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07.07.2026 , 13:49 Uhr
"NICHT neu bauen ist die schlechteste aller Optionen." Da fallen Sie ja gerade auf die Immobilienkonzerne herein, die ja gar kein Interesse an günstigen Mieten haben.
uebermedien.de/950...nungsneubau-sagen/ Man muss nicht allem folgen, was dieser Artikel in den Raum stellt. Aber um Ihre Behauptung klar zu wiederlegen, reicht es definitiv.
Statt Neubau am Markt vorbei, sollte man also lieber zuerst dafür sorgen, dass vorhandener Wohnraum günstiger vermietet wird. Mit Vonovia u.ä. wird das nicht gehen. Und wenn dann von den Konzernen nicht gebaut wird, bleiben die Flächen zumindest frei für die, die sie nicht nur an die verhökern wollen, die genug Geld haben. Kann das teuer werden? Wahrscheinlich. Aber es ist teuer, weil in der Vergangenheit der Fehler gemacht wurde, überhaupt so stark zu privatisieren, nicht weil jetzt vielleicht dieser Fehler korrigiert wird.
zum Beitrag11.06.2026 , 13:46 Uhr
Naja. Ich glaube, mit dem letzten Absatz liegt der Autor nicht ganz falsch. Mit der Argumentation vorher macht er sich jedenfalls einen schlanken Fuß.
Es ist eine Sache, eine Großveranstaltung in einem Land zu unterstützen, das keine 'perfekte' liberale Demokratie mit funktionsfähigem Rechtsstaat ist. Eine andere Sache ist es, wenn diese Veranstaltung in einem Land stattfindet, dessen Führung es aktiv und zielstrebig weg von diesen Errungenschaften führt und dieses Ereignis dafür nutzt.
Im einen Fall würde ich Ihre Argumentation (teilweise) gelten lassen. Im anderen aber unterstützt man einen versuchten Diktator dabei, Demokratie und Rechtsstaat zu Klump zu schlagen.
Abgesehen davon haben die europäischen Länder doch trotz allem gerade gegenüber den USA einen gewissen Hebel: sie stellen die erfolgreichsten Teams, sind die engsten Verbündeten und sind die größte Zielgruppe für Werbung. Der amerikanischen Bevölkerung könnte ein Boykott gerade bei diesem Ereignis also schon deutlich zeigen, dass Trumps Politik ihnen schadet. Und anderen Ländern könnte man zeigen, dass man auch da kritisch ist, wo es wehtut. Zu beobachten ist aber das Gegenteil.
zum Beitrag