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07.06.2026 , 12:59 Uhr
Sie geben oben Irmino als Beispiel an. Wurde auch im Bericht vom 23.02. erwähnt (Seite 17), dass es einen SMM-Beobachter am Ostrand von Irmino gab und da steht dann 4 * "Undetermined" und einmal "Outgoing". Die Positionen "event location" sind alle außerhalb von Irmino (habe auf Ihre Anregung hin auch Karten übereinandergelegt, Ergebnis unter: www.pasteboard.co/B6Pd1xczB1Gb.png ).
Ebenfalls habe ich in dem von Ihnen verlinkten Bericht vom 21.02. angeschaut, dort gibt es Beobacher in Donetsk ciy center (Seite 25 mitte und Seite 17 unten), die insgesamt 8 Mal "Outgoing" und 7 Mal "Undetermined" angeben (Overlay hier www.pasteboard.co/j0tQGg_QiSO1.png ), wäre sogar kompatibel damit, dass es sich um Abschüsse aus dem Umland handelt (was sich aus den Daten natürlich auch nicht belegen lässt, so groß ist die Genauigkeit auch nicht). Explosionen wurden sogar von Reuters berichtet www.reuters.com/wo...itness-2022-02-20/ , aber ohne Schadenszuordnung. Bevor wir das jetzt zu weit treiben, ich denke nur, dass aus diesen Daten systematische Bombardierung von Wohngebieten nicht herleiten läßt.
zum Beitrag06.06.2026 , 16:21 Uhr
Sie meinen Berichte wie diesen? "www.osce.org/sites...y%20Report_ENG.pdf". Behauptungen 2 ("große Mehrzahl der Artillerieschläge") und 3 (gezielte Auswahl der Wohngebiete) sehe ich daraus nicht belegt. Die Berichte berichten ja Abschüsse wie Einschläge wahrgenommen durch menschliche OSZE-Beobachter (auch rein akustisch) als auch Kameras - und wenn es rot auf der Karte ist, kann es sowohl viel Abschüsse genauso wie viel Einschläge heißen. Es kann sein, dass es aus den Städten punktuell mehr Reporting gibt (mehr Beobachter dort), aber ich bezweifle, dass (2) und (3) als Schlussfolgerung durch Aussagen von der OSZE selbst (über einen längeren Zeitraum, ein einzelner Tagesbericht zählt nicht) belegbar so gemacht wurden. Auch bei (1) war es bis auf die Woche direkt vor dem 24.02. lange Zeit im Schnitt ruhiger (en.wikipedia.org/w...sso-Ukrainian_war).
zum Beitrag28.05.2026 , 19:39 Uhr
Ich stimme Ihnen völlig zu, gilt auch für kleine private Aufdachanlagen! Da hatte ich zusehr "meine" Brille auf als ich "und großer Aufdachanlagen" schrieb, aber richtig wäre "und Aufdachlagen (allgemein)", es gilt für große und kleine Aufdachanlagen.
zum Beitrag27.05.2026 , 19:20 Uhr
Aber auch die Landwirte bezahlen wir, damit sie Nahrungsautarkie bereitstellen (durch Außenzölle auf Lebensmittel z.B.), die Landschaft erhalten (Prämien für Flächenstilllegungen usw). Beim Apfel gibt's wohl keine direkte Ausfallprämie, bei Getreide schon (Interventionspreise). Genauso, ohne da jetzt drin zu, zeigt ja auch das Beispiel des Kölner Hafens so wie @AxelBerger schildert, dass die öffentliche Hand Entschädigung bezahlt, nachdem das Projekt ausfällt. Zurück zum Strom: Ähnlich bekommen auch die neuen Gaskraftwerke auch Geld, wenn sie grade kein Gas verbrennen, damit sie rentabel sind, um eine Kapazitätsreserve zu halten. In allen Fällen und auch bei Erneuerbaren-Anlagen gibt es trotzdem noch genügend unternehmerische Risiken: man muss ein Produkt/eine Anlage/einen Bau schon mit günstigen Materialien bauen und auch technisch in Schuss halten. Aber zuviel Risiken senken die Anreize, dass überhaupt jemand etwas machen will - bei Erneuerbaren-Anlagen wäre entschädigungsfreies und willkürliches Abregeln durch den Versorgungsnetzbetreiber ein solches Risiko. Und andersherum gesehen nimmt entschädigungsfreies und willkürliches Abregeln Anreize weg, die Netze besser zu gestalten.
zum Beitrag26.05.2026 , 20:43 Uhr
European Citizen's Initiative (Petition auf EU-Ebene) zu Wirtschaftssanktionen: Stop Funding Russia's War: Phase Out Harmful and Useless Russian Imports into the EU citizens-initiativ...ils/2026/000002_en bzw (Hintergrund) stopfundingrussianwar.com/ , selbst wenn das eher ein Fokus hat auf Importe und weniger auf Beschlagnahmungen (was ich wie Sie auch für sinnvoll halte - dazu sind (zivile und militärische) Unterstützung für Ukraine natürlich mindestens genauso wichtig).
zum Beitrag25.05.2026 , 18:39 Uhr
Der Unterschied zwischen Autos und Strom ist, dass Autos direkt an Millionen Kund/innen verkauft werden können. Beim Strom gibt es zwar auch einen Strommarkt, aber es sitzt das Netz eines einzigen Versorgungsnetzbetreibers dazwischen. Wenn dieser einzige Versorgungsnetzbetreiber abregelt, und das ohne Entschädigung ist, dann ist für die Kraftwerksbetreiber und -finanzierer ein Problem. Wenn die fossilen Importe bei ca 80 Mrd/Jahr und die Redispatchkosten ca 3 Mrd/Jahr sind, dann ist der Nutzen der Finanzierungssicherheit des weiteren Erneuerbaren-Aufbaus größer als die Kosten als eines möglicherweise etwas erhöhten Redispatch. (Es ist klar, dass man Redispatchthema natürlich auch parallel z.B. durch besseren Speicherausbau usw angehen sollte.) Geld was wir für fossile Importe ausgeben, fehlt halt auch für den Netzausbau.
zum Beitrag25.05.2026 , 14:50 Uhr
Die Forderung ist gerechtfertigt, da es im Stromnetz (neben Eigenverbrauch) erst mal nur genau ein Versorgungsnetz gibt, in das eingespeist wird (also ein Einkaufsmonopol), während sich dagegen das neue Medikament, das neue Auto usw an einen offenen Markt wenden. Wenn der Versorgungsnetzbetreiber bei Versäumnissen das Netz auszubauen zugleich willkürlich ohne Entschädigung abregeln kann, ist es für den Anlagenprojektierer (z.B. die Bürgerenergiegenossenschaft deren Mitglied ich bin) nicht möglich, die Wirtschaftlichkeit einer geplanten Anlage zu berechnen. Ähnlich schreibt auch Herr Graichen im Artikel: "Es muss vorher klar sein, wie oft abgeregelt wird [ich würde noch ergänzen: bzw wie entschädigt wird]. Wenn Investoren neuer Wind- und Solarparks [und großer Aufdachanlagen] das wissen, können sie kalkulieren."
zum Beitrag11.05.2026 , 09:03 Uhr
Nun ja, aber mit 21% (siehe meine vorheriger Kommentar) bei Gebäudeenergie (da ist wohlgemerkt auch Heizen von Gewerbegebäuden drin) käme ich schon an Ihre 20% bei Kohleverstromungsausstieg. Heizen ist schon ein Segment, an dem sich zu arbeiten lohnt (genauso wie Kohleverstromung natürlich). Insbesondere auch strategisch in Hinblick darin, dass Heizenergie aus idR importierten Energieträgern kommt.
zum Beitrag10.05.2026 , 12:22 Uhr
"Wohngebäude = 10% + Gewerbegebäude 5%" vor Corona der Anteil ist mittlerweile (Daten für das Jahr 2021), vermutlich auch durch CO2-Vermeidung bei Stromerzeugung etwas gestiegen. 2021 ist Raumwärme 147 Mio Tonnen [1] gegenüber gesamt 678 Mio Tonnen [2]. 147 / 678 = 21%. Lasse mich aber gerne korrigieren, falls ich etwas übersehen habe.
[1] de.statista.com/in...wendungsbereichen/ [2] www.volker-quaschn...990-2025/index.php
zum Beitrag21.04.2026 , 07:15 Uhr
Zu (2): Bei negativen Strompreis gibt es für seit Februar 2025 in Betrieb genommene Anlagen bei negativen Strompreisen bereits keine Einspeisevergütung mehr (Solarspitzengesetz). Zu (3): Grenzübergreifende Stromnetze sind ein gutes Mittel, um regionale Schwankungen besser auszugleichen (Beispiel: wenn bei uns der Wind weht, weht er vielleicht gerade nicht in der Tschechischen Republik). Zu (1): Die Einspeisevergütung ist im Schnitt oft nicht mehr sehr viel höher als Strompreise, hat aber den Vorteil, dass sie bei der Planung (z.B. bei Darstellung gegenüber Finanzierern) als sichere Kalkulationsgrundlage verwendet werden kann.
zum Beitrag16.04.2026 , 06:48 Uhr
Offizielle URL zu der Seite mit den Demos am Samstag in Berlin/Hamburg/München/Köln: erneuerbare-energien-verteidigen.de/
Wer von Mainz-Kastel oder Wiesbaden mit dem Deutschlandticket zur Demo nach Köln anreisen will: mit einigen Menschen fahre ich gemeinsam mit RB10 ab 07:19 Mainz-Kastel bzw 07:33 Wiesbaden (Kontakt: Holger, hb71@posteo.de).
zum Beitrag12.04.2026 , 13:02 Uhr
Demos am Samstag 18. April in Berlin/Hamburg/Köln/München. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für die Energiewende – gegen fossile Lobbypolitik und für eine saubere, sichere Zukunft. erneuerbare-energi...teidigen.de/demos/ (unterstützt u.a. von Campact, Fridays for Future, Greenpeace, DUH, WWF, BUND, NABU, BBEn, SFV, DGS). Forderungen: mehr Tempo beim Ausbau von Sonne- und Windkraft, schnell mehr Verteilnetze und Speicher und eine Digitalisierung der Stromnetze, eine starke europäische Energiewende-Industrie, weniger Steuern auf Strom für alle und günstigeren Strom für Wärmepumpen, soziale Förderung und Mieter*innen-Schutz für bezahlbares, klimafreundliches Heizen.
zum Beitrag15.03.2026 , 17:16 Uhr
Der Markt hängt immer von den politischen Rahmenbedingungen ab. Und eben die werden durch das Netzpaket erschwert (Extrembeispiel: Netzdispatch-Vorbehalt bei 3% Abregelung - Analogie: "Stellen Sie sich nur mal vor, dass keine Autos mehr neu zugelassen werden dürfen, weil 3% von ihnen im Stau stehen?!" www.pv-magazine.de...lierbares-risiko/).
Für eine wirkliche Marktliberalisierung sollte z.B. Energy-Sharing mit Nachbarn/näherer Umgebung mit geringeren Netzentgelten vereinfacht werden (Vorbilder z.B. Österreich und Schweiz), Digitalisierung durch einfach zu erhaltende Smart-Meter vereinfacht werden, Elektrifizierung vorangetrieben werden und dabei Netzengpässe durch Neubau schnell beseitigt werden, Speicherbauern Planungssicherheit gegeben werden usw.
zum Beitrag01.03.2026 , 14:45 Uhr
Nein, es ist kein Hass. Es ist die Einsicht, dass Migration eher mehrheitsfähig ist, wenn diese regelbasiert ist.
zum Beitrag10.07.2025 , 23:18 Uhr
Heizen in privaten Haushalten 167 Mio Tonnen CO2 [1], Gesamte CO2-Emissionen in Deutschland 762 Mio Tonnen [2] --> Heizungsanteil ist demnach 19% (Division der beiden Zahlen) oder 18% [3] nicht 10% (Zahlen 2021, neuere finde ich auf die Schnelle nicht, vielleicht etwas gesunken seitdem, aber (leider) noch nicht auf 10%)
[1] www.destatis.de/DE.../PD24_05_p002.html [2] www.umweltbundesam...2021-um-45-prozent [3] www.bdew.de/presse...en-in-deutschland/ [2]
zum Beitrag05.07.2025 , 22:21 Uhr
Bei Einführung der Stromsteuer 1999 war noch nicht abzusehen, dass es möglich und notwendig sein wird (egal, ob man jetzt mit strategischer Unabhängigkeit von Fossilimporten - "Freiheitsenergie" - oder Klimaschutz argumentiert), Verkehr und Gebäudeenergie stärker auf Strom umzustellen. (Damals im Jahr 1999 war Strom weniger ca 5-6% erneuerbar, jetzt sind es im ersten Halbjahr 2025 über 60%.) Investitionen für die Umstellung müssen jeweils im Einzelfall mit Modellrechnungen wirtschaftlich gerechtfertigt werden (das kann man hinterfragen, ist aber zumindest bei größeren Projekten in der Regel so), und 2ct/kWh machen einen Unterschied. Dazu gleichzeitig die Gasspeicherumlage zu streichen ist ein schlechtes Steuersignal, da es m.E. einen Grundkonsens untergräbt, dass man im Setzen der politischen Rahmenbedingungen zumindest in der Grobausrichtung eine Abkehr von fossiler Abhängigkeit anstrebt.
zum Beitrag01.03.2025 , 23:56 Uhr
Morgen (Sonntag) 14h Demo München Marienplatz "Europa steht zusammen - Stärke zeigen für Frieden und Freiheit" www.stern.de/gesel...lant-35510674.html
zum Beitrag18.08.2024 , 22:06 Uhr
Ein Luftabwehrsystem (gefertigt in Deutschland) ist schon konkret nicht geliefert worden: "So sei ein verfügbares Flugabwehrsystem des Typs IRIS-T, das die Industrie nach der Bombardierung einer Kinderklinik in Kiew angeboten habe, nicht mehr geliefert worden, weil die Bundesregierung es nicht finanzieren wollte." Ebenso (selber Artikel) gab es schon eine konkrete Liste von weiterer detaillierter Ukrainehilfe von Pistorius, die er dann nicht einreichen durfte. [ www.faz.net/aktuel...lfen-19927540.html ]
zum Beitrag21.05.2024 , 22:52 Uhr
Nicht vergessen, es war Putin, der 2022 zuerst Gaslieferungen an uns gestoppt hatte. Deutschland hat dann diese Krise gemeistert, durch Ersetzen mit anderen Energiequellen und Energiesparen. Uns jetzt aktiv ohne Not wieder erneut von Putin in diesem Punkt erpressbar zu machen (also einen unsicheren Lieferanten zu wählen), wäre für uns selbst nicht schlau. Dazu kommt auch: Komplett kann Putin das Gas auch nicht so einfach woanders hin verkaufen, weil Pipelines woanders hin bauen auch nicht so einfach ist (man sieht einen Einbruch beim Pipelinegas um ca 2/3 bei energyandcleanair....ancing-putins-war/ ab Herbst 2022, d.h. an der Stelle hat er sich geschadet).
zum Beitrag28.10.2023 , 23:53 Uhr
Bei den Schimmelwarnungen habe ich das Gefühl, dass da die meisten Beratenden auf der ganz ganz sicheren Seite sein wollen; wesentlich mutiger hierzu z.B. die Informationsplattform der Kantone Bern, Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt und Wallis, die bei Abwesenheit durchaus empfehlen auf 5 bis 6 Grad runterzugehen, wenn keine Feuchtigkeitsquelle da ist -> www.energie-umwelt...-auf-6c-abzusenken
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