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Rechtskatholischer LobbyismusZu Tisch mit Opus Dei

Die rechtskatholische Organisation will mitreden in Politik und Gesellschaft und klopft jetzt auch bei linken Jour­na­lis­t:in­nen an. Eine Begegnung.

Aus Sicht der katholischen Kirche ein Heiliger: der Opus-Dei-Gründer Josemaría Escrivá Foto: Eric Vandeville/imago
Stefan Hunglinger

Aus Berlin

Stefan Hunglinger

Ulrich Nagel trägt einen dunklen Wollpulli, ein dezentes Parfum und auf den Lippen die Gewissheit, Gott an seiner Seite zu haben. Der promovierte Historiker aus Köln ist in Berlin, um zu lobbyieren. Für Opus Dei. Ja, Opus Dei. An diesem Mittag sitzt Nagel, 38, in der taz-Kantine in Kreuzberg, vor sich einen Teller Pasta mit Gorgonzolasoße und Panko-Rucola-Crunch, und sagt: „Der Bußgürtel hilft mir persönlich sehr.“

Ein paar Wochen zuvor hatte Nagel der taz eine E-Mail geschrieben. Er suche den Austausch mit Journalist:innen, die über Kirche berichten. Er wolle über die „Mitarbeit“ der katholischen Organisation an der Zukunft von Kirche und Gesellschaft sprechen – und über die „linken Aspekte“ des Opus.

Lobbyanfragen füllen jeden Morgen die Postfächer von Journalist:innen, die meisten werden schnell gelöscht. Aber „linke“ Aspekte im Opus Dei, das klingt zumindest amüsant. Und war da nicht etwas mit rechtskatholischen Lobbyisten, die die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Bundesverfassungsrichterin verhindert haben? Hatte auch das Opus seine Finger im Spiel? Pasta also, in der taz-Kantine.

Nagel ist in eine katholische Familie hineingeboren, aber nicht ins Opus. Ein Freund seiner Mutter, ein Lebensschützer, habe ihn zu ersten Opus-Veranstaltungen mitgenommen. 18 sei er damals gewesen, sagt er. In einer Analyse der Amadeu Antonio Stiftung heißt es: „Hat sich ein:e Ju­gend­li­che:r für Opus Dei entschieden, wird er oder sie angehalten, nicht mit Eltern und Freun­d:in­nen darüber zu reden, bis er oder sie alt genug sind, offiziell Mitglied werden zu können.“

wochentaz

Dieser Text stammt aus der wochentaz. Unserer Wochenzeitung von links! In der wochentaz geht es jede Woche um die Welt, wie sie ist – und wie sie sein könnte. Eine linke Wochenzeitung mit Stimme, Haltung und dem besonderen taz-Blick auf die Welt. Jeden Samstag neu am Kiosk und natürlich im Abo.

Disziplin und klare Regeln

Bevor er isst, bekreuzigt sich Ulrich Nagel, senkt kurz den Kopf. Am Anfang habe er das Opus „strange“ gefunden, sagt er dann. Geblieben ist er trotzdem. Das „Werk Gottes“ und ähnliche Gruppen ziehen besonders junge Männer an. Disziplin, klare Regeln, eindeutige Geschlechterbilder, ein internationales Netzwerk – das gehört zum Angebot.

Gegründet wurde das Opus Dei 1928 vom spanischen Priester Josemaría Escrivá. Christliche Vollkommenheit solle sich im Alltag beweisen: tägliche Messe, wöchentliche Beichte, dazu „Abtötung für den Vater“. Morgens legen sich die Opus-Mitglieder auf den Boden und sprechen „serviam“ – ich will dienen. Kalte Duschen töten ab, Liegestütze auch. Und ein stachliger Bußgürtel um den Oberschenkel. Der helfe ihm sehr, sagt Nagel leise. Freiwillig sei das alles. Aus­stei­ge­r:in­nen sprechen von Manipulation.

Weltweit 90.000 Mitglieder hat das Opus Dei eigenen Angaben zufolge. Innerhalb der katholischen Kirche hat es eine Sonderstellung, vergleichbar mit einem Bistum – nur ohne Gebiet. An der Spitze steht Prälat Fernando Ocáriz, Nachfolger des heiliggesprochenen Gründers. Darunter kommen in der Hierarchie die Priester, dann die Nu­me­ra­rie­r:in­nen wie Nagel, die zölibatär in Zentren leben, nach Geschlechtern getrennt. Auxiliares heißen die Frauen, die in den Männerzentren putzen und kochen. Ausbeutung und Frauenhandel wird einem hohen Opus-Funktionär in Argentinien vorgeworfen. Die größte Gruppe im Opus bilden die Supernumerarier:innen: verheiratete Mitglieder mit bürgerlichem Leben.

Ulrich Nagel machte nach Promotion und journalistischen Stationen, Karriere als Unternehmensberater, heute ist er selbständiger Berater in der Immobilienwirtschaft. Das wirtschaftsliberale Opus liebt Leistungsträger.Nagel lebt zölibatär in einem Kölner Studentenhaus des Opus, das er leitet. Und er lobbyiert – ehrenamtlich – als einer von fünf Opus-Sprechern in Deutschland. Das Opus will mitreden. In der Gesellschaft. In der Politik.

In Spanien, wo das Opus einst als wichtige Stütze der Franco-Diktatur diente, hat es heute noch enormen Einfluss. Aus Spanien kommen auch der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank Luis de Guindos und María Elósegui, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Beide stehen dem Opus Berichten zufolge nahe.

War da nicht was mit rechtskatholischen Lobbyisten bei der gescheiterten Wahl von Frauke Brosius-Gerdorf?

Auf Freundessuche in aller Welt

In den USA hat Vizepräsident JD Vance Kontakte zum Opus. Kevin Roberts, der Trumps inoffizielles Regierungsprogramm „Project 2025“ mitgeschrieben hat, ist Förderer des „Informationszentrums“ von Opus Dei in der Hauptstadt Washington. Dem Journalisten Gareth Gore zufolge wäre die Aufhebung des Rechts auf Schwangerschaftsabbrüche in den USA ohne Opus-Dei-Insider in Trumps Truppe nicht möglich gewesen. Und in Deutschland?

600 Mitglieder habe die Organisation hier, sagt Nagel. Das Opus betreibt eine Business School in München, ein Gymnasium in Jülich, Studenten- und Bildungshäuser, Jugendclubs. Die Zentrale sitzt seit 1952 in Köln, im reichsten Bistum der Welt. Die Beziehungen zum Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki seien gut, sagt Nagel. Woelki ehrte Gründer Escrivá jüngst in einem Festgottesdienst. Mehrere Opus-Priester holte er in seine Verwaltung. Einer von ihnen, Dominikus Schwaderlapp, positionierte sich öffentlich gegen die Ehe für alle und nimmt regelmäßig am rechtsoffenen „Marsch für das Leben“ teil. Woelki selbst sandte Grüße.

Wie viel Mobilisierungspotential das Thema Schwangerschaftsabbrüche bietet, zeigte im Sommer der Fall von Frauke Brosius-Gersdorf. Im August zog die Rechtswissenschaftlerin ihre Kandidatur für einen Sitz am Bundesverfassungsgericht zurück. „Citizen Go“, eine aus Spanien stammende internationale Plattform für erzkatholische, ultrarechte Kampagnen hatte zuvor eine Petition gegen sie initiiert, sie als Linksextreme dargestellt. 150.000 Mal wurde die Petition unterzeichnet. Bundestagsabgeordnete wurden mit E-Mails bombardiert, um sie zum Boykott der Juristin zu drängen.

War auch Opus Dei beteiligt? „Wir haben gar keine Kapazitäten für solche Kampagnen“, sagt Ulrich Nagel beim Espresso nach dem Essen. Dass einzelne Mitglieder die Petition unterschrieben oder E-Mails geschickt hätten, das könne schon sein. Auf das einzelne Mitglied komme es an, das betont Nagel immer wieder. Das „Werk Gottes“ – eine Art Franchise.

Nur die AfD ist interessiert

Lange hatte das Opus auch im Deutschlandfunk jemanden sitzen, das Funkhaus steht schließlich in Köln. Von 1989 bis 2015 moderierte Opus-Mitglied Jürgen Liminski die „Informationen am Morgen“ – eine der politisch einflussreichsten Sendungen des Landes. Parallel positionierte er sich als Geschäftsführer des „Instituts für Demographie, Allgemeinwohl und Familie“ für eine erzkatholische Familienpolitik und gegen Schwangerschaftsabbrüche.

Liminski schrieb außerdem Kommentare für die neurechte Zeitung Junge Freiheit sowie für den Blog Freie Welt aus dem Umfeld der AfD-Politikerin Beatrix von Storch. Auch sein Sohn, der CDU-Politiker Nathanael Liminski, veröffentlichte dort Texte. Seit 2017 ist Nathanael Liminski Chef der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei, seit 2022 ist er zudem Landesminister.

Opus-Sprecher Nagel hat ebenfalls schon für den Deutschlandfunk gearbeitet. Beim Essen in Berlin sagt er: „Ich wünschte, wir könnten mehr lobbyieren.“ Vor seinem Aufenthalt in der Hauptstadt habe er nicht nur verschiedene Medien, sondern Bundestagsabgeordnete aller Parteien angeschrieben. Doch nur Par­la­men­ta­rie­r:in­nen einer Partei wollten sich mit ihm treffen: der AfD.

Kein Wunder, denn die AfD setzt mehr und mehr auf das christliche Vorfeld. Mitte Dezember waren AfD-Abgeordnete in den USA zu Gast bei Donald Trumps MAGA-Bewegung, schon früher hatte Beatrix von Storch, stellvertretende AfD-Vorsitzende, gesagt: „Wir können eine neue Brücke über den Atlantik bauen auf dem gemeinsamen Fundament von Freiheit, Nation und Christentum.“ Andere rechtskatholische Adlige blasen in ein ähnliches Horn. Gloria von Thurn und Taxis etwa oder Mathias von Gersdorff mit seiner „Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum“.

Aus einem internen Strategiepapier, das Politico zugespielt wurde, geht hervor, das die AfD „konfessionelle Christen“ für sich gewinnen will, um „neue Potenziale“ zu erschließen. Man wolle einen „Kulturkampf“ entfesseln und damit den „Druck auf die Union erhöhen“. Im Fall Brosius-Gersdorf ist das gelungen. Nagel bestreitet konkrete Gespräche mit der AfD.

Und was sollen nun die linken Aspekte von Opus Dei sein? Der Freiheitsdrang, sagt Nagel. Und die Aufwertung der Laien gegenüber den Priestern. All das allerdings gibt es auch anderswo in der katholischen Kirche: im Frauenbund, im Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Ohne Druck, Frauenfeindlichkeit und Homophobie.

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38 Kommentare

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  • Ein frohes neues Jahr für alle von taz und das Forum.



    Danke für diesen informativen Artikel über das Opus Dei. Ich hatte schon kritisches über diese Vereinigung gehört, allerdings nichts Konkretes zu den aktuellen internationalen Verflechtungen. Das mit dem Bußgùrtel ist ja gruselig, klingt nach Selbstgeißelung und Mittelalter. Die zunehmende strenge Religiosität in Verbindung mit Nationalismus und antidemokratischen Parteien macht mir Sorge. Besonders für Frauen ist diese Entwicklung unangenehm und rückwärts gewandt. Man kann versuchen, dem mit ironischem Humor und Realismus zu begegnen, aber diese schleichende Einflussnahme ist mehr als bedenklich.

  • "Kein Wunder, denn die AfD setzt mehr und mehr auf das christliche Vorfeld. "

    Mag sie ja machen wollen. Trotzdem laufen der AfD vor allem Konfessionslose hinterher. Erfolg hat die AfD vor allem bei den Schäfchen der Linken: Arbeitslose und Arbeiter.

    Die Frage muss nicht lauten, warum die Kirchen bei den AfD Wählern unterrepräsentiert sind, sondern was Konfessionslose bei der AfD so dufte finden und wieso die Linke bei ihrem Klientel so heftig versagt.

  • “Macht hoch die Tür, die Tor´ macht weit“ - AfD jetzt offen für die rechte Christenheit? Erst mal meine ich solchen Einfluss in der CDU zu sehen, wofür man dort meint, den Opus Dei (noch) nicht zu brauchen. In Person dafür sehe ich Carsten Linnemann. Ohne ihm seinen persönlichen Glauben abzusprechen. Aber was er sich politisch damit leistet, ist schwärzester autoritärer Katholizismus, von dem ich meinte, der sei endlich mal überwunden. Linneman hat man m. W. n. aus den eigenen Reihen solche Obsession vorgehalten, beim „gestalten“ u. durchsetzen der Neuen Grundsicherung. Da verbindet sich für mich erschreckend ein autoritärer Katholizismus mit seinen Ordnungsvorstellungen, der sogar die kath. Soziallehre links liegen lässt, mit dem Autoritarismus neoliberaler Wirtschaftsvorstellungen, dass mir schwarz vor Augen wird. Die CDA hat da keine Chance mehr. Und wirkliche, sich von der christl. Lehre herleitende Werte auch nicht mehr, was gegenüber der AfD noch ein Alleinstellungsmerkmal hätte sein können für Konservative. Die nämlich hat mit Neoliberalismus u. völkischen Denken erst mal nur echtes Heidentum zu bieten. Da könnte der genannte Katholizismus ohne Christentum schon schmücken.

  • Und nochens tonn nii Johr

    Danke fürs Foto =>



    taz.de/Die-Wahrheit/!6138794/



    “Friedrich Merz mutiert in 2026 zu Friedrich IV. Und Macron? Perdu   Foto: Reuters „



    Da ist zwar der 🚧🚧🚧🚧🚧 vor.



    Doch das sei hier gern wohlfeil besungen! Wpll

    Der Minischtrant - Minischtrant &



    Adenauer-Stipendiat - ist nix fies zu spat🙀



    Denn Stadtbild & sist’s hinlänglich bekannt:



    Schüttelt am liebsten sich selbst die Hand •



    & Däh - en revanche -



    Belle France et Macron - Laïcité - ach nee! Trennt klug seit 1905 schon - Grinst Macron!



    &🤖



    Der französische Laizismus (Laïcité) ist das Prinzip der strikten Trennung von Staat und Religion, das durch das Gesetz von 1905 verankert wurde und die Religionsfreiheit garantiert, aber religiöse Symbole und den Einfluss von Kirchen in öffentlichen Institutionen wie Schulen untersagt,

    • @Lowandorder:

      Gehört eigentlich dahin =>



      taz.de/Die-Wahrheit/!6138794/



      Zeig mir das Land - wo die 🚧🚧🚧🚧 blühn!

      kurz - Es ist zum Hände-Ringen - paßt aber ins



      Stadtbild



      & 🤖



      "Händeringen" im christlichen Kontext bezieht sich oft auf die Haltung gefalteter Hände im Gebet, die Unterordnung und Hingabe symbolisiert, sowie auf die Handauflegung, eine biblische Geste zur Segnung, Übertragung von Vollmacht und Heilung, die auch heute noch in Sakramenten und Segnungen praktiziert wird und tiefe Wurzeln in der Tradition hat, wie die Bibel zeigt.“

      Ich dachts mir &s Macrönchen schaut dementsprechend perplex



      “ Staat und Religion: Frankreich ist ein laizistischer Staat, in dem Religion überwiegend Privatsache ist. Das bedeutet, dass öffentliche, sehr emotionale Zurschaustellungen von Religiosität im Alltag seltener sein könnten als in anderen Kulturen, aber innerhalb des privaten Gebets oder in der Kirche sind persönliche Ausdrucksformen üblich.

    • @Lowandorder:

      Und deswegen wundert mich kein Stück



      Wie Anja Krüger befindet



      Der fährt den Sozialstaat zurück - genauer:



      Ja - geht ihm rücksichtslos an den Kragen!



      Schon Zigarre Ehrhard* tönte vs Adenauer



      “Das kann die Wirtschaft so nicht tragen!“

      Wir aber stehn echt erschüttert



      Kanzler - nach Angie-Abserviert -



      Von der Wirtschaft mafialike -



      Mit vxxl Pöstchen angefüttert!



      & sodele



      Unser Mittelständler vande Chessna 🙀🥳🧐



      Ja was les ich denn da?!



      🥚j🥚j🥚 dess sei Eides (Artikel 56 GG)



      „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegenüber jedermann üben werde.“



      Ooch klar- wa!



      Der Zusatz „So wahr mir Gott helfe“ kann angefügt werden, ist freiwillig..



      Geht diesem Berufschristen - wie‘s Beichten!



      Aber sowas von locker & leicht von der Hand - Und den 👄 •



      So schnell kannst goa net schaun! Woll 🙀

      unterm——



      * Ab 1933 finden sich jedoch Aussagen Erhards, in denen er sich positiv über die nationalsozialistische Zwangskartellierung äußerte, da sie den Schäden des „artfremden Preiskampfes“ vorbeuge,“

    • @Lowandorder:

      Hey Levandorder. Du kannst doch denken. Kannst du nicht einfach mal deinen schlechtgemachten möchtegern Dada Blödsinn weglassen und gleich zur Sache kommen?



      Du musst wohl gute Freunde bei der Taz



      haben, dass sie das immer wieder durchgehen lassen. Frohes Neues!

  • Ist egal wie dieser Organisation heißt, wichtig ist ,daß Wunsch ist andere zu kontrollieren und am Ende zu manipulieren. So viel wird ausgedacht um sich eine besondere Rolle zu beanspruchen, sogar Gott wollen Sie benutzen. Wissen wohl,sagen aber nicht, das Leben heißt GOTT. Und nicht der , der aus Bibel kommt, nicht der ,welche verurteilt, nicht der, welche polarisiert zwischen Geschlechter.



    Es Ist nicht genug, daß so viel Frauen durch Jahrtausende benutzt, mißbraucht ,verbrannt wurden.Die Kirche wollte immer weiter so machen. Das nennt sie.Im Sturm fest bleiben.



    Wenn man ins Vergangenheit schaut, bereut man , das man solche Männer geboren hat.

  • Das Opus Dei macht sich aus Dummheit zum willfährigen Helfer der AfD, offenbar nur weil man meint, irgendwie ebenfalls rechts zu sein.



    Aber zwischen heidnischem Germanenkult mit mörderischem Sozialdarwinismus und katholischer Heilslehre mit serviler Papsttreue gibt es keinerlei Brücke.



    Es wird über kurz oder lang zum Bruch kommen, so wie beim erzkonservativen Münsteraner Kardinal von Galen, den schließlich die Euthanasie im Marienstift gegen das Regime aufgebracht hat - allerdings leider, wie damals schon, wenn es für uns Linke beteits zu spät ist.

    • @hedele:

      Ich beziehe mich auch auf die Mit-Foristen des Diskussionsteils hier. Ich denke auch, dass dem Kern der christlichen Lehre nach, völkisches und neoliberales Denken etwas ganz anderes sind. Da nehmen die Probleme ihren Anfang. Völkisches u. neoliberales Denken finden sich in der AfD zusammen, weil sie sich zusammen finden in einem Autoritarismus über dem man sich einig ist. Was trotzdem seine Widersprüchlichkeiten hat. Das Völkische Denken hat sein Inklusionsversprechen in der ethnischen Zugehörigkeit als solches, das gegenüber dem sozialdarwinistischen Inklusionsversprechen des Neoliberalismus „Leistung“ etwas rücksichtsvoller sein kann: Egal wie, man ist Deutscher, auch wenn man nicht so viel leistet. Das knetet man in den soz.pol. Ideen der AfD flugs so hin, dass nur der ein guter Deutscher ist, der leistet u. Steuern zahlt. Man merkt, dass die AfD da innerparteiliche Probleme hat mit ihrer Sozialpolitik. Die maßen mörderischen Exklusionen der „Kombination“ sind bekannt. Das alles ist dem Christentum fremd. Aber was macht ein Kirchenapparat daraus, der sich dem Autoritären als „Gottes gerechter Ordnung“ verschrieben hat u. christliches umdeutet? Auf sowas zu setzen hofft die AfD?

    • @hedele:

      Nicht aus "Dummheit", aus Machtgier.

    • @hedele:

      Hola. In welchem Geisterkreis leben‘s denn?

      “Aber zwischen heidnischem Germanenkult mit mörderischem Sozialdarwinismus und katholischer Heilslehre mit serviler Papsttreue gibt es keinerlei Brücke.“

      Op gau platt “Över dee Brüch johik noch“ •



      Ihr reines Wunschdenken! Woll



      Franco - Opus Dei - is doch nicht vom Himmel gefallen - wa!

      Hörens auf zu - Träumen. Das sind doch die ersten die nicht nur rechts blinken -



      Sondern auch - “RechtsschwenkMarsch“



      Marschieren - allen 🤥Märchen zum trotz •

      • @Lowandorder:

        Es gibt dazu Erfahrungswerte. Die Intellektuellen, vor allem die Akademiker der geisteswissenschaftlichen Fakultäten waren die ersten und überzeugtesten Anhänger der neuen Lehre, Naturwissenschaftler weit weniger. Von den Berufen standen die Lehrer (und auch die Juristen) ganz vorne. Der Widerstand und die Ablehnung konzentrierten sich im "hinterwäldlerischen", dörflich-katholischen Raum. Die evangelische Kirche ist damals wie heute den herrschenden Zeitgeist nachgehechelt. Warum sie sich "christlich" und "Kirche" nennt war und bleibt unklar.

        • @Axel Berger:

          Ok Modderatistas - willst du was gemacht haben? Machs selbs=>



          18:00



          Much all weesen. But - Ja wie?



          Salvierens in this way - Opus dei?!



          Da würd ich denn doch mal schaun:



          In echt noch alle Latten am Zaun?🙀



          &



          Mal Tacheles - Mein erster Direx - Reformpädagoge; NazigefeuertJude



          Nachfolger - Napola etc zog seinesgleichen nach // mein Latein/Sport Schul Pforta =>



          Direx Ratzeburger Gelehrtenschule



          Mädchen keine Hosen - demse nach Lehrerkonferenz die Räder abgeschraubt hatten



          &



          Du sitzt zur Hochzeit - du ahnst dunkel die Nazi-AuffangOrg DRK & däh - Häuptling Silberlocke Oberstupidienrat - Legion Condor!



          Nur - Ihr’s doch reine Ablenkung was OPUS DEI & FRANCO angeht Newahr!



          So dreist schummelnde Lehrer hatte ich auch mal! Gell



          Wie Sie - No chance •



          Normal

    • @hedele:

      Dass es "keine Brücke" gibt, entspricht wohl eher Ihrem Wunschdenken. Blicken Sie mal über den Atlantik und schauen Sie sich die Rolle der Evangelikalen an, die nicht nur mit den Katholiken (DJ Vance et al.) gegen Abtreibung kämpfen, sondern massiv Trumps politische Linie mitbestimmen ...

  • Im Text wird aus meiner Sicht nicht ausreichend über diese Sekte und ihre Gefahren aufgeklärt und gewarnt. Ein möglicher Anknüpfungspunkt zur weiteren Recherche wäre www.belltower.news...n-opus-dei-119875/.



    .



    Dennoch super, die antidemokratischen katholischen Sekten mal zu beleuchten, bitte bitte mehr davon! (Sich dafür mit deren Lobbyisten zu treffen halte ich dabei kaum für nötig oder hilfreich – und was schert mich was genau die bei euch zu futtern kriegen).



    .



    Hoffentlich findet sich ein:e taz Journalist:in, die mal über die Piusbruderschaft recherchieren will, die Ähnlichkeit zu Opus Dei ist kaum zu übersehen. Die sind durch und durch demokratiefeindlich, für extremen Autoritarismus und immer wieder sexualisierte Gewalt bekannt, und haben u.a. mindestens 7 Privatschulen in Deutschland. Es ist tiefgreifend gruselig, die Kinder werden da ziemlich heftig isoliert von demokratischen Werten, und zu Gehorsam und Obrigkeitsgläubigkeit erzogen statt zu mündigen Erwachsenen. Habe entfernte Verwandte, die da voll drinstecken.

  • Da kann man mal wieder sehen, wie dehnbar der abstrakte Begriff Freiheit ist! Ganz zu schweigen vom Wort Aufwertung!

    • @zitterbacke:

      Wenn sich die Kirche, die die Welt in Gut und Böse einteilt, mit der "Es gibt kein Gut und Böse. Es gibt nur Macht und die Schwächlinge."-Fraktion verbündet, würde ich denen kein einziges Wort mehr glauben. Gottvertrauen, Vaterlandsliebe, ... alles nur Worthülsen als Mittel zum Zweck der Entmündigung!

      • @Christian Lange:

        …anschließe mich

      • @Christian Lange:

        Much all weesen. But - Ja wie?



        Salvierens in this way - Opus dei?!



        Da würd ich denn doch mal schaun:



        In echt noch alle Latten am Zaun?🙀

        • @Lowandorder:

          Hola - digi-Salat

          GEHÖRT ZU



          @Axel Berger

          Bitte richtig einordnen - habt ja wohl mehrere Knoten in der Schleife - wa!

  • .… wo Mitglieder und Aktivitäten präsent sind.



    Verbindung zu St. Pantaleon: Die älteste romanische Kirche Kölns, St. Pantaleon, ist ebenfalls eng mit dem Opus Dei verbunden und sorgte in der Vergangenheit für mediale Aufmerksamkeit.



    Zusammenfassend:



    Es gibt keine „St. Peter-Kirche des Opus Dei“, aber die Kirche St. Peter (Kunststation) und St. Pantaleon sind wichtige Orte in Köln, die mit den spirituellen Ideen und der Präsenz des Opus Dei verbunden sind, insbesondere durch die Betonung der Heiligkeit im alltäglichen Leben, die sowohl vom Kölner Erzbistum als auch vom Opus Dei geteilt wird.“



    &



    de.wikipedia.org/w..._Peter_(K%C3%B6ln)



    (ps sehr erhellend das Gespräch über die



    “2. Orgel“ mit Schlagwerk usw - die nach einer handwerklichen Irrfahrt so schwer geriet daß die Empore sie nicht trug!



    Und sie zack am Turm aufgehängt ist!



    “Nein! Nur Neue Musik!“ wurde ein mich über Bande begleitender amerikanischer Musiker beschieden!;))



    ps wie via 🤖 glättend insbesondere Woelki gequatscht wird herrliche Studie 🤥

    • @Lowandorder:

      Sie sollten ihre Quellenangaben auch lesen. Bereits im ersten Satz steht, dass die Kirche St. Peter (Köln) von Jesuiten betreut wird. Von Opus Dei steht da nüscht drin.

      • @Rudolf Fissner:

        Hab ich nie behauptet. Im Gegenteil



        Die falsche Einordnung & ich hatte das als Fangfrage zu 🤖



        Erfreulich wie‘s aufgedröselt wird



        UND



        Sie VerWeserGeist - nicht von sich auf andere schließen - bei ehrs suboptimal zumal. Woll



        Das geht xxlfach in die Hose!



        &



        Mit den St, Peter-Jesuiten der Plausch war sehr erhellend.

    • @Lowandorder:

      Manno ist Antwort zu meinem vorigen!



      Dranhängen👌

  • Hab 🤖 mal a weng provoziert



    “ In Köln gibt es eine starke Präsenz des Opus Dei, wobei die Kirche St. Pantaleon eine besondere Rolle spielt, da sie eng mit der Organisation verbunden ist, während die spätgotische Kirche St. Peter (auch „Kunststation“) hauptsächlich von Jesuiten betreut wird, aber die Nähe und spirituelle Resonanz zum Opus Dei zeigt, insbesondere durch die Anerkennung ihres Gründers, des heiligen Josemaria Escrivá, durch Kardinal Woelki, da der Weg der Heiligkeit durch die Berufung im Alltag betont wird, was ein Kerngedanke des Opus Dei ist, die Alltagsarbeit zu veredeln.



    St. Peter und Opus Dei in Köln:



    Spirituelle Verbindung: Obwohl St. Peter (die Kunststation) von Jesuiten betreut wird, würdigte Kardinal Woelki den Gründer des Opus Dei, Josemaria Escrivá, und betonte, dass der Alltag der Gläubigen der Weg zur Heiligkeit ist – ein zentrales Thema des Opus Dei.



    Kunststation: St. Peter dient auch als Ort für Kunstausstellungen und Konzerte, was zu einer lebendigen, aber auch kontroversen Präsenz in der Stadt beiträgt, wie Berichte über die Nähe zu Opus Dei zeigen.



    Opus Dei in Köln generell:



    Köln als Zentrum: Köln gilt als ein Machtzentrum des Opus Dei in Deutschla

    • @Lowandorder:

      Und die Kölner Katholen knipsten am Kölner Dom Pegida-Demonstranten das Licht aus. Das Zentrum des Opus Dei wird daher wohl nur eine schrottige Kapelle sein. Da müssen se nicht gleich einen Kölner Dom raus machen.

      • @Rudolf Fissner:

        Herr wirf 🧠 vom Himmel & sie wissen nicht was sie tun

        🤖St. Pantaleon in Köln ist eine der ältesten und bedeutendsten romanischen Kirchen Kölns, bekannt für ihre frühromanische Architektur, das beeindruckende ottonische Westwerk, die Gräber von Kaiserin Theophanu und Erzbischof Bruno und die Ruinen einer römischen Villa in der Krypta. Ursprünglich eine Benediktinerabtei, diente sie auch als Garnisonskirche und ist heute wieder eine katholische Pfarrkirche mit tiefer Geschichte, die von der frühsten Besiedlung Kölns bis zur modernen Zeit reicht.



        Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, deren Erhalt durch den Förderverein unterstützt wird.



        Bedeutung



        Kulturdenkmal: Ein faszinierendes Zeugnis deutscher und abendländischer Kulturgeschichte.



        Aktuelle Nutzung: Heute ist es eine lebendige katholische Pfarrkirche, die ihre reiche Geschichte bewahrt und für Besucher geöffnet ist.



        share.google/pd5nUhpdCIdQOjHRH



        &



        share.google/rC3zguc29yfCaHIqM



        ps Se werrn gestatten - das mir! 🙀



        Meinem Großvater wurde in Köhten einst das Abitur verweigert - war doch aufgefallen - daß der Freigeist nicht mehr die Messe besuchte.



        Vor der Kirche im Büßergrewand Buße tun lehnte er ab

  • Das Jahr ist noch nicht rum, und wir befinden uns im tiefsten Mittelalter.



    "Kein Wunder, denn die AfD setzt mehr und mehr auf das christliche Vorfeld. Mitte Dezember waren AfD-Abgeordnete in den USA zu Gast bei Donald Trumps MAGA-Bewegung, schon früher hatte Beatrix von Storch, stellvertretende AfD-Vorsitzende, gesagt: „Wir können eine neue Brücke über den Atlantik bauen auf dem gemeinsamen Fundament von Freiheit, Nation und Christentum.“

    Das gemeinsame Fundament eines neuen Trumpismus im Namen Gottes, meinte Sie wohl.



    Na ja und Jens Spahn, der Oberchrist, hat den Merz genervt bis zum umfallen. Warum wohl? Na der riecht das das Ultra Rechte (Christentum) im Kommen ist und streckt ganz ungeniert sein Händchen aus: Komm, wir machen das gemeinsam!



    Würde mich nicht wundern. Mich wundert sowieso nix mehr.

    • @Andreas Flaig:

      "Jens Spahn, der Oberchrist"

      Sie sind nicht weit entfernt vom AfD-"Social"-Media Schnack mit deren "Jens Spahn, der schwule Oberchrist"

      • @Rudolf Fissner:

        Sachs ja / Einfälle wie‘n altes Haus!

  • Wer innerhalb der katholischen Kirche etwas frommer sein möchte und insbesondere sich eine tiefere Gemeinschaft wünscht als die lokale Pfarrei, der findet sicher auch andere alte und Neue Geistliche Gemeinschaften. Etwa Communione e Liberatione, Chemin neuf, Sant'Egidio , Gemeinschaft Emanuel...



    Wenn es mit Zölibat sein soll, gibt es viele Klöster und Orden. Das hier beschriebene Leben klingt härter als Franziskaner, Jesuiten, Dominikaner...



    Weniger enge Gemeinschaft wäre auch Kolping.

    Schlau wäre es, die Unterschiede im Weltbild zwischen Linken und Katholiken heraus zu arbeiten. Warum sind beispielsweise die einen für und die anderen gegen Abtreibung? Was sind die unterschiedlichen Beweggründe, Armen zu helfen.

  • Opus - What?!

    Die Gründungszeit -

    “Gegründet wurde das Opus Dei 1928 vom spanischen Priester Josemaría Escrivá.“



    Post WK I wimmelte es in Europa von Geheimbünden - mehr als Buchstaben an allen Alphabeten zusammengen einschließlich obskurster Aufnahmeriten & bis absurdester gern diffus gelassener Zielsetzungen



    & FRANCO -



    Reicht für 🪣 •

    kurz - links? A joke!



    Nothing else •



    Volkers 🫦 Rein tonn katolsch warrn



    & Pater Filucius 🙀🥳🧐🤣



    “Ach - man will auch hier schon wieder nicht so wie die Geistlichkeit!“



    www.projekt-gutenb...cius/filuci02.html

    Na Mahlzeit

    • @Lowandorder:

      Wie sagte (ua) es Woelkis Vorgänger -



      Kardinal Meissner “Ein Paar von euch!



      Sind mir doch lieber -



      Als drei von denen!“



      & Opus Fründ Schwaderlapp



      “Wer die Kreuze aus unseren Gerichtssälen entfernt, der trennt demonstrativ unsere Rechtsordnung von ihren Wurzeln“



      Schwaderlappt so vor sich hin •



      Normal

  • Das ist alles sehr interessant und wichtig darüber aufzuklären. Offenbar eine gefährliche Sekte.



    Nur worüber haben Journalist und Nagel bei dem Essen gesprochen? Was bezweckt Nagel mit dem Gespräch? Wie war die gespräxhsatmosphäre?



    Der Titel des Artikels hält leider nicht was er verspricht. Über das Gespräch wird nicht berichtet.



    Man hätte die Argumente Nagels zitieren und dann auseinander nehmen können. Oder kam bei dem Gespräch nichts herum.

    Ich hatte den Eindruck, dass die Titel Inhalte suggerieren, die im Artikel nicht vorkommen, leider schon häufiger. Ein Artikel beginnt vielversprechend, ist exzellent recherchiert, aber zum eigentlichen Thema kommt er dann nicht mehr. Das ist etwas schade.

    Aber nichtsdestotrotz: alles was im Artikel stand, fand ich absolut wissenswert und relevant. Trotzdem wollte ich mal darauf hinweisen, dass der Titel irreführend ist, da das Essen nur Anlass für den Artikel, aber wenn überhaupt nur sehr oberflächlich Inhalt davon ist.

    • @Kofi Camino:

      Die Antwort auf Ihre Frage konnte der Autor offenbar im letzten Absatz zusammenfassen. Das Interessante steht davor: die Bestrebungen der Sekte mit ihrer Lobbystrategie.

  • "im reichsten Bistum der Welt" - das mal überprüfen. Das Bistum hatte 2015 das Vermögen offengelegt und wurde eventuell da mal kurz "das reichste" genannt. Doch das Bistum Paderborn hat mehr als doppelt so viel und ist vermutlich das reichste Bistum der Welt.

    (Jetzt denken bestimmt viele, Paderborn, OMG)

    Danke für den Artikel!

  • "Und was sollen nun die linken Aspekte von Opus Dei sein? Der Freiheitsdrang, sagt Nagel."

    Interessant. Freiheitsdrang hätte ich bisher weder mit Opus Dei noch mit autoritären Linken in Verbindung gebracht, aber OK. Warum erwähnt er die katholische Soziallehre nicht, da gäbe es viele Überschneidungen, aber auch Unterschiede.

    opusdei.org/de-de/...llehre-der-kirche/