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Debatte über die Fußball-WMEin WM-Boykott wäre wie ein Weltboykott

Unser Autor wird die Spiele ansehen. Er sagt: Es ist nicht möglich, globale Veranstaltungen nur in Ländern auszutragen, die unseren Ansprüchen genügen.

Oke Göttlich wollte die Fußball-WM ja auch nicht boykottieren. Der Präsident des FC St. Pauli und Vizepräsident des DFB wollte aber, dass darüber zumindest diskutiert wird, er wollte also die politische Dimension gesellschaftlich beleuchten. Man kann sich vorstellen, wie begeistert man beim DFB war. Immer diese Linken!

Die Argumente sind bekannt: Die Spiele seien ja nicht nur in Trumps autoritär gewendeten USA, sondern auch in Kanada und Mexiko. (Stimmt, aber es sind sehr wenige.) Die Debatte komme „zur Unzeit“. (Nämlich vor der WM. Danach wäre besser!) Man solle die Politik doch aus dem Sport raushalten und so weiter. Eine Diskussion kam nicht zustande. Holen wir das daher nach.

Na klar, es ist eine Propagandashow

Selbstverständlich handelt es sich bei der WM um eine Propagandashow des autoritären US-Präsidenten Trump und des kollaborierenden Fifa-Präsidenten Infantino. Selbstverständlich können und müssen sich die liberaldemokratischen Länder Europas fragen, wie man mit der Veranstaltung in Trumpland umgeht, wie auch schon bei der WM 2018 in Russland, der WM 2022 in Katar und diversen Olympischen Spielen in Vergangenheit und vor allem in Zukunft. Mit irgendwelchen albernen Symbolaktionen von Fußballteams (Mund zuhalten, Regenbogenbinde) und erhitzten Diskussionen darüber ist aber gar nichts zu gewinnen – außer moralischer Selbsterhöhung.

Wer wirklich etwas bewirken will, braucht einen Hebel, der ihm reale Macht gibt. Sagen wir: Die übertragenden Fernsehsender würden boykottieren (und der Fifa kein Geld überweisen). Dann sähe die Lage anders aus. Davon kann aber keine Rede sein. Auch die politische Macht des DFB und der Europäer im Weltfußballverband ist mittlerweile begrenzt. Dafür hat Infantino gesorgt. Man braucht den Funktionären vermutlich nicht mal laut zu drohen, dass sie keine Turniere mehr kriegen, wenn sie nicht schön brav sind. Sie hören auch so.

Wenn man sich die Welt anschaut, dann fällt auf: Über 70 Prozent der Menschen leben in autoritären Systemen ohne demokratische Wahlen. Liberale Demokratien sind die seltenste Regierungsform überhaupt. Wenn man also die „verbindende Kraft der Sports“ ernst nimmt, muss man sich fragen, ob uns gar nichts anderes übrig bleibt, als auch in Ländern mitzumachen, in denen unsere emanzipatorisch-liberalen Lebensumstände abgelehnt oder gar staatlich verfolgt werden.

Das Fußballstadion ist einer der wenigen Orte, wo die Unterschiedlichen zusammenkommen

Man könnte sagen: Wenn ihr nicht akzeptiert, was wir als universalistische Grundlagen festlegen, dann ohne uns. Wenn das aber nicht mit der Macht verknüpft ist, die Grundlagen der anderen zu ändern oder über die bezahlenden Fernsehsender einen Ortswechsel durchzusetzen, dann hat das keine Konsequenzen. Grundsätzlich wird es nicht möglich sein, globale Veranstaltungen nur in Ländern auszutragen, deren politische Verfasstheit und Aufklärungsgrad unseren Ansprüchen genügen.

Die Welt – ein Mix aus politischen Systemen

Der Dortmunder Soziologe und BVB-Ultra Aladin El-Mafaalani hat im Frühjahr bei einer Veranstaltung in Berlin in diese Richtung argumentiert und auch darauf hingewiesen, dass unser völliges Unverständnis darüber, dass die letzte WM in Katar im Winter ausgetragen wurde, etwas Koloniales habe. Die WM findet für viele Länder anderer Kontinente schon immer im Winter statt, auch als Gastgeber (Uruguay, Chile, Argentinien, Südafrika). Nur für uns Europäer war sie eben immer im Sommer.

Die Welt hat zwei Hemisphären, und sie ist ein Mix aus unterschiedlichen politischen Systemen und gesellschaftlichen Kulturen. Eines der wenigen Dinge, die fast alle lieben, ist der Fußball. Ein WM-Boykott wäre letztlich so etwas wie ein Weltboykott. Es würde heißen: Wenn die Welt nicht so ist, wie wir das wollen, dann ohne uns.

Das halte ich für falsch.

Das Fußballstadion, auch hier folge ich El-Mafaalani, ist einer der wenigen Orte, wo die Unterschiedlichen zusammenkommen. In der Bundesrepublik und in der Welt. Diesen Ort kann man nicht auf einen aufgeklärt-liberalen Verhaltenskodex limitieren.

Ich muss sagen, ich halte meine Argumente für überzeugend. Was aber, wenn ich das alles nur sage, damit ich die nächsten Wochen ruhigen Gewissens die WM sehen kann? Alle Spiele, alle Tore! Ich glaube zwar nicht, dass das der Hauptgrund für meine Argumentation ist, aber völlig ausschließen kann ich es nicht.

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33 Kommentare

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  • Mein Interesse an der WM ist inzwischen so groß wie das Interesse von Infantino an meiner Meinung. Ist das Boykott oder einfach gegenseitiges Desinteresse?

  • angebot und nachfrage: wenn keiner guckt, gibts kein produkt!



    der krug geht solange zum wasser bis er bricht! der fifa-krug ist bereits gebrochen, wird aber leider noch von menschen getragen, die moralisch damit fein sind, diese genadenlos monetarisierende und menschenverachtende maschinerie weiterhin zu verteidigen.



    und damit meine ich im wesentlichen den fan, dem keine rote linie zu weit weg sein kann!

    • @andre stockmann:

      SEHR GUT

    • @andre stockmann:

      Ganz meine Meinung, toll beschrieben.

    • @andre stockmann:

      schön formuliert, chapeau 👍🏻

  • Heißt das nun, ich muss nachts Fußball gucken weil sonst Doppelmoral? So ein Ärger.

  • Naja. Ich glaube, mit dem letzten Absatz liegt der Autor nicht ganz falsch. Mit der Argumentation vorher macht er sich jedenfalls einen schlanken Fuß.

    Es ist eine Sache, eine Großveranstaltung in einem Land zu unterstützen, das keine 'perfekte' liberale Demokratie mit funktionsfähigem Rechtsstaat ist. Eine andere Sache ist es, wenn diese Veranstaltung in einem Land stattfindet, dessen Führung es aktiv und zielstrebig weg von diesen Errungenschaften führt und dieses Ereignis dafür nutzt.

    Im einen Fall würde ich Ihre Argumentation (teilweise) gelten lassen. Im anderen aber unterstützt man einen versuchten Diktator dabei, Demokratie und Rechtsstaat zu Klump zu schlagen.

    Abgesehen davon haben die europäischen Länder doch trotz allem gerade gegenüber den USA einen gewissen Hebel: sie stellen die erfolgreichsten Teams, sind die engsten Verbündeten und sind die größte Zielgruppe für Werbung. Der amerikanischen Bevölkerung könnte ein Boykott gerade bei diesem Ereignis also schon deutlich zeigen, dass Trumps Politik ihnen schadet. Und anderen Ländern könnte man zeigen, dass man auch da kritisch ist, wo es wehtut. Zu beobachten ist aber das Gegenteil.

  • "Das Fußballstadion, [...] ist einer der wenigen Orte, wo die Unterschiedlichen zusammenkommen."

    Bei den Ticketpreisen usw kommen da nicht viel unterschiedliche zusammen.

    Und : das Problem mit der Fifa ist nicht die politische Dimension ... sondern die große, grenzenlose Korruption.

  • Naja, musste vielleicht schnell gehen, diesmal :-D ?



    Wie dem auch sei:



    "Das Fußballstadion, auch hier folge ich El-Mafaalani, ist einer der wenigen Orte, wo die Unterschiedlichen zusammenkommen."



    Gilt das auch für DIESE WM?



    Mich würde mal ein Bericht interessieren über die Fan-Community, die die deutsche Nationalmannschaft im Fußballstadion anfeuern. Bei DIESEN Preisen. WER kann sich diesen Trip bitte erlauben?

  • Der Boykott wird doch auch von Menschen gefordert, die die Spiele auch in einer unzweifelhaften Demokratie, z.B. Norwegen, nicht anschauen würden.

    Die Menschen sind für Verbote und Boykotte bei Dingen, die sie sowieso nicht mögen.

    Ich werde die WM meinem Sohn zuliebe mit ihm ein wenig anschauen - mir ist sie egal. Boykottieren? Wozu? Ändert sich ein System, wenn die WM nur noch an Demokratien vergeben wird? Warum lassen wir dann überhaupt Mannschaften aus solchen Staaten mitspielen? Müsste man nicht auch deren Sportler boykottieren? Oder deren Schiedsrichter? Wenn schon, dann richtig. Wenn ich nicht in einen fremden Sandkasten (USA) gehen möchte, dann können ja auch nicht die Kinder aus diesem Sandkasten mit mir spielen.

    Sport verbindet. Das steht im Vordergrund. Es ist daher gut, dass es ihn gibt, auch in Ländern ohne Demokratie.

  • Bei dem Deal des BVB mit Rheinmetall kam als Antwort auf die deutlich erkennbare Beschränkung unseres Einflusses als Fans, Support_er und Mitglied_er relativ schnell die Idee: !Konsum-Boykott im Stadion...



    Das ist bei vielen Anlässen aber dann auch ein schwieriges Unterfangen geblieben🤔

    • @Martin Rees:

      Naja, die meisten Rheinmetall-Produkte sind für den Stadionbesuch sowieso nicht gut geeignet.

      • @nihilist:

        Persönlich sehr ich das auch so:



        Mit dem Deal wird der Fan nicht froh.



        'pecunia non olet':



        Nicht über allem steht.



        /



        Die Aktie produziert aber bei dem Höhenflug des Konzerns offensichtlich durch Staatsaufträge "gewaltig Gewinn", das ist in manchen gemischten Geldanlage-Fonds sicherlich nicht speziell detailliert ausgewiesen.



        /



        www.deraktionaer.d...hlen-20396924.html

  • Was mir bei allen Kommentaren, die in diese Richtung argumentieren fehlt, ist, dass das Demonstrieren einer politischen Haltung im gesellschaftspolitischen Kontext sehr wohl einen Effekt hat. Überdies ist Sport Teil der Gesellschaft. Der Versuch, die Politik aus dem Sport herauszuhalten, wäre ungefähr so erfolgversprechend wie der Versuch, die Politik aus der Gesellschaft herauszuhalten. Sport wird und wurde zu allen Zeiten politisch instrumentalisiert. Ein Event, wie die WM, ist somit per se politisch, ob man das nun gut findet oder nicht. Und alle Beteiligten, von Funktionären, Teilnehmenden, Zuschauern, Medienvertretern bis zu Wirtschaftsunternehmen, agieren als politische Akteure. In diesem Kontext eine Haltung pro Demokratie und Liberalismus zu zeigen, hat nichts mit kolonialer Attitüde zu tun, sondern wäre im Gegenteil ein Beitrag, gesellschaftspolitische Vielfalt zu demonstrieren. Und genau dies nicht zu tun, wäre kein Ausdruck von Toleranz und politischer Neutralität, sondern ein Akt von Relativismus und Unterlassung. Peter Unfried vergisst leider, dass viele (vielleicht die meisten?) Menschen in dieser Welt unfreiwillig in einem autoritärem System leben müssen.

  • Mein "alter Herr", Bj. 1935, ist leider schon seit 1 1/2 Jahren tot. Aber ich erinnere mich lebhaft an Gespräche mit ihm, in denen er sehr große Sorgen hatte. Bei politischen Themen wurde er immer wieder an fürchterliche Ereignisse in den Nachkriegsjahren erinnert und fragte (sich und mich) wo soll das ganze -wieder- enden? Die jetzige WM hat offensichtlich wieder ein ähnliches "Gesicht" wie die Propagandavorstellungen in den 1930ern. Meine Eltern sind beide nicht mehr da, Sie durften aber über 80 werden und sind Flüchtlinge aus Königsberg und Danzig. Sie wußten, wovon sie redeten - wenn sie mal erzählten. Mir bereitet das ganze heute großes Unbehagen. Und wer als wirklicher Mensch heute den über 60jährigen die Welt erklären möchte - macht euch erstmal selber schlau in der Geschichte. KI braucht nur der, der selber möglichst nicht denken möchte und alles vorgefertigt serviert bekommen will. Denken könnte zu Ideen führen, wie es anders, besser und vielleicht sogar leichter gehen könnte. Immanuel Kant wäre ein sehr guter Anfang. Niccolò Machiavelli ist und war nie ein Vorbild!

    • @MahNaMahNa:

      "Ein WM-Boykott wäre wie ein Weltboykott"



      - So der Titel.



      Ihr Text gibt dieser "Kopf-Zeile" mehr Sinn als viele andere Stellungnahmen.

  • Ich bin wirklich hin und hergerissen: Bis zum Lesen dieses Artikels war für mich klar, ich will nichts wissen und vor allem nichts sehen von dieser Schmierenveranstaltung im autokratischen Trump-Land und mit diesem korrupten Schmierlappen als FIFA-Chef.



    Aber klar ist auch, dass wir uns, wenn wir konsequent unsere moralischen Maßstäbe anlegen und umsetzen, vom Spitzensport verabschieden. Und wenn wir dann diese Maßstäbe auch in unserem Alltag umsetzen, dann ist bei den allermeisten der Kleiderschrank leer, bzw. da ist garkeiner mehr, weil auch der IKEA-Schrank vermutlich in einem Land hergestellt wurde, in denen die Dinge anders laufen als bei uns.



    Ich finde die Argumentation des Autors also nachvollziehbar, aber das Ganze zeigt auch, wie komplex die Welt ist. Es gibt nicht diese unsere makellose Traumwelt, die wir uns wünschen. Die gab es auch früher nicht. Aber früher war unsere Wohlstands-bubble noch größer, sicherer und die Grenzen waren weiter weg. Wir Kinder der 60er, 70er, 80er konnten uns behaglich und gefühlt kostenlos an unserer hohen Moral erfreuen, auch wenn schon damals andere an entfernten Orten der Welt dafür geschuftet haben.



    Ich schaue die WM aber wohl doch nicht

    • @Mikkl:

      Die "Kinder der 60er, 70er, 80er" haben die IKEA Regale noch schön von Zwangsarbeitern in der DDR zusammen gebaut bekommen. Weiter weg war das ganz sicher nicht. Das Problem der Distanz stellt sich eher andersherum. Diejenigen, die überall auf der Welt für unseren Luxus ausgebeutet werden können sich diesen inzwischen live auf ihren Smartphones ansehen und ihre Schlüsse daraus ziehen.

  • Wenn es einen nicht stört, zwei Mannschaften zuzusehen wir sie vor leeren Rängen (es sei denn, Trump hat Soldaten geschickt, um die Stadien zu füllen) sich leidend und schwitzend (in diesen Monaten steigen die Temperaturen enorm) ab mühen, dann nur zu. Zudem ist alles primär gewinnorientiert konzipiert.



    Die Aufstockung auf 48 Teams und die damit verbundene Ausweitung auf viele Spiele verwässert das sportliche Niveau komplett.



    Viel Spaß auch beim zappen- die Unterbrechungen mit Werbeeinlagen wird wahrscheinlich Rekorde brechen.

  • Vorschlag: Die WM nur noch austragen in Ländern mit den höchsten Menschenrechtsindizes. Also alles oberhalb der USA.

    Noch besser: Antiolympische Haltung auch auf die WM ausweiten. St.Pauli in der Bundesliga ist ausreichend. Größere Spektakel brauchen wir nicht zu konsumieren.

    • @Troll Eulenspiegel:

      St. Pauli in der Zweiten Bundesliga meinen sie?

  • Gings bei Katar wirklich um die Jahreszeit?



    Ich frag mich, wer Trikots für 100 Euro aufwärts kauft. Von sonstigen Kosten und Prozeduren ganz zu schweigen. Weil man echter Fan ist wohl. Weinen wir mit dem 18jährigen, der nicht mitspielen kann, tragisch.

    • @Momo33:

      TAZ-Redakteurinnen, zumindest kritisierten diese das inoffizielle Trikot vor ein paar Jahren:

      taz.de/Deutschland...6014697&s=check24/

      Aber, es zwingt einen ja niemand auch nur ein Trikot zu kaufen, wenn man ein Spiel sehen will.

      • @Strolch:

        Billig. 100% original Adidaspolyester zusamnengenäht in Asien ist viel besser.

  • Argumentation und Schluss des Autors sind ebenso tendenziös wie flach und sagen wir mal, mindestens Unklug, um nicht schlimmere Worte zu verwenden. Da hilft es auch nicht, dass er noch so viele Menschen zitiert, um seine Aussage zu begründen.



    Was ist das? Aufgabe, Verblendung, Eigeninteresse?



    Die WM findet in einem zunehmend faschistoiden, rassistischen Staat statt. Trump schaltet u.a. Universitäten, Sportverbände gleich, Queere Menschen werden in Armee und Sport diskriminiert. Er führt einen illegitimen Krieg, mordet dort. Fans werden ausgesaugt, willkürlich behandelt.



    Was bitte braucht es mehr, um ganz persönlich zu entscheiden, diese Bühne, die mir dort als potenzieller Zuschauer bereitet wird, nicht zu betreten. Und das in alle Welt hinauszutragen. Auf feige, geldgeile Verbände will ich mich beim Boykott nicht verlassen.



    Im übrigen, mit dieser Logik der Argumentation könnte ich mich auch mit der Tatsache zufrieden geben, dass irgendwann die AFD mitregiert. "in einem pluralistischen Staat ist es nicht möglich nur von Parteien regiert zu werden, die meinen Ansprüchen genügen", Was ein Quatsch.



    Ich bin von der Taz enttäuscht, dass sie diesem Artikel den Rahmen bietet.

    • @ Mathias:

      Natürlich, Mathias - von jetzt an wird die TAZ Sie immer um Erlaubnis fragen, bevor sie etwas veröffentlicht ...

    • @ Mathias:

      Es ist völlig egal, ob man der Meinung des Autors folgt oder nicht. Sich WM Spiele im TV nicht anzusehen und "es in die Welt hinauszutragen" ist nunmal einfach kein Boykott, auch wenn das vor jedem Turnier immer wieder behauptet wird.



      Das bekommt weder jemand mit, noch bekommt die FIFA auch nur einen Cent weniger, noch tangiert es die amerikanische Regierung.



      Man kann das alles falsch finden und persönlich ignorieren. Gar keine Frage. Aber das macht man lediglich fürs eigene Gewissen.

    • @ Mathias:

      Hätten Sie denn die WM angeschaut, wenn sie in England stattfinden würde? Oder Hand aufs Herz, geht Ihnen Fußball nicht eh am A.... vorbei?

  • "Das Fußballstadion, auch hier folge ich El-Mafaalani, ist einer der wenigen Orte, wo die Unterschiedlichen zusammenkommen."

    In diesem Fall ja nun eben nicht. Bitte den Artikel des Kollegen Johannes Kopp lesen.

    taz.de/Vor-Beginn-...sball-WM/!6186119/

    "Schulterzuckend hat die Fifa Anfang dieser Woche hingenommen, dass der Somalier Omar Artan, Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025, von den US-Behörden nach elf Stunden Verhör wieder heimgeschickt wurde."

    Willkürlich werden Spieler und Fans unerwünschter Länder nicht ins Land gelassen oder schikaniert.

    Diese Spiele sind die miesesten, an die ich mich erinnern kann. Ich schau sie sicher nicht.

  • Ist schon wieder WM? Geht's schon wieder los? Habs gar nicht mitbekommen. Wer hat gewonnen?

    • @derzwerg:

      Infantino ein paar Milliraden



      Trump nur Aufmerksamkeit

      • @Perkele:

        Made my day

  • Diese gesamte Farce des angeblich "sportlichen" Ereignisses ist es wahrlich nicht wert beachtet zu werden. Es geht nur noch um Profite und Selbstdarstellung einiger Protagonisten. Mit den Olympischen Spielen verhält es sich genauso. Weder das eine noch das andere Event kann mich dazu bringen, vor dem TV zu hocken anstatt mit dem Hund Gassi zu gehen.