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USA greifen nach GrönlandTrump, völlig unverfroren

Dänemark und Grönland reagieren deutlich nach erneuten Trump-Äußerungen. Vor allem das Timing kurz nach Venezuela-Coup sorgt für Unruhe.

Sie wollen doch nur spielen: US-Soldaten auf ihrem Stützpunkt in Kangerlussuaq, Grönland, im Januar 2025 Foto: Rob Schoenbaum/imago
Anne Diekhoff

Aus Härnösand

Anne Diekhoff

„Ich will nicht über Grönland reden“, sagt Donald Trump auf die Frage eines Journalisten – und schiebt dann mit einem Grinsen nach: „Über Grönland reden wir in zwei Monaten.“ Im nächsten Atemzug verkürzt er den Zeitraum auf „in 20 Tagen“, um dann doch noch seine ewige Behauptung zu wiederholen: Die USA bräuchten Grönland für ihre nationale Sicherheit.

Ein Video von der Szene an Bord des Regierungsflugzeugs Air Force One läuft in dänischen Medien seit Montagmorgen – da war die Aufregung vom Sonntag um das Trump-Interview der Zeitschrift The Atlantic mit den gleichen Aussagen noch gar nicht abgeklungen.

Ich muss es den USA sehr direkt sagen: Es ist absolut sinnlos davon zu reden, dass es für die USA notwendig sei, Grönland zu übernehmen

Mette Frederiksen, Dänemarks Premierministerin

Gerade erst hat Trump in Venezuela gezeigt, wie unverfroren er und seine Regierung sich zum Erreichen ihrer Ziele über nationales und internationales Recht hinwegsetzen. Dass der US-Präsident genau dann erneut über Grönland schwadroniert, lässt nun dort und in Kopenhagen die Alarmglocken noch schriller schrillen als bisher.

„Ich muss es den USA sehr direkt sagen: Es ist absolut sinnlos davon zu reden, dass es für die USA notwendig sei, Grönland zu übernehmen“, sagte Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Sonntagabend in einer offiziellen Mitteilung.

Grönlands Premier bleibt cool

Die USA hätten kein Recht, ein Land der dänischen Reichsgemeinschaft zu annektieren. Das zu betonen, hielt Frederiksen nun also für ebenso nötig wie die Tatsache, dass Dänemark Nato-Mitglied ist und die Sicherheitsgarantie der Allianz entsprechend gelte. Sie forderte die USA „nachdrücklich“ auf, die Drohungen gegen einen historisch engen Verbündeten einzustellen.

Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen hatte sich noch betont cool gegeben, als kurz nach dem Venezuela-Coup ein Post bei X auftauchte: eine Karte Grönlands, eingefärbt mit den Farben der US-Flagge. „Bald“, hatte Katie Miller, Ex-Trump-Mitarbeiterin und Frau seines Sicherheitsberaters Stephen Miller, darunter geschrieben. „Unsere Zukunft wird nicht von einem Social-Media-Post entschieden“, konterte Nielsen bei Facebook. Kein Grund zur Panik, nur zur Kritik.

Einige Stunden später, in Reaktion auf Trump, änderte sich der Ton: „Es reicht“, schrieb Nielsen nun. Die Rhetorik der USA sei vollständig inakzeptabel. „Wenn der US-Präsident davon spricht, dass ‚wir Grönland haben müssen‘ und uns mit Venezuela und militärischem Eingreifen in Verbindung bringt, ist das nicht nur falsch. Es ist respektlos“, schrieb Nielsen. Er forderte: „Schluss mit dem Druck, Schluss mit den Andeutungen und Schluss mit den Annexionsfantasien.“

Unsere Zukunft wird nicht von einem Social-Media-Post entschieden

Jens-Frederik Nielsen, Grönlands Premierminister

Dass der US-Militäreinsatz in Venezuela in diesem Zusammenhang von Bedeutung ist, meint auch Sicherheitsexperte Jon Rahbek-Clemmensen. Dem dänischen Rundfunk DR sagte er: „Die Amerikaner zeigen, dass sie einigermaßen weit zu gehen bereit sind und ihnen andere Länder gleichgültig sind.“ Den amerikanischen Kontinent sähen die USA als ihren Hinterhof, aus dem sich andere Länder raushalten sollten. „Das ist eine schlechte Nachricht für Dänemark und Grönland“, meint Rahbek-Clemmensen, der am Institut für Arktische Sicherheitsstudien der Dänischen Verteidigungsakademie forscht.

Fake News mit Hundeschlitten

Grönland und Dänemark hätten alles getan, was sie tun könnten – vor allem einen engen Zusammenhalt demonstriert und eine gemeinsame Front gebildet. Auch dass Kopenhagen seinem Versprechen nachkommt, in die Verteidigung Grönlands zu investieren, sei zentral. Genau darüber verbreitete Trump nun erneut Unwahrheiten: Die Dänen hätten nur einen weiteren Hundeschlitten bestellt, höhnte er in dem Air-Force-One-Video. Dabei sei die Gegend voll von chinesischen und russischen Schiffen.

Solidaritätserklärungen in Richtung Kopenhagen und Nuuk gab es am Sonntagabend zunächst von den nordischen Nachbarn: Nur Dänemark und Grönland entschieden über Fragen, die sie betreffen, betonten Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson und Finnlands Präsident Alexander Stubb fast wort- und zeitgleich bei X. Norwegens Jonas Gahr Støre beließ es bei der Tatsachenfeststellung: „Grönland ist Teil des Königreichs Dänemark.“ Alle drei sicherten Dänemark ihre volle Unterstützung zu.

Im Laufe des Montags weitete sich der Kreis. Und jede Äußerung wurde in dänischen Medien sorgsam registriert, etwa die einer Sprecherin der EU-Kommission: Man stelle sich voll hinter Dänemark und Grönland, sagte sie laut DR. Nationale Souveränität, territoriale Integrität und die Unverletzbarkeit der Grenzen seien universelle Prinzipien, die zu verteidigen man nicht aufhören werde.

Es sind gerade erst zwei Wochen vergangen seit der letzten Provokation – als Trump einen US-Sondergesandten für Grönland aus dem Hut zauberte, den republikanischen Gouverneur des Bundesstaates Louisiana, Jeff Landry. Der sagte, es sei eine Ehre, „Grönland zu einem Teil der USA zu machen“. Dänemark hatte empört reagiert und angekündigt, den US-Botschafter einzubestellen.

Und auch da schon betonten Mette Frederiksen und Jens-Frederik Nielsen in einem gemeinsamen Statement: „Man darf kein anderes Land annektieren. Nicht einmal mit dem Argument der internationalen Sicherheit.“ Das war vor Venezuela.

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57 Kommentare

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  • "Die USA hätten kein Recht, ein Land der dänischen Reichsgemeinschaft zu annektieren."

    Die USA haben auch kein Recht, Maduro zu kidnappen.



    Den USA ist das (int.) Recht egal.



    Dass die USA einen ihrer älteste Freunde so behandeln, zeigt, was das für eine Regierung in Washington ist.



    Kuba, Iran, Vietnam, China, die Liste ist lang, die Trump abarbeiten will. Grönland ist da (momentan) eher ein theoretisches Geplenkel. Außerdem überflüssig, weil Trump da schon einen Stützpunkt hat und weil es (zumindest mir) nicht bekannt, ist das Dänemark und die USA große Konflikte gehabt hätten. Aber das ist bei Trump wohl egal, der kennt keine Freunde, aber seine Feinde.

    • @Andreas_2020:

      ""Die USA haben auch kein Recht, Maduro zu kidnappen.



      Den USA ist das (int.) Recht egal.""



      ===



      Völkerrechtler die hoffentlich den Durchblick haben erklären: Der Angriff der USA auf Venezuela war ein Verstoss gegen das Völkerrecht -allerdings die Anklage gegen Maduro -- unhd Ihn in New York vor ein Gericht zu stellen ist es nicht.

      Wenn sich allerdings der Verdacht erhärtet wenn Offizielle aus Venezuela beim Kidnapping geholfen haben gibt es



      sicherlich eine neue Einschätzung.

  • Von Grönland aus die Arktis und die nördlichen Seewege und den Luftraum zu kontrollieren bedeutet auch umgekehrt, dort einen Schutzschild zur Verbesserung der eigenen territorialen Integrität vor und im Ernstfall vorzuverlagern und weiträumig auf unbewohntem Gebiet installieren und verteidigen zu können.



    Schon früher war Grönland für Kriegsparteien von besonderer Bedeutung.



    Die USA besetzten es im Zweiten Weltkrieg.



    Auch damals ging es u.a. um Schiffsverkehr.



    Näheres bei:



    Lothar Burchardt, Amerikas langer Arm. Kontroversen um die Nutzung von Grönland im Zweiten Weltkrieg, Frankfurt a.M. 2017



    Quelle hierzu im Netz: researchgate.de



    Rezension diesbezüglich:



    Militärgeschichtliche Zeitschrift 78(1):267-270



    Im Mai 2019

  • Lustig, wie hier so mancher meint, naja, das wär dann so, kann man ja nichts machen, und überhaupt hätten die Amis für eine militärische Übernahme Grönlands ja keine Konsequenzen zu befürchten.



    Irgendwie kann ich aber nicht recht glauben, dass es Millionen EuropäerInnen total egal wäre, wenn die USA sich einfach europäisches Territorium unter den Nagel reißen würden. Und auch in den USA selbst sehe ich da alles andere als einen lockeren Durchmarsch.



    Soll er doch sein Fähnchen da mal hissen. Für sein Regime da drüben könnte es der Todesstoß sein.

    • @V. Ohneland:

      Total egal glaube ich auch nicht. Aber erstmal Können vor Lachen.

  • Die Autorin hat Recht - nur an einem Punkt ist etwas Zurückhaltung angesagt:



    Wenn die NATO nicht mehr funktioniert, heißt das nicht, dass Russland sofort angreift, bzw. sofort durchmarschieren kann. Auch schlechte Gegenwehr kann unangenehm werden, insbesondere einem Land, dass bereits jahrelang Krieg führt. Auch ist ein Feldzug quer über den Kontinent nicht unbedingt in russischem Interesse, das unter Putin ja deutlich rationaler geführt wird als die USA derzeit. Doch in ein paar Jahren ist es durchaus denkbar, dass Russland z.B. das Baltikum angreift und den Rest Europas in Atem hält. Und was nach Putin geschieht, ist noch einmal ein ganz anderes Thema.



    Andererseits geht es bei Grönland darüber hinaus: Wenn Dänemark militärisch angegriffen wird, sind alle NATO-Staaten, von Kanada über Deutschland bis zur Türkei Dänemark zum Beistand verpflichtet. Den Fall wird sie deshalb wohl kaum ausrufen; allein deshalb ist die NATO dann tot. Nur braucht niemand zu glauben, dass wir mit den USA normale Handels- und andere Beziehungen weiterführen können. Mit Sanktionen wie gegen Russland ist es dann nicht getan. Und ich hoffe, das machen die EU-Vertreter in Washington wenigstens klar.

  • Was Trump sagt und macht ist eine Sache. Das können wir als Europäer allerdings nicht ändern. Wir können nur entscheiden wie wir darauf reagieren.



    Und das ist doch sehr dünn. Warum eröffnen nicht längst die EU und Deutschland Konsulate auf Grönland? Warum stationieren wir nicht - selbstverständlich nur falls Dänemark und Grönland uns dazu einladen - einige Batallione auf Grönland? Warum haben sich Merz, Starmer und Macron nicht längst auf Grönland mit Fredriksen zu einem Gipfel getroffen? Warum gründet sich kein euopäisches Konsortium zur Gewinnung von Bodenschätzen, und gründet Niederlassungen auf Grönland?



    So schauen wir nur zu, diskutieren endlos herum, und andere schaffen in der zwischenzeit Fakten.

    • @T-Rom:

      "Warum stationieren wir nicht - selbstverständlich nur falls Dänemark und Grönland uns dazu einladen - einige Batallione auf Grönland?"



      Und diese Bataillone sitzen dann da und schnitzen sich Holzgewehre oder was?



      Grönland ist sechsmal so groß wie Deutschland. Europa hat gar nicht die Mittel solch eine Fläche militärisch zu sichern.



      Wir haben uns die letzten 70 Jahre verteidigen lassen, wir haben die letzten 70 Jahre Geld für alles mögliche ausgegeben außer Militär, Europa ist zahnlos - im Gegensatz dazu hat die USA das mit Abstand modernste und potenteste Militär der Welt.



      Wenn Trump Grönland will dann nimmt er es sich. Eine handvoll Batallione ändert daran gar nichts.



      Abschreckung kann nur erzeugen wer auch was zu bieten hat. Wir haben keine Atomwaffen, wir haben keine Flugzeugträger, keine Tarnkappenbomber, nix.



      Russland, China, USA, Indien - schrauben alle am Militär, rüsten auf seit Jahrzehnten, während wir die Wehrpflicht abgeschafft und Kasernen im großen Stil geschlossen haben.



      Europas oder Deutschlands Militär braucht Jahrzehnte und jährlich Abermilliarden, um irgendwann wieder ernstgenommen zu werden. Bis dahin sitzen wir am Kindertisch und können den Großen nur zuschauen

    • @T-Rom:

      Viel zu viel Aufwand das alles, das muss gar nicht sein. Es würde zugleich auch nur wenig bringen und den Konflikt zugleich zu hoch hängen.



      Mir fehlt zwar leider gerade etwas die Fantasie, wie genau Europa und die EuropäerInnen reagieren würden im Fall eines Angriffs. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Reaktion weitaus massiver wäre als Trump und Konsorten das so meinen. Allerdings nicht militärischer Art, sondern kulturell, wirtschaftlich, politisch. Und auch weitere Akteure (z.B. Kanada, Mexiko) wären alles andere als entzückt.



      Das Trump-Regime müsste schon wirklich sehr, sehr dumm sein, die soft power der USA dermaßen zu beschädigen.



      Nicht dass mich das überraschen würde.

  • Das eigentliche Thema hinter dem Ganzen lautet: Oligarchie.

    Es sind die Superreichen dieses Planeten, die seit 50 Jahren die Lösung der Klimakatastrophenfrage blockieren und torpedieren und dabei Trump an die Macht gebracht haben:

    Es waren die Koch-Brüder und Rupert Murdoch (später dann im Verbund mit Tech-Milliardären die in den letzten 20 Jahren unglaublich viel Macht akkumuliert haben), die die "vernünftigen" Konservativen in den Vorwahlen innerhalb der Republikanischen Partei weg geputscht und Trump an die Macht gebracht haben. [1]

    Das Grundproblem für all das was wir gerade erleben ist also sehr, sehr simpel: die extrem ungleiche Verteilung von Reichtum und die Herausbildung einer Oligarchenklasse mit extrem viel Macht. Diese Oligarchen nutzen ihre Macht, mit dem Ergebnis dessen, was wir gerade in der Ukraine, mit der AfD, in den USA beobachten.

    [1] Christian Stöcker beschreibt das erschreckend präzise und mit einem 70-seitigen Verweisanhang in "Männer die die Welt verbrennen".

  • Rote Linie Europas gegenüber der Ankündigung von Trump Grönland zu kidnappen



    ===



    Im Gegensatz zu den bis jetzt nebulösen Hintergründen zur gewaltsamen Maduro Entführung zwischen einheimischer Mithilfe, oder gar Zusammenarbeit -- und der Rolle Chinas und Russland sind sich die Europäer gegenüber Grönland einig:

    Grönland wird nicht nach New York entführt - sonst"" werden wir nicht aufhören, sie zu verteidigen"", ‍betonen die europäischen Staaten und Mette Fredricksen /Dänemark droht mit Auflösung der NATO.

    "Grönland gehört seinem Volk. Es ist allein Sache Dänemarks und Grönlands, über ‍Angelegenheiten zu entscheiden, die Dänemark und ​Grönland betreffen", heißt es in der ‌Erklärung, die von Dänemark, Deutschland, Frankreich, ⁠Italien, Polen und Spanien unterzeichnet wurde.

    Ministerpräsidentin Frederiksen sagte zuvor, ein Angriff der USA würde das Ende der Nato besiegeln. "Wenn die USA beschließen, ein anderes Nato-Land militärisch anzugreifen, dann hört alles auf", erklärte die dänische Ministerpräsidentin.

    Darüber hinaus: 1951 wurde ein Verteidigungsabkommen zwischen Dänemark und den USA abgeschlossen. (!!!)

    • @zartbitter:

      Na und? Verträge sind Trump egal und Erklärungen auch. Fakt ist, dass er nicht mal einmarschieren muss, weil er einen großen Truppenstützpunkt im Land hat. Und die "Europäer" haben aktuell dort nichts, was ihn aufhalten könnte.



      Das müsste man ändern.

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Der EX - Befehlshaber der US-Truppen in Europa, General Ben Hodges, kommentierte imJuni 2020:

        Zitat: ""Die US-Truppen in Deutschland dienen vor allem zur schnellen Unterstützung von Kräften, die aus den USA kommen, mit Logistik, Verwaltung oder Kommunikation.

        Die einzigen echten Kampftruppen, die wir haben, sind im bayerischen Vilseck stationiert. Das ist es. Alles andere ist nötig, um amerikanische Einheiten etwa auf dem Weg nach Afrika oder in den Mittleren Osten zu unterstützen.“ Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat vertrat die gleiche Meinung:

        „Die Amerikaner sind nicht hier, um uns einen Gefallen zu tun, sondern weil sie strategische Interessen haben.“

        Klartext:



        Selbst CDU-Außenpolitiker Armin Laschet und der ehemalige Außenminister der SPD, Sigmar Gabriel, gaben die Prognose ab das wenn die USA Grönland Kidnappen ist die Nato am Ende.

        Wenn Sie Ben Hodges Aussagen aus 2020 folgen ist der Raussschmiss amerikanischer Truppen sehr wohl ein Druckmittel: In diesem Fall verliert die USA Ihre stratetgische Macht zum Eingriff in Afrika --- und vor allem im Nahen Osten - siehe Israel.

        Make America LITTLE and POWERLESS again. (MAlPA)

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Nein, muesste man nicht. Wenn die Daenen wollen, ok, aber die USA haben dort schon ne Basis. Da muesste man ziemlich viel schicken.



        Man muss dem Herrn Trump klarmachen, dass die Monroe-Doktrin nicht nur den Anspruch der USA auf Nord- wie Suedamerika beinhaltete, sondern auch die Nichteinmischung in den Rest der Welt. Und als gute Freunde helfen wir den USA gerne dabei, dann ueberfluessige Militaereinrichtungen in Deutschland zu schliessen. Groenland hat knapp 60 Tsd Einwohner. Allein in Deutschland sind 40 Tsd US-Soldaten, dazu noch US-Zivilisten des Militaers - falls Trump nicht versteht worauf das hinauslaeuft.

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Angenommen, DEU stationiert dort ein paar hundert Mann (mehr wird die BW wohl kaum zusammenkriegen). Und dann? Sollen die, ggfs. gemeinsam mit einigen weiteren Franzosen und Engländern, die Amis aufhalten? Außer Trump und seinen vom Pentagon beauftragten Kommandeuren werden da noch ganz andere lachen.

        • @TerryX:

          Unsere Soldaten in Litauen werden die Russen auch nicht aufhalten koennen. Aber es ist ein Riesenunterschied fuer Russland, ob es Litauen angreifft oder Deutschland. Und die Russen werden sich hueten, Deutschland anzugreifen.

  • Genau aus diesem Grund wäre es so wichtig gewesen, dass die deutsche Regierung sich klar gegen das völkerrechtswidrige Vorgehen der USA in Venezuela positioniert.



    Aber da zeigt sich unser sonst so meinungsstarker Kanzler ja maximal geschmeidig. Ich bin sicher, das wurde von allen Seiten zur Kenntnis genommen.

    • @Klabauta:

      >Genau aus diesem Grund wäre es so wichtig gewesen, dass die deutsche Regierung sich klar gegen das völkerrechtswidrige Vorgehen der USA in Venezuela positioniert.<

      Sie überschätzen die Wichtigkeit der Deutschen Regierung. Was Sie, ich oder Herr Merz zu Grönland meinen, ist Trump völlig Banane.

  • Tja wie bei Venezuela, die Fakten sind einfach und klar, aber die Kommunikation scheint wohl schwierig und komplex...

    • @StefanMaria:

      Fakten klar - tatsächlich?



      ===

      1.. Als eine der ersten Amtshandlungen erklärte die als geschäftsführende Präsidentin vereidigte Delcy Rodríguez den Ausnahmezustand und wies die Polizei zur Jagd auf Kollaborateure an.

      Im Dekret zur Verkündung des Ausnahmezustands hieß es, alle Polizeidienststellen sollten nach Personen suchen, die den Angriff der USA unterstützten.

      Medienberichten zufolge hatte die USA Unterstützung vor Ort. Unter anderem soll eine Person im direkten Umfeld von Maduro ständig Informationen über seinen gegenwärtigen Aufenthaltsort übermittelt haben.

      www.sueddeutsche.d...zustand-li.3352720

      Also sind die Tatsachen hinter dem USA - Kidnapping Maduros doch komplexer als gedacht?

      2.. Nach Angaben von Reuters gingen zuletzt mehr als 80% der venezolanischen Ölausfuhren nach China.

      www.fr.de/politik/...zuela-im-konflikt-



      mit-zr-94079390.html

      3..taz.de/Russland-na...enezuela/!6143154/

      ===

      Vielleicht doch vorher recherchieren und dann bewerten?

      • @zartbitter:

        >Medienberichten zufolge hatte die USA Unterstützung vor Ort.<

        Bekanntlich kann die CIA jedes Telefonat jederzeit an jedem Ort abhören - die sind auf Kollaborateure gar nicht angewiesen.

      • @zartbitter:

        Interessant aber das war nicht Thema des Kommentars auf den Sie antworten.

  • Die US-Regierung macht zunehmend, was Imperien so machen - und mglw zerlegt sie gerade die NATO, was ja Putins und Xis Ziel ist. Zumindest schwächt sie die NATO und macht sie unglaubwürdig. Die Partner der USA in Asien werden sich drauf einstellen.

  • Ein Angriff und die Übernahme von Grönland durch die USA ist das Ende der NATO in ihrer jetzigen Form. Dann müssen sich die Europäer zusammen mit den Kanadiern überlegen, wie sie in Zukunft ihre gemeinsame Verteidigung gegen einen aggressiven Schurkenstaat USA organisieren wollen. Dazu wird auch wieder die Frage einer nuklearen Bewaffnung zur Absicherung der nationalen Souveränität zu stellen sein. Eigentlich waren wir schon weiter. China und Russland lachen sich jetzt schon ins Fäustchen, Might makes Right ist zurück als legitime Außenpolitik. Die gewaltsame Übernahme von Taiwan ist da nur noch eine Frage der Zeit. Trump ist für China leicht ruhigzustellen, ein paar Versprechen für mehr Investitionen in den USA, Einkauf von Sojabohnen, Garantie das amerikanische Firmen ihre benötigten Computer-Chips erhalten, ein paar (offene und auch verdeckte) Investitionen in Trump-Projekt (z.B. Trump-Tower Tibet oder Trump-Tower Hong-Kong) und die Umbenennung der Verbotenen Stadt in die Trump Stadt, alles günstig zu haben, und schon wird Tangerine Man alles abnicken.

  • Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. In zwei Monaten greift dann also ein NATO-Land( USA) ein anderen Mitgliedsstaat (Dänemark) an.



    Merz wird dann dünnlippig sagen, dass das Thema "komplex" ist - und das war's dann.

    • @Il_Leopardo:

      Da ist Merz nicht der Einzige. In Norwegen macht man keinen Hehl daraus, für welche Seite man sich entscheiden wird, wenn man zwischen USA und Dänemark wählen muß. Schweden und Finnland wahren bislang noch die Form, aber ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass sie hinter den Kulissen nicht auch schon den Dänen Tipps geben, wie sie das Silbertablett mit Grönland darauf für Trump hübsch herrichten.



      Norwegische Begründung, warum man es sich nicht mit den Amerikanern verderben will: die eigene Grenze mit Russland, außerdem hätte Dänemark es versäumt, Grönland militärisch ausreichend abzusichern. Worüber man lieber nicht spricht: Spitzbergen, das eigene Öl. Man will ja keine weiteren Begehrlichkeiten bei Trump wecken.



      Tja, das haben die Dänen jetzt davon, dass sie immer die treuesten Bündnispartner der USA waren, im Irakkrieg an der Seite der Amerikaner gekämpft haben.

      • @Oma:

        Natürlich zeigt die Grönland Geschichte was von den USA als Verbündeten zu halten ist: gar nichts!



        Wo sie es her haben wollen, daß die norwegische Regierung nicht an der Seite Dänemark steht, würde mich interessieren. Gestern haben sich alle nordischen Außenminister eindeutig gegen jedwede Annektionsgelüste gestellt:



        via.ritzau.dk/pres...Id=2012662&lang=da



        Wir leben in interessanten Zeiten..

      • @Oma:

        "In Norwegen macht man keinen Hehl daraus, für welche Seite man sich entscheiden wird, wenn man zwischen USA und Dänemark wählen muß"

        Auf welche norwegischen Quellen stützen sich ihre Erkenntnisse?

        Jonas Gahr Støre und Espen Barth Eide haben im Nachrichten TV Dagsrevyen klar ihre Positionen deutlich gemacht. Der Aussenminister zudem im Interview bei TV Avisen, dem Dagbladet und in der Aftenposten.

        Die getätigten Äußerungen deckten sich nicht im geringsten mit ihren Angaben.

        Gilt auch hinsichtlich norwegischer Kritik an Dänemark wegen fehlenden militärischen Engagements in Grönland. Vielleicht haben sie dazu ja auch eine Quelle parat. In den Medien die ich hier konsumiere wurde das Thema jedenfalls nicht behandelt.

        Zu ihrer Bemerkung hinsichtlich Spitzbergen sei angemerkt, dass der Spitzbergen Vertrag den USA jetzt schon uneingeschränkte Zugangs- und Nutzungsrechte einräumt, wovon die USA in den letzten 70 Jahren besonders im Bergbau auch reichlich Gebrauch gemacht haben. Ebenso wie Russland. Welche Begehrlichkeiten da jetzt bei Trump noch geweckt werden sollten, erschließt sich mir nicht so richtig.

      • @Oma:

        Sie haben recht: "In einem ersten Schritt bekannten sich europäische Staaten wie Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien bereits in einer Stellungnahme zu der Arktisinsel und Dänemark." Zitat



        Nordwegen, Schweden und Finnland werden nicht genannt. Soviel zu den skandinavischen Bruderländern.

        • @Il_Leopardo:

          Die skandinavischen "Bruderländer" haben gemeinsam mit Dänemark heute eine umfassende Unterstützungserklärung abgegeben. Nachzulesen auf Englisch.

          Udenrigsministeriet, Pressemeddelelse

          via.ritzau.dk/pres...Id=2012662&lang=da

    • @Il_Leopardo:

      Was für Merkel " Alternativlos " schien , stellt sich für Friederrich als zu " komplex " da 🥸

      • @Alex_der_Wunderer:

        Jetzt mal ehrlich. Was sollen Deutschland und Europa schon machen. Selbst Russland und China sehen nur staunend zu.

        • @Il_Leopardo:

          Höchste Zeit für die UNO mal wieder zu Gipfeln, zu Besprechen gibt's ja z. Z. mehr als genug 😇

  • Das ist halt auch das Recht des Militärisch stärkeren, Trump macht es vor und auch seine Nachfolger werden diese Art der Geopolitik vorsetzen und das nicht nur in den USA.



    Grenzen gibt es in solch einer Weltordnung nicht mehr, der jeweils stärke wird sich nehmen was man haben will, in Grönland geht es um "Seltene Erden", andere Argumente sind vorgeschoben.



    Im Fall von Grönland würde klassisch die Nato eingreifen, aber Trump hat gar kein Interesse an der Nato.



    Wir leben in einer Welt wo es um die Verteilung von Rohstoffen geht und dieser Kampf wird in Zukunft noch viel heftiger werden.

  • Der Versuch der USA die Annexion Grönlands mit Gewalt durchzusetzen würde die Beistandsverpflichtung nach Artikel 42 der EU-Verträge auslösen. Schickte man Truppen bestünde das Risiko eines ausgewachsenen Krieges zwischen den USA und den EU-Staaten. Schickte man keine Truppen wüsste Putin, dass das im Baltikum wahrscheinlich auch nicht der Fall wäre.

    • @Ingo Bernable:

      "Der Versuch der USA die Annexion Grönlands mit Gewalt durchzusetzen würde die Beistandsverpflichtung nach Artikel 42 der EU-Verträge auslösen."

      Würde es nicht, da Grönland kein Mitglied der EU ist. Das ist ja das Dilemma der Dänen, denn auch der Nato Artikel 5 kennt keine Beistandspflicht der übrigen Nato Mitglieder bei einem bewaffneten Konflikt zwischen Nato Staaten. Dänemark wäre bei einem Konflikt auf das "good will" anderer Staaten angewiesen und das auch nur einer dieser Staaten überhaupt in Betracht ziehen würde es wegen Grönland militärisch mit den USA aufzunehmen, dürfte höchst unwahrscheinlich sein.

      Wenn Trump die militärische Karte zieht, dann wird er Grönland bekommen. Er selbst genießt in den USA für alle Handlungen während der Zeit seiner Präsidentschaft absolute Straffreiheit und vom UN Sicherheitsrat hat die Vetomacht USA auch keine ernsthaften Konsequenzen zu befürchten. Ein Risiko mit Folgen für ihn oder die USA besteht so gut wie nicht.

      Die Lehre daraus kann nur sein, dass Völkerrecht zu modifizieren und das UN Vetorecht abzuschaffen und neue militärische Allianzen zu schmieden, um ein Gegengewicht zu den USA, aber auch zu Russland und China zu schaffen.

    • @Ingo Bernable:

      Oder die EU Staaten stationieren sofort eine signifikant große Truppe in Grönland...

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Gibt keine freien Truppen, alle bestehenden Kampftruppen sind schon verplant teilweise doppelt und dreifach. Außerdem bräuchte man ein massives flottenbauprogram um Truppen vor Ort im Konfliktfall versorgen zu können.

  • Haben die Amis also jetzt ein neues Zeitalter eingeläutet: vVEN und nVEN. Werden unsere Nachfahren also irgendwann einmal lesen, dass 5nVen der "Dritte Weltkrieg" ausgebrochen ist. Es riecht ein wenig danach.

  • Natürlich wird Trump nach der erbärmlichen Reaktion der EU (und der noch erbärmlicheren Deutschlands) nach Grönland greifen. Seine Meinung, dass man die EU und ihre Mitgliedsstaaten nicht ernst nehmen muss, wurde vollauf bestätigt.



    Natürlich könnte man mal einen sinnvollen Gipfel abhalten und schriftlich fixieren, dass Grönland verteidigt wird. Notfalls auch mit französischen Atomwaffen. Aber dazu hat man nicht den A... in der Hose.

    Merz und Macron treffen sich lieber wieder mal zu einem Selbstgespräch über die Ukraine...

    • @warum_denkt_keiner_nach?:

      Sie schlagen also allen Ernstes vor, den Amis mit dem Einsatz von A-Waffen zu drohen?

      • @TerryX:

        Ich schlage vor, nicht vor den Amis auf dem Bauch zu liegen. Trumpf nimmt niemanden ernst, der nur buckelt.

  • Welches Recht hat Dänemark auf Grönland? Es gehörte den Inuit, bevor es ab 1721 von Dänemark-Norwegen kolonisiert wurde und 1814 an Dänemark fiel. Aso haben im Grunde einzig die Inuit zu entscheiden, was mit Grönland geschehen soll. Wenn sie sich für die Amis entscheiden? Haben wir die Amis als direkte Nachbarn.

    • @shitstormcowboy:

      Die Grönländer sind nicht unbedingt auch Inuit! Wenn die Grönländer*innen ihre Selbstständigkeit haben wollen, dann sollen und werden sie die auch bekommen,der Prozess läuft bereits. Doch im Moment gehört die Insel zu Dänemark und das ist Fakt. Es gibt keinen Grund und schon gar keine Rechtfertigung dafür, einem durchgeknallten Pistolero das Land widerstandslos zu überlassen. Und wenn sich die USA erst mal Grönland als xxten Staat einverleibt hat, dann ist es vorbei mit Selbstbestimmung der Einwohner. Fragt mal die Kiowas, Apachen, Sioux, oder die hawaiianischen Ureinwohner....

    • @shitstormcowboy:

      Wir haben die Amis schon im Land...

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Und auch ihre Atombomben.

    • @shitstormcowboy:

      Den Inuit "gehörte" Grönland eigentlich nie. Seit dem 14. Jahrhundert war es erst norwegisch, dann dänisch. Und in jedem Fall gibt es keinerlei Grund für die USA, Anspruch darauf zu erheben. Und dabei lassen wir mal das Völkerrecht und sonstige dieser Tage offenkundig irrelevante Dinge ganz außen vor.

    • @shitstormcowboy:

      Gemäß einer Umfrage wollen gerade mal 6 % der Grönländer in die USA, 85% sind dagegen. Da 88 % der Bevölkerung Inuit sind, werden auch diese bei der Befragung ausschlaggebend gewesen sein. Und Trump möchte ja auch keinen Volksentscheid herbeiführen, sondern das Gebiet annektieren.



      Ich weiß wirklich nicht wie Sie auf die Idee kommen, es gehe den USA darum, was die Inuit wollen oder das die Inuit in die USA wollen. Vielmehr wollen diese Dänisch bleiben (auch wenn eher aus wirtschaftlichen Gründen, jacobin.de/artikel...p-unabhaengigkeit)

      • @Choronyme:

        "Ich weiß wirklich nicht wie Sie auf die Idee kommen, es gehe den USA darum, was die Inuit wollen oder das die Inuit in die USA wollen." Tue ich doch gar nicht. Ich sage nur: es ist Sache der Inuit darüber zu befinden was sie wollen. Möglicherweise machen die Amis ja noch ein Angebot was sie nicht ausschlagen können oder wollen.

        • @shitstormcowboy:

          Ja, solch ein Angebot werden die Amis machen: entweder ihr stimmt zu oder wir ballern Euch in in Stücke.



          Das wirkt. Der Pate in Washington und seine Gang bereiten das ganz sicher schon vor....

    • @shitstormcowboy:

      "Aso haben im Grunde einzig die Inuit zu entscheiden, was mit Grönland geschehen soll. Wenn sie sich für die Amis entscheiden?"



      Die Bevölkerung dort hat sich bereits für Dänemark und gegen die USA entschieden.

  • Vielleicht erinnert sich der ein o. andere noch an amerikanische Liegenschaften u. Hinterlassenschaften in Grönland:



    "Strahlendes Eis“ von Michael Lüders zeigt realistisch auf, wie Großmächte und Großkonzerne ihre Position, fremde Gebiete und Rohstoffe mit dubiosen Firmen und Machenschaften ohne Rücksicht auf Grenzen und Menschen in ihren Besitz zu bekommen."



    www.eschborner-sta...riller/#more-11352

    d. Hintergrund:



    "Nach Unfall in Grönland



    US-Militär vermisst seit 40 Jahren Atombombe



    Wo ist Wasserstoffbombe Nr. 78252? Vor 40 Jahren verlor das US-Militär nach einem Flugzeugabsturz im grönländischen Eis vier Atombomben. Das Pentagon behauptet bis heute, alle vier seien ohne atomare Explosion zerstört worden. Neue Dokumente belegen: Ein Sprengkopf wurde bis heute nicht gefunden.



    (...)



    Der radioaktive Tod hat die Seriennummer 78252. Das ist die Inventarnummer einer amerikanischen B28-Wasserstoffbombe mit 1,1 Megatonnen Sprengkraft, die vor gut 40 Jahren beim Unfall eines US-Bombers"



    spiegel.de



    Weiter:



    "wie durch Lüge und Verschleierung Menschen wissentlich in Gefahr gebracht wurden."



    ()



    "Der Fall "Broken Arrow" war eingetreten"

  • Die USA sind mit genau dieser Strategie so gewachsen, wie sie heute sind. Gewaltanwendung gegen Indigene und Nachbarstaaten und anderswo in der Welt wenn es ihnen gerade in den Kram passt. Völkerrecht, Selbstbestimmung - alles für die USA ohne Bedeutung, erst recht einem Junta-Chef wie Trump. Das Kuschen anderer Staatschefs etwa der EU und auch in Deutschland unterstützt diesen größenwahnsinnigen Despeardo weiter in seiner Brutalität und wir alle werden dafür bezahlen....

    • @Perkele:

      "Das Kuschen anderer Staatschefs etwa der EU und auch in Deutschland unterstützt diesen größenwahnsinnigen Desperado weiter in seiner Brutalität"



      Hört sich gut an, aber Europa ist nicht in der Lage, sich gleichzeitig gegen die USA und Russland zu stellen. Von China ganz zu schweigen. Und nun?

      • @Encantado:

        Das ist eine Zwickmühle, das sehe ich ein. Dennoch ist ein pflaumenweiches Wegducken nicht richtig. Man muss sich nicht GEGEN die USA stellen, man sollte aber zumindest klar machen, dass man dem Völkerrecht folgt und mit EU (und D) kein Verstoß zu machen ist. Ganz ohne Europa kommen die Länder eben auch nicht aus. Europa ist (bei cleverer Führung) sehr wohl ein Faktor in Weltwirtschaft und auch in der Politik. Man darf das nur nicht hinter Unterwürfigkeitsgesten verstecken und allein und ausschließlich den Interessen der Wirtschaft folgen.

  • Eins ist sicher! Dieser Welt steuert in Richtung einer großen Völkerrechtskrise, wenn nicht in einen dritten Weltkrieg. Die großen Mächte China, USA und Russland (bzw. Atommächte) erlauben sich das Völkerrecht mit den Füß0en zu treten. Dieses Mal haben sie sich geeignet, jeder annektiert , was er möchte (…Gaza, Taiwan, Ukraine, Venezuela, Grünland …).

  • Tja und nun hat man den Feind der nach dem Land lüstet natürlich mit Stützpunkt schon im Land. Amerika hat sich über Jahrzehnte in vielen Staaten festgesetzt. "Zum Schutz" wurde versprochen, genutzt nun um andere Staate und deren Territorium zu bedrohen.



    Auch bei uns haben Sie sich festgesetzt. Ein Feind Rechts vor der Haustür und mitten drin sitzt der andere auf der Couch und trinkt Tee.