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16.05.2026 , 14:41 Uhr
Wenn man sich einfach mal die Entwicklung von Unternehmensprofiten und Löhnen anschaut, sieht man, dass normale Menschen jedes Jahr weniger und weniger verdienen, obwohl die Gewinne steigen. Das dadurch gesparte Geld wandert dann auf mehr - oder meistens weniger - versteckten Wegen in private Taschen - auch das kann ein Blick auf die Statistik zur Vermögensverteilung ganz einfach zeigen. Wir und der Staat sind ärmer, weil einzelne in der Gesellschaft uns nach und nach daran gewöhnt haben, immer mehr (Arbeit, Zeit, Subventionen, Steuervorteile, Infrasturktur) an sie abzutreten, das uns jetzt fehlt. Aber klar, es muss an Geflüchteten und Klimaschutz liegen, und eine Reichensteuer würde eh nichts bringen. Das wissen wir, weil uns das private "Nachrichten"-Portale sagen - die wem noch einmal gehören?
zum Beitrag09.04.2022 , 23:02 Uhr
Hier in der Kommentaren schreiben einige, das sei keine Diskriminierung, denn das hieße "Gleichartiges nicht gleich zu behandeln", und männliche und weibliche Brust seien ja nicht gleich.
Mit der Definition könnte man auch begründen, dass Schwarze und Weiße nicht die gleichen Rechte haben sollte, schließlich gibt es ja visuelle Unterschiede.
Die Differenz zwischen männlicher und weiblicher Brust wird im Moment ausschließlich Frauen angelastet, während die gleiche Differenz zwischen Bart und nicht-Bart, wie @Cis-Moll geschrieben hat, niemanden zu stören scheint.
zum Beitrag25.11.2021 , 13:08 Uhr
Ich bin in BaWü aufgewachsen und kann zuindest als Einzelerfahrung bestätigen, wie schwer es war, im näheren Umkreis einen Kinderarzt zu finden, der bei schwerer Lungenentzündung auch mal mehr als Globoli verabreicht. Es geht, denke ich, weniger um bekennende Anthroposophen als um eine latente Grundhaltung, die meist nicht, aber hin und wieder dann eben schon deutlich wird.
zum Beitrag16.01.2021 , 20:51 Uhr
Du hast sicher Recht, dass in den meisten Epochen europäischer Geschichte Frauen benachteiligt wurden. Der Artikel möchte aber sicher eher zeigen, dass das keine Notwendigkeit ist und sich ruhig mal ändern könnte.
Warum ich überhaupt antworte (denn eigentlich geht es mir garnicht um das Endergebnis, sondern ein kleines Detail, das dir wahrscheinlich garnicht so wichtig war; entschuldige, dass du es jetzt abbekommst): Es scheint zwar so, das in der durchschnittlichen Bevölkerung Männer diejenigen sind, die mit kriegerischen Objekten bestattet werden. Man muss aber beachten, dass solche Objekte überhaupt erst entscheiden, ob ein Grab als männlich oder weiblich angesprochen wird (und das beruht dann natürlich auf heutigen Vorannahmen, was männliche und was webliche Objekte sind - für die süddeutsche Bronzezeit z.B. gilt meistens heute noch: Haarnadel = Frau). Ein Skelett allein reicht für diese Unterscheidung fast nie aus - männliche und weibliche Merkmale treten bei fast allen Skeletten zu gemischt auf, um eine Unterscheidung zu treffen. Und Genanalysen, die die Frage einwandfrei beantworten könnten, sind teuer (genau wie übrigens die Anthropologen, die für uns v.a. über Kultur informierten Archäologen das Skelett deuten könnten) und kommen deshalb nur für aufsehenerregende, reiche Gräber in Frage.
tl;dr Ob das "Fußvolk" in einfachen Gräbern männlich oder weiblich ist wird anhand der Grabbeigaben entschieden. Ohne Schrift oder Bildquellen wissen wir also nichts über das Geschlechterverhältnis, was nicht anhand heutiger Geschlechtervorstellungen konstruiert wäre.
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