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04.04.2026 , 11:37 Uhr
Beides ist wichtig: - Im heißen Sommer sich abkühlen können und CO2-sparend den kleinen Urlaub machen - Schwimmenlernen, Sport für viele Muskelgruppen zugleich machen, Bahnen ziehen
Wer natürlich vor allem Autos bezuschussen und Steuern nicht von den immer Schwerreicheren holen will, wer Infrastruktur für eine "Schwarze Null" verrotten lässt und bei der Beheizung noch nur auf Fossil setzen lässt, der kann beides kaum zur Verfügung stellen. (Und lenkt dann womöglich noch kläglich ab auf irgendwas mit Ausländern, wo es wohl eher "nur" pubertierende Jungs wie eh und je sind.)
Lieber öffentliche Güter wie Schwimmbäder für uns alle als volkswirtschaftlich dysfunktionale und teure Einzelpools.
zum Beitrag03.04.2026 , 21:16 Uhr
Ausländerfeindlich agiert Orbán recht deutlich, meinten Sie vielleicht. Einflussnahme ist die ständige aus Russland, vermutlich. Die EU war demgegenüber recht zurückhaltend, nur als Orbán offen destruktiv und lügnerisch unterwegs war und offenbar Macht verkaufte, war es auch mal gut mit Nett. Was nicht heißt, dass ein früheres "Spielen" mit Orbán ihn kommunikativ besser eingehegt hätte als das noch so verständlich genervte Ignorieren.
zum Beitrag03.04.2026 , 21:13 Uhr
Es wird ein feister Machtkonservativer oder ein neuer Konservativer - wenn Ungarn nicht so durch die Implosion der Postkommunisten nach rechst gewandert wäre, würde ich klagen. Realistisch stellt Magyar hoffentlich, soweit möglich, die faire Demokratie wieder her - vgl. aber Polen, und Fidesz könnte immer noch auf den letzten Metern mit ihrer Zweidrittelmehrheit alles dichtmachen. Ein Zeichen für europäische Kooperation wäre Magyars Wahl indessen schon.
zum Beitrag03.04.2026 , 20:00 Uhr
Raus aus Fossil, auch wenn das noch etwas dauert, jetzt beginnen, denn jeder Liter Öl weniger macht uns reicher und freier. Zuschüsse an Fossil oder Umweltschäden nicht eintreiben sofort stoppen und auf die Zukunft setzen. Dann können wir Scheichs, Ölbaronen und Zaren den Finger leichter zeigen. Im Baltikum wird eher Bus als Bahn gefahren, doch dort wird die Bahn modernisiert und aufgebaut. So herum muss es!
zum Beitrag03.04.2026 , 19:57 Uhr
Kitkat ist Nestle, und Nestle ist bekanntlich böse.
zum Beitrag03.04.2026 , 09:19 Uhr
Mensch darf die zwei großen Quellen schon zugestehen: Die Nachkriegsstärke Kölns als der lebendigsten Kunststadt der Bundesrepublik wie auch den Reichtum der Kölner Erzdiözese, finanziell wie kulturell. Kolumba ist dabei unabhängig und eben keine Erzbischofs-Propaganda, es ist architektonisch und konzeptionell besonders. Und zeigt die häufige Verzwergung von christlicher Religion hierzulande zu Ästhetik und Kunst zugleich auch auf.
zum Beitrag02.04.2026 , 20:12 Uhr
Bei der konkreten Bahn fallen uns wohl alle noch einige Punkte ein. Da sitzen auch oft die Falschen, nämlich Flieger und Dienstautofahrer und Aussauger der Infrastruktur. Beginnen wir gleichwohl am besten damit, die jahrzehntelange Verplemperung für Flug und Auto zu stoppen, da ist der größte Batzen. Über den rege ich mich auf, keine Sorge.
zum Beitrag02.04.2026 , 08:38 Uhr
Ein Land mit der Atombombe, militärischer Regionaldominanz, ... kann sich nur selbst besiegen. Menschen wie Prosor und Netanyahu sind die Gefährder Israels! Draufhauen statt Zuhören, Töten statt Recht. Die Methode greift leider auch in anderen Staaten um sich. Auch daher sollten wir universale Maßstäbe auch hier anlegen, nicht mehr, nicht weniger.
zum Beitrag02.04.2026 , 08:33 Uhr
Wenn er diesen Krieg beenden will (gute Idee), muss er Saudi-Fossil-Arabien und Netanyahu-Dauerkrieg-Israel endlich in die Schranken weisen.
zum Beitrag02.04.2026 , 00:21 Uhr
Der Iran ist Mitgliedsstaat. Mutmaßlich will er mit Atom drohen können, und das ist es auch schon. Wie Nordkorea demonstriert, kann staat auch austreten. Wie der Vertragstext zeigt, sollten die Atomstaaten doch langsam mal ernsthafte Abrüstungsverhandlungen beginnen. Nach dem frühen Obama kam da wenig.
Soll sich wirklich jemand finden, der bei diesen Ländern durchsetzen könnte oder sollte?
Gaddafi ohne Atomwaffen, Selenskij ohne Atomwaffen, Palästinenser ohne Atomwaffen gegenüber Nordkorea und Israel. Es scheint Unterschiede zu geben.
zum Beitrag01.04.2026 , 21:38 Uhr
20 Minuten schrieb sie, nicht ganzes Spiel. Ok, es waren 18 Minuten.
zum Beitrag01.04.2026 , 17:26 Uhr
Christlich konnotierte Feiertage in Ruhe lassen! 8.3. rasch bundesweit einführen! Über auch einen Tag für muslimische bzw. jüdische Feiern nachdenken.
zum Beitrag01.04.2026 , 17:24 Uhr
Das Schöne an Fußball ist u.a., dass nur mit Bällen geschossen wird. Italien hatte vorher die Chance, sein Ticket zu sichern, und nutzte sie nicht.
zum Beitrag01.04.2026 , 16:25 Uhr
Kein Aprilscherz, sondern Wahrheit. Wobei sich manche sogar hier über die Bahn general-echauffieren, um nicht auf ihren Auto/Flug-CO2-Abdruck zu blicken. Gerne hierauf auch mal nicht general-echauffieren, sondern mit streiten für endlich faire Ressourcen für die gemeinsame Mobilitätsversorgung.
zum Beitrag01.04.2026 , 16:22 Uhr
Kann man so sehen, auch an den anderen 364 Tagen. Vom Reaktions-Netzwerk wird hoffentlich noch mehr Erläuterung kommen. Wir brauchen wieder mehr Reaktionäre in der Öffentlichkeit.
zum Beitrag30.03.2026 , 15:39 Uhr
Israel unter Netanyahu beraubt sich gerade seiner moralischen Fundamente und macht ein Umland nach dem anderen selbstermächtigt militärisch platt - langfristig wird das in den Geschichtsbüchern stehen, warum es keinen stabilen Frieden gab und sich alle gegen Israel zusammenschlossen, das zu einem ethnonationalistischen Sparta wurde. Vielleicht sollten wir zumindest in die andere Richtung stupsen.
zum Beitrag30.03.2026 , 15:36 Uhr
Angriffskrieg, um die Position von Salman und Bibi Netanyahu zu stärken - die USA dackelten nach und bekamen die zwei nicht in den Griff: Fossil- und Fundifreundschaft mit tödlichen Folgen. Das aussprechen heißt gar nicht, Mullahs zu beschmusen. Es heißt, rücksichtslose Angriffskriege aus vermutlich sehr persönlichen Motiven auch als solche zu benennen.
zum Beitrag30.03.2026 , 15:33 Uhr
Niedecken hatte auch Engagement, war aber vor allem ein abgebrochener Kunststudent mit begabter Leber, den eine geniale Band trug. Und nicht bei jedem Text war es ungeschickt, dass selbst viele Kölners BAP-Texte mit Niedeckens hartem MittelrheinMeetsKöln-Rheinisch kaum sprachlich verstanden. Er lief da persönlich und inhaltlich teils in eine ähnliche Sackgasse wie Dylan.
zum Beitrag30.03.2026 , 15:24 Uhr
Die mutmaßliche Walter-Jens-Anspielung war in Ordnung. Ansonsten gilt die alte Maxime: Hannemann, geh Du voran! Gibt's das über "Habermas" auch? Na also!
zum Beitrag30.03.2026 , 15:21 Uhr
Und wenn er einfach nur Realpolitiker genug ist, um den Ball flachzuhalten, Minderheiten unter der Schwelle der westlichen Intervention einzuschüchtern und töten zu lassen? U.a. Frau Othman hat da ein klares Plädoyer gehalten, den Herrn nicht zu unterschätzen. Ja, wir brauchen Vermittler, auch wenn Netanyahu und Salman nur Krieg wollen derzeit und wie bei Gaza bereits alle Vermittler der Gegenseite als erste umbringen. Nein, das darf nicht zum Freifahrtschein für diesen Autokraten werden, der ja nicht einmal "unser" Autokrat wäre, sondern nah an der Türkei wie am IS segelt.
zum Beitrag30.03.2026 , 13:48 Uhr
Pfanzenöl beimischen ist nicht ökologisch. Da steckt Mineralöldünger und Treckerdiesel drin. Da wird guter Boden verschwendet für den Camaro-Irrsinn.
Einsparen: Fahrgemeinschaften, Work-from-Home, näher zur Arbeit-Ziehen bzw. gar nicht erst "ins Grüne" raus, kleinere sparsamere Autos oder welche mit E, gleichmäßiger fahren, ... es gibt tausend Ansätze, selbst in autofehlzentrierten Ländern.
Pflanzenöl aber gehört erst mal auf den Salat!
zum Beitrag30.03.2026 , 13:44 Uhr
Die Fälle gab es u.a. bereits in Gaza. Darüber wurde berichtet, auch hier. Israel ist dabei nicht allein. Die Taktik, erst mal die Journalisten auszuknipsen, hatten und haben auch andere. Genauso wie es uns bei Putin, Xi und Haniya störte, sollte es uns an Netanyahu stören! Kein Schönreden! Außer wir sähen Israel nur noch zynisch als brutalen Machtstaat mit allen Mitteln. Und selbst dann.
zum Beitrag30.03.2026 , 13:41 Uhr
Journalisten m/w/d töten ist in Ordnung oder nicht in Ordnung? Könnte es womöglich auch "abschreckende" Absicht sein, um "ungestört" agieren zu können? Die Zahlen lassen mich nachdenken.
zum Beitrag30.03.2026 , 13:37 Uhr
Womöglich wird hier jemand sogar das verteidigen wollen, doch eigentlich ist unterschiedliches Recht (wie etwa schon beim Einbürgern, beim Recht auf Rückkehr, bei Armeedienst) ganz schlecht für eine Demokratie. Da will wer ausdrücklich Richtung Helotenstaat Sparta oder früheres Südafrika. Bei aller Trauer um die Idee eines inklusiven, fairen Staats, der irgendwie zugleich ein sicherer Hafen für Juden ist, scheint das Thema durch zu sein. Entweder ein universal denkender Staat für alle, der dann aber auf keinen Fall nur "jüdisch" sein darf, jedenfalls nicht so, wie das die Koalition dort vorführt. Oder eben zwei lebensfähige souveräne Staaten auf Grundlage der UN-Resolutionen. Das Ende der Besatzung ist so oder so eine nötige wie sinnvolle Idee, ein Schlüssel zum Frieden.
zum Beitrag30.03.2026 , 10:10 Uhr
Die Walfreiheit des Menschen wird philosophisch ja auch diskutiert.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:34 Uhr
Beschränkung: Es muss ja nicht so deutlich wie nach dem Krieg sein, wo der Solidarität mit Zwangseinweisung nachgeholfen wurde. Und wieso nicht? Dafür werden wohl aber noch andere politische Mehrheiten nötig sein. Ob Frischluftschneisen geschlachtet werden? Mmh, vielleicht doch mal z.B. die Autos wieder aus dem öffentlichen Raum zuerst.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:31 Uhr
Wohngenossenschaften ohne zweistellige Renditesaug-Wünsche könnten da der dritte Weg sein. Die Solarpanele können die sich gleich mit aufs Dach setzen. Wien ist ein weiteres Beispiel, dass es drauf ankommt. Wohnen ist schon daher ein besonderes Gut, weil eine Marktteilnahmeverweigerung aka Obdachlosigkeit eigentlich keine Alternative ist.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:27 Uhr
Die aktuelle ZEIT verweist auf Apps, die teils auch wissenschaftlich basiert seien. Das ist Heftpflaster auf Großwunde und muss dann auch regelmäßig gemacht werden. Immer noch besser als KI-Schwatzen, freilich.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:24 Uhr
Jeder zahlt mehr ein als zurückkommt, wie bei Versicherung häufig, eben bis auf das letzte Jahr - das ist die Daumenregel und mein Hinweis zu Solidarität: keine Angst, bekommen wir am Schluss wieder halbwegs raus, auch wenn wir dann wohl gerne darauf verzichten würden.
Die Corona-Maßnahmen versuchten übrigens im Rahmen des jeweiligen Wissens, nicht nur Leben zu retten, sondern die Kosten des Gesundheitssystems im Rahmen zu halten.
Ich fordere ansonsten noch Freibier vor Vier, die taz täglich für 500€/Jahrzehnt, da ja alle gefälligst Dienstleister für mich zu sein haben.
Etwas netter ausgedrückt und vielleicht nicht so weit auseinander: Mit steigendem BIP wird die Gesundheitsquote steigen. Wir können nicht immer mehr fressen, noch mehr Kerosin und Sprit raushauen, ... der Bereich Gesundheit wird da schon zunehmen. Es gibt gleichwohl mögliche Kosteneinsparungen, und nicht jeder Apparat, jedes Medikament muss auch abgefeuert werden. Statt Antibiotikasalve bei Viren die Erkältung im Bett auskurieren, so etwas. Pharmavertreterinnen in die Produktion, Gerätelobbyisten ans Krankenbett, Privatkrankenkassen absterben lassen.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:08 Uhr
Valider Punkt: Männer wie Frauen wie Diverse bekommen bitte die Schnute auf, wenn jemand für seine Abwertungen auch noch Faxengroschen haben möchte. Höflich wie deutlich ein Nein-danke zu so etwas.
Ich möchte dabei immer noch Hrn. Ulmen erst dann mit bösen Namen belegen, wenn's wirklich geklärt ist. Nichts bitte, was ich nachher bedauern könnte. Zwischenzeitlich bleibt der Kampf für universale Rechte eine gute Idee.
zum Beitrag27.03.2026 , 16:59 Uhr
In der Zeit ließe sich auch das großartige Werk H. Melvilles durchlesen, doch der Walkampf hat ja nun ein Ende. Vielleicht bleibt wenigstens, Netze und Seile möglichst nicht einfach ins Meer gelangen zu lassen.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:46 Uhr
"So zu tun als ob völkisch-nationalistisches, minderheitenfeindliches Denken völlig fremd für Türken sei, ist daher schräg." - - Wer tat das? - - Und Erdoğan und Merz zugleich zu verurteilen, geht durchaus. Das Wahlverhalten der Oma ist mir auch nicht bekannt, welchen Pass sie auch haben mag.
Vielleicht können wir uns schon auf eins einigen: Nicht alle Türken laufen Erdoğan nach und sind für ihn verantwortlich zu machen. Neben ihm haben auch noch andere Parteien stark nationalistische Anwandlungen (ja, leider kommen die u.a. aus der Herderschen Denktradition), nebenbei. Nicht alle Deutschen tragen zugleich die Schuld an Merz' Handlungen oder noch rechterer Ungleichheitsideologie mit.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:37 Uhr
Sollte das aber nicht ein direkter Transfer besser lösen als eine weiterlaufende System-Verzerrung?
zum Beitrag27.03.2026 , 15:34 Uhr
Krankengeld ist nicht der große Brocken, außer bei Chronischem. Die Grundsatzfrage ist: Wie sozial soll das System sein? Ich kann den nötigen Ausgleich auch nur anderswo machen (also stärker als jetzt) oder ich schaue auch bei Gesundheit darauf. Die Deckelung führt derzeit zu einem glutheißen Abzug in der oberen Arbeitseinkommen-Mittelschicht und danach weniger (!) pro Euro. Degressive Steuersätze wären ein No-Go, wie halten wir es mit degressiven Abgabesätzen? Ceterum censeo sollten wir aus dem teuren Privat-Gesetzlich-Theater raus und Privat ab dem Jahresende auslaufen lassen.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:24 Uhr
Ja, auch das. Wenn das Haus so gebaut ist oder umgebaut werden kann, dass da noch jemand wohnen kann, dann hat ihr Vater jemanden, der auch mal einkaufen fährt, und etwas mehr Geld locker, evtl. Anregung im Alter. Und die andere Person (oder bei 180 m² ja wohl auch: Familie?) hat ein Dach über dem Kopf und freut sich auch. Vielleicht jemand mit Work-from-Home-Chance und Freude an Platz oder ein Azubi, womöglich packt der/die beim Garten mit an. Später ist das vielleicht jemand, dem Dinge zeitig auffallen würden.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:17 Uhr
Ich finde es auch traurig, dass die das überhaupt erwägt. Dort ist sie dabei zumindest nicht "die Türkin", sondern sie selbst, vielleicht denkt sie auch das.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:51 Uhr
Hier in der taz zu finden: taz.de/Reaktion-au...ernandes/!6165977/
Da findet sich auch der trockene merzkritische Satz: Täter sexualisierter Gewalt finden sich meist im familiären oder sozialen Nahumfeld.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:47 Uhr
Also endlich mehr Geld für Frauenhäuser? Gut, sofort. Ich weiß nicht, ob die Union das so fördert. Also mehr Sprachkurse und Aufklärung über vorhandene Rechte? Gut, sofort. Ich weiß nicht, ob die Union das so fördert. Das Thema Vergewaltigung in der Ehe war damals ja schon ein Drama.
Maßnahmen, die bei Migrant(inn)en besonders wirken, können gerne analytisch angegangen werden. Jau. Mit blaubräunlichen talkshowartigen Zuschreibungen und Wegdrückungen zu den "anderen" machen wir aber Schritte nach hinten, nicht nach vorne.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:37 Uhr
Hätte Merz eine umfassenden Aufruf gemacht: ok. Hier hat er aber ungewollt oder gewollt mal wieder versucht, Unangenehmes den "anderen" zuzuschieben. Also nix "auch mit" oder "alle", wie Sie m.E. falsch überspitzen.
Ich weiß nicht, was ich als schlimmer bei Hrn. Merz empfinden soll: ungewollt oder gewollt. Er könnte ja nachdenken, erarbeiten und anpacken bei Punkten wie ausreichend Frauenhäusern, Aufklärung und Bildung. Er könnte da ja auch Punkte einbauen, die bei Besonderheiten migrantischer Herkunft ansetzen, was das auch wäre. Er scheint sich nur leider nicht auf Nachdenken, Erarbeiten und Anpacken gestürzt zu haben, sondern auf eine rhetorisch vergaloppierte Blau-Kopie. Ich dachte die letzten Jahre, dass das, was Merz wenigstens kann, das Reden wäre. Dessen sicher bin ich mir nicht mehr, jetzt muss er ja auch verantwortungsvoll reden.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:25 Uhr
Eine Marktwirtschaft nutzt den Grenzstrom über Mittag für Innovation. Ständig bessere Speicher, Produktionsmodelle, die Hochverbräuche in diese Stunden legen (vgl. Microsoft-Updates), ...
Hinweis: Es gibt keinen ungestützten, ungeplanten Markt, schon gar nicht bei noch viel zu zentral aufgezogenen Energieversorgungen. Die fossil-zentrale Energiebranche war privatwirtschaftlich absahnende Planwirtschafts-Oligopolie pur mit entsprechender Struktur.
Hinweis auch: Selbst eine schwarze Reiche findet gewiss auch ein Korn. Nichts ist umsonst, und sie soll da auch einen frischen Blick werfen. Sie sollte halt nur so vorgehen, dass wir die Ausbauziele auch erreichen. Sehen Sie das gerade? Und z.B. bei der CSU auf raschere Trassenbaumaßnahmen drängen. Die ist leider geistig immer noch zwanzig Jahre hinterher und sich der unguten Abhängigkeit durch Gas wohl nicht bewusst.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:17 Uhr
Die Kosten von Gas werden (mal wieder) auf die Allgemeinheit gewälzt, die jetzigen und späteren Generationen. Dann machen auch viele Firmen das bequeme alte falsche Spiel weiter mit.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:15 Uhr
Älter heißt inzwischen nicht mehr kränker. Hängen Sie ein paar Monate länger arbeiten an (ohne dass das Geld zur Kapitalseite wandert), lassen Sie jüngere Menschen liberaler als heute einwandern, sieht es ganz anders aus - vergleiche frühere Kassandrarufe. Dazu mehr bei Wirtschaftsmathematiker und Statistikprof Gerd "Jäächd" Bosbach nachzulesen, nicht verwandt, nicht verschwägert. Bei 1 und 3 freilich bei Ihnen.
Andere Länder ohne komplizierte "Privat"- etc. Kassenstruktur sind günstiger unterwegs bei ähnlichem Ergebnisniveau. Vielleicht ist der NHS zu studieren (und ich meine den, bevor die Tories ihn ideologisch versuchten kaputtzumachen) oder auch Lösungen anderer Länder. Die Spaltung und die Schw**neprofite von Pharma & Co. hierzulande können es wohl nicht mehr lange sein.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:08 Uhr
Ja, und wie der Kollege schon vorrechnete, wird auch das nicht reichen. Es spart Aufsichtsräte, Vorstände, Marketingkosten. Es bündelt die Einkaufsmacht gegenüber Pharma, Medizin. Der Verwaltungsaufwand bei den Praxen und Kammern freilich ginge ebenfalls deutlich runter, wenn etwa quasi jede(r) in einer Art NHS wie im UK wäre. Ein Argument dagegen ist, dass evtl. die Innovation geringer würde. Manche entgegnen darauf, dass die aber auch nicht darin bestehen sollte, Globulismus zu finanzieren o.ä., was gerne die "Differenzierung" der Kassen ist. Zurück zum Artikelthema. Manchmal haben Krisen Vorteile. Es werden längst sinnvolle Sachen auch mal gegen Lobbyblockaden gemacht (nicht alles, was gemacht wird, ist dabei automatisch sinnvoll). Jetzt könnte eine verantwortungsvolle Regierung aufräumen, u.a. hier. Weil es richtig ist. Dann aber bitte auch gleich Privat ab Ende 2026 ins Auslaufen schicken. Und bei Gesetzlichen die Fehlanreize jäten.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:00 Uhr
Ob der EuGH das annimmt, ist offen. Und ich halte die Politik der jetzigen Bundesregierung für nun bereits schwer erträglich. Gewisse Dinge sind politisch, durch Wahlen zu lösen. Andere durch Klagen zu erzwingen (soziales Minimum, Generationengerechtigkeit, ...), da wäre bei bewusstem Versagen der Regierung wiederum Karlsruhe erst einmal der Anlaufhafen. Ein kleiner Hinweis, wenn ich noch darf? Mehr werden etwas lesen, wenn Abstände, Groß- und Kleinschreibung das Lesen vereinfachen.
zum Beitrag27.03.2026 , 10:50 Uhr
Patentlösung gesucht: Die Marktspaltung in Alt- und Neumiete ist nicht gesund und kann zu dem führen, was sie beschreiben. Altmieten also etwas höher, Neumieten niedriger, damit völlig sinnvolle Umzüge zu mehr oder weniger Fläche auch stattfinden. Was übrigens auch für Eigentum gilt. Ideen für das Wie würden auch mich interessieren. Vielleicht brauchen wir eine Renaissance von Genossenschaftsbau und konsequente Abschöpfung der Grund-Rendite, aber vor allem Umbau des Bestehenden, dass wieder trotz aller Demografie weniger Fläche "gebraucht" wird.
Die Omi d/w/m bräuchte vermutlich eine überschaubar zu pflegende Miniwohnung, also kleiner, ideal barrierearm, oder auch ein klug geschnittenes Mehrgenerationenhaus mit Gemeinschaftsnutzungen, doch am besten so, dass sie ihre verbliebenen Freunde und Verwandten auch noch einfach sieht, also dann doch noch eher in der Nähe und nicht irgendwo bei Swinemünde oder Säckingen.
zum Beitrag27.03.2026 , 10:41 Uhr
Laufende Kosten wie Abnutzung sollten überschaubar sein. Und spätere Mieterhöhungen durchsetzbar. Im Gegenteil: dann würde da ordentlich geheizt und gelüftet. Es war schon Miete, dies Beispiel, nicht der Versuch, den Leuten mit arg viel und vielleicht auch dubiosem Geld eine weitere Immobilie zu verkaufen? Dann wird mieter"frei" oft bevorzugt.
zum Beitrag27.03.2026 , 09:43 Uhr
Herr Merz, es ist Fernandes, die einen "Zuwanderer"hintergrund hat. "Ulmen" klingt eher nach Rheinland-Pfalz. Fragen Sie aber immer gerne mal Ihre Frau oder so. Es ist der missratene Kontext Ihres Satzes, ich dachte, Sie könnten eigentlich reden, oder war das nur als Opposition? Tipp: Rufen Sie das nächste Mal zu anständigem Verhalten auf (Unionswählers lieben solche Wörter), und zwar alle. Danach können Sie für verschiedene Gruppen erarbeitete Ideen benennen, wenn Sie das denn für nötig halten. Erarbeitet, Herr Merz. Sie dürfen gerne erarbeiten. Nicht nur Reden schwingen, wo Ihnen der Sauerländer Klepper wieder mal durchgeht.
zum Beitrag27.03.2026 , 09:36 Uhr
Was ja auch anders aufzulösen wäre, nämlich fairere Löhne, sozialere Politik, Flexibilität, wo möglich und Unterstützung bei Pflege von Kindern, Verwandten und Nachbarn.
Bei solchen Förderungen per Krankenkassenkonstruktion profitiert doch nicht zuletzt der Arbeitgeber von so möglichen Niedriglöhnen. Laut Umfragen wollen schon sehr viele (Frauen v.a.) mehr arbeiten. Einige weniger (eher die Männer).
zum Beitrag27.03.2026 , 09:06 Uhr
Er zeich-net wei-ter und völ-lig loooosgelöst ... Mensch darf ja träumen.
(Pierre Schilling ist Stuttgartschwoob, TOM Körner markgräflerbadisch vom Hintergrund, ich weiß.)
zum Beitrag27.03.2026 , 08:23 Uhr
Gerecht ist ein wichtiger Punkt und bewegt viele. Um auch die anderen zu gewinnen: Es ist hochgradig ineffizient, wenn eine Witwe das große Einfamilienhaus pflegen und putzen muss, während die Kinder längst in München, Calgary und Hamburg weilen. Wenn nur für den einen Besuch bei der Oper im Jahr Graf Koks sein Fünft-Appartment sonst leerstehen lässt (die Mieter von heute, ach, Sie wissen schon). Zersiedlung lässt uns guten Ackerboden und Grün verlieren. Zugleich brauchen wir weniger Transaktionskosten - den Notaren, Maklern und andere Immobilienhaien weniger Futter ins Becken, damit häufiger in die jeweils passende Haus-/Wohnungsgröße gewechselt wird, wie in anderen Ländern die Regel. In den Niederlanden ist es das Beginnerhuis, dann für die Familiengründung mehr, später dann etwas praktisch Kleines für die Zweisamkeit. Wo mensch anpacken könnte, ist, dass auch etwas für diese Passgenauigkeit in der Nähe vorhanden ist. Einfamilienhausghettos am Ortsrand sind auch deswegen unklug, weil da das praktisch Kleine in der Nähe der alten Freunde und Nachbarn nicht vorhanden ist. Einliegerwohnungen etc. können da manchmal helfen und auflösen. Quadratmeter hätten wir eigentlich genug.
zum Beitrag27.03.2026 , 08:13 Uhr
Ich weiß nicht, ob das tröstet, doch ich hörte schon Ende letzten Jahres von jemandem den Satz, der Urlaub sei "in der letzten WM-Woche". (Gemeint war die Fußball-WM der Männer und das wäre so Mitte Juli, bevor jemand nachgucken müsste). Wieso das bei Rosch Haschana nicht ging, verstehe ich spontan nicht, der Schabbesgoj darf ja gerne sündigen.
zum Beitrag27.03.2026 , 08:07 Uhr
Ein Leben ohne Sandkasten-Sandokan, Hanni&Nanni-Zeuginnen, Bademeister, EineMarkMarke, Baumumarmerinnen, ... ist es denkbar? Ja, aber auch weniger schön. (c) TOM sollte klar sein, dass er den schlagartigen Auflagen- und Aufrufschwund verantworten wird. Wobei ja auch der Rest der taz wertvoll ist, aber selten auch noch so witzig.
zum Beitrag27.03.2026 , 08:01 Uhr
Hä? Das, vermutet die Autorin, wäre ein Gespräch "unter Männern"? So'n Beziehungszeugs statt wirklich wichtiger Dinge wie Lieblingsklub, Lieblingsmusik, Arbeit, Auto und großer Politik? Wurde hier womöglich dann arg zurechtgeschoben oder doch ersonnen?
zum Beitrag26.03.2026 , 21:59 Uhr
Bleiben. Bitte bleiben.
zum Beitrag26.03.2026 , 21:54 Uhr
Ich bin in den Fall zu wenig eingelesen, und das Gericht hat das Verhalten ja verurteilt. Doch war doch nicht das Verlassen der Fehler, um Hilfe zu holen. Auf den Rücken binden wird nicht gegangen sein. Sondern es war das Machen der Tour, das Durchziehen der Tour (und wenn, dann schneller), die unzureichende Vorbereitung und Ausstattung, und das als eigentlicher Profi, meine ich mich zu entsinnen. Männer brüllen auch gerne langsamere andere Männer an, stiefeln weg etc., das muss nicht das Geschlecht sein und ist in beiden Fällen nicht gentlemanly. Frauen können es auch.
zum Beitrag26.03.2026 , 17:56 Uhr
Der NHS ist seit jeher sehr kosteneffizient, besonders, bevor Thatcher ihn kaputtmachen wollte. Keine Drohung, eher eine Verheißung. Wir sollten nur etwas mehr als Tory-Regierungen ins System geben
zum Beitrag26.03.2026 , 17:52 Uhr
Ja, danach stellt sich übrigens auch dieses Thema anders dar.
Und ein solidarisches Gerechtigkeitsgefühl in der Breite macht die Braunblauen nebenbei einstellig.
zum Beitrag26.03.2026 , 17:50 Uhr
Könnten Männer auch, findet nur sehr selten statt. Und sorgt leider wirklich für die beschriebenen Verzerrungen der Anreize.
Dass es mal thematisiert wird, zeigt, dass gerade auch scheinbare Tabus angeguckt werden. Wieso auch nicht?
zum Beitrag26.03.2026 , 17:49 Uhr
Ich wäre sofort dabei, die Nicht-Investitionen kritisch anzusehen: Steuergeschenke, Subventionen an Auto & Fossil, überhöhte Preise an Rheinmetall, Pensionsgeschenke hier oder dort, Frühverrentung mit 60, damit die Nachfolgerin nicht so nervt. Schuldendienst kostet auch viel, was eine realere Steuerplanung vorher erspart hätte. Digitalisierung, Zusammenlegung aller Krankenkassen zu einer, à la NHS, nur etwas besser ausgestattet. Pharmavertreter(innen) in die Produktion. Wäre machbar. Ich sehe _da eher den gerade fehlenden Mumm. Gegen den "Staat" haben schon einige Parteien sehr wohlfeil gesprochen. Auch in den 1920ern schuf sich Weimar das eigene Problem, weil Reiche nicht mehr angemessen beitrugen und auch andere Steueranpassungen nicht stattfanden. Der Staat "sparte" sich die Handlungsfähigkeit weg und damit auch die Widerstandskraft gegen Braun, als das ausländische Kapital fortging. Worauf sich einigen ließe: Faktor Arbeit entlasten, gerade bei denen mit niedrigem Stundensatz. Dafür arbeitsloses Erben, Besitzen und Giga-Gehälter wieder angemessen heranziehen. Zusammen mit einem breiten Subventionskürzen (Fliegen, Auto, und zur Balance auch bei Solar) hülfe das schon weiter.
zum Beitrag26.03.2026 , 16:03 Uhr
Wenn die 90 % solidarisch sind gegenüber den bonzigen paar Prozent und ihren Schranzen, dann erübrigt sich viel. Probieren wir das doch mal aus.
zum Beitrag26.03.2026 , 15:14 Uhr
Angenommen, ein naher Stern würde uns plötzlich Energie in Form von Licht und indirekt Wind & Co. liefern. Nennen wir ihn Sonne. Und wir sparen xyz Milliarden, indem wir kein dreckiges Fossil mehr einsetzen. Dann wird der Aufschwung auch die Steuereinnahmen erhöhen, und es könnte auch mehr besteuert werden, um den Staat handlungsfähig zu machen. Umweltschäden wäre ein weiterer Punkt, Die werden ja gerne auf die Allgemeinheit gewälzt.
zum Beitrag26.03.2026 , 15:11 Uhr
Eins ist sehr deutlich: Je weniger Fossil, desto besser. Je schneller, desto besser. Dann gibt es private Handlung von Energiesparen, Weniger und Umstieg. Und es gibt staatliches Handeln. Reiche sollte sich besser auf die Punkte einschränken, die Kosten sparen, ohne den nötigen Umstieg abzuwürgen. Denn Fossil zu behalten wäre das Teuerste. Und belohnt die Scheichs, Ölbarone und Putin.
zum Beitrag26.03.2026 , 15:08 Uhr
"Euthanasie" bei den Nazis fing damit an, die angeblichen Kosten von Behinderten für die "Volksgemeinschaft" plakativ vorzurechnen. Zuerst wurde dann dort gemordet, noch vor Sobibor und Belzec. Verstehen Sie, warum wir aus gutem Grunde die Würde des Menschen als Oberstes haben? Es darf jede und jeder für sich so bestimmen und es seinen Nächsten auch darlegen. Längst gemacht. Abzuverlangen ist es nicht.
zum Beitrag26.03.2026 , 15:04 Uhr
Es holt ein bisschen hinein, ist vor allem wohl gerechter gegenüber Frauen, die so auch besser aus der Nicht-Erwerbstätigkeit oder Mini-Beschäftigung herausfinden.
Am besten alles in ein Paket. Mütter-Rente-Sackgasse wieder abschaffen Splitting ab Ende 2026 auslaufen lassen Frühverrentung und "Altersteilzeiten" nicht mit Geldern der Allgemeinheit fördern Subventionsabbau in der Breite, sodass alle jammern, inklusive die Fossil- und Verbrennermafia. Erbschaften, Vermögen und hohe Einkommen wieder angemessen beitragen lassen Es gibt da noch mehr gute Hebel für einen handlungsfähigen Staat (eine kostensparende Versicherung für alle), doch nehmen wir mal die, die wir auch Schwarz-Rot noch zutrauen können.
zum Beitrag26.03.2026 , 14:59 Uhr
Haben Sie etwas dagegen? Wenn ja, warum? Tipp: Es sind vielmehr die Sehr-Reichen, die ihnen das Geld aus der Tasche holen. Falls es das wäre.
Und jetzt zurück zum eigentlichen Thema. Zwei Gründe sprechen für Nicht-Knast. Erstens müsste sonst natürlich auch der dreimal Schwarzparkende entsprechend mit ins Kittchen. Zweitens kann die Abschreckung über die Geldstrafe reingeholt werden. Dank Deutschlandticket für Pendler, Jobtickets und Sozialtickets müssen die Kontrolleurs sowieso nicht mehr viel achtgeben. Die Gerichte können in der Zeit mal Schäden von Millionen statt ein paar Euro angehen, nämlich Steuerhinterziehungen einiger Schwerreicher. Cum-Ex kann gerade dringend Mithilfe gebrauchen.
zum Beitrag25.03.2026 , 19:22 Uhr
Sie wünschen wohl 'ihnen' mit kleinem i viel Glück bzw. die Nicht-Reaktionären. Gemeint war, zwar Steuern zu zahlen, doch zugleich Gottes Gebote zu befolgen, mehr als die der Menschen. Der Zehnte aus der jüdischen Tradition kam erst später in die christliche Tradition, die im Urchristentum eher eine Hippiebude mit gemeinsamer Kasse gewesen sein könnte. Es war eine weltverändernde Wendung, als unter Konstantin und anderen römisch-imperial und katholisch-christlich zusammenkamen. Sie hat für die Verbreitung gesorgt, aber auch die Erhaltung des römischen Machtstaats samt Sklaven, Bonzen ...
zum Beitrag24.03.2026 , 23:15 Uhr
Es gibt ein sehr kluges Interview mit dem Gedenkstättenleiter im aktuellen bpb-Magazin. Weder lässt er sich provozieren, weder verweigert er palästinensischem Leid das Ohr, noch lässt er sich vom eigentlichen Thema am Ort ablenken, dem Gedenken gegen die faschistischen Schergen des Regimes, der Aufklärung und politischen Bildung. Diese genannte Kufiya-Splittergruppe darf für ihn gerne vorbeikommen, auch mit Tüchern, aber jetzt nicht Videofutter erstellen - und tumbe Nazis, hierzulande seit jeher die Gefahr für Juden, müssen ihre Kluft ganz draußen lassen. Das Interview ist weiter als viele.
zum Beitrag24.03.2026 , 23:08 Uhr
Noch mal: Die Hisbollah ging erst los, als Israel die Wehrlosigkeit des libanesischen Staats demonstriert hatte. Die Hamas ging erst ab, als Israel Arafat mit allen Registern demütigte. Dummheit oder Absicht? Auf die iranischen Mullahs als Unsympathen können wir uns immer einigen. Was hierzulande unterbelichtet ist, sind meist die anderen Punkte.
zum Beitrag24.03.2026 , 23:05 Uhr
Wir haben eine inzwischen von der Philosophie und der Moderne erfolgreich infizierte Kirche. Gebt Caesar, was Caesars ist, und Gott, was Gottes ist.
Natürlich lässt sich argumentieren, wie bei Franco oder Khomeini, dass am besten für alle die selbsternannt Frommen auch regieren. Zwei Gegenbeispiele nannte ich im vorigen Satz.
zum Beitrag24.03.2026 , 14:56 Uhr
So etwas bekam ich im Gespräch tatsächlich mal zu hören: "Es soll sich jeder an die Regeln halten" und "Wen kann ich denn sonst wählen, wenn mir das zu viel ist mit den ganzen anderen hier?". Für das Zweite konnte ich noch zögernd BSW antworten, denn jene Person schösse sich mit der Wahl der AfD extrem ins soziale und ökonomische Knie, noch mehr als andere. Beim ersten sehe ich das Regeleinhalten bei gewissen Privilegierten mal einzufordern. Doch dass man den Einreisestempel/ die Registrierung 2015 besser zu nahezu 100 % gesetzt hätte, aus solchen auch emotionalen Gründen, sehe ich inzwischen ein wenig, dies anders als damals.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:35 Uhr
Vor den Sozialstaaten gab es Armenfürsorge. Der Sozialstaat, Schulpflicht und Co., die kamen auch aus dem Bedürfnis des Staates, gesunde Rekruten zu haben, klügere Arbeitskräfte und nicht die "Kinder von", sondern wirklich die Besten an den jeweiligen Stellen zu haben. Das können Sie gerne als verzichtbar erachten. Ist aber falsch.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:32 Uhr
Ja, aber aus dem Heiligtum Eigentum, nicht weil es die Kirche ist. Ich nannte Punkte, wo das angreifbar wäre. Die katholische Kirche weiß doch auch, dass die Symbiose mit dem Staat nicht gesund auch für die eigene Organisationsseele ist, braucht aber Argumente, darauf zu verzichten.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:30 Uhr
Worauf können wir uns vermutlich einigen? Weniger die Arbeit belasten und wieder mehr Erben, Vermögen und sehr hohe Einkommen. Der Spitzensteuersatz muss deutlich mehr greifen, diese einmalige Bauchentscheidung Karlsruhes mit den willkürlichen 50 % sollte da kein Vorwand. Und dann kann er auch deutlich mehr nach oben. Es sind ja die sehr Reichen, die ihn gerne da unten sehen. Er ist, bemerkt, immer noch ein Grenzsteuersatz - der Gesamtsteuersatz ist ein anderer. Bei sonstigen Abgaben entsprechend. Und noch einmal: Geburt, Beziehungen & Co. haben gerade für eine "Leistungs"-gesellschaft zu viel Einfluss gewonnen. Das Wohlfahrtsnetz wirkt nicht mehr so als gefühlter Schutz. Das macht unsere Gesellschaft gestresster und dysfunktionaler als nötig. Und das ist entgegen aller Parteien- und Medienbeteuerungen durchaus anpackbar.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:24 Uhr
Herr Merz, sind Sie's mit der "Drecksarbeit"? Die dann doch nur "Dreck" war und bewusster Dauerkrieg um des persönlichen Vorteils willen.
Es waren die ständigen Israelischen Übergriffe und Bomben, die die Hisbollah ermöglichten - als Strohhalm gegen die ständigen Attacken und Vertreibungsversuche. Wie schon ähnlich bei der sogar aktiv geförderten Hamas. So viel Differenzierungszeit darf schon sein.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:21 Uhr
Und würden Sie den Schutz vor dem aggressiven Nachbarn gerade auch den Nachbarn Israels zugestehen? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, was ist Ihre Folgerung daraus?
zum Beitrag23.03.2026 , 21:27 Uhr
Imperium: immer eine Glaciszone ausweiten und plattmachen aus Angst und Arroganz zugleich. Jetzt guckt ja gerade niemand so hin. Oder doch? 's ist Krieg, lasst uns begehrn, nicht schuld daran zu sein. Unterstützen müssten wir ansonsten inzwischen die Nachbarn Israels incl. der Palästinenser.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:24 Uhr
Ich würde gerne zu den Spitzen-Steuersätzen unter Schmidt und Kohl zurück und zum Sozialflügel der Union. Aufstiegschancen für Ärmere wie in den 1970ern. Dann auch gerne eine schavanige Bildungspolitik, die Leistung mitdenkt und Chancen dazu schafft. Den unverhohlenen R*ssismus der 'Bild' schon damals und Teilen der Union, den braucht niemand mehr, sondern Solidarität und Zuversicht. Zuversicht, dass wir im Hier und Jetzt und nach vorne guckend unsere Stärken gemeinsam einsetzen.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:20 Uhr
Ich rede mit vielen, solange Gespräche Sinn ergeben. Ich will ja auch neue Perspektiven kennen lernen, und wenn die andere Person offen ist, warum nicht? Ich habe sogar in der engeren Bekanntschaft Menschen, die mit der AfD liebäugeln (obwohl die aus allen Gründen außer Ausländers SPD o.ä. wählen müssten), und zugleich welche, die sie nie wählen würden ("Nazis raus"), auch wenn die ganze Einstellung dort wohl aufgehoben wäre. Man kann sich auch einigen, sich nicht zu einigen. Ihre Polemik, das seien "Dörfler", genauer: es würde von irgendwem so zugeschrieben, muss ich gerade nicht verstehen, außer vielleicht biografisch. Im Westen sind es Städte im ökonomischen Niedergang mit höherem AfD-Anteil.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:15 Uhr
Glauben Sie, arbeitenden Menschen fällt es nicht auf, dass sie ohne die Gnade einer reichen Geburt hier weniger Chancen haben, als das die heutige Rentnergeneration damals hatte? Oder die Klimaerwärmungskosten? Glauben Sie, arbeitende Menschen wären alles frühverhärmte Zyniker, die nur noch an Auto, Haus und Ego dächten? Wohl nicht, und ich auch nicht. Verunsicherung kommt u.a, durch einen handlungsschwachen Staat und Wohlfahrtsängste, und das durch Neoliberalismus. Das ist der Ansatzpunkt und nicht ein selbstzentriertes Gebölke aus dem Gebiet zwischen Mittelschicht und Oberschicht im Interesse von den Wenigen noch ganz woanders auf der Leiter. Solidarität entspannt so viel, wir sollten sie mal wieder ausprobieren. Nicht nur gegen die AfD.
zum Beitrag23.03.2026 , 16:15 Uhr
Schrieben Sie das auch für, sagen wir, edle buddhistische Tempel mit Missbrauchshintergrund? Plattmachen?
Dass eine arme wie solidarische Kirche eher im Sinne des Religionsstifters wäre: unbenommen. Eine brüderliche Gemeinschaft auch so wäre ja schon mal ein Vorbild.
zum Beitrag23.03.2026 , 16:12 Uhr
Siehe Satz 2 oben. Das Privateigentum in einer sehr starken Form ist in römischer (nicht römisch-katholischer) Tradition heilig.
zum Beitrag23.03.2026 , 08:43 Uhr
Dass jemand auch Geld für Inhalt fragt bei den journalistischen Kollegen, kann vorkommen. Oder auch: die Wormser hat den nachträglich in die Paywall geschoben?
zum Beitrag23.03.2026 , 08:41 Uhr
Noch besser wäre wohl gewesen, das Endergebnis von 19,5 % dann und damit unter den angepeilten 20 % noch einzufügen, auch wenn es die Story etwas derangiert hätte. Ändert aber nichts am Punkt, dass auch Westlich und Katholisch nicht völlig vor versimpelten Abstiegsängsten und Ausgrenzungsfantasien feit.
Der Staat braucht wieder ausreichend Handlungsspielraum, das schließt ein: weniger Subvention an absterbende Verbrennerautos und deutlich mehr Geld für Energiewende, Verkehrswende auch in der Fläche, soziale Wohlfahrt, Bildung für Hiesige und Dazukommende, Klimaschutz statt teure Erhitzung. Mehr Handlungsspielraum kann heißen, Steuern auch real einzutreiben und auch zu erhöhen. Ich vermute, dass selbst die Union da jetzt über ihren stupiden Schatten springen wird, zumindest symbolisch. Besser wäre: richtig
zum Beitrag23.03.2026 , 08:33 Uhr
"Abschluss der Leipziger Buchmesse 2026 ... vom Buchhandlungspreis ausgeschlossenen Buchläden ... Auch sonst zeigte man sich geschlossen." Spätestens nach dem Abschluss, möchte mensch schließlich ergänzen. Sprachspielversuche können auch entgleisen.
Doch inhaltlich danke für diese Impressionen aus Leipzig.
zum Beitrag23.03.2026 , 08:26 Uhr
Mensch könnte nach dem dritten Mal erwischt bei Schwarzparken des SUVs ja ebenso in den Knast ...
Leicht ist das Ziehen der Linie nicht. Vielleicht immer beides. Stützung, dass es möglichst nicht so weit kommt, doch auch die Rückmeldung, dass Fehlverhalten zu Konsequenzen führt, egal ob arm oder reich.
zum Beitrag23.03.2026 , 08:19 Uhr
Das wäre die Selbstzuschreibung der FDP. Doch hatte sie den breiteren Freiheitsbegriff von Flach, Dahrendorf und Hamm-Brücher nicht mit Westerwelle, Lindner und Kubicki nicht längst für einen sehr auf Wirtschaftsliberalismus verengten verlassen? Nur Klientelpolitik für Fossil und Reiche reicht einfach nicht, um "Freiheit" zu behaupten.
zum Beitrag22.03.2026 , 23:42 Uhr
"Es ist ein Schnieder, der heißt Tod" (sehr altes Lied). Ernsthaft: Müssen es immer gleich die rhetorisch ganz hochgedrehten Worte sein? Und bei aller meiner Sympathie für linke Politik für die Vielen und für die Zukunft: Rheinland-Pfalz hat so abgestimmt wie der Großteil Deutschlands: deutlich rechts und zunehmend so. Leider. Die Mehrheit links der Mitte müsste auch dort erst noch hergestellt und im täglichen Kampf erworben werden.
zum Beitrag22.03.2026 , 23:36 Uhr
"Es sind Männer, die dafür sorgen müssen, dass wir weiter mit ihnen leben können." Gerne können die Frauen und Sonstigen durch ihr Verhalten weiterhin auf die Männer in diese Richtung einwirken. Für das eigene Verhalten und dessen Auswirkungen sind alle dabei im Regelfalle schon selbst verantwortlich. Gleiche Rechte und zivilisierter Ton sollten dabei 2026 ganz selbstverständlich sein. Wer lieben will, sollte bekanntlich ferner freundlich sein. Und gar nicht nur körperlich gemeint.
zum Beitrag22.03.2026 , 19:49 Uhr
Schade um die eine FDP, die halbwegs konstruktiv in einer Koalition war. Sie wurde von Lindner, Dürr & Co. mit in den Strudel gerissen. Selbst Wissing distanzierte sich vor der Wahl erkennbar. Die FDP war mal richtig fruchtbar, doch das war vor 55 Jahren. Überzeugender als FW, AfD ist sie, was aber keine große Leistung ist. Wer sich auf neoliberale Realitätsfremde verkürzt, ist auch letztlich selbst schuld. Wer Bürgerrechte will, könnte auf die linkere Seite des Spektrums wechseln.
zum Beitrag22.03.2026 , 19:45 Uhr
Eine Partei, die mit Mythen kontrafaktisch arbeitet, sich selbst zuerst bedient, die an vielen Stellen an der Verfassungsfeindlichkeit zumindest schrappt, darf sich nicht als die eine Opposition aufspielen können. Andere Parteien tun hingegen etwas für ihre Diäten und erarbeiten Konzepte und eignen sich Wissen an. Wir brauchen weniger Milliarden für Bonzen und mehr Infrastruktur für alle in der Breite. Niemand in Deutschland soll ein Auto haben "müssen". Schon allein, weil irgendwann im Alter damit ja auch Schluss ist. Dann sollte mehr als einmal pro Woche der Bus am Dorf vorbeikommen.
zum Beitrag22.03.2026 , 19:41 Uhr
Zu den Kreuzfahrtfehlern gesellt sich ja noch die versteckte Bezuschussung von Fliegen und Autofahren. Gasterminals hätten mit zwei über dem Durst auch gereicht (zwei, um es Putins Saboteuren schwer zu machen), und ansonsten, wie ja schon vorgedacht, so schnell raus wie irgendmöglich. Wer Pendelpauschalen sogar erhöht (statt sie umzudrehen und die Belastung von Straßen und Umwelt angemessen zu besteuern), ist sehr wohl für Zersiedlung mitverantwortlich.
Auf niedrigere Strompreise statt Spritmätzchen ließe sich dabei wohl einigen, wobei auch da weniger Verbrauch besser ist als viel Verbrauch. Für den eleganten Australien-Move müssten wir freilich erst mal den Rückstand bei Smart-Metern ausbügeln. Der ist hierzulande deutlich.
zum Beitrag22.03.2026 , 19:36 Uhr
Mensch muss kein Genosse sein, um der SPD schon auch soziale Taten zugute zu halten. In Rheinland-Pfalz zumal. Nur so konnte in diesem strukturschwarzen Lande zumindest bei Landtagswahlen so lange regiert werden. Demokratie ist dabei, auch mal einen Wechsel zu haben. Ob "Gordon" das verdient hat oder seine Partei, ist dann noch offen. Er muss schon mehr bieten, als nicht J. Klöckner zu sein.
zum Beitrag22.03.2026 , 18:07 Uhr
Wie soll eine extrem unflexible wie teure Energieform wie Atomkraftwerke besonders geeignet sein auszugleichen? Um Kernwaffen zu bestücken, sehe ich die Funktion von AKWs. Sonst war es eine Sackgasse, die uns Millionen Jahre Nachtwächterkosten beschert hat. Und zum Glück müssen wir ja darüber auch nicht mehr reden.
zum Beitrag22.03.2026 , 17:19 Uhr
Hätte mensch damals nicht enteignet. Oder den Eigentumsschutz nicht als einen der Heiligtümer. Oder als neuer NS-Staat die Anerkennung durch den Vatikan gewollt. Oder inzwischen dies ausgezahlt. Oder belegt, dass es über die Jahre längst ausgezahlt ist.
zum Beitrag22.03.2026 , 17:17 Uhr
Mensch kann annehmen, dass Fernandes die Wahrheit sagt. Oder, dass Ulmen es tut. Dass maximal eine Person es gerade tut, das ist das einzige, das wir wissen. Was für Würstchen wären es in jedem Falle, die entweder dem Partner etwas anhängen oder der Partnerin mit solchen Mitteln Demütigung zufügen wollen (und wenn dies Dritte waren, ist es genauso erbärmlich)! Schön wäre es, wenn mehr Aufklärung und Bildung das lösen würde. Skeptisch bleibe ich. Die Plattformen müssten rascher zur Verantwortung gezogen werden.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:42 Uhr
Das ist Ihre Sicht. Andere werden sogar die Bibel durcharbeiten, um dieses erstklassige steinerne Buch, diesen großen Schrein für die Magoi aus dem Osten lesen zu können. Das ist Allgemeinwesen hierzulande. Mitglied muss mensch ja nicht werden.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:40 Uhr
Der Dom gehört gar nicht der katholischen Kirche oder dem Erzbischof. Er gehört sich selbst. Bestes Beispiel: Das Domkapitel setzte Richters Fenster durch, gegen Kardinal Meisners offenes Wüten.
Die Grundsatzentscheidung wird sein: Der grandiose Kölner Dom als das Gotteshaus, als das er geplant war, oder als Museum, das er derzeit schon mehrheitlich ist. Solange der "FC"-Gottesdienst den Dom mehrfach füllen würde, sollte die Rolle als Gotteshaus wohl nicht vergessen werden. Das kann auch Eintritt einschließen. Kölns andere Kirchen sind auch besuchenswert: Groß St. Martin, Aposteln, Maria im Kapitol, generell die romanischen Kirchen, die schon Böll als viel menschlicher empfand als den preußisch-antifranzösischen Dom.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:32 Uhr
Rheinland-Pfalz hat anders als NRW mit dem überforderten Reul sofort einen fachlich ausgestatteten Krisenstab unter Thomas Linnertz aufgesetzt, so dass trotz der defekten Messgeräte noch rasch angepackt wurde. Der Landrat hingegen hat einiges vor seinem Sterbebett zu bedenken und wiedergutzumachen.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:30 Uhr
Giffey hätte ja bekanntlich Chefin bleiben können. Hat sich aber bei der Union eingereiht und untergeordnet. Wegner? Der muss keine Schwäche zeigen, er muss damit umgehen können und eigene Fehler gestehen wie daraus lernen können. Wegner hätte da einiges zu lernen, scheint es. Vielleicht dann im Ruhestand ab September.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:24 Uhr
Ist es denn nicht so bei Männern wie Frauen, dass es meist Arme trifft, die aus finanziellen Gründen auch Bagatelldelikte absitzen müssen? In Deutschland ist ja da wiederholtes Schwarzparken okay, Schwarzfahren aber nicht. Mir fehlt gerade der Satz, was bei Männern anders zur Haft führt. Weiche Drogen sind es ja allgemein meist nicht mehr.
zum Beitrag22.03.2026 , 09:15 Uhr
Kann mensch nicht so stehenlassen. Sobald die Erneuerbaren nämlich die Merit-Order-Position haben, also den Preis wirklich bestimmen, geht der Arbeitspreis in die Richtung von Null. Wenn Sie volkswirtschaftliche Vollkosten rechnen inkl. Umweltschäden und ohne Subventionen (an Fossil höher als an Erneuerbar), sowieso. Belgien ist fossil plus Atom, doch das war sicher ein Versehen Ihrerseits, nehme ich an (Ihr Link funktionierte nicht, doch das kennt mensch auch so). Die Fossilpreise sind zu niedrig. Wer die taz-Artikel auch liest, weiß, warum. Es ist aber auch in anderen Medien nachzulesen. Zu niedrige Fossilpreise bevorteilen die Energie-Raushauer, also grob: die Reicheren. Auch das ist bekannt.
Damit ich Sie gerade nicht ganz so abgewatscht stehen lasse, gehen wir auf Gemeinsames. ÖPNV, Rad und Bahn auch in der Fläche wiederherstellen, den Entzug von Fossil und damit mehr Freiheit und mehr Geld im Land herstellen, darauf könnten wir uns einigen. Und das Geldschinden der Netzbetreiber bei Netzabgaben ohne entsprechende echte Investitionen gehört geprüft.
zum Beitrag21.03.2026 , 23:23 Uhr
Nach dem Entzug fühlen wir uns vermutlich besser. Haben dann sehr viel Geld (an die Falschen) gespart. Machen wir also weiter mit dem klugen Ausstieg aus Fossil.
zum Beitrag21.03.2026 , 23:21 Uhr
Nur der Scheich. Ist wirklich reich. Frei nach dem Kommunistischen Manifest besitzt, wer Öl besitzt, dessen Energie und Kräfte. Wenn es denn nur nicht begrenzt wäre, die Falschen mästen würde und unser aller Umwelt versauen würde. Deutschland, wir müssen reden. Über den Entzug.
zum Beitrag21.03.2026 , 23:17 Uhr
Das Argument wurde genannt: Der Bundespräsident m/w/d soll kein Würdeloser, Geldbedürftiger sein, währenddessen und danach. Ihn etwas zu beschäftigen für unser Land ist auch sinnvoll. Das könnte durch weniger auch geschafft werden, womöglich. Aber die Richtung hat einen Grund.
zum Beitrag21.03.2026 , 21:39 Uhr
Für Palästina steht eher die Fatah, deren Friedenshand von Israel recht ruppig weggepatscht, deren Regierung gedemütigt und deren Gegner Hamas aufgebaut wurde, ebenso von Israel. Wo "solidarisierten" sich die Linken nun genau mit der Hamas? In auch nur dem Maße, wie Netanyahu die förderte?
zum Beitrag21.03.2026 , 21:36 Uhr
Nun ja, auch wenn ich hier gerne in die Schublade 'Grüner' gestopft werde, kommt es schon auch darauf an, was mensch jeweils als wichtig erachtet. In Rheinland-Pfalz hat die SPD durchaus einmal soziale Politik demonstrieren können und sind ökologische Themen (Grüne) sicher noch stärker zu belichten. Wer freilich Soziales und gleiche Rechte für Menschen sehr stark gewichtet, hat die Linken im Auswahlpaket schon auch mit dabei, so fair will ich bleiben.
zum Beitrag21.03.2026 , 10:44 Uhr
Eine Prise Philosophie schadet sicher nicht. Gesetze unter dem Einfluss von Schnapspralinen unterzeichnen dann aber doch nicht. Warum aus der Vergangenheit ausgerechnet Spahn und Klöckner durchkamen, ist ein Schandfleck für die CDU und Merz. So drastisch wie Sie hätte ich es bei Fr. Klöckner aber nicht formuliert.
zum Beitrag21.03.2026 , 10:42 Uhr
In Münster war auch die CDU auch sehr früh dem Fahrradhassen entwachsen, und die Universitätsstadt bildete sich auch ab. In der Union dominieren nur inzwischen die "schwarz"-ländlichen Gebiete auch beim Personal, zumeist Männer mit schützenfesttauglicher Leber. Ich fürchte, die wird gerade verbrannt, und ja, ich würde mir noch mehr fürs Bundespräsi'amt wünschen. Habeck ist zu frisch, aber Navid Kermani noch juristisch-politisch schnellausbilden: warum nicht? Kretschmann oder Lammert doch noch zum politischen Weitermachen überreden: warum nicht?
zum Beitrag21.03.2026 , 10:26 Uhr
Sicher? Denken Sie noch mal an Heuß, an Heinemann, an Weizsäcker.
Steinmeier ist ein unglücklich-kirchentagsrhetorischer Bürokrat, als Kanzleramtsminister in seiner Rolle, aber nicht sonderlich passend im Amt des Bundespräsidenten. Ich würde das nicht an etwas festhalten wollen.
zum Beitrag21.03.2026 , 10:23 Uhr
Danke, weiß ich zufällig. Ich wollte nur laut vermuten, dass diese Binse ihn wohl bereits auf die Abschussliste der Springerpresse gebracht hat. Und die fehlende Rückendeckung durch die gesamte Union mir schon auffiel.
zum Beitrag21.03.2026 , 09:19 Uhr
@Korrektorat fossile Energien, nicht Ernergien im Aufreißer (und das hier könnt ihr dann löschen) :)
zum Beitrag21.03.2026 , 09:17 Uhr
Naumann verstand Kultur, Neumann Politik. Weimer leider eher Polemik und das Handwerk nicht. Er wird hoffentlich unauffällig später im Jahr woanders hin geschoben, wenn die Union noch klar im Kopf ist. Bonn ist nicht Weimer, oder so.
Wo er handwerklich grobe Fehler macht? Er hätte argumentieren können, dass ein Gemeinwesen seine ausgewiesenen Feinde nicht finanzieren sollte, und das unbedingt universal anwenden. Da steht der Feind nämlich fast ausschließlich rechts, nach wie vor. Hätte ein blauner Buchladen die Förderung nicht bekommen, weil er Blut und Boden propagiert, dann hätte Weimer Glaubwürdigkeit bewiesen. Gut, hypothetisch, denn die Onlineklitschläden und -verlage von Rechtsaußen schaffen ja nicht die geringste Qualitätskontrolle. Aber als Beispiel. Andere Option: sich von dem ach so schrecklichen Gender absetzen, indem mensch die Toleranz von rechtsmitte ausspielt. Soll doch jede und jeder schreiben, wie Lust und Laune. Das reicht schon für die Unionsfolklore; danach lässt sich farbenfrei die wichtige gut gemachte Kultur fördern (wo eigentlich der Bund sowieso wenig zu suchen hat, doch das wäre noch ein anderes Thema). Hat Weimer keinen Strategie-Mitarbeiter m/w/d?
zum Beitrag21.03.2026 , 09:05 Uhr
Sagen wir's so: Netanyahu ist obsessiv beim Iran und obsessiv dabei, nicht im Knast sterben zu müssen. Und ähnlich wie Putin glaubt er, mit Krieg kurz vor Wahlen punkten zu können. Also wird es Krieg bis kurz vor den Wahlen geben, wenn Netanyahu nicht gestoppt wird. Das kann die EU nur bis zu einem bestimmten Punkt beeinflussen, aber Deutschland könnte Palästina endlich anerkennen, das Ende der Besatzung lauter einfordern und keine angriffstauglichen Waffen mehr liefern.
zum Beitrag21.03.2026 , 08:57 Uhr
Eine Sache weiß mensch noch heute in der Pfalz: Wie Louis XIV. auf seinem Rückzug die Pfalz systematisch kaputtmachte, um das Vorfeld seiner sonstigen Eroberungen zu sichern.
Israel unter Netanyahu zeigt denselben imperialen Reflex und versucht gerade à la Trump an allen Fronten "Fakten" zu schaffen. Tötungen, Vertreibungen, Bomben. Netanyahu ist nicht der einzige Missetäter auf der Welt, doch er sollte damit nicht durchkommen dürfen, und mit gleichen Maßstäben für alle sollten deutsche Waffen da nicht mitmachen. Wer die Demokratie im Iran fördern will, fällt besser Netanyahu ganz schnell in die Schwerthand. Lieber Deutsche-Welle-Sender auf Farsi an alle Grenzen plazieren.
zum Beitrag20.03.2026 , 23:12 Uhr
Sollten sie weiterhin nicht, zumindest nicht rechts von der Union.
Heute die Migranten und Muslime, morgen wieder die Juden. Rechtsextreme brauchen immer den "Fremden", "weniger Werten".
Links ist eher die Lebensversicherung, weil im Prinzip universalistisch. Da soll mensch sich vielleicht nichts von seinen konservativen Eingeweiden oder bezahlten Schreibern einreden lassen, die gerne pseudo-projüdisch spielen, um Muslime umso heftiger abwerten zu "dürfen".
zum Beitrag20.03.2026 , 22:31 Uhr
Frühere Zentralratsvorsitzende waren nach meinem Eindruck nicht so gnädig zu Israel und haben sich nie als Sprecher oder Verteidiger Israels verstanden. Schuster scheint vielleicht wirklich Sorge um die Juden in Deutschland zu haben. Die hätte ich in seiner Rolle derzeit auch, aber wegen Netanyahu und wegen Höckes zuerst. Da auf die Idee zu kommen, aus der Diaspora heraus Juden und Israel über die reine Fluchtoption heraus zu vermengen, und das macht Schuster nach meinem Eindruck ab und an, da vermute ich am ehesten, dass er in Netanyahus Wagenburg manövriert wurde oder selbst dort einstieg (wir wissen es in der Tat nicht).
zum Beitrag20.03.2026 , 19:43 Uhr
"Real existierender Zionismus" ist ja unfreiwillig humoristisch. "Real existierender Sozialismus" ist das Vorbild, womit in der DDR über die offenen Widersprüche hinweggeredet werden sollte. Während nicht einmal die Herrschaft des Proletariats oder der Räte hergestellt war.
Dass man den Linken, die gerade bei vielem sehr Recht haben, auf diesem Terrain versucht den Wind aus den Segeln zu nehmen, ist schon in GB durchgezogen worden. Bevor Corbyn die Wahl gewinnen und echt linke Politik machen konnte (im UK-Westminster-System einfacher als hier), voller Druck! Linke tun gut daran, auf universalen Lösungen zu bestehen und die für sie zentralen Punkte zu betonen. Das hier ist dann ein Nebenkonflikt, altmarxistisch ausgedrückt.
zum Beitrag20.03.2026 , 19:37 Uhr
Das wäre, "den Juden" etwas zuzuschreiben. Wer macht das?
zum Beitrag20.03.2026 , 19:33 Uhr
Er hat den Islam-gehört-zu-Deutschland-Satz gebracht und sich dann von einschlägigen Medien in die Falle locken lassen. Er war für mich kein Highlight im Amt, aber da haben ihn auch die eigenen Leute auffällig fallen lassen. Ein Posten mehr zu verteilen, ein Konkurrent weniger. Warum die Journalisten außerhalb des Springerrudels derart mitmachten, weiß ich nicht.
zum Beitrag20.03.2026 , 18:59 Uhr
Und Chuck Norris kann das jetzt auch nicht mehr auflösen ... Wenn Netanyahu und Trump da nicht Krieg führen, wie nennt man es dann?
zum Beitrag20.03.2026 , 14:53 Uhr
Immer wieder weist der Bundespräsident deutlich grundrechtswidrige politische Vorlagen zurück und bremst so den Ungestüm der Tagespolitik. Die Ministerpräsidentens haben noch anderes zu tun. Rede-August ist schon ein Vollzeitjob. Fragen Sie die Royals.
Geldsparend wäre ansonsten die Reaktivierung Wulffs.
zum Beitrag20.03.2026 , 14:50 Uhr
Ja, aber. Welches Aber? Die Gegend war nicht menschenleer. Mit Milizengewalt wurde vertrieben, weil A da wohnen sollte, B aber nicht. Wohl leider der Preis eines religiös oder ethnisch definierten Staats.
Die Dringlichkeit eines Flucht-Orts für Juden verdeutlicht hatte die Schoah durch Deutsche. Das Territorium hergeben mussten dann Palästinenser. Schwer begreiflich, oder?
Differenzierter: Herzls "Judenstaat" ist ein blauäugiges wie lesenswertes Werk, das ähnlich wie die "Utopia" davon ausgeht, dass die technisch überlegenen Juden aus Europa von den Eingeborenen sofort begrüßt würden und eine faktische Dominanz dadurch zugestanden bekämen. Alles harmonisch. Nix war dann harmonisch, Gewehre und Vertreibungen entschieden. Die durch die gleichzeitigen Vertreibungen aus Jemen, Irak & Co. kein Iota weniger schlimm wurden.
Ich würde fragen: Welchen Zionismus meint das Gegenüber? Gar den von Jabotinsky oder noch ärger den des heutigen Kabinetts? Wer den nicht zumindest kritisch sieht, hätte ein dickes Fell. Oder den reduzierten Hannah Arendts oder den frühen Herzls? Wäre nicht universal links die Überwindung von Nationalismus die Vision, eben auch in Syrien, Israel, Türkei, ...?
zum Beitrag20.03.2026 , 14:37 Uhr
Das eine kann jeder nutzen, das andere nicht. Das eine braucht 2 Euro für die Fahrkarte, das andere 3000 € für den Führerschen und noch mal 7000 für die Karre (und die ist dann billig gewesen). Das eine wird auch von sehr Armen genutzt, das andere nicht. Das eine können Sie nutzen, wenn die Reflexe und die Sicht Sie zum Verkehrsrisiko für sich und andere gemacht haben. Das andere nicht. Jeder sollte sich für ÖPNV in der Breite einsetzen. 90 Jahre teure Fehlsteuerung reichen.
Vom Fliegen noch mal ganz abgesehen. Sollen wir mal von den auf Dritte abgewälzten externen Kosten des Fliegens beginnen?
zum Beitrag20.03.2026 , 14:28 Uhr
Ziel muss es sein, dass es ganz selten ist, dass diese Kraftwerke angehen. Dank hoher Kapazitäten, Sparsamkeit, flexiblerer Last, Batterien, ... Dann können es sogar die ollen Steinkohlekraftwerke sein.
zum Beitrag20.03.2026 , 12:12 Uhr
Was Sie sehen wollen, werden Sie womöglich sehen. Wenn Sie sich zu ius ad bellum einlesen wollen, werden Sie es tun. Ansonsten: nein. Der einzig theoretisch begehbare Pfad zum Krieg, den Netanyahu und Salman aus rein egoistischen Motiven führen lassen, wäre ein anderer. Auch das werden Sie finden.
zum Beitrag20.03.2026 , 12:03 Uhr
Wir verdanken Josef Schuster viele kluge Sätze und einen scharfen Blick auf Antisemitismus, aber auch auf andere Rassismen.
Er vertritt deutsche Jüdinnen und Juden, und für die ist die Existenz eines Israels als möglichen Fluchtorts eine kostbare Sache.
Er vertritt aber nicht deutsche Jüdinnen und Juden, er vertritt nicht die richtige Sache, wenn er sich von Netanyahu teils einspannen lässt, um von Tötungen, Bomben und bewusstem Dauerkrieg wieder einmal abzulenken.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:28 Uhr
Schön war die Zeit: Energie nicht von Sklaven oder Proletariern bereitgestellt, sondern vom Sparbuch der Erde abgehoben und rausgehauen. Ist anerkannt. Es geht nur halt mal zuende. Und vorher schon kostet die Party nur durchs deutsche CO2 geschätzt nur mehr als der ganze Bundeshaushalt Milliarden hat. Das nenne ich üblen Fusel. Lasst uns mal deutlich weniger 'saufen'. Zügiger Entzug ist in vielerlei Sinn gesund. Und da ist der politische Hebel sogar noch stärker als der private.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:23 Uhr
Ich habe manchmal ein Problem mit Artikeln, die sich nicht so recht zwischen Realität und Satire entschieden zu haben scheinen. Hiermit auch. Boomer haben ansonsten u.a. das taz-Forum. Alles gut!
zum Beitrag20.03.2026 , 09:20 Uhr
Grenzkosten für solche zentrale Infrastruktur mit Fixkostenblock ist das, was jedes Volkswirtschafts-Propädeutikum vorschlägt. Die Bahn ist Infrastruktur für alle, nicht nur für die mit Autos und Führerscheinen (beides teuer). Auch übrigens für die, die im Alter nicht mehr Auto können. Also für uns alle mal.
Die Baustelle wird aber eine andere und lange sein: Die Parallelstrecken noch zu retten, damit repariert werden kann, dass die Kapazität gesteigert werden kann. Und neue zu bauen. Stopp bei neuen Autobahnspuren, wir brauchen alle Kraft bei der Infrastruktur für alle.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:16 Uhr
Das war aber kein vollständiges Zitat, Sie finden das vollständige rasch. Das ist lyrischer.
Und selbst in zwei Wörtern wäre es seit dem 'Stürmer' eine mögliche Replik auf die Juda-Variante und das Scheitern Deutschlands in den 12 Jahren. Weimer hat die intellektuelle Basis wohl einfach nicht und politische Fähigkeiten auch nicht.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:12 Uhr
Wer links ist, wird häufig eher universal und übernational denken, statt national und ethnisch. Das führt zu einem Konflikt mit Nationalismus und Nationalstaaten. In Israel wird u.a. gar nach Religion(!) eingebürgert oder nicht. Rausschikaniert oder nicht. Das ist wie genau universal nachvollziehbar?
Genauso ist es eigentlich unlinks, Antisemitismus zu betreiben (wie jeden anderen Rassismus auch), auch das wäre nicht universal oder gerecht.
Dieselben Maßstäbe anlegen. Israel und Juden eben nicht als identisch ansehen. Sich immer wieder kurz selbstkritisch betrachten, ob mensch sich z.B. über Marokkos ähnliche Besatzung und Unterdrückung genauso aufregt, nicht weniger, nicht mehr. Und danach eben auch die Problematik von Nationalismus thematisieren. Bei uns hier und in anderen Ländern. Auch hier gilt: Israel ist vielleicht gar nicht der einzige Staat, der Nationalismus und Kriegstreiberei hat. Fazit: links geht am einfachsten mit universalen, weltweit solidarischen Ansätzen. Antinationalistisch und antikolonialistisch wäre wohl das bessere Konzept. Von dem sich das jetzige Netanyahu-Vorgehen ja auch zerlegen lässt.
zum Beitrag20.03.2026 , 08:45 Uhr
Frau allein ist keine Qualifikation. Was mensch für viele andere Facetten sagen kann. Es kann dabei auch nicht sein, dass Keine-Frau, Kein-ausländischer-Akzent, kein ... die alleinige Qualifikation ist, wie das auch häufig der Fall zu sein scheint. Gerade mit einer eher wenig intellektuell belichteten Person an der Spitze des Kanzleramts wäre jemand sinnvoll, der/die/das analysieren, denken und das auch rednerisch ausdrücken kann. Gerne auch mal ohne wabrige Kirchentagsrhetorik, sondern à la Heinemann und Weizsäcker. Grütters wäre vielleicht noch unter den besseren Lösungen, die die heutige Union zu bieten hat, und für die ganz andere Idee Habeck ist es ein wenig früh und für Lammert ein wenig spät, doch wäre sie schon überzeugend? Da könnte man doch kostensparend eher noch Wulff wieder ins Spielfeld bringen.
zum Beitrag20.03.2026 , 08:37 Uhr
Ideologie ist es u.a., tote Pferde zu reiten. Ein Luxemburger Bekannter spöttelte ungefragt über die bundesdeutschen Grenzkontrollen dort an der Brücke. Und ernsthaft: Wer migriert schon aus dem reichsten Land der EU nach Merzig & Co.?
Vielleicht lassen sich emotionale Bedürfnisse auch mal rational nachvollziehbar befriedigen. Mensch könnte das sogar als zentrale Aufgabe verantwortungsvoller Politikers sehen
zum Beitrag20.03.2026 , 08:30 Uhr
Lidewij de Vos war die Frau auf den Plakaten, so wie Venlo-Limburger Wilders in allen Landesteilen jeweils Politik für diesen Landesteil versprechen sollte (wer textet solche Plakate und wird nicht gefeuert?). de Vos war betont ästhetisch fotografiert, dabei mit sehr androgyner Markierung; vielleicht beim Klientel so besser ankommend.
Der Artikel erwähnt es bereits. Lokal wird häufig lokal gewählt, auch in größeren Städten ist dann schon mal die Lokalpartei auf Platz 1. Ergänzt: In den Niederlanden wird meist die Protestpartei durchgewechselt gewählt, weil die vorherige fast naturgemäß enttäuschte. Die Bevölkerungsdichte ist rund die doppelte Deutschlands, was bereits durch den klugen Fahrradeinsatz aufgefangen wird, aber eine konsequente Wohn- und Verkehrswende ist da stets ein Thema.
zum Beitrag19.03.2026 , 23:51 Uhr
Die Nachbarstaaten sind damals nicht "all-in" gegangen, das meinte ich, doch ein Dorf nach dem anderen entvölkern lassen, wollten sie nun auch nicht. Nun ja, ich kann es nicht zwingend belegen, ohne selbst in die Archive gestiegen zu sein.
Es hätte wohl eher was von: Deutschland hat Ungarn überfallen, und die Slowakei muss das kompensieren und Platz für die Ungarn machen, Pressburg war ja auch mal die Krönungsstadt der Magyaren.
Zurück zur Sicherheit. Ich sehe die UN als bei Israel verbrannt, seitdem 1967 sofort abgezogen wurde. Ich dachte an ein dabei mal neutral agierendes Amerika oder eine gemischte EU-Truppe. Meine Parallele sind Deutschland und Frankreich, "Erbfeinde", die unter der dominanten Ägide der USA und gegen Russland zusammenfanden und sich gegenseitig die Bälle zuspielten. Abrahamabkommen müssen halt den Elefanten im Raum berücksichtigen, gleiche Rechte für Palästinenser, entweder in einem oder in zwei Staaten. Nicht nur aus humanitären, sondern aus politpragmatischen Gründen.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:46 Uhr
@ DiMa So wird es wohl (auch hier) kommen. Vorher ist es Spekulation, ja. @Donni Weil Palästina selbst eben faktisch nicht die staatlichen Mittel hat, kommt die UNO ins Spiel, anders als bei anderen Konstellationen. Und keine Sorge, die UN-Resolutionen waren, was zumindest Landaufteilung etc. angingen schon sehr nett zum Staat Israel. Schauen Sie mal in die Texte und in die Bevölkerungs-/Eigentümerzahlen.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:42 Uhr
'Jedem das Seine' ist bei Sokrates/Plato (τὸ τὰ αὑτοῦ πράττειν ...) bzw. Cicero (suum cuique) zu sehen. Ich halte es nebenbei für inhaltlich gefährlich ständisch gedacht, doch es kann auch zu guten Gedanken führen, etwa bei der gelingenden Kommunikation.
Hätte es jemand mit den Lettern des KL Buchenwald auf dem T-Shirt oder riefe den Satz Sinti/Juden/... zu, würde ich aber schon sehr geschwind nachfragen, wie das gemeint wäre, und bei einer unverhohlenen Nazi-Absicht ggf. auch in die Anzeige gehen.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:33 Uhr
Infrastrukturausgaben wurden nur anders verbucht, um damit sehr zweifelhafte Wahlversprechungen wie Mütterrente, Frühverrentung gutverdienender gesunder Büromenschen, ... zu finanzieren. Obwohl es ausdrücklich so _nicht sein sollte.
Das wurde dargelegt. Welches andere Wort hätten Sie denn im Angebot?
zum Beitrag19.03.2026 , 16:30 Uhr
Hatte ich denn überhaupt der kompletten Expropriation der Expropiateure das Wort geführt? : ) Wir packen am besten am besten bei allem an: Vermögen (es ist auch gesellschaftlich zu krass), Erben, Einkommen. Nur Einkommen reicht dabei nicht. Vermögen ist inzwischen mehr eine Sache des elterlichen Gelds als eigenes Einkommens, das war früher mal besser. Die Balancierung wie etwa beim Lastenausgleich gestreckt lässt gewiss alle halbwegs gesunden Unternehmen am Leben. Wir brauchen wohl Bahn, Bus und Radwege für die Allgemeinheit, nicht die fünfte Immobilie in München fürs Töchterchen von X. "Familienunternehmen" ist übrigens ein sehr vages und missbrauchtes Wort, wenn sogar die Reimanns, Albrechts und Klatten-Quandt sowie deren Lobbyisten damit ankommen.
zum Beitrag19.03.2026 , 11:12 Uhr
"Israel orientierte sich teilweise an der UN-Teilungsresolution," Räusper, grins, räusper.
Mit den ethnischen "Säuberungen" schon vor dem Datum nicht (die die überschaubare arabische Intervention m.E. weitgehend erklären), nach dem Kriege dann nicht, nach 1967 nicht, inklusive offener Annektion. Es gibt immer noch keine verkündeten Grenzen, das angeblich nötige Vorfeld wird weitergeschoben. Mein Herzl-Beispiel bleibt. Spannendes Buch, so sehr es auch von der Utopia des Morus zehrt und ja, leider, wie diese ein kolonial argumentierendes Buch ist.
Ich möchte aber auch in Ihren Traum einsteigen. Israel geht 1948 auf die ja schon sehr großzügig geschnittenen UN-Grenzen zurück, handelt mit einem Palästina für Jerusalem/AlQuds eine praktischere Lösung als das Sonderstatut aus, beginnt im frühzionistischen Sinne Kooperationen, dabei auf Augenhöhe. Das hätte klappen können, vielleicht am besten unterstützt mit externer Sicherheit (und eigentlich bedürfte es noch eines gemeinsamen Projekts für oder gegen etwas).
zum Beitrag19.03.2026 , 11:01 Uhr
Nö. Noch zutreffend, zumindest auf die Nachfolge und die Zwischenwahlen bezogen. In den USA ist das noch drin.
In China ist keine Korrektur möglich, denn Xi ist inzwischen maogleich. Deshalb knarzt es ja da auch so im Gebälk.
zum Beitrag19.03.2026 , 10:58 Uhr
Raketen kommen immer noch über die Gebirge des Irans Richtung Hormuz. Bodentruppen umgekehrt nicht so leicht.
Trump macht gerade die Arbeit für Salman und Netanyahu, und versucht sie noch mal weiterzureichen. Nein. Not convinced. Ein Deutsche-Welle-Sender an die Küste wäre doch eher etwas, um der iranischen Informationskontrolle etwas entgegenzusetzen.
zum Beitrag19.03.2026 , 10:55 Uhr
Keine Sorge, ich liefe da nicht mit einer solchen Pappe herum. (Und die Hamas kann da sicher auf die Vor- und Nachgeschichte zum 7.10. verweisen, den selbst aber nicht abstreiten. Ich wette aber, dass selbst sie Anerkennung gegen Anerkennung tauschen würde, zumindest deuten für mich die aktuelleren Dokumente das an)
Die Lösung am Ort wird auch wohl langfristig nicht mit solchen Sätzen, ob von jüdischen Israelis oder von Palästinensern, kommen. Eher durch Besatzungsende, vertrauensschaffende Maßnahmen, Anerkennung des jeweiligen Verbleibs und kompensierten Verzicht auf Rückkehr nach Jaffa und Bagdad, gemeinsame Projekte, durch zwei Staaten wie mal vorgesehen oder einen universal ausreichend fairen Staat. Ob von Fluss bis Meer nicht so zentral wie die Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit von Menschen an sich.
zum Beitrag19.03.2026 , 09:03 Uhr
Das Finanzministerium hat kluge Leute, die den Willen von oben auch umzusetzen wissen, und sei es nur auf dem Papier. So war es bei den "Verteidigungsausgaben", die einen bestimmten Betrag erreichen sollten, so können die das auch anderswo. Ein wenig Anstand der Regierungsparteien muss also auch immer sein. In diesem Punkte fehlt er.
Wie schon anderswo geschrieben, war es richtig von den Grünen, die Unfugskonstruktion Schuldenbremse etwas wieder mit abzutragen. Dies aber den Schuldenbremsenlügnern von der Union zum Gefallen zu tun, war eine neue Fehlleistung von Dröge. Der Dröge-Lehmann-Klüngel darf da gerne mal abtreten.
zum Beitrag19.03.2026 , 08:59 Uhr
Das Geld wieder auch angemessen von Superreichen holen, von Großerben, großen Vermögen. Das ist überfällig. Das wäre auch von verantwortlich handelnden Regierungsparteien zu erwarten. Hier ist insbesondere ein Umdenken der Union gefragt. Gab's da irgendwann nicht mal einen "Sozialflügel"?
zum Beitrag19.03.2026 , 08:57 Uhr
taz-Foristen schaffen das, das einzige Problem ist bei einigen Namen: Welcher der Skandale genau?
zum Beitrag19.03.2026 , 08:06 Uhr
Ich denke da auch noch an Tiefensee, der vom fähigen OB zum glücklosen Minister wurde, gar nicht so tief in die Vergangenheit. Doch genauer wäre in der Tat: Allen jenen die gebührende Verachtung. Danke für die Ergänzung.
Im Ländle will ich den Grünen zugutehalten, dass sie quasi gegen alle anderen die Ressourcenfehlallokation auf S'21 statt der damals schon bestehenden Langsamfahrstrecken oder der Oberrheinstrecke in die Schweiz nicht wollten. Aber wie Sie schreiben, sein eigenes Ökosystem kaputtmachen rächt sich später. Zurück zum Anfangspunkt: Auch wenn die Trassen und Knoten schon voll sind, dass um weniger Last öffentlich gefleht wird, angesichts des Reparaturbedarfs, so rechnet mensch so etwas zum Grenzkostenpreis ab, als volkswirtschaftlich denkender Eigentürmer. Ja, dreht die McKinsey-Mehdornitis mit dem "Redundanz"-Abbau zurück, um es so herum anzugehen. Solange wir die Autoindustrie laut UBA mit hohen zweistelligen Milliardenbeträgen indirekt bezuschussen, ist das Geld immer noch für die Bahnrettung da.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:54 Uhr
Weimer ist nicht satisfaktionsfähig bei Kultur und Kunst. Könnte er wenigstens Politik und Ressourcen mobilisieren, dann verziehe mensch ihm das wohl. Kann er auch nicht. Nur merzianisch schwallen und kulturkämpfen.
Ich höre Weimers Argumenten weiterhin zu. Leider ist er ja so rhetorisch unbedarft, dass er sie selbst zerredet. Tragisch.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:51 Uhr
Günstige Preise für alle, damit rollte Aldi das Feld auf gegen die Rabattmärkchenklebers. Wer macht das jetzt in diesem zäh-oigopolistischen Markt?
zum Beitrag18.03.2026 , 22:49 Uhr
Es war richtig, die Fehlkonstruktion Schuldenbremse zeitig zu kupieren. Besser wäre eine Rückkehr gewesen, zu: Schulden müssen für Investitionen sein. Gekoppelt mit der Wiederherstellung einer Steuergerechtigkeit bei den arbeitslosen Einkommen Erbe und Vermögen - auch für eine Sanierung des Haushalts.
Zugleich waren die Grünen viel zu lieb zu den Schuldenbremsen-Lügnern. Das Wort meine ich, es war eine Lüge, denn die Union wusste genau, dass die Schuldenbremse hinten und vorne nicht klappte. Wieder ein Sargnagel geklopft.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:46 Uhr
Wegner ist fällig. Die Mitschuld an dieser Fehlbesetzung liegt nicht nur beim Wähler m/w/d Berlins, sondern auch beim Giffeyteil der SPD. Die nächste Wahl kommt ja.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:44 Uhr
Welches Tabu sollte es denn bei einer Kritik an der israelischen Besatzung geben? Oder bei einem Wunsch nach Rechten auch für Palästina, nicht nur für Israel? Es ist ja nicht wirklich gleich Hamasvergötterung, es kommt drauf an. Das
Tabu wäre höchstens, jenes Unrecht zu beschweigen, während man anderes Vergleichbares anprangert.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:41 Uhr
Merz wäre glaubwürdiger, wenn er angebliche "Drecksarbeit" präziser als "Dreck" benennen würde, als völkerrechtswidrig, genauso wie Besatzung, Invasion im Libanon, ... Und zugleich auch die Erschießung der Zivilisten im Iran benennen würde, wo gleich zweimal Deutsche arg gute Beziehungen pflegte, beim Schahverbrecher und bei den Mullahverbrechern. Und er sollte die Abkehr von Fossil beschleunigen, um Mullahs, Scheichs, Putin und anderen Irrwischen das Ölwasser abzugraben.
zum Beitrag18.03.2026 , 19:40 Uhr
Seltsam: Herzl verwendete aber genau das Wort, um seine eine Option für einen jüdischen Staat zu lokalisieren, das war in seinem "Judenstaat", also im 19. Jahrhundert noch.
Das Gebiet galt auch (ein wenig vereinfacht) als ein Teil von Asch-Scham, also grob alles um Damaskus. Vielleicht ist eine Lösung, in die UNO-Resolutionen zu schauen, die aus den 1940ern oder die aus den 1960ern und die Besatzung rasch zu beenden. Die ist nicht gut für Israel selbst, wo zunehmend Ideologie und tatsächliche Brutalität der ungleichen Realität eines Helotenstaats folgt.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:49 Uhr
Ja, und Recht hatten sie damals schon damit. Wir wären heute weiter mit dem Fossil-Entzug.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:48 Uhr
Es wäre: Sollen sie doch aufhören, vorhandenes Brot einfach ungegessen wegzuwerfen!
zum Beitrag18.03.2026 , 16:47 Uhr
25 % sind es laut ifo, welche es nicht nur könnten, sondern auch (gelegentlich) tun (dürfen). Ich hatte es als No. 4, nebenbei.
Bitte schließen Sie auch die Kombination ein. Zum (Bus-)Bahnhof radeln oder am Ort das einfache Rad für die letzten Kilometer.
Dass auch Schicht-Arbeitende schon/noch einen Bus haben, sollten Kommunalpolitikers in der Tat noch höher gewichten als noch mehr teurer Asphalt.
Bewundernd noch zurück: Städter nehmen eher nicht die Bahn, außer sie müssten in einen ganz anderen Ort. Das machen die Vorstädter in S-Bahnen.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:40 Uhr
Uiuiui, Rot-China bekleckert sich bei Uiguren, Tibetern, gegenüber Hongkong und Taiwan nicht so recht mit Ruhm. Trump lässt sich abwählen, Xi nicht.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:39 Uhr
Gerne auch Biobike, natürlich. Bahn, Bus, Fuß sowieso.
Gegenüber einem Auto aber ist der Unterschied ein riesiger, auch bei den von Ihnen genannten Punkten. Wer individuell zum Busbahnhof oder zur Bahn kommen will/muss oder zum nicht angebundenen 15 km entfernten Arbeitsplatz hinterm Hügel, wählt mit dem E-Bike da besser das deutlich kleinere Übel.
Zu den Arbeitsplätzen. Wertschöpfung setzt Wert voraus. Wenn wir gar keine Autos in dieser Über-Masse brauchen, dann können die Sinnvolleres machen. Richtig gute Pedelecs, sparsame E-Motoren, superleise Wärmepumpen.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:34 Uhr
So tief bin ich nicht drin, doch ich werfe nur kurz ein, dass ich es beim Eigentümer der Bahn sehe. CSU-Verkehrsminister ist ein Oxymoron.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:33 Uhr
Der Brecht - hat recht. Doch der andre, echt?
zum Beitrag18.03.2026 , 16:29 Uhr
To Much, Ihre Punkte sehe ich. Den 15 Minuten und Fahrrad 2 h entnehme ich, dass es nur eine Autobahnbrücke ohne Radoption gibt? Ein E-Bike schafft bis zu 25 km/h, und 200 km/h werden Sie nicht fahren. Ich ziehe übrigens den Hut, dass Sie das alles offenbar bereits prüften. Da ist also die Infrastruktur für alle - die wäre am günstigsten - noch nicht weit genug.
NB: ich kenne alles, Großstadt wie Land mit Zahnarzt in 45-min-strammes-Radeln -Entfernung oder gar Bus-fährt-nur-als-Schulbus. Von seiner eigenen aktuellen Lage zuweilen zu abstrahieren ist so oder so nie verkehrt.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:20 Uhr
Hinweis zum sauberen Argumentieren II:
Mehr Ölverbrauch treibt die Preise hoch. Höhere Preise unterstützen die Ölproduzenten. Noch bei mir? Also die Scheichs und Putin. Der damit z.B. beim Iran wieder Drohnen bestellen kann oder sich Kenianer für die Frontlinie bestellt.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:18 Uhr
Hinweis zum Argumentieren: Der Ausdruck war: kleineres Übel. Das können Sie doch auch so sehen, oder? Zum Rest schrieben schon andere.
zum Beitrag18.03.2026 , 13:35 Uhr
Und diese instrumentalisierte Gleichsetzung von Juden und Israel, um Netanyahus Dauerkriegerei vor Kritik abzuschirmen (oder Akte der Hamas oder anderer gegen Juden zu rechtfertigen): Orwell.
Auch in den USA würde ich differenzierter hinsehen. Viele Juden dort distanzieren sich ja sehr deutlich von Bibis Brutalität. In der Politik gesehen werden aber offenbar nur die unverhohlenen Lobby-Bullies für Netanyahu und seinen Landraub.
zum Beitrag18.03.2026 , 13:31 Uhr
Oder umgekehrt gebraucht eine Verkennung des Existenzrechts Palästinas.
Wobei ich Freiheit in der Region am liebsten den Menschen gönne, in einem gleichen fairen Staat für alle oder in zwei lebensfähigen und fair nach den UN-Resolutionen.
Sowohl Israel wie Palästina liegen dabei an Jordan wie Mittelmeer (Israel könnte endlich mal seine Grenzen festlegen [hat es noch nicht], statt sie ständig mit Gewalt und Unrecht vorzuschieben, doch das wäre jetzt ein anderes Thema).
zum Beitrag18.03.2026 , 08:38 Uhr
Er wirkt verschlurft, verirrt, verpennt wie H. mit Rhein- und Berg-Akzent. Doch bevor wir Richard würgen: Les'n wir lieber noch mal Jürgen!
zum Beitrag18.03.2026 , 08:34 Uhr
NB: Pellets waren früher Resteverwertung, das ist heute nicht mehr ganz so klar. Doch gut, dass Sie zeitig angepackt haben. Denn, ja, Öl fördert u.a. die Putins, Salmans & Co. dieser Welt. Kaum ein Land hat Ölfunde bei klarer politischer Vernunft überstanden.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:32 Uhr
Geld sparen lässt sich mit Pedelec, Bahncard/Deutschlandticket und Fahrgemeinschaften mit Kollegens ... wenn es denn wirklich darum ging.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:31 Uhr
Nicht ganz: Öl unterstützt auch noch Putins und Salmans Kriegsführung.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:30 Uhr
Die Gründe für E sind nicht der jetzige Schock, der verdeutlicht es nur. E ist das kleinere Übel bei Kosten, Ökologie und Unabhängigkeit von Putin, Scheich & Co. Wir können die Verbrennermanie der Vergangenheit so langsam verabschieden.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:28 Uhr
Bitte, bitte keine Strohmänner in gewundener Sprache hier!
Es sind umgekehrt die Bäckereiangestellten in ihrem Zimmerchen, mit ihrem Rad zur Arbeit fahrend, die den Vertriebsingenieur und seine 2*90 km Pendeln bezuschussen, aus der Mehrwertsteuer.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:25 Uhr
Einfach mal spritsparend fahren, das Rad aufpumpen & kettenölen und für Strecken unter 10 km nutzen. Das nächste Gefährt ein Pedelec oder ein kleinerer Stromer. Das sind die privaten Tricks. Politisch gilt es dabei auch mit Energie anzupacken. Fossil ist noch zu billig, das Preissignal kommt ja eigentlich noch nicht an. Auch vom volkswirtschaftlichen/ökologischen Schaden noch zu billig. Besser, der Staat schöpft da ab für alle, als die Scheichs, Putin und Konzerne.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:22 Uhr
Es gibt Pro- und es gibt Kontra-Punkte. Und so 1 Andy Grote auch. Der sollte achtgeben, nicht zum Kontra-Punkt in persona zu werden. (Nein, verteufeln sollte mensch auch ihn dabei nicht).
zum Beitrag18.03.2026 , 08:19 Uhr
Deutsch-Sprachkurse wirken. Ein Platz für Hubert Aiwanger wäre sicher auch noch zu finden.
Abschiebungen können ansonsten auch ein Mittel sein, das aber nicht für teure, aufwendige und teils rechtswidrige Galerie-Aktionen eingesetzt werden sollte.
zum Beitrag17.03.2026 , 23:51 Uhr
Stets das besteuern, wo diejenigen nicht ausweichen wollen/können, sagt die Finanzwissenschaft auch mal gerne. Wer Alkohol und Nikotin sonderbesteuert, kann das aber auch auch aus Umwelt- und Gesundheitsgründen bei Fossil tun. Die CO2-Steuer hat schon ihren Sinn; und hätte sie früher gegriffen, wären wir heute vielleicht doch schon weiter gewesen beim Fossil-Entzug.
zum Beitrag17.03.2026 , 23:48 Uhr
Rad, Fuß, Bahn, HomeOffice 4 Wörter erlaube ich mir.
zum Beitrag17.03.2026 , 22:01 Uhr
Ich verstehe es, die USA für das kleinste Übel der Großmächte zu halten und die beste Allianz für Deutschland und Europa. Ohne Trumpismus aber. Ich verstehe auch, Israel bei seinem Militarismus etwas gnädiger gegenüberstehen zu wollen. Ohne Netanyahus Tötungen, Vertreibungen, Dauergekriege aber. Merz sollte noch deutlicher die Kurve kriegen.
zum Beitrag17.03.2026 , 21:54 Uhr
Kein Mitleid mit einer Industrie, die vampirisch aussaugte, aber großkotzig sprach. Die Piechs und Quandts konnten sich lange genug bereichern. Jetzt ist das Preissignal vielleicht das, was vorausschauendes Denken nicht vollbrachte. Fossil adé! Und gleich testen, ob's ein noch günstigeres Pedelec nicht auch schon tut.
zum Beitrag17.03.2026 , 21:50 Uhr
Die Zielformulierung ist zentral. Will ich das betriebswirtschaftliche oder das Wohlstandsoptimum? Bei der Bahn als der Grundversorgungs-Infrastruktur für alle in puncto Mobilität, wohl besser das Wohlstandsoptimum, und das heißt: Grenzkosten einspielen. Grundkosten durch dritte Quellen decken. Die Bahn sollte irr sogar noch Gewinn machen und verkaufte ihr Grundstückstafelsilber für teure Eigentumswohnungsghettos in zentralen Lagen.
Fossilkisten fliegend oder fahrend hingegen nicht teuer fördern, sondern sie endlich mal ihre externalisierten Schäden auch zahlen lassen. Auch das Ende der Verzerrung zu Fossil würde die Bahn stabilisieren.
zum Beitrag17.03.2026 , 20:27 Uhr
Zwei Gruppen haben viele Kinder: Sozialhilfeempfänger und Oberärzte/Nabobs. Es werden die einen dafür eher abschätzig, die anderen eher lobend bedacht. Sinnierenswert.
Da es weniger die Gene, sondern die Hormone sind, kann man die "größere" Chance erst recht vernachlässigen - Menschen haben halbe-halbe, so oder so. Herstellen ließe es sich durch In-Vitro, die kommende künstliche Gebärmutter oder Invers-indisch mit gezielter Abtreibung. Alles nicht meine Idealwelt. Vielleicht machen wir doch einfach mal die Grenzen ein wenig offener, womöglich gezielt.
zum Beitrag17.03.2026 , 14:44 Uhr
Wer Klimaschutz ernst nimmt, wird grün wählen. Wer sich Sorgen um Wirtschaft und Soziales wählt, rot oder tiefrot oder vielleicht sogar die dortige FDP, aber nicht diese Union. Obwohl die nun echt genug Zeit zur Erneuerung nach Dings und Dingens gehabt hätte.
Hat der Herr Sowieso keine Freunde? Er muss dann doch einen anderen Film zeigen als so ein bläuliches Öko-Drama. Welchen? Fläsch' Gordon, natürlich.
zum Beitrag17.03.2026 , 14:40 Uhr
Der Oberbayer Dobrindt hat ja auch irgendwann mal eine Art Hochdeutsch gelernt, da werden andere das auch hinbekommen, gei?
Das Sprachlernsystem muss aus seinen politischen Fehlsteuerungen heraus, das sind aber ganz andere.
zum Beitrag17.03.2026 , 14:37 Uhr
Ist das nicht Erstsemesterwissen Volkswirtschaft, da Grenzkosten anzusetzen? Außer natürlich, mensch agiert im Interesse der Auto- und Lastwagenindustrie. Wir brauchen auch hier eine rasche Verkehrswende, wieder mehr parallele Strecken und Güter-Umfahrungen aller Ballungsräume, denn dort brauchen andere die Gleise. Das wird lange dauern - fangen wir jetzt an. Das Geld kann vom einem Subventionsstopp für die Autoindustrie-Gierhälse kommen.
zum Beitrag17.03.2026 , 14:33 Uhr
(Es ist ja nicht nur die Umsatzsteuer.) Wenn Sie rechnen wollen: Wenn der Grundpreis vorher 2€ ist und 2,50€ wird, dann sind die 19 % darauf ebenfalls um ein Viertel gestiegen. Gut doch, dass unser defizitärer Staat Einnahmen hat. Davon bräuchte er noch mehr. Vor allem von Fossil, wenn wir die volkswirtschaftlichen Schäden betrachten.
zum Beitrag17.03.2026 , 14:29 Uhr
Hohe Steuern auf Fossil schöpfen Schw'negewinne ab. Nun nötiger als je. Mit den Fossilgewinnen werden ja Politiken unterstützt, die uns noch mehr schaden: Umweltzerstörung, Zersiedlung, ungesunde Lebensweise. Jetzt mit dem Ausstieg beginnen: Hohe Fossilpreise sind Teil der Lösung. Das Geld muss nur eben nur der Allgemeinheit und der Umwelt zugutekommen, nicht den Fossilreptilien.
zum Beitrag17.03.2026 , 14:27 Uhr
Sie hätten immer noch die Option gehabt, zu sagen: Wir wissen's, wir sagen es nicht.
Der Name Banksys wäre, wenn das denn stimmt, dabei durch eine Namensänderung einer der gewöhnlichsten des UK. So gewöhnlich, dass ein britischer Wissenschaftler und Soldat sein deutsches Gegenüber im Verhör lange überzeugen musste, dass dieser Nachname bei ihm kein Deckname war, als er sich vorstellte.
zum Beitrag17.03.2026 , 14:24 Uhr
Ich denke nicht, dass maximaler Gewinn Banksys Motiv ist. Der Vorteil von Ruhe und Nichtausspionierbarkeit ist nicht zu unterschätzen. "Ich bin Brian und meine Frau ist auch Brian"
zum Beitrag17.03.2026 , 14:21 Uhr
Ein Bedürfnis nach Verletzlichkeit? Ich weiß jetzt nicht. Höchstens eins, auch verletzlich sein zu können, ohne dass das jemand ausnutzt. Das Bedürfnis wäre eher Sicherheit. Sterbliche Wesen bleiben wir dann so oder so. Dass Faschismus 'unbarmherzig' sein will, wie ungebremster Kapitalismus und wie Psychopathie, das könnte sein. Dass übersteigerte Abstiegsängste und "Ich muss stark sein" ihn befördern, auch. Dass das römische Sklavenhalter-Recht mit seinem rücksichtslosen Eigentumsbegriff eine Brutstätte von Menschenverachtung bilden kann, konnte mensch dabei vorher wissen, und wäre es durch die Lektüre von David Graeber gewesen.
zum Beitrag16.03.2026 , 23:19 Uhr
Beim Auto leider schon seit 90+ Jahren, ich bin da also bei Ihnen. Wobei Fossilantriebe bis auf Flugzeug und Schiffe wohl kostentechnisch absehbar tot sind und auch, wenn wir da nicht von Scheich, Donald oder Wladimir abhängig sein wollen.
zum Beitrag16.03.2026 , 23:16 Uhr
Einfach die Zahl der Frauen relativ erhöhen. Wir sind nicht in der Algebra, sondern in der Welt ;) Menschen sind ansonsten Menschen, und da gibt es mutmaßlich genug, zumal wenn manche die Erde recht unverhohlen abaasen.
zum Beitrag16.03.2026 , 16:15 Uhr
Wohlstand kann übrigens auch heißen, auf Exzesse weniger zu verzichten und solidarisch weniger "Zeugs" zu brauchen.
Früher war die Zahl der Kinder und die Bildungs-Intensität tatsächlich ein Widerspruch. 10 Kinder aufs Gymnasium war nicht. Heute haben wir andere Zahlen.
Bildung ist ansonsten für sich toll und viel ressourcenschonender als 'Bedürfnis'befriedigung durch Malle-diven & Co. Sie garantiert dabei keine hohe BWL-Wertschöpfung. Sie löst auch nicht die Umweltthematik mal eben. Eigentlich haben die zukünftigen Generationen und deren Klimaprobleme ein unendliches Übergewicht, eben nur nicht bei den Wahlen jetzt.
zum Beitrag16.03.2026 , 16:09 Uhr
Ich dachte immer, dass Immanuel Kant und Max Weber hierzulande bekannt wären. Oder die EU-Vertragslage.
zum Beitrag16.03.2026 , 10:57 Uhr
Da wird auch noch einiges zu tun sein. Ein Vorteil der E-Busse ist noch, dass das Geräusch von untertourig beschleunigenden Dieselbussen aus dem Stadt- und Landbild weicht.
zum Beitrag16.03.2026 , 10:44 Uhr
Hier geht es nicht um Missionierung des Irans, hier geht es um eine apokalyptisch geprägte Weltsicht mancher einschließlich Endkampf, die geschickt von Israels Regierung genutzt wird, um u.a. christliche Palästinenser schurigeln zu "dürfen" und andere Länder anzugreifen. Die Bevölkerung des Irans dürfte ansonsten ab gewissen Jahrgängen gegen politische Religion geimpft sein, was aber nicht für alle gilt
zum Beitrag16.03.2026 , 10:41 Uhr
Es gibt auch einen "jüdischen" Staat mit u.a. unterschiedlichen Einbürgerungs-Rechten je nach Religions(!)zugehörigkeit (was einiges an Palästinenserleid erklärt), es gibt den überkatholischen Sonderfall Vatikan, Irans Gegenspieler Saudi-Arabien mit der Koransure auf der heiligen Fahne, es gibt auch christliche Länder noch mit "Staatsreligion". Das wollten Sie dann sicher auch benennen, um nicht einseitig wahrzunehmen und zu kommunizieren. Und ja, da wollen in den USA einige die evangelikale Karte spielen, beten extremöffentlich in einem eigentlich a-religiösen Staat, was selbst unsere häufig sehr protestantisch geprägten Bundespräsidenten schon lange nicht mehr machen.
zum Beitrag16.03.2026 , 10:07 Uhr
Habermas kam bekanntlich nur bis Hilden (und nicht Solingen).
zum Beitrag16.03.2026 , 10:05 Uhr
Ich ergänze mit einer Prise Marx & Co.: Wenn eine Gesellschaft es nicht mal mehr schafft, die nächste Generation Arbeitskraft zu reproduzieren, ist das unter normalen Umständen ein Alarmzeichen. Dann sind die Arbeitsbedingungen zu schlecht und müssen besser. Wenn ein Paar Vollzeit plus arbeiten (müssen), womöglich noch mit langer Pendelei dazu, während manche von ihren Dividendenscheinen den täglichen Koks ziehen, dann stimmt etwas nicht und ist vielleicht auch die Lust auf Kinder deutlich verringert. Darf ich einhaken: Koloniale Attacken mit der Armee sind etwas anderes als Einwanderung. Letztgenanntes ist der historische Normalfall bei Unterschieden in Lebenschancen, da geht es dann darum, z.B. Sprachkurse wieder effektiv und sinnvoll zu machen (ich kenne eine Lehrkraft und höre da diverse Geschichten) und allgemein zugänglich. Ich habe wie vielleicht alle hier im Forum eine hohe Meinung von mir selbst ; ) , doch nicht so hoch, dass ich Kindern anderer nicht auch etwas zutraue, mit guter Bildung etc.
zum Beitrag16.03.2026 , 08:18 Uhr
Schon arg "von oben" geschrieben, oder? Ohne Mitleid mit jemandem zu haben, der Religion und Macht versucht zu amalgamieren. Ansonsten steht in Limburg wohl noch ein gutes Domizil für religiöse Oberhäupter, las mensch mal.
zum Beitrag16.03.2026 , 08:02 Uhr
Schneider hätte starke ökonomische und ökologische Gründe im Rücken, juristische bis hin zu Karlsruhe auch. Schneider hat nur leider die SPD wenig, die Union wohl kaum im Rücken. Das kostet uns alle im Ergebnis.
zum Beitrag15.03.2026 , 23:19 Uhr
Gibt es grundsätzlich zu wenige Menschen? Nein, höchstens heißen sie nicht Lea oder Max und sind nicht stumpfblond. Verbrauchen manche deutlich mehr als andere? Ja, Lesers hier inbegriffen und andere noch viel mehr - da beginnen! Können wir inzwischen länger bezahlt arbeiten? Oft durchaus, doch bitte nicht für noch mehr Geld fürs Kapital dabei!
zum Beitrag15.03.2026 , 23:08 Uhr
Habermas skizzierte eine optimistische und doch realistische Perspektive. Mündlich kaum verständlich und schriftlich schon zum langsamen Lesen zwingend (und manchmal hätte er dasselbe auch wirklich klarer ausdrücken können), doch aus dem Vollen schöpfend und kritisch. Ein gutes Beispiel gelungener Selbst-Ent-HJ-isierung.
zum Beitrag13.03.2026 , 11:52 Uhr
Schauen Sie in die Apokalypse - das eine Tier ist ganz sicher ein amerikanischer Bison (ich paraphrasiere echt vorgebrachte Thesen).
zum Beitrag13.03.2026 , 11:51 Uhr
Ja, aber ständig Israel vorhalten, dass es sich bei seiner Dauer-Besatzung und -Expansion auf SEINe Versprechen beruft, wird ja durchaus auch kritisiert. Die Rolle der Evangelikalen ist ja im Artikel auch benannt, wenn Ihnen das fehlte.
zum Beitrag13.03.2026 , 11:48 Uhr
Der Krieg ist vor allem aus ganz anderen Gründen ein Fehler, so sehr wir alle keine Macht-Priester wollen. Und aus Fossil müssen wir raschestmöglich weitgehend raus, so oder so.
zum Beitrag13.03.2026 , 11:45 Uhr
Die FDP hatte keine positiven Ziele in der Koalition gefunden, nur abwehrende. Das ist Wissing in Rheinland-Pfalz noch gelungen. Vielleicht lag es doch an Lindner.
PS: Scholz als Stratege hätte sich auch eher über Rot-Schwarz gefreut, vermute ich. Das damals schon desolate Adenauerhaus wäre erst recht als Konkurrenz ausgefallen. So musste eine Ampel die unpopuläre Aufräumarbeit angehen.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:23 Uhr
In anderen Ländern ist es so. Meines Wissens haben Kirchenvertreter schon die Trennung auch bei anderem angeboten, denn das ist ja auch für die Kirchen nicht gut als Konstruktion (aber natürlich weniger Aufwand für einen überschaubaren Betrag an den Fiskus hierfür)
zum Beitrag13.03.2026 , 09:22 Uhr
Bei Online-Auftritten ist bald der Kündigungsbutton Pflicht. Genauso einfach wie hinein ins Abo auch wieder hinaus. Eine Anregung für die verschiedenen Religionsgemeinschaften? Kein Zwang (oder auch nur erschwerter Austritt) bei solchen Dingen ist ja doppelt sinnvoll. Bekanntlich bleibt z.B. die Taufe weiterhin religiös gültig, bekanntlich darf auch wieder eingetreten werden, wenn wieder ein Verhältnis zur jeweiligen Kirche (o.ä.) bestünde. Aber ein Austritt sollte digital (mit mehrfachem "Wollen Sie's wirklich?") und beglaubigt möglich sein.
Generell: Eine konsequentere Trennung von Kirche und Staat wäre auch für die Kirchen hilfreich.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:17 Uhr
Schnee und stabile Verhältnisse am Berg sind Hauptworte des baldigen Präteritums. Leider.
Hütten sind keine Hotels. Ein bisschen Hygiene ist dabei schon nett - Wie Füße, Schritt und Achseln Dritter nach einem Tag Wanderung einem auf engem Raume entgegenriechen können, verändert schon die Qualität des Schlafs, vor allem, wenn jemand auf geschlossenen Fenstern bestünde. Für Luxus (ich mag durchaus eine kurze warme Dusche) gibt es dann aber immer noch die Ebene danach.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:09 Uhr
Naja, das ist jetzt schon sehr simpel, oder? Die Fälle gibt es, aber auch andere. Der Unterschied zur rassistischen Selbstbedienerbude rechts nebenan ist immer noch deutlich.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:08 Uhr
Leider wahr, so wahr, und bei Wahlentscheidungen nie solchen Kampagnen auf den schwarzen Leim gehen.
PS: Hagel wie Laschet bekamen auf den letzten Metern noch einen Mediensturm. Das sollte nicht der Grund sein, die nicht bzw. deren Partei nicht zu wählen, sondern die falsche Programmatik, Personalpolitik und das falsche tatsächliche Handeln der Union. Daran muss sie endlich auch mal arbeiten.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:04 Uhr
Ich finde es nur schade, dass es die FDP in Mainz mittrifft, wo sie zwar so seltsame Sachen wie pompöse Fluss-Autobrücken voranstellte, und das noch in heutiger Zeit, aber immerhin eigene konstruktive Ideen einbrachte. So anders als im Bund. Das ist das eine Bundesland, wo ich der FDP die 5,01 % gönne.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:01 Uhr
Tipp: Jugendorganisationen sind meist "radikaler" als die Partei. Schauen Sie auf die erschreckend unreflektierten Neoliberalismen bei JuLis und Junger Union, um auf andere Parteien zu schauen. Dass die jetzige Wirtschaftsweise so nicht weitergehen kann, halte ich freilich für belegt: Rohstoffe, Klima, Verschmutzung, ökonomische und ökologische Verlotterung. Die grüne Jugend hat wohl zumindest da einen Punkt.
zum Beitrag13.03.2026 , 08:58 Uhr
Palmer scheut die Verantwortung nicht.
Nun ist es erst mal ein sehr kluges Manöver (Rudi Hoogvliet?). Özdemir hat ihn nämlich entweder im Kabinett und damit einen Ausleger von der rhetorischen Stärke und Denkschnelligkeit eines FJ-Strauß für die ganze Bandbreite. Oder kann später verweisen, dass er es ja versucht hätte und ihn als Konkurrenten kleiner. Jedenfalls schiebt das Manöver die Grünen auch in die rechte Mitte und verhindert den Trennkeil zwischen Palmer-Grünen und Links-Grünen halbweg.
Aber grüne Politik muss Özdemir dennoch machen. Zuerst nämlich das Land, und das braucht bekanntlich Verkehrswende, Energiewende, Wirtschaftswende.
zum Beitrag13.03.2026 , 08:52 Uhr
Das sind zwei verschiedene Vektoren, und da haben Simplifizierungen besser wenig zu suchen.
Jemand, der mit R*ssismus "erfolgreich" wäre, den wollte ich nicht. Ich finde bei Palmer gut, dass er zu 99,9 % auf solide andere Art erfolgreich ist. Auch wenn er natürlich immer noch grün-ambitionierter sein dürfte (und seine Gosch ein paar Mal nicht im Griff hatte).
zum Beitrag13.03.2026 , 08:49 Uhr
Von Lenthe drischt da zu einseitig ein. Palmer bezog sich bekanntlich auf einen angeblichen Tweet desjenigen und entschuldigte sich als gelernter Historiker auch rasch, dass er nicht sauber nachrecherchiert hatte. Sein Sternvergleich war übersteigerter Stress und falsch, ich teile nicht alle Positionen Palmers, eher im Gegenteil. Von Lenthe hat da aber aufs Schienbein gehalten.
Unfrieds ungrünes Grünentum halte ich allgemein leider für mehr schwarz als grün, doch er hat hier einen Punkt: Palmer ist der vielleicht beste Umsetzer in Baden-Württemberg, hoch intelligent, schnell, mit seiner ruppigen Art eben auch scheinbar unangenehme Dinge anpackend. Er bräuchte zuweilen einen Knebler, in der heutigen Social-Media-Zeit zumal. Doch er bleibt der natürliche Nachfolger Özdemirs. Und sollte sich im Kabinett resozialisieren dürfen. (Ich weiß gar nicht, ob Özdemir wirklich will, dass so ein Powertyp mit im Kabinett ist)
Den Werteüberschuss, den er bei den Grünen sieht, den hat er übrigens selbst. Eine Mischung aus "Logiker", "Rebell" und "Beharrer", die eben auch in die große Mischung gehört. Dabei bitte aber auch die Politik der grünen Partei umsetzt, soweit das in einer Koalition geht.
zum Beitrag13.03.2026 , 08:34 Uhr
Gehen wir mal davon aus, dass Trump auch religiös ignorant ist, dass Netanyahu nur an sich selbst, den ewigen Krieg und die Ideologiebrocken seines Vaters glaubt. Aber daneben und darunter gibt es andere, wo tatsächlich ein Revolutionsgardist als nüchterner Politiker durchginge.
Wohlgemerkt: eine christliche, jüdische, pastafari, ... Prägung kann bei politischem Engagement zum hilfreichen Wertefundament und/oder Widerstand gegen Machtpolitik führen oder zum destruktiven Eifertum. Wir sollten aber die bedenklichen Sprüche von Armageddon (US) und Amalek (Netanyahu) bitter ernst nehmen - sie wollen nicht nur militärischen Konflikt, sondern pseudoreligiös motivierte Auslöschung des Gegenüber. Das toppt die Mullah-Sprüche, nebenbei.
zum Beitrag13.03.2026 , 08:21 Uhr
PS: Wer fossile Bodenschätze wegnagt wie einige der umsatzgrößten Firmen der Welt und darüber hinaus auch noch politisch dafür sorgt, dass die Kosten wie direkte und indirekte Umweltschäden durch die Allgemeinheit getragen werden, hat sich das "fossile Geier" aus meiner Sicht verdient. In Deutschland spielen da neben direkten Fossilfirmen auch Verbrennerauto-Dinos eine unrühmliche (und für uns teure) Rolle.
zum Beitrag13.03.2026 , 00:28 Uhr
Wir müssen jetzt beginnen, und sobald wir den Autosektor nicht mehr so künstlich aufpumpen wie seit 93 Jahren, setzt die Normalisierung ein. Ja, es wird nach dieser langen Fehllenkung Zeit brauchen. Sie wollen doch auch deutlich mehr Unabhängigkeit von Zaren, Scheichs und Cowboys, wollen ein stabileres Klima, wollen das Geld im Lande lassen? Dann raus aus der Bequemlichkeits- und Denkverbotsecke in unserem Land und Umstieg als hohe Priorität. Angemessen teure Fossilpreise - am besten durch Ökosteuern - sind nach dieser Logik Lösungen und keine Probleme.
zum Beitrag13.03.2026 , 00:24 Uhr
Werden Sie "Reich", fragen Sie dann doch Frau Reiche oder Hrn. Wissmann unselig. Merz hat die FDP ja schon beerdigt.
zum Beitrag13.03.2026 , 00:22 Uhr
Von Ihnen nichts, von mir nichts. Weimer kann es nicht nur aus meiner Perspektive weder politisch-handwerklich, noch kulturell, sondern belastet v.a. Merz wiederholt und zunehmend. Daher könnte es aus dessen Position sinnvoll sein, jemanden anders einzuwechseln. Zur Gesichtswahrung später im Jahr.
zum Beitrag13.03.2026 , 00:20 Uhr
Nein, ich meine, dass Kinder besser nie Mittel für emotionale Zwecke der Eltern sind, sondern das zählen soll, was für sie vermutlich am besten ist. Und ich will nicht ausschließen, dass es eine Gemeinschaft mit vielen anderen Kindern ist. Oder auch Kleinfamilie. Im Hort sind die Menschen pädagogisch ausgebildet, daheim in der Regel nicht. Dafür haben sie vermutlich mehr Wärme. Hängt von den vorherrschenden Persönlichkeitstypen und Bedürfnissen ab, vermute ich mal. Deshalb halte ich die Frage für schlichtweg offen.
zum Beitrag12.03.2026 , 17:38 Uhr
Danke für die Zeit und Mühe, genauer hinzusehen.
zum Beitrag12.03.2026 , 17:35 Uhr
Es gibt einige Länder, wo das die Regel ist oder im Fall der DDR: war. Kinder sind nicht für ihre Eltern da, zumindest nicht in dem Alter. Welche Variante besser ist, weiß ich nicht wirklich. In einer idealen Welt haben wir unsere eigenen "Bedürfnisse" so im Zaum und die Großkapitalgier so im Griff, dass beide Partner Teilzeit arbeiten und dabei ein "gutes Leben" führen können, auch mit Kindern dabei.
Fortschritt und Produktivität heißt nicht zweimal vollarbeiten, sondern eben mit weniger Stunden und weniger Zeugs-Konsum Wohlstand zu haben.
zum Beitrag12.03.2026 , 17:32 Uhr
Eher nee beim Fiskus, denn diese Verzerrung zieht das Geld aus dem Land, schüttelt die Wirtschaft, senkt die anderen Steuereinnahmen also, verteuert die Rechnungen der staatlichen Gebäude, fördert Russlands Angriffskrieg, gegen den wir eine ähnliche Summe der Ukraine gönnen würde. So deutlich insgesamt sehe ich das also nicht.
Wenn die in einer idealen Welt ihren Sprit etc. kaum noch verkauft bekommen, können die keine hohen Preise nehmen, die Raffinerien stehen sonst still. Oder sie legen sie teuer still. Was irgendwann ohnehin absehbar kommt, wenn es immer schneller gen E geht, doch jetzt noch nicht. Wenn wir nur so viel Strom verbrauchen würden, wie die Erneuerbaren bieten, hätten wir Preise nahe Null (hypothetisch). Bevor wir aber künstlich in den Disput über einen Nebenpunkt gehen, einen schönen Tag. Das "Nichts" vom Tempolimit würde ich, siehe obige Gründe, immer noch gerne mitnehmen. Eben auch zur Nachfragedämpfung bei Knappheitsängsten, vgl. 1973.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:27 Uhr
Sofort absägen fällt auf. Und was mensch Weimer vorwerfen kann, kann auch Linnemann und Merz in geringerem Maße vorgehalten werden. Aber ihn in drei Monaten zum Botschafter in Molwanien "hochzubefördern" wäre doch auch etwas. Kultur oder Politik, wenigstens eins von beiden sollte die Nachfolge können.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:25 Uhr
Wenn mensch es tatsächlich liest, sind da kluge Perspektiven, teils unterschiedlich, in der grün-rot-roten Koalition bekäme dann doch wohl besser die SPD Außen und Verteidigung, um den Streitpunkt auszuklammern. Beide pieksen in die kleinen Lebenslügen der anderen, doch eigentlich können sie miteinander. 2013 hätte die Mehrheit nach ausreichend Erklären genutzt werden müssen - unsere Republik wäre viel, viel weiter als nach der Merkel-Stagnation.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:20 Uhr
Die Ampel hat mit Wissing gut, unter Schmitt weiter funktioniert. Am besten hätte sich die FDP am Ort so weit von Lindner distanziert wie so gerade noch möglich. Die FDP hatte eigene konstruktive Ziele (die ich nicht teilen muss), auch dies im Kontrast zu Bundes-Lindner. Das ist der Landesverband, wo ich Mitleid fühle.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:15 Uhr
Machen Sie's, oder machen Sie es nicht. Die Realität gilt es zu ändern. Ich würde es dabei zumindest in Anführungszeichen setzen, um zu betonen, dass diese Weltsicht nicht die Ihre ist.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:11 Uhr
Oder einfach Einkommens- und Vermögensverteilung wieder fairer. Und Spritpreis umweltkostengerecht. Das beschleunigt den Übergang zu E-Bikes, Bus, Bahn, E-Auto, Tram, Fuß.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:10 Uhr
Warum? Das CO2 ist bei fossilbetriebenen Fahrzeugen definitiv da - und noch viel zu niedrig eingepreist. Da müssen wir so oder so raus.
zum Beitrag12.03.2026 , 16:08 Uhr
Wenn wir damit wirklich Mobilität für alle meinen, dann sind das ÖPNV und Bahn und Rad und Fuß, die sind von Fossil-Problemen wenig oder gar nicht betroffen, könnten aber in der Tat sowohl Ausbau wie Preisstabilität gebrauchen. Das Auto immer noch weiter zu fördern würde nur die Zersiedelung noch mehr fördern und damit längere Strecken erfordern, also künstliche Mobilitätsprobleme schaffen.
zum Beitrag12.03.2026 , 12:39 Uhr
Wir haben seit 93 Jahren eine Umleitung öffentlicher Ressourcen zum Auto-Komplex und den fossilen Geiern ...
Da die Union doch ab und an "Markt" vorschlägt: Das Preissignal bei Fossil will uns übrigens etwas sagen: Dass wir ganz schnell da raus sollten, so weit wie möglich, nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ökonomischen Gründen.
zum Beitrag12.03.2026 , 10:57 Uhr
Relevantes Netzwerk für den Bereich Kunst sind keine Einflusskäufer.
Sein Adressbuch gegen viel Geld eintauschen, das kommt mir gerade irgendwie bekannt vor, irgendwas mit Sauerland womöglich.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:13 Uhr
Reiche macht etwas, um "etwas zu machen". In der Tat bleibt sie da viel zu vordergründig stehen, statt Fossil tatkräftig ein Stück wegzuschaufeln, wo die Gründe hierfür wieder einmal deutlich sind. Leider eine Marionette e.ons, das erscheint mir zumindest Reiches Verhalten am ehesten erklären zu können.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:09 Uhr
Das würde ja verdeutlichen, welchen volkswirtschaftlichen Gewinn der Abschied von teurem Fossil und kostengerechte Besteuerung brächte. Und wäre womöglich noch sozial, indem es die großen Energieraushauer tragen lässt? Das geht ja gar nicht!
zum Beitrag12.03.2026 , 09:07 Uhr
Dass ein Tempolimit etwas für quasi null Kosten bringt (Unfallopfer, Verkehrsfluss, CO2, Kosten), ist meine Auffassung, und Sie haben vermutlich eine andere.
Es ist symbolisch noch stark aufgeheizt, dass mensch vielleicht auch oder nur andere Felder mit höherem Aufwand zuerst angeht. Die teils auch mehr bringen werden. Kriegsgewinner sind die Fossil-Geier und alle Stromerzeuger durch die "Merit Order". Je eher wir kein Gaskraftwerk als Preissetzer mehr haben, desto billiger wird's. Je schneller wir Fossil nur noch als Beifütterung haben, auch bei Wärme und Verkehr, desto besser. Und ja, diese Minikrise gerade zeigt es doch wieder einmal.
zum Beitrag12.03.2026 , 08:15 Uhr
Ich kenne zufällig und anekdotisch einen Fall, wo ein eigentlich klarer Mann aus dem FDP-Klientel (nicht nur von Einkommensklasse) grün wählte, damit es Özdemir und bloß nicht Hagel/ diese Union oder gar dieser seltsame Typ ("russlandgesteuerter Rumäne") von der AfD würde. Selbst diese Wählerwanderung könnte es gegeben haben. In Baden-Württemberg binden die Grünen auch christlich geprägt engagierte Menschen und wird nicht automatisch dann Union gewählt. Auch nicht mehr vom Pfarrer/Pastor. Nach der Wahl ist das Programm immer noch wichtig. Die Grünen werden mit einer fast gleich starken CDU und keiner anderen Option weniger durchbekommen als vorher, aber Energiewende, Verkehrswende und Wirtschaftswende weg von Fossil sollten sie anstreben, auch im Landesinteresse. Die CDU sollte Hagel irgendwo on the job nachtrainieren lassen und sich Digitalisierung und Bildung schnappen, das dürften sie hinbekommen können und auch punkten für in fünf Jahren.
zum Beitrag12.03.2026 , 08:06 Uhr
Online frage ich lieber einmal mehr nach: in welche Richtung ging es? Dass Teilzeit für beide mehr eine gangbare Option werden sollte? Und auch wirtschaftlich darstellbar?
zum Beitrag12.03.2026 , 08:04 Uhr
Vor allem weniger Müll machen. Sachen reparieren, weniger kaufen, den Tisch aus Studizeiten immer noch nutzen. Ausnahme: den alten undichten Kühlschrank mit dem hohen Verbrauch wirklich besser durch ein neues Gerät ersetzen - dabei lässt sich der alte Kasten gleich mitnehmen lassen oder beim Kauf am Ort abgeben. Es ist schon auch komplex: Sperrmüllfledderei findet sich am nächsten Tag weit verstreut auf der Straße wieder, daher sind zentrale Termine nicht so populär, aber Sperrmüll in überschaubarem Maße sollte bundesweit fast überall möglich sein. Wer da mental überfordert ist, mag Nachbarn zur Hilfe ziehen.
zum Beitrag12.03.2026 , 07:59 Uhr
Ist das denn so? Die Unterstützung? Dass es ein Verbot wäre? Dass BaWü sich Berlin anschlösse? Oder hat das alles nur wer berichtet? gruene.berlin/nach...lin-umwandeln_3056 ist, was ich für die Berliner Grünen auf die Schnelle finde. Und autoarm in der Millionenstadt ist faszinierend reich für Menschen und Raum. Stellen wir uns vor, dass der öffentliche Raum wieder freier wird, wie es in Amsterdam in den 1970ern gelang! Kritisiert werden oder nicht ist übrigens nicht der Maßstab für politisches Handeln.
zum Beitrag12.03.2026 , 00:03 Uhr
Weniger verbrauchen ist gut gegen Inflation (Angebot & Nachfrage, da war mal was). Und gut für den Geldbeutel. Wir können natürlich auch viel verbrauchen, das hat dann eben auch diese ungewünschten Folgen.
Dass die lautesten Lobbybrüller von der Fossillobby noch mehr Zaster bekommen, kann es jedenfalls _nicht sein. Hohe Fossilpreise sind Teil der Lösung.
zum Beitrag11.03.2026 , 23:59 Uhr
Kosten senken heißt, den volkswirtschaftlich teuren Autoindustriegangs auch mal Nein zu sagen. Was wir sparen könnten, wenn Autos und Flugzeuge endlich Vollkosten zahlen würden! Davon können wir soziale Wohlfahrt schaffen. Und einen ausreichend guten ÖPNV und Radwege auch in der Breite.
zum Beitrag11.03.2026 , 23:24 Uhr
Manche halten ja auch Wüst für einen netten Politiker.
Das war, bevor er im Wahlkampf Farbe und Format bekennen musste. Er hatte die Union mal komplett hinter sich, die eine Chance witterte. Und das ist die eine Leistung, die ich anerkenne, falls es nicht nur der Machtwunsch war. Keine persönlich werdenden Kämpfe war seit Teufel bei der Union nie der Fall. Die war sich selbst der ärgste Feind.
zum Beitrag11.03.2026 , 15:43 Uhr
Ja, das hat anscheinend sogar Merz herausgefunden, dass der Krieg weniger Israel diente als Netanyahu persönlich. Und zumindest so überdiplomatisch drückt er es dann doch mal aus.
zum Beitrag11.03.2026 , 15:40 Uhr
40 Jahre waren die US-Truppen massiv und deutlich in Deutschland (West) und wurde Demokratie eingeträufelt. Sie sind es ja eigentlich immer noch. Eine Generation mindestens. Außer es würde sich rasch eine eigene Regierung und Struktur bilden - wohlgemerkt in einem multiethnischen, diversen, nicht nur bei der Rolle von Religion tief gespaltenen Land. Das durch Öl und Gas von allen geplündert werden will (cf. Saddams Einfall in die Öl-Provinz Khusistan). Wo viele bewaffnete Menschen alles zu verlieren haben. Am einfachsten ist tatsächlich eine Lösung Venezuela. Selbe Unterdrückung, aber Tribut an die USA. MIt dem Schah konnte die USA ja auch schon gut leben, kritisierte nur dann und wann etwas. Nur Netanyahu scheint halt den Krieg zu brauchen, solange er am Leben und im Amt ist.
zum Beitrag11.03.2026 , 15:34 Uhr
Manchmal lesen Menschen etwas aus meinen Zeilen, dass ich froh bin, dass ich keine bei jedem verständliche Anleitungstexte beruflich schreiben muss. Das scheint mir nämlich nicht zu liegen.
zum Beitrag11.03.2026 , 15:32 Uhr
Weimer kann m.E. nicht Kultur, vielleicht Kulturkampf. Weimer kann nicht generell Politik, hat weder Erfahrung noch relevantes Netzwerk. Gut, Kanzler könnte er damit womöglich werden. Aber bitte nicht fachlich Kulturbeauftragter
zum Beitrag11.03.2026 , 12:01 Uhr
Palmer, der seine innere Balance hielte, wäre zwar m. E. noch nicht progressiv genug für die Lage, doch seine Umsetzer-Bilanz in Tübingen ist einfach gut, sein Verstand scharf und und und. Er wäre ein möglicher nächster Ministerpräsident. Die Programmatik der Grünen würde ihn vorantreiben müssen. Özdemir wird es ernsthaft erwägen.
zum Beitrag11.03.2026 , 11:58 Uhr
Natürlich kann eine fast gleichstarke Partei mehr Berücksichtigung erhalten als ihre Vorgängerfraktion. Die Union sollte dafür besser mehr Ideen haben als Pöstchenschauerei. Auch für Nachhaltigkeit, Soziales und Wirtschaft.
Hagel hat die Wahl wohl vorher verloren. Dann sich den Kopf nicht selbst waschen können, sondern dafür die Gattin zu brauchen, war dennoch kein Glücksmoment. Er kann sich jetzt noch mal das Handwerk abschauen.
zum Beitrag11.03.2026 , 11:54 Uhr
Eine angemessene Bestrafung von Trump & Co. für ein eigenartiges Sexualverhalten wäre doch ein X.-N.-Auftritt im Weißen Haus. Bitte schallisoliert. Dieses Lied, es wird ein seichtes sein.
zum Beitrag11.03.2026 , 00:04 Uhr
Der Nachname der Autorin? Schwab. Recht hat sie dennoch. Private Räume darf jeder vermüllen, öffentliche aber nicht.
zum Beitrag11.03.2026 , 00:01 Uhr
Wir brauchen ausreichend Geld für gemeinsame Infrastruktur, Solidarität und vieles mehr. Wir brauchen eine breite Rentenbasis für jetzt und später. Wir brauchen Chancen auch für die Wenigverdieners in Ehen. Hauen wir die Ehegatten-Spaltung weg! Taktisch klug wäre, ein Zurückgeben der Mehreinnahme. Mehreinnahmen holt staat sich besser von Vermögen und Erben und nicht vom Arbeiten. Wer es umgehen will, könnte Partners übrigens ja ein reguläres Gehalt mit sozialer Absicherung etc. (!) zahlen.
zum Beitrag10.03.2026 , 16:57 Uhr
Ich verstehe Ihre Bemerkung teils, und ob jemand "Gewinner" ist oder nicht, sollte auch nicht so wichtig sein. Das ist Politik und nicht Olympia.
Erklärungsversuch: Özdemir hat zuletzt mit einer ausgeklügelten Strategie und persönlich auftrumpfend Prozente gegenüber einem Einbruch hineingeholt, das wäre der "Gewinner". Die Latte für die Union im Ländle war mal 50 oder wenigstens 40 % - wie ist sie gewöhnlich für Grün?
zum Beitrag10.03.2026 , 14:23 Uhr
Geht doch alles: den umsetzungsstarken Boris Palmer als Nachfolger aufbauen und ihm im Kabinett resozialisieren und wirklich grüne Politik für "linke" Gerechtigkeit und Umwelt machen und der Union auch ihre Gewinne gönnen - Bildung sehe ich da als das Feld und Betriebs-Händeschütteln zwischen Hohenlohe und Hohentwiel.
zum Beitrag10.03.2026 , 14:19 Uhr
Eigentlich war Baden-Württemberg rabenschwarz bis hin zu absoluten Mehrheiten. Da mussten schon Mappus' Wüten und Fukushima zusammenfallen, um das zu ändern. Beides ist inzwischen nicht mehr so präsent. Jetzt waren wohl das altbackene Unions-Programm und der ähnlich fehlbesetzte Kandidat die Gründe dafür, dass sogar Grüne vorbeiziehen konnten. Baden-Württemberg will noch einmal 5 Jahre lang grüne Politik. Und wenn mensch an der Verfassung etwas nachfeilen will, dann ginge das mit der Union auch gerade mal locker. Tipp wäre: Palmer wiedereingliedern, im gleichen Atemzug gleiche Rechte, soziale Chancen und Umweltschutz noch weiter stärken. Die Union könnte Schavans Ansätze bei Bildung weiterentwickeln und damit punkten.
zum Beitrag10.03.2026 , 13:25 Uhr
Bundespräsidenten-Format. Wir brauchen wieder mehr differenzierendes Grau, so viel energiefressender ist das eigentlich gar nicht.
zum Beitrag10.03.2026 , 13:18 Uhr
Ich weiß nur gerade nicht, ob die Flugzeuge aus Incirlik starten, die die Bomben auf Teheran abwerfen. Angriffe auf US-Stützpunkte wären etwas anderes. Sonst hat das Hereinziehen Dritter keinerlei Rechtfertigung - das wäre ius in bello, wenn wir da gemeinsam rufen wollen. Und ich bin immer noch froh, dass Frau von der Leyen diplomatisch ummantelt die US-Bevormundung zurückwies.
zum Beitrag09.03.2026 , 22:32 Uhr
Die CDU hat dort früher absolute Mehrheiten geholt, hatte aber auch Späth, der als kanzlertauglich gehandelt wurde. Hatte ein Modernisierungsprogramm und eine breite Bildungsoffensive mit Schavan.
Und jetzt noch mal die BaWü-CDU in ihrer jetzigen Verfassung ... Glauben Sie wirklich, dass da das erste Wort "wirtschaftliche Kompetenz" wäre?
zum Beitrag09.03.2026 , 18:34 Uhr
Das Wahlrecht hat nur niemand verstanden, gewisse Wahlkreise waren viel wertvoller als andere, es kamen dann nur die Dominanzwahlkreis-Fritzles rein, und da wurde dann obergeschwäbelt bei den Schwarzen und stadtgeschwäbelt bei den Grünen, nicht gut für eine breite Mischung der Ansichten in den Fraktionen. Ich gebe Ihnen Recht, dass die Personenzuspitzung, die ich generell _nicht so mag, wohl den Ausschlag gab. Da hätte sich die CDU schon mal einen anderen oben hinstellen müssen. Hagel hätte besser noch als Minister/Landrat/OB ein bissle mehr Anlauf nehmen können als jetzt.
zum Beitrag09.03.2026 , 18:28 Uhr
Diplomatisch ausgedrückt diese US-Bevormundung zurückgewiesen.
Was Saudi-Arabien, Israel und USA da abziehen, mag die vor allem treffen, die wir alle nicht mögen, aber eben erst mal das Volk und die Opposition. Marionette der USA ist seit Mossadegh und dem Schah keine Option im Iran.
zum Beitrag09.03.2026 , 18:25 Uhr
Naja, Spahn wurde nach der Sparkasse Ahaus von seiner Partei geschoben. Doch nicht jede(r) aus Banken und Industrie ist dadurch gleich verdreht. Die gesunde Mischung macht's wohl auch hier.
zum Beitrag09.03.2026 , 16:09 Uhr
Eine Story hatte und hat Özdemir. Eine Strategie auch (Rudi Hoogvliet, warst Du das wieder?). Jetzt will ich aber auch vier Jahre mehrheitlich grüne Bewerbung für 2030. Die kommende Verbrenner- und Fossilkrise ist ökologisch orientiert anzugehen.
zum Beitrag09.03.2026 , 16:06 Uhr
Wie in BaWü traditionell zu erwarten. Hätte die CDU auch nur die einfachsten Hausaufgaben gemacht, personell und programmatisch, hätte sie FDP und AfD kurzhalten können, hätte sie eine dominante Stellung haben müssen, nachdem die Wut über Mappus, S'21 & Co. so langsam verraucht war.
In BaWü ist die FDP traditionell nicht nur neoliberal-versimpelt, sondern hatte auch mal eine liberale Seite. Zuletzt aber kaum noch - ok, lassen wir gelten.
zum Beitrag09.03.2026 , 16:02 Uhr
Die Frauen-Männer-Frage für eigene Machtpositionen und Übergriffe zu missbrauchen oder von anderen Macht/Kapital-Unterschieden abzulenken, ist wohl nie so eine gute Idee. Dass es sie weiterhin gibt, stimmt ebenso.
zum Beitrag09.03.2026 , 15:57 Uhr
Freuen wir uns einfach über alle, die eher progressiv wählten.
zum Beitrag09.03.2026 , 15:40 Uhr
Von Grünen darf mensch schon verlangen, dass sie wirksamen Umweltschutz sowie gleiche Rechte und Chancen für alle anstreben. Was ich dem Strohmensch der Berliner Grünen genauso zugestehe wie einem Boris Palmer. Da gute Grüne/ böse Grüne spielen zu wollen, ist unfreiwillig amüsant. Wenn Özdemir die Energiewende, Verkehrswende, ... auch so hinbekommt: na prächtig. Mitglied der Grünen ist er dabei immer noch und sollte er inhaltlich auch sein.
zum Beitrag09.03.2026 , 15:37 Uhr
Bei S'21 bei Ihnen, entlang von Zürich und Geißlers Vorschlag. Doch da haben zu viele ihr politisches Kapital hineingesteckt und das Flächenfell des Bären der Gleisfläche an lokale Baufirmen und Großspender verteilt, da hätte es einer absoluten Mehrheit der Grünen bedarft.
zum Beitrag09.03.2026 , 14:29 Uhr
Nichts ist unendlich. Selbst das "Wir in NRW" der dortigen SPD unter Rau mit absoluter Mehrheit ist Geschichte. Özdemir ist kein Grüner, hat Freimeilen, Lobbyistenkredit in den USA überwintern müssen. Integrität war jetzt nicht sein USP. Die Wahl hat vor allem Hagel verloren, weil er und die Union nicht g'schafft haben.
PS: Ich bin gespannt, ob Özdemir nun Palmer einbindet. Der ist immer noch das - leider teils auch mal verirrte - größte politische Talent des Ländles. Rudi Hoogvliet sollte es ihm raten.
zum Beitrag09.03.2026 , 14:15 Uhr
Das eine ist nachhaltig: Deutlich weniger Autos. Findet auch in der reinen Großstadt statt, wo es ginge (wobei eine abgespeckte Version wohl praktischer umsetzbar wäre). Das andere ist nicht nachhaltig. Immer noch aufs volkswirtschaftlich superteure Auto setzen.
Man kann auch Wahlen gewinnen, aber - nach vielen Kriterien - falsche Punkte dafür nutzen. Fehler gefunden.
zum Beitrag09.03.2026 , 14:12 Uhr
Merz müsste an der Realität orientiert längst Wahlkampfpositionen wieder abräumen, speziell die antigrüne sachlich falsche Hetze seiner Partei. Ansonsten läuft er eben weiter gegen die Wand.
In Baden-Württemberg passte nichts zusammen: verhageltes Personal, unbedachtes Retro-Programm und keine Regierungsoption ohne Grün.
In Rheinland-Pfalz ist Dings ja auch ein eher unattraktives Personalangebot, da sollte dann aber doch mal das Programm stimmen oder die Leute in der 2. Reihe. 34 Jahre Opposition hatte die Union in einem ländlichen, konservativen, katholischen Land - und nichts erarbeitet? Macht die Union nicht denselben Fehler zum Zweiten?
zum Beitrag09.03.2026 , 14:04 Uhr
Wir woll'n die Glatze seh'n, wir woll'n die Glatze seh'n - leider hat die FDP nicht auf Programmatik gesetzt. Die Zeiten des Freiburger Programms sind passé. Sondern auf westerlindneroide Mätzchen und neoliberale Lächerlichkeit.
In Rheinland-Pfalz hat die FDP hingegen trotz ein bisschen viel Retro letztlich konstruktiv mitgearbeitet. Das könnte daher der letzte Landtag sein, wo die FDP noch drin sein wird. Wenn der Zange CDU-SPD nicht eine falsche Polarisierung gelänge.
zum Beitrag09.03.2026 , 13:52 Uhr
Kein Kopftuch wurde noch faktisch zugestanden. Sobald aber Oppositionelle als 5. Kolonne Israels und der USA denunziert werden können, ist der Graben erst mal gezogen. Die USA hat kein Konzept, und das schmerzt bei den vielen Toten. Israel hat ein recht destruktives Konzept, da ist aber wenigstens Methode im Irrsinn. Der militärisch-theologische Komplex müsste seinen Einfluss und seine Privilegien massiv herunterfahren, aber dafür eben etwas gewinnen. In Südafrika war es Zugang zu internationalen Märkten und Behalten einer wirtschaftlich stärkeren Position, so unfair das Letztgenannte auch war.
zum Beitrag09.03.2026 , 13:43 Uhr
Als Lehrer m/w/d Hagels hätte ich mich geschämt. Dieser hätte es auch ohne Ozonlochverwirrung ja einfach halten können: "Je mehr CO2, desto heißer. Das wollen wir nicht, das kostet nämlich. Also würde ich gegen die Beschlüsse meiner Partei als Minischdrbräsdend da tatsächlich mit Energie anpacken. Wir müssen nämlich aus Verbrennerauto, Fossilheizungen und auch in der Industrie klug und rasch raus."
zum Beitrag09.03.2026 , 13:39 Uhr
Erfolg ist nicht bereits, Prozente zu holen und Wahlen zu gewinnen. Umsetzen von grünen Punkten für Nachhaltigkeit wäre der Prüfstein. Was auch als Regierungschef leichter gelingt, und Özdemir wird auch der labilen CDU 'Erfolge' gönnen müssen - nur sollte er den ökologischen Umbau von Verbrennerauto zu Zukunft auch nie verschleppen. Mut zum eigenen Denken und Handeln wäre auch ein wertvolles Erbe Hannah Arendts
zum Beitrag09.03.2026 , 11:20 Uhr
Das Wort empfinde ich als unzutreffend für das Beschriebene. Das ist null Solidarität, sondern Wegschubsen der Kameradinnen mit Samthandschuhen und Giftspritze.
Wenn Frauen nur noch Frauen förderten oder (wie gehabt) Männer nur Männer, völlig unabhängig von Passung und Fähigkeit, das wäre eine toxische Solidarität.
zum Beitrag09.03.2026 , 11:15 Uhr
Hagel konnte nicht mal Treibhauseffekt. Die Union sollte dringend Nachhilfe bei Klimaschutz und Umwelt nehmen. In vier Jahren hat sie übrigens, konstruktives Vorgehen vorausgesetzt, wieder eine Chance. Dann ist Hagel nicht mehr so arg rehblauäugig unterwegs, hoffe ich. Wie der zu rasch aufsteigen konnte, sollte die Union mal aufarbeiten. Die Linken vermisse ich (BSWler, denkt mal nach), die FDP weniger, wobei sie in Rheinland-Pfalz eine Chance haben dürfte, weil sie konstruktiv mitregierte.
zum Beitrag09.03.2026 , 11:11 Uhr
Die CDU hatte nicht nur einen Kandidaten, der außerhalb der Partei wenig zu melden hatte, unsouverän zumindest wirkte, fachlich Ozonloch und Treibhauseffekt durcheinanderbrachte. Sie hatte auch keine Programmatik und kein Personal in der zweiten Reihe, die das kompensiert hätten.
Die taktisch kluge Zuspitzung CDU oder Grüne gab dann den Anstoß, noch einmal Grüne zu wählen. Was ich selbst von Freund X hörte, der eigentlich soziodemografisch und von der Einstellung wohl ein FDPler wäre. Worauf Özdemir aber jetzt achten muss, dass er ökologisch auch hinbekommt. Eine bloß peter-unfriedig grünliche Schwarzpolitik wäre verfehlt, da muss Baden-Württemberg vorangehen, wie mit der EnBW, auch bei einem Verkehr jenseits von Nur-Auto. Dafür darf dann die CDU Schavans gute Ideen in der Bildung herauskramen und einfordern.
zum Beitrag07.03.2026 , 16:05 Uhr
Die Hamas ist übel, aber f*? Das Kopftuch wäre völkisch-religiös? Wie jetzt? Der Rechtsextremismus ist hierzulande leider immer noch, der gegen Immigranten herzieht und denen die gleichen Rechte abspricht. China, inzwischen merkantil-kapitalistisch-nationalistisch, ist genauso wenig Freund wie Sowjetunion/Russland oder Kuba. Wobei ich das Nixon nó des Spruchs verstehe und mir nicht Habana als Bordell der USA zurückwünschen würde. Regeln gelten dabei auch für alle.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:37 Uhr
Nix fällt. Merz hat sich nicht eingearbeitet oder vorbereiten lassen.
Also: bei Leuten mit starkem "Macher"-Kanal das Powerspiel machen und sofort zurückberühren o.ä. - Macron machte es vor. Spanien als Teil der EU benennen und Dissens kurz klarstellen geht öffentlich - die 5 % auch. Wir brauchen die Spanier wie sie uns. Vor allem brauchen wir die EU.
Oppositionsrede gestehe ich ihm wirklich und ernsthaft zu, wie den ähnlich inselbegabten Westerwelle und Lindner.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:33 Uhr
Tja, und jetzt um das Bild zu ergänzen hätte dann aber Deutschland zuvor "bis zum Belt" gefordert, wäre mehrere Male nach Dänemark blutig eingefallen, schösse und bombte dort, hätte Proxy-Truppen. Am Ort lebten auch gewaltsam vertriebene Exil-Holsteiner.
Das erklärt, warum selbst eine Hisb'Allah da eine Deckung dort die Bevölkerung hat. Weil sie als Schutz vor diesem Israel angesehen wird, ob zutreffend oder nicht
zum Beitrag06.03.2026 , 17:29 Uhr
Woher haben Sie das gerade? "Die" Religion will ...? In der hebräischen Bibel aka Altes Testament finden Sie Auslöschen außer bei den Amalekitern (was Netanyahu zitierte) übrigens u.a. bei Homosexuellen. Christlich orientierte Bürger würden sich nicht für den Nationalismus der Ungleichheit (übrigens auch gegen christliche Palästinensers) einspannen lassen, oder sie hätten die Worte Jesu arg selektiv gelesen.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:24 Uhr
Bitte nehmen Sie für den Schokoladenpudding, falls mit Milch, aber nicht dieselbe Spülmaschine wie fürs Fleisch. Genauer wäre: Es sind Offenbarungsreligionen, die einigen einen direkteren Zugang zu SEINem Willen zusprechen.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:22 Uhr
Das Osmanische Reich beließ allen ihre Autonomie (millet-System), diskriminierte Nicht-Sunniten dabei schon rechtlich, faktisch und finanziell (aber überschaubar). Es war halt kein harter Nationalstaat, sondern ein mildes Imperium, dass Geld und Soldaten wollte, aber keine ethnische, religiöse oder sonstige "Reinheit", keine "Loyalität zur Nation" o.ä.
Ein "jüdisch" definierter Staat ist mit Demokratie dann noch so gerade zu vereinbaren, wenn eben eigentlich alle im Lande Juden sind. Dafür sollte Israel sich mindestens wieder auf die Grenzen von 1966 begeben und allseitige Rückkehrrechte mit Entschädigung angehen. Wer auf ethnisch-religiöse Adjektive verzichten kann, kann in den offenen Staat für alle gehen, den u.a. Omri Boehm befürwortet. Der wäre demokratisch (ideal mit starken Minderheitssicherungen), aber nicht christlich, nicht jüdisch, nicht muslimisch oder pastafari.
zum Beitrag06.03.2026 , 17:15 Uhr
Kein Widerspruch. Es war dabei m.E. etwa richtig, die Entwicklung der Solartechnik zu beschleunigen (Deutschlands größte Tat für die Welt dieses Jahrhunderts), und irgendwann ist's genauso auch gut. Steinkohle war stehend übertot, die Verbrennererzeugung zuckt noch, während die Union (und teils die SPD) ständig versteckte Staatsgelder hinüberschiebt.
zum Beitrag06.03.2026 , 13:55 Uhr
Es geht um das Frauenbild, hätten Sie gerade den Link zu diversen Unionsäußerungen in jener Zeit und später auch noch?
Doch zurück zur Gegenwart. Wer als Person kann Ministerpräsident, und welche Partei hat auch programmatisch-inhaltlich g'schaffd und welche nur die Haare schön? Die Frage werden sich manche am Sonntag stellen und womöglich zu verschiedenen Ergebnissen kommen. Punkte hierzu hat der taz-Artikel dabei zumindest angetippt.
zum Beitrag06.03.2026 , 11:53 Uhr
Der letzte Satz lässt mich vermuten, dass Sie Baden-Württemberg entweder nicht kennen - oder es nie verließen. ; )
Dass er dieselbe Botschaft vorbringt, kann auch ein Vorteil sein. Die Lindner-FDP versprach in Uni-Vierteln höchsten Klimaschutz und in Vorstädten Auto - damit war sie inhaltlich an der Macht paralysiert.
zum Beitrag06.03.2026 , 11:49 Uhr
Ähnlich wie Netanyahu und sein Kabinett in Israel, dabei mit einer ethnisch-religiösen Variante. Und wenn hier die Linke einfach universal denkt und eben auch Palästinensern und Muslimen Rechte zugestehen will, auch wenn die sie kaum wählen? Und eben von Molwanien, Marokko und auch Israel Völkerrecht einfordert?
zum Beitrag06.03.2026 , 09:50 Uhr
Das wäre die Naspa (gibt es wirklich), die Sparkasse im alten Hessen-Nassauer Herzogtum.
Die Union hat schon früher formbare Nachwuchskräfte von befreundeten Unternehmen vorfinanzieren lassen. Kohl und BASF, Pofalla, Spahn, ... Geben wir auch einem M. Hagel seine Chance, aber mir wäre am 8.3. mulmig, ob das eine gute Idee für die Villa Reitzenstein ist. Oder auch nur für den Fraktionsvorsitz.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:45 Uhr
Peter Unfried wähnt sich als Schwarz-Grüner, und am Spätzlewesen soll die Welt genesen. Papi wäre stolz, und es hat ja gar nicht wehgetan. Das war bei seinen Beiträgen schon immer so, das muss aber nicht so bleiben. Denn das reicht einfach nicht. Wobei die Aufgabe eines Mediums _nie ist, meine Meinung zu haben.
Mensch muss zugleich lassen, dass die Einbindung der CDU als Juniorpartner die wohl auch zivilisieren könnte. Erbschafts-/Vermögenssteuer isch aber s Minimum. Auch BaWü hat ein Gerechtigkeitsempfinden.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:39 Uhr
Die Feuerwehr ist wohl einer der Orte im Ort, wo sich noch alle treffen. Vielleicht manchmal zum Schaden der Leber, doch das ist mal zweitrangig.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:38 Uhr
Ich bin in einem Punkte bei Ihnen. Dass wir nicht nur reine Politikers (m/w/d) von Schule bis Bahre brauchen, denn eigentlich müssten wir alle politisch gebildet und handlungsfähig sein wie die reichen Athener Bürger (m). Die freilich wegen ihrer Sklaven selbst nie arbeiten mussten (so etwas die Quandt-Klattens heute). Und schon daher unabhängig waren.
Hagel hat anders als Merz sein Notizbuch nicht in die USA verkauft, das erkenne ich an. 'Äffa' M. kennt ihn zwar schon nicht mehr, doch wir brauchen auch M. Hagels.
Fragezeichen Nr. 1: Wie schaffen wir es denn, dass ausgerechnet Politik nicht so professionalisiert ist wie andere Berufe auch? Die Frage ist ernsthaft gemeint. Reybrouck schlägt da Losverfahren à la Athen vor, aber auch die Bildung müsste breiter werden.
Politik ist übrigens ein Beruf, den kann mensch lernen. Etwa: Junge Union oder andere Jugendorganisation, dann Studium von Jura, Politik, BWL; Mitarbeiter(in) von MdB und selbst starten.
Fragezeichen 2 bezieht sich auf Hagels Fähigkeiten, seiner Programmatik, seinen Ideen, seiner Personalpolitik. Das wäre bei Prof. Dr. Hagel genauso.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:26 Uhr
Namen sind das eine. Fehlsubventionen für die Fleischindustrie ein für allemal zu beerdigen das andere. Der Zeigefinger geht dabei nicht auf Menschen, sondern auf die Daten und Fakten.
zum Beitrag06.03.2026 , 01:50 Uhr
Das Ende des Saddam-Iraks machte den Pfad frei für den Iran und Israel. Das Ende des Mullah-Irans den für Israel und Saudi-Arabien. Beidesmal ist das Nachher nicht klar. Öl und Gas spielen mit. Und doch gibt es eine sehr andere Umweltlage. Und der Irak war besetzbar, der Iran ist es kaum.
zum Beitrag06.03.2026 , 01:47 Uhr
Ist vorher bekanntes und eingesetztes Macht-Spielchen, das wehrt man entweder ab oder spielt es - besser - mit.
zum Beitrag06.03.2026 , 01:45 Uhr
Im Theater sind das die Statusmarkierungen, die Trump da abzog. Nach einem Grabbing by the ... legs feuert man sofort eine Berührung des anderen in seinem Bereich zurück. Spielchen der Erwachsenen, doch so ist es leider. Hätte Merz statt Adressbuchverkaufen mal verantwortliche Politik in der Zwischenzeit gemacht, hätte er das gelernt, das weiß bereits ein Landrat. Spanien hat sachlich m.E. Recht bei Nein zum Völkerrechtsbruch durch Trump, Netanyahu, Ja zu Palästina-Rechten und Unrecht, dass Putin-Russland durch die Pyrenäen kein Problem sei. Das Letztgenannte sollte nicht unsolidarisch werden. Besser hätte er argumentiert, dass mensch Rüstungsgeflechte noch nicht aufpumpt, wenn das Geld in Dividenden versickert. Spanien hat dennoch die normale EU-Solidarität verdient. Schlagfertig wäre, das in kurzen Sätzen zu markieren und weiter auf Trumps Aktions-Kanal zu funken, bis er wieder kommunikativ ansprechbar ist. Das Wie von Kommunikation ist halt so wichtig. Merz kann leider nur Oppositionsrede. Schade, dass gerade auch das Außenministerium vom Status drittrangig besetzt ist. Da kommt absehbar keine Hilfe.
zum Beitrag06.03.2026 , 00:39 Uhr
Die verlassenen Kurden in Syrien nicht zu vergessen. Von USA, Saudi-Arabien und Israel würde ich mich da nie mehr einspannen lassen. Auch dass ein Iran schon geologisch kaum ins Herzland aufzurollen ist, verrät ein Blick auf die Landkarte.
zum Beitrag06.03.2026 , 00:37 Uhr
Imperialismus ohne Grenzen. Weil ein Frieden so nie gelingen kann, spiralt man sich bombend, tötend und vertreibend, durch ein "Vorfeld" nach dem anderen. Netanyahu würde ich eine krachende Wahlniederlage wünschen und danach den anderweitig verdienten Knast. Ob Den Haag oder Tel Aviv, Hauptsache Spanien.
Deutschland unter Merz sollte einfach mal Völkerrecht bei Wikipedia nachschlagen und außer U-Booten erst mal gar nichts liefern.
zum Beitrag06.03.2026 , 00:33 Uhr
Für Katherina Reiche.
Nee, lieber nicht.
zum Beitrag06.03.2026 , 00:33 Uhr
Es sind dort nicht vielleicht welche aus der Community, sondern eher Möchtegern-AfD-Mandatsträger mit russlanddeutschem Hintergrund in Neugereut-Nowgorod? Universal eben auch für Menschen da sein mit anderer Muttersprache wäre auch ein Ansatz, der auch gut zu einem linken Ansatz passen würde. Dann noch den Sendung-mit-der-Maus-Abspann: Das war auf ... ;)
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