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Katherina Reiches Wirtschaftspolitik Merz verspricht Aufschwung, Reiche macht das Gegenteil

Nick Reimer

Kommentar von

Nick Reimer

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche drosselt bei der Energiewende. Dabei sind es ausgerechnet die Erneuerbaren, die Wirtschaftspotenzial haben.

E s gibt nicht viele Branchen in der Bundesrepublik, die derzeit boomen. Die der Erneuerbaren gehört dazu: Die Stromproduktion aus Sonne, Wind und Co legte nach Daten des Umweltbundesamts im ersten Halbjahr um 6 Prozent zu – und das, obwohl die Flüsse wenig Wasser hatten und die Wasserkraft deutlich weniger Strom lieferte. Auch bei der Produktion regenerativer Wärme und Kälte gab es ein Plus: 3 Prozent glänzen nicht ganz so, andere Branchen wären aber schon mit halb so viel Wachstum zufrieden. Die Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik legte im ersten Halbjahr 2026 lediglich um 0,6 Prozent zu.

Im Wahlkampf hatte Friedrich Merz die „Wirtschaftswende“ ausgerufen, als Kanzler versprach er „Wohlstand für alle“ – mit 2 Prozent Wachstum mittelfristig pro Jahr. Umsetzen soll das Katherina Reiche (CDU), die zuständige Ministerin in seinem Kabinett. Und das ist auch dringend nötig: Beschlusslage der Regierung ist, in vier Jahren 80 Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Geschafft sind derzeit aber erst 60 Prozent. Soll das Ziel erreicht werden, wäre ein wahres Investitionsfeuerwerk vonnöten. Das Tempo beim Bau von Windrädern und Solarparks müsste jährlich verdreifacht werden.

Doch statt sich jetzt ins Zeug zu legen, treibt die Wirtschaftsministerin eine Politik voran, die auf den ersten Blick völlig unlogisch ist: Mit ihren Gesetzentwürfen zum Netzausbau und den Erneuerbaren bremst Reiche die Boombranche aus. Die Merz’sche Fachfrau für den Aufschwung weigert sich nicht nur, die Rahmenbedingungen für dringend benötigte Investitionen zu verbessern, sie will diese sogar massiv verschlechtern.

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Reiche begründet das mit den Kosten der Energiewende. Gleichzeitig aber lässt sie jede Menge neue Gaskraftwerke bauen. Während Wind- und Solarenergie sowie Biomasse den Strompreis massiv senken, liefern Gaskraftwerke die teuerste Form von Elektrizität.

Reiche orientiert sich an den Wünschen ihres früheren Arbeitgebers Eon

Selbst Fossilkonzerne grübeln

Natürlich sind Reservekraftwerke für jene Zeiten geboten, in denen Wind weniger weht oder die Sonne nicht scheint. Es gibt aber längst Alternativen zu teuren Gaskraftwerken, beispielsweise Windräder, die überschüssigen Strom in Batterien speichern. Solchen Alternativen verweigert Reiche den gesetzlichen Rahmen. Schon wieder unlogisch, aber nur für jene, die vergessen haben, wo die Ministerin herkommt.

Bis zu ihrem Amtsantritt war sie Managerin bei Eon, unter anderem zuständig für das Gasnetz. Kein anderer Energiekonzern findet ihre Pläne gut, selbst historische Fossilkonzerne wie EnBW, LEAG, Uniper oder RWE forderten in einem gemeinsamen Aufruf Änderungen. Reiche geht es nicht um Wachstum, nicht um sinkende Energiekosten, nicht um „Wohlstand für alle“. Es gibt nur einen plausiblen Grund für eine derart unlogische Politik: Reiche orientiert sich an den Wünschen ihres früheren Arbeitgebers – Eon.

Will Merz nicht als Kanzler mit dem geringsten Erfolg in die Annalen der Bundesrepublik eingehen, muss er Reiche endlich entlassen.

Nick Reimer

Nick Reimer

Seit 1998 bei der taz (mit Unterbrechungen), zunächst als Korrespondent in Dresden, dann als Wirtschaftsredakteur mit Schwerpunkt Energie, Klima und Landwirtschaft, heute Autor im Zukunftsressort.
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40 Kommentare

  • sollndas

    "Natürlich sind Reservekraftwerke für jene Zeiten geboten, in denen Wind weniger weht oder die Sonne nicht scheint. Es gibt aber längst Alternativen zu teuren Gaskraftwerken, beispielsweise Windräder, die überschüssigen Strom in Batterien speichern."



    Batteriespeicher können kein einziges Gaskraftwerk ersetzen.



    Gaskraftwerke sind notwendig, wenn die Batteriespeicher nach wenigen Stunden leer sind.



    (Atom- oder Braunkohlekraftwerke gehen natürlich auch. Wenn jemandem die lieber sind.)



    Übrigens kann man Gaskraftwerke auch mit E- oder Biomethan betreiben. Dafür sind Speicher ausreichender Größe vorhanden, kosten nicht extra.

    • Anna Bell

      @sollndas:

      1. Sind weder Atom- noch Kohlekraftwerke eine Alternative, weil technisch viel zu träge und



      2. könnten Batteriespeicher tatsächlich den Einsatz von Gaskraftwerken signifikant reduzieren und damit den CO2-Ausstoss als auch die Kosten senken.

      Sinnvolle und kostensenkende Wirtschaftspolitik muss man halt auch wollen, sehe ich aktuell bei der CDU nicht.

      • Ralf Schimkat

        @Anna Bell:

        Und wie verlässlich Atomkraftwerke bei längeren Niedrigwasserständen sind, hat dieser Sommer eindrucksvoll gezeigt.

      • sollndas

        @Anna Bell:

        "...weil technisch viel zu träge...)



        Och, dem lässt sich doch mit ein paar flinken Batteriespeichern leicht abhelfen :-)



        In der Tat wurden Edisons Gleichstromnetze, so um 1900 herum, mit Akkus gepuffert. Damit die Generatoren gleichmäßig 24 Stunden durchlaufen konnten, und die Akkus abends den dank Beleuchtung erhöhten Strombedarf abdecken konnten...

  • Philippo1000

    Reiche entlassen!



    Ja, das hätte jeder vernünftig denkende Menschen bei der "Kabinettsumbildung" kurz vor der Sommerpause erwartet.



    Es ist eine Tatsache, dass die Regenerativen über sämtliche Krisen hinweg Wirtschaftsmotor waren.



    Ganz offensichtlich ist die Wirtschaftsmini aber nicht an einer sich erholenden Volkswirtschaft interessiert, sondern vertritt weiterhin Lobbyinteressen.



    Eine Haltung, die in der CDU nicht eben selten zu finden ist.



    "Umsteuern" heißt bei der CDU nur "zurück in die Vergangenheit, die es nie gab".



    Fortschritt ist heute grün, nur können Vertreter*Innen der Union nicht raus aus ihrem Fundamentalismus.



    Der ist immerhin zeitgemäß:" Schuld sind die Anderen"!



    In einer Zeit in der Resilienz diskutiert wird, möchte Frau R. weniger kleine unabhängige Stromversorgung.



    In Zeiten, wo die hohen Preise für fossile Energieträger die Wirtschaft bremsen und die Binnennachfrage reduzieren, setzt Sie auf veraltete Technik.



    Die JU kritisiert, mit anderen die Investitionspolitik der Bundesregierung.



    Dabei ist diese gerade erfolgreich.



    Das derzeitige Wirtschaftswachstum ist genau darauf zurückzuführen, glücklicherweise konnte Frau R. das nicht auch noch negativ beeinflussen.

  • sollndas

    "...beispielsweise Windräder, die überschüssigen Strom in Batterien speichern. Solchen Alternativen verweigert Reiche den gesetzlichen Rahmen."



    Es ist nicht notwendig, diesen "Lösungen" den "gesetzlichen Rahmen" zu verweigern. Batteriespeicher, die weniger als ca. 300 Zyklen/Jahr machen, sind schlicht unrentabel.

    • Ralf Schimkat

      @sollndas:

      Wieso denken Sie, dass industrielle Großspeicher weniger als 300 Zyklen/Jahr machen? Wo kommen Ihre Zahlen her?

      • sollndas

        @Ralf Schimkat:

        Ganz einfach: Weil es für eine stabile Energieversorgung Langzeitspeicher braucht, die längerfristige Angebotsschwankungen ausgleichen können.



        Z.B. haben wir in Deutschland 250 TWh Erdgasspeicher. Die machen max. EINEN Zyklus pro Jahr [1]. Die müssten doch durch irgendwas ersetzt werden, oder etwa nicht?



        Da können Sie sich ausrechnen, wie weit sie da mit Akkus oder Druckluftspeichern kommen...



        [1] www.bundesnetzagen...and.html?nn=652300

    • nihilist

      @sollndas:

      Energiewirtschaft ist komplex und der gesetzliche Rahmen sehr entscheidend dafür, was rentabel ist.

      • sollndas

        @nihilist:

        Natürlich kann man Langzeit-Batteriespeicher durch Subventionen "rentabel" machen. Dann zahlen eben Andere.



        Man sollte allerdings darauf achten, dass einem nicht das Geld der anderen ausgeht...

        • Ralf Schimkat

          @sollndas:

          Es gab ja bereits Großspeicherentwicklungen, an denen die Stromwirtschaft interessiert war (Vattenfall, Druckluftcontainer), die aber aufgrund doppelter Einspeisevergütungen unrentabel waren. Man kann technische Lösungen auch unrentabel rechnen, wenn die Unterstützung politisch nicht gewollt und gefördert wird.

          • Ralf Schimkat

            @Ralf Schimkat:

            Entschuldigung, falscher Begriff: Es ging nicht um die Einspeisevergütung, sondern um die doppelt zu zahlenden Netznutzungsentgelte (von der Anlage zum Speicher und vom Speicher ins Netz), durch die das Speichersystem nicht rentabel wurde.

  • Acadrian

    Wenn Herr Merz Frau Reiche entlassen würde, wäre er ja der „low Performer“. So steht es zumindest noch an zweitletzter Stelle.

  • Stephan Heibges

    Schon vergessen? Im Gegensatz zur Gas Kati wollte Gas Robi, Robert Habeck, 50 Gaskraftwerke bauen, Gas Kati nur 30.

    • Life is Life

      @Stephan Heibges:

      Die reine Zahl der Kraftwerke spielt hier eher eine untergeordnete Rolle. Vergleichen lässt sich allein die Gesamtleistung der Kraftwerke. Und die war bei Habeck deutlich geringer geplant. Im Übrigen unterliegen beide Planungen der Genehmigungsfähigkeit durch die EU. Das wusste Habeck. Reiche hat sich da mit Ansage direkt eine Reduzierung ihrer Pläne eingefangen.



      Mal ganz davon abgesehen, dass Habeck zusätzlich noch einen erheblichen Zubau von Speichern mit geplant hatte. Davon will Frau Reiche ja nun so gar nichts wissen.

  • Christine_Winterabend

    Sieht fast so aus, als hätte hier keiner mehr Lust was dazu zu sagen. Dazu fallen mir zwei mögliche Gründe ein:



    1. Es ist alles längst gesagt, und Frau Reiche ist immer noch im Amt - hat also keinen Zweck.



    2. Die Kommentare fallen so aus, dass sie nicht veröffentlicht werden. Und an dieser Stelle höre ich jetzt besser auf.

    • Christine_Winterabend

      @Christine_Winterabend:

      na bitte, geht, doch.

  • Horst Sörens

    Was mir nicht klar ist, warum man eine boomende Branche fördern soll. Zumal das Geld sowieso mehr oder weniger Richtung China fließt.

    • Oskar Muster

      @Horst Sörens:

      Es geht nicht nur um's fördern, in Ruhe lassen wäre ja schon ein Gewinn.

    • koretsu

      @Horst Sörens:

      Es gibt immerhin Wechselrichterhersteller aus Deutschland wie z.B. SMA (Kassel), Kostal (Lüdenscheid); Steuerung und Speicher z.B. Fenecon (Deggendorf), und auch deutsche Panele (stärkster Konkurrenzdruck) gibt's wenn ich nicht irre z.B. bei Heckert in Chemnitz, wobei Heckert neben in Deutschland gebauten (Apollon) auch importierte Module (Zeus) verkauft. Unterkonstruktionen (Systeme, mit denen man Panele fest macht) und Smart Meter auch m.W. mehrheitlich nicht aus China. Aufwand für Planung und Installation bleibt logischerweise auch in der heimischen Wertschöpfung. An dem Punkt, dass es strategisch sinnvoll sein könnte, die Verwendung heimischer Produkte stärker zu fördern, ist allerdings etwas dran.

    • Janix

      @Horst Sörens:

      Es würde reiche-n, Fossil nicht mehr länger so teuer zu pämpern, sondern die volkswirtschaftlichen Kosten einzupreisen, wie sich das auch unter Ordoliberalen gehört.

      Die Solarzellenproduktion wurde damal ebenfalls unter Schwarz dem China-Dumping preisgegeben, während innovationsfaule Autofirmen "Abwrackprämien" erhielten.

      Dennoch: hat man die Zellen erst einmal, fließt kein Geld mehr ins Ausland, nur Strom im Inland.

  • Janix

    Wer Merit Order einmal verstanden hat, weiß, welcher Hebel das ist.



    Sobald kein Gaskraftwerk mehr läuft, wird es schlagartig günstiger für die Vielen und weniger profitabel für die Wenigen, und zwar für alle Kilowattstunden. Deswegen die unsauberen Tricks und das Vergraben großer Kapitalmengen (etwas dabei ja, vielleicht, doch bitte nicht so aberwitzig wie jetzt)

    Irgendwer hat Reiches Partei gewählt. Aber hoffentlich beim nächsten Mal nicht mehr.

    • sollndas

      @Janix:

      "Sobald kein Gaskraftwerk mehr läuft, wird es schlagartig günstiger für die Vielen und weniger profitabel für die Wenigen, und zwar für alle Kilowattstunden."



      Stimmt.



      Braunkohlestrom ist billiger als Gasstrom.

      • Janix

        @sollndas:

        Ja, zumindest solange die externen Kosten von Braunkohle (CO2, Landschaftszerstörung bei teils feinstem Bördeboden) noch so zugekleistert werden.



        Die Braunkohleverstromung ist für flexibles An und Aus ferner schlechter geeignet mit ihren Monsterkesseln. Die Kombi mit Gas ist nicht ganz aus der Luft gegriffen, so fair muss sein.



        Nur will das Design von Preisen wie große potenziell-tote Investitionen in Fossilgas gut überlegt sein. Reiche ist erschreckend nicht auf der Höhe oder macht das gerade sogar extra.

        • sollndas

          @Janix:

          "Die Kombi mit Gas ist nicht ganz aus der Luft gegriffen, so fair muss sein."



          Na also. War dann Ihre Bemerkung oben nicht doch etwas voreilig?

    • Leo Onlin

      @Janix:

      Ohne Gaskraftwerke gibt es in der Nacht, im Winter oder bei Flaute keinen deutschen Strom. Nichts kostet nichts, in diesem Sinne haben Sie natürlich recht.

      • Janix

        @Leo Onlin:

        Das muss mensch so klein halten wie möglich - Sparen, Last-Balancieren, Anderes-Ausbauen, Batterien o.ä.



        Aus ökologischen und ökonomischen Gründen.







        Und nicht birnbaumnachplappernd noch Fossil massiv hochfahren.

        Oder mensch bezahlt, auch dies ein bekannter Vorschlag, das Vorhalten, nicht die Kilowattstunde.

      • Life is Life

        @Leo Onlin:

        Ist denn mit aus dem Ausland, vornehmlich aus Autokratien importiertem, Gas erzeugter Strom "deutsch"?



        Es ist doch völlig bekloppt, sich auf europäischer Ebene in der Stromproduktion derart künstlich abzuschotten, wie Sie es sich offensichtlich vorstellen.

        • Leo Onlin

          @Life is Life:

          Kein Abschotten, aber auch kein Verlassen darauf, dass andere uns billig „ihren“ Strom abgeben.

          • Janix

            @Leo Onlin:

            Also doch Abschotten und Autarkismus wie vor 90 Jahren?

  • gyakusou

    Was bringt es, immer mehr Erneuerbare zu installieren, solange weder die Netze noch die Speichermöglichkeiten in ausreichendem Maße vorhanden sind? Die deutsche Energiewende ist wahnsinnig teuer. Und Batteriespeicher können Dunkelflauten über mehrere Tage nicht ausgleichen. Deutschland fehlt es an umweltfreundlicher Grundlastenergie.

    • Christine_Winterabend

      @gyakusou:

      Da hat aber jemand Reiches EEG-Auftragswerk ganz brav gelesen. Oder gibt's auch Glaubensgemeinschaften für so was? Das würde beitragen zu der Erklärung, warum hier seit 20 Jahren nichts vorangeht und alle wissenschaftlichen und technischen Vorschläge konsequent ignoriert werden. Wenn alle Ingenieure, die sich um SUVs und selbstfahrende Autos bemühen, in der Erneuerbarenbranche mitmachen könnten, hätten wir schon Speichertechnik, von der die Konkurrenz nicht mal träumen kann.

    • Francesco

      @gyakusou:

      Noch wird ein Drittel unseres Stroms fossil erzeugt. Und die Nachfrage nach elektrischer Energie steigt durch die Elektrifizierung von Verkehr und Heizung.

    • Acadrian

      @gyakusou:

      Du hast recht, es müssen mehr Speicher und Netze gebaut werden, aber genau das wird ja verhindert.



      Teuer ist im übrigen nicht die Energiewende hin zu regenerativer Energie, sondern die Abhängigkeit von fossiler oder atomarer Energie.

    • Daniel Schmitz

      @gyakusou:

      Ich frag mich warum die Diskussion immer auf Batteriespeicher verengt wird. Die Industrie könnte auch energieintensive Produktion hochfahren, wenn Energie günstig ist und auf Lager produzieren. Klar wären dafür Investitionen nötig, aber wenn der Strompreis frei wäre (und auch regional unterschiedlich) würde sich das wahrscheinlich lohnen. Außerdem bräuchte man dazu keine neuen Technologien, sondern mehr vom vorhandenen (mehr Produktionsmittel, mehr Lager)

    • Thomas Böttcher

      @gyakusou:

      „Die deutsche Energiewende ist wahnsinnig teuer.

      Und Batteriespeicher können Dunkelflauten über mehrere Tage nicht ausgleichen."

      1. Der Einkauf und die Subvention von Fossilen Energieträgern um ein Vielfaches mehr.

      2. Dafür sind sie auch gar nicht ausgelegt, sondern um das Netz zu stabilisieren.



      „Trotz des Mangels an erneuerbarem Strom zu den 2 mal im Winterhalbjahr vorkommenden „Dunkelflauten" von 2 bis 3 Tagen, kommt es in Deutschland dadurch nicht zu flächendeckenden Stromausfällen, da das System durch konventionelle Backup-Kraftwerke, den europäischen Stromverbund und erste Speicher gepuffert wird."



      Übrigens werden auch Sie mittlerweile von über 60% Erneuerbaren Strom, im Jahresmittel, versorgt.



      Und noch etwas:



      Eine 100-prozentige Versorgung Deutschlands mit erneuerbaren Energien ist technisch machbar und wissenschaftlich untermauert, sagte das Fraunhofer Institut schon 2012.



      Aber ich weiß, das sind ja nur unabhängige Wissenschaftler und nicht wie Frau Reiche „Gaslobbyisten".

  • meerwind7

    "Gleichzeitig aber lässt [Reiche] jede Menge neue Gaskraftwerke bauen."

    Genauer: "Gleichzeitig lässt sie jede Menge neue Gaskraftwerke subventionieren", mit Zahlungen zusätzlich zum Stromverkauf am Strommarkt.

    Wenn Reiche es nur zulassen würde, dass jede Menge neue Gaskraftwerke gebaut werden, würden diese nämlich gerade nicht in dieser Anzahl gebaut werden.

  • meerwind7

    Neben Frau Reiche gehören auch die Landesplanungsbehördenzu den schlimmsten Bremsern der erneuerbaren Energien und ganz besonders von Solarparks.

    Die AfD will deren Bau in Sachsen-Anhalt komplett verhindern. Die russischen "Freunde" freuts.

  • Aurego

    Ich fürchte, die einzige Maßnahme, die unserer Wirtschaft an dieser Stelle nützen würde, wäre die Entlassung von Frau Reiche. Aber wer sagt's dem Herrn Merz?



    Ich schlage Carsten Maschmeyer als neuen Wirtschaftsminister vor, ersatzweise Christian Sewing.

  • realnessuno

    Wie argumentiert denn diese Ministerin wenn sie mit ihrem "Lex Eon" konfrontiert wird? Gab es da jemals schon fachliche Auseinandersetzung? Warum nicht? So etwas würde ich gerne mal in den ÖR sehen!



    Also keine Ausreden, Selbstdarstellung oder Blabla, sondern fachlich und sachlich argumentiert. Und wenn diese Ministerin es nicht schafft ihr Tun gut zu begründen, dann kann sie doch gehen.