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Über 250 Euro kostet der Einkauf. Eigentlich schon mehr als eingeplant war Foto: Miriam Stanke

Inflation in DeutschlandFrau Werner kauft ein

Nach Beginn des Irankriegs erreichen die Preissteigerungen die Menschen im Supermarkt. Unterwegs mit einer Einkäuferin für eine Senioren-WG.

Jana Laborenz

Aus Neuburg Am Rhein

Jana Laborenz

N icole Werner will einen Kassenbon. Die Kassiererin bei Rossmann zögert, das Bonpapier ist heute knapp: „Deutschland is pleite“, verkündet sie und hebt die Arme. Werner legt Müllbeutel, Slipeinlagen und Feuchttücher in den Einkaufswagen, die beiden lachen. Vielleicht auch, weil die Aussage der Kassiererin die generelle Stimmung im Land an diesem Freitagvormittag Anfang Mai gut zusammenfasst.

In der Straße von Hormus beschießen sich die USA und der Iran, der Bundesrat kippt die beschlossene Entlastungsprämie für Arbeitnehmer:innen, die Inflation erreicht im März den höchsten Stand seit Januar 2024. Und Frau Werners Einkaufsliste ist so lang wie jeden Freitag.

Auf dem Parkplatz vor dem Drogeriemarkt ruft ihr eine Bekannte zu: „Du gesch nur shoppe!“, und das trifft das, was Frau Werner tut, ganz gut: Sie geht einkaufen. Für zwölf Se­nio­r:in­nen in einer Pflegegruppe im rheinland-pfälzischen Neuburg am Rhein, direkt an der baden-württembergischen und französischen Grenze.

Seit Beginn des Kriegs zwischen Iran auf der einen und den USA und Israel auf der anderen Seite im Februar steigen nicht nur die Spritpreise. Je länger der Krieg anhält, desto stärker sind auch die Lieferketten und damit die Lebensmittelpreise betroffen. Ökonomen gehen davon aus, dass es noch einige Monate dauern wird, bis Düngemittel- und Energiepreise das Ende der Lieferkette, also die Menschen im Supermarkt, erreichen.

Und trotzdem: Schon jetzt werden auch Transport und Produktion teurer. Der Preisschock fängt gerade erst an. Die Inflation trifft die Schwächsten zuerst, und Frau Werner ist gleich für zwölf von ihnen zuständig. Und auch sie selbst hatte es nicht immer leicht.

Mehr Geld für gleichen Einkauf

Bevor Nicole Werner loszieht, notiert sie auf einem Zettel alles, was sie kaufen muss: Paprika, Essigessenz, Trockenkuchen, Backpulver, Knoblauch, Blätterteig, Eier, Frischkäse stehen darauf. Angebote aus den Prospekten stehen auf einem weiteren Zettel. Damit sie weiß, wo es am günstigen ist. Der Einkauf soll für vier Tage reichen. Dabei hat sie ein Budget von 200 bis 250 Euro aus der Haushaltskasse der Wohngruppe. Auch an diesem Freitag Anfang Mai.

Am Ende des Monats wird das Budget besonders knapp, sagt Nicole Werner Foto: Miriam Stanke

Neben Lebensmitteln kauft sie davon auch Putzmittel oder Servietten, manchmal auch einen neuen Topf. Es werde jedoch immer schwieriger, mit dem gedeckelten Budget auszukommen, besonders gegen Ende des Monats, sagt sie.

Nicole Werner ist in Neuburg aufgewachsen und sagt von sich, sie sei eine „Babbel Gosch“, also jemand, der gerne quatscht. Besonders leidenschaftlich wird Werner, wenn es um den Umweltschutz geht – auch beim Einkaufen. Mit ihrem Mann schaut sie gern Reportagen über die Lebensmittelproduktion, zuletzt über Geflügelhaltung.

Die 55-Jährige trägt türkisen Kajal unter den Augen, hat ein Om, ein Zeichen unter anderem aus dem hinduistischen Glauben, auf den Unterarm tätowiert und eine braune Bauchtasche um die Hüfte geschnallt. Darin verwahrt die gelernte Einzelhandelskauffrau die Kassenzettel, ihr Handy und den Geldbeutel.

Die Wohngemeinschaft, für die sie einkauft, soll in der ländlichen Region eine Alternative zum klassischen Heim sein. Träger ist der Bürgerverein Neuburg. Um die Be­woh­ne­r:in­nen kümmern sich ein ambulanter Pflegedienst, ein 24-Stunden-Betreuungsdienst und ehrenamtliche Helfer:innen. Die Pauschale für einen Platz in der Wohngemeinschaft liegt inklusive Miete bei rund 2.100 Euro im Monat, je nach Größe des Zimmers. Das sind knapp 1.000 Euro im Monat weniger als ein durchschnittlicher Heimplatz in Deutschland kostet.

Leiterin Arnika Eck befürchtet allerdings eine „drastische Nebenkostenerhöhung“. Auch wenn die Wohngruppe bereits mit einer Wärmepumpe heize: „Wir wissen noch nicht, was uns droht“, sagt sie am Telefon. Eine Bewohnerin könne sich die Pauschale schon jetzt nicht leisten und muss deshalb zusätzlich beim Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen. Eck befürchtet, dass die Bewohnerin bald kein Einzelfall mehr sein könnte.

„Der Wahnsinn die Preise, oder?“

An diesem Freitagvormittag war Werner bereits im Dorfladen: Sie hat dort Äpfel, Eier und Salat für 18,24 Euro gekauft. Werner sagt, da mache der Preis keinen großen Unterschied zu regulären Supermärkten – außerdem will sie ja auf die Umwelt achten. Noch ist ihr Einkaufszettel lang. Nach Rossmann und dem Dorfladen bleiben ihr vom Budget noch 217,47 Euro.

Zurück in der Wohngemeinschft hilft Bewohnerin Mathilde Nicole Werner beim Einräumen Foto: Miriam Stanke

Werner steuert mit ihrem Auto ein paar Häuser weiter zu Netto. Eigentlich fährt sie einen Golf. Doch neulich hat sie für eine Tankfüllung zum ersten Mal überhaupt 100 Euro bezahlt. Jetzt parkt der Golf in der Hofeinfahrt, und Werner nimmt, wann immer es geht, das E-Auto ihres Mannes.

Daran hat für sie auch der Tankrabatt nichts ändern können, der eine Steuererleichterung von 17 Cent auf Benzin und Diesel seit dem 1. Mai vorsieht. Inzwischen wird der auch fast vollständig an die Ver­brau­che­r:in­nen weitergegeben, wie die unabhängige Monopolkommission zuletzt Anfang der Woche meldete.

Während Werner den Einkaufswagen am Kühlregal vorbeischiebt, erklärt sie, dass der große Joghurt nicht immer günstiger sei als viele kleine Packungen. Ein Verkäufer bleibt stehen und will auch etwas sagen: „Der Wahnsinn die Preise, oder? Seit Jahren steigen die ins Unendliche.“ Tatsächlich sind die Preise für Nahrungsmittel zwischen 2021 und 2025 um fast 32 Prozent gestiegen. Teilweise schwanken die jedoch, gehen in manchen Fällen sogar zurück, so das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft.

Die Ursachen sind dabei komplex: Da war die Coronapandemie, der Ukrainekrieg und die anhaltend hohe Inflation, zuletzt der Krieg in Iran. Laut Verbraucherzentrale aber auch Missernten durch den Klimawandel und eine intransparente Preispolitik der Unternehmen. Auch deshalb fordert sie das Bundeskartellamt auf, die Preisentwicklung genauer zu untersuchen.

Weniger für die Mitte

Während Werner den Einkaufswagen durch den Netto schiebt und feststellt, dass der Kaffee, den sie sonst für 5,99 Euro kauft, einen Euro teurer geworden ist, kippt der Bundesrat die Entlastungsprämie von 1.000 Euro. Die hätten Unternehmen als Krisenbonus steuerfrei an ihre Beschäftigten zahlen können.

Die Kritik: Selbstständige, Studierende oder Rentner wären leer ausgegangen, nicht alle Unternehmen hätten den Bonus an ihre Beschäftigten zahlen können und Ländern und Kommunen wären Steuereinnahmen weggebrochen.

Beim Fleisch muss Nicole Werner besonders auf den Preis achten Foto: Miriam Stanke

Von der Prämie hatte Werner davor noch nichts gehört. Dabei hätte sie das Geld gut gebrauchen können: Denn sie arbeite zwar hart, am Ende des Monats bekäme sie jedoch kaum etwas raus. Stattdessen würde ihr ein großer Anteil für Steuern, Krankenversicherung und Rente abgezogen. 560 Euro netto verdient Werner im Monat, in ihrem Midijob arbeitet sie im Durchschnitt 20 Stunden die Woche. Hinzu kommt eine Ehrenamtspauschale.

Für einen Urlaub in Schottland mit ihrem Mann habe sie drei Jahre sparen müssen. Auch sie müsse auf immer mehr verzichten, sagt Werner, und verstehe nicht, wieso nicht mal Politiker auf Diäten verzichteten, oder die belastet werden, die 200.000 Euro im Jahr verdienten.

Theoretisch will SPD-Finanzminister Lars Klingbeil, was Frau Werner will: Vermögende sollen mehr schultern, um die mit weniger Geld, wie Frau Werner, zu entlasten. Eine Steuerreform soll das leisten, schon ab Januar 2027 soll die kommen. Nur wie das finanziert werden soll, darüber streitet die Regierung: Klingbeil und die SPD wollen den Spitzensteuersatz anheben oder sogar eine höhere Erbschaftsteuer.

Kanzler Friedrich Merz und seine CDU-Fraktion sind dagegen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn schlug stattdessen vor, Subventionen per Rasenmähermethode zu streichen: minus 5 Prozent auf alles.

Am Dienstagabend fanden sich die Spitzen der Koalition zum Krisengespräch zusammen. Auch über eine Alternative zur gekippten Entlastungsprämie wollte man sprechen. Danach hieß es von Fraktionschef Spahn und CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann, das Thema sei vom Tisch. Ansonsten stand nur eines fest: Konkrete Ergebnisse gibt es erst mal keine.

Aus Regierungskreisen hieß es lediglich, man sei „sich einig, dass die anstehenden Reformen abgestimmt in den nächsten Wochen auf den Weg gebracht werden sollen.“ Dafür sei „ein Arbeitsprozess“ vereinbart worden.

Vor der Zukunft hat Nicole Werner Angst, sagt sie. Ein Zimmer, wie in der Wohngruppe in Neuburg, wird sie sich nicht leisten können – sie rechnet mit einer Rente von 700 Euro. Zu ihrem Mann habe sie schon gesagt: „ich sterbe einfach davor, dann haben wir das Problem nicht.“

Werner hat mit 18 Jahren eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel bei einem Baumarkt in Karlsruhe gemacht. Ganze Paletten mit Fliesen oder 20 Kilo Gips in Regale zu heben, das schaffte ihr Körper auf Dauer nicht. Danach wechselte sie oft den Job: Sie saß zuerst bei der Arbeiterwohlfahrt im Büro, dann bündelte sie am Fließband Lieferscheine und bog Brillenbügel zurecht.

Werner fand einen Job bei der Caritas im Sekretariat, jobbte im Theater, bereitete dort in der Küche Canapés und Rote Grütze vor, wärmte Gulaschsuppe auf, verkaufte in der Pause am Büfett Wienerle und Sekt. Um halb eins in der Nacht war sie wieder zu Hause.

Dann hatte ihr Vater einen Arbeitsunfall: Bei einer Inspektion in einer Fabrik stürzten gestapelte Tiefkühlwaren auf ihn und zertrümmerten ihm das Bein. Kurz darauf hatte er einen Schlaganfall, konnte nicht mehr laufen. Um Wäsche zu waschen, rutschte er auf dem Hintern durch die Wohnung, den Wäschekorb auf dem Schoß, zur Waschmaschine in den Keller, so erzählt es Werner. Es folgten weitere Schlaganfälle, 1997 der letzte – danach konnte er nicht mehr schlucken und sprechen.

Nicole Werner kümmerte sich. Das hieß aber auch: Vollzeit arbeiten war unmöglich und auch Teilzeit nicht einfach, denn wie pflegt man einen Menschen Teilzeit, der den ganzen Tag nicht schlucken kann? Werners Mann arbeitet als IT-Techniker, sein Gehalt allein reichte nicht fürs Leben. Nicht arbeiten war keine Option, also fing Werner wieder an: Erst an einer Tankstelle, später schob sie für 2,50 Euro die Stunde Grußkarten in Plastikfolie und klebte die zu.

Weil die Karten oft mit Gold bedruckt waren, bekam sie davon ein Ekzem an der Hand. Danach holte sie morgens um halb sechs Uhr in der Frühe ein Bus ab, damit sie in Karlsruhe beim Fraunhofer-Institut Büros und Toiletten putzte.

Ich gehöre zur Mittelschicht, auch wenn ich merke, wie die Mitte schwindet

Nicole Werner

In der Zeit schlief sie kaum, nachts stürzte ihr Vater oft, sie hatte Panikattacken. 2006 holte sie sich Hilfe: Für eine Pflegekraft aus Polen ging die komplette Rente ihres Vaters drauf. Werner musste wieder arbeiten, begann in der Gastronomie und blieb dort sieben Jahre. 2010 bekam ihr Mann und ihr Vater Darmkrebs. 2012 starb ihr Vater. Werner kam mit Burnout in eine Klinik. Fünf Jahre später hörte sie in der Gastronomie auf – Bandscheibenvorfall. Wenn man Werner fragt, zu welcher Schicht sie sich zählen würde, dann sagt sie: „Mittelschicht, auch wenn ich merke, wie die Mitte schwindet“.

Der kleine Luxus

Als die Pflegegruppe in Neuburg 2018 öffnete, fragte Werner, ob sie dort einen Job für sie hätten, „was ganz Leichtes“. Nur pflegen wolle sie nicht, das könne sie nach ihrem Vater nicht mehr. Also spielte sie „Mensch ärgere dich nicht“ mit den Be­woh­ne­r:in­nen oder ging mit ihnen spazieren. Ein bisschen bei der Pflege half sie dann doch. Irgendwann wurde eine Stelle frei: Speisepläne erstellen, Einkäufe organisieren, einmal die Woche kochen. Werner übernahm, arbeitete sich rein, erstellte Listen, sprach mit den Bewohnern darüber, was sie die nächste Woche essen wollen.

Heute weiß sie, dass sie am liebsten Mini-Eis mögen und die Teesorten „Türkischer Apfel“ und „Spanische Orange“. Also kauft sie die ein, obwohl sie etwas teurer sind. Sie lernte, wie man für viele Menschen mit einem knappen Budget einkauft und kocht – das sei nicht immer leicht gewesen, sagt sie, „aber mittlerweile macht mir das Spaß“.

Wenn Frau Werner nicht da ist, dann plant sie die Einkäufe im Voraus, erstellt Speisepläne, weil es sonst niemand macht. Einmal, 2022, hat sie sich beim Gassigehen mit dem Nachbarshund die Schulter zertrümmert, nachdem sie der Hund über eine Wiese gezerrt hatte. In der WG hatte sich niemand zugetraut, die Einkäufe zu übernehmen. „Also hab ich mich mit Schmerzmitteln vollgepumpt und auf den Beifahrersitz gesetzt“, sagt sie, um die Kollegin zu begleiten. Mit dem gesunden Arm tippte sie mit einem Finger die Speisepläne in den Computer.

Beim Discounter am Band braucht Werner eine ganze Weile, bis alle Produkte auf dem Band liegen. Der Einkauf wird 250,32 Euro kosten. Sie beugt sich über den Einkaufswagen, schaut auf den Kassenbon: „Boah, das war viel“. Schon jetzt hat sie das eigentliche Budget für heute überschritten.

Vor drei Jahren sei sie bei Netto mit 150 Euro rausgegangen, selten waren es mal mehr als 200. Ein paar Dinge auf der Liste sind aber noch umkringelt, die hat sie nicht gefunden, oder sie waren zu teuer. Sie wird noch zu Edeka müssen. Letzte Woche sei sie in sechs Geschäften gewesen, bis sie alles bekommen habe, was sie benötigte.

Heute bleibt der Edeka ihre letzte Station. Dort kauft sie alkoholfreien Wein für einen Bewohner mit Alzheimer. „Ein ganz feiner Mann, der gern abends mal ein Gläschen Wein trinkt“, sagt Werner. Der Wein ist zwar etwas teurer, sie legt ihn trotzdem in den Einkaufswagen: „Damit er mit den anderen gemeinsam anstoßen kann.“ Das ginge zwar auch mit Traubensaft, aber Werner glaubt, dass er das merke, und das mache ihn dann traurig.

Als sie den Supermarkt verlässt, hat sie alles bekommen, was ihr noch gefehlt hatte. Das heutige Budget ist mittlerweile um 80 Euro überschritten. Vielleicht müsse sie künftig den alkoholfreien Wein doch ab und an weglassen, überlegt sie laut.

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85 Kommentare

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  • Man sollte nicht von Inflationsrate sondern von der



    Erhöhung der Lebenshaltungskosten sprechen,



    Die um ein mehrfaches gestiegen sind.



    Erstere wird aus einen riesigen Warenkorb ( 30000ü Güter , die meisten kennt man nicht )berechnet , die Güter des täglichen Bedarfs



    sind nur ein kleiner Teil davon , entsprechend



    niedrig ist die Inflationsrate .

  • Das Problem ist, dass die Preise hoch geblieben sind,



    während die Einkommen, die aufs Konto kommen nicht in dem Maße gestiegen sind.



    Im Jahr 2026 lag die Teuerungsrate lt. destatis.de 1,9 % bis 2,9 % im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat.



    Die Jahresteuerungsrate in Deutschland lag in 2025 bei 2,2 %.



    2020 : 0,5 %, 2021 : 3,1 %, 2022 : 6,9 %, 2023 : 5,9 %, 2024 : 2,2 %.

    Im Artikel werden Mini- und Midi-Jobs verwechselt.



    Der Netto-Brutto-Gehaltsrechner von kununu.com errechnet bei einem mtl. Netto 560 € ein Brutto von 604 €.



    Jemand der 20 Stunden pro Woche arbeitet, bekommt bei einem stündlichen Mindestlohn von 13,90 € auf ein monatliches Brutto von 1.204 €, was zu einem monatlichen Netto von 996 € führt.



    Wer nur monatlich netto 560 € bekommt und wöchentlich 20 Std. arbeitet, bekommt einen brutto Stundenlohn von etwa 6,97 € (604 * 12 : 52 : 20).

  • Leider wurde der Kassenzettel nur zum Teil abgebildet.

  • Die Reichen in unserer Bevölkerung tragen auch Hosenträger und keine Gürtel zum enger schnallen...



    Wie viel effektiver wäre es doch, würden die Reichen Gürtel zum enger schnallen tragen, es könnte sich doch für uns alle Bürger der Bevölkerung viel bemerkbarer machen....

    • @Alex_der_Wunderer:

      Billiges Essen hat allerdings mehr Fett und damit auch mehr Kalorien. So etwas essen die Reichen aber nicht und unsere Volksvertreter wohl auch kaum.

      Fragen Sie mal Jens Spahn, denn der kennt sich mit Lebensmitteln und deren Preise - für die Normalbevölkerung - gut aus. www.youtube.com/shorts/bCKq15ja_2I

      • @Ricky-13:

        @Ricky-13



        OH man, was für ein Alp dieses CDU Schnirtzel, Schnartzel, Schnurtzel - & ich dachte der bekommt immer Holzbretter vorgesetzt - wegen Sp/h/an und so...😉



        Ist der immernoch auf freien Fuß oder trägt er diese Fußfessel ?



        😇

  • Danke. Sehr guter Artikel. Gut die Einkaufswirklichkeit von sehr vielen Menschen beschrieben.

    Und der Staat besteuert weiterhin Grundnahrungsmittel, Kerosin (Flugbenzin) jedoch nicht.

    Der Staat klaut selbst Menschen im "Working Poor" Bereich, die nur 2000 Euro brutto (unter Mindestlohn bei 40 Stunden Woche) im Monat verdienen, noch Einkommenssteuer weg.

    Superreiche die 300 Wohnungen erben zahlen: 0 Euro.

    Warum das "staatliche Fördersystem für Superreiche" immer noch läuft, ist mir ein Rätsel.

    Auch der dümmste Wähler müßte doch nun verstanden haben, dass es Zeit wird für steuerliche Entlastungen für die Normalbevölkerung.

    Ausbeutung der Unterschicht/Mittelschicht (des Planeten) kann nicht ewig funktionieren.

    Es ist ganz einfach: Keine Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel (dafür Kerosin besteuern)

    Keine Einkommensteuer bis 24.000 Euro Einkommen für Single und 48.000 Euro bei ehelichen Partnerschaften, wo eine(r) nur arbeitet.

    Dafür Aktivierung der "ausgesetzten" Vermögenssteuer. Und fiskalisch merkbare Besteuerung von sehr großen Erbschaften.

    Oder/und über "Positivemoney" sich mal informieren/drüber nachdenken.

    Müssen nur wollen... . ;-)

    • @Goldi:

      Wenn man 300 Wohnungen erbt, zahlt man 1. Erbschaftsteuer und 2. Einkommensteuer auf das Einkommen durch die Miete und 3. Grundsteuer.

      Wenn der Enkel die Wohnungen von den Grosseltern erbt und jede Wohnung ca. 100.000 Euro wert ist, also insgesamt 30 Mio., zahlt der Enkel rund 7 Mio. Erbschaftsteuer. Dafür muss er 73 Wohnungen verkaufen. Vom Gewinn durch die Miete ( Miete-Kosten) zahlt er 42% an den Staat. Leider muss er nichts an die Krankenkasse zahlen, so das Geld durch Vermietung gegenüber Geld durch Arbeit privilegiert ist. Es bleibt genügend Held zum Leben übrig aber es ist alles andere als wie oben behauptet " 0 Euro"!

      • @Ismir Elend:

        Auch ein Erbe muss Krankheitskosten bezahlen oder sich versichern.



        Aber Erben nicht kleiner Erbschaften kommen stets besser weg als diese oder gar von den Menschen, die nie etwas erben.

    • @Goldi:

      Ich finde, das ist kein wirklich guter Artikel. Die ausufernde Breite der Zuschriften zeigt, dass die Mehrzahl die Leser auf die oberflächliche Breite des Artikels reagiert haben.



      Wenn ein Redakteur die Aufmerksamkeit der Leser mit dieser Überschrift möchte wäre ein Blick auf



      www.destatis.de/DE...index/_inhalt.html



      sinnvoll gewesen.



      Die Ernährung älterer, teilweise pflegebedüftiger Menschen spielt in die aktuelle Diskussion zur Gesundheit älterer Menschen und damit zum Defizit der Pflegeversicherung hinein. Hinweise für die Kommentarfunktion worauf deswegen im Einzelnen zu achten wäre werden nicht veröffentlicht.



      Das ist ein Artikel an der Oberfläche, der ein breites Mitgefühl der Leser anregen soll, und deswegen zu oberflächlichen /"populistischen" Diskussionen führt.



      Weil seit etwa einem Jahr fast alle Diskussionen zensiert werden steht der Artikel in der Liste der meist kommentierten Artikel, was auf das Interesse am Thema, nicht aber auf die Qualität des Artikels hinweist.

      Frau Werner handelt im Rahmen ihrer Möglichkeiten was man ihr hoch anrechnen muss.

      Sinnvoll wären Feldberichte mit guter Qualität schon.

  • taz: *Inflation in Deutschland*

    Und weil die Inflation in Deutschland immer mehr ansteigt, haben sich unsere "Volksvertreter" ihre Diäten (Abgeordnetenentschädigung) von 11.833 Euro jetzt auf 12.330 Euro (ab 1. Juli 2026) erhöht, während der kleine Bürger eine echte Diät machen darf.

    • @Ricky-13:

      Die Diäten richten sich nach den Lohn- und Gehaltsentwicklung.

      • @ZTUC:

        Die Lohn- und Gehaltsentwicklung kommt aber wohl nur bei unseren Politikern an, denn die kleinen Bürger müssen Diät machen.

        Ein Jens Spahn – der den Steuerzahlern Milliarden Euro kosten wird (Maskendeals) – bekommt als Fraktionsvorsitzender der Union aber sogar noch 12.000 Euro zu seinen Diäten oben draufgezahlt, also rund 24.000 Euro im Monat.

        Erklären Sie das mal einer alleinerziehenden Mutter mit 2 Kindern, die jeden Euro beim Einkaufen dreimal umdrehen muss.

  • Die größte Inflation erfährt ja leider die Aufrichtigkeit im Deutschen Bundestag❗️

    • @Alex_der_Wunderer:

      Die Aufrichtigkeit bei der jetzigen Regierung ist in der Tat höher.

      SPD und Grüne haben ja keine Diskussion lostreten wollen,um den Mindestlohn mit 60 Prozent in der Mindestlohnrichtlinie festzulegen... wäre doch das Wahlkampfthema weg gewesen.

      Unvergessen auch das beharren,dass jeder durch Entlastungen mehr hat als zuvor. Auf den Hinweis,dass die unten weniger haben als zuvor durch die zusätzlich eingebrachten Belastungen wurde darauf beharrt,dass durch die Entlastungen alle mehr haben.

      Oh,das Gewaltschutzgesetz. Drei Jahre waren SPD, Grüne und FDP die Frauen egal.man sollte der CDU dankbar sein.

      Oh und die 10 Milliarden für Intel dürften laut Habeck nicht angefasst werden, Kürzungen von Sprachkursen..kein Problem.

      Also ja die Aufrichtigkeit im Bundestag ist größer als vorher,auch wenn mir nicht gefällt was passiert...

      By the way...das dze Grünen erst kurz vor der Wahl gesehen haben,welche Erbschaftssteuer Möglichkeiten für Reiche bestehen, zeugt entweder von Ahnungslosigkeit, Desinteresse oder bewusster lüge...nichts von allem dreien ist toll

      • @Hitchhiker:

        @Hitchhiker



        Ich teile Ihre Ansichten nicht.



        Mit " man solte der CDU dankbar sein " auf Frauen bezogen meinen Sie jetzt die unsinnige Mütterrente ? Sie wissen schon, bei Müttern / Frauen in Grundsicherung, aufgrund keiner oder niedriger Rente, wird die Mütterrente auf die Grundsicherung im Alter angerechnet - diese armen Frauen haben NICHTS davon. Kleines Späsken von den christlichen Unionsparteien, quasi ne Verarsche an die armen Mütter & ein bißchen so tun, als sei man Aufrichtig....

  • Steigen die Energiekosten dann steigen halt auch die Lebensmittelkosten (Inflation), zum teil ist das auch Hausgemacht durch die Co2- Abgabe oder zum Beispiel mit durch die Stromsteuer.



    Gerade beim Strompreis sollte die Politik aktiv werden (macht aber genau nichts) ihre versprechen einhalten, denn der Bäcker und die Gastronomie leiden zum Beispiel sehr darunter, sowie natürlich viele andere Betriebe im Mittelstand, vom Industriestrompreis haben die meisten Betriebe genau nichts.



    Der Strompreis beeinflusst ab wann rechnet sich eine Wärmepumpe oder das neue E-Auto und so weiter.



    Diese kosten verteuern aber einfach alles, zum Beispiel das Material für den Hausbau und dann eben steigen die Mieten (muss ja dann auch so sein).



    Niedrige Energiekosten sollten also höchste Priorität haben, stattdessen versucht man im Alleingang die Welt zu retten, was aber nicht passieren wird, Deutschland wird nicht die Welt retten, wenn zum Beispiel die großen, wie Trump, Putin, Xi und andere nicht mitspielen!

    • @udo123:

      Stromsteuer 2026 : 0,025 €/kWh.



      CO²-Abgabe 2026 : 0,014 €/kWh bei Gas.



      Gasspeicherumlage 2026 : 0 €.



      Mehrwertsteuer 2026 : 19 % bei Gas.



      Preisbestandteile beim Gas 2026:



      Beschaffung & Vertrieb (ca. 45 – 55 %),



      Netzentgelte & Messstellenbetrieb (ca. 20 – 25 %),



      Steuern, Abgaben & Umlagen (ca. 20 – 30 %).

    • @udo123:

      First: Der Xi (oder besser: China) spielt beim Klimaretten schon ganz brauchbar mit.



      Second: Unser über Steuern und Missmanagement erzeugter Strompreis hat ursächlich keineswegs nur damit zu tun, dass Deutschland (oder gar die Bundesregierung?) die Welt zu retten versucht...



      Dass ebendiese Kostren gesenkt werden müssen - vor allem auch für den sogenannten Normalverbraucher (und nicht nur die Industrie) da stimem ich Ihnen voll zu.

      • @Der olle Onn:

        Deutschland ist klein, gerade zu unbedeutend zu einem Land wie zum Beispiel Indien und Indien macht erst mal das was China falsch gemacht hat und so weiter.



        China macht heute vieles richtig und Verdient sogar an Solarenergie, nur wir haben ja in diesem Bereich alle Förderungen eingestellt, Deutschland war in Sachen Solarpaneele weit vorne (ca. 12 Jahre ist es her) und die Politik hat diese Firmen Pleite gehen lassen hier in Deutschland.



        China 1,4 Milliarden Menschen, Indien hat 1,4 Milliarden Menschen zu Deutschland mit 82 Millionen.

        Es gibt 8 Milliarden Menschen und wir schreddern unsere Wirtschaft durch hohe Energiekosten, das wollte ich damit ausrücken!

  • Mir ist aufgefallen, dass auf dem abgebildeten Teil des Kassenzettels die Mehrzahl der Postionen mit Steuersatz B (19% Umsatzsteuer, ugs. MWSt. für verarbeitete Lebensmittel) gekennzeichnet ist. Der Steuersatz für Grundnahrungsmittel hätte das Kennzeichen A (7%) .



    www.gesetze-im-int...1980/anlage_2.html



    ist eine ganze Liste, nach der man/frau sich orientieren kann.

    Das ist jetzt pedantisch, 19% sind nicht immer zu vermeiden. Aber



    www.bzfe.de/kueche...der-saisonkalender



    hilft hier auch etwas weiter, ist gesund und schmeckt.

    Wer mal eine Reha gemacht: KTL M081 " Praktische Übungen zum Ernährungsverhalten, Einkauftraining, 90 Minuten einmal pro Rehamaßnahme .



    www.deutsche-rente...oschuere_2025.html

    Das tut mir leid, dass alles so knapp ist. Ich kenne aus eigener Erfahrung mit weniger als BAföG zu leben. Manchmal muss man eben nach jedem Strohhalm greifen und ist für jeden Tipp dankbar. Das wollte ich mit meinem Beitrag sagen.

  • Nach dem 2.Weltkrieg gab es eine Menge zu tun, so dass viele Arbeitsplätze geschaffen wurden, die es sehr vielen Mitmenschen ermöglichte, durch Arbeit am Reichtum von Natur und kreativer Schaffenskraft teilzuhaben und gleichzeitig demokratische Mitwirkung ermöglichte. Heute sind wir am Limit für ein geordnetes Wachstum angekommen, die höhere Produktivität, Computerwissen und eine schrumpfende Bevölkerung der einstmals 'reichen' Gesellschaftenfürhren zu Konjunktureinbrüchen, die Binnenmärkte trocknen aus, es kann weniger verteilt werden, der Lebensunterhalt wird teurer und die Klimakosten und selbst die Kapitalisten suchen dringend nach renditeträchtigen Anlagemodellen, weil Geld, das nicht gebraucht wird, nichts mehr wert ist. Was läuft falsch ? Wenn wir weiter zulassen, dass nur der Profit bestimmt, was und vieviel produziert wird statt so zu wirtschaften, dass die Teilhabe am Reichtum, ein Überleben und nachhaltige (regionale) Produktion vor Allem für das Lebensnotwendige ermöglicht wird, bleiben wir in Abhängigkeit der Geschäftemacher, solange es sich überhaupt noch für diese lohnt. Wir können gut überleben, wenn WIR teilen und auf Flüge und Autofahren und Modelabel verzichten.

    • @Dietmar Rauter:

      So schön war es früher auch nicht.



      Was meint Merz mit Wachstum .



      Was wächst denn da ?



      Er meint mehr Profit !



      Der muß aber nicht sein , dann reicht es auch



      für hohe Löhne etc. !

    • @Dietmar Rauter:

      Ich teile mehr als genug. Das sagt mir ein Blick auf meine monatliche Entgeltabrechnung.

      • @Desti:

        Diejenigen, die vor allen anderen von dieser 'Arbeitsteilung' PROFITieren , müssen auch ihr Vermögen teilen, denn sie haben es in den seltensten Fällen allein und selbst erarbeitet und wenn sie sogar unsere Ideen und Patente nach China und sonstwohin verhökern, um dort noch mehr zu raffen, müssen wir ihnen diesen Diebstahl nehmen und uns das erhalten, was wir hierzulande geschaffen haben, aber auch gern mit anderen Gesellschaften teilen, wenn es dabei fair zugeht und wir nicht verlieren in unserer Abhängigkeit !

    • @Dietmar Rauter:

      Verstehe das Fazit nicht „Wir können gut überleben, wenn WIR teilen und auf Flüge und Autofahren und Modelabel verzichten.“

      Was hat das mit Ihren Ausführungen davor zu tun ?

      • @Flocke:

        Ich kann natürlich nicht für Herrn Rauter antworten. Verstanden habe ich den abschließenden Satz aber so, dass jeder Einzelne das kapitalistische Spiel ablehnen kann um die Gesellschaft somit ein Stück weit Richtung dessen zu bewegen, was ich gerne als das "Star-Trek-Universum (Geld ist abgeschafft etc. …)" bezeichne. Zum einen weil es den Sachverhalt gut umschreibt, zum anderen weil es den utopischen Charakter hervorhebt. Derartige Versuche sind nämlich Kleckerkram, solange die Industrie nicht mitspielt. "Die" wissen nämlich genau wie die Massen mit der "Möhre an der Angel" durch die Manege dirigiert werden.



        Die Menschheit wird von der Gier verleitet, versuchen das Wachstumsrad weiter zu beschleunigen und dabei den Planeten mit Volldampf gegen die Wand fahren. Punkt.



        Da müssten schon eine Menge derzeitiger Grosskopferter wegsterben um daran zu rütteln. Und schlägt man dieser Schlange einen Kopf ab … . Ich wüsste i.M. nichts was uns vor unseren eigenen Bauernschläue bewahren könnte. Gentechnik vielleicht … .

      • @Flocke:

        Man hat nur 1200 Zeichen, wir müssen unsere Wirtschaft neu ausrichten nach dem (postkapitalistischen) Gemeinwohlprinzip, Wirtschaften nicht für Eigentümer und Unternehmen, ondern für alle mit Jobs, Bildung, Auskommen und Wohnen für jedefrau/jedermann ! Die Erfindungen, Produktivitätsvrbesserungen (die ohne demokratische Bedingungen kaum denkbar sind, Freiheit!) sind gesellschaftlich erworben uns gehören der Allgemeinheit. Meinungsfreiheit und Wahlmöglichkeit sind nur ein Teil, das Recht auf Arbeit und Ausbildungen steht über der Bewahrung des Eigentums Weniger.... , so wie bei uns reicht ein Grundgesetz (noch) nicht aus, es muss ergänzt werden.

        • @Dietmar Rauter:

          @Dietmar Rauter



          Sehr gut argumentiert und die kommenden Herausforderungen für die Zukunft an unsere Politiker korrekt angesprochen.



          Danke dafür 👍



          Zudem es ja auch kein " Teilen " darstellt, wenn die arbeitende Bevölkerung, die unser Bruttoinlandsprodukt [ BIP ] erwirtschaftet, um den Erfolg & angemessen Erlös- durch die Unternehmen, für die die Bevölkerung ihre Arbeitskraft ja oftmals völlig unterbezahlt verkauft - betrogen wird. Nennen wir das Kind doch ruhig beim Namen - Ausgenutzt , Getäuscht, Ausgebeutet & Übervorteilt❗️

  • Wir haben uns zu lange einer Illusion vom reichen Deutschland hingegeben und werden jetzt langsam von der Realität eingeholt. Deutschland hat seinen Reichtum Bildung und Innovation zu verdanken. Aber die letzten Jahrzehnte sind wir einer Illusion von Reichtum erlegen die im wesentlichen aus billiger russischer Energie und billigen Konsumgütern aus China Bestand. Wir haben konsumiert anstatt in Kinder, Bildung, Infrastruktur und Sicherheit zu investieren.



    Gleichzeitig sägen wir am Ast auf dem wir sitzen.



    Wir retten das Klima im Alleingang auf eine möglichst teure Art. Wir holen Millionen von Flüchtlingen nach Deutschland zu Lasten der Mieter und Sozialsysteme. Wir suchen die Lösung in noch mehr Umverteilung und verkennen dabei dass wir damit immer Unattraktiver werden auch für die Migration die wir brauchen, die Migration die Arbeitsplätze und Wohlstand für alle schafft.

    • @Jan Grobe:

      Wenn man sich einfach mal die Entwicklung von Unternehmensprofiten und Löhnen anschaut, sieht man, dass normale Menschen jedes Jahr weniger und weniger verdienen, obwohl die Gewinne steigen. Das dadurch gesparte Geld wandert dann auf mehr - oder meistens weniger - versteckten Wegen in private Taschen - auch das kann ein Blick auf die Statistik zur Vermögensverteilung ganz einfach zeigen. Wir und der Staat sind ärmer, weil einzelne in der Gesellschaft uns nach und nach daran gewöhnt haben, immer mehr (Arbeit, Zeit, Subventionen, Steuervorteile, Infrasturktur) an sie abzutreten, das uns jetzt fehlt.



      Aber klar, es muss an Geflüchteten und Klimaschutz liegen, und eine Reichensteuer würde eh nichts bringen. Das wissen wir, weil uns das private "Nachrichten"-Portale sagen - die wem noch einmal gehören?

      • @FunGhoul:

        Die Reallöhne sind wieder auf Allzeithoch wie vor Corona. Wie kommen Sie zur Aussage, die Menschen würden immer weniger verdienen?

    • @Jan Grobe:

      "Wir retten das Klima im Alleingang auf eine möglichst teure Art."



      Unfug. Wirtschaftlich aufstrebende Nationen wie China sind heute schon wesentlich klimafreundlicher als wir.

      "Wir holen Millionen von Flüchtlingen nach Deutschland zu Lasten der Mieter und Sozialsysteme."



      Wir HOLEN uns keinen einzigen Flüchtling. Das ist ein Teil des Problems. Die kommen von ganz alleine, weil wir ein Grundrecht auf Asyl haben. Wenn wir uns Leute HOLEN würden, dann wäre die Verteilung von Alter und Geschlecht bei den Geflüchteten eine ganz andere - wir spielen hier aber stattdessen "Survival of the fittest" und lassen die hier, die am ehesten den Weg überleben - und das sind überwiegend einsame junge Männer. Es gibt andere Migrationskonzepte, die aber im Ergebnis das Grundrecht auf Asyl in Deutschland abeschaffen würden und deshalb vielfach abgelehnt werden.

      • @Agarack:

        China wesentlich klimafreundlicher als wir... Da würde ich gerne Mal dazu Fakten sehen? Nur weil die mehr Elektroautos verkaufen heißt das nicht deren Industrie und Gesellschaft wären klimafreundlicher... Ach so, wenn man Atomkraft mit rein bezieht vielleicht ja schon.

        • @Duplozug:

          Dass China mehr E-Autos verkauft, ist kein Wunder, da es 15-mal so viele Einwohner hat, wie Deutschland. Verbraucht es 15-mal so viel Energie?



          Bevölkerung 2026 :



          China ca. 1.412.914.000,



          Indien ca. 1.476.600.000,



          USA ca. 345.000.000,



          Deutschland ca. 83.500.000.

        • @Duplozug:

          Hier ist ein guter Artikel dazu:



          www.focus.de/earth...-3a950cfc87b8.html

          Man kann sicher darüber streiten, ob China im Ergebnis "klimafreundlicher ist als wir", das war meinerseits hyperbolisch gesprochen. Was aber China in jedem Fall widerlegt, ist das Narrativ, Deutschland würde "im Alleingang das Klima retten".

    • @Jan Grobe:

      Es wurde in in Deutschland schon in Bildung investiert.



      Nur bestand die "Investition" darin, Worte & Anforderungen wie "Fleiß" oder "Leistung" zu verteufeln und das Niveau so weit abzusenken dass das Vorhandensein eines Schulabschlusses nur noch signalisiert dass mal eine Schule besucht wurde.

    • @Jan Grobe:

      Deutschland hat seinem Reichtum u.a. den Industriearbeitsplätzen zu verdanken. Kohle, Stahl, Automobilindustrie. Das waren seht gut bezahlte Jobs. Subventioniert ohne Ende, aber der arbeitenden Bevölkerung ging es im Schnitt finanziell besser als heute.

  • Die Renten werden dieses Jahr um 4.24% erhöht. Wie viele Arbeitnehmer (außerhalb des öffentlichen Dienstes) dürfen auf eine vergleichbare Erhöhung hoffen? Hier sind die gestiegenen Preise noch wesentlich belastender.

    • @FraMa:

      Hähä, putzig...



      Diese 4,24% werden schon vor der Überweisung durch den vorherigen Abzug vom auszahlenden Amt auf etwa die Hälfte reduziert. Da bleiben dann oft so um die 20 bis 30 Euro im Monat übrig. Und am Jahresende kommt die Versteuerung und dezimiert die echte Auszahlung noch mal... Mal ganz abgesehen davon, dass 4,24% bei einer Mindestrente vieler vorheriger Geringverdiener mitunter kaum noch spürbar sein dürften...

      • @Der olle Onn:

        Das gilt bei Löhnen und Gehältern noch mehr durch höhere Steuern und Abgaben. Fakt bleibt, die Renten steigen über der Inflationsrate an.

      • @Der olle Onn:

        Stimmt ja alles, aber wer ohne staatliche Rente von für das Alter zurückgelegten Ersparnissen leben muß, hat gar keine Erhöhung. Im Gegenteil, seine Rücklage wird ihm, bevor er sie ausgeben konnte, weginflationiert.

        • @Axel Berger:

          Falls es sich um Bargeld oder ähnliches handelt.



          Wurden die Ersparnisse in Mietwohnungen angelegt, kann die Miete erhöht werden.



          Bei einigen Anlageformen sind es 5 %, 6 % oder mehr vor der Inflationsrate.

          • @Ralf:

            Ja. Das sind dann genau und immer die Formen, bei denen gerne auch mal -90 % möglich sind.

        • @Axel Berger:

          Und wer wurde gezwungen, nicht in die staatliche Rente einzuzahlen? Also abgesehen von Ehefrauen?

    • @FraMa:

      Die Rentenerhöhung erfolgt abhängig von der Entwicklung aller Bruttolöhne und Gehälter, ist also keine willkürliche Festlegung.



      Eine Erhöhung der Gehälter im Öffentlichen Dienst in dieser Höhe im Übrigen ganz bestimmt im letzten Jahr nicht gegeben.



      Leider wird oft nicht wahrgenommen, dass die Tarifsteigerungen im ÖD jährlich wechselseitig für die Beschäftigten von Bund und Kommunen und derer der Länder erfolgen. Die dort dann erfolgenden Gesamt-Steigerungen beziehen sich also immer jeweils auf mindestens zwei Jahre, sprich höchstens die Hälfte, dessen, was dann genannt wird.

      • @Life is Life:

        Nee klar, die Gehälter im Öffentlichen Dienst werden ja nicht sowieso alle 2 Jahre erhöht...

        • @FraMa:

          Doch, natürlich, als Ergebnis von Tarifverhandlungen, wie in allen anderen Branchen auch. Aber eben nicht um 4% oder mehr jährlich, wie Sie suggerieren.



          Die diesjährige Rentenerhöhung übersteigt die Steigerung im ÖD erheblich, insofern kann der ÖD da nicht der Trigger sein.

  • Seit Helmut Kohls "geistig, moralischer Wende" erleben wir immer härter die Folgen der neoliberalen Ideologie in Deutschland.



    Ein handlungsunfähiges Kartellamt, Steuergesetzgebung (und Finanzämter) wirksam wie ein Sieb für Reiche und internationale Konzerne, und in der Folge Abbau des Sozialstaats, Mietenexplosion und genauso unwillige spd-Kanzler taten ihr Übriges.



    Deutschlands Politik wird nicht von Politikern bestimmt sondern von lobbyhörigen und rückgratlosen Gesellen ohne langfristige, positive Utopie für ALLE, sondern Subventionen für fossile Industrie und Reiche.



    Ergebnis: für viele Menschen zu geringe Löhne und Renten um menschenwürdig leben zu können.



    Dss fährt den Zusammenhalt in der Gesellschaft gegen die Wand und hilft den Neonazis an die Macht zu kommen.



    Aussicht auf Besserung? Keine.

  • Diese ganze Diskussion ist irgendwie scheinheilig. Jeder ist für höhere Löhne, jeder ist für die Aufrechterhaltung von des Sozialen Netzes ( Grundsicherung, Krankenkassen), aber all dies führt zu höheren Kosten die halt an die Verbraucher weitergegeben werden. Außerdem sind in Deutschland, Anteilig zum Verdienst, die Lebensmittel am billigsten in ganz Europa. www.tagesschau.de/...ensmittel-100.html

    • @Günter Witte:

      Mag sein, dass in Deutschland Lebensmittel tendenziell billiger als in den Nachbarländern sind. Aber die finanziellen Verhältnisse der Haushalte sollte dabei nicht vergessen werden. In Deutschland ist das untere Einkommensdrittel deutlich größer, als in einigen anderen europäischen Ländern und diese Haushalte sind von den Lebensmittelpreisen am stärksten betroffen. Und während das Durchschnittseinkommen aller in Deutschland noch ganz gut mithalten kann (der Durchschnitt wird angehoben durch überdurchschnittlich sehr wohlhabende), liegt der Einkommensdurchschnitt des unteren Drittels ziemlich niedrig.







      Ein paar Zahlen zum Vergleich (unteres Einkommensdrittel):



      Schweiz 4.200 € – 4.700 €



      Belgien 1.850 € – 2.050 €



      Niederlande 1.900 € – 2.050 €



      Österreich 1.700 € – 1.900 €



      Deutschland 1.450 € – 1.650 €



      Frankreich 1.450 € – 1.600 €



      Italien 1.050 € – 1.250 €







      Wenn dann berücksichtigt wird, das in Ländern wie Italien die Eigenheimquote viel höher ist, als in Deutschland (77% vs. 42%), woraus mietfreies Wohnen folgt, steht Deutschland plötzlich gar nicht mehr so gut da.

      • @Sisone:

        Rumänien hat die höchste Eigentumsquote in der EU. Soll das unser neues Vorbild sein? In Italien lebt man deutlich länger noch daheim bei den Eltern, da es schlicht kaum bezahlbare Mietwohnungen gibt. In Deutschland sind die Mieten dagegen im internationalen Vergleich noch niedrig und der Mieterschutz sehr hoch.

      • @Sisone:

        Dafür hat Deutschland mit das höchste Niveau bei der Sozialen Absicherung in Europa, mit dem Bürgergeld. ( www.buerger-geld.o...opa-im-ueberblick/ ), dazu kommt dann noch ein zweistelliger Milliarden Betrag für Aufstocker und Mietzuschuss, was es auch nicht in jedem Land gibt.

        • @Günter Witte:

          @ Günter Witte



          Aufgrund unseres Sozialstaats, hält sich die Kriminalität [ ausser der Wirtschaftskriminalität ] ja auch in Deutschland noch in Grenzen. Wollen Sie es anders haben und nicht mehr vor die Tür gehen mögen ?

        • @Günter Witte:

          Geld für Bürgergeld und Aufstocker; ja das ist sozial, aber damit bleibt man trotzdem ganz unten im Einkommenspektrum und im Lebensstandard und für diese Menschen sind die Preissteigerungen sehr wohl spürbar, obwohl Deutschland etwas niedrigere Lebensmittelpreise hat als die Nachbarn. Wo soll da jetzt der Widerspruch zu meinem vorherigen Kommentar sein?

    • @Günter Witte:

      Es gibt in Mark Twains "Ein Yankee an König Artus Hof" ein Kapitel "Politische Ökonomie des 6. Jahrhunderts". Bitte mal lesen...

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Danke, kannte ich nicht. Ich kannte nur "Bummel durch Europa".

  • Es gibt einen interessanten Comic namens "RichGirlfromBarcelona" und bei reddit konnte ich vor kurzem ein sehr interessantes zweiteiliges Panel zur Mittelschicht sehen (strip #085 of 645 | Our little secret): Im ersten wird der Protagonistin gesagt, dass der Weihnachtsmann nur dazu dient Kinder erwartungsvoll und gehörig zu halten. Im zweiten wird der Weihnachtsmann mit Mittelstand/Schicht ersetzt.....



    Warum muss also ein Mittelständiges Paar DREI JAHRE (sic!) für einen einfachen, einwöchigen Urlaub sparen?

    • @Der rote Korsar:

      Trotz Corona und Co boomt die Reiseindustrie. So viel Oberschicht gibt es gar nicht, dass die allein von denen leben könnte.

    • @Der rote Korsar:

      Wenn sie mit Urlaub eine Antarktis-Rundreise meinen, dann vielleicht.



      Unsere Familie ist auch nur Mittelschicht, wo beide Erwachsenen als normale Angestellte im ÖD arbeiten. Und wir wohnen zur Miete in einer der teuersten Regionen Deutschlands (1550€ für 104qm). Und trotzdem schaffen wir es , dreimal im Jahr in den Urlaub zu fliegen und den Kindern diverse Vereine und Kinobesuche etc. zu ermöglichen.



      Vielleicht beschreiben Sie mal ihr Mittelständisches Paar?

  • Wenn man, ohne Not, sich von russischen Energielieferungen trennt, sich mit zwielichtigen Staaten einlässt, darf man sich nicht wundern, dass so etwas schief geht. Es war töricht und es bleibt töricht. Leider auch extrem teuer.

    • @Pico :

      Da sind wir aber alle froh, das Russland kein „Zwielichtiger" Staat ist.



      Übrigens: Putin hat den Hahn im August '22 zu gedreht.



      Und die Wagenknecht-Weidel Mähr vom billigen Gas und Öl aus Russland ist auch schon lange wiederlegt.



      Fossile Energie aus Russland hat sich genau so am Weltmarktpreis orientiert. Es war zwischendurch sogar mal teuer.

      • @Thomas Böttcher:

        Natuerlich war das russische Gas billiger. Deshalb konnte sich US-Fracking-LNG in Europa nie durchsetzen.



        Dafuer brauchte es die Sprengung von Northstream und die westlichen Sanktionen. Diese waren auch dafuer verantwortlich, dass die Inflation schon vor dem Einmarsch der russischen Truppen bei 5 % lag.

        Jetzt bekommen wir das teuerste und klimaschaedlichste Gas von unserem Buddy Trump, dessen Diplomaten in Bruessel damit drohen, uns den "Hahn" zuzudrehen, sollten wir uns von den USA nicht in der Zollfrage erpressen lassen, waehrend die Industrie aufgrund hoher Energiepreise in die USA abwandert und der Krieg in der Ukraine immer noch tobt.

        Es ist wirklich ein Raetsel, warum wir diese Erfolgsgeschichte aus Sanktionen, Deindustrialisierung und Frieren fuer den Frieden nun aufgrund Trumps voelkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen Iran nicht wiederholen und die USA sanktionieren.

        • @elektrozwerg:

          Des weiteren empfehle ich ihnen die Bücher „Nordstream" und „Die Moskau Connection".

          Was die Sprengung angeht, bin ich immer noch der Meinung, das es die Russen selber waren, da Indizien aus Schweden und Washington auch in diese Richtung gehen.

        • @elektrozwerg:

          www.zeit.de/politi...nachrichtenpodcast

          Im übrigen beträgt der Anteil an LNG Gas aus den US und A sage und schreibe lächerliche 10% der Gesamtgasimporte. Das meiste Gas, was Deutschland bezieht, kommt aus Norwegen.

    • @Pico :

      Soso, ohne Not von russischen Energielieferungen getrennt ... so ganz entspricht das ja nicht der Wahrheit.

      Furchtbar.

    • @Pico :

      Ich glaube, du bist auf russische Propaganda reingefallen.

      • @Horst Sörens:

        Nein.



        Aber bestimmt nicht auf der Schleimspur von Donald Trump ....

    • @Pico :

      Ohne Not ?? Sie haben schon mitbekommen das Putin die Ukraine überfallen hat ??

    • @Pico :

      Naja wenn Russland ein neokolonialen Eroberungskrieg beginnt und politisch in den Faschismus abrutscht dann ist das nicht ohne Not und die Golfstaaten sind weit weniger zwielichtig als Russland.

      • @Machiavelli:

        Auf Letzteres würde ich an ihrer Stelle lieber nicht schwören - bloß, weil am Golf mehr Sonnenschein ist...

        • @Der olle Onn:

          Qatar ist bei der Korruption irgendwo auf Platz 58 und Russland auf Platz 158.

          • @Machiavelli:

            In Sachen Demokratie und Menschenrechte sind sich beide ebenbürtig. Die Fassaden sind in Katar nur hübscher.

            • @warum_denkt_keiner_nach?:

              @warum_denkt_keiner_nach?



              ...und wie hübsch steht's mit der Demokratie in old Germany ?

              • @Alex_der_Wunderer:

                Gefährdet, aber definitiv besser als in den Beiden Ländern.

                • @warum_denkt_keiner_nach?:

                  @warum_denkt_keiner_nach?



                  Wir werden alles geben, um unsere Demokratie vor den Rechten & den Rechtsextremisten zu schützen ❗️

            • @warum_denkt_keiner_nach?:

              Ja, nur marschiert Qatar absehbar nicht bei Verbündeten von uns ein oder droht uns mit Krieg.

              • @Machiavelli:

                Das brauchen die auch nicht. Mit Rohstoffen wird diktiert, wie wir zu leben haben.

                Fakt 1: Katar hat Öl.



                Fakt 2: Katars Menschenrechtslage zu Frauen oder LGBT ist schlecht.

                Da fallen Menschenrechte mal schnell unter die Räder, Hauptsache die Geschäfte fließen.

                • @Troll Eulenspiegel:

                  Qatar diktiert wie wir zu leben haben? Mit der Meinung stehen sie ziemlich allein da. Ja Qatars Menschrechtslage ist nicht gut, genauso wie die der UAE, Saudi-Arabiens, aber Russlands ist katastrophal und Russland führt zusätzlich noch einen imperialistischen Eroberungskrieg.

                  • @Machiavelli:

                    @Machiavelli



                    Ist es nicht eher so, Russland wehrt sich gegen die Imperialistische USA und hat jedoch mit den USA gemein zum Ziel, die Europäische Union klein zuhalten.

                    • @Alex_der_Wunderer:

                      Russland wehrt sich gegen amerikanischen Imperialismus in dem es versucht ein Nachbarland zu vernichten und dort die Bevölkerung ermordet? Ziemlich obskure Logik.

                      • @Machiavelli:

                        @ Machiavelli



                        Keineswegs auch nur im entferntesten obskure Logik. Vollkommen klar wohl eher.



                        Tauschen Sie sich doch einmal mit geflüchteten Ukrainern aus.



                        Zudem, wir verfolgen seit Ende der 90er Jahre die Entwicklung der Ukraine und Sie, doch auch nicht erst seit gestern.

                  • @Machiavelli:

                    Ach, wirklich?



                    Wie war es denn zur Fußball-WM und bloß keine Flagge zeigen, also bewusst unterdrückt werden, weil die Geschäfte mit den Golfstaaten doch wichtiger seien.

                    Wehe du zeigtest während der Veranstaltung mit dem Finger auf die hunderten Sklaven, die auf den Baustellen zu Tode kanen. Geht ja diplomatisch nicht, bleibe unpolitisch und so. Ja ja.

                    • @Troll Eulenspiegel:

                      Da geht es nicht darum, wie wir hier leben. Sondern darum was wir vor Ort machen. Das wäre in jeder anderen Diktatur genauso.

              • @Machiavelli:

                Nur weil die zu weit weg sind. Wir haben ja auch (noch) nicht versucht, dort eine Insel zu unserem "Freund" zu machen 😉