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RAF-Prozess in Verden13 Jahre Knast für Daniela Klette

Die mutmaßliche RAF-Terroristin wird wegen Raubüberfällen zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Im Gerichtssaal skandieren Anhänger „Freiheit für Daniela“.

Zur Urteilsverkündung zur Abwechslung mal ohne Palituch: Daniela Klette Foto: Sina Schuldt/reuters

afp/taz | Die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht im niedersächsischen Verden sprach sie am Mittwoch unter anderem wegen besonders schweren Raubs in sechs Fällen schuldig. Die 67-Jährige stand wegen Überfällen nach Auflösung der RAF zwischen 1999 und 2016 vor Gericht.

Klette soll die Taten laut Staatsanwaltschaft gemeinsam mit den flüchtigen mutmaßlichen früheren RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub begangen haben, um ihr Leben im Untergrund zu finanzieren. Ziel waren Geldtransporter und Kassenbüros von großen Supermärkten, die Gesamtbeute lag laut Anklage bei 2,4 Millionen Euro.

Schuldig gesprochen wurde sie nun auch wegen erpresserischen Menschenraubs und des Versuchs dazu, schwerer räuberischer Erpressung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz. Unter den rund 50 Zuschauern im Saal kam während der Urteilsverkündung Unruhe auf, „Freiheit für Daniela“ wurde gerufen.

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Die Staatsanwaltschaft hatte 15 Jahre Haft gefordert. Klette selbst – während des Prozesses gern mal in ein Palituch gewandet – hatte in ihrem Schlusswort vor gut zwei Wochen gezeigt, dass sie die alten klassenkämpferischen Parolen noch draufhat. Es brauche eine Welt ohne Imperialismus, ohne kapitalistische Zwänge, ohne koloniale und patriarchale Gewalt, ohne Knastmauern sowieso. Der Staatsanwaltschaft warf sie vor, die Anklage „zurechtzulügen“.

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89 Kommentare

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  • Wer sich über 2 Millionen aneignet, sollte besser nicht von kapitalistischen Zwängen labern. Das sind die typischen Allüren linker Herrscher, die sich gleicher als andere sehen und es sich in geraubtem Luxus gut gehen lassen.

    Sie hatte bis zu ihrer Festnahme immer Gelegenheit sich zu stellen, Reue zu zeigen und ihre Verbrechen wieder gut zu machen. Nach einer Haft hätte sie wie jeder andere auch eine finanzielle Grundsicherung erhalten, also das ganze paternale/patriachale Programm.

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

  • In unserem Staat ist die Legitimation zu Ausübung von Gewalt klar geregelt und an das staatliche Gewaltmonopol gefügt.



    Als aktiver Humanist kann ich nur allen Mitmenschen raten & mit auf den Weg geben :



    " Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu ".

  • Raubüberfall bleibt Raubüberfall. Und Bankraub bleibt Bankraub.



    Egal ob jemand danach das Geld für sich braucht oder an andere verteilt. Und gut ist auch, dass man zwar nicht alle Täter erwischt, aber einige eben schon und dann soll nicht belohnt, sondern angemessen und nach Recht und Gesetz bestraft werden. Alles andere sind Diskussionen fernab jeglicher Realität.

  • Es freut mich wirklich sehr, dass in den Kommentaren doch überwiegend die Meinung herrscht das VerbrecherInnen, egal welcher politischen Richtung sie sich zugehörig fühlen, für schwere Verbrechen entsprechend bestraft werden müssen. Bei manchem Schreibendem verliert man zwar ab und zu den Glauben an die Menschheit (oder deren Verstand), aber die nächsten 10 Kommentare, die diesem dann widersprechen, beruhigen mich und meinen inneren Kompass doch sehr.

    • @MarsiFuckinMoto:

      Da haben halt ein paar alte Zauseln ihren „wir damals vor Stalingrad“-Moment.

  • Richtiges Urteil!

  • Die Strafe ist in unteren zu erwartenden Bereich ausgefallen



    Das sind bei guter Führung 6-8 Jahre

    Für Serientäter eher untere Grenze

  • Bin kein Jurist und schon gar kein Strafrechtler. Aber mir scheint das ein extrem hartes Urteil zu sein, wenn man in Betracht zieht, dass die Straftaten mindestens ein Jahrzehnt zurückliegen und dass offenbar niemand körperlich zu Schaden gekommen ist.

    • @Kohlrabi:

      würden sie auch so argumentieren, wenn es sich um rechtsextreme gehandelt hätte?



      nein, das ist kein hartes urteil. ein guter Führung wird 10 ein paar Jahren wieder frei sein.

      und gerne werde ich Sie an ihr wotum erinnern, wenn es um mobbingopfer geht. diese haben ja auch keine physische Gewalt erfahren

      • @Emmo:

        Ob ich bei rechtsextremen Tätern auch so argumentieren würde?

        Wenn es sich um eine über 60 Jahre alte Dame handelte, deren Taten lange zurückliegen, deren frühere Organisation nicht mehr existiert und bei der sicher keine Wiederholungsgefahr besteht, dann ja!

        • @Kohlrabi:

          Bei den Nürnberger Prozessen handelte es sich um teilweise ältere Herren, deren Organisation ebenfalls aufgelöst wurde. Wiederholungsgefahr bestand auch nicht. Nach Ihrer Logik hätten diese auch erheblich mehr Milde erwarten müssen.

          • @Puky:

            Was soll der Vergleich? Die Nürnberger Angeklagten hatte keine Banken ausgeraubt, sondern waren für staatlich organisierten Massenmord verantwortlich.

      • @Emmo:

        "würden sie auch so argumentieren, wenn es sich um rechtsextreme gehandelt hätte?"

        Wenn es sich um Rechtsextreme gehandelt hätte, wäre das Urteil wesentlich milder gewesen.

    • @Kohlrabi:

      Wie lange die Straftaten her sind ist egal, so lange die nicht verjährt sind. Niemand körperlich zu Schaden gekommen ist? Die psychischen Verletzungen und die Todesangst der Menschen sind ja egal? Übertragen sie das doch mal auf andere Straftaten merken die was?

  • Ich bin zu jung, den Terror der RAF miterlebt zu haben. Kann deshalb vielleicht auch nicht verstehen, warum jemand die Karriere als Verbrecher eingeschlagen hat. 2,4 Millionen Euro hätte ich aber gern.

    Sehe aber auch, daß die Stutthof Schreibkraft mit 30 Jahren mehr Lebenszeit verurteilt wurde. Gut, daß Verbrecherinnen nicht entschuldigt werden. Auch ohne Revision werden es ja auch keine 13 Jahre.



    Hätte Frau Klette etwas Reue gezeigt, wäre das Urteil sowieso milder ausgefallen. War sie nicht bereit zu, soll sie doch sitzen.

  • ➡️ Was lernen wir durch & von Danie - hier zeigt er sich, unser " Rechtsstaat " mit aller Gegengewalt.



    ➡️ Nur Politiker genießen bei ihren Untaten gegen das Volk - IMMUNITÄT.



    ➡️ Bedenken wir explizit bei diesem Urteil ging es um die Beschaffung von finanziellen Mittel, für eine im Kern angagierte politisch motivierte Gruppe.



    ➡️ Ein öffentlicher Spendenaufruf war nicht, oder nur unter größten Gefahren - entdeckt zu werden möglich ❗️

    • @Alex_der_Wunderer:

      Sie wollten mal darüber nachdenken, was Sie hier schreiben! Sie öffnen damit jede Gewalttat Tür und Tor. Egal von wem

      • @Marcelo:

        @Marseo



        Ich denke, Ihr Kommentar gerade sagt mehr über Sie aus, als mein Kommentar vom 28.5. 12. 23 h über mich.



        Bennen Sie mir gerne die von mir benannten Fakten, die nicht der Realität standhalten.

    • @Alex_der_Wunderer:

      Politische Aktionen rechtfertigen für dich Schusswaffen Einsatz?

      Ein rechter hätte für diese Einstellung relativ schnell hausbesuche durch bnd, und das ist gut so

      Denk darüber nach, niemand ist gegen linken Aktivismus, aber manche von uns sehen schiesserei als falsch

      • @Todesfister:

        @ Tadesfister



        Sie sollten mir nichts unterstellen wollen, was ich nicht geschrieben habe. Woraus entnehmen Sie meinem Kommentar, ich würde irgendetwas befürworten ?



        Ich hoffe immer meine Kommentare geben Impulse, die eigene Perspektive zu überdenken und innezuhalten.



        Gewalt führt meistens zu Gegengewalt und ich lehne als aktiver Humanist jede Gewalt grundsätzlich ab, sowohl Gewalt von politischen Extremisten, wie auch Gewalt von Regierungen.



        In die Rüstungsindustrien investieren andere, ganz bestimmt nicht ich.

        " Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt, droht Untergang "



        Mahatma Gandhi

    • @Alex_der_Wunderer:

      Und so zeigen dann alle irgendwann ihr wahres Gesicht.



      "Beschaffung von finanziellen Mittel, für eine im Kern angagierte politisch motivierte Gruppe"



      Soso.



      § 140 StGB ist Ihnen bekannt?

      • @Katharina Reichenhall:

        @Katharina Reichenhall



        Na nu,



        "...Beschaffung von... "



        Sie sehen keine Kausalität zwischen den Straftaten ?



        Ich schon.

    • @Alex_der_Wunderer:

      Na klar. So argumentiert jeder Extremist und jeder Terrorist, ob politisch oder religiös. Staat/Gesellschaft/System ist böse, also nehmen wir uns das Recht, mit Gewalt dagegen vorzugehen. Und wie immer handeln sie angeblich im Namen der Menscheit. Am Ende sinds nur billige Ausreden für den eigenen extremen, kriminellen Chrakter. Die RAF hat in ihrer gesamten Existenz keinen Pfifferling für die Menschen, für die Unterdrückten und Ausgebeuteten erreicht, dafür aber Gewalt, Tod und Terror walten lassen. Rausgesprungen ist dabei außer Repression für die Linke überhaupt nix.



      Und selbst wenn man der ersten Generation noch eine positive Motivation unterstellen will, war die RAF zur Zeit als Klette beigetreten ist, bereits nichts anderes als eine zum Selbstzweck mordende Terrororganisation. Wer solche Leute zum Opfer stilisiert, hat sich von Demokratie und Rechtstaat längst verabschiedet.

    • @Alex_der_Wunderer:

      ➡️ Gottseidank kann sich unserer Rechtsstaat mit Gewalt wehren.

      ➡️ Das nicht jeder Bürger bei Straftaten Immunität genießt, halte ich schon für sinnvoll.

      ➡️ Nur die Art der Beschaffung war eben nicht akzeptabel. Zumal die Unterstützung einer "politisch motivierten Gruppe", die gegen das Gesetz verstößt, auch nicht erlaubt ist.

      ➡️ Ich teile Ihre Ansicht, dass ein öffentlicher Spendenaufruf für eine Terror-Gruppe keine gute Idee gewesen wäre.

      • @Black & White:

        @Black & White



        ⬅️ ⬅️ ⬅️ Es ist sehr schwer sich gegen staatliche Gewalt zu verteidigen, da stimmen wir wohl daraus überein.

        • @Alex_der_Wunderer:

          Noch schwerer wäre es sich gegen die Alternative zu verteidigen, wenn jeder das Recht hätte Gewalt auszuüben.

    • @Alex_der_Wunderer:

      Der Rechtsstaat hat "mit aller Gegengewalt" noch viel ältere Menschen als die gute "Danie" vor Gericht gestellt, weil die vor Jahrzehnten als Sekretärin, Buchhalter oder Wachmann Teil des Terrorsystems waren. Warum soll man dann nicht auch Frau Klette verurteilen?

      Bei ihren Straftaten ging es darum, den eigenen Lebensunterhalt zu sichern. Und die RAF als "ein im Kern engagierte politisch motivierte Gruppe" zu verharmlosen ist auch ein starkes Stück.

      Und wenn die Behörden die Leute im Auge behalten, die offenbar auch nach 50 Jahren nicht begreifen wollen, was für ein erbärmlicher Haufen die RAF war, finde ich das in Ordnung.

    • @Alex_der_Wunderer:

      Eben drum. Als gesuchte Terroristin ist man ja geradezu gezwungen Menschen mit Schusswaffen zu überfallen. Ist ja gewissermaßen alternativlos.



      Die betroffenen Menschen werden das sicher verkraften, war ja für einen nachvollziehbaren Zweck.

      Erschreckend wie, was Sie hier kommentieren. Und was haben die Untaten irgendwelcher Politiker:innen damit zu tun?

    • @Alex_der_Wunderer:

      Also sind Raubüberfälle dann okay wenn sie einer politischen Sache dienen? Da wird dann auch gerne mal gespendet, während "Otto-Normalbankräuber" leer ausgeht. Da fällt mir nun wirklich nichts mehr zu ein ;D

      • @Tom Tailor:

        @Tom Tailer



        Wer hat Ihnen, wann & wo erzählt - Raubüberfälle wären ok ?

        • @Alex_der_Wunderer:

          Alex, dann lesen sie ihren Ausgangsposition doch noch mal genau, vor allem die letzten beiden Punkte die sie aufführen. Natürlich bei Gen sie dir zum Ausdruck, das die Raubüberfälle in Ordnung oder nicht so schlimm waren, da sie ja faktisch alternativlos waren.

          Ich weiß nicht wasich mehr erschreckt, ihr Ausgangspost oder ihr herumlavieren nachdem sie hier deutlich Gegenwind bekommen haben.

        • @Alex_der_Wunderer:

          Um was sonst ging es Ihnen mit der Immunität?

          • @Fairchild670:

            @Fairchild670



            ...aufmerksames , genaues lesen hilft..



            Individuelle Interpretationen durchaus erwünscht & nicht unbeabsichtigt.



            Wie sagte schon Francis Picabia : " Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann " ...



            PS:



            Einfach mal versuchen - toi toi toi

  • "Strafe muss sein." Ist das so? Man wird diese Frau jetzt für 13 Jahre ins Gefängnis schicken. Wenn sie gute Anwälte hat und milde Richter, wird sie voraussichtlich mit Mitte Siebzig wieder entlassen. Da sie wohl kaum auf eine (ausreichende) Rente hoffen kann, wird sie Sozialleistungen erhalten. Gut so!

    Ich bin durchaus für Strafen und manchmal auch für das Gefängnis, wenn vom Täter weiterhin Gefahren ausgehen. Von dieser Frau gehen aber wohl kaum Gefahren aus. Und der (Um-)Erziehungsgedanke spielt wohl kaum eine Rolle. So viele Jahre sind nach der Tat vergangen - Strafe sollte aber möglichst umgehend nach der Tat erfolgen. Ansonsten bleibt sie wirkungslos!



    Was bleibt, ist dann die bloße Rache der Gesellschaft an einer Täterin. Was soll das bringen?



    www.deutschlandfun...nd-suehne-100.html

    • @Il_Leopardo:

      Und ehm - nur mal so gefragt - gilt Ähnliches Ihrer Ansicht nach auch für die ehemaligen Nazis, die in den letzten Jahren in sehr hohem Alter zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden?

    • @Il_Leopardo:

      Klette ist 67 Jahre alt und durchaus handlungsfähig. Es gibt keinen Grund, 67jährige für Taten, die bei jüngeren Tätern zu Strafhaft führen, von der Vollstreckung der Freiheitsstrafe auszunehmen. Dass von ihr keine Gefahren ausgingen, ist zudem Spekulation. Bei ihr wurden im Zusammenhang mit ihrer Festnahme Schusswaffen und Munition sowie eine Granate gefunden, was für sich allein bereits Verbrechenstatbestände nach dem Waffengesetz erfüllt und was auch nicht lange zurücklag; sie hat die Waffen ja bis zu ihrer Festnahme besessen. Und es spricht nichts dafür, dass Klette die Waffen aus reiner Sammelleidenschaft gehortet hätte.

      Im Übrigen geht es bei Freiheitsstrafen auch nicht ausschließlich um die Abwehr künftiger Gefahren. Strafen werden nicht für zukünftige Taten verhängt, sondern ausschließlich für vergangene.

      Und für Taten, die sehr lange zurückliegen, gibt es gesetzliche Verjährungsfristen (außer für Mord, der nie verjährt). Die waren aber bei den Taten, derentwegen Klette verurteilt wurde, noch nicht abgelaufen.

      • @Budzylein:

        Na, dann lesen Sie mal den Artikel über den Magdeburger Prozess. Nur 7 Jahre (in Worten: sieben) - obwohl er schon mehrmals schwere Straftaten begangen hat - darunter ein Mord: Er hatte seine Gefährtin geschlagen, erstochen, auf die Tote geschossen und den Leichnam sexuell missbraucht.

        • @Il_Leopardo:

          Antwort für Zippism und Friedrich Hecker:



          Mir geht es vor allem darum, dass vom Magdeburger Täter möglicherweise auch nach der Entlassung weiterhin Gefahren ausgehen - was vermutlich bei Frau Klette nicht der Fall sein dürfte.

        • @Il_Leopardo:

          Der Vergleich geht fehl – und zwar grundlegend.

          Strafurteile sind keine Rabattmarken, die man gegeneinander aufrechnet. Ein aus Ihrer Sicht zu mildes Urteil im „Magdeburger Prozess“ macht eine andere, rechtlich gebotene Strafe nicht falsch. Zwei mögliche Fehlurteile ergeben zusammen keine Gerechtigkeit.

          Im Fall Daniela Klette geht es nicht um eine einmalige Beziehungstat, sondern um schwere, organisierte Straftaten im Kontext der Rote Armee Fraktion, begangen mit Planung, Konspiration und ideologischer Zielsetzung. Das wird strafrechtlich anders bewertet – zu Recht.

          Strafen werden zudem nicht relativiert, weil andere Täter milde davonkamen. Maßstab ist allein die individuelle Schuld im konkreten Verfahren (§ 46 StGB), nicht das mediale Empörungskonto.

        • @Il_Leopardo:

          "Nur 7 Jahre (in Worten: sieben) - obwohl er schon mehrmals schwere Straftaten begangen hat - darunter ein Mord"

          Könnte etwas damit zu tun haben, dass wir ein Rechtsstaat sind, in dem man nicht zweimal für die gleiche Tat verurteilt werden kann - auch nicht für einen Mord, für den man schon 15 Jahre abgesessen hat. Womit die "schweren Straftaten aus der Vergangenheit" für die 7 Jahre keine Rolle gespielt haben.

          Kann man übrigens im Artikel zum Magdeburger Prozess nachlesen... 😇

        • @Il_Leopardo:

          Ich denke, es wird immer ein Urteil geben, das im Vergleich zu einem anderen "zu milde" ausgefallen ist - zumal wenn man es so emotional betrachtet wie Sie augenscheinlich.

          Tatsächlich sind dreizehn Jahre wohl hier eher am unteren Ende dessen, was in vergleichbaren Fällen ohne politischen Hintergrund so an Strafen verhängt wird. Vergessen Sie nicht, dass das. was das Gericht an Taten festgestellt hat, abseits der ganzen Revoluzzer-Prosa klassische banden- und gewerbsmäßige Schwerkriminalität ist. Sowas WIRD mit hohen Freiheitsstrafen belegt. Und da das Gesetz politisch blind ist, bleibt genau das übrig.



          Es mag fraglich sein, ob Frau Klette der oft zu beobachtende Frauenbonus (in Form von geringeren Strafmaßen für gleiche Taten) zugute gekommen ist. Ihre mangelnde Einsicht und, bei der Verhaftung ein einträchtiger Wohngemeinschaft mit einem rambomäßigen Waffenarsenal angetroffen worden zu sein, könnte da den unwillkürlichen "Klick" bei den Richtern verhindert haben...

          • @Normalo:

            Ich sag es nochmal. Was soll das Urteil bewirken? In Stichworten:



            Einsicht ist derzeit nicht nicht vorhanden.



            Der öffentliche Prozess hat sie nicht beeindruckt. Sie hat es hinbekommen, eine Farce zu veranstalten. Auftritt bei der Urteilsverkündung wie ein Popstar.



            Gefahren gehen von ihr nicht mehr aus. Ist meine Ansicht, die man nicht teilen muss.



            Bleibt nur der Bestrafungsgedanke.



            Als Erziehungsmethode ist der Knast denkbar ungeeignet.

            Wie schon weiter oben von mir "vorgeschlagen". Fußfessel und wöchentliche Vorsprache im nächsten Polizeirevier und/oder bei einer Bewährungshelferin würden sie stets daran erinnern, was sie getan hat. Vielleicht käme sie darüber doch noch zu einer anderen Einstellung zu ihren Taten. Meines Erachtens wäre das sinnvoller, als wenn man sie nur einfach wegsperrt und sich selbst überlässt.

            • @Il_Leopardo:

              Das ist grundsätzlich eine sehr richtige Frage: ist einsperren überhaupt hilfreich?



              Das muss aber eben genau so, nämlich grundsätzlich, rechtlich, geordnet nach dem speziellen Vergehen usw. geregelt werden. Es kann nicht nach belieben "mal so mal so" gehandhabt werden.



              In der Konsequenz stimme ich @Normalo vollständig zu. Auch wenn die abschreckende und resozialisierende Wirkung von Haftstrafen stark in Frage zu stellen ist.

            • @Il_Leopardo:

              Ich könnte jetzt hier zu einem straftheoretischen Vortrag ansetzen, aber vielleicht reicht die Kurzfassung: Strafen erfüllen ihren Zweck, zukünftige Straftaten zu verhindern, einerseits am Verteilten selbst ("Spezialprävention") und andererseits an der Allgemeinheit ("Generalprävention"), wobei letzteres in der Wissenschaft als zentral angesehen wird. Damit die Generalprävention funktioniert - so die Theorie -, muss der Strafanspruch des Staates primär klar definiert sein und verlässlich durchgesetzt werden. Die Message "Versteck Dich nur lang genug und mach auf stur. Dann sagt der Staat "Was soll's?“ und lässt Dich laufen." wäre da kontraproduktiv.



              Gegenfrage: Würden Sie Ihre Ansicht auch gegenüber NS-Tätern vertreten, oder geht es Ihnen speziell um uneinsichtige Linksradikale?

              • @Normalo:

                Es kommt darauf an, was der NS-Täter getan hat. Einer, der an der Rampe stand und Menschen, die zu schwach zum Arbeiten waren, gleich niedergetreckt hat, ist sicher anders zu behandeln, als eine Person, die vom Töten wusste und nur in der Schreibstube saß.



                Beiden muss natürlich der Prozess gemacht werden, d.h. sie müssen mit ihren Taten konfrontiert werden. Auch die Öffentlichkeit hat ein Recht, zu erfahren, wie schuldig sich diese Angeklagten gemacht haben. Einer, der vielleicht in den 50ern/60ern gefasst wurde, der noch relativ jung war und von dem möglicherweise noch Gefahren ausgingen musste dann sicher anders bestraft werden als einer, der im höheren Alter zur Rechenschaft gezogen wurde.



                Aber ich entnehme Ihren Worten, dass Sie mehr an die Durchsetzung des Rechts denken, ich dagegen mehr an Gerechtigkeit.

                • @Il_Leopardo:

                  Wenn Recht unter dem Vorbehalt steht, dass jemand es für unanwendbar erklärt, weil er das "gerecht" findet, ist letztlich nur eine Empfehlung. Genau das soll es aber nicht sein, sondern die Manifestation einer Vorstellung von Gerechtigkeit, der sich die Gesamtheit der betroffenen Subjekte unterwirft, um einen einheitlichen Maßstab zu haben (auch wenn dieser Maßstab praktisch niemandem immer "gerecht" erscheint).

                  Das ist auch eine Form von Gerechtfertigt, die in meinen Augen die Alternative - dass Jeder nach seiner Vorstellung "Gerechtigkeit" walten lässt - um Längen schlägt.

  • »Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?«



    Das Brecht-Brevier zur Wirtschaftskrise

    • @Il_Leopardo:

      @Ii..Leopardo



      👍👍



      So ist es & bleibt es wohl , nicht nur diesem Schland - auf nach Ibiza oder La Gomera...

      • @Alex_der_Wunderer:

        La Gomera - jaaaa!



        Ibiza - neiiiiin!

  • Ihre Politparolen hätte sie sich sparen können - die Spatzen pfeifen doch von den Dächern, dass es nur um die Finanzierung des eigenen Lebensunterhaltes ging.



    Trotzdem - ich wäre angesichts ihres hohen Alters dafür, es bei einer Fußfessel und wöchentlicher Meldepflicht auf dem nächsten Polizeirevier zu belassen.

    • @Il_Leopardo:

      Alle ihre Argumente habe ich genauso auch bei Ursula Haverbeck gehört und fand sie da schon nicht überzeugend. Und die war wirklich in einem hohen Alter und 100% Erziehungsresistent.

    • @Il_Leopardo:

      Nach ihrer Logik braucht es dann zukünftig niemand mehr vor Gericht den jeden Tat hat für den Täter einen positiven Zweck für sich!

      Die Taten als harmlos zu bezeichnen und eine 37 Jahre alte Frau als gebrechlich zu bezeichnen halte ich für falsch!

      Verstößt jemand gegen das Gesetz und das hat sie, dann gehört sie auch verurteilt egal wie alt die Person ist

    • @Il_Leopardo:

      Und Sie wollen uns ernsthaft weiß machen, jemand mit der Gesinnung von Frau Klette wäre brav jede Woche zu den "Bullen" gegangen, um ihrer Meldepflicht zu genügen?

      Damit hätte sie sich doch in ihrer "Szene" komplett unmöglich gemacht, einer Szene, auf die sie angewiesen wäre, da sie, wie jeder Mensch ein soziales Umfeld braucht.

      Außerdem hätte man sicher versucht, die Fußfessel auszutricksen, damit sie untertauchen kann, und dann hätte man mit hämischen Bemerkungen ein Selfie mit Straub und Garweg an die Behörden geschickt.

      Was die "Rache der Gesellschaft" angeht, die Verfahren gegen die hochbetagten NS-Mittäter haben und hatten auch nur symbolischen Wert. Wer von denen immer noch im NS-Denken verharrte, den dürften die Prozesse kaum "bekehrt" haben, und die Schande, dass diese Leute sich nach dem Krieg ein schönes Leben aufbauen konnten und in ihrem Umfeld als geachtete Mitbürger galten, machten die Prozesse auch nicht wett.

      Und bevor nun jemand empört die Luft anhält: Ich stelle die Taten von Frau Klette nicht im Geringsten auf dieselbe Stufe mit NS-Verbrechen, es geht mir nur um die Frage, wie die Gesellschaft mit so etwas umgeht.

    • @Il_Leopardo:

      Mit Panzerfaust und scharfen Waffen Millionen erbeutet und andere Menschen in Todesangst versetzt soll ihrer Ansicht nach mit Fußfessel und wöchentlicher Meldepflicht bestraft werden???



      Vor dem Gesetz sind alle gleich außer über 65 Jahre alt oder wie?

      • @Astrid Sehnefeld:

        @Astrid Sehnefeld



        Aber unschuldige Menschen, die als Migranten unter schwersten, übelsten Bedingungen hierher kommen, monatelang/ jahrelang in einem angeblich " demokratischen Land " , in Durchgangs-Aufnahmelagern einsperren, halten Sie für ok. Denken Sie mal bitte darüber nach, in diesem Land hat man vor nicht allzu langer Zeit die Familien wo Söhne, Ehemänner, Väter für ihr Vaterland in den Krieg zogen, während sie auf dem Feld kämpften, deren Familien abgeholt und vergast.

        • @Alex_der_Wunderer:

          Wow.. wie eskalierte das jetzt plötzlich dahin? Was hat das denn mit dem Thema zu tun?

        • @Alex_der_Wunderer:

          Ich verstehe Ihre Antwort nicht.

      • @Astrid Sehnefeld:

        Es war eine Attrappe oder? Und sie hat niemandem das Leben genommen!

        • @Il_Leopardo:

          Alles klar.



          Es war eine Atrappe - ob das Opfer Todesängste ausgestanden hat ist unerheblich.



          Und es kam niemand zu Tode, psychische Schäden sind egal.



          Münzen sie das mal auf Vergewaltigungen um... - Waffe Atrappe und keiner kam zu Tode = Fußfessel und Meldepflicht



          Merken sie hoffentlich selber, ne

    • @Il_Leopardo:

      Hohes Alter?



      Die ist nicht 87 oder 97, sondern 67.



      Und der Vorschlag, sich u.a. für mehrfachen schweren Raub lediglich einmal in der Woche bei der Polizei zu melden, ist doch wohl nicht ernst gemeint.



      Oder?

      • @Rotkäppchen:

        Mann kann in diesem Land jemanden besoffen tot fahren und ist nach wenigen Jahren wieder draußen. Wenn es aber um Raub geht, dann wird nach der Höchststrafe gerufen - das ist ein ehernes Gesetz in einer kapitalistischen Gesellschaft.

        • @Il_Leopardo:

          Und jetzt mal zurück in die reale Welt: Wenn man regelmäßig Leute totfährt, landet man genauso langjährig im Knast, wie bei regelmäßigen Banküberfällen.

        • @Il_Leopardo:

          Vorsätzliche Straftaten werden mit Recht höher bestraft als fahrlässige. Und die Straftaten für bewaffnete Raubüberfälle liegen weit höher als für Diebstahl, weil dabei Gewalt gegen Menschen begangen wird oder diese mit dem Tode bedroht werden - und zwar aus dem gleichen Motiv, das auch die kapitalistische Gesellschaft antreibt: An Geld zu kommen, um es für eigene Zwecke zu verwenden.

        • @Il_Leopardo:

          Nein, es geht um Kriegswaffen. Was anderes doofes machen ist in diesem Fall total egal.

        • @Il_Leopardo:

          Wenn überhaupt. Sind alkoholisierte Autofahrer bei Unfall mit Todesfolge nicht auch schon mit Bewährung davon gekommen, zumindest in Bayern?

          • @fly:

            Das ist schon einige mitunter merkwürdige Rechtsprechung: Wenn zwei ein Autorennen machen und dabei in Kauf nehmen, einen Dritten umzufahren, schreit das Volk nach Höchststrafe. Wenn einer sich einen hinter die Binde gießt, und in Kauf nimmt, eine andere Person über den Haufen zu fahren, dann kommt er, wie von Ihnen richtig bemerkt, möglicherweise mit einer Bewährungsstrafe davon. War ja nur ein Kavaliersdelikt oder so.

            • @Il_Leopardo:

              ganz schön viele Nebelkerzen

        • @Il_Leopardo:

          Es sind schon einige Raser zu lebenslanger Haft verurteilt worden, wenn sie Menschen über den Haufen gefahren haben. Wer sich seinen Lebensunterhalt durch den Einsatz von Maschinenpistolen und Panzerfäusten verdient, hat sich eine hohe Haftstrafe redlich verdient. Ich bin mir sicher so ein Urteil gäbe es in antikapitalistischen Gesellschaften wie Kuba und Nordkorea auch.

  • „Freiheit für Daniela“?



    Nein, Gerechtigkeit und Rechtsstaat für Daniela. Das Urteil ist nachvollziehbar und richtig.

  • Gegen Fanatismus ist kein Kraut gewachsen.

  • Eine Terroristin bekommt eine hohe Strafe und es ist gut. Warum Zuschauer "Freiheit" für eine Terroristin fordern, sagt mehr über die Zuschauer als über das Gericht aus.

    • @Puky:

      Der Witz ist, dass sie ja gar nicht für Terrorismus oder politisch motivierte Straftaten bestraft wurde, sondern ganz banal für schwere Kriminalität zur Selbstbereicherung. Die Leute, die dafür Freiheit fordern oder sie zu einer Kämpferin für das Gute stilisieren, merken in ihrer Selbstbesoffenheit überhaupt nicht, wie sie dem vorgeblichen Anliegen in Wirklichkeit schaden.

  • Gut, der Zweck heiligt nicht die Mittel.

    • @Klaus Schwarzmüller:

      Was war denn der Zweck?

      Hans Magnus Enzensberger: "Sie hatten nie eine politische Forderung. [...] Es ging immer nur um sie selber."

      • @Jan Schubert:

        Natürlich ging's objektiv nur ums Geld, sie denkt halt sie kämpft gegen Imperialismus und Kapitalismus. Hat sie in ihrem Plädoyer ja nochmal bestätigt.

  • Revolution spielen, Menschen bedrohen, Geld erbeuten – und sich dann im Gerichtssaal moralisch überlegen geben: Das ist kein Widerstand, das ist politischer Narzissmus mit Palituch.

  • Sie ist eine Schwerverbrecherin und als solche wurde sie verurteilt. Das Urteil ist in Ordnung, sie muss ja eh nicht die vollen 15 Jahre absitzen.

  • Daniela Klette hat in den vergangenen Jahrzehnten nichts dazu gelernt. Dass ein bewaffneter Kampf gegen ein sogenanntes imperialistischen System weder den erwarteten Erfolg brachte und bringt und dazu noch völlig kontraproduktiv war, ist bei Frau Klette und ihren Sympathisanten leider noch nicht angekommen. Dass in dem Staat, dessen Tuch sie so gerne trägt, Pluralismus, Meinungsfreiheit und Demokratie keine Bedeutung hat, ist bezeichnend, unabhängig ständiger israelischer Bedrohung, Gewalt u.s.w.



    Die klassenkämpferischen Forderungen sind so anachronistisch wie falsch.



    Ohne Knastmauern wären auch viele Nazis, Rechtsterroristen, Reichsbürger u.s.w. auf freiem Fuß. Ich wünsche Frau Klette, dass sie die nächsten 13 Jahre dazu nützt, über eigene Fehler nachzudenken, um in den danach noch verbleibenden Jahre in Frieden mit sich und der Gesellschaft leben zu können.

  • War das Verhalten der Verteidigung eher zum Schmunzeln oder zum Gruseln? Bei den überwältigenden Beweisen (Waffen, Munition, Geld aus den Überfällen, Spuren an den Tatorten...) einen Freispruch zu fordern war schon dreist und hat die Lage der Angeklagten nicht verbessert.



    Das Schlusswort von Frau Kleist war auch seltsam (wobei es hier möglicherweise durch die Zusammenfassung etwas überspitzt dargestellt war,ich kenne nicht den genauen Wortlaut): ...ohne koloniale und patriarchale Gewalt... aber Gewalt gegen Bankangestellte ist in Ordnung? Und wenn ich heute in eine Bank gehe, sind an den Schaltern überwiegend Frauen, ist es dann keine patriarchalische Gewalt der Herren Garweg und Staub gewesen?



    Ich gehe davon aus, daß zumindest die Verteidigung Widerspruch gegen das Urteil einlegt und das Ganze vor der nächsten Instanz landet - ob sich da die Verteidigung besinnt und nicht auf Freispruch, sondern auf mildere Umstände plädiert, um die Strafe zu senken? Vielleicht möchte das Frau Klette aber auch nicht, lieber lautstark einmal im Gerichtssaal den Applaus ihrer Anhängerschaft einsammeln und dann lange in den Knast statts sich reuig zu geben und eine kürzere Strafe zu bekommen.

  • Raub bleibt halt Raub. Irgendwelche politischen Hintergründe bleiben ohne Relevanz. Wenn ich 2,4 Mio Euro fürs Leben brauche, dann muss ich halt arbeiten (und zahle dabei insbesondere auch Steuern).

    • @DiMa:

      Wieviel Jahre Knast (!) bekommt Mann, wenn man 2.4 Mio € Steuern hinterzieht?



      Just asking.

      • @So,so:

        Wer 2,4 Mio Steuern zahlen muss, kann es sich leisten, die ganze Steuerlast durch Steueroptimierung legal (!) um rund 2 Mio zu reduzieren. Die Kunst ist nur, Berater zu finden, von denen man nicht auf illegale Wege geführt wird, weil sie daran noch mehr verdienen...

      • @So,so:

        Berechtigte Frage.



        Steuern hinterzieht man aber in der Regel still und heimlich ohne Panzerfaust, scharfe Waffen und andere Menschen in Todesangst versetzend.



        Aber ja, Steuerhinterziehung wird viel zu lasch bestraft.

      • @So,so:

        Gar keiner Vergleichslogik folgend.



        Steuerhinterziehung ist ein Vermögensdelikt, Gewaltverbrechen sind etwas völlig anderes.



        Strafmaß bemisst sich nicht nur nach der Summe, sondern nach Tatmittel, Gefährdung von Menschenleben und Gewaltanwendung.

      • @So,so:

        Schlechter Vergleich, da ich dabei niemanden mit einer Waffe bedrohen - auch wenn sie bei Steuerhinterziehung Recht haben.

      • @So,so:

        Meinen Sie wirklich das Geld jemandem mit Gewalt und vorgehaltener Waffe anzunehmen und den Staat um das Geld zu bescheißen ist vergleichbar?

      • @So,so:

        Genau. Beispiel Banken, die sich verspekulierten und keine Rücklagen hatten, so dass der Staat eingreifen musste, weil sie systemrelevant waren. (Thema: Bankenkrise)

        • @Il_Leopardo:

          Ich finde es bemerkenswert, dass Sie Frau Klette so vehement verteidigen und gleichzeitig sachliche und vernünftige Argumente konsequent ausblenden. Dabei machen Sie genau das, was Sie mir früher vorgeworfen haben: alles zu relativieren. Für mich hat die Sicherheit aller oberste Priorität. Basta così! ;)

      • @So,so:

        Beim Raub geht's um die tatsächliche Ausübung von Gewalt. Es wurden Schusswaffen eingesetzt und gebunkert. Das sind schon ein paar unterschiedliche Paar Schuhe.