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Gedenken an NS-Opfer in Sachsen Eine Kultur des Vergessens

David Muschenich

Kommentar von

David Muschenich

Der Stadtrat Heidenau hat Stolpersteine für Opfer der Nazis aus der Stadt verbannt. Die Rechten setzen zu ihrem lange geforderten Schlussstrich an.

W enn es um deutsche Geschichte geht, werden Rechts­ex­tre­mis­t:in­nen oft nostalgisch. Dabei denken sie an einen ziemlich großen Teil nicht so gerne. Und vor allem wollen sie nicht öffentlich daran erinnern: an das Grauen der nationalsozialistischen Diktatur. Sie sprechen abwertend von „Schuldkult“, von einem „Vogelschiss der Geschichte“.

Der Stadtratsbeschluss in Heidenau, den Opfern der NS-Diktatur auf dem Friedhof zu gedenken und keine Stolpersteine mehr für sie zu genehmigen, vermeidet zwar geschichtsrevisionistische Sprache. Aber er betreibt eine ähnliche Verschiebung hin zu einer Kultur des Vergessens. Die Erinnerung an konkrete Opfer soll aus dem Alltag der Stadt verschwinden.

Denn meist werden die Stolpersteine, kleine Messingtafeln, im Boden vor den letzten Wohnorten der Opfer verlegt, um an sie zu erinnern. Sie erinnern alle heute Lebenden daran, wen die Nazis verfolgten: Menschen aus der Nachbarschaft. Jüd:innen, Sin­ti:z­ze und Rom:nja, politische Verfolgte, Homosexuelle, trans Menschen, behinderte Menschen. Auf den Stolpersteinen stehen ihre Namen. Sie sind im Alltag sichtbar. Die Erinnerung begegnet einem, ob man will oder nicht.

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Im von AfD- und CDU-Mitgliedern unterstützten Antrag im Stadtrat von Heidenau hieß es, die Stolpersteine seien kein würdevolles Gedenken, weil Pas­san­t:in­nen gedankenlos über die Namen der Opfer steigen würden. Das störe Angehörige und Gedenkinitiativen, schoben die An­trag­stel­le­r:in­nen eine mitfühlende Perspektive vor. Doch als dann Ver­tre­te­r:in­nen der Jüdischen Gemeinden in Sachsen, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) und des Internationalen Auschwitz-Komitees den Antrag kritisierten, übergingen sie das. Die Mehrheit der Stadt­rä­t:in­nen in Heidenau entschied trotzdem, das Gedenken auf den Friedhof zu verbannen.

Wie wenig es ihnen dabei um die Opfer des Nationalsozialismus geht, zeigt der zweite Teil des Antrags. Auf dem Friedhof soll eine Gedenkfläche entstehen, die generell Opfern von „Krieg, Terror, Diktatoren, Vertreibung und insbesondere des Nationalsozialismus in Heidenau“ gewidmet ist. Als würde man aus Terroranschlägen die gleichen Lehren ziehen wie aus dem Holocaust.

Es hätte übrigens auch Alternativen gegeben. In München, wo zum Beispiel die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch die in den Boden eingelassenen Stolpersteine kritisierte, bringt das Projekt „Erinnerungszeichen“ ähnliche Tafeln an Stelen oder Häuserfassaden an. Auch auf ihnen stehen die Namen von Opfern des Nationalsozialismus, ebenfalls meist am letzten Wohnort, mitten im Alltag, allerdings auf Augenhöhe.

Entsprechend verwehrt sich Knobloch auch dagegen, zur Rechtfertigung der Entscheidung herangezogen zu werden, und bezeichnete den Antrag in Heidenau als „durchsichtiges Manöver der Extremisten“.

Klar ist: Grundlegend geht der Beschluss gegen die Stolpersteine auf AfD-Mitglieder zurück. Ihnen geht es in erster Linie darum, einen Schlussstrich unter die Erinnerungskultur zu setzen. Damit sollen wohl auch die Parallelen zwischen ihrer Ideologie und der der Nazis von damals verblassen. Umso erschreckender, dass CDU-Mitglieder den Antrag ganz offen unterstützten.

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David Muschenich

David Muschenich Korrespondent

Ist in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen als Korrespondent für die taz unterwegs. War Volontär bei der taz, nachdem er Journalismus an der Universität Leipzig sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Erfurt studiert hat. Threema-ID: Z544HA55
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21 Kommentare

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  • Simon Lübbers

    Hat Siegmar Gabriel der SPD eigentlich schon davon abgeraten, mit der antisemitischen CDU zu koalieren? Oder, man vermag es kaum zu glauben, geht es ihm gar nicht um Antisemitismus?

    • Philippo1000

      @Simon Lübbers:

      Wenn man mit dem Finger auf Jemanden zeigt, zeigen drei Finger zurück.



      Wie kommt man darauf, diesen Skandal um Geschichtsrevisionismus parteipolitisch umdeuten zu wollen?

  • Hans Dampf

    Pfui CDU, pfui AfD sowieso.

  • ja wirklich?

    An die Menschen von CDU und AfD in Heidenau: Die kleinen gravierten Messingtafeln, die die bodengleich verlegten quadratischen “Stolpersteine” bedecken, enthalten Zeugnisse eines ernsthaften, fürchterlichen, furchterregenden Geschehens in Deutschland und Europa. Sie geben einigen von Millionen Entrechteten und Getöteten ein Lebenszeugnis: einen Namen, ein Geburtsdatum, eine Wohnanschrift. Sie legen Zeugnis ab, nicht auf eine einschüchternde Weise, sondern fast beiläufig. Wir sehen sie nur, wenn wir nach unten schauen. Was daran ist für Sie derart bedrohlich, dass Sie sie nicht (mehr) wollen? Ob Sie auch die wenigen in Heidenau in Sachsen verlegten Stolpersteine entfernen wollen, ist nicht bekannt. Ihre Härte, Ihre Hartherzigkeit, Ihre fehlende Bereitschaft, Ihre Blicke kurz nach unten zu wenden und zurück in eine der dunkelsten Episoden deutscher Geschichte, Ihre fehlende Bereitschaft zu diesem eher beiläufigen Gedenken beizutragen, das sich nicht mit Pomp groß in den Vordergrund schiebt, stellt Sie an den Rand der Gemeinschaft von Demokraten hier in Deutschland. Was wir ja von der AfD schon lange vermutet hatten. Von der CDU eher nicht.

    • Utopeter

      @ja wirklich?:

      Besser kann man es nicht ausdrücken. Und: Gunter Demings Idee ist nach wie vor großartig, sollte fortgesetzt werden.

  • Sam Spade

    Die Kritik das die Menschen über die Stolpersteine "trampeln" hat weniger mit den Steinen und mehr mit der Unachtsamkeit oder Respektlosigkeit der Menschen zu tun. Ein Zeichen dafür das es mehr und nicht weniger Erinnerungskultur braucht.

    Ich weiß nicht wie es in Deutschland gehandhabt wird, hier in Norwegen gibt es begleitend zu den Stolpersteinen für die deportierten Juden eine digitale Karte die über die Lebensumstände der einzelnen Opfer Auskunft erteilt.

    Das ist lebendige Erinnerungskultur. Über Jahre hinweg habe ich mit meinen Töchtern bei jedem Besuch in Oslo einen Abstecher in das Viertel Grünerløkka gemacht. Dort hat der deutsche Künstler Gunter Deming zahlreiche Stolpersteine verlegt. Wir haben jedesmal einige abfotografiert und uns dann mit den Schicksalen der Opfer befasst. Das ist schon vor dem Hintergrund wichtig, dass die jüngere Generation nicht vergisst, das oftmals nicht die deutschen Besatzer in Norwegen alleine für die Deportationen verantwortlich waren. Dieses Kapitel kommt leider im norwegischen Schulunterricht zu kurz. Das ist schade, da jedes Land für sich selbst verantwortlich ist die richtigen Lehren für die Zukunft aus der Vergangenheit zu ziehen.

  • Perkele

    Wenn man über einem solche Stolperstein steht, dann kommen Gedanken auf wie: Hat sie/er an genau der gleichen Stelle gestanden? Hatte sie/er in dem Moment akute Angst vor den Nazi-Verbrechern die vielleicht nahebei lauerten? War dieser Moment der letzte vor dem Haus, das sie/er gerade für immer verlassen hat? Solche Gedankengänge, solche Empathie sind nicht möglich, wenn man eine Stele irgendwo auf irgendeinem Friedhof versteckt und anonymisiert. Lasst die Steine wo sie sind. Setzt noch viel, viel mehr solcher Erinnerungen!

  • amigo

    Dass der Stadtrat Heidenau mit den Stimmen von AfD und Teilen der CDU Stolpersteine aus dem Stadtbild verbietet und das NS-Gedenken an den Stadtrand abdrängt, ist ein historischer Tiefpunkt. Die feige Ausrede, Erinnerung gehöre auf den Friedhof, entlarvt die wahre Absicht: Das sichtbare Mahnen an die Gräueltaten des Nationalsozialismus soll gezielt aus unserem Alltag getilgt werden.



    ​Dass die AfD diesen geschichtsrevisionistischen Schlussstrich fordert, überrascht niemanden. Dass Teile einer sich bürgerlich nennenden CDU hierbei als verlässlicher Steigbügelhalter fungieren und bereitwillig den Steigbügel für rechtsextreme Narrative halten, ist jedoch der eigentliche politische Skandal.



    ​Wer Stolpersteine verbietet, macht die Opfer der Nazis ein zweites Mal unsichtbar. Wer die Verbrechen der Vergangenheit aus den Straßen fegt, verliert das Recht, sich als Verteidiger unserer demokratischen Werte zu inszenieren. Was in Heidenau passiert ist, ist kein lokales Detail, sondern ein schandhafter Kniefall vor den Feinden der Erinnerungskultur!

  • c. F

    Ja, Sie sprechen die fehlende Alternative an. Sehr gut, den Sie entlarvt diese Entscheidung als ideologisch.

    Ich habe mich mit einem Onkel über diesen Vorfall unterhalten (USA lebend). Er hat was interessantes gesagt: Erinnerungskultur im Alltag bedeutet, dass man nirgendwo hingehen muss, um sich zu erinnern, man wird erinnert. Wenn man allerdings irgendwo bewusst hingehen muss, um sich zu erinnern, dann erinnert man sich ja bereits, also muss man nicht mehr irgendwo hingehen, um sich zu erinnern. Das setzt aber voraus, dass man irgendwo hingehen will, wo erinnert wird. Wenn man also irgendwo nicht mehr hingeht, wo erinnert wird, dann erinnert man sich nicht mehr (ausser Jahrestage).

    Die Erinnerungkultur im Alltag, die viele als Zwang-sich-erinnern-zu-müssen verstehen, hält das Erinnern am Leben. Ob Stolpersteine oder Tafeln Erinnerungskultur im Alltag ist eine gute Sache!

    • Klabauta

      @c. F:

      Auf den Punkt gebracht!

  • Philippo1000

    Es ist eine Schande!



    Ich finde das Konzept der Stolpersteine überzeugend.



    Über eine Freundin, die in einem Berliner Stadtteil Kontakte und Verlegung koordiniert, höre ich immer wieder schöne Geschichten.



    Einerseits ist es für die Verwandschaft der geehrten Opfer des Nationalsozialismus ein trauriger aber auch hoffnungsvoller Moment.



    Dass es in Deutschland auf diese Weise individuelle Erinnerungskultur gibt, ist eine nicht zu überschätzende Tatsache.



    Viele Angehörige reisen um die halbe Welt um der Verlegung der Gedenksteine beizuwohnen.



    Die Helfer*Innen bei der Verlegung oder bei den Terminen an denen die Steine poliert werden, sind oft tief beeindruckt.



    Besonders ist hier die Teilnahme von Schüler*Innen hervorzuheben, die so, trotz dem nahen Ende der verfolgten Generation, einen direkten Bezug zum Thema Faschismus erlangen.



    Es ist traurig, dass es in Deutschland Menschen gibt, die zu feige sind, sich Ihrer historischen Verantwortung zu stellen.



    Ich erwarte von der Bundes CDU ein klares Statement, so wie von der Berliner Linken gerade ein klares Statement gegen Antisemitismus gefordert wird.



    Heidenau habe ich gerade von meiner persönlichen Landkarte gestrichen.

  • Éljen a Magyar

    Ich halte die sog. Stolpersteine tatsächlich für eine hervorragende Idee, weil sie das Gedenken zu den Menschen auf die Straße bringt, statt von den Menschen zu verlangen, sich zu einem bestimmten Gedenkort zu begeben.

    Andererseits ist die geäußerte Kritik an den sog. Stolpersteinen nicht neu. Sie entspricht auch der allgemeinen Gedenktradition, die nicht nur Respekt vor dem Gedenken an sich, sondern auch vor dem Gedenkort als solchem verlangt. Genau dieses traditionelle Verständnis unterläuft Demnig mit seinen sog. Stolpersteinen.

    • Sam Spade

      @Éljen a Magyar:

      Ich weiß nicht wie es in Deutschland gehandhabt wird, aber in Oslo wurden die Stolpersteine direkt an den letzten Wohnadressen der Opfer gelegt oder an historischen Orten wie der früheren Synagoge im Stadtteil St. Hanshaugen. Beides ist der passende Gedenkort, da es einen direkten Bezug zu den Opfern des NS Regimes gibt.

      • Philippo1000

        @Sam Spade:

        Hallo,



        danke für die Informationen über das Projekt in Norwegen!



        Ja, in Deutschland ist es ähnlich, die Stolpersteine werden i.d.R. vor den letzten frei gewählten Wohnstätten der Menschen verlegt.



        Wikipedia ist hier als Quelle bestens zu empfehlen, inkl. der Links.

  • Kathodenstrahler

    Eine „Kultur des Vergessens“ ist ein hübscher Titel. Fast spannender wäre eine kleine „Kultur des Nachschlagens“.

    Denn wer im Heidenauer Ratsinformationssystem kurz sucht, findet:

    2019 beantragte AfD Stadtrat Barthel eine Gedenktafel statt des Stolpersteins für Paul Gröger. Begründung laut Protokoll: Man wolle eine Gedenktafel, weil man nicht auf Opfer tritt. Der Antrag wurde mit 5 zu 14 Stimmen abgelehnt.

    2021 wurde erneut eine Gedenktafel als passendere Form genannt. 2025 folgte der Antrag für einen Gedenkort auf dem Nordfriedhof.

    Und 2026 wird daraus nun der große Angriff auf die Erinnerungskultur.

    Kann man so deuten. Man könnte dem Leser aber vorher die seit Jahren dokumentierte Vorgeschichte erzählen.

    Dass praktisch die gesamte bundesweite Berichterstattung diese leicht auffindbaren Informationen auslässt, ist bemerkenswert. Ob niemand nachgesehen hat oder niemand sie erwähnenswert fand, weiß ich nicht.

    Beides wäre für Journalismus, der gleichzeitig sehr genau zu wissen glaubt, welche Absichten dahinterstehen, eher ernüchternd.

    • mwanamke

      @Kathodenstrahler:

      Versteh ich jetzt nicht. Für mich sieht diese Entwicklung einfach so aus, dass die AfD zusehends an Einfluss gewonnen hat im Stadtrat.

    • John Doe

      @Kathodenstrahler:

      Es mag zwar sein, dass die Gedenktafel abgelehnt wurde, was aber nur bedeutet, dass man sie nicht für das bessere Konzept gehalten hat. Die Weigerung, neue Stolpersteine zu setzen, ist hingegen sehr wohl eine "Kultur des Vergessens", zumal die Argumentation der AfD hinsichtlich eines nicht würdevollen Gedenkens unglaubhaft ist und auch der Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten sowie das Internationale Auschwitz-Komitee diese Haltung kritisieren.

      Man kann auch kritisieren, dass die Fakten über Abstimmungen seit 2019 in dem Artikel fehlen, denn wer seit sieben Jahren konsequent Gedenken aus dem öffentlichen Raum verlagern will, macht damit die These des Artikels wahrscheinlicher, nicht unplausibler.

    • Klabauta

      @Kathodenstrahler:

      Könnten Sie bitte den Antrag aus 2019 verlinken? Ich habe die Seite des RIS Heidenau zwar gefunden, aber den betreffenden Antrag im Wortlaut nicht.

    • Thomas Böttcher

      @Kathodenstrahler:

      Sie verstehen den Sinn dieser „Stolpersteine" nicht.



      Schade

    • Sam Spade

      @Kathodenstrahler:

      Die Vorgeschichte, wie von ihnen dargestellt, ist in diesem Fall aber ohne Belang da es keinen kausalen Zusammenhang gibt.

      Aber immerhin hat die AfD 2019 noch eine schöne Begründung angeführt und wenigstens noch eine Gedenktafel vorgesehen. Die Zeiten sind auch vorbei, jetzt soll es der Friedhof sein, nächster Schritt.. noch offen.

      Fakt ist und bleibt, dass die Erinnerungskultur aus dem Stadtbild verdrängt und auf einen Friedhof verlagert wird.

      Die Intention der Stolpersteine beruhte darauf auf der Strecke kurz inne zu halten und in sich zu gehen, das ist etwas anderes als Namen von einer Tafel abzulesen.

  • Martin Rees

    "In München, wo zum Beispiel die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch die in den Boden eingelassenen Stolpersteine kritisierte, bringt das Projekt „Erinnerungszeichen“ ähnliche Tafeln an Stelen oder Häuserfassaden an. Auch auf ihnen stehen die Namen von Opfern des Nationalsozialismus, ebenfalls meist am letzten Wohnort, mitten im Alltag, allerdings auf Augenhöhe."



    Dazu stolpersteine.eu:



    "Ursprünglich hatte Gunter Demnig überlegt, die Plaketten an den Hauswänden anzubringen. Er hat jedoch Abstand von dieser Idee genommen, da er dann die Genehmigung der HauseigentümerInnen benötigt hätte und er nach fachkundiger Beratung einsehen musste, dass vermutlich nur die wenigsten dem zugestimmt hätten. Bei einer Verlegung im Gehweg brauchen er hingegen nur die Genehmigung der Stadt und können die Steine gut sichtbar in das Stadtbild integrieren. Sie können nun im Vorbeigehen entdeckt werden, dominieren aber nicht die städtische Landschaft.



    Gunter Demnig hatte sich zudem bewusst für Messing entschieden, da dies durch die Reibung, zum Beispiel mit Schuhsohlen, poliert werden kann. In der Praxis treten allerdings die wenigsten Menschen auf die Steine, so dass sich mittlerweile vielerorts..."