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Deutsche Niederlage gegen EcuadorMaximales Chaos

Den Deutschen fehlt beim 1:2 gegen ein bestens aufgelegtes Team aus Ecuador jede Ordnung. Nur gut, dass der Gruppensieg schon vor diesem Spiel feststand.

Das Spiel: Nach zwei Minuten stand es nach einem Tor von Leroy Sané 1:0 für die DFB-Elf. Gut eigentlich. Was danach kam, war dann doch ziemlich merkwürdig. Das defensive Mittelfeld war ein amorphes Gebilde. Niemand schien zu wissen, wo sein Mitspieler steht oder hinläuft. Nicht einmal der sonst so passsichere Alexander Pavlovic schien einen Überblick über das Spielfeld zu haben und warum Felix Nmecha immer wieder glaubte, sich für die Ballverarbeitung ganz viel Zeit nehmen zu können, weiß er wohl selbst nicht so genau.

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Die taz bei der Fußball-WM

Der Ball ist rund und die taz ist ihm dicht auf den Fersen. Unsere Reporterin Alina Schwermer ist auf einem Roadtrip (meist) per Bus und berichtet in Reportagen und in ihrem Blog – manchmal auch aus den Stadien, aber noch viel öfter über alles drumherum. Alle Spiele werden von ausgeschlafenen tazler:innen für Sie hier in „Alle Spiele“ kurz zusammengefasst. Dann gibt es das ganz geheime Tagebuch von Fifa-Dingsbums Gianni Infantino. Und alles andere rund um die WM finden Sie hier.

Die aggressiv anlaufenden Spieler aus Ecuador mussten nie lange warten, bis der Ball in ihren Reihen war. Nach zehn Minuten stand es 1:1 und da war schon klar, dass Ecuador an diesem Tag die bessere Mannschaft war. Getroffen hatte ein putzmunterer Nilson Angulo, der allein mehr Energie auf den Platz brachte als das gesamte deutsche Team, das in der zweiten Hälfte beinahe auseinandergefallen ist.

Planvolles Aufbauspiel war nicht zu erkennen. Die Ergänzungsspieler, allen voran Angelo Stiller, die Bundestrainer Julian Nagelsmann in der zweiten Halbzeit eingewechselt hat, fremdelten extrem auf dem Platz. Dass diese Gruppe in diesem Turnier so nie wieder zusammenspielen wird, ist vielleicht die beste Nachricht für die Deutschen nach diesem Spiel.

Dass das 2:1 für Ecuador durch Gonzalo Plata nach einer hundsmiserabel verteidigten Ecke gefallen ist, passt zu dem chaotischen Eindruck, den das deutsche Team hinterlassen hat. Auch bei ruhenden Bällen war keinerlei Ordnung im deutschen Spiel. Vielleicht also war das ja doch gar nicht so gut, was die Deutschen gegen Curaçao und die Elfenbeinküste zusammengespielt haben. Nun ja. Gruppensieger ist das DFB-Team trotzdem.

Aura: Der absolute Hingucker des Spiels war Ecuadors Ausnahmesechser Moisés Caicedo. Mit welcher Hingabe er einen Ball nach dem anderen abgelaufen ist, war zum Zungeschnalzen. Er wusste immer, wo sein Einsatz gerade gefragt war. Einen Kicker mit derartigem Spielverständnis bei der Arbeit zuzusehen, ist das reinste Vergnügen.

Stimmungsbarometer: Gute Laune wird das Spiel keinem deutschen Auswahlfußballer gemacht haben. Julian Nagelsmann hatte nach dem Spiel so gar keine Lust, den Reportern am Spielfeldrand seine Sicht der Dinge zu schildern. Sonst hört er sich doch so gern die Fußballwelt erklären. Diesmal kam da nichts. Gar nichts.

Der taz Fifa-Friedenspreis: So viel Freude in den Gesichtern der Spieler, dieses aufgekratzten Trainers und der Zuschauer aus Ecuador! Und wer hat ihnen die Freude beschert? Das Team aus Ecuador natürlich. Und der DFB – durch seinen bescheidenen Auftritt. Dafür kann man schon mal einen Friedenspreis vergeben.

Titelreife: „Dass man zwei Jahre warten muss, dass man Weltmeister wird, tut weh.“ Das hatte Nagelsmann nach dem Viertelfinal-Aus bei der Heim-EM vor zwei Jahren gesagt. Sagen wir es so: Wenn die Deutschen so weiterspielen, müssen wir uns das elende Gekicke nicht mehr oft antun. Am Montag dürfen sie im Sechzehntelfinale noch mal ran.

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45 Kommentare

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  • Das große Pech war dieses Mal, daß das erste Spiel gegen Curacao mit 7:1 gewonnen wurde. Da wähnten sich sowohl Trainer als auch der eine oder andere Spieler offenbar schon

  • Gewinnt die Nationalmannschaft dann sind Sie Helden, verlieren Sie dann sind Sie Loser. Bei einem Sieg gibt es keine Superlative die diesen Sieg beschreiben könnte, wenn man verloren hat, dafür gibt es keine größere Fehler die man nicht hätte machen können, die den Absturz der nicht tief genug sein kann, beschreiben könnte. Ich verfolge die WM, das beschriebene im ersten Satz trifft nicht nur auf uns zu, das ist exemplarisch für viele Gesellschaften in dem es nur Gewinner oder nur Verlierer zu geben scheint, alles im Fußball heute scheint komplett von der Realität entkoppelt zu sein. Das verbindende Element was Fußball ist, Spaß beim Anschauen und die Mäßigung gibt es im Fußball schon lange nicht mehr, die Realitätsferne ist gut sichtbar wo Spieler wie auf einen Viehmarkt zu utopischen Summen gehandelt werden, Neymar für 220 Millionen, es geht nur noch ums Geschäft. Fußball und viele Fußballfans sind schon in einen eigenen um sich drehenden kranken Universum unterwegs, genau wie die überwiegende Fußballberichterstattung!

  • „Das einzige in dem wir Weltmeister sind, also nicht mehr zu werden brauchen, ist unsere Selbstüberschätzung.….“



    Das Wort „unser“ signalisiert ja, dass Sie sich und Ihren Bekanntenkreis wohl so einschätzen. Das sollte man dann aber auf diesen Kreis beschränken und nicht für andere sprechen, sei der Frust auch noch so groß.

    • @snowgoose:

      "Wir" haben 7:1 gegen Curacao gewonnen. Das ist der gleiche Unfug, da hat mein Vater früher immer die Frage gestellt: "Auf welcher Position hast du denn gespielt?"

      • @Josef 123:

        Dieses „wir“ und „unser“ war ja auch mein Kritikpunkt zu oben.

        • @snowgoose:

          Ich wollte Ihnen nur mit einem weiteren Beispiel zustimmen.

  • Das einzige in dem wir Weltmeister sind, also nicht mehr zu werden brauchen, ist unsere Selbstüberschätzung.



    Deutschland hat ein paar gute Spieler, aber halt nicht überragende wie andere Nationen. Nehmen wir den FC Bayern, die beste Mannschaft Deutschlands, da ist es ein Kane, Olise, Diaz, Upamecano, die für den wirklichen Unterschied sorgen und nicht die Deutschen Nationalspieler. Wenn dann noch ein Nationaltrainer anstatt junge, hungrige Spieler in die Mannschaft einzubinden lieber Spieler bringt die ihren Zenit (wenn sie je einen hatten) schon lange überschritten haben und ihre Karriere irgendwo im Ausland ausklingen lassen kommt halt so was raus.

  • Eine mögliche Zusammenfassung m.E.



    Fraglicher Bärendienst: Raum rein, Neuer nicht raus, Undav nicht in der Startelf.



    Die Abstimmung hinten ist deutlich ausbaufähig.



    "Obwohl Deutschland vor dem dritten und letzten Gruppenspiel bereits als Gruppensieger feststand, herrscht bei unseren Nachbarn nach der peinlichen 1:2-Niederlage gegen Ecuador großes Entsetzen und Kopfschütteln. „So sind wir bald raus!“, titelt die „Bild“-Zeitung knallhart. Auch andere Medien gehen wenig zimperlich mit der Elf von Trainer Julian Nagelsmann um."



    Bei krone.at



    Der Boulevard beißt gern...

  • Wer einmal die ehrliche, und herzliche Freude der Ecuadorianer erleben durfte, 2006, die ein - für Deutschland unwichtiges Länderspiel gewannen, da nicht in der Gruppe, lediglich Gastgeber -



    "gönnt Dir". (Oder wie dies neumodisch heißen mag).

    Es soll, und gibt, Länder, wie Bolivien, Chile, Ecuador, Peru, die nicht jedesmal dabei sind - aber umso mehr "Be my guest" leben, wenn man bei einer WM Kontakte zu ihnen hat oder hatte.

    • @Altbayer:

      👍🏻⚽



      No hay nada más que decir, porque con esto lo digo todo!



      🇪🇨🤝

  • Fußball ist angeblich DER Nationalsport der Deutschen! Warum sind sie dann darin so schlecht?



    Vielleicht zeigt diese WM einfach das, was schon so oft zu sehen war. Deutschland liebt es alles besser zu wissen, ist aber maximal Mittelmaß. Vielleicht liegt es daran, dass jeder nur für sich selbst unmotiviert vor sich hin werkelt. Teamgeist und Einsatz für die Sache sieht definitiv anders aus.

    • @TOM1976:

      Sie haben vollkommen recht: Mit einer desillusionierenden Bilanz von 4 WM-Titeln, 4 weiteren Finalteilnahmen und 4 gewonnenen Spielen um den 3. Platz zeigt sich das maximale Mittelmaß ja leider in voller Schönheit...

    • @TOM1976:

      „…. Deutschland liebt es alles besser zu wissen, ist aber maximal Mittelmaß …“



      Das gilt besonders für „Pseudofans“, die meinen ein Recht auf Dauererfolge von Stellvertretern zu haben und den Sinn von sportlicher Auseinandersetzung nicht verstehen, außerdem für Menschen, die in ihrem Leben wenig anderen Sinn sehen als „Stellvertreterhype“. (Übrigens laufen auch andere Länder Turniererfolgen logischerweise lange hinterher).



      Extreme Kommerzialisierung und exorbitante Transver-und Gehaltsbeträge tragen ihren Teil dazu bei. Darum gewinnen im Vereinsfußball ja auch meist Zusammensetzungen (Vereine sind es ja kaum mehr), die das meiste Geld aus (nicht immer astreinen) Quellen haben.



      Darum faszinieren mich die Superstars weniger als Underdog-Erfolge.

  • Bei den bisherigen Leistungen ist unwahrscheinlich, daß diese Mannschaft sehr weit kommen wird.







    Und das liegt nicht zuerst an den Spielern, sondern daran daß diese Mannschaft mit Hr Nagelsmann einen sog. Trainer hat, der sich eher als selbstverliebter Boss gebärdet, denn als echter Coach, der voll hinter der Mannschaft steht.







    Wenn D-Land also mal wieder Weltmeister werden will, braucht es zwei Dinge:







    1.) einen Trainer der wie z.B. Hr Klinsmann einen echten *Teamspirit* initiiert. Im Moment steht da am ehesten Hr Klopp bereit.



    2.) eine (erste) Bundesliga die ihren Namen verdient. Eine Liga also, in der die Spieler in einem echte Wettbewerb an den Herausforderungen und der Aussicht auf den Titel wachsen können..und in der nicht schon vor dem ersten Spieltag feststeht, wer Meister wird.







    ..lässt sich alles machen..also auf die nächste WM: dann (hoffentlich) wieder mit realistischen Weltmeisteroptionen..

  • Junx's kauft euch elf ⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️ & ein paar ⚽️ auf Reserve und gut is...

  • Der Satz von Merz : wir müssen mehr Arbeiten, trifft vor allem auf unsere Nationalmannschaft zu.

  • Wenn sich ein deutscher Nationalspieler im eigenen Strafraum den Ball abnehmen lässt, egal von welchem Gegner, ist ein gewisser Grad an Phlegma erreicht, der nicht mehr nur mit Lustlosigkeit erklärt werden kann.

  • Verdient verloren, Montag ist das nächste Spiel. Was ich nie verstehen werde, ist immer diese Schadensfreude bei einigen.



    Raum raus, Sane raus, Wirtz raus, Kimmich auf die 6. Aber ich bin auch nur einer von Millionen Bundestrainer.

  • Ei der daus. Haben Linnemann und Spahn die Trikot-Farben ausgesucht, um tumbe Teutonen für eine zukünftig neue Koalition einzulullen? Da freue ich mich über den Sieg für Ecuador umso mehr. Herzlichen Glückwunsch, das bessere Team hat gewonnen!

  • Da hilft wohl nur ein moralischer Appell an Neuers Wade ... 😜

  • Punktuell hineingesehen, ich bin mit der $-WM immer noch nicht im Frieden: Ecuador war besser, das 1:0 schon ballettartig hohes Bein davor. Freut mich für das Team, das mal nicht nur bei Heimspielen auf 3000 m Höhe gewinnt.

    PS: Was für Fehlfarbentrikots der Nagelsleidensmänner! Ohne schwarze Hose wird eigentlich bitte wenigstens der Pokal geholt!

    • @Janix:

      "Fehlfarbentrikots"



      Geeignet, um damit baden zu gehen.



      Bei 90min.de:



      "Adidas-Chefdesigner Jürgen Rank erklärt gegenüber der Bild, wie es zum ungewöhnlichen Farb-Design kam: "Die Farbe ist inspiriert von alten Trainingswear-Teilen des DFB. Es ging schon 1954 los. Die Pullover von Sepp Herberger, Adi Dassler – die waren in Navy gehalten. Das hat sich in den 50er, 60er, 70er Jahren fortgesetzt. Auch durch die Trainingsjacke von Franz Beckenbauer. Es gab sogar einen Anlass, zu dem in Blau gespielt wurde, und zwar 1986 bei einem Freundschaftsspiel vor der WM in Mexiko. Wir haben jetzt überlegt: Welchen Farbakzent können wir für 2026 setzen? Da nehmen wir doch eine Farbe, die zum DFB passt und auch in der DNA verankert ist."



      Und weiter dort



      "Florian Wirtz gefällt das Design jedenfalls. "Ich finde, ein deutsches Trikot in dieser Farbe ist ungewöhnlich, aber wirklich gut", erklärte der Liverpool-Star bei der offiziellen Präsentation des Trikots.



      Jetzt muss es nur noch erfolgreich werden. Dann hat das blaue Leibchen definitiv gute Chancen, zum Kult-Trikot zu werden..."🩳



      Bitte erspart uns das...😳



      Fußballer sind doch oft abergläubisch💎

      • @Martin Rees:

        "Jetzt muss es nur noch erfolgreich werden. Dann hat das blaue Leibchen definitiv gute Chancen, zum Kult-Trikot zu werden..."🩳

        Bitte erspart uns das...😳"

        Das ginge ja noch, aber die mintfarbenen Hosen. Stellen Sie sich mal die Probleme im Stadtbild vor.

      • @Martin Rees:

        Design, das erklärt werden muss, ist per se schon schlecht.

    • @Janix:

      Zumal es vorher offenbar keine Farbabsprache zwischen Fifa und DFB gab. Ansonsten die Schiedsrichterin nicht auch in Mint aufgelaufen wäre.

      • @Vigoleis:

        Dass sie einmal im deutschen Angriffsspiel vom Ball getroffen wurde, war aber sicher nicht ein "Fehlpass".



        Für Geschmack wäre vielleicht das Publikum auch gefragt als Einflussfaktor, denn es lässt sich sehr wohl über das blau wie auch das Mint streiten.



        Leichtigkeit & Frische wie bei Pastillen, das ist nicht wirklich überzeugend.



        Das blau-türkise Deutschland-Trikot gibt's bestimmt bald mit Preisnachlass. Wetten?



        Ist nämlich keine DNA.

  • Was Wunder, auch andere können spielen und wollen gewinnen. Und wenn man die Freude der Spieler und Fans so einer Nation sieht, die im Heimatland mit existentiellsten Schwierigkeiten kämpfen müssen (von Armut, Gesundheit, Drogenbossen der Nachbarländer, Einflussnahme der Industrieländer bis ….), dann überwiegt glatt die „Mit-Freude“ mit diesen Menschen, für die jeder Erfolg ein ganz anderes Licht ist als für satte Wohlstandsfans. Vor allem solche, die gleich wieder die Lästerarien (und Internetbeschimpfungen) auf Lager haben.

  • Die größte Baustelle ist und bleibt der Trainer, ich habe das Gefühl, die Mannschaft versteht nicht so richtig, was er will, da er erratisch agiert. Das ist so, seitdem er im Amt ist und wirkt sich fatal auf das Selbstverständnis des Teams aus. Kloppo hatte recht. Er sollte gehen.

    • @Frankenberger:

      Und genau das meinte ich, diese Erfolgsfans (wie Sie), die nichts anderes können, als Menschen von Ferne zu beleidigen.



      Wie wär‘s denn mal einzig und alleine mit einem Lob an die Spieler aus Equador: Super, ihr habt es toll gemacht. So ist der Sport.



      Warum meinen eigentlich manche Menschen, man habe ein Recht auf Siege (die andere für einen zu erringen haben)?



      Was Klopp angeht, so hat er das gar nicht gesagt.

      • @snowgoose:

        Sie scheinen das grundsätzliche Prinzip des Sportfans nicht verstanden zu haben.



        Die Anerkennung, wenn der Gegner gewonnen hat, ist natürlich wichtig und gehört zum Spiel dazu. Da haben Sie Recht, bis auf Ihre Formulierung "einzig und alleine".



        Denn natürlich gehört es genauso zum Spiel, herauszufinden und zu spekulieren, warum die Mannschaft, die man unterstützt, verloren hat, was falsch gelaufen ist, wo wer welche Fehler gemacht hat.



        Das sollte gleichwohl frei von Beleidigungen sein, nur vermag ich im Posting Frankenbergers keine Beleidigungen entdecken.

    • @Frankenberger:

      Klopp meinte glaube ich eher, dass Nagelsmann ein Ablaufdatum hat. Eine Feststellung, keine Empfehlung.



      Recht hat er trotzdem.

  • Das am kommenden Montag Spiel:



    Heimreise, wenn sich nichts ändern sollte.

  • Nicht ungewöhnlich im Fußball: Die klar bessere Mannschaft hat gewonnen.



    Und für unsere Mannschaft dürfte auch klar sein, dass mehr kommen muss um die nächsten Begegnungen zu überstehen. So wie gestern der Auftritt war, dürfte es schwer werden. Dann schon mal lieber die Koffer packen ...

  • Unter „Stimmungsbarometer“ fehlt die Meldung, dass Ecuador einen Feiertag ausgerufen hat. Damit Merz nicht in diese Bredouille kommt, gilt das Motto Ausscheiden zum Wohle des BIPs.

    • @fly:

      Es freut doch, wenn anderen Nationen bereits ein bedeutungsloser Vorrunden-Sieg über Fußballditschl genügt, um kollektiv "blau" zu machen. So kann man auch mit kleinen Sachen...

      • @Vigoleis:

        Bedeutungslos war der Sieg für Ecuador keineswegs, da Platz 3 u.U. noch für das Weiterkommen berechtigen könnte. Die Niederlage der deutschen Mannschaft dagegen war tatsächlich bedeutungslos, weil schon weiter als Gruppenerster. Das schon.

        • @Josef 123:

          Nachtrag 28.6.: Ecuador hat es tatsächlich geschafft, über die "8 besten Dritten" weiterzukommen. Der Einsatz hat sich also rentiert.

      • @Vigoleis:

        Man kann natürlich über die Bedeutung von Fußballergebnissen trefflich diskutieren, aber im Rahmen dessen war das für Ecuador durchaus ein sehr entscheidendes Spiel.



        Überraschenderweise ist nicht überall auf der Welt Fußballschland der Maßstab für alles bis hin zum Nationalfeiertag.

        • @nihilist:

          "Überraschenderweise ist nicht überall auf der Welt Fußballschland der Maßstab für alles bis hin zum Nationalfeiertag."



          Hat ja auch niemand behauptet, oder?

      • @Vigoleis:

        Däh. Mal wieder das Doppelgesicht!



        Mer muss och jünne künnne Newahr



        Normal

  • Herzlichen Glückwunsch an Ecuador, das einen erfrischenden und begeisternden Offensiv- Fußball spielt. So geht's auch im Gegensatz zum langweiligen automatisierten Tricki - Tracki der Deutschen.

  • Ist das nicht normal! Profis arbeiten doch immer nur so viel, wie unbedingt nötig ...

  • Für mich ein Trainingsspiel. Keiner hatte Lust sich zu verletzen. Dafür noch ganz gut geschlagen. Anders ist es nicht zu erklären. Für Ecuador ging es um alles, für Schland um nix. Blöd, so ein Spiel. Ach ja, ich hab das Gefühl, dass uns Neuer nicht mehr hilft.

    • @Knatter:

      Kann gut sein. Drauf deutet auch, dass der Kapitän ohne Not ausgewechselt wurde. Ein sonst ungewöhnlicher Vorgang. Laut Hr. Kimmich (nach dem Spiel) war das vorher abgesprochen. Wenn man als Trainer oder Mannschaft solche Maßnahmen ergreift, ging es tatsächlich um vieles, nur nicht um das Ergebnis.

    • @Knatter:

      Ecuador konnte auch schon früher Favoriten nerven oder ein Starensemble entzaubern:



      kicker.at 2025



      "Bei seinem Debüt als brasilianischer Nationaltrainer hat sich Carlo Ancelotti mit einem torlosen Remis begnügen müssen. In der WM-Qualifikation kam die Selecao nicht über ein 0:0 in Ecuador hinaus."



      Ancelotti fand die Vorstellung des Gegners durchaus lobenswert.