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meine Kommentare
14.01.2026 , 17:55 Uhr
Wenn die Hausjuristen zum Verdecken schon den letzten Winkelzug machen müssen. Und dummerweise vergessen, dass die finale Version immer die ist, die nicht mehr verändert wird.
Vom EWI das oben Zitierte: "Das Gutachten (Entwurf oder finale Fassung) enthält keine Aussagen oder Schwerpunktsetzungen, die nicht von der fachlichen Einschätzung der Gutachter gedeckt wären oder die auf Drängen des BMWE in das Gutachten aufgenommen worden wären“ - es wurde also in den bestehenden Themen vorgegeben. Nu ja, ich finde die tatsächliche Politik Reiches noch das größere Problem. Birnbaum (e.on) muss ihr schon zu Hilfe eilen, der sie nachher wahrscheinlich wieder einstellen darf.
zum Beitrag14.01.2026 , 17:51 Uhr
Reiches Typen sind ja auch noch beschränkt. Michael Keller war dort Staatssekretär, der kennt die Leute dort besser als Reiche und weiß doch, was abging.
zum Beitrag14.01.2026 , 17:49 Uhr
Wie damals im Großdeutschen Reich: Die Kriegswirtschaft drückt alles weg, der Gang zurück zu einer Friedenswirtschaft wird immer länger und der Zar aller Reußen schafft gar nicht mehr die Wende, sondern bleibt an der Kriegstaste kleben. Für Russland wird es ein Nachfolger schaffen müssen - wohin flieht Putin dann eigentlich zuletzt?
zum Beitrag14.01.2026 , 17:46 Uhr
Der hochdiffundierende Wasserstoff ist bekanntlich nur aufwändig zu speichern (Druck/Temperatur). Daher sollte mensch erzeugtes Methan, deutlich einfacher zu lagern und ausgereifte Technik, zumindest doch auch nennen.
Wasserstoff dient ansonsten leider zu oft als Beschwichtigungs-Verheißung, um die Fossil-Party mit dem jetzt schon Mordskater weiterzuprobieren. Suffizienz statt "Suff"!
zum Beitrag14.01.2026 , 17:43 Uhr
Ob die nützlichen ... AfDler schon verstanden haben, dass Deutschland in den Augen von Trump und Putin Vorhof ist und gar nicht das Herrenhaus Europas? Kooperation muss mensch denken und machen können. Oder halt zu den ADis.
zum Beitrag14.01.2026 , 16:01 Uhr
Bis auf leider den CO2-Gehalt der Luft und manche Bewohner gewisser Regierungsgebäude war früher wohl wenig besser.
Es ging im Artikel jedoch eher um den _Umgang mit schlichtem Winter. Können Lehrkräfte, ggf. mit Schneeketten oder Winterreifen, oder Kinder mit ordentlichen Stiefeln oder auf dem Mountainbike denn wirklich nicht mehr zur Schule, zumindest in den tieferen Gegenden Nordrhein-Westfalens? Und die Eltern müssen es ausbalancieren.
zum Beitrag14.01.2026 , 15:51 Uhr
Woanders ist es ja nicht kalt. Ich sage ja Wetter, dessen Unterschied zum Klima uns allen bekannt ist. Verbindung ist: wärmer im Schnitt und größere Ausschläge. Generell anders, worauf weder die Pflanzen, Tiere und wir so einfach eingestellt wären. Also Kosten, Kosten, Kosten und Schaden, Schaden, Schaden für uns. Doch Hauptsache, wir hatten einen angenehmen Kurztrip nach Los Angeles, zahlten Milliardensubventionen an diverse Fossilis etc.
Zurück freilich zum Thema des Posts. Nicht so sehr über Wetter gackern, in welche Richtung übrigens auch immer. Sondern, unbeirrt und zäh über die Ansätze zur Klimastabilisierung reden. Wo ändern wir die derzeitigen Fehlanreize zum Fehlverhalten auch mal?
zum Beitrag14.01.2026 , 15:44 Uhr
Beschreiben Sie mit dieser "Loyalität nur zum Staat" nicht gerade einen äußerst totalitären Ansatz? Das übersteigt noch Hobbes' Sätze, der ihr Problem im weniger bekannten anderen Teil seines Werks übrigens löste - das will ich aber nicht spoilern, das lesen Sie mal selbst.
Ähnliche Sprüche wurden schon vor 150 Jahren über diese vaterlandslosen Katholiken gemacht (und heute schaffen es Sunnitens, Freikirchlers und Judens ja auch zur Wahlurne). Das Gewaltmonopol und die Bestimmung der politischen Landschaft: Ja, bei den Gewählten und dem Staat. Eine Bürgergesellschaft: Die auch, farbenblind universal.
zum Beitrag14.01.2026 , 08:08 Uhr
Wie bekommt die Linke ihr eigenes Feld, die Kritik an traditionellen Eliten und Ungleichheit/ das unkonventionell-fortschrittliche Denken, wieder in Ruhe beackert, das teils faschistoide Rechtsextreme mit allen möglichen Skandalisierungen und Pseudokritischem im 'Bild'- oder Trump-Stil gerade täglich laut bestampfen? Keep calm and carry on, dabei aber auch Mehrheiten gewinnen?
Für Hrn. Kennedy wünsche ich mir, dass er seinen Fokus auf seine auch vorhandenen m.E. richtigen Ansätze gegen Zucker, Suchtpillen, etc. legt, auch die Autofixierung in den USA ist sehr ungesund. Und aber auch irgendwann mal weiß, wo er sich gerade verrennt.
zum Beitrag14.01.2026 , 08:00 Uhr
Ein ordentlicher Radweg wäre vielleicht auch bereits eine Lösung, wenn ich 8 Busminuten mal über den Daumen peile. Und/oder Busfahrer, die später in kleineren Fahrzeugen Krankentransporte machen o.ä.
Dass die Busse für die Menschen da sein sollen und nicht die Menschen für die Busse: ja.
zum Beitrag14.01.2026 , 00:35 Uhr
Doppelter Nutzen: Das nervige Flimmerbewegen ist weg. Und damit auch das optische Springergekläff.
Bekommt die BVG wirklich so viel dadurch? Kann sie das auch nicht über z.B. die taz machen?
zum Beitrag14.01.2026 , 00:31 Uhr
Äh, Sie behaupten hier etwas. Warum, wofür und auf welcher Grundlage? Wenn er sich wie der ex-rumänische König versteht, gut, darf auch er sich gerne ins Parlament wählen lassen. Wahrscheinlich aber werden andere es ohnehin besser ausfechten als er.
zum Beitrag14.01.2026 , 00:29 Uhr
Und selbst de Gaulle musste sich immer wieder erst durchsetzen. Und danach eifrig Mythen spinnen, um die Kollaborateure nicht alle nach St. Helena schicken zu müssen, das übergequollen wäre.
zum Beitrag14.01.2026 , 00:27 Uhr
Lassen wir uns ehrlich zugestehen, dass dann die Exportnation Bundesrepublik Deutschland over wäre. Bzw. wir gewisse Grundstoffe gar nicht mehr hätten. Oder zählen Sie gerade China oder die derzeitige USA zu den Vorbildern? Und auch: wen erwischt es dann konkret damit?
Es gibt ja auch beides: Wandel durch Handel wie auch Stützung der falschen Rübennasen. Waffen und so müssen es aber echt nicht sein, die bekommen auch so schon ihre Aufträge.
zum Beitrag14.01.2026 , 00:23 Uhr
Besser keine Ferndiagnose und -zuschreibung. Aber die Zuteilung von großer Macht, großem Vermögen und Kapital, ... durch den Zufall des Geburtskanals ist schon seltsam wie gefährlich auch für den Erben. Ressentiment könnte es tatsächlich noch verschärfen.
zum Beitrag14.01.2026 , 00:21 Uhr
Der Iran braucht wohl rasch eine oder ein paar klare Identifikationsfiguren jenseits von seltsamen Erb-Knaben. Da ist auch Schluss mit 1978-Nostalgie hiesiger ex-privilegierter Exil-Iraner. No kings! Nur mit einer negativen Aussage wird es nicht so gut vorangehen wie mit einem Mandela, einem Gandhi oder auch Nehru, auf den sich sehr viele einigen können. Auf US- oder Israel-Kolonie hat keiner Lust. Der Iran kennt stolz seine jahrtausendalte Geschichte. Und ist inzwischen säkular genug, um eine Ablösung von den talpernden Mullahs hinzubekommen.
zum Beitrag14.01.2026 , 00:16 Uhr
Unnötiges Theater. Haseloff hätte vorher den Mund nicht so voll nehmen sollen. Und jetzt könnte er einfach den Dings bei allem Medienträchtigen dabei haben.
Bitte die demokratischen Dort-Marginalparteien hineinwählen - sie sind die Alternative zu den ADis. Und bis dahin die wüsten Wahrheitsleugner dennoch inhaltlich stellen.
zum Beitrag14.01.2026 , 00:12 Uhr
Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Wir reden vom Klima. Wie wär's damit?
Denn das ist gerade ein lauer Winter, "wie er früher einmal war". Die Erderhitzung jedoch ist zu kontern!
zum Beitrag13.01.2026 , 15:54 Uhr
Es reichen ja einige davon dafür, die sich den Wecker dann sehr zeitig stellen (oder eben umsichtig nahe an der Schule wohnen). Dabei danke für die ergänzte Facette.
zum Beitrag13.01.2026 , 15:52 Uhr
Ich kann es - neben Angst vor Verantwortlichkeit - für NRW nur dadurch erklären, dass nicht alle Eltern alles überlasten sollen, ob jetzt ihre Schule auch betroffen ist. Das Bundesland komplett ist einfacher zu kommunizieren, auch wenn es jetzt eher einige westfälische Höhenzüge betrifft.
Ok auch noch: Schule ist immer noch nicht primär Kinder-weg-Betreuung (da reicht auch ein Vater oder eine Mutter, die sich für fünfe opfert). Ja, leider, durch diese künstliche Förderung von Auto-Pendeln (oder auch Herkunft oder Will-Stadt-Wohnen) sind einige Lehrers arg weit weg von ihrer Schule wohnhaft. Die könnten sich dann aber zur Schule hinschalten. Ginge doch auch. Dass keiner mehr weiß, wie man sich alte Strümpfe über die Schuhe zieht oder aktiv schliddert oder auch mal hinfällt, glaube ich ansonsten nicht.
zum Beitrag13.01.2026 , 13:04 Uhr
Der Punkt des Artikel ist nach meinem Verständnis da eher, dass die Sicherheit in Stadt wie Land völlig ausreichend ist und Kinder das hinbekommen, nur die Eltern und Behörden Panik schieben, aus Über-Sorge bzw. Cover-my-*ss.
zum Beitrag12.01.2026 , 23:44 Uhr
Es ist nicht nur zumutbar, es sendet auch die richtige Botschaft. Auch die packen an, ziehen mit. Statt die "Eliten" erlauben sich alles.
Wir müssten jetzt nur noch halbwegs klimaneutrale Lösungen für bedaurenswerte statusfixierte Erbenkinder finden, ihr Statusmarkieren auch ohne Jet auszuleben. Vielleicht eine Runde taz-Soli-Abo ausgeben?
zum Beitrag12.01.2026 , 23:37 Uhr
Wenn die KI balancieren würde, gut. Siehe meine Ausführungen oben. Wenn sie es nicht tut, ist das leider nicht nur teure, dreckige, sondern auch vor allem starre Nuklear sinnlos. Gas ist vielleicht das kleinste fossile Übel, finanziert aber wie Öl die Falschen (N und NL mal ausgenommen). Gaskraftwerke drohen eine tote Investition zu werden, daher ist wohl selbst Kohle für Sonderfälle zu belassen umweltfreundlicher und günstiger bei einer Verstromung. Sonst Überkapapzität bei Erneuerbaren, Lastmanagement und sich über die jährlich besseren Batterien freuen.
zum Beitrag12.01.2026 , 23:32 Uhr
Die KIs stoßen absehbar auf eine Barriere und müssen Effizienzsprünge und Wieder-Vereinfachungen anpacken. Kostengerechte Bepreisung kann wohl dabei unterstützend wirken.
Als KI-Kocher würde ich doch jetzt die mittags um 11h ff. rasen lassen, wenn viel gute günstige Erneuerbare Energie da ist. Dann hätte KI noch etwas Gutes: Balancieren. Wer aber für simple Googlefragen oder Allgemeinwissen oder Denksport die KI anlaufen lässt, verdummt sich und mutet der Umwelt unnötigen Schmerz zu.
zum Beitrag12.01.2026 , 23:27 Uhr
Eine Recht auf Lügen und Spalten gibt es nicht. Kennedy kann sich gerne Meriten erwerben, wenn er in der USA die Zucker-, Auto- und Tablettenmafia bändigt. Von Covid versteht er hingegen womöglich noch nicht so viel.
zum Beitrag12.01.2026 , 23:25 Uhr
Alte Strümpfe über die Schuhe oder die Hightechtreter von heute einsetzen, den Schulweg eben rutschen oder eine stabile Hose an. Kinder sollten doch schon in der Grundschule (falls am Ort) selbstständig auch unter erschwerten Bedingungen ankommen können, ohne Elterntaxi, ohne Angstwallungen. Die Eltern zumindest haben doch noch mehrere richtige Winter erlebt und sollten sich deren erinnern können.
zum Beitrag12.01.2026 , 12:02 Uhr
Fast. Zum einen wurde ja keine Stadt vor 1900 (oder eher 1933) auf den Autoverkehr hin gebaut. Zum Glück, wenn mensch sich dagegen Wolfsburg ansieht. Auch gibt es heute modernere Ansätze als autofixiert. Houten in den NL hat keine Durchfahrt im Ort zu anderen Ecken für Autos, nur Stichstraßen von außen. Die Einwohner(innen) nehmen das Rad. Zum anderen muss man das Geld und den Platz zum Fensterherauswerfen auch erst mal haben. Sonst wählt mensch noch andere Optionen.
zum Beitrag12.01.2026 , 11:56 Uhr
Rund 300 m sogar vom Kessel auf die Fildern, meint der Hinterkopf, zumindest bei Degerloch. Egal, welche Route mensch radelt (ich glaube sie zufällig alle zu kennen incl. der spaßig-steilen Alten Weinsteige): Ein zweites T-Shirt ist fällig. Es gäbe ja aber auch S-Bahn, U-Bahn und die "Zacke". Zugleich aber immer noch den Auto-ismus.
Punktuell helfen Tunnel. Etwa, um Ufer für Menschen wiederzugewinnen (Düsseldorf) oder urbane Fußgängerzonen zu erleichtern (vgl. aber auch Straßburg und Karlsruhe). Leider kostet es halt auch, und daher auch an den "Bedarf" zuerst gehen.
Ein Beispiel noch aus der Absurditätskiste: Am westlichen Autobahnring Kölns gibt es eine medienbekannteÜberdachung für sehr teures Geld. Nebenan liegt ein Viertel mit gut organisierten Einfluss-Menschen, vielleicht deshalb die Farce: Es wäre zu laut. Also Überdachung != 80 km/h. Wären diese 80 km/h einfach mit festem Blitzer erzwungen worden, wäre es auch leise geworden. Viel Geld, vermutlich also nur, um jenes Viertel zu stillen. Die Überdachungsfläche wird nicht mal genutzt, was München mit dem Mittleren Ring so gut vorgemacht hat: um mit Grün und Spielplätzen Stadtteile zu verbinden. Sie wird gar nicht genutzt.
zum Beitrag11.01.2026 , 21:57 Uhr
Anfänge gab es schon: überfällige Radwege als Pop-Up. Doch Schwarz und Rot am Ort tun sich da gerade wenig beim Wettbewerb um das Goldene Verkehrsfossil. Schwarz ist da nur demonstrativer auto-ritär. PS: aus purer Not, Kostengründen und Verstopfung wird die Verkehrswende jeden Monat anklopfen, die könnte gar nicht sterben.
zum Beitrag11.01.2026 , 21:53 Uhr
Verkehrshindernis nur aus einer Autoperspektive, das ließe sich womöglich genau umdrehen. ;-)
Fun fact: Die U-Bahn im eigenständigen Charlottenburg wie in Schöneberg ist teils älter (vor deutlich über hundert Jahren). Berlin hatte hingegen damals das Geld nicht locker und baute oben.
Berlin (West) könnte die U-Bahn auch gebaut haben, um Bunkerbauten nebenbei durchzuführen, ohne dass ich da konkrete Anhaltspunkte hätte; es wäre aber nicht die erste Stadt. Eine funktionierende Straßenbahn zu schreddern ist schon Geld rausschmeißen vom Feinsten, v.a. wenn gegen Barrikaden damals schon so breite Straßen vorherrschen wie in Berlin, wo sogar noch Autos rechts und links locker hinpassen würden. Was passiert nämlich mit dem gewonnenen Platz? Meist doch kein Park, Fußgängerraum oder Ähnliches, sondern noch mehr Auto-Platz. Teuer erkauft.
zum Beitrag11.01.2026 , 20:49 Uhr
Oder die Rationalisierung von eigenartigen Emotionen oder XY-ungelöst nicht so vertragen - wir wissen es nicht. Wer seine Töchter liebt, traut ihnen auch etwas zu. Wer seine eigene Sorge dämpfen will, spendiert den Selbstverteidigungscrashkurs und ggf. die Pille.
Zum Sport mit dem Auto, das ist aber doch megapeinlich für die Töchter! Wenn sie älter als sieben sind, was ich bei Pubertieren mal annehme.
zum Beitrag11.01.2026 , 20:45 Uhr
Die Utrechter Radparkgarage für 7.000 Räder, weitgehend voll, ist ein Traum direkt am Bahnknotenpunkt des Landes. Einfache Räder unkompliziert und bezahlbar ausleihen geht da auch gleich. Mir fällt kein großer Bahnhof hierzulande ein, der auch nur halbwegs Vergleichbares hätte. Stuttgart etwa hatte ganz lange nicht mal simple richtige Abstellplätze.
Autostraßen zerschneiden Viertel. Der Westring wie der Weg nach Haarlem tut das trotz Hochlösung immer noch, aber in der Tat weniger. Brücken, Hochlegen oder Tunnel kosten dabei leider schon einiges, es wird wohl billiger, wenn weniger Spuren überhaupt "gebraucht" werden.
zum Beitrag11.01.2026 , 20:37 Uhr
Parkplätze könnten mal grundsätzlich kostendeckend bezahlt sein, alle direkten und indirekten Zuschüsse an Autohersteller und -nutzer zurückzuzahlen sein. Und allgemein können wir mit dem vielen gesparten Geld viele Taxen o.ä. bezahlen. Für Einzelfälle werden wir wohl auch mal ein Individualauto brauchen. Ich wünsche uns dabei zum Jahresbeginn Stärke beim Entzug, wenn er denn mal in irgendeiner Form kommt.
zum Beitrag11.01.2026 , 20:32 Uhr
Danke für die Erklärung. Dann sehe ich den Sinn. Den einer anders gewählten Regierung dabei auch noch.
zum Beitrag11.01.2026 , 20:30 Uhr
Sofort dabei. Mit Ihrer Einschränkung (Verfassung, nicht auf Kosten der Zukunft oder anderer).
Die AfD hat dabei z.B. in der Wirtschaft ärger reichenfreundliche Positionen als die FDP. Ich würde die Quelle also anders wählen. Ich wundere mich, warum nicht 70-90 % die Linken oder ähnliche Parteien wählen, wenn mensch es sozial und ökonomisch betrachtet (Steuerkonzepte vor der letzten Bundestagswahl). Dieses "Warum kriegen die was?" der AfD-Wähler könnte mensch damit von der Seite angehen. Das Geld dafür schüfen Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer, Hohe-Einkommen-Steuer für sehr Reiche (wir alle nicht). Der Mut fehlt mir gerade sehr in der Politik, bis in die Sozaldemokratie hinein. Wo ist auch der Sozialflügel der Union?
zum Beitrag11.01.2026 , 20:24 Uhr
Neoliberale, ultraindividualistische Ansätze basierten eben auf einem ebenso empirisch falschen Menschenbild wie umgekehrt Pol Pot oder Robespierre. So langsam sollten wir sie auch mal überwunden haben. Für ein gutes 2026 auch in turbulenter Zeit.
zum Beitrag11.01.2026 , 20:22 Uhr
Hätten Sie den letzten Absatz bloß fortgelassen! Berlin mit seinen Sonderlasten bestrafen für eine fortschrittliche Verkehrspolitik?
Totalitär ist ein großes Wort. Ist es totalitär, wenn mensch ein Auto kaufen muss, einen Führerschein machen muss, und sonst nicht aus dem Dorf fort könnte? Oder wenn Autos dank Klüngel bezuschusst werden, Räder aber nicht? Nein, aber alles wohl sogar noch eher, als mal wie in anderen ausländischen Orten ja schon bekannt, das Auto auch mal draußen abstellen dürfte. Und nochmal: ruhig atmen, das wird so in absehbarer Zeit noch nicht kommen. Dann werden viele heutige (und gerade ältere) Autofahrer froh sein, dass sie den Führerschein abgeben können, weil wieder eine gute Infrastruktur für ÖPNV und Rad da ist. Niemand "muss" mehr ein Auto haben müssen. Das, positiv formuliert, wäre doch ein gutes stolzes Ziel, oder?
zum Beitrag11.01.2026 , 20:07 Uhr
Für Mitlesende: Türkei und Polen dürften gemeint sein. Mein Punkt war: Busse sind nicht der Engpass, die Ausbildung ist es ein wenig, aber danach muss nur einer fahren und nicht fünfzig einzeln.
zum Beitrag11.01.2026 , 17:10 Uhr
Danke, das war jetzt differenzierender. Wobei gerade jene Anpacker nicht immer auch Vollkleriker, selbst volle Mönche und/oder im Zölibat waren, da gab es zuweilen Abstufungen.
Leider wurde auch ohne großes Graecum und Latinum kopiert, was so einige verderbte Stellen erklären dürfte. Danke dennoch für das ganze Schreiben in kalten Zellen und zu Beginn noch ohne Brille!
zum Beitrag11.01.2026 , 17:05 Uhr
Offensichtlich Nonsens, daher gucken wir doch mal kurz auf berlin.de in die Quelle: : ) "Ein Gesetzentwurf oder ein sonstiger Beschlussentwurf ist durch Volksentscheid angenommen, wenn die Mehrheit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen und zugleich mindestens ein Viertel der Stimmberechtigten zustimmt."
zum Beitrag11.01.2026 , 17:02 Uhr
Ich musste jetzt selbst noch mal nach oben scrollen. Der erste Post ging zu Antisemitismus und der Region Nahost. Da weise ich schon fast reflexhaft darauf hin, dass wer Juden für Netanyahu in die Haftung nimmt einen schweren Fehler begeht. Eigene Haustüre war der zweite Punkt. Das sind die Hakenkreuze an Synagogen seit 66 Jahren, die Adolf-Sprüche bis heute, die Stereotype, die ich nicht wiederholen möchte. Die können grundsätzlich von jedem und jeder kommen, aber doch: fast immer von rechtsaußen. Den Trick, das der Linken aufzudrücken, hat im UK funktioniert und uns Starmer statt Labour beschert, hier aber bitte nicht!
zum Beitrag11.01.2026 , 16:55 Uhr
Wenn VW mal was Vernünftiges statt obsoleter überteurer Verbrenner-Einzelzellen produzierte (und das muss es langsam mal), sollten ein paar Busse drinsein. Umschulen zu Busfahrern ebenso. Nicht sofort, aber grundsätzlich lösbar. Ich schätze Ihre kritische Nachfrage. Beides zugleich anpacken. Radwege sichern etwa zählt zu den ersten Gewinnerschritten.
zum Beitrag11.01.2026 , 16:49 Uhr
Sie finden beim Umweltbundesamt und z.B. FÖST die Studien zu den leider noch von anderen getragenen Kosten des Autoverkehrs, das finden Sie.
Die zwischenzeitlich Ostberliner Errungenschaft Straßenbahn darf m.E. gerne auch mehr im Westteil genutzt werden, oft sind die Berliner Straßen ja ohnehin breit angelegt, sind also auch eigene Gleiskörper für Speed locker drin. Wenn er/sie/es die Zeit nutzen kann (und im ÖPNV und an der Haltestelle geht Lesen, Tippen, Dösen), dann wartet doch fast jeder gerne mal. Wer gleich von der Haustüre ohne Parkplatzsuche los will, nähme ohnehin das Rad. Mit andernorts erwähnten Ausnahmen.
zum Beitrag11.01.2026 , 11:25 Uhr
"nicht zum Spass stattfindet sondern eng mit individueller Lebensrealität in Zusammenhang steht" Auf der Zunge zergehen lassen, diese Formulierung. (Das wird nie so kommen, dies vorab). Echte persönliche Freiheit ist doch aktuell an ganz anderen Stellen gefährdet. Mobilität heißt auch nicht Auto, sondern kann heißen, dass kein Auto nötig ist - das wäre Freiheit. Wer mobil sein _muss, hat ferner wohl weniger Freiheit.
Das müsste natürlich parallel laufen: Das teure Geld von der ganzen Autobezuschussung (direkt wie indirekt) in einen guten ÖPNV für wirklich Alle zu schieben.
zum Beitrag11.01.2026 , 11:19 Uhr
Ich denke, dass Berlin mit dem Schlesischen Tor bereits ausreichend glücklich ist. Merkel hat sozialdemokratisch geblinkt, neoliberal nie durchgezogen, aber sonst Politik für die Reichen gemacht, mit den Ausnahmen und einigem von der SPD Durchgesetzten. Doch bleiben wir bei Berlin. Wegner kam nur an die Macht, weil Springer vor der Wahl skandalisierte und weil Giffey nicht mehr wollte oder konnte. Die linke Mehrheit war schließlich auch nach der Wahl da. Wegner musste inzwischen schon an vielen Stellen die Realität anerkennen, bei anderen versucht er noch dagegenzuhalten. Beim symbolisch anscheinend irgendwie aufgeladenen Verkehr etwa. Am einfachsten abwählen und gut ist. Dann hat die Union wenigstens live lernen können, wo sie noch nacharbeiten muss, aber dann darf auch gut sein.
zum Beitrag11.01.2026 , 10:33 Uhr
Grundsätzlich bei Ihnen, siehe oben. Teils schwappt unser fehllaufendes Klima dabei wohl leider auch bereits in überheiße Sommer über, die in Altenheimen auch die Fluktuation steigen lassen. Das Wort "völlig normal" ist da nicht das passendste, m.E. Doch wie gesagt: mal wieder auch ohne dreifache Ausrufezeichen schreiben.
zum Beitrag11.01.2026 , 10:29 Uhr
(„Keep calm and carry on“ wäre im Notfall plakatiert worden. Wurde es aber nie. Mythentöten muss sein.) Die Hysterisierung hat bei traditionellen Medien den Namen "Bild". Von Social ganz zu schweigen. Vielleicht mal weniger TV-Brennpunkte und Wort-Hyperbeln zu Wetter und mehr Brennpunkte und Analysen zu Klimaschutz und seiner solidarischen Bekämpfung!
zum Beitrag11.01.2026 , 10:26 Uhr
Ich muss ja nicht Positionen und Gedanken des Gegenübers übernehmen, doch als Gehirnjogging und fürs Karma wenigstens halbwegs verstehen. Erst gestern versuchte ich jemanden aus dem engeren Bekanntenkreis zu begreifen, die wohl aus ihrere Sicht durch eigene Erfahrung im Umfeld (v.a. Sozialhilfebetrug durch Deutsche und Nicht-Deutsche; selbst "nie etwas geschenkt bekommen") stark mit der AfD und Trump liebäugelt (obwohl sonst alles eigentlich wohl für die SPD oder die Linken spräche, mein Eindruck). Ich möchte die persönliche Bindung da nicht aufgeben und bin ja auch neugierig auf andere Perspektiven.
Dass dieser Betrug abgestellt gehört, der große der Reichen dabei bitte auch, und dass sie wenigstens mal das Wirtschaftsprogramm der AfD lesen möge, waren weitgehend schon meine Wortbeiträge.
Und nein, zu häufig so etwas - auch nicht. :)
zum Beitrag11.01.2026 , 10:10 Uhr
Das Onlineprogramm der AfD ist rasch gelesen: Einiges wäre debattierbar, anderes ist daneben beim selbstpropagierten Ziel, bei anderem ist das Ziel m.E. daneben und manches zielt zumindest gar in eine verfassungs-ungute Richtung. Was angegangen werden muss, ist die Verkürzung des Migration wäre alles schuld. Was, wie wir alle wissen, Banane ist.
(Fluchtursachen im Heimatland bekämpfen halte ich übrigens schon aus humanitären Gründen für richtig. Seine Familie verlässt kaum jemand just for fun.)
Hier muss argumentativ wie emotional Klartext kommen. müssen Alternativen für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit fürdie Vielen besprochen und aufgezeigt werden. Es heißt auch, feisten Elitensöhnen und -töchtern etwas der goldenen Toilettenschüssel fortzunehmen, ja, für Lebenschancen für alle und für kommende Generationen auch. Gegen alle Lobbymacht, gegen die Springerpresse. Eine Gegenerzählung, die dem verrohend-egoistischen Stärkekult die gemeinsame Gesellschaft gegenüberstellt.
zum Beitrag11.01.2026 , 09:53 Uhr
Wir werden nicht um die Ecke wohnen, sonst hätte ich Ihnen ein altes gutes herkömmliches Rad und meine zwei billigen wasserfesten Radtaschen plus Rucksack geliehen oder Ihnen die Runde gemacht oder den Lieferdienst/ den einmaligen Funkmietwagen angerufen, für gleich mehr auf einmal. Ja, ich weiß, es gibt Leute, die machen das nicht. Sollen sie. Nur sollten die Anreizstrukturen und die Infrastruktur mal nicht so fantasietötend wie heute aufs Auto reduziert sein.
zum Beitrag11.01.2026 , 09:49 Uhr
Ich bin kein Freund des Inhalts des Gesetzes. Es könnte u.a. zu überhöhten Zahlungen an Haie zwingen. Doch einen Volksentscheid zu ignorieren ist nun einmal nicht gut fürs allgemeine Gefühl. Da sollte mensch auch das Instrument bindender Volksentscheid konsequent abschaffen. An der Umsetzung besser ansetzen, nicht noch mal dasselbe versuchen. Konkret: mit Argumenten die SPD überzeugen, wenn das geht. Und mit dem Wahlzettel und Druck auf die SPD die obskure Union da wegholen.
zum Beitrag11.01.2026 , 09:45 Uhr
Werter Spidaman, ja. Es gibt auch die Fälle fürs Auto, dabei haben wir seit 93 Jahren mit viel teurem Geld das Falsche, nämlich Einzelblech, gefördert und werden da viel wieder umbauen müssen, auch an Anreizstrukturen und suchtähnlichen Gewohnheiten, doch auch das ist zu schaffen.
zum Beitrag11.01.2026 , 09:38 Uhr
Ich hatte das von Gerhard Krause als Sarkasmus interpretiert, möchte die Auflösung aber ihm selbst überlassen.
zum Beitrag11.01.2026 , 09:36 Uhr
(Vorab: Ich würde sogar Geld darauf setzen, dass das nicht jetzt 1:1 kommt.)
Das könnte tatsächlich sein, auch angesichts der teils ländlich/vorstädtisch geprägten Ecken der Berliner Peripherie. Dabei wäre der Platz für Geschäftsleute anders als heute für Autofahrers nicht (quasi) kostenlos zu haben, sondern würde hierfür einmal ein Marktpreis fällig. Flughafenparkplätze sind für Mitarbeiters verbilligt; da sehe ich auch das Verrottenlassen der DB plus Großgepäck-Trend als den Punkt, denn sich auf den IC oder dessen Zubringer verlassen ist etwas für Kaltblütige.
Auto-Verkaufen wird zuerst niemand (eher abwarten), doch nach einer gewissen Zeit ideal merken, dass das zweite, dass ein neues Auto nicht nötig ist. Das wäre der Ansatzpunkt: das rasch klarzumachen, den Raum und die Ressourcen für S-Bahn, Straßenbahn, U-Bahn, Busse, Schnellbusse, Räder wiederherzustellen. Das ist die Bergstelle der Aufgabe. Sobald es kritisch beäugt und akzeptiert ist, begönne die positive Spirale einzusetzen. Konjunktiv, denn soweit wird Berlin noch nicht sein. Es wird wohl eher Freiburg, Tübingen, München, ... die tatsächliche Vorreiterrolle dann auch machen werden.
zum Beitrag11.01.2026 , 09:26 Uhr
Auch das. Kinder und Eingeschränkte welcher Art auch immer (irgendwann ist übrigens für jeden Autofahrer mal Schluss) sind von der Autofixierung aufs Nebengleis geschoben worden - das lässt sich korrigieren, auch wenn es dauern wird. Denn es soll als Ziel die ganze Bevölkerung wieder kein Auto "brauchen".
Berlin ist sehr ausgedehnt, doch letztlich ein städtisch geprägter Raum, da sollte das rascher zu erreichen sein als in der Altmark. Auto ist auch eine der volkswirtschaftlich teuersten Arten, und da ist das Umweltproblem noch außen vor.
zum Beitrag11.01.2026 , 01:13 Uhr
Hirn, Hand, Hoden und Co. sind vielleicht sowieso nur Dieners der Verdauungs-Mikrobiomata? Meint mein Bauchgefühl.
zum Beitrag11.01.2026 , 01:09 Uhr
Der Platzgewinn bei Parkplätzen, Straßenspuren wäre aber auch da. Es wird so nicht kommen, doch dann würden u.a. sich Busse und Bahnen rechnen und häufiger bzw. überhaupt fahren.
zum Beitrag11.01.2026 , 01:06 Uhr
Wäre die Infrastruktur und wären die Anreize nicht dermaßen seit 93 Jahren aufs Auto ausgerichtet worden, wäre das eine ganz andere Zahl. Das würde dann einiges sparen.
zum Beitrag11.01.2026 , 01:04 Uhr
Glucker oder wie nennt mensch eigentlich männliche Glucken? Haben die nie fahrradfahren lernen dürfen? Wie sollen die denn mal groß werden? Ist aber Ihre Entscheidung als Erziehungsberechtigter, und pardon für die spontane Fragerei.
zum Beitrag11.01.2026 , 00:54 Uhr
Russische Künstler werden schon nach ihrer Haltung zu Putins Angriffskrieg befragt und auch mal ausgeladen, wenn sie zu nah dran waren aus Sicht der Veranstalter.
Doch ich finde da ein abgeklärt universalistisches Vorgehen am sinnvollsten. Würde mensch genauso empört sein, wenn, sagen wir, Neuseeland seine Maori nach einem 7.10. ähnlich tödlich und vertreibend anginge, oder mehr oder weniger? Ein Gedankenexperiment, das wohl hilft. Bei mir kommt da heraus, dass, so verständlich das historisch ja auch scheinen mag, Israel von vielen gerade spürbar zu gnädig behandelt wird, gerade regierungsseitig, und ja, die Hamas von einigen auch. Wirtschaftliche Boykotte gegenüber den illegalen Siedlungen kann ich noch nachvollziehen, diese gegen Israel gesamt sind m.E. fragwürdig. Kollektivhaftung von Juden hier oder israelischen Bürgers für Netanyahu sollte auch nicht so mal eben gemacht werden. Das als eher spontane Replik.
zum Beitrag11.01.2026 , 00:34 Uhr
Ich will nicht ein falsches Vor-Framing mitmachen, wenn Sie das meinten. Auch hierbei steht der Feind rechts(außen). Lassen Sie uns gemeinsam gegen Antisemitismus volle Kraft voraus sein. Darauf werden wir uns einigen können.
zum Beitrag11.01.2026 , 00:32 Uhr
Kann sein, kann nicht sein. Ich möchte nicht andere Fehler machen. Wer arg verallgemeinernd "den" Linken alles zuschreibt (da war doch wer hier), macht einen Fehler. Natürlich wäre das Umgekehrte auch einer.
zum Beitrag11.01.2026 , 00:30 Uhr
Wie Sie meinen früheren Beiträge entnehmen könnten und vielleicht auch dem obigen beim zweiten Lesen, bin ich gar kein großer Freund von Volksentscheiden, mit der genannten Ausnahme einer ewigen Regierungskonstellation. Klare Verantwortlichkeit ist mir lieber. Der jetzige Senat ist schuld an der Misere bei Verkehr etc., niemand sonst.
Fair angefügt freilich: Auch Wahlen wären bei 25 % Beteiligung gültig. Es geht da vermutlich darum, dass ein Wahlboykott schon sehr groß sein muss, um zu wirken, dass also auch diejenigen ein erfolgreiches Nein hätten setzen können.
zum Beitrag11.01.2026 , 00:26 Uhr
Und jetzt bitte noch mal gerechnet mit einer Gesellschaft mit deutlich weniger Autos. Dann sind die Busse womöglich voll?
Übrigens: Wir hätten schon Mini-Erfolge, wenn es Fahrgemeinschaften gäbe und Autos mit 3 statt unter anderthalb Personen belegt wären. Dafür scheint der Sprit aber viel zu verbilligt zu sein.
@TT sowohl betriebswirtschaftlich wie v.a. volkswirtschaftlich sind Autos und Führerschein (bitte heutige Kosten ansetzen) hohe Kostenfaktoren - überschlagen Sie doch mal. Im Bus und in der Bahn ließe sich sogar die ganze Zeit die taz lesen o.ä., was mensch am Steuer besser nicht tut.
zum Beitrag11.01.2026 , 00:21 Uhr
Zum Nebenpunkt: Allgemein: Immer alle Bedürfnisse ausleben ist komplett illusionär, wie auch Epikur schon wusste. Daher werden Sie und ich immer auch mal in Abwägung etwas "unterdrücken", aus Gründen des Respekts vor den Bedürfnissen anderer, Zivilisation oder Triebaufschub für anderes Wichtiges. Zur Abwicklung von Polyamorie konkret kann ich dabei wenig sagen. Vielleicht kann mensch darauf achten, dass da nicht jemand die ganze Zeit den kurzen Strohhalm gezogen hat.
zum Beitrag11.01.2026 , 00:18 Uhr
Ich weiß es nicht, aber es ist ein zentraler Unterschied meiner Meinung, ob mensch dies gerne macht oder eigentlich nicht und Gott zum Opfer zu bringen glaubt. In vormoderner Zeit waren die Kriterien wohl eher adelige Abstammung + Nicht-Erstgeboren/ Nicht-unter-der-Haube und evtl. große kognitive Begabung, um ins Kloster zu gehen.
zum Beitrag10.01.2026 , 11:57 Uhr
PS: Der Senat hebt nichts auf, das wäre in Berlin das Abgeordnetenhaus. Die Berliner Verfassung billigt dem angenommenen Volksentscheid in Artikel 63 Gesetzesqualität zu. Ich kann aber keine juristische Auskunft geben und kenne auch die Gesetzeslage darunter spontan nicht.
Wie im Artikel oben beschrieben, wird das teils ungut ausgesessen (dann sollte mensch den Volksentscheid konsequent vielleicht gleich streichen). Dieser wird in dieser visionär-radikalen Form wohl eher nicht angenommen, und wenn, scheinen die Berliner ja doch weiter zu sein, als die Union denkt.
zum Beitrag10.01.2026 , 11:51 Uhr
Nach der hier oft wiedergebenen Darstellung wollte werauchimmer das Gaskraftwerk abschneiden. Die Ring-Redundanz auch in Berlin hätte normal eine Versorgung um die andere Richtung herum zeitnah herstellbar gemacht. D.h. der Ansatz ist da wohl: betrifft die Menschen ja nur maximal ein paar Stündchen. Durch die Nicht-Redundanz bei der Leitung über die Brücke plus zu kalt für Erdarbeiten eine sehr falsche Annahme.
zum Beitrag10.01.2026 , 11:47 Uhr
Der ist Spandauer, aus einer anderen Ecke, bekanntlich. Und den Kopf leeren, das musste er vielleicht auch gar nicht.
Ernsthaft: Entscheidungsträger dürfen auch mal länger nachdenken, sollten sie auch. Wegner hat dabei ganz andere Probleme, deretwegen er nicht mehr antreten sollte. Er hätte auch einfach nicht auf Homeoffice-Subbotnik machen sollen.
Bei Ihnen, dass die Solidarität, das Anpacken und Machen immer wieder verblüffend gut funktionieren können. Und das verstärken, darauf lässt sich auch in solchen Fällen freuen.
zum Beitrag10.01.2026 , 11:44 Uhr
Im dunklen kalten Winter sind die Auswirkungen heftiger, und leben dort ebenso viele Menschen? Ansonsten sollte reich, arm, ost, west in der Tat keine Rolle spielen, wenn mensch so etwas bewertet. Eher im Gegenteil, dass, wer sich leider ein wenig weniger wehren kann, besonders berücksichtigt werde (die Wegner-CDU ist schon arg wessihaft, meine ich).
zum Beitrag10.01.2026 , 11:37 Uhr
Der Punkt ist, dass Aufgabe von volkswirtschaftlich denkenden Senaten sein müsste: So wenig "nötige" Autos wie möglich! Also Spuren für Rad und schnelle Busse ins Zentrum. Für Busse braucht es nur einen Fahrer, für 50 Autos 50. Für Busse braucht es ein paar Quadratmeter, für 50 Autos einen ganzen Straßenabschnitt. E-Bikes oder E-Vespas wären ein energie-, geld- und platzsparendes Methadon für die Entziehungskur, die in verdichteten Räumen jetzt bereits einsetzen könnte und wohl sollte.
zum Beitrag10.01.2026 , 11:33 Uhr
Auch nur eine Million teure Autos und Führerscheine nicht mehr nötig, deren Parkplätze wieder frei für Spiel, Spaß, Entspannung oder auch mal eine Wohnung - das ist finanziell wie räumlich eine große Vision, wenn wir uns das mal vorstellen. Ich fürchte dabei, der Entzug vom Auto wird auch in Großstädten wie andere Entwöhnung einfach noch dauern.
Und die CDU sollte dafür auch per Wahl ihren wohl"verdienten" Abflug aus dem Roten Rathaus machen. Das war Leistungsverweigerung in mehrfacher Hinsicht, und gegen bekannte Fakten. Ich hoffe, die SPD berappelt sich inhaltlich und personell mal für eine Grün-rot-rote Koalition in welcher Reihenfolge auch immer. Gespräche führt mensch am besten schon jetzt dafür.
zum Beitrag10.01.2026 , 11:26 Uhr
Da geht es offenbar um das Foto für Macron in der Mitte beim Heimspiel. Wenn es daneben auch darum geht, der Ukraine handfest zu helfen und Großbritannien wieder stärker an Rest-Europa anzubinden, darf das meiner Meinung aber auch.
Tschakka-tschakka wäre m.E. eher ein individuelles "Ich bin ein Adler"-Ge-neoliberale.
zum Beitrag10.01.2026 , 10:40 Uhr
Naja, vergeigt hat's wohl der Porsche-Landrat (CDU, oder?) am Ort. Der Fehler war ferner bekanntlich, dass die Sensoren vor lauter Flut ausfielen. Wobei Spiegel sich eindeutig auch zuviel aufgehalst hatte und zu wenig durchdrang. Sie hat übrigens _nicht die Gegenattacke gewählt, wenn Sie sich erinnern, sondern den Krisenstab machen lassen, mit Linnertz & Co. Den es anders als in CDU-Reul-Gebiet recht zügig gab. Bevor Mythen hier schon so kurz danach erzählt werden. Und Generalisierungen sollten schon ein Fundament haben. Die Generalisierung mache ich jetzt.
zum Beitrag10.01.2026 , 10:34 Uhr
Armut auch sonst ist wohl eine, ab einer gewissen relativen Grenze und sozialen Stigmatisierung dazu auch noch. Doei!
zum Beitrag10.01.2026 , 10:32 Uhr
Ja, und ein Eichmann hatte auch nicht das Recht zum Gehorsam gegen die Humanität, um den Extremfall zu nennen. Auch das.
Ich wollte v.a. jene m.E. Verkürzung und Motiv-Zuschreibung oben kurz kontern.
zum Beitrag10.01.2026 , 10:29 Uhr
Kein Widerspruch. Feindbilder können sie alle, können wir alle. Ganz ohne ginge nicht, es wäre keine Politik mehr, ohne jetzt gleich zu schmitten. Es geht darum, ob der Zufall der Geburt sie bestimmt. Da sollte bei einer links-universalistischen Haltung eher die Leuchte angehen. 'Identität' ist für mich geistesgeschichtlich übrigens eher rechts-traditionsbezogen, da ich universalistisch-gleichberechtigend eher der linken (und teils der liberalen) Tradition zuordne. Doch wie gesagt, kein echter Widerspruch, sondern eine Ausführung.
zum Beitrag10.01.2026 , 10:24 Uhr
Ihre Meinung, und auch die g'hört g'hört. Haben wir denn keine tibetischen Flüchtlinge aufgenommen, die nicht gleich um die Ecke bleiben wollten? Muss ich dem tibetisch-nepalesischen Restaurant gleich mal erzählen. Bei Tibet gäbe es sogar ein echtes (schwaches) chinesisches Völkerrechts-Argument, anders als etwa bei Israel oder Marokko/Westsahara. Klar: lieber der (heutige) Dalai Lama als Xi. Komplett beim EP. Das würde ich nicht gegen Menschenrechte und Völkerrechte in Palästina ausspielen wollen, wieso auch? Wenn "Globalize the Intifada" heißen soll, Judentum und Israel zu vermengen und Juden auf der ganzen Welt für Netanyahus Irrsinn mit anzuspucken, dann ist es weder logisch, zielführend noch human. Ihre Paraphrase davon war überlegt? Es kann übrigens auch heißen, dass die Pal's es ohne internationale Stütze ja nicht schaffen. Wie Teheran "den ganzen Raum" dort "kontrolliert" (und nicht Saudi-Arabien, die USA, Israel, um nur drei andere Kandidaten zu nennen), ist ja gerade zu "sehen". Baue einen "Feind" auf, dann ist alles "defensiv" - die Taktik hat Netanyahu nicht erfunden, aber konsequent gespielt. Würde ich dem Iran übrigens auch vorwerfen, doch eben nicht exklusiv.
zum Beitrag10.01.2026 , 01:13 Uhr
Laut Umfrage bedauert doch die Mehrheit ihre Jobwahl.
Inhaltlich sind übrigens mehr Klimaschutz, Ausstieg aus Fossil, mehr soziale Gleichheit unverändert wichtig und wertvoll, egal, wer da rumspielt oder nicht. Nicht mehr, nicht weniger.
zum Beitrag10.01.2026 , 01:10 Uhr
Kyiv weiß leidvoll, was es heißt, ohne Strom zu sein, nur weil ein Potentat seine Macht nur durch Kriegführen glaubt verewigen zu können. Haben Sie noch einen anderen Tipp, "Richie"?
zum Beitrag10.01.2026 , 01:07 Uhr
Wer solche Sätze wie die von Ihnen paraphrasierten bringt, ist falsch abgeogen. Nur "kolonial" halte ich dabei für nicht völlig falsch (Größtenteils Siedler übernahmen da ein Land, mit Kauf, bewusster Vertreibung, verschiedenen Gesetzen). (Ich lese gerade ein formidables historisches Kolonialismus-Standardwerk, bin aber leider noch nicht so weit hierzu). Das sollte aber bitte bloß nicht als Schublade genutzt werden, und immer wieder sich testen, ob man Israel mit weniger, mehr oder ebengleicher Ellenlänge misst wie andere Staaten.
Ein gemeinsamer Staat ... Wie könnte ein Staat noch "jüdisch" definiert sein, demokratisch auch und zur Hälfte aus Nicht-Juden bestehen? Bantustans für die Ureinwohner können es auch nicht sein. Entweder ein Staat der Gleichheit und des Rechteschutzes oder doch zwei lebensfähige fair geschnittene Staaten, wie es die UN-Resolutionen ja auch vorsahen. Kooperieren kann man dann ja immer noch.
zum Beitrag10.01.2026 , 00:57 Uhr
Der Antisemitismus vor der eigenen Haustüre, den sollten wir angehen. Nicht nur Josef Schuster würde bei einer AfD-Regierung auswandern. Wann kommt das Verbotsverfahren, zumindest gegen Landesverbände der AfD?
zum Beitrag10.01.2026 , 00:55 Uhr
Vermutung: Ein Israel, das wie derzeit besetzt und diskriminiert, wird doch von niemandem verteidigt werden, der universale Gleichheit anstrebt. Eins nach dem Ende der Besatzung bzw. in diesen Grenzen wohl schon. Ohne jetzt die Programme dort durchgearbeitet zu haben, wie der Wortlaut ist. Antisemitismus vom Staate Israel trennen empfehle ich allgemein. Das Gegenteil machen fast nur Netanyahu und die Hamas, aus jeweils eigennützigen Motiven.
zum Beitrag10.01.2026 , 00:51 Uhr
Nein, er hat die Allaussage mit dem einen dafür nötigen Gegenbeispiel platzen lassen - sehr sinnvolle Ergänzung zu den Verkürzungen hier. "Ich bin kein Antisemit und wähle die Linke. Und nun?" (NB: Ich halte uns alle für potenziell antisemitisch, antimolwanisch, anti.. und rassistisch, ... - wie wir damit umgehen, entscheidet)
Beim letzten Satz bin ich natürlich wieder bei Ihnen.
zum Beitrag10.01.2026 , 00:45 Uhr
Nee: Kommt drauf an. Ganz allgemein gesprochen.
Gewalt ist legitim, siehe Grundgesetz. Ohne das wären wir hilflos gegen die nächste SA, hilflos gegen die nächste Rote Armee oder was auch immer. Aber nur in sehr eingeschränkten Fällen.
Jenseits des staatlichen Gewaltmonopols sogar noch eingeschränkter. Das Widerstandsrecht ist bewusst sehr eingeschränkt. Aber vorhanden.
Wenn die einen bösartige Verfassungsfeinde sind und die anderen nicht, wäre Gleichbehandlung bei Gewaltanwendung falsch. Ich sage nicht, dass diese Unterscheidung mit dem schlichten Links-Rechts abgebildet wäre - wir müssen hinsehen, und ob nicht der Staat statt der Brandfaust das zu lösen hat (hat er in der jetzigen Lage m.E.).
Wenn ich die Differenzierung wieder kurz herstellen durfte.
zum Beitrag10.01.2026 , 00:38 Uhr
Das macht man beides nicht. Wer auch immer und welcher Nationalität man ist.
zum Beitrag10.01.2026 , 00:35 Uhr
Ich antwortete da auf den weiteren Kommentar (was das Forum leider nicht anzeigt).
"immer wieder bei der Linken", "die" Linke, "inhärenter Teil der Linken". Das war das erwähnte Denkverkürzte aus meiner Sicht.
Meiner Meinung gehört ansonsten etwa Marokko wie Israel kritisiert für eine völkerrechtserodierend-dreiste Dauerbesetzung, dies nicht mehr, nicht weniger.
Ferner greifen Linksaußen vor allem wohl gerne die USA an, wie sonst nur noch Teile der AfD und ärger.
Früher waren es das südafrikanische Apartheid-Regime, die Schahdiktatur in Persien, die Autokraten in Spanien, Portugal und Griechenland. Da sieht es heute ja gleichberechtigender aus als früher (Iran lasse ich da aus), daher ist das vielleicht nicht mehr so präsent.
zum Beitrag10.01.2026 , 00:27 Uhr
Danke für den Hinweis. Statt "geduldig": "zäh und beharrlich". In die Richtung sollte es gemeint sein. Nicht nur stoßweise am 9.11., sondern im Alltag.
zum Beitrag10.01.2026 , 00:25 Uhr
Sie wollen vermutlich auch keine Frau im ultraorthodoxen Mea Shearim sein.
Unter der PLO (bis Israel sie auf Kollaboration reduzierte und auch Wahlen dort verhinderte) gab es Ministerinnen, Frauenförderansätze und alles. Bitte die säkulare Tradition des palästinensischen Widerstands bewusst machen.
Khomeini log übrigens die Linken an, er wolle doch gar nicht die Macht. Juden wurden im Iran übrigens nie ganz gleichberechtigt, doch wohl noch in der regionalen Spitzengruppe respektiert, vor und nach 1979 (was jetzt nach der Bombardierung und Ermordung wohl vorbei sein dürfte).
Allgemein gesprochen: Auch eine religiös verbrämte Unterdrückung "anderer" widerspricht dem linken Gleichberechtigungsideal massiv. Im Programm hat die Hamas inzwischen deutlich abgemildert, doch ich ziehe auch aus jenem Grunde die Fatah oder noch andere Kräfte für das unabhängige Palästina oder den gemeinsamen fairen Staat sehr deutlich vor.
zum Beitrag09.01.2026 , 23:18 Uhr
Soziale Kälte zeigt sich gerade ja auch bei der meteorologischen Kälte anschaulich. Eigentlich müssten das viele Parteien bis zur CDU/CSU inklusive angehen. Über den Weg zum sozialen Zusammenhalt lässt sich jetzt im Wahlkampf ja streiten. Tipp für die Regierungen: Im Endspurt noch etwas in der Richtung eintüten. Sicherheitsgefühle schützen besser vor Bauernfängern.
zum Beitrag09.01.2026 , 23:14 Uhr
Manchen Darstellungen heutzutage lässt sich eine demonstrative Religionsersatz-Haltung zu Sex oder der jeweiligen Variante entnehmen. Oder betont als "guter Sex". Und sonst kaum noch etwas.
Auch daher doch jeder, jede, jedes nach der Façon, solange es niemanden beeinträchtigt! Vielleicht wäre beim Daten für "horny"-Leute wie für recht Asexuelle schon irgendwann die Ansage hierzu sinnvoll, wenn es ein wichtiger Punkt wäre, so dass da nicht ein oder zwei voll in die Sackgasse laufen?
zum Beitrag09.01.2026 , 23:05 Uhr
Foristen könnten wissen, was eine Insolvenz ist und was nur eine Pausierung des Geschäfts. Habeck hat es damals eigentlich auch Ihnen erklärt. Ansonsten ein Wirtschaftslexikon Ihrer Wahl. Bevor Sie da stecken bleiben.
zum Beitrag09.01.2026 , 23:04 Uhr
Ein Bus braucht nur einen Fahrer auf 50 oder mehr Personen und nur ein paar Quadratmeters dafür statt ganzer Straßenabschnitte. Effizienz. Ich finde auch einen Chauffeur m/w/d doch ein Komfortzeichen. Infrastruktur heißt, den teuren Führerschein und ein teures Auto nicht zu brauchen. Das ist dann ein großer Batzen und sehr sozial bei den Lebenshaltungskosten.
zum Beitrag09.01.2026 , 23:01 Uhr
Man könnte den Außenbezirken den Anschluss an Brandenburg als Option geben, würde ein Bolle nun einwerfen.
Konstruktiver: Die Infrastruktur des Rands muss schon auch wiederhergestellt werden - die teure Autoausrichtung über Jahrzehnte hat da einfach auch viel kaputtgemacht.
zum Beitrag09.01.2026 , 22:58 Uhr
Tipp an mitlesende Berliners. Wer eine menschlichere und nachhaltigere Verkehrspolitik will, sollte wohl vor allem zur Wahl gehen und viele andere auch dazu einladen. Vermutlich bekommt eine Grün-rot-rote Koalition das eher hin als die Wegner-Giffey-Gruppierung. Ein Regierungswechsel ist ja denkbar, und die Wahl schon in überschaubarer Zeit. Fairness gegenüber der Mehrheit der Fußgänger, Radlerinnen und ÖPNV-Nutzers wäre doch eine Wahlkampfforderung. Volksentscheide sind eigentlich quer gegen die vorherrschende repräsentative Ausgestaltung der Demokratie, deshalb wäre das Ergebnis wohl auch hier in Berlin eher Ablenkung als echte Veränderung. Positive Ausnahmen bestätigen die Regel, dass so etwas nur wirkt, wenn Regierungswechsel als Korrektur ausfällt (Schweiz, Bayern, Hamburg).
zum Beitrag09.01.2026 , 22:50 Uhr
Vielleicht sollte in Putins Interesse genau solche Sorge entstehen und unsere Öffentlichkeit brutalisiert werden. Oder Rechtsextreme schrecken auch so vor nichts mehr zurück, jetzt, wo Normalisierung von Schrecklichem betrieben wird.
zum Beitrag09.01.2026 , 22:48 Uhr
Natürlich gibt es Antisemitismus überall. Auch wir zwei haben den recht sicher zumindest in Spurenelementen über die Generationen eingeschnuppert. Das Kreuz im Wahllokal ändert da allein herzlich wenig.
1) Ich versuche nur immer wieder gegenüber deklarierenden Vereinfachern klarzumachen, dass Juden m/w/d _nicht für Netanyahus üble Übergriffe haftbar zu machen sind. Das ist dann auch noch Dummheit zum Antisemitismus gefügt.
2) Ohne empirisches Material: Es ist rechts (Ungleichheit und Tradition sind gut) wohl eher empfänglich für Abwertungen, während linker Universalismus zumindest die kognitive Dissonanz bei einem Abwerten von Moldawiers, Juden, Pastafaris oder Israelis spüren sollten.
Also Ihnen gerne ausbuchstabiert: Aufpassen müssen wir alle. Anpacken auch.
zum Beitrag09.01.2026 , 22:40 Uhr
Niemand hat das Recht auf Gehorsam, niemand das Recht auf Denkfaulheit; zumindest, wenn es um etwas geht.
zum Beitrag09.01.2026 , 22:39 Uhr
Ich gehöre zu den vielen, die heilfroh sind, dass internationaler Wissensfortschritt und internationale Kooperation zumindest beginnen, auch mit bundesdeutscher Mitwirkung.
Ok, wir hauen historisch wie gegenwärtig so einiges noch heraus, also stehen wir da auch in der Pflicht.
zum Beitrag09.01.2026 , 11:10 Uhr
Solidarisch eben genauso mit Palästinenserinnen und Palästinensern können und sollten wir wohl alle sein, mit dem zügigen Ende der Besatzung, dann einem wirklich fairen Staat oder zweien davon. Ob die Hamas als Organisation Solidarität verdient, ist hingegen ein sehr großes Fragezeichen. Sie ist in Vielem genauso rücksichtslos wie Netanyahu vorgegangen, am 7.10. hat sie den getoppt. Auch ist ein Fragezeichen, ob eine Parteinahme für die Hamas gut für Palästina wäre. Nein, genauso wenig, wie Nibelungentreue mit Netanyahu gut für Israel wäre.
zum Beitrag09.01.2026 , 10:43 Uhr
Wissen wir das?
Verwaltung ist selbst nicht gewählt. Sie muss Regeln Gewählter erhalten und diese Regeln umsetzen. Ein wenig Spielraum ist da, doch stellen Sie sich eine Verwaltung vor, die völlig willkürlich wäre. Das kann es auch nicht sein. Also bei den Regeln ansetzen, den formalen, aber natürlich auch an der Behördenkultur.
zum Beitrag09.01.2026 , 10:41 Uhr
Es gäbe die eine Lösung: Don't ask, don't tell. Nicht angeben: spart Aufwand auf allen Seiten. Dann schwebt aber das Damokles-Schwert. Und es gibt obendrein viele Menschen, die auch in Not korrekt bleiben wollen. Dann die Lösung einer Regelung: Bis x Euro ok (gilt das dann eigentlich nur für Flaschensammeln oder auch für Kioskhüten oder ...?) Oder vielleicht noch weitere Kreativität: Wie geht mensch die professionell drückenden Bettlerkolonnen an, ohne echte Bettlers zu stigmatisieren, schikanieren oder zu verfolgen? Wäre es nicht ein Zeichen vorn Fortschritt, wenn wir alle das Altglas zurückbrächten, obwohl wir es finanziell gar nicht bräuchten? Momentan stelle ich das wertvolle Glas und Plastik wohlgeordnet neben den Container. Ist das eigentlich eine grundsätzliche Lösung? Fragen. Fragen.
zum Beitrag09.01.2026 , 10:32 Uhr
Bei allem sicher auch wahren Kern: Lässt sich das wirklich so generell sagen?
zum Beitrag09.01.2026 , 10:30 Uhr
Wegner gehört aus ganz anderen Gründen abgewählt - ich hoffe, da laufen rot-grün-rote Gespräche bereits jetzt. Aber mal eine Stunde sich rausziehen darf und sollte jeder, sobald das Wichtige geregelt ist (nur Unwahrheit eben auch nicht). Ich verteidige da auch Menschen, deren Politik ich als unüberlegt, großmäulig und sehr schädlich für Berlin sehe.
Doch zum Schreiben: Klingt zumindest hiernach schon deutlich reflektierter als das von Springerpresse & Co. Unterstellte. Mit Stromkabel, Heizung, Licht ... spielen aber Kinder immer noch nicht! Gerade, wenn sie nicht wissen, was sie tun.
zum Beitrag09.01.2026 , 10:22 Uhr
Kompletter Pessimismus wie kompletter Optimismus ist meist nicht zielführend, so nähme ich das jetzt als Hinweis, dass Amerika noch Chancen hat. Die für tazzies natürlich klaren Warnsignale gegen Trump müssten dafür die Blasenhaut dort durchdringen - und darin auch aufgenommen werden. Right or wrong, my Donald? U-S-A, U-S-A? Was kommt durch? Eine offene Frage.
zum Beitrag09.01.2026 , 10:18 Uhr
Zähneknirschend, denn CO2-mieses Rindfleisch bzw. Tierfutter gehört nicht verbilligt, sondern auf angemessen hohes Preisniveau. Gilt umgekehrt auch für Verbrennerautos etc. Transport soll seine Kosten stets auch zahlen. Auch noch mal prüfen, ob sich nicht Konzerne eine bevorzugte Rechtsposition damit erwirken könnten (ich kenne jetzt den letzten Stand nicht).
Politisch hingegen eine Partnerschaft mit klarem Sinn. Gerade derzeit.
zum Beitrag09.01.2026 , 10:14 Uhr
Es werden noch andere Staaten zu finden sein, die die Bremskeile in Text und Beschlüsse stopfen. Gleichwohl eine kleine Chance, wieder näher an den Stand von wissenschaftlich Wahrem und politisch Möglichem zu geraten und den konsequent aufzuzeigen. Raus aus der Verbrennung.
zum Beitrag09.01.2026 , 10:08 Uhr
Also sprach.
Der Punkt könnte eher sein, dass Antisemitismus und Kritik an Netanyahu verwechselt wird, auf mehreren Seiten sogar.
Der stärkste Staat der EU, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt könnte schon Einfluss haben, in Abstimmung mit der restlichen EU natürlich. Die USA sind in der Region dort knallverbrannt, weil nach Bush und Clinton nur noch massiv parteiisch.
zum Beitrag09.01.2026 , 10:05 Uhr
Universalistisch ist ein möglicher Ansatz. D.h. möglichst die gleiche Elle anlegen. Also weder aus Angst vor Antisemitismuszuschreibungen Netanyahu diese unfassbaren Untaten gerade durchgehen lassen oder Palästinensern einfach mindere Rechte zuzuschreiben, noch z.B. den ähnlichen Fall Westsahara komplett auszublenden oder der Hamas einen Heiligenschein zu winden. Warum soll das denn nicht halbwegs gelingen?
zum Beitrag09.01.2026 , 10:02 Uhr
Denkverkürzung und einfach mal Zuschreibungen scheint es aber bei Rechts, Mitte und Links zu geben, mit Verlaub. Und noch mal ganz von vorne: Israel ist nicht "die" Juden und auch nicht umgekehrt. Antisemitismus in jedem Fall wie jeder andere Rassismus inakzeptabel und geduldig anzugehen. Netanyahu ist ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher und -treiber, sein Handeln und Reden rassistisch und korrupt. Warum soll mensch das aber Juden anlasten, die ihn mehrheitlich auch nie wählten (die Mehrheit der Juden lebt außerhalb Israels)?
zum Beitrag09.01.2026 , 09:58 Uhr
Das hat er nur nicht geschrieben.
zum Beitrag09.01.2026 , 09:57 Uhr
Danke, O.F. Solche Hinweise auf el-Husseini werden nämlich allzu häufig von Lobbyisten gestreut und propagiert, um von der völlig inakzeptablen Gegenwart der Vertreibung und Besatzung ablenken zu wollen. Klappt aber nicht.
zum Beitrag09.01.2026 , 09:51 Uhr
PS als Hinweis für den Artikel: Graffito/Graffiti statt 'Graffit' oder 'Graffittis'
zum Beitrag08.01.2026 , 23:39 Uhr
Mit solchen kleinen Gesten kann es beginnen, auch deswegen gehen Diktatoren selbst auf die so los. Putin ist sterblich, und danach? Trolle und Sicherheitskräfte sollten rasch umsatteln!
zum Beitrag08.01.2026 , 23:36 Uhr
Da lobe ich mir Deutschland. Da sind ICEs meist zu spät.
Etwas ernsthafter: War da wer zu doof oder zu arrogant-aufgeputscht, die Reifen zu zerschießen? Prätorianer-Trigger-Happiy selbst für US-Verhältnisse.
zum Beitrag08.01.2026 , 23:33 Uhr
Männlicher frustrierter Autofahrer. Und mutmaßlich krank im Kopf. Also nicht nur islamophob, sondern völlig. Dann schuldunfähig. Klären soll und muss das das Gericht.
zum Beitrag08.01.2026 , 23:30 Uhr
In den Häusern werden Palästinenser wohnen. Die Alternative ist Undemokratie, Vertreibungen, Unfrieden, Ungerechtigkeit. Ideal kommt die Erkenntnis von innen, bevor die Realität der Unfairness die Herzen der Israelis zu einem Rassismus hin verhärtet hat. Das Ende der Besatzung ist ein Schlüssel zum Frieden. Möge er genutzt werden.
zum Beitrag08.01.2026 , 21:57 Uhr
Vorsicht mit verkündeten Ungenauigkeiten.
Schändung der Neuen Synagoge Düsseldorf Jan. 1959 Düsseldorf Unbekannte beschmierten das Düsseldorfer Gotteshaus mit Hakenkreuzen.
Schändung der Synagoge in Köln 24. Dez. 1959 Köln Zwei [Rechtsextreme ...] (DRP) beschmierten am Abend des 24. Dezembers die Synagoge der jüdischen Gemeinde in Köln mit Hakenkreuzen und der Aufschrift „Deutsche fordern: Juden raus“.In den darauf folgenden Wochen ereigneten sich hunderte ähnlicher Vorfälle in der Bundesrepublik, die als „antisemitische Schmierwelle“ bekannt wurden. (Q.: Wikipedia)
Dass Israel nicht die Juden vereinnahmen darf und Antisemitismus sich nicht mit Israel herausreden kann, ist klar. So, wie das Ende der Besatzung, gleiche Rechte einfach nur überfällig sind, dort in der Ecke.
zum Beitrag08.01.2026 , 15:48 Uhr
Das ist doch ein Nebenstrang und lenkt von den Special Effects und dem Zammzeramm doch nur ab! Tolkien soll übrigens mit dieser Figur einen unbekümmerten Schützengraben-Kollegen eingebaut haben. Vielleicht wäre dafür der allerletzte Teil von 'Blackadder' noch eine filmische Lösung.
zum Beitrag08.01.2026 , 15:39 Uhr
Wenn die DKP darüber jeden Monat ihre Rubelüberweisungen erhielte, selbst dann sähe ich den Grund gerade noch nicht zwingend. Vielleicht können ja aber auch die Betroffenen einmal kommunizieren, worum es gehen soll. Das sollte den "Datenschutz" auch lösen können. Ist es der lange Arm der Amis, sind es die Deutschen, sind es Gesetze, ...?
Universell lösen dürfte aber auch hier das Beste sein. D.h. gleiche Regeln für alle. Die GLS ist schon keine kommunale Sparkasse, die mehr oder minder jeden nehmen muss, auch dies. Wann aber und wann nicht bietet bank nun an?
zum Beitrag08.01.2026 , 10:52 Uhr
Schade. Lafontaine wie Wagenknecht waren mal äußerst intelligente, eigenständig denkende linke Politikers. Beide wurden sie arg national, im Bismarckschen Sozialstaatsdenken verfangen. Das geht mit Links kaum zusammen. Doch hätte das BSW vielleicht tatsächlich eine neue, linkskonservative Partei werden können, mit Populismus, als demokratischere und sozialere Variante zu den neoliberalen ADi-Bölkern. Jetzt vielleicht doch besser auflösen und zu SPD, Linken und Splittergruppen wechseln. Wagenknechts Analyse nehme ich meist nicht an, aus verschiedenen Gründen, doch als eine der möglichen Stimmen kann sie uns ja auch ohne Partei bleiben.
zum Beitrag08.01.2026 , 10:46 Uhr
Naja, die taz erreicht doch schon einige. Und so verführerisch es ist, sich im Besitz der Wahrheit zu wissen und dafür alles zu machen, so hilfreich ist auch energieaufwendiger Zweifel und Erkenntnis, dass Antisemitismuskritik mit Israelkritik zusammengehen kann und zuweilen sollte. Und man gegenüber anderen Menschen zu solchen Mitteln nie greift. (ein Schlimmes inzwischen ist auch, dass wir nicht einmal wissen, ob Putin auch hier einen Keil hat setzen lassen, wie schon bei Graffitiaktionen)
zum Beitrag08.01.2026 , 10:42 Uhr
Bei Russland klarer Fall (ohne die Ukraine komplett zu verherrlichen, ich kann mit grau auch leben). Bei Israel und Palästina sehen Sie hoffentlich auch den Terror und die Faschisten, wie Sie es nennen, beider Seiten, das scheint mir da leider nicht so klar verteilt, wenn man Kabinettsmitglieder Netanyahus so hört und das Vorgehen anschaut.
Jandls Gedicht rezitiere ich auch immer wieder gerne, ansonsten :)
zum Beitrag08.01.2026 , 10:39 Uhr
Das wäre gegenüber niemandem ok. Gute Linke, gute Menschen generell, schaffen es doch, zugleich für Palästinenser- und Palästinarechte zu sein und gegen Antisemitismus und andere Rassismen. Denn u.a.: Israel ist nicht "die" Juden, und auch nicht umgekehrt (und Netanyahu nicht Israel und umgekehrt).
Also: Benehmt euch! Besatzung und Diskriminierung von Palästinensers unabhängig davon beenden, den Antisemitismus hierzulande auch.
zum Beitrag08.01.2026 , 10:35 Uhr
Helikopter in die bayerische Staatskanzlei, um den lahmenden Problemnürnbären abzuholen? Söders Tage sind schon gezählt, ich hoffe, es wird nicht der Selbstdarsteller Dobrindt oder der frustrierte Rechtsausleger Weber. Die Agonie wird aber noch eine Weile dauern. In der Zeit könnte der Herr wenigstens mal inhaltlich werden, zur Abwechslung.
zum Beitrag08.01.2026 , 10:32 Uhr
Solche seltsamen Sätze schwappten gestern sogar hier hinein. Früher hetzte nur Bild, die 'feinen' Blätter hielten sich ein wenig zurück - heute aber ...
Verwandtes Thema: Wegner darf _gerne Tennis spielen, wenn er dadurch einen klaren Kopf bekommt. Das auch gleich kurz zu sagen, wäre besser von ihm gewesen. Doch er sollte aus anderen Gründen seinen Stuhl räumen, nicht deshalb.
zum Beitrag08.01.2026 , 10:28 Uhr
Verheerende Folgen des Trump-Jingoismus. Südafrika ist nämlich eigentlich gar nicht fest im Lager von Xi oder Putin (und hat maritim eine zentrale Lage am Handelsweg ohne Suezkanal). Doch inzwischen kann man's ja keinem verdenken, sogar nuklear aufzurüsten, wenn sonst Helikopter kommen. Südafrika hatte ja schon mal die Bombe. Noch mal deutlich auch: Die USA ist immer noch das kleinere Übel, und nach Trump, vielleicht schon währenddessen das Reparieren nicht aufgeben. Und vielleicht mal kurz den Senat dort mit Wahlkampfspenden kaufen.
zum Beitrag08.01.2026 , 10:00 Uhr
Prosor könnte dann der erste Botschafter seines Landes der Netanyahuzeit werden, der nicht anschließend auch öffentlich die Hände über diesen Herrn zusammenschlägt, dessen Gedrücke und Gefoule, dessen Missbrauch des Worts Antisemitismus, dessen Verrat am Staate Israel und an den Menschenrechten. Doch auch dessen wäre ich mir nicht sicher.
Der Fehler war schon spätestens 1967: die Besatzung.
zum Beitrag08.01.2026 , 09:55 Uhr
Wir müssen einfach (fast) raus aus Fossil, und so schnell wie möglich. Autos, Flieger, Heizöl, ... LNG-Schiffe sind kein Pipeline-Ende, da gibt es schon auch Konkurrenz auf der anderen Seite. Den USA eine Abnahme zu garantieren war nicht so die gute Idee, bei allem Machtungleichgewicht. Raus aus Fossil, auch, um das Geld nicht den komplett Falschen zu zahlen. PS: Ja, Russengas ist richtig böse - fragen Sie den Ukrainer, Georgier oder Syrer Ihres Vertrauens.
zum Beitrag08.01.2026 , 09:03 Uhr
Das Geld wäre da, die Kosten aber auch enorm hoch, wenn mensch nicht die Grundlagen angeht. Und Putin-Russland zieht seine Untertanen massiv ab und aus - würde Europa das?
Strukturell ist Europa bewusst nicht alleine kriegsfähig: Das war immer das Signal gegenüber den USA, dass es keinen dritten europäischen Krieg geben würde.
zum Beitrag08.01.2026 , 09:01 Uhr
Die Politik dort ist leider auch mal käuflich ("Wahlkampfspenden"), das haben schon Big Tech, Big Arms, Israel, Russland, ... ausgenutzt. Indirekt kaufen ist günstiger. Vor lauter Zynismus jedoch auch noch anderes machen.
zum Beitrag08.01.2026 , 01:26 Uhr
Sieht ganz so aus, dass manche Konservative in ihrem Idiosynkrasie gegen Ökologie immer noch die falschen Kämpfe fechten wollen, statt sich im Gegenteil rasch von der fossilen Abhängigkeit weiter zu befreien - ein Nebenbonus von Energiewende und Verkehrswende. Wir brauchen gerade besonders alle an Bord, wie brauchen die EU und wir brauchen vorausschauende Nachhaltigkeitspolitik, um auch später Ressourcen zu haben. Es gab Konservative, die das begriffen haben.
PS: Die USA, Russland und China haben vereinheitlichte, geregelte interne Märkte - nur so nebenbei.
zum Beitrag08.01.2026 , 01:21 Uhr
Das Label von Herbie bliebe uns: Grönland Musik. Schwacher Trost.
Die USA hat da für ihre Sicherheit alles Nötige und mehr. Nur gerade an der Spitze einen Elefanten mit Horde, der Porzellan zerpfeffert. Dass Xi-Chinesen und Putin-Russen immer noch weitaus ärger sind, ist ein schwacher Trost. Merz sollte den Französisch-Crashkurs machen und vielleicht eine europäische Brigade nach Grönland schicken, natürlich nur gegen die russischen Truppen dort.
zum Beitrag08.01.2026 , 01:17 Uhr
Klimaschutz ist gar nicht per se links. Um nur einen Punkt zu nehmen.
Schon wieder zu generalisieren (muss das sein?), macht es doch nicht besser. Außer es sollte in Ihrer Welt unbedingt "rauskommen": 'alle Linke bah'. Was ich übrigens über Rechte, Mittige, ... auch nicht sagen würde. Quousquetandem ...
zum Beitrag08.01.2026 , 01:11 Uhr
Vielleicht, vielleicht nicht. Putin-Russland beisst sich gerade an der Ukraine einige Zähne aus, da geht es schon mal in Kriegsstufe 0,5 mit deren Waffenlieferanten. Ob das hier der Fall ist, ist freilich nicht bewiesen.
Dass wir beides wohl brauchen werden: Effizienz statt nur Dividendenknall sowie auch mehr Ressourcen als vor 15 Jahren, das halte ich freilich für recht sicher.
zum Beitrag08.01.2026 , 01:08 Uhr
Es ist zweifelsohne die Judäische Volksfront - oder doch die Volksfront Judäas. Oder vielleicht doch die Rosenkreuzer (oder Russenkreuzer)? Wo bleibt ansonsten die deutschen Spaziergangsfreude gekoppelt mit seniler Bettflucht auf Kontrollgang?
zum Beitrag08.01.2026 , 01:03 Uhr
Wer das Buch gelesen hat, muss eigentlich begriffen haben, dass Palantir auch darin nichts Gutes ist. Gandalf spricht das recht deutlich aus. Sorry, und von Tolkien lernt mensch Opfer und Gemeinschaft, nicht Hybris und Ego. Sehr, sehr deutlich.
Hat Thiel das Buch wirklich als Erwachsener noch mal gelesen oder vor lauter Klagen und Härte-Spielen keine Zeit gehabt?
zum Beitrag07.01.2026 , 23:19 Uhr
Sie wissen schon, wer Rainer Zitelmann (ein t) war und was er sonst so macht? :) ((Nach dem Zitat und anderem zu urteilen schon vielleicht bewusst hetzend, wenn Sie mich fragen.)) Wenn eins funktionierte, war das nach den Medienberichten die Solidarität, unbeeinflusst.
zum Beitrag07.01.2026 , 23:14 Uhr
Wirtschaftlich beginnt Russland jetzt schon zu pfeifen.
Durch unsere Fossil-Sucht könnte es über Jahre jedoch wieder aufbauen und mit Söldnern und Kampferfahrung schon einiges in Baltikum, Kasachstan, Moldawien abziehen. Putin würde den Umstieg auf Friedenswirtschaft ja kaum hinbekommen ... dann also weiter.
zum Beitrag07.01.2026 , 23:11 Uhr
Bitte europäisch Asterix, Obelix und Super-Tjemp!
zum Beitrag07.01.2026 , 23:09 Uhr
Es war betonte Politik, ohne USA nicht militärisch handlungsfähig zu sein (Fast-Ausnahme Frankreich). Dadurch mussten die Yankees nicht ständig den Knüppel für den Kontinent schnitzen und gab es Vertrauen. Ob man das zumindest für die nächsten drei Jahre ändert, ist eine andere Frage - Zeit würde es dauern, und es hätte Folgen.
Zusammen ist da schon weiterhin am besten. Vielleicht beginnt Europa mal, in den USA anders zu lobbyieren.
zum Beitrag07.01.2026 , 23:03 Uhr
Nach ihrer eigenen Darstellung haben die Kabeljaue selbst vorher nicht ganz kapiert, was sie da machen. Für die war das eher nur das Kraftwerkskabel. Da hatte die theoretisch vorhandene Ring-Anbindung jedoch tatsächlich einen Knotenflaschenhals. Die Süddeutsche hat das ein wenig ausgeführt. Infrastruktur (oder Umwelt oder ...) auf Verschleiß zu fahren ist ganz allgemein keine gute Idee. Das regt mich durchaus auf. Hier weiß ich freilich nicht, ob es der entscheidende Punkt war.
zum Beitrag07.01.2026 , 18:19 Uhr
Könnte stimmen oder nicht. Nur ist gerade Sachsen-Anhalt entleert und untervölkert. Wegzug seit 1990. Die ganz Harten pendeln noch ihre 120 km nach Niedersachsen. Wohnungsmangel wäre es nicht. Da muss die AfD vielleicht doch irgendein anderes Ressentiment erwischt haben. Auch bei Kindern klappt übrigens unendliches Wachstum bei endlichen, längst überzogenen Ressourcen nur bedingt. Und wenn ich nicht die Prämisse habe, dass klassisch-deutsche Kinder aus magischen Gründen etwas Besseres wären, sollten wir weltweit genügend Menschen haben, oder?
zum Beitrag07.01.2026 , 18:13 Uhr
Ausschließen möchte ich das nicht - als nützliche I*ioten, als "Sonthofen"-Strategisten, ... Eine Gesellschaft, die sich ständig und überall panzern müsste, verlöre schon einiges. Vielleicht müssen wir auch Putin & Co. mehr konfrontieren.
zum Beitrag07.01.2026 , 18:10 Uhr
Gucken wir doch erst mal in die Zahlen. Grundsätzlich hat Deutschland im internationalen Vergleich da trotz Schwarzer-Null-Eskapaden einen sehr guten Stand. Das wird von manchen gerne anders dargestellt, die damit ein bestimmtes Klima erzeugen wollen. Ich kritisiere ja auch, dass für noch mehr Geld an Reiche die Infrastruktur schon viel zu lange vernachlässigt wird. Nur haben wir nüchtern ein grundsätzlich lösbares Thema vor uns. Die Kabel brauchen jetzt teils größere Querschnitte oder Autobesitzer müssen sich abstimmen, ok. Von der Nord-Süd-Verbindung profitiert Deutschland bei starkem Wind im Norden. Bayern darf aber gerne auch mal aufbauen.
Berlin: Wer z.B. eine Batterie hatte oder ein E-Auto mit Leitung zurück zum Haus, konnte einiges abpuffern und im Falle des E-Autos sogar kurz tanken fahren.
Wir sind wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander. Zu viel Preppen heißt freilich sehr teure Doppelstruktur und verleitet zum Kassandrieren, um den vollen Keller mental zu rechtfertigen. Ein paar Tage Wolldecke, Rad und früh ins Bett schaffen wohl selbst wir Verwöhnten noch - geholfen werden muss den Kranken.
zum Beitrag07.01.2026 , 17:59 Uhr
Ich fachkle ja auch immer meine vier Wände ab, wenn ich irgendwo schwarze Pünktchen entdecke, statt selbst ranzugehen oder umzuziehen. Diese schwachsinnige (dieser Satz wertet stark) Verkürzung plus blinde rückwärtsgewandte Glorifizierung von "früher" ist natürlich in sich ein Problem. Deuten wir diesen Satz jedoch wohlwollend und stellen uns auf die Wertschätzung auch dieses Menschen ein. Also wieder in den Kontakt. Vielleicht droht er "nur", um Anpackideen zu erfahren, um Unterschiede zwischen den demokratischen Parteien ... erläutert zu bekommen, ...
PS: Wenn er doch nur Migranten draußen haben will und sonst nichts, könnte er, falls nicht völlig kapitalhörig drauf, mit BSW eher bei seinen Punkten sein.
zum Beitrag07.01.2026 , 07:55 Uhr
Die Typen versuchen, mit Siegmund von Sieg zu reden, um ihre sonstige Nacktheit zu tarnen, ihre Anschluss-Unfähigkeit, ihre inhaltliche Leere, ihre bölkende Destruktivität und Liebedienerei den Falschen gegenüber. Vielleicht möchte jeder Protestwähler (m/w) dann aber doch mal vorher das Programm lesen. Möglichst wenig andere Parteien sollten knapp unter 5 % bleiben, nebenbei.
zum Beitrag07.01.2026 , 00:07 Uhr
Vielleicht sollte auch die linke Seite den Schaden haben. Ich würde mir eine Klärung hoffen ("Präsident Vans"). Unabhängig, wer's war: Schere, Strom, Kabel, Licht sind für kleine Kinder nicht!
zum Beitrag07.01.2026 , 00:03 Uhr
Grundsätzlich war es das richtige Manöver, der USA stets zu signalisieren, dass man zwar stärker als die Russen, aber keine eigene oder unabhängige Gefahr an der Gegenküste ist. Westbindung. Die Ausnahme ist jedoch ein stumpfer Power-Player in dubioser Entourage, und deshalb sollten deutsche Politikers wohl dringend ihr Schulfranzösisch auffrischen und auch Großbritannien wieder stärker an- und einbinden.
zum Beitrag06.01.2026 , 23:39 Uhr
Er könnte sich erfahrene Kräfte holen, wenn er die denn bekäme, Thomas Linnertz in Rheinland-Pfalz o.ä. Oder eine Luftbrücke starten, das hat schon mal funktioniert.
zum Beitrag06.01.2026 , 23:37 Uhr
Einfach beim nächsten Mal abwählen, eher aus anderen Gründen als diesen, doch er hat ja jetzt schon einiges gesammelt.
Kilometerlange Verlängerungskabel aus den Nachbar-Ecken bis dahin, solidarisch, bzw. Airbnb-Spenden der Gierigen, wie wär's?
zum Beitrag06.01.2026 , 23:34 Uhr
Und jetzt verraten Sie bitte noch, wohin diese Bewerbung ging. Model? Comedian? Persönlicher Assistent? Oder waren Sie der einzige, der noch einen COBOL-Rechner retten konnte?
zum Beitrag06.01.2026 , 23:32 Uhr
Grauzone trifft es vermutlich auch hier. Am besten auf beiden Seiten etwas Abstand davon halten.
zum Beitrag06.01.2026 , 23:30 Uhr
Der Bayerische Städtetag kritisierte die Entscheidung als „unbegründeten und überzogenen Eingriff in die kommunale Finanzhoheit“. Der hat Recht.
Die CSU scheint ein Scheunentor für Partikular-Lobbyisten offenstehen zu haben und Angst vor den Leuten obendrein.
zum Beitrag06.01.2026 , 22:14 Uhr
Sie wissen, was der EMP sonst noch alles zerstören würde? Dass wir dann noch ganz andere Themen hätten? Zentrale Stromerzeuger können noch einfacher sabotiert werden, nebenbei.
zum Beitrag05.01.2026 , 21:45 Uhr
Keller, falls denn vorhanden. Volle Wasserkästen als Tischchen in der Diele nutzen. Ein bisschen im Schrank hat mensch ja auch so immer. Und keiner wird gleich die Palette Ravioli als Einzelperson brauchen. Einfach nur mal zwei, drei Tage entspannt sein können, und die Kräfte können sich um die anderen kümmern. Das war wohl nicht der letzte Putin(?)-Streich.
zum Beitrag05.01.2026 , 21:40 Uhr
Von Boris Palmer lernen, heißt hierbei: siegen lernen. Ohne Vorschriften und Anreize werden gerade BWL-Ketten ihre Kosten oft Dritten aufdrücken, und das darf volkswirtschaftlich nun mal nicht sein. Lässt sich ja am Ort mal anregen.
zum Beitrag05.01.2026 , 18:37 Uhr
Die heutige Süddeutsche hätte etwas dazu. Kurzfassung: in jener Ecke wäre eine Überbrückung in der Mittelspannung besonders schwer.
zum Beitrag05.01.2026 , 18:35 Uhr
Berechenbarkeit schafft Vertrauen, um es bewusst amoralisch zu formulieren. Die USA hattte immer wieder Jingoismus, doch zog Stärke aus einer gewissen Berechenbarkeit und wohlwollender Hegemonie. Wenn das für mindestens drei Jahre vorbei ist, kann Europa zusammenrücken, und auch dafür braucht es Berechenbarkeit und Vertrauen. Deutschland reduzierte seinen Wert dort leider durch Griechenlandbashing für deutsche Banken.
zum Beitrag05.01.2026 , 18:31 Uhr
Vielleicht so, vielleicht so. Ein Regime wieder fest im Sattel bräuchte keine Hinrichtungen mehr. Die Basare trugen damals die Revolution und könnten nun die Seite gewechselt haben. Zumindest eine deutliche Lockerung ist evtl. drin, auch weil so langsam die Mullahs an sich selbst zweifeln könnten.
zum Beitrag05.01.2026 , 13:10 Uhr
Ja, es müssen noch Kanäle offenbleiben. Nein, das muss nicht der Kanzler sein. Wer in Europa noch irgendeine starke Rolle spielen will, muss auch gegenüber der Gegenküste die Zähne auseinanderkriegen können. 'Macher'-Narzissten respektieren auch keine Kriecher.
zum Beitrag05.01.2026 , 10:48 Uhr
Wer in Irland Schlangen erblickt, stellt sich hinten an. Der englische Einfluss plus St. Patricks Wirken. Daher gewisse Tiere einfach auf der anderen Seite der Irischen See lassen.
zum Beitrag05.01.2026 , 09:13 Uhr
Sie würden dabei doch nicht sagen wollen, dass der Schah und seine Savak an das Gute glaubten? Zumindest nicht, was die Mittel der Repression betraf.
zum Beitrag05.01.2026 , 09:11 Uhr
Oder muss ohne taiwanesische Mikrochips auskommen, es ist ja Xis Hinterhof. Traurig, aber wahr. Der Protest Russlands und Chinas ist auffällig verhalten dafür, dass ein Verbündeter attackiert wurde.
zum Beitrag05.01.2026 , 05:56 Uhr
Böllerzonen und zentrale Feuerwerke wäre womöglich eine Lösung. Babies, Hunde und empfindliche Erwachsene freuen sich, die Notaufnahmen auch.
Die Niederlanden schaffen Böllern sogar gerade ab, zum Jahresende wurde dort ein letztes Mal draufgehalten, als wäre es Training für die Bundeswehrreservisten, Tote und Fingerverluste inklusive. Es wird immer noch Jahre dauern, bis auch die letzten Höhöhö-Rebellen stoppen, doch die könnten sich ja wirklich mal anders austoben. Die Bundeswehr sucht.
zum Beitrag05.01.2026 , 05:51 Uhr
Meloni wird gegenwärtig von außen entsprechend unter Druck gesetzt. Was, wenn es diesen Druck dann gar nicht gibt?
Bei der AfD gibt es leider einflussreiche "Volkswille"-Fantasten, die freie Wahlen wohl angehen würden, wenn sie könnten. Sorry.
Lasst uns aber nicht wie Kaninchen starren (und auch nicht schönreden), sondern aktiv die wichtigen Punkte betonen: sozial, ökologisch, innovativ, fair. Es ist doch arg viel zu tun.
zum Beitrag05.01.2026 , 05:48 Uhr
Es gäbe genügend wirklich wichtige Themen: soziale Gerechtigkeit wiederherstellen, die Umwelt in unserem Eigeninteresse schützen, europäischen und globalen Zusammenhalt, digitale Innovationen. Besinnen wir uns derer doch. Meinetwegen mit einem Schuss Populismus, doch eigentlich reichen schon die Themen selbst. Es gibt ja gängige Alternativen zum Bestehenden, und die sind links und grün.
zum Beitrag05.01.2026 , 05:43 Uhr
Dobrindt tanzt schon mal als Södernachfolger vor, für die Galerie der Springerpresse und ohne Substanz. Ihm sind bereits diverse sinnlose PR-Aktionen anzulasten, die Polizisten an der Grenze belasten. Wie schon damals als Generalsekretär oder Verkehrsministerdarsteller. Die SPD konnte das bereits ansatzweise, doch mit weniger Gepfaue dabei. Dobrindt sollte zeitig Botschafter in der Mongolei werden, dann täte Söder mal etwas Gutes.
zum Beitrag05.01.2026 , 05:37 Uhr
Es geht um Recht. Wie der Artikel ausführlich darlegt.
Wir mögen alle nicht, wenn jemand Wahlbetrug begeht etc. Das hat, wie oben nachzulesen, nur null Legitimation fürs Durchdrehen à la jetzt. Und die Millionen sollten auch besser nicht aufs falsche Pferd mit oranger Mähne setzen.
zum Beitrag05.01.2026 , 05:35 Uhr
Taiwan heißt: VR China kann in den Pazifik + die Mikrochips sind weit weg unter Xis Kontrolle. Und ich halte es für legitim, demokratische Lebensführung dort an sich wie für uns als auch so erstrebenswert zu sehen. Völkerrecht auch.
Venezuela wäre u.a. ein alternativer Anbieter von Fossilenergie. Das ist schon relevant. Am besten beschleunigen wir den Ausstieg daraus noch weiter, bei Verkehr, Heizung und Industrie. Sonst sind wir immer abhängig, und meist von Ländern, die nicht Norwegen oder UK sind. Politisch zumindest ein Kerneuropakuscheln hilft auch noch. Generalstände Europas, legt los!
zum Beitrag05.01.2026 , 05:30 Uhr
Da gab es ja jene deutlichen Grenzstreitigkeiten.
zum Beitrag05.01.2026 , 05:27 Uhr
Auch in "Blackout" waren es selbsternannte Weltverbesserer, die loslegten. Oder war es doch ein putinrussisches Warmlaufen mit oder ohne nützliche I*ioten?
Gleichwohl, werauchimmerdaswar, das macht mensch nicht. Es gibt tausend andere Protestformen, die präziser wären. Ich will jetzt auch nicht lesen, was die da schrieben.
Stefan Alberti merkt selbst an, dass in diesem Fall einmal kurz aufs Fahrrad/ in die S-Bahn zum stromreichen Stadtteil seine Sorgen vorerst weitgehend lösen kann. Bzw. den Wollpullover und die Decke aus dem Schrank holen. Kühlschrank findet gerade schon draußen statt. Zum Glück wurde die taz-Redaktion nicht attackiert. Leider brauchen wir mehr der vielbeschworenen Resilienz, also wohl Dezentralität.
zum Beitrag05.01.2026 , 05:18 Uhr
Wieder einmal unvergleichlich differenzierend. s/ "Die Linken Gruppen". Chapeau. Mit solchen Sätzen treibt man das was genau?
zum Beitrag04.01.2026 , 23:48 Uhr
Reinertrag. Was ist das Risiko? Die Praxiseinrichtung, die Geräte wie der Sitz sind weiterverkaufbar, dafür gibt es spezielle Makler, der Markt ist liquide. Oder man stellt ein und lässt arbeiten. Lebensversicherung ist da sowieso Pflicht.
Die Unlust hat womöglich mit höheren Ansprüchen von Ärztinnen und Ärzten zu tun. Genug Zeit für die ganzen Skiurlaube und die Jagd in Einzelfällen, bzw. eher: dass Partner/innen selbst arbeiten, anders als früher. Und Frauen, inzwischen die Mehrheit der Mediziners, Kinder weniger mit einer eigenen Praxis zu verbinden können glauben. Und unnütze Papierschlachten/ eine Misstrauenskultur nach schwarzen Schafen. Geld ist das Kleinste. Andere Hebel sind zum Sparen dabei, wie geschrieben, wohl stärker. Genügend Geld bekommen sie, unsere Ärztinnen und Ärzte. Aber lasst sie wieder Medizin betreiben, statt alles Mögliche andere. Und das sollten nicht Finanzgeier-Gruppen ermöglichen, sondern z.B. eine Art NHS oder zumindest Polykliniken.
zum Beitrag04.01.2026 , 23:31 Uhr
Der Jurist Merz hielt es durchs Elternhaus vielleicht nicht nötig, Recht tiefer zu lernen, und zog auch Reden und Blackrocken dem Verantwortungübernehmen und Einarbeiten vor. Gerade keine gute Konstellation, wo Europa nun mal zuerst auf Deutschland schauen würde. Schade, dass Christian Lindner die Koalition davor erst sabotierte, dann platzen ließ. Scholz kann zwar nicht so Reden schwingen, aber jetzt wäre er mir lieber als der Fahrschüler.
zum Beitrag04.01.2026 , 22:34 Uhr
Daher ja endlich auch mal Schwarze, Filipinos, Frauen generell und nicht nur automatisch weiße Männer!
Dass endlich mal die volle Reserve geprüft und ausgeschöpft wird. Und wirklich der Zufall der Geburt und der Habitus nicht mehr alles entscheiden, sondern die fachliche Qualifikation. Dazu aktive Gleichstellung. Bis eben Hülya Y. bei gleichen Qualifikationen genauso häufig eingeladen wird wie Hans-Georg M. Wir sind im Ziel womöglich einig, gleiche Chancen unabhängig vom willkürlichen Geburtszufall; ich sehe den Weg nur anders.
zum Beitrag04.01.2026 , 22:26 Uhr
Sie haben die US-Maßnahmen für genau eine solche Situation schon auch mitbekommen? Falls Sie noch etwas ergänzen wollen.
zum Beitrag04.01.2026 , 22:23 Uhr
Israel coachte mit der CIA damals wohl den Savak, der die Opposition unter dem Schah unterdrücken sollte. Und dass es offen völkerrechtswidrig unterwegs ist, im Libanon, in der Westbank, in Gaza, stimmt leider genauso wie, dass Antisemitismus enden sollte.
Konzentrieren wir uns also wieder auf den Iran, dem um seiner selbst willen eine Regierung gegönnt wäre, wo weder ein Neo-Schah plus 'Elite' die Interessen des Lands an andere verschachern, noch die Nationalistenmullahs talpern und agieren, immer hilfloser übrigens. So langsam können sich die Henker wie einst die Savak bei den Kommenden absichern wollen.
Was die Opposition in einem täglich säkulareren Iran überhaupt noch stoppen kann, sind solche Hasardereien wie die Netanyahus, der sie und die iranischen Juden erst mal als Israels Marionetten dastehen ließ. Ich hoffe, unabsichtlich, fürchte aber das Gegenteil. Da braucht jemand vielleicht Feinde zum eigenen Überleben. Auch deswegen Fokus auf die Interessen des Irans selbst.
zum Beitrag04.01.2026 , 20:43 Uhr
van Veen lieferte nicht im Lauf zum Finale immer überzeugende Würfe. Der braucht wohl noch lange. Landeskollege van Gerwen etwa hätte ihn wohl locker besiegt, wurde aber von einem starken Anderson rausgeworfen.
zum Beitrag04.01.2026 , 20:38 Uhr
Es gibt da Demonstrationen auch in Deutschland. Das Regime muss mindestens deutlich zurückrudern.
zum Beitrag04.01.2026 , 20:36 Uhr
Selbst der ADAC mit seiner ungesunden Vergangenheit muss wenigstens das zugestehen. Und jetzt den Verkehrssektor endlich auf nachhaltigen Kurs bringen. Das heißt übrigens u.a. sehr deutlich weniger Verbrennerfahrten und deutlich weniger Autokäufe.
zum Beitrag04.01.2026 , 17:51 Uhr
Allende wurde von außen destabilisiert und hatte keine parlamentarische Mehrheit, da also anders einschätzen. Pinochet war dann einer der fiesesten Diktatoren sogar dieses Kontinents zu dieser Zeit.
Venezuelas Reichtum von außen ausbeuten zu dürfen wie in alten Zeiten, ist kein Recht von niemandem.
Beim ersten Satz bin ich hingegen bei Ihnen. Vielleicht hat ihn sogar Putin oder Xi zinken lassen.
zum Beitrag04.01.2026 , 17:45 Uhr
Maduro auch nicht. Aber die Monroe-Doktrin ist im Gegensatz zum Nichtinterventionsgebot außer für Extremfälle kein Völkerrecht, sondern das Gegenteil. Ich erwarte schon immer noch einen deutlichen Abstand einer selbsternannten westlichen Führungsmacht von Methoden à la Putin, Netanyahu & Co.
Und vor Chavez floss das Geld in die Taschen im Ausland und einiger weniger Bonzen. Das war schlechter fürs Land als das heutige (die schlechte Lage Venezuelas hat mit gezielten Technologie-Embargos zu tun). Dass ich am liebsten Maduro _friedlich da weg hätte und einen ebenso selbstbewussten, aber demokratisch legitimierten Nachfolger, ist klar.
zum Beitrag04.01.2026 , 17:40 Uhr
DLRG-Griffe etc. zu können ist schon etwas Tolles. Ich springe hinein. Hinkt aber als Analogie-Fehlschluss arg, sorry.
Es gibt bekanntlich den UN-Sicherheitsrat, der gegen Völkermord o.ä. legitimieren würde. So wahlbetrügend Maduro wohl recht sicher war, ist es kein Völkermord o.ä. Er darf ja auch nicht in den USA Trump entführen für X, Y und Z.
Und verharmlosen Sie nicht die in Teilen offen US-hörige Opposition. Da gäbe es schon noch noch bessere, dritte vorstellbare Dinge für Venezuela, den eigenen Reichtum zu nutzen. Wetten?
zum Beitrag04.01.2026 , 17:34 Uhr
Was bei dieser Währung zum Glück dann ja auch 24 Jahre her wäre. : ) Die Verzerrungen sind geblieben.
zum Beitrag04.01.2026 , 17:31 Uhr
Markt? Sie müssten dafür auf Angebotseite die Arztausbildungsplätze m/w/d erweitern, diese ihre Ausbildung auch zahlen lassen (mit Krediten). Dann haben wir doch noch diese gleichwertigen Lebensverhältnisse im Bundesgebiet laut GG. Also _nicht alle im selben Bonzenviertel/-ort mit Privatpatienten-only. Die PKV (und nicht nur die) verzerrt, dass es schmerzt.
zum Beitrag04.01.2026 , 17:26 Uhr
Korrektur: nicht mit Konkunktiv II, nur mit dem "wenn" angezeigt.
zum Beitrag04.01.2026 , 17:25 Uhr
Ich hatte es im Konjunktiv II geschrieben und auch andersherum angedeutet, wenn Sie es bitte noch einmal mit offenen Augen lesen wollen. Der Artikel versuchte leider umgekehrt, die Diskussionen wegzurhetorisieren.
Entschuldigung akzeptiert.
zum Beitrag04.01.2026 , 17:23 Uhr
Sehr viele wollen übrigens eine gewisse Gleichheit. Weil sie dies nicht in BWL oder Jura oder woauchimmer ausgetrieben bekommen haben. Vgl. Ergebnisse von Experimenten. Anders sein ist normal und gut so. Gleiche Rechte dabei zu haben auch, das schließt gleiches Geld für gleiche Leistung ein, auch wenn man Songül heißt und nicht Christian. Dafür braucht es aktuell noch eine ganze Weile die Gleichstellung, I'm afraid.
zum Beitrag04.01.2026 , 10:16 Uhr
Das Problem mit den Feindbildern ist ja immer, dass es nach deren Einsperren/Töten immer noch nicht klappt. Mit wenigen Ausnahmen, wo es tatsächlich an einer Person gehangen zu haben schien.
Wer die Offenbarung auch läse (und ernsthaft als Anleitung sähe), sollte den Antichrist als nötiges Übel zur Wiederkehr Jesu aushalten können. Wäre aber nicht meine Idee. Den Himmel den Spatzen!
zum Beitrag04.01.2026 , 10:12 Uhr
Schmidt mit d hat 1962 im Nachhinein schon auch zurechtglorifiziert. Er hätte sich aber nie die Souveränität des Ausnahmezustands oder den Katechon zugeschrieben. Da siegte doch Popper über die Wehrmachtserziehung. Schmitt mit tt zumindest in Auszügen zu kennen ist Allgemeinbildung auch außerhalb der Juristerei. Mensch muss seinen Behauptungen ja nicht alles glauben (ähnlich wie bei Nietzsche oder Sloterdijk) bzw. sie auch normativ zu übernehmen. Die Homogenität (igitt) des (igitt²) Volks würde ich bereits Herders Fantasie zuschreiben. (Schmitt war damals als Katholischer vom Sauerlandkaff vielleicht auch anfällig, denn eigentlich war man in Preußen staatstreu lutherisch-reformiert auf den wichtigen Posten; "Volk" verdeckt das ja auch) Trump versucht in Venezuela ja post-monroeisch/tedrooseveltisch gerade "raumfremde" Mächte durch seine Truppen zu ersetzen. Diagnose. Rezept: Russlands Rohstoffmacht durch Schluss mit Fossil angehen, aber eben selbst nicht den Diktator machen. Trans-schmittianisch.
zum Beitrag04.01.2026 , 10:01 Uhr
Trump überschätzt die Rolle einer Person maßlos. Wie der farblose Maduro Chávez ersetzen konnte, wird jemand anders das jetzt tun können. Wahlbetrug leider inklusive, das sei fair mitnotiert.
Die teure Militär-Show, um von Epstein und politischen Sauereien abzulenken, auf Kosten der Völker, ist so oder so ärger als Grenada oder Nicaragua unseligen Angedenkens.
Die atlantische Partnerschaft für später unbedingt am Leben halten, aber auf französische Verbrüderung endlich auch mal eingehen, wäre wohl ein sinnvolles Vorgehen.
zum Beitrag04.01.2026 , 09:57 Uhr
"Der Gender-pay-gap entsteht nicht dadurch, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen würden." Nicht nur, nein, aber leider ja auch.
Löhne könnten mal wieder einen so hohen Anteil am BIP einnehmen, dass zwei Teilzeiten für eine Familie locker reichen (um das weite Feld nur anzutippen). Dann ist die Betreuung auch so da, und beide Seiten sind gleich teilweise draußen.
zum Beitrag04.01.2026 , 09:53 Uhr
Unterkomplex wie falsch, m.E., und sie pflichten offenbar bei (warum?). Gleichstellung bedeutet nämlich, dass auch faktisch darauf hingearbeitet wird, dass gleiche Rechte herauskommen. Nicht nur bequem auf dem Papier, und ja, Männer sind ja die Besseren, weiß mann doch. Dafür kann auch mal eine Weile eine rothaarige Chinesin aus Molwanien in dubio eingestellt werden. Und das ist aushaltbar für Andreas und Stefan, denn erst dann wissen sie wirklich, dass sie nicht als "Sohn von" die Stelle bekommen, sondern weil sie wirklich mehr Engagement, Wissen, Intelligenz, ... haben.
Danach gerne die "liberale" Version - sie setzt aber gleiche Chancen im Vorfeld voraus, was gerne unterschlagen wird. Und dass u.a. natürlich auch Männer ihre Care-Arbeit und Teilzeit machen können ohne schiefe Blicke.
zum Beitrag04.01.2026 , 09:46 Uhr
"Dabei plädieren mehr als 70 Prozent der Bevölkerung dafür, Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafrechts zu regeln." Was nur völlig irrelevant ist, wenn Art. 1 als hierbei zutreffend angesehen wird, also Embryos ab Tag X als Menschen mit eigener Würde betrachtet. Sie könnten übrigens auch mal Frauen werden. Das ist also zweiseitig und bitte nicht für solche Vereinfachungen tauglich. Und ja, andersherum hätte ich den anderen Vereinfachern das entgegengeschleudert, die die Mütter herauskürzen wollen.
Ansonsten lasst uns sprinten wie marathonen. Wenn wir es bei anderen Diskriminierungen schon kaum schaffen, dann doch wenigstens bei Mann-Frau-sonstige!
zum Beitrag04.01.2026 , 09:39 Uhr
Gerade der/die/das Radiologe hat auch nach Abzug der Gerätekosten derzeit _extrem viel übrig, oder irrt mein Hinterkopf?
Angestellt zwar "nur" rund 90.000 € _Einstiegsgehalt für Facharzt, aber ein Reinertrag je Praxisinhaber bei Radiologen bei 474.000 Euro pro Jahr (Stand 2021). Verarmen wird die Person wohl absehbar nicht, selbst bei exzessivem Skiurlauben o.ä.
Mehrere Modelle sind denkbar. Auch das kostengünstige NHS-Modell (mit bitte etwas mehr im Topf als in UK) gehört wohl dazu, also (staatsangestelltes) Arztsein und allgemeine Versorgung, eher als Berufung denn als Privatpools-Ausmaxen, was dem ursprünglichen Wunsch vieler Mediziners auch entsprechen könnte.
Große Hebel sind wohl ansonsten - PKV-GKV-Spaltung abschaffen bzw. auf Zusatzversicherungen begrenzen; Hausarztpraxen und Fachärzte damit wieder für die Breite öffnen, nach Bedarf, nicht nach Krankenkassenkarte - Behandlungs- und Laborergebnisse sichern, datenschutzsauber natürlich - Pharma- und Geräte-Geier und ihre "Berater"(innen) in die Produktion (ich bitte die Ausnahmen da gerade um Entschuldigung) - ganzheitlich denken, als Patient auch mal einfach selbst heilen lassen, aber zugleich auch zeitig aufmerken.
zum Beitrag04.01.2026 , 09:20 Uhr
Auch das wäre ein Weg: eine Bürgerversicherung, in der einfach jeder drin ist (spart Verwaltung (und Marketingtrara) bei den Kassen wie in den Praxen. Existierende PKV wird auslaufen und halt naturgemäß immer teurer pro Jahr. Zusatzversicherungen bleiben für den, der Einzelzimmer zu brauchen glaubt. Aber nach der Auslaufphase keine Komplett-PKV so destruktiv parallel. Und Sachen wie Hautkrebs-Check mit Lupe für alle, nicht nur für Selbstzahler. Die dürfen sich hingegen mit Bachblütenglobuli auf Zusatzversicherung besser fühlen oder was auch immer. - Vielleicht so?
zum Beitrag04.01.2026 , 09:13 Uhr
Naja, das ganze Harz in den Weihnachtsfichten. Und die Elsper Karl-May-Spiele mit dem "Ölprinz". Obacht.
zum Beitrag04.01.2026 , 09:12 Uhr
Rechtlich ohne Grundlage. Sie schreiben es doch selbst im ersten Satz.
zum Beitrag04.01.2026 , 09:11 Uhr
Als Außenpolitiker darf Hr. Laschet auch noch die Verbindung halten wollen - wir werden nach der jetzigen Katastrophenregierung dort die Brücke über den Atlantik reparieren müssen, so wichtig unser Europa seit 1958 hier auch ist.
Ich bin aus diversen Gründen froh, dass Hr. Scholz es wurde und nicht Laschet, aber mehr Format, Wertegerüst, Erfahrung und Hintergrund als etwa Merz darf mensch dem Zweitgenannten zubilligen.
zum Beitrag04.01.2026 , 00:57 Uhr
Merz erhielt mal ein abgeleitetes Epitheton ob seiner eigenartigen Resthaarpracht vorne. Im Südostdeutschen steht F*tzn für Mund/Gesicht.
Ob Geschlechtsteilbezeichnungen generell außerhalb von Arztpraxen und Bett-Räumen etwas im Sprachgebrauch zu suchen haben, mag jede(r) für sich bestimmen. Dass gewonnen hätte, wer es als erste ausspricht, wäre dabei wohl noch unter Schulhofniveau.
zum Beitrag04.01.2026 , 00:52 Uhr
Vorsicht bei Den Haag: Sobald Trump den Namen "Madurodam" mal im Fernsehen sieht, wird der Ignorant die Modellhuisjes auf ähnlich kriminelle Weise entführen lassen!
Trump muss ablenken, und Fossil/Öl ist obendrein einer seiner Geldgeber-plus-Obsession. Venezuela wieder unter die Yankee-Knute zu bekommen soll Stärke vortäuschen. Ob China und Russland dafür in ihren Vorhöfen mehr Freiheiten erhalten werden?
Europa sollte sich weltweit mit Fairness Freunde halten. Nicht nur wegen des Freizeitparks.
zum Beitrag03.01.2026 , 19:58 Uhr
Weil Trump von Epstein-Fotos, Machtgeilheitssauereien im Innern und Selbstbereicherung ablenken will: Menschen töten und Länder bevormunden. Bei wenig Sympathie für Maduro und dessen Methoden. Aber Trump toppt gerade Reagans Grenada- und Nicaragua-Manöver. Und öffnet den Schlund für Ukraine und Taiwan.
zum Beitrag03.01.2026 , 19:54 Uhr
Folgt man dem Artikel, ist da konkreter Verbesserungsbedarf, wobei Verwaltung im Regelfall einfach Rechtsumsetzung sein sollte, d.h. sich das Recht und Parlamentsbeschlüsse ansehen gehört immer auch dazu, so fair muss es gegenüber Beamtens schon immer auch sein.
Der Landkreis heißt zwar so, muss aber gar nicht leer werden!
zum Beitrag03.01.2026 , 18:46 Uhr
Klingt nicht gut. Maskieren jenseits der kleinen sozialen Nettigkeit ist nicht gut; die Stärke ausleben sollte besser sein. Und Autismus ist für manches ja auch eine Stärke. D.h. eine der seltenen Umgebungen finden (lassen), wo die Wertschätzung funktioniert, wäre wohl das Projekt. Ohne dass ich Fachleuten da reinquatschen will.
(Kognitiv) Hochbegabten empfiehlt sich u.a. der Hochintelligenzverein Mensa, der da Wissen wie Kontakt mit anderen ermöglicht.
zum Beitrag03.01.2026 , 18:40 Uhr
O nein! Eine Aufstellfläche ist doch so hilfreich deutlich. Gleich mehrere tödliche Unfälle? Da muss es doch klicken! Was sagen VCD und ADFC am Ort, welche Parteien regieren?
zum Beitrag03.01.2026 , 18:38 Uhr
Ich hoffe eher auf das Umdenken von _Planers, die dann Ampeln auf Menschen und fair optimieren und nicht nur möglichst viele Autos in Ortschaften hineingequetscht sehen wollen. Eine Minute warten schaffen alle.
Danke jedoch für den Hinweis. Sommers wäre es besser abzuschalten, sonst würde ich in Guandong oder ähnlich warm doch gerne ein Rot-Gehen andeuten.
zum Beitrag03.01.2026 , 12:20 Uhr
Es gibt auch Orte außerhalb Berlins. Und auch Orte mit sich endlos anfühlenden Autophasen von 2 min, wo mensch (Fuß/Rad) zwischen den Zähnen Kinder in der Nähe wegwünscht, um einfach hinüberzugehen. Das Umdenken kommt aber.
zum Beitrag03.01.2026 , 12:05 Uhr
In der idealen Welt lässt mensch dem Körper auch mal die Chance, es einfach von selbst auszukurieren, geht aber auch zeitig zu Arzt, Apotheker w/m/d, wenn das besser ist. Und dort blockieren überbesorgte wie überprofitable Privatpatienten nicht die Fach- und Allgemeinmediziners für die Bedürftigen.
Arzt/Ärztin ist ein eigentlich erfüllender und abwechslungsreicher Beruf. Wie bei anderen Studiumsberufen darf dabei die lange Ausbildungszeit da gerne insgesamt auch finanziell kompensiert werden. In die Schweiz gehen diejenigen aber weniger wegen des Gelds, sondern eigentlich wegen Brüllhierarchien hier, Bürokratie und sturen Arbeitszeit-Überziehungen.
zum Beitrag03.01.2026 , 12:02 Uhr
Da bekanntlich Lenin auch nur bis Lüdenscheid kam, sagen wir: Unentschieden. Bei der Brücke oder diesem Kanzler dort in der Ecke hat Hr. Antichrist aber sicher doch auch mitgemaggelt.
zum Beitrag03.01.2026 , 11:47 Uhr
Wenn entfällt: - die ätzende Doppelstruktur Privat-Gesetzliche (in hunderten Unterkassen im teuren Pseudo'wettbewerb', Verwaltungskosten und strukturellen Ungleichheiten) - die Mästung von Pharma und Apparaten incl. deren "Berater(inne)n" - teure Tabletten und Maßnahmen statt Zuhören dann hätten wir schon viel mehr im Topf.
Ärzte und Ärztinnen, die es nur wegen des Geldes machen, sind rasch zu erkennen und ggf. zu meiden. Und selbst die waren vermutlich mal Idealistens und könnten es wieder werden, wenn andere ihnen die Bürokratie wieder etwas abnehmen.
zum Beitrag01.01.2026 , 01:29 Uhr
War das so? So simpel?
zum Beitrag01.01.2026 , 01:29 Uhr
Es gab Maßnahmen, die waren hilfreich und zumutbar. Es gab Maßnahmen, die waren nicht hilfreich und zumutbar. Es gab Maßnahmen, die waren hilfreich und kaum zumutbar. Es gab Maßnahmen, die waren nicht hilfreich und kaum zumutbar. Auch im Nachhinein werden nicht alle dieselben Einordnungen treffen. Damals erst recht nicht. Versuchen wir es aber.
zum Beitrag01.01.2026 , 01:26 Uhr
Hätten Sie das zuvor geschrieben, hätten Sie mir nichts zuschreiben müssen. Musste ich bei einer solchen Aussage denn jetzt nicht schon eher von den frühen Zeiten ausgehen? ; )
zum Beitrag28.12.2025 , 23:06 Uhr
Den alleine sterben lassen, an welcher Krankheit auch immer, schützte aus damaliger Sicht und wohl auch wirklich zumindest das Personal und damit die anderen Kranken in den Zeiten vor einer Impfung und vor guten Behandlungsmethoden. So etwas schmerzt dennoch.
zum Beitrag28.12.2025 , 11:54 Uhr
Es gucken ja auch die Falschen nach Russland, um Machterhalt zu lernen. Dauer-Krieg, Feind-Erzeugung, Wir-gegen-die, Gott ist auf unserer Seite und hat uns dies oder das verheißen, Lifestyle politisieren. Den Friedensnobelpreis für eine gute Gegenstrategie!
zum Beitrag28.12.2025 , 11:50 Uhr
Spahns Satz mag weise sein, es war nur leider eine Weisheit im eigenen Interesse - denn Spahn ahnte wohl, was an Unions-Spezlwirtschaft ans Licht kommen und dass er u.a. den richtigen Punkt für den Masken-Stopp nicht hinbekommen würde. Ansonsten seien wir im Kleinen gnädig. Doch mit Ausnahmen.
zum Beitrag27.12.2025 , 11:19 Uhr
Vielleicht könnten da auch Bus oder Bahn wiederbelebt werden (ohne den Ort jetzt zu kennen - machen Sie doch ruhig Werbung). Um nur einen Aspekt der Infrastruktur zu nennen. Doch zumindest die Dorfkinder wieder aus der Stadt zurückzulocken, wäre ein Ansatz, damit die Start-Ups auch Leute finden, die Dinge können, einander mal treffen und vertrauen. Und nicht als Pendlers im Umland von Städten, sondern wieder in der Fläche.
zum Beitrag26.12.2025 , 21:57 Uhr
Ist das so, außer aus Machtgründen? Sonderziehungsrechte o.ä., Euro, ...
zum Beitrag26.12.2025 , 21:52 Uhr
Grundsätzlich ist, siehe die Artikel, Enteignung zulässig, aber dies entschädigt. Und ob das hier bei Berliner Wohngesellschaften zweckmäßig ist, ist eine weitere Frage. Nur gibt es für Enteignung eine ausdrückliche Genehmigung, bewusst in die Verfassung gesetzt.
zum Beitrag25.12.2025 , 20:45 Uhr
Das eine tun, das andere auch. Ohne Schaum vor dem Mund.
zum Beitrag25.12.2025 , 20:43 Uhr
Hätten Sie da gerade Belege für Ihre strafrechtlich relevante Einsortierung?
zum Beitrag25.12.2025 , 20:40 Uhr
Tja, scheinbare "Unlogik" zu wahrzunehmen kann auch heißen, das Andere nicht zu verstehen. Kondensstreifen haben womöglich andere Eigenschaften als Wolken (Höhe, Dichte, Ausdehnung), und auch die sind bekanntlich klimarelevant mit Verstärkungsschleifen in die eine wie die andere Richtung, je nach Art und Ort.
Bei Ihnen jedoch, dass Wasserstoff kaum ein Kandidat für Flugzeuge sein dürfte (außer für die PR jetzt), denn die Energiedichte ist gering, der Lagerungsaufwand deutlich.
zum Beitrag25.12.2025 , 20:35 Uhr
Ruhe den großen Einfamilienhäusern, Zuteilung den Wohnungen? Das haben Sie nicht gemeint, nehme ich an.
Einlieger in Haus und Wohnungen, Wohngemeinschaft im Haus sind ja im Rahmen des Möglichen. Siehe 1945ff., um den Extremfall zu nennen. So konnten auch die Menschen untergebracht werden, die aus den Ex-Ostgebieten hineinkamen. 17 m² pro Nase im Schnitt.
zum Beitrag25.12.2025 , 20:31 Uhr
Mit der Ergänzung dessen, was GG-Artikel 14 und 15 sagen - einige Landesverfassungen einschließlich der bayerischen sind da sogar noch deutlicher. Eigentum ist sozialpflichtig, so verdient es sich den Schutz.
zum Beitrag25.12.2025 , 12:35 Uhr
Kontext: Schweden hat eine ganz andere Bevölkerungsdichte. Entsprechend kann da gar nicht eine Klinik oder Praxis neben der nächsten stehen bzw. gibt es da außerhalb der Städte auch Ecken, wo die Anfahrt sehr weit wäre und man den sprichwörtlichen Elch wohl noch früher träfe als die Krankenpflegerin. Und Schweden ist etwas lockerer bei Regelungen und Datenschutz-Checks. Bei uns, heißt es häufig, gehen die Falschen viel zu häufig hin und blocken mit Wehwehchen von sich oder den Kindern. Wo sie vielleicht besser jemanden zum reinen Reden oder Janken bräuchten. Andere gehen zu selten hin. Solange denn auch diese anderen ihre Behandlung bekommen, sollten Kosten auch hier angesehen werden
zum Beitrag25.12.2025 , 12:29 Uhr
Ich wäre gerne mit den großen Worten vorsichtig. Wir haben ja genügend Wohnraum pro Person, sofern wir es nur wieder fertigbrächten, dass z.B. Familien mit Work-from-Home-Arbeitsplätzen bei Oma auf dem Land einzögen, WGs die Infrastruktur gemeinsam nützen, Kinder wieder draußen auf der Straßen spielen können und kein riesiges Zimmer "brauchen". Weniger Krempel, Garage, Individualnutzungen und mehr öffentliche Bücherei, Rad und öffentliche Bäder. Wie viel Quadratmeter "braucht" es und mit wie vielen ging es vor ein, zwei Generationen? Wichtiger als Individualverhalten sind wohl noch richtige Anreize und Regeln. Dann die Verteilungsfrage: Wenn die Drittwohnung zum gelegentlichen Opernbesuch in München existiert oder Studikinder erst mal eine große Wohnung für eine Person in der Unistadt gekauft bekommen, sollten diejenigen auch mal wieder angemessen Steuern zahlen, oder? Eine wieder gleichere Verteilung entspannt sehr viel mit.
zum Beitrag25.12.2025 , 12:03 Uhr
Kondens...milch ist das beinahe. Gehen wir dabei vom persönlichen Eindruck zu abgelösten Zahlen und Fakten. Auch beim Luftverkehr wäre mit Energie anzupacken.
zum Beitrag25.12.2025 , 12:01 Uhr
Warum, vermuten Sie, halten viele das für eine Sache, die geregelt werden sollte und auch grenzüberschreitend geregelt? Der Artikel gibt darauf Hinweise.
zum Beitrag24.12.2025 , 14:47 Uhr
Die GLS ist anthroposophisch, aber wahrscheinlich das geringste Übel der Banken (sonst bitte mal Alternativen posten). Auch die im Idealfall bodenständige Sparkasse lässt das Geld am Heimatort und bietet den Vielen eine Anlaufstelle.
Ich würde gerne noch stärker geklärt sehen, aus welcher Richtung es kam, um gezielter nachzuhaken.
Und auch hier kurz der universalistische Nonius angelegt: Regen wir uns auf, wenn z.B. eine sehr rechte Institution das Konto gekündigt bekommt? Wann regen wir uns auf, wann nicht, und gibt es allgemeine Kriterien dafür?
Ich kenne diejenigen arg wenig. Aber Gründe für einen Konto-Block sehe ich keine. Die nächste GLS-Gesellschafterversammlung ist Anfang Juni in Bochum.
zum Beitrag24.12.2025 , 14:36 Uhr
Auch hierfür ist Shoah von Lanzmann, aktuell in der arte-Mediathek sehenswert. In Teil 2 geht es u.a. um das Warschauer Ghetto, da wird auch der Zustand des Geländes vor 40 Jahren gezeigt.
zum Beitrag24.12.2025 , 14:32 Uhr
Ich hatte die angenehme Gelegenheit, eine Lufthansa-Mitarbeiterin in jüngerer Zeit über die ökologischen Anstrengungen ihrer Firma vortragen zu hören. Eine engagierte hochintelligente Person, die aber auch durchblicken lassen musste, dass Fliegen nicht nachhaltig werden könne: nicht ein angeblich "grüner" Treibstoff, der es auch teuer kaum gibt, nicht ..., nicht ... Kondensstreifen ist wenigstens noch unter den Dingen, die anzugehen wären. Es sollte eben alle Luftgesellschaften gleichermaßen treffen, um Umwelt-Dumping zu vermeiden.
Und ja: wenn es der Preis regeln soll, muss Fliegen wieder spürbar teuer werden, denn es wird insgesamt _viel zu viel geflogen für eine Art Nachhaltigkeit. Flug und Auto wie gerade noch derart zu päppeln ist ein Verhalten, was in Rückschauen nur noch heftiges Kopfschütteln auslösen wird.
zum Beitrag24.12.2025 , 10:36 Uhr
Ich meinte hier schlicht: von den Ressourcen. Jeder auf der Erde könnte so leben wie ein durchschnittlicher Nicaraguaner o.ä., und es ginge nachhaltig. Aber nicht wie fast alle hierzulande. Folglich sind wir das Entwicklungs-Land. Ich bin optimistisch, das könnten wir schaffen, doch wie schon der biblische Reiche werden viele weinen und sich abwenden.
Belohnung und Differenzierung ist etwas anderes (wenn das jemand braucht, um sozialtauglich zu sein). Sie muss auch gar nicht in Konsum-Raushauen bestehen, wie das früher mal war. Dass sich Menschen in Sierra Leone _weniger plagen jeden Tag als Deutsche, vermuten doch auch Sie nicht.
zum Beitrag24.12.2025 , 10:29 Uhr
Verstanden, nachvollziehbar; zugleich meinen Punkt: nach harten Jahren zu Beginn gibt es mehr Hoffnung als, wenn gar keine städtischen Wohnungen da sind. So höre ich es auch anekdotisch von dort. Und im Falle von Mietspiegelregelungen und -deckelungen sind viele bezahlbare Wohnungen im Pool etwas Schutz gegen sich selbst hochspiralende Preise.
Allgemein werden wir irgendwann die zwei Märkte wieder zusammenführen müssen: Neuvermietung und Bestand, auch das ist klar. Sonst haben wir die Mobilität ausgeknipst und Witwe Pachulke zieht aus 90 m² nie aus, weil 30 m² teurer würden. Mehr Wohnungen, die nicht in den Krallen von übergierigen und destruktiven Geiern sind (stark wertendes Wort, ok: ich meine die, die nur abschöpfen und nichts machen) halte ich da schon für auch gut, ohne eigenes Interesse, sondern volkswirtschaftlich, dass die soziale Durchmischung im Alltag und in den Schulen noch etwas bleibt.
zum Beitrag24.12.2025 , 08:55 Uhr
Asmussen hatte zumindest auch teils _zündende Witze, so mein anekdotischer Eindruck.
zum Beitrag24.12.2025 , 08:50 Uhr
Es gibt auch Diplomatie und Abwägung - und sich von "Stärke"-"Schwäche"-Spielchen einfangen zu lassen, muss nicht Stärke sein. Deutschland hätte es aber tatsächlich aus vielen Gründen einfacher, wenn es in der EU mit den anderen zusammen auf Völkerrecht und Menschenrechte auch für Palästinenser (wie für Israelis) bestünde. Wie irgendwann bei Südafrika ja auch mal.
zum Beitrag24.12.2025 , 08:46 Uhr
Keine Fakten sind unumstößlich, doch wer sich des Theaters entsinnt, dass ein paar Siedler damals im Gazastreifen abzogen, weiß, dass jeder zusätzlich staatlich teuer gemästeter Kolonist dann nicht nur auf Palästinenser feuern wird wie heute teils, sondern womöglich auf die eigene Armee. Das Ende der Besatzung ist ein Schlüssel zum Frieden. Nutzen sollte mensch diesen Schlüssel. Sonst gehe ich davon aus, dass Netanyahu & Konsorten aus diversen Gründen den Dauerkrieg und -konflikt vorziehen, inzwischen womöglich noch mehr als die Hamas(!).
zum Beitrag24.12.2025 , 07:56 Uhr
Was Sie "schockiert", ließe sich auch benennen, dass Palästinensers internationale Hilfe und Solidarität erhalten, wenn es schon keine Selbstbestimmung oder andere eingehaltene Versprechen gibt. Dann noch eine Erinnerung, dass Bantustans es ja nicht sein können und wieviel an Theater bereits damals von ein paar Leuten im Gazastreifen abging. Niederlassungsfreiheit für Palästinensers in ihren Geburtsorten wäre tatsächlich mal eine Idee-
zum Beitrag23.12.2025 , 17:33 Uhr
Der, der die aktuelle Charta geschrieben hat, vermutlich. Die Hamas wird Israel demnach vermutlich sofort anerkennen, wenn Israel es endlich fertig bringt, Palästina anzuerkennen. Bis dahin bleibt das Faustpfand. Sollte Israel weiter in Richtung Ungleichheit nach Ethnie/Religion abdriften oder weiter dauerbesatzen und vertreiben wollen, verliert es sich selbst, das nebenbei.
zum Beitrag23.12.2025 , 17:29 Uhr
Shoah ist noch eine Weile in der arte-Mediathek zu sehen.
Zimmerer hat benannt, was wohl für den Begriff im Falle Netanyahus spricht und was noch nicht geklärt ist. So oder so sollte gewisses Verhalten sehr rasch aufhören und einer fairen Lösung weichen.
zum Beitrag23.12.2025 , 17:14 Uhr
Dann ließen sich die Privaten gleich auch zusammenlegen und absterben lassen, ggf. Zusatzversicherung, aber nicht mehr.
Dann geht der Verwaltungsaufwand in den Büros wie in den Praxen ja noch weiter herunter. Und jeder spürt die Qualität oder Nicht-Qualität. Einen sinnvolleren Arbeitsplatz gibt es aktuell für alle, und wäre es in der tatsächlichen Sorge und Pflege.
zum Beitrag23.12.2025 , 17:10 Uhr
Das Problem, das gerade einige in der Union haben. Zu schneidigen Oppositionsreden reichte es, im Wahlkampf wurde sich da richtig herausgelehnt. Dann kam die eigentlich schon bekannte Realität im Amt. Da sollte mensch aus diesem Schock herauskommen, sich beim Wahlvolk offen entschuldigen und das wahrscheinlich Zielführende auch machen.
zum Beitrag23.12.2025 , 17:07 Uhr
Mit Daten bekommt mensch mich in der Regel überzeugt. (Die Zusammenfassung bei doi wie dessen Übersetzung in der PM zumindest diskutiert dabei 'Dominanz' bei den Frauen. Männer sollen gefälligst eine angebliche Mannrolle spielen, das ist nicht identisch mit Dominanz, das wäre: sich auch von Rollenspielchen nicht etwas sagen zu lassen). Den Dominanten kann mensch ja immer noch aufdrehen, wenn es denn der Wahrheitsfindung dient.
Plausibel oder aus mir beobachteten Balzverhaltenmustern ablesbar fand ich Chris' These ohne Beleg dabei noch nicht (Und ja: solche Sätze finden sich bei Pickup-Artisten, hierzu das kritisch-teilnehmende Buch von Strauss.) Das merkte mensch mir offenbar sehr an. Danke also.
zum Beitrag23.12.2025 , 16:10 Uhr
Es war ja nicht 1:1, es war nicht der Kumpel. Es war vor den Kolleginnen und Kollegen, die genauso wenig brutale Fantasien haben, posaunen und womöglich mal ausleben sollten. Die hat er mit seiner mutmaßlichen Entgleisung wie eine Schlägertruppe aussehen lassen oder er wollte sie in diese Richtung bringen oder dachte, das käme gut an. Peinlich. Peinlich. Das Wort "Ich bin sch**wütend" hätte es auch getan. Denn Gewaltmonopol heißt Verantwortung.
Ein Kumpel (kein Beamter, kein Polizist, aber Reservist) hat eine fast vergleichbare Ausdrucksweise im 1:1 gegen so einige verschiedene Teile der Bevölkerung. Vielleicht zuviel Social Media. Das lasse ich da auch nicht stehen. Sonst bekommt er noch mal eine Anzeige von jemandem.
zum Beitrag23.12.2025 , 16:03 Uhr
Zu jenem Begriff hatte ich hier doch schon einordnend kommentiert.
zum Beitrag23.12.2025 , 15:00 Uhr
Ist das so, oder haben Sie das aus Pickup-Artikeln aufgeschnappt (die ich wie so vieles tatsächlich auch mal las, nebenbei)? Welche "Freunde" wollen denn Gockel? Und sind sie dann Freunde? Die junge Frau, die den Gockel nimmt, könnte auch einfach ein Vater-Issue haben. Halten wird das nicht, falls die das mal reflektiert (oder sie lässt die Verbitterung spüren). Wie wär's mit dieser Hypothese? Da kann man als Forist erzählen, was mann will. ; )
zum Beitrag23.12.2025 , 14:54 Uhr
Ich bei einem Punkte bei Ihnen, dass der Mietmarkt aus allgemeinen Gründen mal wieder zusammengefügt gehört, sonst zieht mensch irgendwann nur noch mit den Füßen nach vorne aus. Und jemand lebt in einer viel zu großen Bude, wird da aber aus €€-Gründen nie ausziehen. Daher Fesseln für Geier, doch auch Mieterhöhungen im Bestand.
In Wien spielen nach meinem Hörensagen schon auch Connections eine Rolle wie in anderen Märkten auch. Aber es gibt die bezahlbaren Wohnungen auch, dann nach einer Weile, und die Stadt muss auch nicht Privaten beim Einquartieren Schw*inegewinne rüberschieben (die "Anstalt" pickte das jüngst auch mal auf, dort wären auch Mietspiegel-Auswirkungen nachzusehen. Die Ist-Mieten beeinflussen die Soll-Mieten).
zum Beitrag23.12.2025 , 12:14 Uhr
Lieber Benjamin100, es wäre ein deutliches Zeichen von Ihnen, wenn Sie solche populistischen Worte (wie "Kernkompetenz" "der" "Linken") gerade beim Thema Polizei unterließen und bestimmt und im richtigen Ton darauf hinwiesen, dass das Ihrer Meinung (unsrer sowieso) unangebracht ist.
NB: Setzen Sie mal einen Eimer auf und dann haut jemand drauf: nicht angenehm.
zum Beitrag23.12.2025 , 10:28 Uhr
Lassen Sie sich nie für die Superreichen einspannen. Auch nicht als obere Mittelschicht.
Ob ein Lebensstil, der nicht verallgemeinerbar ist, frei nach Kant, gut oder böse ist, können Sie selbst überlegen. Das kann Ihnen niemand abnehmen. Ist aber jetzt eine andere Frage.
zum Beitrag23.12.2025 , 10:26 Uhr
Bevor es zu simpel hier wird: Ich kenne hingegen keinen Staat, der neoliberal-kapitalistisch überlebt hätte. Das sind alles Mischmodelle, sonst gäbe es sie auch nicht mehr. Menschen sind zumeist sozial wie kurzsichtig-eigennützig.
zum Beitrag23.12.2025 , 10:23 Uhr
Zumindest Wien: Dass es städtische Wohnungen zum für eine solche Großstadt bezahlbaren Preis gibt, ist dort so deutlich, dass es auch anderswo die Mieten mit hinunterzieht. Ob nachträgliche Vergesellschaftung das löst, halte ich für eine offene Frage. Sarrazins Verschleuderung war fast ein Verbrechen. Und jetzt wären es wohl generelle Erbpachtregelungen für Grund, Abschöpfungen von Gewinnen und neuer städtischer Wohnungsbau, die zu prüfen wären.
Ich unterscheide den Handwerker, der das Mehrfamilienhaus zu einer "nur" auskömmlichen Rendite und langfristig denkend vermietet, auch von manchen quartalsgetriebenen Renditemaximierer-Fonds, die es verrotten lassen und gleichzeitig pressen, für zweistellige Gewinnprozentzahlen.
zum Beitrag23.12.2025 , 10:16 Uhr
Das bewegt Sie (und vielleicht auch sie) offenbar, und es ist ja auch offensichtlich real möglich.
Aus der Ferne kluge Sprüche ist wohl gar nicht das, was hilft. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter zugleich zumindest gelegentliche kleine unverbindliche Begegnungen, was dabei ja nie zu erzwingen wäre. Ihre Tochter, sich selbst oder das Vergangene ändern erscheint mir nur überschaubar möglich. Den Blick oder Umgang damit, das eigene Verhalten, das höchstens. Doch wie gesagt, die Seitenlinie ist kein guter Aussichtspunkt für eine Einschätzung. Ich wollte die Daumen drücken; und halten Sie die Türe weiterhin offen.
zum Beitrag23.12.2025 , 08:55 Uhr
Nicht auf "die Polizei" eindreschen. Im Gegenteil. Diese vor dem Hitzkopf (?) in Schutz nehmen, der eben nicht der typische Polizist ist oder sein sollte. Wobei ich gerne auch an Georg Sonntags Deutung oben glauben möchte.
zum Beitrag23.12.2025 , 08:53 Uhr
So hatte ich es noch nicht gedeutet. Das wäre ein Grund nachzufragen, ob er es vielleicht auch so gemeint hat - und sei es als Brücke für denjenigen, davon wieder abzurücken. Mielke hat ja übrigens sogar geschossen! Groß ist er für mich nicht.
zum Beitrag23.12.2025 , 08:48 Uhr
Schon deutlich mehr bei Ihnen, danke. Migrationsfeindlichkeit datiere ich freilich auch schon vor 2015, in messbarem Maße bis hin zu brennenden Flüchtlingsheimen oder Migrantenhäusern in West- wie Ostdeutschland. Jene beschworene Illusion, wir wären kein Einwanderungsland und so. Oder es wäre sogar ein gutes Zeichen, wenn niemand zu uns kommen wolle?!?
Ich halte es für kein leicht lösbares Thema. Die Speisung der Tausenden ist einfach für den Messias. Doch stellen wir uns auch unter den Scheffel mit unseren Möglichkeiten hierzulande und vergessen u.a. die Ressourcen, die täglich an Superreiche abfließen. 2015 war der - in den Medien damals live nachzulesende - Fehler, der UNO ihre Hilfsgelder für Hilfe in den Nachbarländern massiv zu kürzen. Private Hilfsbereitschaft ist dann toll, hält aber nicht so lange vor wie institutionelle, professionelle Unterstützung - außer bei einer starken Gastfreundschaftskultur vielleicht.
zum Beitrag23.12.2025 , 01:07 Uhr
Wer nur noch in "stark" denkt, ob wörtlich oder übertragen, hat Gesellschaft und Kooperation schon mal kaum begriffen. Doch seien wir erst mal gnädig: Pubertät ist schon eine üble Zeit, wenn sich das Hirn neu verdrahten muss. Das mit Bildschirm, Posen und Flexen mit Proteinpulver zu lösen, funktioniert aber nicht, Bratans! Auch nicht bei den gewünschten Anhängen. Vielleicht ein Fall für den Darwin Award. Könnte mensch meinen, aber es sind Menschen, bald Wähler, noch halbe Kinder. Auf Rattenfänger sollten sie nicht hineinfallen.
zum Beitrag23.12.2025 , 00:55 Uhr
Ich finde die anwaltliche Argumentation, wie hier dargestellt, überzeugend. Was habe ich übersehen? (Das hätte ein Gericht wohl genauso bei einem Mann machen können.) Doch warum seit dem Hochsommer keine saubere Anklage?
zum Beitrag23.12.2025 , 00:48 Uhr
Ich fürchte jetzt schon die jedes Jahr kitschig-gefühlige kunstlose E-Karte mit "Musik" eines meiner besten Freunde und seiner Gattin, die ich pflichtschuldigst zumindest beginne zu schauen. Iren sollten doch persönlich ein Ständchen bringen können, auf eine Pub-Weise. Oder Rauch(er)-Zeichen geben.
zum Beitrag22.12.2025 , 20:20 Uhr
Wider den Stachel löken kann wohl auch eine Funktion von Wissenschaft sein. Und grundsatzethisch sind komplett offene Grenzen die wohl am einfachsten begründbare Position.
Ich hätte mir halt hier nur Butter bei die Fische gewünscht, und auch das ist eine Funktion von Wissenschaft.
zum Beitrag22.12.2025 , 17:17 Uhr
Also: "Marsmännchen draußen bleiben!!"
zum Beitrag22.12.2025 , 17:15 Uhr
Rassismus wird gefördert durch Macht- etc.-Ungleichheit, die aus den Augen des Gewissens wegerklärt werden muss. Und Ungleichheit schafft der Kapitalismus, aber auch der reale Sozialismus, wenn das nicht gebremst wird.
In der DDR ging es gegen Angolaner, Mosambikaner und Vietnamesen, um mal die politisch korrekteren Wörter zu nehmen, und weitere Gruppen weniger am Ort. In der BRD war es ebenso die jeweils jüngste Einwanderungsgruppe plus x.
zum Beitrag22.12.2025 , 17:08 Uhr
Das Böse ist immer und überall, wie die EAV schon wusste. Abstufungen gibt es freilich, wie Janix weiß.
Einerseits lese ich die Zeilen als: Das System dort ist doch schuld. Andererseits als: Es sind die Menschen. Können Sie es noch mal formulieren, vielleicht?
zum Beitrag22.12.2025 , 01:10 Uhr
Nebenpunkt: Talk Talk ist großartig. Spirit of Eden als Album freilich schon sehr hochsphärig unterwegs - und den Satz hätte mensch auch anderswo sinngemäß gefunden. Etwa bei Hamlet.
zum Beitrag22.12.2025 , 01:08 Uhr
Ich muss Sie da gerade nicht verstehen; ich hoffe, Sie finden selbst da den Faden aus dieser Wirrnis. Lesen Sie sich bis dahin gerne zu Putin und Russland etwas ein, etwa bei A. Gurkov.
zum Beitrag22.12.2025 , 01:06 Uhr
"weil wir den Krieg nicht begonnen haben." Ich lerne immer Neues. Es war der Pumuckl, richtig? Seit wann ist es übrigens "Krieg" geworden?
zum Beitrag22.12.2025 , 01:03 Uhr
Die Iraner, sind die nicht jünst durch die so genannte "Drecksarbeit" gut bebombt worden? Es empfiehlt sich stets zu sehen, wie viel mehr Flüchtlinge in den Nachbarländern unterkommen, die viel weniger Ressourcen haben als hierzulande. Ich habe eigentlich vorher noch niemanden getroffen, der die private Gastfreundschaft in Ländern wie Iran nicht als deutlich größer als in etwa Deutschland bewertet hätte. Erst neulich der Film-Bericht von einer Radtour (fast) nach China: der Iran und die östliche Türkei seien am herzlichsten und hilfsbereitesten gewesen. Dass noch netter gewesen wäre, das zu beschweigen, mag sein - ist das aber zielführend?
zum Beitrag22.12.2025 , 00:58 Uhr
Küchen hinterlässt mensch so, wie vorgefunden, ganz einfach. Wer verängstigt wäre, macht rasch ein Photo, um Gerät X auf Platz Y zurückzulegen. Tipp: keinen Gegenstand, sondern in stoisch-kynischer Tradition sich selbst mitnehmen, das Wesen, die Bildung, all das.
zum Beitrag22.12.2025 , 00:54 Uhr
Naja. Ein wenig wird natürlich auch Frau Kramp-Karrenbauer mit einem angemesseneren Posten als zuvor versorgt, doch traue ich ihr mehr als Hrn. Krings zu, dass sie das ernst nimmt und vielleicht sogar nicht nur "Söhne von"s wie Merz fördert oder den Nachwuchskonservativen auch mal Werte präsentiert.
Bei den Grün-Nahen war es lange Ralf Fücks (Ex-Kommunist und dann fast FDPler, leider) und ist es nun Jan Philipp Albrecht (mit Imme Scholz), der dafür viel zu früh aus der aktiven direkten Politik (Datenschutz, Umwelt) herausging.
Bei der FDP wurde die Naumannstiftung zum pervertierten Nur-Freiheit-der-Starken-Bude und Alles-für-den-Erfolg verrottet. Erst unter Gerhardt, dann unter Paqué. Von den Seidls schweigen wir höflich ganz.
zum Beitrag22.12.2025 , 00:44 Uhr
Vom philosophischen Prinzip heißt Freiheit und Gleichheit und Brüderlichkeit allesamt: freie Grenzen für Menschen. Was auch sonst? Wo jemand geboren ist, was seine Eltern und sein Ursprungsland sind, ist auch noch offensichtlich Willkür.
Jetzt geht es aber darum, dafür die großen Ängste und Sorgen überzeugend zu dämpfen: Kommt dann [der Russe/die Chinesin/die Transperson aus Afrika]? Müssen wir dann nicht einen ganz anderen Sozialinfrastrukturaufbau hinbekommen? Werden gerade kleine Länder ihre Eigenständigkeit wahren können?
Dazu hätte ich mir jetzt auch mehr erwartet.
zum Beitrag22.12.2025 , 00:37 Uhr
Klarstellung, da das offenbar nicht hinüberkam: Ich war da bei Ihnen, sprach allgemein. Bis auf wohl etwas mehr Optimismus bei Batterien und den Fraunhoferforschungen hierzu.
zum Beitrag22.12.2025 , 00:34 Uhr
Seine Kollegen hören das doch alles. Von denen will er mutmaßlich sogar noch Applaus mit solchen Sprüchen, bei denen als erstes doch ein Alkoholtest oder eine Waffenscheinnachprüfung laufen müsste.
Ja, sicher sind solche Frustflucher und Gewaltsprecher auch Quelle von Information, wo's falsch laufen könnte. Wenn das Adrenalin wieder weg ist. Bis dahin empfehle ich immer: nicht den Volkstribun machen wollen, wenn der Kopf nicht klar ist.
Er blamierte seine Kollegen mit, ich hätte ihm als Kollege dafür einen gehustet, friedlich, doch bestimmt.
Agree to disagree.
zum Beitrag22.12.2025 , 00:29 Uhr
Der zweite Absatz ging doch jetzt eher an die Kollegin Saskia Brehn, vermute ich aus dem Kontext?
zum Beitrag22.12.2025 , 00:27 Uhr
Der Vorsitz ist ideal etwas für Abgeklärte, meinte ich. U.a. Lauterbach hat sich ja aus der KAS erfolgreich entwunden.
Die Erhard-Stiftung ist m.E. Schaumschlage (und ein Verrat am sauberen Ordoliberalismus auch noch). Ich hätte bei Krings mehr Angst gehabt, dass er in der KAS eine zweite solche Scheune aufbaut.
zum Beitrag21.12.2025 , 14:40 Uhr
Dass sich Merz als Parteivorsitzender da mehr hätte einbringen können, weil Bildung und Ausbildung v.a. der nächsten CDU-Generation schon auch in der KAS stattfindet, das hätte ich schon erwartet. Oder eben Linnemann als Generalsekretär. Konservativ war doch auch mal: Bildung. Den Kanzler Merz geht es nichts an.
Bei Ihnen, doch auch mit einer Prise Skepsis beim letzten Absatz.
Fehlbesetzungen fallen angeblich auf den Fehlbesetzer zurück, also wird zur Seite oder nach oben wegbefördert, wenn jemand da falsch ist, auch in ausreichend großen privaten Kontexten, wo das geht. Bzw. goldener Handschlag und Rente mit 55. Oder auch umgekehrt schmeißt der neue Besen die fitten Kehrmaschinen unter ihm Stück für Stück heraus, weil sie ja schon vorher an Bord waren und womöglich klarer im Kopf, erfahrener und 'kritischer' sind.
zum Beitrag21.12.2025 , 14:32 Uhr
Prompten oder scribblen Sie Dachlatte macchiato oder Dachmorgenlatte.
Ich finde es schon eher traurig, wenn ein Polizist sich so reduziert selbst ins Aus schießt.
zum Beitrag21.12.2025 , 14:30 Uhr
Als Polizist würde ich mich wohl auch mal aufregen: Überstunden, sinnlose Tätigkeiten (Grenzkontrollen simulieren, Drogenkontrollen simulieren, Bürokratie und sicher noch viel anderes). Und da hört mensch mal zu.
Aber lose Kanonen dürfen gerade im Polizeischiff nicht umherrollen. Aufrufe zur Gewalt (ja doch, was sonst?) gehören höchstens in das 1:1 zur sorgenden Gattin, aber nie gegenüber Kollegen ausgesprochen. Und der wollte sogar Politik machen. Ob ihn das so beeinträchtigt hat, ob er das dort schon mal eingeübt hat, wissen wir nicht. Nur, dass er die Polizei blamiert haben könnte.
zum Beitrag21.12.2025 , 14:25 Uhr
Bei grundsätzlichem Ja zu universalen Regeln und Kritik auch u.a. an ACAB-Spielchen tragen Politikers keine geladene Waffe, haben keinen Beamtenstatus. Das würde ich lieber jeweils trennen in der Betrachtung.
zum Beitrag21.12.2025 , 14:23 Uhr
Für die letzte Behauptung ganz lakonisch: Ich wäre auch peinlich berührt gewesen, wenn ein Kollege so die Fassung verloren hätte, vor Dritten und die eigenen Leute beschämend. Und hätte ihn nachher 1:1 zur Seite gezogen und Klartext geredet. Der hat die Polizei wie einen Haufen unkontrollierter Prügler dastehen lassen. Das geht gar nicht. Ginge auch auf dem Bau nicht, nebenbei. Und kündigen ist bei einem solchen Mismatch auch eine Lösung.
Von der Polizei wie von Beamten müssen wir erwarten können, dass sie keine Prügler sind, auch nicht in Aufrufen. 1:1 das einem Politiker ins Gesicht sagen wäre vielleicht noch okay gewesen, hier spricht er in Anwesenheit von Kollegen! Es gibt einen Preis dafür, das Gewaltmonopol ausüben zu dürfen, im extremen Fall Waffen einsetzen zu können: Dass man sich im Griff hat, was Gewalt angeht. Dass man denken kann. Dass man sich nicht im Wortrausch verliert. Wissen wir doch alle.
zum Beitrag21.12.2025 , 12:49 Uhr
Die Polizei ist aus gutem Grunde keine Pressspanfabrik, sondern unser Ordnungshüter mit Gewaltmonopol. Das setzt entsprechende Verantwortlichkeit voraus.
Auch unbeherrschte Hitzköpfe sollten selbst wissen, was sie öffentlich sagen. Ob sie überhaupt eine Waffe tragen dürfen, wäre die nächste Frage.
zum Beitrag21.12.2025 , 12:46 Uhr
"aus dieser Richtung" - welche Trennschärfe zum Nachmittag.
Inhaltlicher: "B*stard" missbraucht Abstammung zum Beschimpfen und ist schon deshalb Mist. Von wem auch immer. Dass Polizistens weder nur Engel noch nur Teufel sind, ist bekannt. Dass sie einen harten Job haben und dabei Gutes leisten wie Fehler machen, auch.
Was jener Herr von sich ließ, war ein Fehler, ein heftiger Fehler sogar, und er sollte jegliche politische Kandidatur oder öffentliche Rede so lange ruhen lassen, bis er das selbst eingesehen hat.
zum Beitrag21.12.2025 , 12:41 Uhr
Bremen ist immerhin als erstes Bundesland mal die Stadion-Einsätze zumindest angegangen, wo Gewinne privatisiert und Belastungen sozialisiert werden, so sympathisch mir Werder vielleicht auch sein mag. Es ist eine Großstadt mit Hafen plus lebendige Universitätsstadt - und nicht Pusemuckel in der Heide. Gleichwohl gehört entweder der Aufwand runter (Palästinaflaggen sind gar kein Verbrechen, und auch: Benehmt euch bei Demos) oder das Personal hoch (sind Bewerbers da?).
zum Beitrag21.12.2025 , 12:35 Uhr
Krings wurde nicht nur von Merz eher trocken, spät und kurz empfohlen und mit falsch geschriebenem Vornamen, um ihn abzufinden. Linnemann als Generalsekretär sollte da mal weniger neoliberale Kampfreden halten und mehr seine Aufgaben machen.
Krings wollte nicht mal das Bundestagsmandat dafür aufgeben.
Die KAS ist wohl auch eher etwas für elder statespersons, die sie nicht mehr als Sprungbrett sehen.
zum Beitrag21.12.2025 , 12:31 Uhr
Diese Industrie hat davon gelebt, den Staat zu melken: "Abwrackprämie", "Auto-Lehrstühle", Pendelbezuschussung über die Steuer, Dienstwagen, Exportbevorteilung, Infrastrukturaufbau, weitergeschobene externe Schäden ... Kernqualifikation war und ist da der Lobbyismus und die gerade platzende Illusion.
zum Beitrag21.12.2025 , 12:29 Uhr
Effizienter wie effektiver mit Energie umzugehen, Energieverplemperung also durch klügere Methoden und andere Bedürfnisbefriedigungen zu ersetzen, wird sicher dazugehören, auch wenn das niemand hören möchte. Und sich zu früh zurückzulehnen ist meist ungut. Zugleich werden einzelne Bereiche vermutlich ähnlich exponentiell abgehen wie die Solartechnologie oder Microchips. Das hilft dann auch mit.
zum Beitrag21.12.2025 , 10:33 Uhr
Schade, dass er mit so etwas sein Macht-Pulver für das komplett Falsche verplempert, wie mensch an Merz' Nichterfolg bei anderem sehen kann. Die Union sollte den Plan B in der Schublade haben. Laschet kann interim die Nachfolge vielleicht einfädeln. Vielleicht ein Ministerpräsident dann, und bitte _nicht der Rent-a-Rüttgers-Wüst aus Düsseldorf.
zum Beitrag21.12.2025 , 10:30 Uhr
Eine Erklärung: Die Autos sind ja grob im Durchschnitt (!) schon 10 Jahre plus auf der Straße, also fahren deutlich länger als das. Wie bei Gasheizungen würde also massiv fehlinvestiert, wenn Menschen noch fossil neukaufen (und damit _später auch betriebswirtschaftlich schweineteuer). Wir müssten längst das Steuerrad eingeschlagen haben, auch ökologisch. Ansonsten feiere ich gerne mit Ihnen, dass zwar der Entzug vom Auto noch lange nicht angegangen ist, aber zumindest das E-Methadon anrollt.
zum Beitrag21.12.2025 , 10:25 Uhr
„Wir wollen euch abholen“, sagen die Beamtinnen, und meinen damit: „Wir wollen euch unterstützen“. Aber den Kindern macht dieser Satz Angst. „Ihr erlebt ganz schön viel Alltagsgewalt.“ – „Wir werden angeschrien, wenn wir nur irgendwo sitzen“.
Dem Artikel mit seinen Fallbeispielen und seiner Empathie wünsche ich eine große Verbreitung. Auch da, wo manche Beirut und Bayreuth immer noch nicht auseinanderhalten.
zum Beitrag21.12.2025 , 10:20 Uhr
Ergänzen wir doch stets noch die Repression im Königreich. Und die völkerrechtswidriger Dauerbesetzung, Ausplünderung und Besiedlung der Westsahara. Wer sich (m.E. zurecht) über die israelischen täglichen und systemischen Übergriffe in Palästina aufregt, darf das gerne auch bei Marokko machen - und umgekehrt.
zum Beitrag21.12.2025 , 10:14 Uhr
Darf ich kurz einstreuen, dass dann aber Hr. Krings als Schätzchen von Vorsitz Merz den Posten bekommen hätte, nicht Frau Kramp-Karrenbauer? Es gab eine Wahl (und es war eine parteinahe Stelle, nebenbei). Das ist in der "freien" Wirtschaft nicht immer anzutreffen.
Sie wissen vermutlich, dass ich kein sonderlicher Freund der Politik der Union bin. Von der Leyen war m.E. ab dem Verteidigungsministerium eine selbstbezogene Fehlbesetzung, wo die Grünen Hofreiter hätten durchdrücken müssen, auch wenn Sven Lehmann den offenbar endgültig absägen wollte. Merz wäre für mich jetzt schon überfällig.
Doch nüchtern fair bleiben möchte ich im jetzigen Falle schon. Und das heißt, dass es ja eine Wahl gab und auch mal die unerwartete Person gegen den eigenen Vorsitz der Partei gewinnen konnte. Das Gegenteil von Klüngel.
zum Beitrag20.12.2025 , 23:14 Uhr
Suchmaschinen wir alle mal 'saubere Energie' o.ä. und schließen sie ab, wer nicht ohnehin schon auch mit dabei ist. Die deutsche Stärke, in Systemen zu denken und planen, könnte hier tatsächlich weltweit helfen. Zuhause mit Energie anpacken werden wir sinnvollerweise auch.
zum Beitrag20.12.2025 , 23:08 Uhr
Auch diesem Polizisten verbietet es ein Staatsamt. Und das Strafgesetzbuch. Zum Glück.
zum Beitrag20.12.2025 , 23:06 Uhr
Hätte er es 1:1 gesagt, bei hochrotem Kopf, und sich anschließend wieder eingefangen, dann würde doch kein Hahn krähen. Er hat es aber wohl in der Hoffnung auf Zustimmungslacher in der Rede gebracht. Wo in seinem Umfeld hat er mal dafür Lacher bekommen, dass er so etwas redet, wie es CSUler im Bierzelt nicht mehr wagen?
zum Beitrag20.12.2025 , 23:04 Uhr
Das Kandidieren sollte er für eine Weile unterlassen. Wer seine Worte nicht im Griff hat und mit solchen Auswüchsen glaubt zu punkten, hat das falsche Umfeld und die falsche Denke. Auch für die CDU.
Es gibt gewiss die Sprücheklopfer-Blasen mit solchen Ausdrücken. Die habe ich von einem Rechtsrebello auch schon mal vernommen. Das hat aber bei der Polizei nichts zu suchen. Und auf der Redebühne schon gar nicht. Fast alle bekommen das auch hin.
zum Beitrag20.12.2025 , 22:59 Uhr
Mmh, den Blechberg der Stadtautos nicht zu vergessen. Berg-lin kann ja jederzeit den Stab wieder an Bonn geben oder an das - größere - Ruhrgebiet oder an Prüm, Holzminden oder Schlitz. Föderaler wäre es.
Ansonsten war das nun ein arg pointenloser Artikel für das Wahrheitsressort.
zum Beitrag20.12.2025 , 22:48 Uhr
@Schalamov: dann nennen wir es potenzielle Rassisten. @Karla Natürlich, ich träume sogar von globaler Geschichte als Allgemeinwissen. Dialektik ist für mich mit Popper kein Selbstzweck, jedoch ein zuweilen nötiges Instrument. Vergleich wäre auch ein Instrument, das meist weiterbringt. Wobei auch hierfür mehr Zeit in den Plan gehörte. Und Sklaverei im islamischen Raum eine andere war als im transatlantischen Handel und in den Plantagen dann.
zum Beitrag20.12.2025 , 22:43 Uhr
Es gibt u.a. da auch ein von der jüdischen Anti-Defamation-League konzipiertes Antirassismustrainings-Kurzseminar - die wollte Abwertung und Stereotypisierung ganz allgemein anpacken. Mit oder ohne Jodeldiplom. Und nicht nur für Pädagogens.
zum Beitrag20.12.2025 , 13:56 Uhr
PS zu meiner Antwort gerade. Laut Fluter www.fluter.de/lehr...agram-neutralitaet sprechen diejenigen aus dem _Off (Im Original schaute ich es mir freilich nicht selbst an).
zum Beitrag20.12.2025 , 13:54 Uhr
Meinen Sie? Wirklich? Wer Geld will, macht doch eher "geschmeidig" im Schuldienst den Aufstieg oder dient gleich dem Finanzkapital. Nehmen wir doch einfach ein Sendungsbewusstsein und den Wunsch, den wir alle haben, an, den nach Anerkennung. In dem Falle: der Person, der Werte-Orientierung, Aktion und Reaktion, vermutlich.
zum Beitrag20.12.2025 , 13:51 Uhr
Also ist es doch sinnvoll, auch Rassismus zu thematisieren?
Ob alle mit Kreuz, Kippa, Kopftuch/Halbmond, Sikhturban, Spaghettisieb in die Schule kommen können oder aber die zuhause/verdeckt bleiben, darüber lässt sich ja ein Diskurs führen.
Sie wissen dabei schon, woher das Wort Lehrer/in kommt? : ) Manche haben vielleicht eine Allergie gegen "Belehrung" - eigene Entscheidung. Manches nimmt mensch an, manches nicht, über manches denkt mensch einfach kurz nach, vor allem, wenn es gerade irgendwo wehtut.
Ich halte uns Menschen alle für Rassistens, es kommt da wohl darauf an, das nicht noch zu verstärken, aus Schubladen ab und an wieder herauszukommen. Das lässt sich wie vieles andere auch teilweise einfach lernen.
zum Beitrag20.12.2025 , 13:44 Uhr
Deutsche oder auch nur Oberbayern auf Lederhose zu reduzieren ist außerhalb von Oktoberfesten arg arg.
Afrika ist ein Kontinent, und die Kora Westafrikas und die Oud an der Mittelmeerküste sind anders als die Vokalsätze von Ladysmith Black Mambazo vom Kap oder die Beats aus dem Kongo, die zuerst in Belgien, dann inzwischen in Europa so gerne reingemixt werden. Und Kultur ist nicht nur Jodeln oder Trommeln. Literatur-Nobelpreisträger 2021 Abdulrazak Gurnah (lesenswert) hat seine Romane nicht getrommelt.
Der hier schon erwähnte Polt hat das schon schön zugespitzt.
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