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13.03.2026 , 11:52 Uhr
Schauen Sie in die Apokalypse - das eine Tier ist ganz sicher ein amerikanischer Bison (ich paraphrasiere echt vorgebrachte Thesen).
zum Beitrag13.03.2026 , 11:51 Uhr
Ja, aber ständig Israel vorhalten, dass es sich bei seiner Dauer-Besatzung und -Expansion auf SEINe Versprechen beruft, wird ja durchaus auch kritisiert. Die Rolle der Evangelikalen ist ja im Artikel auch benannt, wenn Ihnen das fehlte.
zum Beitrag13.03.2026 , 11:48 Uhr
Der Krieg ist vor allem aus ganz anderen Gründen ein Fehler, so sehr wir alle keine Macht-Priester wollen. Und aus Fossil müssen wir raschestmöglich weitgehend raus, so oder so.
zum Beitrag13.03.2026 , 11:45 Uhr
Die FDP hatte keine positiven Ziele in der Koalition gefunden, nur abwehrende. Das ist Wissing in Rheinland-Pfalz noch gelungen. Vielleicht lag es doch an Lindner.
PS: Scholz als Stratege hätte sich auch eher über Rot-Schwarz gefreut, vermute ich. Das damals schon desolate Adenauerhaus wäre erst recht als Konkurrenz ausgefallen. So musste eine Ampel die unpopuläre Aufräumarbeit angehen.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:23 Uhr
In anderen Ländern ist es so. Meines Wissens haben Kirchenvertreter schon die Trennung auch bei anderem angeboten, denn das ist ja auch für die Kirchen nicht gut als Konstruktion (aber natürlich weniger Aufwand für einen überschaubaren Betrag an den Fiskus hierfür)
zum Beitrag13.03.2026 , 09:22 Uhr
Bei Online-Auftritten ist bald der Kündigungsbutton Pflicht. Genauso einfach wie hinein ins Abo auch wieder hinaus. Eine Anregung für die verschiedenen Religionsgemeinschaften? Kein Zwang (oder auch nur erschwerter Austritt) bei solchen Dingen ist ja doppelt sinnvoll. Bekanntlich bleibt z.B. die Taufe weiterhin religiös gültig, bekanntlich darf auch wieder eingetreten werden, wenn wieder ein Verhältnis zur jeweiligen Kirche (o.ä.) bestünde. Aber ein Austritt sollte digital (mit mehrfachem "Wollen Sie's wirklich?") und beglaubigt möglich sein.
Generell: Eine konsequentere Trennung von Kirche und Staat wäre auch für die Kirchen hilfreich.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:17 Uhr
Schnee und stabile Verhältnisse am Berg sind Hauptworte des baldigen Präteritums. Leider.
Hütten sind keine Hotels. Ein bisschen Hygiene ist dabei schon nett - Wie Füße, Schritt und Achseln Dritter nach einem Tag Wanderung einem auf engem Raume entgegenriechen können, verändert schon die Qualität des Schlafs, vor allem, wenn jemand auf geschlossenen Fenstern bestünde. Für Luxus (ich mag durchaus eine kurze warme Dusche) gibt es dann aber immer noch die Ebene danach.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:09 Uhr
Naja, das ist jetzt schon sehr simpel, oder? Die Fälle gibt es, aber auch andere. Der Unterschied zur rassistischen Selbstbedienerbude rechts nebenan ist immer noch deutlich.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:08 Uhr
Leider wahr, so wahr, und bei Wahlentscheidungen nie solchen Kampagnen auf den schwarzen Leim gehen.
PS: Hagel wie Laschet bekamen auf den letzten Metern noch einen Mediensturm. Das sollte nicht der Grund sein, die nicht bzw. deren Partei nicht zu wählen, sondern die falsche Programmatik, Personalpolitik und das falsche tatsächliche Handeln der Union. Daran muss sie endlich auch mal arbeiten.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:04 Uhr
Ich finde es nur schade, dass es die FDP in Mainz mittrifft, wo sie zwar so seltsame Sachen wie pompöse Fluss-Autobrücken voranstellte, und das noch in heutiger Zeit, aber immerhin eigene konstruktive Ideen einbrachte. So anders als im Bund. Das ist das eine Bundesland, wo ich der FDP die 5,01 % gönne.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:01 Uhr
Tipp: Jugendorganisationen sind meist "radikaler" als die Partei. Schauen Sie auf die erschreckend unreflektierten Neoliberalismen bei JuLis und Junger Union, um auf andere Parteien zu schauen. Dass die jetzige Wirtschaftsweise so nicht weitergehen kann, halte ich freilich für belegt: Rohstoffe, Klima, Verschmutzung, ökonomische und ökologische Verlotterung. Die grüne Jugend hat wohl zumindest da einen Punkt.
zum Beitrag13.03.2026 , 08:58 Uhr
Palmer scheut die Verantwortung nicht.
Nun ist es erst mal ein sehr kluges Manöver (Rudi Hoogvliet?). Özdemir hat ihn nämlich entweder im Kabinett und damit einen Ausleger von der rhetorischen Stärke und Denkschnelligkeit eines FJ-Strauß für die ganze Bandbreite. Oder kann später verweisen, dass er es ja versucht hätte und ihn als Konkurrenten kleiner. Jedenfalls schiebt das Manöver die Grünen auch in die rechte Mitte und verhindert den Trennkeil zwischen Palmer-Grünen und Links-Grünen halbweg.
Aber grüne Politik muss Özdemir dennoch machen. Zuerst nämlich das Land, und das braucht bekanntlich Verkehrswende, Energiewende, Wirtschaftswende.
zum Beitrag13.03.2026 , 08:52 Uhr
Das sind zwei verschiedene Vektoren, und da haben Simplifizierungen besser wenig zu suchen.
Jemand, der mit R*ssismus "erfolgreich" wäre, den wollte ich nicht. Ich finde bei Palmer gut, dass er zu 99,9 % auf solide andere Art erfolgreich ist. Auch wenn er natürlich immer noch grün-ambitionierter sein dürfte (und seine Gosch ein paar Mal nicht im Griff hatte).
zum Beitrag13.03.2026 , 08:49 Uhr
Von Lenthe drischt da zu einseitig ein. Palmer bezog sich bekanntlich auf einen angeblichen Tweet desjenigen und entschuldigte sich als gelernter Historiker auch rasch, dass er nicht sauber nachrecherchiert hatte. Sein Sternvergleich war übersteigerter Stress und falsch, ich teile nicht alle Positionen Palmers, eher im Gegenteil. Von Lenthe hat da aber aufs Schienbein gehalten.
Unfrieds ungrünes Grünentum halte ich allgemein leider für mehr schwarz als grün, doch er hat hier einen Punkt: Palmer ist der vielleicht beste Umsetzer in Baden-Württemberg, hoch intelligent, schnell, mit seiner ruppigen Art eben auch scheinbar unangenehme Dinge anpackend. Er bräuchte zuweilen einen Knebler, in der heutigen Social-Media-Zeit zumal. Doch er bleibt der natürliche Nachfolger Özdemirs. Und sollte sich im Kabinett resozialisieren dürfen. (Ich weiß gar nicht, ob Özdemir wirklich will, dass so ein Powertyp mit im Kabinett ist)
Den Werteüberschuss, den er bei den Grünen sieht, den hat er übrigens selbst. Eine Mischung aus "Logiker", "Rebell" und "Beharrer", die eben auch in die große Mischung gehört. Dabei bitte aber auch die Politik der grünen Partei umsetzt, soweit das in einer Koalition geht.
zum Beitrag13.03.2026 , 08:34 Uhr
Gehen wir mal davon aus, dass Trump auch religiös ignorant ist, dass Netanyahu nur an sich selbst, den ewigen Krieg und die Ideologiebrocken seines Vaters glaubt. Aber daneben und darunter gibt es andere, wo tatsächlich ein Revolutionsgardist als nüchterner Politiker durchginge.
Wohlgemerkt: eine christliche, jüdische, pastafari, ... Prägung kann bei politischem Engagement zum hilfreichen Wertefundament und/oder Widerstand gegen Machtpolitik führen oder zum destruktiven Eifertum. Wir sollten aber die bedenklichen Sprüche von Armageddon (US) und Amalek (Netanyahu) bitter ernst nehmen - sie wollen nicht nur militärischen Konflikt, sondern pseudoreligiös motivierte Auslöschung des Gegenüber. Das toppt die Mullah-Sprüche, nebenbei.
zum Beitrag13.03.2026 , 08:21 Uhr
PS: Wer fossile Bodenschätze wegnagt wie einige der umsatzgrößten Firmen der Welt und darüber hinaus auch noch politisch dafür sorgt, dass die Kosten wie direkte und indirekte Umweltschäden durch die Allgemeinheit getragen werden, hat sich das "fossile Geier" aus meiner Sicht verdient. In Deutschland spielen da neben direkten Fossilfirmen auch Verbrennerauto-Dinos eine unrühmliche (und für uns teure) Rolle.
zum Beitrag13.03.2026 , 00:28 Uhr
Wir müssen jetzt beginnen, und sobald wir den Autosektor nicht mehr so künstlich aufpumpen wie seit 93 Jahren, setzt die Normalisierung ein. Ja, es wird nach dieser langen Fehllenkung Zeit brauchen. Sie wollen doch auch deutlich mehr Unabhängigkeit von Zaren, Scheichs und Cowboys, wollen ein stabileres Klima, wollen das Geld im Lande lassen? Dann raus aus der Bequemlichkeits- und Denkverbotsecke in unserem Land und Umstieg als hohe Priorität. Angemessen teure Fossilpreise - am besten durch Ökosteuern - sind nach dieser Logik Lösungen und keine Probleme.
zum Beitrag13.03.2026 , 00:24 Uhr
Werden Sie "Reich", fragen Sie dann doch Frau Reiche oder Hrn. Wissmann unselig. Merz hat die FDP ja schon beerdigt.
zum Beitrag13.03.2026 , 00:22 Uhr
Von Ihnen nichts, von mir nichts. Weimer kann es nicht nur aus meiner Perspektive weder politisch-handwerklich, noch kulturell, sondern belastet v.a. Merz wiederholt und zunehmend. Daher könnte es aus dessen Position sinnvoll sein, jemanden anders einzuwechseln. Zur Gesichtswahrung später im Jahr.
zum Beitrag13.03.2026 , 00:20 Uhr
Nein, ich meine, dass Kinder besser nie Mittel für emotionale Zwecke der Eltern sind, sondern das zählen soll, was für sie vermutlich am besten ist. Und ich will nicht ausschließen, dass es eine Gemeinschaft mit vielen anderen Kindern ist. Oder auch Kleinfamilie. Im Hort sind die Menschen pädagogisch ausgebildet, daheim in der Regel nicht. Dafür haben sie vermutlich mehr Wärme. Hängt von den vorherrschenden Persönlichkeitstypen und Bedürfnissen ab, vermute ich mal. Deshalb halte ich die Frage für schlichtweg offen.
zum Beitrag12.03.2026 , 17:38 Uhr
Danke für die Zeit und Mühe, genauer hinzusehen.
zum Beitrag12.03.2026 , 17:35 Uhr
Es gibt einige Länder, wo das die Regel ist oder im Fall der DDR: war. Kinder sind nicht für ihre Eltern da, zumindest nicht in dem Alter. Welche Variante besser ist, weiß ich nicht wirklich. In einer idealen Welt haben wir unsere eigenen "Bedürfnisse" so im Zaum und die Großkapitalgier so im Griff, dass beide Partner Teilzeit arbeiten und dabei ein "gutes Leben" führen können, auch mit Kindern dabei.
Fortschritt und Produktivität heißt nicht zweimal vollarbeiten, sondern eben mit weniger Stunden und weniger Zeugs-Konsum Wohlstand zu haben.
zum Beitrag12.03.2026 , 17:32 Uhr
Eher nee beim Fiskus, denn diese Verzerrung zieht das Geld aus dem Land, schüttelt die Wirtschaft, senkt die anderen Steuereinnahmen also, verteuert die Rechnungen der staatlichen Gebäude, fördert Russlands Angriffskrieg, gegen den wir eine ähnliche Summe der Ukraine gönnen würde. So deutlich insgesamt sehe ich das also nicht.
Wenn die in einer idealen Welt ihren Sprit etc. kaum noch verkauft bekommen, können die keine hohen Preise nehmen, die Raffinerien stehen sonst still. Oder sie legen sie teuer still. Was irgendwann ohnehin absehbar kommt, wenn es immer schneller gen E geht, doch jetzt noch nicht. Wenn wir nur so viel Strom verbrauchen würden, wie die Erneuerbaren bieten, hätten wir Preise nahe Null (hypothetisch). Bevor wir aber künstlich in den Disput über einen Nebenpunkt gehen, einen schönen Tag. Das "Nichts" vom Tempolimit würde ich, siehe obige Gründe, immer noch gerne mitnehmen. Eben auch zur Nachfragedämpfung bei Knappheitsängsten, vgl. 1973.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:27 Uhr
Sofort absägen fällt auf. Und was mensch Weimer vorwerfen kann, kann auch Linnemann und Merz in geringerem Maße vorgehalten werden. Aber ihn in drei Monaten zum Botschafter in Molwanien "hochzubefördern" wäre doch auch etwas. Kultur oder Politik, wenigstens eins von beiden sollte die Nachfolge können.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:25 Uhr
Wenn mensch es tatsächlich liest, sind da kluge Perspektiven, teils unterschiedlich, in der grün-rot-roten Koalition bekäme dann doch wohl besser die SPD Außen und Verteidigung, um den Streitpunkt auszuklammern. Beide pieksen in die kleinen Lebenslügen der anderen, doch eigentlich können sie miteinander. 2013 hätte die Mehrheit nach ausreichend Erklären genutzt werden müssen - unsere Republik wäre viel, viel weiter als nach der Merkel-Stagnation.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:20 Uhr
Die Ampel hat mit Wissing gut, unter Schmitt weiter funktioniert. Am besten hätte sich die FDP am Ort so weit von Lindner distanziert wie so gerade noch möglich. Die FDP hatte eigene konstruktive Ziele (die ich nicht teilen muss), auch dies im Kontrast zu Bundes-Lindner. Das ist der Landesverband, wo ich Mitleid fühle.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:15 Uhr
Machen Sie's, oder machen Sie es nicht. Die Realität gilt es zu ändern. Ich würde es dabei zumindest in Anführungszeichen setzen, um zu betonen, dass diese Weltsicht nicht die Ihre ist.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:11 Uhr
Oder einfach Einkommens- und Vermögensverteilung wieder fairer. Und Spritpreis umweltkostengerecht. Das beschleunigt den Übergang zu E-Bikes, Bus, Bahn, E-Auto, Tram, Fuß.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:10 Uhr
Warum? Das CO2 ist bei fossilbetriebenen Fahrzeugen definitiv da - und noch viel zu niedrig eingepreist. Da müssen wir so oder so raus.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:08 Uhr
Wenn wir damit wirklich Mobilität für alle meinen, dann sind das ÖPNV und Bahn und Rad und Fuß, die sind von Fossil-Problemen wenig oder gar nicht betroffen, könnten aber in der Tat sowohl Ausbau wie Preisstabilität gebrauchen. Das Auto immer noch weiter zu fördern würde nur die Zersiedelung noch mehr fördern und damit längere Strecken erfordern, also künstliche Mobilitätsprobleme schaffen.
zum Beitrag12.03.2026 , 12:39 Uhr
Wir haben seit 93 Jahren eine Umleitung öffentlicher Ressourcen zum Auto-Komplex und den fossilen Geiern ...
Da die Union doch ab und an "Markt" vorschlägt: Das Preissignal bei Fossil will uns übrigens etwas sagen: Dass wir ganz schnell da raus sollten, so weit wie möglich, nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ökonomischen Gründen.
zum Beitrag12.03.2026 , 10:57 Uhr
Relevantes Netzwerk für den Bereich Kunst sind keine Einflusskäufer.
Sein Adressbuch gegen viel Geld eintauschen, das kommt mir gerade irgendwie bekannt vor, irgendwas mit Sauerland womöglich.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:13 Uhr
Reiche macht etwas, um "etwas zu machen". In der Tat bleibt sie da viel zu vordergründig stehen, statt Fossil tatkräftig ein Stück wegzuschaufeln, wo die Gründe hierfür wieder einmal deutlich sind. Leider eine Marionette e.ons, das erscheint mir zumindest Reiches Verhalten am ehesten erklären zu können.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:09 Uhr
Das würde ja verdeutlichen, welchen volkswirtschaftlichen Gewinn der Abschied von teurem Fossil und kostengerechte Besteuerung brächte. Und wäre womöglich noch sozial, indem es die großen Energieraushauer tragen lässt? Das geht ja gar nicht!
zum Beitrag12.03.2026 , 09:07 Uhr
Dass ein Tempolimit etwas für quasi null Kosten bringt (Unfallopfer, Verkehrsfluss, CO2, Kosten), ist meine Auffassung, und Sie haben vermutlich eine andere.
Es ist symbolisch noch stark aufgeheizt, dass mensch vielleicht auch oder nur andere Felder mit höherem Aufwand zuerst angeht. Die teils auch mehr bringen werden. Kriegsgewinner sind die Fossil-Geier und alle Stromerzeuger durch die "Merit Order". Je eher wir kein Gaskraftwerk als Preissetzer mehr haben, desto billiger wird's. Je schneller wir Fossil nur noch als Beifütterung haben, auch bei Wärme und Verkehr, desto besser. Und ja, diese Minikrise gerade zeigt es doch wieder einmal.
zum Beitrag12.03.2026 , 08:15 Uhr
Ich kenne zufällig und anekdotisch einen Fall, wo ein eigentlich klarer Mann aus dem FDP-Klientel (nicht nur von Einkommensklasse) grün wählte, damit es Özdemir und bloß nicht Hagel/ diese Union oder gar dieser seltsame Typ ("russlandgesteuerter Rumäne") von der AfD würde. Selbst diese Wählerwanderung könnte es gegeben haben. In Baden-Württemberg binden die Grünen auch christlich geprägt engagierte Menschen und wird nicht automatisch dann Union gewählt. Auch nicht mehr vom Pfarrer/Pastor. Nach der Wahl ist das Programm immer noch wichtig. Die Grünen werden mit einer fast gleich starken CDU und keiner anderen Option weniger durchbekommen als vorher, aber Energiewende, Verkehrswende und Wirtschaftswende weg von Fossil sollten sie anstreben, auch im Landesinteresse. Die CDU sollte Hagel irgendwo on the job nachtrainieren lassen und sich Digitalisierung und Bildung schnappen, das dürften sie hinbekommen können und auch punkten für in fünf Jahren.
zum Beitrag12.03.2026 , 08:06 Uhr
Online frage ich lieber einmal mehr nach: in welche Richtung ging es? Dass Teilzeit für beide mehr eine gangbare Option werden sollte? Und auch wirtschaftlich darstellbar?
zum Beitrag12.03.2026 , 08:04 Uhr
Vor allem weniger Müll machen. Sachen reparieren, weniger kaufen, den Tisch aus Studizeiten immer noch nutzen. Ausnahme: den alten undichten Kühlschrank mit dem hohen Verbrauch wirklich besser durch ein neues Gerät ersetzen - dabei lässt sich der alte Kasten gleich mitnehmen lassen oder beim Kauf am Ort abgeben. Es ist schon auch komplex: Sperrmüllfledderei findet sich am nächsten Tag weit verstreut auf der Straße wieder, daher sind zentrale Termine nicht so populär, aber Sperrmüll in überschaubarem Maße sollte bundesweit fast überall möglich sein. Wer da mental überfordert ist, mag Nachbarn zur Hilfe ziehen.
zum Beitrag12.03.2026 , 07:59 Uhr
Ist das denn so? Die Unterstützung? Dass es ein Verbot wäre? Dass BaWü sich Berlin anschlösse? Oder hat das alles nur wer berichtet? gruene.berlin/nach...lin-umwandeln_3056 ist, was ich für die Berliner Grünen auf die Schnelle finde. Und autoarm in der Millionenstadt ist faszinierend reich für Menschen und Raum. Stellen wir uns vor, dass der öffentliche Raum wieder freier wird, wie es in Amsterdam in den 1970ern gelang! Kritisiert werden oder nicht ist übrigens nicht der Maßstab für politisches Handeln.
zum Beitrag12.03.2026 , 00:03 Uhr
Weniger verbrauchen ist gut gegen Inflation (Angebot & Nachfrage, da war mal was). Und gut für den Geldbeutel. Wir können natürlich auch viel verbrauchen, das hat dann eben auch diese ungewünschten Folgen.
Dass die lautesten Lobbybrüller von der Fossillobby noch mehr Zaster bekommen, kann es jedenfalls _nicht sein. Hohe Fossilpreise sind Teil der Lösung.
zum Beitrag11.03.2026 , 23:59 Uhr
Kosten senken heißt, den volkswirtschaftlich teuren Autoindustriegangs auch mal Nein zu sagen. Was wir sparen könnten, wenn Autos und Flugzeuge endlich Vollkosten zahlen würden! Davon können wir soziale Wohlfahrt schaffen. Und einen ausreichend guten ÖPNV und Radwege auch in der Breite.
zum Beitrag11.03.2026 , 23:24 Uhr
Manche halten ja auch Wüst für einen netten Politiker.
Das war, bevor er im Wahlkampf Farbe und Format bekennen musste. Er hatte die Union mal komplett hinter sich, die eine Chance witterte. Und das ist die eine Leistung, die ich anerkenne, falls es nicht nur der Machtwunsch war. Keine persönlich werdenden Kämpfe war seit Teufel bei der Union nie der Fall. Die war sich selbst der ärgste Feind.
zum Beitrag11.03.2026 , 15:43 Uhr
Ja, das hat anscheinend sogar Merz herausgefunden, dass der Krieg weniger Israel diente als Netanyahu persönlich. Und zumindest so überdiplomatisch drückt er es dann doch mal aus.
zum Beitrag11.03.2026 , 15:40 Uhr
40 Jahre waren die US-Truppen massiv und deutlich in Deutschland (West) und wurde Demokratie eingeträufelt. Sie sind es ja eigentlich immer noch. Eine Generation mindestens. Außer es würde sich rasch eine eigene Regierung und Struktur bilden - wohlgemerkt in einem multiethnischen, diversen, nicht nur bei der Rolle von Religion tief gespaltenen Land. Das durch Öl und Gas von allen geplündert werden will (cf. Saddams Einfall in die Öl-Provinz Khusistan). Wo viele bewaffnete Menschen alles zu verlieren haben. Am einfachsten ist tatsächlich eine Lösung Venezuela. Selbe Unterdrückung, aber Tribut an die USA. MIt dem Schah konnte die USA ja auch schon gut leben, kritisierte nur dann und wann etwas. Nur Netanyahu scheint halt den Krieg zu brauchen, solange er am Leben und im Amt ist.
zum Beitrag11.03.2026 , 15:34 Uhr
Manchmal lesen Menschen etwas aus meinen Zeilen, dass ich froh bin, dass ich keine bei jedem verständliche Anleitungstexte beruflich schreiben muss. Das scheint mir nämlich nicht zu liegen.
zum Beitrag11.03.2026 , 15:32 Uhr
Weimer kann m.E. nicht Kultur, vielleicht Kulturkampf. Weimer kann nicht generell Politik, hat weder Erfahrung noch relevantes Netzwerk. Gut, Kanzler könnte er damit womöglich werden. Aber bitte nicht fachlich Kulturbeauftragter
zum Beitrag11.03.2026 , 12:01 Uhr
Palmer, der seine innere Balance hielte, wäre zwar m. E. noch nicht progressiv genug für die Lage, doch seine Umsetzer-Bilanz in Tübingen ist einfach gut, sein Verstand scharf und und und. Er wäre ein möglicher nächster Ministerpräsident. Die Programmatik der Grünen würde ihn vorantreiben müssen. Özdemir wird es ernsthaft erwägen.
zum Beitrag11.03.2026 , 11:58 Uhr
Natürlich kann eine fast gleichstarke Partei mehr Berücksichtigung erhalten als ihre Vorgängerfraktion. Die Union sollte dafür besser mehr Ideen haben als Pöstchenschauerei. Auch für Nachhaltigkeit, Soziales und Wirtschaft.
Hagel hat die Wahl wohl vorher verloren. Dann sich den Kopf nicht selbst waschen können, sondern dafür die Gattin zu brauchen, war dennoch kein Glücksmoment. Er kann sich jetzt noch mal das Handwerk abschauen.
zum Beitrag11.03.2026 , 11:54 Uhr
Eine angemessene Bestrafung von Trump & Co. für ein eigenartiges Sexualverhalten wäre doch ein X.-N.-Auftritt im Weißen Haus. Bitte schallisoliert. Dieses Lied, es wird ein seichtes sein.
zum Beitrag11.03.2026 , 00:04 Uhr
Der Nachname der Autorin? Schwab. Recht hat sie dennoch. Private Räume darf jeder vermüllen, öffentliche aber nicht.
zum Beitrag11.03.2026 , 00:01 Uhr
Wir brauchen ausreichend Geld für gemeinsame Infrastruktur, Solidarität und vieles mehr. Wir brauchen eine breite Rentenbasis für jetzt und später. Wir brauchen Chancen auch für die Wenigverdieners in Ehen. Hauen wir die Ehegatten-Spaltung weg! Taktisch klug wäre, ein Zurückgeben der Mehreinnahme. Mehreinnahmen holt staat sich besser von Vermögen und Erben und nicht vom Arbeiten. Wer es umgehen will, könnte Partners übrigens ja ein reguläres Gehalt mit sozialer Absicherung etc. (!) zahlen.
zum Beitrag10.03.2026 , 16:57 Uhr
Ich verstehe Ihre Bemerkung teils, und ob jemand "Gewinner" ist oder nicht, sollte auch nicht so wichtig sein. Das ist Politik und nicht Olympia.
Erklärungsversuch: Özdemir hat zuletzt mit einer ausgeklügelten Strategie und persönlich auftrumpfend Prozente gegenüber einem Einbruch hineingeholt, das wäre der "Gewinner". Die Latte für die Union im Ländle war mal 50 oder wenigstens 40 % - wie ist sie gewöhnlich für Grün?
zum Beitrag10.03.2026 , 14:23 Uhr
Geht doch alles: den umsetzungsstarken Boris Palmer als Nachfolger aufbauen und ihm im Kabinett resozialisieren und wirklich grüne Politik für "linke" Gerechtigkeit und Umwelt machen und der Union auch ihre Gewinne gönnen - Bildung sehe ich da als das Feld und Betriebs-Händeschütteln zwischen Hohenlohe und Hohentwiel.
zum Beitrag10.03.2026 , 14:19 Uhr
Eigentlich war Baden-Württemberg rabenschwarz bis hin zu absoluten Mehrheiten. Da mussten schon Mappus' Wüten und Fukushima zusammenfallen, um das zu ändern. Beides ist inzwischen nicht mehr so präsent. Jetzt waren wohl das altbackene Unions-Programm und der ähnlich fehlbesetzte Kandidat die Gründe dafür, dass sogar Grüne vorbeiziehen konnten. Baden-Württemberg will noch einmal 5 Jahre lang grüne Politik. Und wenn mensch an der Verfassung etwas nachfeilen will, dann ginge das mit der Union auch gerade mal locker. Tipp wäre: Palmer wiedereingliedern, im gleichen Atemzug gleiche Rechte, soziale Chancen und Umweltschutz noch weiter stärken. Die Union könnte Schavans Ansätze bei Bildung weiterentwickeln und damit punkten.
zum Beitrag10.03.2026 , 13:25 Uhr
Bundespräsidenten-Format. Wir brauchen wieder mehr differenzierendes Grau, so viel energiefressender ist das eigentlich gar nicht.
zum Beitrag10.03.2026 , 13:18 Uhr
Ich weiß nur gerade nicht, ob die Flugzeuge aus Incirlik starten, die die Bomben auf Teheran abwerfen. Angriffe auf US-Stützpunkte wären etwas anderes. Sonst hat das Hereinziehen Dritter keinerlei Rechtfertigung - das wäre ius in bello, wenn wir da gemeinsam rufen wollen. Und ich bin immer noch froh, dass Frau von der Leyen diplomatisch ummantelt die US-Bevormundung zurückwies.
zum Beitrag09.03.2026 , 22:32 Uhr
Die CDU hat dort früher absolute Mehrheiten geholt, hatte aber auch Späth, der als kanzlertauglich gehandelt wurde. Hatte ein Modernisierungsprogramm und eine breite Bildungsoffensive mit Schavan.
Und jetzt noch mal die BaWü-CDU in ihrer jetzigen Verfassung ... Glauben Sie wirklich, dass da das erste Wort "wirtschaftliche Kompetenz" wäre?
zum Beitrag09.03.2026 , 18:34 Uhr
Das Wahlrecht hat nur niemand verstanden, gewisse Wahlkreise waren viel wertvoller als andere, es kamen dann nur die Dominanzwahlkreis-Fritzles rein, und da wurde dann obergeschwäbelt bei den Schwarzen und stadtgeschwäbelt bei den Grünen, nicht gut für eine breite Mischung der Ansichten in den Fraktionen. Ich gebe Ihnen Recht, dass die Personenzuspitzung, die ich generell _nicht so mag, wohl den Ausschlag gab. Da hätte sich die CDU schon mal einen anderen oben hinstellen müssen. Hagel hätte besser noch als Minister/Landrat/OB ein bissle mehr Anlauf nehmen können als jetzt.
zum Beitrag09.03.2026 , 18:28 Uhr
Diplomatisch ausgedrückt diese US-Bevormundung zurückgewiesen.
Was Saudi-Arabien, Israel und USA da abziehen, mag die vor allem treffen, die wir alle nicht mögen, aber eben erst mal das Volk und die Opposition. Marionette der USA ist seit Mossadegh und dem Schah keine Option im Iran.
zum Beitrag09.03.2026 , 18:25 Uhr
Naja, Spahn wurde nach der Sparkasse Ahaus von seiner Partei geschoben. Doch nicht jede(r) aus Banken und Industrie ist dadurch gleich verdreht. Die gesunde Mischung macht's wohl auch hier.
zum Beitrag09.03.2026 , 16:09 Uhr
Eine Story hatte und hat Özdemir. Eine Strategie auch (Rudi Hoogvliet, warst Du das wieder?). Jetzt will ich aber auch vier Jahre mehrheitlich grüne Bewerbung für 2030. Die kommende Verbrenner- und Fossilkrise ist ökologisch orientiert anzugehen.
zum Beitrag09.03.2026 , 16:06 Uhr
Wie in BaWü traditionell zu erwarten. Hätte die CDU auch nur die einfachsten Hausaufgaben gemacht, personell und programmatisch, hätte sie FDP und AfD kurzhalten können, hätte sie eine dominante Stellung haben müssen, nachdem die Wut über Mappus, S'21 & Co. so langsam verraucht war.
In BaWü ist die FDP traditionell nicht nur neoliberal-versimpelt, sondern hatte auch mal eine liberale Seite. Zuletzt aber kaum noch - ok, lassen wir gelten.
zum Beitrag09.03.2026 , 16:02 Uhr
Die Frauen-Männer-Frage für eigene Machtpositionen und Übergriffe zu missbrauchen oder von anderen Macht/Kapital-Unterschieden abzulenken, ist wohl nie so eine gute Idee. Dass es sie weiterhin gibt, stimmt ebenso.
zum Beitrag09.03.2026 , 15:57 Uhr
Freuen wir uns einfach über alle, die eher progressiv wählten.
zum Beitrag09.03.2026 , 15:40 Uhr
Von Grünen darf mensch schon verlangen, dass sie wirksamen Umweltschutz sowie gleiche Rechte und Chancen für alle anstreben. Was ich dem Strohmensch der Berliner Grünen genauso zugestehe wie einem Boris Palmer. Da gute Grüne/ böse Grüne spielen zu wollen, ist unfreiwillig amüsant. Wenn Özdemir die Energiewende, Verkehrswende, ... auch so hinbekommt: na prächtig. Mitglied der Grünen ist er dabei immer noch und sollte er inhaltlich auch sein.
zum Beitrag09.03.2026 , 15:37 Uhr
Bei S'21 bei Ihnen, entlang von Zürich und Geißlers Vorschlag. Doch da haben zu viele ihr politisches Kapital hineingesteckt und das Flächenfell des Bären der Gleisfläche an lokale Baufirmen und Großspender verteilt, da hätte es einer absoluten Mehrheit der Grünen bedarft.
zum Beitrag09.03.2026 , 14:29 Uhr
Nichts ist unendlich. Selbst das "Wir in NRW" der dortigen SPD unter Rau mit absoluter Mehrheit ist Geschichte. Özdemir ist kein Grüner, hat Freimeilen, Lobbyistenkredit in den USA überwintern müssen. Integrität war jetzt nicht sein USP. Die Wahl hat vor allem Hagel verloren, weil er und die Union nicht g'schafft haben.
PS: Ich bin gespannt, ob Özdemir nun Palmer einbindet. Der ist immer noch das - leider teils auch mal verirrte - größte politische Talent des Ländles. Rudi Hoogvliet sollte es ihm raten.
zum Beitrag09.03.2026 , 14:15 Uhr
Das eine ist nachhaltig: Deutlich weniger Autos. Findet auch in der reinen Großstadt statt, wo es ginge (wobei eine abgespeckte Version wohl praktischer umsetzbar wäre). Das andere ist nicht nachhaltig. Immer noch aufs volkswirtschaftlich superteure Auto setzen.
Man kann auch Wahlen gewinnen, aber - nach vielen Kriterien - falsche Punkte dafür nutzen. Fehler gefunden.
zum Beitrag09.03.2026 , 14:12 Uhr
Merz müsste an der Realität orientiert längst Wahlkampfpositionen wieder abräumen, speziell die antigrüne sachlich falsche Hetze seiner Partei. Ansonsten läuft er eben weiter gegen die Wand.
In Baden-Württemberg passte nichts zusammen: verhageltes Personal, unbedachtes Retro-Programm und keine Regierungsoption ohne Grün.
In Rheinland-Pfalz ist Dings ja auch ein eher unattraktives Personalangebot, da sollte dann aber doch mal das Programm stimmen oder die Leute in der 2. Reihe. 34 Jahre Opposition hatte die Union in einem ländlichen, konservativen, katholischen Land - und nichts erarbeitet? Macht die Union nicht denselben Fehler zum Zweiten?
zum Beitrag09.03.2026 , 14:04 Uhr
Wir woll'n die Glatze seh'n, wir woll'n die Glatze seh'n - leider hat die FDP nicht auf Programmatik gesetzt. Die Zeiten des Freiburger Programms sind passé. Sondern auf westerlindneroide Mätzchen und neoliberale Lächerlichkeit.
In Rheinland-Pfalz hat die FDP hingegen trotz ein bisschen viel Retro letztlich konstruktiv mitgearbeitet. Das könnte daher der letzte Landtag sein, wo die FDP noch drin sein wird. Wenn der Zange CDU-SPD nicht eine falsche Polarisierung gelänge.
zum Beitrag09.03.2026 , 13:52 Uhr
Kein Kopftuch wurde noch faktisch zugestanden. Sobald aber Oppositionelle als 5. Kolonne Israels und der USA denunziert werden können, ist der Graben erst mal gezogen. Die USA hat kein Konzept, und das schmerzt bei den vielen Toten. Israel hat ein recht destruktives Konzept, da ist aber wenigstens Methode im Irrsinn. Der militärisch-theologische Komplex müsste seinen Einfluss und seine Privilegien massiv herunterfahren, aber dafür eben etwas gewinnen. In Südafrika war es Zugang zu internationalen Märkten und Behalten einer wirtschaftlich stärkeren Position, so unfair das Letztgenannte auch war.
zum Beitrag09.03.2026 , 13:43 Uhr
Als Lehrer m/w/d Hagels hätte ich mich geschämt. Dieser hätte es auch ohne Ozonlochverwirrung ja einfach halten können: "Je mehr CO2, desto heißer. Das wollen wir nicht, das kostet nämlich. Also würde ich gegen die Beschlüsse meiner Partei als Minischdrbräsdend da tatsächlich mit Energie anpacken. Wir müssen nämlich aus Verbrennerauto, Fossilheizungen und auch in der Industrie klug und rasch raus."
zum Beitrag09.03.2026 , 13:39 Uhr
Erfolg ist nicht bereits, Prozente zu holen und Wahlen zu gewinnen. Umsetzen von grünen Punkten für Nachhaltigkeit wäre der Prüfstein. Was auch als Regierungschef leichter gelingt, und Özdemir wird auch der labilen CDU 'Erfolge' gönnen müssen - nur sollte er den ökologischen Umbau von Verbrennerauto zu Zukunft auch nie verschleppen. Mut zum eigenen Denken und Handeln wäre auch ein wertvolles Erbe Hannah Arendts
zum Beitrag09.03.2026 , 11:20 Uhr
Das Wort empfinde ich als unzutreffend für das Beschriebene. Das ist null Solidarität, sondern Wegschubsen der Kameradinnen mit Samthandschuhen und Giftspritze.
Wenn Frauen nur noch Frauen förderten oder (wie gehabt) Männer nur Männer, völlig unabhängig von Passung und Fähigkeit, das wäre eine toxische Solidarität.
zum Beitrag09.03.2026 , 11:15 Uhr
Hagel konnte nicht mal Treibhauseffekt. Die Union sollte dringend Nachhilfe bei Klimaschutz und Umwelt nehmen. In vier Jahren hat sie übrigens, konstruktives Vorgehen vorausgesetzt, wieder eine Chance. Dann ist Hagel nicht mehr so arg rehblauäugig unterwegs, hoffe ich. Wie der zu rasch aufsteigen konnte, sollte die Union mal aufarbeiten. Die Linken vermisse ich (BSWler, denkt mal nach), die FDP weniger, wobei sie in Rheinland-Pfalz eine Chance haben dürfte, weil sie konstruktiv mitregierte.
zum Beitrag09.03.2026 , 11:11 Uhr
Die CDU hatte nicht nur einen Kandidaten, der außerhalb der Partei wenig zu melden hatte, unsouverän zumindest wirkte, fachlich Ozonloch und Treibhauseffekt durcheinanderbrachte. Sie hatte auch keine Programmatik und kein Personal in der zweiten Reihe, die das kompensiert hätten.
Die taktisch kluge Zuspitzung CDU oder Grüne gab dann den Anstoß, noch einmal Grüne zu wählen. Was ich selbst von Freund X hörte, der eigentlich soziodemografisch und von der Einstellung wohl ein FDPler wäre. Worauf Özdemir aber jetzt achten muss, dass er ökologisch auch hinbekommt. Eine bloß peter-unfriedig grünliche Schwarzpolitik wäre verfehlt, da muss Baden-Württemberg vorangehen, wie mit der EnBW, auch bei einem Verkehr jenseits von Nur-Auto. Dafür darf dann die CDU Schavans gute Ideen in der Bildung herauskramen und einfordern.
zum Beitrag07.03.2026 , 16:05 Uhr
Die Hamas ist übel, aber f*? Das Kopftuch wäre völkisch-religiös? Wie jetzt? Der Rechtsextremismus ist hierzulande leider immer noch, der gegen Immigranten herzieht und denen die gleichen Rechte abspricht. China, inzwischen merkantil-kapitalistisch-nationalistisch, ist genauso wenig Freund wie Sowjetunion/Russland oder Kuba. Wobei ich das Nixon nó des Spruchs verstehe und mir nicht Habana als Bordell der USA zurückwünschen würde. Regeln gelten dabei auch für alle.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:37 Uhr
Nix fällt. Merz hat sich nicht eingearbeitet oder vorbereiten lassen.
Also: bei Leuten mit starkem "Macher"-Kanal das Powerspiel machen und sofort zurückberühren o.ä. - Macron machte es vor. Spanien als Teil der EU benennen und Dissens kurz klarstellen geht öffentlich - die 5 % auch. Wir brauchen die Spanier wie sie uns. Vor allem brauchen wir die EU.
Oppositionsrede gestehe ich ihm wirklich und ernsthaft zu, wie den ähnlich inselbegabten Westerwelle und Lindner.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:33 Uhr
Tja, und jetzt um das Bild zu ergänzen hätte dann aber Deutschland zuvor "bis zum Belt" gefordert, wäre mehrere Male nach Dänemark blutig eingefallen, schösse und bombte dort, hätte Proxy-Truppen. Am Ort lebten auch gewaltsam vertriebene Exil-Holsteiner.
Das erklärt, warum selbst eine Hisb'Allah da eine Deckung dort die Bevölkerung hat. Weil sie als Schutz vor diesem Israel angesehen wird, ob zutreffend oder nicht
zum Beitrag06.03.2026 , 17:29 Uhr
Woher haben Sie das gerade? "Die" Religion will ...? In der hebräischen Bibel aka Altes Testament finden Sie Auslöschen außer bei den Amalekitern (was Netanyahu zitierte) übrigens u.a. bei Homosexuellen. Christlich orientierte Bürger würden sich nicht für den Nationalismus der Ungleichheit (übrigens auch gegen christliche Palästinensers) einspannen lassen, oder sie hätten die Worte Jesu arg selektiv gelesen.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:24 Uhr
Bitte nehmen Sie für den Schokoladenpudding, falls mit Milch, aber nicht dieselbe Spülmaschine wie fürs Fleisch. Genauer wäre: Es sind Offenbarungsreligionen, die einigen einen direkteren Zugang zu SEINem Willen zusprechen.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:22 Uhr
Das Osmanische Reich beließ allen ihre Autonomie (millet-System), diskriminierte Nicht-Sunniten dabei schon rechtlich, faktisch und finanziell (aber überschaubar). Es war halt kein harter Nationalstaat, sondern ein mildes Imperium, dass Geld und Soldaten wollte, aber keine ethnische, religiöse oder sonstige "Reinheit", keine "Loyalität zur Nation" o.ä.
Ein "jüdisch" definierter Staat ist mit Demokratie dann noch so gerade zu vereinbaren, wenn eben eigentlich alle im Lande Juden sind. Dafür sollte Israel sich mindestens wieder auf die Grenzen von 1966 begeben und allseitige Rückkehrrechte mit Entschädigung angehen. Wer auf ethnisch-religiöse Adjektive verzichten kann, kann in den offenen Staat für alle gehen, den u.a. Omri Boehm befürwortet. Der wäre demokratisch (ideal mit starken Minderheitssicherungen), aber nicht christlich, nicht jüdisch, nicht muslimisch oder pastafari.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:15 Uhr
Kein Widerspruch. Es war dabei m.E. etwa richtig, die Entwicklung der Solartechnik zu beschleunigen (Deutschlands größte Tat für die Welt dieses Jahrhunderts), und irgendwann ist's genauso auch gut. Steinkohle war stehend übertot, die Verbrennererzeugung zuckt noch, während die Union (und teils die SPD) ständig versteckte Staatsgelder hinüberschiebt.
zum Beitrag06.03.2026 , 13:55 Uhr
Es geht um das Frauenbild, hätten Sie gerade den Link zu diversen Unionsäußerungen in jener Zeit und später auch noch?
Doch zurück zur Gegenwart. Wer als Person kann Ministerpräsident, und welche Partei hat auch programmatisch-inhaltlich g'schaffd und welche nur die Haare schön? Die Frage werden sich manche am Sonntag stellen und womöglich zu verschiedenen Ergebnissen kommen. Punkte hierzu hat der taz-Artikel dabei zumindest angetippt.
zum Beitrag06.03.2026 , 11:53 Uhr
Der letzte Satz lässt mich vermuten, dass Sie Baden-Württemberg entweder nicht kennen - oder es nie verließen. ; )
Dass er dieselbe Botschaft vorbringt, kann auch ein Vorteil sein. Die Lindner-FDP versprach in Uni-Vierteln höchsten Klimaschutz und in Vorstädten Auto - damit war sie inhaltlich an der Macht paralysiert.
zum Beitrag06.03.2026 , 11:49 Uhr
Ähnlich wie Netanyahu und sein Kabinett in Israel, dabei mit einer ethnisch-religiösen Variante. Und wenn hier die Linke einfach universal denkt und eben auch Palästinensern und Muslimen Rechte zugestehen will, auch wenn die sie kaum wählen? Und eben von Molwanien, Marokko und auch Israel Völkerrecht einfordert?
zum Beitrag06.03.2026 , 09:50 Uhr
Das wäre die Naspa (gibt es wirklich), die Sparkasse im alten Hessen-Nassauer Herzogtum.
Die Union hat schon früher formbare Nachwuchskräfte von befreundeten Unternehmen vorfinanzieren lassen. Kohl und BASF, Pofalla, Spahn, ... Geben wir auch einem M. Hagel seine Chance, aber mir wäre am 8.3. mulmig, ob das eine gute Idee für die Villa Reitzenstein ist. Oder auch nur für den Fraktionsvorsitz.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:45 Uhr
Peter Unfried wähnt sich als Schwarz-Grüner, und am Spätzlewesen soll die Welt genesen. Papi wäre stolz, und es hat ja gar nicht wehgetan. Das war bei seinen Beiträgen schon immer so, das muss aber nicht so bleiben. Denn das reicht einfach nicht. Wobei die Aufgabe eines Mediums _nie ist, meine Meinung zu haben.
Mensch muss zugleich lassen, dass die Einbindung der CDU als Juniorpartner die wohl auch zivilisieren könnte. Erbschafts-/Vermögenssteuer isch aber s Minimum. Auch BaWü hat ein Gerechtigkeitsempfinden.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:39 Uhr
Die Feuerwehr ist wohl einer der Orte im Ort, wo sich noch alle treffen. Vielleicht manchmal zum Schaden der Leber, doch das ist mal zweitrangig.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:38 Uhr
Ich bin in einem Punkte bei Ihnen. Dass wir nicht nur reine Politikers (m/w/d) von Schule bis Bahre brauchen, denn eigentlich müssten wir alle politisch gebildet und handlungsfähig sein wie die reichen Athener Bürger (m). Die freilich wegen ihrer Sklaven selbst nie arbeiten mussten (so etwas die Quandt-Klattens heute). Und schon daher unabhängig waren.
Hagel hat anders als Merz sein Notizbuch nicht in die USA verkauft, das erkenne ich an. 'Äffa' M. kennt ihn zwar schon nicht mehr, doch wir brauchen auch M. Hagels.
Fragezeichen Nr. 1: Wie schaffen wir es denn, dass ausgerechnet Politik nicht so professionalisiert ist wie andere Berufe auch? Die Frage ist ernsthaft gemeint. Reybrouck schlägt da Losverfahren à la Athen vor, aber auch die Bildung müsste breiter werden.
Politik ist übrigens ein Beruf, den kann mensch lernen. Etwa: Junge Union oder andere Jugendorganisation, dann Studium von Jura, Politik, BWL; Mitarbeiter(in) von MdB und selbst starten.
Fragezeichen 2 bezieht sich auf Hagels Fähigkeiten, seiner Programmatik, seinen Ideen, seiner Personalpolitik. Das wäre bei Prof. Dr. Hagel genauso.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:26 Uhr
Namen sind das eine. Fehlsubventionen für die Fleischindustrie ein für allemal zu beerdigen das andere. Der Zeigefinger geht dabei nicht auf Menschen, sondern auf die Daten und Fakten.
zum Beitrag06.03.2026 , 01:50 Uhr
Das Ende des Saddam-Iraks machte den Pfad frei für den Iran und Israel. Das Ende des Mullah-Irans den für Israel und Saudi-Arabien. Beidesmal ist das Nachher nicht klar. Öl und Gas spielen mit. Und doch gibt es eine sehr andere Umweltlage. Und der Irak war besetzbar, der Iran ist es kaum.
zum Beitrag06.03.2026 , 01:47 Uhr
Ist vorher bekanntes und eingesetztes Macht-Spielchen, das wehrt man entweder ab oder spielt es - besser - mit.
zum Beitrag06.03.2026 , 01:45 Uhr
Im Theater sind das die Statusmarkierungen, die Trump da abzog. Nach einem Grabbing by the ... legs feuert man sofort eine Berührung des anderen in seinem Bereich zurück. Spielchen der Erwachsenen, doch so ist es leider. Hätte Merz statt Adressbuchverkaufen mal verantwortliche Politik in der Zwischenzeit gemacht, hätte er das gelernt, das weiß bereits ein Landrat. Spanien hat sachlich m.E. Recht bei Nein zum Völkerrechtsbruch durch Trump, Netanyahu, Ja zu Palästina-Rechten und Unrecht, dass Putin-Russland durch die Pyrenäen kein Problem sei. Das Letztgenannte sollte nicht unsolidarisch werden. Besser hätte er argumentiert, dass mensch Rüstungsgeflechte noch nicht aufpumpt, wenn das Geld in Dividenden versickert. Spanien hat dennoch die normale EU-Solidarität verdient. Schlagfertig wäre, das in kurzen Sätzen zu markieren und weiter auf Trumps Aktions-Kanal zu funken, bis er wieder kommunikativ ansprechbar ist. Das Wie von Kommunikation ist halt so wichtig. Merz kann leider nur Oppositionsrede. Schade, dass gerade auch das Außenministerium vom Status drittrangig besetzt ist. Da kommt absehbar keine Hilfe.
zum Beitrag06.03.2026 , 00:39 Uhr
Die verlassenen Kurden in Syrien nicht zu vergessen. Von USA, Saudi-Arabien und Israel würde ich mich da nie mehr einspannen lassen. Auch dass ein Iran schon geologisch kaum ins Herzland aufzurollen ist, verrät ein Blick auf die Landkarte.
zum Beitrag06.03.2026 , 00:37 Uhr
Imperialismus ohne Grenzen. Weil ein Frieden so nie gelingen kann, spiralt man sich bombend, tötend und vertreibend, durch ein "Vorfeld" nach dem anderen. Netanyahu würde ich eine krachende Wahlniederlage wünschen und danach den anderweitig verdienten Knast. Ob Den Haag oder Tel Aviv, Hauptsache Spanien.
Deutschland unter Merz sollte einfach mal Völkerrecht bei Wikipedia nachschlagen und außer U-Booten erst mal gar nichts liefern.
zum Beitrag06.03.2026 , 00:33 Uhr
Für Katherina Reiche.
Nee, lieber nicht.
zum Beitrag06.03.2026 , 00:33 Uhr
Es sind dort nicht vielleicht welche aus der Community, sondern eher Möchtegern-AfD-Mandatsträger mit russlanddeutschem Hintergrund in Neugereut-Nowgorod? Universal eben auch für Menschen da sein mit anderer Muttersprache wäre auch ein Ansatz, der auch gut zu einem linken Ansatz passen würde. Dann noch den Sendung-mit-der-Maus-Abspann: Das war auf ... ;)
zum Beitrag06.03.2026 , 00:27 Uhr
Als Hamburger sicher. 'Ois', aber wohl maximal Messingsch bei den Varianten. Ich habe mal eine Ex-Düsseldorferin an versuchtem Schwäbisch scheitern gehört, als Direktkandidaten auf großem Platz. Was für ein Raunen bei den Schs zuviel. Egal, über die Liste kam sie hinein. Die hier vorgeschlagene Idee von Tandems finde ich am sinnvollsten. Von Mamdani lernen ...
Aber parallel könnte die taz ja auch mal über die Inhalte noch mehr und über Lifestyle und Stil weniger berichten?
zum Beitrag06.03.2026 , 00:22 Uhr
Lieber der _inter_nationale. Die Linke ist kaum linker als die SPD noch 1997. Irgendjemand im Politspektrum muss ja auch mal links für die große Mehrheit der Menschen sein. Mitte und Rechts sind ja schon überlaufen.
zum Beitrag05.03.2026 , 15:15 Uhr
Russland hat nur nichts außer Rohstoffen und Rüstungsgütern. Putin ist wie schon andere Aggressoren vor ihm in der Sackgasse und kommt da kaum raus.
Wir sollten sehen, dass wir immer mehr aus Fossil rauskommen. Aus sehr vielen Gründen zugleich.
zum Beitrag05.03.2026 , 15:14 Uhr
(Primär ist falsche Kenngröße, wenn Strom ja die Verluste gar nicht benötigt, auch wenn's dann dramatischer wirkt) Den Ausstieg beginnen wir besser jetzt und rasch, es wird noch lang genug dauern, doch werden wir dadurch jeden Tag volkswirtschaftlich gesünder. Ja, nach Art 51. darf man angegriffenen Staaten helfen. Und das war seit einer Weile der krasseste Angriffskrieg (vor Israels gerade womöglich), und im Gegensatz zu dem gleich an der NATO-Grenze. Sicher nicht mit Raketenangriffen auf Moskau oder auf strategische Abwehrstellungen, aber mit welchen auf russische Flughäfen nahe der Grenze.
zum Beitrag05.03.2026 , 15:08 Uhr
Ich weiß, was das Spaghettimonster will, und das verrät das auch genau mir. Huldigt dem Janix, der Priesterschaft und dem König! Das Problem von Offenbarungsreligionen.
Bibel auch mal lesen, wie andere religiöse Bücher auch; als Erwachsener und kritisch. Dann fällt mensch hoffentlich auf solche falschen Propheten wie diese da nicht mehr hinein. Und kann ja doch die eine oder andere Weisheit auch mitnehmen.
zum Beitrag05.03.2026 , 15:03 Uhr
Sein Titel ist eben kein Dipl.Betriebswirt oder Dipl. Kaufmann. Es ist eine Ausbildung - ohne dass ich jetzt gesagt hätte, dass Dipl.Betriebswirt oder Dipl. Kaufmann sonderlich wissenschaftlich vorgehende Studiengänge wären. Non omnibus licet adire Brivatum, um den Piraten aus Asterix zu zitieren.
Der Artikel hat nach meinem Eindruck die Ex-Bankakademie nicht sonderlich kritisiert, sondern die frühere verwischende Sprache Hagels.
zum Beitrag05.03.2026 , 14:09 Uhr
Ich kann es nachträglich nicht editieren, und das ist mir sicher genauso bei Männern unterlaufen, doch ich würde es gerne herausnehmen, grundsätzlich. Danke. Um den Blumentopf geht es mir nicht.
zum Beitrag05.03.2026 , 12:51 Uhr
Bei Ihnen. Und Quereinsteigers bräuchte es auch wieder mehr.
Wobei es auch Arbeiterkinder gibt, die mit Promotion niedergemacht werden (Lauterbach, Hofreiter) oder mit Abschluss (Nahles). Und Nichtstudierte (Laumann, Kurt Beck, Müntefering).
Sich da aber aufplustern wird bei Unionisten gerne gemacht, weil die Wählers das ja angeblich wollten, statt dass diejenigen zu ihrer Bodenständigkeit stünden. Das CV-Aufpumpen ist leider nicht die Lösung (Und auch nicht querfinanzierte Pseudoabschlüsse à la Spahn, Pofalla, Scheuer, ...)
zum Beitrag05.03.2026 , 12:46 Uhr
Ja, aber Spahn zeigt doch schon die hohe Ausbildungsqualität der Sparkassen im Lande. s/ Ernsthaft: Mit gefärbten Federn schmücken und Teflon machen bitte nicht. Hagel sollte auch im eigenen Interesse sich lieber im grün-schwarzen Kabinett nach-fortbilden als als Cheffe, denn nach einem Naturtalent sieht er mir nicht aus.
zum Beitrag05.03.2026 , 12:43 Uhr
Ist die alte Bankakademie, ohne NC und privat. Sewing war dabei auch mal drauf.
Wenn er wirklich den Bankbetriebswirt gemacht hat, ist der keine gesetzlich geregelte Fortbildung und damit weder ein Hochschulabschluss, noch ein Berufsabschluss mit Abschlussprüfung vor einer öffentlich-rechtlichen Stelle, wie der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer. Das Studium käme danach. Gerade bei Wikipedia auch noch mal gecheckt. "Bankbetriebswirte sind ideale Besetzungen für Posten in der unteren bis mittleren Führungsebene und in der gehobenen Kundenberatung. "
zum Beitrag05.03.2026 , 12:36 Uhr
Ich hörte Wahlberechtigte den Ausdruck "Manuel Haargel" gebrauchen.
Oettinger und Filbinger sind eigene Fälle. Hagel kann ich nicht hierfür verantwortlich machen. Schon im eigenen Interesse sollte er sich von Filbinger, Oettinger und vor allem Mappus jedoch wohl in jeder Rede abgrenzen. BaWü vergisst nicht so rasch.
zum Beitrag05.03.2026 , 12:11 Uhr
Christen sollten sich bei aller paulinischen Loyalität vielleicht auch mit keiner Nation gemein machen, nicht mit der eigenen, nicht mit Molwanien oder eben auch Israel. Wer die Apokalypse derart missbraucht, sollte das Neue Testament dreimal abschreiben müssen. In Altgriechisch.
Es ist schade, dass Veranstalter gecheckt werden müssen, und mensch darf auch mal zu Menschen gehen, die seltsam wirken. (meiner Meinung _sind_ die da mehr als seltsam) Doch dann eben ein Statement zu Beginn, dass auch die Unterschiede benennt. Sie ist als Berliner Polizeipräsidentin die Nachfolgerin von Bernhard Weiß de.wikipedia.org/w...Wei%C3%9F_(Jurist) , das sollte verpflichten.
zum Beitrag05.03.2026 , 12:04 Uhr
Ist es. Siehe die UN-Resolutionen der 1940er. Von den 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben aktuell 157 (d. h. etwa 81 %) den Staat Palästina als unabhängigen Staat anerkannt, darunter mit China, Russland, Frankreich und Großbritannien vier der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat. Nur nicht von der Bundesrepublik, und selbst die hat die Schritte davor gemacht.
zum Beitrag05.03.2026 , 12:02 Uhr
Immer die Männer fragen, die gerne mit Frau und ihren Kinder vor den Kameras posen, wie sie da denn noch Karriere machen konnten, wer kümmert sich denn um die Kinder, so ein Rabenvater!
zum Beitrag05.03.2026 , 11:57 Uhr
Ich sehe tatsächlich eine Prämisse, unter denen die USA den Ukrainekrieg lange will: EU und Russland auf längere Zeit gegeneinander zu stellen, um weder von einen, noch vom anderen auf der Gegenküste je etwas zu befürchten zu haben. Ich halte diese Idee, wenn es sie gäbe, aber für kurzsichtig, weil die USA Europa gegen China bräuchte, europäische Stützpunkte, wirtschaftliche Kraft und teils militärische. Weil nach dem Fall Ukraine jeder Atomwaffen zumindest erwägt. Weil eine abschmierende Weltwirtschaft auch die USA erreicht. Und Russland ist jetzt lange an China gekettet - wollten die USA das wirklich? Wenn man die Theorie von Trump als Mandchurian Candidate Putins nicht beginnen möchte.
Ein Sieg der Ukrainer, dass sie den Status Quo Ante erreichen, ist wünschenswert wie mit den heutigen Ansätzen kaum mehr zu erreichen. Es wäre immerhin vor allem eine theoretisch stabile Lage, womit beide Seiten leben könnten à la Korea, wo es auch ca. am 38. Breitengrad endete.
zum Beitrag05.03.2026 , 08:39 Uhr
Die USA hätte bei der Ukraine ihre Macht zeigen können - klarer Angriffskrieg, die Lufthoheit rasch herstellen wäre das Mindeste gewesen und hätte vielen Ukrainern die Besatzung erspart.
A propos Besatzung: Sich als USA von Israel (und Saudi Arabien) einfach einspannen lassen, ohne strategisches Ziel, war hingegen ein Fehler.
Russland kann die Drohnen inzwischen selbst herstellen, der Reputationsverlust ist aber da. Gegen den steigenden Fossilpreis hilft das ohnehin sinnvolle Raus aus Fossil. Das wäre jetzt auch in Deutschland angesagt - wer verrät es dieser Regierung?
zum Beitrag05.03.2026 , 08:34 Uhr
Langversion oben. Kurzversion: Schusters Regierunschef ist Hr. Merz und nicht Hr. Netanyahu. Was Bubis ja immer betont hat, wenn er Israel "verteidigen" sollte. Die Selbstverständlichkeit hilft.
zum Beitrag05.03.2026 , 08:27 Uhr
Dachbegrünungen, Jalousien und Sonnensegel sind ohne Energieeinsatz wirksam, aber eben auch teuer. Zahlen sollten eigentlich Autoverkehr, Flugverkehr, Fossilverkäufer - Verursacherprinzip. Schade, dass e.on-Satrapin Reiche sich dermaßen verrannt hat.
Es müssen ja inzwischen offenbar Anbieter von sauberer Energie (unter z.B. Grüner Strom Label finden Sie mehr) in die Lücke springen, was Förderung von Energiewende angeht. Peinlich für die Union, peinlich auch, dass sie sich selbst da gerade nicht korrigiert bekommt.
zum Beitrag05.03.2026 , 08:09 Uhr
Eine Punkt hat Faya doch auch schon, oder? Eigentum ist immer auch sozialpflichtig, bei Miete recht deutlich zu sehen. Ein verantwortungsvoller Vermieter m/w/d wird das bedenken und auch daher auf Wärmepumpe bei der nächsten sinnvollen Gelegenheit umstellen. Was aber bei denen, die Kosten immer den Mietern zuschieben? Das wird eher nicht Hr. Dr. Falke sein, sondern Fonds Geier XYZ mit dem zweistelligen Renditeziel fürs Große Geld.
zum Beitrag05.03.2026 , 08:05 Uhr
Rechts ist für mich nicht gleich rechtsextrem. Und daher zwar etwas, das ich etwa beim Thema Gerechtigkeit nicht teile, aber auch nicht moralisch komplett verdamme. Ich meinte Union, FDP, Freie Wähler, ÖDP, ... mit einigem an Unterschieden.
zum Beitrag05.03.2026 , 08:03 Uhr
Ohne die dortigen Grünen idealisieren zu wollen: sie sind mit einem Bonmot Trittins die Autopartei. Die zeitig zum Umstieg mahnte. Gucken Sie vielleicht auf die EnBW, da haben sich die Grünen durchgesetzt. Die hat sich nicht in Fossil-Abwehrlobbyismus verzettelt, sondern in die Zukunft geblickt und zügig umgestellt. Lesen Sie ansonsten gerne meinen Beitrag auch noch mal komplett.
zum Beitrag04.03.2026 , 20:55 Uhr
Frauen verdienen oft mehr als Männer: Anerkennung, Geld, die größere Hälfte des Himmels. Sie erhalten es halt im Diesseits nicht. Und das ist ein Verbrechen gegen universale Grundsätze.
Bevor der Einwand kommt: Ja, wenn eine Frau sonst alle "Häkchen" (Luyendijk) hat, hellhäutig, aus hiesigem reichen formal gebildeten Hause, dann geht es ihr zumeist sehr gut mittlerweile. Doch über alles gesehen ist das noch keine Fifty-Fifty-Verteilung.
Dass ein freier Journalist jetzt kein Großverdiener ist, in der Regel, ist dabei auch bei allen Geschlechtern so.
zum Beitrag04.03.2026 , 20:46 Uhr
Nuts. Gefährlich Nuts, leider.
Die Polzeipräsidentin mag dabei äußerlich an Breschnew erinnern. Zu Podiumsdiskussionen mag sie gehen. Besser spricht sie in einem solchen Umfeld aber in einer Einleitung auch Tacheles. Bürgerrechte gelten für Deutsche auch mit palästinensischen Großeltern. Menschenrechte auch für Staatenlose und auch jemanden, der weder christlich noch jüdisch gelesen wird. Völkerrecht gilt für Deutschland, USA, Russland und eben auch Israel. Alles Binsen, doch sicher können wir uns kaum sein bei Frau Polizeipräsidentin. Daher besser, wenn überhaupt dort, die pseudochristlichen Eiferer konfrontieren.
zum Beitrag04.03.2026 , 13:41 Uhr
Ernsthaft sollte EU-Europa mit einer Stimme sprechen, das größte Land darin muss sich also intensiv abstimmen und nicht in Form von Merz mal schwächlich extemporieren.
Doch, gilt bekanntlich auch für die USA. Deren Auffassung sollten wir eben nicht übernehmen. Versöhnlicher: ... and carry a big stick schadet bei Trumps nie. ;-)
zum Beitrag04.03.2026 , 13:36 Uhr
NRW, um in meinem Beispiel zu bleiben, hatte da schon Bayern jahrzehntelang mit hochgepäppelt und wurde nach dem Ende der Steinkohle vom Zahler- zum (teils) Empfängerland. BaWü kann eigentlich die Kurve zu E-Bikes, sonstiger Technik, Rüstung, ... bekommen. Nur traue ich Manuel Hagel und der CDU das derzeit kaum zu.
zum Beitrag04.03.2026 , 08:00 Uhr
So wie NRW damals von der Steinkohle muss nun Baden-Württemberg den Entzug vom Verbrenner hinbekommen. Bezuschusst wurde die Autoindustrie allerdings schon so sehr in den letzten 90 Jahren, meist verdeckt, dass die das bitte selbst finanziert.
Das wäre ein mögliches gemeinsames Projekt. Lieber unter grüner Führung. Und eigentlich noch grüner als Özdemir sich gibt.
zum Beitrag04.03.2026 , 07:58 Uhr
Positiv gewendet: Ein Verbot wäre leichter darzustellen. Und diese Korruption und Selbstbedienung der Bräunlichblauen ist auch offenbar heftigst. Negativ: da schafft ein radikalisierter Traumatisierter es, den Macchiavelli zu machen, und die AfD verabschiedet sich endgültig im völkischen Wabern. Wähler, aufgepasst. Auch im rechten Lager gibt es noch einige andere Parteien, und die halten sich zumeist an unsere Regeln und die Werte des Grundgesetzes.
zum Beitrag04.03.2026 , 07:47 Uhr
Im Artikel zu Schusters Äußerungen hier (taz.de/Zentralrat-...rankrieg/!6159480/ ) kritisiert die taz-Autorin wohl zurecht, dass der Zentralrat sich für Netanyahus Israel auch gegen Völkerrecht derart einspannen lässt und fragt, warum. Fragt sich gerade wohl fast jeder. Vergessen wir dennoch nicht, weiter gegen Antisemitismus einzustehen. Bei Sprüchen freundlich im Ton und deutlich in der Sache gegenhalten. Keine Jüdin, kein Jude kann deshalb für Netanyahus Imperialismus oder tote Kinder verantwortlich gemacht werden (wieso auch?). Wir sind alle Menschen.
zum Beitrag04.03.2026 , 07:40 Uhr
Plattenbauten gibt es übrigens auch im Westen, und im Nichts liegt Marzahn auch nicht. Warm ist es dabei auch im Tropical Island, mutmaßlich CO2-freundlicher. Fliegen wird leider noch künstlich billig gehalten, was die unveränderten Klimaschäden angeht.
zum Beitrag04.03.2026 , 07:38 Uhr
"Zu zweit. So weit. Nach Kuwait" (kompletter Text eines Joachim-Witt-Lieds). Bzw. "Da simmer Dubai ..." (oder so). Weltweites Vollkaskoleben gibt es auch für Deutsche nicht, und da gibt es auch keine Ansprüche. (Die Menschen am Ort haben übrigens mindestens dasselbe Risiko durch die Ausläufer von Netanyahus dauerndem Angriffskrieg.) Dass da die Branche ihr Bestes nun zumindest versucht, sei dennoch vermerkt.
zum Beitrag04.03.2026 , 00:04 Uhr
Wussten Sie und wir. Es war die CSU, die die Querverbindung die letzten 15 Jahre sabotierte und danach jankte. Es waren die zunehmend überbezahlten Netzbetreiber, die ihre absehbaren Aufgaben nicht erfüllten.
Erneuerbare sparen immer noch Geld. Der Monopolpreis Merit Order hingegen ist wohl anzugehen, weil es kein Markt ist. Überangebot ist übrigens auch eine Problemlösungsstrategie
zum Beitrag04.03.2026 , 00:01 Uhr
Ideologie sehe ich bei Reiche und der Union stark. Da werden Fossilheizungen nicht kostengerecht angegangen, Verbrennerautos sowieso nicht. Da muss das Spielfeld schon volkswirtschaftlich eben sein.
zum Beitrag03.03.2026 , 23:59 Uhr
Es gehört zum Aufgabenbereich des Staats zu verbieten. Immer noch besser als gebieten, nebenbei. Eine "Freiheit", Dritte kompensationslos zu schädigen durch Fossil und Co., gibt es sicher _nicht. Ohne in die Details einsteigen zu wollen.
zum Beitrag03.03.2026 , 23:57 Uhr
Sätze wie "Alles andere bringt nichts" sind selten wahr. Manchmal sind sie, pardon, absurd. Das bisschen Atomstrom zuletzt aus den feinen Attentatszielen haben die Erneuerbaren schon mehrfach wieder reingeholt. Günstiger. Sauberer. Ohne Uranimporte.
zum Beitrag03.03.2026 , 23:54 Uhr
Merz sollte zumindest intern einiges ansprechen: Dass Europa einig ist und auch so adressiert werden will. Dass Völkerrecht auch für den Großen Bruder gilt und warum der ohne Zielzustand dahinter sich in einen Krieg hineinziehen ließ. Und eine große Reihe von Grönland mit Zoll. Ramstein ist in der Tat für die Staaten bei Lufteinsätzen zentral, um nur einen Punkt zu nennen, wenn es denn Hardball sein soll.
Es wird eine Zeit nach Trump geben, und dafür dann hat Deutschland mit Merz sein Kapital ungut verspielt.
zum Beitrag03.03.2026 , 23:09 Uhr
Erdgas mal eben von 30 auf 60 € Börsenpreis, Öl ähnlich. Und es finanziert oft eben Saudi-Salmans, Putins und andere Kriegstreiber. Ganz rasch auf Wärmepumpe und Erneuerbaren-Strom. Wir haben schon zu viel Zeit mit Reiche-Blabla verloren.
zum Beitrag03.03.2026 , 23:06 Uhr
Selbstermächtigung gibt es nicht. Carl Schmitt war ein gefährlicher Scharlatan, was Macht statt Recht anging.
Schlecht gemachte Regimechangeversuche sind auch noch schlimm: siehe die abgemetzelten Kurden im Irak, siehe Libyen, den Rollback in Afghanistan ...
zum Beitrag03.03.2026 , 23:03 Uhr
Die AfD ist nicht christlich, sie ist völkisch, das ist fast das Gegenteil Die AfD ist nicht konservativ, sie ist glühend-reaktionär.
zum Beitrag03.03.2026 , 23:02 Uhr
Ja, diese Überhöhung à la "Ohne Reise nach ### könnte ich ja nicht leben" empfinde ich bei Reisen schon seltsam. Ist etwas Schönes, gerade, wenn es eine Erkenntnisreise ist, doch kann natürlich auch in Maßen genossen werden, wie so vieles auch. So wie jetzt geht es von den Ressourcen nicht. Leider. Wer das abstreitet ist gestrig. Wer darauf hinweist, dass frühere Generationen (unfreiwillig) weiter waren, m.E. nicht.
zum Beitrag03.03.2026 , 22:58 Uhr
Unsereins ist kritisch. Die Schlaglöcher der Schwarzen Null hauen Radfelgen durch. Und z.B. Falschparken ist wie Schwarzfahren, nur schlimmer. Melden ist doch toll, wenn es präzise ist. Das spart Aufwand beim Staat selbst. Also günstig und attraktiv.
zum Beitrag03.03.2026 , 22:56 Uhr
Macron machte seine große Rede und ein großes Angebot. Merkel, wie so häufig westeuropäisch unmusikalisch, ließ ihn einfach auflaufen. Scholz korrigierte das nicht. Merz auch nicht. Beim Flugzeugträger hätte ich dabei nicht eingeschlagen. So etwas projiziert Macht und wäre womöglich die Idee gewesen, Französisch-Afrika von Deutschland mitfinanzieren zu lassen. Dann lieber Rüstung für die Verteidigung ohne Machtspielchen zusammen machen. Und auf keinen Fall die Freunde anschweigen. Im besten Fall das Französisch aufpolieren. De Gaulle schaffte Reden weitgehend in Deutsch, wer tut das mal andersherum?
zum Beitrag03.03.2026 , 08:50 Uhr
Von Frankreich eine Aufgabe der Sicherheits-Souveränität zu erwarten, ist, als würde das Gallische Dorf seinen Barden preisgeben. Nicht zu erwarten. Die französische Karte ist eine sinnvolle, bei allen Differenzen. Wie schaffen wir es, dass es so bleibt (Präsidentschaftswahlen dort), und dass auch die USA nach Trump wieder kooperativ wird?
zum Beitrag03.03.2026 , 08:47 Uhr
Die Plattformen leben häufig genau von dem Illegalen als Quelle des Inhalts, als Werbepartner für dubiose Seiten, ... Doch in der Masse der Verbrauchers könnten wir gegenhalten. Als politische Wesen auch.
zum Beitrag03.03.2026 , 08:45 Uhr
Wäre Tourismus ökologisch nachhaltig, respektvoll und brächte er auch netto Ressourcen in Länder, wäre es toll, denn sich anderen Sprachen, Gebräuchen, Umgebungen auszusetzen kann das Weltbild erweitern. Nicht alle Menschen sind mehrheitlich 'weiß', nicht alle leben in der Fettleibe, Milch kann von der Kuh kommen, nicht aus dem Kühlschrank ... am Ort wird dies am deutlichsten. Ist aber Fliegen nachhaltig zu gestalten? Mutmaßlich nie. Sind Äärbnb, Buuking & Bälvilla auch volkswirtschaftlich ein Segen? Mmhtja. Schade. Hat denn dabei jede(r) die Exotik auch nur von Norditalien, Dänemark, Franken und Frankreich kennengelernt, wandernd oder mit dem Rad? Den forschenden Tourismus wird es geben, solange es Neugier gibt und das Geld dafür. Wer von der täglichen Ausbeutung eine Spaßpause braucht, kann das hingegen problemlos auch in München, Marl oder Malente.
zum Beitrag03.03.2026 , 07:49 Uhr
Was in der ersten Amtszeit besser funktionierte, waren die Checks & Balances (Neinsager, Kongress, Medien). Eigentlich alle zwei Monate etwas für ein Impeachment. Die Zwischenwahlen nun gebe ich dabei noch.
Es war nach meinem Eindruck nun nicht die US-Öffentlichkeit, die Bomben forderte. Es wurde sich ja nicht mal die Mühe gemacht, à la Bush junior einen Grund herbeizuwiederholen. Wer einen Grund braucht, um Präsidenten und "starken Männern" eben keine absolute Macht zuzuschreiben, hat ihn gerade.
zum Beitrag03.03.2026 , 00:22 Uhr
Wenn im ländlich-konservativen Raum nicht der katholische Pfarrer zu Zentrum/Union aufrief, sondern es atheistisch oder protestantisch zuging, dann ist die Chance für Rechtsaußen-Parteien leider höher. Auch wenn sie illusionäre bis bösartige Programme haben.
Bei vielleicht gar nicht so anderer sonstiger Prägung und Auffassung, wobei Katholizismus zumindest übernational ist, wie der Name schon verrät (und sich dann einem einzigen Autokraten unterwarf).
zum Beitrag03.03.2026 , 00:16 Uhr
Da ist die Linkspartei mal auch bei diesem Thema für mich nachvollziehbar unterwegs. Mensch kann den Mullahs den ewigen quälenden Gedanken an alle ihre Opfer wünschen und doch auch an die zentrale Wichtigkeit von Völkerrecht in unserer Welt denken.
zum Beitrag02.03.2026 , 21:59 Uhr
Bitte die EU-Ziele und -Verpflichtungen bedenken - es ist schlichtweg teuer, den Überkonsum mit Projekten woanders auszugleichen - und das bringt dann der eigenen Wirtschaft null.
zum Beitrag02.03.2026 , 17:38 Uhr
Eins meiner Lieblingszitate. (Und dass mancher dennoch auch noch bösen Willen haben kann.)
zum Beitrag02.03.2026 , 17:37 Uhr
Prosor ist (zumindest in seiner Rolle) leider meist ein Powerschwätzer, der nicht zuhört, sondern nur attackiert.
Israel hat keinen Plan, weil es das Imperialistendilemma hat: Nicht mal feste Grenzen aus eigener Sicht, das "Vorfeld" wird immer weiter nach außen geschoben, das Geld in die Rüstung gesteckt, andere drangsaliert, getötet, vertrieben, alles für eine scheinbare "Sicherheit" bzw. derzeit alles dafür, dass Netanyahu noch nicht in den Knast muss. Prosor deckt das.
PS: Adenauer wird zugeschrieben, er hätte den "großen" "Einfluss des Weltjudentums" als Grund für die Verständigung mit Israel genannt. Das meinte ich im anderen Thread als den (potenziell antisemitischen) Fehler Weimers, diesem Zeugs immer noch aufzusitzen. Und Israel und Juden zu verwechseln, auch noch.
zum Beitrag02.03.2026 , 17:31 Uhr
Die militärische Dominanz Israels tat der Region nicht gut, die von Saudi-Arabien unter Salman wird das recht sicher auch nicht tun. Warum sollte jemand das gutheißen? Die USA ließ sich von Saudi-Arabien und Israel einspannen und lenkte wichtige Ressourcen an die falsche Stelle. Einmal der Ukraine die Lufthoheit besorgen. Aber da haben die Russen vielleicht die geschwärzten Stellen aus den Epstein-Files im Original vorliegen.
zum Beitrag02.03.2026 , 17:26 Uhr
Das Original-Buch zu jenem Film ('American Hero', l. Beinhart) erzählt die Geschichte des Bushschen Angriffs auf den Irak gnadenlos als Manipulationsgeschichte, in der Saddam nach Kuwait gelotst werden sollte, so die These.
Trump müsste schon sehr viel Panik haben, denn er gewinnt damit kaum etwas. Es gewinnen Saudi-Salman und Israel-Benyamin, die USA macht's möglich.
zum Beitrag02.03.2026 , 17:20 Uhr
Verkehr v.a., da wird ja vom Staat aktiv fehlgesteuert. Speicher ist auch schon auf dem Pfad. Die Sanierung muss günstiger und umsetzbarer werden. Bei Strom wird die Nachfrage ansteigen: KI; E-Autos, Wärmepumpen. Auch ist es eine denkbare Methode, die Dunkelflautenängste durch Kapazitätsaufbau über den Durst zu lösen. Aber grundsätzlich bei Ihnen, die Verkäufer und Einbauer von Wärmepumpen können da zum normalen Geschäft einbiegen. Die von Öl- und Gasheizungen sollten hingegen zusammenfalten (indem Fossil angemessen bepreist ist).
zum Beitrag02.03.2026 , 11:39 Uhr
Früher war es auch einfacher, eine CO2-freundliche Mitfahrgelegenheit auf die Insel zu bekommen. Dublin war noch kein IT-durchzogenes Hochpreisgebiet für Steuertrickserfirmen. Mehr Lametta war auch.
PS: Irland-Tourismus: Gebt Ralf Guinness, Kippen, Pies und was er sonst noch möchte. Das war eine richtig gute Werbung.
zum Beitrag02.03.2026 , 11:32 Uhr
Wobei ja auch die besagte Kombi mit Erneuerbaren inzwischen günstiger ist und weitere Effizienzsprünge absehbar sind. Wenn die vielen klugen Forschers und die Gelder von Fossil auf Erneuerbar wechseln, erst recht.
zum Beitrag02.03.2026 , 00:29 Uhr
Sobald Fossil eben nicht mehr so frech bevorteilt wird, ist das alles sowieso klar. Wir brauchen auch Geschwindigkeit, sonst zahlen wir den Diktatoren die Aufrüstung. Förderung darf jedoch gerne auf systemtaugliche Leistung fokussiert sein, um so den Speichermarkt zu gießen.
zum Beitrag02.03.2026 , 00:25 Uhr
Saudi-Arabiens Salman (der mit Kashoggi) hat sich mit Fossileinnahmen so aufgerüstet, dass er jetzt die USA den Iran angreifen lässt. Um nachher den regionalen Macker zusammen mit Bibi zu markieren. Wer Fossil kauft, unterstützt zumeist genau die Falschen.
zum Beitrag02.03.2026 , 00:23 Uhr
Reiche hat wohl auch nicht das gedankliche Format. Das ich Birnbaum ja durchaus zugestehe. Nur oft in die falsche Richtung.
zum Beitrag02.03.2026 , 00:22 Uhr
Wissing wurde zum Ende hin noch vernunftsansprechbarer. Der Schurke schien wohl Lindner mindestens ebenso stark gewesen zu sein. Wasserstoff und Biofuels sind Nebelkerzen. Das Thema abräumen müssen andere Lösungen, bzw. Effizienzgewinne und Suffizienz.
zum Beitrag02.03.2026 , 00:20 Uhr
Klar, Subventionen abschaffen. Beginnen wir dabei mit der milliardenteuren Bezuschussung von Fossil, mit der Einpreisung auch der volkswirtschaftlichen Schäden. Das sollte auch die nötige Steuerung bewirken.
e.on-Birnbaum will das nicht, sondern weiter fossil scheffeln? Egal! Frau Reiche kann sich ihr Geld bitte auch anderswo verdienen.
zum Beitrag01.03.2026 , 23:02 Uhr
Fair argumentieren wäre ja auch eine Idee gewesen, statt zusammen mit Springer ein Zerrbild durch die Straßen zu treiben, wider besseres Wissen um Klimaschutzverpflichtungen etc.
Nicht falsch verstehen: Die CDU/CSU ist als solche in eine relative Mehrheitsposition gewählt worden. Sie hätte es nur besser nicht mit Unmöglichem versucht, sondern sachlich ehrlich.
zum Beitrag01.03.2026 , 22:57 Uhr
Mensch nimmt das Völkerrecht besser ernst, auch wenn Kampagnen auf Emotionen und absolute Verteufelung aus sind. Und selbst der Kreml mnit einem Putin wird nicht von der USA bombardiert. PS: Da in den USA auch wieder rechtstreue Menschen an die Regierung kommen werden, sollte auch aus pragmatischen Gründen Europa beim Recht-Ansatz bleiben
zum Beitrag01.03.2026 , 19:35 Uhr
_Keinerlei Parallele. Um es mit einem Punkte schon zu zeigen: Dann müssten mindestens 40 Jahre lang US-Truppen das Land Iran besetzen (können) und kontrollieren. Das sehe ich nicht.
zum Beitrag01.03.2026 , 17:28 Uhr
Stephan Grigat, den ich schon sehr lange schätze, arbeitet sich da aber an "linken" "Denkrichtungen" ab und wie Ihr Statement bereits zeigt, ist mein Punkt auch noch nicht bei allen angekommen. Es gab die PA, bis Israel sie mit Panzern bewusst demütigend kleinschoss. Hamas wurde von Israel gefüttert, Netanyahu gab es im Likud offen zu. Er will spalten und das falsche Bild, das auch bei Ihnen womöglich hängenblieb. Das Ende der Besatzung und gleiche Rechte sind ein Schlüssel zum Frieden.
zum Beitrag01.03.2026 , 17:22 Uhr
Die Realität angehen, sich nicht arrangieren, nicht flüchten. Jeder aber nach seinem/ihrem Gusto. Weed kann in einzelnen Fällen schon eine psychische Vorerkrankung hochkommen lassen, doch auch die CSU oder CDU Westmüsterland ist gewiss ohne die Existenz von Bier kaum umfassend zu erklären ; ) Ich empfehle dabei Thailand ja auch nicht, auf Bierballermann oder Shishatempel zu setzen.
zum Beitrag01.03.2026 , 13:32 Uhr
Die Ergänzung, dass häufig Ideologien wie ein Nationalismus bei "Atheisten" den Platz der Religion einnehmen, mit mindestens ähnlichen Folgen. Da hat dann nicht das Spaghettimonster das Land versprochen, sondern man holt es sich, weil man der Stärkste oder genetisch ja was Besseres sei. Resultat ähnlich. Da kann universale Religion sogar zuweilen abbremsen.
zum Beitrag01.03.2026 , 13:28 Uhr
Sie werden Ihrer Bald-Frau ja doch dabei zugehört haben und ihr erst mal die genau gleichen Rechte wie Ihnen selbst zugemessen haben. Hoffe ich doch mal.
Ab da (erst) kann mensch verhandeln und das Win-Win suchen, was verschiedene Aufteilungen bedeuten kann. Die Gattin hätte ja auch die Geschäftsführung betreiben können, so breit ist der Möglichkeitenraum ja schon.
zum Beitrag01.03.2026 , 13:20 Uhr
Ja, und das steht ja oben auch. Einen Edit-Hinweis sehe ich nicht, oder? Der Artikel benennt es, aber auch das Fragezeichen, ob einige nicht einfach an das Foto-Material kommen wollten.
zum Beitrag01.03.2026 , 13:18 Uhr
Journalismus sollte auch nicht um die Ecke kontrollierbar gemacht werden. Ob das die Absicht war, ist leider nicht auszuschließen - bleibt an dem Thema gerne dran.
zum Beitrag01.03.2026 , 13:13 Uhr
Pinochet war ein Militärdiktator, ein brutaler Verbrecher; und das Fußballstadion, worin man Victor Jara die Hände zerschlug, kennt man. Ich hätte es Folterlager genannt und nicht mit Ihrem Ausdruck bezeichnet. Ist ja auch schon schlimm genug.
zum Beitrag01.03.2026 , 13:10 Uhr
Trump ist der erste Präsident der Vereinigten Staaten, den Netanyahu für seine persönliche Zwecke einwickeln und instrumentalisieren konnte. Da funktionieren auch gerade die Checks in der US-Regierung offenbar nicht.
Offen ist auch, ob die USA auch hier die Opposition erst aufstachelt, dann fallen lässt. Einmal Solidarität mit den Kurden im gewissen Maße wäre da wohl ein besserer Präzedenzfall gewesen.
zum Beitrag01.03.2026 , 07:48 Uhr
Pragmatisch lässt sich davon ausgehen, dass Zugang zu Verhütungsmitteln, Aufklärung und Rechte für Frauen der Weg zu weniger Abtreibung ist, wenn das für jemanden ein wichtiges Ziel ist - was ja sein kann (Frei nach Frauke Brosius-Gersdorfs Analyse müsste, wenn denn mensch da von einem kleinen Menschen ausginge, die Menschenwürde und das Tötungsverbot voll gelten. Oder anders: es ist schon auch kompliziert). Noch mal: pragmatisch im Vorfeld Ressourcen für Aufklärung & Co. einsetzen, nicht Abtreibungen für Symbolpolitik einsetzen, dass Menschen gegen fast ihre gesamten Interessen doch rechts wählen.
Wie weit aber die EU ihre Kompetenzen überschreiten darf? Darf sie nicht. Das lässt sich ändern, in unserer Zeit gerade zumal, wo die USA nicht mehr stützt und ein klarer Feind erst mal dauerhaft da ist. Doch dann geregelt. Wenn auch nur die Frauen in Polen alle eine in dem Punkte andere Partei gewählt hätten, sähe es bereits anders aus. Das ist derzeit die Entscheidungsebene!
zum Beitrag01.03.2026 , 07:39 Uhr
Antisemitismus gehört bekämpft. Ungleiche Maßstäbe, die Israel sehr viel durchgehen lassen, wohl genauso. Die grundsätzliche Trennung Jude und Israel sollte ferner von allen Seiten sauber im Kopfe gemacht werden, sonst landet mensch zu rasch beim Denken von Hamas oder Likud.
Davon unabhängig ist die Frage, wie "politisch" Kunst sein sollte und speziell die Berlinale. Die halte ich für wirklich offen, mit Argumenten für die eine wie die andere Perspektive.
zum Beitrag01.03.2026 , 07:35 Uhr
@Stephan Heibges, ... und na und? Warum wäre das irgendwie relevant und wie kommen Sie zu Ihrer Meinung? ;-) Richtig ist, dass wir gegen Antisemitismus vorgehen (ja, und auch gegen andere Abwertungen, Ausgrenzungen und Zuschreibungen. Das gute Training der jüdisch geprägten Anti-Defamation League betont das ja auch ausdrücklich). Richtig ist auch, dass mensch Israel keinen größeren "Bonus" gibt und keinen "Malus". Und es nicht als Projektionsfläche nutzt, um sich wohlfeil besser zu fühlen. Weder durch "Alles *'&%" noch durch "Edle Recken", die dann alles dürften.
zum Beitrag01.03.2026 , 07:30 Uhr
Es gibt Hass auch unter Palästinensern - was die Diagnose von Völkerrechtsbruch, Vertreibung, Tötungen und Bomben nicht geringer machen soll. Auch in Israel, auch im dortigen jüdischen Bevölkerungsteil, wird es dabei solche und solche geben, meinen Sie nicht? So manche schließen sich dem Hass _nicht an. Wichtig wäre es, die Realität der Ungleichheit, Besatzung und Willkür rasch zu ändern, sonst droht sie in die Seelen einzusickern. Das Ende der Besatzung ist wohl ein Schlüssel des Friedens dort.
zum Beitrag01.03.2026 , 00:16 Uhr
Wie der hier auch zu findende Kommentar schon anmerkt: Was soll das Ziel, der spätere Frieden, sein, nach Clausewitz? Trumps Popularität und Netanyahus späteren Umzug in den Knast? Wird nicht Irak A (Oppositionelle Kurden abgeschlachtet) oder Irak B (Chaos und Tote) folgen oder ein Libyen zum Zweiten? Völkerrechtswidriges Handeln gehört von einer Bundesregierung zumindest benannt, bei aller Freundlichkeit gegenüber dem Großen Bruder. Frau Baerbock o.ä. fehlt gerade im Auswärtigen Amt.
zum Beitrag01.03.2026 , 00:11 Uhr
@Ricky: Das war früher noch ganz anders, da starb mensch noch vor der Rente als Normalfall. Und wir sind keine Vampire mit ewigem Leben.
@TomF: Weil Reiche deutlich länger leben, bekommen sie länger aus der Rente raus. Das lässt sich im Resultat schon als unfair bezeichnen und auch das sollte sozial glattgezogen werden.
zum Beitrag01.03.2026 , 00:07 Uhr
Es ist laut Studien der Stress durch relative Ungleichheit und Hilflosigkeit, es ist eine schlechtere ärztliche Versorgung, es ist Ausbeutung auch des Körpers, es ist das Wohnen an der Auto-Einfallstraße.
Was Sie mit "Bildung" meinten, welche gewiss allgemein in allen Klassen besser sein könnte, verstehe ich daher vielleicht einfach nicht.
zum Beitrag01.03.2026 , 00:03 Uhr
Es gibt ja schon die Fälle, wo der Pressechef eines mittelgroßen Energieunternehmens schon mit Anfang 60 verabschiedet wird, denn der neue Chef will angepasste von ihm ernannte Leute und drückt. Fälle, wo (durch die vielen Zuschüsse zur Autoindustrie wohlernährte) und gesunde Facharbeiter mit Tricks auch vom Staat mitfinanziert in die Sehrfrührente geschickt werden. Und die Frühpensionierung von Offizieren mit 48 ist auch noch nicht so lange her (statt sie noch für irgendetwas Angemessenes und Sinnvolles auszuleihen). Wir können aber unter einer Bedingung über längeres Arbeiten am besten reden. Wenn die Arbeitgeber da dasselbe oder mehr zahlen als jetzt. Und auch die Stärke von 55+ gesehen und gewertschätzt wird. Umverteilung von unten nach oben unter Deckmäntelchen hat uns schon lange genug geschadet.
zum Beitrag28.02.2026 , 23:55 Uhr
Die für die Folterungen von vor 47 Jahren bitte gleich auch und auch den Angriffskrieger Netanyahu und den Planer vom 7.10. Am besten alle nach Den Haag. Wie das geht? Nicht mit Bomben, sondern mit einem allseits blutigen Aufrollen des Iran und der dadurch verlorenen Zwischenwahl. Kein Oppositioneller vertraut doch Israel und den USA nach deren Bilanz zuletzt. Dafür müssten US-Truppen auch 40 Jahre plus verlässlich am Ort bleiben, um eine Neuausrichtung aller sicherzustellen. Nach Irak und Libyen womöglich der nächste teure Fehlschlag. Ceterum censeo: Nicht nur völkerrechtswidrig, sondern auch intern illegal: Der Präsident muss bekanntlich grundsätzlich den Kongress einen Krieg erklären lassen. Er sollte sein Land auch nicht so von Ego-Netanyahu so am Nasenring führen und einspannen lassen.
zum Beitrag28.02.2026 , 22:31 Uhr
Außerdem ist es der Kongress, der Kriege erklärt. Nicht der Autokrat.
Nicht einmal zielführend wird das jetzt sein. Auch Israels Aktionen haben es dem Regime ermöglicht, Oppositionelle wie jüdische Iraner als 5. Kolonne zu bezeichnen und so den Regler aufzudrehen. In den Landkrieg, der aber nötig wäre, geht niemand. Das ist Show, mit Menschenopfern.
zum Beitrag28.02.2026 , 18:28 Uhr
Katz' "Logik" ist die des expansiven Imperialismus: Immer eine neue Bedrohung darstellen und damit seine eigenen Vorfeldattacken "rechtfertigen". Wer alle gegen Israel einen will und Dauerkrieg möchte (im Amt bleiben, die USA verwickeln, statt aus mehreren Gründen in den Knast, agiert so. Es muss da aber niemand mitmachen. Solche Angriffe sollten universal in der Sache klar verurteilt werden, bei aller diplomatischen Contenance im Ton gegenüber den USA als NATO-Partner.
zum Beitrag28.02.2026 , 10:28 Uhr
Cannabis kann wohl in Einzelfällen als Schmerzmittel helfen, wo anderes nicht wirkt. Und Illegalisierung ist da empirisch kein Selbstzweck. Der Rest aber ist Hirnzuballern, wo wir derzeit wohl eher klare Vernunft und ungetrübte Kreativität bräuchten. Wer auf Kiffen aktiv und fördernd setzen würde, wird entsprechende Folgen am Ort auch als Möglichkeit in Kauf nehmen müssen. Übrigens auch von Ländern, die da Skepsis haben (vgl. Opiumkriege, China). Will Thailand das?
zum Beitrag28.02.2026 , 09:59 Uhr
Langfristig hilft eins: Konsum solcher Drogen so niedrig wie irgendwie nötig. Wie beim Fossil-Großkonsum auch: Koksen ist kein Kavaliersdelikt, sondern Finanzierung der Falschen. Wer das Große Geld politisch verfehlt hätschelt, macht leider den Boden frei für Schwarzgeldwäsche, Anhäufung und Markteroberungen der Kriminellen. Selbst die brauchen übrigens eine gewisse Heimatbasis. Ja, jede Erschütterung heißt dann Kampf um die Tröge, doch das kann nicht die Ausrede sein, sich mit den Falschen zu arrangieren. Das sollte ein Aufruf sein, dem Staat wieder genügend (finanzielle) Ressourcen gegen die Narcokapitalisten zu geben.
zum Beitrag28.02.2026 , 09:53 Uhr
Politik für reiche Fossil-Freunde der CDU. Zukunftsträchtigkeit negativ.
Wenn es darum gegangen wäre, mit einer Markt-Lösung Klimaschutzwirkung zu erzielen, hätte mensch die absehbaren hohen Kostensteigerungen für Fossil immer wieder nennen und jetzt schon volkswirtschaftlich sauber ins Preissignal bringen können. CO2-Steuer also auf einen realistisch hohen Wert. Ganz einfach und bringt sogar Geld für den Staat, um Klimaschutzmaßnahmen auch fiskalisch gegtenzufinanzieren. So steigt mensch auch aus den Subventionen aus oder steuert Dinge nach, ohne erwiesen falsch ideologisch in die 1990er abzudriften wie Union (und FDP). Fossile Investitionsruinen in deutschen Kellern, das ist (sch)merzhaft.
Verklären wir dabei die Ampel nicht zu sehr. Lindners Destruktiv-Strategie tat schon auch von Hinsehen weh. Doch nehmen wir ruhig wahr, was eine merzgeführte Unionsregierung seither alles vor die Wand lenkt.
zum Beitrag28.02.2026 , 01:34 Uhr
War vielleicht keine gute Idee, dass die Autoindustrie den deutschen Prozessfortschritt etc. für Quartalsboni verschacherte und rüberreichte.
Jede(r) in China kennt noch die Ungleichen Verträge und misstraut oft westlichen Menschenrechtsmahnungen. Die können aber dennoch einen Punkt haben. Sie sollten halt den Funken Selbstkritik und Augenhöhe beinhalten, der Mahnungen erst erträglich macht. Die KP will Macht und Geld, keinen demokratischen Fortschritt, das gilt es seit 1989 zu konstatieren. Das galt aber auch mal für die Wandlitzer.
Bei Klimaschutz sehe ich nicht nur die Schwarzen und Braunblauen als ideologisch an, sondern leider auch die eine kleinste damalige Regierungspartei mit rein destruktiven Zielen, die sogar mutmaßlich einen unfertigen Entwurf durchstach. Die Grünen holten sich hingegen klug Agora-Unterstützung und waren so konzeptionell vorbereitet (Dass alle dann versuchten, Graichen irgendwo zu erwischen, war abzusehen. Macchiavelli hätte das schon gewusst).
zum Beitrag28.02.2026 , 01:22 Uhr
Am einfachsten lässt man Fossil einfach nur seine volkswirtschaftlichen Kosten auch tragen, dann geht es schnell. Volkswirtschaftlich zum Heulen ist es, jetzt noch teure Fossilheizungen einzubauen, seltene Ausnahmen vorbehalten. Mieters etwa müssen da die Folgen tragen, ohne selbst die Fehlentscheidung getroffen zu haben
zum Beitrag28.02.2026 , 01:20 Uhr
Wir können jedes Jahr für Öl und Gas unfassbare Milliardenberge zu Despoten schaufeln, uns das Klima aufheizen, ... Oder so rasch umsteigen, wie es irgendwie geht. Auch, wenn die Grünen dann mal wieder recht hatten.
zum Beitrag28.02.2026 , 01:17 Uhr
Reiche ist von e.on/Westenergie freigestellt. Ex-Vorgesetzter Birnbaum souffliert ihr auch ständig sogar öffentlich.
Sie soll die Fossil-Party auf Kosten Dritter und unser aller Zukunft verlängern. Dann wird sich auch Anschlussverwendung finden lassen. Reiche soll sehr lange um ihren Ausstieg mit Westenergie verhandeln haben lassen. Gute Politikers werden nicht reich, sie erwerben Ehre. Wer verrät das Frau Reiche?
zum Beitrag28.02.2026 , 01:12 Uhr
Wie der Artikel eigentlich selbst sagt: Die EU hat da keine Kompetenz, und die Länder würden es anders als bei Covid auch wohl nicht alle tolerieren.
Dann muss in nüchterner Analyse eine Kampagne für mehr Entscheidung durch die Frau vielleicht mal bei Auslands- und Inlandspolen m/w/d ansetzen, um entsprechende ganz andere Wahlmehrheiten zu erzielen? Lassen wir Embryos und Gerichte da mal außen vor, so bliebe immer noch das Gesetzgebungsrecht des Parlaments und Vetorecht des Präsidenten anzupacken.
zum Beitrag28.02.2026 , 01:06 Uhr
Die Daten für Deutschland werden erst seit 2001 systematisch von NaLI und damit wissenschaftlich vergleichbar erhoben. Weltgesundheitsorganisationschätzung jedoch (Q. RKI): Mehr als 90 Mio. weniger Todesfälle seit 1974 weltweit. Masern können u.a. das Immunsystem längere Zeit schädigen, was natürlich in einer Zeit ohne Penicillin noch ärgere Folgen hatte, um dies kurz anzutippen.
zum Beitrag28.02.2026 , 00:57 Uhr
Gerade bitte noch mal. Die Wahrscheinlichkeiten sind bekannt. Wieso soll dann das dann kein Affekt sein (Affekte sind so was real in dieser Welt)? Egal, ob Trotz, Angst, Ausschlussangst, ...
zum Beitrag28.02.2026 , 00:54 Uhr
Selbst wegen einer Nicht-Impfung zu leiden, das mag mensch noch zugestehen, Freiheit zur Selbstschädigung und so. Aber sein Kind leiden zu lassen (und durch die Ansteckung die ungeschützten bzw. vulnerablen Kinder anderer und Erwachsene auch), hat mensch dazu ein Recht oder ist das multidestruktiver Egoismus?
zum Beitrag28.02.2026 , 00:45 Uhr
Befördern, höher gruppieren mit entsprechend mehr Aufgaben incl. von Artikel, Consulting und Schulunggeben im Unternehmen hierzu. Wertschätzen Sie ihn ruhig mit und ohne Geld. Denn es ist dann messbar nicht die gleiche Arbeit.
zum Beitrag28.02.2026 , 00:43 Uhr
Direkt gesagt: Quatsch, die Gatten profitieren als einzige vom Splitting. Frauen werden durch die Anreizstruktur vom Arbeiten und entsprechender Unabhängigkeit aktiv und ungut abgehalten. Jeder Gatte kann ja den Differenzbetrag als Hausfrauen-Gehalt auszahlen, dann ist es aber klar ihr Geld. Es bezahlen alle andere für diese deutsche Sondervariante.
PS: Beide Teilzeit, das sollte wohl das Regel-Ideal sein, wenn Gleichberechtigung mehr als ein Spruch sein soll. So bekommen etwaige Kinder auch beide zu Gesicht.
zum Beitrag28.02.2026 , 00:38 Uhr
Charme ist überflüssig! Mehr und mehr Frauen lernen, nicht mehr die lohndrückende brave Fleißbiene zu machen. Männer lernen auch mal Care-Arbeit. Eichhörnchen schließlich kommen auf die Idee, dass alle streikfähig in die Gewerkschaft sollten und alle mal eine Partei wählen, die auch mal für Arbeiter und Angestellte ficht und nicht für Bonzen-"Eliten".
zum Beitrag28.02.2026 , 00:35 Uhr
Halten wir fest: Der Kampf gegen Antisemitismus ist links. Fügen wir hinzu: Er entstammt dem universalen Gleichheits-Antrieb, der Diskriminierung einfach nicht mag. Der also immer zuckt, wenn Ungleichheit nach Herkunft, Religion, Geldsack, Geschlecht, ... abgeht. Deshalb sich nicht mit Ayatollahs gemein macht, aber eben auch nicht mit Netanyahus und Hasspredigern welcher Religion und Ideologie auch immer. Linke sollten es sich auch nicht verbieten, palästinensische Rechte auch zu sehen, auch muslimische Menschen gegen Diskriminierung in Schutz zu nehmen. Oder in APG-Tradition genannt: Christen in der Region gegen die Vertreibungsversuche. Oder gegen ethnische "Reinheits"-Fantasien zu streiten. Auch das ist links.
zum Beitrag27.02.2026 , 21:15 Uhr
Die Installateure haben jetzt alle ihre Leute geschult, jetzt ist Zeit für Wettbewerb. Wer den Umstieg rasant beschleunigen will, erhebt von Fossil die echten Kosten jetzt schon. (Vgl. Verbrennerautos, da noch mehr Kostengerechtigkeit als ausreichender Treiber statt noch mehr Geld für Auto)
zum Beitrag27.02.2026 , 21:12 Uhr
Ein wenig verteidige ich den Ansatz, dass mensch sich in Koalitionen sich gegenseitig die Butter auf dem Brot gönnt und auch Erfolge. So funktioniert in Rheinland-Pfalz die Ampel, ganz anders als mit Lindners Destructivus-Ansatz in Berlin damals.
Dass es am besten ein stimmiges Bild ergibt und nicht auf Kosten Dritter, späterer Generationen, abläuft, ja, das wäre schön.
zum Beitrag27.02.2026 , 21:09 Uhr
"Differenziert" wie immer. : )
Eine gute neue Regierung findet das Gute bei den Vorgängern und akzeptierte das auch offen bereits im Wahlkampf (und ändert mit Ansage anderes, was sie nicht so gut fand). Hier konkret hat die Union, mit FDP- und Springer-Unterstützung, einen Vor-Entwurf pseudoskandalisiert, der aber einen Sinn und einen Ansatz hatte.
Dann sollte man schon eine Verbesserung für den Klimaschutz mit seiner Alternative bieten können. Statt sich vor e.on zu beugen.
zum Beitrag27.02.2026 , 21:04 Uhr
Sie vermengen womöglich Israel und Jude. Das machen Rechtsradikale hierzulande seit jeher und in Israel sowie die Hamas - und die mögen wir vermutlich alle in diesem Punkte nicht, oder? Die Mehrheit der Juden m/w/d lebt außerhalb Israels. Israel hat nichtjüdische Bürgers, von Atheisten, Christen, Muslimen bis Drusen und Baha'i.
zum Beitrag27.02.2026 , 21:00 Uhr
Der Gegensatz zum Pallituch wäre hmmm ... eine Baseballkappe mit "Israel" drauf, vielleicht. Kippa ist etwas anderes, das ist religiös aus Ehrfurcht vor IHVH, nicht vor irgendeiner Nation. Kippa, Kopftuch, Barett, Sikh-Turban - wer's mag.
zum Beitrag27.02.2026 , 12:26 Uhr
Es gibt viele Juden und Jüdinnen, gerade unter denen, die ja keine Aliya nach Israel machen wollen, die Israels Vorgehen kritisieren. Als herz(l)-lose Unmenschlichkeit gegen das ursprüngliche Versprechen des Zionismus.. Erinnern dürfen wir alle, Sie auch, ich auch.
zum Beitrag27.02.2026 , 12:23 Uhr
Es ist womöglich der Versuch, eine (m.E. sogar gebotene) Position der Menschenrechte auch für Palästinensers, Völkerrecht auch für Palästina nicht einmal mehr sagbar zu machen. Die Position wird schon derzeit auch geäußert. Und wie weit Politik allgemein etwas da zu suchen hat, ist eine diskussionswürdige Frage.
Doch der Versuch einer gezielten wie sachlich falschen Verengung des Perspektivenfelds ist offensichtlich. Weimer ist zu unsicher auf seinem Posten. Er sollte sich einen anderen suchen.
zum Beitrag27.02.2026 , 12:19 Uhr
Budzylein, ich muss hier auf Ihre m.E. echt üble Unterstellung anderswo zum Thema antworten, die ich nicht wiederholen will. Da ist schon geschlossen. Sollte sich bundesdeutsche Politik etwa vom molwanischen, chinesischen oder marokkanischen Botschafter etwas vorschreiben lassen? Haben Sie den Unterschied zwischen israelisch und jüdisch denn nicht verstanden? Bis auf Likud und Hamas schaffen das die meisten. Gehen Sie im Stress immer in eine derartige Unterstellung? Bitte nicht mehr bei mir (oder anderen)!
Und jetzt zu diesem Punkt: Politik ist nicht automatisch Kunst, Kunst nicht automatisch, Politik und Kunst können sich überschneiden oder auch nicht. Ein schlechter Film würde dabei auch durch ein politisches Statement danach nicht gut - und umgekehrt. Konflikte sichtbar machen kann zugleich Kunst sein. Kunst reißt uns aus dem Gewöhnlichen heraus. Künstlers haben dabei auch keinen zweiten Stimmzettel. Und das finde ich gut. Ezra Pound zu Mussolini war m.E. sicher keine Kunst. Zugleich hat hier Weimer wieder einmal undurchdachte Politik mit dem großen Hammer gespielt. Er ist halt mehr Politaktivist als kunstverständig. Sie sehen, inhaltlich konnten wir auch diskutieren. : )
zum Beitrag27.02.2026 , 10:43 Uhr
Scharfsinniger und klarer als Daniel Kehlmann hier lässt es sich kaum ausdrücken: taz.de/Daniel-Kehl...n-Gefahr/!6158268/
Über die Leistung Tuttles kann ich mir kein ausreichend fundiertes Urteil erlauben. Was ich aber weiß, dass mensch sich nicht von den 'Bild'-Horden treiben lassen sollte, wie Aktivist-im-Amt Weimer. Der sollte über einen Rücktritt nachdenken, wenn schon sonst über wenig
zum Beitrag27.02.2026 , 10:39 Uhr
Vielleicht ähnlich wie Sam Sp.: Es geht im politischen Raume um die Korruption, mehr Rechte, Informationen und weitere Privilegien für Bonzen. Da ging es nicht um Orgien auf Kosten junger Frauen, sondern um etwas anderes. Im politischen Raume aber ebenso nicht zu tragen.
Auch hier gilt aber, dass Vorwürfe erst zu klären sind.
Mit dem Abschaffen der neofeudalen Privilegien superreicher "Eliten" können wir natürlich schon mal beginnen. Davos hatte ja immer schon die Tendenz zum Oligarchen-Club. Steuergesetzgebung könnte sich wieder mehr an den Vielen ausrichten. Bonzendienliche Parteien können eine entsprechende Resonanz an den Wahlurnen empfangen.
zum Beitrag27.02.2026 , 10:27 Uhr
Ich möchte kein frisch gekauftes Fossil herausgerissen, da beginnt mensch mit den besonders ineffizienten älteren Geräten (die v.a. den Kellerraum heizen und wo es im ganzen Keller nach Heizöl riecht). Nur werden wir bald recht frisch gekaufte Fossilheizungen rausreißen, weil Merkel noch nicht handelte. CO2. Und so etwas tut mir in der Seele weh, und dem Portemonnaie derjenigen auch bzw. deren Mieter.
Bei Neubauten wird ohnehin i.d.R. die Wärmepumpe eingesetzt oder Fernwärme angeschlossen (wenn die Wärmeplanung der Kommunen noch höher priorisiert würde, wäre auch viel planungsklare Zeit gewonnen, Nebenthema).
Doch noch zum Punkt: Sogar Gas (falls denn bei der Förderung gut gedämmt) hat noch den deutlich besseren Energie/CO2-Quotienten gegenüber Erdöl. Letzte Kohlekraftwerke sollten bitte inzwischen ihre Wärme auch zur Nutzung verkaufen, doch auch wenn nicht, hebelt die Wärmepumpe ja bis kurz vor Watzmanntemperaturen, was vorherige Stufen verloren gaben.
Ich bin kein Energieberater, kenne auch nicht das Platzthema am Ort, und das soll der/die mal durchrechnen - doch vielleicht ist Wärmepumpe plus die alte Heizung eben noch was für die zwei, drei Wochen wirkliche Kälte.
zum Beitrag26.02.2026 , 08:52 Uhr
Ich hoffe, Sie wissen, warum Frahm das tat, und auch die Infamität Adenauers bei dem Thema kennen Sie? Danke, wie gesagt, für die Korrektur, und zugleich ein völlig falsches Beispiel.
zum Beitrag26.02.2026 , 08:51 Uhr
Ich danke für die Korrektur bei Strauß ausdrücklich. Und bleibe bei meinem Punkte, dass das Politische der Skandal No. 1 bleibt.
zum Beitrag26.02.2026 , 02:17 Uhr
Alle Freunde, sie sind hier Feiern noch einmal mit mir Wir machen Fiesta, Fiesta Mexicana Weil ihr dann den Alltag, die Sorgen schnell vergesst
... Darauf ein Hossa, Hossa, Hossa!
zum Beitrag26.02.2026 , 01:33 Uhr
Bonzenklüngel. Ein weiterer Grund für eine gleichere und fairere Verteilung von Geld, Chancen und Einfluss. Der erste Schritt ist, die Parteien der Ungleichheit, der Wenigen und Reichen, hierzulande zur Minderheit werden zu lassen. Gleiches Recht für alle. Keine Könige. Keine Fleischer. Trump ist da nur eines der Furunkel. Auch sind mir zu viele Selbsttötungen gelaufen. Und wurde Clinton zu zeitgleich mit seinem Druck auf Israel mit Lewinsky (sein Typ) bekannt und neutralisiert. Und Trump ist viel zu soft gegenüber Russland ... das Fragezeichen schleicht sich in die Beobachtung, ob das jetzt stimmt oder nicht. : ) Am Ende war Epstein auch noch Pizzalieferant.
zum Beitrag26.02.2026 , 00:58 Uhr
Schwarzer war nicht ganz so verkürzend unterwegs wie sie zitiert wird. Zugleich hat sie sicher nicht das Meinungsmonopol für Frauen incl. derer mit Maskulinitätshintergrund, so sehr sie sich auch immer noch abmüht. Und hat schon so manches sehr Fragwürdige neben Diskussionswürdigem gelassen, so mein Eindruck.
Hören wir einander zu. Die Meinung übernehmen müssen wir ja dabei nicht gleich.
zum Beitrag26.02.2026 , 00:54 Uhr
Weimer, der selbst die politische Schlagseite arg als sein Geschäftsmodell hat, da 'beizupflichten', ergibt keinen Sinn.
Die Frage ist doch: Macht sie ein gutes Festival, von den Filmen, Gästen und schafft sie eine Deeskalierung vor dem Hintergrund, dass ja für eine kurze Phase Palästina-Demonstrationen arg unter dem Daumen waren hierzulande. Weil die Weimers dieser Republik womöglich Angst für dem israelischen Botschafter hatten. Über das Programm will ich mir kein Urteil erlauben, ich war da nie selbst.
zum Beitrag26.02.2026 , 00:49 Uhr
Sein Biertischschwäbeln isch scho arg, über de 'Äffa', und das adoleszente Augenleuchten dazu. Doch ist es immer noch die reale Retro-Politik der CDU für die Bonzen, die das Problem ist, nicht irgendein Lifestyle von jemandem.
zum Beitrag26.02.2026 , 00:42 Uhr
Haben Sie dafür Belege oder ist das etwa die Rationalisierung eines frischen Gaskesselkaufs? Heizungsexperten bei Chip setzten letztes Jahr 20 Jahre an. Der Gas- und Ölkessel muss wegen Klima und so in deutlich weniger als 40 Jahren abgeschaltet werden, das auch. Selbst beim jetzigen Strommix ist Wärmepumpe schon durch den Hebel die ökologischere Variante. Was sich, ich erstaune, noch nicht herumsprach.
zum Beitrag26.02.2026 , 00:38 Uhr
Noch der Oggersheimer Kanzler Kohl war gebürtig Bayer.
Das Saarland ist trotz seiner überschaubaren Fläche ein Herkunftspotpourri, wie eigentlich jedes Flächenland.
zum Beitrag25.02.2026 , 19:57 Uhr
Sehenden Auges in die Kostenfalle, wer jetzt noch auf Öl oder Gas setzt. Ökologisch sowieso daneben. Aber von Freiheit faseln, wenn es um Wahlkampfpopulismus geht - wider besseres Wissen, davon muss mensch ausgehen. Und kann diesen Popanz ja bei seiner Wahlentscheidung berücksichtigen.
zum Beitrag25.02.2026 , 16:48 Uhr
Eine Reduktion auf diese drei Parteien wäre ja vermatschter Kalbsbries, daher gut, dass eine größere Runde folgt. Wer sich wirklich auf die Person des MPs nur stürzen will, wäre mit Özdemir vs. Hagel besser bedient gewesen. Lieber sogar noch seltsam-rehbraun als blaubraun.
zum Beitrag25.02.2026 , 16:40 Uhr
Franz Strauß legte sich auch den Josef zu. Und Spitznamen auf Plakaten, mit Anführungszeichen markiert, sah ich schon in zwei verschiedenen Orten. Der türkischen Großvater oder dass er kein Bayer ist (Teile des Saarlands waren auch mal bayrisch, meine ich), ist ähnlich irrelevant. Seine politische Auffassungen und Worte sind alleine der Skandal. Allerdings ein großer.
zum Beitrag25.02.2026 , 16:36 Uhr
Das auch zum Glück bald obsolete Verbrennerautogeschäft darf mensch ziehen lassen, dann sollen Klatten und Piech von ihren versteckten Subventionsgewinnen eben mal etwas für die Abfindungen springen lassen. Und ständige Exportüberschüsse schaffen u.a. Trumps in den Importländern, wertlose Papierbündel bei uns im Tausch gegen gute Ware und Imbalance der Unternehmen hierzulande.
Merz sollte vor allem europäisch geschlossen auftreten, auch wenn Selbst-schuld-Autounternehmen janken. Und wenn, dann zukunftsträchtige Unternehmen gegen Dumping schützen: erneuerbare Energie, IT, Umwelttechnik.
zum Beitrag25.02.2026 , 16:30 Uhr
Wäre die CDU/CSU auf nachhaltigen Erfolg aus, müsste sie die Grünen auf deren eigenem Felde schlagen, also mit CDU-Methoden den besseren und billigeren Klima- und Umweltschutz schaffen. Aus internationaler Verpflichtung ja sowieso. Ideologie einmal wieder bei der Union und für nichts gut.
zum Beitrag25.02.2026 , 16:26 Uhr
Gegen den Vergleich mit Grenell, Prosor und Kushner muss ich ja mal Melnyk in Schutz nehmen. Kushner spielt Hard-ball-Arroganz wie der Herr, ja. Damit darf er sich nicht wundern, wenn der Ball mal auf seine eigene Nase prallt. Vielleicht hat er aber auch schon Paris' Läden und rotlichtigen Etablissements durch und will wieder zu seinen dubiosen Geschäften zurück.
zum Beitrag25.02.2026 , 09:30 Uhr
(Die Grünen haben auch einiges der CDU mitgemacht, und nicht alles davon war m.E. eine gute Idee fürs Land und seine Menschen.) Dass die Plakate grün eigentlich nur in der Farbe haben ist auffallend. Die Taktik ist bekannt. Wenn die Person es reißen soll, auf die Person setzen. Ich finde Programm und das Personal in der zweiten Reihe wohl wichtiger. Auch da brauchen sich die Grünen gegenüber der BaWü-CDU wohl nicht zu verstecken. Nu ja.
zum Beitrag25.02.2026 , 09:26 Uhr
Nur a bissle. Ich hätte auf Neil Young getippt.
zum Beitrag25.02.2026 , 09:25 Uhr
Özdemir hat sich als Aufsteiger sehr angepasst, das hatte Mandani bei seinem Elternhaus nie nötig. Özdemir ist wohl der bessere Kandidat für die Villa Reitzenstein, aber dass er den coolen Rebellen gibt, aus einer Quasi-Regierungsposition im Wahlkampf in einem immer noch eher konservativ geprägten Land, das halte ich für unwahrscheinlich. Dass auch BaWü mehr Progressivität gebrauchen könnte, um den anstehenden Strukturwandel weg vom Auto zu meistern, das ist etwas anderes.
zum Beitrag25.02.2026 , 09:21 Uhr
Özdemir als Tscherkesse, Deutscher, Berliner, ... markiert damit seine Herkunft aus Bad Urach an der Schwäbischen Alb und seine Bodenständigkeit. Ich erinnere mich des Raunens auf dem Platze, als eine düsseldorfstämmige grüne Direktkandidatin in Stuttgart nach vielen Jahrem am Ort in ihrer Rede das "sch" falsch hinzusetzte, in einem nutzlosen wie missglückten Versuch, Schwäbisch vorspielen zu wollen. Und nein, Kretschmann (Lehrer! Flüchtlingskind!) nahm schon offensichtlich Unterricht in hochdeutscher Aussprache, doch das bleibt im Siedwääschde babbe. Hauptsache, mensch versteht einander.
"Schwäbeln" mag für sehr viele sehr, sehr unschön klingen - im Wahlkampf ist es unerlässlich, zumindest die Befähigung dazu anzudeuten. Vgl. die CSU und ihr gschertes Bairisch. Wenn es jemand gebraucht aus einem bildungsfernen Haushalt, und mag er den Doktortitel erarbeitet haben, so ist Bairisch natürlich unfein (Hofreiter), Klassismus ist unbenommen.
NB: Im Kölschen sollte man wohl zumindest den rheinischen Regiolekt auch können, um Sparkassenchef, OB oder gar Mitarbeiter des FC zu werden.
zum Beitrag25.02.2026 , 00:31 Uhr
Es gibt viele Gründe. so rasch wie möglich aus Öl, Benzin, Gas rasch und so weit wie möglich rauszugehen. Dass ein Weitermachen - mit Ausnahmen - die falschen Staaten und Leute fördert, wie auch deren Abrutschen in die Diktatur, das ist ja nur einer davon.
Die EU muss gerade nur innehaltend überlegen, ob sie auf die Nachfolge Orbáns setzt und welches Handeln wie auf Ungarns Wählerschaft wirken könnte. Orbán als angeblicher Verfechter (kurzsichtigen) Nationalinteresses sollte diesem korruptionsnahen Typen ja nicht durchgehen,
zum Beitrag24.02.2026 , 22:52 Uhr
Wer die Kraft hat, Pucks zu schlagen, sollte sie genauso haben, um bei blöden Sprüchen auch Kontra zu geben. Um eins zu nennen.
zum Beitrag24.02.2026 , 20:57 Uhr
Kann passieren. Sollte nicht passieren. Dass Bildmaterial den Text eher bestimmt als umgekehrt, ist leider die Regel geworden.
zum Beitrag24.02.2026 , 20:56 Uhr
Wer als Diplomat die einfachsten Dinge nicht beherrscht, wird dann halt nur bedingt als Diplomat angesehen. Frankreich macht das schon richtig. Kushner kann doch vermutlich nicht mal die zentrale Diplomatensprache der Welt, das präzise Französisch. Frankreich duldete den trumpistischen Oligarchen, das Ursprungsland darf entscheiden. Aber ein Großk*tz darf auch auflaufen.
zum Beitrag24.02.2026 , 20:43 Uhr
Mandelson hat Labour serviler gegenüber dem Großen Geld und sich ein eigenartig schönes Leben gemacht. Labour wäre jetzt mit Corbyn und ohne Mandelson weiter, denn es wäre bei seinem Herzblut der linken Solidarität geblieben. Die mutmaßliche Hochdelinquenz Mandelsons kommt da nur noch drauf.
zum Beitrag24.02.2026 , 17:28 Uhr
Ich meinte den angeblich ganz normalen Dreck des Autos. ... Ich sehe ansonsten gerade einen Fahrersitz mit Plumpsklo-Einsatz ... Lassen Sie sich es patentieren.
zum Beitrag24.02.2026 , 17:25 Uhr
Dritte Parkbank, unter der zweiten Bohle links. Nee, darauf spock ich doch! Lebe lang und in Frieden!
zum Beitrag24.02.2026 , 17:22 Uhr
Wer AfD wählt, hochredet oder verharmlost, macht also auch noch die Koalitionsverhandlungen zu Torturen. Noch ein Grund gegen diese.
Vielleicht wird's ja nicht Schwarz-Grün - sondern Grün-Schwarz, dann kann sich Hagel fürs nächste Mal im Amt warmlaufen. Er hätte in vier Jahren dann bessere Karten als heute.
zum Beitrag24.02.2026 , 17:19 Uhr
C.Ö. hat nicht ganz rehbraune Augen, doch wird es auf Schwarz-Grün oder Grün-Schwarz hinauslaufen. Und im Wahlkampf ist mensch klar, ohne aber persönliche Verletzungen bei Koalitionspartners zu schaffen. Natürlich. Da hätten an einigen Orten schon viel früher schwarz-grüne oder grün-schwarze Kooperationen laufen können.
zum Beitrag24.02.2026 , 08:49 Uhr
Auch wenn ich Özdemir nicht hochjazzen will: Bewerbungsrede auf den Punkt. Er scheint sich tiefer eingearbeitet zu haben, deckt die Flanken und greift die CDU bei ihren vielen offenen an.
zum Beitrag24.02.2026 , 08:45 Uhr
Die seltsamen Seiten der Linken spielen im Land weniger eine Rolle, gewiss. Ich wünsche da auch den Einzug, um Ideen in den Landtag zu bringen. Zugleich: die Klimaliste etwa gäbe es schon auch noch, und auch nicht jede/r Grüne dort ist gleich Özdemir oder autofixiert oder so. Auch da gibt es einige Argumente, auch aus progressiver Sicht.
zum Beitrag24.02.2026 , 08:42 Uhr
Wer spitze Ohren hat, kaum Gefühle und beim Grüßen die Finger so komisch verrenkt, ist Vulkanier. Hupps, durfte ich das jetzt sagen?
zum Beitrag24.02.2026 , 08:40 Uhr
Die deutschen Lokalzeitungen moderieren leider auch im Osten ihren qualitativen Abstieg, um alte zweistellige Renditen anzustreben, natürlich bleiben da Lücken. Doch ist Ost-Kommerz mit scheinbar unbegrenzten Finanzquellen woher auch immer die Lösung? Die Schlagzeile oben scheint "Junge Freiheit" abgreifen zu wollen, die beschriebenen Inhalte wirken wie von Putin, und Meinungsfreiheit jenseits der Meinung von Friedrich scheint mir da auch nicht ganz sicher. Dann lieber Katapult und letzte gute Lokalredaktionen.
zum Beitrag23.02.2026 , 22:07 Uhr
Wie der Mitforist schon sinngemäß bemerkte, hat ein Auto sogar gar keine Toilette. (Der Dreck geht den Auspuff raus und die Reifen ab; doch das ist etwas anderes)
zum Beitrag23.02.2026 , 13:06 Uhr
Wenn gewisses Privatfernsehen hierzulande von Beginn an 23:59 h am Tag Pause gehabt hätte, ginge es unserer Gesellschaft im Kopfe wohl erheblich besser.
zum Beitrag23.02.2026 , 13:02 Uhr
Mmmh, ich halte in einer Post-Trump-Welt eine Partnerschaft durchaus für zu kitten, mehr Geschichtsunterricht hier wie dort wäre ein kleiner Schritt fürs Langfristige; doch bis eine Liebe wieder kommt, sind wir Heutigen nicht mehr auf diesem Globus. Europa wird einfacher sein, wenn sich denn hier die Rechts-Tumben die Zähne ausbeißen.
zum Beitrag23.02.2026 , 01:06 Uhr
Klopapier zu einer sehr langen Rolle drehen, dann damit rasch säubern, bevor die durch die Nässe instabil wird. Evtl. mehrmals. Oder gleich vor dem Geschäft zwei Blättchen drunterlegen.
Wobei ich niemand den Spaß an anderen (ebenso altbekannten) Methoden nehmen möchte.
zum Beitrag23.02.2026 , 01:02 Uhr
Anscheinend wichtig genug, dass hier darüber irgendwie irgendwas geschrieben werden musste. Wirklich musste?
zum Beitrag23.02.2026 , 01:00 Uhr
Auch so etwas wird es geben. Oder dass ein Tross den Flieger füllen muss. Doch das gilt ja nicht für jeden Flug. Mal eben die Stunde zurück in den Wahlkreis, wenn mensch das nicht mit Bahn oder Dienstauto hinbekommt, kann gehen - dann werden die Geheimdienstinfos nachgereicht, hinter einem sitzen die Personenschützer und man schirmt anderweitig ab, ohne aber einen ganzen Flieger nur dafür zu brauchen. CEOs radeln/fliegen/schwimmen auch nicht immer solo zum nächsten Termin.
zum Beitrag22.02.2026 , 20:39 Uhr
Früher hatten die SPD-Außenpolitikers mehr Lametta. Ich schüttle mal eben eine andere Analyse aus dem Ärmel.
Falls kein höh'res Wesen, kein Tribun Europa rauspaukt wie früher die USA (wir wissen es noch nicht) plus ein Feind wie Putins Russland ist für alle eine Bedrohung, dann kommt eine europäische Koordination und Einheit plötzlich sehr rasch. Wer das will, sollte Putins Manöver auch realistisch als Bedrohung ansehen.
Zweitens: Nach Putin und dem Zusammenbruch der fossil finanzierten Kriegswirtschaft dort sollten wir gerne wieder mit Russland reden. Es hilft, wenn das sich aus den besetzten Gebieten zurückzieht, wie wir es ja auch von Marokko und Israel verlangen.
Denn dann geht das anzunehmende US-Spielchen nicht auf, sich die Gegenküsten billig abzusichern, indem dort jeweils zwei gleichstarke Blöcke sich teuer neutralisieren.
Die Freundschaft mit der USA ist und bleibt dabei das Ziel und das Beste, was Deutschland geschehen konnte.
zum Beitrag22.02.2026 , 20:00 Uhr
Merkel hat das immer wieder selbstzerstörerische Eintreten der SPD in die Große Koalition erkauft mit "Verantwortungs"-Rhetorik und mit SPD-Programmatik 2017ff. Nur durch eine Zufallskette und einen unloyalen CSUler konnte die SPD zumindest relativer Sieger werden. Aber die Union war da auch vom Personal und vom Programm nackt wie eine Labormaus. Wie vier Jahre später auch. Was ich den Linnemanns eher ankreide, denn so etwas löst mensch in der Oppositionszeit. Wie Helmut Kohl es mit Biedenkopf und Geißler tat. Für Rheinland-Pfalz wundere ich mich, wieso die dortige CDU das Rezept nicht einfach aufgreift.
zum Beitrag22.02.2026 , 19:54 Uhr
Das eine war von mir, das andere von Hrn. Bax.
Dem ich auch zuneige gegenüber meiner einen eigenen Erklärung. Meine erklärt es wahrscheinlich ganz gut realiter, sein Punkt ist universalistischer und mir daher grundsympathisch
zum Beitrag22.02.2026 , 19:51 Uhr
Policy heißt nur, in zwei verschiedenen Fliegern zu sitzen, dass nicht zugleich beide wichtigen Personen weg sind (wobei es ein Zeichen einer eigenartigen Organisation ist, von Menschen abhängig zu sein, vgl. Brechts Bonmot vom Weh dem Land, das Helden braucht) Das können auch zwei Linienflieger sein. QED.
zum Beitrag20.02.2026 , 13:13 Uhr
Bei einer Frage wäre ich nur neugierig: Wie ginge dabei, "eine binäre Geschlechtergesellschaft zu fördern und gleichzeitig Transpersonen nicht zu diskriminieren"?
zum Beitrag20.02.2026 , 13:11 Uhr
Danke an Agarack fürs Zitat im Kontext, das macht es gleich differenzierter und weniger skandalisierend.
Mensch kann immer noch viel an Frau Schwarzers Ich-ich kritisieren, wie das ja auch bei ähnlich agierenden Männern passieren darf. Wie jemand nicht wegen des Geschlechts oder (konsensualen) Sexualitätsvariante diskriminiert werden sollte, so auch nicht wegen der Religion oder Herkunft. Das könnte Frau Schwarzer inzwischen gerne deutlicher sagen, um sich von einer Sankta-Floriana-Politik für weiße, formal gebildete Töchter abzusetzen.
zum Beitrag20.02.2026 , 13:05 Uhr
So gemacht, dass sich die einen Alternativen mit den anderen Alternativen streiten. MIt einem Informationszentrumseinzug eine sehr baufällige Villa o.ä. vor dem Abriss zu bewahren wäre aber wohl wirklich die bessere Option gewesen, so wie hier dargestellt.
zum Beitrag20.02.2026 , 12:59 Uhr
Meinung raushauen kann er. Fakten selbstkritisch checken, da bin ich mir nicht ganz so sicher. Dass man Ausweichreaktionen annehmen kann, da hat er einen Punkt. Die wohlfeile Politikerschelte ist hingegen lächerlich. Da hätte ich ihm gerade ein paar gute Papierbücher und -zeitungen gewünscht. ; )
zum Beitrag20.02.2026 , 12:56 Uhr
Uber-Fressen-Teller wäre evtl. der Name gewesen, doch dann klagen die einen zu Tode mit US-Geier-Anwälten.
zum Beitrag20.02.2026 , 12:54 Uhr
Alle Ministerien haben auch einen Haupt- oder Neben-Sitz in Bonn, vielleicht lässt sich an einem solchen Tag auch zuvor mal wieder dort arbeiten und dann losdüsen. Brüssel, Amsterdam oder Paris ggf. auch mit dem Zug oder dem Wagen. Bonn liegt zumindest für Westeuropa zentraler.
zum Beitrag20.02.2026 , 12:52 Uhr
Vgl. Polen damals. Zwei Jets würden freilich dann immer noch reichen. Und die Policy wird im Regelfall heißen, dass der eine den _Linienflug ab 16h nimmt und die andere den um 17h.
zum Beitrag20.02.2026 , 10:42 Uhr
Leider ein häufiges Unions-Rezept: Nicht investieren, sondern Steuern für die schwerreichen Großerben senken. Die einen Splitter davon zurückspenden oder sonstwie ein Leckerli geben.
Wir haben doch gerade vielleicht irgendein Fasten-Vorhaben. Wie wär's mit selbst etwas mehr klimaschützen und die Klimaferkel nicht mehr wählen?
zum Beitrag20.02.2026 , 10:30 Uhr
Höcke sollte endlich nach Westdeutschland oder Russisch-Preußen remigrieren, wäre die spontane Reaktion auf diese seine unbeholfene Ost-tümelei. Simson-Fahr- und Lastenräder, verbrennungsfrei, wären doch etwas als Vintage-Produkt. So stark wie der biblische Simson.
zum Beitrag20.02.2026 , 10:25 Uhr
Snickers und Mars. In Schottland gibt es frittierte Snickers und Mars, wenngleich nur in wenigen Ecken. Sieht eklig aus, ist eklig. Essen als Revolutions- oder Rebellionsersatz ist traurig wie vielleicht wahr als Erklärung. Alternativ könnte man aber auch einfach witzeln und spielen, für Klima und Bauch wär's besser.
zum Beitrag20.02.2026 , 10:23 Uhr
Wo bleibt der Lastenrad-Teller? Apfel"schnitze", gedünstete Möhren in selbstgemachtem Kartoffelpüree. Immer noch gesünder und leckerer als das. (Ich habe übrigens Lifestyle-Artikel hier noch nie so ganz verstanden.)
zum Beitrag20.02.2026 , 10:20 Uhr
Tja, wenn wir einer KI-gestützten Regierung nachtrotten müssen, wird dieser Artikel versteckt werden, darüber, wie es anfing.
Wir brauchen vielmehr, wenn schon nicht Schaffner und Sicherheitskräfte im Wagen, und Menschen, die aggressiv Gestressten entweder deeskalierend zuhören oder auch dazwischengehen und Grenzen setzen. Und bis zu einer gewissen Grenze geht das wirklich und ein Handy für 110 hat inzwischen auch fast jede(r). Da wäre eher ein Trainingsprogramm fürs Geld gut angelegt.
zum Beitrag20.02.2026 , 10:14 Uhr
Mmh, hier im Forum gab es zunächst ein irr anmutendes Unisono-Konzert, dass doch "die " Linken ... Und wie Hr. Bax zurecht betont, macht Wiederholung es nicht wahr. Ein Hinweis noch: Wir liefern keine Waffen an Töter im Sudan. Sudan sehen wir nicht als "einzige", als "westliche" Demokratie. Wir haben wenig Einfluss im Sudan. Verstehen Sie jetzt, warum das völkerrechtswidige Verhalten der israelischen Regierung so viel häufiger vorkommen kann?
zum Beitrag20.02.2026 , 10:11 Uhr
Hr. Bax hat's mal wieder auf den Punkt gebracht.
zum Beitrag20.02.2026 , 10:09 Uhr
"da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug", Psalm 78. Doch genug der fahlen Namenswitze, sonst wird das noch eine ... Cem-Session.
BaWü ist eigentlich eingefleischt schwarz, und es bedurfte einer Konstellation aus Unionsklüngel, S21-Brutalität und Atomdesaster, um das aufzuschütteln. Hätte Hagel zuvor programmatisch-inhaltlich hart gearbeitet, hätte er die Wahl post-Kretschmann ohne Wahlkampf gewonnen - seine Plakate sind aber leider so inhaltsarm wie das Interview hier, und inhaltlich-programmatisch hat zuletzt der Oberndorfer Heiner Geissler g'schaffd (unverstandene neoliberale Kalendersprüche zählen nicht), das ist lange her. Ist die Union schon wieder so weit? Nein. Wer in der Villa Reitzenstein Entscheidungsfähigkeit will, wird wohl bei den Grünen ankreuzen dürfen. Die auch das klarere Signal gegen Rechtsextrem und für Fortschritt im Lande abgeben.
zum Beitrag20.02.2026 , 09:59 Uhr
Beides ist schlimm, der Geheimnisverrat ist dabei deutlich klarer nachweisbar und, wenn die Aktenlage stimmt, ist kein Herausreden möglich. Der _politische Skandal ist tatsächlich auch eher, dass man sich exklusive Information und Vertraulichkeit mit Milliardenwert so mal eben kaufen konnte. Wir müssen aus dem Selbstbedienungs-Neofeudalismus des Großen Gelds rasch raus.
zum Beitrag20.02.2026 , 09:55 Uhr
Die SPD darf gerne dem mehrheitlich verbreiteten Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit eine Stimme geben. Sie hat deutlich professionelleres Personal im Schnitt und etwa in Rheinland-Pfalz als dominante Stimme den Unions-Klüngel eingegrenzt, und das seit einer Generation. Das Aber: Sie sollte aber auch dem mehrheitlich verbreiteten Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit eine Stimme geben. Und wie jede Partei, die lange an der Macht ist (ja, Union, ich meine u.a. Dich) muss sie achtgeben, nicht behäbig zu werden. Daher hat die Ampelkoalition schon auch ihre Funktion. In Rheinland-Pfalz mit Menschen wie Wissing funktionierte und funktioniert sie auch. Im Bund mit den Lindner-Boys und ohne eigene Ziele der FDP außer Blockade der anderen funktionierte sie nur schleppend. Noch einmal zur SPD: Als führende Regierungspartei hat sie in den Ländern gute Karten. Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern würde ich da nennen - das hängt an der offenbar besseren Personalauswahl und -heranführung. Meiner Ansicht deutlich fortschrittlicher als noch autofixierte Brüder-von unterwegs. Offen gestanden: mich wundert die CDU-Schwäche in RhPf. Der junge Kohl war weiter.
zum Beitrag20.02.2026 , 00:05 Uhr
Den ICE Bonn-Berlin gibt es auch, und da lässt sich sicher ein Abteil buchen, wenn es um eine Gruppe geht, dann geht das Aktenstudium auch dort. Oder aus der Limousine regieren. Immer noch günstiger und gesünder. Der weitgehende Entzug vom Flugzeug wird uns so oder so gelingen müssen. Die anderen erleichtern Bahnfahren und Linienflüge, wenn sie auch Politikers nicht groß stören.
zum Beitrag19.02.2026 , 18:57 Uhr
No kings. Gleiches Recht gilt für und gegen alle. Das würde ich mir in vielen Ländern wünschen - daher bravo, UK! Wo bleibt da die Untersuchung gegen z.B. Trump? Lassen wir uns dabei natürlich nicht nur von Skandalen und 'Sex'themen aktivieren, sondern auch vom scheinbar Alltäglichen.
zum Beitrag19.02.2026 , 17:24 Uhr
Hohenlohe hat auch die teils kränkelnden Zulieferer, nicht nur das Pendeln zu Würth oder Lidl-Schwarz oder den Kocher-Jagst-Radtourismus. Baden-Württemberg insgesamt hat richtig auf Solar und Energiewende gesetzt, konnte aber die Autoindustrie nicht von ihrer Verbrennerbeharrer-Selbstentleibung abhalten. Die großgoschigen Zeiten sind vorbei. Die Plakate im Ländle sind eher minderprofessionell. Früher hatte die Union immer die besten Fotografen, jetzt wurde offenbar ein Jugendbewerbungsfoto M. Hagels rausgekramt, und die behäbige Partei will eine "neue Kraft" sein. Die CDU darf ruhig konservativ im guten Sinne sein: auf Werte achten, Fortschritt nicht als Selbstzweck begreifen und alle mitnehmen. Aber die jetzige ist doch v.a. neoliberal
Die Grünen verstecken sich hinter einem Typen mit Neoyuppie-Brille, obwohl sie so viel Programm und Leute sonst hätten. Die SPD verglüht in rot und gelbem Hintergrund. Die FDP ist wie aus dem Selbstbaukasten in Fehlfarbe unterwegs. Da ist einiges anzupacken: Konsequent auf moderne Energiewende und Umwelt-HighTech setzen wäre ein Ansatz und als Grüne für Klimaschutz & Co. auch aus Überzeugung gegen Widerstand zu stehen, das wäre vielleicht etwas.
zum Beitrag19.02.2026 , 17:09 Uhr
In Rheinland-Pfalz hat die Ampel funktioniert. Das ist im Land auch einfacher als im Bund, doch ist es auch der dortigen FDP zuzuschreiben, die eben anders als Lindner auch konstruktive Ziele hatte und hat. Falls jemand der eher konservativen Seite noch eine Partei suchen sollte.
Ich fürchte eine arg unnötige Große Koalition. Gott schütze Rheinland-Pfalz, um jemand aus der Union zu zitieren, die sich immer noch nicht erneuert hat, trotz eigentlich besten Voraussetzungen im ländlich-katholischen RhP.
zum Beitrag18.02.2026 , 23:50 Uhr
Naja, die schottische Geschichte ist doch etwas komplexer. Wobei die Wittelsbacher und die Stuarts nicht nur wegen der Farben gut miteinander konnten. Gutes öffentliches Fernsehen statt Clips, Privatmüll & Lügenindustrie hat etwas Gutes. Verbessern geht immer noch, doch Danke an die Allierten damals!
zum Beitrag18.02.2026 , 23:48 Uhr
Grundlagen wie sauberer öffentlicher Rundfunk nicht mit dumpfen Sprüchen anhauchen, sondern den verteidigen und besser machen.
Der MDR ist aus Bayern mitaufgebaut worden, den muss man der CSU mit anlasten, wenn jetzt da etwas kommt.
zum Beitrag18.02.2026 , 23:45 Uhr
In dubio sei ein Öffentlicher Rundfunk eher regierungskritisch und auf der Seite von Journalismus und so etwas wie Wahrheit. So viel sollte Schmalspurjournalist Söder doch damals mitbekommen haben. Absteigender Ast, und was ist auch von jemandem zu erwarten, der laut taz-Artikel bei seinem Populisieren nicht mal die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten richtig parat hatte.
zum Beitrag18.02.2026 , 20:18 Uhr
Alle reden vom Klima. Oder von Politik. Oder von Sozialem. Oder Weltpolitik. Manche reden vom Schnee.
zum Beitrag18.02.2026 , 13:21 Uhr
Er muss keinen Ausweis zeigen bzw. könnte auch so enttarnt werden. Das verlagert etwas, vermute ich als Hoffnung.
zum Beitrag18.02.2026 , 01:30 Uhr
Manche würden "Highway to Hell" spielen, "Touch me" oder "Weg da" des genialen Herman van Veen. Oder "Au-to-bahn" in Endlos.
Aber die Lautstärke später langsam abzusenken, wäre doch wirklich ein Weg.
zum Beitrag18.02.2026 , 01:26 Uhr
Einerseits gibt es zurecht hohe Hürden gegen Verbote oder Beobachtungen. Und die Gerichte entscheiden über Verbote, kein Verfassungsschutz.
Andererseits scheint die AfD in mehreren Bundesländern drüber zu sein, richtig drüber. Rasch Informationen sammeln (da gibt es genügend Zuträger) und, falls voraussichtlich grundgesetzwidrig-menschenfeindlich, auch in die Klage gehen.
zum Beitrag18.02.2026 , 01:22 Uhr
Der vielleicht nötige Tropfen Essig, bevor wir hoffen, dass "wie Meloni" ja auch die AfD schon ausreichend unradikal werden würde.
Zumindest genauer hinschauen werden wir dort wie hier schon müssen.
zum Beitrag17.02.2026 , 21:42 Uhr
Danke, dass Sie ja doch Ihre eigene erste These selbst falsifizieren. Oder hatte ich Ironie nicht erkannt?
Und dass Sie handeln, dafür noch mehr.
zum Beitrag17.02.2026 , 20:44 Uhr
Dass die korrupte Schahdiktatur dringend wegmusste, dürfte Konsens sein. Ebenso, dass die Linken sich dann von Khomeini überlisten ließen (und auch im Gegensatz zu dem keine Basis hatten). Gegen den Westen und den Klerus zugleich wäre auch kaum eine Chance gewesen, und als dann Saddam gegen den Iran losgelassen wurde, ging es in die Kerker. Khomeini wurde in den Iran gelassen aus Paris, das änderte auch einiges davor.
zum Beitrag17.02.2026 , 20:38 Uhr
Nö, ich darf kurz das m.E. Selbstverständliche benennen. Nicht gegenfinanziertes Schlaraffia auch mal platzen lassen. An flankierenden Märchen des 1. Semesters Wirtschaft (die ich alle kenne wie als meistenteils ideologisch belächle) muss ich nicht glauben.
Ich hätte gerne weniger Steuern und Abgaben auf den Faktor Arbeit. Hatte ich etwas anderes behauptet? Das heißt, Erben, Grund, Vermögen, Umweltschädigung und Kapital auch mal wieder angemessener einzubeziehen (und günstige Einheitskassen).
Denn wir brauchen staatliche Investitionen in Bildung, Integration, Umwelt, Sicherheit, Infrastruktur, Soziales. Schuldenmachen für Steuergeschenke an Reichere brauchen wir hingegen gar nicht.
zum Beitrag17.02.2026 , 20:11 Uhr
Klingt richtig, ist es ein wenig, größtenteils aber falsch, denn Staatsleistungen erfolgen für alle, für Ärmere, für die Mittelschicht. Es gibt beide Seiten der Gleichung.
Was dem Staat fehlt, geht in teure Verschuldung und spätere Zinskosten oder in Sozialkürzungen (die Union kürzt ja nicht bei den Subventionen für Unternehmen oder Beamtenpensionen). Also ist diese deutlich Entlastung v.a. oben ein Minus für die Vielen. Lösung: Kurve abflachen, Leistungen sozialer, Spitzensteuergrenzsatz höher - beim Einstiegspunkt wie bei seiner Höhe. Wer das will, muss eine der Parteien links wählen, dann werden nach Institutsberechnungen über 90 % profitieren.
zum Beitrag17.02.2026 , 16:17 Uhr
Wovon sonst? Oder von den Werten, die andere aus der damaligen "Elite" verfrachteten, plus vielleicht mal eine Apanage von den USA. Lassen wir uns da nicht verkürzen: Gegen die Mullahs und für die Menschen, die sich das jeden Tag auch verdienen!
zum Beitrag17.02.2026 , 16:15 Uhr
Ist der denn überhaupt eine, außer in den interessierten Spindoktor-Nachrichten? Gibt es nicht noch andere oppositionelle Frauen und Männer innerhalb und außerhalb?
zum Beitrag17.02.2026 , 16:12 Uhr
Datenschutz auch hier. Das Deutschlandticket ist zwar nicht mehr so billig, dass sich sowieso jeder Interessent ein eigenes besorgt, aber bitte immer nur die Tatsache des Tickets kontrollieren und Missbrauch blocken, aber keine Bewegungsprofile o.ä. ermöglichen. Aggro-Passagiere mit PCM-Kommunikation auf die Ebene der Verständigung zurückbringen, soweit noch möglich. Nicht einfach lassen, sondern dann evtl. für Betreuung sorgen, die mancher nötig zu haben scheint.
zum Beitrag17.02.2026 , 16:07 Uhr
Mathematisch aber ein Negativbetrag, wenn nichts sonst geändert wird. Und wer bezahlt das? Wenn das die oberhalb 80.000 sind: okay. Sonst macht die Union wieder mal auf ungedeckten Scheck.
zum Beitrag17.02.2026 , 16:06 Uhr
Das Teure sind ja eher noch die diverse Sozialleistungen auf den Faktor Arbeit. Wenn Sie das allerdings einrechnen, gibt es eine _sinkende Belastung ab den Deckelbeiträgen. Wenn Sie mit Ihrem Verhältnis von Geld und Arbeitszeit glücklich sind, ist es doch gut. Verhungern werden Sie nicht. Das Wichtige ist nicht so sehr "viel" Zeugs, sondern "genug"; insgesamt. Für generelle Betrachtungen müsste mensch wohl noch eine Idee haben, ob Sie gerade eher der Pharmavertreter oder doch eher der Krankenhausarzt sind (um ein wenig ins Berufsklischee zu gehen), um sich mehr oder weniger Zeit dafür zu wünschen.
zum Beitrag17.02.2026 , 16:01 Uhr
Alle automatischen Inflationsanpassungen verstecken diese und führen zu einem laxeren Umgang mit der unsozialen Entwertung des Gelds gegenüber Sacheigentum und Kapital. Das wäre auch zu bedenken. Dass die Grenzen angepasst werden, hat dabei einen anderen Vorteil. Klar die sehr Reichen zu markieren und sie auch heranzuziehen, ohne dass sich Otto Normalverdiener fehlsolidarisiert (wie teils selbst hier zu beobachten).
zum Beitrag17.02.2026 , 14:47 Uhr
Das hier auch nur zu lesen, verblüfft mich. Hoch die internationale Solidarität! Die es ja oft genug empirisch auch gab und gibt.
Und mit Nationen und Hautfarben wäre man bereits jenseits auch Ihrer genannter Kategorien.
zum Beitrag17.02.2026 , 14:43 Uhr
Dazu sagt der Artikel freilich auch etwas, oder? Er kritisiert das Sich-Beschränken auf die eine, 'linke' Seite.
zum Beitrag17.02.2026 , 13:26 Uhr
Es würde etwas Last vom Mittelstand auf die Reichen schieben, ganz evident. Wieso es keinen Vermögensaufbau gibt? Weil die Profite oben gepusht werden, die Immobilien im Schwarzgeld- und Erbgeldmeer teurer und teurer werden. Kosten hingegen auf den Faktor Arbeit geschoben werden. Bei gleichzeitig zu hohen Staatsschulden für den gehobenen Konsum von Quandt, Klatten und Albrechts.
Allgemein noch zum Mittelstandsbauch: Die Mittelschicht erhält auch diverse Leistungen des Staats stärker als Ärmere, das sei fair erwähnt.
zum Beitrag17.02.2026 , 13:21 Uhr
Wie viele Leute plötzlich Monarchisten werden, verblüfft mich, 106 Jahre nach Wilhelm II. Es wirkt vielleicht so einfach als "Lösung". Interessierte Kreise stecken gerade echt viel Aufwand hinein, um ihn als "Lösung" darzustellen. Doch anders als damals der bescheidene Ex-König in Rumänien hat er nur Geburtszufall, kein Profil, kein Land.
Noch mal: Es gibt sehr viele andere Frauen (ja, es darf auch eine Frau sein) und Männer im Iran. So simpel sollten wir es uns nicht machen, denn die Demo ist gegen die Mullahs. Und den Schah will keiner mehr, der Geschichtsbewusstsein hat. No kings!
zum Beitrag17.02.2026 , 13:15 Uhr
BaWü hatte schon die Reps und die NPD im Landtag. Regiert hat (fast) immer die CDU, aus dem schwarzen Oberschwaben und auch den anderen Regionen heraus. Da hörte gerade die Kretschmann-Anomalie auf, die auch nur durch den unsäglichen Mappus-Klüngel plus Fukushima möglich wurde. Stammwähler kehren gerade doch wieder zurück, obwohl die aktuellen Ländle-Plakate so grausig versimpelt sind (alle Parteien). CDU-Hagel hat offenbar sein Studentenparlamentsfoto aussagefrei gewählt, Özdemir geht auf komische Brille, vorteilhafte Dreiviertelansicht und "Erfahrung" - das "Grüne" wird versteckt. Die SPD prangt in Abendrotfarben. Die FDP wirkt wie vom Kandidaten selbst aus dem Baukasten gesetzt. Die Verblauten müssen immer noch hoch plakatieren und schwafeln von "Dein Land".
Bei alledem: Wenn der Punkt jetzt war, dass AfD auch ein Problem/Symptom (West) ist: ein Ja meinerseits. Eine Wählerwanderung von Grün zu Blaubraun halte ich für unwahrscheinlich - die sind jeweils die Feinde. Da geht es eher je nachdem zur Basis, Klimaliste, Linken und Union (vermute ich).
zum Beitrag17.02.2026 , 12:24 Uhr
Israels Regierung ist nach dem Hamas-Terrorakt (vielleicht ganz bewusst) ausgetickt, hat den Krieg mit Ansage in die Länge gezogen, getötet, vertrieben und alles. Es ist Aufgabe Albaneses, das zu benennen und dagegen zu wirken, oder?
Die Vorgeschichte des 7.10. ist bekannt: Abriegelung, Schwächung, Zerstörung, Tötungen, Bomben, Hamasunterstützung und Fatahdemütigung. Was den 7.10. und den Terror nicht entschuldigt.
Ich möchte Sie nicht von Ihrer Meinung zu Amnesty & Albanese abbringen. Dass die Maßstäbe auch an Israels Regierung anlegen, halte ich aber für deren Pflicht. So ist Amnesty auch angelegt. Unterschriften für die politisch Unterdrückten in Hamasknästen und für die in Israel, beides.
zum Beitrag17.02.2026 , 12:18 Uhr
Median ist da immer auch interessant.
Der westdeutsche männliche Industriefacharbeiter mit Erfahrung, Zuschlägen, evtl. Fachleitung, in Chemie oder Auto oder einem ähnlich durch verbilligte Strompreise etc. bezuschussten Bereich wird Vollzeit das vielleicht erreichen. Sei ihm gegönnt. Der "Spitzensteuersatz" sollte höher anfangen. Ganz klar. Dann aber auch wirklich greifen.
Denken wir nämlich an die Vielen. Dann wählen wir alle eher eine Partei links von der Mitte.
zum Beitrag17.02.2026 , 12:14 Uhr
Da gebe ich Ihnen Recht, doch auch hier ist der Effekt: Weniger Geld für die Allgemeinheit, mehr Geld für die Reichen. "Entlastung" für die Reicheren heißt entweder noch höhere Verschuldung oder weniger Geld für Investitionen und Soziales. Außer sie wird durch höhere Sätze wieder aufgefangen. Ich bin ja auch für eine höhere Grenze (sie ist zu niedrig, um ihren Namen zu verdienen), nur eben mit wieder angemessen hohen Besteuerungen auch der Reicheren.
Nee, Ärmeren gibt man als Staat mehr als den Reichen, wenn sozialer Zusammenhalt und Frieden denn ein wichtiges Gut ist, das gilt auch für Steueränderungen des Hrn. Linnemann, der vielleicht beim Teil Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik nach dem 1. Semester nicht mehr zugehört haben mag und sich im versimpelte Angebotspolitik zu retten sucht.
zum Beitrag17.02.2026 , 11:01 Uhr
Ein wenig Geräusch zum Warnen, solange wir Fußgänger das noch gewohnt sind. Doch kein Idi°tenknattern, bitte. Und Autolärm im Langsamfahrbereich dann senken, Jahr um Jahr, was ja dann die Software erledigen könnte.
zum Beitrag17.02.2026 , 09:35 Uhr
Wie der Artikel selbst sagt: Das eine entschuldigt nicht das andere, in beide Richtungen. Menschen sind Menschen sind Menschen. Bei (ich vermute) Morden und ihrer Bewertung sollten in beide Richtungen gedacht Herkunft allerlei Art keine Rolle spielen, von der im Gesetz vorgesehenen Wertung von Rassismus als klar verwerflich abgesehen.
zum Beitrag17.02.2026 , 09:09 Uhr
Nein, lesen Sie den Artikel bitte erneut. Freibeträge nützen immer denen mit dem höchsten Grenzsteuersatz, müssen also von denen gefälligst auch kompensiert werden.
zum Beitrag17.02.2026 , 09:08 Uhr
Wieso sollte er nicht? Die Vielen solidarisch gegen die ganz Wenigen. Der Spitzensteuersatz muss hoch. Aber von denen da oben mehr als gegenfinanziert.
zum Beitrag17.02.2026 , 09:06 Uhr
Gut, die Polen-Lobby wäre noch zu nennen, und die UCK war verblüffend effektiv; doch wen hätten Sie denn auf Platz 1 der schlagkräftigsten Lobbies der USA genannt? Präziser wäre dabei der Ausdruck "Israel"-Lobby, denn es dient ja nur Bibi, nicht "den" Juden.
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