ForscherInnen für Corona-Lockerungen: Flucht ins Ungefähre

PolitikerInnen fordern, die Corona-Beschränkungen zurückzufahren, bestärkt durch das Leopoldina-Papier. Doch das lässt Fragen offen.

Menschen stehen Abstand haltend in einer Schlange

Vor der Ausgabe eines Berliner Restaurants warten Menschen darauf, dass sie an der Reihe sind Foto: Sebastian Wells/Ostkreuz

BERLIN taz | Die Botschaft, die Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident nach der Empfehlung der Leopoldina-Wissenschaftler platzierte, war kaum misszuverstehen. Ein wichtiger Bericht für die Entscheidungen dieser Woche sei das, schrieb Armin Laschet (CDU) am Ostermontag auf Twitter. „Nach massiven Verboten muss jetzt differenzierte Eindämmung, Schutz und verantwortungsvolle Normalität folgen.“

Zurück zur Normalität, das wollen alle. Aber wie und wann, das weiß keiner so genau. Die Leopoldina in Halle, eine Versammlung reputierter ProfessorInnen aus Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften, die sich Politikberatung zutrauen, hatte dazu am Sonntag eine Empfehlung vorgelegt. Darin fordern sie eine „möglichst zeitnahe“ Wiederherstellung des öffentlichen Lebens. Bildungseinrichtungen sollten „so bald wie möglich“ wieder geöffnet werden, Einzelhandel und Restaurants könnten unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen.

Seither ist die Debatte über eine Lockerung der strengen Kontaktsperren in vollem Gange. Nach Laschets Plädoyer für mehr Normalität meldete sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu Wort, ebenfalls auf Twitter. „Wir brauchen einen sicheren und besonnenen Weg aus der Corona-Krise“, schrieb er am Dienstag. Die Maßnahmen wirkten, aber man dürfe keinen Rückschlag riskieren. „Vorsichtige Erleichterungen kann es nur mit zusätzlichem Schutz geben.“

Hier der restriktive Hardliner, dort der empathische Liberale – Söders und Laschets Einlassungen ließen sich auch als Profilierungswettstreit im Kampf um die CDU-Kanzlerkandidatur deuten. Sie waren nicht die Einzigen, die sich nicht einig waren.

Dass die „Ad-hoc-Stellungnahme“ der Leopoldina Einfluss hat, ist nicht zu bestreiten: Kanzlerin Angela Merkel hatte vor Tagen selbst auf die zu erwartende Empfehlung hingewiesen. Es geht um viel: Am Mittwoch will die Kanzlerin mit den MinisterpräsidentInnen besprechen, wie es mit den Anti-Corona-Regeln nach dem 19. April weitergehen soll.

Erste Schritte in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteins Regie­rungs­chef Daniel Günther (CDU) kündigte eine schrittweise Lockerung der Auflagen in seinem Bundesland an. Die BürgerInnen müssten sich in der „Phase des Hochfahrens“ weiter auf Einschränkungen einstellen, sagte er. „Wir werden einen Phasenplan als Landesregierung entwickeln, um eine klare Perspektive zu geben.“ Die Menschen müssten abschätzen können, ab wann was wieder möglich sein werde. „Das wird sich aber an klaren Kriterien orientieren.“

Die vorliegenden Daten zeigen, dass die Zahl der Tests in den letzten beiden Wochen kaum gestiegen ist

Aber was genau sind klare Kriterien? Viele, die Lockerungen fordern, drücken sich davor, solche zu benennen. Auch die Leopoldina-Wissenschaftler bleiben in ihrer 19-seitigen Stellungnahme erstaunlich vage.

Das zeigt sich etwa bei den Voraussetzungen, die für eine Normalisierung des öffentlichen Lebens genannt werden: „Die Neuinfektionen stabilisieren sich auf niedrigem Niveau“, heißt es da – ohne jeden Hinweis, was darunter zu verstehen ist. Oder: „Es werden notwendige klinische Reservekapazitäten aufgebaut“ – ohne Angabe, wie groß diese sein müssen. Und auch die „zunehmende Identifikation von Infizierten“ wird nicht näher quantifiziert.

Der Präsident des staatlichen Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, warnte am Dienstag denn auch davor, die Leopoldina-Stellungnahme als Grundlage für Lockerungen zu nutzen. Zwar gebe es bei der Zahl der Neuinfektionen eine Verlangsamung, sagt Wieler – erklärte aber zugleich: „Von einer Eindämmung können wir noch nicht sprechen.“

Auch das von der Leopoldina geforderte „niedrige Niveau“ bei den Neuinfektionen sieht Wieler offenbar noch keineswegs als gegeben – im Gegenteil: „Die Zahlen haben sich auf einem relativ hohen Niveau eingependelt“, sagte der RKI-Chef. Die besonders niedrigen Fallzahlen der letzten Tage seien wenig aussagekräftig, weil aufgrund der Feiertage weniger getestet, diagnostiziert und übermittelt wurde. „Deshalb müssen wir diese Zahlen mit einer gewissen Vorsicht interpretieren“, sagte Wieler.

Studien liegen nicht vor

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach, der in diesen Tagen viele wissenschaftliche Studien liest, bleibt in der Bewertung des Leopoldina-Papiers ebenfalls vorsichtig. Die Empfehlungen seien „als Startpunkt für eine Diskussion wichtig“, sagte Lauterbach – aber nicht genug durch Studien belegt. Lauterbach zweifelt zum Beispiel an dem Rat der Wissenschaftler, Grundschulen zuerst wieder zu öffnen.

Ganz anders als die Leopoldina und jene, die sich auf sie berufen, sieht die Helmholtz-Gemeinschaft als größte deutsche Wissenschaftsorganisation die Lage. In einem überwiegend von Immunologen und Mathematikern verfassten Papier, das ebenfalls am Ostermontag veröffentlicht wurde, warnt sie ausdrücklich vor einer zu schnellen Lockerung der Kontaktbeschränkungen. „In diesem Fall wird die Infektionsaktivität unweigerlich wieder an Fahrt aufnehmen und innerhalb weniger Monate das Gesundheitssystem massiv überlasten“, schreiben die AutorInnen.

Stattdessen empfiehlt die Helmholtz-Gemeinschaft, die Beschränkungen zunächst beizubehalten und eventuell sogar noch zu verstärken. Sie nennt ein klares Kriterium: Ziel müsse sein, die Zahl derjenigen, die jeder Corona-Infizierte im Schnitt ansteckt, „dauerhaft und deutlich unter den Wert von eins“ zu senken. Optimistische Abschätzungen gingen davon aus, dass das in „einigen Wochen“ erreicht werden könnte, heißt es: „Je strikter die Maßnahmen, desto schneller wird der Zielwert erreicht.“ Derzeit liegt dieser sogenannte R-Wert nach Berechnungen der Helmholtz-Wissen­schaft­ler etwa bei 1, was bedeutet, dass die Zahl der aktuell Infizierten etwa konstant bleibt. Das Robert-Koch-Institut nannte am Dienstag einen etwas schlechteren Wert von 1,2.

Als weitere Voraussetzung für eine Lockerung der Beschränkungen nennt das Helmholtz-Papier „eine deutlich ausgeweitete Test-Strategie“, um neu auftretende Fälle schnell zu entdecken und zu isolieren. Auch davon ist Deutschland aber noch weit entfernt: Die vorliegenden Daten zeigen, dass die Zahl der Tests in den letzten beiden Wochen kaum gestiegen ist. Zuletzt wurde die vorhandene Kapazität laut RKI nicht voll ausgeschöpft; die Gründe sind unklar.

Trotzdem steigt der Druck auf die Bundesregierung weiter. FDP-Chef Christian Lindner fordert seit Längerem eine Öffnungsperspektive. „Wir haben inzwischen Mittel und Kenntnisse, um den Gesundheitsschutz nach Ostern mit weniger Freiheits-Einschränkungen zu gewährleisten“, sagte er am Ostermontag. Die Grünen drängen ebenfalls auf Ansagen der Bundesregierung. Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte, es brauche einen „klaren Fahrplan“, wie und wann die Bedingungen für Lockerungen erfüllt werden sollen. Doch wie genau dieser Fahrplan aussehen soll – dazu schweigen auch die Grünen.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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