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Der syrische Präsident in BerlinDie Bundesregierung schafft neue Fluchtgründe

Frederik Eikmanns

Kommentar von

Frederik Eikmanns

Der Kanzler empfängt Ahmed al-Scharaa. Um Rückführungen syrischer Geflüchteter nicht zu gefährden, vermied es Merz, Menschenrechte anzusprechen.

Eine Hand wäscht die andere: der syrische Präsident und Kanzler Friedrich Merz Foto: Sebastian Rau/imago

K anzler Friedrich Merz hat einmal mehr klargemacht, was sein wichtigstes Ziel ist, wenn es um das kriegsgebeutelte und verelendete Syrien geht: Das möglichst viele Sy­re­r*in­nen aus Deutschland dorthin zurückgehen. Er peile eine Rückkehrerquote von 80 Prozent in den nächsten drei Jahren an, sagte Merz. Dabei stand er neben dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa, der am Montag in Berlin weilte. Dieses Ziel dominiert offensichtlich alle Aspekte der deutschen Syrien-Politik. Auch die von Merz angekündigten Hilfszahlungen an das Land dienen hauptsächlich dafür, möglichst viele zum Gehen zu bewegen. Oder abschieben zu können, wie der Kanzler quasi offen zugibt. Die Idee: Wenn die Lebensbedingungen in Syrien besser sind, dann ließe sich Sy­re­r*in­nen hier leicht ihr Schutztitel entziehen.

Aber eine Politik, die krampfhaft darauf fokussiert ist, Syrien möglichst schnell für sicher zu erklären, nur um Menschen dorthin zurückzuzwingen, droht am Ende das Gegenteil zu erreichen. Bevor al-Scharaa Präsident wurde, führte er die islamistische Miliz Al-Nusra-Front an. Damit haben CDU-Politiker, die sonst schon beim Wort Islamismus Atemnot bekommen, aber offensichtlich kein Problem. Plötzlich werden autoritär regierende Ex-Islamisten hofiert, Hauptsache die Abschiebeflieger können bald regelmäßig in Damaskus landen. Dient das der langfristigen Demokratisierung und Stabilisierung Syriens?

Es ist eine merkwürdige Blindheit, die sich CDU und CSU in ihrer Abschiebe-Obesession aufzwingen. Das ließ sich schon im Herbst 2025 beobachten, als Außenminister Johann Wadephul in Syrien die Trümmerlandschaften besichtigte und sagte, hierhin könne man niemanden abschieben. Ein großer Teil der Union war entrüstet über diese Aussage und drosch wochenlang auf den Außenminister ein. Der hatte aber nur ausgesprochen, was offensichtlich war.

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Das gleiche Phänomen zeigt sich jetzt an Merz' Umgang mit al-Scharaa. Die Menschenrechtslage in Syrien ist gelinde gesagt blamabel, doch Merz sprach am Montag die Massaker durch regierungsnahe Milizen an Drus*­in­nen und Ala­wi­t*in­nen nur verklausuliert an. Alles andere hieße ja zuzugeben, dass die Lage in Syrien eben doch nicht so richtig sicher ist. Besser keinen Druck aufbauen, um das Narrativ nicht zu gefährden, dass eine problemlose Rückkehr schon jetzt möglich sei.

Eine solche blinde Politik mag kurzfristig das gewünschte Ergebnis bringen. Langfristig aber stärkt die Bundesregierung damit Islamismus und Autoritarismus in Syrien – und schafft neue Fluchtgründe.

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Frederik Eikmanns
Fachredakteur für Innere Sicherheit und Migration
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33 Kommentare

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  • Absolut katastrophal finde ich diese Agenda der Rechtsfront aus Regierung und Afd. Sie ist primitiv rassistisch und aggressiv. Sie ist Teil der weltweiten Welle von Drohpolitiken Nation gegen Nation und Herrscher gegen Beherrschte.



    Ich hoffe es gibt mehr Proteste gemeinsam mit Syrerinnen und Syrern. Ich bitte Sie darum.

  • Na prima! Dann werden unzählige Arbeitsplätze in der Pflege frei, viele Facharbeiter gehen nach Syrien zurück und alle hiesigen nun freien Arbeitsplätze werden sofort mit den Drückebergern aus der "Grundsicherung" besetzt. Das macht ja auch Sinn: der Baggerfahrer wird Altenpfleger, der Metzger setzt sich in den Bagger und Krankenpfleger*innen haben wir ohnehin schon genug. Eine sehr giut durchdachte Strategie des Bundeskanzlers....

    • @Perkele:

      Eine sehr giut durchdachte Strategie des Bundeskanzlers....



      ----



      Das ist halt der Fritz! Ganz kluger Sauerlandstyle!



      Löst das "Drückeberger, Sozialkosten, usw." Problem, in dem Er attraktive Arbeitsplätze die jetzt Flüchtlinge blockieren, frei macht!



      Btw. DAS nenne ich "Über den Tellerrand hinausdenken!" :-(

  • Mathe für Anfänger: Bei 750 000 Syrern in D , von denen mittlerweile 250 000 einen deutschen Pass haben - sind 80% Rückkehrer nicht wirklich realistisch, oder???

    • @Michael Heim:

      Wenn man einen deutschen Pass hat, ist man kein Syrer mehr.

  • Aus/Schafft er das? Kaum.

  • Differenzierung ist gefragt. Pauschale Aussagen helfen selten weiter. Merz Aussagen von 80% klingen pauschalisiert und insofern hat er mal wieder Merz-typisch unbeholfen kommuniziert.

    Aber wenn man bedenkt, dass die große sunnitische Mehrheit vom sunnitischen Islamisten al-Scharaa wohl kaum etwas zu befürchten hat, dann sind 80% potentielle Rückkehrer schon plausibel. Bei den Minderheiten, z.B. den syrischen Christen und den Kurden, sieht es natürlich anders aus. Sachlich argumentieren, erklären und differenzieren lohnt sich. Das gilt sowohl für Merz als auch für Linke, die stur jede Rückführung verhindern wollen, egal um wen es sich handelt.

    • @Winnetaz:

      Haben unserem Kanzler möglicherweise irgendwelche Experten zugeflüstert, dass eine Rückkehrquote von 80% gerade so einen Zusammenbruch unseres Gesundheitssystems verhindert? Vorausgesetzt, die bleibenden 20% sind entsprechend in unseren Arbeitsmarkt integriert? Oder wie kommt er darauf?



      Nein, ich fürchte, niemand hat dem Kanzler so etwas oder ähnliches gesagt. Solche Quoten werden von der Bundesregierung schlicht erwürfelt.

      • @Abdurchdiemitte:

        Die 80 Prozent sind gar nicht von ihm, sondern dem syrischen Präsidenten.

  • Okay, ich muss mich korrigieren. Von 685.000 erwerbsfähigen Syrern gingen im Jahr 2024 nur 353.000 einer Beschäftigung nach, das waren 51%.



    statistik.arbeitsa...ublicationFile&v=3



    Dennoch dürfte es leichter sein, die Erwerbsquote zu erhöhen, als den Verlust an Menschen zu verkraften, wenn sie gingen.

  • Es ist wie immer. Alle haben doch irgendwie recht: Wir brauchen qualifizierte Arbeitskräfte, aber aus anderen Staaten, sei es Syrien oder Ukraine die Ärzte, Ingenieure.... abziehen ist doch auch daneben. Wir können auch niemand hierbehalten der zurück will. Wir können auch schwer jemand wegschicken, der sich hier ein Leben aufgebaut hat und eben nicht zurück will. Als in Syrien Krieg war wurde gesagt "niemand flüchtet freiwillig" also was bedeutet: 100,% wollten letztlich lieber gar nicht weg. Und wenn der Krieg nun vorbei sein sollte , dann sagen wir "80% woher die hohe Zahl?"



    Das ist doch alles total ideologisch verkrampft. Ich würde das alles viel schlichter betrachten: Wer hier bleiben will muss unterstützt werden und sich halt integrieren lassen, wer zurück will muss unterstützt werden, speziell auch formal für eine gute Wiederankunft in Syrien. Was wir nicht tun dürfen: Aktiv Brain Drain gegen Syrien, das fände ich egoistisch!

    • @Tom Farmer:

      Seh ich ganz genau so. Bei solchen Diskussionen fällts mir äußerst schwer, daran zu glauben, dass es wirklich zuvoderst um Problemlösungen und das was Betroffene wirklich wollen geht. Die Lage in Syrien, als auch die der Flüchtlinge ist viel komplexer, als es die Abschiebefraktion der Union auf der einer Seite oder der Autor hier auf der anderen darstellen wollen. Dass auf mittlere Sicht Lösungen gefunden werden müssen, die in so einer unstabilen Region nicht pauschal für alle gelten, kann doch gar keine Frage sein.

  • Ich verstehe uns Deutsche nicht. Da haben wir über 10 Jahre in Sprachkurse, Fortbildung und Integrations- und Kulturprogramme investiert, um Syrer und Biodeutsche zusammenzubringen. Fast alle Syrer haben nun einen Job, die Kinder sind in unseren Kindergärten und Schulen und machen Karriere. Baklava, Humus und arabische Ausrufe wie "Yala", "Inshallah", "Alhamdullilah" sind Teil unserer Alltagskultur geworden. Und nun sollen 800.000 plötzlich gehen? Warum? Und was soll das mit unserer Wirtschaft machen, wenn 1% unserer Bevölkerung plötzlich verschwinden sollen?

    • @hedele:

      Yalla! Genau das, was Sie positiv beschreiben, interessiert die Dumpfbacken von CDU und AfD doch keine Bohne.



      Die Konservativen haben sowieso Angst vor jeder (notwendigen) Veränderung, die AfD‘ler (und so manche in der Union) wollen die „Remigration“, d.h. den ethnonationalistischen Umbau unserer pluralen Gesellschaft (steht in deren Parteiprogramm!) - und lassen dabei bewusst offen, dass sie das im Zweifel auch mit Gewalt (Deportationen) durchsetzen werden.

    • @hedele:

      Warum die plötzlich gehen sollen? Weil es die Faschisten so wollen und die "Christen" in der csdU diese Forderung nachäffen - weil sie sich selbst Vorteile davon erhoffen. Um die Menschen geht es nicht, es geht um Macht und Pfründe, sonst nix....

    • @hedele:

      Ich denke Sie vestehen es sehr genau und Ihre offene Frage möchte der deutsche Volksseele in sokratischer Form zur Selbsterkenntnis verhelfen. Danke für Ihre zahlreichen klugen Beiträge.

    • @hedele:

      Man warnt bereits vor einem Engpass in Krankenhäusern, da sehr viele Syrer im Gesundheitssektor arbeiten.



      Man greift sich an den Kopf, und was soll diese wirklich bescheuerte Prozentzahl als Ziel? Was ist wenn nur 70% gehen, tritt er dann zurück?



      Die Union ist AfD-getrieben, völlig empathie- und ahnungslos in der Migrationspolitik. Natürlich, wenn es stabile Verhältnisse in Syrien gibt können und sollen, in vielen Fällen wollen die Menschen auch zurück.



      Merz zeigt aber einmal mehr, dass man froh sein kann, wenn er keinen Schaden anrichtet. Bißchen wenig für einen Regierungschef.

      • @FtznFrtz:

        Wenn auch nur 70% (freiwillig) gehen, kann Fritze das doch schon als Erfolg seiner Politik verkaufen.



        Die AfD wird dieses Anschleimen an den Islamistenführer al-Shaara indes weder beeindrucken noch wird es irgendeinen ihrer Wähler in den Schoß der etablierten Parteien zurückführen (wie man sich das bei CDU und SPD naiverweise erhofft).



        Weil Hass niemals satt wird, wie Michel Friedman vor einiger Zeit richtigerweise bemerkte.



        Bleibt nur zu hoffen, dass NICHT 70% aller syrischen Migranten dieses Land verlassen … im Namen des kurz vor dem Kollaps stehenden Gesundheitssystems (habe im vergangenen Jahr selbst einige Wochen im Krankenhaus verbringen müssen) und aller Branchen, in denen akuter Fachkräftemangel herrscht.

  • Das klingt ja so, als ob der Kanzler frei in Syrien agieren könnte, wie er wollte.

    Die Nichtunterstützung der syrischen Regierung hätte lediglich zur Folge, dass man dort Einfluss verliert. Unvergessen der maximal irritierend Auftritt von Frau Baerbock vor Ort.

    Insoweit hat Herr Merz an dieser Stelle doch alles richtig gemacht.

  • Noch mehr Verunsicherung geht kaum. Denkt der Kanzler noch bevor er redet?



    Jetzt nicht repräsentativ, aber:



    Die Syrer, die ich kenne haben kleine Cafes oder Läden, der Hauptteil arbeitet als Ärzte, Ingenieure und Facharbeiter. Deren Kinder gewinnen die Lesewettbewerbe auf den Gymnasien. Gerade in meinem beruflichen Umfeld wo die in Ingenieurbüros und in der Stadtverwaltung arbeiten wäre das vor allem unser Problem, wenn die gehen würden. Davon mal ab haben die meisten ohnehin die deutsche Staatsbürgerschaft.

    • @Axel Schäfer:

      "Denkt der Kanzler noch bevor er redet?"



      Nein. Noch nicht gemerkt?



      Hinterher übrigens auch nicht...

  • Unsere aktuelle Regierung denkt nur bis zur nächsten Wahl - keine Idee für die nächsten 20 oder 40 Jahre, keine Idee für eine stabile Partnerschaft mit Syrien, die wirtschaftliche und politische Macht im Nahen Osten für die BRD bringen könnte, wenn man das Gegenüber UND Syrer*innen an sich erstnähme.

    Dieser Kanzler ist zu Politik nicht fähig, nur zu kurzfristigen Deals, die ihm vermeintlich die Wiederwahl sichern - am Ende stärkt er hier wie dort die Rechtsextremen.

  • Eine völlig absurde Idee von Merz und der Union.



    Offenbar möchte Merz die positive Geschichte von Angela Merkel ungeschehen machen.



    Es ist die Spitze der Idiotie, ausgerechnet SyrerInnen abschieben zu wollen, die in großer Mehrheit gut integriert sind .



    Tausende Helfer*Innen haben über Jahre hinweg ihre ehrenamtliche Arbeit in diese gesellschaftliche Integration gesteckt. Außerdem hat der Staat an dieser Stelle auch viel Geld investiert. Wir haben dafür gesorgt, dass aus den vor einem Krieg geflüchteten Mitglieder unserer Gesellschaft geworden sind, die natürlicherweise auch unsere Sozialsysteme mittragen.



    Eine Abschiebung käme einer volkswirtschaftlichen Fehlinvestition gleich und wäre ein Schlag ins Gesicht der Zivilgesellschaft, die von Deutschkursen bis zur Arbeit- und Wohnungsvermittlung erfolgreich waren.



    Es ist gut, dass diese Menschen hier sind.



    Die Positionierung der Union ist gegen unsere Gesellschaft und gegen unsere Wirtschaft gerichtet.



    Übrigens taz, es wäre schön, wenn gerade bei solchen Themen Ross und Reiter genannt werden. Das ist nicht die Position "der Regierung", hier gibt es klare Unterschiede bei den Parteien und deren Position.

  • Christen, Alawiten, Drusen oder Jesiden einfach aus der Abschiebung rausnehmen. Ist doch nicht so schwer.

  • Islamische Staaten haben sogar ihre eigenen "Menschenrecwww.humanrights.ch...ung_der_OIC.pdfhte".

    • @Donni:

      Wow das ist ja krass

  • In Syrien leben aktuell 25 Millionen Menschen. Eine Rückkehr dementsprechend möglich und grundsätzlich muss man schon diskutieren, wie es weitergeht.

    Aus meiner Sicht wird sich schon in der nächsten Zeit die Frage stellen, wer dann hier bleiben darf und wer nicht.

    Wer deutsch spricht, straffrei ist und ohne Transferleistungen lebt, sollte ein ehrliches Angebot von uns bekommen.

  • Unser Kanzler. Geblendet von einem Islamisten, und glücklich das seine christliche Unmenschlichkeit, endlich an sein Ziel komme; massenhafte Abschiebung von Syrerinnen. Da wird sein Saulus Dobrinth heute abend einen Sektempfang geben und zusammen werden sie wohl mit ihren, von der AfD kopierten Ziele die Wählerstimmen endlich verdoppeln, wie zuletzt. Ein Blender vor dem Herren. Wird doch immer das Gegenteil versprochen, das am Ende vollzogen wird. Gut das er sein Flugzeug steuerfrei erwerben konnte und immer noch keine Steuer für sein Flugbenzin zahlen muss. Beinahe wie Frau Weidel mit ihrem Wohnsitz in der Schweiz. Echte Patrioten eben.

  • Also erstmal, wann hat Friedrich Merz denn irgendeines seiner Versprechen gehalten? Das sind doch alles nur leere Worte die den nächsten Wahlen geschuldet sind. Und er will das Geld rechtferigen das nach Syrien geschickt wird, 119 Mio heute. and more to come, nehme iich an. Die SPD wird seinen Plänen mit den 80% nie zustimmen, auch wenn sie bei den nächsten Wahlen unter die 5% Hürde fällt. In Schönheit untergehen oder so. Von daher kann Merz sagen was er will, er wird nie in die Lage kommen das auch durchführen zu müssen. Also versucht er noch Stimmen am rechten Rand zu sichern. Aber wenn Merz etwas verpricht das in drei Jahren gehalten werden soll, dann kann man sich ja ausrechnen das nichts davon und nie passieren wird. Das hat sich mittlerweile rumgesprochen. Wer dreimal lügt ... tja, Herr Merz.

  • Sehe da nicht ganz so schwarz, so wie die Massen heute al-Scharaa zugejubelt und ihn frenetisch gefeiert haben, kann davon ausgegangen werden, dass sehr viele Syrer ausgesprochen motiviert sind, nun in ihr Land zurückzukehren, es wieder aufzubauen und sich dort eine bessere Zukunft zu schaffen.



    Wir sollten dies unterstützen und sie dort weiter begleiten.

    • @Sole Mio:

      Die hier lebenden und arbeitenden Syrer und Deutschsyrer, die ich kenne, sind ganz schön skeptisch, ja, sie unterstützen mit ihrem Geld von hier aus die Verwandten in Syrien, sie wollen die auch mal besuchen und dort helfen - aber wieder dort leben, wenn man sich hier was aufgebaut hat? Warum? Wenige gehen zurück, eher die, die hier nicht Fuß fassen konnten. Auch okay.

      Aber Deutschland könnte das Ganze auf Freiwilligkeit und positiv als Partnerschaft aufbauen, re-education anbieten für die in islamistischen Madrasas und im Terror gehirngewaschenen jungen Männer, Aufbau der Städte, Beziehungen fördern.



      Gar nicht uneigennützig, so wie die USA nach 45 hier.



      Aber, nein, unser Kanzler will einfach nur die komische Araber loswerden, Stadtbild und so, weil nächste Wahl... Das ist keine Politik, jedenfalls keine weitblickende für unser Land.

      • @hierbamala:

        Ich verstehe jetzt gar nicht, was ihr Problem mit meinem Beitrag ist. Auch ich freue mich über gut integrierte Menschen aus allen Ländern und bin froh um jeden einzelnen der sich hier einbringt.

        Erklären Sie mir doch bitte weshalb solche Massen auf die Straße gehen, wenn die Skepsis so hoch ist.

      • @hierbamala:

        Danke