7. Oktober nie passiert.
Der Angriff Israels ist jedenfalls nicht Schuld daran, das nun das Mullah-Regime gegen Oppositionelle vorgeht
zum Beitrag02.06.2025 , 14:45 Uhr
Alter Wein in neuen Schläuchen. Zurück in 1950er kann Frau halt auch mit neuer intelkueller Verpackung
zum Beitrag14.05.2025 , 16:39 Uhr
Die Rolle der Boulevardpresse kommt mir bei ihrer Betrachtung zu kurz, denn auf dem Rücken dieser arme Frau, wurde durchaus kübelweise Dreck ausgekippt und das hat sie so nicht verdient.
Das sich eine Mitte Zwanzigjährige etwas naiv vom Luxus-Lifestyle angezogen fühlt, um dann festzustellen, daß der Bohlen nicht nur auf den ersten, sondern auch zweiten Blick ein absoluter Macho ist; das finde ich auch halbwegs nachvollziehbar.
Dennoch haben Sie einen wichtigen Punkt: Bohlen war schon damals als Macho und Mackertyp bekannt und sympathisch wirkte er nie. Abseits der häuslichen Gewalt von Bohlen, (die ekeleregend ist) dürfe doch die Rollenverteilung in einer Paarbeziehung mit einem Dieter Bohlen von vorneherein klar gewesen sein. Es fällt schwer, sich einen charmanten, liebevollen Bohlen vorzustellen, der einer jungen "Naddel" eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe in Aussicht stellt, um sie dann hinterher umgehend in die Küche zu verbannen. Der "Deal" in der Beziehung dürfte doch beiden erstmal bewusst gewesen sein- Luxus und Glamour gegen Schönheit und Unterordnung.
Das der Deal für Frau Ab del Farrag nicht aufgegangen ist, kann einem Leid tun.
zum Beitrag14.05.2025 , 16:09 Uhr
Diese Frau hat mir die letzten Jahre wirklich leid getan, weil immer wieder irgendwelche Fotos vom "Naddel-Absturz" und ähnlichem Schmutz auf ekeleregende Weise in der Boulevardpresse ausgebreitet wurden. Ich hatte nie etwas gegen Frau Ab del Farrag und hatte grundsätzlich Respekt vor ihr. Traurig finde ich das also auch. R.I.P!
Dennoch finde ich die Darstellung ( Opfer des Patriarchats) dann in anderer Hinsicht wieder etwas unkritisch und zu kurz gegriffen. Ich kenne halt keine männlichen Exfreunde und deren Werdegang von weiblichen Popstars, die allein durch Aussehen und die Partnerschaft zu weiblicher Prominenz selbst bekannt wurden, weil sich niemand für die unbekannten Exfreunde von weiblichen Stars interessiert. Jung, weiblich und hübsch zu sein, ist ein Fluch und Segen zugleich.
Vielleicht wäre das Leben der Ab del Farrag ein besseres gewesen, wenn sie bei ihrer Apothekerinnenhelfer-Ausbildung geblieben wäre, oder den Macho- Bohlen abgewiesen hätte- Das wissen wir am Ende nicht.
Ich kann es aber auch verstehen, daß dieser Popstar-Lifestyle und der Luxus eine Anziehungskraft auf sie ausgeübt haben muss. Das ist keine Schande, aber sollte eine Warnung sein
zum Beitrag13.05.2025 , 19:53 Uhr
Ich will auf diese Diskussion überhaupt nicht mehr einsteigen. Die Linkspartei soll sich doch bitte auf innenpolitische Themen konzentrieren, dann ist sie auch für viele Menschen wählbar.
zum Beitrag09.05.2025 , 18:09 Uhr
Wer Architektur bewertet, sollte sich immer darüber bewusst sein, daß die eigenen Kindheitserinnerungen, Assoziationen, politischen Überzeugungen, der soziale Status und Nostalgie eine Rolle spielen.
Ähnliche Diskussionen um Formschönheit oder die Frage allgemein, ob es denn eine allgemeingültige Schönheit in diesem Sinne gibt, existieren ja auch in der Kunstwelt.
Ich habe keine Antwort darauf, würde aber behaupten, daß die Frage teilweise am Thema vorbeigeht.
Denn die Wahrnehmung von Stadträumen und Natur, misst sich auch an der Interaktion mit den darin lebenden Menschen und ihrer Funktion.
In China gibt es beispielsweise in manchen Hochhäusern öffentliche Einrichtungen, Restaurants, Shops und Kultur in den mittleren und oberen Stockwerken. Ein Hochhaus wird damit für die Öffentlichkeit erlebbar und begehbar. Eine Hochhaussiedlung am Rande einer deutschen Stadt wirkt dagegen anonym und abweisend. Nach dem Krieg wurden Städte für Autofahrer gebaut und eine monokulturelle Nutzung fein säuberlich getrennt- hier das Gewerbe, dort der Shoppingcenter und dann eine Trabantenstadt zum Wohnen. Ich sehe das Hauptproblem eher in der Philosophie dahinter
zum Beitrag07.05.2025 , 01:22 Uhr
Dieser Kommentar spricht mir aus dem Herzen!
zum Beitrag07.05.2025 , 01:20 Uhr
Welche Richtung verfolgt die SPD eigentlich? ...
zum Beitrag06.05.2025 , 17:02 Uhr
Die AfD, die AfD, die AfD, die Afd... so halt es tagein, tagaus durch die mediale Landschaft Deutschlands.
Auf einer Rassismus-Skala von 1 bis 10 gibt es eben nicht nur den NSU auf der 10 und den Flüchtlingshelfer auf der 1, sondern auch den latent xenophoben ehmaligen SPD-Wähler, der bisher größeres Gewicht auf Sozialpolitik gelegt hat, aber diese a) nicht mehr bekommt b) einen Denkzettel verpassen möchte und c) medial von der AfD so sehr berieselt wird, das er schlussendlich diese Thesen annimmt.
Ein Verbot würde sicherlich helfen, um mal wieder durchatmen zu können, aber dann müsste trotzdem geliefert werden
Die AfD setzt die Themen und die anderen ziehen mit, oder halten dagegen. Eine eigene Themensetzung findet nicht mehr statt.
zum Beitrag05.05.2025 , 20:27 Uhr
Einerseits: Sind Frauen beim Trampen einem höheren Risiko ausgesetzt. Natürlich sind Frauen im Bezug auf physische Gewalt harmloser und werden deshalb eher mitgenommen. Ja, es gibt gefährliche Männern, die es männliche Tramper schwerer machen. Natürlich ist es absolut daneben, wenn diese Frau dafür Hasskommentare bekommt. Das liegt außerdem auch an der geschlechterspezifischen Erziehung.
Andererseits: Es ist bei einem Spiel ein kalkulierbares Risiko. Eine weibliche Tramperin könnte vermutlich auch nur bei weiblichen Autorfahrerinnen oder Männern einsteigen, die mit Familie unterwegs sind und wäre trotzdem schneller am Ziel und würde schneller mitgenommen werden. Insofern ist es durchaus ein Wettbewerbvorteil und kann im Bezug auf dieses Spiel als unfair angesehen werden.
Außerdem: Selbst wenn sich die männliche Gewalt von heute auf morgen um 80 Prozent reduziert, würde eine 1.67 cm große und 60 Kilo schwere Frau immernoch als potentiell harmloser wahrgenommen werden, als ein 1.90 cm Mann mit 100 Kilo Kampfgewicht.
Biologische Gegebenheiten sollten vielleicht nicht komplett außer Acht gelassen werden. Ich verachte Gewalt gegen Frauen, wäre aber dazu körperlich in der Lage.
zum Beitrag04.05.2025 , 16:35 Uhr
Amis halt....Ich glaube noch nicht mal, das die Lakaien von Trump waschechte und überzeugte Faschisten sind. Dazu fehlt Ihnen der politische Background.
Für sie geht es einfach nur um das kleine Deutschland mit der kleinen AFD die ein kleines bisschen nützlich sein könnten, bei den großen geopolitischen Verteilungsfragen.
Das ist ein Schachspiel und wir sind die Bauern
zum Beitrag26.04.2025 , 21:20 Uhr
Selenskyj ließ letztens verlautbaren, das man auch auf die Krim nicht verzichten werde. Natürlich bleibt die Frage offen, ob dies einfach taktisches Kalkül ist, um sich später bei eventuellen Verhandlungen teuer zu verkaufen?
Sollte das aber tatsächlich erst gemeint sein, dann wird es niemals Frieden einen mit Putin geben.
Zweifelhaft bleibt natürlich ohnehin, ob Putin am Frieden überhaupt interessiert ist. Trotzdem könnte eine verhandlungswillige Ukraine mindestens internationalen Druck auf Russland aufbauen, wenn sie Putin hinterher doch nicht an Vereinbarungen hält.
Nochmal: sollte Selenskyj's Kompromißlosigkeit im Bezug auf die Krim und Gebietsverluste ernst gemeint sein, dann muss ich Trump leider recht geben. In diesem Fall spielt Selenskyj mit dem dritten Weltkrieg.
Da können wir noch so oft betonen, daß die Ukraine das Opfer und Putin ein schlechter Mensch ist- beides stimmt zweifellos. Wir rüsten aber auch hier zulange wegen Russland und der Kriegsgefahr für zig-Millarden auf. Geld was anderswo fehlt und den sozialen Frieden in Deutschland gefährdet. Dieser Krieg ist längst nicht mehr eine reine ukrainische Angelegenheit
zum Beitrag11.04.2025 , 16:16 Uhr
In der guten alten Zeit ( also vor ein paar Monaten) hatte Kamala Harris ihren Wahlkampf noch auf ein ökonomisches "weiter so" und das Recht auf Abtreibung aufgebaut- Klingt das heute im Rückblick nicht ein bisschen entrückt, weltfremd und einfallslos, das diese kleinklein Demokraten-Schnarchnasenpolitik das Gegenstück zu einem grösenwahnsinnigen Diktator war, der nichts anderes will, als die gesamte Wetlkugel umzukrempeln?
Ich fühle den Artikel durchaus, mir geht es oft sehr ähnlich. Trotzdem beobachte ich in meinem linken Umfeld wie aus einem moralischen Überlegenheitsgefühl heraus, eine Verbitterung entwächst. Mir fehlt es da oft an Selbstkritik und der unbequemen Erkenntnis, daß " das Recht auf Abtreibung" beispielsweise (was ich selbstverständlich unterstütze), die arme Farmersfrau kaum abholt, wenn es eigentlich darum geht, das Essen auf dem Tisch landet.
Es gibt kein " weiter so"- das ist sie Erkenntnis die Linke aus den letzten Jahren mitnehmen sollten.
zum Beitrag09.04.2025 , 16:59 Uhr
Interessant finde ich den Hinweis, daß beim polnischen Akzent " die Grenzen des Weißseins" erkennbar werden. Also das Polen aufgrund ihres Akzents rassistisch diskriminiert werden. Ich würde dem zustimmen, aber am Ende drängt sich dann eine ganz andere Frage auf:
Ob der Ursprung der rassistischen Abwertung( historisch wie aktuell) nämlich nicht generell eher im Wohlstandschauvinismus und der Klassenfrage zu suchen wäre?
Den bettelarmen Iren wurde zu Ende des 19ten Jahrhunderts ebenfalls ihr "Weißsein "von den Briten abgesprochen. Irland ist mittlerweile kein armes Land mehr und damit ist auch die Diskriminierung gegenüber Iren verschwunden und wurde vergessen.
" der klauende Pole" wird als Vorurteil und Klischee eventuell auch bald in Vergessenheit geraten, wenn der ökonomische Aufschwung anhält
zum Beitrag09.04.2025 , 12:26 Uhr
Nein, die Konservativen und Anti-Woken sind nicht die neuen Punks, auch wenn manche das von sich behaupten. Was aber stimmt: sie haben gelernt, genauso erfolgreich die bildungsbürgerliche Empörungsmaschinerie zu bedienen.
Früher wurde die Queen oder die Staatsgewalt beleidigt und die Aufmerksamkeit war einem sicher- heute muss man nur ein paar aus der Zeit gefallene Wörter fallen lassen.
Hätte man den Sketch einfach ignoriert, dann wäre bei den Leuten nichts hängen geblieben, als ein schlecht gealterter Opa Hallervorden, der die Welt nicht mehr checkt. Die ganze Aufregung darum gibt ihm im Nachhinein zumindest ein bisschen recht. Natürlich ist es nicht " verboten" sich so auszudrücken, aber ist gegen die heutige Norm, das zu tun.
Mittlerweile denke ich beinahe, das dieser Ballermann-Hit "Leila" von den Machern selbst skandalisiert wurde. Eine bessere Werbung kann man sich nicht wünschen.
Ich wünsche mir, daß mal wieder etwas Coolness in das linke Lager einkehrt. Man stelle sich mal vor, niemand wäre auf den Hallervorden-Sketch angesprungen...
zum Beitrag03.04.2025 , 15:58 Uhr
Nein, Sie sind absolut nicht allein mit dieser Ansicht Herr Misik und freue mich gerade über diesen ausgewogenen Artikel. Danke!
zum Beitrag24.03.2025 , 14:12 Uhr
Da erscheint hoffentlich noch ein zweiter Teil zu diesem Thema? Ich habe wirklich interessiert auf diesen Artikel geklickt, da mein Kind auf die Waldorfschule geht und ich wissen wollte, was die Schattenseiten davon sind. Ich selbst habe keine Waldorfschule-Erfahrung vorzuweisen und bin möglicherweise zu naiv.
Mir geht es aber wie den anderen hier in der Kommentarspalte- die eigentliche Kritik daran fehlt komplett.
Ich kann soviel zur Regelschule sagen: in der siebten Klasse Realschule wegen schlechter Noten kleben geblieben, dann auf die Hauptschule. Dort hatte jeder dritte Schüler ein Messer in der Tasche. Von der Schule runter mit mittelmässigem Hauptschul-Abschluß um dann über den zweiten Bildungsweg doch noch mit Ende zwanzig zu studieren und damit den Beweis für mich selbst und alle anderen anzutreten: " ich bin doch nicht so doof, wie mich das System der Regelschule eingestuft hat, sondern lerne einfach anders und in meinem Tempo ".
Ich halte die Waldorfschule nicht für perfekt, sondern für das Bessere im falschen Schulsystem.
Wie gesagt; gerne her mit der Kritik, damit sie auch Außenstehende nachvollziehen können.....
zum Beitrag18.03.2025 , 22:06 Uhr
Eine von mir sehr geschätzte links-alternative Konzertlocation sieht sich seit letztem Jahr mit harten und existenzbedrohenden Boykott-Aufrufen und Rufmord konfrontiert und hat deshalb massive Probleme noch Acts aus Übersee oder UK zu finden, die sich dort zu spielen trauen. Angeblich würde es sich um einen "Zionistenladen" handeln, der die israelische Regierung unterstützt-Nichts davon ist wahr! Das Statement dieser Location ging in die Richtung " Netanjahu doof UND Hamas doof" Das reicht heute schon, um boykottiert und bedroht zu werden.
Desweiteren wurde in den USA von dieser Seite vielfach zum Wahlboykott der Demokraten aufgerufen- "Now you have the salat" .
Sorry, but not sorry! Meine Empathie ist irgendwann aufgebraucht, da es null Empathie von deren Seite zu sehen gab, wenn es um den 7. Oktober ging.
Sicherlich ist die Art und Weise daneben, aber die "from the river to the sea"-Dystophie hat sich damit wohl erstmal erledigt- und das ist auch gut so!
zum Beitrag03.03.2025 , 10:32 Uhr
Hamburg hat 1.9 Millionen Einwohner, Thüringen 2.1 Millionen. Die Unterschiede im Bezug auf die Bevölkerungsanzahl sind also gering.
Über die Thüringen wurde wochenlang berichtet, die gestrige Hamburg-Wahl scheint medial völlig egal zu sein?!.... Hier in der Taz, in der Zeit, überall....
Das einzige was noch berichtenswert an Wahlen zu sein scheint, ist die Frage, wie die AfD abgeschnitten hat.
Das ist der Teufelskreis der Berichterstattung, der tatsächlich mal untersucht werden sollte! Die Wählenden lernen daraus folgendes: Wenn ich die Aufmerksamkeit auf mein Stadtteil oder meine Region lenken will, dann hilft es nur, die Afd zu wählen-Fatal, gefährlich und viel interessanter als die Frage, warum in Neuallermöhe viele Russlanddeutsche AFD wählen!
zum Beitrag25.02.2025 , 18:10 Uhr
Die FDP war irgendwann Anfang der 70er Jahre mal kurzfristig eine linksliberale Partei- Lang ist's her. Ich war vor der Ampel kein FDP-Feind, wenngleich die Partei für mich immer unwählbar war, aufgrund meiner ökonomisch linken Haltung. Die liberale Position bezüglich Datenschutz, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit habe ich dagegen immer geteilt.
Ich will keinen erzieherischen Nanny-Staat, aber gleichzeitig mehr Staat, wenn es um ökonomische Belange geht.
Unter Lindner und dem Rechtsruck der FDP, war von den wenigen guten FDP-Positionen auch nichts mehr zu hören. Eine reine Business-Partei mittlerweile.
Insofern kann sich die Partei meinetwegen zum Gehackten legen, oder untergehen. Das wird der Markt regeln.
zum Beitrag25.02.2025 , 16:23 Uhr
Ich erkläre mir das so: In Gelsenkirchen als fast vergessene Großstadt wird die AfD gewählt, weil dann medial darüber zehn Artikel geschrieben werden, die diese Frage stellen- warum denn in Gelsenkirchen die AfD gewählt wurde?...
Auf einmal ist Gelsenkirchen oder irgendein kleines Dorf in Thüringen und die dortigen Probleme, wieder im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Das ist immerhin mehr Aufmerksamkeit als Gelsenkirchen abseits von Schalke 04 sonst bekommt.
Es funktioniert für die Wählenden: nun werden die Fragen bezüglich abgehängter und verarmter Gegenden und sterbender Städte gestellt, die man sich vor 20 Jahren im Bezug auf den schrumpfenden Ruhrpott und den ländlichen Osten hätte stellen sollen.
Nicht nur da: für Berlin und Hamburg gilt das Gleiche: in armen Stadtteilen verlieren die etablierten Parteien und wenn es gut läuft, dann wird dort die Linke gewählt; ansonsten ist es auch in Hamburg und Berlin die AfD.
"Die wählen gegen ihre Interessen" ist zu einfach gedacht. Sicherlich spielt Hetze und mangelnde Bildung eine Rolle. Trotzdem bekommt der arme Teil der Bevölkerung nun die Aufmerksamkeit, die sie die ganze Zeit nicht hatten.
zum Beitrag24.02.2025 , 10:45 Uhr
Ich teile dir Analyse was den rechten Wahlkampf der SPD angeht und für die Grünen gilt übrigens das Selbe.
Bei FDP und CDU muss man dazu sagen: Das war nicht nur Wahlkampf, sondern eben auch Überzeugung. Konservative und Wirtschaftsliberale neigen in Krisenzeiten zum Faschismus, auch das ist keine neue Erkenntnis.
Ich habe die Linkspartei hauptsächlich aus ökonomischen Gründen gewählt. Das waren die einzigen neben der FDP, die Mieten, Lohn und Steuer thematisiert haben.
zum Beitrag21.02.2025 , 20:08 Uhr
"Mit einer Linken, die alle ihre KlimapolitikerInnen aus der Fraktion vergrault hat, noch nie irgendein Ökodings im real existierenden Kapitalismus durchsetzen musste und als letzte Weisheit immer nur Milliardäre besteuern will?"
-Weil die Linken einfach verstehen, daß mit einem Milliardär wie Musk an der Spitze und einer zunehmenden Trumpisierung Deutschlands gar nichts mehr an Klimaschutz geht. Je unzufriedener die ökonomisch gespaltene Gesellschaft ist, desto wahrscheinlich wird ein Erfolg der Faschisten in Deutschland. Ich wiederhole mich gerne: dann ist gar nichts mehr mit Klimaschutz und Umwelt.
Deshalb kann Umweltschutz nur mit sozialem Ausgleich einhergehen
zum Beitrag15.02.2025 , 18:50 Uhr
Anscheinend kommt Parteienpolitik nicht ohne Personenkult aus. Insofern ist wohl ganz gut, wenn die Heidi gehyped wird. Ich finde sie auch nicht verkehrt, nur sollte es eigentlich Positionen und nicht um Personen gehen...
Ich wähle die Linken aufgrund gewisser außenpolitischer Positionen zwar nicht ganz ohne Bauchschmerzen, aber die Linke ist die einzige Partei, die beharrlich sozialpolitische Themen wie Mieten, Lohn und Erbschaftssteuer anspricht.
Deshalb bekommt die Linkspartei definitiv meine Stimme bei dieser Wahl
zum Beitrag05.02.2025 , 15:54 Uhr
Das sehe ich sehr ähnlich. Allerdings gehe ich aktuell noch von einem typischen trumpschen Bluff aus, um Druck auf die Hamas und das Iranische Regime auszuüben.
Die Hamas hat in den letzten Wochen wieder sehr selbstbewusst hinausposaunt, das sie den Krieg gewonnen hätten und kontrollieren aktuell wieder Teile Gazas. Die Hamas hat angekündigt, das der nächste 7. Oktober kommen wird, aber nächstes Mal noch größer in seinem Ausmaß und mit mehr toten Juden und Jüdinnen.
Soll das auf ewig so weiter gehen? "From the river to the sea" wird es nicht geben. Das ist nun klar geworden.
zum Beitrag31.01.2025 , 17:34 Uhr
Richtig so. Ein starkes Signal!
zum Beitrag29.01.2025 , 16:49 Uhr
Ich habe nicht den Eindruck, als ob Männer hier in der Kommentarspalte das Alpha-Dasein idealisieren, sondern habe eher das Gefühl, das es als Anspruchshaltung vieler ( nicht aller) Frauen gegenüber dem Idealtypus Mann empfunden wird und somit im Widerspruch zu vielen Forderungen steht.
Das sind eben Erfahrungswerte die viele Männer teilen, wenn sie sich nicht ausschließlich in linksakademischen Kreisen bewegen und selbst dort gibt es ein unausgesprochenes Klassen- und Statusdenken, was von Frauen auf Männer projiziert wird. Das könnten Sie auch einfach anerkennen und dann überlegen wir gemeinsam, wie wir aus dieser Nummer rauskommen? Ich kann mich auch nicht mit einer Kollektivschuld als Mann identifizieren, sondern bin nur für meine eigenen Handlungsweisen verantwortlich- so funktioniert es halt nicht.
Ob es nun der Mann war, der die Welt "an den Abgrund" geführt hat, oder schlichtweg mächtige Menschen?- Das wird die Zeit zeigen.
zum Beitrag29.01.2025 , 16:19 Uhr
Eine wirklich treffende Analyse, der ich absolut zustimme. Auf den Punkt gebracht!
zum Beitrag28.01.2025 , 16:49 Uhr
Wie ist das eigentlich im Bezug auf toxische Männlichkeit unter homoexuellen Männern? Dieser Aspekt kommt deutlich zu kurz, da es sich hier ja auch im Männer handelt, die in der selben Gesellschaft aufgewachsen sind.
Ich habe es sehr genossen, mit schwulen Freunden und Bekannten in Schwulenbars oder Queer-Clubs zu gehen. Mein oberflächlicher Eindruck: die schwulen Männer unter sich gehen sehr nett miteinander um, reden auf vernünftige Art und Weise miteinander und Mackerverhalten habe ich dort selten erlebt. Das ist ja auch das Klischeebild der Gesellschaft über schwule Männer; das sie weicher und " weiblicher" in ihrem Verhalten wären, als Hetero-Männer und auch wenn es sich um ein Klischee handelt, was längst nicht auf alle zutrifft, so ist doch in der Gesamtheit ein wahrer Kern enthalten.
Wenn also die heterosexuellen Dating-Normen für Männer nicht gelten, dann scheinen viele Männer ihr Statusgehabe aufzugeben.
Insofern stimme ich dir der These von NORMALO zu. Das Verhalten von heterosexuellen Männer lässt sich nicht isoliert betrachten, ohne die Anspruchshaltung von Frauen an Männer in die Überlegung einzubeziehen.
zum Beitrag25.01.2025 , 21:52 Uhr
Nur weil es mit Harvey Weinstein damals das richtige Monster getroffen hatte, heiligt der Zweck nicht jedes Mittel. Das war mir schon immer suspekt an politischen Bewegungen aller Couleur und hat langfristig selten zu etwas Gutem geführt.
Ich möchte weder Männern noch Frauen irgendetwas glauben müssen und auch keine bedingungslose Solidarität für irgendwen zeigen. Ich möchte niemandem blind vertrauen müssen und auch keine Haltung annehmen, die besagt:" wo gehobelt wird, da fallen auch Späne". Diese Haltung hat nie zu einer gerechten Gesellschaft geführt. Gerade wenn jemand der Meinung ist, daß Frauen mehr geglaubt werden sollte, der/die müsste doch jetzt in diesem Fall eigentlich doppelt empört darüber sein, daß dieses System der Definitionsmacht und des Vorschussvertrauens gegenüber Frauen, durch falsche Anschuldigungen torpediert, vorgeführt und benutzt wurde.
zum Beitrag24.01.2025 , 10:21 Uhr
Die Revolutionäre waren in Frankreich in der Nationalversammlung damals die Demokraten. Insofern schreibe ich mir als "Linker" die Demokratie als erste Linke Errungenschaft auf die Fahne. Der Marxismus war von der Idee her, eine Erweiterung der demokratischen Grundsätze von " Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit/ Schwesterlichkeit" auf die Arbeitsbedingungen und die Arbeit als Solches. Links würde ich als ein Menschenbild bezeichnen. Alle Menschen sind erstmal gleichwertig und sollten von Geburt an die gleichen Chancen haben-So in etwa....
zum Beitrag23.01.2025 , 18:56 Uhr
Ich werde auch dieses wieder auf die Demos gegen Rechts gehen. Ich finde es aber unglaublich unverschämt, wie diese riesigen Massendemonstrationen letztes Jahr, von der Politik als nicht beachtenswert abgetan wurden. Es ging ja einfach genau so weiter, als wäre nichts geschehen
zum Beitrag23.01.2025 , 18:50 Uhr
Es braucht ja gar keine Fake-News um die Wahrheit zu verfälschen. In den 1990er Jahren gab es mehr Kriminalität in Deutschland als heute. Besonders die Mordrate war in den 1990er Jahren wesentlich höher als heute. Fragt man aber die Menschen, dann wird eine überwiegende Mehrheit der felsenfesten Überzeugung sein, dass "alles immer schlimmer und gefährlicher wird".
Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle: 1. Es ist halt einfach keine Schlagzeile, die es auf ein Titelblatt schafft, wenn die Kriminalität mal wieder gesunken ist. 2. Die Menschen neigen allgemein dazu, die ( ihre) Vergangenheit zu romantisieren. 3. Das Sicherheitsbedüfnis ist heute wesentlich höher, als vor 30 Jahren. Manche Dinge wurden früher eher akzeptiert, oder als gegeben hingenommen. 4. Eine ängstliche Bevölkerung befürwortet Überwachungsmassnahmen. 5. Die Welt rückt zusammen, wird durch das Internet kleiner, aber auch enger in der Wahrnehmung.
zum Beitrag21.01.2025 , 23:47 Uhr
Was sagt eigentlich die Alice Weidel dazu? Hat sie sich schon vom kommunistischen Musk distanziert? Ironie off...
zum Beitrag21.01.2025 , 14:05 Uhr
Vielleicht ( so interpretiere ich das wohlwollend) meint der Autor damit, das diese Maximalforderungen nach einem anderen Wirtschaftssystem, in der Bevölkerung als unrealistisch wahrgenommen werden und deshalb nicht verfangen.
Wenn der schwarze Block "anticapitalista" brüllt, ohne näher zu erklären, was damit eigentlich genau gemeint ist, dann kann ich diesen Punkt sogar nachvollziehen.
Ich für meinen Teil würde vielleicht manchmal die Wortwahl ändern, aber nicht die Utopie einer anderen Gesellschaft beerdigen. Insofern bin ich durchaus der Meinung, daß die Forderungen mutig sein sollten.
Es macht allerdings einen Unterschied, ob "Milliardäre enteignen" die Parole ist, oder "Reiche enteignen". Bei ersterem gehen viele Leute mit, während sich viele Menschen ab 3.500 Netto finanziell und gesellschaftlich näher am Einkommensmillionär/innen fühlen, als an Geringverdiener/innen( obwohl das Gegenteil der Fall ist). Ganz schlimm wird es, wenn Parolen wie "Reichtum abschaffen "skandiert werden. Da denken die meisten Bürger an DDR-Verhältnisse und den Trabant, der Jahre vorher bestellt werden musste.
Andere Erklärungsmodelle müssen her...
zum Beitrag21.01.2025 , 10:41 Uhr
Ich sehe das anders. Die Zeiten des braven Bürgertums sind vorbei. Das sollte spätestens mit Trump und Musk eigentlich jede/r begriffen haben. Es waren oftmals kommunistische Maximalforderungen der Arbeiterbewegung des letzten Jahrhunderts, die von den Herrschenden minimale Zugeständnisse überhaupt erst errungen haben. Oft wurde sich in der Mitte getroffen- also zwischen Forderungen und dem Erhalt des Status quo.
"Smash captialism" ist natürlich etwas plump bzw es erklärt zu wenig. Es gibt auch heute noch Menschen, die überhaupt nicht wissen was Kapitalismus überhaupt ist, da sie nichts anderes kennen und sich nichts anderes vorstellen können.
Ich bin der Meinung, das es möglich sein muss, Visionen und Bilder einer besseren Welt zu erzeugen
zum Beitrag20.01.2025 , 14:05 Uhr
Nur sagen das eben seit Jahren besorgte Stimmen, das der Zweck nicht jedes Mittel heiligt.
Im Schutze der Anonymität Menschen anzubrangern, hatte schon immer ein "Geschmäckle". Das ändert ja nichts daran, daß es mit Weinstein damals den richtigen getroffen hat.
In Zeiten von Deepfakes, KI, Troll-Armeen und einem neuen kalten Krieg und der Propaganda im Netz, ist es nötiger denn je, die Fakten und Quellen genau zu prüfen.
zum Beitrag19.01.2025 , 02:26 Uhr
Frau Liebich wird auch im Frauenknast hinter Schloss und Riegel gesperrt und kann dort unter besonderer Beobachtung stehen. Das ist ja bei gefährlichen Gefangen jedes Geschlechts nicht unüblich. Zur Not gibt es auch noch die Einzelhaft, wenn sich Frau Liebich gegenüber anderen Frauen bedrohlich verhält.
In ihrer Resozialisation hilft es am meisten, wenn wir ihre neue Identität einfach akzeptiert und die Frau Liebich künftig auch wie eine klassische Frau behandelt werden würde. Da Frau Liebich eine sehr (sehr...) konservative Frau ist, wären kleine Geschenke wie Strickzeug, hübsche Blümchenkleider oder ein Poesiealbum ein nettes Geschenk, um den Gefängnisalltag zu versüßen. Auf keinen Fall sollten wir uns über Frau Liebich aufregen.
Im Ernst: Diese Aufregung und Empörung bezweckt die Frau Liebich doch( und so werde ich sie weiterhin nennen). Die Frau Liebich will uns zeigen, daß die Geschlechtänderung nicht funktioniert. Ich behaupte-es funktioniert wunderbar. Eine Einzelzelle im Frauengefängnis kann am Ende unangenehmer sein, als eine Gemeinschaft mit rechten Gesinnungsgenossen.
zum Beitrag18.01.2025 , 18:24 Uhr
Was würde eigentlich passieren, wenn in einem Kriegsfall( der ja leider nicht mehr ausgeschlossen ist) eine Atombombe auf ein Atomkraftwerk geworfen würde? Dann wäre nicht nur die gesamte Stadt dahin, wie das eben bei Atombomben der Fall ist.
Ich würde ja vermuten, das sich damit die Sprengkraft um ein Vielfaches potenzieren ließe und damit mit einem Schlag das halbe Land für Jahrzehnte unbewohnbar wäre...
Vielleicht können Sie mich hier als Experte des Höhlenfeuers und der Atomkraft darüber aufklären und beruhigen, aber mir scheint das Hantieren mit Techniken und physikalischen Gegebenheiten, die einer dermaßen zerstörerische Kraft haben, irgendwie etwas unvernünftig zu sein.
Ich hoffe ja nawievor als naiver Zwecksoptimist darauf, daß irgendwann wieder Friedenszeiten einkehren und Atombomben wie Energie weltweit verboten werden.
zum Beitrag18.01.2025 , 04:26 Uhr
Was Emanuel Kant wohl dazu sagen würde?
zum Beitrag17.01.2025 , 06:05 Uhr
Vielen Dank für diesen wunderbaren Kommentar und es ist bitter nötig, genau das zu thematisieren.
Oligarchie- das bedeutet auch das Ergebnis eines Volksentscheid in Berlin zu ignorieren ( Schöner Wohnen und co enteignen) und dann wie die die Giffey-SPD zu Neuwahlen aufzurufen und lieber die CDU ans Ruder zu lassen, wenn die Linken zu hartnäckig mit diesem "Mietgedöns rumnerven".
Im Bezug auf die USA hat Bernie Sanders nach der Wahl den richtigen Ton getroffen:
m.youtube.com/watc...cyBhYmFuZG9uZWQ%3D
zum Beitrag16.01.2025 , 21:51 Uhr
Also Frankreich liefert nicht aus, wegen der braunen ungarischen Zustände, nichtmal Meloni-Italien liefert aus, aber Deutschland?
Das ist eine Schande!
zum Beitrag14.01.2025 , 04:14 Uhr
Ich will mich als überzeugter Kriegsdienstverweigerer überhaupt nicht über eine Diskrimierung in der Bundeswehr unterhalten, da ich einen Dienst an der Waffe von Grund auf ablehne. Niemand soll für ein Land töten oder sterben müssen.
Zur Verteidigung welcher Freiheit denn? Wir haben 22 Prozent AfD-Wähler/innen im Land. Im Kriegsfall fliehe ich mit meinen Kindern( männlich), denn ich habe sie nicht dazu gezeugt, als Kanonfutter für höhere Ziele zu sterben.
Jetzt habe ich gerade mal wieder Lust Reinhard May zu hören. Nein, meine Söhne geb ich nicht!
m.youtube.com/watc...ZSBpY2ggbmljaHQ%3D
zum Beitrag11.01.2025 , 15:48 Uhr
Ich würde dem entgegen: Die größte Gefahr für die (parlamentarische) Parteien-Demokratie ist ihre aktuelle Handlungsunfähgkeit und ihre Trägheit.
Es wird nur noch an Symptomen herumgedocktert, aber kaum noch Probleme gelöst. Das war in Weimarer Republik leider ähnlich. Die Folgen davon kennen wir. Politiker/innen denken in Wahlperioden und im Sinne ihrer Partei.
zum Beitrag10.01.2025 , 16:06 Uhr
Am Ende kann ich mittlerweile nur noch zynisch hoffen, daß der Sozialabbau der Rechten, die aktuell überall im Aufwind sind, auch diejenigen hart treffen wird, die diese Parteien gewählt haben.
Sie sollen bitte ihre eigene ignorante Suppe auslöffeln, die sie allen anderen einbrocken.
zum Beitrag10.01.2025 , 15:38 Uhr
Ich stimme Ihnen zu und würde mittlerweile sogar soweit gehen und behaupten, daß die Welt ohne Internet eine Bessere war.
Ja, Ich bin mir durchaus der Ironie bewußt, das ich dieses Statement anonym als Kommentar online verfasse um mich mit Menschen auszutauschen, die ich nicht persönlich kenne und selbst viel zu viel Zeit online verbringe.
Alles geht mittlerweile so beängstigend schnell, das keine soziologische Studie mehr einfangen kann, was und wie sehr sich unser soziales Verhalten und unsere Wahrnehmung der Umwelt, durch beständigen Online-Konsum verändert hat.
Dieser naive Positivbezug auf soziale Medien ist sowas von Piratenpartei 2010- "hey, das Internet gehört uns". Nein, das tut es nicht und es hat uns auch nie gehört.
zum Beitrag09.01.2025 , 16:43 Uhr
Niemand "braucht" Facebook, Instagram, X oder WhatsApp.
Bei Facebook habe ich mich vor 12 Jahren abgemeldet und es keinen Augenblick bereut. Soviel FB-"Freunde" dort gehabt und so wenige davon waren echte Freunde.
Bei Instagram war ich nie, da mir die Leute das nie schmackhaft machen konnten. Es werden Bilder reingestellt und kommentiert? Wo liegt der Reiz? X fand ich schon doof als es noch Twitter hieß. Alternativen zu WhatsApp gibt es übrigens zuhauf. Signal wäre zum Beispiel eine davon.
Nein, wir Menschen brauchen das nicht und selbst wenn Menschen nicht auf Facebook-artiges verzichten mögen; würden die Leute geschlossen und konsequent aus FB austreten, dann könnten sich die korrekten Alternativen zu FB ( die es gibt) professionalisieren.
Musk beleidigt nun demokratische Parteien und Politiker/innen ganz offen auf seiner Plattform und erklärt sie zu Feinden und trotzdem melden sich dort keine Gruppen geschlossen von seiner Plattform ab? Das ist doch absurd! Es erwartet ja niemand, das demokratisch gesinnte Menschen in den Untergrund gehen, oder ihre Arbeit liegen lassen. Es geht einfach nur darum, sich von ein paar Gewohnheiten zu trennen, oder Alternativen zu schaffen
zum Beitrag06.01.2025 , 13:33 Uhr
"Wer es in 10 Jahren verpasst hat sich Sprachkenntnisse anzueignen (das geht auch hervorragend in Eigeninitiative, via Apps, etc) und sich um Arbeit/Bildung zu bemühen der muss dann jetzt mit den Konsequenzen leben"
-Und die Konsequenz wäre in dem Fall gegebenfalls der Tod für diejenigen, die nicht vor Assad, sondern vor dem IS geflohen sind? Wir wissen einfach noch gar nicht, wie sich diese Regierung entwickelt und ob dieser "gemäßigte Islamismus" am Ende nicht doch radikal wird und gerade nur ein bisschen Kreide frisst.
Deshalb müsste selbstverständlich der Fluchtgrund überprüft werden und zb christliche Syrer/innen, syrische Kurd/innen, sexuelle Minderheiten usw so lange weiter Asyl gewährt werden, bis die Stoßrichtung der neuen Regierung feststeht.
zum Beitrag04.01.2025 , 06:57 Uhr
Mir ist dieses Thema egal. Wirklich! Ob Böllern verboten wird oder nicht, tangiert mich peripher. ...Was mich stört ist dieses Framing. "5 Tote, Böllerterror!!"
Mir fehlt hier jegliches Verhältnis zu Ausnahmesituationen und anderen Festen.
Die Mordrate wie Suzidrate zu Weihnachten ist besonders hoch. Haben Sie schon ein paar politische Lösungen in der Schublade?
....und das beziehe ich auf jedes politische Thema, was medial behandelt wird. Das wäre mein Wunsch für 2025- bitte weniger Framing!
zum Beitrag02.01.2025 , 21:28 Uhr
Mich erschüttert wiederum der sorglose Umgang mit dem reichsten Mann der Welt, der neuerdings ganz versessen darauf ist, die Faschisten weltweit zu unterstützen. " hinter dem Faschismus steht das Kapital"- das galt früher, das gilt auch heute.
Nur mal zur Erinnerung: Das Vermögen des Tesla-Chefs und Eigentümers der Plattform liegt bei rund 421 Milliarden US-Dollar- davon kann man ganze Staaten aufkaufen.
Diesem Mann gehört X und damit wohl eine der einflussreichsten Medienplattformen weltweit. Wie man in diesem Fall noch von einer "Einschränkung der Meinungsfreiheit " sprechen kann, das ist mir absolut schleierhaft.
Hofberichterstattung und Wahlkampfhilfe nennt sich das, was die Springerpresse im Bezug auf Musk und die AfD gemacht hat. Wenn die Welt im Gegenzug einen beinharten Kommunisten zu Wort kommen lässt, der die Enteignung von Musk fordert; dann bin ich auch wieder zufrieden. Das wird aber nicht passieren und das wissen Sie so gut wie ich...
zum Beitrag02.01.2025 , 18:40 Uhr
Dem armen, armen superreichen Musk muss unbedingt noch eine Bühne in einer deutschen Zeitung geboten werden, weil X als Plattform nicht reicht.... Ach, schickt mich doch zum Mars...
zum Beitrag02.01.2025 , 18:37 Uhr
Musk ist erstmal nicht irgendwer, sondern der reichste Mann der Welt. Die "Welt" ging bisher eher als konservativ-liberales Blatt durch. Nun werden dort Wahlempfehlungen für Faschisten veröffentlicht.
1. Musk war bisher eher der exzentrische Milliardär, der zum Mars möchte. Das dieser Typ überzeugte Rechtsextremisten unterstützt, wird nun immer deutlicher. Ich bin der Ansicht, das bisher noch nicht genug über den Aufstieg der Rechtsextremisten weltweit und deren Verbindungen zu den Superreichen geschrieben wurde. 2. Ist es schon canceln, wenn man einem Musk keine Plattform bietet? In dem Fall werde ich ständig gecancelt. Mir hat bisher auch noch keine Zeitung erlaubt einen Gastartikel zu verfassen. Aber ich bin ja auch nicht der reichste Mann der Welt... 3. Es ist auch nicht alles rechtsextrem was Alice Weidel sagt. Sie ist aber in einer rechtsextremen Partei und gibt manchmal rechtsextreme Äußerungen von sich. Das reicht meiner Meinung nach um ihr keine Plattform zu bieten. Heute hat Musk übrigens nachgelegt und dem rechtsextremen Hooligan Tommy Robinson gehuldigt, der aktuell im britischen Gefängnis sitzt.
zum Beitrag29.12.2024 , 21:45 Uhr
Naja....es wäre schon Meinungspluralismus wenn nun ein beinharter Kommunist die Gegendarstellung zu den Thesen von Musk in der Welt veröffentlichen dürfte- mitsamt der Forderung einen Musk zu enteignen.
Dazu wird es vermutlich nicht kommen, oder? Insofern gilt der "Meinungspluralismus" der Welt nur in eine Richtung und ist kein wirklicher Meinungspluralismus, sondern nur ein Anbiedern an die künftige Elite.
zum Beitrag28.12.2024 , 20:12 Uhr
Die Leute die sich Musk anbiedern, sind das eigentliche Problem. Die Lindners und all die anderen...
zum Beitrag27.12.2024 , 00:54 Uhr
Wolfgang M. Schmitt hat in seiner Filmanalyse den letzten Film als "Jammerlappen-Bond" bezeichnet und ich gehe mit dieser Kritik voll mit.
Ich will ja gar keinen James Bond sehen, der authentisch-menschlich und nahbar ist.
zum Beitrag25.12.2024 , 01:27 Uhr
1. Dieser Anschlag ähnelt zunächst und völlig augenscheinlich den islamistischen Anschlägen und ist fast deckungsgleich mit dem Anschlag am Breitscheitplatz auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin. ( Was es ja so verwirrend macht)
2. Der Anschlag eines rechten Iraners in München war gezielt gegen Migranten gerichtet. Damit hatte der Attentäter in Magdeburg (im Bezug auf seiner Wahl des Terrorziels) überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil: auf einem christlichen Weihnachtsmarkt findet man wohl prozentual betrachtet weniger Muslime, als an einem typischen Wochentag in der Magedburger Innenstadt.
3. Nihilsten sind das Gegenteil von Ideologen. Terroristen sind keine Nihilsten, sondern Überzeugungstäter.
...aber Zustimmung zur Überschrift des Artikel. Terroristen sollten nicht vorschnell pathologisiert werden....
zum Beitrag24.12.2024 , 16:57 Uhr
So wie jede andere Berufsgruppe auch, die mit Menschen arbeitet? Darf sich etwa ein Arzt die selben Fehler leisten, die sie der Polizei zugestehen?
Desweiteren stinkt hier ja die Fisch vom Kopf her, oder anders gesagt: es geht nicht um und gegen den einzelnen Polizisten oder die Polizistin.
zum Beitrag24.12.2024 , 16:41 Uhr
Es ist wirklich jedes Mal das Gleiche: Ich würde vermuten, das diese Gesetzesvorlagen als Entwurf eh schon in der Schublade lagen und um dann rausgeholt und präsentiert zu werden, wenn etwas Schlimmes passiert.
Das Problem dabei ist ja-es passiert immer irgendwas. Es gab nie in der Geschichte der Menschheit eine durchgängig friedliche Zeit über eine längere Periode und auch noch nie eine terrorfreie Zeit in der Geschichte der BRD.
Vor 8 Jahren gab es mal einen Artikel in einer großen deutschen Zeitung, der die Terrorangst der Menschen in Europa kritisch hinterfragt hat. Im statistischen Vergleich (zu diesem Zeitpunkt), gab es mehr Terroranschläge in den1990er Jahren in Europa, als in den 2010er und 00er Jahren.
Statistiken sind etwas feines: So besagt ja auch die amtliche Kriminalstatistik, das 1993 die Höchstzahl an Mord und Totschlag in Deutschland begangen wurde ( mehr als doppelt so hoch, wie in den letzten beiden Jahrzehnten). Generell waren die 1990er wohl das unsicherste Jahrzehnt in der jüngeren Geschichte der BRD, was Gewaltkriminalität angeht.
Wenn man aber die Bevölkerung fragt (beeinflusst durch Politik und Medien), dann war es "noch nie so schlimm wie heute".
zum Beitrag23.12.2024 , 17:21 Uhr
Rechtsradikale und Islamisten: Alle beschwören sie den finalen Endkampf (und Sieg), alle verehren sie die Apokalypse. Beide Seiten haben keinen Respekt vor Menschenleben, bei beiden Seiten fallen Späne, wenn "gehobelt wird".
Jetzt sind es sogar die gleichen Ziele. Zerquetscht werden soll die Freiheit und Individualität zwischen den Fronten. Ja...wie kommen wir da wieder raus?
zum Beitrag22.12.2024 , 22:33 Uhr
Den Kontext habe ich schon verstanden. Deshalb schrieb ich auch, daß ich diese Einteilungen in männliche Archetypen höchst esoterisch und lächerlich finde.
Ich bin kein Alpha/Beta/Omikron...
Letztlich bezieht sich diese Vorstellung vom Sigma-Mann aber nicht unbedingt auf Wölfe in Gefangenschaft. Ich habe mich durchaus auch schon damit beschäftigt.
Ich sehe als Zwecksoptimist den Trend zum Sigma-Male als Fortschritt in einer Community an, die etwas sehr einfach gestrickt ist ( um es freundlich zu sagen) .
Davor wollten alle Alphamännchen sein. Manchmal muss man die Menschen auch da abholen, wo sie stehen....
zum Beitrag22.12.2024 , 22:20 Uhr
Yupp....und dann haut ein Christian Lindner raus, "man müsse mal mehr Musk oder Milei wagen".
Da bekommt der alte Kommunisten-Spruch nochmal eine ganze andere Klarheit: "Hinter dem Faschismus steht das Kapital".
Wobei Musk und Trump noch keine Faschisten sind, aber was noch nicht ist, daß kann ja noch werden....
zum Beitrag21.12.2024 , 21:59 Uhr
" Ein Sigma Boy interessiert sich nicht für Machtgehabe, er steht über sozialen Normen, erscheint unnahbar. Dieses toxische Männlichkeitsbild wird mit einer Hackordnung von Tieren, vor allem Wölfen verglichen und soll gesellschaftliche Hierarchien natürlich erscheinen lassen"
Ich persönlich stehe ja überhaupt nicht auf diese ganzen Stereotypen und Einteilungen von Männern und finde diese ganze Alpha/Beta/Gamma/sigma Therorie ziemlich lächerlich.
Warum jetzt aber ein Mann (Sigma-Male) der nicht auf Machtgehabe steht und den sozialen Normen kritisch gegenüber steht, "toxisch Männlich" sein soll?...- das erschließt sich mir auch nicht so ganz?....
zum Beitrag03.12.2024 , 15:32 Uhr
Eine schöne Geschichte und eine gute Lösung. Das gilt übrigens nicht nur für das Dorf. In meinem Stadtteil gibt es seit Jahren ein Kneipensterben, was unter anderem an den Mietpreisen und Nimby-Nachbarn liegt.
Kneipen, Cafés und kulturelle Treffpunkte werden selten mal in Neubaugebiete eingeplant und dadurch bleiben dieses Neubaugebiete in aller Regel anonyme Wohnblocks und Trabantensiedlungen.
Die Wichtigkeit für die Zufriedenheit der Anwohner/innen bezüglich des kulturellen Lebens um sie herum, wird oft unterschätzt.
zum Beitrag30.11.2024 , 10:54 Uhr
Großartig! Es kommt selten vor das mich ein Zeitungsartikel derart zum Lachen bringt. Gerne mehr davon!
zum Beitrag20.11.2024 , 17:33 Uhr
Wo gehen denn diese jährlichen Milliardenbeträge hin? Die fünf guten Arte Dokus jährlich sollen also die Rechtfertigung für 227 Euro sein, die jeder arbeitende Bürger dieses Landes aufbringen muss; und das unabhängig von seinem Gehalt?
80 Prozent der Netflix-Produktionen sind sozialkritischer, als ein "unbequemer" deutscher Fernsehfilm und der Streamingdienst kostet zudem weniger. Das britische BBC bekommt es als älteste öffentlich rechtliche Rundfunkanstalt der Welt irgendwie hin, großartige Filme zu produzieren.
In diesen Labershows auf ZDF und ARD werden die immergleichen Politdarsteller eingeladen und dann auf unglaublich oberflächlichem Niveau die Themen der Woche zu diskutieren.
Das Problem sind hier nicht die Rechten, die selbstverständlich bei ihren Forderungen ungute Hintergedanken hegen. Natürlich sollte niemand bei Verstand, ein privates Medienimperium wie unter Berlusconi in Italien als Ersatz für den ÖRR bevorzugen.
Das Legitimationproblem des ÖRR ist dennoch Hausgemachtes und beruht auf mangelnder Transparenz und Qualität. ARD und ZDF sind die reichsten ÖRR-Sender der Welt. Für 7.25 Milliarden Euro für 2023 bekamen wir von ARD welches Highlight zu sehen?
zum Beitrag13.11.2024 , 21:05 Uhr
Ich habe früher Hartz 4 bezogen und nebenbei einen 450 Euro Minijob gemacht. Das ist nun schon 14 Jahre her und ich bin nicht auf dem aktuellen Stand, aber kann folgendes dazu sagen:
Der finanzielle Rahmen der Übernahme von Mietkosten war so gering angesetzt, daß ich beim notwendigen Umzug kaum ein WG-Zimmer am Stadtrand gefunden habe. Strom, Wasser, Internet mussten selbst bezahlt werden. Von den "theoretisch" verdienten 450 Euro wurde 280 Euro von meinem Arbeitslosengeld abgezogen. Also eigentlich war es ein 270 Euro Job.
Nun bin ich mittlerweile fest angestellt und verdiene als Geringverdiener auch nur 1600 Euro netto, aber das ist schon ein Batzen mehr Geld, als zu ALG2-Zeiten.
Im übrigen: mein Krankenbeitrag liegt bei 156,51 € pro Monat. Das sie die Kosten der Krankenkasse auf 300 Euro pro Monat schätzen, lässt tief blicken in welcher Einkommensklasse Sie sich bewegen. Dazu müsste man 4000 bei meiner Krankenkasse verdienen.
Im übrigen geht es doch bei der ganzen Hetze gegen Arbeitlose aus der Wirtschaft gar nicht um die Arbeitslosen selbst. Die wollen Druck auf mich als Arbeiter ausüben, damit wir bloß keine Ansprüche stellen und uns gegeneinander aufhetzen
zum Beitrag10.11.2024 , 21:09 Uhr
"Dass Sexismus im Spiel sei, leugnet Davis, zumindest sei das bei ihm nicht der Fall"
- Identitätspolitik: Darauf war ein großer Teil des Wahlkampfs von Kamala Harria ausgerichtet-Auf das Thema Hautfarbe und Geschlecht. Es war die ganze Zeit die Rede von einer "möglichen ersten schwarzen Frau als Präsidentin". Das Amt des Präsident/in ist aber keine symbolische Rolle, die darauf beruht ein gutes Vorbild zu sein.
zum Beitrag09.11.2024 , 14:39 Uhr
Es gibt bei der TAZ durchaus noch ein paar linke Artikel und Journalistinnen und Journalisten, aber ich nehme es auch so wahr, als ob gewisse Themen oft nicht zusammengedacht werden.
Gerade wenn es um Ökonomie oder Standpunkte aus der Arbeiterklasse geht, wird schnell gutbürgerlich und von oben herab argumentiert.
Das fällt mir übrigens auch beim Kommentieren auf, wo manch kritischer Kommentar von mir gar nicht mehr veröffentlicht wird.
zum Beitrag08.11.2024 , 21:29 Uhr
In welcher Stadt bei den internationalen Spielen von Dortmund, gab es eine Demonstrantion gegen die deutsche Außenpolitik im Anschluss? Es ist mir nicht bekannt, daß internationale Fußballspiele von Vereinen zum Anlass genommen wurden, um gegen die Existenz Deutschlands oder gegen die deutsche Politik zu demonstrieren.
Das ist mir allgemein nur im Bezug auf Israel bekannt. Ähnlich verhielt es sich ja sich auch bei der Eurovision in Stockholm.
Ich habe schon so einiges bei Fußballspielen gehört und das meiste verstößt definitiv zu derbe gegen die Netiquette, um das hier wiederzugeben. Das aber gegen ein Land demonstriert wird, wenn ein städtischer Fußballverein irgendwo spielt-das ist mir neu!
zum Beitrag08.11.2024 , 20:45 Uhr
Auf Deutschland übertragen könnte ich die Frage so beantworten. Was bringt die Erhöhung des Mindestlohns wenn die Produkte im Supermarkt so teuer geworden sind, das ich mir am Ende weniger leisten kann?
Sozialdemokratische Politik muss sich eben nicht nur daran messen lassen, was sozialdemokratische Politik in der Theorie alles Gutes möchte, sondern auch die realen Begebenheiten im Blick behalten.
Bei mir wäre das: Minimale Erhöhung des Lohns, was durch eine Mieterhöhung direkt gefressen wurde und die Energiekosten sind dabei noch gar nicht eingerechnet. Dann kommen die Lebensmittelpreise dazu, Essen gehen oder generell ausgehen ist sowieso ein Luxus geworden. Der Döner bei mir um die Ecke kostet mittlerweile das dreifache, wie vor 15 Jahren.
Das heißt jetzt nicht das ich ein Anhänger neoliberaler Wirtschaftspolitik geworden bin, aber ich verstehe warum Menschen auf die Versprechen einer deregulierten Wirtschaft reinfallen-Das ist die Hoffnung darauf, daß man ohne große staatliche Kontrolle des Arbeitsmarktes, aus seiner Garage heraus Waren verkaufen kann.
zum Beitrag08.11.2024 , 16:40 Uhr
"Ganz offensichtlich nämlich unterstützen sie z.B. "Grab 'em by the pussy". Ob die Wählerinnen in den USA das tatsächlich wollen wird man leider nie erfahren."
-Viele Amerikaner haben in den letzten Wochen geäußert, daß sie Trump für keinen netten Menschen halten und trotzdem in Betracht ziehen, ihn aus wirtschaftlichen Gründen zu wählen. Man bräuchte jetzt einen Businessman und keinen Politiker, war eine häufige Aussage hierzu. Trotz meiner persönlichen Abneigung gegen Trump haben diese Leute in einer Hinsicht recht: Das Privatleben eines Politikers und seine Persönlichkeit sind nicht so wichtig, wie das was am Ende für die Wähler dabei rauskommt. Gewählte Politiker haben eine andere Rolle als ein Bundespräsident oder das britische Königshaus. Sie müssen keine strahlenden Vorbilder sein, sondern funktionierende Politik machen.
Trump hat es irgendwie geschafft, die Arbeiterklasse davon zu überzeugen, das er die Inflation stoppen und die Löhne erhöhen kann- Oder haben es die Demokraten versäumt?...
zum Beitrag07.11.2024 , 22:23 Uhr
Adorno hat damals schon richtigerweise angemerkt, daß die Gleichsetzung von Kapitalismus mit Demokratie, bei den weniger Begünstigten zu einer Ablehnung der Demokratie selbst führt.
Die Sozen spielen eben brav nach den Regeln der kapitalistischen Demokratie. Diese biedere Anständigkeit führt dann eben zu Reförmchen anstelle von spürbaren Veränderungen.
Zu einer "Minderung der Mieterhöhung", beispielsweise aber nicht zu günstigen Mieten. Die Einführung des 8 Stunden Arbeitstags war damals eine Revolution. Genauso mutige und große Schritte bräuchte es für das Thema Mieten heutzutage, um als "Linke" relevant zu bleiben.
Die kapitalistischen Regeln funktionierten nicht für die Arbeiterklasse. Trump bricht die Regeln der Demokratie. Wenn Demokratie und Kapitalismus ständig zusammengedacht werden, dann lässt sich das Eine und das Andere auch schnell mal verwechseln.
zum Beitrag07.11.2024 , 18:55 Uhr
Weil jemand wie Trump die Regeln bricht. Das ist der Grund warum die Menschen einen Trump gut finden Weil die Menschen das Gefühl haben, das die Regeln des Systems für sie nicht funktionieren.
zum Beitrag07.11.2024 , 18:42 Uhr
"Es sollte für eine eine Demokratische Partei, die sich von Menschen aus der Arbeiterklasse abgewandt hat, keine Überraschung sein, dass sich die Arbeiterklasse von ihr abwendet. Während die demokratische Führung den Status quo verteidigt, ist die amerikanische Bevölkerung wütend und will Veränderung. Und sie hat recht.“
-So ist es und das Gleiche gilt übrigens auch für die SPD und lässt sich wunderbar auf die meisten westlichen Parteien der Linken Mitte übertragen.
Der Hype um Kamala Harris hat mich an den "Schulz-Zug" vor einigen Jahren erinnert. Da dachte man auch kurzfristig und euphorisch, das nun wieder ein echter Sozialdemokrat am Ruder ist, der für soziale Gerechtigkeit steht, bis nach ein paar Wochen aufgefallen ist, daß er eigentlich gar nicht so viel Neues zu sagen hatte.
Ähnlich verhielt es sich mit Kamala Harris. Zunächst fand ich sie sehr sympathisch, aber eigentlich beruhte das gesamte Konzept ihre Wahlwerbung darauf, eine schwarze Frau und nicht Trump zu sein.
Inhaltlich kam wenig rüber. Vorallem wirtschaftspolitisch nicht.
zum Beitrag29.10.2024 , 12:35 Uhr
1. Schön das Sie immerhin theoretisch beim Existenzrecht dabei sind. Praktisch habe ich da meine Zweifel, denn immerhin hat die Hamas den Israelis den Krieg erklärt und ist in die Landesgrenzen Israels eingedrungen. Da Sie diesen Umstand ignorieren, verkehren Sie auch die Schuldzuweisung für diesen Krieg, den Israel an mehreren Fronten führen muss, weil es um die Existenz geht. 2. Meinetwegen. Anarchismus müsste in meinen Augen nicht heißen, daß man weltfremde Positionen vertritt. Tut es aber... 3. Judenhass war über Jahrhunderte Mainstream, nicht nur in Deutschland. Nach dem Holocaust gab es eine kleine Unterbrechung und ein kurzfristiges Umdenken, aber das bedeutet nicht das nach dem Ende des zweiten Weltkrieges der Judenhass verschwunden wäre. Hier ist also die Frage, ob ich mich auf Seiten eines Mainstreams positionieren will, der alte antisemitische Klischees wieder neu aufleben lässt? 5. Mir ging es hier vorallem um das unreflektiert benutzte Wort " Israelkritik" das so in diesem Kontext nur für Israel seine Anwendung findet und die Gesamtheit des Staates Israel meint. Ich kenne keine "Irankritiker" und auch keine "Frankreichkritiker"
zum Beitrag29.10.2024 , 00:47 Uhr
"Wäre jemand Antipersist oder Antischiit, wenn er die Frauenverfolgung durch den Staat kritisiert oder das Töten im Ausland?"
- Da ich keine Personen kenne die sich als "Irankritiker" bezeichnen, sondern nur Menschen kenne, die (wenn überhaupt) das Mullah-Regime kritisieren, bleiben wir hier bei einer rein hypothetischen Frage. Denn diesen Begriff der allumfassenden "Israelkritik", der oben verwendet wurde, gibt es nur für diesen einen jüdischen Staat auf dieser Erde. "Israelkritik"- das meint die Existenz des Staates und allumfassend die Gesellschaft. Es gibt keine "Irankritik" und schon gar keine "Palästinakritik".
Um den Spieß mal rumzudrehen: Ich bin definitiv "Palästinakritiker", was halten Sie davon?
zum Beitrag29.10.2024 , 00:17 Uhr
Was wird "hochgejazzt"? Können Sie genauer erläutern, welcher Teil meiner kurzen und groben Zusammenfassung über die Geschichte der Hamas übertrieben dargestellt wurde, oder gar falsch ist?-Bitte mit historischen Fakten belegen!
Ich habe mich auf Ihre Aussage bezogen, das die Hamas ja nicht mit den Nazis in punkto Ideologie und Antisemitismus vergleichbar wäre. Ich denke nicht nur, das die Hamas mit den Nazis im Bezug auf Antisemitismus vergleichbar ist, ich liefere Ihnen gleichzeitig die historisch bewiesene Verbindung zwischen den Nazis und der Hamas gleich mit.
Also bitte: welcher Punkt genau ist im Bezug auf die Hamas und ihren Antisemitismus sowie die historische Verbindung zwischen der Muslimbruderschaft(=Hamas) übertrieben?
zum Beitrag28.10.2024 , 23:50 Uhr
Aus den Grünen wie aus der Linkspartei treten gerade vernünftige Leute aus. Da sehe ich schon Potential für eine ökonomisch linke Grüne Partei
zum Beitrag28.10.2024 , 18:51 Uhr
"Rhetorische Gleichsetzung von Hamas und Hitleriten ist nicht harmlos und i.d.R. nur der deutschen "Ent-Schuldung" zuzuschreiben."
-das ist ihre psychologische These dazu. Ich sehe das selbstverständlich genau andersrum wie Sie und behaupte als Antithese hierzu, das die unverhältnismäßige Kritik am israelischen Vorgehen nach der Kriegserklärung und dem antisemitischen Massaker der Hamas am 7 Oktober 2023, vorallem der Tatsache geschuldet ist, daß es eben das jüdische Israel ist, was sich im Krieg befindet.
Die akribische Suche nach Fehlern Israels, die ständige doppelbödige Bewertung der israelischen Gesellschaft und Außenpolitik-ich bitte Sie!
Jahrhunderte dauernder Judenhass der schließlich im schlimmsten Massenmord der Menschheitsgeschichte mündete, hängt wie ein moralisches Schwert über den Köpfen der Menschen. Von dieser "Last" würden sich gerne einige befreien und was wäre da willkommener als der Nachweis, daß "die Juden tatsächlich so schlimm sind wie immer gedacht".
Bezüglich der idologisch-historischen Verbindung zwischen der Hamas und den Nazis haben Sie meine erste Antwort ja schön fleißig ignoriert. ...
zum Beitrag28.10.2024 , 14:10 Uhr
1. Durch eine Bekenntnis zu Israel bin ich der Bildzeitung trotzdem zu nichts verpflichtet. 2 .genau diese naive Argumentation hat mich als jungen Erwachsenen dazu gebracht, mich nicht mehr als Anarchisten zu bezeichnen. Um Staaten auflösen zu können, muss man erst einmal neue Formen der Kooperation und Organisation schaffen. Ansonsten gibt es Mord und Totschlag. 3. Was der linke westliche Zeitgeist international zum Thema Israel sagt, ist gelinde gesagt ziemlich bitter. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Antisemitismus wurde halt immer nur auf Deutschland und unsere Geschichte geschoben. Warum berufen Sie sich darauf?- Als ob es nie linke Irrungen und Wirrungen gegeben hätte. Da reicht schon ein Blick auf die ganzen maoistischen K-Gruppen aus den 1970ern, um zu Wissen, daß Linke auch ziemlich falsch liegen können. 4. Sie wollen eine Differenzierung zwischen "Israelkritik" und Antisemitismus? Ich möchte das Sie Irankritik und Libanonkritik üben und sich mit den Linken im Iran solidarisieren. 5. Außenpolitisch fühle ich mich eher bei den Grünen aufgehoben. Ich möchte aber als Arbeiter eine ökonomisch linke Partei wählen können und das sind die Grünen innenpolitisch nicht.
zum Beitrag28.10.2024 , 11:07 Uhr
Ideologisch passen die Hamas und Nationalsozialisten zusammen, besonders im Bezug auf den Antisemitismus, der eine zentrale Rolle in der Ideologie der Hamas wie der Nazis einnimmt. Um die militärische Stärke ging es bei diesem Vergleich des Antisemitismus nicht, da wäre das dritte Reich und die Hamas nicht Vergleich. Dies ist ein Vergleich der Ideologien und dieser Vergleich ist angebracht.
Vielmehr lässt er sich sogar historisch begründen. Die Hamas ist ein direkter Ableger der 1928 gegründeten Muslimbruderschaft. Die Muslimbruderschaft in Ägypten hat ab 1936 mit den deutschen Nazis zusammen gearbeitet. Das zentrale Element der Kooperation beruhte auf sie Einigkeit bezüglich der "Judenfrage". Der Großmufti von Jerusalem Amin Al-Husseini war Ehrengast im Berlin der 1930/40er Jahre, wurde Mitglied der Waffen-SS und mobilisierte auf dem Balkan Muslime für den gemeinsamen Kampf, um den Juden die Fluchtwege abzuschneiden, was Tausenden Juden das Leben kostete. Im gelang 1945 die Flucht nach Ägypten, wo er zusammen mit der Muslimbruderschaft gegen die geplante Neugründung des Staates Israel kämpfte.
Das sollte allgemeines Geschichtswissen sein, wenn man sich zu diesem Thema äußert
zum Beitrag25.10.2024 , 21:02 Uhr
Es ist schon interessant, das dieser Konflikt seit dem 8 Oktober 2023 besteht und tausende Israelis aufgrund des Raktenbeschuss vor der Hisbollah fliehen mussten, aber das Ganze in der Öffentlichkeit erst nach der Offensive der Israelischen Regierung eine Rolle spielt.
Ich bin kein Libanon-Kenner und halte mich deshalb mit Statements bezüglich der Regierung und Zivilbevölkerung des Libanons zurück. Inwiefern dort die Hisbollah mitregiert und welchen Rückhalt sie in der Bevölkerung genießt, das vermag ich nicht genau zu sagen.
Es ist aber doch schon bedenklich, wenn ein Jahr lang unbehelligt Raketen aus einem Land abgeschossen werden können. Gab es denn irgendwelche Konsequenzen gegen die Hisbollah im Libanon von Seiten der dortigen Regierung, oder zumindest zivilgesellschaftlichen Versuche, die Hisbollah zu stoppen?
Wenn ich die Zeitungsartkel der letzten Wochen zum Thema richtig deute, dann ist es nicht wie in Gaza, wo die Hamas die Regierung stellt(e). Hier wird also ein Unterschied gemacht, zwischen der Regierung und der Hisbollah.
Wie muss man sich das denn genau im Libanon vorstellen mit der Hisbollah?
zum Beitrag25.10.2024 , 20:25 Uhr
Das Bauhaus als Solches braucht man sicherlich nicht zu verteufeln. Dad Bauhaus hatte seine Zeit und Berechtigung. Das Bauhaus und die Moderne hat aber den Weg geebnet für die seelenlose monokulturelle Glotz und Betonarchitektur, die überall Einzug erhalten hat.
Es ist sicherlich ein schmaler Grad wenn über eine allgemeingültige Ästhetik in der Architektur debattiert wird, ohne dabei die faschistische Argumentation von "entarteter Kunst und Kultur" zu übernehmen.
Gleichzeitig wollen die meisten Städter in den schicken Altbauwohnungen wohnen, wenn sie es sich leisten können.
zum Beitrag25.10.2024 , 20:06 Uhr
„Für revolutionäre Sozialisten hatten und haben die Palästinenser immer jedes Recht, sich mit allen erforderlichen Mitteln gegen die von den Imperialisten unterstützte zionistische Siedlerkolonie zu wehren, die ihr Land besetzt und sie unterdrückt"
- Mit Personen in der Linkspartei, die so etwas Furchtbares äußern und damit durchkommen, ist diese Partei für mich als Sozialisten unwählbar geworden.
zum Beitrag25.10.2024 , 03:27 Uhr
Was mir immer wieder auffällt: es gibt innerhalb der Linken eine große Sensibilität gegenüber Rassismus und auch Sexismus oder Homophobie werden mittlerweile als Problem erkannt und auch als Solches benannt.
Das Selbe kann man vom Thema Antisemitismus leider überhaupt nicht behaupten. Hier gilt ein sehr grobschlächtiges " Hau drauf"-Prinzip.
Homophobie fängt nicht bei einer Gewalttat gegen Schwule und Lesben an und Antisemitismus nicht beim Holocaust! Antisemitismus beginnt da, wo die Handlungen von Juden grundsätzlich anders beurteilt werden.
Manche können ja noch nicht einmal Antisemitismus im Massaker der 7 Oktobers erkennen. Alleine dieses gedankenlose Gerede über den bösen Zionismus finde ich allmählich unerträglich. Als ob die Zeit rückwärts läuft. Mir macht das alles langsam ziemliche Angst. Antisemitismus war ein zentrales Element des Nationalsozialismus und wer das nicht versteht, der versteht auch den Geist des deutschen Faschismus nicht.
zum Beitrag19.10.2024 , 14:22 Uhr
Leider haben Sie Unrecht und die Taten vom 7. Oktober werden von Einigen, als Akt des Widerstands umgedeutet. Aber schön, daß Sie das zumindest so sehen.
Über alles andere kann man reden, aber ich möchte nicht darüber diskutieren müssen, das die antisemitischen Massaker gegen Frauen letztes Jahr genau das waren- antisemitisch, frauenfeindlich und widerlich!
zum Beitrag18.10.2024 , 14:23 Uhr
Es gibt hier aber deutliche Unterschiede in den Motiven und der Ausführung von Gewalt. Das Eine ist ein Krieg, das andere ein Massaker mit antisemitischen Motiven. Ich will hier gar nicht zu sehr uns Detail gehen, dafür gibt es Debatten zum Thema, die mir geeigneter erscheinen.
Die gezielte Vergewaltigung und Verstümmelung von Frauen ging jedenfallsnur von Seiten der Hamas aus und darum geht es in dem Interview.
Ich verstehe auch nicht, warum nicht einmal über die jüdischen weiblichen Opfer der Hamas gesprochen werden kann, ohne daß Ganze gleich wieder in eine Waagschale zu werfen?
Das ist nämlich genau das Problem für mich und viele andere-machmal wird höflicherweise noch beteuert, das man diese Abscheulichkeiten auch wirklich schlimm fand, um dann direkt wieder auf andere Themenfelder umzulenken.
Diese Frauen die am 7 Oktober massakriert und geschändet wurden, hatten nichts mit der Kriegsführung Netanjahu's zu tun. Egal wie man dazu steht, das muss einem doch einleuchten?
Nichts rechtfertigt die Vergewaltigung und Verstümmelung von zivilen Frauen-nichts!
zum Beitrag18.10.2024 , 11:32 Uhr
Danke! Das sehe ich genauso
zum Beitrag18.10.2024 , 10:15 Uhr
Ein sehr gutes und wichtiges Interview. Genau das habe ich in meinem linken Freundes und Bekanntenkreis auch erfahren.
Ich bin immernoch geschockt von den Bildern der Gewalt an Frauen, die mir am 8. Oktober 2023 in meine Social Media Accounts gespült wurden. Manches davon werde ich wohl nie vergessen. Die Relativierung davon ging direkt nach den Massakern der Hamas los.
zum Beitrag17.10.2024 , 15:33 Uhr
In Israel sehen das viele junge Menschen nach dem 7. Oktober etwas anders, als die jungen Menschen in den USA.
zum Beitrag17.10.2024 , 13:27 Uhr
Die Hamas ist ein Ableger der Muslimbruderschaft. Die gibt es schon um einige Jahre länger.
zum Beitrag17.10.2024 , 13:08 Uhr
Danke für Ihren Kommentar und sie haben Recht.
zum Beitrag17.10.2024 , 02:57 Uhr
Wir sind also immernoch kein säkularer Staat? Danke für den Hinweis. Dann wird es Zeit die Säkularisierung weiter voranzutreiben
zum Beitrag17.10.2024 , 02:53 Uhr
Ihr Kommentar macht mich auf mehreren Ebenen absolut ratlos. Da wäre einmal die Behauptung, das diese Wissenschaftler keine Beweise für ihre Theorien erbracht hätten.
Zweitens habe ich nicht geschrieben, daß die religiösen Schriften "weg" sollen. Ich habe geschrieben, daß diese religiösen Schriften nur für Anhänger von organisierten Glaubensgemeinschaften eine Bedeutung haben und diese Bedeutung keinen höheren Stellenwert in einer säkularen Gesellschaft haben darf, als andere schriftliche Werke. Das ist meine rechtliche Auffassung davon.
Drittens glaube ich kaum, daß sie mehr als ein paar Lacher auf ihre Kosten und ein wenig Empörung über den Akt des Bücherverbrennens an sich ernten werden, wenn sie ein Werk von Newton oder Einstein öffentlich verbrennen. Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich glaube kaum das dies zu einem terroristischen Akt oder auch nur einer Anzeige von Newton/Einstein-Fans führen wird...
zum Beitrag16.10.2024 , 17:56 Uhr
Das finde ich in diesem Zusammenhang absolut falsch bemessen, denn Christen haben sich zumindest in Deutschland schon lange an Provokationen und Beleidigungen gewöhnt. Seit den Rolling Stones gibt es antichristliche Anspielungen in der Pop und Rockmusik und das tausendfach. Da kräht doch kein Hahn mehr danach. Kleiner Tipp: Zählen sie gerne mal die umgedrehten Pentagramme und Kreuze auf dem Wacken-Festival, oder lesen Sie mal das Titanic-Satiremagazin.
Das war mal anders und dessen bin ich mir als Atheist durchaus bewusst. Das kann sich auch wieder ändern, wenn man den Religionen wieder mehr Recht zuspricht, als anderen Menschen.
Deshalb ist es wichtig, das diese Gesellschaft in ihrer Rechtsprechung säkular bleibt.
Das dies nicht immer angenehm für Gläubige ist, daß ist natürlich auch klar. Solange es aber keinen Beweis für die Existenz eines Gottes gibt, sind religiöse Schriften nicht als wichtiger einzuordnen als jedes andere Buch
zum Beitrag16.10.2024 , 13:48 Uhr
Meine Rechtsauffassung hierzu:
Ein Buch besteht aus Papier und Papier brennt. Bücher werden durch das geschriebene Wort mit Inhalt gefüllt. Genauso wie ein Modekatalog , oder ein Werbeplakat einen Inhalt hat.
Die Einen halten Herr der Ringe für ein Meisterwerk, manche lesen gerne Schopenhauer oder Adorno und andere blättern einfach durch das Reisemagazin, bevor es im Altpapier landet.
Ich gehe stark davon aus, daß auch Menschen die Fans der Harry Potter Bücher sind, sich in ihrer Lebenswelt angegriffen fühlen, wenn diese Bücher in der Öffentlichkeit verbrannt würden.
Deshalb strebt aber niemand ein Gerichtsverfahren an oder will Menschen umbringen weil das Buch seines Lieblingsautors irgendwo auf dieser Welt für Schund gehalten wird.
Nun handelt es sich beim Koran, bei der Bibel, der Rigveda, der Pali-Kanon, der Tora aber um Schriften von organisierten Glaubensgemeinschaften. Hier stellt sich für mich als Atheist nicht die Frage, wer diese Bücher verbrennt, sondern warum diesen Bücher eine größere Bedeutung beigemessen werden soll?
Nicht "Gott" wird beleidigt ( für den es keinen Beweis gibt) , sondern die Gläubigen fühlen sich beleidigt. Das ist ein Unterschied!
zum Beitrag25.10.2023 , 23:12 Uhr
"Denn eigentlich geht es den Leuten rund um Merz und Höcke darum, Deutschland in einen illiberalen Neoliberalismus mit pseudo - demokratischen Anstrich zu verwandeln..."
Sie wollen jetzt nicht wirklich den Merz mit einem Faschisten wie Höcke zusammen in einen Topf werfen? Ich mag unseren künftigen Kanzler Merz auch nicht besonders, aber eigentlich will der Merz kulturpolitisch einfach wieder an Helmut Kohl anknüpfen.
zum Beitrag25.10.2023 , 23:01 Uhr
Sind das " die Religionen "?
zum Beitrag25.10.2023 , 16:10 Uhr
Es gibt keine Neokoloniale Politik Israels und auch ansonsten ist der Vergleich echt schräg.
Als ein Mann in Chemnitz vor ein paar Jahren von Geflüchteten umgebracht wurde, gab es dannach Hetzjagten auf Migranten.
Ich will mir gar nicht vorstellen was hier los wäre, wenn 1400 Europäer auf einem Technofestival von Islamisten umgebracht würden.
zum Beitrag25.10.2023 , 16:01 Uhr
Danke! Auf eine Antwort auf diese Frage warte ich seit dem 7 Oktober." Was sollte Israel ihrer Meinung nach tun"? Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, das Sie keine Antwort auf diese Frage bekommen werden.
Sie werden zu hören bekommen, was Israel nicht tun soll, sie werden halbgare historische Belehrungen zu hören bekommen, was Israel in der Vergangenheit hätte alles anders machen können, aber Sie werden keine realpolitisch und realistisch umsetzbare Antwort auf diese Frage bekommen.
Stattdessen können Sie mit folgenden Antworten rechnen:
1.Raketen als Antwort auf die Raketen der Hamas sind falsch. 2.Eine Bodenoffensive ist falsch. 3. Eine Lebensmittelblockade ist falsch. 4. Den Zaun höher bauen ist sowieso falsch. 5. ...und Geheimdienstoperationen des Mossad sind das Böse schlechthin.
zum Beitrag25.10.2023 , 15:47 Uhr
...."billigend in Kauf zu nehmen".
- im Unterschied zur Hamas, zielt der Gegenschlag Israels nicht darauf ab Zivilisten zu töten. Insofern ist das Wort "billigend " einfach falsch.
Zivilie Opfer gibt es aber in jedem Krieg. Die gibt es auf russischer wie ukrainischer Seite, die gab es bei den Nazis wie Allierten, die gibt es auf kurdischer wie türkischer Seite. Was Sie sagen ist so juristisch definitiv falsch.
Rein hypothetisch: Was glauben Sie eigentlich, was die Hamas tun würde, wenn Israel die selbe Taktik anwenden und jüdische Zivilsten als menschliches Schutzschild missbrauchen würde? Würde das die Hamas davon abhalten, auch nur eine Rakete weniger Richtung Israel zu feuern, oder wäre das vielleicht sogar ein zusätzlicher Anreiz für die Hamas?
zum Beitrag25.10.2023 , 02:31 Uhr
Ich verstehe den Zusammenhang nicht, denn Sie hier aufzeigen wollen.
Die Hamas sind nicht nur radikale Islamisten und Terroristen ,sondern haben historische Verbindungen zum Nationalsozialismus.
zum Beitrag25.10.2023 , 02:27 Uhr
Von welchen Gebieten sprechen Sie genau? Bitte benennen Sie diese Gebiete beim Namen, denn ich sehe die Verbindung zu Gaza und der antisemitischen Hamas nicht
zum Beitrag25.10.2023 , 02:26 Uhr
"Dabei hat Israel jedes Recht sich gegen die schrecklichen Angriffe der Hamas zu verteidigen"
- Dann sagen Sie mir mal an der Stelle, wie sich Israel Ihrer Meinung nach verteidigen soll? Denn kritisieren kann man immer viel, aber keiner dieser Kritiker konnte mir bisher sagen, auf welche Art sich Israel nun verteidigen soll und darf?
Die Kritiker kritisieren ein Bombardement und die Kritiker kritisieren eine geplante Bodenoffensive. Wäre ein Angriff vom Wasser aus angemessen, oder etwa unterirdisch? Was sagen denn die ganzen Militäexperten und Kritiker?..
Denn viel mehr Möglichkeiten als ) Bombardement oder b) Bodenoffensive oder c) Gaza aushungern lassen( und das kann wirklich niemand wollen) sehe ich eigentlich nicht, um die Hamas loszuwerden.
Insofern sagen die Kritiker durch die Blume gesprochen eigentlich nichts anderes, als das Israel eben kein Recht dazu hat, sich militärisch gegen die Hamas zu verteidigen.
zum Beitrag23.10.2023 , 16:13 Uhr
...und damit nimmt wieder alles sein geregelten Gang. " Business as usual" könnte man sagen.
Wenn die Hamas wie 2021 nur 13 israelische Zivilisten per Raktenangriff ermordet, dann hält die Israelsolidarität medial maximal zwei Tage, bevor im Sinne der "Ausgewogenheit" wieder relativiert wird was das Zeug hält. Dieses mal waren es 1400 israelische zivile Opfer und immerhin war man medial eine Woche lang erschüttert und empört und gestand Israel das Recht ein, die Hamas besiegen zu dürfen.
Heute ist schon wieder jeder zweite Artikel in der Tendenz pro-palästinensisch. Noch eine Woche warten und dann ist der 7 Oktober wieder vergessen. Dann steht Israel als alleiniger Sündenbock wieder öffentlich am Pranger. Wie immer halt....
Wahrscheinlich fände man gerade Millionen jüdischer Unterzeichner und Intellektuelle, die einen Artikel verfassen würden der davon handelt, warum es keine andere Option gibt als die Hamas mit allen Mitteln auszuschalten, aber das passt vielleicht nicht ins Narrativ.
zum Beitrag22.10.2023 , 12:55 Uhr
Ich setze nicht "die Solidarität " mit Palästinensern mit dem Massaker gleich. Ich beschreibe die Situation im Bezug auf die Reaktionen nach dem Massaker und da ist es nunmal völlig unangebracht auf das Massaker mit einer Palästina-Flagge zu reagieren
zum Beitrag22.10.2023 , 03:02 Uhr
Wenn die Hamas 1400 Zivilisten umbringt, vergewaltigt und 200 Geiseln nach Gaza verschleppt und ich poste am Tag darauf eine Palästina-Flagge, dann steht das wohl in einem gewissen Zusammenhang. Wenn deutsche Neonazis morgen in Polen einfallen und dort wahllos Zivilisten töten und die Reaktion eines deutschen Fussballers auf diesen Vorfall wäre dann eine Deutschlandflagge im Profil- dann wäre das was genau?....
zum Beitrag21.10.2023 , 22:50 Uhr
"Freie Meinungsäußerung und freie Kritik sind ein hohes Gut. Um sie in einer Demokratie zu verbieten oder zu erschweren, muss schon mehr passieren als ein Siegeswunsch für eine Kriegspartei oder auch die Infragestellung der Existenz Israels. Natürlich muss man das dürfen. Es ist schlicht falsch, diese Kritik pauschal als Antisemitismus zu labeln."
-Ich musste diese Textpassage gerade zweimal lesen, um zu glauben was da eigentlich steht. Die radikal islamistische und bis ins Blut antisemitische Terrororganisation Hamas wird als eine von zwei Kriegsparteien bezeichnet und die Infragestellung der Existenz Israels ist nicht antisemitisch?
Da fällt mir fast nichts mehr dazu ein....
zum Beitrag21.10.2023 , 19:10 Uhr
Wenn man davon ausgeht, daß es keinen Antisemitismus im Ausland gibt, dann ist das eine legitime Perspektive. Was auch immer " im Ausland " bedeutet?
Ich habe in meinem längeren Aufenthalt im Ausland teilweise eher das Gefühl gehabt, das Antisemitismus alleine auf das historische Deutschland projiziert wird und die eigene antisemitische Geschichte, die es fast überall gab, als kleiner Nebenwiderspruch angetan wird.
zum Beitrag21.10.2023 , 19:04 Uhr
Sicherlich kann man gegen die Luftangriffe Israels sein, ohne die immernoch stattfindenden Luftangriffe der Hamas mit einem Wort zu erwähnen. Dann kann man auch gegen eine Bodenoffensive sein und natürlich gegen die Blockade Isrsels was Lieferungen in den Gazastreifen angeht. Man kann auch gegen den Sicherheitzaun sein, der Gaza umgibt, der die Hamas daran hindern soll das zu tun, was sie eben tut....
In dem Fall hat man halt nur keine Sekunde über das Wohlergehen der Israelis nachgedacht
zum Beitrag21.10.2023 , 18:54 Uhr
Die sogenannte antiimperiale Linke bezieht sich in aller Regel ausschließlich kritisch auf westliche Staaten. Das imperiale osmanische Reich oder Russland ( auch historisch) werden in ihrer Erzählung ausgeklammert. Gerade im Bezug auf die Historie von Palästina und Israel spielt das osmanische Reich eine ebenso gewichtige Rolle, wie die Briten und selbstverständlich Nazideutschland in seiner Kooperation mit Mohammed Amin Al-Husseini.
Desweiteren kann ich nicht zustimmen, das eine Mehrheit den Palästinensern keine Aufmerksamkeit widmet. Im Gegenteil ist es so, das (beispielsweise) dass BBC vor einigen Tagen, eins zu eins die Pressemitteilung der Hamas über die eingeschlagene Rakete zunächst einmal übernommen hat.
Es is4 interessant wie Medien mit der Hamas im Vergleich zum IS umgehen bzw vor dem 7 Oktober umgegangen sind. Neutrale Berichterstattung hieß bis zum 7 Oktober bei vielen Zeitungen und Presseorganen: " die Israelische Reigerung sagt ....Die Hamas sagt dazu...."
Als ob eine islamistische und bis in Blut antisemitische Terrororganisation auf der selben Ebene wie der demokratische Staat Israel einzuordnen wäre. Wie die Menschen auf die Idee kommen, das sich der Antisemitismus nach 1945 in Luft aufgelöst hätte- das wüsste ich gerne mal?...
zum Beitrag21.10.2023 , 17:23 Uhr
Die Hamas ist eine Ableger der Muslimbruderschaft. Die Muslimbruderschaft kämpfte schon im ersten Palästinakrieg 1948 gegen den neu gegründeten Staat Israel und wollte damals schon die gesamte Region "judenfrei" machen. Einer ihrer Anführer war Mohammed Amin Al-Husseini, der Grossmufti von Jerusalem. Al-Husseini war Mitglied der Waffen-SS und ein glühender Antisemit der im zweiten Weltkrieg für den Tod tausender Juden verantwortlich war.
zum Beitrag21.10.2023 , 00:54 Uhr
Dieser Schuldkomplex wie Sie es nennen, führt bei einigen Deutschen eher zu einer antisemitischen Schuldumkehr. So wird dann aus der Bombardierung von Dresden der "Bombenholocaust" gemacht.
Die Schuldumkehr gibt es aber auch von linker Seite. Jeder Fehler der von Israelis begangen wird, erleichtert das eigene Gewissen. Wobei diesen "Schuldkomplex" auch nur die Personen fühlen, die sich in gewisser Weise mit der deutschen Geschichte identifizieren.
Desweiteren ist weder der frühe Antijudaismus noch die Verschwörungstheorie des Antisemitismus eine deutsche Angelegenheit, nur weil der Antisemitismus im Nationalsozialismus seine extremste Ausprägung hatte.
Apropos Geschichte: Gerade die französische Linke spielt bei der Entwicklungsgeschichte des modernen europäischen Antisemitismus, mit der Verknüpfung von Juden und Kapital, ab 1840 eine gewichtige Rolle.
Insofern würden gerade französische und britische Linke mit ihrem historisch abgeleiteten selbstbewussten Verständnis von Geschichte und der damit einhergehenden Leichtigkeit, manchmal gut daran tun, nicht jeden Fehler der Geschichte in die Deutschen zu projizieren.
Wachsame Deutsche die sich eingehend mit der Geschichte des Antisemitismus beschäftigt haben, als von Schuldkomplexen zerfressene Marionetten zu pathologisieren- das ist auch nicht die reflektierteste Art mit deren Argumenten umzugehen.
zum Beitrag20.10.2023 , 19:24 Uhr
Danke für diesen Kommentar! Der chronisch stumpfe Antisemitismus von Neonazis findet kaum noch Anklang in der Bevölkerung. (Zumindest nicht bei dem biodeutschen Teil)
Die moralische Rechtfertigung und intellektuelle Unterfütterung für das Massaker vom 7 Oktober, liefern heute sich als links begreifende Menschen mit ihren Relativerungen.
zum Beitrag19.10.2023 , 22:06 Uhr
Die geplante Bodenoffensive wird hoffentlich kommen und alles andere is auch nicht wünschenswert, denn dieses Mal wird sich der Konflikt mit der Hamas nicht per Waffenstillstand regeln lassen. Nicht nach dem Massaker vom 7 Oktober. Die Hamas muss weg und nur dann kann hoffentlich langfristig geplant werden
zum Beitrag19.10.2023 , 21:52 Uhr
Ist das so? Leben in Deutschland "unzählige Palästinenser " die sich öffentlich gegen die Hamas stellen würden und Israel als Staat anerkennen?
Dann müssen diese Palästinenser wohl ein bisschen lauter werden in dieser Debatte, denn mein Eindruck in dieser Hinsicht ist aktuell ein anderer
zum Beitrag19.10.2023 , 21:45 Uhr
Dann würde ich antworten: höchste Zeit das sich die anderen Palästinenser gegen die Hamas wehren
zum Beitrag19.10.2023 , 21:42 Uhr
Um das " reine Gute " geht es gar nicht. Die Hamas ist eine Terrororganisation auf einer Stufe des IS und das haben sie am 7 Oktober auch eindrücklich unter Beweis gestellt.
zum Beitrag19.10.2023 , 15:16 Uhr
Nach dem Massaker am 7. Oktober an 1200 unschuldigen israelischen Zivilist/innen und der Kriegserklärung der Hamas, stelle ich allen die selbe Frage.
"Wie würdet ihr praktisch darauf reagieren, wenn ihr als Teil der israelischen Regierung nun zum Handeln gezwungen wärt? "
Ich stelle fest: Viele Kritker sind nicht Willens auch nur einmal für lediglich fünf Minuten die israelische Position einzunehmen und über diese Frage ernsthaft nachzudenken. Es kommt ihnen gar nicht in den Sinn, das Israel auf diesen Angriff der Hamas reagieren muss.
zum Beitrag19.10.2023 , 14:30 Uhr
Leider finde ich mein Beispiel gar noch so extrem. Das sind Argumentationsketten die ich in den letzten Tagen des Öfteren gehört habe.
"Schon unschön mit dem Technofestival, aber die Siedlungspolitik...." . Genau so wurde das vielfach von geäußert. Was geht denn in dem Kopf von jemanden vor, der nach dem Massaker von 7. Oktober Zuallererst seine Palästinasolidarität kundtun muss? ....
zum Beitrag19.10.2023 , 14:09 Uhr
Bevor die Hamas nicht weg ist, kann es keinen Frieden und keine Verhandlung geben. Natürlich sind die Bilder gerade schrecklich, aber was ist denn die Alternative dazu? Die Hamas hat am 7. Oktober das erfolgreich und mit Hilfe der Schergen Teherans ausgeführt, was sie seit 2006 versuchen in die Tat umzusetzen. Das war ja nicht das erste Mal das die Hamas wahllos jüdische Zivilist/innen tötet.
Jedem Bombardement Israels auf Gaza in den letzten Jahrzehnten ging ein Angriff der Hamas voraus, aber hinterher gehen wieder nur die Bilder von weinenden Müttern in Gaza um die Welt und die eigentlichen Aggressoren( Hamas) werden augenblicklich wieder vergessen. Israel kann auch nichts dafür, daß sich Hamas-Terroristen in Kindergärten und Schulen verstecken. Was sollen die Israelis in dieser Situation denn anderes tun als auf den Raketenbeschuss aus Kindergärten und Wohnhäusern zu reagieren?
Auch was das Kappen von Strom, Wasser und der Lebensmittelversorgung in Gaza angeht, bin ich anderer Meinung. Die Hamas muss diesen Angriff vom 7 Oktober von langer Hand aus geplant haben. Wie kann es sein, das die Hamas nicht einmal für eine Woche die Versorgung der eigenen Bevölkerung eingeplant hat, wohlwissend das Israel auf ihren Angriff reagieren muss?
Warum gibt es im Hinblick auf die völlige Gleichgültigkeit der Hamas gegenüber der eigenen Bevölkerung in Gaza keinen Aufstand der dort lebenden Palästinenser/innen? Ich denke das genau hier das Problem liegt, auch in Hinblick auf das Öffnen von Grenzübergangen und eine friedliche Zukunft. Die Hamas hatte nun fast zwei Jahrzehnte Zeit die Bevölkerung in Gaza mit Judenhass und einseitiger Propaganda zu indoktrinieren und selbst wenn optimistisch geschätzt nur jeder vierte Bewohner in Gaza auf seiten der Hamas steht m, wären das immernoch eine halbe Millionen potentielle Gefährder Israels
zum Beitrag18.10.2023 , 20:45 Uhr
Ich hätte nie gedacht das ich mal an diesen Punkt komme, wo ich der CDU in ihrer Migrationspolitik zustimmen würde, aber der 7. Oktober hat bei mir etwas verändert.
Das ist keine Kritik mehr oder teils berechtigte Wut die einfach ein bisschen über die Stränge schlägt. Das ist blanker und mörderisch motivierter Antisemitismus und zu dem Massaker am 7 Oktober gegenüber unschuldigen Zivilist/innen hört man im besten Fall gar nichts ( oder es wird gefeiert) .
Ich stimme der CDU in diesem Punkt zu. Wer deutscher Staatsbürger werden will muss den Staat Israel anerkennen
zum Beitrag18.10.2023 , 20:24 Uhr
"Auf der anderen Seite wird legitime Kritik an israelischer Palestina Politik manchmal zu schnell mit dem Stempel Antisemitismus versehen. Auch da muss man differenzierter hinschauen."
- Das liegt daran, des selten legitime Kritk ohne antisemitische Untertöne daherkommt. Es ist zum Beispiel durchaus legitim, die Duldung illegaler Siedlungen im Westjordanland zu kritisieren.
Wenn diese Kritik aber drei Stunden nach einem Massaker gegen Zivilisten auf einem Technofestival, als automatisierte und völlig emotionslose Reaktion zur Rechtfertigung der Gräueltaten der Hamas benutzt wird , dann wird es ätzend und ist in der Konsequenz antisemitisch motiviert. (Ich mutmaße übrigens an dieser Stelle, daß die Besucher/innen des Technofestivals in überwiegender Anzahl keine Freunde von Netanjahu's Politik sind oder waren).
zum Beitrag18.10.2023 , 20:05 Uhr
Im Zusammenhang mit der deutschen Schuld haben Sie die Erwähnung von Amin Al Husseini und seiner Zusammenarbeit mit deutschen Nazis vergessen. Die Saat des Antisemitismus wurde von diesem Mann ganz entscheidend in der arabischen Welt gelegt und verbreitet.
zum Beitrag18.10.2023 , 00:11 Uhr
Erstmal geht es um die Existenz Israels und dafür muss die Hamas weg.
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